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	<title>Thomas Heilmann &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Thomas Heilmann &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Das Internet in der Midlife-Crisis? &#8211; Digitale Presseschau 6/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2014 15:50:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit der von Sascha Lobo angestoßenen Diskussionen über den Zustand des Internets drängt sich die Frage auf, ob wir von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der von Sascha Lobo angestoßenen Diskussionen über den Zustand des Internets drängt sich die Frage auf, ob wir von einer neuen „Phase“ des Internets sprechen können. Steckt das Internet noch in der Pubertät und wird nach und nach den Zwängen des Erwachsenwerdens unterworfen? Das soziale Netzwerk Facebook feierte in dieser Woche seinen zehnten Geburtstag und wäre in diesem Maßstab noch im Stadium der Kindheit. Wenn dem so wäre, dann müsste es auch möglich sein, eine Art Zwischenfazit zu ziehen, aus dem sich Schlussfolgerungen ergäben. Doch wie sähen diese aus? Steckt das Internet in einer Midlife-Crisis? Vielleicht geben die ausgewählten Artikel der Digitalen Presseschau Aufschluss.</p>
<h3 id="docs-internal-guid-4d69dcf0-5847-8592-3bf8-784861aa2cc8">Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=fq2kVn5uWU0" title="Anregende Konfusion" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/fq2kVn5uWU0?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Vor zwei Wochen fand die Konferenz <a href="http://www.einbruch-der-dunkelheit.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Einbruch der Dunkelheit“</a>  in der Berliner Volksbühne statt. Mittlerweile sind alle Vorträge sowie einige zusätzliche Interviews online. In unserem Video der Woche interviewt <a href="http://philipbanse.de/wp/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Philip Banse</a>  den Unternehmer und Autor <a href="http://christophkappes.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christoph Kappes</a>.</p>
<h3><a href="http://isarmatrose.com/?p=3747" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Zu viele Blogger“ im Bundestag? Oder: Was ist (Online-)Journalismus?</a></h3>
<p>In Vorbereitung auf den Einsatz des ersten Ausschusses für Internet und digitale Agenda (AIDA) wird gegenwärtig darüber diskutiert, wer berechtigt ist, aus dem Deutschen Bundestag zu berichten. Ausgelöst wurde dies durch den Bericht unseres Autors Tobias Schwarz, der keine Akkreditierung erhielt, weil „zu viele Blogger“ sich bei der Pressestelle des Bundestags angemeldet hätten. Schwarz resümiert die Kontroverse auf seinem Blog „Isarmatrose“.</p>
<h3><a href="http://blogs.faz.net/digitaltwin/2014/02/04/befreiung-aus-der-facebook-falle-117/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jubiläum? 10 Jahre Facebook</a></h3>
<p>Facebook hat Geburtstag – ein Grund zum Feiern? Das soziale Netzwerk ist nach wie vor enorm beliebt, obwohl hinlänglich bekannt ist, dass das Unternehmen alle Konversationen, Interaktionen und Daten seiner User speichert. Stefan Schulz gibt auf seinem FAZ-Blog praktische Tipps, wie wir uns aus der „Facebook-Falle“ befreien und die Kontrolle über unsere Daten zurückerobern können.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2014-02/kathrin-passig-internetpubertaet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Soziale Netzwerke: Wie lange dauert die Internetpubertät?</a></h3>
<p>Erleben wir in unserer Rolle als Internet-User immer wieder von Neuem eine Art Pubertät? Falls ja, wiederholt sie sich mit jeder neuen Entwicklung? Und folgt auf die Pubertät die Netz-Midlfe-Crisis? Dieser Frage geht Kathrin Passig in der ZEIT nach und kommt zu dem Urteil: „&#8217;Das Neue braucht Freunde&#8217;, wie Anton Ego, der Gastrokritiker aus Ratatouille sagt, und häufig stecken diese Freunde des Neuen eben gerade in einer Pubertätsphase.“</p>
<h3><a href="http://www.dw.de/demokratischer-akt-statt-digitaler-erregung/a-17403023" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Zukunft der Online-Partitizipation</a></h3>
<p>In den vergangenen Wochen sorgten einige Online-Petitionen für öffentlichen Wirbel. In Verbindung mit einer Online-Petition gegen den Moderator Markus Lanz wird nun über den Sinn und Unsinn von Online-Petitionen diskutiert. Jeannette Seiffert plädiert dafür, Online-Petitionen auf lange Sicht mehr als demokratischen Akt, denn als Ausdruck digitaler Erregung zu nutzen.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-02/vorratsdatenspeicherung-heilmann-replik-yannick-haan-spd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorratsdatenspeicherung: Eingriff in unsere Freiheitsrechte</a></h3>
<p>In der letzten Digitalen Presseschau wiesen wir auf das Plädoyer des Berliner Justizsenators Thomas Heilmann (CDU) für die Vorratsdatenspeicherung hin. In dieser Woche antwortete der SPD-Netzpolitiker Yannick Haan: „Die Vorratsdatenspeicherung stellt, das muss allen klar sein, einen tiefen Eingriff in unsere Freiheitsrechte dar.“</p>
<h3><a href="http://www.carta.info/69797/merkel-und-die-nsa-wenn-burger-die-regierung-anzeigen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Bundesregierung und der BND vor Gericht</a></h3>
<p>In dieser Woche stellten der <a href="http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2014/02/interview_constanzekurz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chaos Computer Club</a>, der Verein <a href="http://digitalcourage.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalcourage</a> und die <a href="http://ilmr.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internationale Liga der Menschenrechte</a> eine gemeinsame Strafanzeige gegen Vertreter_innen der Regierung Merkel sowie führende Mitarbeiter_innen des BND. Wolfgang Michal geht auf Carta der Frage nach der Wirksamkeit solcher Strafanzeigen gegen Regierungen nach.<br />
Bild: (C) <a href="http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kulturstiftung des Bundes</a> / <a href="http://www.christian-ditsch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christian Ditsch</a>.<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Frischer Wind auf den Mühlen des Netzes &#8211; Digitale Presseschau 5/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2014 16:38:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diese Woche haben wir den Eindruck, als spüren wir eine frische Brise um unsere Nasen – und das nicht nur, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche haben wir den Eindruck, als spüren wir eine frische Brise um unsere Nasen – und das nicht nur, weil es aufgrund des verspäteten Winters bitter kalt ist. Gedanken über die Neuerfindung des Internets rauschen von <a href="http://politik-digital.de/changing-the-world-is-hard-auf-dem-weg-zu-einem-neuen-internet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konferenzen</a> und Zeitungen durch die Weiten des digitalen Äthers. Hoffen wir, dass es nicht nur beim Metapherngestöber bleibt! Doch auch wenn die Technik, die Maschinen sich ändern, wir in der Lage sind, diese anders zu nutzen, sollte immer noch Zeit bleiben, in der wir über eine wichtige Komponente in dieser Konstellation nachdenken: uns selbst.</p>
