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	<title>Steffen Seibert &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Steffen Seibert &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Regierungskommunikation 2.0 – Politainment als Wunderwaffe?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2015 09:53:38 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[Während das Weiße Haus neue Formate politischer Kommunikation im Digitalen erprobt, betritt die Bundesregierung seit einigen Wochen mit Facebook erst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/forward_-crop.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145105" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/forward_-crop.png" alt="forward_ crop" width="640" height="280" /></a>Während das Weiße Haus neue Formate politischer Kommunikation im Digitalen erprobt, betritt die Bundesregierung seit einigen Wochen mit Facebook erst noch Neuland.</p>
<p class="big">Dan Pfeiffer war bis Anfang März 2015 als Obamas Berater im Weißen Haus für die Kommunikationsstrategie des US-Präsidenten zuständig. Nach seinem Rücktritt hat er sich zum Wandel der Regierungskommunikation in den letzten Jahren geäußert. Seine Überlegungen gehen auf das Problem einer fragmentierten Öffentlichkeit und die Notwendigkeit ein, auch im Netz “Influencer” zu identifizieren und mit ihnen adäquat zu kommunizieren. Wandelt die Bundesregierung nun bei Facebook auf den Spuren Obamas?<span id="more-64173"></span></p>
<p class="big">Der US-Präsident hat sich in letzter Zeit durch diverse Auftritte in Online-Medien hervorgetan: Er führte Interviews mit <a class="liinternal" href="http://www.netzpiloten.de/besuch-im-weissen-haus-youtube-stars-interviewen-obama/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube-Stars</a> sowie mit <a class="liexternal" href="http://www.vox.com/a/barack-obama-interview-vox-conversation/obama-domestic-policy-transcript" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vox.com</a> und <a class="liexternal" href="http://www.buzzfeed.com/bensmith/buzzfeed-news-interview-us-praesident-obama" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Buzzfeed</a>. Für Buzzfeed posierte er im Tausch gegen einen Link zu Healthcare.gov sogar mit einem <a class="liexternal" href="http://www.buzzfeed.com/andrewgauthier/the-president-uses-a-selfie-stick#.jpEv4nKx8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Selfie-Stick</a>. Verantwortlich für diese Online-Offensive war sein Berater Dan Pfeiffer, den das Magazin “Backchannel” bei Medium.com als “the man who made obama viral” <a class="liexternal" href="https://medium.com/backchannel/the-man-who-made-obama-viral-1c06bc3c8760" target="_blank" rel="noopener noreferrer">porträtiert</a>. Den Vorwurf, die Obama-Adminstration weiche auf diesem Weg der Auseinandersetzung mit kritischeren Medien aus, dreht er um: Vor der Vervielfältigung der Kanäle hätten die Hauptstadtjournalisten darüber entschieden, mit welchen Themen das Weiße Haus zum Publikum durchdringen kann. Ähnliches gelte auch für die Vorabveröffentlichung der Rede zur Lage der Nation, die in diesem Jahr erstmals bei Medium.com erfolgte. Bislang wurde das Manuskript zuvor nur an Journalisten versendet, die dann das Privileg hatten zu entscheiden, an wen sie den Text weitergeben. Insofern reagiert Obamas Regierungskommunikation auf die Relativierung etablierter Gatekeeper, forciert diese aber auch.</p>
<h3>Parodie als Mittel der Kommunikation</h3>
<p class="big">Pfeiffer ist sich dieser Problematik bewusst: Einerseits sieht er das Weiße Haus in Zukunft noch stärker als einen Ort, an dem eigene Inhalte auch in Form von Grafiken und Videos produziert werden. Anderseits gibt er zu bedenken, dies dürfe nicht in Propaganda ausarten. Doch statt über den schmalen Grat zwischen “Persuasion” und Propaganda zu reflektieren, erwartet der ehemalige Obama-Campaigner die Bereitschaft, dass audio-visuelle Formate ebenso als normale Formate der Regierungskommunikation akzeptiert werden wie schriftliche Pressemitteilungen. Darüber hinaus könnten gerade humorvolle Inhalte auch ernsthafte Konsequenzen auslösen: Über den Link im Abspann eines Obama-Interviews mit Zach Galifianakis im Rahmen seiner Parodie-Serie “<a class="liexternal" href="https://www.youtube.com/watch?v=UnW3xkHxIEQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Between Two Ferns</a>” seien viele Nutzer zu Healthcare.gov gekommen und hätten dort Anmeldeformulare für die neue Krankenversicherung ausgefüllt.</p>
<h3>Regierungssprecher Seibert über Facebook: “Ein schönes Diskussionsklima”</h3>
<p class="big">Es scheint, als wandele die Bundesregierung in Sachen Online-Kommunikation mit dem üblichen transatlantischen Zeitverzug auf den Spuren der Obama-Administration: Sie hatte sich in der ersten Amtsperiode darauf konzentriert, Kanäle wie Facebook adäquat zu bespielen. Wenige Jahre später hat sich die Bundesregierung nun dazu durchgerungen, dort auch Präsenz zu zeigen: Seit dem 20. Februar 2015 wird gepostet, was das Zeug hält. Auch hier haben Kommunikationsberater ganze Arbeit geleistet, denn kein Status-Update kommt ohne Video, Grafik oder Foto aus; häufig als share-pic mit integriertem Zitat. Diese Inhalte werden geliked, geteilt, kommentiert und das Community-Management des Bundespresseamtes reagiert auf Nutzerkommentare.</p>
