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	<title>Stimmenauszählung &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Stimmenauszählung &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Estland meldet neuen Weltrekord</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 12:59:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Voting]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmenauszählung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlbeteiligung]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei den gestern beendeten Parlamentswahlen in dem Baltikumstaat haben 140.846 Wähler via Internet <a href="http://www.baltic-course.com/eng/Technology/?doc=38050" target="_blank" rel="noopener noreferrer">abgestimmt</a>, das entspricht einem Anteil von 15,4 Prozent der Wahlberechtigten. Gemessen an der Anzahl der abgegebenen gültigen Stimmen entspricht dies sogar einem Anteil von knapp 24,5 Prozent.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den gestern beendeten Parlamentswahlen in dem Baltikumstaat haben 140.846 Wähler via Internet <a href="http://www.baltic-course.com/eng/Technology/?doc=38050" target="_blank" rel="noopener noreferrer">abgestimmt</a>, das entspricht einem Anteil von 15,4 Prozent der Wahlberechtigten. Gemessen an der Anzahl der abgegebenen gültigen Stimmen entspricht dies sogar einem Anteil von knapp 24,5 Prozent.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
An insgesamt sechs Tagen vor der Urnenwahl am gestrigen Sonntag hatten die Esten das E-Voting-Verfahren nutzen können und davon regen Gebrauch gemacht. Zum insgesamt fünften Mal seit 2005 ist die digitale Stimmabgabe möglich gewesen, im Vergleich zur letzten Parlamentswahl hat sich der Anteil der Online-Wähler beinahe verfünffacht (2007: 3,4 Prozent Wähler).<br />
Anmeldung und Registrierung erfolgen mit der &#8216;ID-kaardi&#8217;, einem elektronischen Bürgerausweis, auf der Wahl-Website. Die Stimmabgabe via Internet ist dabei in das so genannte &#8216;Early Voting&#8217; vor dem eigentlichen Wahltag eingebunden, in dieser Phase haben auch vereinzelte Wahllokale bereits geöffnet. Meldungen über Sicherheitsprobleme oder Manipulationen sind bislang nicht bekannt.</p>
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		<title>Fulda ist nicht Florida</title>
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		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmenauszählung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlsystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die neue hessische Transparenz</b></span>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Klar: Mit Babs und inzwischen wieder Bobbele unter Palmen dinieren
ist doch was anderes als mit dem seeligen Bischof Dyba am Palmsonntag
prozessieren. Anscheinend ist aber in Hessen seit geraumer Zeit schon
nichts mehr so richtig klar.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die neue hessische Transparenz</b></span><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Klar: Mit Babs und inzwischen wieder Bobbele unter Palmen dinieren<br />
ist doch was anderes als mit dem seeligen Bischof Dyba am Palmsonntag<br />
prozessieren. Anscheinend ist aber in Hessen seit geraumer Zeit schon<br />
nichts mehr so richtig klar.</b></span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zwischen Rhein und Main herrscht<br />
zwar Ordnung wenn es um die deutsche Staatsbürgerschaft geht,<br />
angesichts fremder Kassen allerdings spüren Koch und Co. selbst vorm<br />
schwarzen Mann keine xenophobische Regung. Und wenn die Wahlen näher<br />
rücken, dann befürchtet so mancher aufrechte Hesse, es könne zu gehen<br />
wie im Wilden Westen beziehungsweise Süden. Trotz oder im Falle Hessens<br />
gerade wegen der dort herrschenden Auffassung von <a href="http://www.frankfurter-rundschau.de/archiv/fr30t/h120010223001.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;guten Sitten&quot;</a>. Deshalb haben die <a href="http://www.gruene-fulda.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Grünen in Fulda</a><br />
jetzt beschlossen, für mehr Wahl-Transparenz zu werben. Wenn schon der<br />
aktuelle Ministerpräsident &quot;gespendet wurde&quot; und die neuen Stimmzettel<br />
unverständlich sind, dann soll wenigstens die Auszählung<br />
nachvollziehbar sein.<br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Wenn es nach der Fraktion der<br />
Grünen geht, dann versammeln sich Fuldas Wähler am Wahlsonntag bei<br />
Kaffee, Kuchen und Handkäse, um den freiwilligen Wahlhelfern beim<br />
Entfalten der plakatgrossen Wahlzettel zu zuschauen. Unter dem Motto<br />
&quot;Fulda ist nicht Florida&quot; wollen die Grünen der Unsicherheit gegenüber<br />
dem neuen Wahlsystem entgegenwirken. Außerdem, so hofft die<br />
Fraktionssprecherin Ute Riebold, motiviere man die Bürger des <a href="http://www.bistum.fulda.net/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Bistums-Städtchen</a> so vielleicht zu einer hohen Wahlbeteiligung. In Hessen wird zwar erstmals bei einer Wahl <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hessen/wahlrecht.shtml">kumuliert und panaschiert</a>,<br />
um aber zu beweisen, dass bei dieser kommunalen Abstimmung nichts<br />
kaschiert wird, könnte die erste Runde der Auszählung zu einem<br />
geselligen Beisammensein geraten.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Könnte, denn noch sperren sich<br />
die Kollegen der Stadtregierung gegen die neue hessische Transparenz.<br />
Dabei ist das Auszählen der Wahlstimmen per Gesetz öffentlich und jedem<br />
interessierten Bürger ist in die Zählstube Einlass zu gewähren. Bislang<br />
ist nur noch niemand auf die Idee gekommen und das soll wohl auch so<br />
bleiben. Im katholischen Fulda hält man nämlich auf Tradition. Die <a href="http://www.cdu-fulda.de/cdu/cdustadtverbandfuldawys.nsf/1.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> CDU</a><br />
sitzt mit absoluter Mehrheit ungefähr seit dem Krieg im Stadtparlament<br />
und wacht über &quot;die guten Sitten&quot;. Daran wird, so argwöhnen die Grünen,<br />
ihre Wahloffensive nicht viel ändern. Und auch darin unterscheiden sich<br />
Fulda und Florida: Denn dort gewinnt mal ein Demokrat, mal ein<br />
Republikaner die Wahl und die ganze Welt schaut zu. In Fulda gewinnt<br />
vermutlich die CDU und keiner schaut zu. Fisher Island ist weit.</span></p>
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