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		<title>Nach der Wahl die Rolle rückwärts – die digitale Presseschau KW 39</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alinka Rother]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2013 11:17:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Presseschau steht ganz im Zeichen der Bundestagswahl. Vom „Ende einer netzpolitischen Ära“ bis hin zum „abgebrannten Neuland“– die Onlinepresse [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Presseschau steht ganz im Zeichen der Bundestagswahl. Vom „Ende einer netzpolitischen Ära“ bis hin zum „abgebrannten Neuland“– die Onlinepresse tobt. „Vermutlich hatte der Deutsche Ruderverein einen größeren Impact auf diese Wahl als die Netzgemeinde“, schreibt beispielsweise Michael Seemann in seinem Blog. Wir versuchen, einen Überblick über den medialen Sturm der Entrüstung zu bieten.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=OvY3k3ir9gM&amp;feature=share&amp;list=UUUVSxH8r5fj3Uki5uAcyQaw" title="Verabschiedungsfilm: SPD-Abgeordnete erinnern sich" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/videoseries?list=UUUVSxH8r5fj3Uki5uAcyQaw" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Mit der FDP muss aktuell eine ganze Partei ihre Plätze im Bundestag räumen. Es scheiden aber auch 40 Mitglieder der SPD-Fraktion aus dem Parlament aus. Einige dieser nun ehemaligen Abgeordneten erinnern sich in unserem Video der Woche an besondere Momente aus ihrer Zeit im Bundestag.<br />
&nbsp;</p>
<h3><a href="http://mspr0.de/?p=3775" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Haben wir versagt?</a></h3>
<p>„Willkommen beim Rollback, bitte anschnallen.“ Mit diesem Satz beschließt der Blogger Michael Seemann seinen Blogeintrag zum Ende einer netzpolitischen Ära: Bis vor kurzem schienen die politischen Einflussmöglichkeiten der Netzgemeinde anzuwachsen. Der Erfolg der Piratenpartei bei einigen Landtagswahlen, das Ende der Vorratsdatenspeicherung, die Einberufung einer Enquetekommission und der europaweite Protest gegen „Acta“ – all das habe die digitale Szene damals von einer neuen, von „ihrer“ Politik träumen lassen. Die Ereignisse dieses Jahres aber, hätten diese Hoffnungen zum Einsturz gebracht: So wurde beispielsweise das Leistungsschutzrecht umgesetzt – ein Gesetz, das von den Netzaktivistenmassiv bekämpft wurde. Allerdings hätte weder dieses Gesetz, noch der „digitale Überwachungsgau“ irgendeine Auswirkung auf das Wahlergebnis gehabt. Nun müssten wir uns auf Netzsperren, mehr Überwachung und ein Trojanergesetz gefasst machen – ein Rollback eben. Die Netzpolitik in der aktuellen Konzeption, also Politik „aus dem Netz (…) als reine Selbstbespiegelung der Interessen der Netzgemeinde“ sei tot, folgert Seemann. Nun gelte es vor allem herauszufinden, woran das liegt: „Ist Post-Privacy bereits so eine Gesellschaftsnormalität, dass die Prism-Debatte nicht verfängt? Haben wir versagt: organisatorisch, ideologisch, personell?“ Fragen, für deren Beantwortung die digitale Szene wohl einiges an Zeit brauchen wird.</p>
<h3><a href="http://www.golem.de/news/imho-eine-niederlage-fuer-die-netzpolitik-1309-101736.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Düstere Aussichten</a></h3>
<p>Michael Seemann ist nicht der einzige, dem die Zukunft der Netzpolitik in vorerst düsterem Licht erscheint. Auch Friedhelm Greis schreibt auf golem.de von wenig erfreulichen Aussichten: Mit der CDU habe „diejenige Partei am stärksten zugelegt, deren Wahlprogramm die diffusesten Aussagen zur Netzpolitik enthält“. Die Union fordere die Vorratsdatenspeicherung und bekenne sich nur sehr eingeschränkt zur Netzneutralität. Zum flächendeckenden Ausbau der Breitbandinfrastruktur findet sich im Wahlprogramm kein einziger neuer Ansatz – „dafür aber das Bekenntnis zu wirtschaftlichen Verwertung von Nutzerdaten“. Wer taugt als Korrektiv? Die SPD eher nicht, meint Greis. Zum einen befürwortet auch die SPD die Vorratsdatenspeicherung und hat die Bestanddatenauskunft schon damals nicht im Bundesrat gestoppt. Zum anderen wird sie  &#8211; so vermutet Greis – für einige gute Vorschläge wie die Abschaffung des Leistungsschutzrechts in einer Koalition wohl keine Zustimmung finden. Was bleibt? Die Piraten liegen bei 2,2 Prozent und Grüne, Linke und FDP, also die Parteien mit „deutlichen Bekenntnissen zu Datenschutz, Netzneutralität, Breitbandversorgung und Open Government, haben zusammen 15 Prozentpunkte im Vergleich zu 2009 verloren“. Da bleibt erst mal nicht viel, findet Greis. Netzpolitiker werden es in den nächsten Jahren noch schwerer haben, ihre Forderungen durchzusetzen.</p>
