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	<title>strukturschwache Region &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>strukturschwache Region &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Hilfe zur Selbsthilfe &#8211; kabellos am Draht zur Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[onitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[
                              Anfang September findet die WLAN-Konferenz der Initiative freifunk.net in Dänemark statt. Schwerpunktthema ist die Überwindung der digitalen Spaltung durch drahtlose Netzzugänge.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang September findet die WLAN-Konferenz der Initiative freifunk.net in Dänemark statt. Schwerpunktthema ist die Überwindung der digitalen Spaltung durch drahtlose Netzzugänge.<!--break--></p>
<p>
                              <strong><br />
                              <br />Anfang September findet die WLAN-Konferenz der Initiative freifunk.net in Dänemark statt. Schwerpunktthema ist die Überwindung der digitalen Spaltung durch drahtlose Netzzugänge.</strong>
                            </p>
<p>Auch in diesem Jahr veranstaltet die Initiative<br />
                            <a href="http://freifunk.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">freifunk.net</a> wieder eine Summer Convention, zu der WLAN-Gruppen (WLAN=drahtlose Netzzugänge) aus der ganzen Welt eingeladen sind. Die Veranstaltung, die letztes Jahr in Berlin stattgefunden hat, findet dieses Jahr am 3. und 5. September 2004 in Dänemark statt.</p>
<p>
                            <strong>Zugang durch Eigeninitiative</strong><br />
                            <br />Dort befindet sich eines der größten selbstorganisierten WLAN-Netze Europas. Gemeinsam mit der dänischen Initiative DjurslandS.net und internationalen Experten werden Praxis-Konzepte zur Überwindung der sogenannten „digitalen Spaltung“ für strukturschwache städtische und ländliche Regionen vorgestellt. Im Mittelpunkt stehe dabei erfolgreiche Strategien für gemeinschaftlich betriebene drahtlose Computernetze (wireless community networks). „In diesem Jahr wollen wir vor allem zeigen, wie mitten in Europa in einer Region mit über 80&#8217;000 Menschen ohne Breitbandinternetanschluss durch Eigeninitiative eines der größten und erfolgreichsten Community-Projekte entstanden ist“, sagt Jürgen Neumann, Pressesprecher bei freifunk.net (<br />
                            <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/wlan_interview_neumann.shtml">Interview</a> mit Neumann). Auf einer Fläche von über 82&#8217;000 qkm seien in Eigeninitiave über 100 Masten installiert worden, über die mittlerweile mehr als 1500 Haushalte per WLAN einen Zugang zum Internet mit symmetrischen 1-2 MBit erhalten haben.</p>
<p>
                            <strong>Einladung an die Politik</strong><br />
                            <br />Die diesjährige Veranstaltung wendet sich insbesondere an Menschen aus strukturschwachen Regionen mit geringer technischer Vorbildung. Zielgruppe sind auch Politiker: „Wir möchten Politikerinnen und Politiker einladen, sich einmal aus der Nähe anzusehen, was digitale Spaltung bedeutet und was sie gemeinsam mit der Bevölkerung dagegen unternehmen können“, sagt Neumann.</p>
<p>Im Rahmen des Projekts „wireless4development“ wird über Chancen von WLAN in Entwicklungsländern gesprochen. Zugesagt haben beispielsweise:<br />
                            <br />Champaign-Urbana Community Wireless Network (CUWiN) &#8211; USA<br />
                            <br />DakNet and First Mile Solutions &#8211; Cambodia<br />
                            <br />Digital Gangetic Plains &#8211; India<br />
                            <br />ESMT (L&#8217;Ecole Supérieure Multinationale des Télécommunications) &#8211; Senegal<br />
