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	<title>Spitzenpolitiker &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Spitzenpolitiker &#8211; politik-digital</title>
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		<title>@President – Wie Staatsoberhäupter twittern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Werlitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2014 09:58:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Putin retweeten oder Obama folgen &#8211; kein Problem! Regierungschefs in der ganzen Welt haben den Mikrobloggingdienst Twitter längst für sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Putin retweeten oder Obama folgen &#8211; kein Problem! Regierungschefs in der ganzen Welt haben den Mikrobloggingdienst Twitter längst für sich entdeckt. Einige von ihnen kommen dabei auf sehr beachtliche Followerzahlen und werden auch kräftig retweetet. Die Twiplomacy Studie 2014 gibt einen aktuellen Überblick über  das Online-Gezwitscher der Obrigkeiten aus Kreml, Weißem Haus und Co. Social Media-Experte Martin Fuchs hat sich die Erhebung und ihre Ergebnisse genau angeschaut und fand den einen oder anderen Kritikpunkt.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=COgwKktrSfM&amp;feature=youtu.be" title="Twiplomacy 2014" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/COgwKktrSfM?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Vor gut einem Jahr hatten wir auf <a href="http://politik-digital.de/staats-gezwitscher-in-europa-und-der-welt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a> bereits über das weltweite <a href="http://twiplomacy.com/blog/twiplomacy-study-2014/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter-Ranking der  Regierungsoberhäupter</a> berichtet. Seitdem hat sich die Zahl der untersuchten Accounts um 139 auf insgesamt 644 erhöht. Mittlerweile, so die Studie, seien immerhin 83 Prozent der Regierungen von UN-Staaten auf Twitter vertreten. Wenig geändert hat sich hingegen auf den Spitzenpositionen. Der Papst, <a href="https://twitter.com/Pontifex" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@Pontifex</a>, ist auch in diesem Jahr Feedback-König im Twitternetzwerk: Tweets aus dem Vatikanstaat wurden im vergangenen Jahr am meisten retweetet, im Durchschnitt über 10.000 Mal. Auf die größte Fangemeinde mit etwa 43,7 Millionen Followern kommt weiterhin US-Präsident <a href="https://twitter.com/BarackObama" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@BarackObama</a>. Neuling im Kreis der meist gefolgten Twitterer und auf Platz 5 des Rankings ist in diesem Jahr der indische Premierminister <a href="https://twitter.com/narendramodi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@NarendraModi</a>. Damit schickt sich der seit Mai dieses Jahres amtierende Regierungschef an, sogar das <a href="https://twitter.com/WhiteHouse" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weiße Haus</a> zu überholen. Mit 4.967.847 erreichten Nutzern fehlen ihm hierzu nur noch weniger als 10.000 neue Follower.</p>
<h3>Twittern à la Merkel?</h3>
<p>Lediglich Zaungast ist und bleibt die deutsche Regierungsspitze: Wie auch im Vorjahr verfügt kein deutscher Spitzenpolitiker über einen Account in dem sozialen Netzwerk. Unsere Regierungsvertreter werden von den Verfassern dementsprechend zu „Twitter-Außenseitern“ ernannt. Dass die deutsche Kanzlerin nicht selbst auf Twitter unterwegs ist und stattdessen Sprecher Steffen Seibert über <a href="https://twitter.com/RegSprecher" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@RegSprecher</a> offizielle Tweets absetzen lässt, passe allerdings zu Merkels „präsidialem Führungsstil“ und entspreche auch  eher der Regel unter Spitzenpolitikern, so Christian Thams von der Agentur Burson-Marsteller, die die Studie verfasst hat. Allerdings ergab die Untersuchung auch, dass unter den Regierungschefs und Staatsoberhäuptern zumindest Zwei Drittel einen persönlichen Twitteraccount pflegen (oder pflegen lassen).<br />
Überraschend ist hingegen, welche Rolle Twitter mittlerweile in der internationalen Diplomatie einnimmt. Als neuen Trend beobachten die Verfasser, dass  Außenminister rund um den Globus Twitter verstärkt dazu nutzen, sich zu vernetzen und miteinander in Kontakt zu treten. Die Studie spricht im Hinblick darauf von einem „Virtual diplomatic network“. Auch Deutschlands Außenvertretung ist mit <a href="https://twitter.com/AuswaertigesAmt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@AuswaertigesAmt</a> in die diplomatischen Kreise Twitters eingebunden.<br />
So weit so gut, viele Zahlen und viel Kritik an der deutschen Twitter-Politik. Ganz so einfach ist das aber dann auch wieder nicht. Denn so „spannend und gut“ es grundsätzlich sei, die Twitteraktivitäten der Regierungschefs und Regierungen genauer zu betrachten, seien die Ergebnisse auch mit Vorsicht zu genießen. Das meint zumindest der Hamburger Wahlbeobachter und Politikberater Martin Fuchs. Er hat für uns einige Kritikpunkte zusammengetragen:<br />
