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	<title>Urheberrechte &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Urheberrechte &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Digitale Presseschau 13/2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophie Bachmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 15:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechte]]></category>
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		<category><![CDATA[Lammert]]></category>
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					<description><![CDATA[Über ein französisches Dorf, das neidisch auf das Breitbandnetz in Deutschland schielt, über siegreiche Piraten, das erfolgreiche Wikipedia-Konzept, ein missglücktes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über ein französisches Dorf, das neidisch auf das Breitbandnetz in Deutschland schielt, über siegreiche Piraten, das erfolgreiche Wikipedia-Konzept, ein missglücktes Interview mit Norbert Lammert und die Wut der Tatort-Autoren &#8211; dies und mehr in der digitalen Presseschau.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;" align="center"><strong><br />
</strong></p>
<h3 align="center"><strong>Video der Woche</strong></h3>
<p>[youtube http://www.youtube.com/watch?v=NV4moVUjDGU&amp;w=560&amp;h=315]</p>
<p>Im elsässischen Dorf Chamlampé ist die Stimmung gespalten: Rund die Hälfte des Dorfes will deutsch werden. Grund ist die schlechte Internetverbindung an der deutsch-französischen Grenze. Einige Bewohner überqueren deshalb den Rhein, um in deutschen Internetcafés zu surfen und Jugendliche zapfen illegal deutsche Internetverbindungen an&#8230; &#8211; das behauptet dieses virale Video der Woche.</p>
<p><a href="http://internetundpolitik.wordpress.com/2012/03/25/unwahrscheinlichkeitsdrive/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Unwahrscheinlichkeitsdrive der Piraten</a></p>
<p>Der Erfolgskurs der Piraten setzt sich im Saarland fort. Doch wird er die Partei auch in andere Länderparlamente führen? Christoph Bieber versucht in seinem Blogeintrag auf  „Internet und Politik“ der Hysterie um die Piraten entgegenzuwirken, indem er einen sachlichen Überblick darüber gibt, wie sich die Piraten in den unterschiedlichen Bundesländern organisieren.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13947532/Naives-Schmalspur-Programm-analoger-Biederkeit.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Naives Schmalspur-Programm analoger Biederkeit</a></p>
<p>Ulf Poschardt auf Welt Online lässt im Gegenzug kein gutes Haar an den Piraten. Er sieht nicht mehr als eine Protestpartei in ihnen und wirft den „Dilettanten“ u.a. Parlamentsverachtung, Schmalspur-Programm und Naivität vor. Die Piraten zu schonen, sei auf Dauer fatal.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/article106126231/Wir-sind-Wikipedia.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wir sind Wikipedia</a></p>
<p>Auf Welt Online stellt Philip Volkmann-Schluck eine Reihe von Köpfen vor, die die Internet-Enzyklopädie Wikipedia mit ihrem Wissen befüttern. Die enorme Bandbreite des Online-Lexikons werde erst dann nachvollziehbar, wenn man die Autoren erzählen lasse, wie sie auf die Ideen zu ihren Beiträgen kommen.</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/internet-neue-politische-macht/6369418.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neue politische Macht</a></p>
<p>Im Tagesspiegel beschreibt Jost Müller-Neuhof neue Mächte, die das Internet zu Tage fördert. Die  Menschen seien verunsichert, weil Hackerbanden, virale Videos und die Kultur des Teilens die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen lassen.</p>
<p><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/03/norbert-lammert-internet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Missverständnis des Norbert Lammert: Der Mensch ist dem Menschen ein Nachrichtenfilter</a></p>
<p>Auf seinem Blog Indiskretion Ehrensache analysiert Thomas Knüwer die Antworten Norbert Lammerts aus einem Interview mit dem Spiegel und kommt zu dem Ergebnis, dass Bundestagspräsident Lammert sich mit seiner Position zum Internet meilenweit von der Wirklichkeit der Wähler entfernt habe.</p>
