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	<title>UMTS-Lizenz &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
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	<title>UMTS-Lizenz &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>UMTS: Der Lizenzerwerb war erst der Anfang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[nrieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Auktion]]></category>
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		<category><![CDATA[UMTS-Lizenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<b>Mit einem europäischen Rekordstand von knapp 100 Milliarden DM
endete am Donnerstag die Versteigerung der UMTS Lizenzen.Von den ursprünglich sieben Bietern konnten alle
sechs verbliebenen Unternehmen je eine kleine UMTS-Lizenz mit zwei Frequenzpaketen ersteigern.</b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Mit einem europäischen Rekordstand von knapp 100 Milliarden DM<br />
endete am Donnerstag die Versteigerung der UMTS Lizenzen.Von den ursprünglich sieben Bietern konnten alle<br />
sechs verbliebenen Unternehmen je eine kleine UMTS-Lizenz mit zwei Frequenzpaketen ersteigern.</b><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Wieviel kostet so eine Lizenz eigentlich?</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die <b>Deutsche Telekom</b> mit ihrer Mobilfunktochter T-Mobil (D1) muss für die zwei Frequenzpakete 16,58<br />
Milliarden Mark zahlen.<br />
16,52 Milliarden Mark muss <b>VIAG Interkom</b> für seine Lizenz aufbringen.<br />
Auch <b>Mannesmann Mobilfunk</b> (D2) konnte eine UMTS-Lizenz ersteigern: zum Preis 16,47 Milliarden Mark.<br />
Die Gruppe um <b>E-Plus/ Hutchinson</b> zahlt 16,42 Milliarden Mark für ihre Lizenz.<br />
Das Konsortium <b>3 G</b> ersteigerte seine Lizenz für 16,45 Milliarden Mark. Es kann im  Gegensatz zu den andern<br />
Bietern aber noch auf keinen einen eigenen  Kundenstamm aufbauen.<br />
<b>Mobilcom</b>, die mit France Télécom einen finanzstarken Partner hat, kostet die Lizenz 16,37 Milliarden Mark.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Was sich alle fragen: Woher kommt so viel Geld?</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Neben den Lizenzkosten müssen die Telekommunikationsunternehmen weitere zehn bis zwölf Milliarden Mark für<br />
den Aufbau der Netze aufbringen. Keine der Bieterfirmen verfügt über ein Volumen an eigenen liquiden Mitteln,<br />
die in Höhe des Kaufpreises eines mittleren Unternehmens liegen. Bankkredite allein reichen zur Finanzierung<br />
der teuren Lizenzen nicht aus. Philipp Schindera, Pressesprecher von T-Mobil, erläuterte, dass die Telekom<br />
die Summe über kurzfristige Kredite, eigene Rücklagen und Anleihen finanzieren werde.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch die anderen Unternehmen werden sich das Geld von den Finanzmärkten beschaffen. Das bedeutet die Ausgabe<br />
neuer <a href="http://www.boersenlexikon.de/aktie.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">Aktien</a> und<br />
<a href="http://www.boersenlexikon.de/anleihe.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Anleihen </a>.<br />
Allerdings drückt ein Überangebot an Anleihen die Kurse am Markt. Die Unternehmen müssten dann, um f&amp;ür<br />
Anleger dennoch attraktiv zu sein, ihre Papiere mit hohen Zinsen ausstatten, was ihre Finanzierung zusätzlich<br />
verteuern würde. Hinzu kommt eine herabgestufte Bewertung der<br />
<a href="http://informer2.comdirect.de/de/finanztools/lexikon/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Bonität</a> der Firmen,<br />
