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	<title>US-Wahl 2008 &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>US-Wahl 2008 &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Wie die digitalen Medien die Politik verändern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 15:43:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[US-Präsidentschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Morstedt]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Titel veranlasst den Leser in Kombination mit dem hochmodernen Thema &#34;digitale Medien in der Politik&#34; zuerst zu einigem Stirnrunzeln. Dieses gibt sich sehr schnell, wird doch deutlich, dass Jefferson - immerhin geistiger Vater der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung - seine Freude an der aktiven und persönlichen Beteiligung der Bürger an der Politik über das Internet gehabt hätte. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel veranlasst den Leser in Kombination mit dem hochmodernen Thema &quot;digitale Medien in der Politik&quot; zuerst zu einigem Stirnrunzeln. Dieses gibt sich sehr schnell, wird doch deutlich, dass Jefferson &#8211; immerhin geistiger Vater der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung &#8211; seine Freude an der aktiven und persönlichen Beteiligung der Bürger an der Politik über das Internet gehabt hätte. <!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
So jedenfalls folgert Tobias Moorstedt, Autor des Werkes &quot;Jeffersons<br />
Erben&quot;. Das Büchlein mit seinen knapp 160 Seiten verleitet zum<br />
Schwelgen in den gut recherchierten Anekdoten und Szenen aus dem<br />
US-Präsidentschafts-Wahlkampf 2008.
</p>
<p>
Einige der dargestellten Tools und<br />
Online-Anwendungen, wie etwa Youtube, sind bereits bekannt, andere sind<br />
gut recherchiert und stimmungsvoll aufbereitet. Die persönlichen<br />
Erlebnisse des Autors während seiner USA-Reise haben Spuren<br />
hinterlassen die man herauslesen kann &#8211; gerade dies gibt dem Werk<br />
seinen unvergleichlichen Charme und Witz.
</p>
<p>
Moorstedt beleuchtet die Spezifika des US-Wahlkampfes und nimmt sie<br />
messerscharf auseinander. Das Gefühl des Erstaunens stellt sich schnell<br />
ein, liest man etwas über den &quot;Long Tail der Politik&quot; oder die &quot;New<br />
Kids on the Blog&quot;. Bekannte Phänomene werden neu interpretiert und aus<br />
einem ganz anderen Licht beleuchtet, wie es nur das Erlebens des<br />
Wahlkampfes vor Ort hervorbringen kann. Tiefes Hintergrundwissen äußert<br />
sich eher nebensächlich und wird als selbstverständlich wahrgenommen.
</p>
<p>
Die Internet-Kampagne<br />
Spannend ist vor allen Dingen auch, wie Moorstedt die Hintergründe der<br />
Wahlkampagnen der Kandidaten und der Vielzahl politischer Websites<br />
beleuchtet. Sei es die Firma Blue State Digital, Heimat der Macher der<br />
Obama-Kampagne im Web, oder moveon.org, der demokratischen<br />
Organisations-Plattform im Internet: Moorstedt hat mit allen gesprochen<br />
und gibt seine subjektiven Eindrücke wieder. Eine digitale Avantgarde<br />
hat sich da heraus gebildet, welche die politischen Geschicke<br />
beeinflussen möchte.
</p>
<p>
Nicht Gier oder politischer Machtwille stehen dabei im Vordergrund,<br />
sondern der Wille zur demokratischen Veränderung, zum neuen Aufbruch,<br />
zum &quot;Change&quot;. Dieser Aufbruch zum Wandel wird als Triebfeder der<br />
Protagonisten der neuen elektronischen Demokratie spürbar dargestellt.<br />
Eine bemerkenswerte Leistung, die den Leser andeutungsweise verstehen<br />
lässt, auf welcher Stimmungswelle Barack Obama in das Weiße Haus<br />
eingezogen ist.  </p>
<p><b>Die &quot;grassroots&quot; als Allheilmittel?</b></p>
<p>Eindringlich geht Moorstedt auch auf die grassroots-Strategie der<br />
Obama-Kampagne ein. Eine offene Kampagne sollte sie sein, in der die<br />
Unterstützer alles dürfen. Doch allzu oft sind die Instrumente und Wege<br />
der Online-Kampagnen gesteuert und die Richtung damit beeinflußt<br />
worden. Die Möglichkeiten des web 2.0 machen jedoch auch eine<br />
Überwindung dieser Steuerung möglich, wie Moorstedt an einigen<br />
Beispielen zeigt.
