<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>StudiVZ &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/studivz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 25 Jul 2013 15:55:29 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>StudiVZ &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Vergessene Online-Welten &#8211; Teil 1: Die VZ-Netzwerke</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/vergessene-online-welten-teil-1-die-vz-netzwerke-130564/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/vergessene-online-welten-teil-1-die-vz-netzwerke-130564/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ludwig Lagershausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jul 2013 15:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Vergessene Online- Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[MeinVZ]]></category>
		<category><![CDATA[SchülerVZ]]></category>
		<category><![CDATA[online-Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[alt]]></category>
		<category><![CDATA[BilderVZ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=130564</guid>

					<description><![CDATA[Social Media und Online-Plattformen&#8230; da denkt jeder an Facebook, Twitter, Google +. Diese Namen gehören heute zum Internet wie die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Sommerreihe1.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130567" alt="Sommerreihe1" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Sommerreihe1.png" width="640" height="412" /></a>Social Media und Online-Plattformen&#8230; da denkt jeder an Facebook, Twitter, Google +. Diese Namen gehören heute zum Internet wie die Predigt in die Kirche. Doch es gab tatsächlich mal eine Zeit, in der von Facebook (noch) keine Rede war, es andere digitale Treffpunkte gab, um miteinander zu kommunizieren und in Verbindung zu bleiben. Viele sind in Vergessenheit geraten. Dabei waren sie in ihren Glanzzeiten das zweite Zuhause für ihre Mitglieder. Für einige kam irgendwann das jähe Ende, andere dümpeln bis heute vor sich hin und wieder andere wagen ein Comeback. Für unsere Sommerreihe haben wir in die Mottenkiste der sozialen Medien geschaut und ein paar Schätze ausgegraben. Den Anfang machen die VZ-Netzwerke SchülerVZ, StudiVZ und MeinVZ.</p>
<p class="MsoNormal">Es ist gerade ein paar Monate her, da flimmerte die Meldung über die Bildschirme, dass SchülerVZ – einer dieser frühen Angebote aus dem Social-Media-Bereich &#8211; offline geht. Anlass, sich zu erinnern, wie die große Mehrheit sich bis vor wenigen Jahren online austauschte.</p>
<h3>Wie es wurde, was es war</h3>
<p>„Zutritt nur von 10 bis 21 Jahren!“ &#8211; was vor einer Diskothek oder einem Kino für Verwunderung sorgen würde, war beim sozialen Netzwerk SchülerVZ Programm. Die Plattform war, wie der Name leicht verrät, ausschließlich für Schüler konzipiert, Erwachsene konnten sich erst gar nicht registrieren. Profile von Personen, die älter als 21 Jahre alt waren, wurden gelöscht.<br />
Das Anfang 2007 als Schulableger für das 2005 von dem Volkswissenschaftler Ehssan Dariani und dem Informatiker Dennis Bemmann gegründete Studentenportal StudiVZ gestartete Netzwerk legte einen rasanten Start hin. Insgesamt tummelten sich bis zu fünf Millionen Nutzer auf dem virtuellen Pausenhof; das entspricht etwa 70 Prozent der gesamten deutschsprachigen Schülerschaft in der genannten Altersklasse! Finanziert wurden die dahinter stehenden Server mit derart großem Speicherplatz durch Werbung und den Verkauf von Merchandising-Artikeln.<br />
Anders als bei den meisten sozialen Netzwerken war die Nutzungsweise nicht offen: Um beizutreten, musste man von einem bereits registrierten Schüler eingeladen werden, was dem Bekanntheits- und Verbreitungsgrad aber nicht schadete. Verbunden mit der Anmeldung war auch die Angabe der Schule, die man besuchte. Wenn dann der (heiß ersehnte?) Tag der Schulentlassung kam, bedeutete das aber mitnichten das Ende der eigenen Social-Media-Karriere. Weiter ging es auf <a href="http://www.studivz.net/Default" target="_blank" rel="noopener noreferrer">StudiVZ,</a> einem 2005 gegründeten Portal, das sich vor allem an Studenten richtete, oder auf dem seit 2008 bestehenden <a href="http://www.meinvz.net/Default" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MeinVZ</a> für jene, die sich gegen den akademischen Bildungsweg entschieden. Das Besondere hierbei: Die ehemaligen Klassenkameraden verloren sich dank der Verknüpfung von StudiVZ und MeinVZ nicht aus den Augen; die jeweiligen Profile waren miteinander kompatibel, die Nutzer konnten weiterhin direkt mit den Profilen des jeweils anderen Netzwerks kommunizieren.<br />
Verbunden waren und sind die VZ-Netzwerke aber vor allem durch den identischen Aufbau: Auf SchülerVZ konnten sich die Pennäler als Schüler ihrer Schule eintragen, StudiVZ enthielt eine Liste mit allen Universitäten, auf MeinVZ diente die Ortsangabe als Referenz. So war auf den ersten Blick ersichtlich, wer wo zur Schule geht, wen es nach dem Abschluss in ferne Universitätsstädte verschlug und wer am Heimatort blieb. StudiVZ zählte zu Spitzenzeiten 16 Millionen Nutzer, damit gehörte es zu den bis heute erfolgreichsten deutschen Online-Medien. MeinVZ kommt bis heute auf insgesamt etwa 32 Millionen Mitglieder, davon jedoch viele, die als Nicht-Studenten oder nach dem Uniabschluss von StudiVZ in MeinVZ wechselten.<br />
Ausgestattet waren und sind die VZ-Projekte mit den gängigen Funktionen sozialer Netzwerke: Fotoalben, Chat, ein eigenes Profil, eine Pinnwand – die Grundstruktur hat sich wenig verändert, auch die heute erfolgreichen sozialen Netzwerke besitzen diese Funktionen als integralen Bestandteil. Eine VZ-Besonderheit ist das Anzeigen von Gruppen: Auf der eigenen Profilseite ist die Zugehörigkeit zu den verschiedensten Gruppen, denen Nutzer beitreten konnten, für jedermann sichtbar. Dies waren etwa Fan-Zusammenschlüsse, Interessengemeinschaften oder auch einfach nur spaßig gemeinte „coole Sprüche“, die als Name für eine Gruppe herhielten. Die Gruppen-Funktion spielt dabei eine zentrale Rolle für das Erscheinungsbild der Nutzerprofile. Die wohl berühmteste Funktion der VZ-Netzwerke aber ist das sogenannte „Gruscheln“, ein Kunstwort, dessen Bedeutung häufig mit einer Kombination aus „grüßen“ und „kuscheln“ gleichgesetzt wurde. Um einem anderen VZ-Mitglied Zuneigung auszudrücken, wurde es „gegruschelt“. Weiteres Alleinstellungsmerkmal: Alle VZ-Netzwerke waren von Anfang an auf den deutschen Sprachraum beschränkt.<br />
All dies und natürlich die großen Nutzerzahlen lockten Investoren und Interessenten. 2007 kaufte die Holtzbrinck-Mediengruppe die VZ-Netzwerke für sage und schreibe 85 Millionen Euro.</p>
<h3>Aus der Traum</h3>
<p>Mit den Jahren erlag die VZ-Gemeinschaft dem gleichen Schicksal wie so viele andere soziale Netzwerke: Etliche Nutzer kehrten ihren Profilen den Rücken. Diejenigen, die blieben, kamen immer seltener, Inaktivität stellte sich auf den Plattformen ein. Die heute weltweit vernetzte Jugend wanderte zunehmend zur blau-weißen und vor allem international ausgerichteten Übermacht Facebook ab. Das verhinderten weder der Betreiberwechsel von der Holtzbrinck-Gruppe zu dem Investor Adam Levin (die Verkaufssumme wurde geheim gehalten) noch intensive Veränderungen an Aufmachung und Funktionen der Seiten. Zuletzt zählte SchülerVZ gerade noch 200.000 weitgehend inaktive Mitglieder, ein Viertel der Zahlen verglichen mit den Hochzeiten. Einer Umfrage zufolge hatte Facebook die VZ-Netzwerke bereits im Frühjahr 2011 überholt, Aktivität und Verweildauer schnellten damals bei Facebook in die Höhe, bei Schüler-, Studi- und MeinVZ war immer weniger los.</p>
<h3>Geht da noch was?</h3>
<p>„Wir machen&#8217;s kurz: Es ist vorbei“ prangt es auf der Seite von SchülerVZ. Am 30. April 2013 fiel der Vorhang, SchülerVZ ging vom Netz und löschte alle noch existenten Profile.<br />
