<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Uber &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/uber/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 04 Jun 2020 14:29:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Uber &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Bye-bye Icons, Hello Cameras? – London im digitalen Wandel</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bye-bye-icons-hello-cameras-london-im-digitalen-wandel-143282/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/bye-bye-icons-hello-cameras-london-im-digitalen-wandel-143282/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Korn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2014 15:24:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Wandel weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Uber]]></category>
		<category><![CDATA[Black Cabs]]></category>
		<category><![CDATA[CCTV]]></category>
		<category><![CDATA[Solarbox]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungskamera]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Wandel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=143282</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Rote Telefonzellen, schwarze Taxis, Doppeldeckerbusse: Sie gehören zu London wie Big Ben, das London Eye und die Tower Bridge. Doch die Taxis sind in Gefahr, und die Telefonzellen sterben aus – genauso wie die Privatsphäre der Londoner. Verantwortlich dafür sind die Smartphone-Apps, mit denen das kontaktlose Bezahlen in Bus, Taxi und U-Bahn möglich ist. Fortschritt oder erschreckende Veränderung?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Im Sommer 2014 brach in London Streit aus: zwischen den Fahrern der ikonischen Black Cabs und Uber, jenem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/uber-emil-michael-sinniert-ueber-schmutzkampagne-gegen-journalisten-a-1003528.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ethisch fragwürdigen</a> Technologiekonzern aus Kalifornien, der mit seiner App Taxifahrenden das Leben leichter machen will. Die App erlaubt es Nutzern, ihr Taxi zu bestellen, zu bezahlen und dabei den besten Deal zu bekommen – bei festgelegtem Preis ohne Trinkgeld. Die Fahrer der ohnehin zunehmend gefährdeten Black Cabs wollten sich einen „Uber-griff“ auf ihr <a href="http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/jun/11/why-london-taxi-drivers-protesting-uber-tfl" target="_blank" rel="noopener noreferrer">jahrhundertelang bestehendes</a>, speziell reguliertes Geschäftsmodell nicht kampflos gefallen lassen und protestierten.<br />
Denn Cabbies üben ihren Beruf mit Stolz aus, für einige hat er gar eine <a href="http://www.theguardian.com/world/2012/dec/09/history-london-black-cabs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">romantische Komponente</a>, die weit über den Kultstatus ihrer schwarzen Autos hinausgeht. So kennen die Fahrer London wie ihre Westentasche, eignen sich drei bis vier Jahre lang „The Knowledge“ an – umfassende Kenntnisse aller Straßen in der Hauptstadt, die in mehreren Tests belegt werden müssen. Dafür genießen die Cabbies gewisse Privilegien: Black Cabs dürfen in Busspuren fahren, man kann sie von der Straße aus heranwinken. Die konkurrierenden Minicabs sind dagegen ausschließlich über Zentralen buchbar. Nur die Black Cabs haben fest installierte Taxameter. Das ist per Gesetz so geregelt.<br />
Uber, so beschweren sich die Cabbies, umgehe das Gesetz, da eine App eben nicht fest im Fahrzeug installiert ist, aber wie ein Taxameter funktioniert. <a href="http://www.telegraph.co.uk/technology/news/10888838/London-cab-drivers-promise-chaos-in-strike-over-Uber-app.