<p class="big"><a class="liexternal" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesregierung-auf-facebook-merkels-clevere-pr-truppe-a-1021919.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spiegel Online</a> resümiert: “Die Pöbler und Hetzer werden im Namen der Bundesregierung mit Humor und Sarkasmus entwaffnet. Das geschieht mit einer Professionalität, von der so manch ein Unternehmen nur träumen kann.” Das ist insofern treffend beobachtet, als die schlagfertige Reaktion insbesondere auf impertinente Kommentare in den sozialen Medien inzwischen als Zeichen sozial-medialer Kommunikationskompetenz verstanden wird. Einmal pro Woche antworten Verantwortliche wie Regierungssprecher Seibert sogar in einem Video-Statement auf einige ausgewählte Nutzerfragen.</p>
<p class="big">Mit Responsivität im Sinne des Eingehens auf Bürgerinteressen, die auch außerhalb etablierter Verfahren politischer Beteiligung artikuliert werden, hat dies jedoch wenig zu tun. So ist in den meisten Fällen, bei denen von politischen Akteuren in Online-Foren und -Formaten um Kommentare gebeten wird, unklar, ob und wie diese zu welchem Zweck zur Kenntnis genommen werden. Ein “schönes Diskussionsklima“, das Steffen Seibert der amtlichen Facebook-Präsenz bescheinigt, ist jedenfalls für eine Regierungskommunikation, die mehr als politisches Marketing intendiert, zu wenig.</p>
<p class="big"><em>Dies ist ein Crosspost von Netzpiloten.de. Der Artikel ist zuerst <a href="http://www.netzpiloten.de/kommunikation-persuasion-politainment/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dort</a> erschienen.</em></p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/circulating/8120520977/in/photolist-5ziWBW-6Kq2Nq-dkErhJ-69ZaFv-5D6VDs-kKaBPv-5UC6ee-dnzMYn-5TZwmd-95qvZs-9BKFcF-9jwjPh-d6mPTN-g4BNxL-9BNE6w-8MmJkq-4WHRrD-5pdeiQ-5BkE4Z-9BNDAU-dr6roW-aCVMVG-68tCj8-g4BEmg-9jqybv-asF3X1-9BKEWg-g62T1R-63ig5r-4yvsMc-pXgRQv-4raxx7-6bTCBN-5jdTff-5huKab-5ztaG8-bU4cwT-d6mPQS-9Af9Fn-9AnaRq-5BPniP-5BTEEf-5BPng4-5hGzsc-5TTQF3-avNHcM-cnwmV7-5TVc6J-9Aich1-9Aicau/">circulating</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>#fragReg &#8211; Verloren im unüberschaubaren Tweet-Geröll</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 13:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Seibert]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
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					<description><![CDATA[Regierungssprecher Steffen Seibert lud am heutigen Vormittag für eine halbe Stunde zu seinem ersten „Twitterview“ ein. Kurze Fragen und kurze [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/fragreg-verloren-im-unueberschaubaren-tweet-geroell/aobx4acceaep2eh-jpg_large/" rel="attachment wp-att-13555"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-13555" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/AoBX4ACCEAEP2eh.jpg_large-630x419.jpg" alt="Steffen Seibert, Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung; Bildquelle: Bundespresseamt/Denzel" width="600" height="400" /></a>Regierungssprecher Steffen Seibert lud am heutigen Vormittag für eine halbe Stunde zu seinem ersten „Twitterview“ ein. Kurze Fragen und kurze Antworten in vergleichsweise knapp bemessener Zeit. Funktioniert das Konzept, dem Volk 140 Zeichen Platz zum Dampfablassen zu geben und wer beteiligt sich daran? politik-digital.de hat nachgeschaut.</p>
<p>Natürlich kann auch alles Zufall gewesen sein. Pünktlich an dem Tag, an dem Twitter-Boss Jack Dorsey (@Jack) nach Berlin gekommen ist, um die Bundeskanzlerin zu einem &#8211; analogen &#8211; Gedankenaustausch zu treffen, nimmt sich Merkels Sprecher aus &#8211; wie es bei der Bundesregierung heißt &#8211; Anlass seines einjährigen Twitter-Jubiläums eine gute halbe Stunde Zeit, um auf Fragen von Twitter-Nutzern zu antworten. Bereits am Vorabend hatte die Kanzlerin im Rahmen ihrer zweiten Bürgersprechstunde in Heidelberg Fragen zum Thema Internet gesammelt. Tags darauf war es nun an dem Twitter-erfahrenen Steffen Seibert, die digitale Kompetenz der Regierung in der Praxis unter Beweis zu stellen.</p>
<p>Um 11.30 Uhr ging es los und das Spektrum der Fragen und Fragenden war denkbar vielfältig. Unter dem Hashtag <a title="Hashtag" href="http://twitter.com/#!/search/realtime/%23fragReg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#fragReg</a> hatte die interessierte Öffentlichkeit eine halbe Stunde Zeit, den Chef des Bundespresseamtes querbeet zu fragen und auf Antworten zu hoffen. Das Stichwort „querbeet“ blieb dann auch stilbildend für den gesamten Verlauf, denn ein irgendwie näher eingegrenztes Motto hatte das Presse- und Informationsamt dem Twitter-Experiment nicht gegeben oder geben wollen. Gleichwohl ließ sich bereits während des Twitterviews eine gewisse Kategorisierung der im Sekundentakt eingehenden Fragen vornehmen.</p>
<h3> „Wie soll der @regsprecher die ganzen Fragen sinnvoll beantworten?“<strong></strong></h3>
