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	<title>Tobias Schwarz &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Tobias Schwarz &#8211; politik-digital</title>
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		<title>17. Berliner Hinterhofgespräch: Wann kommt freies WLAN für alle?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2015 10:18:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Teure Tarife, schlechte Netzabdeckung und das Problem mit der Störerhaftung &#8211; bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Netze hinkt Deutschland im internationalen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/WINTERBLID-v41.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-143019" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/WINTERBLID-v41.jpg" alt="WINTERBLID-v4" width="640" height="360" /></a>Teure Tarife, schlechte Netzabdeckung und das Problem mit der Störerhaftung &#8211; bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Netze hinkt Deutschland im internationalen Vergleich noch immer hinterher. In unserem 17. Berliner Hinterhofgespräch am <strong>Dienstag, 3. Februar, um 17 Uhr</strong> diskutierten wir mit Experten über die Möglichkeiten und Grenzen des freien WLAN.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://youtu.be/n_vIdsKVh-8" title="Wann kommt freies WLAN für alle?" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/n_vIdsKVh-8?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ob im Café, in der S-Bahn oder auf der Straße, in der Stadt oder auf dem Land: In Deutschland können die meisten Menschen nur davon träumen, überall und jederzeit kostenlos das Internet zu nutzen. Dabei wären die technsichen Möglichkeiten vorhanden: Von rund einer Million öffentlicher Hotspots in Deutschland sind nur 15.000 offen und frei zugänglich. Woran hakt es und was wird getan, um diese Situation zu ändern?</p>
<p>Darüber sprachen wir mit Experten am Dienstag, 3. Februar 2015.</p>
<p>Unsere Diskussionsgäste im Google Hangout waren <strong>Dr. Tatjana Neuwald,</strong> Leiterin des Referats Wettbewerbsrecht, gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht an der IHK München; <strong>Steffen Meyer-Tippach</strong> von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) sowie <strong>Christian Heise </strong>vom Förderverein Freie Netzwerke e.V.. Moderiert wurde das Gespräch von <strong>Tobias Schwarz</strong>, Projektleiter bei den <a href="http://www.netzpiloten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpiloten</a>, unser Partner bei der Durchführung der Hinterhofgespräche.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/HHg-bild.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-144535" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/HHg-bild.jpg" alt="HHg bild" width="758" height="290" /></a></p>
<p>Porträts v.l.n.r. : Tobias Schwarz, Netzpiloten;  Steffen Meyer-Tippach, Medienanstalt Berlin-Brandenburg; Christian Heise, Freie Netzwerke e.V.</p>
<p>Bild oben: politik-digital.de</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>15. Berliner Hinterhofgespräch: Baustelle Datenschutzrecht – Wann kommt der europäische Standard?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2014 13:05:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Egal, ob wir uns auf Facebook vernetzen, im Internet nach Informationen suchen oder online shoppen, wir hinterlassen permanent Daten – [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1020225_mehr_kontrast-630x3541.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-139955" alt="P1020225_mehr_kontrast-630x354" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1020225_mehr_kontrast-630x3541.jpg" width="630" height="354" /></a>Egal, ob wir uns auf Facebook vernetzen, im Internet nach Informationen suchen oder online shoppen, wir hinterlassen permanent Daten – das haben nicht zuletzt der NSA-Skandal und die Empörung über die Datensammelwut von Facebook, Google und Co. deutlich gemacht. Nationale Regelungen zum Schutz dieser Daten wirken nur begrenzt, denn längst dominieren global agierende Unternehmen auch in der digitalen Welt. In unserem 15. Berliner Hinterhofgespräch am <strong>Dienstag, 7. Oktober, um 17 Uhr</strong> wollen wir mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und weiteren Experten über die Einführung und Durchsetzung eines gemeinsamen Datenschutzstandards auf europäischer Ebene diskutieren.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="http://youtu.be/qlsOZYaeC10" title="Baustelle Datenschutzrecht – Wann kommt der europäische Standard?" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/qlsOZYaeC10?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Zwar existiert bereits eine EU-Datenschutzrichtlinie, diese stammt aber aus dem Jahr 1995 und wurde von den einzelnen Mitgliedsstaaten höchst unterschiedlich umgesetzt. Deshalb ist seit fast zwei Jahren über eine für alle EU-Mitgliedsländer verbindliche Reform der europäischen Datenschutzregeln geplant. Doch die Verhandlungen der EU-Justiz- und Innenminister geraten aufgrund der unterschiedlichen Interessenlagen in den Mitgliedsländern immer wieder ins Stocken und so ist unklar, wann und wie die EU-Datenschutzreform realisiert wird.<br />
Was hat es mit den Diskussionen über Privacy by Default, Datenportabilität und das &#8220;Recht auf Vergessenwerden&#8221; auf sich? Welche Vor- und Nachteile hat eine gesamteuropäische Regelung? Und welche zentralen Aspekte muss die EU-Datenschutzreform enthalten, um den Status Quo wirksam zu verbessern? Über diese und weitere Fragen zum Datenschutz wollen wir im 15. Berliner Hinterhofgespräch sprechen.<br />
Unsere Diskussionsgäste im Google Hangout sind <strong>Sabine Leutheusser-Schnarrenberger</strong>, Bundesjustizministerin a.D. und Mitglied des Google-Expertenbeirats zum &#8220;Recht auf Vergessen&#8221;; der Jurist und Experte für informationelle Selbstbestimmung <strong>Ulf Buermeyer</strong> sowie <strong>Jürgen Geuter</strong>, Mitglied der datenschutzkritischen Spackeria und im Internet unter dem Namen &#8220;tante&#8221; unterwegs. Die Moderation des Gesprächs übernimmt <strong>Tobias Schwarz</strong>, Projektleiter bei den <a href="http://www.netzpiloten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpiloten</a>, mit denen wir die Hinterhofgespräche gemeinsam durchführen.<br />
Das Google+ Event finden Sie <a href="https://plus.google.com/b/109018381854399213531/events/cgudukla248bdf8atb86ls5dg28" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/HHgSchnarre.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-142160" alt="HHgSchnarre" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/HHgSchnarre-630x208.jpg" width="630" height="208" /></a><br />
Porträts v.l.n.r. : Ulf Buermeyer; Sabine Leutheusser Schnarrenberger: © Frank Ossenbrink; Jürgen Geuter:CCBYSA ; Tobias Schwarz<br />
Bild oben: politik-digital.de<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>14. Berliner Hinterhofgespräch: Alles oder Nichts? – Die Digitale Agenda der Bundesregierung 2014-2017</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2014 14:05:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die vom Kabinett abgesegnete Version des netzpolitischen Regierungsprogramms wurde am 20. August in einer Bundespressekonferenz vorgestellt. Enttäuschendes Fazit: Insgesamt scheint die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1020225_mehr_kontrast-630x3541.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-139955" alt="P1020225_mehr_kontrast-630x354" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1020225_mehr_kontrast-630x3541.jpg" width="630" height="354" /></a>Die vom Kabinett abgesegnete Version des netzpolitischen Regierungsprogramms wurde am 20. August in einer Bundespressekonferenz vorgestellt. Enttäuschendes Fazit: Insgesamt scheint die Digitale Agenda 2014-2017 wenig von dem zu halten, was der Koalitonsvertrag einst versprochen hat. Zentrale Themen wie Open Data, Netzneutralität oder Urheberrecht werden kaum mehr behandelt. Die Schwerpunkte liegen nun auf der Datensicherheit für Unternehmen und dem Breitbandausbau. In unserem 14. Berliner Hinterhofgespräch haben wir über den netzpolitischen Fahrplan der Bundesregierung diskutiert und ihn bewertet.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="http://youtu.be/Pg083TlESvg" title="Alles oder Nichts? – Die Digitale Agenda der Bundesregierung 2014-2017" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/Pg083TlESvg?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Am <strong>Montag, den 25. August</strong>, haben wir im 14. Berliner Hinterhofgespräch verschiedene BeobachterInnen aus der Netzszene zu Wort kommen lassen und<strong> </strong>darüber gesprochen, welche Potenziale und Lücken die Digitale Agenda 2014-2017 birgt und worauf wir uns in den kommenden drei Jahren einstellen müssen.<br />
