<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Verbraucherschutz &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/verbraucherschutz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Jul 2020 07:58:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Verbraucherschutz &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>7. Internet Governance Forum</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/7-internet-governance-forum-145758/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/7-internet-governance-forum-145758/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julie Rothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2015 16:33:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Domain-Registrierung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Governance Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber-Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[IANA-Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[ICANN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=145758</guid>

					<description><![CDATA[Am 21. Mai findet bereits zum siebten Mal das Internet Governance Forum Deutschland statt. Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft diskutieren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/globuli_bearb.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145761" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/globuli_bearb.jpg" alt="globuli_bearb" width="640" height="280" /></a>Am 21. Mai findet bereits zum siebten Mal das Internet Governance Forum Deutschland statt. Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft diskutieren am Donnerstag in Berlin gemeinsam über die Zukunft der Internet Governance. Die Teilnahme ist kostenlos, jeder kann sich aktiv einbringen.</p>
<p>In diesem Jahr wird es auf den Panels um digitalen Verbraucherschutz, Cyber-außenpolitische Initiativen der Bundesregierung, den IANA-Transitionsprozess, die deutsche Netzpolitik und neue Domain-Endungen gehen. Wie üblich finden die Diskussionen in Form eines Multistakeholder-Dialogs statt, in den sich Vertreter verschiedener zivilgesellschaftlicher, privater und öffentlicher Akteure einbringen können. Gemeinsam erarbeiten sie auf der ganztägigen Veranstaltung den deutschen Diskursbeitrag zum <a href="http://www.intgovforum.org/cms/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">10. Internet Governance Forum der Vereinten Nationen</a>, das im November in Brasilien ausgerichtet wird.</p>
<p>Aus den Diskussionen des Internet Governance Forums Deutschland werden Debatten, Argumente, Perspektiven und Empfehlungen zusammengefasst und als <em>Messages from Berlin</em> an das UN-Sekretariat nach Genf geschickt sowie im europäischen EuroDIG sowie beim internationalen UN Forum präsentiert.</p>
<p>Neben einer Keynote des Sonderbeauftragten für Cyber-Außenpolitik der Bundesregierung, Botschafter Dr. Nobert Riedel, werden auf den Podien unter anderem Prof. Dr. Wolfgang Kleinwächter (Åarhus Universität, Mitglied des Board of Directors ICANN), Christian Mihr, (Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen), Lars Klingbeil MdB (SPD), Malte Spitz (Mitglied im Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen) und Halina Wawczyniak (MdB Die Linke) an den Diskussionsrunden teilnehmen.</p>
<p>Das Forum findet am Donnerstag, 21.05., von 9 bis 18 Uhr im Wappensaal des Roten Rathauses statt. Anmeldungen sind noch möglich.</p>
<p>Hier geht’s zur <a href="https://www.eventbrite.com/e/vii-internet-governance-forum-deutschland-igf-d-tickets-16559662396" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kostenlosen Anmeldung</a> und zu weiteren <a href="http://www.intgovforum.de/igf-d-2015.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Informationen</a></p>
<p>Am Vorabend veranstaltet Co:llaboratory e.V. ein Pre-Event zum Internet Governance Forum mit dem Titel „Internet als Weltpolitik: stehen wir vor einer neuen Ära der Zukunft des Internets?“ am Mittwoch ab 18.30 Uhr bei <a href="https://www.microsoft.com/de-de/corporate/microsoft-berlin/events/detail.aspx?id=1137" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Microsoft Berlin</a>.</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/criminalintent/2827206615/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lars Plougmann</a></p>
<div class="attribution-info"></div>
<div class="attribution-info"></div>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/7-internet-governance-forum-145758/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kommt jetzt endlich der europäische digitale Binnenmarkt?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/kommt-jetzt-endlich-der-europaeische-digitale-binnenmarkt-145563/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/kommt-jetzt-endlich-der-europaeische-digitale-binnenmarkt-145563/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Voß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 13:27:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Günther Oettinger]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Reda]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Binnenmartk]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Digitalstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Geoblocking]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=145563</guid>

					<description><![CDATA[Geoblocking, Datenschutz, Urheberrecht. Dies sind nur einige digitale Themen, die die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aktuell beschäftigen. Um auch endlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/world-the-andras-barta-cc0-via-pixabay.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-148839 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/world-the-andras-barta-cc0-via-pixabay.jpg" alt="Europa vernetzt von the andreas barta cc0 via Bixabay" width="640" height="280" /></a>Geoblocking, Datenschutz, Urheberrecht. Dies sind nur einige digitale Themen, die die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aktuell beschäftigen. Um auch endlich im digitalen Bereich einen europäischen Binnenmarkt umzusetzen, hat die EU-Kommission nun ihre lang erwartete Digitalstrategie vorgestellt. Eine Übersicht über die geplanten Initiativen.</p>
