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		<title>Rezension &#034;Digitale Gesellschaft &#8211; Partizipationskulturen im Netz&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2014 15:09:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie fasst man zwischen zwei Buchdeckeln den Wandel vom Medienkonsumenten zum -produzenten und deren Wechselwirkung zusammen? In der Reihe „Bonner [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/im-netz.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-140618" alt="im netz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/im-netz.png" width="639" height="337" /></a>Wie fasst man zwischen zwei Buchdeckeln den Wandel vom Medienkonsumenten zum -produzenten und deren Wechselwirkung zusammen? In der Reihe „Bonner Beiträge zur Online-Forschung“ ist ein Sammelband erschienen, der zahlreiche wissenschaftliche Zugänge zu den Veränderungen in der Herstellung, Verbreitung und Nutzung medialer Inhalte versammelt. Wie schwierig diese Aufgabe sein kann, zeigt sich bereits im Titel. politik-digital.de stellt das Buch vor.<br />
Die „Digitale Gesellschaft“ ist zunächst eine unpräzise Zuschreibung für alles Mögliche. Sei es die <a href="https://digitalegesellschaft.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seit 2011 aktive netzpolitische Interessenvertretung</a> oder das derzeitige vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufene <a href="https://www.digital-ist.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Wissenschaftsjahr 2014“ </a>gleichen Namens. Ist dies also ein mutiger Titel für eine neue Buchveröffentlichung? Schließlich gilt die Tatsache, dass unser berufliches und privates Umfeld von den Chancen und Risiken des digitalen Wandels durchsetzt ist, inzwischen als Binsenweisheit.<br />
Und auch der Terminus Partizipation wird, die Herausgeber konstatieren es im Vorwort selbst, „beinahe inflationär und oftmals unspezifisch“ verwendet, wenn dieser Tage vom Wandel politischer Engagementformen im Zuge der Digitalisierung die Rede ist. Julia Serong schreibt im selben Band in diesem Zusammenhang sogar von einer „Begriffshyperinflation“.<br />
Der Leser nimmt den von Jessica Einspänner-Pflock, Mark Dang-Anh und der renommierten Bonner Medienwissenschaftlerin Caja Thimm herausgegebenen Sammelband also in gespannter Erwartung zur Hand, hofft er doch, hinter einem nur sehr unpräzisen Titel eine tiefergehende Analyse vorzufinden.<br />
<figure id="attachment_140620" aria-describedby="caption-attachment-140620" style="width: 213px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Cover_Partizipationskulturen.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-140620  " alt="12109-7_Einspänner.indd" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Cover_Partizipationskulturen.jpg" width="213" height="308" /></a><figcaption id="caption-attachment-140620" class="wp-caption-text">Einspänner-Pflock, Jessica / Dang-Anh, Mark / Thimm, Caja (Hg.): Digitale Gesellschaft &#8211; Partizipationskulturen im Netz. Reihe: Bonner Beiträge zur Onlineforschung, Band 4, 2014, 256 Seiten. Preis: €24.90<br />ISBN: 978-3-643-12109-7</figcaption></figure><br />
In dem rund 250 Seiten starken Buch wird der Wandel  des Users vom passiven Konsumenten hin zum aktiven Nutzer und (Mit-)Gestalter digitaler Angebote anhand verschiedener Fallstudien untersucht. Bislang geläufige Analysekategorien der Kommunikationswissenschaft wie „Rezipient“ oder „Publikum“ wirkten in diesem Zusammenhang „wie aus einer anderen Zeit“, stellen die Autoren Katrin Jungnickel und Wolfgang Schweiger richtig fest.</p>
<h3>Vielfältige Beiträge klar strukturiert</h3>
<p>Die einzelnen Beiträge behandeln neben der mobilisierenden Wirkung von YouTube-Videos in Wahlkampfzeiten oder der Kampagnenarbeit von Greenpeace Deutschland durch virale Mobilisierung <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ToGK3-2tZz8=" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in Videoform</a> auch das Mediennutzungsverhalten Jugendlicher oder die Möglichkeiten und Grenzen des SocialTV hierzulande anhand des <a href="http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/rundshow/rundshow102.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BR-Experiments „Rundshow“</a>.<br />
Der Aufbau des Sammelbandes erfolgt klar strukturiert und nachvollziehbar. Die Beiträge sind nach einem einführenden Kapitel der drei Herausgeber in die Bereiche „Theoretische Perspektiven und Systematiken“, „Partizipation: Strategien und Netzkulturen“ sowie ein drittes Kapitel zu “Partizipation und Anschlusskommunikation“ untergliedert.<br />
Inhaltlich vergleichen und somit in eine wertende Rangfolge bringen lassen sich die Beiträge selbstverständlich nicht; dafür sind die Erkenntnisinteressen und Fragestellungen zu unterschiedlich. Den für netzpolitisch Interessierte gewinnbringendsten Beitrag liefern Tobias Bürger und Esther Dorn-Fellermann mit ihrer Studie zu politischer Partizipation im Netz. Gewinnbringend vor allem deshalb, weil der für den gesamten Band erkenntnisleitende Begriff der Partizipation hier nicht nur in den beiden Dimensionen der politischen und medialen Mitbestimmung verwendet wird, sondern anhand zweier Online-Beteiligungstools auch in der Praxis überprüft wird.<br />
Die Plattformen <a href="http://bundestag.de/">bundestag.de</a> und <a href="http://avaaz.org/de/">avaaz.org</a> werden unter den Gesichtspunkten medialer, politischer sowie medialer politischer Kommunikation untersucht. avaaz.org bietet demnach „mehr Möglichkeiten zur Politikproduktion“, wohingegen bundestag.de stärker als Informationsangebot verortet wird. Wenig überraschend zudem, dass „die Plattformpolitik der Betreiber einen großen Einfluss auf die Bereitstellung medialer Beteiligungsmöglichkeiten hat“.</p>