<h3 id="docs-internal-guid-4d69dcf0-5847-8592-3bf8-784861aa2cc8">Video der Woche</h3>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=k22s1QeGv-A<br />
Das ARD-Magazin ZAPP über die letzte „Festung des Linksliberalismus“, die Zeitung The Guardian, in der Journalistinnen sich in der NSA-Affäre nicht der Linie der Regierung beugen, sondern die Enthüllungen Snowdens für die kritische Öffentlichkeit aufarbeiten.</p>
<h3><a href="http://freidenker.cc/stop-watching-us/8215/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Stop watching us!“</a></h3>
<p>Letzten Sonntag wurde im NDR das erste TV-Interview mit dem derzeitig wohl bekanntesten Whistleblower Edward Snowden ausgestrahlt, in dem unter anderem über <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/verfassungsschutz-praesident-maassen-deutscher-top-geheimdienstler-kritisiert-snowden/9398822.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mutmaßliche</a> Wirtschaftsspionage und die Liaison von NSA und BND gesprochen wurde (<a href="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=2648795" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Transkript des Interviews</a>). Charly Rutz fasst das Interview auf seinem Blog Freidenker zusammen und weist auf die geplante Klage der Internationalen Liga für Menschenrechte (ILMR) hin. Darüber hinaus nutzt er die Gelegenheit, um auf Widerstandsbewegungen wie „Stop watching us!“ hinzuweisen.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/2014/05/internet-hacker-nsa" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Neuerfindung des Internets?</a></h3>
<p>Lässt sich das Internet neu erfinden? Über die derzeitigen Entwicklungen bei der Herstellung von Alternativen, die die „Informationstechnik noch mal neu erfinden“, berichtet Götz Hamann in einem Artikel für die ZEIT. Jedoch reicht auch ihm die Debatte über die Technik alleine nicht aus – es gelte auch an den Staat zu appellieren: „Es braucht an dieser Stelle eben doch den Staat, es braucht vor allem einige Staaten, die sich des Freiheitsversprechens der westlichen Demokratien neu annehmen und es im Digitalen massiv fördern und schützen.“</p>
<h3><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/internet-verfassungsrichter-johannes-masing-zu-datenschutz-a-945801.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ein Recht auf digitales Vergessen als Grundrecht?</a></h3>
<p>„Das Internet vergisst nichts.“ Gehört dieses geflügelte Wort über das Netz vielleicht schon bald der Vergangenheit an? Judith Horchert interviewt den Richter am Bundesverfassungsgericht, Johannes Masing, zu seiner These eines „Rechts auf Vergessen“ im Internet. Was Masing auf der internationalen Berliner Konferenz „Einbruch der Dunkelheit“ vom letzten Wochenende bereits vorgestellt hatte, wird hier noch mal an prominenter Stelle zusammengefasst.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-01/vorratsdatenspeicherung-datenschutz-heilmann" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gegenpositionen: Ein Plädoyer für die Vorratsdatenspeicherung</a></h3>
<p>Zum Thema Vorratsdatenspeicherung haben wir immer wieder auf Kritiken und Polemiken hingewiesen. Nun verlassen wir unsere „Bubble“ und stellen die bedenkenswerte Gegenposition vor, an der sich Kritiken werden abarbeiten müssen. Der Berliner Justizsenator Thomas Heilmann schreibt in der ZEIT darüber, warum Vorratsdatenspeicherung Datenschutz bedeutet: „Wenn wir als Staat den Schutz unserer Bürger vor digitalen Angriffen nicht aufgeben wollen, dann müssen wir im Internet ermitteln können. Erste Voraussetzung dafür ist, dass wir Kommunikationswege nachvollziehen können.“</p>
<h3><a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundesregierung-2-0-groko-im-social-media-rausch-seite-all/9381498-all.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politik und Social Media</a></h3>
<p>Ist das Internet für Politiker_innen wirklich „Neuland“? Dietmar Neuerer geht im Handelsblatt dem Nutzungsverhalten von Bundespolitiker_innen in puncto Social Media nach. Dabei wird auch die „zweite Reihe“ hinter Twitter und Facebook betrachtet.</p>
<h3><a href="http://netzwertig.com/2014/01/27/kernkompetenz-in-der-digitalen-welt-wir-muessen-lernen-uns-selbst-besser-zu-verstehen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Selbstreflexion im digitalen Zeitalter</a></h3>
<p>Maschinen wissen mehr über uns als wir selbst. Amazon will Dinge an uns verschicken, bevor wir sie bestellt haben. Das Thermostat weiß, wie warm wir es abends gerne haben und der Kühlschrank weiß, was wir gerne essen. Unsere Smartphone nimmt unsere Entscheidungen aufgrund von Berechnung vorweg. Im Hinblick auf diese im Entstehen begriffene Zukunftsvision argumentiert Martin Weigert in einem Artikel über Selbstreflexion im digitalen Zeitalter, dass wir uns mehr mit uns selbst und unserer Psychologie beschäftigen sollten.<br />
Bild: Screenshot ARD-ZAPP<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Soll die Polizei Facebook zur Fahndung nutzen?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/netzstandpunkte/thema-soll-die-polizei-facebook-zur-fahndung-nutzen-125152/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Germar Molter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2012 17:13:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzstandpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Heilmann]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Dix]]></category>
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					<description><![CDATA[Staat goes soziale Medien: Die Justiz- und Innenminister Deutschlands diskutierten im November  die Möglichkeit, über soziale Netzwerke wie Facebook nach [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Staat goes soziale Medien: Die Justiz- und Innenminister Deutschlands diskutierten im November  die Möglichkeit, über soziale Netzwerke wie Facebook nach mutmaßlichen Straftätern zu fahnden. Dabei soll der Link zur Fahndungsseite der Polizei auf Facebook abgelegt werden.</p>
<p>Befürworter erhoffen sich von der neuen Art der Fahndung insbesondere die Aufmerksamkeit derjenigen zu wecken, die von den üblichen Wegen der Fahndungsaufrufe (Fernsehen, Radio, Anschläge) bislang nicht erreicht werden. Kritiker geben zu bedenken, dass die Inhalte auf Facebook nicht mehr unter Kontrolle deutscher Behörden stünden. Aktuell läuft hierzu ein Test des <a href="http://www.lka.polizei-nds.de/fahndung/fahndung_social_networks/">LKA Niedersachsen</a>.<br />
