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	<title>SPÖ &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>SPÖ &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Österreichische Initiative gegen EU-Skepsis</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/oesterreichische-initiative-gegen-eu-skepsis-4682/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jknocha]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 15:25:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Manifest]]></category>
		<category><![CDATA[Europaparlament]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
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		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Initiative <a href="http://www.europa-weiter-denken.at/start.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#34;Europa weiter denken&#34;</a> wollen die fünf EU-Abgeordneten der <a href="http://www.spoe.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sozialdemokratischen Partei Österreichs</a> (SPÖ) die EU bürgerfreundlicher gestalten. Direkte Partizipation der Wähler steht dabei im Vordergrund. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Initiative <a href="http://www.europa-weiter-denken.at/start.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Europa weiter denken&quot;</a> wollen die fünf EU-Abgeordneten der <a href="http://www.spoe.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sozialdemokratischen Partei Österreichs</a> (SPÖ) die EU bürgerfreundlicher gestalten. Direkte Partizipation der Wähler steht dabei im Vordergrund. </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Durch Diskussionsveranstaltungen und eine eigene Internetseite sollen die Österreicher motiviert werden, ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft der EU zu äußern. Die <a href="http://www.europa-weiter-denken.at/registrieren.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beiträge</a> können bis zu 300 Zeichen lang sein und werden in Echtzeit und ohne Moderation veröffentlicht. Nur wer gegen die Nettiquette verstößt, wird im Nachhinein gelöscht.
</p>
<div style="text-align: center">
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/-____-_www_europa-weiter-denken_at_start_php_0.jpg" alt="Screenshot von europa-weiter-denken.at/start.php" title="Screenshot von europa-weiter-denken.at/start.php" height="251" width="468" />
</div>
<p></p>
<div align="center">
<i>Screenshot von europa-weiter-denken.at</i>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Die Aktion läuft bis April 2010. Die bis dahin eingegangenen Beiträge werden in ein Manifest aufgenommen, das aus einer Präambel und thematischen Kapiteln bestehen soll. Ergänzt wird die Initiative durch landesweite Diskussionsveranstaltungen unter dem Titel &quot;Europa Cafés&quot;. Die gesammelten Beiträge sollen anschließend als Antrag auf dem Bundesparteitag der SPÖ eingebracht werden.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Top Ten der Polit-Gimmicks</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/top-ten-der-polit-gimmicks-3482/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Georg Babing]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Toaster]]></category>
		<category><![CDATA[Zottel]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Union]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="teaser">
Kugelschreiber und Luftballons vom Wahlwerbestand in der Fußgängerzone waren gestern. Wir haben bizarre Internet-Aktionen der Parteien in einer Linkliste zusammengefasst.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">
Kugelschreiber und Luftballons vom Wahlwerbestand in der Fußgängerzone waren gestern. Wir haben bizarre Internet-Aktionen der Parteien in einer Linkliste zusammengefasst.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b><a href="http://ju-shop.junge-union.de/content/produkte/plist/7" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der<br />
Junge Union-Toaster</a></b><br />
Die Jugendorganisation der CDU hat einen Geschenkartikel-Shop; hier<br />
kann unter anderem der blaue „JU-Toaster“ bestellt werden,<br />
der Brotscheiben das „JU-Logo“ aufbrennt. Für 17<br />
Euro lässt sich das „Muss für jede JU-WG“<br />
nach Hause holen.
</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/ju_toaster.jpg" alt="JU-Toaster" title="Quelle: http://ju-shop.junge-union.de/content/produkte/plist/7" height="295" width="350" /><br />
<i>Die Junge Union auf Toast</i>
</p>
<p>
<b><a href="http://www.klaus-wowereit.de/wahl_2006/extras/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wowereit<br />
