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	<title>Top Level Domain &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Top Level Domain &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Ehrung für .org-Seiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 15:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Top Level Domain]]></category>
		<category><![CDATA[netzpolitik.org]]></category>
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					<description><![CDATA[Als &#34;Weltweite Sprachrohre in Deutschland&#34; wurden sechs herausragende Internetprojekte mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Top_Level_Domain" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Top Level Domain</a> &#34;.org&#34; am 14. Mai im Haus der deutschen Wirtschaft in Berlin geehrt. Die <a href="http://www.pir.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Public Interest Registry (PIR)</a>, welche die &#34;.org&#34;-Domain seit 2003 vergibt, würdigte unter anderem das Weblog <a href="http://www.netzpolitik.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">netzpolitik.org</a> des re:publica-Organisators Markus Beckedahl.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als &quot;Weltweite Sprachrohre in Deutschland&quot; wurden sechs herausragende Internetprojekte mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Top_Level_Domain" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Top Level Domain</a> &quot;.org&quot; am 14. Mai im Haus der deutschen Wirtschaft in Berlin geehrt. Die <a href="http://www.pir.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Public Interest Registry (PIR)</a>, welche die &quot;.org&quot;-Domain seit 2003 vergibt, würdigte unter anderem das Weblog <a href="http://www.netzpolitik.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">netzpolitik.org</a> des re:publica-Organisators Markus Beckedahl.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Zudem erhielten das unabhängige Nachrichtennetzwerk <a href="http://de.indymedia.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">indymedia</a>, die Menschenrechtsorganisation <a href="http://www.hrw.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Human Rights Watch</a> und die <a href="http://www.wikimedia.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikimedia-Stiftung</a> eine Ehrung, genauso wie der nichtkommerzielle Behördenwegweiser <a href="http://www.bundesrepublik.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bundesrepublik.org</a> und die <a href="http://www.oecd.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)</a>.
</p>
<p>
Schirmherren der Veranstaltung waren die US-Journalisten und <a href="http://www.newsdissector.com/blog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Danny Schechter</a> und <a href="http://www.roryoconnor.org/blog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rory O&#8217;Connor</a>. Die ehemaligen ABC-, und CNN-Reporter zählen zu den <a href="http://mediachannel.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schärfsten Kritikern</a> der US-Medien. Schechter drehte den Film <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=-4437853756074043715" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weapons of Mass Decepetion</a>. O&#8217;Connor arbeitet zur Zeit an der weltweit ersten Wikimentary, einem Dokumentarfilm auf Wikibasis.
</p>
<p>
Mit der Aktion wollte die PIR gezielt in Deutschland auf die zivilgesellschaftliche Bedeutung dieser Top Level Domain hinweisen. &quot;.org&quot;-Adressen wurden ursprünglich nur an nicht kommerzielle Träger vergeben. Der Markt wurde jedoch in den letzten Jahren geöffnet. Etwa sechs Millionen &quot;.org&quot;-Adressen gibt es inzwischen. Während unabhängige Organisationen, Medien und Projekte, die öffentliche Interessen vertreten, den besonderen rechtlichen Status der internationalen &quot;.org&quot;-Domain schätzen, profitieren kommerzielle Anbieter von deren Ruf und Glaubwürdigkeit. Weltweit bekannte Inhaber von &quot;.org&quot;-Top Level Domains sind etwa die Umweltschutzorganisation <a href="http://www.greenpeace.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Greenpeace</a>, das <a href="http://www.firefox.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Firefox-Projekt</a> oder das <a href="http://www.npr.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">National Public Radio (NPR)</a> aus den USA.</p>
