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	<title>US-Wahlkampf 08 &#8211; politik-digital</title>
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	<title>US-Wahlkampf 08 &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Bloggen am Río de la Plata</title>
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		<dc:creator><![CDATA[rlucke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 14:44:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
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		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch in Südamerika schaute man in diesen Tagen gebannt auf die USA. Neidisch auf die gereifte Demokratie der US-Amerikaner, wünschen sich einige Blogger schon argentinische Kandidaten mit dem Format eines Obama. Dass die Argentinier sich nach einem politischem „Erlöser“ sehnen, liegt nahe: Während der Staatskrise 2001/2002 wechselten sich in nur zwei Wochen fünf Präsidenten ab. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in Südamerika schaute man in diesen Tagen gebannt auf die USA. Neidisch auf die gereifte Demokratie der US-Amerikaner, wünschen sich einige Blogger schon argentinische Kandidaten mit dem Format eines Obama. Dass die Argentinier sich nach einem politischem „Erlöser“ sehnen, liegt nahe: Während der Staatskrise 2001/2002 wechselten sich in nur zwei Wochen fünf Präsidenten ab. <!--break--></p>
<p>
Seither hat das Land zwar eine gewisse politische Stabilität und hohes Wirtschaftswachstum vorzuweisen, aber die Unsicherheit und Unzufriedenheit mit der politischen Elite wächst wieder &#8211; neben der Befürchtung, dass es bald wieder zum Staatsbankrott kommen könnte. Am Río de la Plata liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung vor allem auf den Entwürfen des gewählten Präsidenten bezüglich der Handelsabkommen zwischen den USA und dem lateinamerikanischem Kontinent. Auch wird die historische Bedeutung der Kandidatur Obamas hervorgehoben und als Chance für einen Neuanfang nach der Präsidentschaft George W. Bushs gesehen, der auch in Argentinien allseits negative Reaktionen hervorruft.
</p>
<p>
<b>Blogs von Tageszeitungen dominieren</b>
</p>
<p>
Die argentinische Blogger-Szene wird, was das Thema Nachrichten und Politik angeht, von den Blog-<br />
Ablegern der großen Tageszeitungen wie Clarín, La Nación und den Fernsehsendern dominiert. Private Blogs, die sich mit dem Thema Politik beschäftigen, spielen bisher keine große Rolle in der öffentlichen Wahrnehmung. Eigenständige und unabhängige Blogs, wie in den USA zum Beispiel die <a href="http://www.huffingtonpost.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Huffington Post“</a>, oder <a href="http://www.realclearpolitics.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„realclearpolitics.com“</a>, sind nicht in Sicht.
</p>
<p>
Politische Blogs gibt es viele, doch führen diese vor allem die klassische Berichterstattung fort, ohne die neuen Möglichkeiten politischer Kommunikation wirklich auszuschöpfen. Politische Mobilisierung findet nach wie vor vor allem auf der Straße und über das Fernsehen statt. Doch auch argentinische Kommentatoren erkennen die Erfolge des Obama-Wahlkampfes an und konstatieren, dass das Internet zum wichtigsten Medium für die Überzeugung, das Engagement, die Mobilisierung und das Einwerben von Spenden für Wahlkämpfe im 21. Jahrhundert werden wird oder es schon heute ist.</p>
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		<title>Die US-Wahl geht, der Online-Dialog bleibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friederike Günther]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 13:52:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[Irak-Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kandidaten Obama und McCain setzen im Wahlkampf massiv auf Internetkommunikation. Zwei nichtstaatliche Netzprojekte, White House 2 und Ask the President-Elect, wollen den Dialog zwischen dem kommenden US-Präsidenten und den Bürgern auch nach der Wahl am Leben erhalten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kandidaten Obama und McCain setzen im Wahlkampf massiv auf Internetkommunikation. Zwei nichtstaatliche Netzprojekte, White House 2 und Ask the President-Elect, wollen den Dialog zwischen dem kommenden US-Präsidenten und den Bürgern auch nach der Wahl am Leben erhalten.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>BigDialog: „Ask the President-Elect“</b>
</p>
<p>
Nutzer von <a href="http://www.communitycounts.com/forum/?id=bigdialog" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BigDialogs „Ask the President-Elect“</a> können dem zukünftigen Präsidenten entweder in Wort und per Videobotschaft Fragen stellen oder ihm einfach die Meinung sagen. Die Gewinner der Abstimmung unter den Usern sollen dann dem frisch Gewählten vorgespielt werden.
</p>
<p>
<b><br />
2. White House</b>
</p>
<p>
Damit der nächste US-Präsident weiß, was er zu tun hat, stellen die User im <a href="http://www.whitehouse2.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">2. Weißen Haus </a>eine eigene Agenda auf.  Auf der Internetplattform werden Forderungen und Ziele formuliert, die der Präsident in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit erreichen soll. Momentan steht die Beendigung des Irak-Krieges an der Spitze der User-Agenda.</p>
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		<title>„Obama wird Europa stärker in die Pflicht nehmen“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friederike Günther]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 16:49:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlwerbung]]></category>
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		<category><![CDATA[Udo Lielischkies]]></category>
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					<description><![CDATA[In wenigen Tagen wird der 44. US-Präsident gewählt. Wird Obama seinen Vorsprung aus den Umfragen halten können? Hat die Wahl Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA? Im tagesschau-Chat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de beantwortete der ARD-Korrespondent Udo Lielischkies live aus Washington, die interessanten Fragen der User.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In wenigen Tagen wird der 44. US-Präsident gewählt. Wird Obama seinen Vorsprung aus den Umfragen halten können? Hat die Wahl Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA? Im tagesschau-Chat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de beantwortete der ARD-Korrespondent Udo Lielischkies live aus Washington, die interessanten Fragen der User.<!--break--></p>
<p>
<b>Moderatorin:</b> Herzlich willkommen, liebe Leser, zum tagesschau-Chat. Heute zu Gast bei uns: Udo Lielischkies, Korrespondent im ARD-Studio Washington. In der kommenden Stunde stellt er sich Ihren Fragen rund um die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA. Vielen Dank, Udo Lielischkies, dass Sie sich die Zeit für uns nehmen. Hier kommt die erste Frage:
</p>
<p><b></b></p>
<p>
<b>Theodor:</b> Was passiert jetzt eigentlich in der letzten Woche des Wahlkampfes noch? Gibt es da Unterschiede zu deutschen Wahlen?