</p>
<p>
Dabei differenziert er allerdings nicht nach dem wahlentscheidenden<br />
Charakter etwa einer kleinen facebook-Gruppe, die versucht ein<br />
millionenfach angesehenes youtube-Video zu diskreditieren. Nichts desto<br />
trotz lässt sich das Ausmaß der Auswirkungen erahnen.
</p>
<p>
<b>Neue &quot;Player&quot; im politischen Prozess</b></p>
<p>Deutlich wird vor allem eines: es gibt im politischen Prozess und<br />
besonders in den Wahlkämpfen in den USA neue Player im Internet. Sie<br />
verändern damit nicht nur die Art und Weise wie kommuniziert wird, sie<br />
verändern auch das Bewußtsein dafür, wer überhaupt kommuniziert. Die<br />
&quot;dritte Partei&quot; moveon.org und die Blogosphäre als elementarer<br />
Bestandteil des politischen Prozesses in den USA beschreibt Moorstedt<br />
mit einer Schärfe, die beim deutschen Leser nur schlichten Unglauben<br />
hervorrufen kann, sogar muss.
</p>
<p>
Und dennoch verliert der Autor nie die kritische Einstellung eines<br />
guten Journalisten und ist bei aller Euphorie für das neue Medium in<br />
der Lage, die richtigen Fragen zu stellen. Ein visionärer Ausblick auf<br />
die &quot;Open-Source&quot;-Democracy rundet das Werk ab, welches einen<br />
gelungenen Gesamteindruck hinterläßt und intensiv zum Nachdenken anregt.</p>
<p>Alle Phänomene die im US-Wahlkampf im Internet von Bedeutung waren,<br />
greift Moorstedt auf und erzählt, was er auf seiner Reise durch das<br />
politische Web sowie in persönlichen Gesprächen erfahren hat und was<br />
für ihn von Bedeutung war. Hinterlegt mit einer gehörigen Portion<br />
analytischer Schärfe wird dieser Titel zum &quot;must have!&quot; für jeden<br />
Anhänger des neuen Mediums.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>InfoMonitor November 2008: US-Präsidentschaftswahl war Topthema</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/infomonitor-november-2008-us-praesidentschaftswahl-war-topthema-4184/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[InfoMonitor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 09:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Peer Steinbrück]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Ypsilanti]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Bombay]]></category>
		<category><![CDATA[PISA-Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Wahl von Barack Obama zum Präsidenten der USA war das am meisten berichtete Thema in den deutschen Fernsehnachrichten im November 2008. Wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat, berichteten allein die vier Hauptnachrichtensendungen „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ zusammen fast drei Stunden (178 Minuten) über dieses Thema. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahl von Barack Obama zum Präsidenten der USA war das am meisten berichtete Thema in den deutschen Fernsehnachrichten im November 2008. Wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat, berichteten allein die vier Hauptnachrichtensendungen „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ zusammen fast drei Stunden (178 Minuten) über dieses Thema. <!--break--></p>
<p>
An zweiter Stelle folgt das Topthema der vorhergehenden Monate, die Finanz- und Bankenkrise, mit 111 Minuten. Der Terror in der indischen Metropole Bombay erreichte Rang 3 (60 Minuten), vor den gescheiterten Regierungsambitionen von Andrea Ypsilanti in Hessen (59 Minuten) und der Krise der Autobranche in Deutschland (53 Minuten). Weitere Themen der Top-10 im November waren die Konjunkturaussichten und die Diskussion um Steuersenkungen, die Piratenüberfälle vor Somalia, die Massenproteste in Thailand, der Atommüll-Transport nach Gorleben sowie der Wintereinbruch in Deutschland.
</p>
<p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/11_top-10_themen_tv_hauptnachrichten.jpg" height="269" width="467" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2008</i><i><br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Zwischen den vier Hauptnachrichtensendungen zeigen sich einige Unterschiede im Ranking der Topthemen: Der Wintereinbruch war für RTL und Sat.1 im Gegensatz zu ARD und ZDF ein Top-10-Thema. Der kriegerische Konflikt im Kongo belegte dagegen bei ARD und ZDF jeweils Platz 9, spielte aber bei RTL und Sat.1 keine Rolle. Ebenso erreichte der politische Streit um ein neues BKA-Gesetz bei der „Tagesschau“ und „heute“ die Plätze 11 bzw. 8, taucht aber bei RTL und Sat.1 nicht unter den ersten 50 auf. „RTL aktuell“ widmete mit über einer Stunde deutlich mehr Sendezeit als die anderen Hauptnachrichten den amerikanischen Präsidentschaftswahlen, war aber gleichzeitig auch die einzige Nachrichtensendung, die Waldbrände in Kalifornien und einen Busunfall auf einer deutschen Autobahn zu Top-10-Themen machte.
