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	<title>Ursula von der Leyen &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Ursula von der Leyen &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Arbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2012 10:38:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sommerreihe "Immer online?"]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Erreichbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Ohne Handy und Laptop wäre ich nie Ministerin geworden. Ich hätte den Spagat zwischen Beruf und Familie nicht hinbekommen. Das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Handy und Laptop wäre ich nie Ministerin geworden. Ich hätte den Spagat zwischen Beruf und Familie nicht hinbekommen.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/arbeitsministerin-dr-ursula-von-der-leyen/portrait-ministerin-ursula-von-der-leyen/" rel="attachment wp-att-119389"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-119389" title="Portrait Ministerin Ursula von der Leyen" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Portrait-Ministerin-Ursula-von-der-Leyen.jpg" alt="Portrait Ministerin Ursula von der Leyen" width="250" height="258" /></a>Das Netz gibt mir unschätzbare Freiheit. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Je länger ich in der Politik bin, desto mehr nehme ich den Zwang wahr, ständig über alles informiert und sprechfähig zu sein. Das ist auf Dauer wahnsinnig anstrengend. Ich habe daraus gelernt, dass ich auch meine Ruheinseln brauche. Deshalb halte ich im Urlaub die Politik möglichst von mir fern und bin nur im Notfall erreichbar. iPad und Laptop meide ich, weil ich sonst doch wieder im Nachrichtenstrudel lande. Ich brauche diese Fastenzeit, um aufzutanken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><a title="Website BM von der Leyen" href="http://www.ursula-von-der-leyen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Ursula von der Leyen</a> ist seit 1990 Mitglied der CDU. Von 2005 bis 2009 war sie Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Seit November 2009 bekleidet sie das Amt der Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Vergangenen Monat beklagte sie, dass viele Arbeitnehmer die richtige Balance zwischen Arbeits- und Erholungszeit nicht mehr fänden und forderte klare Regeln für die Nutzung von Handy und Co. In der Freizeit solle Funkstille herrschen, so das Plädoyer der Ministerin.</em></p>
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		<item>
		<title>abgeordnetenwatch.de vergibt Zeugnisse</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/abgeordnetenwatchde-vergibt-zeugnisse-5361/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Wilde]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 11:06:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
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		<category><![CDATA[Peer Steinbrück]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum zweiten Mal nach der Bundestagswahl 2009 vergibt abgeordnetenwatch.de  Zeugnisse an die 620 Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Der Schnitt fällt im Vergleich zum Vorjahr besser aus.  Aber es gibt immer noch 64 Mal „ungenügend“. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal nach der Bundestagswahl 2009 vergibt abgeordnetenwatch.de  Zeugnisse an die 620 Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Der Schnitt fällt im Vergleich zum Vorjahr besser aus.  Aber es gibt immer noch 64 Mal „ungenügend“. </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Man sollte meinen, dass es für Bundestagsabgeordnete keine große Schwierigkeit sein sollte, innerhalb von zwei Jahren im Schnitt 23 Fragen von Bürgern zu beantworten, die auf <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">abgeordnetenwatch.de</a> gestellt wurden. Laut der Online-Dialogplattform, die gestern Abend die <a href="http://blog.abgeordnetenwatch.de/2011/08/09/282x-sehr-gut-64x-ungenugend-so-antworten-unsere-abgeordneten-auf-offentliche-burgerfragen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ergebnisse</a> für das vergangene Jahr veröffentlichte, war es das für die meisten von ihnen auch nicht. 282 Abgeordnete sind wahre Überflieger im Beantworten von Bürgeranfragen und erhielten die Note „sehr gut“. Diese erreichten sie, wenn sie 100 bis 90 Prozent der an sie gestellten Fragen beantworteten. Spitzenreiter in der Gruppe: der FDP-Abgeordnete Volker Wissing, der jede der 201 an ihn gestellten Fragen beantwortete. Auf Platz zwei kam Michael Fuchs von der CDU, der 156 Antworten auf 156 Fragen hatte. Hans-Peter Uhl (CSU), der zuletzt die Vorratsdatenspeicherung forderte, um Kriminalität im Internet entgegenzuwirken und aufgrund seiner Äußerungen gegen Anonymität im Netz von sich <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/anschlaege-in-norwegen-reaktionen-polizeigewerkschaft-fordert-liste-auffaelliger-personen-1.1124185" target="_blank" rel="noopener noreferrer">reden gemacht hatte</a>, landet auf Platz drei, er beantwortete 111 von 111 Fragen online. Schlusslicht bildet Angela Merkel. Sie beantwortete keine einzige der 196 an sie gerichteten Fragen.
</p>
<p>
Durchaus positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass sich dennoch alle Noten im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt verbessert haben. Anstelle von 100 Abgeordneten im Jahr 2009/2010 erhielten in diesem Jahr „nur“ 64 Bundestagsabgeordnete die Note „ungenügend“. Ebenfalls erzielten dieses Mal 80 Abgeordnete eine „gute“ Antwortbilanz, im Vorjahr waren es lediglich 51. CDU und CSU haben insgesamt einen besonders schlechten Notenschnitt von 3,1. Die SPD, FDP, Linke und Grüne weisen einen deutlich besseren Schnitt von 2,2 bis 2,3 auf.