</p>
<p>
<b><br />
Udo Lielischkies:</b> Die Kandidaten kämpfen bis zur letzten Minute &#8211; sind allerdings mit unterschiedlichen finanziellen Mitteln ausgerüstet. So wird Barack Obama heute Abend in gleich vier Fernsehsendern einen halbstündigen Auftritt haben, den er mit eigenen Spendenmitteln finanziert. Die Kandidaten konzentrieren sich dabei in der letzten Woche auf die so genannten Battleground States. Das sind die Staaten, die bis zuletzt umstritten sind und die Wahl vermutlich entscheiden werden. In diesen Staaten eröffnen die Kandidaten in den letzten Tagen noch neue Büros, hier schalten sie den Großteil ihrer Werbespots. Obama hat hierbei einen klaren finanziellen Vorteil. In Florida hat er zum Beispiel dreimal mehr Spots geschaltet als McCain (insgesamt 18.000).
</p>
<p>
<b>Heinz:</b> Wie wahrscheinlich ist es, dass McCain in letzter Sekunde doch noch das Rennen macht?
</p>
<p>
<b><br />
Udo Lielischkies: </b>Zunächst einmal: Bei US-Wahlen ist, wie die Vergangenheit zeigt, so gut wie alles möglich. In den letzten Tagen wird zum Beispiel wieder das Thema Wahlbetrug laut diskutiert: Fehlerhafte Computer, irreführende Formulare, falsche Wählerregistrierungen usw. Generell aber sieht im Augenblick alles nach einem Wahlsieg von Barack Obama aus. Er liegt in vielen der umstrittenen &quot;Swing States&quot; in den Umfragen vorn, zum Teil deutlich. Auch die Wettbüros setzen inzwischen im Übrigen eindeutig auf Barack Obama.
</p>
<p>
<b><br />
c.smets:</b> Was könnte Obama jetzt noch stoppen?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Um es kurz zu machen: ein Terroranschlag, eine große internationale Krise oder ein bisher in allen Umfragen nicht sichtbar gewordener, sogenannter &quot;Bradley-Effekt&quot;. Bei großen Krisen trauen die Amerikaner eher John McCan zu, sie zu beherrschen. Der &quot;Bradley-Effekt&quot; bezieht sich auf einen Vorfall vor mehreren Jahrzehnten: Damals bewarb sich der schwarze Bürgermeister von Los Angeles um den Posten des Gouverneurs in Kalifornien. Er führte in allen Umfragen zweistellig. Die Champagnerflaschen standen bereit, die Siegesrede war bereits geschrieben &#8211; doch er verlor überraschend. Die Vermutung damals: Viele weiße Wähler hatten bei den Umfragen nicht zugegeben, dass sie niemals einen Schwarzen wählen würden. Ob es diesen Effekt heute noch gibt, ist allerdings fraglich, sagen Experten.
</p>
<p>
<b><br />
PaulPeters: </b>Glauben Sie, dass die USA bereit sind für Barack Obama, in Hinblick auf seine Hautfarbe und sein liberales Programm?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Ich denke ja. Das Thema Rassismus ist natürlich immer noch zu spüren, hat aber an seiner Bedeutung in den letzten Jahrzehnten abgenommen. Nicht zuletzt mit Condoleezza Rice und Colin Powell haben zwei Schwarze Politiker in Spitzenpositionen gezeigt, dass der Weg zur politischen Spitze für Schwarze offen ist. Dennoch gibt es Schätzungen, wonach ein Weißer Barack Obama mit 10 bis 15 Prozent mehr Wählerstimmen rechnen könnte.
</p>
<p>
<b>weidi:</b> Welcher Kandidat wäre für die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA wünschenswerter &#8211; hier aus deutscher Sicht betrachtet?
</p>
<p>
<b><br />
Udo Lielischkies: </b>John McCain hat sicherlich deutlich größere Erfahrung, wenn es um die transatlantischen Beziehungen geht. Er war regelmäßiger Gast der Münchner Sicherheitskonferenz. Obama ist, was Europa angeht, eher ein unbeschriebenes Blatt. Obwohl die Mehrzahl der Europäer sich einen Wahlsieg Obamas wünscht, könnte dem schnell eine Ernüchterung erfolgen. Angesichts immenser innenpolitischer Probleme in den USA gehen alle Beobachter davon aus, dass Obama Europa deutlich stärker in die Pflicht nehmen wird.
</p>
<p>
<b><br />
Themistokles: </b>Sollte Barack Obama Präsident werden, ist es wahrscheinlich, dass auch er zumindest den Krieg in Afghanistan fortführt. Wird dies auch in Forderungen an Deutschland nach mehr Truppenpräsenz resultieren?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Das beinhaltet sicherlich die Forderung nach einem stärkeren militärischen Engagement der Europäer in Afghanistan. Es könnte aber auch die Forderung nach einer stärkeren Beteiligung Europas in anderen Krisenherden bedeuten. Selbst Wiederaufbauhilfe im Irak halten einige Experten als Teil dieses Forderungskatalogs für denkbar. Eher skeptisch sehen deutsche Politiker Obamas Äußerungen zum Thema Freihandel. Um Jobs in Amerika zu retten, so Obama in vielen Wahlkampfreden, müsse man eine hemmungslose Ausgliederung von Firmen und Auswüchse von Globalisierung besser kontrollieren.