als Papp-Politiker</a></b><br />
Endlich mal ein Politiker zum Anfassen: Der Wowi für zu Hause!<br />
Auf Klaus Wowerereits persönlicher Website können Sie<br />
sich Ihr persönliches 1.83 Meter großes Papp-Double des<br />
Regierenden Bürgermeisters von Berlin bestellen. Für schlappe<br />
119 Euro kommt er zu Ihnen nach Hause.
</p>
<p>
<b><a href="http://www.svp-zottel.ch/5243.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zottel-Cam</a></b><br />
Ein interessantes Feature bietet die Schweizerische Volkspartei<br />
SVP: Eine Webcam zeigt die Ziege „Zottel“, das Maskottchen<br />
der Wahlsieger in dem Alpenland. So wird der neben dem Kölner<br />
Fußball-Glücksbringer „Hennes“ wohl prominenteste<br />
Geißbock ganz privat in seinem Stall gezeigt. Von morgens<br />
bis abends können interessierte Zottel-Fans ihr Idol live bewundern<br />
&#8211; theoretisch zumindest. Denn der Geißbock scheint seltener<br />
Gast im eigenen Stall zu sein. Bei den Besuchen von politik-digital.de<br />
zeigte die Kamera in der Regel nur ein paar Strohballen.
</p>
<p>
<b><a href="http://wackel-wulff.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wackel-Wulff</a></b><br />
Mit einer 3D-Animation des niedersächsischen Ministerpräsidenten<br />
können die wechselnden Standpunkte des CDU-Politikers zu umstritenen<br />
Themen wie Studiengebühren betrachtet werden. Diese werden<br />
ulkig visualisiert durch eine animierte Wackel-Dackel-Darstellung<br />
des amtierenden niedersächsischen Ministerpräsidenten.<br />
Die niedersächsische SPD will damit auf „gebrochene Versprechen“<br />
Wulffs aufmerksam machen.
</p>
<p>
<a href="http://www.linksfraktion.de/publikationen_comics.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Angies<br />
Welt Comic</b></a><br />
Eine aufwändig erstellte Comicserie unter der Überschrift<br />
„Angies Welt“ zeigt Fotos von Politikern. Mit Sprechblasen<br />
werden diesen Texte in den Mund gelegt, die den politischen Alltag<br />
und aktuelle Ereignisse in der Großen Koalition überspitzt<br />
und satirisch darstellen. Drüber lachen kann man auf den Internetseiten<br />
der Linken.
</p>
<p>
<b><a href="https://shop.die-linke.de/index.php?list=KAT16" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kondome<br />
für Linke</a></b><br />
Die Linkspartei verfügt auch über einen Shop. Neben Allerweltsschnickschnack<br />
wie Buttons und Luftballons gibt es hier eine eigene Kategorie zum<br />
Christopher Street Day, dem jährlich stattfindenden Demonstrationstag<br />
für Schwulen- und Lesbenrechte. Hier finden sich neben Aufklebern<br />
und Fahnen auch Kondome der Partei („Extrem belastbar“).
</p>
<p>
<b> <a href="http://www.pogo-partei.de/website/action/sub/dl/index.php%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pogo-Parteimarsch</a></b><br />
Die Pogo-Partei bietet Musik als MP3-Dateien zum Download. Das Parteilied,<br />
eine „Lobeshymne an das Getränk der Götter“<br />
(gemeint ist Alkohol) sowie der Parteimarsch der „Pogo-Anarchistischen<br />
Populisten“ kann man sich herunterladen.
</p>
<p>
<b> <a href="http://www.christianwulff.de/zukunftsland/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Zukunftsland“<br />
&#8211; ein Lied für Wulff</a></b><br />
Zwar wird häufiger in Bezug auf politische Diskussionen abfällig<br />
von einer Kakophonie gesprochen, doch Politik kann auch musikalisch<br />
anregen: „Songwriter und Produzent“ Oliver Kels etwa<br />
wurde durch Christian Wulffs Regierungsarbeit zum Lied „Zukunftsland“<br />
inspiriert, welches sowohl heruntergeladen als auch im Handel erworben<br />
werden kann. „Das Lied für Christian Wulff“ ist<br />
dabei textlich und melodisch sehr simpel gehalten. Bei Versen wie<br />
„Wenn wir hoffnungsfrohe Kinderaugen sehn, ist es die Zukunft,<br />
die wir fühl&#8217;n“ können auch unmusikalische Wähler<br />
leicht mitsingen. Dabei unterstützt auch der abgedruckte Liedtext,<br />
der sich auf den Seiten der CDU Niedersachsen findet.