StudiVZ und MeinVZ existieren noch. Die nach wie vor relativ hohen Mitgliederzahlen können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass nur noch sehr wenige aktive Nutzer der beiden verbliebenen VZ-Gemeinschaften aktiv sind. Ein Besuch auf dem eigenen verstaubten Profil mutet an wie eine Reise in die Vergangenheit. Mit hoher Wahrscheinlichkeit stellt man dort fest, dass die letzten Nachrichten und Einträge von 2010 oder 2011 stammen. Und auch die Zukunft der beiden verbliebenen VZs dürfte wenig rosig aussehen. Noch ist unklar, ob sich die beiden verbliebenen VZ-Netzwerke  halten können oder ob sie, wie erste <a href="http://www.turi2.de/2013/04/09/heute2-schuelervz-schliesst-ende-april-15734958/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gerüchte verlauten</a> ließen, SchülerVZ ins Off folgen. Eine weitere Möglichkeit wäre die Vereinigung der Netzwerke unter dem VZ-Fotodienst <a href="http://bildervz.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BilderVZ</a>.<br />
&nbsp;<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/lifesagamble/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jane</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC-SA 2.0</a>)</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/vergessene-online-welten-teil-1-die-vz-netzwerke-130564/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Politiker im Netz&#8221;: Und der Twitter-Champion lautet&#8230;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/politiker-im-netz-und-der-twitter-champion-lautet-114983/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/politiker-im-netz-und-der-twitter-champion-lautet-114983/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralf Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 14:15:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[MySpace]]></category>
		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[ISPRAT-Studie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=114983</guid>

					<description><![CDATA[Wer unter den Bundestagsbgeordneten welche Kommunikationsplattform wie oft nutzte, darüber gibt der &#8220;Social Media Activity Index 2011&#8221; Aufschluss. Das ernüchternde [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer unter den Bundestagsbgeordneten welche Kommunikationsplattform wie oft nutzte, darüber gibt der &#8220;Social Media Activity Index 2011&#8221; Aufschluss. Das ernüchternde Ergebnis: Lediglich junge Abgeordnete &#8211; vor allem der Grünen, SPD und FDP &#8211; aus urbanen Wahlkreisen interagieren regelmäßig mit dem Wahlvolk.</strong></p>
<p>Vergleicht man die Anzahl der Follower der Bundeskanzlerin Angela Merkel im Micro-Blogging-Dienst Twitter mit denen des US-Präsidenten Barack Obama, scheint es mit der Nutzung der neuen Medien in den hohen Gefilden der deutschen Politik nicht sehr weit her zu sein: 27.000 gegen 14 Millionen sprechen eine deutliche Sprache. Und das, obwohl die Bundeskanzlerin mit einem zweiten englischsprachigen Account internationale Fans umgarnen kann. Trotz dieser mutmaßlichen Unpopularität Merkels im Netz &#8211; ihren deutschen Tweets folgen gerade einmal 4.128 Anhänger &#8211; reichte es für die Kanzlerin in dem vom <em>Institut für Medien und Kommunikationsmanagement </em>(MCM) der Universität Sankt Gallen ermittelten <a href="http://isprat.net/fileadmin/downloads/pdfs/ISPRAT_Politiker_im_Netz_Uni_St_Gallen_Zb.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Social Media Activity Index 2011&#8221;</a> immerhin für den dritten Platz unter allen Bundestagsabgeordneten. Bemerkenswert, wenn man Merkels Inaktivität in der webbasierten Kommunikation bedenkt.</p>
<p>Das Phänomen, das diesem überraschenden Befund zugrunde liegt, wird in der vom <a href="http://www.isprat.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ISPRAT</a>-Institut (<em>Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie</em>) geförderten Studie als &#8220;Prominentenbonus&#8221; bezeichnet. Denn Merkel &#8211; ebenso wie die viert- und fünftplatzierten Karl-Theodor zu Guttenberg (vor seinem Rücktritt am 1. März 2011) und Frank-Walter Steinmeier &#8211; sind lediglich aufgrund ihrer Bekanntheit stark auf verschiedenen Social Media-Plattformen wie MeinVZ vernetzt. In der Regel &#8211; so die These der nun vorgestellten Studie &#8220;Politiker im Netz&#8221; &#8211; bedarf es dafür einer entsprechend hohen Kommunikationsaktivität. Vernetztheit und Aktivität &#8211; diese beiden Faktoren bildeten die statistischen Grundlagen für die Wahl der &#8220;Social Media Champions 2011&#8221;.</p>
<p><strong>Facebook und Twitter vorn, MySpace und StudiVZ zuletzt </strong></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/politiker-im-netz-und-der-twitter-champion-lautet/politiker-im-netz_plattformen-2/" rel="attachment wp-att-115132"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-115132" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/politiker-im-netz_plattformen1-630x301.jpg" alt="Politiker im Netz, Plattformen" width="630" height="301" /></a>Den höchsten Index-Wert erreichte mit 26,66 Prozent die weitgehend unbekannte saarländische SPD-Abgeordnete Elke Ferner. Platz zwei geht an den bislang ebenso wenig populären Ulrich Kelber von der SPD Nordrhein-Westfalen vor Angela Merkel (CDU). Ermittelt wurde der Index mittels Addierung der im Jahr 2010 gesammelten Aktivitätsdaten (Statusmeldungen, Likes, Comments, Tweets, Posts, Uploads) mit den Vernetzungsdaten (Anzahl an Freunden, Fans, Kontakten). Die entsprechenden Social Media-Plattformen (Facebook, MeinVZ, XING, wer-kennt-wen, MySpace, StudiVZ, Flickr, YouTube und Twitter) wurden je nach Verbreitung verschieden gewichtet. So macht die bei den Abgeordneten beliebteste Web 2.0-Kommunikationsplattform Facebook gut ein Drittel des Index aus. Ausgewertet wurden dabei das Profil (Anzahl der Freunde, Statusmeldungen, Likes und Comments) bzw. die Daten der Facebookseite (Fans und Statusmeldungen). Auch persönliche Weblogs wurden mitberücksichtigt &#8211; aufgrund ihrer geringen Nutzung aber fließen sie mit lediglich fünf Prozent in die Bewertung ein.</p>
<p>Bei Betrachtung der Verbreitung der unterschiedlichen Instrumente für die webbasierte Kommunikation erschließt sich aus den Zahlen, dass es den Politikern um die direkte Vernetzung (Facebook, MeinVZ) und Einbindung der Bürger mittels kurzer Updates (Twitter) geht &#8211; und weniger um die Produktion sowie die Verbreitung eigener multimedialer Inhalte über sogenannte <em>Content Networks</em> (Flickr, Youtube). Vielmehr geht es um den Abbau der Kommunikationshürden und Stärkung &#8220;horizontaler&#8221; Kommunikation unter Gleichberechtigten im Netz. Politiker auf Augenhöhe der Bürger &#8211; das soll sich auch in der informellen Sprache ausdrücken.</p>
<p>Und natürlich nutzen Politiker die Plattformen auch zum öffentlichen Schlagabtausch mit anderen Parteien. Aktuelles Beispiel: Der in der Studie als &#8220;Twitter-Champion&#8221; ausgewiesene Volker Beck (Bündnis 90/Grünen) konterte am 20. April 2012 auf den von Christopher Lauer (Piraten) geposteten Spiegel-Artikel über den „Kindersexskandal“ der Grünen aus dem Jahr 1985 mit folgendem Tweet: &#8220;<em>@Schmidtlepp [Christopher Lauer] wäre ich Pirat, würde ich sagen: Geht Euch der Arsch auf Grundeis, dass Ihr Falschberichte von 1985 auskramt?</em>&#8221; Und weist Lauers Beitrag mittels des Hashtags #Schmutzkampagne als Verleumdung aus.</p>
<p><strong>Jugend, Wahlkreis und Partei zählen </strong></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/politiker-im-netz-und-der-twitter-champion-lautet/politiker-im-netz_parteien-2/" rel="attachment wp-att-115133"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-115133" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/politiker-im-netz_parteien1-630x277.jpg" alt="Politiker im Netz, Parteien" width="630" height="277" /></a>Unabhängig von der Bewertung der kommunizierten Inhalte lässt sich feststellen: Für die deutschen Bundestagsabgeordneten gehören soziale Medien zum Alltag politischer Kommunikation. Auch wenn zwei Drittel der Bundestagsabgeordneten Social Media-Plattformen nutzen &#8211; 57 Prozent der Abgeordneten nutzten diese nur gelegentlich, lediglich drei Prozent werden als &#8220;sehr aktiv&#8221; oder als &#8220;Champions&#8221; gewertet. Dabei bedienen sich die aktivsten Politiker verschiedener Plattformen parallel. Gewinnerin Elke Ferner unterhält neben dem Facebook-Profil auch eine Facebook-Seite sowie je ein Profil auf wer-kennt-wen (WKW), Twitter und Flickr.</p>