Soll die Polizei soziale Medien wie Facebook zur Fahndung einsetzen? Darüber herrscht auch unter unseren Unsern Uneinigkeit, wie eine vorab gestellte, nicht repräsentative Umfrage ergab: 14 Prozent sprachen sich vorbehaltslos dafür aus, während die Mehrheit von 50 Prozent Facebook-Fahndung nur unter der Bedingung zulassen würde, dass  die verwandten Daten dem deutschen Datenschutz unterliegen. 36 Prozent lehnen ein solches Vorgehen rundheraus ab. Wir haben den <a href="http://www.berlin.de/sen/justiz/ueber_uns/senator.html">Berliner Senator für Justiz und Verbraucherschutz</a> Thomas Heilmann und den <a href="http://www.datenschutz-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit</a> Dr. Alexander Dix nach ihrer Meinung gefragt.</p>
<br/><div class="subcolumns">
             <div class="c75l">
               <div class="subcl">
                 <div class="entry-content-position">
                   </p>
<h2>Pro-Standpunkt von Thomas Heilmann</h2>
<p>Was für unsere Großmütter noch absolut undenkbar war, ist für unsere Kinder – und viele von uns – schon Realität: Wir kleben unsere Urlaubsschnappschüsse nicht mit Fotoecken in Alben mit pergamentenen Trennblättern, sondern posten sie für viele sichtbar bei Facebook oder Twitter. Wir blättern uns immer öfter nicht mehr mit druckerschwarzen Händen durch Berge von Zeitungspapier, sondern greifen zum Tablet oder zum Smartphone und gehen ins Internet, um uns zu informieren. Gerade für die nachwachsende Generation hat das Internet als Informationsquelle, Kommunikationsplattform und Heimat sozialer Netzwerke eine enorme Bedeutung gewonnen. Und diese Bedeutung nimmt stetig zu.</p>
<p>Da ist es nur folgerichtig, dass wir über die Nutzung dieser sozialen Netzwerke für die Aufklärung von Straftaten nachdenken. Denn sonst würden wir auf eine wachsende Zahl an potentiellen Hinweisgebern und Zeugen in den Online-Communities verzichten. Deshalb haben die Justizministerinnen und Justizminister der Länder auf ihrer Herbstkonferenz am 15. November 2012 in Berlin einstimmig beschlossen, die rechtlichen Möglichkeiten einer Nutzung sozialer Netzwerke für die Aufklärung von Straftaten zu erörtern und die rechtlichen Rahmenbedingungen zu prüfen.</p>
<p>Diese Entscheidung ist gut und richtig. Selbstverständlich muss eine Prangerwirkung, die von vielen befürchtet wird, vermieden werden. Aber schon die heutige Form der Öffentlichkeitsfahndung birgt diese Gefahr: Zeitungsartikel, in denen nach Personen gefahndet wird, können schon jetzt in sozialen Netzwerken gepostet oder gelinkt werden. Da ist es nur konsequent, die rechtlichen Rahmenbedingungen auszuloten und gegebenenfalls neu zu stecken, um hier klare Grenzen zu setzen. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Instrument der Öffentlichkeitsfahndung ist die Grundvoraussetzung, von der wir schon wegen des Grundrechtes auf informationelle Selbstbestimmung des Einzelnen ausgehen und ausgehen müssen. Private Internetanbieter, die aufgrund einer bundeseinheitlichen Richtlinie bislang grundsätzlich nicht eingeschaltet werden sollen, müssen eingebunden werden. So lässt sich auch Missbrauch vermeiden.</p>
<p>Gemeinsam können wir soziale Netzwerke für die Aufklärung von Straftaten nutzbar machen und die Öffentlichkeitsfahndung zukunftsfähig machen. Diese Chance sollten wir uns im Interesse einer wirksamen und schnellen Straftatbekämpfung nicht entgehen lassen.</p>
<h2>Contra-Standpunkt von Dr. Alexander Dix</h2>
<p>Das Internet ist nicht mit dem Steckbrief an der Litfaßsäule vergleichbar. Steckbriefe kann man abnehmen, wenn die verdächtige Person gefasst ist. Das Internet dagegen vergisst nichts. Zudem ist im Internet häufig nicht eindeutig festzustellen, wer den Fahndungsaufruf veröffentlicht hat. Das kann eine Polizeibehörde sein, es kann aber auch jemand sein, der sich als Polizei ausgibt und einem anderen übel mitspielen will.</p>
<p>Die Fahndung im Internet ist auch deshalb ein weiter reichender Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Verdächtigen und – noch intensiver – der Zeugen (mit der möglichen Folge der globalen Rufschädigung), weil der Fahndungsaufruf selbst dann weltweit abrufbar ist, wenn eine internationale Fahndung nicht gerechtfertigt wäre. Aus diesen Gründen ist der Gesetzgeber gefordert, die Voraussetzungen für eine Fahndung im Internet restriktiver als für eine Offline-Fahndung zu regeln. Vor allem die Rechte unverdächtiger Personen (Zeugen, Opfer) müssen stärker geschützt werden.</p>
<p>Die sozialen Netzwerke und insbesondere Facebook treten als Kommunikationsplattform heute häufig an die Stelle des offenen Internets. Deshalb wird gegenwärtig geprüft, inwieweit auch solche Netze für Fahndungszwecke genutzt werden können. Dabei stellen sich zusätzliche datenschutzrechtliche Fragen. Zum einen sollen die Strafverfolgungsbehörden nach den Richtlinien für das Straf- und Bußgeldverfahren in vielen Bundesländern grundsätzlich keine privaten Internetanbieter einschalten, wenn sie Fahndungsaufrufe veröffentlichen. Dahinter steht die Überlegung, dass die Staatsanwaltschaft für die Rechtmäßigkeit eines Fahndungsaufrufs im Internet verantwortlich ist und diese Verantwortung nicht auf ein Unternehmen delegieren kann, das sich – wie z.B. Facebook – sämtliche Rechte für die unbeschränkte Weiterverwertung der veröffentlichten Daten übertragen lässt.</p>
<p>Zudem bestreitet Facebook, sich an deutsches Recht halten zu müssen. Eine Staatsanwaltschaft, die der Strafprozessordnung unterliegt, darf schon aus diesem Grund keine Fahndungsaufrufe einem Unternehmen überlassen, dessen Datenverarbeitung außerhalb von Europa stattfindet. Facebook kann jederzeit das Nutzungsverhalten derjenigen auswerten, die sich den Fahndungsaufruf ansehen, und ist darüber hinaus nach amerikanischem Recht verpflichtet, den US-Behörden den Zugriff auf Bestands- und Nutzungsdaten in einem Umfang zu ermöglichen, der über das deutsche Recht hinausgeht.</p>
<p>Solange Facebook – oder andere Betreiber sozialer Netzwerke – nicht verbindlich zusichern, dass sie deutsches Recht beachten werden und solange nicht gewährleistet ist, dass allein die ausschreibende Staatsanwaltschaft oder Polizei über die Erstveröffentlichung und die weitere Behandlung des Fahndungsaufrufs (insbesondere seine Löschung) entscheidet, dürfen keine Fahndungsaufrufe bei Facebook veröffentlicht werden.<br />

                 </div>
               </div>
             </div>