</p>
<p>
<b> <a href="http://www.imageshop.at/ArtikelAnzeigen.php?show=overview&amp;KategorieID=1&amp;AnbieterID=&amp;BundelandsGKZ=&amp;BezirksGKZ=&amp;Sortierung=Bezeichnung&amp;EintraegeProSeite=10&amp;AktuelleSeite=1&amp;Suchkriterium1=&amp;Suchkriterium2=&amp;Suchkriterium3=&amp;Verknuepfung1=&amp;Verknuepfung2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPÖ-Glücksrad</a></b><br />
Dass Parteien in ihren Shops meist nur Aufkleber, Schlüsselanhänger<br />
und ähnliche Gimmick-Banalitäten anbieten, ist wohl auch<br />
der SPÖ aufgefallen. Zwar gibt es im Shop der österreichischen<br />
Sozialdemokraten auch alltägliche Partei-Werbemittel wie Fahnen<br />
und bedruckte Kleidungsstücke. Ungewöhnlicher sind da<br />
schon Luftballons samt SPÖ-Luftballon-Blasgerät oder auch<br />
das SPÖ-Glücksrad („Im Handumdrehen Sympathien schaffen“)<br />
&#8211; mit 209,- Euro ein echtes Schnäppchen für alle, die<br />
nicht länger auf eine Neuauflage des Show-Formats im Fernsehen<br />
warten möchten.
</p>
<p>
<b><a href="http://www.fdp-bundespartei.de/webcom/show_ecard.php/_c-1120/_nr-1/i.html%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP-E-Cards</a></b><br />
E-Cards der FDP zum „Linksruck“ der SPD zum kostenlosen<br />
Verschicken via E-Mail; optisch äußerst schlicht gehalten,<br />
sorgen die Ideen hinter den Karten (u.a. „Come-Beck des Sozialismus“)<br />
doch zumindest für ein Schmunzeln beim geneigten Betrachter.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wahlabendlicher Spaziergang durchs Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlabendlicher-spaziergang-durchs-netz-3065/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[alederer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Überraschungen des Wahlabends haben natürlich auch im Netz ihre Spuren hinterlassen. Geschwindigkeit und Umfang mit der Parteien und Onlinemedien die aktuellsten Ergebnisse und emotionalsten Dankesreden präsentierten, unterschieden sich jedoch von Seite zu Seite.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Überraschungen des Wahlabends haben natürlich auch im Netz ihre Spuren hinterlassen. Geschwindigkeit und Umfang mit der Parteien und Onlinemedien die aktuellsten Ergebnisse und emotionalsten Dankesreden präsentierten, unterschieden sich jedoch von Seite zu Seite.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Sonntag, 24. November in Österreich. Um 17 Uhr flimmerte landesweit die erste Hochrechnung des genauso unerwarteten wie sensationellen Wahlergebnisses über die Bildschirme. Wie konnten die Internetuser die Stunden nach den ersten Hochrechnungen erleben. In welcher Form begleiteten die Parteien den Wahlabend im Netz und was berichteten die Online-Medien?<br />
<br />
Impressionen eines wahlabendlichen Spazierganges durch die Internetangebote zur österreichischen Nationalratswahl 2002.
</p>
<p>
<b>Der Sieger</b><br />
<br />
Die<br />
<a href="http://www.oevp.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Österreichische Volkspartei</a> (ÖVP) unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel schrieb an diesem Abend Geschichte. Im Vergleich zur letzten Wahl 1999 konnte die ÖVP um mehr als 15 Prozent Stimmen zulegen. Dies ist nicht nur in der österreichischen Nachkriegsgeschichte einmalig.<br />
<br />
Das Fernsehen vermittelte erwartungsgemäß ein Bild des Jubels aus der Parteizentrale der Volkspartei. Die Feierstimmung der Funktionäre wurde aber auch ins Internet übertragen: Mit der ersten Hochrechnung um 15 Uhr erschien am Kopf der Seite flashanimiert die ersten Ergebnisse sowie die neuen Mandatsverteilung. Auch wurde nicht vergessen, dem Wähler zu danken und darauf hinzuweisen, dass die ÖVP nach drei Jahren erstmals wieder stimmenstärkste Partei in Österreich ist.<br />
<br />
Des Weiteren konnten Internetuser über eine Webcam an der Siegesfeier in der Parteizentrale teilnehmen. Sämtliche offiziellen Reaktionen und Berichte waren sofort auf der Startseite verfügbar. Wer sich darüber informieren wollte, wie die Spitzenfunktionäre der Partei den Wahltag verbrachten, konnte dies ebenfalls auf der Homepage tun.