                            <br />Geekcorps – Mali</p>
<p>Darüber hinaus findet im Anschluss an die Konferenz ein fünftägiger Workshop statt, der Interessierte vor Ort konkret beim Aufbau ihrer Netze unterstützen will. Die<br />
                            <a href="http://www.freifunk.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Veranstalter</a> erwarten mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 30 Nationen. politik-digital.de ist wieder Medienpartner der Konferenz.</p>
<p>
                            <strong>Terminhinweis:</strong> Die freifunk Summer Convention 2004 findet vom 3. September in Dänemark statt. Mehr Infos<br />
                            <strong><br />
                              <a href="http://www.freifunk.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a><br />
                            </strong>. politik-digital.de ist offizieller Medienpartner.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Kein Draht der Politik zu WLAN</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/wlan/netzkulturwlan_interview_neumann-shtml-2764/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[onitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WLAN]]></category>
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					<description><![CDATA[
                            Innovation und Eigeninitiative mit WLAN: Wie weiße Flecken des Online-Atlas ans Netz kommen könnten - Jürgen Neumann von der Initiative 
                            freifunk.net im Interview.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Innovation und Eigeninitiative mit WLAN: Wie weiße Flecken des Online-Atlas ans Netz kommen könnten &#8211; Jürgen Neumann von der Initiative<br />
                            <a href="http://www.freifunk.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">freifunk.net</a> im Interview.<!--break--><br />
                            <strong><br />
                            <br />Innovation und Eigeninitiative mit WLAN: Wie weiße Flecken des Online-Atlas ans Netz kommen könnten &#8211; Jürgen Neumann von der Initiative<br />
                            <a href="http://www.freifunk.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">freifunk.net</a> im Interview.</strong></p>
<p>
                            <strong>politik digital:</strong> WLAN „dringt in Unternehmen ein“ ist eine typische Schlagzeile. Ist WLAN mehr als ein Technik-Thema?</p>
<p>
                            <strong><br />
                            <img decoding="async" height="146" alt="Jürgen Neumann" src="/salon/photos/jneumann.jpg" width="110" align="left" />Jürgen Neumann:</strong> Auf jeden Fall. Dank WLAN &#8211; genauer gesagt Dank der Tatsache, dass es mit WLAN das erste mal eine Möglichkeit gibt, sich legal mit anderen Menschen über die eigenen Grundstücksgrenzen hinweg mit anderen Menschen zu vernetzten &#8211; handelt es sich auf jeden Fall auch um ein gesellschaftspolitisch relevantes Thema. WLAN bietet viele Chancen, Internet in Regionen zu bringen, die für kommerzielle Internetanbieter als Markt nicht interessant sind.<br />
                            <br />Ebenfalls besteht die Chance zum Aufbau sogenannter Communitynetze, die einen sehr starken sozialen Aspekt haben.</p>
<p>
                            <strong>politik digital:</strong> Stellen drahtlose Computernetzwerke auf Basis von Eigeninitiative eine Konkurrenz für etablierte Provider dar?</p>
<p>
                            <strong>Jürgen Neumann:</strong> Bisher stellt sich das nicht so dar, denn sie entstehen vor allem dort, wo kommerzielle Anbieter kein ausreichendes Angebot zu Verfügung stellen oder sie haben einen Zweck jenseits des Internetaccess, also etwas, das von kommerziellen Anbietern ohnehin nur bedingt adressiert werden kann.</p>
<p>