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		<title>„Bello-Dialog“:  Bürgerbeteiligung ist auf den Hund gekommen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bello-dialog-buergerbeteiligung-ist-auf-den-hund-gekommen-121592/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Wilke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Oct 2012 10:24:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Thomas Heilmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Zusammenleben von Mensch und Hund ist nicht immer einfach, besonders in Ballungsgebieten wie Berlin. Deshalb soll nun ein Gremium [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/%e2%80%9ebello-dialog-buergerbeteiligung-ist-auf-den-hund-gekommen/bello/" rel="attachment wp-att-121594"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-121594" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/bello-305x211.jpg" alt="" width="305" height="211" /></a>Das Zusammenleben von Mensch und Hund ist nicht immer einfach, besonders in Ballungsgebieten wie Berlin. Deshalb soll nun ein Gremium aus Betroffenen und Fachleuten über ein neues Hundegesetz für die Hauptstadt entscheiden. Deren erste Sondierungsrunde findet am 16. Oktober statt. Schirmherr des Bello-Dialogs ist Berlins Justizsenator Thomas Heilmann.</p>
<p>Bello – und das ist kein Witz – steht für die verwaltungsinterne Bezeichnung für das neue Gesetz: &#8220;Berliner Landesleinenordnung&#8221;. Seit Mitte August können Berliner Hundehalter und andere Interessierte in einem eigens eingerichteten<a href="http://www.berlin.de/sen/verbraucherschutz/tierschutz/gefahrenabwehr/hundegesetz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Online-Forum</a> Themen wie die seit zwölf Jahren geltende Rasseliste, den Hundeführerschein oder den Leinenzwang diskutieren, die gesetzlich neu geregelt werden sollen. Das Besondere am „Bello-Dialog“ ist die ausdrücklich  gewünschte Einbindung der Bürger im Vorfeld des Gesetzgebungsverfahrens. Kritik und Anregungen können übrigens ebenso per E-Mail und Post eingereicht werden. Unter der Leitung von Staatssekretärin Sabine Toepfer-Kataw fanden zudem bereits zwei Bürgerversammlungen statt, auf denen die Bürger informiert wurden und man vorerst vor allem Argumente gesammelt hat.</p>
<h3>&#8220;Es geht nicht nur um Hundekot&#8221;</h3>
<p>Warum diese Art der Bürgerbeteiligung nun ausgerechnet mit dem Hundegesetz Premiere hat, <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article108641119/Senat-nimmt-mit-Bello-Dialog-Berliner-in-die-Pflicht.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erklärte</a> Justizsenator Thomas Heilemann (CDU) so: &#8220;Es geht nicht nur um Maulkorb, Leinenzwang und Hundekot. Es geht um das Zusammenleben in der Stadt.“ Und das scheint dem Senat offenbar ein Anliegen zu sein. Dass Berlins Bürger derart verstärkt am politischen Entscheidungsprozess beteiligt werden sollen, ist  in dieser Form bisher einzigartig für die Bundeshauptstadt. Weshalb nun auch andere Senatsverwaltungen die Initiative neidisch beäugen. Der Versuch, aus den Fehlern von gescheiterten Prozessen wie Stuttgart 21 zu lernen und dementsprechend heikle Themen vorher mit der Bevölkerung zu diskutieren, ist lobenswert. Zumal das oberste Gebot und Leitmotiv „Transparenz“ heißt. Man kann sich jedoch fragen, ob das Ganze nicht von wichtigeren Themen ablenken soll, die die Stadt rechtzeitig gemeinsam mit ihren Bürgern diskutieren müsste.</p>
<h3>Mit Sondierungsrunden zur Einigung</h3>
<p>Nachdem die Bürgerversammlungen stattgefunden haben, an denen rund 70 Bürgerinnen und Bürger teilgenommen haben, beginnt in der kommenden Woche die Sondierungsrunde mit ihrer Arbeit. Dafür werden insgesamt 30 sachkundige Bürgerinnen und Bürger, die sich durch ihre Erfahrungen, Kenntnisse, durch eigene Betroffenheit sowie ein erhöhtes Interesse qualifizieren, von neutralen Gewährsleuten ausgewählt. Verhindern möchte man damit insbesondere, dass Verbandsfunktionäre dabei sind. Man müsse den „Kopf frei machen für gegensätzliche Vorstellungen“, <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/hoffnung-auf-mehr-buergerbeteiligung-senator-heilmann-startet-bello-dialog/7005414.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">betonte Senator Heilmann</a>. Für die nötige Unvoreingenommenheit soll ein externer Moderator sorgen, der die Leitung der Runden übernimmt. Nach etwa sechs Monaten wird das Ergebnis des Bello-Dialogs zusammengefasst und der Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz vorgelegt. Die wird schließlich entscheiden, ob die Vorschläge für Hund und Halter berücksichtigt werden oder alles beim Alten bleibt.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Chat mit Thomas Heilmann</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/chat-mit-thomas-heilmann-481/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/chat-mit-thomas-heilmann-481/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2000 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Heilmann]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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					<description><![CDATA[<table border="0">
	<tbody>
		<tr valign="top">
			<th align="right">Moderator:</th>
			<td>Sehr geehrter Herr Heilmann, im Namen von politik-digital begruessen 
			wir Sie ganz herzlich zu unserer heutigen digitalen Diskussionsrunde. Wir 
			wuenschen Ihnen viel Spass!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Sehr geehrter Herr Heilmann, im Namen von politik-digital begruessen<br />
			wir Sie ganz herzlich zu unserer heutigen digitalen Diskussionsrunde. Wir<br />
			wuenschen Ihnen viel Spass!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">marco:</th>
<td>Hat eine Partei einen Internetsprecher noetig und warum sind SIe Ihrer<br />
			Meinung nach dafuer geeignet?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Danke
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Wir sind sehr gespannt auf Ihre Antwort.;-)
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Marco: Als Intersprecher bin ich dafuer zustaendig, die Position der<br />
			CDU und ihrer Komission zu Internet-Themen oeffentlich zu diskutieren.<br />
			Dass die CDU eine solche Kommission hat, zeugt davon, dass sie das Thema<br />
			ernst nimmt und konzepte entwickeln will. So kann ein Wettbewerb der Ideen<br />
			entstehen. Soweit die anderen Parteien mitmachen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Magdalena:</th>
<td>Wie schaetzen Sie die Erfolgsaussichten Ihrer Internetkommission ein,<br />
			da sie doch nur sehr eingeschraenkte Kompetenzen hat
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zurm zweiten Teil: Ob ich geeignet bin, muessen sie die fragen, die<br />
			mich gewæhlt haben oder auch die Teilmnehmer heute.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Die Kommission hat keine eingeschraenkten Kompetenzen, sondern kann<br />
			frei argumentieren. Ob wir ueberzeugen, haengt nur von uns ab.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Magdalena:</th>
<td>Droht der Internetkommission die Gefahr, zwischen den Parteien<br />
			zerrieben zu werden?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Magdalena: Die Gefahr sehe ich nicht. Wir sind alle sehr<br />
			unabhaengig.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Christian:</th>