</p>
<p>
<b><br />
Dave:</b> Welche Auswirkungen hat ein Wahlsieg McCains für Europa / Deutschland?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Würde McCain gewinnen, wäre es für die Europäer vielleicht leichter, ihn als bloße Fortsetzung der verfehlten Bush-Politik abzutun und sich Forderungen aus Washington zu widersetzen. Einem Wahlsieger Obama gegenüber, der in Deutschland ja als geradezu symbolhafte Hoffnungsfigur für Toleranz und eine neue Definition der transatlantischen Beziehungen empfunden wird, wäre eine trotzige Abwehrhaltung sicherlich schwieriger zu rechtfertigen.
</p>
<p>
<b>Fady:</b> Welche Auswirkungen erwarten Sie auf die Börse bei den beiden möglichen Wahlausgängen?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Nach historischen Abstürzen der Wall Street und gleichzeitig einem historischen Hoch gestern erst kann man sicher behaupten, dass die Finanzmärkte extrem volatil und nervös sind. Diese Achterbahnfahrt ist im Augenblick sicherlich mehr durch Nachrichten von den Finanzmärkten und aus der Realwirtschaft bestimmt. Wie sich das im Januar darstellt, ist im Augenblick schwer abzusehen. John McCain gilt grundsätzlich als Wirtschaftsliberaler, der Steuererleichterungen für Unternehmen befürwortet und damit ökonomisches Wachstum erzeugen will. Von daher ist es denkbar, dass die Börsen auf einen Wahlsieg McCains positiver reagieren würden als auf einen Sieg Obamas.
</p>
<p>
<b>Leo:</b> Warum wechseln jetzt republikanische Politiker zu Obama?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Die schlichte Antwort: Amerikaner lieben grundsätzlich Gewinner. Das ist ein Phänomen, das auch schon bei vorigen Wahlen beobachtet wurde. Ein weiterer Grund ist sicher, dass viele moderatere Republikaner die Wahl von Sarah Palin als Vizekandidatin als völlig verfehlt empfunden haben. Ein dritter Grund: McCains strategische Schlusskurve (Schlammschlacht) hat ebenfalls viele Republikaner abgeschreckt. Obama als Terroristen-Freund und Sozialisten zu brandmarken, ging Vielen aus dem eigenen Lager zu weit.
</p>
<p>
<b>Logo:</b> War das schon immer so, dass sich die amerikanischen Leitmedien so klar zu einem Kandidaten positioniert haben?
</p>
<p>
<b><br />
Udo Lielischkies:</b> In der Tat gibt es in diesem Land eine Eigenart, die wir in Europa nicht so kennen: Zeitungen stellen sich öffentlich hinter einen Kandidaten. Aber auch die TV-Sender, die dieses nicht tun, machen keinen großen Hehl aus ihrer politischen Orientierung. Die meisten von ihnen sind eher auf Seiten der Demokraten. Auf republikanischer Seite hält Fox der Bush-Regierung und McCain die Treue.
</p>
<p>
<b>helli:</b> Welches werden Ihrer Meinung nach die entscheidenden Staaten bei der Wahl sein? Vielleicht wieder Florida?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies: </b>Klar, Florida ist der wohl spannendste &quot;Swing-State&quot;. Hier geht es um immerhin 27 Wahlmänner-Stimmen. Der Vorsprung von Obama in den Umfragen ist hier denkbar knapp. Ebenfalls wichtig: Ohio. Auch spannend : Virginia. Hier könnten die Demokraten zum ersten Mal seit 40 Jahren gewinnen. Es geht um 13 Wahlmänner. Weitere Staaten in denen Obama vorne liegt und mit deren Hilfe er den Sieg nach Hause bringen könnte: Colorado, Nevada, Indiana.
</p>
<p>
<b><br />
appoex: </b>Welchen der beiden Kandidaten halten Sie in Wirtschaftsfragen für kompetenter?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> John McCain hat selbst zu Beginn des Wahlkampfes einmal eingeräumt, dass Wirtschaft nicht gerade sein Steckenpferd sei. Dafür habe er qualifizierte Berater. Diese Botschaft hat sich im Laufe des Wahlkampfes verfestigt. So hat McCain noch kurz vor der großen Finanzkrise von einer soliden Wirtschaft gesprochen. Sein hochdramatischer Auftritt in Washington während der Beratungen zum Rettungsplan wurde von den Medien landesweit kritisiert und belächelt. Obama dagegen gilt als überlegter und berechenbarer in kritischen Situationen. Zudem trauen ihm viele Menschen eher zu, ihre wirtschaftlichen Nöte zu verstehen. Umfragen zeigen deutlich höhere Kompetenzwerte Obamas beim Thema Wirtschaft &#8211; und dieses Thema dominiert den Wahlkampf jetzt.
</p>
<p>
<b><br />
Ludwig:</b> Warum haben sich die Republikaner eigentlich für Sarah Palin entschieden, obwohl sie schon damals umstritten war?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Sarah Palin war, als sie von McCain vorgestellt wurde, bei Republikanern nicht umstritten. Sie hatte eher den Status eines überraschenden Erlösers in einem dahin dümpelnden McCain-Wahlkampf (böse Zungen nennen sie auch das Viagra für McCains Wahlkampf). Tatsächlich hat sie die Umfragewerte der Republikaner steil ansteigen lassen, Parteibasis und Medien gleichermaßen elektrisiert. Der böse Verdacht, dass die Gouverneurin aus Alaska nicht das Format haben könnte, um als Vizepräsidentin ins Weiße Haus zu ziehen, wurde in den ersten Wochen kaum laut geäußert. Davor bewahrte sie die Angst Vieler, als Sexisten dazustehen. Erst längere Interviews Palins einige Wochen nach ihrer Nominierung offenbarten dann das ganze Ausmaß ihrer politischen Ahnungslosigkeit.