                            <strong>politik digital:</strong> Jetzt ein paar Fragen zum Thema Politik: Welche Resonanz erhoffen Sie sich von Seiten der Politik und sind Sie mit dem Engagement der Politiker zufrieden?</p>
<p>
                            <strong>Jürgen Neumann:</strong> Es gibt in Europa und anderen Ländern der Welt bereits zahlreiche Beispiele, wie mittels WLAN in Eigeninitiative etwas gegen die sogenannte digitale Spaltung unternommen werden kann. Entgegen der Aussagen der t-koms &#8211; die ehemaligen staatlichen Monopol-Betriebe, die trotz Deregulierung nach wie vor eine marktbeherrschende &#8211; quasi monopolartige Stellung haben. &#8211; gibt es auch hier Gebiete, in denen es keine (ausreichende) Versorgung mit Breitband-Internet gibt.</p>
<p>Die Politik ist meines Erachtens nach aufgefordert, die Augen zu öffnen und solche Initiativen zu fördern. Im Dreiklang zwischen öffentlicher Verwaltung, Internet Providern und Communities lässt sich das Problem der Breitbandversorgung auch dort lösen, wo es auf rein kommerziellem Weg keine Möglichkeit dazu gibt.</p>
<p>Zur Zufriedenheit mit dem Engagement: Es gibt bisher kein erkennbares Engagement seitens der Politik. Wir veranstalten diese Jahr zum zweiten mal einen internationalen Kongress zum Thema, zu dem Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 30 Nationen der Welt erscheinen werden. Obwohl wir mehrfach versucht haben, auch Menschen aus der Politik an der Diskussion zu beteiligen, ist das bisher nicht gelungen.</p>
<p>
                            <strong>politik digital:</strong> Werden Initiativen wie freifunk.net oder vergleichbare Initiativen im Ausland staatlich gefördert?</p>
<p>
                            <strong>Jürgen Neumann:</strong> Wir kennen das Beispiel aus Djursland, Dänemark, wo sowohl die EU als auch die lokale Verwaltung mit der Community kooperieren und Fördermittel bereit gestellt haben. Doch es geht nicht nur um Geld, sondern beispielsweise auch um Versammlungsräume oder Zugang zu öffentlichen Gebäuden, um dort Antennen installieren zu können oder Genehmigungen zur Installation von Sendemasten.</p>
<p>
                            <strong>politik digital:</strong> Überlässt die Politik der Wirtschaft das Problem der digitalen Spaltung per WLAN zu lösen?</p>
<p>
                            <strong>Jürgen Neumann:</strong> Ja, aber die Wirtschaft ist allein auch per WLAN nicht imstande, das Problem zu lösen. Es gibt in der Wirtschaft den Begriff &#8220;areas of market failure&#8221; &#8211; Gebiete in denen die Marktwirtschaft auf Grund ihrer eigenen Gesetzmäßigkeiten versagt &#8211; er bezeichnet Landstriche oder Gebiete, in denen die Installation von WLAN-Sendeanlagen und deren Betrieb nicht refinanziert werden können, da die Klientel zu gering ist. Genau da versagt sowohl der Staat als auch die Wirtschaft.</p>
<p>
                            <strong>politik digital:</strong> Wie schätzen Sie die Chancen ein, in weniger entwickelten Ländern WLAN-Netze aufzubauen? Und ist WLAN nicht der zweite Schritt?</p>
<p>
                            <strong>Jürgen Neumann:</strong> In den sogenannten Entwicklungsländern ist WLAN oft die einzige Chance, eine Kommunikationsinfrastruktur zu etablieren. Es gibt zahlreiche erfolgreiche Beispiele dafür &#8211; einige davon werden sich auf der Summer Convention präsentieren.</p>
<p>In vielen Regionen der Welt gibt es überhaupt keine analogen Leitungen. Deshalb ist der Einsatz von WLAN oftmals dazu da, um minimale Kommunilkationsmöglichkeiten zu schaffen, beispielsweise einfaches Telefonieren über voice-over-ip.</p>
<p>Bedenken sie wie wichtig Kommunikation auch für das wirtschaftliche Überleben sein kann. Allein die Frage &#8220;Wir brauchen Arbeitskräfte um schnell unsere Ernte einzufahren &#8211; könnt ihr helfen, bevor der Regen kommt“, kann sehr entscheidend sein. Dazu reicht im Dorf ein einziger Computer, der per WLAN mit den umliegenden Dörfern verbunden ist.</p>
