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	<title>Telekommunikationsmarkt &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Telekommunikationsmarkt &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Vectoring: Technischer Fortschritt oder Bremsklotz für den Glasfaserausbau?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Wolff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 12:08:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Deutsche Telekom möchte das umstrittene Vectoring als Übergangstechnologie einsetzen, um kurzfristig schnelleres Internet bei geringeren Investitionskosten anbieten zu können. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/telephonecable_brebooks_flickr_CC-BY-SA-2.0_v1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-149140 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/telephonecable_brebooks_flickr_CC-BY-SA-2.0_v1.jpg" alt="" width="640" height="280" /></a>Die Deutsche Telekom möchte das umstrittene Vectoring als Übergangstechnologie einsetzen, um kurzfristig schnelleres Internet bei geringeren Investitionskosten anbieten zu können. Wo liegen die Vor- und Nachteile und was ist Vectoring eigentlich?</p>
<p>Anstatt den Glasfaserausbau weiter voranzutreiben, möchte die Deutsche Telekom – das größte Telekommunikationsunternehmen Deutschlands – nun in Vectoring investieren. Konkurrenten und Verbände üben jedoch scharfe Kritik. Re-Monopolisierung, langfristiger Schaden für den Wirtschaftsstandort Deutschland und Fehlinvestition in eine veraltete Technologie lauten ihre Einwände. Ist Vectoring also nur ein Hemmschuh gegenüber dem Heilsbringer Glasfaser? Mittlerweile haben sich insgesamt 25 deutsche und europäische Wirtschaftsverbände in einem Brief direkt an die EU-Kommission und Digital Kommissar Günther Oettinger gewandt. Neben vielen ITK-Branchenorganisationen wie BREKO und VATM, wenden sich aber auch der Deutsche Landkreistag, Digitale Gesellschaft e.V., der Deutsche Bauernverband und der Deutsche Landfrauenverband gegen die Vectoring-Pläne von Bundesnetzagentur und Telekom. Gegenstimmen kommen also nicht nur von Seiten der direkten Telekom-Konkurrenz. In dem gemeinsamen Schreiben sprechen sie sich gegen den Antrag der Telekom aus. Eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ist in Planung. Was ist also dran an diesem Vectoring und woher rührt die große Kritik?</p>
<h3>Vectoring: Was ist das?</h3>
<p>Vectoring ist ein technischer Lösungsansatz, der aktuelle Datenübertragungsmethoden optimieren soll. Mithilfe der Technologie kann die bestehende Telekommunikationsinfrastruktur, welche vorwiegend auf Kupferleitungen aufbaut, aufgewertet werden. Laut <a href="https://www.telekom.com/medien/156156">Telekom</a> könnte das zu einer Steigerung der Datendurchsatzraten von bis zu 100 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload führen. Ein deutlich höherer Wert als bei vielen alternativen Methoden – zum Vorteil für VerbraucherInnen. Doch wie ist das möglich?</p>
<p>Bisher stellen sogenannte „Übersprechungseffekte“ einen limitierenden Faktor für einen optimalen Datendurchsatz dar. Mithilfe von Vectoring können nun gegenseitige Störsignale in den betroffenen Hauptkabeln gefiltert und höhere Durchsatzraten erzielt werden. Klingt zunächst ganz hervorragend!</p>
<p>Dennoch hat der Einsatz von Vectoring einen deutlichen Nachteil. Wirtschaftlich rentiert sich der Einsatz von Vectoring erst, wenn er flächendeckend erfolgt. Sind mehrere Technologien von verschiedenen Anbietern gleichzeitig in einer Hauptleitung im Einsatz, sinken die Optimierungseffekte von Vectoring – Durchsatzraten blieben ungewiss. Kundenfreundliche Vertragsangebote könnten auf einer solchen Basis nur schwerlich realisiert werden. Um alleinigen Zugang zu den etwa 8.000 Hauptverteilern des deutschen Telekommunikationsnetzwerkes zu erhalten, hat sich die Deutsche Telekom deshalb am 23. November vergangenen Jahres mit einem ersten Konsolidierungsantrag an die Bundesnetzagentur gewandt. Nur so könne ein wirtschaftlicher und flächendeckender Einsatz von Vectoring gewährleistet werden.</p>
<p>Moment, ein einzelner Netzbetreiber, Zugriff auf einen gesamten Hauptverteiler? Ja, hier werden die Probleme von Vectoring deutlich. Sie beziehen sich vor allem auf die Frage nach dem Wettbewerb. Bisher besteht dieser nämlich zwischen Netzanbietern und wäre nun durch die Zusage der Bundesnetzagentur zumindest beeinflusst. Das bemängeln auch Konkurrenten und protestieren gegen den am 07. April veröffentlichten <a href="http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Service-Funktionen/Beschlusskammern/1BK-Geschaeftszeichen-Datenbank/BK3-GZ/2015/2015_0001bis0999/BK3-15-0004/Konsolidierungsverfahren/Konsolidierungsentwurf_final.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1">Vectoring-II Antrag</a>.</p>
<h3>„Telekom-II Antrag“?</h3>
<p>Die Bundesnetzagentur gibt sich gegenüber dieser Kritik diplomatisch. Forderungen und konstruktive Vorschläge wurden ausführlich im neuen Entscheidungsentwurf beachtet. In der <a href="http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1432/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/160407_Vectoring.html;jsessionid=3F4B936D6990DAB941674A263E23C210">Pressemitteilung</a> der Bundesnetzagentur führt Jochen Homann, Präsident der Regulierungsbehörde, dazu aus: „[…] Wir kommen auch nach nochmaliger intensiver Analyse zu dem Schluss, dass ein Vectoring-Ausbau der Nahbereiche hilft, den Breitbandausbau zu fördern. Es werden weder der Wettbewerb außer Kraft gesetzt noch werden andere Technologien ausgebremst.“</p>
<p>Vor dem Hintergrund der weitreichenden Kritik habe die Bundesnetzagentur den neuen Antrag entschärft. Hierzu sei Wettbewerbern die Möglichkeit eingeräumt worden, Nahbereiche ebenfalls durch die Vectoring-Technologie zu erschließen. Dadurch sei der Wettbewerb weiter gewährleistet, so die Bundesnetzagentur. Mitbewerbern werde außerdem ein hochwertiges Vorleistungsprodukt angeboten, sollten sie aus Hauptverteilern gedrängt werden. Außerdem verweist die Bundesnetzagentur auf die neuesten Ausbau- und Investitionszusagen der Deutschen Telekom, welche vor dem aktuellen Antrag noch nicht feststanden. Nun wolle sich die Telekom aber einseitig dazu verpflichten, bis 2018 alle Nahbereiche auch wirklich mit Vectoring zu erschließen. Der Antrag sei deshalb an die europäische Kommission übermittelt worden. Sollte die Kommission keine Einwände gegen den Vorschlag vorbringen, steht dem Antrag nichts mehr entgegen.</p>
<h3>Stau auf dem Weg zum schnelleren Internet?</h3>
<p>Auf der Seite der VerbraucherInnen ist der Einsatz der Übergangstechnologie, Vectoring, zunächst sehr vielversprechend. Haushalte in Nahbereichen die kurzfristig nicht mit höheren Bandbreiten durch Glasfasernetze versorgt werden könnten, sind klare Profiteure der Technologie. Kurzfristig schnelleres Internet: Vectoring schafft hier Abhilfe.</p>
<p>Aus der Perspektive der Verbände und Konkurrenten sind die Reaktionen und Zugeständnisse der Bundesnetzagentur aber lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein. Denn der Zugang zu Hauptverteilern bedeutet eine massive Einflusssteigerung der Deutschen Telekom. Daher ist es einseitig, an dieser Stelle mit der Restriktion der Vectoring-Technologie zu argumentieren und darauf  zu pochen, dass ein optimaler Einsatz der Technologie nur gewährleistet werden kann, wenn er flächendeckend durch einen einzelnen Netzbetreiber umgesetzt wird. Zudem stellt sich die Frage, ob hier die Unternehmensanteile der Bundesrepublik Deutschland an der Deutschen Telekom (14,3 Prozent) Einfluss auf die Entscheidung hatten. Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), vertritt die Interessen von etwa 100 Telekommunikations- und Multimediaunternehmen. Er verdeutlicht in einer Pressemeldung: „[…] Grundsätzlich gestattet die BNetzA weiterhin nach fast 20 Jahren erfolgreichen Wettbewerbs erstmals einem Unternehmen den weitgehend monopolistischen Einsatz einer Technologie“.</p>
<p>Selbstverständlich sind Unternehmen darauf angewiesen Übergangstechnologien zu nutzen, um Gewinne zu erwirtschaften und weiter in den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur zu investieren. Probleme entstehen aber, wenn einzelne Markteilnehmer von Regulierungsbehörden bevorteilt werden. Hier eröffnet sich beispielsweise in „Maßnahmenpunkt 11“ der Breitbandstrategie der Bundesregierung ein deutlicher Widerspruch: „Bei der konkreten Ausgestaltung der Anreizmechanismen wird die Bundesregierung im Interesse des Wettbewerbs darauf achten, dass niemand vom Netzzugang ausgeschlossen wird und das Prinzip der Nicht-Diskriminierung gewahrt bleibt. Auch dürfen die Regelungen nicht zu Wettbewerbsverzerrungen im Markt führen.“ Vor diesem Hintergrund der Telekom dennoch den Zugang zu Hauptverteilern zuzusprechen und Wettbewerber mit Vorleistungsprodukten zu vertrösten, ist daher problematisch.</p>
