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	<title>Unterschriftensammlung &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Unterschriftensammlung &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Eine höchst erfreuliche Taktlosigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Bieber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die politische Entscheidungslandschaft in puncto Neue Medien ändert inzwischen
beinahe tägliche ihre Gestalt, daran hat offenbar auch der Millennium-Bug nicht rütteln können. Dem jüngst nach Berlin
umgezogenen Organisationswirrwarr fügen sich mit schöner Regelmässigkeit neue Facetten hinzu - sowohl im
institutionellen Hauptstadtgefüge, das nach den Worten von Jörg Tauss fest in der Hand einer
<br />
<a href="http://www.tauss.de/bn/NeueMedienBeauftragter.html">baden-württembergischen SPD-Connection</a> ist, wie auch
in der allmählich aufmüpfig werdenden Online-Gemeinde.</b></span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die politische Entscheidungslandschaft in puncto Neue Medien ändert inzwischen<br />
beinahe tägliche ihre Gestalt, daran hat offenbar auch der Millennium-Bug nicht rütteln können. Dem jüngst nach Berlin<br />
umgezogenen Organisationswirrwarr fügen sich mit schöner Regelmässigkeit neue Facetten hinzu &#8211; sowohl im<br />
institutionellen Hauptstadtgefüge, das nach den Worten von Jörg Tauss fest in der Hand einer<br />
<br />
<a href="http://www.tauss.de/bn/NeueMedienBeauftragter.html">baden-württembergischen SPD-Connection</a> ist, wie auch<br />
in der allmählich aufmüpfig werdenden Online-Gemeinde.</b></span></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Seit Dezember ist der aus Bruchsal stammende <a href="http://www.tauss.de/">Jörg Tauss</a><br />
offiziell Beauftragter der Bundestagsfraktion für &quot;Neue Medien&quot; und<br />
empfängt damit den symbolischen Lohn für seine Mühen, das Internet als<br />
Thema auf die politische Tagesordnung zu setzen. Der<br />
sozialdemokratische Online-Stratege wähnt mit dem parlamentarischen<br />
Staatssekretär <a href="http://www.siegmar-mosdorf.de/">Siegmar Mosdorf</a> (Esslingen) einen erfahrenen Gewährs- und nach dem Wechsel von <a href="http://www.bury.de/">Hans-Martin Bury</a> (Bietigheim) ins Kanzleramt einen weiteren &quot;Landsmann&quot; an seiner digitalen Seite.</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch auf Seiten der Opposition bewegt sich etwas: <a href="http://www.m4m.de/">Martin Mayer</a><br />
(Siegertsbrunn), Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag für<br />
Bildung, Forschung, Kultur, Medien und Telekommunikation, hatte sich im<br />
vergangenen Jahr als Wortführer bei der <a href="http://www.cducsu.bundestag.de/texte/anfrag1l.htm">Großen Anfrage zur Informationsgesellschaft</a><br />
hervorgetan, sucht bisweilen die parlamentarische Konfrontation mit der<br />
baden-württembergischen Online-Riege und meldet offenbar Ansprüche auf<br />
die Besetzung eines ähnlichen Expertenpostens an.</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein<br />
nicht unspannendes Aufeinandertreffen gerade dieser beiden<br />
Multimediapolitiker ist seit einiger Zeit auf den Seiten der Initiative<br />
<a href="http://www.ungetaktet.de/">&quot;Internet ohne Taktung&quot; (IOT)</a> zu<br />
beobachten. Der Berliner Student Philipp Sudholt hat mit dieser<br />
Online-Kampagne für einen preisgünstigeren Netzzugang einen Stein ins<br />
Rollen gebracht, der die Probleme und Defizite der deutschen<br />
Multimediapolitik mustergültig einem breiteren Publikum vor Augen<br />
führt. Die Initiative hat sich clever in das verworrene Netz aus<br />
politischen Akteuren und Semi-Zuständigkeiten platziert und versucht,<br />