Unsere Diskussionsgäste im Google Hangout waren <strong>Lena-Sophie Müller</strong>, Geschäftsführerin der Initiative D21 e.V. <span style="color: #000000"><b>, </b></span>die zuständige Redakteurin für Netzpolitik beim Berliner Informationsdienst <strong>Aylin Ünal</strong> sowie <strong>Tobias Wangermann</strong>, Leiter der Stabstelle Beratungsmanagement in der Hauptabteilung &#8220;Politik und Beratung&#8221; bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Moderiert hat <strong>Tobias Schwarz</strong>, Projektleiter bei den <a href="http://www.netzpiloten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpiloten</a>, mit denen wir die Hinterhofgespräche gemeinsam durchführen.<br />
<a href="http://politik-digital.de/14-berliner-hinterhofgespraech-alles-oder-nichts-die-digitale-agenda-der-bundesregierung-2014-2017/poldihhg-2/" rel="attachment wp-att-141530"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-141530" alt="poldiHHg" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/poldiHHg1.jpg" width="565" height="184" /></a><br />
Porträts v.l.n.r. : Lena Sopie Müller: CC BY 4.0, A. Bedoy; Aylin Ünal; Tobias Wangermann: Konrad Adenauer Stiftung ; Tobias Schwarz<br />
Bild oben: politik-digital.de<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Digitale Agenda hoch drei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2014 10:30:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit knapp drei Wochen ist der Entwurf „Digitale Agenda“ der Bundesregierung geleakt – und er brachte Bewegung in die Sommerpause. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Digitale-Agenda-2-Format-1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-141251" alt="Digitale Agenda 2 Format 1" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Digitale-Agenda-2-Format-1-630x274.jpg" width="630" height="274" /></a> Seit knapp drei Wochen ist der Entwurf „Digitale Agenda“ der Bundesregierung geleakt – und er brachte Bewegung in die Sommerpause. Medien, Opposition und nicht zuletzt die Netzszene arbeiten sich seitdem empört daran ab. Die Aufgaben sind groß, die Erwartungen noch größer. Was will dieser Entwurf, der alles ankündigt, aber nichts verspricht? Wir führen die Kernpunkte auf und haben Branchenkenner nach ihrer Einschätzung gefragt.<br />
Im Englischen gibt es für das, was wir im Deutschen als „Politik“ bezeichnen, drei unterschiedliche Begriffe. „<em>Policy</em>“, das sind die Inhalte, die Ziele, die Politik erreichen will. Der zweite Begriff, „<em>polity</em>“, beschreibt das Gefüge der staatlichen Institutionen untereinander, den Aufbau des Systems. Das englische „<em>politics</em>“ schlussendlich ist das, was wir als „Prozess“ verstehen würden, die Interaktion aller Akteure, die mit Politik in Berührung kommen. Hierzu gehören auch Lobbyisten, Experten – und natürlich die Bürgerinnen und Bürger. Auch der Weg, auf dem eine „Digitale Agenda“ vorab ihren Weg in die Medien findet, ist so ein <em>politics</em>-Vorgang.<br />
Diese dreifache Unterscheidung ist hilfreich, wenn man die Reaktionen auf das Papier verstehen will.<br />
Da ist zum einen der Entwurf selbst, der genau genommen wie ein Eingeständnis von Überforderung wirkt: Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche, häufig auch solche, mit deren Regulierung Politik sich traditionell noch nie beauftragt gesehen hat. Dieser „Revolution“ kann mit den klassischen Mitteln der Politik schwierig begegnet werden, weil sie sich nicht an Ressortzuschnitte hält, wie schon die umständliche <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/digitale-agenda-erster-gesetzentwurf-ist-eine-enttaeuschung-a-982503.html">Aufteilung</a> der Zuständigkeit auf drei Minister aus drei Parteien zeigt.<br />
Die <a href="http://bundestag-digital.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitale Agenda</a> behandelt darüber hinaus nicht nur Inhalte (<i>policy)</i>, zum Beispiel in der Frage: „Wie sollen UrheberInnen im Internet künftig geschützt werden?“ Sie ist auch eine Herausforderung an unsere politische Struktur (<i>polity)</i>: „Wie können BürgerInnen durch das Internet stärker an der Gesetzgebung beteiligt werden?“ Und dass es sich beim Entwurf der Digitalen Agenda auch um einen Prozess (<i>politics</i>) handelt, machen schon die letzten Wochen deutlich: Denn so ganz eindeutig ist die Frage, wer denn nun für die Digitalisierung zuständig ist, noch immer nicht beantwortet.</p>
<h3>Alles auf einmal, und zwar jetzt!</h3>
<p>Wenn man sich mit viel gutem Willen durch das Papier gekämpft hat, fühlt man sich zunächst einmal erschlagen. Die Bundesregierung möchte alles, am besten gleichzeitig und auch noch heute. Alle drei Dimensionen der Politik sollen abgedeckt werden – irgendwie: Im so genannten „Grundsatzteil“ ist das am besten ersichtlich. Hier geht es darum, „allen (…) einen Breitbandanschluss zu ermöglichen“, wenige Zeilen später aber schon um Cyberkriminalität und Terrorismus. Es folgt die Ansage, dass niemand (gemeint ist in erster Linie Google) seine „marktbeherrschende Stellung“ im Internet missbrauchen soll. Zuletzt wird anerkannt, das Internet sei „Innovationstreiber“ und stärke die Demokratie. Doch es geht noch grundsätzlicher: Das Internet soll „gutes Arbeiten“ ermöglichen, die „Bildung verbessern“ und den „demografischen Wandel bewältigen“. Warum werden dann eigentlich nicht noch mindestens die Ministerinnen Nahles und Wanka dazu gerufen?</p>
<h3>Wir machen das (nicht alleine)!</h3>
<p>Der folgende Abschnitt gibt zwar keine Antwortdarauf, macht aber das Grundproblem deutlich: Hier geht es darum,  die Verantwortung an sich zu reißen und gleichzeitig weit von sich wegzuschieben:</p>
<blockquote><p>„Diese Antworten können von keinem alleine gefunden werden – weder von der Politik, noch der Wirtschaft oder der Zivilgesellschaft. Vielmehr bedarf es eines ständigen Austausches (…) zwischen allen am digitalen Alltag Beteiligten. Dabei werden viele der Herausforderungen sich im nationalen Rahmen allein nicht lösen lassen. Unsere Antworten müssen (…)in einem europäischen und internationalen Kontext stehen.“</p></blockquote>
<p>Böse Zungen könnten diesen Abschnitt übersetzen mit: „Schaut mal, wir nehmen jetzt das Heft in die Hand und wir kennen auch die großen Themen – aber so richtig wollen wir uns den Schuh dann doch nicht anziehen!“<br />
Dabei steckt in dem Entwurf, das muss man betonen, viel Gutes. Die Bundesregierung scheint auf keinen Fall den „Neuland“-Eindruck von Netzamateuren bestätigen zu wollen, den die Bundeskanzlerin so ungeschickt in die Welt gesetzt hatte. Und tatsächlich kann man der Regierung nach der Lektüre nicht vorwerfen, sie kenne nicht die relevanten Themen: Die Zahl der Neugründungen von Internet-Start-Ups soll angehoben werden, der Breitbandausbau dort gefördert werden, wo er sich wirtschaftlich nicht lohnt. Netzneutralität soll gesetzlich verankert werden, die Datenschutz-Grundverordnung der EU auch. Bürgerinnen und Bürger  sollen Medien- und Technologiekompetenz sammeln. Industrie 4.0 soll Produktionsprozesse intelligent gestalten, alle zusammen smarte Autos fahren und somit die Verkehrssicherheit erhöhen. Und beim Thema Verschlüsselung soll Deutschland internationale Spitze sein. Schließlich noch der Datenschutz: „modern und auf hohem Niveau“ lautet der Anspruch.<br />
Hinter all den guten Zielen ist aber nicht wirklich ein kohärentes Konzept zu erkennen. Vielleicht muss man hier zugestehen: Wie könnte es auch? Dem Anspruch, auf allen Gebieten gleichzeitig zu glänzen, kann man nicht gerecht werden. Und deshalb wird in dem Text auch kaum einmal geschrieben, bis wann welches Ziel eigentlich durchgesetzt werden soll, geschweige denn mit welchem Geld. Zahlen finden sich im ganzen Entwurf bislang so gut wie nicht. Lediglich an einer Stelle heißt es, dass 10. Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert werden sollen. Das ist aber, wie Jürgen Grützner für den Branchenverband Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V. (VATM) verlauten lässt, einerseits eine „lächerliche Summe“ und andererseits nur ein Verweis auf den aktuellen Bundeshaushalt. Durchsucht man den Text, findet man 22 Mal die Formulierung „wir werden“. Es folgen wichtige Ziele, keine konkreten Pläne.</p>
<h3>Die Reaktionen</h3>
<p>Dementsprechend sind sich auch Medien, Opposition und IT-Branche einig: Die Begeisterung hält sich in Grenzen. Bitkom-Chef Kempf lässt sich zitieren, der Entwurf sei ein Beleg dafür, dass die Bundesregierung „<a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bitkom-zu-digitale-agenda-politik-ist-zu-langsam-fuer-die-digitale-welt/10135126.html">die Zeichen der digitalen Zeit nicht erkannt habe</a>“, das Tech-Portal <a href="https://curved.de/news/digitale-agenda-der-regierung-nichts-als-heisse-luft-109510"><i>Curved</i></a>, betrieben von der E-Plus Gruppe, beschreibt ihn als „heiße Luft“. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft schließt sich an und findet das Papier „<a href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Mehr-als-ernuechternd-BVDW-kritisiert-Digitale-Agenda-der-Bundesregierung_121552.html?utm_source=RSS&amp;utm_medium=RSS-Feed">mehr als ernüchternd</a>“.<br />