<p>Die Breitbandstrategie der Bundesregierung zielt zudem darauf ab, eine zukunftsfähige Netzmodernisierung sicherzustellen und zu beschleunigen. Kupferstrecken sollen dabei gezielt durch Glasfaserausbau ersetzt und Fehlinvestitionen vermieden werden. Entgegen dieser Zielsetzung eröffnet die Bundesnetzagentur nun den Einsatz von Vectoring. Durch die Möglichkeit, bei geringeren Investitionskosten schneller Gewinne zu erzielen als durch den Ausbau von Glasfasernetzen, werden Alternativen zum Vectoring gehemmt. Auch Wettbewerber der Telekom werden aktiv in ihren Glasfaserausbauplänen gebremst, da eine parallele Investition in Glasfaser- und Kupferleitungen nicht wirtschaftlich ist. Die Integration von Vectoring in die Telekommunikationsinfrastruktur führt deshalb schließlich zu einer Abnahme der Investitionen in die deutschen Glasfasernetze. Deren flächendeckender Ausbau verzögert sich so weiter. Vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs nach noch schnelleren Internetverbindungen, ist das ein Problem. Die fehlenden Investitionen in die Glasfaserinfrastruktur entwickeln sich dann auch zum langfristigen Nachteil für Nahbereiche. Insgesamt sollte der neue Vectoring-II Antrag daher kritisch betrachtet werden. Hier gilt es, Vor- und Nachteile des Vectoringeinsatzes für den Wettbewerb der Telekommunikationsbranche, den langfristigen Breitbandausbau in Deutschland und schließlich für VerbraucherInnen abzuwägen.</p>
<p><span class="licensetpl_attr">Titelbild: <a href="https://www.flickr.com/photos/brewbooks/7780990192/in/photostream/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(011): 200 pair telephone cable model of corpus callosum </a> by <a href="https://www.flickr.com/photos/brewbooks/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">brewbooks</a> via <a href="https://www.flickr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">flickr</a> is licensed under <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a></span></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Linke will Netz für Alle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Drescher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 17:02:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Halina Wawzyniak]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesarbeitsgemeinschaft Netzpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Chaos Computer Club]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="420" height="151" border="7" align="bottom" title="Urbach, Weise, Mönike, Fischbach bei &#34;Netz für Alle&#34;" src="/sites/politik-digital.de/files/nfa_teaser_3.jpg" /><br />
Die Linke will sich in Zukunft stärker netzpolitisch profilieren.
Am Wochenende wurde die Bundesarbeitsgemeinschaft Netzpolitik ins Leben gerufen, am Samstag diskutierten Parteienvertreter bei einer Konferenz in Berlin zusammen mit Experten und Netzaktivisten über das Verhältnis von Internet und Politik. 
<p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" width="420" height="151" border="7" align="bottom" title="Urbach, Weise, Mönike, Fischbach bei &quot;Netz für Alle&quot;" src="/wp-content/uploads/nfa_teaser_3.jpg" /><br />
Die Linke will sich in Zukunft stärker netzpolitisch profilieren.<br />
Am Wochenende wurde die Bundesarbeitsgemeinschaft Netzpolitik ins Leben gerufen, am Samstag diskutierten Parteienvertreter bei einer Konferenz in Berlin zusammen mit Experten und Netzaktivisten über das Verhältnis von Internet und Politik. </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Themen wie Freiheit und Offenheit des Internet, informationelle Selbstbestimmung sowie die digitale Spaltung entlang von Bildung und Einkommen sollen laut <a target="_blank" href="http://dielinke-netzpolitik.de/2011/08/aufruf-zur-grundung-einer-bag-netzpolitik-der-partei-die-linke/" rel="noopener noreferrer">Gründungsaufruf</a> in der Arbeitsgemeinschaft (BAG) Netzpolitik diskutiert und längerfristig als Parteiposition erarbeitet werden. Für ihre Partei gehe es dabei vor allem darum, &quot;wie linke Politik die Möglichkeiten des Netzes für alle sichern kann, und dabei muss man auch Eigentumsfragen stellen&quot;, erklärte die netzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Linken Halina Wawzyniak zu Beginn der Konferenz im Betahaus in Berlin-Kreuzberg. Passend zum Veranstaltungsmotto <a target="_blank" href="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/" rel="noopener noreferrer">&quot;Netz für Alle&quot;</a> forderte Constanze Kurz vom Chaos Computer Club in ihrer Keynote das Grundrecht auf einen Breitbandzugang und kritisierte, dass zwar das Fernsehgerät, nicht aber der Internetzugang zu den Grundbedürfnissen von Hartz 4-Empfängern erklärt wurden. Das Internet sei ein öffentliches Gut, deswegen müsse es ein Recht auf Teilhabe geben, fasste der österreichische Philosoph und Publizist Robert Misik anschließend die Debatte zusammen. </p>
<p>Warum diese Idee eher Wunschdenken denn Realität ist, wurde in der Diskussion über den Ausbau der Netz-Infrastruktur im Workshop &quot;Wem gehört das Netz?&quot; schnell deutlich. Die Ursache für die grauen Flächen im Breitbandnetz liegt nach Ansicht des Medienrechtlers Jan Mönikes vor allem in der Privatisierung der Infrastruktur. Mönikes verwies auf die hohen Investitionskosten und geringen Margen beim Netzausbau und sieht ein Marktversagen in bestimmten Regionen: &quot;Dort wo es sich ökonomisch nicht rentiert, wird es nicht zu einem weiteren Ausbau kommen. Da brauchen wir dann staatliche Investitionen&quot;. Auch der Netzaktivist Stephan Urbach (<a target="_blank" href="http://telecomix.org/" rel="noopener noreferrer">telecomix.org</a> / <a target="_blank" href="http://12milesahead.org" rel="noopener noreferrer">12 Miles Ahead</a>) fordert eine Mischung aus staatlichen und privaten Netzen, er findet Gefallen an der Idee der genossenschaftlich organisierten Netze in Bürgerhand. Mönikes hält dagegen, dass solche Genossenschaften oder kommunalen Netzbetreiber oft mit zu hohen Investitionskosten zu kämpfen hätten. Rainer Fischbach findet solche &quot;Klein-klein-Lösungen&quot; innerhalb einer globalen Netz-Infrastruktur wenig sinnvoll. Vielmehr bräuchte es zu Verwirklichung eines &quot;sozialen Internet&quot; mehr gesetzliche Regulierung des Telekommunikations-Marktes, meint der IT-Experte.</p>
<p>Von der derzeitigen Telekommunikationspolitik in Deutschland zeigten sich die Referenten eher enttäuscht. So kritisierte Fischbach, dass Deutschland bei den Investitionen in den Ausbau des Glasfasernetzes zu den Schlusslichtern unter den OECD-Ländern gehöre. Schuld am fehlenden Fortschritt im Netzausbau, so Mönikes, sei vor allem die Politik. Es gebe weder Interesse noch Expertise seitens der Parteien in diesem Bereich. Mönikes wünscht sich dementsprechend mehr Aufmerksamkeit von Seiten der Netzpolitiker und Netzaktivisten für das &quot;totlangweilige&quot; Thema. </p>
<p>Auf der Konferenz-Website finden sich Zusammfassungen weiterer Workshops zum Thema <a target="_blank" href="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2011/09/03/panel-digitale-spaltung/" rel="noopener noreferrer">Digitale Spaltung</a>, <a target="_blank" href="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2011/09/03/panel-informationsfreiheit/" rel="noopener noreferrer">Informationsfreiheit</a> sowie ein Videostream vom Panel: <a target="_blank" href="http://www.livestream.com/dielinke/video?clipId=pla_8e06d2e7-3a0e-4a94-845f-d5b549ce930a&amp;utm_source=lslibrary&amp;utm_medium=ui-thumb" rel="noopener noreferrer">Digitale Arbeit als bezahlte Arbeit</a>. Die Konferenz fand in diesem Jahr zum zweiten Mal statt und wurde in Kooperation mit der <a target="_blank" href="http://www.rosalux.de/" rel="noopener noreferrer">Rosa-Luxemburg-Stiftung</a> durchgeführt.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„VoicE“ – eine Stimme für EU-Bürger?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/voice-internet-plattform-eu-buerger-4110/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friederike Günther]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 12:17:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikationsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Forum]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Der EU-Verbraucherschutz – für die meisten Bürger wie ein Labyrinth ohne Karte. Die Plattform „VoicE“ versucht nun mehr Transparenz zu schaffen und gleichzeitig ein Band zwischen Politikern und EU-Bürgern zu flechten. Ob das gelingen kann?  