<p>
                            <strong>politik digital:</strong> Ist WLAN in Kombination mit Eigeninitiative ein Ansatz zur Lösung der digitalen Spaltung in den von Ihnen angesprochenen „areas of market failure“?</p>
<p>
                            <strong>Jürgen Neumann:</strong> Definitiv. Dazu gibt es zahlreiche Beispiele &#8211; das Djursland ist wohl das prominenteste &#8211; und das ist nicht auf der Südhalbkugel, sondern mitten in Europa. Damit das Ganze funktioniert, ist aber auch die Öffnung der Politik zu diesem Thema notwendig und die Internet Provider müssen auch mithelfen.<br />
                            <br />Mittlerweile sprechen wir von der Community First Mile. Wir brauchen aber Internet Provider, die bereit sind zu kooperieren und ihrerseits den Community-Netzen Zugang zum Breitband-Internet schaffen.</p>
<p>
                            <strong>politik digital:</strong> Vielen Dank für das Interview.</p>
<p>
                            <strong>Terminhinweis:</strong> Die freifunk Summer Convention 2004 findet vom 3. September in Dänemark statt. Mehr Infos<br />
                            <strong><br />
                              <a href="http://www.freifunk.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a><br />
                            </strong>. politik-digital.de ist offizieller Medienpartner.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Über Grenzen hinweg- eGovernment in strukturschwachen Regionen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-bund-struktur-shtml-3193/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[bunger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Überalterung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie kann eGovernment strukturschwachen Regionen helfen? Und wie kann länderübergreifend zusammengearbeitet werden? Eine deutsch-polnische Veranstaltungsreihe geht diesen Fragen nach.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann eGovernment strukturschwachen Regionen helfen? Und wie kann länderübergreifend zusammengearbeitet werden? Eine deutsch-polnische Veranstaltungsreihe geht diesen Fragen nach.<!--break-->
                    </p>
<p>Am 13. November 2003 fand in Potsdam die Auftaktveranstaltung zu drei deutsch-polnischen Diskussionsrunden mit dem Titel „Über Grenzen hinweg- eGovernment in strukturschwachen Regionen“ statt. In der bis zum Sommer nächsten Jahres laufenden Veranstaltungsreihe sollen Leitgedanken und Lösungsansätze für ein modernes, leistungsstarkes und grenzübergreifendes eGovernment-Modell gesucht und entwickelt werden.</p>
<p>Zu dieser Veranstaltungsreihe hat die Alcatel SEL Stiftung für Kommunikationsforschung, das Hochschulkolleg E- Government der Alcatel SEL Stiftung, das Forum Soziale Technikgestaltung, das vom Fraunhofer FOKUS Berlin in Verbindung mit dem eGovernment Zentrum getragene Forum „E.GOV.BERLIN-BRANDENBURG“, die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und die polnische Organisation „Cities on Internet“- Association geladen. Durch diese Veranstaltungsreihe soll ein länderübergreifender eGovernment- Dialog initiiert werden. Denn die Zukunft dieser Region lasse sich nur gemeinsam gestalten.</p>
<p>Wie können eGovernment-Instrumente die Lösung der Probleme strukturschwacher Regionen unterstützen? Neben den Themenschwerpunkten Konzeptionen und Erfahrungen zu dieser Frage stand die Klärung der Ausgangsvoraussetzungen der betroffenen Regionen im Mittelpunkt der Veranstaltung.</p>
<p>
                    <strong>Regionen und ihre Perspektiven</strong><br />