<p><a href="http://www.drehbuchautoren.de/nachrichten/2012/03/offener-brief-von-51-tatort-autoren-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offener Brief von 51 Tatort-Autoren</a></p>
<p>Gestern haben sich 51 Autoren der ARD-Krimireihe „Tatort“ auf der Seite des Verbands Deutscher Drehbuchautoren für ein Leistungsschutzrecht ausgesprochen und protestieren in einem offenen Brief gegen die Umsonstkultur im Netz und das Bild der &#8220;bösen Verwerter&#8221;.</p>
<p>Die Antwort des Chaos Computer Clubs auf den Brief der „prädigitalen Ignoranten mit Rechteverwertungsfetisch“ ist hier zu finden: <a href="http://ccc.de/updates/2012/drehbuchautoren" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://ccc.de/updates/2012/drehbuchautoren</a></p>
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		<title>Digitale Presseschau 12/2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophie Bachmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 14:05:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymous]]></category>
		<category><![CDATA[Auswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Reizüberflutung]]></category>
		<category><![CDATA[Störerhaftung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer sind die Gewinner des Urheberrechts, wer versteckt sich hinter Anonymous, wer kontrolliert die Auswahlmöglichkeiten im Netz und wer liegt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer sind die Gewinner des Urheberrechts, wer versteckt sich hinter Anonymous, wer kontrolliert die Auswahlmöglichkeiten im Netz und wer liegt vorne im Onlinewahlkampf der USA? &#8211; die Antworten und mehr in dieser digitalen Presseschau. </strong></p>
<p style="text-align: left" align="center"><strong><br />
</strong></p>
<h3 align="center"><strong>Video der Woche</strong></h3>
<p>[youtube http://www.youtube.com/watch?v=OEVsCLVsDR4&amp;w=560&amp;h=315]</p>
<p>Das NDR Magazin Zapp berichtet in seinem Beitrag über das Urheberrecht aus Sicht der Journalisten. Der Madsack-Verlag verlangt jetzt Geld für Onlineartikel, beteiligt die Verfasser jedoch nicht am Gewinn. Dieses Beispiel zeigt, wie wenig die Journalsiten vom Leistungsschutzrecht profitieren könnten.</p>
<p><a href="http://www.freitag.de/wochenthema/1212-das-spiel-ist-aus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was will Anonymous?</a></p>
<p>Gabriella Coleman kommt im Freitag zu dem Ergebnis, dass die unterschiedlichen Charaktere der Akteure bei Anonymous und deren lose Organisation es unmöglich machen, ein umfassendes Bild der Gruppe zu zeichnen. Sie stellt jedoch fest, dass die Mitglieder eins vereint:  Auf Kosten anderer zu lachen.</p>
<p><a href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:top-oekonomen-esther-dyson-wird-das-internet-schliessen/70012218.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Esther Dyson &#8211; Wird das Internet schließen?</a></p>
<p>Im Internet kann man schnell das Gefühl bekommen, dass große Firmen wie Facebook und Apple den Markt kontrollieren und die Spielregeln bestimmen. In der Financial Times Deutschland äußert sich Esther Dyson dennoch optimistisch, dass die Nutzer auch weiterhin viele Auswahlmöglichkeiten haben werden.</p>
<p><a href="http://diskurs.dradio.de/2012/03/20/der-ort-des-politischen-in-der-digitalen-medienwelt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt </a></p>
<p>Thomas Krüger stellt bei diskurs.dradio.de fest, dass die durch den digitalen Wandel entstehende Mitmachdemokratie die Arbeit der Politiker und der öffentlich-rechtlichen Institutionen verändert. Wenn keine kompetente Mediengesellschaft aktiviert werde, drohe die Diktatur der „GutVernetzten“.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/folgen-der-internet-revolution-digitaler-wake-up-call-1.1313387" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitaler Wake-up-Call </a></p>
<p>Wie soziale Netzwerke und die Reizüberflutung im Internet auf uns wirken beschäftigt Bernd Graff von der Süddeutschen Zeitung. In seinem Artikel stellt er verschiedene Positionen in der herrschenden Debatte dar.</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1710995/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Ein ziemlich gläsernes Wählerprofil“ in den USA</a></p>
