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	<title>sprengsatz.de &#8211; politik-digital</title>
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	<title>sprengsatz.de &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Fremdwörterbuch Muslimisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Wilde]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 17:02:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ein fremdwoerterbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="300" height="137" align="baseline" src="/sites/politik-digital.de/files/kuebra_yuecel_ein_fremdwoertberbuch-430x197.jpg" /><br />
Der Islam und Muslime – Themen, die in deutschen Medien omnipräsent sind. Im Rahmen einer Blog-Reihe auf politik-digital.de stellen wir heute das Blog &#34;ein fremdwoerterbuch&#34; der jungen muslimischen Journalistin Kübra Gümüsay vor. 
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" width="300" height="137" align="baseline" src="/wp-content/uploads/kuebra_yuecel_ein_fremdwoertberbuch-430x197.jpg" /><br />
Der Islam und Muslime – Themen, die in deutschen Medien omnipräsent sind. Im Rahmen einer Blog-Reihe auf politik-digital.de stellen wir heute das Blog &quot;ein fremdwoerterbuch&quot; der jungen muslimischen Journalistin Kübra Gümüsay vor. </p>
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<i>Wie letzte Woche schon angekündigt, stellen wir in den kommenden Wochen auf unserer Website im Rahmen einer Reihe mehrere Blogs und ihre Autoren vor. Damit wollen wir auf Blogger aufmerksam machen, die ihre Gedanken, politischen Ansichten und Interessen auf sehr persönliche oder besonders kreative Art und Weise äußern. Letzte Woche wurde bereits der „Sprengsatz“ von Michael Spreng vorgestellt.<br />
Porträtiert werden die Entstehung der Blogs und die Absichten ihrer Autoren, und wir reden mit den Bloggern über ihre Erfolge, Finanzierungsmöglichkeiten und die Zukunftsaussichten ihrer Weblogs. Besonders originelle, humorvolle oder kritische Beiträge werden angesprochen. Dabei geht es uns nicht nur darum, interessante Blogs für unsere Leser zu porträtieren, sondern auch um die Menschen hinter den Texten, und darum, zu zeigen, was sie bewegt.</i>
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Wir erreichten Kübra Gümüsay am Telefon in Kairo, wo sie derzeit für einige Monate lebt. Bevor sie mit ihrem Mann nach Oxford umzieht, will sie sich über die aktuelle politische Lage informieren und in ihrem Blog darüber schreiben. 1988 wurde sie in Hamburg geboren, wo sie auch aufwuchs. Mit zehn Jahren entschied sich Kübra dazu, ein Kopftuch zu tragen. Ihre Eltern sind streng gläubig, überließen die religiöse Orientierung jedoch ihrer Tochter selbst. Anfänglich trug Kübra das Tuch aus Gewohnheit. Weil alle Frauen in ihrer Familie die Kopfbedeckung trug, wollte sie es ihnen gleichtun. Später entdeckte sie die religiöse Bedeutung der Verschleierung für sich. Früh engagierte sich die Journalistin in Projekten wie dem Young European Professional, einem Team junger Europäerinnen und Europäer, die über die Arbeit der EU aufklären. Gegenwärtig setzt sich die Politikwissenschaftlerin Gümüsay als Aktivistin für Rechte von Minderheiten und für den Kampf gegen Rassismus ein.