<img src="/sites/politik-digital.de/files/VoicE_1.jpg" alt="Plattform VoicE" width="250" height="186" /> 
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der EU-Verbraucherschutz – für die meisten Bürger wie ein Labyrinth ohne Karte. Die Plattform „VoicE“ versucht nun mehr Transparenz zu schaffen und gleichzeitig ein Band zwischen Politikern und EU-Bürgern zu flechten. Ob das gelingen kann? <br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/VoicE_1.jpg" alt="Plattform VoicE" width="250" height="186" /><br />
<!--break--></p>
<p>
<b>Hintergrundinformationen: ja</b>
</p>
<p>
Das <a href="http://www.bw-voice.eu/index.php?option=com_frontpage&amp;Itemid=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU-Projekt „VoicE“</a> stellt ausführliche Hintergrundinformationen zu den europäischen Institutionen, ihrer Funktionsweise und dem EU-Gesetzgebungsprozess bereit. Auch zu ausgewählten Verbraucherschutzthemen wie Telekommunikation oder Sicherheit von Spielzeug findet der Bürger jede Menge Lesestoff. So weit, so gut. Von einer aktiven Auseinandersetzung der Bürger untereinander, geschweige denn einem Dialog mit den Politikern, kann aber nicht die Rede sein.
</p>
<p>
<b>Diskussionen: nein</b>
</p>
<p>
Ob Blog, Forum oder Beschwerdeformular &#8211; an Artikulationsmöglichkeiten mangelt es eigentlich nicht. <a href="http://www.bw-voice.eu/index.php?option=com_myblog&amp;Itemid=46" target="_blank" rel="noopener noreferrer">In dem Blog</a> können die User mit Politikern direkt diskutieren. Allerdings kommentiert keiner den bisher einzigen Post des baden-württembergischen Verbraucherministers Peter Hauk. Auch <a href="http://www.bw-voice.eu/index.php?option=com_smf&amp;Itemid=33" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das Forum</a> wirkt verwaist.
</p>
<p>
<b>EU: bürgerfern</b>
</p>
<p>
Zugegeben: Das biedere Antlitz der selbst ernannten „elektronischen Bürgerbeteiligungsplattform“schmeichelt nicht gerade dem Web 2.0 gewöhnten Auge. Aber steckt  hinter mangelndem Diskussionswillen nicht ein grundsätzlicheres Problem? Die Europäer nehmen die EU oft als bürgerfern wahr. Ein geeignetes Gegenmittel scheint auch mit dieser Plattform noch nicht gefunden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dreißig Jahre Münchner Kreis</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-verbraucherschutz-muenchnerkreis-shtml-2597/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Münchner Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikationsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[digitaler Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Think Tank]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Münchner Kreis wird 30. Obwohl von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, wirkt er dennoch bis tief in die Gesellschaft hinein. Die hiesige Liberalisierung der Telekommunikationsmärkte, die Novellierung des Telekommunikationsgesetzes oder die Digitalisierung von Rundfunk und Fernsehen sind nur einige der zentralen Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit, die ohne Mitwirken des Münchner Kreis kaum denkbar gewesen wären.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Der Münchner Kreis wird 30. Obwohl von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, wirkt er dennoch bis tief in die Gesellschaft hinein. Die hiesige Liberalisierung der Telekommunikationsmärkte, die Novellierung des Telekommunikationsgesetzes oder die Digitalisierung von Rundfunk und Fernsehen sind nur einige der zentralen Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit, die ohne Mitwirken des Münchner Kreis kaum denkbar gewesen wären.</p>
<p><!--break--></p>
<p class="normal">Der Münchner Kreis wurde im September 1974 auf Initiative von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und den Medien mit Unterstützung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gegründet. Professor Jörg Eberspächer, Münchner Kreis-Vorstand und Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationsnetze an der TU München: „Vor fünf Jahren hat der Münchner Kreis sein 25-jähriges Bestehen im Rahmen einer Fachkonferenz und einer großen Festveranstaltung gefeiert. In diesem Jahr werden wir bei unseren Herbstveranstaltungen auf die ,30’ zwar aufmerksam machen, aber nicht förmlich feiern – man kann und sollte das nicht alle fünf Jahre tun. Aber wir freuen uns sehr darüber, dass dieses Datum von außen bemerkt wird.“</p>
<p>Die gemeinnützige übernationale Vereinigung richtet regelmäßig Mitglieder- und Fachkonferenzen sowie internationale Kongresse aus, die jeweils vom Forschungsausschuss sorgfältig vorbereitet werden. Die Ergebnisse werden anschließend entsprechend publiziert. Bei aktuellen Anlässen wendet sich der Münchner Kreis mit Memoranden oder in Form von Dokumentationen auch direkt an die Öffentlichkeit. Als Ziele werden die Erforschung und der Betrieb von Kommunikationssystemen sowie deren Nutzung genannt. Ganz besonderes Augenmerk richtet der Kreis dabei jedoch auf die menschlichen, gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Probleme, die mit Einführung moderner Kommunikationstechniken auftreten können. Es wird zunehmend die Notwendigkeit erkannt, eine weltweite Infrastruktur der Telekommunikation zu entwickeln und den Wettbewerb auf den Telekommunikationsmärkten zum Vorteil des Nutzers zu fördern. Die Nutzungsbedingungen in rechtlicher, organisatorischer und wirtschaftlicher Hinsicht sollten international so homogen wie möglich gestaltet werden. Den Bürgern soll ein anschauliches Bild von der Zukunft der Telekommunikation vermittelt und damit Möglichkeiten und Folgen technologischer Entwicklungen aufgezeigt werden. Deshalb erfüllt der Münchner Kreis zum einen die Aufgabe, die Allgemeinheit auf den Prozess des Fortschritts vorzubereiten, andererseits wird versucht, die Reaktion der Menschen auf neue Kommunikationschancen zu erfassen und in den Systementwürfen zu berücksichtigen.</p>
<p>Professor Eberspächer: „Die Früherkennung des Kommunikationsbedarfs in Qualität und Quantität schafft die Voraussetzungen, um die technische Entwicklung, die Standardisierung und die wirtschaftliche Integration zu umfassenden Infrastrukturen rechtzeitig einzuleiten. Wenn es gelingt, diese Aufgaben zu lösen, dann ist die Telekommunikation ihrerseits in der Lage, positive Effekte zur Angleichung der Gesellschafts- und Wirtschaftsordnungen in den einzelnen Regionen der Erde auszulösen.“ Der Münchner Kreis wirkt dabei mit durch sachliche Untersuchung und kritische interdisziplinäre sowie übernationale Diskussion.</p>
<p>Belege für die erfolgreiche und engagierte Arbeit des Kreises gibt es indes viele. Münchner Kreis-Geschäftsführer Volker Gehrling: „Allein in den vergangenen fünf Jahren hatten wir 26 wissenschaftliche Veröffentlichungen.“ Und Münchner Kreis-Vorsitzender Professor Arnold Picot, Institut für Information, Organisation und Management an der LMU München, ergänzt: „Begleitend und unterstützend waren wir zum Beispiel an der Liberalisierung der Telekommunikationsmärkte in Deutschland sowie der jüngsten Novellierung des Telekommunikationsgesetzes beteiligt. Außerdem halfen wir konstruktiv mit beim Wandel von Rundfunk und Fernsehen in Richtung Digitalisierung bei gleichzeitiger Förderung neuer nützlicher Dienstleistungen, also etwa Hybriddienste, wie DVB-H.“</p>
<p>Bis zum Sommer 2004 drehte es sich bei den 221 Mitgliedern des Münchner Kreises hauptsächlich um die Zukunftspotenziale der Informationstechnologien: „Wir bemühen uns ja sehr um die Intensivierung des Bewusstseins für die enorme entwicklungspolitische Bedeutung der Telekommunikation. Deshalb richteten wir im Sommer in Berlin im Vorfeld des ,UN-Summit of the Information Society in Tunis 2005’ eine internationale Konferenz aus“ sagte Professor Picot.</p>
<p>Der Münchner Kreis arbeitet in den verschiedensten Bundesgremien, berät Telekom, Forschungsinstitute und Stiftungen. Immer mehr wirken aber nicht nur die Hersteller und Betreiber von Telekommunikationssystemen, sondern auch die Anwender und Nutzer der Systeme mit ihren Ansprüchen und innovativen Ideen an der Arbeit des Münchner Kreises mit. Volker Gehrling: „Durch die weltweite Deregulierung der ursprünglich von Monopolen dominierten Telekommunikation werden auf allen Ebenen (Netze, Dienstleistungen, Endgeräte) staatliche und private Wettbewerber von den zu behandelnden Fragen und Problemen berührt. Dies spiegelt sich auch im Kreis unserer Mitglieder wider.“ Um dem hohen wissenschaftlichen Anspruch gerecht zu werden, kooptieren allerdings nur die Organe des Münchner Kreises neue Mitglieder. „Das heißt“, so Prof. Picot, „es gibt keinen einfachen Beitritt mit Antrag auf Mitgliedschaft. Aber selbstverständlich erhält der Münchner Kreis viele wichtige Anregungen aus Fachkreisen für die Auswahl der Mitglieder.“</p>