<p>Der Internetwahlkampf in den USA basiert in beängstigender Weise auf der genauen Kenntnis der Profile der Wähler. Wie einfach Politiker an deren Daten gelangen, erklärt der Politikberater Julius van de Laar im Gespräch mit Susanne Führer bei Deutschlandradio Kultur.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-03/stoererhaftung-wlan-oberholz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freie WLANs werden aus Angst vor Störerhaftung selten</a></p>
<p>Kai Biermann berichtet in der Zeit über ein Dilemma: Die Bundesregierung möchte einerseits freies Internet an öffentlichen Plätzen zur Verfügung stellen, damit jeder Bürger die Möglichkeit hat online zu sein, andererseits bieten viele Cafés inzwischen kein kostenloses WLAN mehr an, weil sie als Besitzer des Routers haften, wenn ihre Kunden Urheberrechtsverletzungen begehen.</p>
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		<title>„Hollywood raus aus den Parlamenten!“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 11:11:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechte]]></category>
		<category><![CDATA[geistiges]]></category>
		<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Zustimmung der Bundesregierung zum umstrittenen Handelsabkommen ACTA lag seit Freitag auf Eis. Trotzdem versammelten sich am Samstag mehrere tausend [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/hollywood-raus-aus-den-parlamenten/acta-artikelbild/" rel="attachment wp-att-11134"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-11134" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ACTA-Artikelbild.png" alt="" width="195" height="119" /></a>Die Zustimmung der Bundesregierung zum umstrittenen Handelsabkommen ACTA lag seit Freitag auf Eis. Trotzdem versammelten sich am Samstag mehrere tausend Menschen im Berliner Zentrum, um am internationalen Protesttag gegen die geplanten Reglungen zum Schutz von Patenten  und geistigem Eigentum zu protestieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Sonne schien zwar, aber es war bitterkalt am Samstagmittag im Berliner Zentrum. Trotz Bundesliga-Fußball im Fernsehen und Filmstars auf den roten Teppichen hatten sich hier genauso wie in etwa 60 anderen deutschen Städten zahlreiche zumeist junge Menschen versammelt und versuchten, begleitet von Trillerpfeifen und Technomusik, die eisigen Temperaturen zu ignorieren. Gegen die Filmindustrie, die aktuell in Berlin versammelt ist, richtete sich ein Teil des Protests, zu dem sich nach den <a href="http://netzpolitik.org/2012/das-internet-geht-auf-die-strase-zehntausende-demonstrieren-gegen-acta/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angaben</a> von Mitveranstalter Markus Beckedahl „rund 10.000 Teilnehmer“ in der Hauptstadt zusammenfanden.</p>
<p>Das sogenannte „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“ (ACTA) ist ein multilaterales Handelsabkommen, das ursprünglich von den USA und Japan initiiert wurde. Ziel des Abkommens sind der Schutz von Patenten und internationale Standards für die Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte. Der Protest, der zunächst vor allem in Polen zu einer öffentlichen Bewegung wurde, richtet sich gegen unpräzise Formulierungen in dem Dokument und dessen Zusatzprotokollen. Kritisiert wird zudem die angestrebte Provider-Haftung beziehungsweise eine damit einhergehende verstärkte Kontrolle des Datenverkehrs von Internet-Nutzern.</p>
<p>Was aber wird konkret gefordert, nachdem das ACTA-Abkommen außer in Polen, Lettland, Tschechien und der Slowakei auf Drängen der Bundesjustizministerin nun auch in der Bundesrepublik vorerst gestoppt worden ist? Die FDP-Politikerin hatte die deutsche Zustimmung zu ACTA am Freitag zunächst zurückgezogen und diesen Schritt mit einer noch ausstehenden Offenlegung aller Dokumente und <a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/home/schwerpunkt/itnews/TechNews/acta-vertragsentwurf-am-kippen-507258/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&amp;_vl_pos=3.2.DT" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nebenansprachen</a> begründet. Die Ministerin erntete umgehend <a href="http://www.n-tv.de/technik/Justizministerin-fordert-Klarheit-article5480061.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kritik</a> vom Koalitionspartner, und auch die Berliner Demonstranten waren keinesfalls überzeugt. Der „schwarze Peter“ sei lediglich an das Europäische Parlament abgeschoben worden, bemängelten die Redner zum Auftakt der Demonstration diese jüngsten Entwicklungen übereinstimmend.</p>
