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	<title>Symposium &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Symposium: “Mensch-Computer-Interaktion: KI für den Menschen“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Merz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2019 16:16:52 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Am 12. November veranstaltete die Gesellschaft für Informatik das Symposium „Mensch-Computer-Interaktion: KI für den Menschen“, auf welchem Expert*innen kurze Impulsvorträge zu Themen der Künstlicher Intelligenz (KI) und ihr Zusammenspiel mit dem Menschen und seiner Gesellschaft hielten. Anschließend diskutierte das Podium über digitale Ethik und die Möglichkeiten, welche die Künstliche Intelligenz birgt.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>Künstliche Intelligenz im Hier und Jetzt</h3>
<p>Bereits im Vorfeld der Vorträge vermittelte eine Ausstellung aktueller Forschungsprojekte einen Einblick, was Künstliche Intelligenz schon heute für den Menschen tun kann. Darunter war der charmante, kleine, weiße Pepper-Roboter mit dem passenden Namen „Robbie“, den das Institut für Angewandte Informatik der Uni Kiel mitgebracht hatte. Dieser Roboter arbeitet normalerweise im Altenheim, wo er die Bewohner*innen mit Musik und kleinen Spielen unterhält. Auch andere Projekte waren vertreten, so z.B. Mittelstand 4.0, ein Kompetenzzentrum, das kleine bis mittlere Betriebe bei der Digitalisierung durch KIs und andere Methoden unterstützt.</p>
<figure id="attachment_161950" aria-describedby="caption-attachment-161950" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-161950 size-full" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/11/Robbie_MIC_by_Valentin-Heller.jpg" alt="Frau betrachtet lächelnd den kleinen Roboter " width="1200" height="800" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/11/Robbie_MIC_by_Valentin-Heller.jpg 1200w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/11/Robbie_MIC_by_Valentin-Heller-300x200.jpg 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/11/Robbie_MIC_by_Valentin-Heller-1024x683.jpg 1024w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/11/Robbie_MIC_by_Valentin-Heller-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-161950" class="wp-caption-text">Roboter Robbie kann Tanzen, Memory spielen und Zaubertricks vorführen.</figcaption></figure>
<h3>Transparenz und Nachvollziehbarkeit</h3>
<p>Den Auftakt machte ein Vortag der Berliner Professorin Dr. Dagmar Monett über verschiedene Formen und Definitionen von Intelligenz und die Notwendigkeit eines klaren Vokabulars für KIs. Anschließend stellte Leonie Beining, Projektleiterin bei der <a href="https://www.stiftung-nv.de/de/projekt/algorithmen-fuers-gemeinwohl" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stiftung „Neue Verantwortung“</a>, wie Algorithmen dem Gemeinwohl dienen könnten. Dabei betonte sie vor allem, wie wichtig es ist, dass KIs für Menschen transparent und nachvollziehbar sind. Nur wenn Menschen wissen, warum und wann eine KI eingesetzt wird oder warum sich die KI für etwas entscheidet, kann das Vertrauen und die Akzeptanz von KIs in der Gesellschaft wachsen.</p>
<p>Professor Dr. Michael Koch setzte in seinem Vortag diesen Gedanken fort und schilderte, wie die Uneinsichtigkeit der Ergebnisse von KIs im Lauf der letzten 30 Jahren mit wachsender Komplexität und Automatisierung immer weiter zugenommen hat. Da KIs in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen würden, sei die Schnittstelle zwischen Mensch und KI von besonderer Wichtigkeit, um deren einfache Einsetzbarkeit weiterhin zu gewähren, aber auch um eine Evaluierung der genutzten Daten und Ergebnisse zu ermöglichen.</p>
<h3>KI-Strategie der Bundesregierung</h3>
<p>Auch die deutsche Bundesregierung hat das Potenzial der Künstlichen Intelligenz <a href="https://politik-digital.de/news/ki-und-gesellschaft-eine-bestandsaufnahme-156825/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkannt </a>und seit November letzten Jahres eine neue KI-Strategie entwickelt, berichtete Ute Bernhardt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Der Staat verfolgt mit dieser Strategie das Ziel, dass Deutschland einer der führenden Standorte für KI-Anwendungen werden solle. Dafür sind viele einzelne Komponenten auf unterschiedlichen Ebenen notwendig: das Thema KI solle verstärkt in die Forschung und Bildung einziehen, und über nationale Weiterbildungsprogramme in die Wirtschaft transferiert werden. Es wird außerdem notwendig sein, den rechtlichen Ordnungsrahmen anzupassen sowie neue Normen zu schaffen.</p>
<h3>Podiumsdiskussion: KI und Verantwortung</h3>