<p>Und was sind die aktuellen Topthemen auf der Agenda des Münchner Kreises? Professor Picot: „Zum einen die Medienvernetzung im privaten Heim, wozu wir Mitte Oktober auch einen Fachkongress veranstalten, Voice over IP, also Internettelefonie und der Wandel der Telekommunikationsbranchen. Außerdem arbeiten wir an den Themen E-Health, Suchen und Finden im Internet, Information Security sowie Offshoring und Outsourcing.“</p>
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		<title>0190er-Gesetz und der Hashwert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[cberghahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Mehrwertdienstleistung]]></category>
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					<description><![CDATA[Durch das Gesetz zur Bekämpfung des Missbrauchs von 0190er/0900er Nummern sollen die Verbraucher in Zukunft sicherer telefonieren und surfen können. Doch nach Inkrafttreten fordern Verbraucherschützer schon Nachbesserungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Durch das Gesetz zur Bekämpfung des Missbrauchs von 0190er/0900er Nummern sollen die Verbraucher in Zukunft sicherer telefonieren und surfen können. Doch nach Inkrafttreten fordern Verbraucherschützer schon Nachbesserungen.<!--break--></p>
<p>Am 15. August 2003 ist das<br />
                    <a href="http://www.bmwi.de/Redaktion/Inhalte/Downloads/gesetz-bekaempfung-missbrauch-0190er-nr-fassung-verkuendung,property=pdf.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesetz</a> zur Bekämpfung des Missbrauchs von 0190er/0900er Mehrwertdienstenummern in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes soll die wirksamere Bekämpfung des Rufnummernmissbrauches sein. Nötig wurde es, nachdem in den letzten Jahren immer mehr Verbraucher durch unseriöse Anbieter abgezockt wurden.</p>
<p>
                    <strong>Die drei neuen Absätze</strong><br />
                    <br />Die<br />
                    <a href="http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/tkg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Novellierung</a> im Paragraphen 43 des Telekommunikationsgesetzes besteht aus drei neuen Absätzen. Absatz 43a bestimmt, dass der Verbraucher über die<br />
                    <a href="http://www.RegTP.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Regulierungsbehörde</a> für Telekommunikation und Post, kurz RegTP, innerhalb von 10 Tagen Auskunft erhalten sollen, wer der Dienstleister hinter der entsprechenden Nummer ist. In 43b wird das Tarifschema geregelt. Im Absatz 43c steht, was die RegTP bei Zuwiderhandlungen alles machen darf. Ihre Befugnisse reichen hier von der Abschaltung der Nummer bis zur Verhängung einer Geldbuße von bis zu 100.000 Euro an den Anbieter. Auf der Seite der RegTP gibt es eine<br />
                    <a href="http://bo2005.RegTP.de/prg/srvcno/srvcno900.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Suchmaschine</a>, mit deren Hilfe die Verbraucher nun direkt den Zuteilungsnehmer der seit Anfang des Jahres bestehenden 0900-Rufnummern inklusive Anschrift in Erfahrung bringen können.</p>
<p>
                    <strong>Was genau sagt das neue Gesetz?</strong><br />
                    <br />Ab August diesen Jahres sind die Anbieter nun verpflichtet, dem Kunden den genauen Tarif der Telefonverbindung im Voraus mitzuteilen. Teurer als 2 Euro pro Minute darf kein Gespräch werden, und der zeitunabhängige Blocktarif endet bei 30 Euro. Das gilt auch für Internet-Dialer, so dass Abzocker keine Chance mehr haben sollen. Eine 0190/0900 Verbindung wird nun auch vom Telefonanbieter automatisch nach 60 Minuten unterbrochen. Das bedeutet aber, dass eine Stunde immer noch stolze 120 € kosten kann. Die Verteilung der Nummern ändert sich grundlegend. Bisher vergab die RegTP die so genannten Mehrwertnummern an Netzbetreiber wie die Telekom oder Talkline. Die Netzbetreiber haben die Nummern dann entweder selber vermarktet oder an andere Nummernbetreiber untervermietet. Diese konnten dann die Nummern weitervermieten. Erst bei der Telefonrechnung schloss sich der Kreis, denn die Gebühren wurden wieder über den jeweiligen Netzbetreiber abgerechnet. Von unseriösen Angeboten geneppte Verbraucher konnten nur schwer vor Gericht gegen Betrüger vorgehen, da deren Adressen oft nicht zu ermitteln waren. Seit dem 15. August ist die Situation einfacher geworden. Die Verbraucher können bei der RegTP den Dienstleister erfragen, da sie dort einen Auskunftsanspruch haben.</p>
<p>
                    <strong>Aus 0190 mach 0900</strong><br />
                    <br />Noch einfacher und durchsichtiger soll das Nummergeflecht durch die 0900 Nummern werden. Sie gibt es seit dem 1. Januar 2003 und sie sollen bis zum 31. Dezember 2005 die 0190 Nummern ersetzen. Bei ihnen gibt es keine festgelegten Tarife. Allerdings gelten als Höchstgrenze die Tarife von Paragraph 43b. Ansonsten gelten bei ihnen festere Schemata als bei den 0190 Nummern: Unter 0900 -1 dürfen nur Informationsdienste angeboten werden, unter 0900 -3 Unterhaltungsdienste nicht erotischen Inhaltes und unter 0900-5 dann „sonstige Dienste“, auch erotische. 0900 &#8211; 9 ist als Einwahlnummer für Dialer vorgesehen. Bis zum 13. Dezember 2003 dürfen sich diese allerdings auch noch über 0190 und andere 0900 Nummern einwählen. Da die 0900 Nummern nicht mehr in Tausenderblöcken an einzelne Netzbetreiber abgegeben werden, sondern einzeln an Dienstleister und Privatpersonen und eine Weiter- und Untervermietung nicht erlaubt ist, erhofft sich die Regulierungsbehörde eine Abschreckung für unseriöse Anbieter. Denn um von der RegTP eine Nummer zu bekommen, ist man verpflichtet, Namen und Anschrift zu hinterlassen. Hat nun ein Verbraucher Probleme mit einem Anbieter, kann er dank Paragraph 43a den Anbieter und dessen Adresse durch die Behörde in Erfahrung bringen.</p>
<p>
                    <strong>Dialer</strong><br />
                    <br />Auch der verstärkte<br />
                    <a href="http://www.politik-digital.de/econsumer/verbraucherschutz/dialer.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Missbrauch durch Webdialer</a> soll dank der Neuerungen verhindert werden.<br />
                    <br />In der Vergangenheit ist es durch unseriöse Dialer zu einigem Unmut auf Seiten der Verbraucher und der seriösen Dialer-Anbieter gekommen. So war es vielen Verbrauchern nicht klar, dass sie sich über einen höheren Tarif eingewählt hatten. Nun sollen derartige Missbräuche schon von vorneherein ausgeschlossen werden. Zuerst muss dem User deutlich klargemacht werden, dass er nun einen Dialer nutzt. Der Tarif muss vorher gut lesbar angezeigt werden. Ab dem 14. Dezember 2003 darf dann nur noch die Vorwahl 0900 &#8211; 9 für Webdialer genutzt werden. Damit sei eine gezielte Sperrung der Dialer Gasse 0900 &#8211; 9 möglich. Auf der Internetseite der RegTP finden die Verbraucher seit dem 24. September eine Datenbank, die sämtliche registrierten Dialer beinhaltet. 4051 Dialer sind aktuell registriert. &#8220;Da unter einer Mehrwertdiensterufnummer&#8221;,<br />
                    <a href="http://www.RegTP.de/aktuelles/start/fs_03.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">so Präsident der RegTP Matthias Kurth</a>, &#8220;in der Regel eine große Anzahl an Dialern betrieben wird, können bei der Datenbankabfrage zusätzlich zu der Rufnummer auch noch die Versionsnummer des Dialerprogramms und dessen Hashwert vom Verbraucher eingegeben werden, um die Suchergebnisse zu optimieren.&#8221; Damit dürfte alles klar sein, oder?</p>
<p>
                    <strong>Noch ist nicht alles geklärt</strong><br />
                    <br />Auf den ersten Blick scheint alles erstmal gut geregelt. Doch dem ist nicht so. Die 0190er Dialer Nummern werden noch bis Dezember diesen Jahres gültig sein, die Telefonnummern sogar bis Ende 2005. Hinzu kommt, dass Absatz 43a besagt, dass der Verbraucher die Auskunft über die Anschrift des Anbieters erhalten „soll“, nicht „muß“. Auch der<br />
                    <a href="http://www.vzbv.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verbraucherzentralen Bundesverband</a> und die CDU-Opposition sehen noch Lücken im Gesetz. Besonders durch die Nichtberücksichtigung der 0137 (meist gebraucht für Gewinnspiele) oder 118- (Auskunftshotlines) Nummerngassen kann es bei diesen noch zu Missbräuchen kommen. Und dass die Mobilfunkbranche erst im nächsten Jahr mit einbezogen wird, ist den Verbraucherschützern ein Dorn im Auge. Sie fordern dementsprechende<br />
                    <a href="http://www.vzbv.de/go/presse/271/8/36" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nachbesserungen</a>. Wie gut die Neuregelungen beim Verbraucher ankommen, ist noch offen. Auf Anfrage von politik-digital.de teilte Harald Dörr von der Pressestelle der RegTP mit, dass nach einem Monat schon ca. 450 Anfragen, darunter auch Beschwerden, bei der Behörde eingegangen seien. Dialer hätten sich bedeutend weniger angemeldet. Warum das so ist, sei auch ihm unklar. Verbraucherschutz-Ministerin Renate Künast ist zufrieden, weiss aber um die Grenzen des beschlossenen Gesetzes. „Wir haben viel erreicht, werden aber den Markt auch in Zukunft beobachten. Wenn sich heraus stellen sollte, dass das Gesetz gegen die Missbräuche nicht ausreicht werden wir nicht zögern, weitere Regelungen zu treffen,&#8221; so Künast.</p>
