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	<title>Thomas Krämer &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Thomas Krämer &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#034;Sing when you are winning&#034;</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitten ins Netz: Die Initiative Pro15:30]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Mit Hilfe des
Internet konnte Pro15:30 zu größten Protestaktion
des deutschen Fußballs werden. Thomas Krämer
wacht über die Site, auf der die Fans sich gegenseitig
die Bälle zu spielen. politik-digital hat mit ihm
gesprochen und erfahren, welcher Geist im Fußball-Netz
herrscht.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Mit Hilfe des<br />
Internet konnte Pro15:30 zu größten Protestaktion<br />
des deutschen Fußballs werden. Thomas Krämer<br />
wacht über die Site, auf der die Fans sich gegenseitig<br />
die Bälle zu spielen. politik-digital hat mit ihm<br />
gesprochen und erfahren, welcher Geist im Fußball-Netz<br />
herrscht.</span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Ein Interview mit Thomas Krämer, Initiative pro15:30</b></span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkampagnen/images/PRO1530.gif" alt="Initiative Pro15:30" /><br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.pro1530.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Die Initiative pro15:30</a> hat zwar keinen &quot;Chef&quot; aber<br />
Thomas Krämer ist einer der Sprecher der Protestkampagne. Der FC-Fan setzt sich bei pro15:30 für die<br />
Verlegung der Sonntagsspiele auf den familien- und arbeitnehmerfreundlicheren Samstag ein. Im &quot;echten&quot; Leben ist<br />
Thomas Krämer, der in Köln auch in der &quot;Bunten Liga&quot; kickt, Unternehmer. Und da er sich als solcher mit<br />
Softwareentwicklung und Seitenkonzeption bestens auskennt, kümmert er sich auch um die Internetsite der<br />
Fußballaktivisten.<br />
</span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> </span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Welche Ziele verfolgt die Initiative 15:30?</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Krämer:</b> Unsere<br />
Hauptforderung ist die Abschaffung des Sonntagsspiels. Zur Zeit finden<br />
ungefähr 40% der Spiele abhängig von dem UEFA-Spiel Donnerstags am<br />
Sonntag statt, aber ungefähr 50% der Spiele sollen so bald wie möglich<br />
Samstags stattfinden. Weiterhin wollen wir eine Ausgeglichenheit der<br />
Spieltage zwischen den Vereinen erreichen. Eine grundlegende Forderung<br />
ist auch, dass ein Fanbeauftragter bei der Terminplanung dabei ist,<br />
genau wie jemand von der Polizei, den Stadionbetreibern und dem Verein<br />
dabei ist.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Welche Leute engagieren sich bei 15:30? Wie ist die Organisation aufgebaut?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Krämer:</b> Da lässt<br />
sich keine spezielle Gruppe nennen, das geht durch alle Gruppen durch.<br />
Wir haben auch keine festen Hierarchien. Jeder Verein stellt einen<br />
Ansprechpartner für die Initiative und wir checken nur, ob diese<br />
Ansprechpartner jeweils ok sind. Wir müssen ja sicherstellen, dass<br />
beispielsweise die emails sorgfältig behandelt werden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Welche Bedeutung hat das Internet für die Organisation?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Krämer:</b> Die<br />
Ansprechpartner sind in einer seperaten e-group, die zur internen<br />
Abstimmung eingerichtet wurde, organisiert. Daneben haben viele der<br />
Ansprechpartner eine eigene e-group für ihre Vereine eingerichtet. Das<br />
Internet spielt also, vor allem vor den Aktionen, eine wichtige Rolle<br />
bei der Abstimmung und Koordinierung. Im Moment lassen wir es<br />
allerdings ruhig angehen. Bevor im Mai der runde Tisch stattfindet<br />
wollen wir keine neuen Aktionen starten. Dementsprechend ruhig ist es<br />
auch im Netz. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Entfaltet die Initiative dabei im Netz ein Eigenleben?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Thomas Krämer:</b> Zunächst spiegelt das Netz die Initiative. Und<br />
sie zieht im Netz immer weitere Kreise. Sollte der Protest nach dem<br />
Runden Tisch noch weiter gehen müssen, dann wird das Netz eine noch<br />
zentralere Bedeutung erlangen. Es gibt beispielsweise schon<br />
Überlegungen, die Unterschriftslisten mit Digitaler Signatur<br />
durchzuführen und dadurch gültig zu machen. Das wäre eine<br />
flächenwirksame Ergänzung zu den Unterschriftenlisten vor den Stadien.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Welche Aktionen gab es denn bereits im Netz? Was ist noch geplant?</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Krämer:</b> Wir haben<br />
Unterschriftenlisten und Banner im Netz. Das Logo haben sich über 300<br />
Seiten heruntergeladen. Ansonsten planen wir die Aktionen weiterhin für<br />
die reale Welt. Der Protest soll dort ja bewusst moderat bleiben, wir<br />
sind ja nicht gegen unsere Vereine. Eine Verschärfüng des Protests käme<br />
einer Kluft zwischen Fan und Verein gleich. Sollte weiterer Protest<br />