Die <a href="https://www.taz.de/Netzpolitik-der-Bundesregierung/!143147/">taz</a> spricht von „Löchern in der Agenda“. <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/digitale-agenda-erster-gesetzentwurf-ist-eine-enttaeuschung-a-982503.html">Spiegel</a> Online titelt: „Drei Minister, eine Enttäuschung“. <a href="http://www.tagesschau.de/inland/digitale-agenda-kabinett-100.html">tagesschau</a>.de allerdings wiegelt ab: „Die Aufgabe ist riesig und der Kabinettsbeschluss nur der erste Schritt“.<br />
Die Grünen, vertreten durch ihren netzpolitischen Sprecher <a href="http://von-notz.de/2014/07/tagesspiegel-statement-zur-digitalen-agenda-ein-ganz-duennes-papier/">Konstantin von Notz</a>, sprechen erwartungsgemäß von „Ankündigungspolitik“ in einem „ganz dünnen Papier“. Auf Twitter wird von Notz noch deutlicher und bezeichnet das Papier als „digitalen Rohrkrepierer&#8221;.</p>
<h3>Nachgefragt: Expertenmeinungen zur Digitalen Agenda</h3>
<p>Auch wir von politik-digital.de haben nach dem Bekanntwerden der Digitalen Agenda bei einigen Experten nachgehakt. Ziel war es, Stimmen zu hören, die weder aus einem kommerziellen Interesse noch aus einer politischen Position heraus Beurteilungen abgeben. Aber auch hier werden völlig unterschiedliche Perspektiven und Prioritäten deutlich, während sich im Fazit alle einig sind.<br />
<b>Simon Rinas</b> vom Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft kritisiert, dass schon die <i>„Architektur des Bundestagsausschusses Digitale Agenda die Erwartungen nur teilweise erfüllt“</i> hat. Der Bundestagsausschuss sei einer der <i>„zweiten Ordnung“</i>, weil seiner Arbeit die <i>„Kompetenzansprüche der anderen Ausschüsse entgegenstehen“</i>. Von Inhalt des Entwurfs der Bundesregierung ist er nicht überrascht, er sieht darin vielmehr einige bekannte Vorlagen aufgewärmt, die schon lange bekannt waren, so zum Beispiel die <a href="http://www.verwaltung-innovativ.de/SharedDocs/Publikationen/Artikel/eckpunkte_digitale_verwaltung_2020.pdf;jsessionid=2596864571CBDCFCA0AE0ED8DAF256EB.2_cid362?__blob=publicationFile&amp;v=3">Digitale Verwaltung 2020</a>:</p>
<blockquote><p>„Einzig das mehr oder minder klare Bekenntnis zur Netzneutralität ist interessant.“</p></blockquote>
<p><b>Mathias Schindler</b>, Projektmanager bei Wikimedia Deutschland, legt seinen Fokus ganz woanders, obwohl auch er sich <i>„enttäuscht“</i> zeigt vom Entwurf der Bundesregierung:</p>
<blockquote><p>„Er krankt daran, keine konkreten Maßnahmen zum Beispiel im Bereich Open Government zu benennen“.</p></blockquote>
<p>Auch beim Thema Open Data sei hier erneut <i>„eine von mehreren Gelegenheiten“</i> verpasst worden.<br />
<b>Aylin Ünal</b>, beim Berliner Informationsdienst zuständig für Netzpolitik, kritisiert:</p>
<blockquote><p><i>„</i>Der Entwurf bleibt durchgehend auf unspezifische Absichtserklärungen beschränkt. Wichtige Handlungsfelder werden teilweise nur schlagwortartig erwähnt<i>.“</i></p></blockquote>
<p>Besonders bedauerlich findet sie, dass beim Breitbandausbau keine konkreten Maßnahmen genannt werden: „Die Gigabit-Gesellschaft, die Wirtschaftswachstum und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht, bleibt in weiter Ferne.“ Sie hofft, dass der Bundestagsausschuss Digitale Agenda nach der Sommerpause auch bei den Themen Cyberspionage und Datenschutz aktiver wird.<br />
<b>Tobias Schwarz</b> ist Projektleiter bei netzpiloten.org und kritisiert, dass schon für den Ausschuss Digitale Agenda im Bundestag klar war, dass er auf Grund seiner beschränkten <i>Kompetenzen „keine netzpolitische Instanz“</i> werde. Mit Bezug zum vorliegenden Entwurf der Bundesregierung bemerkt er ironisch:</p>
<blockquote><p><i>„</i>Vor 15 Jahren war ein solches Papier noch ein wichtiger Meilenstein. Inzwischen hätte die Politik weiter sein müssen<i>“</i>.</p></blockquote>
<p>Das Thema Open Government hält er hierin für <i>„unterentwickelt“</i>. Außerdem stehe eine Reform des Urheberrechts dringend aus.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Sowohl in den Medien als auch in den Meinungen unserer Experten wird deutlich, dass an die Digitale Agenda der Regierung völlig unterschiedliche Anforderungen in allen Dimensionen der Politik gestellt werden –Stichwort <em>policy</em>, <em>polity</em>, <em>politcs</em>. Das Problem ist, dass die Regierung scheinbar ernsthaft versucht, alle diese Interessen zu bedienen. Das ist angesichts von Schuldenbremse und der „schwarzen Null“ schlicht nicht realistisch und lässt schnell den Verdacht aufkommen, es handele es sich um puren Aktionismus. Eine Bundesregierung aber muss in der Lage sein, nicht nur Probleme und Ziele zu benennen, sondern diese in konkreten Projekten umzusetzen.<br />
Dafür wird es nötig sein, manche Ziele als wichtiger einzustufen als andere. Damit macht man sich nicht beliebt. Die Reaktionen in der Öffentlichkeit zeigen aber: Mit der Methode „Alles ankündigen und nichts konkretisieren“ auch nicht.<br />
Ob das noch geschieht, bleibt abzuwarten. Die <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/ballonfahrer-der-digitalen-agenda-der-bundesregierung-geht-die-luft-aus-13060695.html">FAZ</a> warf schon die Frage in den Raum, ob das Papier nicht bewusst an die Presse gegeben wurde. Dann wäre es nur ein Testballon, um die Reaktionen abzuwarten – um diese in einer späteren Version zu berücksichtigen. So eine geschickte <em>politics</em>-Methode hätte man den Autoren des Entwurfs nach dem ersten Lesen gar nicht zugetraut. Möglich ist aber auch, dass der Entwurf nur Fassade ist, während die eigentlichen Projekte der Digitalen Agenda längst im Hintergrund voran getrieben werden. Ein mögliches Thema hier wäre die interne Kommunikation der Bundesregierung, die in dem Papier nur sehr oberflächlich angerissen wird.<br />
Der Eindruck erhärtet sich, seit auch ein zweiter Leak im Umlauf ist, der eine <a href="https://netzpolitik.org/2014/digitale-agenda-der-bundesregierung-wir-veroeffentlichen-den-mittlerweile-abgestimmten-entwurf/">„ressortabgestimmte</a>“ Version darstellt. Große Veränderungen sind in dieser aber nicht zu finden: Die Urheberrechtslobby kriegt noch ein paar Zeilen mehr zugestanden. Und der Verfassungsschutz soll mit mehr Mitteln ausgestattet werden um Cyberterrorismus, Wirtschaftsspionage und politische Extremisten aufzuspüren. Wieder drei auf einmal.<br />
Foto: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Unterzeichnung_des_Koalitionsvertrages_der_18._Wahlperiode_des_Bundestages_%28Martin_Rulsch%29_117.jpg?uselang=de">Martin Rulsch</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Das &#034;Recht auf Vergessen&#034; gefährdet die Pressefreiheit</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2014 11:07:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das vermeintliche “Recht auf Vergessen” entwickelt sich immer mehr zur Grundlage von willkürlicher Zensur – die Pressefreiheit ist in Gefahr. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Censr-image-Bild-Motaz-Abuthiab-CC-BY-2.0-via-Flickr_Format1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-141048" alt="Censr-image-Bild-Motaz-Abuthiab-CC-BY-2.0-via-Flickr_Format1" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Censr-image-Bild-Motaz-Abuthiab-CC-BY-2.0-via-Flickr_Format1-630x274.jpg" width="630" height="274" /></a> <strong>Das vermeintliche “Recht auf Vergessen” entwickelt sich immer mehr zur Grundlage von willkürlicher Zensur – die Pressefreiheit ist in Gefahr.</strong> Im Mai 2014 urteilte der Europäische Gerichtshof, dass es ein “Recht auf Vergessen” geben würde und “<em>unter bestimmten Umständen</em>” Google Verweise auf Artikel aus den Suchergebnissen der eigenen Suchmaschine entfernen müsse. Wann genau, blieb aber unklar, und das Fehlen von Richtlinien führt zur Zeit zu zensurähnlichen Versuchen der Imagepflege, auf Kosten der Pressefreiheit. Denn ohne Suchmaschinen verschwinden Informationen im digitalen Nirgendwo. Und Google ist nicht allein von dem Urteil betroffen.</p>
<h3>Schutz der Privatsphäre</h3>
<p>Mario Costeja González. Dieser Mann wollte seinen Namen auf Google nicht mehr im Zusammenhang mit der Versteigerung eines Grundstücks sehen. Googelte er seinen Namen, zeigte Googles Suchmaschine einen Beitrag der Tageszeitung La Vanguardia aus dem Jahr 1998. In dem Artikel stand, dass Mario Costeja González aufgrund zu hoher Schulden bei der Sozialversicherung sein Grundstück versteigern musste. Der Fall war mehr als 15 Jahre her und die abgeschlossene Pfändung für Mario Costeja González erledigt. Seiner Meinung nach müsse der Artikel nicht mehr auffindbar sein. Er wendete sich an die spanische Datenschutzagentur und hoffte, dass die Zeitung seinen Namen aus dem korrekten Bericht tilgen und dass Google seine personenbezogenen Daten löschen oder in den Suchergebnissen verbergen müsse. Der Europäische Gerichtshof gab Mario Costeja González Recht und leitete aus der EU-Datenschutzrichtlinie ein vermeintliches “Recht auf Vergessen” ab. Nötig war das nicht, wie der <a href="http://www.focus.de/digital/internet/mosley-besiegt-gigant-google-suchmaschine-darf-bilder-von-orgie-mit-prostituierten-nicht-mehr-ausspielen-6_id_3566308.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fall Max Mosley</a> zeigte und Alvar Freude an der “<em><a href="http://blog.alvar-freude.de/2014/05/suchmaschinenzensur-beispiele.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">privaten Suchmaschinenzensur</a></em>” von Bettina Wulff erklärt. Wie genau jetzt die Überprüfung und Löschung der Anträge erfolgen sollte, sagten die Richter in ihrem Urteil aber nicht. Das hier zu vermeintlich mehr Datenschutz gezwungene Unternehmen soll sich selber überlegen, wie die Privatsphäre der Bürger besser geschützt werden kann und muss selber festlegen, wie mit Löschanfragen umzugehen ist. Google wurde hier der schwarze Peter des Verantwortlichen für Zensur zugeschoben, eine Rolle, die das Unternehmen niemals haben wollte.</p>
