<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Super Tuesday &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/supertuesday/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Wed, 06 Feb 2008 16:43:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Super Tuesday &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Duell Clinton vs Obama &#8220;Wahlkampfmunition für Republikaner&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/super-tuesday/duell-clinton-vs-obama-wahlkampfmunition-fuer-republikaner-3749/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/super-tuesday/duell-clinton-vs-obama-wahlkampfmunition-fuer-republikaner-3749/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 16:43:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Buhrow]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[US-Präsidentschaftswahl]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/duell-clinton-vs-obama-wahlkampfmunition-fuer-republikaner-3749/</guid>

					<description><![CDATA[Am Mittwoch, den 06.02.2008, war der tagesthemen-Moderator und langjährige USA-Korrespondent Tom Buhrow eine Stunde lang im tageschau-Chat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de zu Gast.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 06.02.2008, war der tagesthemen-Moderator und langjährige USA-Korrespondent Tom Buhrow eine Stunde lang im tageschau-Chat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de zu Gast. Einen Tag nach dem Höhepunkt der Vorwahlen in den USA, dem &#8220;Super Tuesday&#8221;, beantwortete er Fragen zu den Chancen der einzelnen Kandidaten, dem Einfluss der Wahlen auf Deutschland und der Wahrnehmung der Vorwahlen in den Medien.<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/sites/all/modules/tinymce/tinymce/jscripts/tiny_mce/themes/advanced/images/spacer.gif" alt="&lt;--break-&gt;" title="&lt;--break--&gt;" class="mce_plugin_drupalbreak_break" width="100%" height="12"></p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Herzlich willkommen im tagesschau-Chat. Einen Tag nach dem Super Tuesday bleibt es weiter spannend in den USA: Weder stehen klare Favoriten der beiden Lager fest, noch die Präferenz der US-Amerikaner für Republikaner oder Demokraten. Alles scheint möglich fürs Weiße Haus: Die erste Frau, der erste schwarze Präsident oder ein Vietnam-Veteran. Wieso eigentlich reden alle nur über Barack und Hillary? Unser Gast und kompetenter Gesprächspartner ist der ARD-Amerikaexperte und Tagesthemen-Moderator Tom Buhrow. Er sitzt in Hamburg am Laptop. Vielen Dank, Herr Buhrow, dass Sie Zeit für den Chat haben. Die erste Frage nach Hamburg ist diese: Was hat Sie am gestrigen Ergebnis am meisten überrascht?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>: Nicht allzu viel. Die Umfragen vorher hatten ja schon im Groben ergeben, dass es bei den Demokraten spannend bleibt und bei den Republikanern McCain vorne liegen würde.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center;">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/tbuhrow_gross.jpg" mce_src="/wp-content/uploads/tbuhrow_gross.jpg" alt="Tom Buhrow" title="Tom Buhrow" width="180" height="207">
</div>
<div style="text-align: center;">
<i>tagesthemen-Moderator Tom Buhrow</i>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Hier kommt die Top-Frage aus unserem &#8220;Warteraum&#8221;:
</p>
<p>
<b>anothertom:</b> Herr Buhrow, warum erweckt die US-Wahl auch in Deutschland ein so großes Medieninteresse? Immerhin ist es fast noch ein ganzes Jahr hin bis zur Wahl. Ich habe übertrieben gesagt den Eindruck, als wüsste man beinahe mehr über Clinton, Obama und Co. als beispielsweise über Frau Merkel vor der Bundestagswahl. Wird hier das Interesse der Masse bedient oder über das berichtet, was für uns Deutsche im Augenblick wirklich wichtig ist?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>: Dazu muss ich länger antworten. Einmal ist natürlich der amerikanische Präsident wichtiger als eine deutsche Bundeskanzlerin, im Guten wie im Schlechten. Das Interesse ist auch nicht nur in Deutschland groß, sondern auf der ganzen Welt. Sogar extrem groß. Zum einen ist die Sehnsucht nach einem Wechsel auf der ganzen Welt verbreitet, zum anderen hat diese Wahl etliche historische Superlative zu bieten: Vielleicht die erste Frau als Präsidentin oder der erste Schwarze im Weißen Haus &#8211; oder, falls es McCain würde, der älteste Präsident, den es je beim Amtsantritt gab. Außerdem ist alles offen. Wir beide waren noch nicht geboren, als zum letzten Mal eine Wahl stattfand, wo weder ein amtierender Präsident noch ein Vizepräsident Kandidat war. Es ist eine historische Wahl und die Welt spürt das. Insofern würde ich sagen: Das Resultat der Wahl ist für uns wichtig und der Verlauf ist super interessant. Echter Nachrichtenwert!
</p>
<p><b>Henning:</b> Die Medien (zumindest in Deutschland) scheinen viel mehr über die Nominierung bei Demokraten zu berichten als bei Republikanern. Gibt das den Demokraten einen Vorteil?</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Wenn deutsche Medienberichterstattung Einfluss auf amerikanische<br />
Wahlen hätte, wäre Bush schon letztes Mal abgewählt<br />
worden.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>:<br />
Dennoch: Wie kommt es, dass sich das öffentliche Interesse so<br />
sehr um das Duell Hillary-Obama dreht?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Die beiden haben natürlich den meisten Faszinationswert. Obama<br />
als Schwarzer,<br />
Hillary als Frau und dazu noch als Gattin des<br />
schillernden Bill Clinton. Dazu kommt noch etwas: Die Sehnsucht nach<br />
Wandel weg von Bush ist besonders in Europa so groß, dass wir<br />
automatisch voraussetzen, dass ein Republikaner keine Chance mehr<br />
hat. Da könnten wir uns aber täuschen.
</p>
<p>
<b>frederik:</b> Herr Buhrow, inwiefern<br />
unterscheiden sich Frau Clinton und Herr Obama denn politisch? In den<br />
Medien werden vor allem die charakterlichen Unterschiede deutlich,<br />
politisch scheinen sich die beiden jedoch sehr ähnlich bezüglich<br />
der Themen Irak-Krieg, Gesundheitsreform&#8230;
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Stimmt, hauptsächlich hat Obama die höhere Symbolkraft, was<br />
glaubwürdigen Wandel angeht. Frau Clinton hat 2002 im Senat<br />
Präsident Bush zum Krieg autorisiert. Das hängt ihr wie ein<br />
Mühlstein um den Hals, auch wenn jetzt beide ähnliche Pläne<br />
für einen amerikanischen Rückzug haben.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>:<br />
Zum Thema Irak kommen wir noch &#8211; lassen Sie uns zunächst bei<br />
Obama bleiben: Gleich drei Fragen dazu:</p>
<p><b>JakkO:</b><br />
Kann Obama tatsächlich die amerikanische Politik so erneuern,<br />
wie er es verspricht (will)?</p>
<p><b>bob:</b> Wie schätzen Sie<br />
die Chancen für Obama ein?