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andere argumentieren</a>, dass der Symbolstatus der schwarzen Taxis wohl kaum Innovation und Fortschritt im Weg stehen dürfe. Ob das Reisen in Uber-Taxis sicherer für die Fahrgäste ist, bezweifelt nicht nur <a href="http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/jun/15/uber-give-london-cabbies-a-fare-deal" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Guardian-Kolumnistin Victoria Coren-Mitchell</a>. Auch die <a href="http://www.bbc.co.uk/news/technology-27733971" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BBC berichtete im vergangenen Juni</a>, dass zumindest Sorgen über das Thema Datenschutz nicht ganz unbegründet seien, von <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/datenschutz-bei-uber-us-senator-will-informationen-ueber-god-view-a-1003987.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nachrichten über „God View“</a> ganz zu schweigen, das es Uber-Angestellten angeblich ermöglicht, den Aufenthaltsort von Kunden zu verfolgen.</p>
<h3>Bequemlichkeit vs. Datenschutz: Kontaktlos bezahlen in der U-Bahn</h3>
<p>Der Fall Uber zeigt, dass nicht alle Aspekte des digitalen Wandels bei Betroffenen auf Gegenliebe stoßen. Dabei wirkt sich dieser schon seit Langem auf die Londoner Reisegewohnheiten aus. U-Bahn (Tube) und Bus sind für Londoner das Fortbewegungsmittel der Wahl. Kaum etwas nervt uns mehr, als auf dem eiligen Weg zur Arbeit, ins Fitnessstudio oder in den Pub von auf der Rolltreppe links stehenden Touristen ausgebremst zu werden. Da erscheint die Digitalisierung des Bezahlvorgangs eine gute Idee, ist sie doch unkompliziert und zeitsparend.<br />
Seit 2003 gibt es die sogenannte Oyster-Card: eine kreditkartenförmiges Stück Plastik mit eingebautem Mikrochip, das man entweder nach Bedarf aufladen oder mit einer Monatskarte bestücken kann. Am Eingang zur Tube oder beim Einsteigen in den Bus hält man die Oyster einfach auf einen gelb-runden Scanner und der Computer zieht automatisch das Fahrgeld ab. Seit 2014 hat Oyster Konkurrenz. „<a href="http://www.theguardian.com/money/2014/sep/16/contactless-payments-london-travel-questions-answered" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Contactless Payment</a>“ heißt eine neue Funktion vieler Kreditkarten, die ganz ähnlich funktioniert: draufhalten, bezahlen, fertig. Ideal für ständig unter Zeitdruck stehende Großstädter. Oder nicht? Probleme gibt es reichlich. „<a href="https://www.tfl.gov.uk/fares-and-payments/oyster/using-oyster/card-clash" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Card clash</a>“ – also das versehentliche Halten beider Karten auf das Lesegerät – ist nur eines davon. Gegen „Contactless“ wehren sich auch die Gewerkschaften: Weniger Tickets bedeuten weniger Ticketschalter und damit weniger Arbeitsplätze. Aber auch Datenschützer sollte Contactless alarmieren: Reise- und Abrechnungsdaten registrierter Karten werden zwölf Monate lang gespeichert, damit Kunden stets den Überblick über ihre Zahlungsaktivitäten haben. Seit Beginn des NSA-Skandals und in Anbetracht von <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/deutschen-telekom-nsa-und-gchq-haben-offenbar-zugang-a-991419.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enthüllungen über den britischen Geheimdienst GCHQ</a> drängt sich automatisch die Frage auf, wer außer den Kunden noch Zugriff auf die Daten nimmt.</p>
<h3>„CCTV is in operation“: Die überwachte Stadt</h3>
<p>Ob nun mit Bus, Tube oder Taxi, Contactless oder Oyster, auf jeden Fall wird man bei seiner Reise durch London jederzeit von den massenhaft installierten Überwachungskameras beobachtet. Sie gehören genauso unausweichlich zum Stadtbild des zunehmend digitalisierten London wie die Leuchtreklame am Piccadilly Circus. Über genaue Zahlen <a href="http://www.theguardian.com/commentisfree/2009/mar/04/surveillance-civil-liberties" target="_blank" rel="noopener noreferrer">herrscht Uneinigkeit</a>: Erhebungen gestalten sich als schwierig, <a href="http://www.wired.co.uk/magazine/archive/2010/05/start/investigation-a-sharp-focus-on-cctv/page/2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">da nicht nur der Staat Kameras auf die Bürger richtet</a>. Schätzungen reichen von zwei über 4,5 bis hin zu 5,9 Millionen Kameras, also eine Kamera auf 32, beziehungsweise 14, beziehungsweise 11 Menschen.<br />