</p>
<p>
Der Großteil der Bundestagsabgeordneten scheint großen Wert auf Transparenz und öffentlichen Dialog mit den Bürgern zu legen. Und das ist nicht zuletzt ein Verdienst von Plattformen wie abgeordnetenwatch.de, die immer wieder auf die Bedeutung des Austausches aufmerksam machen und den Finger in die Wunde legen. Es wäre jedoch wünschenswert, dass sich auch Spitzenpolitiker wie Roland Pofalla, Ursula von der Leyen oder Peer Steinbrück im kommenden Jahr dazu durchringen, auf die an sie gestellten Fragen zu reagieren.</p>
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		<item>
		<title>Online nach Bellevue?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/online-nach-bellevue-4922/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 12:37:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsidentenwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>
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		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>
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					<description><![CDATA[Ginge es nach der sogenannten Netzgemeinde, säße Joachim Gauck schon im Bundespräsidentensessel. Doch wie weit reichen die Online-Kampagnen für den Wulff-Herausforderer in die politische Realität hinein? politik-digital.de-Vorstand Dr. Christoph Bieber analysiert das Web-Geschehen rund um die Bundespräsidentenwahl.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ginge es nach der sogenannten Netzgemeinde, säße Joachim Gauck schon im Bundespräsidentensessel. Doch wie weit reichen die Online-Kampagnen für den Wulff-Herausforderer in die politische Realität hinein? politik-digital.de-Vorstand Dr. Christoph Bieber analysiert das Web-Geschehen rund um die Bundespräsidentenwahl.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Wenn am 30. Juni die Bundesversammlung zusammentritt, um einen neuen Bundespräsidenten zu wählen, tut sie dies also im Bewusstsein einer neuartigen Form der öffentlichen Kampagne, die weder von den politischen Parteien noch von den traditionellen Massenmedien getragen wurde. Seit Bekanntgabe der Kandidatur von Joachim Gauck haben sich unabhängig voneinander verschiedene Initiativen gebildet, die mit den Mitteln der Online-Kommunikation mobilisieren und öffentliche Unterstützung erhalten.
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<p>
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<div style="text-align: center">
<a href="http://www.facebook.com/home.php#!/group.php?gid=123621417671515&amp;ref=ts" target="_blank" title="Joachim Gauck bei Facebook" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/20100624_screen_gauckfacebook.jpg" alt="Joachim Gauck bei Facebook" title="Joachim Gauck bei Facebook" height="216" width="400" /></a>
</div>
<p></p>
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</p>
<p>
<b>Einfache Seiten, hohe Verbreitung</b>
</p>
<p>
Zum Einsatz kamen dabei in der Regel recht einfache, unaufwändig produzierte Websites, die jedoch hohe Reichweiten und Sichtbarkeit erzielten. Die „informelle Kampagne“ setzt sich zusammen aus einer gut besuchten <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=123621417671515" title="Gauck-Facebookpage">Unterstützer-Seite bei Facebook</a>, einer erfolgreichen <a href="http://www.wir-fuer-gauck.de/" target="_blank" title="Wir-Für-Gauck-" rel="noopener noreferrer">virtuelle Unterschriftensammlung</a>, einem populären Twitter-Hashtag (<a href="http://search.twitter.com/search?q=%23mygauck" target="_blank" title="Twitter-Search-Gauck" rel="noopener noreferrer">#mygauck</a>) und einem daraus geformten <a href="http://der-gute-tweet.de/mygauck/" target="_blank" title="Twitter-Mosaik" rel="noopener noreferrer">Twitter-Mosaik</a>. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Aktivitäten, die sich über die verschiedenen Web 2.0-Plattformen zerstreuen. Man kann diese Zutaten als Lerneffekt aus der letztjährigen #Zensursula-Kampagne verstehen – prominente Plattformen und Dienste erzielen respektable Reichweiten im Netz. Das dabei entstehende Material ist medial gut verwertbar, so ist das Fortschreiben der Online-Aktivitäten auch in der Offline-Öffentlichkeit gewährleistet.
</p>
<p>
<b>Offline wenig los</b>
</p>
<p>
Das buchstäbliche Heraustragen des Protestes aus dem Netz in Form von <a href="http://www.demosfuergauck.de/jg/index.php" target="_blank" title="Pro-Gauck-Demos" rel="noopener noreferrer">„Pro-Gauck“-Demonstrationen</a> funktioniert dagegen (noch) nicht ganz so gut – was wohl am relativ abstrakten Gegenstand liegt: das Finden eines Nachmieters für Horst Köhler berührt die Menschen eben doch nicht so direkt wie staatliche Eingriffe in den Internet-Alltag. Eine über Facebook organisierte <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,700809,00.html" target="_blank" title="Spiegel-Artikel zur ProGauck-Demonstration" rel="noopener noreferrer">Demonstration Pro-Gauck</a> in Berlin brachte statt der bei den Behörden angemeldeten 1000 Sympathisanten lediglich rund 30 auf die Straße. Die angekündigte Sperrung der Straße &quot;Unter den Linden&quot; konnte ausbleiben, die Gruppe machte sich über den Bürgersteig auf den Weg zum Brandenburger Tor.
</p>
<p>
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</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.demosfuergauck.de/jg/index.php" target="_blank" title="Demos für Gauck" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/20100624_screen_demosfuergauck.jpg" alt="Demos für Gauck" title="Demos für Gauck" height="306" width="400" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Deutlich wird hier, dass es sich bei der Kampagne (auch) um eine Form des Protests gegen den Zugriff der Parteien bei der Besetzung des höchsten Amtes im Staate handelt – viele Bürger kritisieren mit ihrer Unterstützung das „Postengeschacher“ der Parteibürokratien. Die breite öffentliche Unterstützung eines Kandidaten „außerhalb“ der Parteistrukturen verweist auf den Wunsch nach Selbstbeteiligung oder zumindest eine von Parteizwängen befreite Stimmabgabe.