<figure id="attachment_130260" aria-describedby="caption-attachment-130260" style="width: 180px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/fuchs.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-130260  " alt="fuchs" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/fuchs.jpg" width="180" height="180" /></a><figcaption id="caption-attachment-130260" class="wp-caption-text">Martin Fuchs ist <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogger</a> und Politikberater in Hamburg. Seit über 14 Jahren beschäftigt er sich mit Wahlkampf, strategischer Politikberatung und den Hintergründen des Politikgeschäftes. Darüber hinaus berät er Unternehmen, öffentliche Institutionen und die Politik beim Einsatz von Social Media.</figcaption></figure></p>
<h3>Zur Kritik an der deutschen Außenseiterrolle</h3>
<p style="padding-left: 150px">„Was ich nicht nachvollziehen kann, ist die seit Jahren vorgetragene Kritik, Deutschland und die deutsche Regierung hinke bei der Social-Media-Nutzung hinterher, nur weil Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht twittert. Merkel hat sich Twitter vor ein paar Jahren angeschaut, hat schnell gemerkt, dass es nicht ihr Kanal ist und sich bewusst gegen eine Nutzung entschieden. Das ist konsequent und zu begrüßen. Und besser als ein mehr schlecht als recht gepflegter Account, nur weil &#8216;man&#8217; das im Jahr 2014 so macht und andere Regierungschefs dort kommunizieren. Twitter ist nicht das Medium der Kanzlerin und die bewusste Entscheidung dagegen zeugt von einer großen Social-Media-Kompetenz.</p>
<p>Zudem ist die Argumentation der Studie auch noch falsch. In der Pressemitteilung heißt es prominent: &#8216;Deutschland weiterhin einzige G8-Nation ohne twitternde Spitzenpolitiker&#8217;. Das ist einfach falsch. <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/12/wie-social-media-ist-die-bundesregierung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Allein in der Bundesregierung gibt es</a> fünf twitternde Minister, und 22 von 50 (politischen) Regierungsmitgliedern twittern. Dies entspricht 44 Prozent und bedeutet eine deutlich größerer Verbreitung als in der Gesamtbevölkerung (ca. 7 Prozent im Durchschnitt). Betrachtet man nur Minister und Staatssekretäre, nutzen sogar 94 Prozent der Regierungsmitglieder Social Media. Weitere Spitzenpolitiker wie Partei- und Fraktionschefs, Ministerpräsidenten und der Regierungssprecher twittern ebenfalls.</p>
<h3>Martin Fuchs: „Nackte Zahlen nur schwer vergleichbar“</h3>
<p>Außerdem finde ich es schwierig, die Regierungschefs anhand der (sehr plakativen, aber wenig aussagekräftigen) Anzahl ihrer Follower miteinander zu vergleichen. Davon abgesehen, dass man einen Regierungschef aus einem Land mit 1,8 Milliarden Einwohnern (wie Indien) nur schwer mit dem Oberhaupt eines Drei-Millionen-Einwohner-Landes vergleichen kann, sagt die Masse allein nichts über die Reichweite und den Einfluss aus. Es ist ein Indiz, aber eine klare Aussage lässt sich damit nicht treffen. Entscheidend ist vielmehr die Qualität der Follower und die Frage: &#8216;Wen will ich mit meinen Tweets eigentlich erreichen?&#8217; Wenn ein Staatschef oder Minister Public Diplomacy betreiben will, dann reicht es, wenn er die wichtigen 10-20 anderen Regierungschefs bzw. Minister als Follower hat, dann  braucht er gar nicht Millionen &#8216;normale Bürger&#8217;.“<br />
Bild: Screenshot aus dem Video<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="378" height="66" /></a><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Crossmediales Projekt hat Jungwähler im Fokus</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/crossmediales-projekt-hat-jungwaehler-im-fokus-4534/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[lbuhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 15:50:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Jungwähler]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzenpolitiker]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Sendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="http://www.meinvz.net/wahlshow" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#34;Erst fragen, dann wählen&#34;</a>, das neue Frageportal von ZDF, ZEIT ONLINE und den VZ-Netzwerken, soll Spitzenpolitiker und junge Wähler  zusammenbringen: Die User fragen online, die Politiker geben in Livesendungen Antworten.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.meinvz.net/wahlshow" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Erst fragen, dann wählen&quot;</a>, das neue Frageportal von ZDF, ZEIT ONLINE und den VZ-Netzwerken, soll Spitzenpolitiker und junge Wähler  zusammenbringen: Die User fragen online, die Politiker geben in Livesendungen Antworten.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Einen Monat vor der Bundestagswahl eröffnen das ZDF und ZEIT ONLINE zusammen mit der VZ-Gruppe eine neue Art der politischen Fragestunde für Internet- und Fernsehnutzer. Insbesondere die in den Portalen der VZ-Gruppe stark vertretenen Erst- und Jungwähler sind aufgefordert, Fragen an Frank-Walter Steinmeier, Guido Westerwelle, Jürgen Trittin, Gregor Gysi und Peter Ramsauer zu stellen. Angela Merkel ist als Vertreterin der CDU angefragt.