<p>Das geringe Interesse deutscher Medienvertreter an der Veranstaltung bezeichnete Rory O&#8217;Connor als &quot;bedauerliches Armutszeugnis&quot;. &quot;Viele deutsche Journalisten wissen nicht einmal, was eine .org-Domain ist&quot;, fügte Danny Schechter hinzu. Sie würden, wenn sie überhaupt das Internet nutzen, nur den Webauftritt ihres Unternehmens kennen, sagte Schechter weiter.<br />
Die PIR will in den kommenden Monaten weitere engagierte &quot;.org&quot;-Seiten aus verschiedenen europäischen Staaten würdigen. Die nächste Ehrung findet in Paris statt.</p>
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		<title>Eine eigene Domain für die Hauptstadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2006 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[ICANN]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Internetrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Top Level Domain]]></category>
		<category><![CDATA[Businessmodel]]></category>
		<category><![CDATA[Netzregulierung]]></category>
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					<description><![CDATA[(Interview, 27.07.2006) Die Firma dotBERLIN will bei der Internetverwaltung ICANN die Top-Level-Domain .berlin für die Hauptstadt beantragen. Simone Gerdesmeier führte ein eMail-Interview mit dotBERLIN-Geschäftsführer Dirk Krischenowski über Ziele, Hürden und Probleme des Projekts.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">(Interview, 27.07.2006) Die Firma dotBERLIN will bei der Internetverwaltung ICANN die Top-Level-Domain .berlin für die Hauptstadt beantragen. Simone Gerdesmeier führte ein eMail-Interview mit dotBERLIN-Geschäftsführer Dirk Krischenowski über Ziele, Hürden und Probleme des Projekts.</p>
<p><!--break--></p>
<p class="normal">
                              <strong>Welche Vorteile ergeben sich durch eine .berlin-Endung für den Nutzer?</strong>
                            </p>
<p>Für Internetnutzer werden .berlin-Domains mit einer Berliner Identität im Internet in Verbindung gebracht. Für den Internetnutzer ergibt sich mit .berlin, wie mit .de, eine semantisch klare regionale Zuordnung des Internetangebotes unter einer .berlin-Domain. Das können Inhalte aus Berlin, von Berlinern oder über Berlin sein. Immerhin gibt es auch mehrere tausend Personen, die Berlin mit Nachnamen heißen und mit .berlin eine sehr schöne Domain registrieren können.</p>
<p>Bei .berlin werden wir zudem erstmals das Kernprinzip einer intuitiven Nutzung in wichtigen Bereichen des täglichen Lebens etablieren. Unter rathaus.berlin wird man das Berliner Rathaus finden, unter kindergarten.berlin die Berliner Kindergärten, unter dachdecker.berlin Dachdecker und unter wetter.berlin das lokale Wetter in Berlin. Mit der Schaffung einer Vielzahl solcher Leuchtturm-Domains wird .berlin schnell bekannt und beliebt werden.</p>
<p>
                              <strong>Welche Kernzielgruppen wollen Sie mit einer City-TLD ansprechen?</strong>
                            </p>
<p>Kernzielgruppe bei City-TLDs sind Unternehmen (insbesondere KMUs) und Privatpersonen. Daneben gibt es eine Reihe von weiteren Zielgruppen, für die sich City-TLDs sehr gut eignen, z.B.:</p>
<ul>
<li>Anbieter lokaler Services und lokaler Suche (ebay.stadt, google.stadt, branchenverzeichnis.stadt</li>
<li>Generische Portale, die mit City-TLDs erst richtig Sinn machen: kino.stadt, wetter.stadt, taxi.stadt</li>
<li>Verwaltungen und Behörden, die in der Regel nur mit der jeweiligen Stadt.de repräsentiert sind, aber nicht mit kurzen und prägnanten Adressen wie z.B. finanzamt.stadt, ordnungsamt.stadt</li>
<li>die, die keine passende andere Domain gefunden haben, weil unter .com und .de sehr viele kurze und aussagekräftige Domains bereits vergeben sind</li>
</ul>
<p>
                              <strong>Wie funktioniert Ihr Business-Modell?</strong>
                            </p>
<p>Wie bei anderen TLDs verbleibt jeweils ein Teil der Registrierungsgebühren bei der Betreiberorganisation, bei .de Denic, bei .com Verisign oder bei .eu EURID. Genauso verhält es sich auch bei .berlin. Ein Teil der eingenommenen Registrierungsgebühren verbleibt in der dotBERLIN GmbH &amp; Co. KG, deren Basis eine Vielzahl von Gesellschaftern sein wird, die die Berliner Community aus den Bereichen Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialwesen, Kultur, Sport und Bürgerschaft repräsentieren. Bereits Gesellschafter sind Organisationen wie der Berliner Innungsverband, die Stadtmarketingorganisation BTM, die Gelben Seiten, der Hotelverband und eine Reihe von Internetprovidern. Dadurch wollen wir sicher stellen, dass Überschüsse aus dem Betrieb von .berlin auch den Berlinern und Berlin zugute kommen.</p>