Wie die Zahlen auch liegen mögen, Tatsache ist, dass Überwachung in Großbritannien teilweise absurde Züge annimmt. So gibt es in einigen Städten seit 2007 mit Mikrofonen ausgerüstete oder sogar voll automatisierte, <a href="http://www.cctv.co.uk/the-talking-cctv-camera-in-peterborough/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sprechende</a> Kameras. Sie weisen Menschen, die beispielsweise ihre Zigarettenstummel nicht ordnungsgemäß entsorgen, darauf hin, dass sie für ihr schlechtes Benehmen zur Rechenschaft gezogen werden können. Sich von der lokalen Überwachungskamera bevormunden zu lassen, ist also auch Teil der Digitalisierung Großbritanniens.<br />
Die in <a href="http://www.sueddeutsche.de/auto/automatische-kennzeichenerkennung-wo-ihr-nummernschild-erfasst-wird-1.2188409" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschland umstrittene</a> automatische Nummernschilderkennung ist in London ebenfalls an der Tagesordnung. Und das, obwohl Scotland Yard die flächendeckende Überwachung schon 2010  als „Fiasko“ bezeichnet haben soll. Die schiere Flut an Bildern sei schlicht nicht zu bewältigen, zumal nur ein Bruchteil wirklich für die Verbrechensaufklärung relevant sei. Und die gesetzliche Regulierung ist <a href="http://www.theguardian.com/commentisfree/libertycentral/2010/aug/31/householders-cctv-public-highway-film" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schwammig</a>. Somit ist das Ganze unter Datenschützern höchst umstritten. Der Rest der Briten aber regt sich darüber kaum auf. Die Frage, ob wegen der allgegenwärtigen Überwachung in Großbritannien auch die Snowden-Veröffentlichungen <a href="http://politik-digital.de/teepause-beendet-nsa-debatte-in-grossbritannien-ein-jahr-nach-snowden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">für relativ wenig Aufregung sorgen</a>, erscheint da ein bisschen wie die Frage nach der Henne und dem Ei. Kein Wunder, mag man denken, das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Panopticon" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Panoptikon</a> ist ja schließlich eine britische Erfindung.</p>
<h3>It’s not all Doom and Gloom: Rettet die Telefonzellen!</h3>
<p>Im Gegensatz zu den Überwachungskameras verschwinden rote Telefonzellen mehr oder weniger still und leise aus London. Denn wer braucht im Zeitalter des Smartphones noch öffentliche Fernsprechgeräte? Harold Craston und Kirsty Kenney, zwei Studenten der London School of Economics, nahmen sich den Verlust der weltbekannten roten Kästen offenbar zu Herzen. Sie gründeten das Start-Up-Unternehmen <a href="http://www.solarboxlondon.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Solarbox</a> und wandeln jetzt rote Telefonzellen in grüne solarbetriebene Ladestationen für Handys um. Dafür wurden Sie vom Londoner Bürgermeister mit einem Preis für nachhaltige Erfindungen ausgezeichnet.<br />
Die erste Solarbox ging am 1. Oktober 2014 an den Start, neun weitere sollen im Frühjahr 2015 folgen. 365 Tage im Jahr kann man hier zwischen halb sechs am Morgen und halb zwölf am Abend kostenlos sein Handy über Mini-/Micro-USB oder iPhone-Anschluss mit Energie aus einer 150-Watt Solarzelle aufladen. Laut Entwicklerin Kenney brauchen die grünen Boxen nur drei Stunden Sonnenlicht am Tag: Die auf dem Dach montierte Solarzelle speichert in den Sommermonaten überschüssige Energie und gleicht so Defizite im Rest des Jahres aus. Finanziert wird das Ganze durch <a href="http://de.euronews.com/2014/10/15/neu-in-london-die-gruene-telefonzelle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Werbung</a> (zum Beispiel für Ubers Taxi-App) und ist daher für Nutzer kostenfrei. Bedenken, die Zellen würden eventuell heimlich Nutzerdaten abgreifen, weist Craston zurück: &#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/strom-aus-der-telefonzelle-giftgruen-und-voller-energie-1.2191772" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wir sind doch viel zu blöd, um so etwas zu programmieren</a>.&#8221; Grüne Telefonzellen sind zwar nicht ganz authentisch – und treffen auch nicht den Geschmack aller – aber vielleicht werden sie ein erstes, sichtbares Zeichen nicht nur eines zunehmend digitalen, sondern auch ökologischeren London.<br />