nötig sein, dann werden wir am 3. oder 4. Spieltag der neuen Saison<br />
sicher Demonstrationen organisieren. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Was können Sie über die Resonanz auf die Seite sagen? Gibt es Nutzerzahlen? Wieviele sind im Diskussionsforum aktiv?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Krämer:</b> So ganz<br />
genau weiss ich das gar nicht, aber über 200.000 Zugriffe werden es<br />
inzwischen sein. Das Diskussionsforum müsste inzwischen in Aktionsforum<br />
umbenannt werden. Schliesslich sind sich die gut 1000 registrierten<br />
Mitglieder inzwischen weitgehend einig über die Ziele und koordinieren<br />
sich da eher. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Warum muss man sich für das Forum registrieren?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Krämer:</b> Das hat<br />
Sicherheitsgründe. Wenn Sie sich mal das Forum auf Sport1.de anschauen,<br />
dann finden Sie da jede Menge gewaltverherrlichende und auch<br />
rechtsradikale Parolen. Das wollten wir vermeiden, indem die Leute ihre<br />
Anonymität aufgeben mussten. Mitlesen kann ja trotzdem jeder. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Zunächst wurde pro15:30 über www.stadionwelt.de abgewickelt. Warum entschlossen Sie sich zu einem eigenständigen Angebot?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Krämer:</b> Die ganze<br />
Diskussion wurde ja in einem Forum auf der Site von Stadionwelt<br />
angetreten. In einem Forum namens &quot;Stimmung im Stadion&quot; haben sich<br />
immer mehr Leute gefunden, die die gleichen Kritikpunkte teilten.<br />
Daraus wurde dann Anfang des Jahres eine eigenständige Aktion. Wir<br />
wollten mit dem Namen, dem Slogan pro15:30 Aufmerksamkeit erlangen.<br />
Ausserdem sollte die Initiative leicht im Netz zu finden sein, deswegen<br />
die Site. www.stadionwelt.de hat aber immer noch sehr viel mehr<br />
Besucher. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Worin besteht die Verbindung von Internet und Fußball? Gibt es eine Fankultur im Netz?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Krämer:</b> Im Netz<br />
wird die Fankultur gespiegelt. Es gibt ja leider auch Hoolgigan-Seiten<br />
im Netz. Insgesamt gehen wir davon aus, dass 10-15% der Fußballfans<br />
online sind. Die Themen die im Netz diskutiert werden finden meist<br />
Eingang in die Fanzines und Fangruppen und werden so verbreitet. Die<br />
Zustimmung zu pro15:30 dürfte in der Fanwelt bei 90% liegen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Gibt es durch das Internet eine Möglichkeit, beispielsweise die Schlägereien zwischen den Vereinen in den Griff zu bekommen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Krämer:</b> Zunächst<br />
kann man feststellen, dass das Verhältnis der Fans untereinander besser<br />
wird. Und über das Netz ist ein größerer Austausch da. Im Netz reden<br />
die Fans meist vernünftiger miteinander. Natürlich bleibt trotzdem eine<br />
gesunde Rivalität bestehen. Mit 15:30 ist uns auch über das Netz die<br />
größte Protestaktion der Fußballgeschichte gelungen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Einige Fans haben ja aus Protest ihre Premier-Decoder zurückgegeben. Ist das sinnvoll?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Krämer:</b> Ja, davon<br />
habe ich auch gehört&#8230;. Besonders sinnvoll ist das nicht, denn die<br />
Kirchgruppe ist nur mitschuldig. In Wirklichkeit gibt es eine<br />
Kausalkette, in der auch die Liga und letztlich sogar die UEFA<br />
vorkommt. Für das Problem gibt es mehere Ansprechpartner<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Die Sie ja auch an dem Runden Tisch Mitte Mai zusammenführen wollen.<br />
</span><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Krämer:</b> Ja, die<br />
Teilnehmer sind: Herr Straub (Geschäftsführer der Bundesliga), Herr<br />
Hackmann (Präsident der Bundesliga und Präsident des HSV), Dr. Liegl<br />
(Kirch-Media Gruppe), Vertreter des BKA und des Innenministeriums, der<br />
Vertreter der FAnbeauftragten Herr Mendel und sechs Vertreter von<br />
unserer Initiative. </span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Was sind ihre Erwartungen an diesen Runden Tisch?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Thomas Krämer:</b> Wir hoffen,<br />
dass das Problem Ernst genommen wird und das man uns anbietet, an der<br />
Lösung zu arbeiten, eine Perspektive zu entwickeln. Ich habe das<br />
Gefühl, das ein Umdenken stattgefunden hat: bekannte Persönlichkeiten<br />
wie Karl-Heinz Rumenigge und sogar der Bundespräsident Rau haben sich<br />
für uns ausgesprochen, auch die Grünen unterstützen uns. Ich glaube,<br />
dass es in der nächsten Saison kein Sonntagsspiel Freiburg-Rostock mehr<br />
geben wird, zu dem die Fans 1000 Kilometer reisen müssen. Falls der<br />
Runde Tisch die gewünschte Perspektive nicht bringt, werden wir weiter<br />
sehen. Unser Fannetzwerk ist inzwischen sehr intensiv. Und es kann<br />
weiter und wieder genutzt werden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Vielen Dank für das Gespräch.</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Fragen stellte Carolin Welzel.</span></p>
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