<p>
                              <strong>Wie finanziert sich .berlin in der Zeit, in der das Businessmodell noch nicht greift?</strong>
                            </p>
<p>Als Gründer haben wir das initiale Startkapital aus eigenen und Freundesmitteln aufgebracht. Darüber hinaus unterstützen mittlerweile verschiedene Unternehmen, Organisationen und auch Privatpersonen aus der Berliner Community .berlin finanziell, z.B. als Sponsor oder Gesellschafter.</p>
<p>
                              <strong>Welche Institutionen/Organisationen unterstützen Sie bei Ihrem Projekt, welche lehnen eine Unterstützung ab? Und welche Motivationen stecken dahinter?</strong>
                            </p>
<p>Unterstützung für .berlin kommt aus der Wirtschaft, IT- und Kulturszene. Auch Organisationen, die sich um die Vermarktung Berlins als Standort kümmern, begrüßen .berlin als einmalige Chance. Die Befürworter sehen eine Reihe nachhaltiger Vorteile von übergeordneter Bedeutung für die Berliner Gemeinschaft, da die .berlin Domainendung</p>
<ul>
<li>einen wirtschaftlich langfristigen und relevanten Standortvorteil für Berlin im Wettbewerb mit anderen Städten und Regionen schafft</li>
<li>als Identität stiftendes Projekt Selbstbewusstsein für die gesamte Region schafft und damit auch einen Beitrag zur inneren Einheit und Stärkung Berlins leistet</li>
<li>Wettbewerb fördert und gleichzeitig Chancengleichheit verbessert</li>
<li>den kommunikativen und kulturellen Pluralismus fördert sowie der Imageförderung von Berlin dient und die Marke Berlin national und international stärkt</li>
</ul>
<p>Auf Ablehnung sind wir bisher eigentlich nicht gestoßen, allenfalls auf Skepsis oder Desinteresse, insbesondere bei Organisationen, die wir noch nicht umfassend über die Vorteile und den Nutzen von .berlin informieren konnten. Eine Liste von unterstützenden Organisationen finden Sie auf unserer Startseite<br />
                            <a href="http://www.dotberlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.dotberlin.de</a>.</p>
<p>
                              <strong>Eine .de-Domain kostet für den Endnutzer etwa 6-10 Euro pro Jahr. Wieviel wird eine .berlin-Domain pro Jahr kosten?</strong>
                            </p>
<p>Die Preisspanne für eine .de-Domain beträgt heute zwischen etwa 5 und 110 Euro, je nach Provider. Der untere Preisrahmen bei .de ist erst durch die enorme Anzahl von .de-Domains möglich geworden.</p>
<p>Die .berlin-Domains werden sich im Preisrahmen der gerade herausgekommenen .eu-Domains bewegen, der zwischen etwa 20 und 40 Euro liegt. Mit einer zunehmenden Zahl von Registrierungen werden dann sicher auch die Preise für .berlin-Domains fallen.</p>
<p>
                              <strong>Die Stadt New York versucht ebenfalls, eine dot.nyc-Tld bei der Icann zu beantragen. Welche Parallelen gibt es zur .berlin-Initiative? Gibt es gemeinsam organisierte Bemühungen zur Erlangung der Rechte für die lokalen Domainendungen?</strong>
                            </p>
<p>Sowohl .berlin als auch .nyc sind TLDs für die Communities der jeweiligen Stadtbewohner, die der Berliner und die der New Yorker. Wir arbeiten mit dem Begründer der .nyc-Initiative, Thomas Lowenhaupt, eng zusammen, um gemeinsame Richtlinien und eine best-Practice für die so genannten City-TLDs zu entwickeln. Dieses wird es der ICANN erheblich erleichtern, die City-TLDs zuzulassen.</p>
<p>Interessanterweise haben in den letzten Monaten neben Städten mittlerweile auch eine Reihe von europäischen Regionen das Konzept einer eigenen Domainendung aufgegriffen: Schottland (<br />
                            <a href="http://www.dotsco.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">.SCO</a>), Walis (<br />
                            <a href="http://www.dotcym.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">.CYM</a>), Bretagne (<br />
                            <a href="http://bzh.geobreizh.com/www/bzh" target="_blank" rel="noopener noreferrer">.BZH</a>), Galizien (<br />
                            <a href="http://www.puntogal.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">.GAL</a>) sowie Lateinamerika (<br />