<h3>Kritik an intransparentem Entstehungsprozess</h3>
<p>Zwar wurden in den einleitenden Worten schrittweise Entschärfungen des ursprünglichen Entwurfs zugestanden. Die Kritik prominenter Netzaktivisten aber bleibt, und so forderte <a href="http://www.wikimedia.de/wiki/Hauptseite" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikimedia</a> Deutschland- Mitstreiter Jan Engelmann in seiner Rede dann auch, „den Ratifizierungsprozess nicht nur auszusetzen, sondern zu stoppen“. Zuvor hatten bereits Matthias Spielkamp von <a href="http://www.irights.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iRights.info</a> sowie Markus Beckedahl auf den nach ihrer Meinung intransparenten <a href="http://www.taz.de/Acta-in-Deutschland/!87527/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entstehungsprozess</a>, den Einfluss von Wirtschaftslobbyisten bei der Verhandlung des Abkommens und die zahlreichen, für weitere rechtliche Verschärfungen offenen Formulierungen hingewiesen. Man müsse „den Vertrag politisch lesen“, so Beckedahls Warnung.</p>
<p>Politisch war auch die Unterstützung für die Berliner Großkundgebung. Überparteilich unterstützt wurde der kreative und laute, jedoch friedliche Protest in der Hauptstadt von Parteien, Vereinen und Initiativen wie dem Berliner Landesverband von  Bündnis 90/Die Grünen, dem Landesverband der Linken, dem Forum Netzpolitik der Berliner SPD, den Jusos und der Grünen Jugend, dem Chaos Computer Club, dem Verein Digitale Gesellschaft e.V. und zahlreichen weiteren Initiativen. Darüber hinaus hatten auch Einzelpersonen, wie der Berliner Piraten-Fraktionschef Andreas Baum oder die Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses Anja Schillhaneck den Aufruf zur Demonstration unterstützt und sich mit anderen Landespolitikern auf die Route durch die Innenstadt gemacht.</p>
<p>Martin Delius, der parlamentarische Geschäftsführer der Piraten-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, zeigte sich am Rande des Protestzuges begeistert von der Menge der Teilnehmer. Er habe nicht damit gerechnet, dass sich so viele tausend Menschen für den Protest mobilisieren ließen. Zugleich räumte Delius aber ein, dass es für die Piraten als Oppositionsfraktion auf Landesebene schwierig sei, konkretes Handeln gegen ACTA in die Wege zu leiten. Selbstverständlich könne man aber „Bundesratsinitiativen fordern“. Ganz so diplomatisch und differenziert waren nicht alle Demonstranten gestimmt. Ein Teilnehmer mit Guy Fawkes-Maske und Antifa-Flagge bekundete, für ihn persönlich seien „Eigentumsrechte generell überbewertet“.</p>
<p>Voraussichtlich im Juni dieses Jahres werden die Mitglieder des Europäischen Parlaments über ACTA abstimmen. Nach der nationalen und internationalen Mobilisierung des vergangenen Samstags ist nur noch schwerlich vorstellbar, dass die Debatte bis dahin wieder abebben wird.</p>
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		<title>Der Copyright-Kämpfer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Würdinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 15:26:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[iRights.info]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Spielkamp]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/Spielkamp1.jpg" alt="Matthias_Spielkamp" title="Matthias_Spielkamp" height="125" align="left" width="130" />Weder Lobbyist noch Aktivist – der Berliner Journalist Matthias Spielkamp befasst sich seit Jahren mit digitalen Urheberrechten. Und möchte einen unabhängigen und neutralen Beitrag leisten. Der Mitbegründer des Informationsportals iRights.info im Porträt. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-6715" title="Matthias Spielkamp" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/matthias_spielkamp1.png" alt="" width="185" height="217" />Weder Lobbyist noch Aktivist – der Berliner Journalist Matthias Spielkamp befasst sich seit Jahren mit digitalen Urheberrechten. Und möchte einen unabhängigen und neutralen Beitrag leisten. Der Mitbegründer des Informationsportals iRights.info im Porträt.</p>