<h3>&#8230; auf Kosten der Pressefreiheit</h3>
<p>Mitte Juli waren bereits europaweit über <a href="http://www.taz.de/Digitale-Imagepflege-mit-Google/%21142391/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">70.000 Anträge auf Löschung</a> eingegangen, davon waren 12.000 aus Deutschland, der Hochburg der Streetview-Verweigerer. Und Zensoren, denn was in den Medien zuerst voller Schadenfreude falsch dargestellt wurde und die Löschanträge wohl nur noch weiter beförderte, war der Fakt, dass nicht die Quelle der unliebsamen Informationen nach einer angemessenen Prüfung gelöscht wird, sondern der Weg via Google und das eben auf unklare Art und Weise. Für den Rechtsanwalt <a href="https://twitter.com/RAStadler" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas Stadler</a> ist das Urteil gerade deshalb problematisch, “<em>weil es das Spannungsverhältnis zwischen Persönlichkeitsrecht/Datenschutz einerseits und Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit andererseits höchst <a href="https://netzpolitik.org/2014/kommentar-zum-eugh-urteil-vorrang-des-datenschutzes-vor-meinungs-und-informationsfreiheit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">einseitig zugunsten des Datenschutzes</a> auflöst</em>“. Suchmaschinen nehmen aber in unserer vernetzten Gesellschaft eine elementare Rolle ein, denn sie ermöglichen Nutzern aus Unmengen an Informationen, die für sie relevanten Daten zu finden. Diesem wichtigen Grundstein in unserer digitalen Kommunikation und dem Umgang mit Informationen, könnte das Urteil ein jähes Ende bereiten, denn der Europäische Gerichtshof gibt in seinem Urteil dem Datenschutz einen regelmäßigen Vorrang vor der Meinungs- und Informationsfreiheit und fördert somit ein <a href="https://netzpolitik.org/2014/kommentar-zum-eugh-urteil-zuviel-des-guten-privatisierte-rechtsdurchsetzung-auf-dem-vormarsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Regime privater Rechtsdurchsetzung</a>. Schnell traf es auch vor allem die Medien, die von Google Hinweise auf die Löschung von ihren Links aus den Ergebnislisten erhielten. In Deutschland waren das u.a. die taz, Spiegel Online und Zeit Online. In Großbritannien waren es die BBC, die Daily Mail und der Guardian, dessen Autor <a href="https://twitter.com/jamesrbuk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">James Ball</a> an insgesamt sechs nicht mehr via Google auffindbaren Artikeln <a href="http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/jul/02/eu-right-to-be-forgotten-guardian-google" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aufzeigte</a>, dass man nur die Informationen über eine Person auffindet, die diese zulässt. Das primär gegen Google gerichtete Urteil trifft aber auch andere Plattformen im Internet und das Fehlen eines klaren Prozesses, wie mit Löschanfragen umgegangen wird, schafft Unsicherheit – auf Seiten der Plattformbetreiber und der Nutzer – und Gelegenheit für Leute, die ihre digitales Image polieren wollen. “<em>Da jetzt alle Menschen formal in der Lage sind, ihre digitale Biographie so zu gestalten, wie sie es wünschen, schürt dies nur die Intransparenz</em>“, sagt <a href="https://twitter.com/ChristianScherg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christian Scherg</a>, Gründer des auf Online-Reputationsmanagement spezialisierten Unternehmens “Revolvermänner” <a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/recht-und-gehalt/google-eugh-urteil-persoenlichkeitsrechte-12974670.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf Faz.net</a>.</p>
<h3>Der Willkür Tür und Tor geöffnet?</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/548539218_9f1b637273_z.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-141049 alignleft" alt="548539218_9f1b637273_z" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/548539218_9f1b637273_z-630x419.jpg" width="312" height="207" /></a>Ich selber bin vor wenigen Wochen Opfer eines Löschantrags geworden, der die zur Zeit vorherrschende Willkür aufzeigt. Am 14. Mai erhielt ich eine Mitteilung von Yahoos Foto-Plattform <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flickr" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Flickr</a>, dass “<em>in einigen Regionen Porträtrechte unter das Copyright fallen, d. h. dass Personen verlangen können, dass Bilder, auf denen Sie abgebildet sind, aus dem Flickr Fotostream entfernt werden, wenn sie eine gültige Identifikation vorlegen. Wir haben eine solche Anfrage von Angelo D’Angelico erhalten</em>“. Flickr löschte das Foto ohne weitere Recherche. Das sich D’Angelico als die abgebildete Person identifizieren konnte, reichte Flickr vollkommen aus. Was das Flickr-Team nicht wissen konnte, da sie es nicht geprüft haben, war der Fakt, dass ich das Foto als Journalist auf einer öffentlichen <a href="https://www.flickr.com/photos/tobiasschwarz/sets/72157632692234126/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Veranstaltung</a> gemacht habe. An dem Abend stellten sich die Kandidaten für die Berliner Liste von Bündnis 90/Die Grünen zur Bundestagswahl 2013 vor. Neben den Bundestagsabgeordneten Renate Künast und Lisa Paus, bewarben sich auch die Landesabgeordneten Andreas Otto und Özcan Mutlu um einen aussichtsreichen Listenplatz, herausgefordert von Angelo D’Angelico. Das öffentliche Interesse daran war groß, denn selbst auf Welt.de wurde Angelo D’Angelico, “<em>der seit 2010 Parteimitglied ist</em>“, namentlich als Herausforderer erwähnt. Das öffentliche Interesse oder mein journalistisches Fotowerk, dass wohl für immer im Digitalen festgehalten hat, dass Angelo D’Angelico sich einmal für einen Listenplatz zur Bundestagswahl beworben hat und jeder von da aus weiter recherchieren kann, <a href="http://gruene-berlin.de/lmv13" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dass es nicht geklappt hat</a>, waren aber nicht die Gründe, warum Angelo D’Angelico Flickr aufforderte, das Bild zu löschen. Am 5. Mai forderte er mich in einer Mail persönlich auf, das Bild zu löschen, da er eine “<em>Bereitstellung von Content auf einer kommerziellen Seite mit Nutzungsabtretung</em>” ablehne. Diesem Wunsch kam ich nicht nach, da ich als Urheber des Fotos den Ort der Veröffentlichung (Flickr) und die Wahl der Lizenz (Creative Commons) zur Verbreitung selber bestimmen darf, wie ich ihm auch ausführlich erklärte. Da ich Angelo D’Angelico als einen in der Stärkung von Urhebern an sich Gleichgesinnten bei den Berliner Grünen kannte, nahm ich an, dass er meine Rechte als Urheber akzeptieren würde.</p>
<h3>Es fehlen einheitliche Regeln</h3>
<p>Wenige Tage später erhielt ich die bereits erwähnte Mitteilung von Flickr, dass das Bild gelöscht wurde (Flickr Case 3230246). Ich wandte mich daraufhin an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yahoo" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Yahoo</a> Deutschland und erklärte den Sachverhalt, dass es sich bei dem Foto um ein journalistisches Werk von einer öffentlichen Veranstaltung mit öffentlichem Interesse handle. Eine Sprecherin des Unternehmens schrieb mir zurück, dass das “<em>Bild auf der Grundlage von internen Richtlinien, die dem Schutz von Portraitrechten dienen, entfernt wurde</em>“. Mir wurde aber die Möglichkeit gegeben, dass Bild Yahoo zuzusenden, damit sie “<em>mit Blick auf die zusätzlichen Informationen, u.a. dass es im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung mit Presseanwesenheit aufgenommen wurde</em>“, prüfen, ob es “<em>wieder hochgeladen werden kann</em>“. <a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14529136059_2106d0769c_z.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-141050 alignleft" alt="14529136059_2106d0769c_z" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14529136059_2106d0769c_z-630x420.jpg" width="326" height="217" /></a>Es konnte wieder hochgeladen werden. 