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	<title>Tim Berners-Lee &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Tim Berners-Lee &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Rena Tangens: Datenschutz zwischen Kunst und Politik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicolas Morgenroth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Dec 2013 13:24:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Oktober hatte sie noch vor dem Paul-Löbe-Haus im Berliner Regierungsviertel gegen die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung demonstriert. Nun haben SPD [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Rena_Tangens.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-135820" alt="Rena_Tangens" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Rena_Tangens-630x420.jpg" width="630" height="420" /></a>Im Oktober hatte sie noch vor dem Paul-Löbe-Haus im Berliner Regierungsviertel gegen die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung demonstriert. Nun haben SPD und Union sie im Koalitionsvertrag vereinbart, doch Rena Tangens will weiter dagegen vorgehen. Tangens&#8217; Themen sind der Datenschutz und das Internet. Als Künstlerin und politische Aktivistin beschäftigt sie sich seit Jahrzehnten damit, künstlerische Arbeit und politischer Aktivismus verweben sich in ihrem Leben.<br />
Außer ihr sind an diesem hoffnungsfrohen Oktobertag drei weitere Datenschutzaktivisten von der Mahnwache übrig geblieben. Einer von ihnen ist padeluun, der langjährige künstlerische und politische Weggefährte von Tangens. Die Entwicklung von Avantgarde-Künstlern, die mit (Punk-)Musik ebenso wie mit Super 8-Filmen und Performances experimentiert haben, zu Flyer-verteilenden Datenschutzaktivisten haben sie größtenteils gemeinsam erlebt. Was zunächst wie ein Bruch erscheint, kann tatsächlich als konsistente Entwicklung innerhalb eines künstlerischen Rahmens interpretiert werden.</p>
<h3>Demokratie als Art d&#8217;Ameublement</h3>
<p>Alles begann 1984 im westfälischen Bielefeld mit dem gemeinsamen Kunstprojekt und der Galerie <a href="http://www.ameublement.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Art d&#8217;Ameublement“,</a> auf Deutsch etwa „Einrichtungskunst“. Es war der Versuch, <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/6/6156/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Grenzen zwischen Künstler und Zuschauer sowie zwischen Produkt und Prozess einzureißen.</a> Inspiriert von Joseph Beuys („Jeder ist Künstler“), Yves Klein („Alles ist Kunst“) und dem anti-autoritären Geist der Punk-Bewegung wollten padeluun und Tangens Räume schaffen, in denen Kreativität und Produktivität sich nicht in einem käuflichen Produkt ausdrücken, sondern als Prozess ermöglicht werden sollten. Das Ergebnis war eine Mischung aus Performances und Installationen, in denen sie als Künstler zurücktraten und die Zuschauer aktiv werden sollten. Sie nannten diese Art von Kunst „Rahmenbau“. Bis heute will Rena Tangens einen gesellschaftlichen Rahmen mitgestalten, in dem sich Menschen „willkommen fühlen, selber aktiv zu werden“. Der Begriff „Rahmenbau“ drückt ihr Verständnis von Demokratie und dem Nullpunkt aus, an dem Kunst und Politik miteinander verschmelzen.</p>
<h3>Das Kunstobjekt Chaos Computer Club</h3>