welche ebenfalls höhere Zinsen für Kredite und Anleihen zur Folge hätte.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die erste Hürde, die von den Telekommunikationsfirmen genommen werden muss, ist der Aufbau der<br />
Netzinfrastruktur. Zunächst gilt es einen Vertrag mit einem Lieferanten für den Aufbau der Netze<br />
auszuhandeln. Da europaweit fast gleichzeitig 60 UMTS-Mobilfunknetze aufgebaut werden, könnte es zu<br />
Kapazitätsengpässen der Zulieferer kommen. Wer also zuerst kommt, der baut zuerst.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bis Ende 2003 müssen dann 25 Prozent der Bevölkerung mit UMTS versorgt sein: das  verlangen die Auflagen,<br />
die mit dem Lizenzerwerb verbunden sind. Jedoch wird das Netz zunächst nur in den Ballungszentren zum<br />
Einsatz kommen und erst nach und nach, wie es schon bei GMS der Fall war, in weniger dicht besiedelte<br />
Gebiete vorstoßen. Schon allein deshalb, wird UMTS den &quot;alten&quot; Standard GMS nicht von heute auf morgen<br />
verdrängen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Mobilfunknutzer können sich über den Ausgang der Versteigerung freuen, denn mit den sechs<br />
UMTS-Netzbetreibern wird es in Deutschland einen scharfen Wettbewerb geben. Der Verbraucher kann also neben<br />
einem vielfältigen Angebot der konkurrierenden Unternehmen, auch mit fairen Preisen aufgrund des harten<br />
Konkurrenzkampfes rechnen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Mit dem Übergang von der LP zur CD vergleicht Schindera die neue UMTS-Technologie. Sie werde ein neues<br />
Zeitalter des Mobilfunkes eingeleiten. Vielfältige Möglichkeiten werden sich dem Nutzer bieten: drahtlose<br />
Netzwerk-Anbindung in Gebäuden und innerhalb einer Stadt, etwa um mit Notebooks und Organizern ständig<br />
&quot; online&quot;  zu sein. E-Commerce: das Einkaufen und bargeldlose Bezahlen von Waren und Dienstleitungen per Handy<br />
oder Palm, Datendienste für den mobilen Einsatz: Navigations- und Informationsdienste fürs Auto. Eben der<br />
Markt der Zukunft, schwärmt Schindera.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mobilfunklizenzen unter dem Hammer</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/mobilfunklizenzen_unter_dem_hammer-921/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[nrieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Auktion]]></category>
		<category><![CDATA[UMTS]]></category>
		<category><![CDATA[UMTS-Lizenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der Startschuss für die Versteigerung der begehrten Lizenzen des
drahtlosen Kommunikationssystems UMTS fiel am Montag, 31. Juli 2000 in Mainz. 10 Stunden täglich bieten
7 Unternehmen in der ehemaligen US-Kaserne, für das &#34;Universial Mobile Telecommunications System&#34; <a href="http://www.umts-forum.org/">UMTS</a>.
Bis der Hammer fällt, können unter Umständen Wochen vergehen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der Startschuss für die Versteigerung der begehrten Lizenzen des<br />
drahtlosen Kommunikationssystems UMTS fiel am Montag, 31. Juli 2000 in Mainz. 10 Stunden täglich bieten<br />
7 Unternehmen in der ehemaligen US-Kaserne, für das &quot;Universial Mobile Telecommunications System&quot; <a href="http://www.umts-forum.org/">UMTS</a>.<br />
Bis der Hammer fällt, können unter Umständen Wochen vergehen.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Mit im Boot sitzen die Betreiber der bestehenden vier digitalen GSM-Mobilfunknetze: Die Mobilfunktochter<br />
der Deutschen Telekom &#8211; T-Mobil, Mannesmann/Vodafone, E-Plus/KPN und Viag Interkom. Darüber hinaus<br />
pokern die zwei netzunabhängigen Dienstleister MobilCom und Debitel mit, sowie die Neueinsteiger ohne<br />