<p>Der Europäische Binnenmarkt garantiert den Mitgliedsstaaten und ihren BürgerInnen den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Personen. Ausgenommen davon war bisher die Digitalwirtschaft. EU-Digitalkommissar Günther Oettinger hat schon länger die Einführung eines „Europäischen Digitalen Binnenmarktes“ gefordert. Die Umsetzung dieser Forderung scheint nun mit der lang erwarteten <a href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-4919_en.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Strategie der EU-Kommission</a> zu erfolgen, die der Kommissar gestern gemeinsam mit dem Kommissions-Vizepräsidenten und -Kollegen Andrus Ansip in Brüssel vorgestellt hat.</p>
<h3>Ambitionierte Ziele: Reform des Urheberrechts, Verbraucherschutzes und Geoblockings</h3>
<p>Ziel der Strategie ist ein europaweit einheitlicher Markt ohne Schranken. Dies sollen 16 Initiativen ermöglichen, die bis Ende 2016 angestoßen werden sollen. Ein Schwerpunkt des vorgestellten Papiers bildet das Urheberrecht. Es soll bis Ende 2015 so harmonisiert werden, dass legal erworbene digitale Daten europaweit genutzt werden können. Auch das umstrittene Geoblocking, einer der Gründe für die bislang schwierige Reformierung des Urheberrechts, hat Einzug in das Strategiepapier gefunden. Beim Geoblocking handelt es sich um länderspezifische Inhaltssperren im Internet: So können etwa Videos oder Musik aus Lizenzgründen in anderen EU-Staaten nicht angeboten werden. Über dessen Abschaffung hatten sich die beiden Kommissare Ansip und Oettinger zuvor <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Digitalkommissar-Oettinger-gegen-rasche-Abschaffung-von-Geoblocking-2587481.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">noch heftig gestritten.</a> Nun wolle man nur noch gegen „ungerechtfertigtes“ Geoblocking vorgehen. Dies sei nicht nur häufig beim Urheberrecht anzutreffen, sondern auch beim E-Commerce.</p>
<p>Die Onlinewirtschaft soll durch eine europaweite Angleichung des Verbraucherschutzes unterstützt werden. Unterschiedliche Regeln in den einzelnen EU-Ländern gelten als ein Haupthindernis für den internationalen Onlinehandel. Darüber hinaus wolle man die Datenschutzrichtlinien kritisch begutachten und bis Ende 2015 an das Zeitgeschehen anpassen. Konkrete Maßnahmen werden jedoch nicht genannt. Weiterhin soll eine Reform der Telekommunikationsvorschriften mit Blick auf die Frequenzzuteilung vorangetrieben und ein zeitgemäßer Rechtsrahmen für audiovisuelle Medien gestaltet werden. Dies kann als <a href="http://politik-digital.de/eu-kommission-gegen-google-worum-gehts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kampfansage</a> der Kommission an die großen Internetplattformen wie Google und Facebook gewertet werden. Denn man wolle die Rolle von Suchmaschinen und sozialen Medien im Markt kritisch beobachten und analysieren, ob deren Praxis von geltendem Wettbewerbsrecht gedeckt sei.</p>
<p>Weitere Vorstöße drängen auf mehr Cybersicherheit und den verstärkten Kampf gegen illegale Inhalte im Internet, andere auf die Bestrebungen, das E-Government mit einem neuen Aktionsplan voranzubringen. Auch die Bereiche E-Health und Umwelt sollen unter digitalen Aspekten weiterentwickelt werden. In diesen Punkten bleibt das Initiativenpapier jedoch sehr vage. Bisher gibt es dafür lediglich die Ankündigung. Auch wie man eine Reform des Urheberrechts, die zuvor bereits mehrmals gescheitert ist, umsetzen möchte, geht aus dem Strategiepapier nicht hervor.</p>
<h3>Kritik: Zu schwamming formuliert und kein Wort zur Massenüberwachung</h3>
<p>Kritik gibt es deshalb bereits aus Politik und Gesellschaft. Die <a href="https://edri.org/digital-single-market-will-citizens-be-at-the-centre-of-the-commissions-plans/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bürgerrechtsorganisation European Digital Rights (EDRi)</a> beispielsweise kritisierte, dass von den großen Ankündigungen wenig übrig geblieben sei und es einige ernsthafte Bedenken gebe. Unmutsäußerungen gibt es auch aus dem Europaparlament. So hält <a href="http://www.tagesschau.de/inland/urheberrecht-101.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Julia Reda</a>, Abgeordnete der Piratenpartei, das Urheberrecht für vollkommen veraltet, auch gehen ihr die vorgelegten Initiativen nicht weit genug. Beim Geoblocking seien nur bezahlte Dienste ins Visier genommen worden. Kostenlose Dienste wie YouTube würden gar nicht berücksichtigt. <a href="http://taz.de/Digitalwirtschaft-auf-der-republica/!159465/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Kritik</a> gibt es dafür, dass im gesamten Dokument kein einziges Mal auf die digitale Massenüberwachung von Geheimdiensten wie der NSA oder dem BND eingegangen wird.</p>
<p>Bild<a href="https://pixabay.com/en/world-europe-map-connections-1264062/">:TheAndrasBarta CC0 via Pixabay</a></p>
<div id="yui_3_16_0_1_1430750988796_724" class="view follow-view clear-float photo-attribution"></div>
<div class="attribution-info"></div>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/kommt-jetzt-endlich-der-europaeische-digitale-binnenmarkt-145563/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verbraucherrechte sind Bürgerrechte: “Wir können jede Menge tun“</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/verbraucherrechte-sind-buergerrechte-wir-koennen-jede-menge-tun-139833/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/verbraucherrechte-sind-buergerrechte-wir-koennen-jede-menge-tun-139833/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jakob Werlitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2014 08:51:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[informationelle Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz-Grundverordnung]]></category>
		<category><![CDATA[AGB]]></category>
		<category><![CDATA[Datenfreundlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[informierte Zustimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[technologischer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Verbrauchermacht]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=139833</guid>