<p>Mit dem Einzug des Chaos Computer Clubs (CCC) in die Ausstellungsräume von padeluun und Tangens begann 1985 der Übergang von der vielfältigen „Art d&#8217;Ameublement“ zu Themen der elektronischen Kommunikation. Als Ausstellungsstück diente ein selbstgebautes Modem in einer Kaffeetasse, mit dem die Nachrichten der Washington Post des kommenden Tages gelesen werden konnten. Es war ein Schlüsselmoment, welcher der Künstlerin eine Zukunft aufzeigte, in der neue Formen der Kommunikation und Partizipation möglich wurden und eine öffentlich zugängliche Plattform für Ideen entstand. Diese neue Welt war noch rahmenlos und, so Tangens, „diese neue Welt wollten wir mitgestalten“.<br />
Modems durften nun bei keiner Ausstellung mehr fehlen und die beiden Künstler gründeten zusammen mit anderen den Verein FoeBuD e. V., in dem sich Menschen sammelten, die mit Hilfe von Technik etwas verändern wollten. Sie bauten die Mailbox „Bionic“ in Bielefeld auf, außerdem ein Netzwerk in Jugoslawien, mit dem Friedensgruppen während des Krieges ihren gewaltfreien Widerstand organisieren konnten. Tangens machte damals die praktische Erfahrung, einen Netzknoten zu kontrollieren, was sie für die heute so offenkundigen Schwachstellen digitaler Kommunikationsnetzwerke sensibilisierte. Sie erfuhr, wie einfach es war, alle Nachrichten zu lesen, die über den Netzknoten liefen. „Das Macht-Ungleichgewicht zwischen den Technikern, die diese Knotenpunkte besitzen, und den Nutzerinnen und Nutzern“ sollte nicht noch weiter auseinandergehen. Daher wurden Verschlüsselungstechniken integriert, und Anfang der 1990er brachte der Verein das erste deutsche <a href="http://www.foebud.org/fruehere-projekte/pgp/pgp-Buch.pdf/view" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Handbuch</a> für die „Pretty-Good-Privacy“ (PGP) Verschlüsselung heraus.</p>
<h3>„Die stärksten Kinder fressen die Revolution“</h3>
<p>Mit der Umbenennung von FoeBuD in <a href="http://digitalcourage.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalcourage e.V.</a> im Jahr 2012 entledigte man sich nicht nur des sperrigen Namens, es entsprach auch der Wandlung der Arbeit des Vereins über die Zeit: Digitalcourage musste sich seit den ersten AOL-CDs 1996 von der Gestaltung der elektronischen Vernetzung zurückziehen und konzentrierte sich fortan auf den Widerstand gegen die Vereinnahmung durch staatliche und Profitinteressen. Digitale Zivilcourage und eine kritische Öffentlichkeit wurden für den Verein immer wichtiger. Im Jahr 2000 verlieh er die ersten Big Brother Awards, um ironisch herausragende Überwachung öffentlich zu machen. Der „Rahmenbau“, die Ausgestaltung des Internets, wurde dennoch mehr und mehr von globalen Akteuren dominiert. Erst kam AOL, dann die staatliche Videoüberwachung und schließlich monopolistische Internetdienstanbieter wie Google, Amazon oder Facebook &#8211; und schließlich die Geheimdienste. Tangens beschreibt das in den Worten von Tim Berners-Lee: „Nicht die Revolution frisst ihre Kinder, sondern die stärksten Kinder fressen die Revolution“.</p>
<h3>Privatisierung und Überwachung</h3>
<p>Das Internet stellt für Tangens damals wie heute eine Öffentlichkeit dar, in der Grundrechte wie Pressefreiheit und Privatsphäre Gültigkeit haben müssen: Sie hält den gleichberechtigten Zugang ebenso wie gleichberechtigte Gestaltungsmöglichkeiten für eine notwendige Grundversorgung in einer Demokratie. Sie kämpft gegen die Privatisierung des öffentlichen Raums Internet durch „Firmenplattformen, wo die Regeln des Konzerns gelten“. Und sie setzt sich dagegen zur Wehr, dass die digitale Öffentlichkeit einem Überwachungsregime staatlicher Institutionen untersteht, dessen demokratische Legitimation mehr als fraglich sei. Tangens‘ Kritik richtet sich gegen die regierenden politischen Akteure, die in ihren Augen die Auseinandersetzung in beiden Bereichen scheuen.<br />