Dennoch wird das Verschwinden der roten Telefonzellen das Stadtbild ebenso nachhaltig verändern wie das der schwarzen Taxis. Der Verlust ikonischer Symbole ist nur der kleinste Teil tiefgreifender Veränderungen, die der digitale Wandel für London bedeutet. Eingedenk von Massenüberwachung, Datenschutz und Stellenstreichungen hatte Frank Schirrmacher sicher nicht nur in Bezug auf London Recht, als er <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/frank-schirrmacher-ueber-den-digitalen-wandel-und-die-offene-gesellschaft-12836746.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schrieb</a>, dass es an der Zeit sei, „Gewinn und gesellschaftliche Kosten neu zu verhandeln“.<br />
Bild:<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E01</a><br />
<a href="https://www.flickr.com/photos/initiatived21/15153754598" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/bye-bye-icons-hello-cameras-london-im-digitalen-wandel-143282/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Innovation go home &#8211; Digitale Presseschau KW39</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/innovation-go-home-digitale-presseschau-kw39-142066/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/innovation-go-home-digitale-presseschau-kw39-142066/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Rieder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 15:24:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[NSA-Untersuchungsausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Digitales Dogma]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesdatenschutzbeauftragte]]></category>
		<category><![CDATA[disruptive Geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[Neuer Konservatismus]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Silicon-Valley-Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Parteitag]]></category>
		<category><![CDATA[Spähskandal]]></category>
		<category><![CDATA[Nico Lumma]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Voßhoff]]></category>
		<category><![CDATA[NSA-Skandal]]></category>
		<category><![CDATA[Uber]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=142066</guid>

					<description><![CDATA[Ja, der NSA-Skandal ist noch immer nicht vorbei und Aufklärung ist nicht in Sicht. Da klingt es fast schon verlockend, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, der NSA-Skandal ist noch immer nicht vorbei und Aufklärung ist nicht in Sicht. Da klingt es fast schon verlockend, das ganze ärgerliche Gerede über Datenschutz und staatliche Überwachung hinter sich zu lassen und sich dem Internet komplett zu verweigern. Warum es trotzdem keine Lösung ist, sich der neuen Bewegung der Anti-Digitalen anzuschließen, lesen sie in unserer aktuellen Presseschau.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p>http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&#038;v=eoS5sckmLqs<br />
Wussten Sie, dass Firmen wie Amazon nicht nur speichern, welche Bücher Sie auf ihrem E-Book-Reader lesen, sondern auch, welche Passagen Sie markieren, welche Anmerkung Sie speichern und welche Kapitel Sie überblättern? Unser Video der Woche fragt sich, was die Verfügbarkeit dieser Informationen für die Zukunft der Literatur bedeuten könnte und bietet eine ganz einfache Lösung.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-09/bnd-ueberwachung-ermittler-maulkorb-datenschutz/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blinde Kuh mit den Aufklärern</a></h3>
<p>Zugegeben, es war naiv, wer ernsthaft auf eine Aufarbeitung des Spähskandals hoffte. Doch aktuell wird man das Gefühl nicht los, dass die deutsche Bundesregierung alles tut, um Aufklärung in der NSA-Affäre zu verhindern. Nachdem den Mitgliedern des NSA-Untersuchungsausschusses sowieso nur weitgehend geschwärzte Unterlagen vorgelegt werden, <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-09/nsa-bnd-akten-geheim-konsultation" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hält das Kanzleramt nun hunderte von Aktenordnern zu Kontakten zwischen deutschen und ausländischen Geheimdiensten zurück.</a> Die Begründung: Man müsse die beteiligten Länder erst fragen, ob das parlamentarische Kontrollgremium die Akten sehen darf.<br />
