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	<title>SPD-Vorsitzender &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>SPD-Vorsitzender &#8211; politik-digital</title>
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		<title>„Die totale Unausweichlichkeit der digitalen Zukunft“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Wilde]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 14:58:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schirrmacher]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/Boehning_Goerlach.jpg" align="left" height="185" width="130" />Gestern Abend stellten der SPD-Netzpolitiker Björn Böhning  und Alexander Görlach, Herausgeber und Chefredakteur des Online-Meinungsmagazins „The European“ ihr gemeinsames Buch „Freiheit oder Anarchie? Wie das Internet unser Leben verändert“ vor. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Frank Schirrmacher. 
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Boehning_Goerlach.jpg" align="left" height="185" width="130" />Gestern Abend stellten der SPD-Netzpolitiker Björn Böhning  und Alexander Görlach, Herausgeber und Chefredakteur des Online-Meinungsmagazins „The European“ ihr gemeinsames Buch „Freiheit oder Anarchie? Wie das Internet unser Leben verändert“ vor. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Frank Schirrmacher. </p>
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Im Berliner „BaseCamp“ Unter den Linden fanden sich gestern Abend etwa 80 Personen ein, um womöglich eine Antwort auf die Frage zu erhalten, inwiefern das Internet tatsächlich soziale Beziehungen, das Leben jedes Einzelnen, den Journalismus, die Kommunikation und Interaktion der Menschen verändert. Aber nicht nur diese Fragen wurden in der Runde diskutiert. Die Autoren und Moderator Schirrmacher waren ebenso daran interessiert, herauszufinden, wie politische Themen und Werte der „alten Welt“ &#8211; Demokratie, Arbeit, Konservativismus, Religion und Urheberrecht &#8211; sich in der digitalen Gesellschaft verändert haben.
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Die Autoren des Buches sind alte Bekannte, könnten jedoch in gewisser Hinsicht unterschiedlicher nicht sein. Görlach ist, wie Böhning es im Buch beschreibt, ein „notorischer Konservativer, ehemaliger Mitarbeiter der CDU-Bundestagsfraktion und des ‚Cicero‘ und provokanter Debattenschreiber bei The European“. Böhning wird von Görlach als „ein Sozialdemokrat des linken Spektrums, der ehemalige Juso-Chef, Ströbele-Herausforderer im Berliner Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg“ beschrieben. Doch auch wenn die Koautoren „häufig aneinander geraten, wenn es um politische Fragen geht“, bewegen sie sich beide wie selbstverständlich in der Netzwelt. Sie „glauben an die riesigen Chancen des Webs für die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Kultur sowie die Politik der Zukunft“. Beide Autoren sind sich einig, dass das Internet ein fester Bestandteil der modernen Gesellschaft ist und weit größere Auswirkungen als andere Medien auf uns hat.  Das Internet sei, so Böhning, „Lebenswirklichkeit“ geworden. Die damit verbundene immer schneller werdende Nachrichtengewinnung habe dazu geführt, dass „die Tageszeitung als Spezialform des bedruckten Papiers am Ende ist“, wie Görlach es ausdrückt. Die Online-Nachrichten hätten den Tageszeitungen den Rang abgelaufen.<br />
Doch nicht nur auf die Nachrichten hat das Internet erheblichen Einfluss.
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Schirrmacher stieß gestern Abend eine Diskussion über die Veränderungen in der Arbeitswelt an. Er sagte, dass man heute durch das Internet rund um die Uhr für den Arbeitgeber oder Arbeitnehmer erreichbar sein könne und müsse. Darüber, ob dies ein Vorteil oder ein Nachteil ist, waren sich Görlach und der FAZ-Herausgeber uneinig. Schirrmacher sprach von „Freiheitsraub“ und „moderner Ausbeutung“ der Mitarbeiter. Mit einem Augenzwinkern spielte er auf die Mitarbeiter von The European an, die keinen Feierabend zu haben scheinen. Görlach sieht diese Entwicklung als „Modernisierungsschub“. Dieser könne enorme Vorteile für Unternehmen bringen, die durch die neu gewonnene Mobilität effizienter arbeiten könnten. Das Thema wurde besonders hitzig diskutiert. Schirrmacher fragte, wo der „Mehrwert“ dieser Effizienz bleibe, wenn es durch die vernetzte Arbeitswelt immer weniger Arbeit für immer weniger Gehalt gebe. Die Nachteile, die vor allem Journalisten zu spüren bekommen, bestritt keiner der Anwesenden.
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Ein weiteres Thema waren die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Politik. Frank Schirrmacher fragte Björn Böhning, ob die SPD den „Pulsschlag des Netzes“ höre. Laut Böhning ist das Netz für den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel eine „große Verheißung“. Allerdings ist er der Ansicht, dass das Netz noch „gestaltet werden muss“, es müsse mehr in die Partizipation im Netz investiert werden, „die Tools müssen genutzt werden“. Böhning sieht im Netz die Möglichkeit, dass Parteien wieder mehr Menschen erreichen können, die den traditionellen Vorstellungen von Parteien bereits abgeschworen hätten. Die klassischen Wege der Mitgliederbeteiligung funktionieren laut Böhning nicht mehr, dies sei die Chance für das Netz, das künftig effektiver für den demokratischen Dialog genutzt werden könne.