Was für die Datenschutzaktivistin Tangens „eine große Gefahr für die Demokratie“ darstellt, ruft bei anderen kaum ein Schulterzucken hervor. Dieser Diskrepanz ist sie sich durchaus bewusst. Sie führt ihn auf ein fehlendes Bewusstsein für die Folgen der schwer greifbar zu machenden digitalen Überwachung zurück. Rena Tangens sieht es als ihre Aufgabe an, dieses fehlende Bewusstsein zu wecken, wenn sie betont, dass wir die meisten Internetdienste zwar nicht mit Barem, aber mit den eigenen Daten bezahlen. Daten, die dann nicht nur zur Kundenklassifizierung und zur Personalisierung der Werbung verwendet würden. Ebenso würden „detaillierte Persönlichkeitsprofile“ erstellt, die der „gezielten Diskriminierung und Manipulation“ dienten &#8211; für Tangens eine fatale Entmündigung.<br />
Tangens ist davon überzeugt, dass Überwachung das Verhalten der Menschen verändert. Vor allem diejenigen, „die in den realen Machtverhältnissen überleben müssen“, etwa als Betriebsrat, würden die Folgen konkret spüren. Noch mehr Informationen oder Daten würden dabei weder die großen Probleme der Menschheit wie Hunger lösen, noch den Terrorismus bekämpfen. Laut einer <a href="http://www.oxfordresearchgroup.org.uk/sites/default/files/globalthreats.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie der Oxford Research Group</a> zähle dieser sowieso nicht zu den großen Problemen der Menschheit. Oberflächlich kann man Rena Tangens leicht als Verschwörungstheoretikerin abstempeln. Aber die Zeiten für Verschwörungstheoretiker sind außerordentlich gut: Edward Snowden hat wohl einigen von ihnen Recht gegeben und sie von ihrem Stigma befreit.</p>
<h3>Der Traum einer anderen digitalen Gesellschaft</h3>
<p>Und wie sollte die digitale Öffentlichkeit ihrer Meinung nach aussehen? Wie würde Rena Tangens den Rahmen gestalten?<br />
Alles fange mit der Befähigung der Menschen an, die eigenen Daten selbst zu kontrollieren. Die digitale Identität müsse für die Menschen nachvollziehbar und selbst bestimmbar sein. Konkret würde das bedeuten: ein Ende staatlicher Überwachung im Internet sowie die Pflicht für Internetdienstanbieter, das Einverständnis ihrer Nutzer zur Verwendung ihrer Daten einzuholen.<br />
Tangens‘ Kritik zielt dabei vor allem auf die Monopolbildung, die im Internet fruchtbaren Boden findet. Soziale Netzwerke erfüllen eben ihren Sinn, wenn sich alle Menschen in einem einzigen versammeln und jede mit jedem kommunizieren kann. Ebenso kann nur ein Großkonzern wie Google sich die Kosten für die Serverinfrastruktur leisten, die ein effizientes Durchsuchen der riesigen Datenmengen im Internet möglich machen. Von der EU fordert sie, die Interaktion zwischen sozialen Netzwerken mittels Datenportabilität und offenen Schnittstellen gesetzlich festzuschreiben sowie einen gemeinsamen Suchindex für Europa aufzubauen, den Anbieter von Suchalgorithmen gleichberechtigt durchforsten dürfen. Tangens‘ Programm besteht aus einem gesetzlichen Rahmen, der die Kontrolle der eigenen Daten zur Standardeinstellung macht und einen funktionierenden Wettbewerb im Internet garantiert, sowie dem Aufbau einer Open-Access-Infrastruktur. In den vergangenen Jahren musste ihr ursprünglicher Wille zur Gestaltung mehr und mehr einem Abwehrkampf mit den Realitäten weichen, doch davon lässt Rena Tangens sich nicht kleinkriegen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich träume davon, dass ich wieder einmal mehr Zeit habe, über die Gestaltung von positiven Aspekten des Netzes oder des Lebens nachzudenken, anstatt den Kampf dagegen zu führen, dass diese Träume in Zukunft komplett unmöglich gemacht werden. Ich sehe die Notwendigkeit, für Freiheit zu kämpfen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Zum Träumen wird die Aktivistin Tangens leider so schnell nicht kommen: Die Vorratsdatenspeicherung steht nun im Koalitionsvertrag. Es bleibt jedoch fraglich, ob sie durchgesetzt werden kann. Zumindest wird das nicht ohne Widerstand passieren, solange Rena Tangens noch am Rahmen mitbauen will.<br />