</p>
<p>
<b>(Noch) Keine Massenbewegung</b>
</p>
<p>
Der über die verschiedenen Online-Plattformen aufgebaute Druck ist allerdings nicht so groß, wie das nun in einigen Berichten zum Thema zu lesen sein dürfte: die Online-Unterstützung des Kandidaten Gauck ist zwar respektabel, aber mit gut 35.000 Facebook-Freunden und einer virtuellen Unterschriftenliste mit etwa 10.000 Einträgen noch lange keine digitale Massenbewegung.<br />
Allerdings könnte sich der Einfluss aus dem Netz auf die Bundesversammlung noch verstärken – dann jedoch müssten nach dem Muster vor allem US-amerikanischer Online-Kampagnen die stimmberechtigten Mitglieder der Bundesversammlung direkt adressiert werden: durch E-Mails, Tweets, Telefonanrufe oder Fax-Mitteilungen. Die schon vorhandene Kampagnenstruktur böte den geeigneten Rahmen, um Fax-Vordrucke, Textbausteine für Mails und Tweets oder Gesprächsleitfäden für Telefonanrufe zu verfügbar zu machen.
</p>
<p>
Erst wenn so etwas passieren sollte, gäbe es einen echten „Online-Wahlkampf“ um den Einzug ins Schloss Bellevue.
</p>
<p>
UPDATE: Es ist etwas passiert! Die unabhängige Nichtregierungsorganisation „Avaaz.org“ bietet <a href="http://www.avaaz.org/de/wahl_freigeben?1" target="_blank" title="Avaaz.org" rel="noopener noreferrer">auf ihrer Webseite</a> seit dem 24.06.2010, 14 Uhr (kurz nach dem dieser Artikel erschien) die Möglichkeit, Delegierte der Bundesversammlung direkt anzuschreiben. In einem editierbaren Formbrief können die Nutzer dazu auffordern am 30. Juni „im Sinne der Bürger“ zu wählen und „Parteipolitik und Fraktionszwang außer Acht zu lassen“.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zensursula nach Bellevue</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/zensursula-nach-bellevue-4898/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsidentenwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
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					<description><![CDATA[Kaum ist Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen im Gespräch für das Amt der Bundespräsidentin, reagiert ein großer Teil des politischen Internet mit harscher Kritik und Ablehnung. Auf das Twitter-Hashtag #notmypresident folgte die entsprechende Facebook-Gruppe, flankierenden Stoppschild-Banner und auch die T-Shirt-Beflockungsmaschinen laufen bereits wieder – eine logische Neuauflage der großen &#34;Zensursula&#34;-Kampagne des vergangenen Jahres?
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ist Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen im Gespräch für das Amt der Bundespräsidentin, reagiert ein großer Teil des politischen Internet mit harscher Kritik und Ablehnung. Auf das Twitter-Hashtag #notmypresident folgte die entsprechende Facebook-Gruppe, flankierenden Stoppschild-Banner und auch die T-Shirt-Beflockungsmaschinen laufen bereits wieder – eine logische Neuauflage der großen &quot;Zensursula&quot;-Kampagne des vergangenen Jahres?</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<br />
Der ablehnende Reflex mag zwar verständlich sein, doch wäre die Berufung von der Leyens ins Schloss Bellevue denn nur schlecht für die öffentliche Debatte um Netzpolitik?
</p>
<p>
Das muss keineswegs der Fall sein, denn es gibt durchaus auch positive Aspekte einer solchen Personal-Rochade. Der direkte Eingriff in netzpolitische Entscheidungen wäre der Bundespräsidentin qua Amt verboten – dass die Tagespolitik für Schlossbewohner ein ungünstiges Pflaster ist, hat Horst Köhler zuletzt eindrucksvoll bewiesen. Eine der wesentlichen Aufgaben des Staatsoberhauptes ist dagegen das Anstoßen und Begleiten großer gesellschaftspolitischer Debatten. Neben anderen Themen sollte inzwischen auch die Netzpolitik auf die präsidiale Agenda gehören. Und dank von der Leyens Vorgeschichte als &quot;Zensursula&quot; darf man durchaus davon ausgehen, dass sie das ganz ähnlich sehen wird.
</p>
<div>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/koalitionsfavoritin-ursula-von-der-leyen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/stopschild.jpg" alt="Gefunden auf www.netzpolitik.org, cc by-nc 3.0" title="Gefunden auf www.netzpolitik.org, cc by-nc 3.0" height="250" width="250" /></a>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Doch wäre das wirklich so schlimm für den politischen Teil im deutschen Internet? Könnte nicht genau bei einer solchen Konstellation ein produktiver Diskurs zwischen (Offline-)Politik und (Online-)Sachverstand entstehen? Und im Gegensatz zur eher spezialistischen Debatte um Internetsperren sogar mit einer sehr viel höheren gesellschaftlichen Sichtbarkeit und Reichweite?
</p>
<p>
Der Blick auf die größeren Online-Kampagnen und netzpolitischen Diskussionen der letzten Jahre hat gezeigt, dass eine institutionelle oder personelle Verankerung der Diskussion im politischen Raum von enormer Bedeutung für deren Akzeptanz und Verarbeitung ist. Ob die aus der Debatte um die Internetsperren hervor gegangene Piratenpartei diese Verbindung dauerhaft wird herstellen können, muss bezweifelt werden. Auch die bisherigen Bemühungen der Bundesregierung auf dem Feld der Netzpolitik (Stichwort: „E-Konsultationen“ im Innenministerium) sind diesen Beweis noch schuldig geblieben, und die mit Spannung erwartete Enquête-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ steckt noch in der Gründungsphase. Beide Instrumente erscheinen mittel- oder langfristig ohnehin nicht als sonderlich gut geeignet, um im Kampf gegen legislative Schwergewichte zu bestehen – und gleich mehrere Ministerialbehörden haben ihre Ansprüche angemeldet, die netzpolitische Agenda mitzugestalten.