Wenn sie auf dem Papier schon keine Informationen erhalten, könnte man doch einfach direkt bei den Beteiligten nachfragen, dachten sich die Parlamentarier, und luden den Leiter der Abhörstation Bad Aiblingen in den Ausschuss. <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-09/bnd-nsa-ausschuss-zeuge-bad-aibling" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Doch auch der konnte den Aufklärern leider nicht weiterhelfen, denn die Bundesregierung hatte ihm nur eine äußerst begrenzte Aussagegenehmigung erteilt.</a><br />
Der Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI) Andrea Voßhoff will die Regierung auch gleich noch einen Maulkorb verpassen &#8211; sicher ist sicher. Die obersten Datenschützer hatten in der Vergangenheit gerne mal zu unangenehmen Themen nachgeforscht. Einem Gesetzentwurf zufolge soll die BfDI künftig erst mal die Regierung um Erlaubnis fragen, bevor sie sich öffentlich zu Missständen äußert. Kontrollorgane, die nicht kontrollieren dürfen – klingt paradox, ist aber Realität.<br />
<a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-09/bnd-ueberwachung-ermittler-maulkorb-datenschutz/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>zeit.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.cicero.de/salon/feuilleton-das-dogma-der-neuen-netz-konservativen/58250" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anti-digitales Deutschland</a></h3>
<p>Der Begriff „konservativ“ gilt heutzutage fast als Schimpfwort und so versuchen Medien, Parteien und selbst die Kirchen alles, um nicht als rückwärtsgewandt zu gelten. Doch gerade entsteht ein selbstbewusstes neues konservatives Milieu: Die Bewegung der Anti-Digitalen. Ihr Anliegen ist die Rettung des analogen Menschen vor der digitalen Verschwörung durch Großkonzerne. Alexander Pschera sieht darin eine typisch deutsche Haltung, die von der Angst vor dem Verlust der eigenen Deutungshoheit getrieben ist und vernachlässigt, dass Neugierde der Motor von Erkenntnis und gesellschaftlicher Entwicklung ist.<br />
Auch Nico Lumma findet, man sollte sich doch zunächst mit den eigenen Unzulänglichkeiten beschäftigen, bevor man den Silicon-Valley-Kapitalismus geißelt, wie es Sigmar Gabriel am Wochenende auf dem SPD-Parteikonvent getan hat. Die Stärke US-amerikanischer Großkonzerne sei Ausdruck der Schwäche und mangelnden Innovationsfreude der europäischen digitalen Wirtschaft, schreibt er auf <a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kurz-und-schmerzhaft/der-transformer-ist-das-silicon-valley-das-neue-manchester-seite-all/10743232-all.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">handelsblatt.com</a>.<br />
Innovationsfreude und Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Konzepten sind jedoch nicht gleichzusetzen mit einem leichtgläubigen Bejubeln disruptiver Geschäftsmodelle, wie dem von Uber.<a href="http://www.zeit.de/mobilitaet/2014-09/uber-taxi-kartell-kommentar" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Denn wenn die Abschaffung staatlicher Restriktionen gefordert wird, nur um zugleich private Regelwerke aufzustellen, ist das alles andere als progressiv.</a><br />
<a href="http://www.cicero.de/salon/feuilleton-das-dogma-der-neuen-netz-konservativen/58250" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>cicero.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/piraten-eine-zombie-partei-liquidiert-sich-selbst/10740816.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klar zum Kielholen!</a></h3>
<p>Und zum Schluss noch zur Piratenpartei. Die einstigen digitalen Revoluzzer zerlegen sich gerade vor unser aller Augen selbst. Die einen freut‘s, die anderen trauern. Ein Abgesang auf die ehemaligen Hoffnungsträger.<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/piraten-eine-zombie-partei-liquidiert-sich-selbst/10740816.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>tagesspiegel.de</em></a><br />