</p>
<p>
<b>jschmidt:</b> Ist Obama wirklich<br />
deutlich unerfahrener als Frau Clinton?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
JakkO, niemand kann Wunder vollbringen, aber er hat eine Ausstrahlung<br />
wie Kennedy. Er kann Leute begeistern. Und etwas, was wir in<br />
Deutschland gar nicht mehr kennen: Man hört einem Politiker zu<br />
und glaubt anschließend ein bisschen mehr an das Gute, das man<br />
selbst zum Gemeinwesen beitragen kann. Er bringt die Leute dazu, die<br />
zynischen Masken abzulegen
</p>
<p>
und zur<br />
Erneuerung des Landes beizutragen. Irgendwann würde es sich<br />
sicher verschleißen, aber erstmal könnte das Berge<br />
versetzen. Stellen Sie sich nur einmal vor, ein Präsident Obama<br />
ginge vor die UNO und verspräche: „Guantanamo wird dicht<br />
gemacht und Folter kommt für uns nicht in Frage.&#8221; Man würde<br />
ihm mehr glauben als irgendjemand sonst.
</p>
<p>
Zu Bobs Frage:<br />
Schwer zu sagen, wie seine Chancen sind. Es ist wie beim Tennis. Es<br />
kommt nicht darauf an, Treffer zu landen, sondern Fehler zu<br />
vermeiden. Der Wahlkampf wird noch brutaler als bisher und Obama wird<br />
noch viele Bewährungsproben überstehen müssen.
</p>
<p>
An Jschmidt: Ja,<br />
er ist unerfahrener als Frau Clinton, aber wie sagte gerade der<br />
Schauspieler Robert de Niro: Wenn Erfahrung bedeutet, dass man Bush<br />
den Irakkrieg ermöglicht, dann habe ich die Nase voll von<br />
Erfahrung.</p>
<p><b>monspi:</b> Herr Buhrow, was denken Sie<br />
persönlich: Ist Amerika &#8220;reif&#8221; für den ersten<br />
schwarzen Präsidenten?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Ja! Natürlich ist Amerika nicht das Paradies auf Erden, aber es<br />
ist das Land, das mehr aus Träumen und aus Zuversicht gemacht<br />
ist als aus Materie. Natürlich gibt es dort noch Rassismus, aber<br />
Bill Clinton hat es einmal so formuliert: Am Ende lassen wir uns von<br />
unseren inneren Engeln leiten, aber nicht von unseren<br />
Dämonen.</p>
<p><b>grünstein:</b> Wie würde ein<br />
Schwarzer US-Präsident das Bild der USA in der Welt verändern?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Allein seine Präsenz würde viel von dem schlechten Image<br />
der Bush-Jahre ausradieren. Und wenn er nach Kenia geht und versucht,<br />
dort den drohenden Bürgerkrieg zu schlichten, dann ist er nicht<br />
irgendein Präsident einer fernen Supermacht, sondern ein Mann,<br />
in dem sich die Konfliktparteien wiedererkennen können.</p>
<p><b>laubert:</b><br />
Ist die Begeisterung, die Obama auslöst, nicht ein wenig<br />
unbegründet? Wird er diese Erwartungen erfüllen können?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Nach den Bush-Jahren sind die Erwartungen so groß, dass selbst<br />
Superman sie nicht erfüllen könnte. Aber die Welt würde<br />
Obama eine echte Chance für einen frischen Start<br />
geben.</p>
<p><b>JungUsSiebursch:</b> Hallo Herr Buhrow,<br />
sollte Deutschland nicht als Erstes an außenpolitischer<br />
Erfahrung und Zuverlässigkeit eines US-Präsidenten<br />
interessiert sein? Mir persönlich wäre da eine Clinton<br />
lieber als ein Obama.
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Legitim: Viele Amerikaner denken ja auch so und in der Tat ist<br />
Erfahrung gerade für die außenpolitischen Entscheidungen<br />
wichtig, aber was unser Interesse angeht, würde ich sagen: Für<br />
uns kann schon nichts mehr schief gehen. McCain ist zwar ein harter<br />
Bursche, aber er kennt und schätzt Deutschland (er ist jedes<br />
Jahr in der Münchner Sicherheitskonferenz). Romney ist<br />
Geschäftsmann &#8211; also pragmatisch. Hillary Clinton kennt und<br />
schätzt Deutschland wie ihr Mann und Obama würde mit<br />
Sicherheit unsere verlässliche Partnerschaft zu schätzen<br />
wissen.
</p>
<p>
Zusammengefasst:<br />
Die Zeit der Neokonservativen ist vorbei.</p>
<p><b>Bayern:</b> Wie<br />
denken die Amerikaner über die Bewerbung einer Frau?</p>
<p><b>Tom<br />
Buhrow</b>: Grundsätzlich positiv. Ich habe im Herbst viele<br />
konservative Frauen getroffen, die sonst immer republikanisch wählen<br />
und die von Hillary unglaublich beeindruckt sind. Hillarys<br />
Handicap ist nicht, dass man Vorbehalte gegenüber einer Frau<br />
hat, sondern ihr Mann.