&nbsp;<br />
Bild: (C) Rena Tangens<br />
<img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="Buch-Cover von Marina Weisband " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Die Parole heißt Verteidigung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 15:27:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei Urgesteine verteidigen die Freiheit des Netzes bzw. den Nutzen von Hackern, der Politiker Ansgar Heveling (CDU) nimmt das Leistungsschutzrecht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Urgesteine verteidigen die Freiheit des Netzes bzw. den Nutzen von Hackern, der Politiker Ansgar Heveling (CDU) nimmt das Leistungsschutzrecht in Schutz und Lifelogger sind voller Datendrang. Außerdem: Suchmaschinen sind eigentlich auch nur Ratingagenturen. Dies und mehr in der heutigen Ausgabe der digitalen Presseschau.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=Zxbi9ex7Wnc&amp;feature=player_embedded" title="Diplomatie in digitalen Zeiten" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/Zxbi9ex7Wnc?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Diplomatie 2.0 &#8211; In Syrien hat der US-Botschafter Robert Ford eine neue Art von Diplomatie für sich entdeckt. Da er kaum Einfluss auf Assad und sein Gefolge hat(te), suchte er via Twitter und Facebook das Gespräch mit der syrischen Bevölkerung sowie mit Anhängern von Assad. Auch in Zukunft sollen amerikanische Diplomaten lernen mit dem Netz umzugehen und dem Beispiel Fords zu folgen. ZDFs Elektrischer Reporter hat mit dem US-Botschafter in Deutschland gesprochen.</p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/leute/tim-berners-lee-freiheit-statt-freibier,9548600,16973800.html"><strong>Freiheit statt Freibier</strong></a></p>
<p>Er gilt als Erfinder oder Vater des Internets. Am letzten Tag der Campus Party Europe hat der 57-jährige Brite Tim Berners-Lee in einer Rede vor hunderten &#8220;Campuseros&#8221; für ein offenes und buntes Internet geworben. Wie der Journalist Marin Majica bei der Frankfurter Rundschau berichtet, wünscht sich Berners-Lee ein dezentrales Internet, um auch in Zukunft Probleme der Menschheit lösen zu können. Beim Urheberrechtsstreit bezieht der Physiker und Informatiker Berners-Lee eine klare Position: Das Netz solle frei im Sinne von &#8220;Freiheit&#8221; sein und nicht im Sinne von &#8220;Freibier&#8221;. Musiker und andere Kreative sollten von ihrer Arbeit ihre Familien ernähren können.</p>
<p><a href="http://www.medienpolitik.net/2012/08/cdu-fraktion-bleibt-bei-harter-linie-fur-ein-presse-leistungsschutzrecht/"><strong>CDU-Fraktion bleibt bei harter Linie für ein Presse-Leistungsschutzrecht</strong></a></p>
<p>Am Mittwoch hat das Bundeskabinett einen Entwurf zum Presse-Leistungsschutzrecht verabschiedet. In einem auch auf medienpolitik.net veröffentlichten Interview für das Magazin promedia erläutert Internet Enquete-Mitglied Ansgar Heveling (CDU) seine Position im Streit von Verlagen vs. Suchmaschinen und über die Notwendigkeit eines Leistungsschutzrechtes.</p>
<p><a href="http://www.vocer.org/de/artikel/do/detail/id/251/suchmaschinen-auf-der-suche-nach-einem-korrektiv.html"><strong>Suchmaschinen: Auf der Suche nach einem Korrektiv</strong></a></p>