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		<title>Abgerechnet wird zum Schluss</title>
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		<dc:creator><![CDATA[awegscheider]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Fehlende Gesetze? Unmündige Konsumenten? Das Zukunftsgespräch des "Projekt Zukunft" zum Verbraucherschutz bei Telekommunikationsdienstleistungen zeigt, wie schwierig die Balance zwischen Schutz und Behinderung ist.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fehlende Gesetze? Unmündige Konsumenten? Das Zukunftsgespräch des &#8220;Projekt Zukunft&#8221; zum Verbraucherschutz bei Telekommunikationsdienstleistungen zeigt, wie schwierig die Balance zwischen Schutz und Behinderung ist.<!--break--></p>
<p>Seit der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes 1997 hat sich vieles verändert. So sanken die Telefonkosten, dafür wuchert der Tarifdschungel. Gleichzeitig entstand mit &#8220;Mehrwertdiensten&#8221; eine Dienstevielfalt für Telefon, Handys und Internet &#8211; im Internet werden bspw. Bilder und Klingeltöne, Grußbotschaften und Datingdienste fürs Mobiltelefon feilgeboten. Für Informationshungrige gibt es DPA- oder Sport-News als Ticker per SMS. Meist ganz harmlos und zu vernünftigen Preisen. Doch auch andere, teils dubiose Dienstleistungen werden über &#8220;frei tarifierbare Rufnummern&#8221;, besser bekannt als 0190- oder 0900-Nummern, abgerechnet. Oft genug gibt das am Monatsende eine böse Überraschung für den Konsumenten und einen weiteren Fall für den Konsumentenschutz.</p>
<p>
                  <strong>0190-Nummern als Bezahlverfahren</strong><br />
                  <br />Eigentlich sind 0190-Nummern besser als ihr Ruf. Sie sind nichts anderes als ein einfaches und praktisches Bezahlverfahren. Abgerechnet wird ohne Bargeld, Überweisung oder Angabe einer Kreditkartennummer über die Telefonrechnung. Für eine Dienstleistung, bspw. eine Auskunft oder die Zusendung eines Klingeltones wird von sogenannten &#8220;Mehrwertanbietern&#8221; zusätzlich zu den Kosten der Telefonverbindung ein weiterer Betrag abgerechnet, der dem Wert der Dienstleistung entspricht. Alles schön und gut, gäbe es keine schwarzen Schafe, die die freie Tarifierbarkeit dieser Nummern ausnutzen, in dem sie Preise veranschlagen, die dem Tatbestand des Wuchers entsprechen und diese nur ungenügend bekannt geben. Laut Bernd Ruschinzik von der<br />
                  <a href="http://www.verbraucherzentrale-berlin.de/scripte/home.php%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner Verbraucherzentrale</a> stehen 0190-Nummern und Internet-Dailer ganz oben auf der Beschwerde-Hitliste in der Rechtsberatung der Verbraucherzentralen.</p>
<p>
                  <br />
                  <strong>Die Rolle des Konsumenten</strong><br />
                  <br />&#8220;Kriminelle Energie im Schatten moderner Technologie&#8221; nannte Alfred Eichhorn, Moderator des 22. Zukunftsgespräches von<br />
                  <a href="http://www.berlin.de/senwiarbfrau/projektzukunft/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Projekt Zukunft&#8221;</a> zum Thema &#8220;Verbraucherschutz und neue Dienstleistungen bei Telefon und Internet&#8221; das Phänomen, dass über frei tarifierbare Nummern teils horrende Beträge abkassiert würden.<br />
                  <br />Die Diskutanten, Vertreter von Wirtschaft, Verbänden und Verbraucherschutz waren sich denn auch einig, dass schwarzen Schafen das Handwerk gelegt werden müsse, weil sie, so die einen, den Konsumenten betrögen und sie, so die anderen, die gesamte Branche in ein schlechtes Licht rückten. Unterschiedlich waren die Schlüsse, die daraus gezogen wurden. So rief die Wirtschaft nach mehr Mündigkeit beim Konsumenten während der Konsumentenschutz schärfere gesetzliche Regelungen forderte. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Harald Geywitz vom Verband der Anbieter von Telekommunikation und Mehrwertdiensten (<br />
                  <a href="http://www.vatm.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VATM</a>) räumte ein, dass Konsumenten im Internet oft gar kein Bewusstsein dafür hätten, dass sie eine Kaufhandlung tätigen. Mit Surfen sei noch viel Spielerisches verbunden und User hätten eher das Gefühl, &#8220;mal kurz zu gucken&#8221; als tatsächlich schon zu kaufen. Hier muss Bewusstsein also noch wachsen oder geschaffen werden. Andererseits kann es mit der Mündigkeit von Konsumenten bei undeutlichen bzw. versteckten Preisangaben oder bei Dailern, die sich ohne das Wissen von Usern auf dem Rechner installieren nicht sehr weit bestellt sein. Mündigkeit und bewusste Kaufentscheidung setzen ein Wissen über Preis und Leistung voraus.</p>
<p>
                  <strong>Forderungen des Konsumentenschutzes</strong><br />
                  <br />Um die Rolle des Konsumenten zu stärken, forderte Herr Ruschinzik klare gesetzliche Regelungen. Den aktuell von Bundesrat und Bundestag diskutierten Gesetzesentwurf gegen den Missbrauch bei Mehrwertdienstnummern begrüßte er. Dieser senkt die Obergrenzen für die Minutenentgelte auf 3 Euro und den Höchstsatz pro Verbindungsblock auf 30 Euro. Eine öffentliche Datenbank soll im Internet die bisher anonymen Anbieter von 0190-Nummern, bzw. 0900-Nummern auffindbar machen. Die 0900 Nummern sollen im Zuge einer<br />
                  <a href="http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/data/jk-05.03.03-000/default.shtml&amp;words=Mehrwertdienste" target="_blank" rel="noopener noreferrer">internationalen Anpassung</a> die 0190-Nummern ersetzen. Außerdem soll nach einer einstündigen Verbindung mit einem Mehrwertdienstanbieter automatisch eine Unterbrechung der Verbindung erfolgen, wobei der Kunde diesen Dienst ausschalten können muss. Anbieter müssen künftig die Verbindungskosten sowohl in der Werbung wie auch vor der Nutzung von 0190-Nummern deutlich auspreisen. Dailern soll nach dem Gesetzesentwurf überhaupt eine eigene Rufnummerngasse zugewiesen werden, die der Konsument automatisch unterbinden können soll.<br />
                  <br />Das müsse reichen, so Alexander Samwer, von Jamba!, einem Anbieter für Klingeltöne, Spiele und anderen Mehrwertdiensten fürs Handy. Ihm gingen diese Regelungen tendenziell schon zu weit. Mit dem Höchstsatz für Verbindungsblöcken würden einige Transaktionen schon jetzt verhindert &#8211; beispielsweise könne man damit keine Konzerttickets mehr via Telefon verkaufen und per SMS aufs Handy zustellen, schlichtweg weil diese mehr als 30 Euro kosten und damit für eine Abrechnung über Mehrwertdienste zu teuer seien.<br />
                  <br />Dem Bundesverband Verbraucherschutz reicht das Gesetz jedoch noch nicht, da es lediglich die 0190er und die 0900er Nummerngassen regelt. Mehrwertdienste werden aber auch über 0137 und 0118 angeboten. Diese blieben auch mit dem neuen Gesetz ungeregelt.</p>
<p>
                  <strong>Wirtschaftliche Bedeutung von Mehrwertdiensten</strong><br />
                  <br />Der schlechte Ruf von 0190-Nummern macht auch der Wirtschaft zu schaffen und treibt Mehrwertanbieter teilweise dazu, auf anderen Wegen abzurechnen. So hat beispielsweise Jamba! direkt Verträge mit Mobilfunkanbietern geschlossen, um bezogene Spiele, Bilder und Klingeltöne ohne den Umweg einer 0190-Nummer abrechnen zu können, schlichtweg weil der Ruf von 0190-Nummern zu schlecht sei.<br />
                  <br />Insgesamt bescheinigt Alexander Samwer von der Jamba! AG der Branche der Mehrwertdienste gute Wachstumschancen. Der Vergleich mit dem japanischen Markt zeige, dass Konsumenten künftig rund ein Drittel der aktuellen Telefonrechnungen noch zusätzlich für Mehrwertdienste ausgeben könnten. Ein immenser Wachstumsmarkt also, doch die Wirtschaft dürfe nicht von neuen Regelungen und Gesetzen beeinträchtig werden, so Alexander Samwer und Friederike Behrends von Bild.T-online AG und Leiterin des Arbeitskreises Medienpolitik des Deutschen Multimediaverbandes.<br />
                  <br />Doch wie sonst den schwarzen Schafen beikommen? Einige Akteure machen vor, wie es gehen könnte &#8211; so warnt bspw. Berlikomm seine Kunden, wenn diese länger als eine Stunde mit einer 0190-Nummer verbunden sind. Vielleicht ist eine Kombination von gesetzlichen Rahmenbedingungen und einer Selbstverpflichtung der Wirtschaft tatsächlich der gangbarste Weg, damit Konsumenten nicht zu sehr bevormundet und die Wirtschaftstreibenden nicht allzu stark beschnitten werden. So kann vielleicht, wo es sinnvoll erscheint, auch mal ein größerer Betrag übers Telefon bezahlt werden.<br />