<p>Dass er Journalist werden will, stand für Matthias Spielkamp früh fest &#8211; bereits zu Paderborner Schulzeiten gründete er mit Freunden eine unabhängige Schülerzeitung und nach dem Abitur folgten die ersten von vielen redaktionellen Praktika. Der &#8220;Erstkontakt&#8221; mit dem damals noch in den Kinderschuhen steckenden Medium Internet erlebte er 1993. Nicht in Deutschland, denn dort hatte zu diesem Zeitpunkt noch kaum jemand von dem neuen Medium gehört. Erst 1993 kam der erste grafikfähige Webbrowser namens Mosaic in den USA auf den Markt. Spielkamp hielt sich zu diesem Zeitpunkt für sein Journalistikstudium in Boulder an der University of Colorado auf. &#8220;Wir haben dort damals schon das Internet zur Recherche genutzt &#8211; mit Tools wie Gopher, die heute kein Mensch mehr kennt,&#8221; erklärt der heute 41-Jährige.</p>
<p>Zurück in Deutschland hatte er im Jahr 2000 sein Schlüsselerlebnis mit dem Urheberrecht, das ihn dazu bewog, sich intensiv mit dem bis dahin kaum behandelten Thema auseinanderzusetzen. Der freiberuflich tätige Journalist hatte die Buyout-Geschäftsbedingungen des Süddeutschen Verlags zugeschickt bekommen, mit denen sich die Süddeutsche Zeitung alle Rechte an seinen Artikeln sichern wollte. Für eine marginale Honorarerhöhung von fünf Prozent, was ungefähr sechs Cent pro Zeile ergeben hätte, wollte der Verlag seine Beiträge auch für die eigene Webseite nutzen und sie in kostenpflichtige Archive einstellen. &#8220;Das war ein unverschämtes Angebot, aber was ich zu der Zeit noch nicht ahnen konnte war, dass es das beste war, das ich je in dieser Hinsicht bekommen würde.&#8221; Andere Verlage wollten für die weitere Nutzung keinen einzigen Cent bezahlen. Von da an sei es nur ein kurzer Weg zu der Erkenntniss gewesen, wie wichtig, umkämpft und politisch relevant das Thema Urheberrecht im digitalen Zeitalter sei, berichtet Spielkamp.</p>
<p>Heute ist Matthias Spielkamp in Sachen Urheberrecht ein fundierter Experte und viel gefragter Gesprächspartner. Seine Essays und Expertisen erscheinen in Büchern und Fachzeitschriften, aber ebenso in Tages- und Wochenzeitungen wie die Zeit, FAZ, Spiegel Online oder in der taz. Spielkamp gelingt es, das sperrige und trockene Thema für jedermann verständlich aufzubereiten. Zuletzt war er Sachverständiger der <a href="https://enquetebeteiligung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquete-Kommission Internet und Digitale Gesellschaft</a> des Deutschen Bundestags. Spielkamp engagiert sich aber auch in der Aus- und Fortbildung von Nachwuchsjournalisten – er vermittelt das Handwerkszeug des Online-Journalismus an verschiedenen Akademien und Journalistenschulen. Seine große Leidenschaft ist und bleibt aber das Urheberrecht. Als Gründungsredakteur war er 2005 entscheidend an der Entstehung des mehrfach prämierten Urheberrechtsportals &#8220;<a href="http://irights.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iRights.info</a> – Urheberrecht in der digitalen Welt&#8221; beteiligt, seit 2009 ist er dessen Projektleiter. Trotz klarer Positionierung möchte Spielkamp das Portal keinesfalls als Lobbyinstrument verstanden wissen, iRights.info sei vielmehr ein Informationsangebot, das über die wichtigsten und jeweils aktuellen Aspekte des Urheberrechts berichten soll. &#8220;Das tun wir unabhängig und neutral. Beim Lesen unserer Artikel wird jedem schnell klar werden, dass wir einer Ausweitung des Urheberrechts zugunsten der Verwertungsindustrie sehr kritisch gegenüberstehen. Diese Einschätzung beruht aber auf unabhängiger Analyse der Situation.&#8221;</p>