</p>
<p>
<b>SPÖ</b><br />
<br />
Die Webseite der<br />
<a href="http://www.spoe.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sozialdemokratischen Partei Österreichs</a> (SPÖ) wurde weniger intensiv mit Informationen über den Wahlabend gefüttert. Der Aufmacher der Seite bildete ein Foto des Parteiobmanns Alfred Gusenbauer, der sich mit dem Satz „Ich danke für Ihr Vertrauen“ an die Wähler wendete. Außer offiziellen Reaktionen in Form von Pressemitteilungen und ein Link zu den Wahlergebnissen auf der Seite des Österreichischen Rundfunks, gab es keine weiteren Infos. Das Ergebnis selbst war auf der Parteiseite nicht zu finden.
</p>
<p>
<b>Die Grünen</b><br />
<br />
Auf der Seite der<br />
<a href="http://www.gruene.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünen</a> wurde man bereits vor der ersten Hochrechnung von einem Foto der drei Spitzenkandidaten begrüßt, die sich für das Vertrauen der Wählerschaft gegenüber den Grünen bedankten. Das Bundeswahlergebnis fand sich schon kurz nach der ersten Hochrechnung auf der Startseite, die Länderergebnisse folgen später.<br />
<br />
Darüber hinaus wurde kein Kontakt zu den Usern gesucht. Offizielle Reaktionen auf das Wahlergebnis waren nicht zu finden. Das Archiv der Pressemitteilungen blieb auf dem Stand von vor der Wahl. Letzte Meldung war die des Vortages: „Grüner Wahlkampf endet zwei Minuten vor Mitternacht“.
</p>
<p>
<b>Schweigen im Wald &#8211; FPÖ</b><br />
<br />
So wie sich der Jubel um den ÖVP-Sieg auf ihrer Internetseite durch rege Betriebsamkeit widerspiegelte, lässt sich auch die Sprachlosigkeit der<br />
<a href="http://www.fpoe.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freiheitlichen</a> (FPÖ), die 16 Prozent ihrer Stimmen im Vergleich zu 1999 verloren haben, in ihrer Internetpräsenz wieder finden. „Jungfräulich unberührt vom Wahltag“ charakterisiert die freiheitliche Seite wohl am besten. Selbst um 0.30 Uhr, also fast acht Stunden nach der ersten Hochrechnung, fand sich auf der FPÖ- Seite noch immer keine Spur, die auf die stattfindende Wahl oder das desaströse Ergebnis hindeutete. Weder ein Wahlaufruf an die Sympathisanten, noch Pressemitteilungen vom Wahltag ließen sich auf der Seite finden. Die letzte Pressemeldung stammte vom 20. November und war vier Tage alt. Lediglich ein kleines, unmotiviertes „Wir danken für ihr Vertrauen!“ vermittelte einen aktuellen Bezug zu den Wahlen. So halbherzig war es wohl in Anbetracht des Ergebnisses auch gemeint.
</p>
<p>
<b>Zur Bedeutungslosigkeit verdammt &#8211; Das Liberale Forum</b><br />
<br />
Bei den Kleinparteien schlug sich der Wahltag weder in Form eines nennenswerten Ergebnisses noch sonstigen Aktivitäten auf deren Internetseiten nieder. Das<br />
<a href="http://www.liberale.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liberale Forum</a> wies als Einzige der kleineren Parteien auf den Wahltag hin. An unauffälliger Stelle wurde ein einladender Link zur liberalen Wahlparty platziert. Aktuelle Pressemitteilungen gab es nicht.