<td>Wie wichtig wird Wahlkampf imInternet 2002?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Christian: Internet wird ein wichtiges Wirtschaftsthema im<br />
			kommenden Wahlkampf, aber nicht zentral. Dazu sind die Entscheidungen zu<br />
			kompliziert. Als Medium wird es sehr sehr wichtig.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Euli:</th>
<td>Was unterscheidet einen InterNet-Sprecher der CDU von einem Sprecher<br />
			der CDU?!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Euli: Der Sprecher ist Pressesprecher oder genauer gesagt<br />
			Pressesprecherin. Als Internetsprecher haben sie erstens nur ein Thema und<br />
			zweitens sollen sie inhaltlich Kompetenz entwickeln und sich zu den<br />
			beteiligten æussern.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Harald:</th>
<td>Was für Ziele wollen Sie in Ihrer Funktion als Internetsprecher<br />
			verwirklichen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Harald: Ich will ein Dialog in der CDU und ausserhalb mit der CDU<br />
			ueber die anstehenden Aufgaben entwickeln.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Maya:</th>
<td>Ist Ihre Tätigkeit als Internetsprecher mit einem großen zeitlichen<br />
			Aufwand verbunden?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Maya: Manchmal schon, aber mienen Hauptberuf kann ich gut<br />
			nachgehen. Heute antworte ich aus dem Ausland, was sie an der Schreibweise<br />
			vielleicht erkennen koennen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">heldensaga:</th>
<td>welche aufgaben sehen sie da?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Heldenssaga: Was heisst da?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>ich denke Ihre Aufgaben als Internetsprecher
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu heldensaga: Meine aufgaben sind inhlatliche Vorschlæage zu machen<br />
			und Dialog betreiben. Mehr nicht.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Maya:</th>
<td>Wie beurteilen Sie die Internetdarstellung der CDU im Vergleich zu<br />
			anderen Parteien?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Maya: DIe CDU hat mehr und bessere Auftritte als ich dachte. Sie<br />
			stellt jetzt den Internetkanzler, was auf eine breite Nutzung schliessen<br />
			kann. Und sie arbeitet mit der Kommission und im Præsidium sehr intensiv.<br />
			Ich wuesste im moment keine Partei, die genauso viel vorzuweisen<br />
			hat.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Christian:</th>
<td>Wer betreut die Homepage der Bundes CDU?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Christian: Das macht die Abteilung Oeffentlichkeitsarbeit. Die sind<br />
			sehr gut.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Jebediah:</th>
<td>moin herr heilmann, wieviele zugriffe pro tag hat die website der cdu<br />
			?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Jubediah: Weiss ich nicht.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">marco:</th>
<td>Wie beurteilen Sie die von Wirtschaftsminister Müller geforderte<br />
			Internetsteuer?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Marco: Wenn sie die Steuer fuer die private Nutzung des internets am<br />
			Arbeitsplatz (geldwerter Vorteile) meinen, dann kann ich nur sagen:<br />
			weltfremd, schædlich und dumm.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">demokrat:</th>
<td>Wie groß schätzen Sie die Gefahren ein, die vom Internet für die<br />
			Demokratie ausgehen (Missbrauch durch radikale Gruppen,<br />
			Virengefahr&#8230;)
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Demokrat: Es gibt Gefahren, aber man kann sie beherrschen. Jede<br />
			Hysterie halte ich fuer verfehlt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">netsraC:</th>
<td>wie wollen sie und die cdu dem zunehmenden rechtsradikalismus im<br />
			internet entgegentreten ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu netsraC: Rechtsraikalismus kann man in seinen Ursachen durch<br />
			Argumente, Vorbild und Information eindæmmen, im Internet und anderswo. Im<br />
			uebrigen ist vieles rechtswidrig und deshalb eine eine Sache fuer die<br />
			Justiz.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Christian:</th>
<td>Denken Sie, daß das Internet durch die besonderen Strukturen für mehr<br />
			Demokratie sogen kann?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Christian: DAs Internet bietet die Chance, dass Buerger erstens<br />
			besser informiert sind und zweitens an der willensbildung sich einfacher<br />
			und intensiver beteligen koennen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Kommen wir mal zu ein paar allgemeinpolitischen Fragen
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>wie beurteilen sie das abstimmungverhalten ihrer parteigenossen bei<br />
			der steuerreform??
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu UUUUUUUUPS: Ihr NAme ist ganz passend. Aber nun gehoert die<br />
			Steuerreform zu meinen Aufgabengebieten. Aber ich habe den Eindruck, dass<br />
			das Verhalten einige Chancen fuer die Wirtschaft, fuer die Bevoelkerung<br />
			und auch fuer die CDU ungenutzt hat verstreichen lassen. Immerhin: einiges<br />
			wurde auch erreicht.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">muffin:</th>
<td>Hat sich Ihre Meinung zur Bundesvorsitzenden Frau Merkel nach der<br />
			Niederlage im Bundesrat verändert?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu muffin: Nein, wieso auch? 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Lena:</th>
<td>Wie ist Ihr Verhältnis zur neuen CDU-Führung Merkel/Merz?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Lena: Nur Frau Merkel kenne ich aus der Zusammenarbeit und die ist<br />
			sehr angenehm. Herrn Merz habe ich sehr kompetent erlebt..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Harald:</th>
<td>An welchen Politikerinnen oder Politikern innerhalb Ihrer Partei<br />
			orientieren Sie sich am stärksten? 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Harlad: DA ich nicht poliker bin oder werden will, brauche ich auch<br />
			keine Vorbilder. Mit Frau Merkel arbeite ich sehr gerne<br />
			zusammen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">sunny:</th>
<td>zu muffins frage: ihre meinung zu frau merkel koennte sich ja insofern<br />
			geaendert haben, als dass frau merkel nicht in der lage war, die CDU<br />
			zusamenzuhalten!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Sunny: Den Zusammenhalt kann man alleine nicht schaffen. Ausserdem<br />
			finde ich ja einen Sportler auch nicht schlecht, wenn er einmal ein<br />
			schlechteres Spiel in einer indispunierten Mannschaft liefert. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>wie stehen Sie zu dem Verhalten, welches Herr Dr. Kohl an den tag<br />
			legt??