<p><strong></strong>Häufig betrafen die Fragen auch den Merkel-Vertrauten selbst. So wurde Seibert beispielsweise gleich zu Beginn gefragt, ob er nicht besser ZDF-Moderator geblieben wäre anstatt „die Taten d. Regierung schönreden zu müssen“. Ob er „irgendeine Empfehlung für einen guten Journalistik-Masterstudiengang in Deutschland“ habe, wurde Seibert gefragt. Jemand anders wollte ein Praktikum im Bundespresseamt machen und ob er am Sonntag für die Bundesversammlung benannt sei, wurde der Regierungssprecher ebenfalls gefragt.</p>
<h3>Syrien, das Taxigewerbe und die Flexiquote &#8211; Tagespolitik in 140 Zeichen</h3>
<p>Den, das muss fairerweise festgehalten werden, weitaus größten Anteil der Tweets nahmen jedoch Fragen nach tagespolitischen Ereignissen und aktuell debattierten Politikfeldern ein. Am Tag nach der Selbstauflösung des Düsseldorfer Landtags fragten die Nutzer etwa nach der „sehr unsicheren Zukunft der FDP“, und ob Bundesminister Norbert Röttgen Merkels Kabinett verlasse, war ebenfalls von Interesse. Seibert zog sich bei allen Fragen mit NRW-Bezug auf seine Funktion als Sprecher der Bundesregierung zurück, der Landespolitik grundsätzlich nicht zu kommentieren habe.</p>
<p>Immer wieder wurden Fragen nach einem möglichen deutschen Engagement in Syrien gestellt, die Situation in Afghanistan war am heutigen Vormittag ebenso von Interesse wie die Schuldenkrise in Europa oder Angela Merkels Verhältnis zum französischen Präsidentschaftskandidaten François Hollande. Auch wenn unter allen inhaltlichen Fragen die Außenpolitik dominierte. Zur Situation im deutschen Taxigewerbe waren ebenso Antworten gewünscht wie zur Bedeutung der Flexiquote für den Arbeitsmarkt. Überhaupt die Antworten. Relativ bald nach Seiberts Begrüßung liefen Kommentare auf, die sich um die Antwortgeschwindigkeit und die Sinnhaftigkeit all der Fragen sorgten. Steffen Seibert antwortete u.a. zum Thema OpenGovernment und versprach eine diesbezügliche Strategie der Regierung, zog sich ansonsten jedoch zumeist auf unverbindliche und knappe Statements zurück.</p>
<h3> „Das war toll. Hurra Hurra Hurra“ &#8211; Die Troll-Fraktion</h3>
<p>Ja, und auch sie ließen es sich nicht nehmen, nachzufragen. @Chappi_Baxton beispielsweise wollte wissen, ob Seibert „das künftige Pollenflugverbot für den Sommer“ schon „bestätigen“ könne. Ob Wildfleisch in Alufolie vorgegrillt werden müsse, war ebenso von Interesse wie die Handlungen der Regierung gegen den „Alkoholismus in Deutschland“. Alle diese Fragen blieben jedoch ebenso unbeantwortet wie die Frage, was die Bundesregierung für Twitter-Nutzer tun könne, die samstags um 10 Uhr keine Brötchen mehr bei ihrem Bäcker bekommen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Was bleibt nach einer halben Stunde ununterbrochener Datenflut? Der Veranstalter selbst jedenfalls scheint zufrieden gewesen sein:„Ich denke, wir machen das mal wieder“. Mit diesen Worten verabschiedete sich Seibert, der zuvor noch Auskunft über seine derzeitige Lektüre („Oblomow“) gegeben hatte, von den Nutzern. Die Offenheit und die grundsätzliche Bereitschaft, Regierungshandeln in 140 Zeichen transparent zu machen, ist in jedem Fall zu begrüßen.</p>
<p>Wichtig wird es in der Zukunft aber sein, mögliche weitere Twitterviews thematisch streng einzugrenzen und durch einen entsprechenden Hashtag einerseits präzisere Fragen zu fördern und zum anderen &#8211; um beim Thema Twitter auch sprachlich im Bilde zu bleiben &#8211; Spaßvögeln bereits im Vorhinein möglichst viel Wind aus den Segeln zu nehmen. Der heutige Auftakt jedenfalls hatte keinen identifizierbaren Kern und dürfte allenfalls für Cyber-Soziologen interessant gewesen sein und Kulturpessimisten Argumente für ihre Haltung zum Thema Politik und Internet geliefert haben‏. Oder wie @Medididi knapp 10 Minuten vor Schluss twitterte: „Muss ich mir in Ruhe anschauen #fragREG“.</p>
<p>Bildquelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung/Denzel</p>
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			</item>
		<item>
		<title>100 Tage @RegSprecher: Ein Rückblick</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/100-tage-regsprecher-ein-rueckblick-5274/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 16:38:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 100 Tagen twittert Regierungssprecher Steffen Seibert als @RegSprecher – Zeit also für einen kleinen Rückblick und die Kurzanalyse seiner Aktivitäten bei Twitter.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 100 Tagen twittert Regierungssprecher Steffen Seibert als @RegSprecher – Zeit also für einen kleinen Rückblick und die Kurzanalyse seiner Aktivitäten bei Twitter.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Klassischerweise erfolgt in den Medien 100 Tage nach der Bildung einer neuen Regierung eine umfassende <a href="http://www.faz.net/artikel/S30923/hundert-tage-schwarz-gelb-voller-fehler-und-pannen-30082002.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bestandsaufnahme</a><br />
ihrer Arbeit. Was ist gut und was ist schlecht gelaufen, wofür stand<br />
die Regierung in der Startphase ihrer Amtszeit? Warum nicht also auch<br />
einen Blick auf die Aktivitäten von <a href="#%21/regsprecher" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@RegSprecher</a> Steffen Seibert nach seinen ersten 100 Tagen bei Twitter werfen?