<p>Suchmaschinen besetzen in der Onlinewelt eine Bottleneck-Position. Zu dieser Ansicht kommen die Medienexperten Hans Hege und Eva Flecken auf dem Portal Vocer.org. Nicht nur, dass Suchalgorithmen die neuen Meinungsbildner sind &#8211; nein, für Hege und Flecken ist das Ranking der Suchmaschinen das Rating für den Nutzer. Deswegen liege auch ein Vergleich mit der Eurorettung und den Ratingagenturen nahe.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-08/john-draper-hacking"><strong>Vom Nutzen des Hackings</strong></a></p>
<p>Hacker gibt es nicht erst seit dem Film Hackers im Jahr 1995. Einer, der es wissen muss, ist John Draper alias Captain Crunch. Er hat schon in den Siebzigern das System von AT&amp;T mit einer Trillerpfeife geknackt. Im Interview mit Kai Biermann von Zeit Online erklärt Draper, warum eine Gesellschaft Hacker brauche und die heutige Gesellschaft von Kontrollfreaks dominiert werde. Am Ende kommt der Großvater der Hackergemeinde zu dem Schluss, dass Geld die Welt regiere und wir nichts dagegen tun könnten.</p>
<p><a href="http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/voller-datendrang"><strong>Voller Datendrang</strong></a></p>
<p>Wollen Sie wirklich immer genau wissen, was Sie den ganzen Tag (und Nacht) über machen? Nein? Sogenannte Lifelogger schon. Diese möchten nämlich so viele Daten wie möglich über ihre eigene Person sammeln, um sie dann später abzugleichen und zu analysieren. Was bringt das? Na, Erkenntnis über das eigene Leben &#8211; Sei es wie viele Stufen man steigt oder wie viel man jeden Tag liest. Der Journalist und Autor Leo Hickmann hat das Leben eines Lifeloggers gelebt und über die Sinnhaftigkeit dieser Datensammelwut berichtet.</p>
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		<item>
		<title>Campus Party Europe: Programmierer aller Länder, vereinigt euch!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Schwarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2012 16:26:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Neelie Kroes]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Open Data Portal]]></category>
		<category><![CDATA[Campus Party Europe]]></category>
		<category><![CDATA[Don Tapscott]]></category>
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		<category><![CDATA[Till Kreutzer]]></category>
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		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Berners-Lee]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Campus Party Europe hat Berlin in diesen Tagen das weltweit größte Technologiefestival zu Gast und wird für sechs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/campus-party-europe-programmierer-aller-laender-vereinigt-euch/dsc07092-2/" rel="attachment wp-att-120502"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-120502" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/DSC07092-2-630x472.jpg" alt="" width="630" height="472" /></a><br />
Mit der Campus Party Europe hat Berlin in diesen Tagen das weltweit größte Technologiefestival zu Gast und wird für sechs Tage zum Zentrum der Diskussion um Innovation, Kreativität, Wissenschaft und Digitalisierung. Über 10.000 Menschen sind in die Hallen des ehemaligen Flughafens Berlin Tempelhof gekommen, um einen Dialog zwischen Machern und Entscheidern des digitalen Wandels zu führen und gemeinsam an einer Digitalen Agenda für Europa zu arbeiten.</p>