</p>
<p>
Mit einer Versetzung Ursula von der Leyens nach Bellevue aber wäre die Netzpolitik an prominenter Stelle im politischen Berlin angekommen – dafür könnte nicht zuletzt die gerade wieder mobilisierte „Netzgemeinde“ sorgen. Und wäre eine „digitale Ruckrede“ der Bundespräsidentin (die durchaus auch im Geist der &quot;Zensursula&quot;-Vergangenheit ausfallen könnte) nicht genau die Situation, in der eine heftige, kritische und konstruktive Reaktion aus dem Netz als Korrektiv wirken kann?
</p>
</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Datenschutz: Schäuble für Lebenswerk &#8220;geehrt&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/datenschutz-schaeuble-fuer-lebenswerk-geehrt-0-4608/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 08:10:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsperrengesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Big Brother Award]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei den &#34;BigBrotherAwards 2009&#34; in Bielefeld wurde Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble mit dem Lifetime-Award &#34;geehrt&#34;. Auch Familienministerin Ursula von der Leyen bekam einen Negativpreis für ihren Einsatz für das umstrittene Netzsperrengesetz.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den &quot;BigBrotherAwards 2009&quot; in Bielefeld wurde Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble mit dem Lifetime-Award &quot;geehrt&quot;. Auch Familienministerin Ursula von der Leyen bekam einen Negativpreis für ihren Einsatz für das umstrittene Netzsperrengesetz.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Die &quot;BigBrotherAwards&quot; werden seit dem Jahr 2000 an Verantwortliche von &quot;Datenschutzvergehen, Überwachungstechnologien- und gesetzen, sowie uferlosen Datensammlungen&quot; verliehen. Als besonders &quot;preiswürdig&quot; erachtete die Jury &quot;Schäubles obsessive Bestrebungen den demokratischen Rechtsstaat in eine präventiv-autoritären Sicherheitsstaat umzubauen&quot;.
</p>
<p>
Ursula von der Leyen wurde in der Kategorie Politik mit einem &quot;BigBrotherAward&quot; bedacht. In ihrer Begründung nannten die Juroren den Einsatz der Bundesfamilienministerin für &quot;Inhaltskontrollen im Internet&quot; als ausschlaggebend. Unternehmen, die Überwachungstechnologien für Internet und Telefon vertreiben,  sind die Preisträger der Kategorie Wirtschaft. Alle Informationen zu der diesjährigen Preisverleihung und den weiteren Award-Gewinnern gibt es unter <a href="http://www.bigbrotherawards.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bigbrotherawards.de</a> .</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Hippe Clips mit VIPs</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/hippe-clips-mit-vips-4518/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 15:27:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Internetwahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>
		<category><![CDATA[WebWahlWoche]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/webwahlwoche_kl_0.jpg" alt="WebWahlWoche" title="WebWahlWoche" align="left" height="129" width="168" />Wahlinitiativen gegen das Sommerloch, Familienministerin  abgefilmt und Weggeh-Tipps für (nicht) politikinteressierte Hauptstadtbesucher. Wir blicken jedes Wochenende im Schnelldurchlauf zurück auf die letzten sieben Tage Webwahlkampf.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/webwahlwoche_kl_0.jpg" alt="WebWahlWoche" title="WebWahlWoche" align="left" height="129" width="168" />Wahlinitiativen gegen das Sommerloch, Familienministerin  abgefilmt und Weggeh-Tipps für (nicht) politikinteressierte Hauptstadtbesucher. Wir blicken jedes Wochenende im Schnelldurchlauf zurück auf die letzten sieben Tage Webwahlkampf.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Suche nach der verlorenen Zielgruppe</b>
</p>
<p>
Dutzende Wahlplattformen im sozialen Web, Fernsehaufrufe und prominente Radiospots: Medien und Stars versuchen mehr oder weniger verbissen, die sommerliche Wahlkampf-Lethargie auf der politischen Bühne zu kompensieren. An diesem Samstag (22.8.) steigt der Medienriese ProSiebenSat1 <a href="http://www.ichgehe2009.de/gw.html" target="_blank" title="Ich gehe 2009" rel="noopener noreferrer">mit eigenen Promiclips</a> in den laufenden Wettbewerb um den besten Wahlaufruf ein, Entertainer <a href="http://tvtotal.prosieben.de/tvtotal/infos/news/05321.html" target="_blank" title="TV Total" rel="noopener noreferrer">Stefan Raab</a> lädt am Vorabend der Wahl zum Politikplausch. Auf Seiten der Öffentlich-Rechtlichen rüstet die ARD mit <a href="http://www.tagesschau.de/wahl/" target="_blank" title="wahl.tagesschau.de " rel="noopener noreferrer">neuem Wahlportal</a> online auf. Ja, und auch politik-digital.de hat <a href="http://www.gehnichthin.de" target="_blank" title="www.gehnichthin.de" rel="noopener noreferrer">da doch was gemacht.</a>
</p>
<p>
Trotz zahlreicher Netzplattformen und kreativer Mobilisierungsideen: Laut einer <a href="http://www.presseportal.de/pm/6329/1459730/gruner_jahr_stern" target="_blank" title="Stern-Umfrage" rel="noopener noreferrer">aktuellen Stern-Umfrage </a>herrscht vor allem in der telemedialen Kernzielgruppe der 19 &#8211; 29jährigen Ahnungsglosigkeit – 72 Prozent der Schüler und Studenten wissen nicht, wann Wahl ist. Und das, obwohl das Internet inzwischen <a href="http://www.bitkom.org/60756_60749.aspx" target="_blank" title="Zur Bitkom-Umfrage" rel="noopener noreferrer">Informationsquelle Nummer eins</a> für junge Menschen ist.