<h3>Fazit: Von Experten für Experten<b><br />
</b></h3>
<p>Die Lektüre überrascht den netz- und medienpolitisch interessierten Leser in Anbetracht des zunächst beliebig wirkenden Titels durchaus positiv. Mit „Die digitale Gesellschaft &#8211; Partizipationskulturen im Netz“ liegt zu einem ungemein fluiden Thema ein Sammelband mit sorgfältig ausgewählten Beiträgen vor, der seine  Leserinnen und Leser vornehmlich im akademischen Bereich finden wird. Gezeigt werden kann, dass die Kommunikations- und Medienwissenschaft trotz der enorm schnellen Wandlungsprozesse keine gänzlich neuen Analyseinstrumente entwickeln muss. Vielfach reicht es, bestehende Instrumente neu anzuwenden. Der vorliegende Sammelband bietet hierzu zahlreiche wichtige Impulse. Für die populärwissenschaftlich-interessierte Leserschaft erscheint die Orientierung entlang einer Vielzahl oftmals sperriger kommunikationswissenschaftlicher Fachtermini und Analysemuster hingegen zu rigide.<br />
Als das größte Manko erscheint jedoch die Form des Buches selbst: Den Leserinnen und Lesern der Beiträgen fehlt &#8211; außer auf den Foren einschlägiger Konferenzen im akademischen „Elfenbeinturm“ &#8211; die Gelegenheit, zum Ende der jeweiligen Beiträge selbst die eigene Meinung, Anregungen oder Ergänzungen beizutragen, Fragen zu stellen und Verbesserungsvorschläge zu machen.<br />
Dieses Manko liegt hingegen in der Natur der Sache und ist der Darstellung akademischer Forschungsinhalte eigen. Bei den im vorliegenden Sammelband präsentierten medien- bzw. kommunikationswissenschaftlichen Fragestellungen wäre es jedoch naheliegend gewesen, dieses Muster zu durchbrechen und die behandelten Themen für eine breitere interessierte Leserschaft zu öffnen. Das Thema der medialen und / oder politischen Partizipation böte für Verleger oder Herausgeber diverse Möglichkeiten, auf Online-Foren oder vermittels Social Media die Fragestellungen des Buches fortzuentwickeln und somit das Erkenntnisinteresse des Buches zumindest partiell in die digitale Wirklichkeit zu tragen.<br />
Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/body-bytes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">flickr/tma_ev</a> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a>)<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="378" height="66" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Mit der Welle an die Spitze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophie Bachmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 08:54:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Welle]]></category>
		<category><![CDATA[Blog Awards]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Startschuss für die achten „Best of Blog“-Awards ist gefallen. Bis Mitte März können herausragende Webseiten in 17 Kategorien vorgeschlagen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/mit-der-welle-an-die-spitze/dwelle-2/" rel="attachment wp-att-11363"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-11363" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/DWelle1-195x119.png" alt="" width="195" height="119" /></a>Der Startschuss für die achten „Best of Blog“-Awards ist gefallen. Bis Mitte März können herausragende Webseiten in 17 Kategorien vorgeschlagen werden. Eine internationale Jury und die User sind aufgefordert, die besten Blogs auszuzeichnen.</p>
<p>Weltweit wird täglich in unüberschaubarem Maße gebloggt und gepostet. Seit Montag nimmt die Deutsche Welle Vorschläge für ihre achten internationalen Deutschen Welle Blog Awards, kurz <a href="http://thebobs.com/deutsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BOBs</a>, entgegen. Jeder Internetnutzer kann bis zum 13. März über Facebook, Twitter und andere internationalen sozialen Netzwerke wie Vkontakte, Sina Weibo und Open ID eine Person oder sich selbst nominieren.</p>
<p>In sechs Hauptkategorien werden jeweils zwei Sieger prämiert: Best Blog, Best Use of Technology of Social Good, Best Social Activism Campaign, Reporters Without Boarders, Special Topic Award und Best Video Channel. Einen Gewinner wählt die Jury, den anderen das Publikum. Die Hauptkriterien für die Auswahl der Finalisten sind Inhalt, Funktion und Gestaltung der Website. Kreativität, Innovation und das Konzept des Blogs werden belohnt.</p>
<p>Die internationale Jury besteht aus Bloggern, Netzaktivisten und Experten aus 11 Sprachräumen. Preisrichterin für den deutschsprachigen Raum ist Patricia Cammarata, im Netz <a href="http://dasnuf.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das Nuf</a>. Neben den sechs Hauptkategorien wird auch ein Preis für jeden der 11 Sprachräume vergeben.</p>
<p>Mit dem Special Topic Award werden in diesem Jahr Webseiten ausgezeichnet, die sich „auf hervorragende Art mit der Thematik Bildung und Kultur befassen“. Damit sollen Projekte geehrt werden, die das Recht auf Bildung und den interkulturellen Dialog im Fokus haben. Unter dem Motto „Kultur. Bildung. Medien“ wird auch das<a href="http://www.dw.de/dw/0,,14142,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Deutsche Welle Global Media Forum</a> in Bonn stehen, auf dem die diesjährigen Blog Awards im Juni verliehen werden.</p>
<p>Ab dem 2. April können die User ihre Stimme in jeder Untergruppe abgeben. Die Gewinner werden im Internet bereits nach Abstimmungsschluss am 2. Mai bekannt gegeben.</p>
<p>Die einzigartige Kombination aus Nutzer- und Jury-Entscheidung machen es möglich, bekannte und publizistisch hochwertige Blogs zu prämieren.</p>
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