</p>
<p>
Es war fast schon eine kleine Sensation, als am 28. Februar 2011 ein Tweet, angeblich geschrieben von Steffen Seibert, die Runde machte. Nachdem auf ähnlichen Wegen in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Fakeprofile von Politikern (vgl. <a href="#!/muentefering" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@muentefering</a>) aufgetaucht und wieder verschwunden waren, hielten es die meisten mit einer ordentlichen Portion Skepsis. Doch bereits kurze Zeit später wurde der Fakeverdacht mit einer <a href="/bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2011/02/2011-02-28-twitter-start-reg-sprecher.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">offiziellen Pressemitteilung</a> und der Einbindung eines Twittercontainers auf der Internetseite der Bundesregierung ausgeräumt. Das alleine sorgte noch vor 100 Tagen für ungläubige Gesichter.
</p>
<p>
Trotzdem wurde vielfach an der Ernsthaftigkeit Seiberts gezweifelt. So war er einige Zeit zuvor in einer Talkrunde bei <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article4596268/Kerners-Hasstirade-empoert-die-Twitter-Gemeinde.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Twitterhasser” Johannes B. Kerner</a> als Kritiker, des sich immer weiter ausbreitenden Kommunikationsinstruments, aufgefallen. Auch wir haben uns <a href="/steffen-seibert-twitter-regierungssprecher-neue-medien" target="_blank" rel="noopener noreferrer">an dieser Stelle</a> sehr verwundert über den Sinneswandel von Seibert gezeigt und an der Ernsthaftigkeit des Projektes gezweifelt. Doch obwohl die Kritik an manchen Stellen sehr harsch ausfiel, ließ sich Steffen Seibert nicht beirren und machte einfach weiter. Auch wir kamen deshalb wenig später zu einer <a href="/steffen-seibert-twitter-regierungssprecher-neue-medien" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Korrektur unserer Meinung</a>.
</p>
<p>
<b>Statistik: 344 Tweets, 28.799 Follower<br />
<br />
</b>Inzwischen hat Seibert 28.799 Follower gesammelt, folgt selbst 15 Twitterern und hat 344 Tweets verschickt.
</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/regsprecher-krohn-grafik1.jpg" alt="RegSprecher-Account" title="RegSprecher´-Account" height="102" width="339" />
</p>
<p>
In der Monatsübersicht zeigt sich, dass Seibert insbesondere in seinen ersten Wochen (März 2011) sehr aktiv getwittert hat.
</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Reg-Sprecher-Krohn-Artikel2.jpg" alt="Grafik 2 des Artikels zur RegSprecher 100-Tage-Bilanz" title="Grafik 2 des Artikels zur RegSprecher 100-Tage-Bilanz" height="244" width="480" />
</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Krohn-Artikel3.jpg" alt="Grafik 3" title="Grafik 3" height="249" width="328" />
</p>
<p>
Besonders schön ist, dass Seibert Twitter glücklicherweise nicht als reine Einbahnkommunikation begriffen hat, sondern zusammen mit seinem Team – dies hat von Anfang an <a href="#!/RegSprecher/status/43655399618002944" target="_blank" rel="noopener noreferrer">offen und ehrlich kommuniziert </a>– beantwortet. So sind 18,6 % seiner Tweets @replies, also Antworten auf Tweets anderer Nutzer. Seiberts Tweets haben im Durchschnitt übrigens eine Länge von 129 Zeichen.<br />
Thematisch hat sich Seibert vor allem mit den Themen Japan, Libyen, Ägypten und Barack Obama auseinandergesetzt, wie die Betrachtung seiner Hashtagcloud zeigt. Aber auch die Innenpolitik hat eine durchaus große Rolle gespielt.
</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Krohn-Artikell4.jpg" alt="Grafik 4" title="Grafik 4" height="95" width="480" />
</p>
<p>
Interessant ist auch die Betrachtung der Gewinne und Verluste von Followern. Während Seibert nach dem <a href="#!/RegSprecher/status/75571532444876800" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tweet</a> “Wunderbares Konzert mit dt. u. indischer klassischer Musik eröffnet das Deutschlandjahr in Indien. Beziehungen sind so viel mehr als Handel.” über 300 Follower verlor, konnte er mit dem <a href="#!/RegSprecher/status/76371116498751489" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tweet</a> “Kanzlerin u. span. Ministerpräs. Zapatero telefonieren zu #EHEC: gemeinsame Suche nach Infektionsquelle hat Priorität. http://t.co/l3i31lg” deutlich über 200 Follower auf einmal hinzugewinnen.