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Hinter „<a target="_blank" href="http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.com/" rel="noopener noreferrer">ein fremdwoerterbuch</a>“ stand ursprünglich die Absicht, Deutschland aus den Augen eines muslimisch-gläubigen Mädchens darzustellen. Neben allen Themen rund um „Politik, Gesellschaft, Islam und Medien“ interessiert Kübra sich für „London, Uni, Filme, Kunst, Musik und Kultur“, wie es im Blog heißt. Im Interview mit politik-digital.de schildert die junge Bloggerin Schlüsselerlebnisse, die sie dazu bewegten, das Blog zu verfassen. Die 23-jährige Autorin mit einem abgeschlossenen Politikstudium in Hamburg und einem Auslandsjahr in Großbritannien kam früh zu der Erkenntnis, dass es in der Bundesrepublik mehrere Gesellschaften gibt, die ohne jegliche Berührungspunkte nebeneinander leben. Dazu gehören sowohl Christen und Muslime als auch Akademiker und Menschen aus der Arbeiterklasse. Die Bloggerin wollte versuchen, die Parallelgesellschaften von Muslimen und Christen „aufzubrechen“. Ausschlaggebend für den Start ihres Blogs waren jedoch zwei Erlebnisse in ihrer Heimatstadt Hamburg. Als Chefredakteurin des Jugendmagazins <a target="_blank" href="http://www.freihafen.org/" rel="noopener noreferrer">„Freihafen“</a> war Kübra zu einer Demonstration von Rechtsradikalen gegangen, um einige von ihnen zu interviewen. Schnell packte sie die Angst und sie traute sich nicht mehr, wie geplant ihre Fragen zu stellen. Man warf ihr verächtliche und hasserfüllte Blicke entgegen, denen sie schließlich mit einem freundlichen Lächeln und einem Winken trotzte. Ein weiteres Erlebnis spielte sich in einem wohlhabenden Hamburger Wohnviertel ab. Damals lief Kübra Gümüsay über die Straße, als eine edel gekleidete Frau auf ihrem Fahrrad anhielt und die junge Frau als „Schleiereule“ beschimpfte. In diesem Moment wurde ihr klar, dass sie ihrer Wut über intolerante und diskriminierende Menschen in einem Blog Luft machen wollte. So entstand 2008 „ein fremdwoerterbuch“.
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Es geht ihr in ihrem Blog nicht so sehr darum, den Islam zu repräsentieren, als vielmehr darum „den Stereotypen über Muslime zu widersprechen, die auch in den Medien produziert werden“, so Gümüsay im gegenüber politik-digital.de.<br />
Wer Kübra Gümüsays Blog liest, versteht schnell, warum sie so erfolgreich ist. Kritisch, humorvoll, vielseitig, informativ und immer sehr individuell sind ihre Blog-Einträge. Das blieb auch der Öffentlichkeit nicht verborgen, und so erhielt sie zunächst das Angebot von der taz, eine Kolumne zu schreiben. Seit 2010 erscheinen nun auch einige ihrer Texte  unter dem Titel <a target="_blank" href="http://taz.de/Kolumne-Das-Tuch/!74797/" rel="noopener noreferrer">“DasTuch“</a>. Diese handeln beispielsweise von einer <a target="_blank" href="http://www.taz.de/!65235/" rel="noopener noreferrer">Debatte</a> zwischen der jungen Frau und Thilo Sarrazin in einem Beitrag für die BBC. Sie schildert dem ehemaligen Berliner Finanzsenator und Vorstand der Bundesbank ihr politisches und soziales Engagement in Deutschland, berichtet über ihre Ausbildung und die Kolumnen. Auf die Frage, was der SPDler sonst noch von ihr erwartet, bekommt sie nur die Antwort: „Ich möchte, dass du dich integrierst“. Schließlich der Ritterschlag: Zu Beginn des Jahres wurde „ein fremdwoerterbuch“ für den Grimme Online Award nominiert. Leider erhielt sie die Auszeichnung nicht, doch schon die Nominierung ist bemerkenswert. Gümüsay ist laut eigenen Angaben stolz auf das Erreichte. In Zukunft möchte sie weniger  über das selbst Erlebte und noch häufiger über Erfahrungen Anderer schreiben, so die Bloggerin.
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Ihr Alltag spielt sich aktuell in Kairo ab. Dort will sie die komplexen Zusammenhänge in der Gesellschaft und den politischen Umbruch besser verstehen. Sie berichtet im Blog von ihren Praktika in London und von ihrer Hochzeit, von Erfahrungen junger Journalistinnen in Bahrain, dem Schicksal ihrer Tanten und vieler weiterer muslimischer Frauen, denen es in Deutschland ähnlich ergangen ist. Sie schreibt über die re:publica-Konferenz in Berlin, über Pluralität im Leben, postet Musik, die ihr gefällt, und Bilder, die sie bewegen.