<h3><a href="https://digitalegesellschaft.de/2013/09/forderungen-btw2013/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jetzt erst recht</a></h3>
<p>Allen Untergangsszenarien zum Trotz: Die Netzgemeinde bleibt am Ball. Die „Digitale Gesellschaft“ hat einen ausführlichen 10-Punkte-Katalog online gestellt, und fordert die Politik auf „Zielvorgaben zu den zentralen netzpolitischen Vorgaben im Koalitionsvertrag zu verankern“. Dazu zählen: Die Wahrung grundlegender Datenschutzprinzipien auf EU-Ebene, die Verhinderung grundloser Überwachung, die Eindämmung des Exports von Überwachungstechnologien sowie die Abschaffung der Funkzellenabfrage als Ermittlungsinstrument. Außerdem fordert die „Digitale Gesellschaft“ die Abschaffung der Störerhaftung. Denn bisher haften Betreiber von nicht gewerblichen Wlans für Rechtsverletzungen, die Dritte über ein von ihnen betriebenes offenes Funknetz verüben. Weitere Vorschläge der Digitalen Gesellschaft: ein „Recht auf Remix“, eine transparentere Gestaltung der öffentlichen Verwaltung, die Schaffung eines offenen Zugangs zu wissenschaftlichen Forschungsergebnissen und natürlich die konsequente Durchsetzung der Netzneutralität.</p>
<h3><a href="http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bundestagswahl-fuenf-lektionen-aus-dem-social-media-wahlkampf-seite-all/8825116-all.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fünf Lektionen</a></h3>
<p>In diesem Bundestagswahlkampf wurden von den Parteien so viel getwittert und gepostet wie nie zuvor. Oliver Voß zieht in der Wirtschaftswoche fünf Lektionen aus dem Social-Media-Wahlkampf. Erste und zweite Lektion: Twitter werde über-, Facebook dagegen unterschätzt. Denn nur sieben Prozent der Bevölkerung sind deutschen Bevölkerung sind gelegentlich auf Twitter unterwegs. Zum Vergleich: 25 Millionen Deutsche loggen sich mindestens einmal im Monat auf Facebook ein. Außerdem – Lektion drei – würden die neuen Plattformen nur in Kombination funktionieren. Ein Beispiel: Die wahre Innovation dieses Social-Media-Wahlkampfes waren die tumblr-Blogs, man denke an die „Stinkefinger-Blogs“ zu Peer Steinbrück. Und die meisten Besucher dieser Blogs kommen über Facebook und andere soziale Medien. Lektion vier: In den Social Media sind es die großen und die sehr kleinen Parteien, die dominieren. So wurden die meisten Kommentaren und Tweets über die CDU und die SPD verfasst. Direkt darauf aber folgt schon die Piratenpartei undnd die AfD holt schnell auf. Eine weitere Beobachtung von Voß: Die sozialen Medien würden Trends verstärken oder verzerren. Twitter wirke als Echokammer, und habe nur sehr begrenzten Einfluss auf die Wahlentscheidung der Bevölkerung.</p>
<h3><a href="http://gutjahr.biz/2013/09/wahlen-2013-internet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neuland ist abgebrannt</a></h3>
<p>Bekommt Twitter von Seiten der Wahlkämpfer also viel zu viel Aufmerksamkeit? Ist das Social Web, eine Filterblase? Das fragt sich auch Richard Gutjahr in seinem Blog. Und zieht ein ernüchterndes Fazit. Der Wahlsieg der CDU zeige, dass es sich offenbar lohne, auf „öde Spots, Plakate und Strategien“ zu setzen. (…) Kreative Web-Wahlkämpfe hingegen verliefen oft im Nirvana.“ Allerdings habe das Netz alleine noch nie eine Wahl entschieden. Es komme auf das Zusammenspiel von On- und Offline an, das würden auch Experten bestätigen. Oft gelten online ohnehin die gleichen Regeln wie z.B. im TV: Insbesondere die Personifizierung sei bei abstrakten Themen von großer Bedeutung. Dennoch könnten digitale Analysen durchaus zu neuen Erkenntnissen führen. So würde die Analyse von Google-Suchabfragen „selektive Stimmungen und Trends im Wahlvolk besser abbilden, als das durch Wählerbefragungen geschehen ist.