					<description><![CDATA[Am vergangenen Freitag lud die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen dazu ein, über aktuelle Herausforderungen im Verbraucher- und Datenschutz [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Online-Verbraucher.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-139834" alt="Online-Verbraucher" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Online-Verbraucher.png" width="639" height="304" /></a>Am vergangenen Freitag lud die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen dazu ein, über aktuelle Herausforderungen im Verbraucher- und Datenschutz zu debattieren. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung vielfältiger Lebensbereiche und Konsumgüter wurden auf der Konferenz „Verbrauchermacht in der digitalen Gesellschaft“ Themen wie Big Data, Urheberrecht oder die informationelle Selbstbestimmung diskutiert. An Bewusstsein für den Ernst der Lage mangelte es nicht, stattdessen zeigte die Debatte zentrale Schwierigkeiten bei der gesetzlichen Umsetzung handfester Lösungsansätze auf.<br />
In Zeiten Daten erzeugender und verarbeitender Endgeräte steht der Verbraucherdatenschutz vor gewaltigen Herausforderungen: Ob Konsum, Arbeitswelt oder Verkehr, in sämtlichen Lebensbereichen werden Daten produziert, ausgewertet und angewendet, mit oft weitreichenden Konsequenzen für Nutzer und Gesellschaft, wie jüngst auch <a href="http://politik-digital.de/im-netz-der-daten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> zu lesen war.  <a href="http://www.wu.ac.at/ec/faculty/spiekermann" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prof. Dr. Sarah Spiekermann</a> vom Institut für BWL und Wirtschaftsinformatik an der Wirtschaftsuniversität Wien, schilderte in ihrer kurzweiligen Keynote zur <a href="http://www.gruene-bundestag.de/themen/digitale-buergerrechte_ID_4390734/verbrauchermacht-in-der-digitalen-welt_ID_4391793.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Veranstaltung</a> die gegenwärtigen Entwicklungen im Bereich der Informationstechnik und skizzierte auch  künftige Szenarien sowie die vor diesem Hintergrund zu diskutierenden gesellschaftlichen Fragestellungen. Dabei verwies sie auf eine zentrale Problematik: Der technologische Wandel sei nicht nur in vollem Gange, sondern verlaufe auch immer schneller. Politik und Gesellschaft hinkten in diesem Wettrennen zunehmend hinterher, weshalb die auftretenden Konflikte weiter an Steuerbarkeit verlören.<br />
Dabei sei die ökonomische Färbung des gesellschaftlichen Fortschritts in vielerlei Hinsicht fatal, so die Wissenschaftlerin. Die großen Wirtschaftsakteure hätten sich schon frühzeitig auf die Möglichkeiten der Datenanalyse eingestellt und den Konsumenten die Gratiskultur im Internet jahrelang teuer bezahlen lassen: mit seinen Daten. Angesichts der weitreichenden Veränderungen im Bereich des Arbeitsmarktes, der Robotik oder der Datenanalyse sei es an der Zeit, diesen Kreislauf zu unterbrechen. Es bedürfe Privacy-freundlicher Dienste und des Rechts auf Anonymität und Transparenz. Nutzer sollten die Möglichkeit zur informierten Zustimmung haben, also ihre Daten kontrollieren können und dann mit den Unternehmen über deren Weitergabe und Verwendung verhandeln.  Auch iRights-Autor <a href="http://cloud.irights.info/author/jan-schallaboeck" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jan Schallaböck</a> betonte im anschließenden Workshop „Datenschutz modernisieren!“, dass man sich von den IT-Unternehmen nicht die Rahmenbedingungen im Netz diktieren lassen dürfe. Nutzer müssten qua Gesetz dazu ermächtigt werden, zu erfahren, was mit ihren Daten passiert, wohin diese gehen, wozu sie gesammelt und verwendet werden.</p>
<h3>Viele Instrumente, wenig Einigkeit</h3>
<p>Im Laufe des Tages zeigte sich jedoch auch, dass die Meinungen bezüglich der politischen Umsetzung durchaus weit auseinander gehen können. Ein Ampelsystem für Online-Dienste beispielsweise, das den Nutzer wie ein Gütesiegel auf die Datenfreundlichkeit eines Anbieters hinweisen könnte, wurde wiederholt gefordert. Dem wurde jedoch entgegen gebracht, dass die Menschen in vielen Bereichen nicht ohne hohe soziale Kosten auf bestimmte Online-Dienste verzichten könnten (Beispiel Facebook) und zum anderen oft auch kein Interesse daran hätten,  da sie die Kosten, die ihr freizügiger Umgang mit Daten gesamtgesellschaftlich verursacht, nicht direkt und selbst zu spüren bekommen würden.<br />
Einen Schritt weiter ging Peter Schaar, ehemaliger Bundesdatenschutzbeauftragter und heute Vorsitzender der <a href="http://www.eaid-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz</a>, in der abschließenden Podiumsdiskussion. Er forderte gar ein Datenpreisschild für die Dienste im Internet. Allerdings blieb unklar, wie sich die Kosten abstrakter und immaterieller Konstrukte berechnen ließen.<br />
Auch über die AGBs von Online-Diensten wurde viel diskutiert. Schon lange ist klar, dass diese zu komplex und auch für kundige Benutzer kaum überschaubar oder bearbeitbar sind.  Renate Künast forderte in diesem Zusammenhang, die Regelwerke verständlicher zu fassen. So könnten zum Beispiel Kernpunkte herausgehoben werden oder bildliche Darstellungen genutzt werden. Allerdings bleibt durchaus zu hinterfragen, wie dies rechtskräftig umsetzbar wäre  und  wie Konsumenten letzten Endes mit den so gewonnen Informationen umgehen würden. Wären sie bereit zu bezahlen, auf Dienste zu verzichten, Nachbesserungen einzufordern? Stattdessen bedürfe es angesichts zunehmend überforderter Nutzer keiner neuen Gesetze, sondern vor allem Verbesserungen in der Kontrolle der geltenden und einer Stärkung der institutionellen Interessenvertretung der Bürger.  So zumindest forderten es Verbraucherverbände in den Diskussionen ein.</p>
<h3>Mahnende Worte aus der Wirtschaft</h3>