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<p>
<b>Mitgeschnitten</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=PCt1DI5dBTI" target="_blank" title="Youtube: Wahlkampfrede Ursula von der Leyen" rel="noopener noreferrer">Das Video einer Wahlkampfrede</a> Ursula von der Leyens im saarländischen Sulzbach ruft in der Netzcommunity scharfe Kritik an der Familienministerin hervor. Der Fall veranschaulicht vor allem die unterschiedliche Wahrnehmung von Blogosphäre und traditionellen Medien. Während insbesondere Duktus und Wortwahl der Ministerin im Internet heftig kritisiert werden, rühmt die <a href="http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/sulzbachtal/aktuell/Sulzbach-Aula-Ursula-von-der-Leyen;art26718,3002111" target="_blank" title="Saarbrücker Zeitung" rel="noopener noreferrer">Onlineausgabe der „Saarbrücker Zeitung“</a> in verblüffender Einseitigkeit den Wahlkampfauftritt einer „sympathischen Revolutionärin“. Und der Mitschnitt zeigt auch, dass man selbst im tiefsten Westen nicht unbeobachtet wahlkämpft.
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<p>
<b>Shoot-Out in Berlin</b>
</p>
<p>
Einmal mit der Kanzlerin vor der Kamera stehen &#8211; diesen langersehnten Wunsch vieler Unterstützer erfüllt das <a href="http://www.team2009.de/" target="_blank" title="teAM 2009" rel="noopener noreferrer">teAM 2009</a> der Christdemokraten an diesem Sonntag (23.8.). Eine Wählermobilisierungsaktion der besonderen Art findet am kommenden Dienstag (25.8.) im Herzen Berlins statt. Die Macher der SPD-finanzierten <a href="http://waehlengehen.wordpress.com/" target="_blank" title="waehlengehen.wordpress.com" rel="noopener noreferrer">„größten Wahlkampagne der Welt“</a> rufen jeden Interessierten auf, mit leeren weißen Plakaten und Transparenten bei der inszenierten Demo mitzumachen. Das Video könne dann nachträglich personalisiert werden und seinen viralen Weg durchs Netz finden – und dabei hoffentlich ganz viele Schüler und Studenten erreichen. Wahlwerbung für die SPD solle dabei aber nicht gemacht werden, betonen die Initiatoren von der SPD.
</p>
<p>
Wer in einem Video dabeisein möchte, aber wie so viele keine Lust auf Politik hat, dem hilft die das Berliner Pop-Duo 2raumwohnung: Inga Humpe und Tommi Eckart suchen keine Wahlkampfjunkies, sondern Tanzbegeisterte <a href="http://www.heimatmedien.de/2raumwohnung/" target="_blank" title="2raumwohnung" rel="noopener noreferrer">für den öffentlichen Dreh</a> ihrer neuen Single.</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 33)</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 10:22:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Piratenpartei erobert das Netz, das Internet den Himalaya und &#34;Zensursula&#34; entfacht Spekulationen um neue Netzsperren: Mehr dazu und weitere aktuelle Infos in der Linkliste.<a href="http://www.firmenpresse.de/pressinfo107778.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Piratenpartei erobert das Netz, das Internet den Himalaya und &quot;Zensursula&quot; entfacht Spekulationen um neue Netzsperren: Mehr dazu und weitere aktuelle Infos in der Linkliste.<a href="http://www.firmenpresse.de/pressinfo107778.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
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<a href="http://www.firmenpresse.de/pressinfo107778.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piratenpartei erobert das Netz</a>
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<p>
Laut einer Untersuchung des Webmonitoring-Dienstleisters Business Intelligence Group (B.I.G.) steht die Piratenpartei mit den meisten Internetanhängern bei StudiVZ, Twitter &amp; Co. ganz vorn. Die Piraten konnten 96,5 Prozent aller befragten Nutzer von sich begeistern, wie eine Umfrage von <a href="http://onlinewahlen.com/" target="_blank" title="onlinewahlen.com" rel="noopener noreferrer">onlinewahlen.com</a> ergab. Dies sei vor allem darin begründet, dass sie sich mit den Veränderungen einer vernetzten Gesellschaft auseinandersetzen und somit ein „thematisches Vakuum&quot; füllen.