</p>
<p>
<b>Die Medien<br />
<br />
</b>Die Onlineberichterstattung der österreichischen Medien ist vergleichbar mit ihrer Wahlkampfberichterstattung: generell korrekt, aber weder besonders ambitioniert noch innovativ. Die aktuellen Hochrechnungen, Reaktionen der Parteien und Reportagen aus den Parteizentralen waren auf allen Onlinezeitungen vorhanden. Auch die vorläufigen Ergebnisse auf Bundes-, Bezirks- und Gemeindeebene, verglichen mit der Wahl 1999, fanden sich graphisch mehr oder minder kreativ aufbereitet auf allen Seiten.</p>
<p>Einzig<br />
<a href="http://www.diepresse.at/">&quot;die Presse</a>“ und die<br />
<a href="http://www.krone.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kronenzeitung</a> hatten Beachtenswertes zu bieten: bei beiden konnte man neben den Ergebnissen auch die zehn stimmenstärksten und – schwächsten Gemeinden jeder Partei für jedes Bundesland abrufen. Die Kronenzeitung bot sogar ein Ranking der „fleißigsten“ und „faulsten“ Bezirke in Hinsicht auf die Wahlbeteiligung an.<br />
<br />
Der<br />
<a href="http://derstandard.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Standard</a>, eine von Europas ersten Onlinezeitungen, bot neben einer flashanimierten Hochrechnung und Mandatsverteilung auch noch eine vom Meinungsforschungsinstitut SORA erstellte, interaktive Wählerstromanalyse. Die Animation präsentierte optional für jede Partei, die dazugehörigen Wähler(ab)wanderungen. Nachdem bekannt wurde, dass die SPÖ nach 33 Jahren nur mehr zweitstärkste Partei des Landes sein würde, ließ es sich der Onlinestandard nicht nehmen, auf die Startseite einen Link auf das Transkript des Standard-Chats von SPÖ-Chef Gusenbauer zu legen. Damit erinnerte die Zeitung an eine Aussage Gusenbauers im Wahlkampf. Jener verlautbarte damals, dass die Sozialdemokraten im Falle eines zweiten Platzes in die Opposition gehen würden. Auf diese Weise demonstrierte der &quot;Standard&quot;, dass auch der virtuelle Raum der Onlinemedien, Platz für relevante, politische Geschehnisse bietet.</p>
<p>Technischer Höhepunkt der Onlineberichterstattung am Wahlabend war ein unmoderierter Live-Chat mit vier prominenten (Ex)-Politikern aller Parteien auf der Homepage der Kronenzeitung. Was auf den ersten Blick als Chance erschien, den Mehrwert des Internets zu nutzen, entpuppte sich in der Praxis als weitaus nüchterneres Ereignis: der politische Gehalt der „Diskussion“ war eher gering. Die Politiker bereicherten den Chat kaum und trugen wenig Substantielles bei. Sie fungierten lediglich als prominente Aufmacher.<br />
<br />
Anscheinend gelten in den neuen Medium doch noch die alten Gesetze.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 25.11.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Austrian Web Campaigning</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-oewahl4-shtml-2404/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-oewahl4-shtml-2404/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[alederer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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					<description><![CDATA[Durch die vorgezogenen Neuwahlen hatten die Kampagnenmacher wenig Zeit zur Strategieentwicklung. Welches Medium eignet sich in solch einer besonderen Situation am besten? Das Internet, dass für seine Schnelligkeit bekannt ist? Der folgende Artikel berichtet über die Aktivitäten der Parteien im Netz.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die vorgezogenen Neuwahlen hatten die Kampagnenmacher wenig Zeit zur Strategieentwicklung. Welches Medium eignet sich in solch einer besonderen Situation am besten? Das Internet, dass für seine Schnelligkeit bekannt ist? Der folgende Artikel berichtet über die Aktivitäten der Parteien im Netz.<!--break-->
                  </p>
<p>Nach dem Scheitern der österreichischen Regierungskoalition am 9. September sahen sich von einem Tag auf den anderen Parteizentralen, Medien und die Bevölkerung mit einem Wahlkampf konfrontiert. Die Kampagnenmaschinerie lief problemlos an: die Medien starteten wahlspezifische Sonderberichterstattung, Meinungsforschungsinstitute publizierten wöchentlich neue Umfragen und gaben gleichzeitig Pressekonferenzen, auf denen sie praktisch die Nichtigkeit ihrer Umfragen erklärten. Die Parteien verstärkten ihre Medienarbeit und plakatierten mehr Plakate als irgendjemand ertragen kann.<br />