</p>
<p>
<b>Die Hauptstadt-Presse ausgespielt<br />
</b><br />
Dass man es als twitternder Regierungssprecher nicht leicht hat und sich sowohl online als auch offline rechtfertigen muss, erfuhr Seibert bereits wenige Wochen nach dem Beginn seiner Twitteraktivitäten. In einer fast schon monumentalen <a href="http://www.bundesregierung.de/nn_1516/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2011/03/2011-03-25-regpk.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundespressekonferenz</a> (Video von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hPr62GZ6jOw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Carta</a>) versuchte die versammelte Journalistenprominenz in Berlin, Seiberts Stellvertreter <a href="http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/Bundespresseamt/StellvertretenderRegierungssprecher/stellvertretender-regierungssprecher.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christoph Steegmans</a> rund zu machen. Die Angst der Journalisten: Ihnen würden zukünftig wichtige Informationen entgehen, da sie nicht Mitglieder “dieses Twitters” seien. Spätestens an dieser Stelle zeigte sich, dass sich Steffen Seibert und sein Team sehr genaue Gedanken vor dem Start des eigenen Profils gemacht hatten, da Steegmans die Kritik sachlich informiert ins leere Laufen ließ. Man war sich möglichen Problemen und Fragen scheinbar bereits im Vorfeld bewusst gewesen.
</p>
<blockquote>
<p align="justify">
	<i><b>Frage eines Journalisten:</b> “Diese Twitter-Nachrichten haben einen Nachrichtenwert. Sie sind auch durchaus schon in Mitteilungen aufgegangen. Der Nachrichtendienst Twitter ist nicht sicher. Ich habe vorhin im Internet nachgeschaut.”</i>
	</p>
</blockquote>
<p>
In einem Rückblick auftauchen muss jedoch auch der bislang weitreichendste Fehler Seiberts im Laufe seiner Twitterkarriere. Am Morgen des 2. Mai vertippte er sich beim Verfassen eines Tweets zum Tod von Osama bin Laden und brach damit einen wahren Sturm los, als er “Obama” dem Mord tausender Menschen beschuldigte. Insbesondere die klassischen Medien stürzten sich auf diesen Lapsus, obwohl sie sich teilweise selbst sehr schwer taten mit der Obama/Osama-Unterscheidung.
</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/krohn-obama-osama.jpg" title="Obama/Osama" alt="Obama/Osama" height="184" width="480" />
</p>
<p>
Als hätte Seibert selbst bereits seinen 100 Tage-Rückblick vorbereitet, hat er vor zwei Wochen einen sehr offenen und ehrlichen <a href="http://www.zeit.de/2011/22/Ideen-Seibert" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel im ZEIT-Magazin</a> veröffentlicht. Der Artikel gleichte einem Eingeständnis, ist in seiner Art und Weise aber so offen und ehrlich, dass Seibert deutlich an Sympathie gewonnen haben sollte. So verschweigt er auch nicht seine Aussagen bei Kerner und relativierte diese:
</p>
<blockquote>
<p align="justify">
	<i>“Um es vorwegzusagen: Ich habe über Twitter schon einmal anders gedacht. Als ich noch Fernsehjournalist war, habe ich bei Kerner behauptet, wenn Politiker twitterten, sei das Ranschmeiße ans junge Publikum. 272 eigene Tweets als »RegSprecher« später fühle ich mich nicht ranschmeißerisch, habe allerdings auch keine Ahnung, ob die über 26.000 Menschen, die mir »folgen«, jung, mittel oder alt sind. Twitter ist für mich heute ein Kommunikationskanal unter vielen, einer, den viele Regierungen weltweit schon nutzten, als ich ins Amt kam.”<br />
	</i>
	</p>
</blockquote>
<div align="justify">
<p>
<b>Fazit und Perspektive</b><br />
Steffen Seibert hat also alle überrascht. Die Planung für sein Twitter-Debüt müssen schon weit im Voraus begonnen worden sein und wurden gründlich durchgeführt. Doch es bleiben noch Herausforderungen für die Zukunft. Seibert hat zu Recht sein Twitter-Profil auf sich persönlich zugeschnitten. Aber gerade daraus resultieren Schwierigkeiten:
</p>
</div>
<div align="justify">
</div>
<div align="justify">
<ul>
<li>Beispielsweise ist der Twitter-Account @RegSprecher der direkteste Zugang für Fragen, Kritik und Anregungen, den die Bundesregierung bietet. Im Vergleich zu anonymen Kontakt-Formularen und Poststellen des Bundeskanzleramts ist das Kommunikationsangebot des @RegSprecher weit überlegen. Persönlicher Ansprechpartner, direkter Zugang zur Regierung und die recht hohe Chance, dass die eigenen Nachrichten tatsächlich gehört werden und nicht schon beim Pförtner versanden – das bieten die anderen Kontaktangebote nicht. Aber gerade diese neue, Twitter-vermittelte Kommunikation wird die Bundesregierung noch vor Probleme stellen. Weil ihre Twitter-Nutzung einen so hohen Anspruch erhebt, verblassen die anderen Angebote. Aber weder kann Twitter zum allgemeinen Zugang zur Bundesregierung werden, da schlicht nicht alle Bundesbürger bei Twitter aktiv sind, noch kann ein personalisierter Account des Regierungssprechers dem potenziellen Ansturm Herr werden. Die gekonnte Umsetzung des Twitter-Accounts kann also nur der Anfang sein; fordert die Bundesregierung indirekt auf, sich stärker für die Bevölkerung zu öffnen – auf leichte und für alle Bürger zugängliche Art.</li>
</ul>
</div>