</p>
<p>
<a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/371/482822/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google und die Machtfrage</a>
</p>
<p>
„Graues Schaf&quot; und „kaum zu kontrollierende Datensammelwut&quot;- nur zwei der Assoziationen, die im Gespräch mit u.a. Blogger Sascha Lobo und Michael Konken vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV) aufkamen. Der Suchmaschinengigant macht zur Zeit vor allem durch Urheberrechtsstreitigkeiten von sich reden. Wie viel Macht Google hat und haben sollte, ließ süddeutsche.de von Experten diskutieren.<a href="http://meedia.de/details/article/verwirrung-um-zensursula_100022278.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
</p>
<p>
<a href="http://meedia.de/details/article/verwirrung-um-zensursula_100022278.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogosphäre vs. &quot;Zensursula</a>
</p>
<p>
Was als Netzsperren-Diskussion und Prävention von Kinderpornografie im Internet begann, löste schnell eine Welle der Empörung innerhalb der Netzgemeinde aus. Nach einem kürzlich geführten <a href="http://www.abendblatt.de/politik/article1120772/Kampf-gegen-Schmutz-im-Internet-wird-verschaerft.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview des Hamburger Abendblatts</a> mit Familienministerin Ursula von der Leyen befürchten Blogger nun weitere Sperren und sehen ihre Meinungsfreiheit bedroht.
</p>
<p>
<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/wie_internet_und_mobiltelefone_den_himalaja_einebnen_1.3244788.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Internet erreicht den Himalaya</a>
</p>
<p>
Immer mehr Menschen im Bergland Bhutan besitzen ein Handy und seit vergangenem Jahr ist sogar ein Zugang vom Handy zum Internet möglich. Mit stiller Erleuchtung, geistiger Konzentration und massenmedialer Kommunikation treffen hier zwei völlig verschiedene Welten aufeinander. Die „Kulturwächter des Landes&quot; zeigen sich alarmiert.
</p>
<p>
<a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1248965019779.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Wahlwecker&quot; soll müde Wähler munter machen</a>
</p>
<p>
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen möchte die Jugend mit einer neuen „Demokratie-Kampagne&quot; im Rahmen der kommenden Kommunalwahl zum Urnengang bewegen. Teil des Programms ist unter anderem der „Wahlwecker&quot;. Auf <a href="http://www.wahlkommunal.de/" target="_blank" title="www.wahlkommunal.de" rel="noopener noreferrer">www.wahlkommunal.de</a> kann man sich das „Wahlwecker-Faultier&quot; als Bildschirmschoner herunterladen.
</p>
<p>
<a href="http://onlinejournalismus.wordpress.com/2009/08/03/sich-an-die-regeln-des-netzwerks-anpassen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU-Onlinewahlkampf-Leiter im Interview</a>
</p>
<p>
„Sich an die Regeln des Netzwerkes anpassen&quot;, das hat sich die CDU im Online-Wahlkampf zum Credo gemacht. Leiter des internen Managements, Dr. Stefan Hennewig, spricht unter anderem über das CDU-Netzwerk <a href="http://www.team2009.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„teAM Deutschland&quot;</a> und den richtigen Umgang mit Twitter.
</p>
<p><a href="http://www.firmenpresse.de/pressinfo107778.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 31)</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 15:01:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kritik an Online-Wahlkampf durch Netzaktivisten, Analyse zu politischen Internetdiskussionen und die Netzpolitik im Design-Dialog-Konflikt: Mehr Infos und aktuelle Themen in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kritik an Online-Wahlkampf durch Netzaktivisten, Analyse zu politischen Internetdiskussionen und die Netzpolitik im Design-Dialog-Konflikt: Mehr Infos und aktuelle Themen in der Linkliste.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://science.orf.at/science/news/156337" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Bürger und Staat auf Augenhöhe&quot;</a>
</p>
<p>
Der E-Governance-Experte Peter Parycek äußert sich im Interview mit dem ORF zu den aktuellen Entwicklungen im E-Governance-Bereich und deren Nutzen für ein transparenteres Verhältnis zwischen Bürger und Staat. Demnächst stehe die Herausforderung an, die Bürger auch mehr in Entscheidungsprozesse von Politik und Verwaltung zu integrieren.</p>
<p><a href="http://www.goethe.de/ges/pok/thm/pan/de4848323.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Web-Aktivisten kritisieren Online-Wahlkampf</a>
</p>
<p>
„Langweilig&quot; und „ineffizient&quot; finden die Kritiker den aktuellen digitalen Wahlkampf. Markus Beckedahl, Betreiber des netzpolitik.org-Blogs, beurteilt die Strategien sogar als „beliebig und austauschbar&quot;. Auch Patrick Brauckmann, politik-digital-Autor und Blogbetreiber von kampagnen-fabrik.de, betont die Dringlichkeit effizienter Kommunikationsstrategien und die Partizipation der Internetnutzer an politischen Entscheidungsprozessen.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2009/30/vanish-datenschutz-verschluesselung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Vanish&quot; ermöglicht Verfallsdatum für Daten</a>
</p>
<p>
Ein neues Verschlüsselungssystem könnte Datenschützer künftig besser schlafen lassen: „Vanish&quot; soll es möglich machen. Mittels eines Systems, das Informationen, Daten und Nachrichten nach einer bestimmten Zeit für immer unlesbar mache, wollen Wissenschaftler der Universität zu Seattle für mehr Kontrolle über im Internet versendete Daten sorgen.</p>
<p><a href="http://www.marketing-boerse.de/News/details/Nielsen-Online-Wahltrend-2009-1/17343" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Untersuchung zu Wahlkampf-Diskussionen in Blogs</a>
</p>
<p>
