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	<title>Techno &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#8220;Die Loveparade lebt von Berlin&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Laarmann]]></category>
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		<category><![CDATA[Techno]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Jürgen Laarmann im Chat am 19. Juli 2001</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Jürgen Laarmann im Chat am 19. Juli 2001</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Die Loveparade sei in Schwierigkeiten, Teile der Szene rebellierten und Dr. Motte<br />
entwickele sich gerade zur <i>&quot;tragischen Figur&quot;</i> &#8211; so bewertetete zumindest<br />
der Techno-Guru Jürgen Laarmann die derzeitige Befindlichkeit der Techno-Musikszene.<br />
Der Mitbegründer der Loveparade und ehemaliger Chefredakteur bei Frontpage chattete<br />
über die Interna des umstrittenen Ravespektakels, ihre politische Bedeutung und<br />
die Wiederbelebung seines Musikmagazins.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dass die Loveparade in<br />
Schwierigkeiten ist, sei spätestens seit dem Gerichtsprozeß über den<br />
Statut der Veranstaltung als politische Demionstration klar, doch auch<br />
mit den Veranstaltern gebe es Streit. So berichtet Laarmann auf die<br />
Frage, wann das <i>&quot;dicke Ende&quot;</i> der Parade komme; <i>&quot;Vielleicht nach diesem Jahr. Teile der Szene rebellieren, Sponsoren sind entsetzt.&quot;</i> Der Grund: <i>&quot;Inkompetenz&quot;</i> der Love Parade, <i>&quot;strenge Bedingungen gegen die Wagenbetreiber&quot;</i>, die <i>&quot;Arroganz&quot;</i> der Veranstalter und die <i>&quot;Bevorzugung der eigenen Künstler unter dem Decknamen der Liebe&quot;</i>.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Wann es zum<br />
finalen Aufbegehren der Szene kommt, wusste auch Laarmann nicht zu<br />
sagen. Die Zeitschrift Raveline hat schon für die diesjährige Parade zu<br />
Streik-Protesten gegen die Planetcom aufgerufen, um auf Mißstände<br />
hinzuweisen &#8211; um 17 Uhr sollen die Wagen stillstehen, eine Resolution<br />
soll verlesen werden. <i>&quot;Im Moment telefonieren die Planetcom Leute mit den Wagenbetreibern, um sie vom &#8216;Streik&#8217; abzuhalten&quot;</i>, berichtete Laarmann. Er selber stieg schon vor Jahren aus dem Organisationsteam aus. Der Grund: <i>&quot;Ich war mit den Organisatoren heillos zerstritten&quot;</i>. Er spekulierte über Dr. Motte, eine der Hauptfiguren der vergangenen elf Paraden: <i>&quot;Er wird gerade zur tragischen Figur&quot;</i>  Nachdem Dr. Motte nicht mehr die Hymne entwerfen durfte, habe er sogar bei der Fuckparade mitmachen wollen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Fuckparade, Gegenveranstaltung zur Loveparade, konnte in Laarmanns Augen ihren politischen Charakter bewahren. <i>&quot;Ein schlimmer Tag für die Demokratie&quot;</i><br />
interpretierte er deswegen auch das Verbot, die Fuckparade als<br />
Demonstration zu veranstalten. Es sei Zeit, dass die Gerichte Demos mit<br />
Musik als emotionalen Träger anerkenne. Die Fuckparade repräsentiere<br />
heute <i>&quot;ideologisch sehr viel, was die erste Love Parade ausgemacht&quot;</i> habe. Sie habe aber nicht wirklich Chancen wegen ihrer <i>&quot;Gabba-Musik-Herkunft&quot;</i> und ihres <i>&quot;Outfits&quot;</i>.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Neben der<br />
politischen Aufladung interessierten sich die Chatter auch für die<br />
Finanzen des Mega-Events Love Parade. Dass deren Kommerzialisierung<br />
nicht unbedingt zu Innovationen in der Technomusikszene beiträgt war<br />
common sennse. Auf die Frage, wieviel Geld im Spiel sei, antwortete<br />
Laarmann: <i>&quot;Na<br />
da kann jeder Mal rechnen. Wenn eine Millionen Leute kommen und im<br />
Schnitt 500 Mark ausgeben, dann sind das eine halbe Milliarde Mark.&quot;</i><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Schätzungen, wie viele Raver<br />
es dieses Jahr in die Hauptstadt zieht, weichen auseinander. Die<br />
Veranstalter setzten die zu erwartenden Besucherzahlen <i>&quot;bewußt&quot;</i> niedrig an, um später darüber jubeln zu können, die Prognosen übertroffen zu haben, glaubt Laarmann.<br />
</span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Das ausführliche Transkript finden sie <a href="http://www.stern.de/politik/chataktuell/archiv/5150_26171.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</b><br />
</span> <!-- Content Ende -->  </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><center><br />
<i><a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Kommentieren<br />
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<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