                    <br />In Potsdam wurden die Entwicklungen und Perspektiven der ländlichen Räume sowohl in Brandenburg als auch in Polen von Vertretern aus beiden Ländern vorgestellt. Dabei wurde herausgearbeitet, dass die strukturschwachen Gebiete in Brandenburg und Polen stark durch Bevölkerungsschwund betroffen sind. Professor Hans-Joachim Bürkner von der Universität Potsdam sprach in diesem Zusammenhang von „Brain Drain“- die Abwanderung von Wissen in lebenswertere und attraktivere Regionen. Damit sind laut Prof. Bürkner vor allem größere Zentren gemeint. Diese Zentren hätten eine starke Sogwirkung auf Kapital und Arbeit, welches dann in den ländlichen Regionen fehle.</p>
<p>Abwanderung führe auch zu Überalterung. Eine zunehmende Entfernung von Verwaltung und Bürger und der Rückgang der lokalen Informationsversorgung seien die Folge. Die Anbindung der Bürger und Bürgerinnen an lokalpolitischen Strukturen nehme weiter ab. Die wirtschaftliche Entwicklung gehe immer weiter zurück, weil aktive regionale Wirtschaftsförderung fehle und vernetztes Arbeiten nicht vorhanden sei.</p>
<p>Dr. Stephan Beetz von der Humboldt-Universität Berlin zeigte weitere Merkmale des ländlichen Raums auf, die bei der Konzeption von Lösungen mit einbezogen werden müssen, um tatsächlich die richtige Zielgruppe zu erreichen. Dr. Beetz berichtete, dass im dünnbesiedelten ländlichen Raum kleine, in sich abgeschlossene Strukturen (Dörfer) vorzufinden sind. Die Politik sei oft an Personen wie den Bürgermeister eines Dorfes gebunden und weniger an Institutionen. Die Entfernung zwischen Verwaltung und Bürgern sei häufig sehr groß, während es in einer Stadt kaum ein Problem sei, ein Amt aufzusuchen.</p>
<p>Ähnliches berichteten die Referenten aus Polen. In den ländlichen Regionen Polens hätten viele Menschen keinen Zugang zu Computern, die Ausbildung und Qualifizierung der ländlichen Bevölkerung sei schlecht. Frau Elwira Piszczek von der Kopernikus-Universität Torun/ Polen wies darauf hin, dass die Förderung im Bereich der neuen Technologien notwendig sei. Wenn die Ausstattung der Bevölkerung in ländlichen Gebieten mit Computern gefördert und verbessert würde und gleichzeitig der Umgang mit neuen Möglichkeiten des Lernens wie eLearning geschult würde, könnte die Ausbildung und Qualifizierung der Menschen in den strukturschwachen Gebieten Polens erheblich verbessert werden.</p>
<p>
                    <strong>eGovernment in strukturschwachen Gebieten- Leitfragen</strong><br />
                    <br />Kann eGovernment die Lösung der Probleme in strukturschwachen Regionen unterstützen? Wie kann durch Wissenstransfer und Kooperation Kosten eingespart werden und positive Effekte erzielt werden? Wie lassen sich Lösungen, die für die Regionen in Polen und Brandenburg erarbeitet wurden, auf andere Regionen in Europa übertragen?<br />
                    <br />Diese Fragen wurden vor dem Hintergrund der Perspektiven der Grenzregionen erörtert. Ansätze und Ideen, wie solche eGovernment- Lösungen aussehen können, wurden von den verschiedenen Referenten vor dem Hintergrund der Leitfragen vorgestellt.</p>
<p>
                    <strong>Ansätze und Ideen</strong><br />
                    <br />Die Einführung von eGovernment soll die Unterstützung von kommunalpolitischer Arbeit und bürgerschaftlicher Partizipation fördern. Dabei betonten die Referenten, dass unbedingt darauf zuachten sei, die Bürgerinnen und Bürger der Kommunen in den Prozess des elektronischen Verwaltens und Regierens von Beginn an einzubinden. Bisher habe dieser Prozess in erster Linie nur die Verwaltungen betroffen. eGovernment-Modelle sollen die Entfernung zwischen dem Bürger und der Verwaltung verringern, im besten Fall sollen die Bewohner dünnbesiedelter Gebiete den Gang zum Amt online erledigen können.</p>
<p>Gleichzeitig soll Öffentlichkeit hergestellt werden, die Entscheidungen der Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger transparenter erscheinen. Aspekten wie Barrierefreiheit, Zugänglichkeit, Verständlichkeit und Mehrsprachigkeit der Angebote müsse besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Eine Gefahr sei die digitale Spaltung, die sich im Stadt-Land-Gefälle spiegelt.</p>