Die Nielsen Media Research GmbH hat in einer aktuellen Analyse herausgefiltert, welche Themen in den letzten Monaten für besonderen Diskussionsbedarf sorgen. Für das größte Interesse in Blogs und Foren sorgte vor allem die Steuerpolitik. Die SPD findet die häufigste Erwähnung in den untersuchten Beiträgen, dicht gefolgt von der CDU. <a href="http://www.marketing-boerse.de/News/details/Nielsen-Online-Wahltrend-2009-1/17343" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a>
</p>
<p>
<a href="http://www.ngz-online.de/public/article/politik/bundestagswahl/735314/Viele-haben-vom-Internet-wenig-Ahnung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Philipp Mißfelder über Internetmuffel</a>
</p>
<p>
CDU-Bundesvorstand Philipp Mißfelder nutzt das Internet als Hauptinformationsquelle und sieht hier viel Potenzial zur Massenmobilisierung und eine wichtige Plattform für die Bundestagswahl. Den Mangel an einem internetorientierten Schwerpunkt beim Wahlprogramm der CDU sieht er vor allem im innerparteilichen Generationenkonflikt begründet, berichtet er der NGZ-Online.  </p>
<p><a href="http://www.cio.de/news/wirtschaftsnachrichten/892353/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politik im Internet- zwischen Design und Dialog</a>
</p>
<p>
„Das klassische Parteiensystem wird im Internet gerade abgewählt&quot;, meint der „Carta&quot;-Blogbetreiber und Medienwissenschaftler Robin Meyer-Lucht. Eine Erkenntnis, die bei eben diesen Parteien jedoch noch nicht angekommen zu sein scheint. Eine Ausnahme für politische Onlineaktivität sei Julia Seeger (Die Grünen): Sie gehe mit gutem Beispiel für die junge Generation voran und widme Twitter und Co. mindestens drei Stunden am Tag.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/die-welt/article4152036/Der-Dreck-muss-aus-dem-Netz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zypries will den „Dreck aus dem Netz&quot; haben</a>
</p>
<p>
Die Welt führte ein Interview mit der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD). Hier unterstrich sie noch einmal ihren Einsatz für die staatlichen Internetkontrollen und äußerte sich zur Problematik der Raubkopien sowie zum Digitalisierungsprojekt Google books. Vor allem die deutsche Industrie müsse hier aber kreativer werden und Eigeninitiative zeigen.</p>
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		<title>Die #zensursula-Debatte und ihre Folgen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-zensursula-debatte-und-ihre-folgen-4426/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 17:46:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Acht Thesen von Christoph Bieber, Mitglied des SPD-Onlinebeirats und Vorstand von politik-digital.de, zu den Folgen der Debatte um Netzsperren und Netzzensur. Die Essenz: Einst exotische Politikbereiche wie Datenschutz, Online-Überwachung und Informationsfreiheit werden für viele Bürger wichtig - nur merken die Politiker davon noch nichts.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Acht Thesen von Christoph Bieber, Mitglied des SPD-Onlinebeirats und Vorstand von politik-digital.de, zu den Folgen der Debatte um Netzsperren und Netzzensur. Die Essenz: Einst exotische Politikbereiche wie Datenschutz, Online-Überwachung und Informationsfreiheit werden für viele Bürger wichtig &#8211; nur merken die Politiker davon noch nichts.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Vorbemerkung:
</p>
<p>
Im Umfeld der Abstimmung im Deutschen Bundestag zum „Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen“ (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/134/1613411.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BT-Drucksache 16/13411 vom 17.6.2009</a>) habe ich als Mitglied des Online-Beirats der SPD an einer Stellungnahme an die Fraktionsmitglieder mitgewirkt, in der auf verschiedene Mängel am Entwurf hingewiesen wird. Beinahe noch wichtiger als die – zum Zeitpunkt der Versendung der Mitteilung an die Abgeordneten – schon längst bekannte Sachkritik am Entwurf sind die Hinweise auf die politischen Konsequenzen einer Zustimmung zum #zensursula-Gesetz.
</p>
<p>
<b>Acht Thesen zu den Folgen der Debatte.<br />
</b>
</p>
<p>
<b>1</b>. Die Feststellung, dass der Online-Wahlkampf im Fokus der Öffentlichkeit stehen wird, hat abermals Nachdruck erhalten. Im Gegensatz zum positiv besetzten US-Präsidentschaftswahlkampf diesmal allerdings negativ: der Kampf der Ahmadinedschad-Regierung in Iran gegen die auch via Internet aufbegehrende Opposition ist ein globales Medienthema.
</p>
<p>
<b>2</b>. Auch die deutsche Zensur-Debatte erhält damit neue Facetten: „Hätten die Mullahs im Iran solche Stoppschilder gehabt, hätte vielleicht nichts über Twitter in die Welt gelangen können“ – auch wenn die <a href="http://www.szon.de/news/multimedia/aktuell/200906251552.html?_from=rss" target="_blank" rel="noopener noreferrer">griffige Formel</a> von Hajo Schumacher nicht ganz zutreffen mag, so bringt er doch das Wesentliche auf den Punkt: wenn eine technische Möglichkeit zu Überwachung und Kontrolle von digitalen Kommunikationsnetzen erst einmal vorhanden ist, dann liegt auch deren pervertierte Nutzung in der Luft.
</p>
<p>
Es wirkt dann beinahe zynisch, dass die Infrastruktur, die in Iran zur „Deep Packet Inspection“, dem digitalen Aufzeichnen, Abhören und Klassifizieren einzelner Nachrichten, vom deutsch-finnischen Joint-Venture Siemens/Nokia <a href="http://online.wsj.com/article/SB124562668777335653.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bereitgestellt wurde</a>. Während in Iran allmählich die Regierung die Oberhand gewinnen zu scheint, bleibt die Diskussion über den revolutionären Gehalt der Twitter- und Facebook-Nutzung jedoch das nächste große Kapitel in der politischen Geschichte des Internet.