</p>
<p>
Die Rangfolge der Topthemen bei den beiden Nachrichtenmagazinen „Tagesthemen“ und „heute-journal“ unterscheidet sich im November kaum von der der Hauptnachrichtensendungen. Deutlich mehr Sendeminuten als die anderen Nachrichten investierten die Nachrichtenmagazine sowohl in die US-Wahlen als auch in die Finanz- und Bankenkrise. Das „heute-journal“ befasste sich außerdem am eingehendsten mit dem Konflikt im Kongo, die „Tagesthemen“ berichteten mehr als alle anderen Sendungen über die jüngste Pisa-Studie.
</p>
<p>
<b>SPD vor CDU bei Zahl der Politikerauftritte in den Nachrichten</b>
</p>
<p>
Unter anderem wegen der turbulenten Ereignisse in der hessischen SPD konnten die Sozialdemokraten im November die höchste Zahl an Auftritten ihrer Politiker in den Fernsehnachrichten verbuchen. Mit 455 Auftritten führen sie klar vor der CDU mit 351 Auftritten. Außergewöhnlich stark war in diesem Monat auch die Präsenz der Grünen (Platz 3 mit 113 Auftritten), bedingt durch ihren Parteitag mit der Wahl eines neuen Parteivorstands.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/11_parteienpr_tv_nachrichten.jpg" height="320" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2008<br />
Insgesamt 1085 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
In der Top-20-Liste der am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten deutschen Politiker führt unangefochten Bundeskanzlerin Angela Merkel mit 130 Auftritten vor Andrea Ypsilanti (63 Auftritte), Peer Steinbrück (48 Auftritte) und Frank-Walter Steinmeier (43 Auftritte). Neben Ypsilanti sind vier weitere hessische Landespolitiker in der Liste vertreten, außerdem drei Vertreter der Grünen.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/11_top-20_politiker_nachrichten.jpg" height="440" width="471" /><i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2008<br />
Insgesamt 1085 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen;heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Der Blick auf die Themenstrukturen der sechs untersuchten Nachrichtensendungen zeigt ähnlich hohe Politikanteile wie im Vormonat: „Tagesschau“ 52 Prozent (entspricht 8 Minuten pro Ausgabe), „heute“ 43 Prozent (8 Minuten), „RTL aktuell“ 24 Prozent (5 Minuten), „Sat.1 Nachrichten“ 35 Prozent (4 Minuten), „Tagesthemen“ 44 Prozent (12 Minuten) und „heute-journal“ 49 Prozent (12 Minuten). Die Anteile für die Wirtschaftsberichterstattung sind dagegen etwas gesunken, liegen aber immer noch über dem langfristigen Durchschnitt. Leicht erhöht haben RTL und Sat.1 wieder die Anteile für Berichte über Human Interest/Alltag/Buntes sowie Kriminalitätsthemen.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/11_themenstruktur_tv_nachrichten_prozent.jpg" height="403" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2008</i><i><br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/11_themenstruktur_tv_nachrichten_minuten.jpg" height="421" width="471" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2008</i><i><br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
<i>Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de<br />
</i><br />
</i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Obamas „Wort zum Sonntag“ auf Youtube</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/obamas-wort-zum-sonntag-auf-youtube-4155/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 14:38:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Franklin D. Roosevelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Der designierte US-Präsident Barack Obama macht weiter mit der von ihm skizzierten „digitalen und transparenten Präsidentschaft“. Am vergangenen Samstag, 15. November, fiel auf <a href="http://www.change.gov/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.change.gov</a> der Startschuss für eine wöchentliche Ansprache des kommenden Präsidenten, die über das Video-Portal Youtube angebunden ist. 
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der designierte US-Präsident Barack Obama macht weiter mit der von ihm skizzierten „digitalen und transparenten Präsidentschaft“. Am vergangenen Samstag, 15. November, fiel auf <a href="http://www.change.gov/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.change.gov</a> der Startschuss für eine wöchentliche Ansprache des kommenden Präsidenten, die über das Video-Portal Youtube angebunden ist.<br />
<object width="300" height="250"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Zd8f9Zqap6U&amp;hl=de&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Zd8f9Zqap6U&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="300" height="250"></embed></object><br />
<!--break--></p>
<p>
Vorbild sind die legendären „Fireside Chats“, die F.D. Roosevelt in den 30er- und 40er-Jahren gehalten hat. Diese sind übrigens inzwischen auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=z9CBpbuV3ok&amp;feature=related" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf Youtube abrufbar</a>.
