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	<title>Statistik &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Statistik &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Debatte über Atompolitik war Topthema im September</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/debatte-ueber-atompolitik-war-topthema-im-september-5044/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 08:09:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die innenpolitische Debatte über die Atompolitik und das Energiekonzept der Bundesregierung war das mit Abstand am intensivsten behandelte Thema in den Fernsehnachrichten im September. Wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelte, berichteten &#34;Tagesschau&#34;, &#34;heute&#34;, &#34;RTL aktuell&#34; und &#34;Sat.1 Nachrichten&#34; zusammen knapp zwei Stunden (112 Minuten) über dieses Thema.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die innenpolitische Debatte über die Atompolitik und das Energiekonzept der Bundesregierung war das mit Abstand am intensivsten behandelte Thema in den Fernsehnachrichten im September. Wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelte, berichteten &quot;Tagesschau&quot;, &quot;heute&quot;, &quot;RTL aktuell&quot; und &quot;Sat.1 Nachrichten&quot; zusammen knapp zwei Stunden (112 Minuten) über dieses Thema.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Die Themen Hartz IV (60 Minuten) und Sarrazin-Debatte (47 Minuten) folgen auf den Plätzen 2 und 3 vor den Themen Bahnprojekt Stuttgart 21 (35 Minuten) und Krankenversicherung/Gesundheitsreform (34 Minuten). Weitere Themen unter den Top-10 sind die UN-Generaldebatte und der UN-Gipfel in New York, ein Amoklauf in Lörrach, der Papstbesuch in Großbritannien, ein US-Pastor will Koran verbrennen sowie die Haushaltsdebatte im Bundestag.
</p>
<p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/top_10_09_2010.jpg" alt="Top 10" title="Top 10" height="407" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
In den privaten Nachrichtensendungen &quot;RTL aktuell&quot; und &quot;Sat.1 Nachrichten&quot; platzierten sich in diesem Monat wieder mehrere Themen aus den Bereichen Kriminalität und Human Interest unter den Top-10, so der Amoklauf in Lörrach, ein vermisster 10-jähriger Junge, der Prozess gegen Wetterexperte Kachelmann und die Rettungsaktion für chilenische Bergleute. In den öffentlich-rechtlichen Nachrichten kamen dagegen fast ausschließlich politische Themen unter die ersten Zehn, z.B. Nahost-Friedensgepräche sowie EU-Reformen (&quot;Tagessschau&quot;) oder der Streit um BdV-Präsidentin Steinbach sowie die Roma-Politik Frankreichs (&quot;heute&quot;). Über die Gesundheitsreform berichteten die öffentlich-rechtlichen Nachrichten doppelt so viel wie die privaten.
</p>
<p>
<b>Deutlich höherer Anteil an Politikthemen</b>
</p>
<p>
Der Anteil politischer Themen an der Nachrichtenberichterstattung war im September bei allen sechs untersuchten Sendungen erheblich höher als im Monat zuvor. Bei den öffentlich-rechtlichen Nachrichten lag der Politikanteil teilweise über 20 Prozentpunkte über dem des Monats August. Dies lag an einer Vielzahl wichtiger Politikthemen unter den Top-10, aber auch an einer wieder zurückgegangenen Zahl an Nachrichten aus dem Bereich Unfall/Katastrophe, die den Vormonat stark bestimmt hatten (Überschwemmungen).
</p>
<p>
Die &quot;Tagesschau&quot; wies im September einen Politikanteil von 56 Prozent (entspricht 9 Minuten pro Ausgabe) auf, &quot;heute&quot; kam auf 48 Prozent (10 Minuten). &quot;RTL aktuell&quot; brachte es auf 24 Prozent (5 Minuten), die &quot;Sat.1 Nachrichten&quot; auf 33 Prozent (4 Minuten). Bei den Tagesthemen machten Politikthemen 48 Prozent (12 Minuten) aus, beim &quot;heute-journal&quot; 50 Prozent (13 Minuten).