</p>
<p>
Im Vorwahlkampf<br />
kann Obama sich nicht leisten, das anzusprechen. Aber ich garantiere<br />
Ihnen:<br />
im Hauptwahlkampf würden<br />
die Republikaner Gerüchte über neue Affären und alles<br />
mögliche in die Welt setzen.</p>
<p><b>Fischer:</b><br />
Lassen die Amerikaner sich vielleicht auch dadurch beeinflussen, dass<br />
Deutschland auch eine Frau an der Macht hat und sie Frau Merkel<br />
vielleicht mögen?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Ausländische Aspekte beeinflussen amerikanische Wähler gar<br />
nicht.<br />
Aber es stimmt: Frau Merkel<br />
ist populär und manche Amerikaner sagen: Da gibt es Frau Merkel,<br />
es gab Frau Thatcher &#8211; sollen wir die Letzten sein?</p>
<p><b>buddha:</b> Nachfrage: Warum ist<br />
Bill Clinton ein Handicap für seine Frau?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Er wäre immerhin fast des Amtes enthoben worden, er gilt als<br />
unberechenbar und leichtsinnig. Viele haben zwar eine gute Erinnerung<br />
an die Resultate seiner Politik, aber Amerikaner hassen Erbpfründe.<br />
Vier Jahre Bush senior, acht Jahre Clinton, acht Jahre Bush junior &#8211;<br />
da sagen viele: &#8220;Sind wir denn eine Dynastie?&#8221;</p>
<p><b>Timon-K.:</b><br />
Kann das sehr knappe Ergebnis am Ende die Partei dazu bewegen, beide<br />
Kandidaten zusammen ins Rennen um das Präsidentenamt zu<br />
schicken?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Das ist nicht undenkbar. Aber dieser Vorwahlkampf wird noch bis aufs<br />
Blut ausgefochten werden und da ist fraglich, ob die zwei<br />
Hauptkampfhähne sich am Ende in den Armen liegen können.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>:<br />
Eine Nachfrage noch zu Bill Clintons aktueller Rolle:
</p>
<p>
<b>Stan:</b><br />
Warum ist Bill dann aber beteiligt am Wahlkampf seiner Frau? Hilft er<br />
ihr damit denn dann wirklich?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Ein schwieriger Balance-Akt. In den letzten Wochen hatte er auch<br />
schon ein paar Mal das Blatt überreizt und war damit ein kleiner<br />
Stolperstein. Die Clintons wollen ihn zwar nutzen, müssen aber<br />
auch ständig aufpassen, dass er die Kandidatin nicht überstrahlt<br />
oder etwas sagt, was von ihrer Wahlkampf-Botschaft ablenkt.
</p>
<p>
<b>CCE:</b> Ist eine Präsidentschaft<br />
von Clinton mit einem Vizepräsidenten Obama oder andersherum<br />
denkbar?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Wie gesagt: Die beiden werden noch bis zum letzten Blutstropfen<br />
kämpfen<br />
und da ist die Frage, ob<br />
man sich nach zum Teil persönlichen Angriffen schnell und<br />
glaubwürdig versöhnen kann.</p>
<p><b>calypso242:</b><br />
Obama hat 14 der 22 &#8220;Super-Tuesday&#8221;-Staaten gewonnen, wieso<br />
machen jetzt große Teile der Medien alles an New York (Clintons<br />
Heimatstaat) und Kalifornien (40 Prozent der Stimmen sind „Absentee<br />
Ballots&#8221;, die schon vor Wochen abgegeben wurden) fest? Ist nicht<br />
Obama der eindeutige Gewinner des &#8220;Super Tuesdays&#8221;?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Am Ende zählen nur Delegiertenstimmen. Und weil bei den<br />
Demokraten die Delegiertenstimmen der einzelnen Staaten nach dem<br />
Verhältniswahlrecht proportional vergeben werden, bekommt der<br />
Gewinner eines Staates nicht alle Delegiertenstimmen. Deshalb bleibt<br />
es so knapp. Es gibt sogar schon Spekulationen und Berechnungen, dass<br />
bei einem Patt am Ende sogar die Stimmen von jenen Staaten dazu<br />
gerechnet werden könnten, die im Augenblick ungültig sind<br />
(weil sie die Abstimmung ohne Erlaubnis der Partei vorverlegt<br />
hatten).</p>
<p><b>totti:</b> Wie hoch<br />
sehen Sie denn die Chancen, dass überhaupt ein Demokrat in das<br />
Weiße Haus einziehen wird?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Relativ groß, weil die Wechselstimmung so stark ist. Bush hat<br />
die niedrigsten Popularitätswerte eines Präsidenten seit<br />
dem Vietnamkrieg und das färbt auf seine ganze Partei<br />
ab.</p>
<p><b>München:</b> Besteht nicht die Gefahr, dass nach<br />
diesem Vorwahlkampf die Demokraten so gespalten sind, dass am Ende<br />
John McCain der lachende Dritte sein wird?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Ich glaube nicht, dass die Demokraten gespalten sein werden. Aber die<br />
Kandidaten können sich im Vorwahlkampf beschädigen. Das ist<br />
alles Wahlkampfmunition für die Republikaner im Hauptwahlkampf.<br />
Grundsätzlich gilt: McCain ist der Beste, den die Republikaner<br />
noch aus dem Hut zaubern können.</p>
<p><b>Moderatorin</b>:<br />
Stichwort Irak:</p>
<p><b>JungUsSiebursch:</b> Wie wird der<br />
Irak-Krieg tatsächlich in der US-amerikanischen Öffentlichkeit<br />
beurteilt? Wo liegen die Unterschiede zwischen unserer Meinung,<br />
beziehungsweise unserer Wahrnehmung und der amerikanischen?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Auch die Amerikaner haben den Irakkrieg als Fehler verbucht, aber die<br />
jüngste Truppenverstärkung hat die Lage etwas beruhigt und<br />
das nehmen die Amerikaner stärker wahr als wir. Da diese<br />
Truppenverstärkung von McCain gefordert und durchgesetzt worden<br />
war, stärkt das sein Image als erfahrener Militärexperte.<br />
Noch ein Punkt: Auch wenn der Krieg selbst als Fehler angesehen wird,<br />
bleiben die Amerikaner patriotisch und<br />
unterstützen ihre Truppen. Ich bekam gestern Abend von einer<br />
amerikanischen Freundin eine Mail (sie hasst Bush), aber in dieser<br />
Kettenmail waren von A bis Z Fotos von Soldaten. Und der Appell, dass<br />
man im eigenen komfortablen Alltag die Opfer der einfachen Soldaten<br />
nie vergessen solle, ist für uns Deutsche schwer nach zu<br />
empfinden, nicht wahr?</p>
<p><b>Moderatorin</b>:<br />
Würde die künftige Irak-Strategie eines demokratischen<br />
Präsidenten beziehungsweise einer demokratischen Präsidentin<br />
wirklich deutlich anders aussehen als die eines Republikaners?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Nein, beide sind den gleichen Zwängen unterworfen. Möglich<br />
ist höchstens, dass ein Demokrat sich traut, ein Abzugsdatum<br />
festzusetzen.</p>
<p><b>Jojo:</b> Ist es überhaupt möglich,<br />
die Amerikaner einfach so aus dem Irak abzuziehen (so wie es die<br />
Demokraten wollen)? Einfach so die Iraker alleine lassen?</p>
<p><b>Tom<br />
Buhrow</b>: Gute Frage, die Antwort ist: Nein. Man kann schon von der<br />
Logistik her nicht von einem Tag auf den anderen abziehen. Das heißt:<br />
Aus welchem Teil zieht man zuerst ab, wie ist die Sicherheit der<br />
letzten Einheiten, etc. ?</p>
<p><b>Absalom:</b> Obama<br />
betreibt eher eine konservative Außenpolitik, nicht wahr?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Er würde wahrscheinlich von der Welt mehr verlangen, also von<br />
Afrika eigene Anstrengungen zur Überwindung der Armut, von<br />
Deutschland möglicherweise Einsätze im Süden<br />
Afghanistans. Und noch ein wichtiger<br />
Punkt: Auch Amerikaner, vor allen Dingen Demokraten, sind skeptisch,<br />
was Globalisierung angeht. Nicht auszuschließen, dass sie<br />
versuchen, ihre Außenhandelsbilanz zu verbessern &#8211; mit Folgen<br />
für ein Exportland wie Deutschland.</p>
<p><b>MKarcher:</b><br />
Wird Hillary den Nahost-Konflikt lösen können? Ihr Mann<br />
hatte es sich zu seinen Aufgaben gemacht.