</p>
<p>
Change.gov ist eine Regierungswebsite, die den Übergangsprozess von der Bush- zur Obama-Administration transparent im Internet abbilden soll.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Wahlnacht: “Erklärn Sie mir mal dieses Twitter-Ding&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlnacht-erklaern-sie-mir-mal-dieses-twitter-ding-4128/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[esnakker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 16:39:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[interaktiv]]></category>
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					<description><![CDATA[Nur wenige Sekunden dauerte es bis der Wikipedia-Eintrag von Barack Obama um 04:03, kurz nach Bekanntgabe des Wahlssiegs, aktualisiert wurde - und Obama als &#34;President elected&#34; betitelt wurde. Parallel surfte, chattete und skypte sich ZDF-Anchorman Claus Kleber durch die Wahlnacht. 
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Sekunden dauerte es bis der Wikipedia-Eintrag von Barack Obama um 04:03, kurz nach Bekanntgabe des Wahlssiegs, aktualisiert wurde &#8211; und Obama als &quot;President elected&quot; betitelt wurde. Parallel surfte, chattete und skypte sich ZDF-Anchorman Claus Kleber durch die Wahlnacht.<br />
<!--break-->Ein Highlight für die deutschen Internetnutzer schien die <a href="http://nachtimnetz.zdf.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Nacht im Netz“</a> des  ZDF gewesen zu sein. Claus Kleber surfte aus der Cafetria der American University mit einigen Studenten im Netz.  Der ZDF-Anchorman improvisierte (&quot;Erklärn Sie mir mal dieses Twitter-Ding&quot;) und sprach über den Internetdienst Skype mit Bloggern und interviewte Internetexperten. Die Sendung konnte per Live-Stream und über den ZDF-Infokanal verfolgt werden &#8211; laut veröffentlichtem Chat-Feedback der Internetnutzer kam die zwangloses Netzrunde gut an.</p>
<p>
Um kurz nach fünf Uhr MEZ wurde Barack Obama dann auf den Internetseiten der wichtigsten amerikanischen Fernsehsender offiziell als der neue zükunftige Präsident betitelt. Eine halbe Stunde später, um 05:30 Uhr MEZ, wurde dann auch die Seite <a href="http://www.barackobama.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">barackobama.com</a> umgestellt und mit den Worten versehen: Thank you – Change can happen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bloggen am Río de la Plata</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bloggen-am-rio-de-la-plata-4144/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[rlucke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 14:44:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
		<category><![CDATA[George W. Bush]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch in Südamerika schaute man in diesen Tagen gebannt auf die USA. Neidisch auf die gereifte Demokratie der US-Amerikaner, wünschen sich einige Blogger schon argentinische Kandidaten mit dem Format eines Obama. Dass die Argentinier sich nach einem politischem „Erlöser“ sehnen, liegt nahe: Während der Staatskrise 2001/2002 wechselten sich in nur zwei Wochen fünf Präsidenten ab. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in Südamerika schaute man in diesen Tagen gebannt auf die USA. Neidisch auf die gereifte Demokratie der US-Amerikaner, wünschen sich einige Blogger schon argentinische Kandidaten mit dem Format eines Obama. Dass die Argentinier sich nach einem politischem „Erlöser“ sehnen, liegt nahe: Während der Staatskrise 2001/2002 wechselten sich in nur zwei Wochen fünf Präsidenten ab. <!--break--></p>
<p>
Seither hat das Land zwar eine gewisse politische Stabilität und hohes Wirtschaftswachstum vorzuweisen, aber die Unsicherheit und Unzufriedenheit mit der politischen Elite wächst wieder &#8211; neben der Befürchtung, dass es bald wieder zum Staatsbankrott kommen könnte. Am Río de la Plata liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung vor allem auf den Entwürfen des gewählten Präsidenten bezüglich der Handelsabkommen zwischen den USA und dem lateinamerikanischem Kontinent. Auch wird die historische Bedeutung der Kandidatur Obamas hervorgehoben und als Chance für einen Neuanfang nach der Präsidentschaft George W. Bushs gesehen, der auch in Argentinien allseits negative Reaktionen hervorruft.