</p>
<p>
<b>3</b>. Vor dem Hintergrund einer erheblich größer und „normaler“ gewordenen Nutzerschaft werden gesellschaftlich relevante Konfliktbereiche offenbar, die noch vor wenigen Jahren als eher exotische Politik-Gegenstände galten: Datenschutz und Datensicherheit, Online-Überwachung und digitale Privatsphäre, die Modernisierung des Urheberrechts und den Umgang mit (Software-)Patenten oder eben am grundlegendsten freie Meinungsäußerung und Kontrolle von Online-Inhalten. „Das Internet” zieht sich heute für viele Menschen durch Arbeitsleben und Alltag &#8211; damit wird dieses Bündel nicht mehr wirklich neuartiger Bürgerrechte zu einem echten, “wertigen” Politikfeld.
</p>
<p>
<b>4.</b> Leider scheint die professionelle Politik diesen Entstehungsprozess nicht zu bemerken – Desinteresse und Fehler bei der Entwicklung des Gesetzesentwurfs leisten einem Legitimationsverlust der Regierungsparteien Vorschub. Sie haben gerade unter Beweis gestellt, dass sie nicht in der Lage sind, eine adäquate Politikformulierung zu leisten. Die #zensursula-Episode führt so zu einem spürbaren Bruch zwischen etablierten Organisationsformen und politischen (oder politisierbaren), informierten, oder auch einfach nur interessierten Onlinern – die Politik „mache sich für die Digitale Generation unwählbar“ hieß es dazu in der Stellungnahme des Online-Beirats.
</p>
<p>
<b>5</b>. Durch die Verabschiedung des “Zugangserschwerungsgesetzes” haben die handelnden Akteure das Segment der digitalen Bürgerrechte zur nachhaltigen Besetzung durch andere Akteure freigegeben. Zu den ersten Profiteuren zählen scheinbar die Grünen, selbst wenn es auch hier kein einheitliches Abstimmungsverhalten gegeben hat: die <a href="http://www.remix-generation.de/gPetition/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">interne Suche</a> nach den #zensursula-Unterstützern wird von der Netzgemeinde goutiert und könnte durchaus der Glaubwürdigkeit in Sachen Internet-Politik dienen.
</p>
<p>
<b>6</b>. „Digitale Bürgerrechte“ können zum Ansatzpunkt für die Entstehung einer neuen Single Issue-Organisation werden – müssen es aber nicht. Erste Adresse dafür ist in Deutschland die Piratenpartei. Das Abschneiden bei der Europawahl war zwar nicht mehr als ein Achtungserfolg und hat immerhin für die öffentliche Sichtbarkeit gesorgt. Inzwischen verfügt sie auch schon über einen virtuellen Bundestagsabgeordneten: in einer nicht anders als spektakulär zu nennenden Aktion war mit Jörg Tauss ein altgedienter Internetpolitiker der SPD am 20. Juni aus seiner Partei ausgetreten und <a href="http://wiki.piratenpartei.de/J%C3%B6rg_Tauss" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zu den „Piraten“ gewechselt</a>.
</p>
<p>
Allerdings haftet an seiner Person der Makel des Pädophilie-Verdachtes in einem noch laufenden Gerichtsverfahren, zudem verkörpert er als typischer „Berufspolitiker“ ein populäres Feindbild vieler „Basis-Piraten“. In internen Diskussionen ist Tauss bereits das sprachlich passende Etikett des „zweischneidigen Schwertes“ zugetragen worden, andererseits könnte die Kooptierung eines systemerfahrenen „Haudegens“ auch positiven Anpassungsdruck im piratischen Parteifindungsprozess ausüben.
</p>
<p>
<b>7.</b> Die gesamte Thematik ist überaus kampagnenfähig, dies hat vor allem die erfolgreiche Online-Petition beim Deutschen Bundestag gezeigt. Aber: die mehr als 130.000 Mitzeichner/innen sind momentan nicht viel mehr als die Andeutung einer ereignisbezogenen Politisierbarkeit im Netz. Das ist nicht wenig, aber längst noch kein sicherer Hinweis auf einen bevorstehenden Wandel – so ringt etwa die Piratenpartei derzeit noch in mehreren Bundesländern um die benötigten Stimmen für die <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2009" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zulassung zur Bundestagswahl</a>. Dennoch gibt es eine „digitale Infrastruktur“ aus Wikis, Blogs und Twitter-Hashtags, die in der heißen Wahlkampfphase schnell aktiviert werden kann wird.
</p>
<p>
<b>8</b>. „Digitale Bürgerrechte“ sind ein transnationales Politikfeld. Es ist dabei keineswegs ausgemacht, dass in Deutschland ein ähnlicher Etablierungsprozess wie etwa in Schweden stattfinden wird. Dennoch ist die globale Dimension des Problems eine Besonderheit dieser neuen policy. Die Ereignisse in Schweden um das Gerichtsverfahren gegen die Tauschbörse „The Pirate Bay“ (und der damit verbundene Aufstieg der „Piratpartiet“) oder die heftige Diskussion in Frankreich um die Verabschiedung des Hadopi-Gesetzes zur Bestrafung im Falle (wiederholter) Urheberrechtsverletzungen deuten in eine ähnliche Richtung. Im Augenblick werden die mit digitalen Bürgerrechten verbundenen Konflikte auf nationaler Ebene ausgehandelt und im Rahmen lokaler Wahlkämpfe im Zeichen der jeweiligen Besonderheiten verstärkt – doch aufgrund einer weltweiten Kommunikationsinfrastruktur im Hintergrund wird dies nicht so bleiben.</p>
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