</p>
<p>
<b>Kurti:</b> Bei der letzten Wahl war die christliche Rechte in den USA wahlentscheidend. Welche gesellschaftliche Gruppe könnte bei dieser Wahl den Ausschlag geben?
</p>
<p>
<b><br />
Udo Lielischkies:</b> Es sind vor allem junge Wähler, die bisher nicht politisch aktiv waren, die durch Barack Obama extrem mobilisiert wurden. Wahlentscheidend könnte außerdem sein, dass in der schwarzen Bevölkerung mit einer Rekord-Wahlbeteiligung gerechnet wird. Die meisten von ihnen werden auch für Obama stimmen.
</p>
<p>
<b>ReinhardtMuenchen:</b> Was halten Sie von dem heute angesetzten 30-Minuten-Werbespot? Wird dies Obama (noch) weiterbringen? Oder sind die US Wähler der vielen Werbespots schon müde?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Sicher ist: Obama wird mit seinem halbstündigen Auftritt wohl ein großes Publikum haben, weil gleich anschließend die Übertragung der World Series im Baseball beginnt (sie wurde sogar wegen Obama um acht Minuten verschoben). Es gibt immer noch viele Menschen im Lande, die Obama als exotisch und irgendwie untypisch für Amerika empfinden. Da  ist dies eine weitere wichtige Chance für ihn, sich dem Wähler näher zu bringen. &quot;Ein genialer Schachzug&quot;, sagte uns heute noch ein Experte, den wir dazu befragten.
</p>
<p>
<b>Germinator:</b> Ab wieviel Uhr dürften wir am Dienstag mit ersten Ergebnissen zur Wahl rechnen?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Die Ergebnisse der ersten wichtigen Staaten der Ostküste werden gegen 22 Uhr Ortszeit (4 Uhr morgens in Deutschland) erwartet. Wenn es nicht zu Überraschungen kommt (Unwetter, streikende Computer, juristische Scharmützel), dürfte am frühen Morgen in Deutschland feststehen, wer diese Wahl gewonnen hat.
</p>
<p>
<b>Troglodyt: </b>Ist bekannt, inwieweit das Internet (Youtube-Videos, Obamas eigene Webseite, etc.) maßgeblich zu seiner Popularität beziehungsweise zur Mobilisierung der Jugend und Anderer beigetragen hat?
</p>
<p>
<b><br />
Udo Lielischkies:</b> Ohne das Internet wäre das Phänomen Obama nicht möglich gewesen. Vor allem seine sehr offen gehaltene Internetseite, die vielen Unterstützergruppen Platz für eigene Veranstaltungen und Aktionen einräumt, hat die virtuellen Mobilisierungseffekte des Internets auch in die Realität übertragen. Außerdem nicht zu vergessen: Über seine geschickten Internetauftritte hat Obama einen Großteil seiner Spenden generiert.
</p>
<p>
<b>Moderatorin:</b> Die 60 Minuten sind um. Vielen Dank, Udo Lielischkies, und vielen Dank, liebe User, für Ihre Fragen. Das Protokoll können Sie in Kürze hier bei uns und bei politik-digital.de nachlesen. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag!
</p>
<p>
<i> Den Chat moderierten Nicole Diekmann und Niels Nagel, <a href="http://www.tagesschau.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesschau.de</a>.</i></p>
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		<title>tagesschau-Chat zur US-Wahl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friederike Günther]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 11:38:53 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Mittwoch ist Udo Lielischkies, ARD-Korrespondent in Washington, ab 16:00 Uhr zu Gast im tagesschau-Chat. Thema: Amerika kurz vor der Wahl. <a href="http://www.t88198792.de/chat/index.php?pid=1&#38;id=ts&#38;cid=194&#38;user=#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier bereits Fragen stellen!</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch ist Udo Lielischkies, ARD-Korrespondent in Washington, ab 16:00 Uhr zu Gast im tagesschau-Chat. Thema: Amerika kurz vor der Wahl. <a href="http://www.t88198792.de/chat/index.php?pid=1&amp;id=ts&amp;cid=194&amp;user=#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier bereits Fragen stellen!</a><!--break--></p>
<p>
Nur noch wenige Tage bis zum Tag der Entscheidung in den USA: Wird mit Barack Obama tatsächlich das erste Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten ein Schwarzer Präsident? Oder gelingt es dem Republikaner John McCain in letzter Sekunde doch noch, Obama einzuholen?
</p>
<p>
Udo Lielischkies, seit Ende 2006 Korrespondent in Washington, antwortet live aus dem Studio Washington auf Ihre Fragen.