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Wer den löst, bekommt 10 Friedensnobelpreise hintereinander.<br />
Im Ernst: ohne Israelis und Palästinenser<br />
ist da natürlich nichts zu machen. Aber<br />
die Clintons waren schon immer extrem engagiert, was diesen Konflikt<br />
angeht. Das letzte Mal hat es Arafat vergeigt, der meinte, er könnte<br />
noch mehr heraus holen.
</p>
<p>
<b>Teddy:</b><br />
McCain gilt als liberal-konservativ. Stimmen Sie zu?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Ja, ich stimme zu. Er ist unideologisch und hat viel mit Demokraten<br />
zusammen gearbeitet, etwa bei der Reform der Wahlkampfspenden. Er<br />
tritt für seine Überzeugungen ein.<br />
Ich habe ihn einmal<br />
kennengelernt und halte große Stücke auf<br />
ihn.</p>
<p><b>Moderatorin</b>: Wir kommen leider langsam zum<br />
Schluss. Ein persönliche und eine medienkritische Frage:</p>
<p><b>JENWEB:</b> Ihre persönliche Einschätzung: wie<br />
werden die beiden Kandidaten heißen, die im Herbst in den<br />
Wahlkampf ziehen werden und wer wird amerikanischer Präsident<br />
und warum?</p>
<p><b>klausw:</b> Woran liegt es, dass in den<br />
deutschen Medien so wenig über inhaltliche Standpunkte der<br />
Kandidaten berichtet wird? Man hat manchmal das Gefühl, es würde<br />
nur ein Staatsoberhaupt gewählt.
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Leider kann ich nur noch meinen persönlichen Tipp abgeben: Bei<br />
den Demokraten bleibt es bis zum Schluss offen, bei den Republikanern<br />
wird es McCain. Mein Tipp: Im Falle McCain gegen Clinton gewinnt<br />
McCain, im Fall McCain gegen Obama gewinnt Obama. Und vergessen Sie<br />
nicht, ich habe beim letzten Mal viele, viele Wetten gewonnen, auch<br />
gegen Vorgesetzte&#8230;. 😉
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>:<br />
Bitte ein Schlusswort, lieber Herr Kollege: Stimmt Sie der laute und<br />
bunte Vorwahlkampf in den USA eher optimistisch oder pessimistisch?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Optimistisch. Egal, welcher Kandidat gewinnt. Amerika hat jetzt schon<br />
gewonnen.<br />
Es ist wirklich eine<br />
Graswurzel-Demokratie. Welche Frische und welche Ohrfeigen für<br />
alle Experten, Medien, Millionenspender. Wann haben wir jemals die<br />
Chance, einen Regierungschef direkt zu wählen? Oder ein Mitglied<br />
der Europäischen Kommission? Wer über Politikverdrossenheit<br />
klagt, sollte sich das mal überlegen.
</p>
<p>
Und damit: Keine<br />
weiteren Fragen, Euer Ehren!</p>
<p><b>Moderatorin</b>:<br />
Eine gute und muntere Stunde tagesschau-Chat ist vorbei. Dankeschön<br />
an Tom Buhrow für die Ausführungen und Analysen. Dankeschön<br />
auch an unsere User für die vielen Fragen, die wir leider nicht<br />
alle stellen konnten. Das tagesschau.de-Team wünscht allen noch<br />
einen schönen Tag.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>:<br />
Und hier noch das Ergebnis unserer Umfrage. Wir hatten gefragt:
</p>
<p>
Ist Obama<br />
tatsächlich der überzeugendere Kandidat der Demokraten? 71%<br />
der User sagten  &#8216;ja&#8217;, 29% &#8216;nein&#8217;.</p>
<p><b>Tom<br />
Buhrow</b>: Danke für das Interesse und nicht vergessen: Heute<br />
abend Tagesthemen gucken!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/super-tuesday/duell-clinton-vs-obama-wahlkampfmunition-fuer-republikaner-3749/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der „Super Tuesday“ in der Blogschau</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der-super-tuesday-in-der-blogschau-6543/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/der-super-tuesday-in-der-blogschau-6543/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 16:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Blogschau]]></category>
		<category><![CDATA[US-Präsidentschaftswahl]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/der-super-tuesday-in-der-blogschau-6543/</guid>

					<description><![CDATA[Nicht nur in Amerika, sondern auch in Deutschland ist der Vorwahlkampf in den USA ein Top-Thema. Der Höhepunkt der Vorwahlen, der „Super Tuesday&#34; am 05.02.08, fand große Resonanz in der Blogosphäre. Umfangreiche Beiträge und sogar Live-Blogs dokumentieren ein deutliches Interesse am Wahlkampf in den USA. Zahlreiche Blogger und User schlagen sich in ihren Beiträgen auf die Seite des demokratischen Kandidaten Barack Obama.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur in Amerika, sondern auch in Deutschland ist der Vorwahlkampf in den USA ein Top-Thema. Der Höhepunkt der Vorwahlen, der „Super Tuesday&quot; am 05.02.08, fand große Resonanz in der Blogosphäre. Umfangreiche Beiträge und sogar Live-Blogs dokumentieren ein deutliches Interesse am Wahlkampf in den USA. Zahlreiche Blogger und User schlagen sich in ihren Beiträgen auf die Seite des demokratischen Kandidaten Barack Obama.<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Die ganze Nacht Live-Blog</b>
</p>
<p>
Patrick Jedamzik beobachtete auf <a href="http://www.patje.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">patje.de</a> vom Dienstagabend des 05. Februar bis Mittwoch früh den Verlauf des Super Tuesday in einem Live-Blog und stellte die Wahlergebnisse vor. Zwischendurch gab er Einschätzungen zum Verlauf der Vorwahlen, kommentierte die aktuellen Zahlen und bot Hintergrundinformationen bspw. über die Berichterstattung des amerikanischen Fernsehsenders CNN.  Ein paar User zeigten ähnliches Durchhaltevermögen wie der Blogger und kommentierten im Live-Blog die aktuellen Zahlen, teilweise auch mal mit einem überschwänglichen „GO GO GO !! OBAMA !!&quot;.