</p>
<p>
<b>Blogs von Tageszeitungen dominieren</b>
</p>
<p>
Die argentinische Blogger-Szene wird, was das Thema Nachrichten und Politik angeht, von den Blog-<br />
Ablegern der großen Tageszeitungen wie Clarín, La Nación und den Fernsehsendern dominiert. Private Blogs, die sich mit dem Thema Politik beschäftigen, spielen bisher keine große Rolle in der öffentlichen Wahrnehmung. Eigenständige und unabhängige Blogs, wie in den USA zum Beispiel die <a href="http://www.huffingtonpost.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Huffington Post“</a>, oder <a href="http://www.realclearpolitics.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„realclearpolitics.com“</a>, sind nicht in Sicht.
</p>
<p>
Politische Blogs gibt es viele, doch führen diese vor allem die klassische Berichterstattung fort, ohne die neuen Möglichkeiten politischer Kommunikation wirklich auszuschöpfen. Politische Mobilisierung findet nach wie vor vor allem auf der Straße und über das Fernsehen statt. Doch auch argentinische Kommentatoren erkennen die Erfolge des Obama-Wahlkampfes an und konstatieren, dass das Internet zum wichtigsten Medium für die Überzeugung, das Engagement, die Mobilisierung und das Einwerben von Spenden für Wahlkämpfe im 21. Jahrhundert werden wird oder es schon heute ist.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Von der eCampaign zur ePresidency</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/von-der-ecampaign-zur-epresidency-4127/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Gehrke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 10:18:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Internetwahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun hat er es also geschafft. Nach Monaten des Wahlkampfs, zunächst in den Vorwahlen gegen seine parteiinternen Mitbewerber und anschließend gegen den Republikaner John McCain, ist Barack Obama zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden. Aus dem Internetwahlkämpfer muss jetzt der e-Präsident werden. Sonst enttäuscht er millionenfache Hoffnungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat er es also geschafft. Nach Monaten des Wahlkampfs, zunächst in den Vorwahlen gegen seine parteiinternen Mitbewerber und anschließend gegen den Republikaner John McCain, ist Barack Obama zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden. Aus dem Internetwahlkämpfer muss jetzt der e-Präsident werden. Sonst enttäuscht er millionenfache Hoffnungen.<!--break--></p>
<p>
Die Wahl und der Marathon-Wahlkampf sind mehrfach als „historisch“ bezeichnet worden. Historisch nicht nur, weil mit Obama erstmals in der Geschichte der USA ein Farbiger ins oberste Staatsamt gewählt wurde, historisch auch, weil er über das Internet einen Wahlkampf geführt hat, wie es ihn bisher noch nicht gab.
</p>
<p>
Noch nie wurden über das Medium Internet so viele Kleinspenden von Menschen gesammelt, die bisher nicht für eine Partei gespendet haben. Noch nie hat ein Kandidat so viele Befürworter dank der Techniken des Web 2.0 um sich geschart. Facebook und Twitter, MySpace und YouTube – Millionen von Freunden, Followern und Zuschauer hat die Obama-Kampagne so gewinnen können. Und noch nie hat ein Kandidat mit den Werkzeugen des Web 2.0 so viele freiwillige Helfer organisiert und motiviert, die wiederum weitere Wähler mobilisiert haben. Das Ergebnis: Mehr als 66 Prozent der wahlberechtigten US-Amerikaner haben ihre Stimme abgegeben. Das sind so viele wie seit 100 Jahren nicht mehr. Und das ist auch die große Verantwortung, die der neue Präsident mit in sein Amt nehmen wird.