                            <a href="http://www.lacnic.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">.LAC</a>).</p>
<p>Auch mit diesen Initiativen stehen wir in Kontakt.</p>
<p>
                              <strong>Was sind die Kernprobleme bei der Beantragung einer neuen lokalen TLD?</strong>
                            </p>
<p>Einer der entscheidenden Faktoren auf dem Weg zu jeder neuen TLD war bislang der Zeitpunkt, zu dem man sich bewerben konnte. In der aktuellen Situation zeichnet sich ab, dass der neue Bewerbungszeitpunkt Anfang 2007 sein wird. Ansonsten wird erwartet, dass lokale TLDs mit weniger Problemen im Zulassungsprozess behaftet sind als bspw. die abgelehnten .XXX und .MAIL aus der Bewerbungsrunde im Jahr 2004. Lokale TLDs bringen, da ähnlich wie nationale TLDs, wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung mit:</p>
<ul>
<li>Eine klar umrissene Community, für die es die TLD geben soll</li>
<li>Eine sich bewerbende Betreiberorganisation, die sich aus Repräsentanten der Community zusammensetzt und in der regionalen Internet-Community verhaftet ist</li>
<li>Eindeutiger Bedarf für die lokale TLD in der Community</li>
<li>Ein klares Geschäftsmodell</li>
</ul>
<p>
                              <strong>Nach welchen Gesichtspunkten handelt die ICANN bei der Vergabe neuer TLDs? Spielen da Ihrer Meinung nach eher wirtschaftlich-liberale oder politische Beweggründe eine Rolle?</strong>
                            </p>
<p>Im aktuellen strategischen Plan der ICANN ist festgelegt, dass neue TLD geschaffen werden sollen. Dieser Plan basiert auf Prinzipien und dem Auftrag der ICANN, die die Förderung von Wettbewerb, eine breite Repräsentation von Internet-Communities weltweit und die Schaffung von TLDs beinhalten.</p>
<p>In der Vergangenheit mag es bei der Zulassung von TLDs einen Beauty-Contest gegeben haben, bei dem neben wirtschaftlichen Gesichtspunkten auch politische eine Rolle gespielt haben mögen. Am Beispiel .CAT (Katalonien) kann man allerdings sehen, dass auch politisch schwierige TLDs erfolgreich angegangen wurden.</p>
<p>Für die neue TLD-Runde werden klare und objektive Regeln erwartet, nach denen die Bewerber beurteilt werden. Dabei werden insbesondere betriebwirtschaftliche, finanzielle, organisatorische und technische Kriterien eine Rolle spielen. Wichtig sind aber auch die Vergabekonventionen einschließlich deren Durchsetzungsmechanismen, Zielgruppen, Marketingstrategien und der allgemeinen Nutzen der neuen TLD. Immer wichtiger sind auch Maßnahmen zum Schutz geistigen Eigentums und der Privatsphäre. Alles dies wird .berlin in seiner Bewerbung liefern, schließlich arbeiten wir auch aktiv an diesen Regeln mit.</p>
<p>
                              <strong>Es gibt ja verschiedene &#8220;Berlins&#8221; in der Welt. Erhalten Sie aktive Unterstützung aus dem Ausland?</strong>
                            </p>
<p>Über verschiedene Kanäle unterhalten wir auch Beziehungen zu anderen Berlins weltweit. Im Fall Berlin mögen die Einwohner der „anderen Berlins“ nur rund 3% aller Berliner ausmachen. Prinzipiell finden die „andere Berlins“ die Idee gut. Was den Namen Berlin bekannt macht, kommt auch den kleinen Berlins zugute.</p>
<p>Von uns will die ICANN in der Bewerbung eine Lösung für den Fall sehen, wenn es zwei etwa gleich große Stadtgemeinschaften gibt, die sich um eine TLD bewerben. Z.B. gibt es sowohl in Großbritannien als auch in den USA Städte wie Boston, Birmingham, Cambridge oder Oxford, die eine Einwohnerzahl bedeutender Größenordnung besitzen. Die Lösung kann nur so aussehen, dass die Einwohner beider Städte die gleichberechtigte Möglichkeit zur Registrierung von Domains haben.</p>
<p>
                              <strong>Welche Form von Netzregulierung wünschen Sie sich?</strong>
                            </p>
<p>Wir denken, dass die ICANN ein gutes Beispiel dafür ist, wie eine notwendige supranationale Regulierungsorganisation für das Internet aussehen kann. Ziel der Netzregulierung sollte es sein, eine Legitimierung der jeweiligen Instanz durch die dauerhafte und breit angelegte Beteiligung von Internetusern, der Wirtschaft, verschiedenen Interessengruppen und Regierungsinstitutionen an den Entscheidungen zu erhalten. Insbesondere wirtschaftliche schwächere Gruppen dürfen dabei durch Überregulierung nicht zu kurz kommen, schließlich müssen immer noch viele digitale Gräben überwunden werden.</p>