<p>Selbstverständlich kam die Diskussion auch auf die vom Europäischen Parlament auf den Weg gebrachte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz-Grundverordnung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Datenschutz-Grundverordnung</a> zu sprechen. Während die meisten der Redner und Teilnehmer das Regelwerk erwartungsgemäß sehr begrüßten, gab Jana Moser, Juristin bei Axel Springer, durchaus zu bedenken, ob ein verschärfter Datenschutz sich nicht auch zu einem Wettbewerbsnachteil für deutsche oder europäische Unternehmen entwickeln könnte. Sie sprach sich entsprechend für internationale Anstrengungen aus, um die heimische Industrie nicht zu schädigen. Auch Dr. Joachim Bühler vom Wirtschaftsverband Bitkom e.V., auf dessen <a href="http://www.bitkom.org/de/mitglieder/2854.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mitgliederliste</a> sich so bekannte Namen wie Google, Facebook und Apple wiederfinden, wollte die Verordnung in ihrer jetzigen Form nicht mittragen. Auch wehrte er sich gegen den Ausbau von „Marktwächtern“ und die Euphorie über das <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/google-eugh-urteil-zum-recht-vergessen-zu-werden-a-969132.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EuGH-Urteil</a>. Stattdessen deutete der Unternehmensvertreter routiniert mit dem Finger auf die NSA, deren Machenschaften natürlich viel gefährlicher seien, als die der Wirtschaft.<br />
Längst ist es die Öffentlichkeit jedoch gewohnt, dass sich Geheimdienste und IT-Konzerne gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben, während letztlich an keiner Front nennenswerte Fortschritte gemacht werden. Und auch die besonderen Gefahren, die durch die IT-Monopolisten und deren Verfügung über gewaltige Datenmengen entstehen, schienen den meisten Teilnehmern durchaus bewusst zu sein, und so kam die Debatte am Thema „Google“ nicht gänzlich vorbei. Dabei wurde auch die branchenübergreifende Marktmacht des Konzerns problematisiert und der immense Wettbewerbsvorteil durch die Verknüpfung der gesammelten Daten. Peter Schaar forderte „strukturelle Fairness“ und die Bedingungen für einen fairen Wettbewerb im Internet. Die Politik hinke den Marktentwicklungen und Innovationen jedoch systematisch hinterher und könne nicht in ausreichendem Maße ihrer Kontroll- und Regulierungsfunktion nachkommen.</p>
<h3>Verbale Aufgeschlossenheit bei anhaltender Verhaltensstarre</h3>
<p>Doch der Staat ist nicht nur in vielerlei Hinsicht überfordert, sondern sei im Falle der deutschen Bundesregierung auch oftmals nicht willens, die erforderlichen Schritte zu unternehmen. Wie es sich für eine Veranstaltung einer Oppositionspartei gehört, wurde an Regierungskritik nicht gespart. Bereits in seinen Grußworten hob der netzpolitische Sprecher der Fraktion Konstantin von Notz deren „Totalversagen“ hervor und geißelte, wie zu erwarten, die quälende Untätigkeit der Bundesregierung. Entsprechend lang war dann auch die Liste an Bemühungen und Initiativen der Grünen, die dem Handeln der Bundesregierung gegenüberstünden. Renate Künast ärgerte sich über die Diskrepanz zwischen Reden und Handeln: „Verbale Aufgeschlossenheit bei anhaltender Verhaltensstarre“ lautete ihr Vorwurf. Tatsächlich steht das öffentliche Bekenntnis in gewaltigem Widerspruch zur operativen Politik des Kabinetts, das die Verabschiedung des <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2012:0011:FIN:DE:PDF" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entwurfs der Datenschutz-Grundverordnung</a> im Ministerrat <a href="https://netzpolitik.org/2014/verbraucherschutzminister-und-bundesdatenschutzbeauftragte-fordern-eu-datenschutzreform-bundesregierung-mauert-weiter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">weiterhin entscheidend blockiert</a>.<br />
Politischer Stillstand jedoch, so die grundlegende Botschaft der Veranstaltung und ihrer Teilnehmer, sei in der gegenwärtigen Situation alles andere als angebracht. Vielmehr müsse unser Datenschutz an die veränderten technologischen Möglichkeiten angepasst und besser implementiert und kontrolliert werden.<b> </b>Rückblickend zeigte der Nachmittag allerdings auch zahlreiche Konfliktlinien auf und verwies dabei u.a. auf die Schwierigkeiten politischer Handlungsfähigkeit in der gegenwärtigen Netzpolitik. Auch die Opposition, Verbraucherschützer und Netzaktive verlieren sich häufig im Kleinklein der konkurrierende Vorschläge und Interessen. Profitieren werden davon vor allem die IT-Konzerne, die sich nichts sehnlicher wünschen können, als dass alles genau so bleibt, wie es im Moment ist.</p>
<h3>„Wir können jede Menge tun“</h3>
<p>Aber es braucht eine Vision und politische Tatkraft. Der viel beschworene Wissensvorsprung der IT-Konzerne und das stete Hinterherlaufen der Politik sind kein neues Phänomen und können weder mit Resignation noch mit Pessimismus beantwortet werden. Vielmehr bedarf es eines politischen Diskurses, der konkrete Lösungen anbietet und vertritt, anstatt über Einzelheiten zu streiten oder die Ideen gegenseitig zu disqualifizieren. Denn jede politische und rechtliche Lösung, so mangelhaft und unausgereift sie heutzutage fast schon systematisch wirken mag, ist besser als der Status Quo der Netzpolitik. Entsprechend konstatierte Gerd Billen, seinerseits Grüner und Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: „Wir können jede Menge tun!“<br />
Bild: flickr/ <a href="https://www.flickr.com/photos/foto_db/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tim Reckmann</a> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC-SA 2.0</a>)<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/verbraucherrechte-sind-buergerrechte-wir-koennen-jede-menge-tun-139833/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abschluss der Internet-Enquete &#8211; Digitale Presseschau</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/abschluss-der-internet-enquete-digitale-presseschau-126517/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/abschluss-der-internet-enquete-digitale-presseschau-126517/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 18:40:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik im Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Internetenquete]]></category>
		<category><![CDATA[#eidg]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=126517</guid>

