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	<title>Stress &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>Immer online &#8211; brauchen wir Freizeitregeln für Smartphones und Co.?</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 15:01:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8220;Ich war immer online, immer auf Stand-by und immer erreichbar. Aber ich war eigentlich nie mehr richtig da&#8221;, bekennt die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich war immer online, immer auf Stand-by und immer erreichbar. Aber ich war eigentlich nie mehr richtig da&#8221;, bekennt die Publizistin Miriam Meckel in ihrem 2007 erschienenen Buch &#8220;Das Glück der Unerreichbarkeit&#8221; und räumt ein, im Laufe der Zeit zur Sklavin ihrer technischen Vernetzung geworden zu sein.<br />
2010 beschreibt Christoph Koch, Autor des Buchs &#8220;Ich bin dann mal offline&#8221;, sein ambivalentes Verhältnis zu modernen Kommunikationsmitteln: &#8220;Einerseits bereichern und vereinfachen sie unser Leben so sehr, dass wir um nichts auf der Welt mehr darauf verzichten wollen und ihren Einfluss geradezu genießen. Andererseits fühlen wir uns gleichzeitig vom klingelnden Handy, dem summenden Blackberry oder der endlosen Weite des Internet auch überfordert, gestresst oder verängstigt&#8221;.</p>
<p>Heute schreiben wir das Jahr 2012 und das Phänomen einer Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit scheint präsenter denn je. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte jüngst das Thema ins Scheinwerferlicht gerückt, als sie die ständige Erreichbarkeit durch Smartphones und Co. und die dadurch verursachte Belastung für Arbeitnehmer auf die Agenda hob. Die Ministerin forderte in ihrem Vorstoß klare Regeln zur Erreichbarkeit in der Freizeit und kritisierte, dass moderne Kommunikationsmittel  zwar Flexibilität ins Arbeitsleben brächten, gleichzeitig aber auch den Menschen überfordern könnten. Die Balance zwischen Arbeitszeit und Phasen der Erholung würde von vielen heutzutage nicht mehr gefunden. &#8220;In der Freizeit sollte Funkstille herrschen&#8221;, lautet daher der Appell der Ministerin.</p>
<p>Sind die technischen Neuerungen also Fluch oder Segen? Benötigen wir in Zeiten ständiger Verfügbarkeit und Nutzung digitaler Kommunikationsmedien nicht auch Ruhephasen, in denen der Computer, das iPad oder das Smartphone ausgeschaltet bleiben sollten? Und ist es Aufgabe der Politik, darauf zu reagieren?</p>
<p>politik-digital.de hat bei Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, und Alexander Cisik, Professor für Wirtschafts-, Organisations- und Arbeitspsychologie, nachgefragt und beide um einen Kommentar gebeten. Frau Buntenbach fordert einen &#8220;Stresstest&#8221; für Arbeitsbedingungen, Prof. Cisik hingegen spricht sich gegen eine verordnete Regulierung aus.</p>
<br/><div class="subcolumns">
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                 <div class="entry-content-position">
                   </p>
<h2>Pro-Standpunkt Annelie Buntenbach</h2>
<p>Eine E-Mail zum Frühstück, die letzte SMS im Bett – für viele ist das heute Alltag. Neu ist, dass sich die Arbeit auf diesen Wegen immer weiter ins Leben schleicht. Niemand würde deshalb die Abschaltung des Internets fordern. Das Web hat das Leben derart revolutioniert, dass es heute nicht mehr wegzudenken ist. Schwer vorstellbar waren allerdings auch die Folgen für Arbeit und Leben. Der Takt, den die digitalen Medien vorgeben, bestimmt immer stärker auch die Arbeitswelt. Und der Druck steigt. Diesen Befund bestätigt der aktuelle <a title="DGB-Index Gute Arbeit" href="http://www.dgb-index-gute-arbeit.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DGB Index Gute Arbeit</a>. Die bundesweite Repräsentativbefragung hat ergeben, dass von 60 Prozent der befragten Beschäftigten erwartet wird, auch in der Freizeit für ihre Arbeit erreichbar zu sein, ein Drittel von ihnen sehr häufig oder oft. Das Besondere: Die Arbeitshetze ist bei den betroffenen Beschäftigten mit knapp 40 % doppelt so stark ausgeprägt wie beim Durchschnitt. Längeres Arbeiten und permanente Erreichbarkeit erhöhen also den Stress.</p>
<p>Nun gibt es gerade bei Jüngeren ein anderes Bewusstsein. Moderne Kommunikationsmittel wie iPad, Skype oder Twitter sind trendy und lassen die Entgrenzung der Arbeit sogar attraktiv erscheinen. So genannte Vertrauensarbeitszeiten versprechen neue Freiheiten. Doch der Schein trügt: Denn diese Freiheiten erzeugen Druck. So ist die Zahl der psychischen Erkrankungen in den letzten zehn Jahren geradezu explodiert. Seit 1994 sind die Fehlzeiten aufgrund psychischer Leiden um 80 Prozent gestiegen. Jeder Fünfte, der heute in Rente geht, muss dies tun, weil die Gesundheit nicht mehr mitmacht. Der Hauptgrund: Die Psyche.</p>