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_minuten_09_2010_0.jpg" alt="Prozent" title="Prozent" height="549" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;<br />
Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_prozent_09_2010.jpg" alt="Themenstruktur Prozent" title="Themenstruktur Prozent" height="603" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<i><br />
</i>
</p>
<p>
<b>Mehr Politikerauftritte, außer für die FDP</b></p>
<p>Die deutlich höheren Politikanteile in den Nachrichtensendungen brachten auch mehr Gelegenheiten für Auftritte deutscher Politiker mit sich. So konnten alle Parteien zum Teil erheblich mehr Präsenz verbuchen als im Vormonat – mit Ausnahme der FDP, die als einzige auf weniger Auftritte kam. Die CDU führt weiterhin mit 551 Auftritten vor der SPD mit 341 Auftritten und der FDP mit 133 Auftritten. Die CSU kam auf 119, die Grünen auf 115 und die Linke auf 40 Auftritte.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/parteienpraesenz_09_2010.jpg" alt="Parteienpräsenz" title="Parteienpräsenz" height="341" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2010<br />
Insgesamt 1303 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
In der Liste der 20 am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten Politiker konnte Thilo Sarrazin noch einmal gegenüber dem Vormonat zulegen und belegt Platz 3 mit 69 Auftritten. Sarrazin – obwohl im strengen Sinn kein Politiker (mehr) – wurde dennoch in dieser Statistik berücksichtigt, weil er eine Hauptfigur in einem der wichtigsten Topthemen der letzten Monate gewesen ist. Angeführt wird die Liste von Bundeskanzlerin Angela Merkel (150 Auftritte) und SPD-Chef Sigmar Gabriel (78 Auftritte).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/politikerpraesenz_09_2010.jpg" alt="Politikerpraesenz" title="Politikerpraesenz" height="586" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2010<br />
Insgesamt 1303 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Überschwemmungen in Pakistan Top-Nachrichtenthema im August</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/ueberschwemmungen-in-pakistan-top-nachrichtenthema-im-august-5003/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 08:17:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehsender]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Überschwemmungskatastrophe in Pakistan führt die Liste der Top-Nachrichtenthemen in den vier größten Fernsehsendern im August an, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelte. Knapp drei Stunden (176 Minuten) Berichterstattung in &#34;Tagesschau&#34;, &#34;heute&#34;, &#34;RTL aktuell&#34; und &#34;Sat.1 Nachrichten&#34; entfielen zusammen genommen auf dieses Thema.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Überschwemmungskatastrophe in Pakistan führt die Liste der Top-Nachrichtenthemen in den vier größten Fernsehsendern im August an, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelte. Knapp drei Stunden (176 Minuten) Berichterstattung in &quot;Tagesschau&quot;, &quot;heute&quot;, &quot;RTL aktuell&quot; und &quot;Sat.1 Nachrichten&quot; entfielen zusammen genommen auf dieses Thema.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Auf Rang 2 folgt mit 96 Minuten das Hochwasser in Ostdeutschland, Polen und Tschechien. Die Debatte über längere AKW-Laufzeiten (72 Minuten) sowie die Brände in Russland (67 Minuten) nehmen die Plätze 3 und 4 ein. Weitere Themen unter den Top-10 sind das Love-Parade-Unglück in Duisburg, verschüttete Bergleute in Chile, Sicherungsverwahrung von Straftätern, Proteste gegen das Bahnprojekt 21 in Stuttgart, die Diskussion über eine Reform der Bundeswehr sowie die Kritik an Google Street View.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top_10_08_2010.jpg" alt="Top 10" title="Top 10" width="468" height="418" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Die Unterschiede in der Themenrangfolge bei den einzelnen Nachrichtensendungen waren im August relativ gering. Bei den &quot;Sat.1 Nachrichten&quot; platzierte sich das Hochwasser in Ostdeutschland, Polen und Tschechien auf Platz 1, während bei den anderen drei Hauptnachrichtensendungen die Überschwemmungen in Pakistan die Liste anführten. Für &quot;Tagesschau&quot; und &quot;heute&quot; war die SPD-interne Diskussion über die Rente mit 67 ein Top-10-Thema, für RTL und Sat.1 nicht. Für die &quot;Sat.1 Nachrichten&quot; war die Kritik am neuen Buch von Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin ein Topthema, ebenso wie für die Nachrichtenmagazine &quot;Tagesthemen&quot; und &quot;heute-journal&quot;. Das &quot;heute-journal&quot; berichtete außerdem am umfangreichsten über die Lage in Afghanistan und die Abdichtung eines Öl-Bohrlochs im Golf von Mexiko. Die &quot;Tagesthemen&quot; berichteten mehr als die anderen Nachrichtensendungen über das Ende des US-Kampfeinsatzes im Irak und das Sorgerecht für Väter nicht-ehelicher Kinder.