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</center></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Es gibt auf der Love-Parade eine Revolution.&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quotes_gibt_auf_der_loveparade_eine_revolutionquot-375/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Fuckparade]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Kliehm]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
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		<category><![CDATA[Loveparade]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Martin Kliehm im Chat am 12. Juli</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Martin Kliehm im Chat am 12. Juli</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Am Tag des Chats fiel die Entscheidung des Bundesverfassungs-<br />
gerichts: Die Fuckparade, die Gegenveranstaltung zur eine Woche später stattfindenden<br />
Love-Parade, bekommt bis zu einer Hauptverhandlung den Status als politische<br />
Demonstration abgesprochen. Martin Kliehm, Veranstalter der Fuckparade, äußerte<br />
sich im Chat zu dieser Entscheidung und ihren Konsequenzen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Kliehm kündigte eine &quot;Revolution&quot; auf der Love-Parade an: Aus Protest gegen<br />
die zunehmende Kommerzialisierung würden alle Wagen um 17 Uhr für 10 Minuten<br />
stehen bleiben und die Musik ausstellen, damit eine Protestrede gegen Planetkom<br />
verlesen werden könne. &quot;<i>Entweder es gibt *massive* Veränderungen, oder sie<br />
können ihre Parade nächstes Jahr ohne Wagen machen. </i>&quot; Eine Woche später<br />
solle dann eine eigene, authentischere und verantwortlichere Parade der Wagenmacher<br />
folgen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Zu dem &quot;Verbot&quot; der eigenen Veranstaltung Fuckparade durch das Bundesverfassungsgericht,<br />
die eine Woche vorher stattfinden wird, sagte Kliehm: Ein bisschen enttäuscht<br />
sei er schon, auch wenn nun endlich eine Entscheidung da sei. <i>&quot;Ich hätte<br />
mehr vom Bundesverfassunsgericht erwartet&quot; </i>. Das BverfG habe damit die Chance<br />
versäumt, das Demonstrationsrecht konkreter zu definieren und so auch neue Demo-Formen<br />
zu schützen. Dies bedeute nicht nur den Tod der Fuckparade, sondern könne auch<br />
Auswirkungen auf Veranstaltungen wie die Hanfparade oder den Christopher Street<br />
Day haben. &quot;<i>Jetzt haben die Ordnungsämter und Versammlungs-<br />
behörden einen Freibrief, alles zu untersagen, was ihnen nicht in den Kram paßt&#8230;<br />
für mich ist das ein Skandal! </i>&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Die Fuckparade-Veranstalter kündigten direkt nach dem Beschluss für den 14.<br />
Juli eine neue, &quot;klassische&quot; Demonstration &quot;<i>für Demonstrationsfreiheit und<br />
die freie Wahl der Mittel einer Demo</i>&quot; auf der Karl-Marx-Allee an. Mit Megafonen<br />
und Transparenten sei dies eine &quot;<i>echte ‚old-school&#8217; Demo wie anno 1968</i>&quot;.<br />
Statt den Umzug mit Musikwagen zu machen, seien die Teilnehmer zu zivilem Ungehorsam<br />
aufgerufen: &quot;<i>Bringt Instrumente, Trommeln, Ghettoblaster mit, seid selbst<br />
das Soundsystem, das für die Fuckparade verboten wurde!</i>&quot; Unterstützt würden<br />
sie dabei von einem Radiosender, der für die Zeit der Demo seine Frequenz zur<br />
Verfügung stellt. Die Idee: Jeder solle ein Radio mitbringen und auf die gleiche<br />
Frequenz stellen. Dies sei nicht verboten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Das politische Anliegen der Fuckparade, eine &quot;<i>gesunde Sub- und Clubkultur<br />
in lebenswerten Städten</i>&quot; zu erhalten, sei auch weiterhin aktuell. Techno<br />
könne nicht unpolitisch sein, &quot;<i>wenn Clubs geschlossen werden &#8211; und sich die<br />
ganzen Viertel drumherum mit verändern, zum Negativen</i>&quot;. Die Love-Parade<br />
sei dagegen rein kommerziell und weigere sich stets, auch Verantwortung zu übernehmen.<br />
&quot;<i>Das fängt schon beim Müll an (wie wär&#8217;s mal mit Müllvermeidung?), geht über<br />
Toiletten zur Route durch die grüne Lunge Berlins. </i>&quot; Zudem &quot;<i>verarschen<br />
sie alle: Die Raver, die Wagenmacher &#8230; alle möchten die Parade, hassen aber<br />
Planetcom</i>&quot;, schrieb Kliehm.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Das ausführliche Transkript finden sie <a href="http://www.stern.de/politik/chataktuell/archiv/5150_27183.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</b><br />
</span> <!-- Content Ende -->  </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><center><br />
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