</p>
<p>
<i>tagesschau-Chats werden veranstaltet von <a href="http://www.tagesschau.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesschau.de</a> und <a href="/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a></i>.</p>
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		<title>InfoMonitor September 2008: Weltweite Finanzkrise ist Topthema</title>
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		<dc:creator><![CDATA[InfoMonitor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 14:27:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit gut drei Stunden (188 Minuten) Berichterstattung war die weltweite Finanzkrise im September das dominierende Thema in den vier Hauptnachrichtensendungen des deutschen Fernsehens. Wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, berichtet, rangiert an zweiter Stelle der Führungswechsel in der SPD mit 94 Minuten, vor den verheerenden Wirbelstürmen in der Karibik (84 Minuten) und der Landtagswahl in Bayern (76 Minuten). ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit gut drei Stunden (188 Minuten) Berichterstattung war die weltweite Finanzkrise im September das dominierende Thema in den vier Hauptnachrichtensendungen des deutschen Fernsehens. Wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, berichtet, rangiert an zweiter Stelle der Führungswechsel in der SPD mit 94 Minuten, vor den verheerenden Wirbelstürmen in der Karibik (84 Minuten) und der Landtagswahl in Bayern (76 Minuten). <!--break--></p>
<p>
Weitere Top-10-Themen im September waren die Paralympics 2008 in Peking (51 Minuten), der US-Wahlkampf (48 Minuten), der Konflikt im Kaukasus (35 Minuten), die Entführung deutscher Touristen in Ägypten (32 Minuten), erneuter Terrorverdacht in Deutschland (27 Minuten) und die Lage in Afghanistan (25 Minuten).
</p>
<p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/09_top-10_themen_tv_hauptnachrichten.jpg" height="270" width="468" /><i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de  </i>
</p>
<p>
Bis auf RTL war bei allen untersuchten Nachrichtensendungen die Finanzkrise das Thema mit der umfangreichsten Berichterstattung. Bei „RTL aktuell“ waren es die Wirbelstürme in der Karibik. Außerdem tauchen nur bei RTL der Amoklauf in einer finnischen Schule und das Oktoberfest in München in den Top-10 auf. Kaum Aufmerksamkeit erlangte bei RTL, aber auch bei Sat.1, der Kaukasuskonflikt, der dagegen in „Tagesschau“ und „heute“ Platz 4 bzw. 6 belegt. Als einzige Sendung berichteten die „Sat.1 Nachrichten“ so gut wie nicht von den Paralympics in Peking.
</p>
<p>
Die Nachrichtenmagazine „Tagesthemen“ und „heute-journal“ hatten im September eindeutige Schwerpunkte bei den Politik- und Wirtschaftsthemen. Dabei standen die Finanzkrise, der Führungswechsel in der SPD und die Landtagswahl in Bayern obenan. Die „Tagesthemen“ berichteten darüber hinaus besonders ausführlich über den Kaukasuskonflikt. Das „heute-journal“ informierte am umfangreichsten über den Wahlkampf in Bayern sowie über den Terrorverdacht in Deutschland.
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<p>
<b>SPD doppelt so viele Auftritte in den Nachrichten wie die CDU</b><b></b>
</p>
<p>
Der Führungswechsel in der SPD trug mit dazu bei, dass die Partei auch im September einen deutlichen Vorsprung vor der CDU bei der Zahl der Politikerauftritte in den Fernsehnachrichten erzielen konnte. Insgesamt 592 Auftritte wurden für die SPD gezählt, damit mehr als doppelt so viele wie für die CDU (280 Auftritte). Die CSU erreichte wegen der Landtagswahl und der folgenden Führungsdebatte ebenfalls eine außergewöhnlich starke Präsenz in den Nachrichten (223 Auftritte). Es folgten die Grünen (80 Auftritte), FDP (62 Auftritte) und Die Linke (57 Auftritte).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/09_parteienpr_tv_nachrichten.jpg" height="320" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2008<br />
Insgesamt 1311 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder mit O-Ton)<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Der neue Kanzlerkandidat der SPD, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, führt die Liste der am häufigsten in den sechs untersuchten Fernsehnachrichten präsenten Politiker mit 107 Auftritten an, äußerst knapp vor Bundeskanzlerin Angela Merkel mit 106 Auftritten. Unter den nächstfolgenden zehn Politikern in der Rangliste stammen fünf aus der SPD und vier aus der CSU. Einziger Vertreter der Bundestagsopposition unter den Top-20 ist Guido Westerwelle, FDP, mit 34 Auftritten.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/09_top-20_politiker_nachrichten.jpg" height="439" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2008<br />
Insgesamt 1311 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder mit O-Ton)<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<b>Hoher Anteil an Wirtschaftsnachrichten</b>
</p>
<p>
Die weltweite Finanzkrise schlägt sich auch in einem höheren Anteil an Wirtschaftsthemen in den Fernsehnachrichten nieder: Alle sechs untersuchten Sendungen hatten im September einen zum Teil deutlich höheren Wirtschaftsanteil als im Vormonat. Auch die Politikanteile lagen, unter anderem wegen der Bayernwahl und dem Führungswechsel in der SPD, durchgängig höher als im August. Dies vor allem bei ARD und ZDF, wo „Tagesschau“ mit 47 Prozent (entspricht 7 Minuten pro Ausgabe), „heute“ mit 41 Prozent (8 Minuten) und „heute-journal“ mit 46 Prozent (12 Minuten) fast die bisherigen Spitzenwerte dieses Jahres aus dem Januar (Hessenwahl) erreichten bzw. sogar übertrafen („Tagesthemen“ mit 48 Prozent bzw. 12 Minuten).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/09_themenstruktur_tv_nachrichten_prozent_0.jpg" height="404" width="476" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NEU_09_themenstruktur_tv_nachrichten_minuten.jpg" alt="Themenstruktur in TV-Nachrichten (in Minuten)" height="421" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de  </i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Aktiver Urlaub einmal anders &#8211; als freiwilliger Wahlkampfhelfer</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/aktiver-urlaub-einmal-anders-als-freiwilliger-wahlkampfhelfer-4052/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pbrauckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 08:40:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kampagne Obamas brüstet sich damit von den &#34;grassroots&#34; aus geführt zu werden. Und tatsächlich lassen sich zahlreiche interessante Ansätze finden, in denen Unterstützer auf eigene Faust Obamas Wahlkampf unterstützen. Dabei geht es nicht nur ums Geld einsammeln, sondern vor allem um Partizipation. Ein Beispiel ist die Website <a href="http://obamatravel.org/sponsors.asp">obamatravel.org</a>. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kampagne Obamas brüstet sich damit von den &quot;grassroots&quot; aus geführt zu werden. Und tatsächlich lassen sich zahlreiche interessante Ansätze finden, in denen Unterstützer auf eigene Faust Obamas Wahlkampf unterstützen. Dabei geht es nicht nur ums Geld einsammeln, sondern vor allem um Partizipation. Ein Beispiel ist die Website <a href="http://obamatravel.org/sponsors.asp">obamatravel.org</a>. <!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<br />
<b>&quot;Volunteers&quot; verbindet euch</b>
</p>
<p>
Kernelement der Seite ist die Möglichkeit, freiwillige Helfer miteinander zu vernetzen. Dabei geht es um einen ganz bestimmten Zweck: die so genannten &quot;Swing States&quot;, also die Staaten, die sich nicht eindeutig den Republikanern oder Demokraten zuordnen lassen, in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Das Prinzip ist dabei denkbar einfach. Über die Plattform werden dem User drei &quot;Aktivitäten&quot; ermöglicht: Register, Sponsor, Connect.