<p>Für die Nutzungsintensität ist vorwiegend das Alter der Bundestagsabgeordneten ausschlaggebend. Quer durch alle Parteien gilt: Je jünger, desto aktiver. So spiegelt die Social Media-Aktivität auch den demografischen Zustand der Volksvertreter wider. Das Durchschnittsalter des Bundestages liegt nach eigenen Angaben derzeit bei 49,3 Jahren. Das könnte sich bei den nächsten Bundestagswahlen 2013 ändern, wenn die jungen und per definitonem medienaffinen Piraten ihre Erfolge bei den Wahlen im Saarland und Berlin wiederholen und in den Bundestag einziehen. Bis zum möglichen Einzug der Piraten in den Bundestag bleiben die Grünen die aktivste Partei in den sozialen Medien. Lediglich 15 Prozent ihrer Abgeordneten nutzten während des Untersuchungszeitraums keine Web 2.0-Plattformen. Eine Sortierung nach Bundesländern zeigt zudem: Mit dem Saarland, Berlin und Hamburg landen mit Ausnahme Bremens die flächenmäßig kleinsten Bundesländer am weitesten vorne; besonders aktiv sind Abgeordnete aus urbanen Wahlkreisen.</p>
<p>Und was die Kanzlerin angeht: Ihre Popularität wird auch weiterhin nicht von ihrer Social Media-Aktivität abhängen. Stellvertretend lässt Merkel seit einem Jahr ihren Regierungssprecher Steffen Seibert, mit immerhin 57.000 Follower auf Twitter, mit dem Wahlvolk interagieren. Damit ist das Sprachrohr der Kanzlerin jedoch immer noch weit von der Quote des US-Präsidenten entfernt. Obama hatte 2008 die Präsidentschaft in den USA auch dank des intensiven Einsatzes sozialer Medien wie Twitter gewonnen und so die politische Kommunikation des Landes revolutioniert. Kein künftiger US-Präsident könnte diese Interaktionsmöglichkeiten so ignorieren wie derzeit &#8211; noch &#8211; die deutsche Kanzlerin. Dafür wäre auf der anderen Seite Seiberts versehentlicher Patzer vom Mai 2011 in den USA vermutlich nicht folgenlos geblieben. In einem Tweet machte der Regierungssprecher &#8220;Obama verantwortlich für [den] Tod tausender Unschuldiger&#8221;. Gemeint war Osama bin Laden. Aber das hätte der Kanzlerin auch passieren können.</p>
<p>(Foto: Widjaya Ivan)</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/politiker-im-netz-und-der-twitter-champion-lautet-114983/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NRW-Politiker live im StudiVZ</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/nrw-politiker-live-im-studivz-4832/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/nrw-politiker-live-im-studivz-4832/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Melching]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 12:27:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/nrw-politiker-live-im-studivz-4832/</guid>

					<description><![CDATA[„Erst fragen, dann wählen“: Unter diesem Motto können die Wähler in Nordrhein-Westfalen auf den Internetplattformen vom ZDF und den VZ-Netzwerken ihre Fragen an NRW-Politiker zur kommenden Landtagswahl richten. Die Kandidaten antworten dann in einem Online-Livestream. Die Erste im Kreuzverhör ist SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Erst fragen, dann wählen“: Unter diesem Motto können die Wähler in Nordrhein-Westfalen auf den Internetplattformen vom ZDF und den VZ-Netzwerken ihre Fragen an NRW-Politiker zur kommenden Landtagswahl richten. Die Kandidaten antworten dann in einem Online-Livestream. Die Erste im Kreuzverhör ist SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Sie stellt sich am heutigen Freitag, 16. April 2010, um 18:00 Uhr den Fragen der User. Andreas Krautscheid (CDU), Sylvia Löhrmann (Grüne), Andreas Pinkwart (FDP) und Bärbel Beuermann (LINKE) sind dann am Sonntag, 18. April 2010, ab 19:30 Uhr nacheinander an der Reihe. Fragen können <a href="http://www.studivz.net/Profile/DqjGb1-StQZsED434rCPVBkXl-GsySNZ3ClsVcKcx4o/tid/102" target="_blank" rel="noopener noreferrer">jetzt schon</a> gestellt werden.
</p>
<p>
Die Debatte läuft auch live im ZDF-Infokanal, im ZDF-Hauptprogramm gibt es anschließend die Highlights in einer Zusammenfassung. VZ-Konkurrent Facebook veranstaltet derzeit zusammen mit Youtube eine <a href="/digital-debate-UK-online-wahlkampf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ähnliche Aktion</a> in Großbritannien.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.studivz.net/Profile/DqjGb1-StQZsED434rCPVBkXl-GsySNZ3ClsVcKcx4o/tid/102" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/erst_fragen_dann_waehlen.jpg" height="296" width="450" /></a><br />
</center></p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/nrw-politiker-live-im-studivz-4832/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>test.de-Expertenchat: Wie (un)sicher sind sind soziale Netzwerke?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/testde-expertenchat-wie-unsicher-sind-sind-soziale-netzwerke-4818/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/testde-expertenchat-wie-unsicher-sind-sind-soziale-netzwerke-4818/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina Schröter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 09:14:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Warentest]]></category>
		<category><![CDATA[Chattranskript]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[test.de]]></category>
		<category><![CDATA[Falk Murko]]></category>
		<category><![CDATA[Expertenchat]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/testde-expertenchat-wie-unsicher-sind-sind-soziale-netzwerke-4818/</guid>

					<description><![CDATA[Am 31. März 2010 beantwortete Falk Murko im <a href="http://www.test.de/themen/computer-telefon/meldung/Chat-Soziale-Netzwerke-So-unsicher-sind-Ihre-Daten-1856240-2856240/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Expertenchat der Stiftung Warentest </a>Fragen rund um soziale Netzwerke und ihre Sicherheit. Zentrale Themen des Chats waren Datenschutzprobleme, Privatsphäre und ein geeigneter Umgang von Kinder und Jugendlichen mit sozialen Netzwerken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 31. März 2010 beantwortete Falk Murko im <a href="http://www.test.de/themen/computer-telefon/meldung/Chat-Soziale-Netzwerke-So-unsicher-sind-Ihre-Daten-1856240-2856240/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Expertenchat der Stiftung Warentest </a>Fragen rund um soziale Netzwerke und ihre Sicherheit. Zentrale Themen des Chats waren Datenschutzprobleme, Privatsphäre und ein geeigneter Umgang von Kinder und Jugendlichen mit sozialen Netzwerken.<!--break--></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/testde-expertenchat-wie-unsicher-sind-sind-soziale-netzwerke-4818/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8220;StudiVZ wird E-Learning ausbauen&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/studivz-wird-e-learning-ausbauen-4661/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/studivz-wird-e-learning-ausbauen-4661/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 14:13:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>
		<category><![CDATA[e-teaching.org]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Samir Barden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/studivz-wird-e-learning-ausbauen-4661/</guid>

					<description><![CDATA[StudiVZ ist das bekannteste deutschsprachige Studierenden-Netzwerk. Dient es eher sozialen Zwecken oder ist StudiVZ auch &#34;E-Learning von unten&#34;? Im Experten-Chat gab Samir Barden, als Marketing-Leiter einer der Macher des Netzwerks, am 23.11.2009 Antworten auf diese und andere Fragen der User von e-teaching.org und politik-digital.de.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>StudiVZ ist das bekannteste deutschsprachige Studierenden-Netzwerk. Dient es eher sozialen Zwecken oder ist StudiVZ auch &quot;E-Learning von unten&quot;? Im Experten-Chat gab Samir Barden, als Marketing-Leiter einer der Macher des Netzwerks, am 23.11.2009 Antworten auf diese und andere Fragen der User von e-teaching.org und politik-digital.de.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Herr Barden ist jetzt bei uns eingetroffen, der Chat kann also pünktlich beginnen. Vielen Dank, Herr Barden, dass Sie uns heute Fragen zum Thema &quot;studiVZ &#8211; E-Learning von unten?&quot; beantworten. Meine erste Frage an Sie: Können wir anfangen?
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/sbarden_250x296.jpg" alt="Samir Barden" title="Samir Barden" align="left" height="189" width="160" />
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Klar!
</p>
<p>
<b>loranthus:</b> Von wem genau wird studiVZ betrieben?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wir gehören seit 2007 der Verlagsgruppe Holtzbrinck an. Wir sind aber eine eigenständige Firma in Berlin mit inzwischen knapp 220 Mitarbeitern.