</p>
<p>
<b>Geringerer Politikanteil wegen Berichterstattung über Katastrophen</b>
</p>
<p>
Die Präsenz von nicht weniger als vier Themen aus dem Bereich Unfall/Katastrophe in den Top-10 trug wesentlich dazu bei, dass im August der Politikanteil in den Fernsehnachrichten deutlich niedriger lag als im Vormonat. Vor allem bei &quot;Tagesschau&quot; und &quot;heute&quot;, aber auch bei &quot;Tagesthemen&quot; und &quot;heute-journal&quot; lagen die Anteile für Unfall/Katastrophe erheblich höher als sonst, während die Politik deutlich weniger als in den meisten Monaten zuvor zum Zuge kam. Bei RTL und Sat.1 machte sich diese Verschiebung nicht ganz so stark bemerkbar, da in diesen Sendern der Politikanteil in Nachrichten ohnehin regelmäßig geringer und der Katastrophenanteil höher ausfällt als bei ARD und ZDF.
</p>
<p>
Im Einzelnen verzeichnete die &quot;Tagesschau&quot; im August einen Politikanteil von 33 Prozent (entspricht 5 Minuten pro Ausgabe), &quot;heute&quot; von 25 Prozent (5 Minuten). Bei „RTL aktuell“ wurde ein Anteil von 17 Prozent (4 Minuten) ermittelt, bei den „Sat.1 Nachrichten“ 24 Prozent (3 Minuten). Die „Tagesthemen“ kamen auf 30 Prozent (8 Minuten) Politikanteil und das „heute-journal“ auf 31 Prozent (7 Minuten).
</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_prozent_08_2010.jpg" alt="Themenstruktur Prozent" title="Themenstruktur Prozent" width="468" height="549" /></p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_minuten_08_2010.jpg" alt="Themenstruktur Minuten" title="Themenstruktur Minuten" width="468" height="604" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<b>Weniger Politikerauftritte, nur SPD mit leichtem Anstieg</b>
</p>
<p>
Der niedrigere Politikanteil im August machte sich auch durch eine geringere Politikerpräsenz in den Fernsehnachrichten bemerkbar. Außer der SPD, die leicht von 174 auf 183 Auftritten ihrer Politiker zulegte, verzeichneten alle Parteien eine geringere Präsenz als noch im Juli. Mit Abstand die meisten Auftritte erzielt nach wie vor die CDU (475). An dritter Stelle (hinter der SPD) liegt die FDP mit 147 Auftritten, gefolgt von CSU (79), den Grünen (73) und der Linken (27).
</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/parteienpraesenz_08_2010.jpg" alt="Parteienpraesenz" title="Parteienpraesenz" width="468" height="386" /></p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2010<br />
Insgesamt 1000 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Unangefochten liegt weiterhin Kanzlerin Angela Merkel mit 93 Auftritten an der Spitze aller deutschen Politiker. Erstmals rangiert Bundesinnenminister Thomas de Maizière auf Rang 2 mit 47 Auftritten vor Außenminister Guido Westerwelle (44 Auftritte). Neu in der Liste der 20 am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten Politiker ist Thilo Sarrazin, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, umstrittener Buchautor und Mitglied der SPD. Sarrazin liegt mit 24 Auftritten auf Platz 8.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/politikerpraesenz_08_2010.jpg" alt="Politikerpraesenz" title="Politikerpraesenz" width="468" height="574" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2010<br />
Insgesamt 1000 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Statistik-Wirrwarr im Wahlkampf</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/statistik-wirrwarr-im-wahlkampf-4575/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 10:58:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Und alle so Yeaahh...]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
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		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[&#34;Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast&#34;: Einen solchen Eindruck gewinnt man, wenn Umfrageinstitute den Einfluss des Internet im Wahlkampf untersuchen. Allzu widersprüchlich sind die Ergebnisse und viel zu verwirrend die Analysen - sogar wenn sie vom gleichen Institut kommen.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast&quot;: Einen solchen Eindruck gewinnt man, wenn Umfrageinstitute den Einfluss des Internet im Wahlkampf untersuchen. Allzu widersprüchlich sind die Ergebnisse und viel zu verwirrend die Analysen &#8211; sogar wenn sie vom gleichen Institut kommen.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Der Ausgangspunkt</b>
</p>
<p>
Doch beginnen wir vorn: Einer <a href="http://www.focus.de/digital/computer/medien-umfrage-70-prozent-nutzen-das-internet_aid_412725.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umfrage der Initiative D21</a> vom Juni 2009 zufolge sind ca. 70 Prozent aller Menschen in Deutschland online. Rund vier Prozent mehr als im Jahr zuvor und noch immer stark abhängig von Wohnort, Geschlecht und Lebensalter.