</p>
<p>
<b>Partizipation im Netz</b>
</p>
<p>
Unter der Rubrik „Register as a Volunteer&quot; kann sich der Obama-Anhänger in eine Liste eintragen und sein Profil erstellen. Entweder verschickt er dann das erstellte Profil per Mail oder wirbt damit auf seiner eigenen Webseite. Der Besucher auf seiner Seite kann so ganz gezielt für den Unterstützer spenden, um ihm die Reise in einen „Swing State“ zu ermöglichen. Der Geldgeber findet ihn über die Kategorie <a href="http://obamatravel.org/sponsors.asp">&quot;Sponsor a Volunteer&quot;</a>, die eine Liste aller freiwilligen Helfer enthält. Schließlich kann der Spender über &quot;Connect a Volunteer&quot; Kontakt aufnehmen. Ist das nötige Geld zusammen, meldet sich der &quot;Volunteer&quot; bei seinem Wunschziel in einem „Swing State“ und lässt sich dort in die Kampagne einbinden.
</p>
<p>
<b>Einfache und zielgerichtete Plattform</b>
</p>
<p>
Die Plattform ist übersichtlich und auf ein Ziel gerichtet: es freiwilligen Helfern zu ermöglichen, für Obama in den „Swing States“ die Werbetrommel zu rühren. Und wieder einmal handelt es sich dabei um eine inoffizielle Unterstützerseite. Leider hat das Wahlkampfteam des demokratischen Präsidentschaftskandidaten die Seite noch nicht wahrgenommen. Daher halten sich die Summe der „Volunteers“ und die Nutzungszahlen in Grenzen. Dennoch ein spannendes Projekt, das sich zu beobachten lohnt.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>InfoMonitor August 2008: Olympia und Kaukasus-Krieg waren Topthemen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/infomonitor-august-2008-olympia-und-kaukasus-krieg-waren-topthemen-4093/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[InfoMonitor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 12:18:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Peking]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Kaukasus]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Erwin Sellering]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Clement]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Olympischen Spiele in Peking führen im August die Liste der Topthemen in den Fernsehnachrichten an. Insgesamt fast fünf Stunden (292 Minuten) berichteten „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ über die sportlichen Aspekte der Spiele, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Olympischen Spiele in Peking führen im August die Liste der Topthemen in den Fernsehnachrichten an. Insgesamt fast fünf Stunden (292 Minuten) berichteten „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ über die sportlichen Aspekte der Spiele, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat.<br />
<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Hinzu kommen 93 Minuten Berichterstattung über das Umfeld der Spiele in Peking. Dazwischen platzierte sich auf Rang 2 der Kaukasus-Krieg mit gut vier Stunden (246 Minuten). Weitere Themen der Top-10 waren der US-Wahlkampf (63 Minuten), die Debatte um das Verhältnis zwischen SPD und Linkspartei (43 Minuten), die Flugzeugabstürze in Madrid und Kirgisistan (42 Minuten) sowie der Mordfall Michelle (37 Minuten).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/08_top-10_themen_tv_hauptnachrichten.jpg" height="270" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
Nachrichten. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de  </i>
</p>
<p>
Die Rangfolge der Themen war bei allen vier Hauptnachrichtensendungen relativ ähnlich. Die „Tagesschau“ berichtete deutlich mehr über den Kaukasus-Krieg als über Olympia, während es bei den anderen drei Sendungen umgekehrt war. „heute“ berichtete umfangreicher als die anderen über den US-Wahlkampf. Bei „RTL aktuell“ und den „Sat.1 Nachrichten“ nahm der Mordfall Michelle Rang 4 bzw. 5 ein, spielte dagegen bei ARD und ZDF so gut wie keine Rolle.
</p>
<p>
Bei den Nachrichtenmagazinen „Tagesthemen“ und „heute-journal“ war der Kaukasus-Krieg mit Abstand das Top-Thema Nr. 1. Das „heute-journal“ berichtete außerdem am ausführlichsten über das Umfeld der Olympischen Spiele und die „Tagesthemen“ über den US-Wahlkampf.