</p>
<p>
<b><br />
Obama als e-President?</b>
</p>
<p>
Obama hat den Amerikanern eine starke, politische Stimme gegeben, die erhört wurde. Und diese Stimme wird nicht leiser werden, wenn er ins Weiße Haus eingezogen ist. Seine Wähler haben ihn dahin gebracht, wo er jetzt steht – und sie werden den Wunsch haben, weiterhin erhört zu werden. Aus dem e-Wahlkämpfer Obama muss nun der e-Präsident Obama werden. Seine Wähler glauben, und das zu Recht, dass der neue Präsident ihnen etwas zurück geben muss von dem, was sie ihm gegeben haben.  „Ich werde nie vergessen, wem der Sieg wirklich gehört: Er gehört euch!“, sagte Obama in seiner ersten Rede nach der Wahl. Kurz danach schickte er eine SMS mit ähnlichen Worten um die Welt. Das, was klingt wie eine übliche Dankesformel, nährt die Hoffnungen der Millionen Amerikaner, die sich für ihn stark gemacht haben. Enttäuscht er diese Hoffnungen, wird die Unzufriedenheit bei seinen Wählern umso größer sein. Aber es ist auch eine große Chance für den neuen Präsidenten: Nutzt er die Bereitschaft seiner Anhänger mitzugestalten, aktiv zu werden, also Politik von unten zu machen, ist dies ein großer Gewinn für die Demokratie – und das nicht nur in den USA.</p>
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		<title>Internetprogrammvorschau für die Wahlnacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friederike Günther]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 14:05:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Sekündlich aktualisierte Wahlergebnisse, unzählige Blogkommentare und Twitter-Feeds: politik-digital.de listet die Seiten zur US-Präsidentenwahl auf, die man heute Nacht auf jeden Fall besuchen sollte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sekündlich aktualisierte Wahlergebnisse, unzählige Blogkommentare und Twitter-Feeds: politik-digital.de listet die Seiten zur US-Präsidentenwahl auf, die man heute Nacht auf jeden Fall besuchen sollte.<!--break--><a href="http://maps.google.com/help/maps/elections/#2008_election" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
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&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://maps.google.com/help/maps/elections/#2008_election" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Für die Wahlnacht: schnelle Ergebnisse</a>
</p>
<p><a href="http://maps.google.com/help/maps/elections/#2008_election" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
<p>
Aktuelle Ergebnisse der Wahl will <a href="http://maps.google.com/help/maps/elections/#2008_election" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Maps</a> liefern. Geht man mit der Maus über die Landkarte Amerikas wird der derzeitige Stand ausgezählter Stimmen je nach Zoom landesweit, für den Bundesstaates oder auf Kreisebene angezeigt.
</p>
<p>
<a href="http://www.fivethirtyeight.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">538: die umfangreiche Umfrage-Seite</a>
</p>
<p>
538 bietet zahlreiche Umfrage-Statistiken und fügt enorm viele Quellen zu einem Bild zusammen..
</p>
<p>
<a href="http://elections.twitter.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
elections.twitter.com</a>
</p>
<p>
&quot;I vote for Obama&quot; &#8211; pro Sekunde prasseln aktuell mehrere Nachrichten auf dem Wahlkanal des Mikrobloggingtools-Twitter ein. Von den aktuellsten Ergebnissen bis zu skurillen Netzfundstücken und persönlichen Wahlerlebnissen.
</p>
<p>
<a href="http://www.ireport.com/index.jspa" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Mitmach-Seite: Videos vom Wahltag</a>
</p>
<p>
Auf iReport.com können Bürger Videos rund um ihre Erfahrungen mit eventuellen Wahlpannen, ihrem Wahlgang und der Wahlparty posten. CNN bedient sich gern einiger Beiträge der Bürgerjournalisten, im letzten Monat wurden 1500 iReports auf CNN gesendet.
</p>
<p>
<a href="http://nachtimnetz.zdf.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Die Nacht im Netz: Reaktionen aus der Internet-Welt</a>
</p>
<p>
Die Nacht im Netz ist eine interaktive Sendung von 1 bis 6 Uhr auf www.heute.de und dem Infokanal zu sehen sein. Man kann mit Klaus Kleber chatten,  Online abstimmen oder ihm seine Lieblingslinks zur US-Wahl schicken. Neben dem persönlichen Gespräch, skypt der Moderator auch mit Experten  zum Internetwahlkampf.
</p>
<p>
<a href="http://twittervotereport.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was die Twitterer wählen</a>
</p>
<p>
Auf Twitter Vote Report werden erfährt der User beim Klicken der Tweets auf einer interaktiven US-Landkarte, wie lange man für die Wahl anstehen muss.
</p>
<p>
<a href="http://www.n-tv.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">N-TV.de</a>
</p>
<p>
Eine interaktive Wahlkarte wird ständig aktualisiert. In einer Wahlparty diskutieren ab 23 Uhr Gäste, darunter auch politik-digital.de-Geschäftsführer Stefan Gehrke, per Webcam-Schalte die Ereignisse in den USA.