<p>Im Fall von TLDs hat sich weltweit das privatwirtschaftliche Management eindeutig als Erfolgsmodell herausgestellt, die .de-Domain ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Aber wie die Denic pflegt auch .berlin einen engen Dialog mit Regierungsvertretern, nationalen und internationalen für das Internet zuständigen Institutionen und Organisationen sowie mit Vertretern der Internet Community.</p>
</p>
<p>
                              <strong>Dirk Krischenowski ist Geschäftsführer von dotBERLIN. Der Text wurde am 28.07. in der Einleitung von &#8216;Die Firma dotBERLIN hat bei der Internetverwaltung ICANN die Top-Level-Domain .berlin für die Hauptstadt beantragt&#8217; in &#8216;Die Firma dotBERLIN will bei der Internetverwaltung ICANN die Top-Level-Domain .berlin für die Hauptstadt beantragen&#8217; geändert.</strong>
                            </p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Domainregistrierung hinter Gittern</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/icann-irak-shtml-2596/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mwendler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Domain-Registrierung]]></category>
		<category><![CDATA[IANA]]></category>
		<category><![CDATA[ICANN]]></category>
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		<category><![CDATA[Internetrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Internet im Irak bleibt problematisch – und das nicht nur, weil der Mann, der die .iq-Adressen vergeben darf, in einem texanischen Gefängnis einsitzt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Internet im Irak bleibt problematisch – und das nicht nur, weil der Mann, der die .iq-Adressen vergeben darf, in einem texanischen Gefängnis einsitzt.<!--break-->
                    </p>
<p>Wer eine Internetdomain mit der Endung .iq reservieren möchte, muss sich wohl ins „Seagoville Jail“ in Nordtexas begeben. Dort sitzt seit Dezember 2002 der offizielle Ansprechpartner für das irakische Internet ein: Herr Bayan Elashi, angeklagt wegen finanzieller Unterstützung der Hamas. Dem gebürtigen Palästinenser, der seit über 25 Jahren in den USA lebt, wurde 1997 von der<br />
                    <a href="http://www.iana.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IANA</a> das alleinige Recht zugesprochen, Adressen unterhalb der Top-Level-Domain.iq zu vertreiben.</p>
<p>
                    <strong>.</strong><br />
                    <strong>iq-Adressen unauffindbar<br />
                    <br /></strong>Elashi hatte offenbar aber kein Interesse daran, .iq-Adressen zu verkaufen. Zwar sollen etwa 200 Domains vergeben worden sein, doch aufzufinden sind diese nicht. Nicht einmal die staatliche Internet-Gesellschaft Uruklink besaß eine iq-domain, sondern firmierte unter der Adresse www.uruklink.net. Seit März ist diese Seite allerdings unauffindbar. War sie zunächst noch über die numerische IP-Adresse erreichbar, so ist sie mittlerweile völlig verschwunden. Der Registrar, „domaininfo.com“, will dafür keine Gründe kennen – wahrscheinlich sei der Server ausgefallen. Was tatsächlich mit der –ohnehin mickrigen- Internet-Infrastruktur im Irak geschehen ist, lässt sich kaum sagen. Die Suche nach Antworten wirft mehr an Fragen als Lösungen auf.</p>
<p>
                    <strong>Wird Uruklink wieder aktiv?<br />
                    <br /></strong>Doch jetzt gibt es wieder Lebenszeichen von Uruklink. Die Gesellschaft, die das irakische Internet kontrollierte und Regierungspropaganda verbreitete, stellt mit Hilfe eines Satelliten ansatzweise den Anschluss ans weltweite Netz her. Wie der<br />
                    <a href="http://www.spiegel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spiegel</a> meldet, haben Ingenieure von Uruklink einen Satellitenempfänger aus dem ausgebrannten Informationsministerium retten können und im Westen Bagdads aufgebaut. Damit soll bald für etwa 50 Rechner ein Internetzugang möglich sein.</p>
<p>
                    <strong>Wer darf die irakische Top-Level-Domain managen?<br />
                    <br /></strong>Im allgemeinen Chaos der Nachkriegszeit bleibt der Start der irakischen Top-Level-Domain (TLD) ungewiss. Ob die USA mit einem wegen Unterstützung terroristischer Aktivitäten angeklagten Domain-Registrar einverstanden sind, darf bezweifelt werden. Die Regierung werde daher versuchen, auf möglichst unauffällige Weise die TLD an eine genehmere Organisation zu übertragen, vermutet ein Journalist des britischen Online-Magazins<br />