</p>
<p>
<b><br />
SPD deutlich mehr Auftritte als CDU</b>
</p>
<p>
Erneut lag die SPD im August bei der Zahl der Auftritte ihrer Politiker vor der CDU: 364 mal waren SPD-Politiker in den Fernsehnachrichten präsent, die CDU kam auf 175 Auftritte. Hierzu dürfte auch beigetragen haben, dass mit der Diskussion über das Verhältnis zur Linkspartei und dem Ausschlussverfahren gegen Wolfgang Clement zwei SPD-Themen unter den Top-10-Themen platziert waren. Die Linke erreichte mit 38 Auftritten Rang 3, es folgten CSU (34), Grüne (26) und FDP (22).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/08_parteienpr_tv_nachrichten.jpg" height="280" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Insgesamt 665 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder mit O-Ton)<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de   </i>
</p>
<p>
Sechs der zehn am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten deutschen Politiker stammten im August von der SPD. Kurt Beck und Frank-Walter Steinmeier liegen mit je 54 Auftritten auf Rang 2 bzw. 3, Wolfgang Clement erreichte 39 Auftritte. Angeführt wird die Top-20-Liste weiterhin von Bundeskanzlerin Angela Merkel (66 Auftritte). Darüber hinaus waren mit Andrea Ypsilanti und Roland Koch die Hauptakteure der hessischen Landespolitik an vorderer Stelle vertreten, ebenso wie Harald Ringstorff und Erwin Sellering, der amtierende und der designierte Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/08_top-20_politiker_nachrichten.jpg" height="490" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Insgesamt 665 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder mit O-Ton)<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de   </i>
</p>
<p>
<b><br />
Olympia sorgt für erhöhten Sportanteil in den Nachrichten</b>
</p>
<p>
Das Topthema Olympia wirkte sich im August auch auf die Verteilung der Themenbereiche in den Fernsehnachrichten aus. Alle sechs beobachteten Sendungen hatten einen erhöhten Sportanteil. Bei „RTL aktuell“ lag Sport mit 22 Prozent (entspricht 5 Minuten pro Ausgabe) sogar vor der Politik mit 18 Prozent (4 Minuten). Auch bei „heute“ erreichte der Sportanteil 20 Prozent (4 Minuten). Bei den anderen Sendungen lag Sport zwischen 12 und 16 Prozent. Außer der Politik mussten dafür bei allen Sendungen auch andere Themenbereiche Sendeanteile abgeben. Unverändert blieb allerdings, dass die Politik bei ARD und ZDF mit deutlichem Abstand wichtigste Themenkategorie in der Nachrichtenberichterstattung ist.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NEU_08_themenstruktur_tv_nachrichten_prozent.jpg" alt="Themenstruktur in TV-Nachrichten (in Prozent)" height="403" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NEU_08_themenstruktur_tv_nachrichten_minuten.jpg" alt="Themenstruktur in TV-Nachrichten (in Minuten)" height="420" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de</i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Anonyme Stänkerer im US-Wahlkampf</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/anonyme-staenkerer-im-us-wahlkampf-4026/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/anonyme-staenkerer-im-us-wahlkampf-4026/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[pbrauckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 14:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/anonyme-staenkerer-im-us-wahlkampf-4026/</guid>

					<description><![CDATA[Es ist schon etwas ungewöhnlich: da findet sich eine Webseite im Netz mit dem provokanten Titel <a href="http://www.stop-him-now.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stop-Him-Now</a>, wo einige Comic-Flash-Clips Obama von seiner schlechten Seite zeigen sollen. Was sich nicht findet, ist der Urheber der Seite, geschweige denn die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. Eine Mail an die einzige angegebene Adresse bleibt unbeantwortet. Nicht gerade glaubwürdig für eine Webseite mit einem derart starken Anspruch. So lange Hillary Clinton noch im Rennen war, war auch die Seite Stop-Her-Now online. Ein Wahlkampf-Veteran der Republikaner hatte Verbindungen zu beiden Seiten. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon etwas ungewöhnlich: da findet sich eine Webseite im Netz mit dem provokanten Titel <a href="http://www.stop-him-now.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stop-Him-Now</a>, wo einige Comic-Flash-Clips Obama von seiner schlechten Seite zeigen sollen. Was sich nicht findet, ist der Urheber der Seite, geschweige denn die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. Eine Mail an die einzige angegebene Adresse bleibt unbeantwortet. Nicht gerade glaubwürdig für eine Webseite mit einem derart starken Anspruch. So lange Hillary Clinton noch im Rennen war, war auch die Seite Stop-Her-Now online. Ein Wahlkampf-Veteran der Republikaner hatte Verbindungen zu beiden Seiten. <!--break--></p>
<p>
Wer genau hinter der Seite steckt, ist nicht herauszubekommen. Klar ist aber: Craig Shirley, Wahlkampfveteran der Republikaner, hat PR-Arbeit für beide Homepages gemacht. Für die Anti-Hillary-Seite<a href="http://www.politico.com/news/stories/0508/10394.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> kassierte er angeblich eine fünfstellige Summe</a>. Damit hat er sich als Berater der McCain-Kampagne und der steuerbegünstigten Wahlkampfgruppe „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/527_group" target="_blank" rel="noopener noreferrer">527-group</a>“ auf Glatteis begeben.
</p>
<p>
Letztendlich musste er von seinem Amt zurücktreten, denn die Doppelrolle hätte schnell zu Ermittlungen der <a href="http://www.fec.gov/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Federal Election Commission</a> kommen können, welche über die korrekte Abwicklung von Spendengeldern in Wahlen achtet. Erst im Mai hatten solche Ermittlungen zum Rauswurf zweier Berater im McCain-Team geführt. Seitdem gelten dort strenge Regeln für eine Mitarbeit.