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„ein fremdwoerterbuch“ ist ein Blog, das Aufklärung über Muslime in Deutschland und anderen Staaten leisten kann. Denn die ist dringend nötig, wie es jüngst die Ereignisse in Norwegen demonstriert haben. Die Bloggerin selbst sieht es als große Genugtuung an, dass ihre Leserschaft größer und vielseitiger wird. Im Interview berichtet sie, dass sie zunehmend E-Mails von Lesern erhält, die vorher keinen Bezug zum Thema Muslime hatten. „Diese sehen meinen Blog als erheiternd an und gleichzeitig bilden sie sich damit weiter“. Die junge Frau betreibt das Blog als Hobby und das mit Leidenschaft : „Deshalb standen bei mir das Geldverdienen und die Finanzierung nicht im Vordergrund“. „ein fremdwoerterbuch“ wird von Gümüsay selbst finanziert, denn „in Deutschland ist es sehr schwierig, von der Arbeit als Bloggerin zu leben &#8211; das ist in den USA anders“. Es bleibt zu hoffen, dass die junge Journalistin sich ihr Blog auch in Zukunft leisten kann.</p>
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		<title>Sprengsatz: Erfolgreiche One-Man-Show</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/sprengsatz-erfolgreiche-one-man-show-5337/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Wilde]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 12:50:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bild-Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Spreng]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/Sprengsatz_Bild.jpg" align="left" height="150" width="200" />Eines der bekanntesten und erfolgreichsten politischen Blogs ist der &#34;Sprengsatz&#34; des Journalisten und Medienberaters Michael H. Spreng. In einer Blog-Reihe stellt politik-digital.de heute das &#34;Leit-Blog&#34; für viele deutsche Polit-Blogger vor.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Sprengsatz_Bild.jpg" align="left" height="150" width="200" />Eines der bekanntesten und erfolgreichsten politischen Blogs ist der &quot;Sprengsatz&quot; des Journalisten und Medienberaters Michael H. Spreng. In einer Blog-Reihe stellt politik-digital.de heute das &quot;Leit-Blog&quot; für viele deutsche Polit-Blogger vor.</p>
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<i>In den kommenden Wochen stellen wir auf unserer Website im Rahmen einer Reihe mehrere Blogs und ihre Autoren vor. Damit wollen wir auf Blogger aufmerksam machen, die ihre Gedanken, politischen Ansichten und Interessen auf sehr persönlicher oder besonders kreative Art und Weise äußern. Dazu zählen <a href="http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;ein fremdwoerterbuch&quot;</a> einer jungen muslimischen Journalistin, das für den Grimme Online Award nominiert wurde, der <a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Störungsmelder&quot;</a>, ein Blog, das kritisch über Neonazis berichtet und mittlerweile auch auf Zeit Online veröffentlicht wird. Aber auch etablierte Blogs und Blogger, die von Beginn an äußerst erfolgreich waren, wie der <a href="http://www.sprengsatz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Sprengsatz&quot;</a> von Michael Spreng werden vorgestellt. Porträtiert werden die Entstehung der Blogs und die Absichten ihrer Autoren, und wir reden mit den Bloggern über ihre Erfolge, Finanzierungsmöglichkeiten und die Zukunftsaussichten ihrer Weblogs. Besonders originelle, humorvolle oder kritische Beiträge werden angesprochen. Dabei geht es uns nicht nur darum, interessante Blogs für unsere Leser zu porträtieren, sondern auch um die Menschen hinter den Texten, und darum, zu zeigen, was sie bewegt.<br />
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Seit 2008 führt der ehemalige Chefredakteur der &quot;Bild am Sonntag&quot; Michael Spreng eines der einflussreichsten politischen <a href="http://www.sprengsatz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogs</a> Deutschlands. Laut eigenen Angaben und für jedermann offensichtlich ist das Blog „puristisch“ aufgebaut und kommt ganz „ohne Schnickschnack“ aus. Es zielt auf eine Leserschaft mit einem gewissen Vorwissen ab, die Lust hat, zu lesen, und „politisch hochinteressiert“ ist. Es ist Sprengs „verlängerte journalistische Werkbank“, wie er im Interview mit politik-digital.de erläutert, ein digitaler Ort, an dem der von Alt-Kanzler Kohl gefürchtete Journalist sein eigener Chefredakteur sein kann.<br />
Die Themenfelder haben fast immer einen politischen Schwerpunkt, wobei der Autor versucht, „gleichermaßen gerecht oder ungerecht gegenüber jeder Partei zu sein“.