<p>Burnout ist zweifellos auf dem Vormarsch. Und hat eine Enttabuisierung erzwungen. Stress wird inzwischen von den Krankenkassen als neue Volkskrankheit bezeichnet. Und der Job ist Stressfaktor Nummer Eins. Die Entgrenzung von Arbeit und psychische Erkrankungen stehen in einem engen Zusammenhang. Die Herausforderungen sind hoch differenziert, führen aber in unterschiedlichsten Formen zu einer neuen Dimension von Ermüdung, Erschöpfung, Überforderung oder geistigem Ausstieg. Was also tun?</p>
<p>Wir brauchen Stresstests nicht nur für Bahnhöfe, Atomkraftwerke oder Banken, sondern auch für die Arbeitsbedingungen in den Unternehmen. Eine Anti-Stress-Verordnung, mehr Prävention und Beratung für Unternehmen – all das sind notwendige Ansätze. Am wichtigsten scheint die Rückbesinnung auf die Qualität der Arbeit. Wir müssen besser werden – und nicht immer schneller.</p>
<h2>Contra-Standpunkt Alexander Cisik</h2>
<p>Wir leben in einer Multioptionsgesellschaft. Im Privat- wie im Berufsleben verfügen wir über eine Vielzahl möglicher Perspektiven. Egal, ob bei der Freizeitgestaltung oder bei der Berufswahl, das Angebot ist unglaublich breit und wir haben heute weitreichendere Möglichkeiten denn je, uns für die persönlich attraktivste Alternative zu entscheiden.</p>
<p>Das Problem ist nur: Wir müssen uns auch entscheiden. Ansonsten gehen wir in der Komplexität unserer Welt verloren. Häufig gelingt das aber nicht. So vermischen wir in einer Tendenz zum <em>Multitasking</em> gerne Dinge, die eigentlich getrennt voneinander getan oder auch genossen werden sollten. Selbst der sensitivste Mensch wird hier deutliche Abstriche in der Erlebnistiefe hinnehmen müssen, d.h. wir nehmen jeden einzelnen Eindruck für sich nicht mehr so wahr, wie es ihm eigentlich angemessen wäre. Gleichzeitig überfällt uns ein Gefühl der Reizüberflutung, was dann nahtlos in eine empfundene Überlastung übergehen kann. Die zunehmende Verquickung von Berufs- und Privatleben, vor allem durch die permanente Verfügbarkeit von Mensch und Information via Internet und Smartphones etc., kann diesen Befund verschärfen.</p>
<p>Was ist zu tun? Immer dann, wenn es den Anschein hat, als sei der Einzelne mit seiner Lebensgestaltung überfordert, wird der Ruf nach Eingriffen von außen laut. <em>Regulierung</em>, z.B. durch den Gesetz- oder Arbeitgeber, heißt dann die Devise. Damit kann das Problem tatsächlich ein Stück weit gemildert werden, gleichzeitig wird aber auch die individuelle Handlungsfreiheit beschnitten. Dem wollen sich jedoch vor allem diejenigen Menschen nicht unterwerfen, für die Individualität und Selbstbestimmung fundamentale Werte sind. Und das sind über die Generationen unserer Gesellschaft hinweg eine ganze Menge. Deshalb muss das Schlüsselwort <em>Eigenverantwortung</em> heißen. Die gilt es sukzessive zu entwickeln (bzw. zu reanimieren) und dann konsequent zu leben &#8211; und auch seitens Dritter, also beispielsweise der Arbeitgeber, zu akzeptieren. Wir müssen (wieder) lernen, bewusst und eigeninitiativ zu entscheiden, was wir wann und wie tun oder lassen wollen &#8211; privat wie beruflich. Vielleicht machen wir dann nicht wirklich weniger, konzentrieren uns aber auf das für uns persönlich Wesentliche. Auch das bedeutet Entschleunigung.</p>
<p>Wenn also überhaupt Eingriffe von außen, bitte solche, die die Handlungskompetenz der Menschen erhöhen, z.B. in Form sinnvoller Regeln der Zusammenarbeit oder auch in Gestalt von Bildungsangeboten zum effektiven Selbstmanagement. Denn dann lautet die Formel: Unterstützung statt Bevormundung.</p>
<p>
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		<title>Die Kreativität der Langsamkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:43:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Entschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[von Fritz Reheis</b><p>Letztes Jahr erzählte mir ein französischer Freund, ein Handwerker, daß er am Sonntag in die Werkstatt gehe, um zu arbeiten. Erstaunt fragte ich ihn, wieso er das tue. Er antwortete mir: "Ich liebe die Arbeit mit Holz. Aber das Arbeitstempo unter der Woche ist schlimm.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>von Fritz Reheis<br />