</p>
<p>
<b>ska:</b> Welches Gewinnmodell steckt hinter studiVZ? Wofür werden die Daten verwendet?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wir sind komplett werbefinanziert. Das ist auch ein Modell, das anfängt, sich zu tragen. Die Daten der Nutzer werden ausschließlich zum Betrieb der Plattform verwendet. Da weisen wir auch auf unser Datenschutzversprechen hin, welches auf unseren Seiten zu finden ist.
</p>
<p>
<b>loranthus:</b> Wie sieht die Zielgruppe von studiVZ aus? Sind das nur Studierende oder zunehmend auch Mitglieder, die ihr Studium bereits abgeschlossen haben?
</p>
<p>
<b>Samir Barden: </b>studiVZ als Unternehmen, wir heißen jetzt VZ-Netzwerke, betreibt drei Plattformen: schülerVZ, studiVZ und meinVZ. Die Kernzielgruppe sind deutschsprachige Internetnutzer im Alter zwischen zwölf und 29.
</p>
<p>
<b>loranthus:</b> Vernetzen sich Studierende in studiVZ vor allem studiumsbezogen, also innerhalb ihres Studienganges/ ihrer Universität oder studiumsunabhängig?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Die Nutzer vernetzen sich in allererster Linie mit ihren Freunden, mit Menschen, die sie real kennen. Ob sie diese Menschen aus ihrem privaten, nicht-universitären Umfeld kennen oder ob es Kommilitonen sind, spielt dabei keine Rolle. Der Fokus liegt immer auf der Kommunikation.
</p>
<p>
<b>Stefanie:</b> Beim Konkurrenten XING gibt es Alumni-Gruppen. Sind diese auch in studiVZ zu finden?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Ja, mit Sicherheit. Ich kann mich an kein Thema erinnern, zu welchem ich keine Gruppen bei uns auf den Plattformen gefunden habe.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Hier eine etwas provokante Frage für den Marketing-Experten:
</p>
<p>
<b>monkey:</b> Was fehlt dem heutigen Studenten, wenn er nicht bei studiVZ ist?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Der schnelle und direkte Kommunikationskanal zu seinen Kommilitonen.
</p>
<p>
<b>Vera:</b> Wie gerechtfertigt ist diese Aussage: Mit sozialen Netzwerken wie studiVZ würden die Nutzer Zeit verschwenden, die sie sinnvoller für das Studium nutzen können?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Gute Frage. Wir verstehen uns nicht als Zeitdieb, sondern als Instrument, mit welchem unsere Nutzer besser und schneller mit ihren Freunden kommunizieren können. Inwieweit eine solche Kommunikation Zeitverschwendung ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir hoffen, dass die Nutzung unserer Plattform für die meisten Nutzer keine Zeitverschwendung, sondern eine Erleichterung ist.
</p>
<p>
<b>Anja:</b> Zu Zeitdieb: Wie werden die VZ-Plattformen zeitlich genutzt (sowohl Tageszeiten, als auch auch Dauer der Nutzung)?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Von unseren über 15,5 Millionen Nutzern sind knapp 50 Prozent täglich mindestens einmal online. Die durchschnittliche Nutzungsdauer beträgt über 30 Minuten am Tag. Die Peaks sind &#8211; nicht überraschend &#8211; im schülerVZ nachmittags, wenn die Schule aus ist, und im studiVZ ab 16, 17 Uhr. Wir merken auch manchmal einen starken Einfluss der Werbepausen im Fernsehen. Zum Beispiel in den Pausen von Germany´s Next Topmodel schießt die Aktivitätskurve jedesmal in die Höhe.
</p>
<p>
<b>Hellen:</b> War das studiVZ jemals als E-Learning-Plattform konzipiert?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Nein. studiVZ war von Anfang an als Kommunikationsplattform gedacht, die Kommunikation von echten, realen Freundeskreisen digital abbildet. Sicherlich war einer der Gedanken bei der Gründung, dass gerade jungen Erstsemestern der Einstieg in eine neue Uni erleichtert wird.
</p>
<p>
<b>E-Learner:</b> Wäre es denn überhaupt sinnvoll, studiVZ für &quot;offizielles E-Learning&quot; zu nutzen?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Ob es denn sinnvoll wäre, unsere Plattform für offizielles E-Learning zu nutzen, weiß ich nicht wirklich. Es gibt ja immerhin von verschiedensten Hochschulen betriebene E-Learning-Plattformen, die teils schon sehr gut funktionieren.Wir sehen uns nicht als Konkurrenz-Produkt zu diesen E-Learning-Plattformen, können uns aber durchaus vorstellen, ein einfacher Zugang dazu zu werden.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Hier eine aktuelle Nachfrage:
</p>
<p>
<b>KathrinP:</b> Das bedeutet, studiVZ bietet kein E-Learning-Potential?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wir haben momentan, Stand heute, knapp über neun Millionen Diskussionsgruppen auf unserer Plattform. Eine sehr große Anzahl dieser Gruppen wird zum Austausch in geschlossenen Nutzergruppen genutzt. Ich sehe in sehr vielen Gruppen eine nutzergetriebene Form des Austauschs über studiennahe Inhalte. Ob das jetzt der direkte Austausch zu dem einzelnen Sachthema ist oder einfach nur das Koordinieren und Verabreden einer Lerngruppe, ist für uns nicht so relevant. Wichtig ist, dass eine solche Form der Kommunikation überhaupt stattfindet. Insbesondere im schülerVZ ist es üblich, dass sich nach der Schule über Hausaufgaben oder kommende Klassenarbeiten/Prüfungen ausgetauscht wird. Das Thema E-Learning hat da aber immer einen sehr cliquengeprägten Charakter.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Hier eine Nachfrage für die Plattform schülerVZ:
</p>
<p>
<b>Frieda:</b> Könnte man nicht bei schülerVZ ein E-Learning Widget basteln?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wir sind auf allen Plattformen ab Dezember diesen Jahres in der Lage, Open-Social Applikationen einzubinden. Mit Betreibern von E-Learning-Widgets sind die ersten sehr fruchtbaren Gespräche bereits gelaufen. Ich bin sicher, dass wir schon zu Beginn von Open-Social E-Learning Anwendungen anbieten werden können.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Hier noch eine aktuelle Nachfrage zum Thema Open-Social-Applikationen:
</p>
<p>
<b>Brillenbär:</b> Was meiner Meinung nach auch sinnvoll für ein effizientes E-Learning wäre, ist das Hochladen von Dateien, so dass nicht nur alles in Foren geschrieben werden muss, sondern es auch möglich ist, eine Datei zu verschicken. Was halten Sie von dieser Idee?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Der Gedanke ist nicht neu. Der Wunsch, Dateien in unseren Netzwerken sowohl hochzuladen, als auch beweglich zu machen, ist schon lange da. Mit Open-Social werden Applikationen kommen, die genau das leisten werden.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Das will jetzt aber jemand genauer wissen:
</p>
<p>
<b>Stefanie:</b> Bedeutet die Einbindung von Open-Social-Applikationen, dass auch Dritte Anwendungen bereitstellen können?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Ja.
</p>
<p>
<b>djm:</b> Facebook hat sich ja durch seine API externen Entwicklungen geöffnet. Würde es nicht Sinn machen, auch E-Learning-Tools Zugriff für das studiVZ zu bieten, so dass die Masse zum E-Learning mobilisiert wird?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Facebook erlaubt Anwendungen den Zugriff auf die Daten der Freundesliste. Das werden wir nicht tun. Denn das entspricht in keinster Art und Weise den Vorgaben des deutschen Datenschutzes und birgt unserer Meinung nach auch ein sehr großes Risiko für die Nutzer. Sehr wohl werden die Anwendungen auf unserer Plattform sehr sozial sein. Die eingebauten Einschränkungen werden die Anwendungen allerdings daran hindern, mehr Daten als notwendig zu verarbeiten.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> User Blubb hat noch eine Verständnisfrage:
</p>
<p>
<b>Blubb:</b> Was genau sind Social-Applikationen?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Open-Social ist die technische Plattform, die es erlaubt, externe Anwendungen in einem sozialen Netzwerk wie studiVZ zu nutzen. Als kleines Beispiel: Eine solche Anwendung kann ein Backgammon-Spiel sein, was zwei Nutzer live miteinander spielen können.
</p>
<p>
<b>VisPro:</b> Welche Open-Social Applikationen würden denn seitens studiVZ besonders begrüßt werden?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Alles was Kommunikation und Interaktion fördert und erleichtert. Ob es jetzt ein Chat ist, der Austausch von Dateien oder das gemeinsame Spielen, ist für uns nicht so wichtig.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Das Thema Open-Social Applikationen und E-Learning scheint unsere Chatter sehr zu interessieren:
</p>
<p>
<b>djm:</b> Wann sollen die ersten Open-Social E-Learning-Anwendungen an den Start gehen?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Ich gehe davon aus, dass wir im Dezember schon die ersten E-Learning-Applikationen auf der Plattform haben werden.