</p>
<p>
Am frühen Morgen des 6. Februar zog Jedamzik ein Kurz-Resümee nach ca. sieben Stunden Wahlbetrachtung und fasste die Ergebnisse zusammen: Er sieht John McCain als republikanischen „Sieger des Tages&quot;; bei den Wahlen der Demokraten müsse sich ein Resultat erst noch herauskristallisieren. Spannend bliebe das Ergebnis der Wahlen des Super Tuesday in jedem Fall.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.patje.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/080206_supertuesday_blogschau.jpg" alt="PatJe.de - Screenshot" title="PatJe.de - Screenshot" height="436" width="450" /></a>
</div>
<div style="text-align: center">
<i>PatJe.de LiveBlog &#8211; Screenshot </i>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Obama im Mittelpunkt </b>
</p>
<p>
Robert Basic schrieb in seinem <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/02/05/barack-obama-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Basic<br />
Thinking Blog</a> einen Beitrag über den demokratischen<br />
Kandidaten Barack Obama. Ihm mache es Sorgen, dass Obama „die<br />
Amerikaner zurückbesinnt zu ihren Grundwerten und Grundpfeilern&quot;<br />
&#8211; diese sieht er  historisch betrachtet als eine „ungewöhnlich<br />
scharfe Form von agressivem &#8216;Mind Export&#8217;&quot; an. Es müsse sich<br />
zeigen, ob Obama als Präsident auf seinen „Anspruch auf<br />
Offenheit und moralischen Vorbildkompass&quot; noch etwas gäbe.<br />
Basic geht davon aus, dass der farbige Senator von Illinois zum<br />
Präsidenten gewählt wird.
</p>
<p>
Der Beitrag wurde in ausführlicher<br />
Form in den Kommentaren diskutiert. Die Grundstimmung der<br />
Kommentierenden ist eher pro-Obama. Die User teilen die Befürchtung<br />
Robert Basic&#8217; zur Außenpolitik unter einem Präsidenten<br />
Barack Obama nicht.
</p>
<p>
<b>Angeregte Kommentar-Diskussionen</b>
</p>
<p>
Der <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spiegelfechter</a> berichtete in<br />
komplexen, kritischen Beiträgen zum Super Tuesday über die<br />
Kandidaten John McCain und Hillary Clinton, samt Quellenangaben,<br />
Querverweisen und Bildmaterial. McCain Werdegang vom amerikanischen<br />
Kriegshelden zum Präsidentschaftskandidaten wird umrissen; vor<br />
allem konzentriert sich der Text aber darauf, den Republikaner als<br />
ausgesprochen konservativ darzustellen. Wer wolle, dass sich in der<br />
US-Politik nichts ändere, müsse McCain wählen. Dieser<br />
habe „vor keiner noch so dreckigen Lüge&quot; zurückgeschreckt,<br />
um Amerika „in den geliebten und lang ersehnten Krieg zu schicken&quot;.
</p>
<p>
Auch Hillary Clinton wird im<br />
entsprechenden Beitrag scharf kritisiert: Außen und<br />
militärpolitisch liege sie mit ihrem republikanischen<br />
Konkurrenten McCain „nahezu auf einer Linie&quot;. Sie habe als<br />
Senatorin „stets im Sinne der Falken und Kriegstreiber&quot; gestimmt.<br />
Zudem sieht der Verfasser sie als „mehr oder weniger die Kopie<br />
eines überzeugenden republikanischen Kandidaten&quot;. Gewinne sie<br />
die Vorwahlen, wäre sie wahrscheinliche Verliererin gegen<br />
McCain.
</p>
<p>
Auch hier war die User-Resonanz groß,<br />
in den Kommentaren wurden auch die vorläufigen Wahlergebnisse<br />
des Super Tuesday eifrig diskutiert. Auch hier zeigte sich, dass<br />
viele User tendenziell für den Demokraten Obama sind. Ein User<br />
bezeichnet ihn gar als den „inspirierendste[n] und<br />
faszinierendste[n] Politiker&quot; der USA seit langer Zeit.
</p>
<p>
<b>USA-Blogger </b>
</p>
<p>
Der Deutsche Arndt Peltner, U.S.<br />
Korrespondent der Nürnberger Zeitung, schrieb in seinem Blog „<a href="http://blog.nz-online.de/peltner/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">If<br />
You&#8217;re Going To San Francisco</a>&quot; aus den USA zwei umfangreiche Texte<br />
zum Super Tuesday &#8211; eine Voreinschätzung und eine<br />
Nachbereitung der Wahlergebnisse. Er sieht ein gesteigertes<br />
Politik-Interesse in den USA und ist der Meinung, Amerika habe am<br />
Super Tuesday „lebendige Demokratie&quot; erlebt. Barack Obama stehe<br />
für einen „Neuanfang in Amerika&quot;, Hillary Clinton werbe für<br />
die „Rückkehr der erfolgreichen Jahre der Demokraten im Weißen<br />
Haus&quot;. Bei den Republikanern werde McCain als „ehrlich&quot; und<br />
„vertrauenswürdig&quot;; er sei ein „eigenwilliger Politiker&quot;.<br />
Generell sei es der Wunsch vieler Menschen in den USA &#8211; auch der<br />
republikanischen Wähler &#8211; „ein neues Kapitel&quot; aufzuschlagen<br />
und die Ära Bush „endlich abzuschließen&quot;.