</p>
<p>
Die Fragen können als Text oder Video an die Redaktionen der Projektpartner geschickt werden. Gleichzeitig sind sie für alle User einsehbar und stehen zur Abstimmung frei. Die ZDF-Journalisten Steffen Seibert und Dunja Hayali stellen die Gewinner-Fragen der Abstimmung dann am 19. und 20. September in einer mehrstündigen Livesendung an die Kandidaten.
</p>
<p>
Der Frage- und Antwort-Marathon wird im ZDF.infokanal sowie im Livestream auf den drei Plattformen der VZ-Gruppe zu sehen sein. Zusätzlich gibt es eine 45-minütige Zusammenfassung im ZDF. Wem es während der Sendung unter den Nägeln brennt, kann über einen Live-Chat, der direkt an die Sendung gekoppelt ist, seine Meinung über den Diskussionsverlauf einbringen.</p>
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		<title>So bloggt der Finanzminister</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampfzalm-shtml-2965/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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					<description><![CDATA[Spitzenpolitiker, die ein Weblog führen? In den Niederlanden schon nicht mehr die absolute Ausnahme. Dort lassen unter anderem Finanzminister und Vizepremier Gerrit Zalm von der liberalen VVD und der Sozialisten-Vorsitzende Jan Marijnissen die Bürger per Blog an ihrem (politischem) Alltag teilhaben. Dabei gibt’s deutliche Unterschiede zwischen dem Spitzen-Mitglied des Kabinetts und dem Chef einer eher kleinen Oppositionspartei, beobachtet Fiete Stegers, ebenfalls im Blog-Stil.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Spitzenpolitiker, die ein Weblog führen? In den Niederlanden schon nicht mehr die absolute Ausnahme. Dort lassen unter anderem Finanzminister und Vizepremier Gerrit Zalm von der liberalen VVD und der Sozialisten-Vorsitzende Jan Marijnissen die Bürger per Blog an ihrem (politischem) Alltag teilhaben. Dabei gibt’s deutliche Unterschiede zwischen dem Spitzen-Mitglied des Kabinetts und dem Chef einer eher kleinen Oppositionspartei, beobachtet Fiete Stegers, ebenfalls im Blog-Stil.<!--break-->
                          </p>
<hr size="1" />
                          <br />Montag 15.03.04, 17:39</p>
<p>
                          <a href="http://www.politik-digital.de/politikdigital/team/clerche.shtml">E-Mail von Clemens Lerche</a> von politik-digital:</p>
<p>“mir kam folgende idee:<br />
                          <a href="http://www.roell.net/weblog/archiv/2004/01/27/politikerweblog_jan_m" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in NL bloggen zwei politiker</a> (Jan<br />
                          <br />Marijnissen, Vorsitzender der niederländischen Sozialistischen Partei; Finanzminister Gerrit Zalm.<br />
                          </p>
<p>was denkst du? ein thema für uns.&#8221;</p>
<p>Stimmt, das hatte ich auch schon gesehen. Interessiert mich und ich bin gerade ohnehin in den Niederlanden zu Gast bei der dortigen Tagesschau-Variante, dem<br />
                          <a href="http://www.nosjournaal.nl" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NOS Journaal</a>. Und der<br />
                          <a href="http://www.nos.nl/nieuws/artikelen/2004/2/23/zalm_eichel.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erste Beitrag</a>, bei dem ich hier mitgemacht habe, ging über Zalms ersten Besuch bei seinem Kollegen Hans in Berlin, nachdem sich die beiden Ende 2003 in Sachen Stabilitätspakt angepflaumt hatten.</p>
<p>Warum also nicht, Zusage an Clemens.</p>
<hr size="1" />
                          <br />Dienstag, 16.03.04, 09:32</p>
<p>Zusage eingehalten,<br />
                          <a href="http://www.minfin.nl/default.asp?CMS_ITEM=2148B90283AC43058AAC843D6A9D9FC5X1X41162X22" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erster Blick aufs Blog</a> von Finanzminister Zalm. Letzter Eintrag von gestern: Ausführlicher Tagesablauf mit Besprechungen, Kabinettstreffen und anderen Gesprächen, für die offenbar nicht immer die Stühle im Ministerzimmer ausreichen. Nach dem vollen Tag geht der Minister zum Abendessen nach Hause, wie er uns verrät.</p>