<p>
                    <strong>Nutzung wissenschaftlicher Ergebnisse</strong><br />
                    <br />Um gute und effektive Lösungen zu entwickeln, werden in der Veranstaltungsreihe auch die Ergebnisse von Media@Komm, dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit geförderten Projekt, mit einbezogen. Horst Waeltring, Leiter des Projektträgers Multimedia beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, wies in seinem Vortrag darauf hin, dass „eGovernment- Modelle teuer sind“ und die Gefahr bestehe, dass aufgrund mangelnder finanzieller Ressourcen insbesondere in strukturschwachen Gebieten die Entwicklung nicht genügend vorangetrieben werden könnte. Außerdem bräuchten Projekte dieser Art einen längeren Entwicklungszeitraum und die Erfahrung mit Media@Komm hätte gezeigt, dass es einer intensiven Projektbetreuung zur Sicherstellung guter Ergebnisse bedürfe.<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 26.11.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      
                    </p>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
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		<title>Vom freien Funken zu freieren Menschen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/wlan/netzkulturwlan3-shtml-3042/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mlechner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WLAN]]></category>
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					<description><![CDATA[Funknetzwerke als neue Form der Demokratie. Wo liegen die Gründe für den mangelnden Bekannheitsgrad? Die „summer convention“ in Berlin soll das öffentliche Interesse an selbstorganisierten Netzen wecken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Funknetzwerke als neue Form der Demokratie. Wo liegen die Gründe für den mangelnden Bekannheitsgrad? Die „summer convention“ in Berlin soll das öffentliche Interesse an selbstorganisierten Netzen wecken.<!--break--><br />
                      
                    </p>
<p>Es liegt was in der Luft. Bürgerinitiativen entdecken<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkultur/wlan.shtml">WLAN- Netzwerke</a> als neues Medium zur Bürgerkommunikation. Das soziale Potenzial freier Kommunikationsnetzwerke auf Basis neuester technischer Infrastrukturen erscheint größer als je zuvor. Die Idee von<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkultur/wlan2.shtml">demokratisierten Medienstrukturen</a> bekommt Aufwind.</p>
<p>Die Medien lenkten die Aufmerksamkeit bisher meist auf Firmenfunknetzwerke, die von„wardrivern“ (mobile Hacker) auf Sicherheitslöcher geprüft wurden. Doch neben Unternehmen bedient sich zunehmend auch der Bürger der Funktechnik. Netzwerkspieler haben die kabellosen Vorteile längst erkannt. Universitäten bieten WLAN- Zugänge auf dem Campus an. Bürgerinitiativen vernetzen sich und ihre Umgebung, tauschen Daten und teilen Breitbandinternetzugänge. Im Vordergrund der Initiativen steht der nicht kommerzielle Gedanke und offener Zugang für jeden.<br />
                    <a href="http://freifunk.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freifunk.net</a>, ein deutscher Zusammenschluss von bestehenden Initiativen lädt vom 12. bis 14. September zur „summer convention“ nach Berlin. Eingeladen sind Vertreter aus Politik und sozialen Projekten um „gemeinsam über Nutzen und Möglichkeiten zu diskutieren und zukunftsweisende Konzepte demokratisierter Infrastrukturen zu erarbeiten“.</p>
<p>
                    <strong>Innovative Bergdörfer und volkseigene Funknetze<br />
                    <br /></strong>Die Freigabe bestimmter Funkfrequenzen ohne Lizenzpflicht durch die EU eröffnet vielen die Möglichkeit, Funknetzwerke ohne größere Probleme aufzubauen. So entstand in England die bisher größte Initiative<br />