                  </p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Regelungen gegen 0190 Dialer Programme</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-verbraucherschutz-dialer2-shtml-2944/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[awegscheider]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Regelungen der Bundesregierung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Regelungen der Bundesregierung<!--break-->
                    </p>
<p>Gegen 0190 Dialer gab es bislang nur eine Handhabe (<br />
                    <a href="/econsumer/verbraucherschutz/dialer.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de berichtete</a>): ein Dialerschutz Programm und die Hoffnung, dass es funktioniert. 0190 Dialer installieren sich beim Surfen selbständig ins System und schaffen eine kostspielige Verbindung ins Internet. Den dabei anfallenden Gebühren sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Das alles geschieht zudem unbemerkt &#8211; Fazit: der Kunde entdeckt den Dialer erst, wenn er die Telefonrechnung bekommt. Die &#8220;rechnungsstellenden Diensteanbieter&#8221; &#8211; meist die Telekom &#8211; entpuppen sich als Handlanger unseriöser Anbieter, da sie selbst umstrittenen Gebühren entweder automatisch mit einziehen, bzw. beim Kunden anmahnen. Beschwerden und Einsprüche waren bislang nur schwer möglich, weil die Adressen der Anbieter den Kunden oft unbekannt waren.</p>
<p>
                    <strong>Neue Regelungen</strong><br />
                    <br />Kürzlich hat die Bundessregierung jedoch zwei neue Regelungen geschaffen, die die Stellung des Kunden verbessern sollten. Den Bundesrat hat das ursprünglich vorgesehene Maßnahmenpaket jedoch nur in entschärfter Weise passieren können. Die jüngste Veränderung der Telekommunikations-Kundeschutzverordnung sieht vor, dass alle Anbieter, die 190 Nummern an Endnutzer weitergeben, diese auf die Einhaltung der rechtlichen Regelungen hinweisen und ihnen bei wiederholten Verstößen die Nummer wieder entziehen müssen. Telefonkunden werden künftig in der Telefonrechung darauf hingewiesen, dass gegen einzelne Rechnungspunkte &#8220;begründete Einwände&#8221; erhoben werden können. Außerdem muss künftig in der Telefonrechnung auch die Anschrift des Anbieters genannt werden. Parallel zu der Telekommunikations-Kundenschutzverordnung soll auch das Unterlassungsklagegesetz geändert werden. Wer künftig unverlangt Waren oder andere Dienstleistungen zugeschickt bekommt, hat einen Auskunftsanspruch gegen den Post-, bzw.Telekommunikationsdienstanbieter. Unseriöse Unternehmen können sich damit nicht mehr hinter einer Postfachadresse verstecken, Unterlassung- und Schadensersatzansprüche werden so leichter durchsetzbar. Ursprünglich sah die neue Telekommunikations-Kundeschutzverordnung vor, dass die Telekom nicht mehr das Inkasso für umstrittene Forderungen von 0190-Nummern übernehmen sollte. Gerade dieser Passus wurde jedoch zu Fall gebracht. Verantwortlich sei hierfür &#8211; so dialerschutz.de &#8211; eine Intervention der UMTS-Dienstebetreiber, die befürchteten, dass sich 0190-Nummern als Zahlungssystem nicht mehr rechnen würden, wenn die Betreiber das Inkasso selbst übernehmen müssten.</p>
</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 01.08.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abzocke mit Dialer-Programmen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-verbraucherschutz-dialer-shtml-2384/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Dailer]]></category>
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		<category><![CDATA[0190er-Nummer]]></category>
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					<description><![CDATA[Ministerin Künast empfiehlt Gang zur Verbraucherberatung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ministerin Künast empfiehlt Gang zur Verbraucherberatung<!--break--><br />
                      
                    </p>
<p>Nach Viren und Trojanern wird das Internet derzeit von einer neuen Plage heimgesucht. Sogenannte Dialer-Programme installieren sich beim Surfen im Netz auf den heimischen PC und stellen eine kostspielige Telefonverbindung über eine 0190 Nummer her. Schnell wurde der Ruf nach Justiz und Politik laut. Doch die wehren ab. Das Landgericht Berlin verurteilte eine Mutter, die von ihrem Sohn verursachten Kosten zu bezahlen, Verbraucherschutzministerin Renate Künast rät Geschädigten den Gang zur Verbraucherzentrale.</p>
<p>Dabei lauern die Dialer mittlerweile nicht mehr nur auf Hacker- oder Pornoseiten, auch auf vermeintlich seriösen Seiten sind immer häufiger Dialer-Programme zu finden. Meist wird der Nutzer mit zahllos aufpoppenden Fenstern bombardiert, der Dialer kommt dann als Sicherheitsupdate oder kostenloses Download-Programm auf den Rechner. Einmal bestätigt nistet er sich ins System und ersetzt nicht selten bestehende Einwahlverbindungen ins Internet.</p>
<p>Die Kosten für eine Einwahl des Dialers auf eine 0190-Nummer können dabei beliebig hoch sein. Von der Dialer-Programmen mit bis zu 900 Euro pro Verbindungsaufbau wird in Diskussionsforen im Netz berichtet. Die Kosten werden dann mit der nächsten Telefonrechnung fällig.</p>
<p>Der Missbrauch wird durch Richtlinien der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post möglich. Diese schreibt den Telekommunikationsunternehmen vor, jede Art von Anbieter eine 0190-Nummer zu Verfügung zu stellen, um gleiche Wettbewerbschancen auf dem Markt herzustellen. Und die Abrechnung via Telefonrechnung war als einfache und kostengünstige Abrechnungsmethode für Serviceunternehmen gedacht.</p>
<p>Mittlerweile werden jedoch Verbraucherschützer und der deutsche Elternverein aktiv. Sie fordern vom Gesetzgeber einen besseren Schutz vor möglichem Missbrauch dieser Abrechnungsart. Doch ändern wird sich vorerst nichts. Zwar heißt es aus dem Ministerium für Verbraucherschutz, man müsse schnellstens dem Betrug ein Ende setzen. Allerdings setzt Verbraucherschutzministerin Renate Künast hierbei auf Selbstregulierung. &#8220;Deshalb möchte ich zuallererst an die Telekommunikationsunternehmen appellieren, Abhilfe zu schaffen&#8221;, erklärte die Ministerin in einem Interview mit<br />
                    <a href="http://www.heise.de/newsticker/data/anw-10.03.02-000" target="_blank" rel="noopener noreferrer">heise online</a>. Geschädigten empfiehlt Renate Künast &#8220;den Gang zur Verbraucherberatung. Dort erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher erste Tipps, wie sie sich in ihrem speziellen Fall am besten wehren können.&#8221; (<br />
                    <a href="/econsumer/verbraucherschutz/dialer2.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">update</a>: neue Regelungen der Bundesregierung)</p>
<p>Dabei ist die derzeitige Rechtslage eindeutig. Die Anwahl einer 0190-Nummer kann vor Gericht als gültiger Vertragsabschluß gewertet werden. So sahen es auch die Richter im Fall einer Mutter, deren Sohn mit einem Dialer-Programm knapp 9000 Euro Kosten verursacht hatte. Das Landgericht Berlin bestätigte dem Anbieter die Rechtmäßigkeit seiner Forderungen, die Mutter muss zahlen.</p>
<p>Die Dialer-Problematik schlägt politisch hohe Wellen. So schaltete sich auch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein und forderte neue gesetzliche Regelungen. Die Ansatzpunkte hierfür wären vielfältig. Zum einen könnte die Regulierungsbehörde für Telekommunikation die Vergabe von 0190-Nummern besser kontrollieren. Zum anderen könnte aber auch ein Vertragsabschluß via Knopfdruck oder Einwahl eines Computers sicherer gestaltet werden.<br />
                    </p>
<p>Aber es gibt noch eine weitere Ebene. Die Dialer-Problematik tritt nämlich nur bei Computern mit einem Windows-Betriebssystem auf. Softwareproduzent Microsoft gewährt nämlich über sogenannte ActiveX-Elemente im Internetbrowser nahezu Vollzugriff auf den Clientcomputer, den Rechner des Users. Nur so können sich die Dialer-Programme auch einschleichen. Bei einem Open-Source-Betriebsystem wie Linux ist dies jedoch kaum möglich, hier kann der Anwender stets selbst festlegen, wie viel Sicherheit er beim Surfen haben möchte.<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 11.04.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der Breitbandmarkt im Blickfeld</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-verbraucherschutz-breitband-shtml-2499/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Powerline Line Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Satellit]]></category>
		<category><![CDATA[WLL]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Kabelnetz]]></category>