<hr size="1" />
                          <br />Dienstag, 16.03.04, 11:40</p>
<p>Immer noch<br />
                          <a href="http://www.minfin.nl/default.asp?CMS_ITEM=2148B90283AC43058AAC843D6A9D9FC5X1X41162X22" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nichts neues</a>. Wann schreibt der Mann seine Einträge eigentlich immer (wenn er selbst schreibt und nicht ein persönlicher Referent)? Da steht nur gepostet durch Gerrit Zalm, ohne Uhrzeit. Und viel Zeit dürfte er nach seinem Terminplan ja auch nicht haben.</p>
<p>In jedem Fall scheint sich Zalm hauptsächlich auf Tagebucheinträge im Textformat zu konzentrieren. Kaum Fotos, kaum etwas zum Anklicken. Dafür gibt es Möglichkeiten zum Versenden von Blog-Postings und einen Link zum automatischen Bookmarken des Blogs unten auf der Seite.</p>
<hr size="1" />
                          <br />Freitag, 19.03.04, 10:46<br />
                          <br />Gestern (war ich mit einer Gruppe unseres<br />
                          <a href="http://www.ijp.org/deutsch/fellowships/navig/nied_frame.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Journalistenaustauschs</a> zu Besucht n Den Haag im<br />
                          <a href="http://www.tweedekamer.nl" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parlament</a>. Zalm nicht über den Weg gelaufen. Was hat er gestern gemacht? Gelegenheit für einen ersten Blick in sein Weblog:</p>
<p>Aha, für ihn stand die<br />
                          <a href="http://www.minfin.nl/default.asp?CMS_ITEM=2148B90283AC43058AAC843D6A9D9FC5X1X41162X22" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parlamentsdebatte</a> über die EU-Erweiterung an. Die soundsovielste, wie Zalm schreibt. Für einen Finanzminister schon ganz schön peppig. Außerdem beschwert er sich, über die schwankende Haltung der die Linken im Parlament. Zurückmeckern geht nicht, bei Zalm sind keine Kommentarmöglichkeiten für User vorgesehen.</p>
<p>Im Artikel vom Vortag finde ich einen Hinweis auf “snel een broodje eten”. Widmet sich der Minister in seinem Blog neben seinem Terminkalender besonders der Nahrungsaufnahme (vergleiche seinen Eintrag von Montag).</p>
<hr size="1" />
                          <br />Freitag, 19.03.04, 19:02</p>
<p>Da ist beim zweiten niederländischen Blog-Top-Politker anders: Jan Marijnissen, Vorsitzender schreibt sein Weblog seit dem 24. Januar diesen Jahres. Beim ersten Eintrag am<br />
                          <a href="http://www.janmarijnissen.nl/weblog/index.php?p=21#comments" target="_blank" rel="noopener noreferrer">24. Januar 2004</a> erntete er gleich mehr als 100 Nutzer-Kommentare.</p>
<p>Und die Nutzer wünschten ihrem Jan brav gute Besserung, als der Sozialist<br />
                          <a href="http://www.janmarijnissen.nl/weblog/index.php?p=156#comments" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkrankt</a> war<br />
                          <br />. Außerdem sind die Beiträge bei Marijnissen mit Uhrzeit gekennzeichnet (er setzt die Software http://wordpress.org/ ein), und selbstgeschossene Fotos gibt es auch des Öfteren. Zum Beispiel über seinen Ausflug und Gedankenaustausch zu Architektur und Stadtkultur mit dem Journalisten und Soziologen<br />
                          <a href="http://www.janmarijnissen.nl/weblog/index.php?p=215#comments" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herman Vuijsje</a>.</p>
<hr size="1" />
<p>Freitag, 19.03.04, 19:48</p>
<p>Dafür ist<br />
                          <a href="http://www.minfin.nl/default.asp?CMS_ITEM=911733B6EFF144E18FB3E90334D0E12CX1X53483X19" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kollege Zalm</a> aber schon länger dabei: Sein Blog geht bis Mai 2003 zurück<br />
                          </p>
<hr size="1" />
<p>Montag, 22.03.04, 13:34</p>
<p>Samstag nur Prinzessin Juliana bei Gerrit Zalm. Um halb neun hat ihn der Ministerpräsident selbst angerufen, um ihn vom<br />