</p>
<p>
<a href="http://de.youtube.com/videoyourvote" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VideoYourVote</a>
</p>
<p>
Näher kommt man den US-Wähler wohl kaum: Auf dem <a href="http://www.politik-digital.de/youtube-schickt-wahlbeobachter" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Youtube-Channel VideoYourVote</a> finden sich Videos von Wählern, die sich bei der Stimmabgabe filmten.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Ich bin schuld!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[esnakker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 17:50:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Webvideo]]></category>
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					<description><![CDATA[Obama verliert gegen McCain mit nur einer Stimme Rückstand, der USA stehen weitere vier Jahre republikanische Herrschaft bevor und der Nachrichtensender „CNNBC“ berichtet live darüber, den Schuldigen an der „Misere“ aufgespürt zu haben: MICH!
Millionen verzweifelter Obama-Anhänger hassen mich dafür, den demokratischen Traum vom Wechsel zerstört zu haben. Und warum? - Weil ich der einzige war, der seine Stimme nicht abgegeben hat.
<p>
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</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Obama verliert gegen McCain mit nur einer Stimme Rückstand, der USA stehen weitere vier Jahre republikanische Herrschaft bevor und der Nachrichtensender „CNNBC“ berichtet live darüber, den Schuldigen an der „Misere“ aufgespürt zu haben: MICH!<br />
Millionen verzweifelter Obama-Anhänger hassen mich dafür, den demokratischen Traum vom Wechsel zerstört zu haben. Und warum? &#8211; Weil ich der einzige war, der seine Stimme nicht abgegeben hat.</p>
<p>
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" height="300" width="360"><param name="AllowScriptAccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://s3.moveon.org/swf/embed.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="FlashVars" value="id=xZyLDRwnOcEczII4dKWiLzc4OTE3OTk-"></param><embed src="http://s3.moveon.org/swf/embed.swf" flashvars="id=xZyLDRwnOcEczII4dKWiLzc4OTE3OTk-" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="250" width="300"></embed></object>
</p>
<p><!--break--> </p>
<p>
Nun bin ich in den USA nicht wahlberechtigt und so liegt das Schicksal der Nation jenseits des Atlantiks zum Glück nicht in meinen Händen. Gestaltet hat das Video die Organisation <a href="http://www.moveon.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Moveon</a>, die damit notorische Nichtwähler ansprechen will.
</p>
<p>
So können internetaffine US-Amerikaner auf der Seite <a href="http://www.cnnbcvideo.com/taf.shtml?hp=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cnnbcvideo.com</a> ihren wahlfaulen Freunden und Bekannten ein personalisiertes Video schicken. Man muss lediglich Namen und Email-Adresse des Empfängers eingeben und nach ein paar Minuten hat der Wahlabstinenzler einen Link in seinem elektronischen Postkasten, der ihn direkt zu seinem persönlichen Zukunfstszenario führt:<br />
„Obama hat die Wahl verloren und Du bist schuld.“ Wem alleine diese Vorstellung noch nicht ausreicht, der wird spätestens ein mulmiges Gefühl im Bauch bekommen, wenn George W. Bush sich persönlich für das Fernbleiben von der Wahlurne bedankt: „I thank you for your service, I thank you for what you have done to the United States of America“.
</p>
<p>
Das Video wurde am Montag, 3.November, bereits über 12 Millionen mal verschickt und geht laut den Machern im Schnitt an etwa 30 neue Email-Adressen pro Sekunde.</p>
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		<item>
		<title>Nicht einfach den Obama machen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/nicht-einfach-den-obama-machen-4121/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 16:48:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
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					<description><![CDATA[Die deutschen Parteien schauen zurzeit aufmerksam in Richtung USA, um sich Strategien vom US-Wahlkampf abzuschauen. Zehn steile Thesen, warum sich Obamas Erfolg nicht einfach so kopieren lässt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschen Parteien schauen zurzeit aufmerksam in Richtung USA, um sich Strategien vom US-Wahlkampf abzuschauen. Zehn steile Thesen, warum sich Obamas Erfolg nicht einfach so kopieren lässt.<!--break--><br />
<b>1.</b> Das Internet erleben viele Bundespolitiker als das Medium nerviger Fragensteller, ideologischer E-Mails oder als Motzforum für Politikverdrossene.</p>
<p><b><br />