</p>
<p>
<b>djm:</b> Es gibt ja Portale, die das Bewerten der Profs und Hochschulen erlauben. Sind solche Bewertungsfeatures in Zukunft eine Option, um die Kommunikation zu verstärken?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wenn, dann erlauben wir diesen Diensten den Zugang zu unserer Plattform über Open Social. Die Entwicklung solcher Anwendungen ist zurzeit nicht geplant. Jedes Jahr führen wir jedoch das große VZ-Uni-Ranking durch, was auch weiterhin passieren wird.
</p>
<p>
<b>stefanie:</b> Wie funktioniert das studiVZ-Hochschulranking?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Jeder Studierende kann seine Hochschule nach verschiedensten Kriterien bewerten. Das Hochschulranking ist ein zeitlich begrenztes Ranking und keine ständig mitlaufende Bewertung der Hochschulen.Wir legen hier sehr viel Wert auf die Bewertung von &quot;weichen Faktoren&quot;, von der Lebensqualität der Stadt bis hin zum Mensaessen kann da sehr viel bewertet werden.
</p>
<p>
<b>Stefanie:</b> Wäre studiVZ nicht die ideale Plattform für einen Hochschulführer?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Sehr wahrscheinlich ja. Wir sind kein Anbieter von redaktionellen Inhalten, sondern unterstützen unseren Nutzer bei der Erstellung solcher Inhalte. Wenn also ein Hochschulführer kommt, dann werden die Nutzer ihn machen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Hier zwei Fragen zum Thema Dozenten und studiVZ:
</p>
<p>
<b>Brillenbär:</b> Inwieweit kann man es verhindern, dass sich in studiVZ nicht nur Studenten, sondern auch Professoren und Dozenten anmelden, die die regen Diskussionen und Klausurfragen überwachen können? Könnte es gewährleistet werden, sich als tatsächlicher Student zu identifizieren?
</p>
<p>
<b>Sandra:</b> Sollten sich DozentInnen aus studiVZ komplett raushalten?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Zu Frage 1: Das kann man nicht verhindern. Wir haben keine Verifizierungsmechanismen bei der Anmeldung implementiert und werden das auch in Zukunft nicht tun.
</p>
<p>
Zu Frage 2: Wir bieten über die Privatsphäre-Einstellungen und die Instrumente der Gruppensichtbarkeit alle Möglichkeiten, unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu diskutieren, und empfehlen das unseren Nutzern. Wenn Dozenten einen Mehrwert in der Nutzung von studiVZ sehen, sind sie herzlich willkommen. Eine große deutsche Uni organisiert zum Beispiel alle Aktivitäten rund um die Erstsemester komplett über studiVZ, was von den Studenten auch sehr positiv angenommen wird.
</p>
<p>
<b>loranthus: </b>Gibt es direkte Verbindungen, d.h. eine Zusammenarbeit von studiVZ und Hochschulportalen?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Es gibt erste Gespräche. Mehr darf ich leider noch nicht verraten.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Hier zwei Fragen zum Thema Datenschutz:
</p>
<p>
<b>pmc:</b> Machen sich Studierende Gedanken oder Sorgen wegen Datenschutz? Ob beim &quot;offiziellen E-Learning&quot; oder in einem sozialem Netzwerk?
</p>
<p>
<b>Simmons:</b> Haben Sie nicht Angst, dass Ihnen nach dem Datenklau die User wegrennen? Was machen Sie, um diese zu halten?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Dass sich die deutschen Studierenden sehr intensiv Gedanken und Sorgen zum Thema Datenschutz machen, beweisen die Geschehnisse rund um unsere Änderungen unserer AGBs vor knapp zwei Jahren. Das finden wir gut. Auch wenn wir durch die öffentliche Meinung stellenweise ein Stück weit in schlechtes Licht gestellt worden sind, kann ich hier voller Überzeugung sagen, dass wir uns in jeglicher Hinsicht an geltendes deutsches Datenschutzrecht halten und darüber hinausgehend noch viel mehr leisten.
</p>
<p>
Bei der Anmeldung ist es inzwischen so, dass der Nutzer von Anfang an ein komplett unsichtbares Profil bekommt, welches er aktiv sichtbar schalten muss und hier immer wieder unsere Empfehlung bekommt, sich genau zu überlegen, welche Daten er wem zeigt. Wir machen uns eher Gedanken darüber, wie wir solche Dinge in Zukunft noch besser verhindern können und haben bereits nach sehr kurzer Zeit weitere Schutzmechanismen gegen das Auslesen von Nutzerdaten auf unseren Plattformen implementiert. Man darf hier allerdings nie vergessen, dass die ausgelesenen Daten von jedem angemeldeten Nutzer zu sehen waren, was zum Beispiel vergleichbar ist mit dem Abschreiben des Telefonbuchs. Nur dass bei uns keinerlei Adressdaten oder Telefonnummern öffentlich und außerhalb von Freundesnetzwerken sichtbar sind. Datenschutz ist auch einer der Gründe dafür, dass die Profile unserer Nutzer nicht von Suchmaschinen ausgelesen werden können. Andere soziale Netzwerke erlauben den Zugriff von Suchmaschinen auch auf Nutzerprofile.
</p>
<p>
<b>derNarr:</b> Gibt es bei Social-Applications und ernsthaftem E-Learning von unten nicht Probleme mit dem Datenschutz? (Nach der momentanen Rechtslage) Wie wird studiVZ dem entgegenwirken?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Soziale Applikationen werden bei uns nur auf das Zugriff haben, was ihnen explizit vom Nutzer freigegeben wird. Der Nutzer muss hier vor der Nutzung der Applikation ganz klar selbst angeben, welche seiner Daten verwendet werden dürfen. Hiermit begegnen wir den strengen Richtlinien des deutschen Datenschutzes komplett.
</p>
<p>
<b>Andre:</b> Zur Frage von Brillenbär: Wie kann ich mich dann vor Identitätsdiebstahl schützen? Beispielsweise, wenn mich jemand mit einem Bild von mir im VZ anlegt.
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Das Recht am eigenen Bild ist uns sehr wohl bekannt. Wir haben ein 120-köpfiges Support-Team, das in der Regel binnen 24 Stunden solche Anfragen beantwortet und löst. Man kann nicht verhindern, dass beispielsweise ein Freund ein Foto von einem hochlädt. Wir stellen aber durch schnelle Support-Prozesse sicher, dass dieses Foto dann auch wieder schnell verschwinden kann.
</p>
<p>
<b>VisPro:</b> Finden Sie es gerechtfertigt, dass potentielle Arbeitgeber Netzwerke wie studiVZ nutzen, um sich über das Privatleben der Bewerber zu informieren?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Das ist übliche Praxis. Es wäre falsch zu denken, dass ein potentieller Arbeitgeber nicht auch mal Google, Xing und andere soziale Netzwerke konsultiert, um sich ein besseres Bild vom Bewerber zu machen. Ich sehe es als zusätzliche Chance, einer oft recht kühlen und sachlichen Bewerbung ein menschliches Bild zu geben, was heute in Bewerbungsprozessen zunehmend wichtiger wird. Wir haben auf unserer Seite einen Bewerbungsleitfaden ins Leben gerufen, welcher Schritt für Schritt erklärt, wie man sich vor dem Absenden einer Bewerbung mit dem eigenen Profil auseinandersetzen sollte, um nicht in peinliche Situationen zu kommen.
</p>
<p>
<b>KathrinP:</b> Ist es auch ein Ziel von studiVZ &amp; Co., die Medienkompetenz der User zu schulen? (zum Beispiel was auch die Angabe von Daten auf den Profilseiten betrifft, das Uploaden von Fotos und der Tatsache, dass diese dann im www wiederzufinden sind.)
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Das Web vergisst bei uns sehr wohl. Alle Inhalte auf den Plattformen sind vor allen Suchmaschinen geschützt. Sprich: wenn ein Nutzer etwas löscht, ist es definitiv für immer weg und nicht über irgendwelche Suchmaschinenarchive oder sonstige Wege wieder auffindbar. Die Vermittlung von Medienkompetenz beschäftigt bei uns ein eigenes Team, welches mit Lehrmaterialien, Livechats und Videokonferenzen und direkt vor Ort in Schulen gemeinsam mit Lehrern und Schülern den richtigen Umgang mit sozialen Netzwerken schult. Zudem gibt es eine Eltern- und Lehrer-Hotline, welche täglich sorgenvolle Eltern und kritische Lehrer betreut.