                          <a href="http://www.minfin.nl/default.asp?CMS_ITEM=2148B90283AC43058AAC843D6A9D9FC5X1X41162X22" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tod der ehemaligen Königin</a> zu infomieren. Der Eintrag behandelt auch noch den längst vergessenen Freitag. Positiv allerdings: Von einem Posting über eine Rede von ihm gibt es einen Link auf eine Website mit dem Text der Rede.</p>
<p>
                          <br />Bei Marijnissen ist man schon<br />
                          <a href="http://www.janmarijnissen.nl/weblog/index.php?p=219#comments" target="_blank" rel="noopener noreferrer">weiter.</a><br />
                          <br />Juliana auch hier wohlgelitten. Ganz oben steht aber, dass israelische Truppen den Hamas-Anführer Scheich Jassin liquidiert haben. Marijnissen<br />
                          <a href="http://www.janmarijnissen.nl/weblog/index.php?p=221#comments" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verurteilt</a> das.<br />
                          </p>
<hr size="1" />
<p>Montag, 22.03.04, 17:48</p>
<p>Nix neues bei Marijnissen, letzter Eintrag von 14:17 Uhr. Ich bin ein bisschen enttäuscht.</p>
<hr size="1" />
<p>Dienstag, 23.03.04, 15:23<br />
                          <br />Zalm hat sich gemeldet. Gestern morgen hatte er frei! Ein Treffen ist ausgefallen. Bleibt er in einem<br />
                          <a href="http://www.minfin.nl/default.asp?CMS_ITEM=952EE154A2C54A73AD23010E11B69D10X1X42047X44" target="_blank" rel="noopener noreferrer">solchen Fall</a> zu Hause?</p>
<hr size="1" />
                          <br />Mittwoch 24.03.04., 16:04</p>
<p>Kollege M. hat offenbar deutlich mehr Zeit. In seinem Weblog zeigt er, mit wem er Gespräche geführt hat und dokumentiert das Planungstreffen für das Kulturfestival seiner Partei in einer Kneipe. Neben politischen Überlegungen hat da auch ein Foto vom netten Kellner Platz. Und gleich Marijnnissen erntet gleich wieder<br />
                          <a href="http://www.janmarijnissen.nl/weblog/index.php?p=224#comments" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nutzerreaktionen</a>.</p>
<hr size="1" />
<p>02.04.03</p>
<p>Bei Zalm ist es dagegen schwer, dass persönliche unter den Namen und Sitzungen zu finden. Aber es ist da: So erzählt der Minister dieser Woche, wie er am Donnerstag dieser Woche gegen den Rat seiner Mitarbeiter doch den Haupteingang zum Parlament nimmt. Da läuft er in eine Gruppe von Demonstranten läuft. “Als ich die Hand zum Gruß hebe, wird das Buhrufen noch lauter.”</p>
<p>Noch launischer ging es am Tag davor zu, als Zalm ein Fragestündchen zu Haushaltslücken über sich ergehen lassen muss. “So einen Debatte habe ich dieses Jahr schon dreimal gehabt, und der Verlauf war wieder derselbe. Kam anderthalb Stunden später als geplant zur Eröffnung nach<br />
                          <a href="http://www.enkhuizen.nl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enkhuizen</a>. Die vielen Menschen, die dort schon um drei Uhr waren, hatten inzwischen eine Rundführung bekommen. Und der Empfang mit Getränken war nach vorne verlegt worden. Warmer, enthusiastischer Empfang und Verständnis für die Situation.”</p>
<p>Außerdem erfahren wir, dass Zalm im Enkhuizen nicht nur<br />
                          <a href="http://www.enzazaden.nl/site/nl/nieuws/opening2004.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fabriken für Pflanzensamen</a> eröffnet, sondern<br />
                          <a href="http://www.minfin.nl/default.asp?CMS_ITEM=DD947727A4BE4223BABF0453C2F217F4X1X45103X73" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dort auch geboren ist</a>.</p>
</p>
<hr size="1" />
<p>03.04.04, 09:01</p>
<p>Der Sozialist spielt Stöckchen weitergeben. Das geht so: Selbst hatte M. von Radio-DJ<br />
                          <a href="http://live.curry.com/dutch/2004/03/23.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Adam Curry</a> drei Fragen gestellt bekommen, die er seinem Weblog beantworten sollte. Das tut er und stellt seinerseits drei Fragen an –<br />