40 Tage nach meiner Mail teilte mir die gleiche Unternehmenssprecherin mit, dass sie “<em>zu dem Schluss gekommen [ist], dass (…) dieses Foto wieder auf Flickr hochladen können. Angesichts [der] Angaben gehen wir in diesem speziellen Fall davon aus, dass es sich um eine öffentliche Veranstaltung gehandelt hat, bei der Pressevertreter zumindest geduldet wurden. Dieser Umstand war uns bei der ursprünglichen Prüfung dieses Falles nicht bewusst, weshalb – wie wir Ihnen bereits mitgeteilt hatten – das Foto zum Schutz von Portraitrechten entfernt wurde</em>“. Auf meine Nachfrage zu den Folgen des “Recht auf Vergessen”-Urteil für Yahoo, wurde ohne weiteren Kommentar auf das offizielle Statement von Yahoo verwiesen: “<em>In light of the European Court of Justice decision, our team is currently in the process of developing a solution for Yahoo users in Europe that we believe balances the important privacy and freedom of expression interests</em>“. Die ungerechtfertigte Löschung des Bildes aufgrund einer unbegründeten Anfrage von Angelo D’Angelico, aber auch die 40 Tage andauernde Prüfung des Sachverhalts eines einzigen Bildes, wobei meines Wissens nach Yahoo nicht bei der Grünen Jugend Berlin nachgefragt hat, ob es sich wirklich um eine öffentliche Veranstaltung handelte, zeigen die Notwendigkeit von transparenten Regeln, wie mit Löschanfragen umgegangen werden muss und wie die Pressefreiheit weiterhin geschützt werden kann. Noch zeigt die Politik in ihrem gegen Google gerichteten Regulierungswahn kein Bewusstsein für die Problematik. Auf einem an diesem Donnerstag in Brüssel angesetzten Treffen der europäischen Datenschützer, sind <a href="http://www.bloomberg.com/news/2014-07-17/eu-privacy-watchdogs-and-search-engines-meet-next-week.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nur Google und Microsoft</a> geladen. Europäische Suchmaschinen oder andere Vertreter von Organisationen wie Reporter ohne Grenzen oder European Digital Rights (EDRi) fehlen bei der Sitzung. Dabei wäre ein breiter Multistakeholder-Dialog jetzt genau das, was die weitere Entwicklung des unzureichend begründeten und gefährlichen “Recht auf Vergessen” braucht.   <em>Dieser Artikel erschien zuerst auf netzpiloten.de</em> Teaser und Image: Motaz Abuthiab Bild Angelo D&#8217;Angelico: Tobias Schwarz</p>
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		<title>Das &#034;Recht auf Vergessen&#034; gefährdet die Pressefreiheit</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2014 11:07:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das vermeintliche “Recht auf Vergessen” entwickelt sich immer mehr zur Grundlage von willkürlicher Zensur – die Pressefreiheit ist in Gefahr. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Censr-image-Bild-Motaz-Abuthiab-CC-BY-2.0-via-Flickr_Format1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-141048" alt="Censr-image-Bild-Motaz-Abuthiab-CC-BY-2.0-via-Flickr_Format1" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Censr-image-Bild-Motaz-Abuthiab-CC-BY-2.0-via-Flickr_Format1-630x274.jpg" width="630" height="274" /></a> <strong>Das vermeintliche “Recht auf Vergessen” entwickelt sich immer mehr zur Grundlage von willkürlicher Zensur – die Pressefreiheit ist in Gefahr.</strong> Im Mai 2014 urteilte der Europäische Gerichtshof, dass es ein “Recht auf Vergessen” geben würde und “<em>unter bestimmten Umständen</em>” Google Verweise auf Artikel aus den Suchergebnissen der eigenen Suchmaschine entfernen müsse. Wann genau, blieb aber unklar, und das Fehlen von Richtlinien führt zur Zeit zu zensurähnlichen Versuchen der Imagepflege, auf Kosten der Pressefreiheit. Denn ohne Suchmaschinen verschwinden Informationen im digitalen Nirgendwo. Und Google ist nicht allein von dem Urteil betroffen.</p>
<h3>Schutz der Privatsphäre</h3>
<p>Mario Costeja González. Dieser Mann wollte seinen Namen auf Google nicht mehr im Zusammenhang mit der Versteigerung eines Grundstücks sehen. Googelte er seinen Namen, zeigte Googles Suchmaschine einen Beitrag der Tageszeitung La Vanguardia aus dem Jahr 1998. In dem Artikel stand, dass Mario Costeja González aufgrund zu hoher Schulden bei der Sozialversicherung sein Grundstück versteigern musste. Der Fall war mehr als 15 Jahre her und die abgeschlossene Pfändung für Mario Costeja González erledigt. Seiner Meinung nach müsse der Artikel nicht mehr auffindbar sein. Er wendete sich an die spanische Datenschutzagentur und hoffte, dass die Zeitung seinen Namen aus dem korrekten Bericht tilgen und dass Google seine personenbezogenen Daten löschen oder in den Suchergebnissen verbergen müsse. Der Europäische Gerichtshof gab Mario Costeja González Recht und leitete aus der EU-Datenschutzrichtlinie ein vermeintliches “Recht auf Vergessen” ab. Nötig war das nicht, wie der <a href="http://www.focus.de/digital/internet/mosley-besiegt-gigant-google-suchmaschine-darf-bilder-von-orgie-mit-prostituierten-nicht-mehr-ausspielen-6_id_3566308.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fall Max Mosley</a> zeigte und Alvar Freude an der “<em><a href="http://blog.alvar-freude.de/2014/05/suchmaschinenzensur-beispiele.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">privaten Suchmaschinenzensur</a></em>” von Bettina Wulff erklärt. Wie genau jetzt die Überprüfung und Löschung der Anträge erfolgen sollte, sagten die Richter in ihrem Urteil aber nicht. Das hier zu vermeintlich mehr Datenschutz gezwungene Unternehmen soll sich selber überlegen, wie die Privatsphäre der Bürger besser geschützt werden kann und muss selber festlegen, wie mit Löschanfragen umzugehen ist. Google wurde hier der schwarze Peter des Verantwortlichen für Zensur zugeschoben, eine Rolle, die das Unternehmen niemals haben wollte.</p>
<h3>&#8230; auf Kosten der Pressefreiheit</h3>
<p>Mitte Juli waren bereits europaweit über <a href="http://www.taz.de/Digitale-Imagepflege-mit-Google/%21142391/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">70.000 Anträge auf Löschung</a> eingegangen, davon waren 12.000 aus Deutschland, der Hochburg der Streetview-Verweigerer. Und Zensoren, denn was in den Medien zuerst voller Schadenfreude falsch dargestellt wurde und die Löschanträge wohl nur noch weiter beförderte, war der Fakt, dass nicht die Quelle der unliebsamen Informationen nach einer angemessenen Prüfung gelöscht wird, sondern der Weg via Google und das eben auf unklare Art und Weise. Für den Rechtsanwalt <a href="https://twitter.com/RAStadler" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas Stadler</a> ist das Urteil gerade deshalb problematisch, “<em>weil es das Spannungsverhältnis zwischen Persönlichkeitsrecht/Datenschutz einerseits und Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit andererseits höchst <a href="https://netzpolitik.org/2014/kommentar-zum-eugh-urteil-vorrang-des-datenschutzes-vor-meinungs-und-informationsfreiheit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">einseitig zugunsten des Datenschutzes</a> auflöst</em>“. Suchmaschinen nehmen aber in unserer vernetzten Gesellschaft eine elementare Rolle ein, denn sie ermöglichen Nutzern aus Unmengen an Informationen, die für sie relevanten Daten zu finden. Diesem wichtigen Grundstein in unserer digitalen Kommunikation und dem Umgang mit Informationen, könnte das Urteil ein jähes Ende bereiten, denn der Europäische Gerichtshof gibt in seinem Urteil dem Datenschutz einen regelmäßigen Vorrang vor der Meinungs- und Informationsfreiheit und fördert somit ein <a href="https://netzpolitik.org/2014/kommentar-zum-eugh-urteil-zuviel-des-guten-privatisierte-rechtsdurchsetzung-auf-dem-vormarsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Regime privater Rechtsdurchsetzung</a>. Schnell traf es auch vor allem die Medien, die von Google Hinweise auf die Löschung von ihren Links aus den Ergebnislisten erhielten. In Deutschland waren das u.a. die taz, Spiegel Online und Zeit Online. In Großbritannien waren es die BBC, die Daily Mail und der Guardian, dessen Autor <a href="https://twitter.com/jamesrbuk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">James Ball</a> an insgesamt sechs nicht mehr via Google auffindbaren Artikeln <a href="http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/jul/02/eu-right-to-be-forgotten-guardian-google" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aufzeigte</a>, dass man nur die Informationen über eine Person auffindet, die diese zulässt. Das primär gegen Google gerichtete Urteil trifft aber auch andere Plattformen im Internet und das Fehlen eines klaren Prozesses, wie mit Löschanfragen umgegangen wird, schafft Unsicherheit – auf Seiten der Plattformbetreiber und der Nutzer – und Gelegenheit für Leute, die ihre digitales Image polieren wollen. “<em>Da jetzt alle Menschen formal in der Lage sind, ihre digitale Biographie so zu gestalten, wie sie es wünschen, schürt dies nur die Intransparenz</em>“, sagt <a href="https://twitter.com/ChristianScherg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christian Scherg</a>, Gründer des auf Online-Reputationsmanagement spezialisierten Unternehmens “Revolvermänner” <a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/recht-und-gehalt/google-eugh-urteil-persoenlichkeitsrechte-12974670.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf Faz.net</a>.</p>