                    <a href="http://consume.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">consume.net</a>. Ein italiensches Bergdorf vernetzte sich komplett per WLAN und in Berlin arbeitet man an einer Vernetzung von Kunst- und Kulturbereichen, dem BerlinBackbone. Die Besonderheit dieser Netze besteht darin, dass die erforderliche Infrastruktur weder von Privatunternehmen noch Staatsbetrieben unterhalten wird. Eigentümer sind somit die Bürgerinitiativen selbst.</p>
<p>Die Folge: Jeder Teilhaber am Netz stellt seine Systemkomponenten und Ressourcen anderen mit zur Verfügung. Vorteile sind hierbei Kostensenkungen und soziale Zusammenarbeit. Organisiert hat man sich zumeist in eingetragenen Vereinen, Entscheidungen werden demokratisch getroffen. Als kleinster gemeinsamer Nenner wurde das<br />
                    <a href="http://freifunk.net/artikel/magazin/Picopeervertrag_am" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PicoPeeringAgreement</a> ins Leben gerufen, um minimale Rechte und Pflichten jedes Teilnehmers festzulegen.</p>
<p>
                    <strong>Der Aufstieg: Ausrüstung, Kollektiv und das Planziel<br />
                    <br /></strong>„Es geht um eine nachhaltige Vernetzung, welche die Kompetenz der Bürger fördert und um selbst-verwaltete, selbst-organisierende Netze und nicht zuletzt darum, lokale Sozialstrukturen durch lokale Intranetze zu fördern. Es geht um die Überwindung der digitalen Kluft: lokal, national und global!“</p>
<p>„Das Netz der großen ISPs für den Konsum, kommerzielle Dienste und Dienstleistungen, des Netz des Staates für seine Aufgaben und Dienste, und das lokale Netz der Bürgerinnen und Bürger für sie und ihre Anliegen, selbstverständlich über das Internet miteinander verbunden.“ So beschreibt Jürgen Neumann, Pressesprecher von Freifunk.net Ziele der Initiativen.<br />
                    <br />„Selbst -organisierte Netze“ heißt hierbei: unabhängig vom Medium. Dies können z.B. auch Kabelnetzwerke in den Händen von Bürgerinitiativen sein.</p>
<p>Die freifunk.net „summer convention“ soll hier ansetzen. Der täglich stattfindende „Open Space Workshop“ dient als Forum um „zukunftsweisende Konzepte demokratisierter Infrastrukturen“<br />
                    <br />diskutieren zu können. Ebenfalls werden Workshops für die praktische Umsetzung von freien Funknetzwerken veranstaltet. Erfahrungsberichte für Neueinsteiger und Interessierte werden auf der Website angeboten. Freifunk.net sucht den Kontakt mit Vertretern sozialer Projekte, Politik und dem Bürger.</p>
<p>Die Ergebnisse der Gespräche der „summer convention“ sollen in einer Art Forderungskatalog festgehalten werden und in die jeweiligen Wirkungskreise der Teilnehmer eingebracht werden. Einwirkungen erhofft man sich auf Länder und Kommunen, über den Bund bis hin zum UN-Gipfel über die Informationsgesellschaft.</p>
<p>                    <strong>Achtung Steinschlag</strong><br />
                    <br />Das Interesse der Gesellschaft oder besser der Bekanntheitsgrad an solchen Projekten scheint jedoch noch klein. Laut Neumann gibt es bisher leider noch keine konkreten Zusagen von Vertretern der Politik und sozialen Projekten. Ausgegangen ist die freie WLAN- Bewegung von Künstlern und Freaks der Computerszene. Bisherige Initiativen haben sich meist in computerinteressierten Kreisen gebildet. Um jedoch Desinteressierte oder Unwissende zu begeistern bedarf es hier viel Überzeugungsarbeit ausgehend von den bestehenden Projekten. Ansonsten besteht für diese junge Bewegung die Gefahr sich zur elitären Randerscheinung zu entwickeln.</p>