</p>
<p>
<b>Forsa im Juli: Internet wenig relevant für Politik</b>
</p>
<p>
Im Juli 2009 dann gab Forsa bekannt, dass das Internet für die Politik wenig relevant sei. Interessant: 44 Prozent der befragten Internetnutzer sehen das Internet als politisches Informationsmitel, 57 Prozent als kriminelles Betätigungsfeld. Hier muss bereits nach der Vergleichbarkeit der Aussagen gefragt werden &#8211; methodische Details jedoch oder gar Analysevorgaben werden dem Leser solcher Studien nicht mitgeteilt. Immerhin 89 Prozent der Nutzer gaben an, das Internet als &quot;allgemeine Informationsquelle&quot; zu nutzen &#8211; ein Aspekt, den näher zu beleuchten sich sicherlich gelohnt hätte.
</p>
<p>
<b>Emnid im August: dito </b>
</p>
<p>
Anfang August 2009: <a href="http://www.focus.de/digital/computer/wahlen-umfrage-internet-im-wahlkampf-ohne-grosse-rolle_aid_426120.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Emnid ermittelt</a> (im Auftrag von N24), dass das Internet im Wahlkampf keine Rolle spielt. Wobei auch hier wieder Unschärfen in der Fragestellung offenbar werden. Wird nach der Nutzung des Internet gefragt? Oder nach Themen das Internet betreffend (erinnert sei an zensursula)? Immerhin 72 Prozent der Befragten gaben an, dass das Internet keine Rolle bei ihrer politischen Willensbildung spiele. Aha. Aber, so die Studie, Jugendliche könne man durchaus erreichen. Wurden die nicht gefragt?
</p>
<p>
<b>Forsa im August: Internet ist wahlentscheidend </b>
</p>
<p>
Mitte August: <a href="http://www.focus.de/digital/computer/wahlen-umfrage-praesenz-im-internet-entscheidet-ueber-wahl_aid_427762.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forsa gibt im Auftrag des BITKOM bekannt</a>, dass das Internet eine entscheidende Rolle im Wahlkampf spiele. Das ging aber schnell! Die Präsenz von Parteien sei &quot;wahlentscheidend&quot;, heißt es (<a href="http://wahlkampf-online.blogspot.com/2009/08/bitkom-studie-bestatigt-relevanz-von.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kampagnen-fabrik.de berichtete</a>). Immerhin seien vier von fünf Befragten der Ansicht, dass eine Partei eine gute Internetpräsenz haben müsse. Zudem würden 77 Prozent der bis 29-jährigen das Internet für politische Informationen nutzen. 
</p>
<p>
<b>Emnid: Internet Allheilmittel gegen Wahlmüdigkeit </b>
</p>
<p>
Das passt nicht so ganz zu den Zahlen von Emnid&#8230; Außerdem seien laut Emnid die Internetseiten vor allen anderen Medien für die Wahlentscheidung wichtig. Auch gegen Wahlmüdigkeit sei das Internet das Allheilmittel, immerhin gaben 80 Prozent der Befragten an, sie hätten an der Europawahl teilgenommen, wenn diese online durchgeführt worden wäre. Phantastisch, worauf warten wir?!
</p>
<p>
<b>Uneinheitliche Methodik </b>
</p>
<p>
Stimmt also das alte Sprichwort? Nun, alles hängt wohl davon ab, welche Fragen die Auftraggeber stellen und wie die Umfrageinstitute diese umsetzen. Das Vorgehen bei Methodik und Analyse sind entscheidend und werden jedoch nur allzu selten mit kommuniziert. Damit bleibt der geneigte Leser und User im Unklaren, wie entscheidend das Internet in Sachen Wahlen am kommenden 27. September 2009 sein wird.
</p>
<p>
Oder: Das Internet ist Wahlentscheidend wie jedes andere Medium auch &#8211; die Glaubwürdigkeit einer Kommunikationsstrategie ist das entscheidende Kriterium und dies kann sich online wie offline zeigen. Wichtig ist also: die für jede Partei und jeden Politiker geeigneten Kommunikationswegen identifizieren und bespielen. Und das können je unterschiedliche sein. Nicht mehr, nicht weniger.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Zuerst erschienen im Blog des Autors auf <a href="http://www.kampagnen-fabrik.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kampagnen-fabrik.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
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