                  <br />Der Wahlkampf im Internet startete jedoch erst wenige Wochen vor der Wahl. Der Grund dafür ist in der Kurzfristigkeit der Wahl zu sehen. Der Ernst der Situation wurde erst Ende August sichtbar und für den Anfang September startenden Wahlkampf war die Zeit zu kurz, für die Parteien, die Medien als auch die „Zivilgesellschaft“, umfassende wahlkampfbegleitende Internetaktivitäten fristgerecht umzusetzen.</p>
<p>
                  <strong>Die Parteien</strong><br />
                  <br />Die Parteien sind naturgemäß die Hauptakteure bei Wahlkämpfen im Netz. Um sie dreht sich alles. Auf den Webseiten der vier im Parlament vertretenen Parteien war lange Zeit vom Wahlkampf nur wenig zu spüren, mit Ausnahme der einschlägigen Presseaussendungen, die bei allen Parteien übers Netz abzurufen waren.<br />
                  <br />Die Koalitionskrise war bei der<br />
                  <a href="http://www.fpoe.at/bundneu/index.jhtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FPÖ</a> als erste Partei im Netz zu spüren. Wer sich über den Machtkampf innerhalb der Partei auf deren Webpage aus erster Hand informieren wollte, musste über drei Wochen hinweg bemerken, dass die Seite der Freiheitlichen fast nie zu erreichen war. Dass die Partei im Internet zu dieser Zeit nicht in der Lage war, mit einer Stimme zu sprechen, war durchaus bezeichnend.<br />
                  <br />Erst einen Monat vor der Wahl relaunchten<br />
                  <a href="http://www.spoe.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPÖ</a> und<br />
                  <a href="http://www.oevp.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ÖVP</a> ihre Seiten und richteten sie funktional auf den Wahlkampf ein. Etwas später folgten die Freiheitlichen, deren Seite zwar im neuen Design erstrahlte, aber der man funktional ihren Zweck, nämlich die Verwendung im Wahlkampf, nicht ansieht. Als letzte Partei stellten die Grünen, in Österreich traditionell die innovativen Vorreiter in Sachen Web- Campaigning, ihre neue Seite ins Netz.</p>
<p>
                  <strong>Austrian Web Campaigning 2002 – Was ist neu?</strong><br />
                  <br />Gleich zu Beginn ist zu sagen: viel aufregend Neues oder Innovatives bietet der österreichische Netzwahlkampf 2002 nicht.<br />
                  <br />Die internationalen Trends lassen sich jedoch auch hierzulande ausmachen: die Seiten werden immer professioneller und im Internet lässt sich verstärkt eine Personalisierungstendenz ausmachen. Bei der SPÖ, den<br />
                  <a href="http://www.gruene.at/wahl/alexander.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünen</a> und dem Liberalen Forum mehr als bei ÖVP und FPÖ, doch auch hier führen alle Wege früher oder später zum Spitzenkandidaten. Die internationalen Standards finden sich auch in Österreich: E- Cards, Programmatisches in allen Formen, der ausführliche multimediale Presseservice, Wahlkampftagebücher, Rekrutierungstools und die Möglichkeit, der Partei Spenden zukommen zu lassen.<br />
                  <br />Das ist alles so weit aus anderen Ländern bekannt. Neues lässt sich nur in Bezug auf Österreich feststellen.</p>
<p>Was im Wahlkampf auffällig und für Österreich in dieser Konzentration durchaus neu ist, ist der ausgiebige Gebrauch von Film- und Tondokumenten auf den Homepages der Parteien. Das dürfte zum Teil damit zusammenhängen, dass die Parteien dieses Jahr erstmals massiv mit Fernsehspots werben, die alle im Netz zu sehen sind. Außerdem sind bei den meisten Parteien die Radiospots abrufbar. Massiv wird mit Video- und Audioclips der Kandidaten gearbeitet, die ihre Positionen und Visionen für Österreich vorstellen. Vor allem bei der Volkspartei, die die Verwendung von Sound- und Videoclips auf die Spitze treibt, werden zahlreiche Testimonials für Kanzler Schüssel verwendet, also audiovisuelle Unterstützungserklärungen von namenhaften Politikern aus Österreich (konservative Ministerpräsidenten etc.), aber auch aus anderen Ländern Europas.</p>