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu UUUUUUUPS: also wir etfernen uns immer weiter vom Internet und<br />
			gerade da wuerden mich Meinungen anderer sehr interessieren. ABer ich<br />
			will nicht ausweichen: Vosichtig formuliert: Die Verteidigungsstrategie<br />
			von ihm ist mir jedenfalls aus den Medien nicht deutlich geworden. Andere<br />
			Informationen habe ich nicht.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Euli:</th>
<td>Als InterNet-Sprecher ist das Thema Datenschutz für Sie ja kein<br />
			Fremdwort. Wenn denn nun schon die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wird,<br />
			muss es ja zumindest Verdachtsmomente gegen den Ex-Kanzleramts-Sprecher<br />
			Bohl geben. Werden sich zukünftige Eingaben zum Datenschutz auch auf den<br />
			SCHUTZ regierungstechnisch wichtiger Daten vor Löschung<br />
			erstrecken?!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu EULI: Welche Verdachtsmomente es gibt kann ich wirklich nicht<br />
			beurteilen. Die Loeschung von Regierungs-Daten ist keine Frage des<br />
			Datenschutzes, sonderns des Archivgesetes, dessen Einzelheiten ich offen<br />
			gestanden nicht auswendig kenne.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">heldensaga:</th>
<td>wie stehen sie dazu, dass der server der cdu (www.cdu.de) im<br />
			wissenschaftsnetz steht? halten sie das nicht für einen eklatanten<br />
			mißbrauch der ressourcen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Heldensaga: Davon weiss ich nichts.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Euli:</th>
<td>Wie sehen Sie die Entwicklungsmöglichkeiten der InterNet-Infrastruktur<br />
			bezogen auf kommerzielle ./. private Nutzer (Stichwort Werbemails,<br />
			Bandbreitenverbrauch etc.)?!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Euli: Ihre Frage ist mir nicht ganz klar. Wer soll welche<br />
			Entwicklungsmoeglichkeiten wie nutzen oder schaffen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>wir warten kurz mal auf Euli..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>gut, er will wohl nicht
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">heldensaga:</th>
<td>würden sie sich darum kümmern / dass auch als nicht akzeptabel sehen?<br />
			(server im wissenschaftsnetz)
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Heldensaga: Ich wuerde die Frage weiterreichen, weil es nicht zu<br />
			meinen Aufgaben gehoert, mich um die Infrastruktur der CDU zu kuemmern.<br />
			Aber Sie koennen ja auch selbst die Frage an die CDU mailen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">charley:</th>
<td>Wird der Einbruch der .com-Werte an den Boersen Auswirkungen auf die<br />
			Entwicklung der New Economy haben?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Charley: JA und ein. Ja, weil die Finazierung von vielen Firmen<br />
			jetzt (zu Recht) schwieriger wird. Nein, weil die Innovationswirkung des<br />
			Internets und die Verænderung des wettbewerbs jetzt erst richtig<br />
			losgehen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">spoiler:</th>
<td>Wie würden Sie den Bergriff der New Economy umschreiben?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Spoiler: Der Begriff ist eine geschickte PR-Unterstuetzung fuer<br />
			alle Internet-getriebenen Geschæfte, weil sie die anderen wertschoepfungen<br />
			gleich als veraltet abstempeln. Deshalb hat der begriff leider etwas<br />
			polemisches, obwohl er eigentlich nur die verænderten Moeglichkeiten<br />
			umschreibt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">netsraC:</th>
<td>wann glauben sie, sind alle schulen ausreichend mit dem internet<br />
			verbunden (d. h. nicht nur ein internetanschluß pro schule, sondern<br />
			mehrere) ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu netsraC: Ich fuerchte, es dauert noch (zu) lange.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Euli is back&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Euli:</th>
<td>Präzisierung: Möglichkeiten der Kennzeichnungspflicht von Werbemails,<br />
			BulkMail-Verbot (wie jetzt in den USA beschlossen &#8211; mit<br />
			Schadensersatzanspruch ;). &#8216;Auffressen&#8217; der Bandbreiten, so das für die<br />
			Universitäten kaum noch was übrigbleibt (Warum gehen die wohl aufs<br />
			Internet-2 ;). Förderung der Weiterentwicklung des Internets (Wir sind ja<br />
			schliesslich nicht bei NULL gestartet &#8211; 60er Jahre, heute, und in 10<br />
			Jahren???)
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu EULI: Sie fragen nach vielen verschiedenen Sachverhalten<br />
			gleichzeitig. Ichg bin immer fuer Transparenz und Wahlfreiheit von<br />
			Verbrauchern. Deshalb ist eine Kennzeichnung von Werbemails<br />
			sinnvoll.Allerdings sollte das Internet unbedingt als Plattform fuer den<br />
			kommerz offengehalten werden. enn nur so bekommen wir mehr Wertschoepfung,<br />
			mehr Arbeitsplætze und neue Moeglichkeiten fuer den Verbraucher.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">netsraC:</th>
<td>sollte der internetzugang nicht kostenlos vom staat angeboten werden,<br />
			damit auch sozial schwache das medium der zukunft nutzen können<br />
			?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu NetscraC: Nein, nicht fuer jedermann. Der Staat sollte sich<br />
			heraushalten, wo er kann. Aber sozial Schwachen sollte geholfen werden &#8211;<br />
			auch beim internet-Zugang.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">heldensaga:</th>
<td>es gab ja vor einiger zeit mal den &quot;skandal&quot; mit dem link vom<br />
			ministerium für familie &amp; co zu porno-seiten, die die cdu und die fdp<br />
			hochgepuscht haben. wie stehen sie dazu?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Heldensaga: Ziemliche Schlamperei, nicht mehr und nicht<br />
			weniger.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Pete:</th>
<td>Wie stehen Sie zur Vergabepraxis der UMTS-Lizenzen? Ist die<br />
			Versteigerung der richtige Weg oder besteht die Gefahr, dass die Kosten in<br />
			zu großem Maße auf die Kunden umgelegt werden?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Pete: Sehr gute Frage: Die Versteigerung hat Vorteile<br />
			(Staatseinnahmen), abe auch moeglicherweise NAchteile uber den Standort,<br />
			wenn andere Lænder es anders/unfairer machen. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>wie sehen Sie denn die distanzierung der bayerischen regierung von der<br />
			finanzierung der Expo-Defiziete??
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu UUUUUUUPS: Was hat das mit Internet zu tun? Ich weiss gar nichts von<br />
			einer Distanzierung.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">netsraC:</th>
<td>Hat die CSU oder F.D. P auch einen Internetsprecher, mit dem sie<br />
			vielleicht zusammenarbeiten würden ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu NetsraC: Bei der CSU gibt es Dr. Soeder, der allerdings<br />
			hauptberuflich Politiker ist und sich um weitere Themen<br />
			kuemmert.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">heldensaga:</th>
<td>was halten sie von der icann-wahl? haben sie sich<br />
			angemeldet?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Die anderen Parteien haben leider keinen Kommission und keinen<br />
			Sprecher, so das wir das Thema nicht durch Wettbewerb der Ideen und<br />
			Austausch vorantreiben koennen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">charley:</th>
<td>Ist es schwer als Sprecher für eine &quot;in&quot;-Branche ohne weitergehende<br />
			Kompetenzen seine Stimme hoerbar zu machen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Charley: Sie hoeren mich doch. Bislang konnte ich mich ganz gut<br />
			einschalten.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Bitte beachten Sie die Frage von heldensaga.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Heldensagea: Ich vermisse keine Kompetenzen. Es geht um Argumente<br />
			zu einem komplizierten Wirtschaftsthema. DA kommt es eigentlich nur auf<br />
			Inhalte an.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">netsraC:</th>
<td>werden sie mit dem internetkanzler zusammenarbeiten ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu netsraC: Ich habe ihn schon ganz kurz getroffen. Nun &quot;regiert&quot; er<br />