					<description><![CDATA[Das war es also: Am vergangenen Montag fand die letzte Sitzung der Enquete-Kommission &#8220;Internet und Digitale Gesellschaft“ statt. Knapp drei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/abschluss-der-internet-enquete-digitale-presseschau/622760_original_r_k_b_by_s-geissler_pixelio-de/" rel="attachment wp-att-126583"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-126583" title="S.Geissler_pixelio.de" alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/622760_original_R_K_B_by_S.Geissler_pixelio.de_-630x316.jpg" width="630" height="316" /></a>Das war es also: Am vergangenen Montag fand die letzte Sitzung der Enquete-Kommission &#8220;Internet und Digitale Gesellschaft“ statt. Knapp drei Jahre Arbeit von 17 Abgeordneten und ebenso vielen Experten. Außerdem beteiligt: der sogenannte 18. Sachverständige, die Bürgerinnen und Bürger. Knapp drei Jahre Arbeit, das bedeutet 20 Arbeitssitzungen, das sind zwölf Projektgruppen mit über 30 Einzelthemen. Zu zählen gab es mehr als 160 Projektgruppentermine und rund 3.300 Bürger, die sich am Arbeitsprozess beteiligt haben. Am Ende stehen zwölf Zwischenberichte und über 2.000 Seiten Abschlussdokumente. Soviel zu den nackten Zahlen. Ob sich der Aufwand gelohnt hat, wird im Netz breit diskutiert. Unsere digitale Presseschau zeigt ausgewählte Kommentare und Reaktionen.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/kulturwandel-durch-das-internet-wie-die-digitale-revolution-die-demokratie-belebt-1.1585539" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie die digitale Revolution die Demokratie belebt</a></h3>
<p>Brachiale Kulturkämpfer treffen auf progressive Netzaktivisten. Eigentlich hätte dieses Experiment schief gehen müssen. Ist es aber nicht. Im Gegenteil.<strong> Jan Heidtmann (Süddeutsche Zeitung)</strong> stellt der Internet-Enquete ein gutes Zeugnis aus und resümiert: <em>&#8220;Die Expertenkommission zur digitalen Gesellschaft hat die Berliner Republik verändert.&#8221;</em> Was vielen Menschen möglicherweise als Selbstverständlichkeit vorkommen mag, würdigt Heidtmann als zentrales Verdienst der Enquete: Erstmals habe der Bundestag neue Wege der Bürgerbeteiligung beschritten.<em> &#8220;Online oder über Twitter war es möglich, einen großen Teil der Sitzungen mitzuverfolgen; gleichzeitig konnte sich jeder, der wollte, an den Diskussionen beteiligen.&#8221;</em></p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2013-01/internet-enquete-abschluss/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Viel erreicht und doch versagt</a></h3>
<p>Auf <strong>ZEIT Online</strong> beurteilt <strong>Kai Biermann</strong> die Leistung der Enquete-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221; deutlich kritischer. Zwar habe die Enquete mit der Einbeziehung des sogenannten 18. Sachverständigen mehr Partizipation ermöglicht, gleichzeitig habe die Kommissionsarbeit allerdings auch deutlich gezeigt, <em>&#8220;dass es keine Einigkeit über Nutzen und Gefahren des Netzes gibt. Zu unterschiedlich sind die Interessen eben des Staates, der Nutzer und der Wirtschaft. Zu wichtig ist das Internet inzwischen für alle drei Interessengruppen&#8221;</em>. Biermann ist der Auffassung, dass die Kommission sehr gut den Status Quo untersucht habe, beim Formulieren klarer Handlungsempfehlungen aber gescheitert sei. <em>&#8220;Statt also eine gemeinsame Linie zu entwickeln, eine Vision, mit der alle leben und etwas Besseres aufbauen können, hat die Enquete nur den Ist-Zustand abgebildet. Das macht es leider viel zu leicht, die Ergebnisse ihrer Arbeit zu ignorieren.&#8221;</em></p>
<h3><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Drei-Jahre-Internet-Enquete-was-nun-Bundestag-1793051.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Drei Jahre Internet-Enquete &#8211; was nun, Bundestag?</a></h3>
<p><strong>Falk Steiner (heise online)</strong> konstatiert, dass die Internet-Enquete mehr gewesen sei <em>&#8220;als nur eine anstrengende, immer wieder im Kreis rotierende Quasselbude&#8221;</em>. Zu den Leistungen der Kommission gehöre: <em>&#8220;Sie hat einigen Abgeordneten, die mehr Ahnung vom Netz haben als ihre Kollegen (aber nicht nur solchen) mehr Aufmerksamkeit verschafft. Sie hat zur internen Fortbildung des Parlaments beigetragen, zur Wahrnehmung der Themen als politisch relevant. Und sie hat die Unterschiede deutlich gemacht, wie eine Netzpolitik, die den Namen auch verdient, durch die jeweiligen Brillen der Beteiligten aussehen könnte. Vor allem aber hat sie eines gezeigt: wie viel Arbeit noch vor dem Parlament und künftigen Regierungen liegt.&#8221;</em> Ob die begonnene Suche nach einer &#8220;guten Netzpolitik&#8221; das Bestehen der Enquete-Kommission überleben werde, zeige die kommende Legislaturperiode. Steiner bleibt skeptisch:<em>&#8220;Ob ein von der Enquete-Kommission geforderter Koordinator für Netzpolitik […] und ein immer wieder gewünschter ständiger Ausschuss für Netzpolitik die Themenvielfalt in den Griff bekommen könnten? Man darf zweifeln. Aber ein weiterer kleiner Schritt wäre es allemal.&#8221;</em></p>
<h3><a href="http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=2461&amp;rubrik=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Selten lagen Anspruch und Wirklichkeit weiter auseinander</a></h3>
<p><strong>Olaf Zimmermann</strong>, Geschäftsführer des <strong>Deutschen Kulturrates</strong>, bezweifelt die Notwendigkeit eines Bundestagsausschusses zum Thema Internet und digitale Gesellschaft und erklärt: <em>&#8220;Selten lagen Anspruch und Wirklichkeit weiter auseinander als bei der Internet-Enquete des Deutschen Bundestages. Transparenz der Arbeit und die Einbindung von Interessierten außerhalb der Enquete sollten ihr Markenzeichen sein, doch in Wirklichkeit hat es keine Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages in den letzten fünfzehn Jahren gegeben, die abgeschotteter ihren Abschlussbericht erarbeitet hat. Vielleicht ist es aber gut zu erkennen, dass das Internet eben nicht automatisch eine neue, offenere Gesellschaft schafft, sondern nur ein sehr wichtiges Datentransportsystem ist. Es ist deshalb auch höchst zweifelhaft, ob wir im Deutschen Bundestag wirklich einen eigenen Ausschuss zum Thema Internet und digitale Gesellschaft brauchen&#8221;</em></p>