Letztes Jahr erzählte mir ein französischer Freund, ein Handwerker, daß er am Sonntag in die Werkstatt gehe, um zu arbeiten. Erstaunt fragte ich ihn, wieso er das tue. Er antwortete mir: &#8220;Ich liebe die Arbeit mit Holz. Aber das Arbeitstempo unter der Woche ist schlimm. Nur am Sonntag kann ich so arbeiten, wie ich will, in meinem Rhythmus.&#8221;<br />
Eigentlich müßte mein Freund doch glücklich sein: er liebt die Arbeit, die er tut (viele Leute tun das nicht!). Und doch befriedigt sie ihn nicht, wegen des Arbeitstempos, das unter der Woche herrscht. Warum aber liegt Druck auf den Menschen, warum werden sie gehetzt? Das kapitalistische Wirtschaftssystem hat als Hauptzweck die Vermehrung von Geld, und auch Bedürfnisse der Menschen werden nur insoweit befriedigt, als sich mit der kommerziellen Befriedigung dieser Bedürfnisse Gewinne erzielen lassen.<br />
Unser soziales System hat als Kern das kapitalistische Wirtschaftssystem, das immer mehr alle Lebensbereiche mit seiner ihm eigenen Rationalität beherrscht. Diese Rationalität ist aber weit davon entfernt, wirklich vernünftig zu sein, denn das Wirtschafts- und Sozialsystem der entwickelten Menschheit belastet die Umweltsysteme auf bedrohliche Weise. Systeme haben Eigenzeiten. Die Eigenzeit eines Systems ist die Zeit, die vergeht, bis ein System nach einer von außen induzierten Störung wieder aus eigener Kraft zu einem Gleichgewichtszustand gelangt ist.</p>
<table width="150" border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" align="left">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC00" width="100"><strong>Buch-Infos</strong></td>
<td rowspan="2"></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#FFFFCC">Fritz Reheis<br />
Die Kreativität der Langsamkeit &#8211; Neuer Wohlstand durch Entschleunigung<br />
Primus Verlag, 1998, 32.00 Mark<br />
Das Buch bei <a href="http://www.bol.de/cec/cstage?eccookie=0JqoYX5tFmCKTga62z%2Fo4WdxOQ2a2756phWC2%2BnJSjcWb1rLWZKrRGVKwVxrH%2BMBQyHr7UxchFTZpXIgqJbflVcD5jLPhgj0TXuCUj6DR%2FHX%2FuNReO%2BR00Z1SDeunVfxSdkr1clZHQZrWHlo%2B0KWjSwT60F5neR5Fg1AJCYHs5fdVs8gmYV%2FKg%3D%3D&amp;ecaction=bolrate&amp;a=i&amp;t=i&amp;r=1&amp;m=i&amp;c=&amp;d=bolprditmview&amp;PrdId=168259686">BOL</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Zu den belasteten Umweltsystemen gehört nicht nur die natürliche Umwelt. Nicht nur das Ozonloch und die globale Erwärmung, sondern auch die immer weitere Verbreitung von Allergien in den Industrieländern (als Reaktion auf die Verbreitung immer neuer, industriell geschaffener künstlicher Stoffe) sind Anzeichen der Überforderung der Umweltsysteme. In dieser Sicht ist auch der menschliche Körper ein Umweltsystem. Auch seine Kreativität kann sich nur entfalten, wenn seine Eigenzeiten respektiert werden. Die hohen Unfallzahlen bei Schichtarbeitern sprechen diesbezüglich Bände.<br />
Umgekehrt kennt wohl jeder von uns die Erfahrung, daß, wenn man eine Entscheidung treffen muß, dies meist einfach ist, wenn man eine ruhige Stunde findet und einen klaren Kopf hat. Dieser klare Kopf ermöglicht meist ganz von selbst das Aufkeimen der menschlichen Kreativität. Das Gegenteil des klaren Kopfes ist eine Überdosis von Informationen, Befehlen, Affekten und anderen Reizen, die den Menschen so beschäftigen, daß er nicht Herr seines Lebens ist, jedenfalls noch weniger Herr ist, als es allein die Umstände äußerer Gegebenheiten und sozialer Einbindungen mit sich bringen. Wem es an Dingen nicht mangelt, wer so viel hat, daß er seine Dinge gar nicht mehr wirklich nutzen kann, weil er die Zeit dazu nicht findet, der ist in die neue Sozio-Ökonomie eingetreten, die des Zeitwohlstandes (statt des Güterwohlstandes &#8211; siehe dazu auch meinen <a href="/archiv/edemocracy/zeitwohlstand.shtml">Artikel im politik-digital-Dossier</a>).<br />
Reheis\&#8217; Buch ist anspruchsvoll. Sein Versuch, viele verschiedene Phänomene und kritische Symptome zusammenzufassen und auf einen Nenner zu bringen &#8211; nämlich den der übertriebenen Beschleunigung, ist gelungen, wenngleich er vereinzelt auch mal übers Ziel hinausschießt. Seine Synthese läßt zweifeln an der Fähigkeit besonnener Menschen, den Rhythmus unserer Zivilisation insgesamt zu verlangsamen, so nötig es auch wäre. Nötig ist, wie aus anderen Gründen auch, die Menschen zu stärken, um sie zu befähigen, Ihrem eigenen Rhythmus trotz der Zumutungen einer rastlosen Umwelt und Medienwelt zu folgen.<br />
Karsten Pöhl</p>
]]></content:encoded>
					
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