<p>Die derzeitigen Entwicklungen beim Urheberrecht begleitet Spielkamp als kritischer Beobachter, wobei ihm insbesondere das kürzlich verabschiedete <a href="http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2010/december/tradoc_147079.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ACTA-Abkommen</a> ein Dorn im Auge ist. Nicht nur der überbordende Einfluss von Verlagen sowie Musik- und Filmindustrie, sondern auch das intransparente Zustandekommen des Abkommens stößt bei ihm auf Unverständnis: &#8220;Das alles war in einem so unfassbaren Ausmaß intransparent, undemokratisch und von Partikularinteressen gesteuert. Jeder, der den ACTA-Prozess nur entfernt verfolgt hat, muss diesen Eindruck bekommen&#8221;. Und er ergänzt: &#8220;Allen, die sich jahrelang unermüdlich um Transparenz bemüht haben, gebührt größter Respekt, denn sie sind von der EU-Kommission und den Regierungen der beteiligten Staaten mit unglaublicher Unverfrorenheit behandelt worden&#8221;. Ob sich seiner Einschätzung nach durch den Erfolg der Piratenpartei die Einstellung der Politik zum Urheberrecht und zur Netzpolitik allgemein ändern wird? Davon ist Spielkamp überzeugt und glaubt, dass die etablierten Parteien lernen werden müssen, mit dem Thema Netzpolitik auf Wählerfang zu gehen. Bei den Inhalten selbst ist er sich nicht so sicher: &#8220;Was sich ändern wird und ob mir gefallen wird, wie es sich ändert, kann man aber jetzt noch nicht voraussagen.&#8221;</p>
<p>In netzpolitischen Themen hinkt Deutschland oftmals den Entwicklungen in Übersee hinterher. Nicht so in der Diskussion um die überfällige Anpassung des Urheberrechts an das digitale Zeitalter : &#8220;Deutschland hat mit der Idee der Pauschalabgaben vor langer Zeit schon einmal eine sehr pragmatische Idee in die Welt gesetzt, die von unzähligen Ländern übernommen worden ist&#8221;, erläutert Spielkamp. An diese Tradition möchte er anknüpfen – ihm schwebt eine Kulturflaterate für einzelne Felder wie die Musiknutzung vor. Dabei liegt ihm ein fairer Ausgleich zwischen Urhebern, Rechteverwertern und Nutzern besonders am Herzen. Nach den Chancen eines Ausgleich der verschiedenen Interessen gefragt, gibt Spielkamp zu bedenken: &#8220;Wir dürfen uns nicht immer von den Profiteuren des bestehenden Systems einreden lassen, dass es wegen internationaler Verträge gar nicht möglich sei, eine Lösung zu finden, die alle Beteiligten zufrieden stellen würde &#8211; oder zumindest viel zufriedener als bisher&#8221;. Bis dahin werden wir sicher noch einige interessante und lesenswerte Beiträge von ihm lesen. (Zeichnung: Kat Menschik)</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 33)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 10:22:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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					<description><![CDATA[Piratenpartei erobert das Netz, das Internet den Himalaya und &#34;Zensursula&#34; entfacht Spekulationen um neue Netzsperren: Mehr dazu und weitere aktuelle Infos in der Linkliste.<a href="http://www.firmenpresse.de/pressinfo107778.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
<p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Piratenpartei erobert das Netz, das Internet den Himalaya und &quot;Zensursula&quot; entfacht Spekulationen um neue Netzsperren: Mehr dazu und weitere aktuelle Infos in der Linkliste.<a href="http://www.firmenpresse.de/pressinfo107778.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
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<a href="http://www.firmenpresse.de/pressinfo107778.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piratenpartei erobert das Netz</a>
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Laut einer Untersuchung des Webmonitoring-Dienstleisters Business Intelligence Group (B.I.G.) steht die Piratenpartei mit den meisten Internetanhängern bei StudiVZ, Twitter &amp; Co. ganz vorn. Die Piraten konnten 96,5 Prozent aller befragten Nutzer von sich begeistern, wie eine Umfrage von <a href="http://onlinewahlen.com/" target="_blank" title="onlinewahlen.com" rel="noopener noreferrer">onlinewahlen.com</a> ergab. Dies sei vor allem darin begründet, dass sie sich mit den Veränderungen einer vernetzten Gesellschaft auseinandersetzen und somit ein „thematisches Vakuum&quot; füllen.