</p>
<p>
<b>Simmons:</b> Gibt es schon so eine Art virtuelles Klassenzimmer, wo sich VZler treffen und Hausaufgaben zusammen besprechen können?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Das gibt es als Funktion noch nicht, wird aber sehr häufig über unsere Gruppenfunktion abgebildet.
</p>
<p>
<b>Jul23:</b> Was halten sie davon, ganze Klassen (samt Lehrerin) zu verifizieren und denen einen eigenen Room zu geben?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Eine sehr gute Frage. Die Funktion eines virtuellen Klassenzimmers bzw. sogar einer virtuellen Schule ist bei uns schon länger in Planung und wird in Teilen, zumindest durch Applikationen, ab Dezember Wirklichkeit. Wichtig an der Stelle ist jedoch, dass das schülerVZ eine komplett abgekapselte Plattform ist, die Erwachsenen nicht zugänglich ist.Wenn wir von der Anwesenheit von erwachsenen Nutzern in schülerVZ Kenntnis erlangen, löschen wir diese Profile unverzüglich.
</p>
<p>
<b>coarty:</b> Wird es auch so etwas wie Expertenchats bei studiVZ geben?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wir werden unsere Chatfunktion (Plauderkasten) komplett überarbeiten und dann selbstverständlich auch über Chatmodelle jenseits der 1:1 Kommunikation nachdenken.
</p>
<p>
<b>loranthus:</b> Welche Mitgestaltungsmöglichkeiten haben die Mitglieder in studiVZ?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wir haben in verschiedensten Gruppen Feedbackkanäle eingerichtet, die wir wöchentlich auswerten. Die Entscheidung, was als nächstes gebaut wird, prüfen wir sehr genau in Fokusgruppen und laden regelmäßig Nutzer zum Austausch über die Weiterentwicklung der Plattform ein. Grundsätzlich gilt bei uns im Büro die Politik der offenen Türen, jeder kann vorbeischauen, jeder kann reinschauen, jeder kann mitreden.
</p>
<p>
<b>VisPro:</b> Mal eine generelle Frage: Soziale Netzwerke gibt es viele im Internet. Einige Namen sind hier schon gefallen. In welchen Plattformbereichen sieht sich studiVZ gegenüber den Konkurrenten im Vorteil?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Zu allererst mal bei der Sicherheit der Daten, in Sachen Datenschutz und Privatsphäre-Optionen. Wir sind das einzige, mir bekannte soziale Netzwerk, das sich komplett an den deutschen Datenschutz hält. Wir sind auch in Sachen Jugendschutz sehr aktiv und ordentliches Mitglied in allen großen Jugendschutzorganisationen. Teilweise dort sogar im Vorstand, um das Thema Jugendschutz im Internet aktiv mitzugestalten. Was die Plattform angeht: Im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken bieten wir nicht den funktionalen Mehrwert, sind aber durch unsere lokale Nähe zur Zielgruppe besser in der Lage, auf ihre Bedürfnisse einzugehen.Wichtig für uns ist, dass unsere Plattformen dazu genutzt werden, echte Freundschaften zu pflegen. Das bedeutet: diejenigen Menschen, mit denen sich der Nutzer gerne im echten Leben umgibt und nicht einfach nur lose Bekanntschaften, die man irgendwo mal kennengelernt hat.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Zum Abschluss noch eine Frage zur Person Samir Barden:
</p>
<p>
<b>stefanie:</b> Welche anderen Social Networking Plattformen nutzen Sie persönlich?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Ich nutze Xing, LinkedIn, ich habe einen Facebook-Account, aber nicht wirklich viel Zeit ihn zu pflegen, und natürlich VZ.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Das waren 60 Minuten e-teaching.org Expertenchat mit Samir Barden von studiVZ zum Thema E-Learning. Leider konnten aufgrund der Kürze der Zeit nicht alle Fragen gestellt werden, dafür bitte ich um Verständnis.
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wenn Sie weitere Fragen haben, finden Sie mich auf den oben genannten Plattformen und können mich jederzeit kontaktieren. Vielen Dank für alle gestellten Fragen!
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Bis zum nächsten e-teaching.org-Expertenchat</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/studivz-wird-e-learning-ausbauen-4661/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zukunft des politischen Fernsehens</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/zukunft-des-politischen-fernsehens-4567/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/zukunft-des-politischen-fernsehens-4567/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 16:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Crossmedia]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit online]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/zukunft-des-politischen-fernsehens-4567/</guid>

					<description><![CDATA[Eine Woche vor dem Wahltag scheint der TV-Wahlkampf beendet, jedenfalls aus der Sicht von Peter Frey, dem Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios. Etwas kurios wirkt es nun, dass ausgerechnet eine ZDF-Produktion im inhaltsleersten Wahlkampf der letzten Jahre ein Experiment wagte, das für beides die Lösung bietet. Mit “Erst fragen, dann wählen” kommen die Themen zurück und werden in Fernsehen und Internet gesehen, kommentiert und hinterfragt.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Woche vor dem Wahltag scheint der TV-Wahlkampf beendet, jedenfalls aus der Sicht von Peter Frey, dem Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios. Etwas kurios wirkt es nun, dass ausgerechnet eine ZDF-Produktion im inhaltsleersten Wahlkampf der letzten Jahre ein Experiment wagte, das für beides die Lösung bietet. Mit “Erst fragen, dann wählen” kommen die Themen zurück und werden in Fernsehen und Internet gesehen, kommentiert und hinterfragt.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/844988?inPopup=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/steinmeierwahlzentrale-300x166.jpg" alt="Steinmeier bei zdf.info" title="Steinmeier bei zdf.info" vspace="5" width="237" align="left" height="147" hspace="5" /></a>Fast 3000 Fragen hat das ZDF gemeinsam mit seinen Partnern von meinVZ und ZEIT Online eingesammelt und die Spitzenkandidaten aller Parteien eingeladen, diese zu beantworten. Und bis auf die Kanzlerin Angela Merkel nahmen alle Kandidaten die Einladung an. Am Samstag bereits stellten sich Guido Westerwelle und Peter Ramsauer den Fragen, am Sonntag folgten Frank-Walter Steinmeier, Jürgen Trittin und zuletzt Gregor Gysi.
</p>
<p>
In Zeiten von immer ähnlicher werdenden Formulierungen wirkte es schon etwas bedrohlich, wenn eine weitere Talkshow den Politikern eine Bühne gibt. Wo soll man noch den Unterschied zwischen Unser Land kann mehr” und “Deutschland kann es besser” fest stellen? Was bedeutet es für unser Land, Atomkraft als “Brückentechnologie” zu nutzen oder so schnell wie möglich auf erneuerbare Energien umzustellen?
</p>
<p>
<b>Netzpolitik </b>
</p>
<p>
Auch auf dem Gebiet der Netzpolitik sind die Äußerungen von Grünen, Linken, Liberalen und Piraten kaum noch zu unterscheieden. Die Parteien streiten mit nahezu identischen Aussagen um die Deutungshoheit über die Begriffe. In jeder Talkshow formulieren Politiker ihre glatt geschliffenen Aussagen und die Wahlprogramme helfen nicht beider Aufklärung.
</p>
<p><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/844668?inPopup=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/westerwellemoderatoren-300x168.jpg" alt="Westerwelle bei ZDF.info" title="Westerwelle bei ZDF.info" vspace="5" width="231" align="right" height="129" hspace="5" /></a></p>
<p>
Wenn es auch etwas überzogen klingt, das ZDF hat mit seinem Format “Erst fragen, dann wählen” einen Weg aus dem Dilemma aufgezeigt. Die direkte Einmischung von Zuschauern, Wählern im Studio und Chattern auf allen Kanälen zwingt Politiker, ihre Aussagen zu konkretisieren. Die Wählerinnen und Wähler lassen sich eben nicht mehr mit Plattitüden abspeisen, sondern wollen genau wissen, wohin Politik gehen soll. In der heutigen Ausgabe mussten sich sowohl Steinmeier als auch Trittin die Mühe machen, ihre Aussagen zu präzisieren – nachdem das Feedback aus einer Studenten-WG über Liveschaltung und aus dem Netz über Twitter es in die Sendung schaffte.
</p>
<p>
In einem weiteren Punkt hat das Format Dämme gebrochen, die den Wahlkampf bisher so hektisch und inhaltsleer machten. Statt eines konzentrierten Programms von 45 Minuten mit unzähligen Talkgästen räumt das ZDF jedem Kandidaten fast 90 Minuten Zeit ein. Natürlich entsteht so für den Zuschauer und vor allem für die Moderatoren und Mitarbeiter ein Marathon – doch zum ersten Mal hat man am Ende das Gefühl, eine angemessene Auseinandersetzung mit den Themen erlebt zu haben.