</p>
<p>
In den USA war die Blog-Resonanz<br />
erwartungsgemäß groß: Als Beispiel sei hier der Blog<br />
„<a href="http://mirroronamerica.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mirror on America</a>&quot; genannt, der die Super Tuesday &#8211;<br />
Ergebnisse ausführlich dokumentierte und kommentierte; der<br />
Blogger war von Obama fasziniert; die Tatsache, dass dieser in Lage<br />
war, Clinton landesweit die Stirn zu bieten, sei schon ein Sieg für<br />
sich. Es sei Obamas erster Test gewesen und den habe er mit Bravour<br />
bestanden.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/der-super-tuesday-in-der-blogschau-6543/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Super Tuesday</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/super-tuesday-3738/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/uncategorized/super-tuesday-3738/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 17:02:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[US-Präsidentschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[Kand-O-Mat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/super-tuesday-3738/</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/uncategorized/super-tuesday-3738/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>tagesschau-Chat mit Tom Buhrow</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/projekt/tagesschau-chat-mit-tom-buhrow-3735/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/projekt/tagesschau-chat-mit-tom-buhrow-3735/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 16:35:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[Projektvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[US-Präsidentschaftswahl]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/tagesschau-chat-mit-tom-buhrow-3735/</guid>

					<description><![CDATA[Am Mittwoch, den 06.02.2008, ist der tagesthemen-Moderator und langjährige USA-Korrespondent Tom Buhrow von 15 bis 16 Uhr zu Gast im <a href="http://www.talksalon.de/index.php?pid=1&#38;id=ts&#38;cid=125&#38;user=" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesschau-Chat</a> in Kooperation mit politik-digital.de zu den Vorwahlen und dem Super Tuesday in den USA. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 06.02.2008, ist der tagesthemen-Moderator und langjährige USA-Korrespondent Tom Buhrow von 15 bis 16 Uhr zu Gast im <a href="http://www.talksalon.de/index.php?pid=1&amp;id=ts&amp;cid=125&amp;user=" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesschau-Chat</a> in Kooperation mit politik-digital.de zu den Vorwahlen und dem Super Tuesday in den USA. <!--break--></p>
<p>
„Super Tuesday“ heißt in den USA der erste Dienstag in den USA, inzwischen sogar schon  „Tsunami Tuesday“. An diesem Tag stimmen die Wähler in über 20 US-Bundesstaaten gleichzeitig ab, mit welchem Kandidaten die Parteien ins Rennen um die US-Präsidentschaft starten sollen.
</p>
<p>
„Barack Obama oder Hillary Clinton“ &#8211; wer kommt von den verbliebenen zwei Bewerbern bei den Demokraten besser an? Und was bedeutet die Wählerentscheidung für die Republikaner?
</p>
<p>
Die Kandidaten stehen für Politikstile von ultrakonservativ bis liberal: Wie wird das mächtigste Land der Welt ab November regiert?  Tom Buhrow beantwortet im tagesschau-Chat in Kooperation mit politik-digital.de Ihre Fragen.
</p>
<p>
<a href="http://www.talksalon.de/index.php?pid=1&amp;id=ts&amp;cid=125&amp;user=" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sie können bereits jetzt Fragen stellen. Die drei beliebtesten Fragen werden auf jeden Fall im Chat gestellt.</a>
</p>
<p><a href="http://www.talksalon.de/index.php?pid=1&amp;id=ts&amp;cid=125&amp;user=" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/projekt/tagesschau-chat-mit-tom-buhrow-3735/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Super Online Tuesday – US-Wahlkampf im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/super-online-tuesday-us-wahlkampf-im-netz-3723/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/super-online-tuesday-us-wahlkampf-im-netz-3723/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 10:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[Primary]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftskandidat]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/super-online-tuesday-us-wahlkampf-im-netz-3723/</guid>

					<description><![CDATA[In Kürze entscheidet sich in den USA, wer für das Amt des Präsidenten zur Wahl steht. Der so
genannte Super Tuesday am 5. Februar 2008 ist der Höhepunkt der Vorwahlen, in 22 Staaten werden die Präsidentschaftskandidaten der einzelnen Parteien gewählt. Die Spitzenkandidaten nutzen alle
Möglichkeiten des Internets, um Wähler auf ihre Seite zu ziehen.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Kürze entscheidet sich in den USA, wer für das Amt des Präsidenten zur Wahl steht. Der so<br />
genannte Super Tuesday am 5. Februar 2008 ist der Höhepunkt der Vorwahlen, in 22 Staaten werden die Präsidentschaftskandidaten der einzelnen Parteien gewählt. Die Spitzenkandidaten nutzen alle<br />
Möglichkeiten des Internets, um Wähler auf ihre Seite zu ziehen.<br />
<!--break--></p>
<p>
<b>Virtuelle Materialschlacht und Web<br />
2.0-Offensive</b>
</p>
<p>
Die wichtigsten<br />
Präsidentschaftskandidaten präsentieren sich im Netz auf<br />
aufwendigen Webseiten, die teilweise schon überladen wirken. Die<br />
Kandidaten präsentieren Videos des Wahlkampfes, bieten unzählige<br />
Wahlkampfartikel in Shops an und starten großflächige<br />
Unterstützungs- und Spendenaufrufe. Besonders letztere werden<br />
prominent auf den Seiten platziert: Meist führt ein auffälliger<br />
Button auf der Startseite direkt zu einem Überweisungsformular.<br />
Per Kreditkarte können dann bis zu 4600 Dollar gespendet werden.
</p>
<p>
Die Materialschlacht, die den realen<br />
Wahlkampf prägt, wird im Netz mit Web 2.0-Mitteln fortgeführt:<br />
Barack Obama, einer der demokratischen Spitzenkandidaten, wirbt in 16<br />
sozialen Netzen um die Gunst der Wähler &#8211; nicht nur bei<br />
<a href="http://www.facebook.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>, <a href="http://www.myspace.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MySpace</a> und <a href="http://www.flickr.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a>, sondern auch bei speziellen<br />
Netzen wie <a href="http://www.blackplanet.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BlackPlanet</a> oder <a href="http://www.asianave.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AsianAve</a>, die auf bestimmte<br />
Bevölkerungsgruppen zugeschnitten sind.