                    <a href="http://www.theregister.com/content/6/30170.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„The Register“</a>.</p>
<p>                    <a href="http://www.icann.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ICANN</a> und<br />
                    <a href="http://www.iana.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IANA</a>, die für die Vergabe der Landeskürzel und die Verteilung der Adressblöcke zuständig sind, sehen derzeit allerdings keinen Handlungsbedarf. Sie verweisen auf ihre<br />
                    <a href="http://www.icann.org/icp/icp-1.htm#a" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Statuten</a>, nach denen die Berufung eines Managers für die Landesdomain in enger Abstimmung mit der Regierung und der „Internet-Community“ vorgenommen wird. Letztere sei aber nicht erkenntlich. Zu dieser Einsicht möchte man die ICANN beglückwünschen: ohne Internetzugang hat es eine Netzgemeinschaft in der Tat schwer.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Top-Level-Domains</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/top_level_domains-794/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[fniedlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">
Grundlegende Informationen zu Technik, Vergabe und Regulierungsbedarf
dieser wichtigen Internet-Ressource.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
Grundlegende Informationen zu Technik, Vergabe und Regulierungsbedarf<br />
dieser wichtigen Internet-Ressource.</span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Top-Level-Domains&#8230;</b><br />
&#8230;lassen sich in zwei Kategorien unterteilen. Zum einen gibt es die<br />
sogenannten &quot;generic Top-Level-Domains&quot; (gTLD). Dies sind weltweit verbreitete und bekannte<br />
Endungen wie etwa .com, .org. oder .net. Daneben vergibt jedes Land eigene<br />
nationale Endungen, zum Beispiel .de, .fr, .uk, die sich &quot;country code<br />
Top-Level-Domains&quot; (ccTDL) nennen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">ICAAN ist die höchste Instanz bei der Vergabe der gTLDs. Die Organisation hat<br />
diese Aufgabe seit ihrer Gründung im Jahr 1998 inne. Zuvor hatte das Unternehmen<br />
<a href="http://www.netsol.com/">Network Solutions Inc.</a> (NSI)<br />
die Domain-Namen im Auftrag der US-Regierung vergeben.<br />
Dabei nahm NSI faktisch eine Monopolstellung ein. Seit der Übernahme<br />
von ICANN sind jedoch marktwirtschaftlich orientierte Bedingungen eingeführt worden. ICANN<br />
erteilt die Lizenz, gTDLszu vergeben, an eine Gruppe eigens dafür akkreditierter<br />
Unternehmen, die sich &quot;Registrars&quot; nennen und zueinander in Konkurrenz stehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zur Zeit umschließt der Kreis dieser &quot;Registrars&quot; weltweit 30 akkreditierte<br />
Unternehmen, bei denen jedermann die Zuteilung eines Domain-Namens beantragen<br />
kann. Deutsche Unternehmen sind nicht vertreten. Daneben gibt es aber eine<br />
Gruppe von 61 bereits akkreditierten Unternehmen, die ihre Funktion allerdings<br />
noch nicht wahrnehmen, darunter drei deutsche: CSL Computer Service Langenbach<br />
GmbH, EPAG Enter-Price AG und Schlund+Partner AG. Sobald diese arbeitsfähig<br />
sind, können Interessierte Anträge auf gTLDs direkt in Deutschland einreichen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Vergabe von ccTLDs läuft dagegen seit eh und je auf nationaler Ebene ab.<br />
International koordiniert wird sie unter dem Dach der &quot;International Standards<br />
Organization&quot; (ISO), bei der alle nationalen Kürzel registriert sind. In<br />
Deutschland ist die <a href="http://www.denic.de/">DENIC eG</a> die zuständige Stelle.<br />
Sie ist eine eingetragene Genossenschaft von Internet Service Providern,<br />
kurz ISPs, die ihren Kunden lokale Zugänge zum Internet zur Verfügung stellen.<br />
DENIC betreibt die zentrale Datenbank für die TLD .de und vergibt bundesweit zentral<br />
Domain-Namen unterhalb dieser Endung.<br />
</span></p>
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		<title>ICANN.XXL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone Gerdesmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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