<h3>Der Willkür Tür und Tor geöffnet?</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/548539218_9f1b637273_z.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-141049 alignleft" alt="548539218_9f1b637273_z" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/548539218_9f1b637273_z-630x419.jpg" width="312" height="207" /></a>Ich selber bin vor wenigen Wochen Opfer eines Löschantrags geworden, der die zur Zeit vorherrschende Willkür aufzeigt. Am 14. Mai erhielt ich eine Mitteilung von Yahoos Foto-Plattform <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flickr" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Flickr</a>, dass “<em>in einigen Regionen Porträtrechte unter das Copyright fallen, d. h. dass Personen verlangen können, dass Bilder, auf denen Sie abgebildet sind, aus dem Flickr Fotostream entfernt werden, wenn sie eine gültige Identifikation vorlegen. Wir haben eine solche Anfrage von Angelo D’Angelico erhalten</em>“. Flickr löschte das Foto ohne weitere Recherche. Das sich D’Angelico als die abgebildete Person identifizieren konnte, reichte Flickr vollkommen aus. Was das Flickr-Team nicht wissen konnte, da sie es nicht geprüft haben, war der Fakt, dass ich das Foto als Journalist auf einer öffentlichen <a href="https://www.flickr.com/photos/tobiasschwarz/sets/72157632692234126/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Veranstaltung</a> gemacht habe. An dem Abend stellten sich die Kandidaten für die Berliner Liste von Bündnis 90/Die Grünen zur Bundestagswahl 2013 vor. Neben den Bundestagsabgeordneten Renate Künast und Lisa Paus, bewarben sich auch die Landesabgeordneten Andreas Otto und Özcan Mutlu um einen aussichtsreichen Listenplatz, herausgefordert von Angelo D’Angelico. Das öffentliche Interesse daran war groß, denn selbst auf Welt.de wurde Angelo D’Angelico, “<em>der seit 2010 Parteimitglied ist</em>“, namentlich als Herausforderer erwähnt. Das öffentliche Interesse oder mein journalistisches Fotowerk, dass wohl für immer im Digitalen festgehalten hat, dass Angelo D’Angelico sich einmal für einen Listenplatz zur Bundestagswahl beworben hat und jeder von da aus weiter recherchieren kann, <a href="http://gruene-berlin.de/lmv13" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dass es nicht geklappt hat</a>, waren aber nicht die Gründe, warum Angelo D’Angelico Flickr aufforderte, das Bild zu löschen. Am 5. Mai forderte er mich in einer Mail persönlich auf, das Bild zu löschen, da er eine “<em>Bereitstellung von Content auf einer kommerziellen Seite mit Nutzungsabtretung</em>” ablehne. Diesem Wunsch kam ich nicht nach, da ich als Urheber des Fotos den Ort der Veröffentlichung (Flickr) und die Wahl der Lizenz (Creative Commons) zur Verbreitung selber bestimmen darf, wie ich ihm auch ausführlich erklärte. Da ich Angelo D’Angelico als einen in der Stärkung von Urhebern an sich Gleichgesinnten bei den Berliner Grünen kannte, nahm ich an, dass er meine Rechte als Urheber akzeptieren würde.</p>
<h3>Es fehlen einheitliche Regeln</h3>
<p>Wenige Tage später erhielt ich die bereits erwähnte Mitteilung von Flickr, dass das Bild gelöscht wurde (Flickr Case 3230246). Ich wandte mich daraufhin an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yahoo" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Yahoo</a> Deutschland und erklärte den Sachverhalt, dass es sich bei dem Foto um ein journalistisches Werk von einer öffentlichen Veranstaltung mit öffentlichem Interesse handle. Eine Sprecherin des Unternehmens schrieb mir zurück, dass das “<em>Bild auf der Grundlage von internen Richtlinien, die dem Schutz von Portraitrechten dienen, entfernt wurde</em>“. Mir wurde aber die Möglichkeit gegeben, dass Bild Yahoo zuzusenden, damit sie “<em>mit Blick auf die zusätzlichen Informationen, u.a. dass es im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung mit Presseanwesenheit aufgenommen wurde</em>“, prüfen, ob es “<em>wieder hochgeladen werden kann</em>“. <a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14529136059_2106d0769c_z.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-141050 alignleft" alt="14529136059_2106d0769c_z" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14529136059_2106d0769c_z-630x420.jpg" width="326" height="217" /></a>Es konnte wieder hochgeladen werden. 40 Tage nach meiner Mail teilte mir die gleiche Unternehmenssprecherin mit, dass sie “<em>zu dem Schluss gekommen [ist], dass (…) dieses Foto wieder auf Flickr hochladen können. Angesichts [der] Angaben gehen wir in diesem speziellen Fall davon aus, dass es sich um eine öffentliche Veranstaltung gehandelt hat, bei der Pressevertreter zumindest geduldet wurden. Dieser Umstand war uns bei der ursprünglichen Prüfung dieses Falles nicht bewusst, weshalb – wie wir Ihnen bereits mitgeteilt hatten – das Foto zum Schutz von Portraitrechten entfernt wurde</em>“. Auf meine Nachfrage zu den Folgen des “Recht auf Vergessen”-Urteil für Yahoo, wurde ohne weiteren Kommentar auf das offizielle Statement von Yahoo verwiesen: “<em>In light of the European Court of Justice decision, our team is currently in the process of developing a solution for Yahoo users in Europe that we believe balances the important privacy and freedom of expression interests</em>“. Die ungerechtfertigte Löschung des Bildes aufgrund einer unbegründeten Anfrage von Angelo D’Angelico, aber auch die 40 Tage andauernde Prüfung des Sachverhalts eines einzigen Bildes, wobei meines Wissens nach Yahoo nicht bei der Grünen Jugend Berlin nachgefragt hat, ob es sich wirklich um eine öffentliche Veranstaltung handelte, zeigen die Notwendigkeit von transparenten Regeln, wie mit Löschanfragen umgegangen werden muss und wie die Pressefreiheit weiterhin geschützt werden kann. Noch zeigt die Politik in ihrem gegen Google gerichteten Regulierungswahn kein Bewusstsein für die Problematik. Auf einem an diesem Donnerstag in Brüssel angesetzten Treffen der europäischen Datenschützer, sind <a href="http://www.bloomberg.com/news/2014-07-17/eu-privacy-watchdogs-and-search-engines-meet-next-week.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nur Google und Microsoft</a> geladen. Europäische Suchmaschinen oder andere Vertreter von Organisationen wie Reporter ohne Grenzen oder European Digital Rights (EDRi) fehlen bei der Sitzung. Dabei wäre ein breiter Multistakeholder-Dialog jetzt genau das, was die weitere Entwicklung des unzureichend begründeten und gefährlichen “Recht auf Vergessen” braucht.   <em>Dieser Artikel erschien zuerst auf netzpiloten.de</em> Teaser und Image: Motaz Abuthiab Bild Angelo D&#8217;Angelico: Tobias Schwarz</p>
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		<title>12. Berliner Hinterhofgespräch: „Was macht eine digitale Botschafterin, Gesche Joost?“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Werlitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2014 10:13:17 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1020225_mehr_kontrast-630x3541.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-139955" alt="P1020225_mehr_kontrast-630x354" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1020225_mehr_kontrast-630x3541.jpg" width="630" height="354" /></a>Als digitale Botschafterin der Bundesregierung agiert die Designforscherin Gesche Joost an der Schnittstelle zwischen deutscher und europäischer Netzpolitik. In unserem 12. Berliner Hinterhofgespräch hat Sie am 2. Juni mit uns über ihre neue Aufgabe in Brüssel und die digitale Agenda von EU und Bundesregierung gesprochen. Dabei verriet sie uns, welche Projekte sie morgen, am 4. Juni, im BTADA vorstellen wird. http://youtu.be/A9PUUI4ZF7E Der deutschen Öffentlichkeit ist <a href="http://www.design-research-lab.org/?persons=gesche-joost" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesche Joost</a> vor allem seit Mai 2013 ein Begriff. Damals <a href="http://politik-digital.de/gesche-joost-das-netz-entscheidet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">holte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück</a> sie als netzpolitische Expertin in sein Kompetenzteam zur Bundestagswahl, nachdem sie bereits seit 2006 zu dessen persönlichem Beraterkreis zählte. Auf die politische Bühne<a href="http://www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=630900.