</p>
<p>
<b>Wenig ausgereift</b>
</p>
<p>
Die Webseite Stop-Him-Now zeigt Parodien von Obama, oft in Verbindung mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jeremiah_Wright" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reverend Wright</a>. Dieser war der Pastor Obamas und geriet mit antiamerikanischen und rassistischen Äußerungen in die Kritik. Mit den häufigen Bezügen soll vor der Gefahr gewarnt werden, die Obama als Präsident darstellen könnte. Letztlich scheinen die Videos jedoch verspielt und wenig ausgereift. So zeigt beispielsweise die animierte Reihe &quot;Obamanopoly&quot; in weiten Teilen die gleichen Bilder, die mit jeweils anderem Ton unterlegt werden.
</p>
<p>
Zugriffszahlen der Seite sind nicht bekannt. Das Hauptvideo, eine Parodie auf Obama um den Beatles-Song „Help“, wurde <a href="http://de.youtube.com/watch?v=W8QbHfE-U_U" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei YouTube</a> erst 118 mal angesehen. Sollte Stop-him-now keine Rechte an dem Song haben, geht es den Machern wie dem McCain-Video <a href="http://de.youtube.com/watch?v=A-242UHHczY" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Media in Love Affair“</a>. Dies musste kurzfristig eingestellt werden, da die Rechte am Musiktitel nicht vorhanden waren.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Spielend zur Wahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/spielend-zur-wahl-4023/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/spielend-zur-wahl-4023/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 14:47:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
		<category><![CDATA[Rock The Vote]]></category>
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					<description><![CDATA[Die US-amerikanische Organisation Rock The Vote hat am 25. August 2008 eine Kooperation mit Microsofts Online-Spiele-Service Xbox LIVE gestartet, um junge Wähler unter 30 Jahren für die US-Präsidentschaftswahl im November 2008 zu erreichen. Besitzer der Spielekonsole Xbox 360 können sich nun über diese für die Wahlen registrieren lassen und  ihre Meinung in einem Extra-Forum äußern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Organisation Rock The Vote hat am 25. August 2008 eine Kooperation mit Microsofts Online-Spiele-Service Xbox LIVE gestartet, um junge Wähler unter 30 Jahren für die US-Präsidentschaftswahl im November 2008 zu erreichen. Besitzer der Spielekonsole Xbox 360 können sich nun über diese für die Wahlen registrieren lassen und  ihre Meinung in einem Extra-Forum äußern.<!--break--> </p>
<p>
Rock The Vote wurde 1990 gegründet, um junge Amerikaner für Wahlen und politische Prozesse zu begeistern. Heather Smith, die ausführende Direktorin von Rock The Vote, sagte zur Zusammenarbeit mit Microsoft: „Um unser Ziel von zwei Millionen registrierten jungen Amerikanern in diesem Herbst zu erreichen, müssen wir dahin, wo junge Amerikaner sind, und es gibt keinen Zweifel daran, dass viele von ihnen eine Xbox 360 und Xbox LIVE haben.“ Laut Microsoft nutzen zwölf Millionen Spieler in 26 Ländern den Online-Service.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Obamas Vizepräsidenten-SMS kam zu spät</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/obama-sms-verspielt-exklusivitaet-fuer-online-unterstuetzer-4019/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/obama-sms-verspielt-exklusivitaet-fuer-online-unterstuetzer-4019/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[pbrauckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 14:17:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[US-Präsidentschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/obama-sms-verspielt-exklusivitaet-fuer-online-unterstuetzer-4019/</guid>

					<description><![CDATA[Mit der <a href="/sende-vizepraesident-an-die-62262" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ankündigung</a>, per SMS und E-Mail den namentlich bekannten Unterstützern der Obama Kampagne exklusiv den Namen des Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten bekanntzugeben, hatte Barack Obama für Aufsehen gesorgt. Niemand hatte erwartet, dass dieser Kampagnen-Coup nicht funktionieren würde. Journalisten waren schneller. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der <a href="/sende-vizepraesident-an-die-62262" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ankündigung</a>, per SMS und E-Mail den namentlich bekannten Unterstützern der Obama Kampagne exklusiv den Namen des Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten bekanntzugeben, hatte Barack Obama für Aufsehen gesorgt. Niemand hatte erwartet, dass dieser Kampagnen-Coup nicht funktionieren würde. Journalisten waren schneller. <!--break--></p>
<p>
<b>Nachricht verbreitete sich zuvor auf CNN</b>
</p>
<p>
Bereits am 22. August 08 hatten Medien vermeldet, dass die Erhöhung des Personenschutzes um Joe Biden nur bedeuten könne, dass dieser der Kandidat Obamas werden müsse. Immerhin noch zwei Stunden vor der offiziellen Kampagnen-SMS bestätigte der Nachrichtensender CNN diese Vermutung. Damit war die Info- Exklusivität der Unterstützer verschwunden. Die daraufhin hektisch versandte SMS und E-Mail wirkte alles andere als professionell vorbereitet. &quot;The first to know&quot; waren die Unterstützer damit gewiss nicht mehr.
</p>
<p>
<b>Mobilfunknummern für die Kampagne</b>
</p>
<p>
Am Ende bleiben knapp drei Millionen Mobilfunknummern, die der Kampagne um Obama von ihren Eigentümern freiwillig mitgeteilt worden waren. Damit besteht die Möglichkeit, fortan aktuelle Informationen per SMS versenden zu können und noch am Wahltag eine stattliche Anzahl an Unterstützern direkt erreichen zu können. Zumindest ein Erfolg für die Kampagnenmanager.
</p>
<p>
<i>Ebenfalls erschienen auf <a href="http://wahlkampf-online.blogspot.com/2008/08/obama-verspielt-exklusivitt-fr-online.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kampagnen-fabrik.de</a> </i></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/obama-sms-verspielt-exklusivitaet-fuer-online-unterstuetzer-4019/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
	</channel>
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