“ Ein Trend sei darüber hinaus auch ohne große Untersuchungen deutlich erkennbar:„Die „Zwischendrin“-Generationen 50- und 60-plus“ würden das Neuland beherrschen und hätten kein Interesse an Experimenten. Gutjahrs Resümee: „Mit abstrakten Netzthemen lassen sich keine Quoten machen, erst recht keine Wahlen gewinnen.“<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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		<title>Wahlkampf im Netz: Politik erntet auf Tumblr Hohn und Spott</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Steinschaden]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2013 12:54:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Wahlkampf lahmt vor sich hin. Die Waffen gegen die Politikverdrossenen heißen im Netz “Satire” und “Persiflage”. Das Wahlkampfjahr 2013 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Wahlkampf_im_Netz_und_Satire.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-131280" alt="Wahlkampf_im_Netz_und_Satire" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Wahlkampf_im_Netz_und_Satire-630x263.jpg" width="630" height="263" /></a>Der Wahlkampf lahmt vor sich hin. Die Waffen gegen die Politikverdrossenen heißen im Netz “Satire” und “Persiflage”.<br />
Das Wahlkampfjahr 2013 ist in Deutschland (Bundestagswahl) als auch Österreich (Nationalratswahl) in vollem Gange. Seit US-Präsident Barack Obama zwei Wahlen auch mit Hilfe digitaler Mittel für sich entschieden hat, liegt großes Augenmerk auf dem Internet, wo vorrangig Facebook, Twitter und YouTube zur Verbreitung von politischen Botschaften und als Diskussions-Plattformen genutzt werden. Doch online müssen sich Politiker auch der Kritik von unten stellen &#8211; etwa, wenn sie mittels Internet-Meme auf der Social-Blogging-Plattform Tumblr verspottet werden und Blogs zum Ventil der Politikverdrossenen werden.<br />
“Ein Ministerpräsident, der die Luft anhält. Genau! Ude” kann man auf dem Tumblr-Blog “Ude holding things” lesen und sich über die Foto-Montage amüsieren, die den SPD-Politiker mit rotem Kopf und aufgeblähten Backen zeigt. “11.000 Mitarbeiterinnen erfolgreich in die Arbeitslosigkeit geführt. Gut gemacht, FDP!”, steht auf der Tumblr-Persiflage <a href="http://gutgemachtfdp.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Gut gemacht FDP”</a> unter einem Bild, das demonstrierende Schlecker-Mitarbeiterinnen zeigt. “Aus meiner Sicht ist die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung beendet”, legt der Tumblr-Blog <a href="http://pofallabeendetdinge.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Pofalla beendet Dinge”</a> dem Kanzleramtsminister Ronald Pofalla in den Mund. Und auch in Österreich bekommt bereits eine Partei ihr Fett auf Tumblr weg: Die konservative ÖVP wird auf der Seite <a href="http://whenyoureallyactlikeoevp.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“When you really act like ÖVP”</a> mit einer Reihe Videos, animierten GIFs und YouTube-Videos verspottet.<br />
Man sieht: Social Media im Allgemeinen und Tumblr &#8211; im Mai von Yahoo um 1,1 Mrd. Dollar aufgekauft &#8211; im Speziellen bergen für Parteien und ihre Politiker eine nicht zu unterschätzende Gefahr: Sie können politischen Gegnern und Kritikern als simpel zu bedienende Plattformen dienen, um Gegenmeinungen zu verlautbaren. Ein Tumblr-Blog ist in wenigen Minuten kostenlos eingerichtet und bietet dann die einfache Möglichkeit, ihn mit Content zu füllen. Besonders beliebt sind Sammlungen von Bildern, Videos und animinerten GIFs zu einem bestimmten Thema, gerne werden auch Internet-Meme aufgegriffen und inhaltlich abgewandelt. Nordkoreas Staatschef <a href="http://kimjongunlookingatthings.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kim Jong Un</a>, Russlands Präsident <a href="http://uncomfortablemomentswithputin.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wladimir Putin</a> oder Ex-US-Außenministerin <a href="http://textsfromhillaryclinton.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hillary Clinton</a> wurden schon mit spöttischen Tumblr-Seiten gewürdigt, und 2013 sind auch deutschsprachige Politiker ins Visier der Macher geraten.<br />