2.</b> Die alten Medien in Deutschland funktionieren (noch). Deutsche Spitzenpolitiker können bequem viele Menschen über Fernsehen, Radio oder Zeitung erreichen &#8211; und das reicht den meisten auch. Wenn Merkel oder ihre Minister eine Idee öffentlich machen wollen, gehen sie zu Bild und zum Menscheln zu Kerner ins Fernsehen. Oder erinnert sich sich jemand an einen Online-Scoop wie Obamas Vizepräsidenten-SMS oder Clintons Kandidaturwebvideo? </p>
<p><b><br />
3.</b> Deutsche Politiker brauchen das Geld der Bürger nicht, um erfolgreich kandidieren zu können. CDU, SPD und Co. erzielen nur etwa 15 Prozent ihrer Einnahmen aus Spenden. <strike>Der Großteil der Parteienfinanzierung kommt vom Staat.</strike> (danke für den Hinweis an Sebastian Reichel). Eine wichtige Motivation, Menschen zielgerichtet im Web anzusprechen und auf deren Sorgen, Nöte und Wünsche einzugehen, fällt also aus. </p>
<p><b><br />
4.</b> Deutsche Parteien stecken im Verhältnis zu Obama oder McCain weniger Geld in ihre Onlinekampagnen. Außerdem müssen Fernsehen und Radio in Deutschland Wahlwerbung unentgeltlich ausstrahlen. Eine Möglichkeit und ein Anreiz weniger für spannende virale Internet-Kampagnen.</p>
<p><b><br />
5.</b> Deutschland hat eine schwächer ausgeprägte Freiwilligenkultur als die USA. Deutsche Politiker müssen stärkere Anreize bieten als Obama oder McCain, damit Menschen für ihre Sache bloggen, Plakate im Vorgarten aufstellen oder Fremde zu einer Wahlparty nach Hause einladen. Deshalb floppen in Deutschland so viele Mitmachkampagnen.</p>
<p><b><br />
6.</b> Merkel und Steinmeier sind viel enger in Parteistrukturen eingebunden als die US-Kandidaten.  Außerdem arbeiten die deutschen Online-Kampagnenteams in der Regel in den Parteizentralen &#8211; und müssen sich an deren wenig internetaffinen Strukturen abarbeiten.</p>
<p><b><br />
7.</b> Einfach die Telefonnummern und Adressen von unentschiedenen Wählern per Download an Unterstützer zur Wahlwerbung weiterzugeben, ist in Deutschland aus Datenschutzgründen nicht möglich. Wieder ein Anreiz weniger, massiv auf das Internet zur Vernetzung von Unterstützern zu setzen. </p>
<p><b><br />
8.</b> Die Parteien in Deutschland können auf ihren Mitmach-Seiten für jede unkontrollierte Äußerung oder falsche Tatsachenbehauptung Dritter haftbar gemacht werden &#8211; und können sicher sein, dass irgendjemand es auch versuchen wird.</p>
<p><b><br />
9. </b>Wen sie wählen wollen, verraten Deutsche ungern öffentlich. Deshalb unterstützen deutsche Wähler ihre Partei oder ihren Kandidaten selten für alle sichtbar im Web. Graswurzel-Engagement hat es daher schwerer.</p>
<p><b><br />
10. </b>Deutsche Spitzenpolitiker reden im Internet an ihren Wählern vorbei. Dreifach abgewogene PR-Phrasen oder abgelesene Youtube-Ansprachen sorgen für negative Resonanz.</p>
<p><b><br />
Sie sehen es genauso? Oder ganz anders? Schreiben Sie weitere Gründe oder Gegenthesen in die Kommentare!</b></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Twitter die Wahl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pbrauckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 13:12:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[wahlbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlcomputer]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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					<description><![CDATA[Wegen der vergangenen Probleme mit den US-Wahlcomputern will <a href="http://www.twittervotereport.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter Vote Report</a><a href="http://www.twittervotereport.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> </a>die im Wahlkampf entstandene Online-Bürgerbewegung nutzen. Nutzer des Mikrobloggingdienstes Twitter sollen Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen dokumentieren und die Stimmabgabe überwachen. Mittels eines Twitter-Channels können sich die Nutzer so mit kleinen schnellen Internet-Mitteilungen austauschen und Probleme bei den Wahlen publik machen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen der vergangenen Probleme mit den US-Wahlcomputern will <a href="http://www.twittervotereport.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter Vote Report</a><a href="http://www.twittervotereport.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> </a>die im Wahlkampf entstandene Online-Bürgerbewegung nutzen. Nutzer des Mikrobloggingdienstes Twitter sollen Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen dokumentieren und die Stimmabgabe überwachen. Mittels eines Twitter-Channels können sich die Nutzer so mit kleinen schnellen Internet-Mitteilungen austauschen und Probleme bei den Wahlen publik machen.<!--break--></p>
]]></content:encoded>
					
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