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					<description><![CDATA[War noch vor zwei Jahren Bandbreite ein magisches Wort unter den Telekommunikationsanbietern, ist es inzwischen erstaunlich ruhig geworden um das Geschäft mit den Mbits. Zahlreiche Technologien wurden als zukunftsweisend vorgestellt - neben den herkömmlichen Glasfaserkabel-Lösungen sollte Bandbreite nun auch durch DSL, mittels PMP-Richtfunk, über das Fernsehkabel, die Steckdose oder Satelliten bereitgestellt werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>War noch vor zwei Jahren Bandbreite ein magisches Wort unter den Telekommunikationsanbietern, ist es inzwischen erstaunlich ruhig geworden um das Geschäft mit den Mbits. Zahlreiche Technologien wurden als zukunftsweisend vorgestellt &#8211; neben den herkömmlichen Glasfaserkabel-Lösungen sollte Bandbreite nun auch durch DSL, mittels PMP-Richtfunk, über das Fernsehkabel, die Steckdose oder Satelliten bereitgestellt werden.<!--break-->
                    </p>
<p>Von den vielen Neuerern, die sich auf dem Markt tummelten, sind nur wenige übriggeblieben, und auch von den Technologien, die scheinbar alle &#8220;kurz vor dem Marktstart&#8221; standen, sind einige immer noch nicht, die anderen bereits nicht mehr als ernstzunehmende Angebote anzusehen. Was bleibt, ist der Eindruck, dass die Telekom auch bei den Breitband-Angeboten den Markt beherrscht &#8211; und abseits von DSL derzeit immer noch kaum eine andere Technologie mithalten kann.</p>
<p>
                      <strong>DSL fest in der Hand der Telekom</strong>
                    </p>
<p>Die am weitesten fortgeschrittene Technologie auf dem jetzigen Markt scheint xDSL zu sein. Mit der Digital Subscriber Line (DSL) ist das Kupferkabel, das bis dato in erster Linie der Sprachübertragung diente, auch für die Datenübertragung optimiert worden. Es gibt dabei symmetrische und asymmetrische Varianten, in der die Datenübertragung entweder in beide Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit &#8211; symmetrisch &#8211; vorgenommen wird oder &#8211; in der asymmetrischen Variante &#8211; zum Nutzer hin (downstream) höhere Bandbreiten zur Verfügung stehen als in die Gegenrichtung (upstream).</p>
<p>Die bislang umgesetzten Varianten sind ADSL und SDSL. Daneben existieren technisch gesehen auch noch HDSL und VDSL, die aber in Deutschland keine Rolle spielen. ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) bietet maximale Bandbreiten von 8 Mbit/s downstream und 756 kbit/s upstream. Durchgesetzt hat sich hier in erster Linie das von der Deutschen Telekom als<br />
                    <a href="http://www.dtag.de/dtag/ipl2/cda/t1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">T-DSL</a> angebotene ADSL mit derzeitigen Bandbreiten von 768 kbit/s downstream und 128 kbit/s upstream. Geschäftskunden bekommen bei der Telekom auf Wunsch auch höhere Downloadgeschwindigkeiten von 1,5 Mbit/s bis 6 Mbit/s. Höhere Bandbreiten auch upstream bieten mit ADSL zum Beispiel<br />
                    <a href="http://www.q-dsl.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">QSC</a> (1.536/256 kbit/s) oder<br />
                    <a href="http://www.riodata.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">riodata</a> (bis zu 8 Mbit/s downstream und 768 kbit/s upstream).</p>
<p>Für Unternehmen, die Videokonferenzen durchführen oder verschiedene Standorte miteinander vernetzen wollen, ist allerdings SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line) mit gleicher Geschwindigkeit in beide Richtungen die bessere Alternative. Auch bei SDSL treten QSC (von 144 kbit/s bis 2,3 Mbit/s) und riodata (von 256 kbit/s bis 2,3 Mbit/s) mit skalierbaren Bandbreiten als Anbieter auf. Wie lange sich die konkurrierenden Unternehmen allerdings gegen den günstigen Preis von T-DSL noch durchsetzen können, ist fraglich.</p>
<p>
                      <strong>Funkstille bei WLL</strong>
                    </p>
<p>Ein großes Problem bei der Konkurrenz im Ortsnetz stellte von Anfang an das Monopol der Telekom über die Kupferleitungen dar. Daher galt die Überbrückung der sogenannten &#8220;letzten Meile&#8221; mittels Punkt-zu-Multipunk-Richtfunk (PMP) &#8211; auch als Wireless Local Loop (WLL) bekannt &#8211; als genialer Weg an dem rosaroten Konkurrenten vorbei. Im März 1999 hatte die<br />
                    <a href="http://www.regtp.de/reg_tele/start/fs_05.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Regulierungsbehörde</a> für Telekommunikation und Post (RegTP) ein erstes Ausschreibungsverfahren eröffnet, in dem WLL-Lizenzen für rund 250 Versorgungsbereiche in zwei unterschiedlichen Frequenzbereichen zur Disposition standen. Elf Unternehmen, darunter Broadnet, Callino, Deutsche Landtel, Firstmark, und Star One (jetzt<br />
                    <a href="http://www.star21.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Star 21</a>), waren erfolgreich und erhielten die Lizenzen mit der Auflage, innerhalb eines Jahres in jedem Lizenzgebiet mindestens eine Basisstation in Betrieb zu nehmen. In einer zweiten Ausschreibungsrunde wurden im Jahr 2000 weitere 162 Gebiete verteilt, für die sich in der ersten Runde niemand beworben hatte.</p>
<p>Bei der PMP-Richtfunktechnik können mit einer Basisstation in einem Radius von etwa 3,5 km mehrere Kunden angeschlossen werden &#8211; im Gegensatz zu dem bis dato eingesetzten Punkt-zu-Punkt-Richtfunk (PtP), der immer nur einen Kunden pro Basisstation versorgen kann. Mit dem Angebot einer symmetrischen Datenübertragung in skalierbaren Bandbreiten bis zu 8 Mbit/s war PMP aufgrund der hohen Anschlusskosten vor allem für Geschäftskunden interessant &#8211; vorausgesetzt sie konnten eine Sichtverbindung zur Basisstation aufweisen. Für die PMP-Anbieter war schnell klar, dass sie Gewinne erst einfahren konnten, wenn ausreichend Kunden an eine Basisstation angeschlossen waren &#8211; bei der relativ geringen Reichweite und der niedrigen Unternehmensdichte in ländlichen Gebieten kaum attraktiv. Die Konzentration erfolgte also auf Ballungsräume.</p>
<p>Der Aufbau der Basisstationen innerhalb der vorgeschriebenen Jahresfrist, ebenso wie der Ausbau eines funktionierenden &#8220;Backbones&#8221; zur deutschlandweiten Vernetzung der Basisstationen erwies sich als eine technische und finanzielle Herausforderung, der die meisten Unternehmen nicht gewachsen waren. Fast alle, die PMP-Richfunk zu ihrem Hauptgeschäft gemacht hatten, haben ihr Ende in einem Insolvenzverfahren gefunden oder sind aufgekauft worden. Auch für die wenigen WLL-Anbieter, die heute noch auf dem Markt sind &#8211;<br />
                    <a href="http://www.star21.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Star 21</a>,<br />
                    <a href="http://www.mediascape.de/index_html.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mediascape</a> und<br />
                    <a href="http://www.airdata.ag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">airdata</a> &#8211; sind die Zukunftsaussichten kritisch: WLL kann im Prinzip als gescheitert betrachtet werden.</p>
<p>
                      <strong>Zukunftsmusik bei den Kabelbetreibern</strong>
                    </p>
<p>Besser sind da schon die Aussichten für die Kabelnetzbetreiber, auch wenn bislang nur an wenigen Stellen Kunden von der Internetanbindung über das aufgerüstete Fernsehkabel profitieren können, so in<br />
                    <a href="http://www.ish.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nordrhein-Westfalen</a>,<br />
                    <a href="http://www.iesy.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hessen</a> und weiteren einzelnen<br />
                    <a href="http://www.infocity.de/infocity/infocity.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Städten</a>. Für den Rest der Republik ist der Einsatz des Kabels als breitbandige Internetverbindung noch offen.<br />
                    <a href="http://www.liberty-media.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liberty Media</a> war sich bezüglich des Kaufes des Kabelnetzes mit der Telekom schon handelseinig, wird allerdings durch ein anhängiges Kartellverfahren bislang noch daran gehindert. Sollte dem Kauf stattgegeben werden, wird wohl peu à peu auch in den übrigen Regionen Deutschlands die Umrüstung des Kabels vorgenommen werden.</p>
<p>Grundsätzlich ist die Technologie für das Surfen via Kabel verfügbar und auch standardisiert, allerdings muss jedes Kabel rückkanalfähig gemacht werden, um für eine Internetverbindung genutzt werden zu können. Das kostet und braucht auch seine Zeit, so dass Internet über das Fernsehkabel auch heute noch nicht einmal in den Regionen, in denen Kabelnetzbetreiber sich an die Umrüstung gemacht haben, flächendeckend zu haben ist. Dennoch dürfte diese Technologie weiterhin interessant bleiben. Die Installation ist mit einem Kabelmodem relativ einfach, und anschließend sind derzeit Bandbreiten zwischen 1 und 2 Mbit/s für den Download zu haben. Nachteilig ist bei der Kabeltechnologie, dass es sich um ein shared medium handelt, bei dem sich die angeschlossenen Empfänger die Bandbreite teilen müssen. Dies kann in Spitzenzeiten zu erheblich reduzierten Bandbreiten führen.</p>