</p>
<p>
Demokratin Hillary Clinton bietet in<br />
<a href="http://www.hillarystore.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ihrem Online-Shop</a> nicht nur die üblichen T-Shirts, Sticker und<br />
Luftballons, sondern auch Sparschweine, isolierte Trinkbecher und<br />
Eiskratzer an. Rudy Guiliani, der republikanische Ex-Bürgermeister<br />
von New York, vertreibt in <a href="http://www.rudy2008store.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seinem Shop</a> sogar Golfbälle und<br />
Baseballschläger &#8211; im Vergleich zu den Artikeln der Demokratin<br />
ein schlagkräftigeres Angebot des Law-and-Order Politikers.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.hillarystore.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/080130_supertuesday_hillaryshop.jpg" alt="Hillary Store - Screenshot" title="Hillary Store - Screenshot" height="333" width="400" /></a>
</div>
<div style="text-align: center">
<i> </i>
</div>
<div style="text-align: center">
<i>Screenshot des Hillary Stores </i>
</div>
<p></p>
<p>
Der Republikaner John McCain lädt<br />
in eine eigene Community ein: Im „<a href="http://www.johnmccain.com/Connecting/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">McCainSpace</a>&quot; kann man sich eine<br />
eigene Website basteln und Kontakt zu anderen McCain-Anhängern<br />
aufnehmen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.johnmccain.com/Connecting/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/080130_supertuesday_mccainspace.jpg" alt="McCainSpace - Screenshot" title="McCainSpace - Screenshot" height="230" width="400" /></a>
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<div style="text-align: center">
<i>Screenshot des McCainSpace</i>
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<p>
Jeder relevante Kandidat hat zudem ein<br />
YouTube-Profil, auf dem mehr oder weniger regelmäßig neue<br />
Videos aus den Vorwahlen hochgeladen werden.
</p>
<p>
<b>Wahlkampf in der Blogosphäre</b>
</p>
<p>
Auch Blogs werden von den Kandidaten<br />
bzw. deren Wahlkampfteams genutzt &#8211; allerdings eher als Mittel, um<br />
Neuigkeiten noch einmal in etwas weniger förmlichem Ton<br />
aufzubereiten. Von der lockeren Schreibe eines privaten Blogs sind<br />
sie weit entfernt.  Eine Ausnahme bildet hier ausgerechnet der<br />
republikanische Hardliner Mitt Romney, der zusammen mit seiner Frau<br />
und seinen fünf Söhnen seinen <a href="http://fivebrothers.mittromney.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkampfblog</a> auf<br />
unterhaltsame Weise füllt. So legte einer der Söhne seinen<br />
Vater mit einem angeblichen Anruf von „Governeur Schwarzenegger&quot;<br />
herein und stellte ein Video vom Telefonat in den Blog.
</p>
<p>
Die Blogosphäre personalisiert den<br />
Wahlkampf erstaunlich wenig. Der Tenor von parteiischen Blogs wie dem<br />
„<a href="http://vacollegerepublicans.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">College Republican Federation of Virginia Blog</a>&quot; ist eher<br />
die Unterstützung der gesamten Partei, nicht nur eines einzelnen<br />
Kandidaten. Auch der den Demokraten zugeneigte Blogger von „<a href="http://schmogblog.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schmog<br />
blog</a>&quot; fordert dazu auf, Obama und Clinton zu unterstützen,<br />
egal wer die Vorwahlen für sich entscheide.
</p>
<p>
Auch in deutschen Blogs ist der<br />
Machtkampf in den USA ein Thema: Die <a href="http://prodialog.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative PRO DIALOG</a><br />
bietet einen eigenen <a href="http://blog.prodialog.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">US-Wahlkampfblog</a>.
</p>
<div style="text-align: center">
</div>
<p>
<b>Entscheidung über<br />
Spitzenkandidaten erwartet</b>
</p>
<p>
Bei den Vorwahlen in den USA, den so<br />
genannten Primaries, wählen US-Bürger in jedem Staat ihren<br />
Präsidentschaftskandidaten. Die traditionell ersten Staaten, in<br />
denen gewählt wird, sind Iowa und New Hampshire &#8211; hier konnten<br />
Wähler schon Anfang Januar ihre Stimme abgeben. Der wichtigste<br />
Termin im Primary-Kalender ist aber der „Super Tuesday&quot; genannte<br />
Dienstag, an dem in den meisten und in einigen der wichtigsten<br />
Staaten gleichzeitig gewählt wird. Dieses Jahr sind das<br />
besonders viele: 22 Staaten halten Vorwahlen am Dienstag, den 5.<br />
Februar 2008 ab. Meist entscheidet sich am Super Tuesday, welche<br />
Spitzenkandidaten der Parteien sich durchsetzen und für die<br />
Position des Staatsoberhauptes kandidieren.
</p>
<p>
Der US-Präsident wird am 4. November 2008 gewählt. Der<br />
amtierende Präsident George W. Bush kann nach zwei Amtszeiten<br />
nicht erneut kandidieren.