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<a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/371/482822/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google und die Machtfrage</a>
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„Graues Schaf&quot; und „kaum zu kontrollierende Datensammelwut&quot;- nur zwei der Assoziationen, die im Gespräch mit u.a. Blogger Sascha Lobo und Michael Konken vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV) aufkamen. Der Suchmaschinengigant macht zur Zeit vor allem durch Urheberrechtsstreitigkeiten von sich reden. Wie viel Macht Google hat und haben sollte, ließ süddeutsche.de von Experten diskutieren.<a href="http://meedia.de/details/article/verwirrung-um-zensursula_100022278.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
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<a href="http://meedia.de/details/article/verwirrung-um-zensursula_100022278.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogosphäre vs. &quot;Zensursula</a>
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Was als Netzsperren-Diskussion und Prävention von Kinderpornografie im Internet begann, löste schnell eine Welle der Empörung innerhalb der Netzgemeinde aus. Nach einem kürzlich geführten <a href="http://www.abendblatt.de/politik/article1120772/Kampf-gegen-Schmutz-im-Internet-wird-verschaerft.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview des Hamburger Abendblatts</a> mit Familienministerin Ursula von der Leyen befürchten Blogger nun weitere Sperren und sehen ihre Meinungsfreiheit bedroht.
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<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/wie_internet_und_mobiltelefone_den_himalaja_einebnen_1.3244788.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Internet erreicht den Himalaya</a>
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Immer mehr Menschen im Bergland Bhutan besitzen ein Handy und seit vergangenem Jahr ist sogar ein Zugang vom Handy zum Internet möglich. Mit stiller Erleuchtung, geistiger Konzentration und massenmedialer Kommunikation treffen hier zwei völlig verschiedene Welten aufeinander. Die „Kulturwächter des Landes&quot; zeigen sich alarmiert.
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<a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1248965019779.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Wahlwecker&quot; soll müde Wähler munter machen</a>
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Das Bundesland Nordrhein-Westfalen möchte die Jugend mit einer neuen „Demokratie-Kampagne&quot; im Rahmen der kommenden Kommunalwahl zum Urnengang bewegen. Teil des Programms ist unter anderem der „Wahlwecker&quot;. Auf <a href="http://www.wahlkommunal.de/" target="_blank" title="www.wahlkommunal.de" rel="noopener noreferrer">www.wahlkommunal.de</a> kann man sich das „Wahlwecker-Faultier&quot; als Bildschirmschoner herunterladen.
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<a href="http://onlinejournalismus.wordpress.com/2009/08/03/sich-an-die-regeln-des-netzwerks-anpassen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU-Onlinewahlkampf-Leiter im Interview</a>
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„Sich an die Regeln des Netzwerkes anpassen&quot;, das hat sich die CDU im Online-Wahlkampf zum Credo gemacht. Leiter des internen Managements, Dr. Stefan Hennewig, spricht unter anderem über das CDU-Netzwerk <a href="http://www.team2009.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„teAM Deutschland&quot;</a> und den richtigen Umgang mit Twitter.
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<p><a href="http://www.firmenpresse.de/pressinfo107778.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 38)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 15:07:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Rockstar Mick Jagger soll als EU-Berater fungieren, die ACTA-Piraterievereinbarung löst weltweite Proteste aus, organisierte Cyber-Attacken auf Georgien und großer Datenskandal in Norwegen: Diese und mehr interessante Meldungen wie immer in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rockstar Mick Jagger soll als EU-Berater fungieren, die ACTA-Piraterievereinbarung löst weltweite Proteste aus, organisierte Cyber-Attacken auf Georgien und großer Datenskandal in Norwegen: Diese und mehr interessante Meldungen wie immer in der Linkliste.<!--break--> </p>
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<a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/Protest-gegen-Anti-Piraterieabkommen-ACTA--/meldung/116095" rel="noopener noreferrer">ACTA Anti-Piraterievereinbarung sorgt für Proteste</a>
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Mehr als 100 zivilgesellschaftliche Organisationen fordern die sofortige Veröffentlichung der Pläne zur Anti-Piraterievereinbarung. In einem offenen Brief äußern unter anderem die australische Nationaluniversität, das koreanisch christliche Mediennetzwerk und die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation mehr Transparenz bei den Verhandlungen, die zuständige Regierungsvertreter der EU und anderer Industriestaaten führen. Sie befürchten, dass die Maßnahmen drastischer ausfallen als erwartet und so die Produktpirateriebekämpfung bei weitem übersteigen würden. Der Bundesregierung sind bezüglich der Offenlegung jedoch die Hände gebunden, so heise online.