			ja nur 2 Monate. Aber zur Meinungsbildung werden wir sicher<br />
			zusammenarbeiten.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Harald:</th>
<td>Was halten Sie von der Möglichkeit, online wählen zu dürfen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Harald: Wir sollten erste Versuche starten, langfrisig kann man<br />
			Wahlen gut vereinfachen/verbilligen. Aber man sollte es nicht<br />
			uebeschætzen. Wichtiger ist zum Beispiel, dass die Verwaltungen ihre<br />
			Leistungen alle ins Netz bringen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>So, die Zeit ist leider gleich vorbei, wir kommen zur letzten<br />
			Frage:
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">kroesus:</th>
<td>Haben Sie zukünftig noch weitere politische Ambitionen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Zu Koesus: Das ist einfach zu beatworten: Nein&#8230;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Vielen Dank fuer das Interesse und bis auf bald.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Sehr geehrter Herr Heilmann, im Namen von politik-digital bedanken wir<br />
			uns bei Ihnen für den interessanten chat.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ThomasHeilmann:</th>
<td>Auf Wiedersehen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Natürlich danken wir auch den engagierten Teilnehmern.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">netsraC:</th>
<td>tschüss
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Auf Wiedersehen!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Das Transcript gibt es ab Morgen auf der Homepage von politik-digital<br />
			nachzulesen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mission possible II &#8211; Das Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Sprecher]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Heilmann]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[New Economy]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Unternehmer, Professor und seit neustem Internetsprecher der CDU:
Thomas Heilmann scheut keine Mühe wenn es darum geht, seine digitale Mission zu erfüllen. politik-digital sprach mit
ihm über Impulse, Tempo und Dynamik für die deutsche Wirtschaftspolitik.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Unternehmer, Professor und seit neustem Internetsprecher der CDU:<br />
Thomas Heilmann scheut keine Mühe wenn es darum geht, seine digitale Mission zu erfüllen. politik-digital sprach mit<br />
ihm über Impulse, Tempo und Dynamik für die deutsche Wirtschaftspolitik.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Herr Heilmann, Sie sind ja nicht zuletzt mit ihrem &quot;Incubator&quot; econa selber tief im IT-Geschäft. Wenn sie mit den<br />
jungen Start-up Unternehmern reden und erklären, dass die CDU die richtige Partei für sie ist, glaubt man Ihnen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Das versuche ich gar nicht. Meine Rolle als Unternehmer hat mit meiner privaten<br />
Rolle als Internetsprecher der CDU nichts zu tun. Ich weiß überhaupt nicht, wo meine Geschäftspartner<br />
politisch stehen und will das auch nicht wissen. Ich würde als Unternehmer nie Werbung für die CDU gegenüber<br />
meinen Kunden machen. Ich verstehe meine Rolle bei der CDU vielmehr so, dass ich Input auf der inhaltlichen<br />
Ebene leiste: was muss man jetzt in der Politik machen, um dem neuen Zeitalter gerecht zu werden.<br />
</span>
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/edemocracy/images/heilmann.jpg" alt="Thomas Heilmann" border="1" height="135" hspace="0" vspace="0" width="106" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Thomas Heilmann</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Hat es bei ihrer Nominierung zum Internetsprecher ein Arbeitsprofil gegeben?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Ich habe natürlich Wert auf ein Arbeitsprofil gelegt und habe Frau Merkel meine Ziele<br />
in einem Brief dargelegt. Klar musste sein, dass ich das ehrenamtlich mache, dass die Aufgabe zeitlich begrenzt<br />
ist, dass es eine Kommission geben muss.<br />
Das Internet ist kein parteipolitisches Thema. Das Internet ist ein Thema, an das sich die Politik erst herantasten<br />
muss. Eine schwierige Aufgabe, bei der Frau Merkel gesagt hat: der widmen wir uns jetzt mal ganz intensiv.<br />
Eine der Maßnamen ist, dass es jetzt die Kommission und mich gibt. Ich finde es gut, wenn andere Parteien<br />
nachziehen, Konkurrenz kann nicht schaden, wir brauchen einen Wettbewerb der Ideen und Konzepte.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Zur Kommission: Wer hat über die Zusammensetzung entschieden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Die sieben Politiker wurden vom Präsidium bestimmt, ich bin dazu aber gehört worden.<br />
Die Wirtschaftler habe im Wesentlichen ich vorgeschlagen und man ist meinen Empfehlungen gefolgt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Wie sieht die Agenda für die Kommission aus?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b>Bis zum nächsten Sommer wollen wir ein Entwicklungsprogramm schreiben.<br />
Wichtigste Themen sind Bildung und Wirtschaftordnung, einschließlich Steuerrecht und schließlich Standortfragen.<br />
Dass das Internet in Deutschland kommen wird, ist sicher, dafür braucht man die Politik nicht.<br />
Die Frage ist, wo die Produkte herkommen, wo die Wertschöpfung und die Gewinne liegen werden.<br />
Im Moment sieht es so aus, dass Deutschland kein &quot;Cluster&quot; wird. Die Messe ist allerdings noch nicht gelesen,<br />
wir brauchen mehr Tempo.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Sie trennen zwischen ihrem Leben als Unternehmer und als<br />
Internetsprecher der CDU, sehen das ihre Mitarbeiter und Kunden genauso?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Sie kaufen ja auch keine SPD-Rechner, nur weil Herr Staudt, der Chef von IBM, Mitglied der SPD ist.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Bei dem Arbeitsprofil, das sie aufgestellt haben, wurden Dinge genannt, die sie machen wollen und Dinge,<br />
die sie nicht tun werden. Welche Bereiche werden sie nicht antasten?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Es gibt hunderte von Dingen, die ich nicht machen werde oder kann. Was ich nicht leisten kann ist,<br />
die CDU-Pages zu betreuen, ich kann mich auch nicht um Innenpolitik oder Rechtspolitik kümmern.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Sie kommen aber zwangläufig in Berührung mit anderen Themen, wenn sie sich um das Internet kümmern,<br />
Einwanderungspolitik, Steuerpolitik.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Ich beschränke mich darauf, bei diesen Themen die neuen Aspekte, die sich durch die Neuen Medien ergeben, aufzuzeigen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Sie haben ja in einer ersten Reaktion vor der Überregulierung gewarnt. Planen sie einen Entwurf zur<br />
Internet-Steuergesetzgebung?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Zum Thema Internetsteuer wird es von uns einen Entwurf geben. Wirtschaft sollten<br />
wir nicht durch staatliche Maßnamen lenken, dazu ist der Staat zu langsam und besonders im Bereich Internet<br />
nicht ausreichend informiert. Aber: die Standortfragen und Steuerfrage müssen schnell geklärt werden. Eine<br />
hohe Internetnutzung kann für Unternehmen ein interessantes Standort-Argument sein. Leider sind wir auch<br />
da noch Mittelfeld. Eine starke Nutzung alleine reicht natürlich nicht. Dazu müssen natürlich auch noch das<br />
Kapital und die richtigen Leute kommen, damit im Land etwas passiert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Wie wollen Sie dafür sorgen, dass ihr Grundlagenpapier, das die<br />
Kommission erarbeiten wird, hinterher nicht zum Feigenblatt wird, hinter dem sich die Parteien verstecken.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Ein Papier hat dann Wirkung, wenn es überzeugend ist. Dann hängt es natürlich<br />
auch noch von uns Kommissionsmitgliedern ab, die Inhalte in die CDU zu tragen. Generell besteht in der<br />
CDU aber ein großes Interesse an dem Thema. Sollten meine Vorschläge nicht ankommen, habe ich Pech gehabt.<br />