<p>Gestern Abend startete mit der Campus Party Europe ein Event, wie es in Deutschland bislang noch keines gab. Über 10.000 Menschen aus 66 Ländern, sogenannte Campuseros, sind nach Berlin gekommen, um sich eine Woche lang in Vorträgen, Workshops und Hackathons über eine Digitale Agenda für unsere global vernetzte Gesellschaft zu verständigen. Der internationale Charakter der Veranstaltung und die Festival-Stimmung scheinen der ideale Rahmen zu sein, um über Auswege aus der europäischen Krise nachzudenken. Denn viele Entwickler und Blogger eint die Überzeugung, dass nur eine aktive Beteiligung eines jeden Einzelnen an lösungsorientierten Prozessen zu konstruktiven Ergebnissen führt. Insgesamt werden 24 verschiedene Themenkomplexe auf den neun Bühnen der Campus Party von über 450 Sprechern präsentiert. Das Spektrum reicht von Biotechnologie über Astronomie bis hin zu Development und Social Media.</p>
<p>Mit dem europäischen Projekt <a href="http://opencities.net/">&#8220;Open Cities&#8221;</a> wurde bereits am ersten Tag die Möglichkeit aufgezeigt, wie mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_data">Open Data</a> und dem Willen zur Veränderung, nützliche Anwendungen für die Gesellschaft entwickelt werden. <a href="http://waag.org/en/person/frank">Frank Kresin</a>, Direktor am niederländischen Institut Waag Society, gab dem interessiertem Publikum den Rat, hartnäckig in ihrem Bestreben zu bleiben: &#8220;Fangt klein an, zeigt die Möglichkeiten auf und überzeugt von der Bedeutung eurer Open-Data-Anwendung!&#8221; Kresin gab zu, dass es mühsam ist, die politischen Entscheider mit kleinen Projekten zu überzeugen und dass dies viel Zeit in Anspruch nimmt, aber nur so könnten Gesetze geändert und weitere Entwicklung ermöglicht werden. <a href="http://www.xing.com/profile/Nadine_Barthel">Nadine Barthel</a> von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung zeigte auf, dass die Bedeutung von Open Data hier bereits erkannt und gefördert wird. Mit dem <a href="http://daten.berlin.de/">Berliner Open Data Portal</a>, dem ersten seiner Art in Deutschland, existiert bereits seit September 2011 ein Projekt, in dem mittlerweile 67 Datensätze in 17 Kategorien für Recherchen und App-Entwicklungen bereit gestellt werden.</p>
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><strong>INFO:</strong> Seit 1997 hat sich die Campus Party zu einer globalen Gemeinschaft von mehr als 200.000 jungen, passionierten Technologen aus ganz Europa, den USA und Lateinamerika entwickelt, die zusammen arbeiten, lernen und Innovationen fördern. Derzeit finden jährlich Veranstaltungen in Sao Paulo, Bogota, Valencia, Quito und Mexiko Stadt statt. Das Festival in Berlin ist die erste Campus Party in Deutschland und bis jetzt das größte Event der Veranstaltungsreihe.</div></div>
<p>Einen ähnlich langen Atem als Voraussetzung für Erfolg nannte Till Kreutzer vom Urheberrechtsinformationsportal <a href="http://irights.info/">iRights.info</a>. Den digitalen Wandel zu gestalten sei eine enorme Aufgabe und sicher nicht leicht, allerdings müsse es Veränderungen geben, um den Wandel friedlich zu gestalten. Letztlich lasse sich der technologische Fortschritt nicht aufhalten. Beschwerden darüber oder eine Verschärfung der Rechtsdurchsetzung seien langfristig zum Scheitern verurteilt, davon zeigte sich Kreutzer in seinem Vortrag über die heftigen Debatten um die notwendige Reform des Urheberrechts (<a href="http://www.irights.info/index.php?q=node/2252">„Copyright-Wars“</a>) überzeugt. Möchte die Politik den Schutz von Kreativen durch das Urheberrecht aufrechterhalten und gleichzeitig die Wirtschaft ihre Geschäftsmodelle geschützt wissen, müsste die Akzeptanz des Urheberrechts zunächst wieder hergestellt werden. Die bisherigen vom Urheberrecht betroffenen Gruppen, die Urheber und Verwerter, müssten lernen, dass mit den im Internet aktiven Bürgern eine weitere Gruppe vom Urheberrecht betroffen ist, die ihre Rechte einfordert und nicht mehr übergangen werden könne.</p>