“Mich regt das Verhalten unserer Bundesregierung tierisch auf”, sagt Manuel Folkerts, der den Tumblr-Blog Pofalla beendet Dinge” aus Protest gegen die NSA-Überwachung gestartet hat. “Es kann nicht sein, dass 80 Millionen Deutsche Opfer von Spähaktionen werden, unsere Kanzlerin von Neuland spricht und der Kanzleramtsminister versucht, das Thema zu vertuschen. Die Öffentlichkeit darf diesen Skandal nicht in Vergessenheit geraten lassen. Und witzige Aktionen wie meine tragen hoffentlich dazu bei.” Der Düsseldorfer Web-Designer durfte sich innerhalb kürzester Zeit über mehr als 43.000 Zugriffe freuen. Warum die Wahl gerade auf Tumblr fiel? “Ich finde, Tumblr bietet die einfachste Möglichkeit, ohne großen Aufwand Inhalte übersichtlich und chronologisch darzustellen. Vorgängeraktionen wie “udeholdingthings” oder “gutgemachtfdp” haben gezeigt, dass Tumblr die beste Platform hierfür ist. Die Kommunikation und Verbreitung lief allerdings hauptsächlich über Twitter und Facebook ab.”<br />
In Österreich haben währenddessen anonym bleibende Tumblr-Nutzerinnen mit “When you really act like ÖVP” die Regierungspartei ÖVP aufs Korn genommen. “Wir sind zwei Studentinnen, die nicht gut genug zeichnen können, um Karikaturen anzufertigen. Also machen wir das hier, um die ÖVP ein bisschen zu ärgern”, so die Betreiberinnen. “Wir machen diesen Spaß in unserer Freizeit. Initialzündung war die Refugee-Sache (Proteste gegen die Abschiebung von Flüchtlingen, Anm.) und alles darum herum. Die Posts entspringen spontanen Geistesblitzen und sind nicht von langer Hand geplant.” Auf die Idee kamen die zwei übrigens durch die Tumblr-Blogs <a href="http://whenyoureallyliveinwien.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“When you really live in Wien”</a> und <a href="http://whenyoureallystudyinvienna.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“When you really study in Vienna”</a>.<br />
Auch wenn die Tumblr-Seiten große mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen (<a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/573174/Ude-holding-things" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Ude holding things”</a> wird gar von der Redaktion des Süddeutsche-Magazins Jetzt.de betrieben), ist die Breitenwirkung der Online-Persiflagen mehr als fraglich. “Wir sehen das Ganze als das, was es ist: einen Tumblr-Blog, der satirisch auf etwas aufmerksam machen kann. Wie jede Satire kann es aber politischen Aktivismus nicht ersetzen”, so die Wiener Studentinnen von “When you really act like ÖVP”. Auch Folkert, Initiator von “Pofalla beendet Dinge”, meint: “Meine Schwester ist ein gutes Beispiel für den normalen Internetnutzer. Sie hat einen Facebook-Account, schreibt E-Mails und liest Nachrichten &#8211; hat aber von #Pofallabeendetdinge nichts mitbekommen. So ist es wohl bei den meisten Deutschen, leider.” Nichtsdestotrotz: “Erfreulicherweise habe ich sehr viele Besucher aus Netzwerken des Bundestages, von Bundesministerien und sogar aus dem Kanzleramt.”<br />
Wahlentscheidend ist der Tumblr-Spott damit sicher nicht, aber: “Wer ungeschickt damit umgeht und nicht vorbereitet ist, kann davon abgelenkt werden, und im Wahlkampf ist nichts schlimmer, als von seiner Botschaft abgelenkt zu werden”, sagt der österreichische Buchautor Yussi Pick, der sich in “Das Echo-Prinzip” mit politischer Online-Kommunikation auseinandersetzt. “Wer das Internet in seiner Kommunikation nicht einplant, hat einen blinden Fleck und macht es sich selbst schwierig.”<br />
&nbsp;<br />
Dies ist ein Crosspost von <a href="http://www.netzpiloten.de/wahlkampf-im-netz-politik-erntet-auf-tumblr-spott-und-hohn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpiloten.de. </a>Der Artikel ist zuerst dort erschienen.<br />
<strong></strong>Bild (Screenshots): Tobias Schwarz<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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