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> kehrte Joost</a> Mitte März dieses Jahres zurück, als sie auf Einladung von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriels als deutsche Vertreterin in den <a href="http://ec.europa.eu/digital-agenda/en/digital-champions" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Club der Digital Champions“</a> eintrat. Das europäische Gremium, in dem ein Experte pro Mitgliedsland ehrenamtlich vertreten ist, tauscht sich zu den Themen Medienkompetenz, Zugangschancen, digitale Inklusion und E-Government aus. Die deutsche Entsandte sieht ihre Aufgabe in dem Komitee darüber hinaus auch darin, einen Austausch zwischen deutscher Netzpolitik und der Digitalen Agenda der Europäischen Union zu gewährleisten. Entsprechend interessant vor diesem Hintergrund ist, dass der <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18/a23" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestagsausschuss Digitale Agenda</a> die Designprofessorin nun zu einem Fachgespräch eingeladen hat. Ihren anstehenden Besuch beim Ausschuss Digitale Agenda sieht sie als Möglichkeit, sich mit den Ausschussmitgliedern auszutauschen und gemeinsam eine Digitale Agenda für Deutschland und Europa zu entwickeln. Das morgige Gespräch wird Joost u.a. dazu nutzen, drei europäische Initiativen vorzustellen: 1. <a href="http://ec.europa.eu/digital-agenda/en/grand-coalition-digital-jobs-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das Bündnis für digitale Arbeit</a> (Grand Coalition for Digital Jobs); 2. <a href="http://startupmanifesto.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das Europäische Start-up-Manifest</a> und 3. <a href="http://www.openeducationeuropa.eu/de/paper/offene-bildung-bildungspraktiken-im-wandel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">offene Bildung</a> (open education). Das 12. Berliner Hinterhofgesprächs haben wir wie gewohnt zusammen mit unserem Kooperationspartner <a href="http://www.netzpiloten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpiloten.de</a> veranstaltet. Gemeinsam mit Projektleiter <a href="http://www.netzpiloten.de/author/tobias-schwarze/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tobias Schwarz</a> moderierte Steffen Wenzel, Geschäftsführer von politik-digital.de, das Gespräch mit Gesche Joost.   <a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Steffen-Wenzel.jpg"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-130720" alt="Steffen Wenzel" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Steffen-Wenzel.jpg" width="157" height="236" /></a><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Joost.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139956" alt="Joost" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Joost.png" width="157" height="236" /></a><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/TobiasSchwarz1.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-139959" alt="TobiasSchwarz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/TobiasSchwarz1.png" width="157" height="236" /></a> Bild: <a href="politik-digital.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a> <a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Das Internet in der Midlife-Crisis? &#8211; Digitale Presseschau 6/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2014 15:50:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit der von Sascha Lobo angestoßenen Diskussionen über den Zustand des Internets drängt sich die Frage auf, ob wir von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der von Sascha Lobo angestoßenen Diskussionen über den Zustand des Internets drängt sich die Frage auf, ob wir von einer neuen „Phase“ des Internets sprechen können. Steckt das Internet noch in der Pubertät und wird nach und nach den Zwängen des Erwachsenwerdens unterworfen? Das soziale Netzwerk Facebook feierte in dieser Woche seinen zehnten Geburtstag und wäre in diesem Maßstab noch im Stadium der Kindheit. Wenn dem so wäre, dann müsste es auch möglich sein, eine Art Zwischenfazit zu ziehen, aus dem sich Schlussfolgerungen ergäben. Doch wie sähen diese aus? Steckt das Internet in einer Midlife-Crisis? Vielleicht geben die ausgewählten Artikel der Digitalen Presseschau Aufschluss.</p>
<h3 id="docs-internal-guid-4d69dcf0-5847-8592-3bf8-784861aa2cc8">Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=fq2kVn5uWU0" title="Anregende Konfusion" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/fq2kVn5uWU0?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Vor zwei Wochen fand die Konferenz <a href="http://www.einbruch-der-dunkelheit.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Einbruch der Dunkelheit“</a>  in der Berliner Volksbühne statt. Mittlerweile sind alle Vorträge sowie einige zusätzliche Interviews online. In unserem Video der Woche interviewt <a href="http://philipbanse.de/wp/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Philip Banse</a>  den Unternehmer und Autor <a href="http://christophkappes.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christoph Kappes</a>.</p>
<h3><a href="http://isarmatrose.com/?p=3747" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Zu viele Blogger“ im Bundestag? Oder: Was ist (Online-)Journalismus?</a></h3>
<p>In Vorbereitung auf den Einsatz des ersten Ausschusses für Internet und digitale Agenda (AIDA) wird gegenwärtig darüber diskutiert, wer berechtigt ist, aus dem Deutschen Bundestag zu berichten. Ausgelöst wurde dies durch den Bericht unseres Autors Tobias Schwarz, der keine Akkreditierung erhielt, weil „zu viele Blogger“ sich bei der Pressestelle des Bundestags angemeldet hätten. Schwarz resümiert die Kontroverse auf seinem Blog „Isarmatrose“.</p>
<h3><a href="http://blogs.faz.net/digitaltwin/2014/02/04/befreiung-aus-der-facebook-falle-117/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jubiläum? 10 Jahre Facebook</a></h3>
<p>Facebook hat Geburtstag – ein Grund zum Feiern? Das soziale Netzwerk ist nach wie vor enorm beliebt, obwohl hinlänglich bekannt ist, dass das Unternehmen alle Konversationen, Interaktionen und Daten seiner User speichert. Stefan Schulz gibt auf seinem FAZ-Blog praktische Tipps, wie wir uns aus der „Facebook-Falle“ befreien und die Kontrolle über unsere Daten zurückerobern können.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2014-02/kathrin-passig-internetpubertaet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Soziale Netzwerke: Wie lange dauert die Internetpubertät?</a></h3>
<p>Erleben wir in unserer Rolle als Internet-User immer wieder von Neuem eine Art Pubertät? Falls ja, wiederholt sie sich mit jeder neuen Entwicklung? Und folgt auf die Pubertät die Netz-Midlfe-Crisis? Dieser Frage geht Kathrin Passig in der ZEIT nach und kommt zu dem Urteil: „&#8217;Das Neue braucht Freunde&#8217;, wie Anton Ego, der Gastrokritiker aus Ratatouille sagt, und häufig stecken diese Freunde des Neuen eben gerade in einer Pubertätsphase.“</p>
<h3><a href="http://www.dw.de/demokratischer-akt-statt-digitaler-erregung/a-17403023" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Zukunft der Online-Partitizipation</a></h3>
<p>In den vergangenen Wochen sorgten einige Online-Petitionen für öffentlichen Wirbel. In Verbindung mit einer Online-Petition gegen den Moderator Markus Lanz wird nun über den Sinn und Unsinn von Online-Petitionen diskutiert. Jeannette Seiffert plädiert dafür, Online-Petitionen auf lange Sicht mehr als demokratischen Akt, denn als Ausdruck digitaler Erregung zu nutzen.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-02/vorratsdatenspeicherung-heilmann-replik-yannick-haan-spd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorratsdatenspeicherung: Eingriff in unsere Freiheitsrechte</a></h3>
<p>In der letzten Digitalen Presseschau wiesen wir auf das Plädoyer des Berliner Justizsenators Thomas Heilmann (CDU) für die Vorratsdatenspeicherung hin. In dieser Woche antwortete der SPD-Netzpolitiker Yannick Haan: „Die Vorratsdatenspeicherung stellt, das muss allen klar sein, einen tiefen Eingriff in unsere Freiheitsrechte dar.“</p>
<h3><a href="http://www.carta.info/69797/merkel-und-die-nsa-wenn-burger-die-regierung-anzeigen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Bundesregierung und der BND vor Gericht</a></h3>
<p>In dieser Woche stellten der <a href="http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2014/02/interview_constanzekurz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chaos Computer Club</a>, der Verein <a href="http://digitalcourage.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalcourage</a> und die <a href="http://ilmr.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internationale Liga der Menschenrechte</a> eine gemeinsame Strafanzeige gegen Vertreter_innen der Regierung Merkel sowie führende Mitarbeiter_innen des BND. Wolfgang Michal geht auf Carta der Frage nach der Wirksamkeit solcher Strafanzeigen gegen Regierungen nach.<br />
Bild: (C) <a href="http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kulturstiftung des Bundes</a> / <a href="http://www.christian-ditsch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christian Ditsch</a>.<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>5. “Berliner Hinterhofgespräch”: Digitale Prolos oder hacking Entrepreneurs – Ist das die Zukunft der Arbeit?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2013 12:48:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mobil, flexibel und immer &#8220;on&#8221; &#8211; mit dem digitalen Wandel gehen tiefgreifende Veränderungen der Gesellschafts- und Arbeitsverhältnisse einher. Digitales Arbeiten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://youtu.be/YjI7dBysPps" title="5. &quot;Berliner Hinterhofgespräch&quot;: Digitale Prolos oder hacking Entrepreneurs" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/YjI7dBysPps?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Mobil, flexibel und immer &#8220;on&#8221; &#8211; mit dem digitalen Wandel gehen tiefgreifende Veränderungen der Gesellschafts- und Arbeitsverhältnisse einher. Digitales Arbeiten erlaubt es uns, unseren Tätigkeiten selbstständiger, flexibler und ortsunabhängig nachzugehen. Gleichzeitig lösen sich mit der Infrastruktur Internet aber auch gewohnte Strukturen wie feste Arbeitszeiten und Arbeitsplätze auf. Ständige Erreichbarkeit und Kommunikationsdruck können die Freiheit des digitalen Arbeitens leicht zur Überforderung werden lassen.<br />