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Doch nicht nur die Arbeitswelt und die Politik waren gestern Thema. Die drei Diskutanten waren sich uneinig darüber, ob die Gefahr besteht, dass der Zugang zu Informationen und Wissen in Zukunft durch Großkonzerne wie Google monopolisiert würde. Genau das befürchtet Böhning , der Angst davor hat, dass die Freiheiten des Netzes von Großkonzernen bestimmt werden könnten. Schon jetzt sieht er das Internet als einen „kapitalistischen Wirtschaftsraum an, der dennoch Freiheitspotenziale besitzt“. Görlach hingegen ist der Meinung, dass das Netz „keine wirtschaftlichen Implikationen“ hat. Weiter sagte er: „Wissen ist da und gehört allen“, er  glaubt nicht an Informationsmonopole. Schirrmacher geht dennoch einen ganzen Schritt weiter und gab zu: „Ich kann ohne Google in der jetzigen Zeit nicht mehr existieren“. Seiner Ansicht nach würden Start-Ups wie „The European“ ohne Google auch nicht existieren. Über eines sind sich dennoch alle einig: Das Internet ist das wichtigste Zukunftsmedium der Welt. Böhning will deshalb dafür kämpfen, dass jeder in Deutschland Zugang zum Internet erhält und dass Sicherheit in Form von Transparenz gewährleistet werden soll, auch wenn es bis zur vollkommenen Transparenz noch ein langer Weg sei. Konsens gab es auch hinsichtlich von Böhnings Aussage „wer nicht lernt, mit dem Internet umzugehen, wird strukturelle Nachteile haben“, denn die „totale Unausweichlichkeit der digitalen Zukunft“ sei bereits erreicht.
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Das 96 Seiten schlanke Buch gibt darüber hinaus auch Einblicke in Bereiche wie die Säkularisierung in der Gesellschaft sowie weitere Bereiche, die heute durch das Internet beeinflusst und verändert werden. Nicht all diese Veränderungen sind gewinnbringend und verheißungsvoll. Wer herauszufinden möchte, welche Veränderungen nach Einschätzung der Autoren auch in Zukunft noch vom Internet ausgehen werden, sollte „Freiheit oder Anarchie? Wie das Internet unser Leben verändert“ lesen.</p>
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		<title>Hans-Jochen Vogel im Chat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 14:15:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Projektvorstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[SPD-Vorsitzender]]></category>
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					<description><![CDATA[Was möchten Sie von Hans-Jochen Vogel wissen? Der ehemalige SPD-Vorsitzende beantwortet live Ihre Fragen - am Freitag, 23. April ab 15.00 Uhr im tagesschau-Videochat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was möchten Sie von Hans-Jochen Vogel wissen? Der ehemalige SPD-Vorsitzende beantwortet live Ihre Fragen &#8211; am Freitag, 23. April ab 15.00 Uhr im tagesschau-Videochat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de.<br />
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<a href="http://www.tagesschau.de/zumchat100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier können Sie jetzt schon Ihre Fragen stellen! </a>
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Wenige Tage vor den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai proben SPD und Grüne weiter den Schulterschluss, halten sich aber auch andere Koalitionsoptionen offen. Nur ein Bündnis mit der Linkspartei schließen die Sozialdemokraten aus. Ein freudscher Versprecher von Sigmar Gabriel in der Bundespressekonferenz zeigt jedoch das Dilemma, in dem die SPD derzeit steckt. Bei einer hohen Wahlbeteiligung habe „Rot-Rot-Grün eine eigene Mehrheit“, hatte der SPD-Chef am Montag vor Journalisten gesagt, sich aber sofort korrigiert: Gemeint habe er natürlich „Rot-Grün“. Partner oder Gegner? Wie soll die SPD mit der Konkurrenz von links umgehen?
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Auch stecken den Sozialdemokraten noch die herben Stimmenverluste bei der Bundestagswahl im September 2009 in den Knochen. Bis heute hat die SPD ihren Platz zwischen „Genossen der Bosse“ und „Partei der kleinen Leute“ nicht gefunden. Personell hat sich die Partei neu aufgestellt. Doch wie gut funktioniert die Führungstroika Gabriel, Nahles, Steinmeier wirklich?
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<a href="http://www.tagesschau.de/zumchat100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier können Sie jetzt schon Ihre Fragen stellen! </a>
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<b>Zur Person:</b>
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Hans-Jochen Vogel, geboren 1926 in Göttingen. Nach dem Abitur 1943 in Gießen leistet er bis 1945 Wehrdienst, zuletzt im Rang eines Unteroffiziers. Nach dem Krieg studiert Vogel Rechtswissenschaften in Marburg, 1950 promoviert er in München. Über Tätigkeiten im bayerischen Justizministerium und bei verschiedenen Gerichten kommt Vogel, der mittlerweile Mitglied der SPD ist, in den Münchener Stadtrat. 1960 wird er mit großer Mehrheit zum Bürgermeister der bayerischen Landeshauptstadt gewählt. 1972 ruft ihn der damalige Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) nach Bonn, wo Vogel Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau wird. 1974 wechselt er ins Justizministerium, das er sieben Jahre leitet. Nachdem er 1981 für einige Monate Regierender Bürgermeister von Westberlin ist, tritt er nach dem Sturz von Bundeskanzler Schmidt (SPD) zur Bundestagswahl 1983 als SPD-Kanzlerkandidat an, unterliegt aber Helmut Kohl (CDU). Nach der verlorenen Wahl übernimmt Vogel den Fraktionsvorsitz von Herbert Wehner (SPD) und damit das Amt des Oppositionsführers, ab 1987 ist er zudem Parteichef der SPD. 1991 übergibt er den SPD-Vorsitz an Björn Engholm und den Fraktionsvorsitz an Hans-Ulrich Klose. 1994 scheidet Hans-Jochen Vogel aus dem Bundestag aus.</p>
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