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	<title>Studierendenparlament &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Studierendenparlament &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Studierende wählen online</title>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität Osnabrück]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Am 2. und 3. Februar 2000 werden
die Studierenden der Universität Osnabrück anlässlichder
Wahlen zum Studierendenparlament und zu den Fachschaften die Gelegenheit
haben, nebendem traditionellen Urnengang ihr Votum mit voller Rechtsgültigkeit
auch über das Internet abgeben zu können.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Am 2. und 3. Februar 2000 werden<br />
die Studierenden der Universität Osnabrück anlässlichder<br />
Wahlen zum Studierendenparlament und zu den Fachschaften die Gelegenheit<br />
haben, nebendem traditionellen Urnengang ihr Votum mit voller Rechtsgültigkeit<br />
auch über das Internet abgeben zu können.</span><!--break--><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><b>Erste rechtskräftige Wahl im Internet</b></span></span></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Am 2.und 3. Februar 2000 hatten die Studierenden der Universität Osnabrück anlässlich der Wahlen zum<br />
Studierendenparlament und zu den Fachschaften die Gelegenheit, neben dem traditionellen Urnengang<br />
ihr Votum mit voller Rechtsgültigkeit auch über das Internet abgeben zu können. In zehnmonatiger<br />
Entwicklungszeit wurde von der Forschungsgruppe Internetwahlen eine Software und ein<br />
Hochsicherheitsverfahren entwickelt, die eine sichere und verlässliche Wahl im Internet gewährleisten sollen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Die <a href="http://www.internetwahlen.de/%22">Forschungsgruppe</a>, ein Zusammenschluss von Forschern und<br />
Industriepartnern unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Otten (siehe <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/otten.shtml">Interview</a>), hat sich<br />
vor allem zum Ziel gesetzt, ein Verfahren zu entwickeln und zu testen, mit dem das Internet verantwortbar für<br />
Wahlzwecke genutzt werden kann. Um die Sicherheit zu garantieren, benutzt das Internetwahlverfahren für<br />
die Feststellung der Personenechtheit eine von der Hochsicherheitsvergabestelle TC Trustcenter entwickelte<br />
digitale Signatur mit einer Verschlüsselungstiefe von 1024 bit. Ein besonderes Verfahren der Anonymisierung<br />
sichert die strikte Geheimhaltung der Stimmabgabe im Internet.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Die Wahlsoftware sorgt dafür, dass der Wähler nichts weiter zu tun hat, als mittels des eigens entwickelten<br />
Browsers ins virtuelle Wahllokal zu surfen. Dort weist ihn die Software mit der digitalen Unterschrift aus, nimmt<br />
die Stimmzettel in Empfang und ermöglicht das Wählen durch einen Mausklick. Daraufhin wird der<br />
Stimmzettel digital in einen Umschlag gelegt, versiegelt und in der virtuellen Wahlurne deponiert. Der<br />
Wahlbrowser nimmt selbständig Kontakt zu dem Wahlamt-Rechner der Universität auf und führt die<br />
Prozeduren automatisch durch. Viel schneller als der Gang zur Wahlurne ist die Stimme im Netz abgegeben:<br />
Je nach Belastung dauert die Wahl auf Mausklick 30 Sekunden bis eine Minute.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Die Stimmen wurden in einem Wahl-Rechenzentrum gesammelt und bis zum Ende des Wahlzeitraums sicher<br />
gelagert. Da Angriffe von Wahlfälschern und Hackern insbesondere auf die Wahlurne zielen, ist das System<br />
der virtuellen Wahlurne durch eine Firewall geschützt und befindet sich zudem in einem angriffsicheren Tresorraum.<br />
Alle Studierenden, die per Internet ihre Stimme abgeben möchten, haben eine Kryptokarte mit Signatur, ein<br />
Lesegerät und eine CD-Rom mit der Wahlsoftware bekommen. Diese Hardware wurde zum größten Teil von<br />
der Industrie gesponsort.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Die Wahl zum Studenten-Parlament war der erste Durchlauf für die Forschungsgruppe, denn auch die Wahl von<br />
staatlichen Parlamenten erscheint ihr machbar. Erstes Ziel dafür ist die Wahl zum Europa-Parlament 2004,<br />
die die Forschungsgruppe mit einer Reihe von Testläufen bei Kommunalwahlen in Deutschland, Frankreich,<br />
Griechenland, Grossbritannien und Italien vorbereiten will.<br />
</span></span></p>
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