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<a target="_blank" href="http://futurezone.orf.at/it/stories/308339/" rel="noopener noreferrer">Mick Jagger soll EU beraten</a>
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EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes will bis Ende Oktober einen Bericht zum Thema Internet-Handel und Musik vorlegen. Der Rockmusiker der Rolling Stones sowie Apple-Chef Steve Jobs, eBay-Chef John Donahoe und John Elkmann, seines Zeichens Geschäftsführer von Fiat, sollen ihr dabei mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite stehen. Jaggers Sujet ist vor allem der Bereich Urheberrecht und Lizenzen in Sachen Musik.  
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<a target="_blank" href="http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E6BCE48B22A3244A9BFA2747B41E9EB79~ATpl~Ecommon~Scontent.html" rel="noopener noreferrer">Datenskandal in Norwegen</a>
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Die norwegische Steuerbehörde verschickte versehentlich die streng geheimen Personennummern aller vier Millionen Norweger. Die Steuerdaten der Bevölkerung werden jährlich an Redaktionen verschickt und veröffentlicht. Skandalös ist jedoch, dass die CDs diesmal auch gleich noch die geheimen Personennummern mitlieferten, mithilfe derer die Identifizierung der Bürger ermöglicht wird. Schuld ist angeblich ein Formatierungsfehler. Finanzministerin Kristin Halvorsen bemüht sich nun um Schadensbegrenzung.
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<a target="_blank" href="http://www.techpresident.com/blog/entry/29846/echo_chambers_the_meme_that_will_not_die" rel="noopener noreferrer">&quot;Echo Chambers-The meme that will not die&quot;</a> 
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David Weinberger besuchte ein Treffen mit Matt Bay von der New York Times, Garrett Graff vom Washingtonian Magazine und Joe Trippi, der Howard Deans Kampagne organisierte. Sie sprachen über den Einfluss des Internets auf die Wähler sowie Chancen und Nutzen des neuen Mediums.
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<a href="http://www.bigbrotherawards.de/">And the Big Brother Award goes to&#8230;</a>
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Zum neunten Mal wird in diesem Jahr der deutsche unliebsame Big Brother Award verliehen. Dieser geht an Personen, Firmen und Institutionen, die sich an der Missachtung von Datenschutz und Privatsphäre in besonderem Maße beteiligten. Eine Jury sucht Preisträger unter anderem in den Kategorien Business und Finanzen, Politik, Behörden und Verwaltung, Volkswahl oder Kommunikation und Marketing, die die „Hall of Shame&quot; bereichern sollen. Die Preisverleihung erfolgt am 24. Oktober in Bielefeld. Österreich vergibt bereits den 10. Award und veranstaltet die Gala samt Preisvergabe am 25. Oktober in Wien. 
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<a target="_blank" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/23/0,3672,7287703,00.html" rel="noopener noreferrer">Cyber-Attacke auf Georgien: Russland unter Verdacht</a>
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Das Russian Business Network (RBN) wird verdächtigt, für die Cyber-Angriffe auf Russland mitverantwortlich zu sein. Die Vermutungen stützen sich auf Untersuchungen von Experten, die nach den ersten Angriffen unter anderem auf den Internetauftritt des georgischen Außenministers durchgeführt wurden. Involviert ist Schätzungen zufolge ein Webhosting-Unternehmen aus St. Petersburg, das seine Dienste nur für Cyberkriminelle bereitstellt. Fraglich ist die Rolle der russischen Regierung. Eine direkte Verbindung konnte bisher nicht nachgewiesen werden, die Online-Angriffe starteten jedoch unmittelbar nach Ausbruch der Kriegssituation.</p>
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