<h3><a href="http://taz.de/Abschlusssitzung-der-Internet-Enquete/!109932/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Der Schlafwagen wacht auf</a></h3>
<p>Für die <strong>taz</strong> resümiert<strong> Falk Steiner</strong>: <em>&#8220;Im Vergleich zu dem, was deutsche Bundespolitik bislang zur Internetpolitik verlauten ließ, sind die Ergebnisse ein großer Schritt. Dass sich künftige Bundesregierungen stärker dem Netz widmen müssen, ist nun offiziell festgestellt. Das passende Schlusswort zur Internet-Enquete sprach deren Vorsitzender Axel E. Fischer am Montag: „Erst nach und nach sind für mich die Dimensionen der Veränderungen klar geworden, die die Digitalisierung mit sich bringt.“</em><br />
<span style="text-decoration: underline"><br />
Linksammlung</span></p>
<h3><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Die-Internet-Kommission-des-Bundestags-hat-fertig-1793013.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Internet-Kommission des Bundestags hat fertig (Stefan Krempl für heise online)<br />
</a></h3>
<h3><a href="http://www.focus.de/digital/computer/netzpolitik-nicht-nur-ein-orchideenthema-digitaler-wandel-im-bundestag-weiter-gehts-im-ausschuss_aid_907523.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Digitaler Wandel im Bundestag: Weiter geht&#8217;s im Ausschuss (Focus Online)</a></h3>
<h3><a href="http://bundespresseportal.de/berlin/item/8329-johannes-ponader-zum-thema-internet-und-digitale-gesellschaft.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Johannes Ponader, Piratenpartei, zum Thema &#8220;Internet und Digitale Gesellschaft&#8221; (Bundespresseportal) </a></h3>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/herausforderungen-im-digitalen-zeitalter-enquete-kommission-fordert-mehr-netzpolitik-im-parlament-1.1585695" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Enquete-Kommission fordert mehr Netzpolitik im Parlament (Süddeutsche Zeitung) </a></h3>
<h3><a href="http://www.welt.de/newsticker/news3/article113182567/Letzte-Sitzung-Bundestags-Enquete-Internet-und-digitale-Gesellschaft.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Letzte Sitzung Bundestags-Enquete Internet und digitale Gesellschaft (Welt online)</a></h3>
<h3><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/letzte-sitzung-internet-enquete-fordert-ausschuss-und-staatsminister-a-880153.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Internet-Enquete fordert Ausschuss und Minister (Spiegel Online)</a></h3>
<h3><a href="http://www.fr-online.de/kultur/digitale-medien-ein-echtes-gewinnerthema,1472786,21588058.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Ein echtes Gewinnerthema (Frankfurter Rundschau)</a></h3>
<h3><a href="http://www.vorwaerts.de/87740/internet-enquete.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Startschuss für einen netzpolitischen Aufbruch (Lars Klingbeil, SPD, für vorwärts.de)</a></h3>
<h3><a href="http://www.cducsu.de/Titel__pressemitteilung_arbeit_der_enqu%C3%AAte_kommission_internet_und_digitale_gesellschaft_erfolgreich_abgeschlossen/TabID__6/SubTabID__7/InhaltTypID__1/InhaltID__24390/Inhalte.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Arbeit der Enquête-Kommission Internet und digitale Gesellschaft erfolgreich abgeschlossen (Jens Koeppen und Michael Kretschmer, CDU/CSU-Bundestagsfraktion auf cducsu.de)</a></h3>
<h3><a href="http://www.linksfraktion.de/im-wortlaut/wir-haben-sehr-buergerbeteiligung-profitiert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
&#8220;Wir haben sehr von der Bürgerbeteiligung profitiert&#8221; (Halina Wawzyniak und Petra Sitte, DIE LINKE, für linksfraktion.de)</a></h3>
<h3><a href="http://www.tabea-roessner.de/presse/pressemeldungen/artikel/54449ea48e/internet-enquete-fordert-abschaffen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Erfolg: Abschaffen der Depublikationspflicht und besseres Urhebervertragsrecht (Tabea Rößner, Grüne, Pressemitteilung)</a></h3>
<h3><a href="http://gruen-digital.de/2013/01/internet-enquete-legt-grundlagen-fuer-kuenftige-netzpolitik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Internet-Enquete legt die Grundlagen für zukünftige Netzpolitik (Konstantin von Notz und Tabea Rößner, Grüne für gruen-digital.de)</a></h3>
<h3><a href="http://blog.odem.org/2013/01/abschluss-der-eidg.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Fast drei Jahre Netzpolitik im Bundestag (Alvar Freude für ODEM.blog)</a></h3>
<h3><a href="http://www.open-enquete.de/Enquete-schliesst-Arbeit-erfolgreich-ab/4018c5313i1p123/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Enquete schließt Arbeit erfolgreich ab (open-enquete.de)</a></h3>
<h3><a href="https://netzpolitik.org/2013/heute-ist-die-letzte-sitzung-der-enquete-kommission-internet-digitale-gesellschaft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Heute ist die letzte Sitzung der Enquete-Kommission Internet &amp; digitale Gesellschaft (Markus Beckedahl für netzpolitik.org)</a></h3>
<h3><a href="http://www.udldigital.de/so-twittern-politiker-peter-tauber/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
So twittern Politiker &#8220;Peter Tauber&#8221; (UdL-Digital)</a></h3>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/abschluss-der-internet-enquete-digitale-presseschau-126517/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Informationsportal zum Thema Cloud Computing gestartet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/informationsportal-zum-thema-cloud-computing-gestartet-122470/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/informationsportal-zum-thema-cloud-computing-gestartet-122470/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tobias Schwarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 17:35:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Computing]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=122470</guid>