<p>In den nächsten sechs Tagen wird in einer Mischung aus Technik-Extravaganza und digitalem Woodstock an Ideen für eine Digitale Agenda für Europa gearbeitet &#8211; und die Politik hört zu. Mit der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neelie_Kroes">Neelie Kroes</a>, konnte eine der wichtigsten europäischen Politikerinnen für die Campus Party gewonnen werden. Viele Ideen, die in den vergangenen Monaten im <a href="http://www.campus-party.eu/2012/invitations-program.html">Projekt TheBigThink</a> entwickelt wurden und nun auf der Campus Party Europe vorgestellt werden, sollen später Eingang in die Digitale Agenda der Europäischen Kommission finden. Mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Berners-Lee">Sir Tim Berners-Lee</a>, dem Direktor des World Wide Web Consortium (W3C) und Erfinder des Internet, dem brasilianische Schriftsteller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paulo_Coelho">Paulo Coelho</a> und den Unternehmens- und Regierungsberater in Internetfragen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Don_Tapscott">Don Tapscott</a> wurden namhafte Gäste eingeladen, die den Debattenprozess auf der Campus Party Europe als Hauptredner bereichern.</p>
<p><em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-119994" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cc.png" alt="" width="88" height="31" /></a>Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. </em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Offene Regierungsdaten: Der Wettbewerb hat begonnen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/offene-regierungsdaten-der-wettbewerb-hat-begonnen-4733/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Dörfler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 12:04:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Guardian]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Berners-Lee]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Start von <a href="http://www.data.gov.uk/" target="_blank" title="http://www.data.gov.uk/" rel="noopener noreferrer">data.gov.uk</a> ist vergangene Woche die weltweit umfangreichste Datenbank mit öffentlichen Regierungsdaten online gegangen. Großbritannien macht damit fast 3000 Datensätze aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung frei zugänglich — und folgt dabei dem Rat des Internet-Erfinders Tim Berners-Lee.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Start von <a href="http://www.data.gov.uk/" target="_blank" title="http://www.data.gov.uk/" rel="noopener noreferrer">data.gov.uk</a> ist vergangene Woche die weltweit umfangreichste Datenbank mit öffentlichen Regierungsdaten online gegangen. Großbritannien macht damit fast 3000 Datensätze aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung frei zugänglich — und folgt dabei dem Rat des Internet-Erfinders Tim Berners-Lee.</p>
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Als der britische Premier Gordon Brown den WWW-Begründer Tim Berners-Lee fragte, wie England am besten mit dem Internet umgehen solle, antwortete dieser: „Stellen sie einfach alle Regierungsdaten rein.“ Sehr zum Erstaunen von Berners-Lee antwortete Brown: „OK, machen wir.“, so der <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2010/jan/21/how-official-data-freed" target="_blank" title="Guardian-Artikel" rel="noopener noreferrer">Guardian</a> über ein Gespräch mit weitreichenden Folgen. Ab sofort kann man unter data.gov.uk rund 2900 Dokumente per Volltext- oder Schlagwortsuche durchstöbern. Von der Veröffentlichung versprechen sich die Verantwortlichen mehr Transparenz und Informationsmöglichkeiten für Bürger und Unternehmen.