die diversen Gremien gegeneinander auszuspielen &#8211; als Zielscheibe der<br />
Online-Unterschriftensammlung nennt Sudholt explizit die <a href="http://www.regtp.de/"> Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post</a>.<br />
Vorgeworfen wird der erst 1998 gegründeten Bundesbehörde eine verfehlte<br />
Politik hinsichtlich der Rahmenbedingungen für den Wettbewerb auf dem<br />
liberalisierten Telekommunikationsmarkt. Dieser vergleichsweise junge<br />
politische Akteur, gewissermaßen als &quot;Spin-Off&quot; aus dem alten<br />
Postministerium hervorgegangen, bekommt nun die Vielschichtigkeit<br />
seines Aufgabenbereiches zu spüren. Die Online-Aktivisten beklagen das<br />
Nichteinlösen des &quot;Infrastrukturauftrags&quot; der Behörde, die sich ins<br />
Stammbuch geschrieben hat, &quot;den Wettbewerb zu fördern und<br />
flächendeckend angemessene und ausreichende Dienstleistungen zu<br />
gewährleisten.&quot; Ohne die Einrichtung von <a href="http://www.taz.de/tpl/2000/01/06.fr/ibox?Ueber=&amp;re=is&amp;name=a0137">Pauschalpreisen für die Internet-Nutzung</a><br />
könne dies jedoch nicht erfüllt werden und daher bestimmen die<br />
&quot;Einführung eines zeitlich nicht getakteten Zugangs zum Internet&quot;, die<br />
&quot;Zerschlagung des unglückseligen Kartells Kabelnetz und Telefonnetz&quot;<br />
sowie eine teilweise &quot;Novellierung des Telekommunikationsgesetzes&quot; den <a href="http://ungetaktet.rheincity.de/forderungen.html">Forderungskatalog</a> der IOT.</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bei<br />
der Durchführung der Online-Kampagne setzt IOT recht geschickt auf die<br />
Potenziale des dezentral organisierten Netzes, wie etwa ein<br />
&quot;Schneeball-Prinzip&quot; zur Stimmensammlung &#8211; nicht nur auf der<br />
IOT-Homepage können Unterstützungsbekundungen abgegeben werden, ein<br />
kleiner HTML-Baukasten ermöglicht auch den Ausbau der eigenen Website<br />
zur digitalen Sammelstelle. Wöchentlich werden die fünf erfolgreichsten<br />
Unterschriftensammler mit der Aufnahme in eine Bestenliste auf der<br />
IOT-Homepage belohnt. Philipp Sudholt betont im <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/sudholt.shtml">politik-digital-Interview</a><br />
die Multiplikations- und Informationsmöglichkeiten des Internet: &quot;Je<br />
mehr Gelegenheiten man nutzt, um seine Listen zu präsentieren, desto<br />
mehr Leute kann man erreichen und von seiner Argumentation überzeugen.<br />
Wie bei einer Unterschriften-Sammlung in einer Fußgängerzone bieten wir<br />
auch &#8211; nur einen Mausklick entfernt &#8211; ausführliche Möglichkeiten zur<br />
Information über Fakten und Hintergründe.&quot; Die gewählte Form des<br />
&quot;Unterschriftenbanners&quot; knüpft an die Tradition älterer<br />
Online-Protestaktionen an, die meist noch eine klare Trennung zwischen<br />
Sympathiebekundung mittels Protestschleife (&quot;Ribbon&quot;) und Unterstützung<br />
per E-Mail-Unterschrift einhielten.</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein weiterer Mosaikstein der IOT-Strategie ist eine enge Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Online-Magazin <a href="http://userpage.fu-berlin.de/%7Edittbern/Telekom/Offline.html">&quot;T-Off&quot;</a>,<br />
das sich als informierende Bürgerinitiative versteht und mit einer<br />
Vielzahl von Dokumentationen die &quot;Probleme mit der Telekom- munikation&quot;<br />
(sic) begleitet. Die IOT-Website übernimmt dabei die Rolle eines<br />
&quot;Katalysators&quot; und reicht die interessierten Onliner an die<br />
Materialsammlung weiter. So geschehen auch im Falle der noch recht<br />
zaghaften Bundestagsdiskussion um die &quot;flat-rates&quot; für den<br />