                          <a href="http://www.janmarijnissen.nl/weblog/index.php?p=239#comments" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gerrit Zalm</a>!</p>
<p>Meine beiden Untersuchungsobjekte nähern sich einander an. Und das will M. von Gerrit wissen, den er duzt:<br />
                          <br />1. Wann hast du das letzte Mal dein Konto überzogen?<br />
                          <br />2. Wann öffnest du dein Blog wie ein wahrer Weblogger für Nutzer-Kommentare?<br />
                          <br />3. (Der Amsterdamer Bürgermeister) Cohen fordert eine progressive und eine konservative Volkspartei. Wo würdest du dich – als echter Liberaler? – am meisten zuhause fühlen?<br />
                          <br />Und, als Reservefrage falls du eine nicht beantworten willst:<br />
                          <br />Sag mal ehrlich. Was hältst du von davon noch mehr Macht an Europa/Brüssel zu übertragen?<br />
                          <br />Damit provoziert M. auch wieder Nutzerkommentare. “Soooo 2003” , das Spielchen, findet einer. Die meisten erwarten nicht, dass Zalm mitmacht. Ich hoffe schon. Wäre ein super Abschluss für meinen Artikel.</p>
<hr size="1" />
                          <br />Montag 05.04.04,</p>
<p>Für einen Finanzminister scheint aber auch Zalm eine richtig emotionale Woche zu durchleben. Am Samstag traf er sich mit den Finanzminister und Nationalbankchefs der Ecofin. Und das Boulevardblatt Telegraaf berichtete, das Zalm aus dem Konferenzraum gewiesen wurde, weil er eine Zigarette rauchen wollte. “Unsinnsgeschichte”, meint der Minister. “Was stimmt, ist das der<br />
                          <a href="http://www.minfin.nl/default.asp?CMS_ITEM=DD947727A4BE4223BABF0453C2F217F4X1X45103X73" target="_blank" rel="noopener noreferrer">einzige Ort</a>, an dem man rauchen konnte, gerade vor dem Haupteingang war, wo auch gut hundert Journalisten standen.”</p>
<hr size="1" />
                          <br />06.04.04, 14:07<br />
                          <br />Noch<br />
                          <a href="http://www.minfin.nl/default.asp?CMS_ITEM=78EE8680E91641B8B2F3D64512D0A777X1X60594X77" target="_blank" rel="noopener noreferrer">keine Reaktion</a> auf M.s Stöckchen bei Zalm.<br />
                          </p>
<hr size="1" />
                          <br />07.04.04, 11:55</p>
<p>Von Zalm erscheint heute in einem Beitrag bei<br />
                          <a href="http://www.nos.nl/lijn25/columns/Zalm_0704.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lijn 25</a>. Das ist ein Multimedia-Projekt meiner niederländischen Gastredaktion: Fernseh-, Radio- und Internet-Kollegen fahren bis zur Europawahl zehn Wochen mit einem Bus durch die neuen und alten Länder der Europäischen Union und berichten von dort multimedial. Ein spannendes Projekt, das ich demnächst bei<br />
                          <a href="http://www.onlinejournalismus.de/webstories/linie25.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">onlinejournalismus.de</a> näher vorstellen werde. Und dank Zalm ein schöner Bogen zurück zum Anfang meiner Blog-Beobachtung.</p>
<p>
                            
                          </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 27.05.2004</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="390" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="middle">
                                  <em><br />
                                    <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
                                  </em></p>
<p>                                  <em><br />
                                    <a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
                                  </em><br />
                                  
                                </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" width="390" noshade="noshade" size="1" />
                          </p>
</td>
</tr>
<tr>
<td> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
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