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<b>Großbritannien vs. USA</b>
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Die englische Version sticht dabei das US-amerikanische Pendant <a href="http://www.data.gov/" target="_blank" title="http://www.data.gov/" rel="noopener noreferrer">data.gov</a> aus. Dieses umfasst nach einem halben Jahr Laufzeit nur knapp 1000 Datensätze, ein Großteil davon könnte man als politisch harmlos einstufen. Ein Beispiel aus dem traditionell kritischen Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik: Gelangt man auf der Suche nach brisanten Studien auf data.gov vor allem an Verweise zu Podcasts der US-Army, so finden sich auf data.gov.uk unter dem Schlagwort „military“ sofort Berichte wie z.B. „<a href="http://data.gov.uk/dataset/deaths_in_the_uk_regular_armed_forces" target="_blank" title="Deaths in the Armed Forces" rel="noopener noreferrer">Deaths in the UK Regular Armed Forces</a>“, oder ein <a href="http://data.gov.uk/dataset/suicide_and_open_verdict_deaths_in_the_uk_regular_armed_forces" target="_blank" title="Suicides in the Armed Forces" rel="noopener noreferrer">Report</a> über die Entwicklung der Suizid-Quote in den britischen Streitkräften von 1984 bis 2008. Über  die Verschlagwortung geht es weiter zum vierteljährlichen „Psychiatric Morbidity Report“, der am 14.1.2010 veröffentlicht wurde.
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Außerdem können Nutzer ihre eigenen Anwendungen und „Mash-Ups“ erstellen. Unter „Most recent Apps“ finden sich bereits fertige und bewertbare Nutzerprojekte, wie zum Beispiel eine <a href="http://www.banjax.com/sandbox/crime/2008/" target="_blank" title="Verbrechen in Nord-Irland" rel="noopener noreferrer">Karte Nord-Irlands</a>, kombiniert mit der aktuellen Verbrechensstatistik für die jeweilige Gegend. Ein Forum zum Austausch ist ebenfalls mit dabei.
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<b>Wettbewerb um offene Daten</b>
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Tim Berners-Lee glaubt mit dem Projekt einen Stein ins Rollen gebracht zu haben und sagte auf der <a href="http://www.telegraph.co.uk/technology/news/7052785/Data.gov.uk-Sir-Tim-Berners-Lee-QandA.html" target="_blank" title="Pressekonferenz" rel="noopener noreferrer">Pressekonferenz</a> zum Start vom data.gov.uk: „Als das Netz startete, wollte zunächst keine Buchhandlung ihre Kataloge öffentlich machen, sondern nur die eigene Adresse. Als dann ein Laden begann, zogen alle anderen nach. Zuerst ohne die Preise, bis einer auch damit anfing. Noch wollte niemand seine Lagerbestände offen legen, bis das auch jemand getan hat. Es gibt also einen Wettbewerb um die Offenlegung von Daten, sobald sich die Leute einmal daran gewöhnt haben.“
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Der Guardian setzt sich dabei besonders für <a href="/offene-daten-auf-der-insel" title="Offene Daten auf der Insel">offene Daten auf der Insel</a> ein und hat parallel eine <a href="http://www.guardian.co.uk/world-government-data" target="_blank" title="World-Government-Data" rel="noopener noreferrer">Seite</a> gestartet, auf der die öffentlichen Regierungsdaten aus der ganzen Welt durchsucht werden können. Neben den Daten aus den USA und Großbritannien, kann man dort bisher auf Dokumente aus Neuseeland und Australien zugreifen.
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<b>Data.gov.de?</b>
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Nach Angaben des Guardian läuft der Ein-Jahres Vertrag zwischen Berners-Lee und der britischen Regierung noch bis Juni 2010. Danach soll es mit der Veröffentlichung der Daten auf lokaler Ebene weitergehen, was bei der Vielzahl von Behörden, Zuständigkeiten und unterschiedlichen Kompetenzen eine weitaus größere Herausforderung sei.</p>
<p>Das deutsche „Open Data Network“ <a href="http://opendata-network.org/2010/01/open-government-datastore/" target="_blank" title="Open-Data-Network" rel="noopener noreferrer">bezeichnete</a> den Start von data.gov.uk als „großen Tag für die Opendata Bewegung“. Für ein künftiges data.gov.de benötige es neben einer kleinen Software-Anpassung „eigentlich nur noch den politischen Willen.“</p>
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