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<ul>
<li>2013 wird ein neuer Bundestag gewählt und die Chancen sind nicht klein, dass Angela Merkel ihre Kanzlerschaft verliert. Damit wird aber mit ziemlicher Sicherheit auch Steffen Seibert aus seinem Amt als Regierungssprecher ausscheiden. Und einen Twitter-Account zurück lassen, der so stark auf ihn selbst zugeschnitten ist, dass ein Anschluss schwer fallen wird. Was wird passieren, sobald es einen neuen Regierungssprecher gibt? Das Profil ist so stark auf die Person Seibert fixiert, dass es schwer fallen wird, die sich ohne ihn öffnende Lücke durch eine neue Person zu schließen. Worst Case wäre natürlich die Situation, dass Seiberts Nachfolger die Chancen des weiteren Kommunikationskanals nicht erkennt und das Profil dichtmachen oder irgendeinen x-Beliebigen Mitarbeiter für dieses abstellen wird. </li>
</ul>
<p>
Und nicht zuletzt ließe sich auch über die herausgehobene Stellung von Twitter diskutieren. Steffen Seibert hat nicht völlig zu unrecht vor seiner Amtszeit ein eher ambivalentes Verhältnis zu Twitter gehabt. Natürlich hat Twitter seine Vorteile, bietet Zugang zu einer großen Zahl von Bürgern, von Pressevertretern, anderen Politikern. Darüber hinaus ist Twitter-Kommunikation schnell und direkt, erfordert wenig Aufwand. Doch gibt es nicht mal <a href="http://webevangelisten.de/480-000-twitternutzende-im-maerz-2011/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">500.000 Twitter-Nutzer in Deutschland</a>, während Facebook mittlerweile fast <a href="http://www.thomashutter.com/index.php/2011/05/facebook-infografik-und-demographische-daten-deutschland-osterreich-und-schweiz-per-mai-2011/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">19 Millionen aktive Nutzer</a> hat.
</p>
<p>
Ein mutiger Schritt, gut geplant und ausgeführt: Die ersten 100 Tage @RegSprecher waren ein voller Erfolg. Aber sie legen auch die Messlatte hoch für eine dringend nötige Kommunikationsstrategie der Bundesregierung, die Wahlperioden und Plattformen überschreiten kann. Es bleibt viel zu tun, Herr Seibert.
</p>
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&nbsp;
</p>
<p>
<i><b>Zu diesen Artikel: </b>Malte Krohn hat diesen Beitrag dankenswerterweise zur Veröffentlichung auf politik-digital.de zur Verfügung gestellt. Die Erstveröffentlichung erfolgte auf <b><a href="http://www.homopoliticus.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.homopoliticus.de</a></b> <br />
Die Analysen wurden mit folgenden Twittertools durchgeführt: tweetstats.com, foller.me, stats.brandtweet.com, tweeteffect.com. Dabei muss jedoch beachtet werden, es gibt kein 100% perfektes Tool, Abweichungen oder Messfehler können immer wieder auftreten. Aus diesem Grund kann der Autor auch bei seiner “Erhebung” Fehler nicht vollständig ausschließen. Die Daten sollen in diesem Zusammenhang lediglich zur Einordnung dienen.<br />
</i>
</p>
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<p>
&nbsp;</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier &#8211; KW 17</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-17-0-5222/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 16:41:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Divide]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos Computer Club]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Seibert]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="/links-zwo-drei-vier-kw-17-0"><img src="/sites/politik-digital.de/files/logo-linkliste.png" align="left" width="55" height="60" /></a>Der &#34;RegSprecher&#34; twittert wieder; Die Idee des FreiFunks; Soziale Ungleichheit und Surfverhalten; Fragen an einen Experten für Netzrecht - Dies und mehr in der Linkliste. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#8220;RegSprecher&#8221; twittert wieder; Die Idee des FreiFunks; Soziale Ungleichheit und Surfverhalten; Fragen an einen Experten für Netzrecht &#8211; Dies und mehr in der Linkliste.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/03/Amber-Case" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Drei verschiedene Cyborg-Typen</a></p>
<p>Alina Schadwinkel interviewt auf Zeit Online die Cyborg-Anthropologin Amber Case über die Beziehung von Mensch und Technik. Case erläutert in dem Gespräch, wie der alltägliche Umgang mit Elektronik, Computern und Online-Tools Ihre Denkprozesse verändert hat. Die Gefahr, dass sich der Mensch über kurz oder lang zum Sklaven der Technik machen wird, sieht Case trotz aller Veränderungen nicht. Viel mehr stellt die 24-Jährige die These auf, dass sich Menschen im Internet genauso verhalten wie im wirklichen Leben.</p>
<p><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2011/04/28/zurueck-aus-den-ferien.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die &#8220;Marke&#8221; RegSprecher und die Zukunft der Regierungskommunikation<br />
</a><br />