&nbsp;<br />
Foto: Screenshot<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/innovation-go-home-digitale-presseschau-kw39-142066/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gutes tun im bösen Netz &#8211; Digitale Presseschau KW36</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gutes-tun-im-boesen-netz-digitale-presseschau-kw36-141784/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/gutes-tun-im-boesen-netz-digitale-presseschau-kw36-141784/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2014 15:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilliges Soziales Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[AirBnB]]></category>
		<category><![CDATA[Benefind]]></category>
		<category><![CDATA[Ecosia]]></category>
		<category><![CDATA[FSJ E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Googlebashing]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Share Economy]]></category>
		<category><![CDATA[NSA]]></category>
		<category><![CDATA[Uber]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=141784</guid>

					<description><![CDATA[Im Internet die Welt retten – wenn das mal keine gute Idee ist. Suchmaschinen, die ihre Werbegewinne spenden, machen das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Internet die Welt retten – wenn das mal keine gute Idee ist. Suchmaschinen, die ihre Werbegewinne spenden, machen das jetzt möglich und die Share Economy trägt auch ihren Teil zu einer sozialen und nachhaltigen Welt bei. Oder etwa doch nicht? Außerdem in der Presseschau zu lesen: Die Esten verwalten ihr Land fast vollständig online und die Bundesregierung hat mal wieder ein neues Konzept, in dem der Begriff „digital“ vorkommt.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p>http://youtu.be/2mUova3U-Jo<br />
Kaum ein Tag vergeht, an dem kein kritischer Artikel zu den Datenkraken Google, Facebook und Co erscheint. Doch was den wenigsten bewusst ist: Liest man die Hymnen auf den Datenschutz auf den Onlineseiten der Zeitungen, wird man auch von den Verlagen ausgespäht. Unser Video der Woche nimmt sich dieser Doppelmoral an.</p>
<h3><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/uber-und-airbnb-ethik-der-share-economy-a-988612.html">Konsum versus Moral</a></h3>
<p>Eigentlich ist die Idee der Share Economy doch eine tolle Sache: Wenn wir alles teilen, können wir uns mehr leisten, verbrauchen weniger Ressourcen und schaffen so ganz nebenbei eine nachhaltigere Gesellschaftsordnung. Trotzdem stehen Unternehmen wie AirBnB oder Uber, die mit diesem Gedanken werben, häufig in der Kritik und werden sogar verboten. Das mag man rückschrittlich finden, Fakt ist aber: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Der-Fortschritt-braucht-Uber-nicht-2309317.html">Hinter der innovativen Fassade steckt eine knallharte, marktradikale Geschäftspolitik, die sich weder von gesellschaftlichen Regeln noch von Gesetzen aufhalten lassen will.</a> Dennoch sollte man die neuen Internetplattformen nicht grundsätzlich verteufeln, denn die Möglichkeit des Teilens ist begrüßenswert und ist zugegebenermaßen häufig nicht nur billig, sondern auch bequem. Am Ende bleibt also nur die Abwägung zwischen persönlichem Nutzen und gesellschaftlichen Folgen solcher Geschäftsmodelle, und die ist ziemlich unbequem und schwierig.<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/uber-und-airbnb-ethik-der-share-economy-a-988612.html"><em>spiegel.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/alternative-suchmaschinen-googeln-fuer-den-regenwald-statt-fuer-google-1.2116129">Mit jedem Klick eine neuer Baum?</a></h3>
<p>Apropos die Welt retten – das soll jetzt auch bei der Suche im Internet möglich sein. Während #GoogleBashing in Deutschland aktuell sehr beliebt ist und die NSA-Enthüllungen das Vertrauen in die große amerikanische Suchmaschine deutlich erschüttert haben, präsentiert sich die deutsche Konkurrenz wohltätig. Im Gegensatz zu Google, das Milliarden mit den Daten seiner Nutzer verdient, spenden Unternehmen wie Ecosia und Benefind einen Großteil ihrer Werbeeinnahmen für den guten Zweck. Sicher eine gute Idee, schade nur, dass die Nutzerdaten am Ende beim Kooperationspartner Yahoo und damit einem weiteren US-Großkonzern landen.<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/alternative-suchmaschinen-googeln-fuer-den-regenwald-statt-fuer-google-1.2116129"><em>sueddeutsche.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.wdr5.de/sendungen/politikum/estland108.html">Habt euch nicht so!</a></h3>