					<description><![CDATA[Der Begriff Cloud hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und ist zum Synonym für das mobile [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/informationsportal-zum-thema-cloud-computing-gestartet/aigner_ministerium-2/" rel="attachment wp-att-122478"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-122478" title="Foto: Bundesministerin Ilse Aigner | Quabbe - Tessmann / BMELV" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Aigner_Ministerium1.jpg" alt="" width="640" height="425" /></a>Der Begriff Cloud hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und ist zum Synonym für das mobile Internet geworden. Doch was ist eigentlich die Cloud? Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) stellte am Mittwoch ein neues Informationsportal zum digitalen Cloud Computing vor.</p>
<p>Unter der etwas sperrigen Adresse <a href="http://cloud.irights.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cloud.irights.info</a> informiert das Berliner Informationsportal<a href="http://irights.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> iRights.info</a> interessierte Bürger über<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud-Computing" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Cloud Computing</a>, also dem Zur-Verfügung-Stellen von IT-Infrastruktur in Netzwerken. Aufgabe des Portals: es soll informieren, statt nur zu warnen. Gleichzeitig möchte es technologische Möglichkeiten aufzeigen. Das Verbraucherschutzministerium fördert das Projekt mit insgesamt 120.000 Euro. Die politische Opposition kritisiert Ministerin Aigner derweil für populistische <em>&#8220;Tropfen auf den heißen Stein&#8221;</em>-Aktionen, anstatt sich für eine wirkliche Verbesserung des Datenschutz einzusetzen.</p>
<p>Einen analogen Wetter-Witz konnte sich Christian Fronczak, der stellvertretender Pressesprecher des Verbraucherschutzministerium, zu Beginn der Pressekonferenz nicht verkneifen. Bei &#8220;heiterem&#8221; Himmel lud die <a href="https://twitter.com/BMELV_Aktuelles" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressestelle </a>des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) am Mittwoch Vormittag in die Räume des Ministeriums in der Berliner Wilhelmstraße. Dort stellte das Ministerium ein neues Informationsportal zum digitalen Cloud Computing vor.<br />
Bundesministerin Ilse Aigner verspricht sich von dem mit iRights.info zusammen entwickelten Informationsportal ein neues Angebot für Verbraucher, das besser über Nutzerrechte informieren soll. &#8220;Mit dem neuen Portal schaffen wir eine zentrale Anlaufstelle für alle Internetnutzer rund um Cloud Computing&#8221;, betonte die Bundesministerin auf der Pressekonferenz.</p>
<h3>Nur wenige Nutzer fühlen sich über Cloud Computing ausreichend informiert</h3>
<p>Aigners Ministeriums hatte Ende Oktober vom Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap eine <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Downloads/Verbraucherschutz/Internet-Telekommunikation/CloudComputing.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umfrage</a> zum Thema Cloud Computing durchführen lassen, die zu dem Ergebnis kam, dass es erheblichen Aufklärungsbedarf zu diesem Thema gibt. Laut der Umfrage wissen zwei Drittel der Internetnutzer nicht, wie und wo ihre Daten gespeichert werden. Zwar kennt jeder zweite Befragte verschiedene Cloud-Dienste, allerdings stehen die meisten Menschen diesen Diensten überaus skeptisch gegenüber. Nur 22 Prozent der Cloud-Nutzer fühlen sich nämlich ausreichend über diese neue Technologie, die relevanten Datenschutzbestimmungen und das Geschäftsmodell des Dienstanbieters ausreichend informiert.</p>
<p>Hier setzt das Portal<em> iRIGHTS CLOUD</em> an. &#8220;Um sich im Internet selbstbestimmt und sicher bewegen zu können, muss man die technischen Zusammenhänge verstehen können, Chancen und Risiken kennen&#8221;, fasste Bundesministerin Aigner ihr Anliegen zusammen. Der Projektleiter des neuen Informationsportals, Philipp Otto, ergänzte: &#8220;Zum ersten Mal erhalten Nutzer mit unserem Informationsangebot einen verständlichen Überblick über das Thema Cloud Computing. Nur wer versteht, in welchem Umfeld er sich bewegt, kann sich bewusst für oder gegen ein Angebot entscheiden.&#8221;<br />
Problematisch: Die Bürgerinnen und Bürger sehen sich zunehmend mit Allgemeinen Geschäftsbedingungen der internationalen Dienstanbieter konfrontiert, die sie in der Regel nicht komplett durcharbeiten. Nur selten geben solche Geschäftsbedingungen auf transparente Weise Auskunft darüber, in welcher Weise die persönlichen Daten der Nutzer verwendet werden, wo sie gespeichert sind, wie sicher sie vor dem Zugriff Dritter sind und was mit den Daten passiert, sollten die Nutzer einmal den Dienst wechseln oder ein Dienstanbieter nicht mehr existieren.</p>
<h3>Bürger müssen Datenschutzkompetenzen erwerben</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/informationsportal-zum-thema-cloud-computing-gestartet/aigner/" rel="attachment wp-att-122472"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-122472" title="Foto: Tobias Schwarz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/aigner-305x227.jpg" alt="" width="305" height="227" /></a>Aigner sieht deshalb auch die Notwendigkeit einer europäischen Datenschutzverordnung und zeigte sich mit der von der Europäischen Kommission vorgelegten Strategie zur<br />
<a href="http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-12-713_de.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Freisetzung des Cloud-Computing-Potenzials in Europa&#8221;</a> zufrieden. Die Entwicklung technischer Standards und eine Zertifizierung vertrauenswürdiger Anbieter sind -laut Aigner- erste nützliche Maßnahmen, um die Selbstbestimmung der Nutzer zu garantieren. Durch Aufklärung sollen die Nutzer Kompetenzen im Umgang mit Datenschutz entwickeln, um so die Anbieter zu bewegen, datenschutzrechtliche Regelungen in ihre Dienste zu implementieren. <em>Schön und bequem</em> darf nicht die entscheidende Benchmark für Online-Dienste sein, sondern die Einhaltung der gesetzlich verankerten Bürgerrechte muss im Mittelpunkt stehen.</p>
<h3>Opposition sieht weitergehenden Handlungsbedarf</h3>