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Der ehemalige Wahlkampfmanager von Edmund Stoiber und Jürgen Rüttgers äußert aber immer seine eigene, oft sehr kritische Meinung, wenn es um die eigene <a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3644" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berufssparte</a>, <a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3696" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leo Kirch</a> oder verpatzte <a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3527" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Integrationspolitik</a> geht. Seine persönlichen Erfahrungen mit den Medien und als Berater prominenter Politiker bringt er dabei erfolgreich mit ein.<br />
Neben dem jeweils aktuellen Artikel finden die Leser auf der Startseite des &quot;Sprengsatz&quot; die Rubriken <a href="http://www.sprengsatz.de/?cat=4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Mein Kommentar der Woche&quot;</a> und <a href="http://www.sprengsatz.de/?cat=3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Anekdote der Woche&quot;</a>. Dem Blogger geht es nicht darum, die neuesten politischen Nachrichten differenziert darzustellen. Vielmehr interessiert es ihn, in seinen Artikeln und Kommentaren „zum Beispiel die Tarnsprache der Politiker zu entschlüsseln, die Inszenierungen zu entlarven“.
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In der Anekdoten<i>&#8211;</i>Sparte legt der 63-jährige Spreng persönliche Erfahrungen offen, die er über die Jahre gesammelt hat. Das reicht von humorvollen Anspielungen auf einen alten Kollegen bei der Bildzeitung bis hin zu Erlebnissen, die den Journalisten schon in frühen Jahren geprägt haben, wie die Ermordung des FDP-Politikers Heinz-Herbert <a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3660" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Karry</a> Anfang der 1980er Jahre. Teils diskret, teils sehr direkt beschreibt Spreng, welches Verhalten er für Journalisten angemessen hält und welches nicht. Parteizugehörigkeit gehört für ihn definitiv nicht dazu. Manche Anekdoten lassen einen schmunzeln, wenn Spreng in einem nostalgischen Ton über die ersten Jahre seiner journalistischen Laufbahn berichtet. Die meisten Beiträge sind äußerst unterhaltsam und aufklärend, zum Beispiel, wenn es um seine ehemaligen Kollegen von der Bildzeitung und deren Methoden geht, die immer wieder Thema sind. „Die Bildzeitung kann mich nicht leiden und ich sie nicht“, bestätigt Spreng.
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Besonders große Resonanz fanden Sprengs Artikel über <a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3478" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thilo Sarrazin</a> und dessen umstrittenen Thesen. „Aber das größte Echo in diesem Jahr, und ich glaube auch das größte Echo überhaupt, waren meine Beiträge <a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3664" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8216;Die Jäger müssen sich stellen&#8217;</a> und <a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3665" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8216;Schwarm-Intelligenz und Schwarm-Feigheit&#8217;</a>&quot;. In diesen Beiträgen schrieb Spreng kritisch über die Plagiatsaffären von Karl-Theodor zu Guttenberg und einigen FDP-Politikern und fordert die anonymen Plagiatsjäger auf, ihre Identität aufzudecken.
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Die Zielgruppe des &quot;Sprengsatz&quot; reicht von gewöhnlichen politik-interessierten Lesern über Hauptstadtjournalisten bis hin zu Mitarbeitern in Ministerien, so Spreng. Im Vergleich zu seiner früheren Karriere sieht sich der Blogger eher als ein „politischer Kleindarsteller“, trotzdem ist er erfreut darüber, dass 160.000 bis 200.000 Menschen monatlich den &quot;Sprengsatz&quot; besuchen: „Das ist für eine One-Man-Show nicht schlecht“. Verbesserungspotenzial sieht er laut eigenen Angaben nicht. Spreng hat genau das Publikum erreicht, das er erreichen wollte, und deckt die angestrebten Themenbereiche ab. „Ich schreibe auch nicht über Themen, in denen ich mich nicht für kompetent halte“. Das Blog ist Sprengs Hobby. Deshalb stellt er auch seine ganz persönliche, meist versierte und häufig provozierende Meinung zu politischen Themen  dar. Dieses &quot;Hobby&quot;, in das er bereits um die 8.000 Euro, unter anderem für technische Betreuung, investierte, leistet er sich gern. Von Finanzierungssystemen wie flattr hält der Blogger nicht viel: „‚Da kommen so lächerliche Beträge zusammen und außerdem ist mir das ein bisschen peinlich“.<br />
Solange es ihm Spaß macht, wird Michael Spreng sein Webtagebuch weiterführen. Wollen wir hoffen, das dies noch lange der Fall ist.</p>
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