</p>
<p>
<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/845028?inPopup=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/trittintalk-300x169.jpg" alt="Trittin bei ZDF.info" title="Trittin bei ZDF.info" vspace="5" width="228" align="left" height="128" hspace="5" /></a>Fast 80% sind in einer spontanten und unrepräsentativen Befragung daher der Meinung, die Sendung sei “einfach nur super” und gehöre in das ZDF-Hauptprogramm. Der Sendeplatz auf dem ZDF-Infokanal kann auch in Kombination mit Live-Streams auf meinVZ und ZEIT Online nicht darüber hinweg täuschen, dass einem solchen Format viel mehr Aufmerksamkeit gebührt.
</p>
<p>
Das ZDF hat ein Experiment gewagt, das die Zukunft des politischen Fernsehens sein kann. Besonders beeindruckend ist das in einem so einschläfernden Wahlkampf wie in diesem Jahr.
</p>
<p>
(Zuerst erschienen auf <a href="http://www.homopoliticus.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">homopoliticus.de</a>)</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/zukunft-des-politischen-fernsehens-4567/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alle außer Angela</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/alle-ausser-angela-4561/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/alle-ausser-angela-4561/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 16:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[MeinVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Fragerunde]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Runde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/alle-ausser-angela-4561/</guid>

					<description><![CDATA[Nach dem ZDF-Gipfeltreffen der Spitzenkandidaten strich die Kanzlerin ebenfalls die TV-Runde der ARD aus ihrem Terminkalender. Und bis jetzt hat Angela Merkel auch bei der für den 19. und 20. September geplanten <a href="http://www.meinvz.net/Wahlzentrale/ZdfAllQuestions" target="_blank" title="&#34;Erst fragen - dann wählen&#34;" rel="noopener noreferrer">Online-Fragerunde „Erst fragen – dann wählen“</a> der Sozialen Netzwerke StudiVZ / MeinVZ und des ZDF-Infokanals nicht zugesagt.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem ZDF-Gipfeltreffen der Spitzenkandidaten strich die Kanzlerin ebenfalls die TV-Runde der ARD aus ihrem Terminkalender. Und bis jetzt hat Angela Merkel auch bei der für den 19. und 20. September geplanten <a href="http://www.meinvz.net/Wahlzentrale/ZdfAllQuestions" target="_blank" title="&quot;Erst fragen - dann wählen&quot;" rel="noopener noreferrer">Online-Fragerunde „Erst fragen – dann wählen“</a> der Sozialen Netzwerke StudiVZ / MeinVZ und des ZDF-Infokanals nicht zugesagt.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/merkel_studivz.jpg" alt="StudiVZ: Angela Merkel zögert" title="StudiVZ: Angela Merkel zögert" width="298" align="left" height="123" />Bundeskanzlerin Angela Merkel gondelt derzeit auf den historischen Spuren Konrad Adenauers im beschaulichen Rheingold-Express durch die Republik. Die öffentlich-rechtlichen Gipfeltreffen der Spitzenwahlkämpfer stehen aufgrund der Absage Merkels (und dem daraus resultierenden Rückzieher von SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier) dagegen auf dem Abstellgleis.
</p>
<p>
Doch auch im Netz macht sich die Bundeskanzlerin rar. „Frau Merkel hat als einzige Politikerin unter den Spitzenkandidaten zu der Sendung &#8216;Erst fragen, dann wählen&#8217; noch nicht fest zugesagt, obwohl schon über 3000 Fragen der Wähler eingereicht wurden“, stellt der Chef der VZ-Netzwerke, Markus Berger-de-Léon, gegenüber politik-digital.de klar. Alle anderen Spitzenpolitiker der Bundestagsparteien kommen, darunter SPD-Kandidat Frank-Walter Steinmeier, Guido Westerwelle (FDP), Jürgen Trittin (Grüne), Gregor Gysi (Linkspartei) und Peter Ramsauer (CSU).
</p>
<p>
Um die Kanzlerin zur Beantworung von Nutzerfragen auf StudiVZ/MeinVZ, Zeit online und dem ZDF-Infokanal zu drängen, kann jedes Mitglied auf der persönlichen Startseite per einfachem Klick der Einladung an Angela Merkel Nachdruck verleihen. Immerhin gäbe es „Millionen Nutzer, die zu Recht Antworten auf ihre Fragen fordern“, so Berger-de-Léon. Die aber gäbe es bei ARD und ZDF auch.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/alle-ausser-angela-4561/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gruscheln in Gottes Namen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gruscheln-in-gottes-namen-4529/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/gruscheln-in-gottes-namen-4529/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 09:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>
		<category><![CDATA[MeinVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchen]]></category>
		<category><![CDATA[SchülerVZ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/gruscheln-in-gottes-namen-4529/</guid>

					<description><![CDATA[Die sozialen Netzwerke &#34;meinVZ&#34;, &#34;studiVZ&#34; und &#34;schülerVZ&#34; aus der Holtzbrinck-Gruppe öffnen sich für staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften. Mit <a href="http://www.meinvz.net/evangelisch" target="_blank" title="evangelisch im VZ" rel="noopener noreferrer">„evangelisch im VZ“</a> startete jetzt das erste kirchliche Edelprofil.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die sozialen Netzwerke &quot;meinVZ&quot;, &quot;studiVZ&quot; und &quot;schülerVZ&quot; aus der Holtzbrinck-Gruppe öffnen sich für staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften. Mit <a href="http://www.meinvz.net/evangelisch" target="_blank" title="evangelisch im VZ" rel="noopener noreferrer">„evangelisch im VZ“</a> startete jetzt das erste kirchliche Edelprofil.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/evangelischimvz.jpg" alt="&quot;evangelisch im VZ&quot;" title="&quot;evangelisch im VZ&quot;" width="173" align="left" height="192" />Dort können alle Mitglieder per „Kirchenticker“ Neuigkeiten erfahren, an Fotowettbewerben teilnehmen und mit Glaubengenossen diskutieren. Wie die VZ-Gruppe mitteilte, soll sogar der Wiedereintritt in die evangelische Kirche online möglich sein.
</p>
<p>
Köperschaften des öffentlichen Rechts sind <a href="http://www.bmi.bund.de/cln_095/SharedDocs/Standardartikel/DE/Themen/PolitikGesellschaft/ohneMarginalspalte/Liste_Koerperschaft_Religionsgemeinschaften.html?nn=268184" target="_blank" rel="noopener noreferrer">laut Innenministerium</a> in Deutschland neben der katholischen und evangelischen Kirche sowie orthodoxen und jüdischen Religionsgemeinschaften auch Mormonen, die Zeugen Jehovas und die Unitarier, nicht aber islamische Glaubensgemeinschaften oder Scientology.
</p>
<p>
Edelprofile verfügen im Vergleich zu den sonstigen Seiten privater Nutzer über einen erhöhten Funktionsumfang und können auch ohne Anmeldung im Netzwerk angeschaut werden.
</p>
<p>
<b>Update:</b> Auch die katholische Kirche zeigt Interesse: Gegenüber<br />
politik-digital.de betonte Nina Schmedding, Pressesprecherin der<br />
Deutschen Bischofskonferenz, man beobachte die Entwicklung und sei<br />
interessiert, sich ebenfalls zu engagieren.
</p>
<p>
(Unter Mitarbeit von <a href="/user/sgievert">Sebastian Gievert</a>).</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/gruscheln-in-gottes-namen-4529/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wirklich direkt zu Merkel</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wirklich-direkt-zu-merkel-4443/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/wirklich-direkt-zu-merkel-4443/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Roleff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 17:08:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[teAM Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[MeinVZ]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/wirklich-direkt-zu-merkel-4443/</guid>

					<description><![CDATA[Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich als erste Spitzenkandidatin <a href="http://www.studivz.net/Profile/94f3c589f34e637e" target="_blank" title="MeinVZ-Profil von Angela Merkel" rel="noopener noreferrer">auf ihrem Profil im sozialen Netzwerk meinVZ</a> den Fragen der User stellen – ganz transparent, ganz direkt, ganz persönlich. Zumindest soweit es der Terminkalender zulässt. Der Wille ist schon da, die Technik soll folgen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich als erste Spitzenkandidatin <a href="http://www.studivz.net/Profile/94f3c589f34e637e" target="_blank" title="MeinVZ-Profil von Angela Merkel" rel="noopener noreferrer">auf ihrem Profil im sozialen Netzwerk meinVZ</a> den Fragen der User stellen – ganz transparent, ganz direkt, ganz persönlich. Zumindest soweit es der Terminkalender zulässt. Der Wille ist schon da, die Technik soll folgen.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.studivz.net/Profile/94f3c589f34e637e" target="_blank" title="Angela Merkel bei MeinVZ" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Screener_Merkel_StudiVZ.png" alt="Angela Merkel bei MeinVZ" title="Angela Merkel bei MeinVZ" align="left" height="293" hspace="5" vspace="5" width="250" /></a>Im Superwahljahr 2009 reden alle vom Internetwahlkampf und seinen Möglichkeiten. Und tatsächlich: Der politisch interessierte User findet alle großen Bundestagsparteien in den gängigen Netzwerken wieder. Er kann sich von vielen Politikern in Echtzeit Lesetipps twittern lassen oder seiner Partei des Vertrauens per Mausklick finanziell unter die Arme greifen.