<p>Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch eine Podiumsdiskussion mit vorherigen Redner*innen und unter der Beteiligung des Publikums. Ein erster Punkt war, dass die KI sich technisch noch im Zustand des Aufrückens auf den aktuellen Stand der Digitalen Revolution befände. Beim Thema digitale Ethik kamen die Expert*innen zu dem Ergebnis, dass durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz eine neue Verantwortung beim Erlangen und Verwenden der Daten ensteht und damit auch die Forderung nach Internationalen Regulierungen. Einigkeit herrschte darüber, dass beim Einsatz von KI der Nutzen für die Menschen Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben müsse. Transparenz und Nachvollziehbarkeit seien die unverzichtbare Basis, um die nötige Akzeptanz bei der Bevölkerung zu schaffen. Entscheidend für die weitere Implementierung der KI werde außerdem  sein, dass eine souveräne Nutzung Künstlicher-Intelligenz-Systeme ein vertieftes Software-Knowhow der User*innen und ein umfassend digitalisiertes Umfeld voraussetzt.</p>
<p><strong>Titelbild und Artikelbild:</strong> Valentin Heller | Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie</p>
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</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Europarat lädt zur eDemocracy-Tagung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2007 15:10:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Beteiligung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Europarat befasst sich mit den Potenzialen des Internets für die Demokratie. In Straßburg findet vom 23. bis 24 April das „<a href="http://www.coe.int/t/e/integrated_projects/democracy/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Symposium on e-Democracy</a>“ statt. Wissenschaftler und Praktiker aus der gesamten EU tauschen sich über Erfahrungen, Nutzen und Erwartungen für die Demokratie im weltweiten Netz aus.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Europarat befasst sich mit den Potenzialen des Internets für die Demokratie. In Straßburg findet vom 23. bis 24 April das „<a href="http://www.coe.int/t/e/integrated_projects/democracy/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Symposium on e-Democracy</a>“ statt. Wissenschaftler und Praktiker aus der gesamten EU tauschen sich über Erfahrungen, Nutzen und Erwartungen für die Demokratie im weltweiten Netz aus.</p>
<p><!--break--><br />
Ein Kernthemen der Tagung ist die Kommunikation zwischen Bürger und Politik. Tools für eGovernment und eDemocracy können zudem für die Vernetzung der Bürger untereinander und die Durchführung politischer Kampagnen eingesetzt werden, dieses Themenfeld steht ebenfalls auf der <a href="http://www.coe.int/t/e/integrated_projects/democracy/02_Activities/002_e-democracy/CAHDE%20-%20Ad%20hoc%20Committee%20on%20E-Democracy/Symposium-draft-programme-%20EN%2004-04-07.asp#TopOfPage" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tagesordnung</a>.<br />
Die Versprechungen der elektronischen Demokratie klingen verheißungsvoll. Doch welchen Einfluss haben eDemocracy-Programme auf die politischen Entscheidungen im realen Leben tatsächlich? Auf dieser Frage liegt ein weiterer Schwerpunkt. Auch neue Problemfelder, wie rechtliche Bedingungen für den Einsatz von eDemocracy-Websites und die Schulung von Medienkompetenz, werden diskutiert. Die Teilnehmer stellen Beispiele aus der Praxis vor und entwickeln gemeinsam neue Möglichkeiten für die elektronische Beteiligung.<br />
Die Veranstaltungen sind öffentlich, nach einer Voranmeldung ist die Teilnahme kostenlos. Die Anfahrt nach Straßburg lohnt sich: Auf der Rednerliste steht zum Beispiel Ann Macintosh vom <a href="http://itc.napier.ac.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">International Teledemocracy Centre</a> der Napier University Edinburgh, das unter anderem für die elektronischen Petitionen des <a href="http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschen Bundestages</a> und des <a href="http://epetitions.scottish.parliament.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schottischen Parlaments</a> verantwortlich ist. Tom Steinberg von <a href="http://www.mysociety.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MySociety.org</a> wird über erfolgreiches politisches Online-Engagement referieren und Peter Mambrey vom <a href="http://www.fit.fraunhofer.de/" target="blank" rel="noopener noreferrer">Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik</a> wird erklären, wie man vom Hype um die e-Schlagworte zu einer gesicherten Stärkung der Online-Partizipation gelangt. </p>
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