<p>Eine weitere kleine demokratische Innovation im Internet für Österreich ist auf der<br />
                  <a href="http://www.oevp.at/">Homepage der ÖVP</a> zu finden. Alle Kandidaten, die auf einem wählbaren Platz auf der Bundes-, Landes- oder Bezirksliste sind, haben eine eigene Seite auf der ÖVP-Page. Über jeden realistischerweise wählbaren Kandidaten ist mindestens ein Lebenslauf, seine politischen Schwerpunkthemen und natürlich Kontaktsadressen (Email, Telefon, Post) verfügbar.In Österreich, das über ein Listenwahlrecht verfügt und die Wähler dadurch die Kandidaten, die sie ins Parlament wählen, nicht kennen, hat das hoffentlich für die anderen Parteien Vorbildwirkung für die Zukunft, um den politischen Prozess im Parlament anhand seiner Mitglieder den Bürgern näher zu bringen.<br />
                  <br />&#8216;<br />
                  <br />Das Innovationsdefizit muss natürlich im Zusammenhang mit der schon oben betonten Kurzfristigkeit des Wahlkampfes gesehen werden. Man muss jedoch allen Parteien zugute halten, dass ihre Kampagnenseiten vom Design, der Benutzerfreundlichkeit und dem Inhalt durchgehend den Seiten, die die Parteien vor dem Wahlkampf im Netz präsentierten, deutlich überlegen sind.<br />
                  <br />Wenn Österreich dieses Mal zwar international nichts zur Erweiterung des Kanons an Webcampaigning Tools und Ideen beiträgt, ist doch angenehm festzustellen, dass alle Parteien auch kurzfristig in der Lage sind, professionelle Angebote ins Netz zu stellen.</p>
<p>
                  <strong>Sind die Österreichischen Parteien schon im Internetzeitalter angekommen?</strong><br />
                  <br />Aber wie sieht es mit der Internettauglichkeit der Parteien aus? Eine schön designte Webpage bedeutet noch nicht, dass die Parteien tatsächlich schon im digitalen Zeitalter angekommen sind. Nach einem verdeckten Praxistest der „Salzburger Nachrichten“ müssen sich die österreichischen Parteien nicht verstecken. Ein Ergebnis war, dass Kleinparteien das Netz offensichtlich besser nutzen: Eine inhaltliche Anfrage an alle Parteien wurde vom Liberalem Form innerhalb von vier Minuten beantwortet. Die Kleinpartei „<br />
                  <a href="http://www.diedemokraten.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Demokraten</a>“, die nur in zwei von neun österreichischen Bundesländern zur Wahl antreten, antworteten innerhalb von 15 Minuten. Zwischen 60 und 90 Minuten benötigten die „Altparteien“ SPÖ und ÖVP. Die Freiheitlichen benötigten drei Stunden und die Kommunisten 24 Stunden. Die Grünen brauchten, und das ist die unerwartete Überraschung, da sie sonst als Vorreiter im Netz gelten, eine zweite Anfrage und danach noch einmal 48 Stunden. Im Wahlkampf 1999 endeten einige verdeckte Mailtests an Parteien noch mit dem Hinweis, dass man von den restlichen zwei Parteien trotz mehrmaliger Nachfrage leider nichts mehr gehört hat. Dagegen stellt das beantworten einer Anfrage in weniger als 24 Stunden eine gewaltige Verbesserung dar.</p>
<p>
                    
                  </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 21.11.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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                    <!-- Content Ende --></p>
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		<title>Österreich ohne Haider?</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Amerikanischer Wahlkampf auch in Österreich
<br />
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Amerikanischer Wahlkampf auch in Österreich<br />
<br />