</p>
<p>
Doch oftmals müssen sich Politiker und Parteien die Kritik gefallen lassen, dass echter Dialog nicht stattfindet. Nicht zuletzt hat die <a href="/regierungskommunikation-2020-0" target="_blank" title="Studie: Regierungskommunikation 2020" rel="noopener noreferrer">Studie „Regierungskommunikation 2020“</a> von politik-digital.de gezeigt: Sowohl Regierungsbehörden wie auch Parteien praktizieren Kommunikation meist nur in eine Richtung, geben dem Bürger wenig Feedback-Möglichkeiten.
</p>
<p>
<b>Mehr Fragen wagen</b>
</p>
<p>
Als erste Spitzenkandidatin will nun Bundeskanzlerin Angela Merkel sich vorsichtig einem Dialog mit den Usern auf ihrem Edelprofil bei meinVZ öffnen. Und das „besser als Obama“, wie Stefan Hennewig, im Wahlkampf 2009 verantwortlich für das <a href="http://www.team2009.de/" target="_blank" title="teAM Deutschland" rel="noopener noreferrer">teAM Deutschland</a> und die Web 2.0-Aktvitäten der CDU, gegenüber politik-digital.de versicherte.
</p>
<p>
User sollen direkt und transparent Interview-Fragen an Angela Merkel stellen können. Allerdings nicht in einer Live-Situation wie zum Beispiel bei einem Chat. Eingegangene Fragen werden erst einmal den Usern zur Abstimmung freigegeben. Die Gewinnerfragen des Votings sollen dann persönlich von Angela Merkel beantwortet und nicht nur als Mogelpackung unter ihrem Namen den Usern verkauft werden.
</p>
<p>
<b>Relative Zahlen</b>
</p>
<p>
Strategisch setzt die Online-Wahlkampfzentrale mit diesem Feature neue Akzente. Wurde bisher der Fokus mehr auf den Aufbau des eigenen Unterstützernetzwerks gelegt, folgt jetzt die verstärkte Personalisierung und Positionierung ihrer Spitzenkandidatin in externen Netzwerken. Vor diesem Hintergrund muss man allerdings die oft kommunizierten Erfolgszahlen bei meinVZ relativieren: Mit über 50.000 Anhängern führt Angela Merkel mit Abstand die VZ-Politiker-Charts an. Dazu hat sie in diesem Monat auch die Marke von einer Million Seitenaufrufen geknackt.
</p>
<p>
Im eigenen Netzwerk versammeln sich dagegen nur gut 15.000 Unterstützer. Und vielleicht muss man sogar sagen: bei <a href="http://www.team2009.de/" target="_blank" title="teAM Deutschland" rel="noopener noreferrer">teAM2009.de </a>tummeln sich die ehrlicheren Unterstützer. Denn der Wert von VZ-Freunden wird im politischen Marketing gern überbewertet. 50.000 Unterstützer bei meinVZ bedeutet, dass 50.000 VZ-User direkt von der CDU-Vorsitzenden angesprochen werden können. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
</p>
<p>
<b>Interface hat noch kein Gesicht</b>
</p>
<p>
Auch der politische Mehrwert eines Klicks auf das Profil ist nicht gesichert. Eine Millionen Zugriffe auf das Unterstützernetzwerk, am besten noch verbunden mit einer hohen Verweildauer, wären ein viel höher zu beziffernder Wert für die CDU und deren Spitzenkandidatin. Der direkte Dialog mit der Kanzlerin wird sicherlich dazu führen, dass ihre Traffic-Zahlen bei meinVZ weiter in die Höhe schnellen. Doch die eigentlich gute Nachricht ist und bleibt die Tatsache, dass den Usern auf der Plattform endlich ein transparenter Rückkanal geboten wird.
</p>
<p>
An der technische Realisierung des digitalen Dialogs wird momentan noch gefeilt. Aber innerhalb der nächsten Woche, verspricht Hennewig, wird das Projekt online gehen. Einen genauen Zeitpunkt konnte er noch nicht nennen, aber sicherlich noch vor September. Schließlich soll das Feature noch im Bundestagswahlkampf zum Einsatz kommen. </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/wirklich-direkt-zu-merkel-4443/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wahlzentrale öffnet ihre Pforten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlzentrale-oeffnet-ihre-pforten-4362/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/wahlzentrale-oeffnet-ihre-pforten-4362/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 15:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Superwahljahr]]></category>
		<category><![CDATA[MeinVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlportal]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlzentrale]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/wahlzentrale-oeffnet-ihre-pforten-4362/</guid>

					<description><![CDATA[Die <a href="http://www.meinvz.net/wahlzentrale" target="_blank" title="MeinVZ Wahlzentrale" rel="noopener noreferrer">„Wahlzentrale“</a>, ein in die sozialen Netzwerke „StudiVZ“ und „MeinVZ“ integriertes Portal zum Superwahljahr, ist seit dem 19. Mai 2009 online. Das vom Holtzbrinck-Verlag initiierte Kooperationsprojekt mit renommierten Medienpartnern soll junge Menschen näher an die Politik bringen. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.meinvz.net/wahlzentrale" target="_blank" title="MeinVZ Wahlzentrale" rel="noopener noreferrer">„Wahlzentrale“</a>, ein in die sozialen Netzwerke „StudiVZ“ und „MeinVZ“ integriertes Portal zum Superwahljahr, ist seit dem 19. Mai 2009 online. Das vom Holtzbrinck-Verlag initiierte Kooperationsprojekt mit renommierten Medienpartnern soll junge Menschen näher an die Politik bringen. </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/screenshot-wahlzentrale.jpg" alt="MeinVZ Wahlzentrale " title="Wahlzentrale" width="250" align="left" height="218" />Die nach der Pressemitteilung der VZ-Gruppe „größte Seite für Erst- und Jungwähler“ soll vor allem Informationen und Hintergrundwissen zum politischen Geschehen bereitstellen, den Kontakt zu Politikern und Parteien ermöglichen und Diskussionen unter den Nutzern anregen. Mit 8 Millionen Nutzern, die das Portal direkt auf ihren Profilseiten nutzen können, stellen die beiden VZ-Netzwerke die größte Bündelung von Usern in sozialen Netzwerken in Deutschland dar.<br />
<b><br />
Information überwiegt</b></p>
<p>Das neue Portal bündelt in erster Linie die von den Medienpartnern aufbereiteten Informationen. Daneben verweisen Links auf externe Angebote, beispielsweise auf den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung oder themenrelevante Artikel von ZEIT-Online. FAQ-Bereich, Kurzdokumentationen, animierte Europakarten und aktuelle Artikelverweise bieten attraktiv und kompakt die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Thema Superwahljahr – auch für Nichtmitglieder.</p>
<p>Interaktivität wird dagegen vor allem innerhalb des Netzwerkes forciert: Kommunikation mit und Unterstützung von Parteien und Kandidaten ist erwünscht. Wer will, kann sein Profil mit einem „Meine-Stimme-Zählt“-Button schmücken und damit seine wahlaffine Haltung kundtun.</p>
<p><b>Prominente Partner</b></p>
<p>Das Kooperationsprojekt der VZ-Gruppe kann auf etablierte Partner aus Medien und Politik zurückgreifen. Neben den <a href="/studiVZ-politik-parteiprofile" target="_blank" title="Wahlkampf auf StudiVZ: Gruscheln mit Guido" rel="noopener noreferrer">bereits vernetzten Bundestagsparteien</a> sind das ZDF, Spiegel Online, ZEIT-Online, tagesspiegel.de, Cicero, politik.de, das Informationsbüro des Europäischen Parlaments sowie die Politikfabrik e.V. mit im Boot. </p>
<p>Für den Bundestagswahlkampf kündigten die Macher bereits ein neues Projekt an: In Zusammenarbeit mit ZDF und ZEIT-Online soll das „erste Format, das die Medien Fernsehen und Online systematisch miteinander verknüpft“, entwickelt werden.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/wahlzentrale-oeffnet-ihre-pforten-4362/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