Internet-Zugang. Die entsprechenden <a href="http://userpage.fu-berlin.de/%7Edittbern/Telekom/Politik/5.html#MM_Fragen">Auszüge aus dem Plenarprotokoll des Bundestages vom 1.12.1999</a><br />
werden bei &quot;T-Off&quot; publiziert und mit weiterführenden Querverweisen<br />
versehen. Dies ist an sich zwar ein eher unspektakuläres Vorgehen, das<br />
allerdings dadurch an Bedeutung gewinnt, dass der Bundestag selbst die<br />
Texte nur als Datenpaket zum Herunterladen anbietet. Digitale<br />
Publikation und redaktionelle Nachbereitung können somit als gute<br />
Beispiele für die vielzitierten Möglichkeiten zur Herstellung von<br />
Transparenz via Internet gelten. Allerdings müssen offenbar engagierte<br />
Bürgeriniativen den politischen Akteuren dabei ein wenig auf die<br />
Sprünge helfen.</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Solche<br />
Aufklärungsarbeit zeitigt für die beteiligten Politiker allerdings<br />
nicht unbedingt angenehme Folgen: Im Ping-Pong-Spiel der Websites macht<br />
IOT aus dem Verlauf der Fragestunde dann sogleich den <a href="http://ungetaktet.rheincity.de/fall_mosdorf.html">&quot;Fall Mosdorf&quot;</a>.<br />
Die bislang ausbleibende Reaktion auf einen IOT-Brief an den<br />
Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium wird<br />
schnell als Enttäuschung gedeutet und liefert neues Wasser für die<br />
virtuellen Aktionsmühlen. Allerdings könnte sich eine allzu schnell<br />
steigende Einmischungsquote auch kontraproduktiv auswirken &#8211; nicht jede<br />
Äusserung (oder Nicht-Äusserung) der Politiker ist einen digitalen<br />
Aufschrei wert&#8230;</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das<br />
kombinierte Engagement einer&quot;aktivierenden&quot; und einer<br />
&quot;dokumentierenden&quot; Website hat inzwischen einen ansehlichen<br />
Informationscocktail entstehen lassen. Die Vorgehensweise des<br />
Kampagnen-Duos IOT/T-Off macht deutlich, wie sich Schnittstellen<br />
zwischen informierter Netzgemeinde und einer offenbar immer stärker<br />
sensiblisierten Politik ausbilden können. Ob allerdings ein direkter<br />
kausaler Zusammenhang zwischen Netzaktion und materialer<br />
Politikentscheidung hergestellt werden kann, wird sich spätestens dann<br />
zeigen, wenn die &quot;taktlosen&quot; Netznutzer die Resultate ihrer<br />
Sammlungsbewegung analogisieren und als Papierpaket zur<br />
Regulierungsbehörde nach Bonn tragen. Es sind bereits 1000 Din<br />
A4-Seiten bedruckt&#8230;</span></span></p>
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		<item>
		<title>Interview mit Philip Sudholt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffen Wenzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgeriniative]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Sudholt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein Interview mit Philip Sudholt, dem Initiator der Netzkampagne
&#34;Internet ohne Taktung&#34;, über digitale Kampagnenführung
am eigenen Schreibtisch.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein Interview mit Philip Sudholt, dem Initiator der Netzkampagne<br />
&quot;Internet ohne Taktung&quot;, über digitale Kampagnenführung<br />
am eigenen Schreibtisch.</span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Initiator der Netzkampagne &quot;Internet ohne Taktung&quot;</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Erklärtes Ziel der Initiative &quot;<a href="http://www.ungetaktet.de/">Internet ohne Taktung</a>&quot; ist es,  die Öffentlichkeit und die Politik  auf die Probleme aufmerksam zu machen,<br />
die durch die  Hochpreispolitik bei Internetzugängen in Deutschland entstanden sind.<br />
</span>