In dem FAZ-Blog &#8220;Deus ex Machina&#8221; schreibt Teresa Bücker am Beispiel des twitternden Regierungssprechers Steffen Seibert über die Potenziale des Microblogging für Regierungsmitglieder. Scheu und Vorbehalte sollten zukünftig abgebaut und die Möglichkeiten des ungezwungenen, informellen Echtzeit-Dialogs zwischen Bürgern und Politik genutzt werden. Die Autorin ist sich sicher, dass nur auf dem vom &#8220;RegSprecher&#8221; beschrittenen Weg die &#8220;digitale Kluft zwischen Bürgern und Politikern&#8221; überwunden werden kann.</p>
<p><a href="http://ccc.de/de/updates/2011/kulturwertmark" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Preis kultureller Webinhalte<br />
</a><br />
Mit einer &#8220;kryptographisch gesicherten Micropayment-Währung&#8221;, der Kulturwertmark, hat sich der Chaos Computer Club (CCC) jüngst in die Debatte um digitale Verwertungsrechte und deren Alimentierung eingeschaltet. Die Verfasser fordern auf der CCC-Website, angesichts einer sich wandelnden Medienlandschaft die Bezahlung von Kulturschaffenden zu revolutionieren und den Betrag (der Begriff &#8220;Kulturwertmark&#8221; ist lediglich ein Arbeitstitel) als Alternative zur aktuell ebenfalls diskutierten &#8220;Kulturflatrate&#8221; zunächst über die Internet-Anbieter abzurechnen.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~EE5C0A112D9FD4D95AD99A606D3F60F16~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mehr Sensibilität im Umgang mit privaten Daten<br />
</a><br />
In einem Namensbeitrag für die &#8220;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#8221; nimmt Bundesjustizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger zu Fragen des Datenschutzes und der Netzpolitik Stellung. Neben der entschiedenen Ablehnung der &#8220;Post-Privacy&#8221;-Theorie plädiert die renommierte FDP-Justizpolitikerin dafür, anzuerkennen, welche Chancen das Internet für die Demokratieentwicklung bietet, und nennt als Beispiel die revolutionären Umwälzungen in Nordafrika. Leutheuser-Schnarrenberger richtet zudem den Appell an die Netzgemeinde, bei der Ausarbeitung ethischer Netz-Standards selbst aktiv zu werden und diese nicht dem Staat zu überlassen.</p>
<p><a href="http://www.netzwelt.de/news/86387-udo-vetter-interview-niemand-will-bespitzeln-lassen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konsumentenrechte im Internet<br />
</a><br />
Das Online-Magazin netzwelt.de hat in einer Interview-Serie mit dem Rechtsanwalt und bekannten Blogger Udo Vetter über rechtliche Fallen im Internet und dessen zukünftige rechtliche Regulierung gesprochen. Potenzielle juristische Fallen für Internet-Nutzer sieht Udo Vetter weiterhin bei der Nutzung von Musiktauschbörsen (Napster, Torrent) sowie bei der unüberlegten Generierung eigener Netzinhalte bei Facebook oder StudiVZ.</p>
<p><a href="http://www.gov20.de/deutschland-kein-land-politischer-innovationen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitale Partizipation – Beispiel Schweden?<br />
</a><br />
In dem Blog &#8220;Gov20&#8221; ist kritisiert worden, dass es den deutschen Internetnutzern an Dialogmöglichkeiten mit ihren Volksvertretern mangele. Der Blogbeitrag resümiert die bestehenden Kanäle, auf denen deutsche Politiker bisher mit dem Wähler kommunizieren und kommt zu dem Schluss, dass zwar alle Parteien in den sozialen Netzwerken vertreten sind, Politiker von Bündnis90/Die Grünen dort aber überdurchschnittlich aktiv seien. Als europäisches Vorbild werden Schweden und die dortige Diskussionsplattform <a href="http://www.newsmill.se/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">newsmill.se</a> genannt.</p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/netz/netzgeraete/artikel/1/ein-geraet-auf-dem-fensterbrett-reicht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unabhängig von Providern<br />
</a><br />
Ben Schwan von taz.de spricht in einem Interview mit dem Internetaktivisten Jürgen Neumann über die seit 2002 bestehende Berliner &#8220;Freifunk&#8221;-Initiative. Grundgedanke dieses auf dem <a href="http://freifunk.net/idee/picopeering" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peco-Peering-Abkommen</a> basierenden Systems ist, dass kostenlos Daten ausgetauscht und Internet-Zugänge genutzt werden können. Neumann äußert in dem Gespräch des weiteren seine Sorge vor einer zunehmenden Monopolisierung und Diskriminierung bei der der Bereitstellung beziehungsweise Nutzung von Internetzugängen.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,757280,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Weltverändernde Internet-Generation&#8221;<br />
</a><br />
Auf Spiegel Online beleuchtet Hannah Pilarczyk aktuelle Studien zum alltäglichen Umgang junger Menschen mit dem Internet. Die spezifische Art der Internet-Nutzung sei bereits bei Kindern und Jugendlichen eine Frage der sozialen Herkunft. Zwar sei, anders als noch Mitte der 1990er-Jahre, der Besitz eines Computer- und Internet-Zugangs kein Phänomen wohlhabender Schichten mehr. Jedoch sei die Nutzung spezifischer Webinhalte und sogar die Frage, in welchem der unterschiedlichen sozialen Netzwerke ein Jugendlicher organisiert ist, eine Frage des Bildungshintergrundes. Die von Pilarczyk zusammengetragenen Ergebnisse analysieren erstmals die Nutzungsgewohnheiten einer Generation, die vollständig mit dem Internet als Informations- und Kommunikationsmedium aufgewachsen ist.</p>