<p>Während wir Deutschen noch überlegen, wer im Internet auf unsere Daten Zugriff hat und wie diese gegen uns verwendet werden können, digitalisieren die Esten munter ihren gesamten Regierungsapparat. Online-Wahlen, Personalausweise mit Chip oder digitalisierte Grundbucheinträge und Gesundheitsakten – alles kein Neuland. Sorgen um die Datensicherheit sieht man eher fatalistisch. Natürlich könne trotz aller Bemühungen keine vollständige Sicherheit garantiert werden, aber es stelle ja auch keiner das Autofahren ein, nur weil er möglicherweise einen Unfall haben könnte.<br />
<a href="http://www.wdr5.de/sendungen/politikum/estland108.html">wdr5.de</a></p>
<h3><a href="http://www.tagesschau.de/inland/freiwillige-beginnen-fsj-101.html">Das FSJ auf dem Weg ins Neuland</a></h3>
<p>Gutes tun und gleichzeitig ein bisschen Orientierungshilfe für die berufliche Zukunft – das wollen tausende Jugendlicher, die jedes Jahr ein Freiwilliges Soziales Jahr beginnen. Jetzt hat sich die Bundesregierung etwas einfallen lassen, um das facebookaffine Jungvolk noch mehr zu begeistern und will dem FSJ den Zusatz „Digital“ verpassen. Barbara Schmickler geht für tagesschau.de der Frage nach, ob die Digitalisierung wirklich eine neue Form der Freiwilligenarbeit erforderlich macht oder hinter dem Vorstoß mal wieder nur politische Begriffskosmetik steckt.<br />
<a href="http://www.tagesschau.de/inland/freiwillige-beginnen-fsj-101.html"><em>tagesschau.de</em></a><br />
&nbsp;<br />
Foto: Screenshot<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/gutes-tun-im-boesen-netz-digitale-presseschau-kw36-141784/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gutes tun im bösen Netz &#8211; Digitale Presseschau KW36</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gutes-tun-im-boesen-netz-digitale-presseschau-kw36-141785/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/gutes-tun-im-boesen-netz-digitale-presseschau-kw36-141785/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Rieder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2014 15:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Googlebashing]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Share Economy]]></category>
		<category><![CDATA[NSA]]></category>
		<category><![CDATA[Uber]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilliges Soziales Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[AirBnB]]></category>
		<category><![CDATA[Benefind]]></category>
		<category><![CDATA[Ecosia]]></category>
		<category><![CDATA[FSJ E-Government]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=141784</guid>

					<description><![CDATA[Im Internet die Welt retten – wenn das mal keine gute Idee ist. Suchmaschinen, die ihre Werbegewinne spenden, machen das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Internet die Welt retten – wenn das mal keine gute Idee ist. Suchmaschinen, die ihre Werbegewinne spenden, machen das jetzt möglich und die Share Economy trägt auch ihren Teil zu einer sozialen und nachhaltigen Welt bei. Oder etwa doch nicht? Außerdem in der Presseschau zu lesen: Die Esten verwalten ihr Land fast vollständig online und die Bundesregierung hat mal wieder ein neues Konzept, in dem der Begriff „digital“ vorkommt.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p>http://youtu.be/2mUova3U-Jo<br />
Kaum ein Tag vergeht, an dem kein kritischer Artikel zu den Datenkraken Google, Facebook und Co erscheint. Doch was den wenigsten bewusst ist: Liest man die Hymnen auf den Datenschutz auf den Onlineseiten der Zeitungen, wird man auch von den Verlagen ausgespäht. Unser Video der Woche nimmt sich dieser Doppelmoral an.</p>