Unter dem Motto &#8220;Digitale Prolos oder hacking Entrepreneurs – Ist das die Zukunft der Arbeit?&#8221;, haben wir am 13. August unser 5. Berliner Hinterhofgespräch via Google+ Hangout on air veranstaltet. Unser Moderator und Netzpilot <a href="http://www.netzpiloten.de/author/tobias-schwarze/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tobias Schwarz</a> diskutierte das Thema mit:<br />
Michael Seemann, <a href="http://mspr0.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogger</a> und <a href="http://politik-digital.de/michael-seemann-im-herzen-der-digitalen-boheme/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;digitaler Bohemien&#8221;</a><br />
Nicole Simon, <a href="http://nicole-simon.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmensberaterin und Autorin</a><br />
Bola Olalowo, <a href="http://bola-olalowo.de.dd20536.kasserver.com/?page_id=79" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wirtschaftspolitischer Sprecher der Berliner Abgeordnetenhausfraktion von Bündnis 90/Die Grünen für Innovations- und Technologiepolitik </a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Michael_Seeman166x143.jpg"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-131062" alt="Michael_Seeman166x143" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Michael_Seeman166x143.jpg" width="149" height="129" /></a><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Nicole_Simon166x143.jpg"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-131063" alt="Nicole_Simon166x143" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Nicole_Simon166x143.jpg" width="149" height="129" /></a><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bola_Olalowo166x143.jpg"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-131064" alt="Bola_Olalowo166x143" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bola_Olalowo166x143.jpg" width="149" height="129" /></a><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Tobias_Schwarz166x143.jpg"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-131066" alt="Tobias_Schwarz166x143" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Tobias_Schwarz166x143.jpg" width="149" height="129" /></a><br />
Bild: politik-digital.de<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130752" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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		<title>&#034;Genau lesen und Standpunkt wählen&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ludwig Lagershausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2013 08:36:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Leistungsschutzrecht abschaffen; Breitbandausbau vorantreiben; Urheber stärken; Netzneutralität gewährleisten; Datenschutz verbessern. Die Parteien haben eine Menge netzpolitischer Forderungen zur Bundestagswahl, denen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Radar.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-130653" alt="Radar" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Radar-630x472.jpg" width="630" height="472" /></a>Leistungsschutzrecht abschaffen; Breitbandausbau vorantreiben; Urheber stärken; Netzneutralität gewährleisten; Datenschutz verbessern. Die Parteien haben eine Menge netzpolitischer Forderungen zur Bundestagswahl, denen man auf den ersten Blick zustimmen würde. Doch wo sind die Unterschiede? Wem sollte ich nun aus netzpolitischer Sicht am 22. September meine Stimme geben? Ein neues Online-Tool hilft, Antworten auf diese Frage zu finden.<br />
Wenn alle scheinbar das Gleiche wollen, wen soll ich dann wählen? Zugegeben, das ist eine schwierige Frage, denn die netzpolitischen Inhalte in den Wahlprogrammen lesen sich tatsächlich sehr ähnlich. Das dürfte vor allem daran liegen, dass Netzpolitik als politisches Themenfeld noch recht jung und daher noch relativ wenig ideologiebeladen ist. Nur wer sehr genau hinschaut und die Standpunkte anschließend miteinander vergleicht, kann feststellen, dass die Parteien in einigen Nuancen sehr unterschiedliche Positionen vertreten.<br />
Doch kostet es viel Mühe und Muße, sich durch die seitenlangen Programme zu kämpfen und dabei den Überblick nicht zu verlieren. Genau dies war auch der Ansporn für das Internet &amp; Gesellschaft <a href="http://www.collaboratory.de/w/Hauptseite" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Collaboratory e.V.</a>, eine Webpräsenz für interaktive Online-Wahlinformation zu erstellen: Das Tool namens <a href="http://netzradar.collaboratory.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Netz-Radar“</a>, das heute online ging, bündelt die Aussagen der Parteien zur Netzpolitik. Mithilfe einer Auswahl an spezifischen Fragen können passionierte Netzpolitik-Nerds und alle, die es noch werden wollen, den eigenen Standpunkt zu den aktuellen digitalen Themen testen oder erst herausfinden.<br />
Zu einer Reihe von Themen (u.a. Datenschutz und Netzneutralität) kann der Radarnutzer eine These auswählen, mit der er am meisten übereinstimmt. Dafür erhält die entsprechende Partei einen Übereinstimmungspunkt, und am Ende kann der User drei als besonders relevant erachtete Thesen mit einer doppelten Gewichtung versehen. Das Ergebnis ist eine Rangliste, die die Übereinstimmung mit den netzpolitischen Ansichten der derzeit im Bundestag vertretenden Parteien anzeigt. Zu der Partei mit der größten netzpolitischen Übereinstimmung erhält man zudem ein Kurzporträt, das die wichtigsten Aussagen knapp zusammenfasst. Damit fällt der Überblick über die so ermittelte eigene Position noch etwas leichter.<br />
Doch Obacht: Beim Lesen der Antwortmöglichkeiten fällt schnell auf, dass diese weitestgehend verwandt klingen und oft auch das Gleiche meinen. Mangelnde Recherche, lustlose Konzeption? Mitnichten. „Die Aussagen in den Wahlprogrammen hören sich teilweise sehr ähnlich an. Es ist nicht leicht, die teils doch erheblichen Unterschiede in den netzpolitischen Forderungen herauszulesen. Das wollen wir mit dem Co:lab Netz-Radar dokumentieren.“, beschreibt Projektleiter Tobias Schwarz das Anliegen der nach dem Vorbild des Wahl-o-Maten der Bundeszentrale für politische Bildung erstellten Plattform.<br />
Doch neben dem Hinweis auf schwammige Formulierungen und Einheitsbrei-Aussagen im Wahlprogramm verfolgt das Co:lab noch ein weiteres Ziel: Derzeit gibt es (wenn man den Wahl-o-Maten der bpb für den politischen Gesamtüberblick außer Acht lässt) <del>kein</del> <em>mit dem <a href="http://www.verbraucher-entscheiden.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Wahlcheck</a> zur Verbraucherpolitik nur ein</em> weiteres Angebot, mit dem sich die Parteienpräferenz in einem bestimmten und abgegrenzten Politikfeld überprüfen lässt. [Satz korrigiert, s. Kommentar] Dies möchte das Internet und Gesellschaft Colab ändern: Tobias Schwarz stellt das Open-Source-Prinzip des Tools heraus, das unter  freier Lizenz steht: „Jeder, der das Tool verwenden möchte, ist herzlich eingeladen, dies zu tun. Wer das gleiche etwa für andere politische Themenfelder erstellen will, der hat mit dem Netz-Radar die ideale Vorlage. Selbst ohne Programmierkenntnisse lassen sich die Inhalte sehr leicht verändern, der entsprechende Text muss einfach nur kopiert und eingefügt werden“.<br />
Neben einer Entscheidungshilfe zur Bundestagswahl tritt der Netz-Radar also mit einer konkreten Aufforderung an: Nachmachen, besser machen!<br />
Doch die Macher des Tools dokumentieren nicht nur die aktuellen Diskussionen in der Netzpolitik, sondern setzten eine integrale und brandaktuelle netzpolitische Forderung gleich selbst in die Tat um: Es werden über die Nutzung des Radars keinerlei Daten oder IP-Adressen der Nutzer gespeichert. „Wir werden also nicht nachvollziehen können, wer das Angebot nutzt oder von wo aus der Netz-Radar aufgerufen wurde. Das interessiert uns auch gar nicht. Wichtig ist uns vielmehr, dass die Bürger sich so gut wie möglich über Netzpolitik informieren, denn sie geht uns alle an!“, begründet Tobias Schwarz die Entscheidung für die strengen Datenschutzvorgaben.<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/ham-hock/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ham Hock</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-NC-ND 2.0)</a></p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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