Mir bleibt da lediglich die Kraft der Überzeugung. Ich habe keine Hausmacht, nur Argumente.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> In einigen Köpfen scheint das Thema ja schon<br />
angekommen zu sein, siehe Frau Merkel. Wird das Thema Internet auch im nächsten Wahlkampf bestimmend werden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Das Thema Wirtschaftspolitik für´s Internet ist zu kompliziert, als das es ein wirkliches<br />
Wahlkampfthema sein kann. Das wird eher ein Feinschmeckerthema für eine bestimmte Klientel.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Und Jungwähler, denen man ein frischeres Profil zeigen will?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> In der Hierarchie der Themen kommt zuerst die Arbeitslosigkeit. Das Internet kommt<br />
auf der Liste noch gar nicht vor. Vielleicht wird es bis 2002 etwas an Bedeutung gewinnen, ein Top-Thema wird<br />
es nicht werden, auch wenn es über kurz oder lang unsere Wirtschaftordung in ihren Grundfesten erschüttern wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Man könnte das Thema Internet für eine Partei zur<br />
Profilbildung verwenden. Werden Sie bei der Internetkampagne der CDU ein Wörtchen mit reden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Das ist nicht meine Aufgabe. Ich kenne natürlich die handelnden Personen. Vielleicht<br />
fragen die mich gelegentlich um Rat.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Der Generalsekretär Polenz verspricht sich vom Internet<br />
eine Belebung der innerparteilichen Demokratie. Kann das konkret heißen, dass die CDU ihren Kanzlerkandidaten<br />
für 2002 per Mitgliederentscheidung auch online wählen wird?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Dazu muß es erst einmal mehrere Kandidaten geben, die zur Wahl stehen. Wenn es<br />
denn eine Urwahl geben sollte, dann ist es durchaus sinnvoll, dass die Abstimmung auch mit Unterstützung des<br />
Internets stattfindet.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> In welchen Bereichen belebt das Internet die innerparteiliche<br />
Demokratie?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Ein Vorteil des Internets ist die Möglichkeit ohne großen Aufwand Meinungsforen<br />
innerhalb einer Partei zu bilden. Wem seine Ortsgruppe nicht gefällt, sucht sich eine im Internet. Das sind klare<br />
strukturelle Vorteile, gegen die man in der CDU nichts einzuwenden hat. Die Arbeit an der parteipolitischen<br />
Basis ändert sich ganz grundlegend. Noch ein Beispiel: Grade ist auf der unabhängigen Seite dol2day der<br />
CDU-Kandidat zum Internetkanzler gewählt worden. Die Teilnahme hat natürlich niemand im Präsidium<br />
beschlossen, das ist einfach passiert. Dieses Beispiel zeigt doch, wie stark die CDU in der Internetgesellschaft<br />
verankert ist.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Als eines ihrer Ziele für die Agenda haben Sie vorhin die<br />
Bildung genannt. Wollen Sie dazu anregen, die Neuen Medien als Schulfach zu verankern?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Das Internet deckt in der Schulbildung meiner Meinung nach drei Bereiche ab und stellt<br />
auch dreierlei Anforderungen an die Lehrpläne: Zunächst ist der Umgang mit dem Internet ja eine Basisanwendung,<br />
vergleichbar mit Lesen und Schreiben. Zusätzlich kann es als Handwerkszeug für alle anderen Fächer benutzt<br />
werden. Dazu kommen dann noch die wirtschaftlichen Aspekte, die generell stärker in den Schulunterricht<br />
eingebunden werden sollten, um die Leute für die Zukunft zu rüsten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Wie sehen sie die Lage der Universitäten in diesem<br />
Zusammenhang, ist es sinnvoll, dass an den Unis ständig neue Studiengänge zu schaffen, für einen Bedarf<br />
in der Branche, der sich schneller ändert, als dass die Studenten Examen machen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Die Antwort ist der Wettbewerb. Natürlich brauchen wir neue Inhalte an den<br />
Universitäten. Wenn aber der Staat eine Prognose darüber abgeben soll, welche Programmierer wir in fünf Jahren<br />
brauchen werden, dann liegt diese Einschätzung sicher neben der Realität. Wir brauchen deshalb ein neues<br />
Konzept für die Aus- und Weiterbildung, bei dem sich auch die Unternehmen stärker engagieren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b>: Sie sind ja selber auch Gastprofessor an der Hochschule<br />
der Künste in Berlin für den Fachbereich Gesellschafts- und Wirtschaftkommunikation. Was raten Sie ihren<br />
Studenten?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Sich, auch wenn sie den akademischen Weg der Ausbildung gewählt haben, mit dem<br />
Basiswissen, den grundlegenden Fähigkeiten zu rüsten. Dazu gehören so profane Dinge, wie einen<br />
wasserdichten Businessplan aufzustellen, mit Cashflow-Analyse und Marketingkonzept.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Ist die CDU das ideale Umfeld, um das Thema Internet<br />
breitenwirksam zu machen, oder denken Sie, dass jede Partei geeignet ist, Hauptsache der Stein wird ins<br />
Wasser geworfen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Die CDU ist seit ihres Bestehens immer die Partei gewesen, die wirtschaftliche<br />
Entwicklungen gefördert und für möglichst viele Menschen nutzbar gemacht hat. Die CDU hat die größte<br />
Tradition und die meiste Erfahrung, mit neuen Wirtschaftsfragen umzugehen und sie breitenwirksam zu<br />
machen. Es ist aber so, dass keine Partei gegen das Internet ist.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Hätten Sie auch das Angebot der SPD angenommen,<br />
Internetsprecher zu werden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Ich nehme nicht gerne Angebote an, die mir gar nicht gemacht wurden. Ich stehe<br />
der CDU aber näher als der SPD.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b>Wenn Frau Merkel 2002 ihr Schattenkabinett bildet und<br />
ihnen anbietet, der erste deutsche Internetminister zu werden, würden Sie das annehmen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Sie hat es mir nicht angeboten und ich erwarte das auch nicht. Zudem bin ich ja<br />
auch noch Unternehmer und könnte nicht so ohne weiteres von heute auf morgen in die Politik wechseln.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Brauchen wir einen Staatsminister für Internet?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Die Frage ist so isoliert nicht zu beantworten. Es geht ja hier um ein horizontales<br />
Thema, dass viele, fast alle Ressorts berührt. Vielleicht sollte der nächste Wirtschaftsminister &quot;internetminded&quot;<br />
sein. Als reine Showmaßname oder symbolischen Akt brauchen wir jedenfalls keinen zusätzlichen Minister.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b>Was hat sie als Unternehmer bewogen, sich in der Politik<br />
zu engagieren?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Ich habe einige Grundüberzeugungen, die erste lautet: es ist falsch, dass die<br />
Politik in Deutschland eine abgekapselte Kaste ist. Eine größere Fluktuation zwischen Politik und anderen<br />
Bereichen wie in den USA täte den Sachthemen gut. Zweitens bin ich davon überzeugt, dass wir in Deutschland<br />
den Wohlstand nur sichern können, wenn wir jetzt in diesem Bereich richtig handeln. Ich fühle mich als<br />
Unternehmer gewissermaßen angehalten, denn auch ich habe viel Unterstützung bekommen.<br />
Wenn mir meine Umgebung es mir nicht ermöglicht hätte, Unternehmer zu werden, dann wäre ich heute nicht<br />
da, wo ich bin. Ich möchte davon auch etwas zurückgeben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Sie haben ihre Funktion als Impulsgeber beschrieben. Wie lange werden ihre Impulse als Internetsprecher<br />
der CDU zu Verfügung stehen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Heilmann:</b> Das Präsidium hat sein Mandat für zwei Jahre, ebenso die Kommission. Wir hoffen unsere Arbeit auch in<br />
diesem Zeitraum beenden zu können. Vielleicht widme ich mich danach wieder etwas ganz anderem. Ich sehe<br />
mich in befristeter digitaler Mission.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Wir bedanken uns für das Interview!<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Interview führten Caroline Welzel und Philipp Stradtmann.</span></p>
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