<h3><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/uber-und-airbnb-ethik-der-share-economy-a-988612.html">Konsum versus Moral</a></h3>
<p>Eigentlich ist die Idee der Share Economy doch eine tolle Sache: Wenn wir alles teilen, können wir uns mehr leisten, verbrauchen weniger Ressourcen und schaffen so ganz nebenbei eine nachhaltigere Gesellschaftsordnung. Trotzdem stehen Unternehmen wie AirBnB oder Uber, die mit diesem Gedanken werben, häufig in der Kritik und werden sogar verboten. Das mag man rückschrittlich finden, Fakt ist aber: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Der-Fortschritt-braucht-Uber-nicht-2309317.html">Hinter der innovativen Fassade steckt eine knallharte, marktradikale Geschäftspolitik, die sich weder von gesellschaftlichen Regeln noch von Gesetzen aufhalten lassen will.</a> Dennoch sollte man die neuen Internetplattformen nicht grundsätzlich verteufeln, denn die Möglichkeit des Teilens ist begrüßenswert und ist zugegebenermaßen häufig nicht nur billig, sondern auch bequem. Am Ende bleibt also nur die Abwägung zwischen persönlichem Nutzen und gesellschaftlichen Folgen solcher Geschäftsmodelle, und die ist ziemlich unbequem und schwierig.<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/uber-und-airbnb-ethik-der-share-economy-a-988612.html"><em>spiegel.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/alternative-suchmaschinen-googeln-fuer-den-regenwald-statt-fuer-google-1.2116129">Mit jedem Klick eine neuer Baum?</a></h3>
<p>Apropos die Welt retten – das soll jetzt auch bei der Suche im Internet möglich sein. Während #GoogleBashing in Deutschland aktuell sehr beliebt ist und die NSA-Enthüllungen das Vertrauen in die große amerikanische Suchmaschine deutlich erschüttert haben, präsentiert sich die deutsche Konkurrenz wohltätig. Im Gegensatz zu Google, das Milliarden mit den Daten seiner Nutzer verdient, spenden Unternehmen wie Ecosia und Benefind einen Großteil ihrer Werbeeinnahmen für den guten Zweck. Sicher eine gute Idee, schade nur, dass die Nutzerdaten am Ende beim Kooperationspartner Yahoo und damit einem weiteren US-Großkonzern landen.<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/alternative-suchmaschinen-googeln-fuer-den-regenwald-statt-fuer-google-1.2116129"><em>sueddeutsche.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.wdr5.de/sendungen/politikum/estland108.html">Habt euch nicht so!</a></h3>
<p>Während wir Deutschen noch überlegen, wer im Internet auf unsere Daten Zugriff hat und wie diese gegen uns verwendet werden können, digitalisieren die Esten munter ihren gesamten Regierungsapparat. Online-Wahlen, Personalausweise mit Chip oder digitalisierte Grundbucheinträge und Gesundheitsakten – alles kein Neuland. Sorgen um die Datensicherheit sieht man eher fatalistisch. Natürlich könne trotz aller Bemühungen keine vollständige Sicherheit garantiert werden, aber es stelle ja auch keiner das Autofahren ein, nur weil er möglicherweise einen Unfall haben könnte.<br />
<a href="http://www.wdr5.de/sendungen/politikum/estland108.html">wdr5.de</a></p>
<h3><a href="http://www.tagesschau.de/inland/freiwillige-beginnen-fsj-101.html">Das FSJ auf dem Weg ins Neuland</a></h3>
<p>Gutes tun und gleichzeitig ein bisschen Orientierungshilfe für die berufliche Zukunft – das wollen tausende Jugendlicher, die jedes Jahr ein Freiwilliges Soziales Jahr beginnen. Jetzt hat sich die Bundesregierung etwas einfallen lassen, um das facebookaffine Jungvolk noch mehr zu begeistern und will dem FSJ den Zusatz „Digital“ verpassen. Barbara Schmickler geht für tagesschau.de der Frage nach, ob die Digitalisierung wirklich eine neue Form der Freiwilligenarbeit erforderlich macht oder hinter dem Vorstoß mal wieder nur politische Begriffskosmetik steckt.<br />
<a href="http://www.tagesschau.de/inland/freiwillige-beginnen-fsj-101.html"><em>tagesschau.de</em></a><br />
&nbsp;<br />
Foto: Screenshot<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/gutes-tun-im-boesen-netz-digitale-presseschau-kw36-141785/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