deutsche Partner: die spanische Telefonica und die finnische Sonera &#8211; die ihre Kräfte im sogenannten Group 3<br />
Konsortium gebündelt haben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In  Deutschland hat man sich ebenso wie in Finnland und England für das Verfahren der <a href="http://www.worldstocks.de/htm/versteigerung.htm">Versteigerung</a> entschieden.<br />
Im alternativen Schönheitswettbewerb, dem sogenannten &quot;Beauty Contest&quot;, setzt die zuständige<br />
Regulierungsbehörde einen Preis fest und bewertet die eingereichten Bewerbungen der Unternehmen nach<br />
Kriterien wie Netzdichte, Glaubwürdigkeit des Geschäftsplans, Investitionsvolumen und Beschäftigungseffekten.<br />
Den Zuschlag erhält dann eben das größte und finanzkräftigste Unternehmen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Es stellt sich die Frage, ob nicht auch bei der Versteigerung gerade die größten und finanzstärksten Unternehmen<br />
bevorteilt werden. Das Verfahren<br />
wurde gewählt, da es als das Transparentere angesehen wird und grundsätzlich jedem Unternehmen die<br />
Möglichkeit bietet, daran teilzunehmen, erläuterte der Pressesprecher der <a href="http://www.regtp.de/">Bundesregulierungsbehörde für<br />
Telekommunikation und Post (Reg TP)</a>, Rudolf Boll. Mit diesem Verfahren sind ebenso Verhandlungen nach dem<br />
Ende der Auktion möglich. So ist durch die Regulierungsbehörde sichergestellt, dass kleinere Unternehmen die<br />
keine Lizenz erhalten haben, die Netze als Service-Provider nutzen dürfen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Alle Firmen haben sich lange auf diese milliardenschwere Auktion vorbereitet, in der es darum geht,  ein Stück<br />
Zukunft zu ersteigern &#8211; den Zugang zur dritten Generation des Mobilfunks. Die erste Generation der<br />
Mobilfunknetze begann mit den analogen  A, B und C-Netzen. Die zweite Generation bilden die digitalen,<br />
derzeit vier Mobilfunknetze D1, D2, Viag Intercom und E-Plus, die über den <a href="http://www.mediendaten.de/gesamt/technikglossar">GSM</a>-Standard verfügen. Mit der<br />
Weiterentwicklung entstehen Systeme der dritten Mobilfunkgeneration, deren technischer Standard als<br />
&quot;IMT-2000&quot; (International Mobile Telecommunications Standard 2000) bezeichnet wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die neuen Technologie ermöglicht eine Datenübertragung von bis zu zwei Megabit pro Sekunde. Sie ist damit bis<br />
zu 30 Mal so schnell wie ISDN (64 kBit pro Sekunde) und bis zu 200 Mal schneller als heutige Handys (9,6 kBit<br />
pro Sekunde). Das Stichwort lautet wieder einmal Multimedia: Durch die größere Bandbreite und die schnelleren<br />
Übertragungsraten wird das Handy zu einer multimedialen Plattform, mit der Möglichkeit der Übertragung<br />
komplexer Datenpakete, Bilder und Filme. Eine Live-Videokonferenz wird, ebenso wie Mobiles Surfen im Internet,<br />
technisch realisierbar sein.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die neue Standardfamilie IMT 2000 ermöglicht es auch, weltweit mit ein und demselben Handy zu telefonieren.<br />
Universal System lautet das Zauberwort &#8211; ein weltumspannendes Netz , ohne Grenzen. Die Probleme, die bei<br />
GSM durch die drei konkurrierenden Systeme für Amerika, Japan und Europa entstanden, wird das UMTS Netz<br />
umgehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, denn die Einführung von UMTS erfordert den Aufbau einer neuen<br />
Funkinfrastruktur. Die Aufwendungen für dieses Projekt wird die Unternehmen weitere Milliarden kosten. Allerdings<br />