</p>
<p>
politik-digital.de präsentiert im <a href="http://www.kand-o-mat.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kand-o-mat</a><br />
eine Auswahl der wichtigsten und kuriosesten Kandidaten. Nutzer<br />
können entscheiden, wie „charmant&quot; oder „frappant&quot;<br />
die Präsidentschaftskandidaten in ihren Augen sind.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/super-online-tuesday-us-wahlkampf-im-netz-3723/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>www.supertuesday.usa &#8211; Der tolle Tag im US-Wahlkampf</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/www_supertuesday_usa_der_tolle_tag_im_us_wahlkampf-832/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/www_supertuesday_usa_der_tolle_tag_im_us_wahlkampf-832/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Bieber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Al Gore]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[Vorwahlen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[George Bush]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/www_supertuesday_usa_der_tolle_tag_im_us_wahlkampf-832/</guid>

					<description><![CDATA[<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Am 7. März erreicht der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf seinen
ersten ganz großen Höhepunkt - in der Liturgie des Wahljahres nimmt dieser Tag mit Vorwahlen in 15 Bundesstaaten
eine Sonderstellung ein.</b></span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Am 7. März erreicht der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf seinen<br />
ersten ganz großen Höhepunkt &#8211; in der Liturgie des Wahljahres nimmt dieser Tag mit Vorwahlen in 15 Bundesstaaten<br />
eine Sonderstellung ein.</b></span></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Waren die &quot;caucuses&quot; und &quot;primaries&quot; bisher lose über den nordamerikanischen<br />
Kontinent verstreute Ereignisse unter eher regionalen Vorzeichen, so sorgt der &quot;Super Tuesday&quot; nicht nur für<br />
landes- sondern weltweites Interesse. Zudem dürfte nach diesen Ausscheidungen klar sein, wer sich für die<br />
&quot;Playoffs&quot; im Rennen um den weißen Amtssitz in der Pennsylvania Avenue qualifiziert.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Traditionell ist der &quot;Superdienstag&quot; ein großes Medienereignis &#8211; in der kurzen Zeit zwischen den Dreifach-Vorwahlen<br />
vom 29. Februar (Virginia, Washington, Nord-Dakota) haben sich die Kandidaten mit Verve in die Vorbereitungen<br />
gestürzt und gehen dabei an die Reserven ihrer Wahlkampfkassen. Dass der Ex-Basketballstratege Bill Bradley<br />
den &quot;Super Tuesday&quot; als Schlüsselspiel in seinem Zweikampf mit Al Gore einschätzt, wurde besonders durch den<br />
Kraftakt vom vergangenen Donnerstag deutlich: Bradley kaufte sich knapp 5 Minuten &quot;Airtime&quot; im nationalen<br />
Network-TV und richtete einen <a href="http://www.billbradley.com/bin/article.pl?path=020300/6">eindringlichen Appell</a><br />
an die Vorwähler des 7. März.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Sein Konkurrent <a href="http://www.algore2000.com/">Al Gore</a> brachte zwei neue Radio-Spots in Umlauf, in denen er die große Bedeutung der Vorentscheidungen<br />
des &quot;Super Tuesday&quot; unterstreicht. Und auch im Internet rührte er kräftig die Werbetrommel: am vergangenen Freitag<br />
präsentierte er sich mittels WebCast einem Online-Publikum &#8211; der Vizepräsident erläuterte an einer High School<br />
in Jacksonville (Florida) die Eckpunkte seiner Schul- und Bildungspolitik.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im Lager der &quot;Grand Old Party&quot; läßt <a href="http://www.georgewbush.com/">George Bush jun.</a> das Vorgefühl des<br />
sicheren Sieges erkennen &#8211; auf der Startseite der digitalen Wahlkampfzentrale prangt stolz der aktuelle<br />
&quot;Delegate Count&quot;: Bush führt hier mit 178:106 Stimmen. Dazu verweist der Präsidentensohn aus Texas auf seine<br />
glatten Erfolge bei den letzten Vorwahlen sowie die sichere Performance bei einer TV-Debatte mit seinen republikanischen<br />
Kontrahenten McCain and Alan Keyes.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der bereits leicht angeschlagene <a href="http://www.mccain2000.com/">John McCain</a> bittet auf seinem &quot;nationalen Kreuzzug&quot;<br />
schon beinahe verzweifelt um die Mithilfe der Bevölkerung. Auf der eigenständigen Mitmach-Website <a href="http://www.mccaininteractive.com/">&quot;McCainInteractive&quot;</a><br />
sollen derzeit vor allem Wahlhelfer für die Schlüsselstaaten Kalifornien und New York gewonnen werden.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die<br />
vielleicht schillerndste Online-Episode um den &quot;Super Tuesday&quot; stammt<br />
jedoch aus dem Wüstenstaat Arizona und ausnahmsweise einmal nichts mit<br />
den Sorgen und Nöten der Kandidaten zu tun: die Primaries der dortigen <a href="http://www.azdem.org/"> Demokraten</a><br />
eröffnen bereits morgen ihre Online-Wahlurnen zur Abstimmung zwischen Al Gore und Bill Bradley. Vier Tage<br />
lang können dann die registrierten Wähler auch im Internet ihr Votum abgeben &#8211; die herkömmliche Offline-Vorwahl<br />
findet dagegen erst am 11. März statt. Doch wird der Einsatz des Internet nicht allein positiv bewertet:<br />
das <a href="http://www.voting-integrity.org/">Voting Integrity Projekt</a> kritisierte die technologische Ausweitung<br />
des Abstimmverfahrens und befürchtete eine Benachteiligung der weniger medienkompetenten Wähler. Auf regionaler<br />
Ebene schienen die Bemühungen unter Hinweis auf die Probleme des &quot;digital divide&quot; &#8211; der ungleichen Vernetzung<br />
der Bevölkerung &#8211; zunächst von Erfolg gekrönt. Doch in der vergangenen Woche wurde die Beschwerde durch das<br />
Justizministerium abgelehnt und die erste rechtsgültige Abstimmung via Internet zugelassen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der digitale Mediendienstag hinterlässt selbstverständlich auch in den Online-Redaktionen der großen Nachrichtenanbieter<br />
seine Spuren &#8211; die seit Wochen beständig anwachsenden Archive der Zeitungen, Magazine und Online-Dienste<br />
bieten reichhaltige Informationen zum aktuellen Kampagnenverlauf. So liefern etwa <a href="http://www.cnn.com/ELECTION/2000/">&quot;AllPolitics&quot;</a>,<br />
der Online-Ableger des Nachrichtensenders CNN oder <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/politics/elections/2000/">&quot;OnPolitics&quot;</a>,<br />
das zuständige Angebot der Washington Post vorbildliche digitale Dossiers. Ein ähnliches Niveau bieten auch die<br />
Services der <a href="http://www.nytimes.com/library/politics/camp/whouse/index.html">New York Times</a>,<br />
des <a href="http://www.boston.com/campaign2000/">Boston Globe</a> und der <a href="http://www.latimes.com/news/politics/elect2000/pres/">Los Angeles Times</a>.<br />
Gerade diese drei Angebote sind aus einem weiteren Grund interessant für eine dienstägliche Online-Lektüre: die<br />
Bundesstaaten New York, Massachussetts und Kalifornien sind wichtige Primary-Schauplätze. Darüber hinaus<br />
gelten die Vorwahlen in Ohio als möglicherweise vorentscheidend für die Kandidatenauslese.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Während hierzulande am Faschingsdienstag die <a href="http://www.koelle-alaaf.de/">&quot;Fünfte Jahreszeit&quot;</a> auf<br />
die Zielgerade einbiegt, schlägt jenseits des Atlantiks der &quot;Super Tuesday&quot; seine Wellen &#8211; und auch wenn ganz<br />
andere Gründe dafür verantwortlich sind, für so manchen dürften die Folgen ganz ähnlich sein: überschäumende<br />
Freude oder böse Katerstimmung&#8230;<br />
</span></span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/www_supertuesday_usa_der_tolle_tag_im_us_wahlkampf-832/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