<p>
                      <strong>Kaum Bewegung bei Powerline und Satellit</strong>
                    </p>
<p>Das gleiche Problem tritt beim Internetzugang über das Stromkabel auf. Powerline, also die Internetverbindung über die vorhandenen Elektroleitungen, steckt allerdings nach wie vor in den Kinderschuhen. Die Idee war genial: Durch die Nutzung der in jedem Haus vorhandenen elektrischen Leitungen sollten kaum Anschlusskosten entstehen &#8211; eine flächendeckende und kostengünstige Breitband-Anbindung schien in greifbare Nähe gerückt zu sein. Ganz so einfach sollte es jedoch nicht werden. Die Stromkabel, die die einzelnen Haushalte mit der Trafostation verbinden, sind meist heterogen und haben damit keine einheitlichen Übertragungseigenschaften. Bis heute fehlt ein einheitlicher Standard, der den Einsatz von Powerline flächendeckend möglich machen würde. Eine Lizensierung durch die RegTP steht ebenfalls noch aus.</p>
<p>In Pilotversuchen &#8211; auf dem Vormarsch sind hier vor allem die großen Energieunternehmen<br />
                    <a href="http://www.enbw.de/navigation/de/flash/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EnBW</a>,<br />
                    <a href="http://www.powerline.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">RWE</a> und<br />
                    <a href="http://www.vype.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MVV</a> &#8211; konnten Bandbreiten bis zu 2 Mbit/s angeboten werden &#8211; problematisch sind allerdings die Störeinflüsse, die durch starke Signale dicht beieinanderliegender Kabel auftreten. Der Anreiz zur Entwicklung einer weniger störanfälligen Technologie mit einheitlichen Standards ist nach wie vor groß, denn damit könnte auf einen Schlag eine riesige Zahl Kunden angebunden werden. Es wird aber wohl noch einige Zeit dauern, bis die Energieriesen soweit sind.</p>
<p>Ähnlich ruhig geht es um die Internetanbindung über Satellit zu. Zwar haben Strato mit S<br />
                    <a href="http://www.strato.de/skydsl/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ky-DSL</a> und<br />
                    <a href="http://www.europeonline.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EuropeOnline</a> ein Angebot auf dem Markt, doch wie viele Kunden angeschlossen sind und was letztlich an Kosten auf den Nutzer zukommt, ist schwer ersichtlich. Die Zurückhaltung bezüglich dieser Form der Anbindung ist kaum verwunderlich, denn unabhängig von den undurchsichtigen Konditionen muss zusätzlich zur Satellitenanbindung noch ein herkömmlicher Internet-Anschluss für den Rückkanal vorhanden sein. Der Nutzer ist also gezwungen, Kunde bei zwei Unternehmen sein und doppelt zu zahlen, um breitbandig surfen zu können. Dass das Gros bei dem vorhandenen Anschluss bleibt, erscheint da nur logisch.</p>
<p>Wer also heute in Deutschland breitbandig surfen will hat &#8211; abgesehen von einigen wenigen Gebieten &#8211; nicht viel Auswahl. Während WLL und Satellit keine Zukunft zu haben scheinen, müssen Kabel und Powerline erst erwachsen werden, von UMTS gar nicht zu reden. Bis dahin wird sich der Poweruser wohl noch mit DSL begnügen müssen.<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 24.01.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="tidy-3">
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Philip Sudholt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/interview_mit_philip_sudholt-652/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffen Wenzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgeriniative]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Sudholt]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Internettarif]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierungsbehörde]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikationsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschriftensammlung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/interview_mit_philip_sudholt-652/</guid>

					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein Interview mit Philip Sudholt, dem Initiator der Netzkampagne
&#34;Internet ohne Taktung&#34;, über digitale Kampagnenführung
am eigenen Schreibtisch.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein Interview mit Philip Sudholt, dem Initiator der Netzkampagne<br />
&quot;Internet ohne Taktung&quot;, über digitale Kampagnenführung<br />
am eigenen Schreibtisch.</span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Initiator der Netzkampagne &quot;Internet ohne Taktung&quot;</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Erklärtes Ziel der Initiative &quot;<a href="http://www.ungetaktet.de/">Internet ohne Taktung</a>&quot; ist es,  die Öffentlichkeit und die Politik  auf die Probleme aufmerksam zu machen,<br />
die durch die  Hochpreispolitik bei Internetzugängen in Deutschland entstanden sind.<br />
</span>
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkampagnen/images/psudholt.jpg" alt="Philip Sudholt" border="1" height="231" hspace="0" vspace="0" width="150" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Philip Sudholt</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Sie sammeln die Unterschriften nicht nur über Ihre site, sondern in<br />
einer Art Schneeballsystem: Auch andere können auf ihren Homepages<br />
Unterschriften sammeln und dann weiterleiten. Was versprechen Sie sich<br />
von diesem System?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Philip Sudholt:</b> Es ist ja wie bei Unterschriftensammlungen im echten Leben auch: Je mehr<br />
Gelegenheiten man nutzt, um seine Listen zu präsentieren, desto mehr Leute<br />
kann man erreichen und von seiner Argumentation überzeugen. Wie bei einer<br />
Unterschriften-Sammlung in einer Fußgängerzone bieten wir auch &#8211; nur einen<br />
Mausklick entfernt &#8211; ausführliche Möglichkeiten zur Information über Fakten<br />
und Hintergründe.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nach unserer Meinung ist das Thema &quot;Pauschaltarif&quot; so wichtig für das<br />
gesamte deutsche Internet, daß man auch an den verschiedensten Stellen<br />
darüber seine Meinung gegenüber der Politik kundtun können muß. Man<br />
erreicht so die User aus vielfältigen Bereichen des Internets.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Im Interview mit der &quot;Taz&quot; nennen Sie die Regulierungsbehörde als<br />
Adressat. Zielen Sie auch auf deren Website bzw. gibt es ein<br />
Online-Protestschreiben oder werden die Unterschriften nur analog<br />
weitergeleitet?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Philip Sudholt:</b> Unsere Unterschriften werden wir voraussichtlich im Februar zuständigen<br />
Politikern bei der Bundesregierung übergeben, die ja die Aufsicht über die<br />
RegTP zu führen hat. Wir müssen dabei den Politikern klar machen, daß das<br />
Anliegen der Initiative &quot;Internet ohne Taktung&quot; wirklich von vielen Bürgern<br />
unterstützt wird. Denn viele unserer Politiker wissen ganz einfach nicht,<br />
wie wichtig fairere Internettarife für die Entwicklung des Internets in<br />
Deutschland sind. Erste Politiker haben sich ja schon auf unseren Webseiten<br />
gemeldet.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Wie positioniert sich <a href="http://www.ungetaktet.de/">ungetaktet.de</a> im<br />
Netz (z.B. Suchmaschinen, Banner, Mailinglisten)?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Philip Sudholt:</b> Wir fordern alle Besucher dazu auf, auf ihren eigenen Webseiten mit Bannern<br />
zu uns zu linken. Neben unserem Unterschriften-Banner, mit dem auf jeder<br />
Webseite Unterschriften geammelt werden können, stellen wir natürlich auch<br />
noch ganz normale Grafiken zur Verfügung.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zudem betreiben wir Newsletter und eine Mailingliste, auf der Themen<br />
diskutiert werden.<br />
Auf jeden Fall vermeiden möchten wir Massenaufrufe im Usenet oder durch<br />
Kettenbriefe; durch solche Aktionen macht man sich im Internet sehr schnell<br />
unbeliebt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Gibt es Kooperationen mit anderen potenziellen Partnern wie<br />
Verbänden oder Verbraucher-Vereinigungen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Philip Sudholt:</b> Bislang nicht, wir suchen aber Kontakt zu Parteien, Politikern, Firmen und<br />
anderen Verbänden, auch zu internationalen Initiativen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Wie finanziert sich die Site bzw. die Unterhaltung der Site?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Philip Sudholt:</b> Rein privates Engagement und ein Webspaceprovider, der sich dazu<br />
bereit erklärt hat, uns umsonst zu hosten 😉</span></p>
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