werden die zukünftigen Lizenzinhaber ein berechtigtes Interesse daran haben, die Netze  so schnell wie möglich<br />
aufzubauen, um den Rückfluss des bei der Versteigerung investierten Geldes zu ermöglichen. Annahmen, die<br />
hohen Kosten der Unternehmen würden auf die Mobiltelefonierer abgewälzt, konnte Stehpan Althoff, Sprecher von<br />
T-Mobil, nicht bestätigen. UMTS ergebe nur einen Sinn, wenn es schnell zu einem Massenmarkt mit vielen<br />
Kunden werde und die könne man eben nur mit niedrigen Kosten gewinnen. Der Wettbewerb der Firmen<br />
untereinander werde sein übriges tun, um die Preise zu drücken.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">2002 soll das erste Netz stehen, vorerst jedoch nur in den Ballungszentren. Um eine flächendeckende<br />
Versorgung zu gewährleisten, sind mit dem Erwerb der Lizenzen Auflagen verbunden. Bis Ende 2003 müssen<br />
25% und bis Ende 2005 die Hälfte der Bevölkerung mit dem neuen Netz abgedeckt werden.<br />
Der neue Standard wird GSM nicht übergangslos ablösen. Zu Beginn werden die Netze parallel laufen, wie es<br />
auch schon bei dem alten analogen C-Netz und den neuen digitalen Netzen der Fall war.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das alte C-Netz wird<br />
Ende 2000 nach 10 Jahren parallelen Betrieb abgeschaltet. Die Lizenzen für D1 beispielsweise laufen noch bis<br />
2009, doch wird der Fortbestand der digitalen Netze der zweiten Generation nicht nur von den Betreibern, sondern<br />
auch entscheidend vom Verhalten der Nutzer abhängig sein. Die derzeitigen Handys lassen sich im neuen Netz<br />
nicht mehr verwenden. Auf Grund der ständigen Verbesserung der Handytechnologie, sei es üblich, Handys<br />
regelmäßig auszuwechseln, so Althoff.  Diese Entwicklung sichert natürlich den<br />
E-Plus,  Viag Intercom oder auch D1 Shops wieder eine neue Verkaufsrunde, zumal die Akkus der meisten<br />
Handtelefone nach drei Jahren sowieso nicht mehr zu gebrauchen sind und man sich nach einem neuen Handy<br />
umschauen muss.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zum Ausgang der Versteigerung gibt es zahlreiche Aussagen. Darüber, wer letztendlich das Rennen macht und<br />
ob die Preise die Ergebnisse der anderen Länder übersteigen werden, können nur Spekulationen angestellt werden.<br />
In England war man von einer dreistelligen Milliardensumme ausgegangen, eine Erwartung, die sich nicht bestätigte.<br />
Bereits bei knapp 71,2 Milliarden DM (22,5 Milliarden Pfund Sterling) fiel der Hammer. Experten rechnen in<br />
Deutschland mit einem zweistelligen Milliardenbetrag, obwohl sich alle Beteiligten bisher nur sehr vorsichtig<br />
vorantasten. Es ist also mit mindestens zwei bis drei Wochen Verhandlungszeit zu rechnen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Sicher ist, dass<br />
die Regulierungsbehörde, eine Bundesbehörde des <a href="http://www.bundeswirtschaftsministerium.de/">Bundeswirtschaftsministeriums</a>, nach Beendigung der<br />
Verhandlungen den Erlös an den Bundesfinanzminister Eichel weiterleiten wird. Über die Verwendung des Geldes<br />
gibt es keine konkreten Pläne, bestätigte die Pressesprecherin Ulrike Schreckenberger. Der Erlös werde zur<br />
Schuldentilgung des Bundes verwendet. Man rechne jedoch im Bundesfinanzministerium nicht mit einer<br />
bestimmten Summe. Euphorische Prognosen jedoch hoffen, mit Erlösen von bis zu 120 Milliarden Mark einen<br />
historischen Überschusses in der Haushaltskasse des Bundes erwirtschaften zu können. Mit der damit<br />
verbundenen Zinsersparnis sollen Bereiche des Verkehrswesens und der Bildung gefördert werden. </span></p>
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