<p>Zur Randerscheinung verdammt ist eine frühere Form der Bürgerkommunikation, welcher bei Ihrer Einführung ähnliche soziale Heilmittel wie Förderung der Medienkompetenz und größere Partizipationsmöglichkeiten der Bürger in einer Demokratie zugesprochen wurden. Die Errungenschaft des offenen Kanals blieb jedoch nebenläufig bis unbeachtet. Freie Kommunikationsnetzwerke bieten hier viel breitere und tiefere Möglichkeiten anzusetzen, ob dies wahrgenommen wird, wird sich zeigen. Abhängig ist dies von den technischen Möglichkeiten freier Kommunikationsnetzwerke und dem Grad der Mobilisierung verschiedener sozialer Projekte. Themen- und Publikationsinteresse ist von den beteiligten Nutzern abhängig. Das Netzwerk steht und fällt mit allen Beteiligten, ein hohes Maß an Selbstmanagement ist gefordert.</p>
<p>Zusätzlich problematisch erscheint die Ausweitung von kommerziellen Angeboten in den Kommunikationsnetzwerken. Dies belastet die zur Verfügung stehenden Frequenzbereiche zunehmend. Vom Staat werden hier klar festgelegte Grenzen zwischen wirtschaftlich orientierten und selbst organisierten Netzen gefordert. Die Frequenzbereiche können klar zugewiesen werden. In dieser Schutzzone gäbe es eine realere Chance auf Entwicklung für freie Netzwerke. Wird sich die Politik auf gewünschte Diskussionen einlassen? Weiter interessant ist die Frage ob sich diese Netzwerke, wie Telefongesellschaften und ISP den Strafverfolgungsbehörden öffnen müssen.</p>
<p>
                    <strong>Das Bergpanorama und die Revolution<br />
                    <br /></strong>WLAN ist nicht neu und die Idee freier Bürgernetze ebenso wenig. WLAN ist nur ein technischer Weg von vielen die Bürgerkommunikation zu fördern. Aber ein günstiger und schnell ausbaufähiger, weil kabelloser Weg. Die Hardwarekosten für Funknetzwerke fallen. Palm-Geräte und Smartphones werden zunehmend WLAN–fähig und die Anwenderzahl steigt. Gelingt es, diese Komponenten zu einem System zusammenzufügen, wäre das Potenzial der hieraus entstehenden freien Kommunikationsnetzwerke für weitaus größere Teile der Gesellschaft riesig. Es werden Begegnungsräume geschaffen. Bürger können aus der zunehmenden Vereinzelung treten, Wissen teilen, gemeinsam weitere Aktivitäten entwickeln. Bestehende soziale Projekte hätten einen direkten Draht zur lokalen Bevölkerung oder es finden sich Menschen für neue Projekte zusammen. Die Transparenz der Umgebung wird gefördert und somit die Bindung der Bürger an ihre Region. Nicht zuletzt der kulturelle Austausch, die Förderung der Kultur durch entsprechend beteiligte Projekte. Schulen, Universitäten und Bibliotheken könnten eigene inhaltliche Angebote machen. Jeder Teilhabende entwickelt durch seinen Beitrag eine stärkere Medienkompetenz, welche in der heutigen Zeit eine immer wichtigere Bedeutung für die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben geworden ist.</p>
<p>Neumann fordert die Menschen auf, diesen Teil ihres Rechts und der dazu notwendigen Ressourcen nicht aufzugeben. Es bedeute aber auch: „aktiv zu werden, sich selbst zu emanzipieren und sich aus der Rolle des Konsumenten zu befreien“.</p>
<p>Es wäre sogar möglich einen Weg gefunden zu haben Jean-Jacques Rousseaus idealtypischen Gesellschaftsvertrag von 1762 ansatzweise umzusetzen. “Das Problem ist eine Form des Zusammenschlusses zu finden, die mit ihrer ganzen gemeinsamen Kraft die Person und das Vermögen jedes einzelnen Mitglieds verteidigt und schützt und durch die doch jeder, indem er sich mit allen vereinigt, nur sich selbst gehorcht und genauso frei bleibt wie zuvor.&#8221;</p>
<p>
                    <strong>Terminhinweis:</strong><br />
                    <br />12. September &#8211; 14. September 2003<br />
                    <br />
                    <a href="http://www.freifunk.net/termine/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berlin &#8211; freifunk.net summer convention</a> mit politik-digital.de als offiziellem Medienpartner<br />
                    </p>
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