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		<title>Germany´s Next Merkel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ctekoning]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 20:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Casting]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Brender]]></category>
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					<description><![CDATA[DSDS, Germany`s Next Topmodel oder The Next Uri Geller:  Das ZDF setzt den Privaten mit Ich Kann Kanzler eine politische Castingshow entgegen. Der Sender sucht keine Models oder Zauberer, sondern politische Nachwuchstalente. ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender sprach mit politik-digital.de über das neue Fernsehformat.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>DSDS, Germany`s Next Topmodel oder The Next Uri Geller:  Das ZDF setzt den Privaten mit Ich Kann Kanzler eine politische Castingshow entgegen. Der Sender sucht keine Models oder Zauberer, sondern politische Nachwuchstalente. ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender sprach mit politik-digital.de über das neue Fernsehformat.<!--break--></p>
<p>
Angelehnt an das kanadische Original <a href="http://www.cbc.ca/nextprimeminister/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Canada´s Next Great Prime Minister“</a> will das ZDF etwas gegen die Politikverdrossenheit junger Menschen tun. Die Zielgruppe ist zwischen 18 und 35 Jahren alt. Die <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/WirtschaftStatistik/Wahlen/Waehlerverhalten2005,property=file.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlbeteiligung in dieser Altersgruppe</a> lag bei den letzten Bundestagswahlen 2005 bei 68,8 Prozent im Vergleich zu 77,7 Prozent im Bundesdurchschnitt.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Brender3_0.jpg" align="left" width="130" height="209" />ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender möchte das neue Format allerdings nicht als eine weitere Talenteshow in der Fernsehlandschaft verstanden wissen: „Es ist keine Casting-Show nach Topmodel-Art. Bei uns werden die Leute im Vorfeld nicht in unterschiedlichen Sendungen herausgeschossen“, grenzt er sich gegen die populären Formate der Privatsender ab. &quot;Wir werden vorher intern eine Vorauswahl treffen, die dokumentiert wird. Es werden keine Leute vorgeführt, die sich verbal nicht so fantastisch ausdrücken können.“</p>
<p><b>Bildungsauftrag (und junge Zuschauer)</b>
</p>
<p>
Vielmehr soll mit der neuen Sendung der öffentlich rechtliche Bildungsauftrag erfüllt werden. „Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehsender und auch Radiostationen haben momentan erhebliche Probleme, junge Menschen an die Prozesse unsere Demokratie heran zu führen. Deswegen müssen wir versuchen, Formate zu entwickeln, die junge Leute interessieren. Über diese Formate wollen wir versuchen, sie auch für Politik und Demokratie zu begeistern“, erklärt Brender seine Bildungsstrategie.
</p>
<p>
Wird „Ich kann Kanzler“ zu einer weiteren Wissensshow werden? „Wir werden durch Tests und Quizfragen den jungen Leuten zeigen, wie Demokratie funktioniert“, erklärt Brender den Aufbau. „Aber Kandidaten müssen auch ihre Ideen für die Zukunft dieser Republik erläutern. Und zwar so, dass jeder es versteht. Wer Phrasen drischt, wird sicherlich nicht weiter kommen.“</p>
<p><b>Gewinn: Ein Kanzlergehalt</b>
</p>
<p>
Den Gewinner der Show erwartet am Ende natürlich auch ein Preis. Aber anders als der Titel verspricht, wird der Sender kein politisches Amt zur Verfügung stellen. „Es gibt keine Garantie, dass der Gewinner Kanzler oder Kanzlerin wird“, gibt Brender lachend zu.
</p>
<p>
Vielmehr soll es einen Geldpreis in Höhe eines Kanzlergehalts geben. Leider nur ein Monatssalär in Höhe von 21792 Euro (wenn man von zwölf Monatsgehältern ausgeht). „Das Geld wird aber nicht einfach bar auf die Hand gezahlt. Es soll je nach Fähigkeiten und nach Interesse der Einzelnen in persönliche Projekte gesteckt werden,“ erklärt der ZDF-Chefredakteur &#8211; zum Beispiel in Bildungsreisen oder Fortbildungen. <br />
<b><br />
Praktikum im Präsidialamt</b>
</p>
<p>
Anstelle eines Plattenvertrages erhält der Sieger außerdem noch die Chancen auf ein hochwertiges Praktikum: „Da haben wir schon gute Signale. Es wird sehr wahrscheinlich Praktika im Bundespräsidialamt geben“, so Brender.
</p>
<p>
Über Gewinner und Verlierer der Show entscheidet eine Jury, kein Telefon-Voting. Bewerben kann man sich ab sofort auf<a href="http://kanzler.zdf.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> kanzler.zdf.de</a>. Zu sehen ist die Sendung am 19. Juni um 21.15 Uhr. Auch die die Frage des Moderators ist schon geklärt. Mit dem heute-Anchormann Steffen Seibert führt ein politischer Journalist durch die Sendung.
</p>
<p>
<a href="http://kanzler.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,7505770,00.html?dr=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Banner1.jpg" width="583" height="420" /></a></p>
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