<!--break-->Unabhängig vom Wahlausgang lässt sich feststellen, dass sich der Wahlkampf ähnlich der vergangenen Bundestagswahl stark am amerikanischen Vorbild orientiert. Auch in Wien haben die „Spindoctors“ Einzug gehalten. Letzteres gilt vor allem für die SPÖ, die sich tatkräftige Unterstützung in den USA geholt hat. Aus dem einstmals biederen und chancenlos geglaubten Alfred Gusenbauer, wurde der optisch umgestylte und überraschend angriffslustige Kanzlerkandidat der SPÖ. Frei nach Clinton/Gore´s „Putting People First“ ist auch der leichtabgewandelte Slogan der Sozialdemokraten: „Weil der Mensch zählt.“ Ohne professionell gestaltete Homepage geht es auch bei<br />
<a href="http://www.alfred-gusenbauer.at%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gusenbauer</a> und seiner<br />
<a href="http://www.diekampagne.spoe.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partei</a> nicht. Neben zahlreichen brauchbaren Informationen finden sich hier nach dem Motto „Rot is(s)t gut“ Rezepte von Prominenten zum Nachkochen. Wirklich neu ist die Möglichkeit für Sympathisanten, sich für eine aktive Mitarbeit im Wahlkampf zu melden. Die Rekrutierung von Freiwilligen über das Internet (Stichwort:<br />
<a href="/edemocracy/wahlkampf/bundestagswahl2002/iviewfilz.shtml">eVolunteers</a>) steht unter dem Motto: “Mitmachen im Container“, da sich die Wahlkampfzentrale der Partei in eigens aufgestellten Containern befindet. Eintragen können sich hier auch Nicht-Parteimitglieder.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Mehrsprachige Märchen<br />
<br />
</b>Auf den Vorteil des Kanzlerbonus´ setzt die ÖVP. „Wer, wenn nicht er“, heißt es auf der<br />
<a href="http://www.oevp.at/schuessel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> von Wolfgang Schüssel. Auch hier lohnt ein Besuch, wenn man sich ein Bild von der Partei und ihrem Kandidaten machen will. Positiv fallen Informationen in serbischer, bulgarischer, kroatischer, englischer, polnischer, türkischer und englischer Sprache auf. Sicher zum Nachahmen empfohlen ist dieser Service für andere Kampagnen und Parteien. Bemerkenswert ist, dass man im Forum der ÖVP Homepage Hinweise auf der Webseite<br />
<a href="http://www.werwennnichter.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.werwennnichter.at</a> findet, die Wolfgang Schüssel in witziger Art und Weise verspottet. Im Gegenzug gibt es aber Zensurvorwürfe von Seiten der Partei an die SPÖ. Kritische Beiträge würden aus dem Forum der SPÖ Homepage gelöscht und die IP-Adressen kritischer Autoren gesperrt. Der Initiator einer sogenannten<br />
<a href="http://www.dieroten.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fake-Seite</a> werde sogar mit einer Klage bedroht. Nicht zu vergessen ist der Onlineshop. Hier können die üblichen Werbeartikel erworben werden, beispielsweise eine CD für 14,53 € mit dem Titel „Märchen für Europa“. Wolfgang Schüssel und seine Freunde lesen 15 Märchen aus EU-Ländern vor.
</p>
<p>
Grüne und die FPÖ mit ihrem Spitzenkandidat<br />
<a href="http://www.fpoe.at/bundneu/haupt/haupt_der_lebenslauf.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herbert Haupt</a> treten vergleichsweise bescheiden im Netz auf. Im Gegensatz zur bundesrepublikanischen Bundestagswahl können sich die beiden kleinen Parteien jedoch nicht über mangelnde Präsenz in den Medien beklagen. Auch im Wahlkampf zum Nationalrat gibt es TV-Duelle, die als Konfrontation bezeichnet werden. Im Unterschied zu<br />
<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#tv">Deutschland</a> tritt jeder gegen jeden an, nicht nur die beiden Vertreter der großen Parteien. Wer die Sendung verpasst hat, kann das Versäumte später im Internet anschauen oder anhören. Gerade beim Zusammentreffen des Amtsinhabers mit Herbert Haupt zeigten sich die wachsenden Differenzen der Noch-Koalitionspartner. Am Donnerstag vor der Wahl treffen sich dann zum Abschluss Wolfgang Schüssel, Alfred Gusenbauer, Herbert Haupt und Alexander van der Bellen nochmals zu einer Konfrontation im TV-Studio. Sicher eine letzte Entscheidungshilfe für die auf etwa 1 Millionen geschätzten unentschlossenen Wähler.
</p>
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&nbsp;
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 21.11.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
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