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkampagnen/images/psudholt.jpg" alt="Philip Sudholt" border="1" height="231" hspace="0" vspace="0" width="150" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Philip Sudholt</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Sie sammeln die Unterschriften nicht nur über Ihre site, sondern in<br />
einer Art Schneeballsystem: Auch andere können auf ihren Homepages<br />
Unterschriften sammeln und dann weiterleiten. Was versprechen Sie sich<br />
von diesem System?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Philip Sudholt:</b> Es ist ja wie bei Unterschriftensammlungen im echten Leben auch: Je mehr<br />
Gelegenheiten man nutzt, um seine Listen zu präsentieren, desto mehr Leute<br />
kann man erreichen und von seiner Argumentation überzeugen. Wie bei einer<br />
Unterschriften-Sammlung in einer Fußgängerzone bieten wir auch &#8211; nur einen<br />
Mausklick entfernt &#8211; ausführliche Möglichkeiten zur Information über Fakten<br />
und Hintergründe.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nach unserer Meinung ist das Thema &quot;Pauschaltarif&quot; so wichtig für das<br />
gesamte deutsche Internet, daß man auch an den verschiedensten Stellen<br />
darüber seine Meinung gegenüber der Politik kundtun können muß. Man<br />
erreicht so die User aus vielfältigen Bereichen des Internets.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Im Interview mit der &quot;Taz&quot; nennen Sie die Regulierungsbehörde als<br />
Adressat. Zielen Sie auch auf deren Website bzw. gibt es ein<br />
Online-Protestschreiben oder werden die Unterschriften nur analog<br />
weitergeleitet?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Philip Sudholt:</b> Unsere Unterschriften werden wir voraussichtlich im Februar zuständigen<br />
Politikern bei der Bundesregierung übergeben, die ja die Aufsicht über die<br />
RegTP zu führen hat. Wir müssen dabei den Politikern klar machen, daß das<br />
Anliegen der Initiative &quot;Internet ohne Taktung&quot; wirklich von vielen Bürgern<br />
unterstützt wird. Denn viele unserer Politiker wissen ganz einfach nicht,<br />
wie wichtig fairere Internettarife für die Entwicklung des Internets in<br />
Deutschland sind. Erste Politiker haben sich ja schon auf unseren Webseiten<br />
gemeldet.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Wie positioniert sich <a href="http://www.ungetaktet.de/">ungetaktet.de</a> im<br />
Netz (z.B. Suchmaschinen, Banner, Mailinglisten)?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Philip Sudholt:</b> Wir fordern alle Besucher dazu auf, auf ihren eigenen Webseiten mit Bannern<br />
zu uns zu linken. Neben unserem Unterschriften-Banner, mit dem auf jeder<br />
Webseite Unterschriften geammelt werden können, stellen wir natürlich auch<br />
noch ganz normale Grafiken zur Verfügung.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zudem betreiben wir Newsletter und eine Mailingliste, auf der Themen<br />
diskutiert werden.<br />
Auf jeden Fall vermeiden möchten wir Massenaufrufe im Usenet oder durch<br />
Kettenbriefe; durch solche Aktionen macht man sich im Internet sehr schnell<br />
unbeliebt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Gibt es Kooperationen mit anderen potenziellen Partnern wie<br />
Verbänden oder Verbraucher-Vereinigungen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Philip Sudholt:</b> Bislang nicht, wir suchen aber Kontakt zu Parteien, Politikern, Firmen und<br />
anderen Verbänden, auch zu internationalen Initiativen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Wie finanziert sich die Site bzw. die Unterhaltung der Site?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Philip Sudholt:</b> Rein privates Engagement und ein Webspaceprovider, der sich dazu<br />
bereit erklärt hat, uns umsonst zu hosten 😉</span></p>
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