<p>Die Opposition im Deutschen Bundestag kritisiert den Ansatz der Selbstverpflichtung und fordert von der Bundesministerin, den verfassungsrechtlich gebotenen Schutz der Bürgerinnen und Bürger umzusetzen. Dem grünen Bundestagsabgeordneten <a href="https://twitter.com/KonstantinNotz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konstantin von Notz</a> reicht der Verweis auf die Reformbestrebungen der EU-Kommission nicht aus: &#8220;Vor allem sollte der nationale Gesetzgeber davon unabhängig tätig werden, weil Datenschutz in vielen Punkten grundrechtlich verfestigte Elemente beinhaltet&#8221;. Erst im Sommer stoppte Bundesinnenminister Friedrich das von seinem Vorgänger 2010 angekündigte Regelwerk <em>Rote Linien</em> für Datenschutz im Internet. <a href="http://gruen-digital.de/2012/07/naechste-schwarz-gelbe-pleite-datenschutz-rote-linien-gesetz-wird-nie-kommen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Laut des Grünenpolitikers von Notz</a> zeige sich der Innenminister an der Reform des EU-Datenschutzrechts bislang nicht sonderlich interessiert.</p>
<p>Auch der Bundesdatenschutzbeauftragter <a href="https://twitter.com/Peter_Schaar" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peter Schaar</a> lehnt den bisherigen Entwurf der EU-Kommission wegen allzu großer Lücken ab und <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schaar-fordert-mehr-Datenschutz-in-der-Cloud-1738777.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">betont</a> : &#8220;Im Vergleich mit anderen Arten der Datenverarbeitung darf Cloud Computing nicht zur Absenkung der Datenschutzstandards führen&#8221;. Schaar plädiert dafür, dass bereits bei der reinen Erhebung und Verarbeitung von Daten in der Cloud für Unternehmen klare Grenzen gezogen werden müssten. Die Grünen begrüßen zwar grundsätzlich das Vorhandensein einer derartigen Informationsplattform für die Bürgerinnen und Bürger, sehen aber weiterhin dringenden politischen Handlungsbedarf.</p>
<p>Privat zumindest scheint die Bundesministerin die eigenen Ziele vorzuleben. Sie selber werde sich auf <a href="http://cloud.irights.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cloud.irights.info </a>noch genauer informieren wollen. Sie nutze zwar Cloud-Dienste schon privat, aber auch nur dann, wenn kein Sicherheitsrisiko besteht. Das Ministerium hingegen verzichte aus Gründen der Sicherheit komplett auf die Nutzung von Cloud-Diensten. Das Informationsportal solle deshalb auch keine Werbung für Cloud Computing betreiben, sondern vielmehr über die Chancen und Risiken informieren.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/internationale-datenschutzkonferenz-von-paragrafenreitern-und-versaeumnissen/cc-lizens/" rel="attachment wp-att-121978"><img decoding="async" title="CC Lizens" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x53.png" alt="" width="305" height="53" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/informationsportal-zum-thema-cloud-computing-gestartet-122470/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kampf gegen Etikettenschwindel</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/kampf-gegen-etikettenschwindel-5232/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/kampf-gegen-etikettenschwindel-5232/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 15:12:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherzentrale]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Plattform]]></category>
		<category><![CDATA[Etikettenschwindel]]></category>
		<category><![CDATA[foodwatch]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/kampf-gegen-etikettenschwindel-5232/</guid>

					<description><![CDATA[Mehr Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln verspricht sich das Verbraucherschutzministerium vom Online-Portal lebensmittelklarheit.de. Wird es dem Anspruch genügen und dem Etikettenschwindel Einhalt gebieten können? <br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln verspricht sich das Verbraucherschutzministerium vom Online-Portal lebensmittelklarheit.de. Wird es dem Anspruch genügen und dem Etikettenschwindel Einhalt gebieten können?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute wurde das <a href="http://www.lebensmittelklarheit.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Portal</a> offiziell gestartet. Im Vorfeld hatte es bezüglich lebensmittelklarheit.de sowohl aus der Politik als auch seitens der Lebensmittelindustrie <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/4/0,3672,8288260,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kritik gehagelt</a> &#8211; letztere befürchtet einen modernen Pranger. Bei dem Portal handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des <a href="http://www.vzbv.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verbraucherzentrale-Bundesverband</a> (vzbv) sowie der <a href="http://www.verbraucherzentrale.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verbraucherzentralen</a>. Es wird im Rahmen der <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Reden/2010/10-18-AI-Verbrauchertag.html;jsessionid=771DD14E7FF1B0DD81EEA9D38E1C855C.2_cid182#doc1473236bodyText4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative</a> „Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) entwickelt, betrieben und finanziert.</p>
<p align="center"><a class="colorbox" href="/wp-content/uploads/klarheitundwahrheit.png"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/klarheitundwahrheit.png" alt="" width="200" height="172" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)</strong></p>
<p>Das Hauptziel ist es, Verbraucher über die Aufmachung und Kennzeichnung von Lebensmitteln zu informieren: also denjenigen Verbrauchern, die sich durch Produktaufmachungen, wie Verpackungsgröße, unklare Herkunftsangaben oder die nicht deutlich und prominent dargestellte Verwendung von Ersatzstoffen getäuscht fühlen, Fragen zu konkreten Produkten zu beantworten und Raum für Diskussionen zu bieten (<a href="http://www.vzbv.de/mediapics/klarheit_und_wahrheit_projektvorstellung.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">siehe Projekt-Beschreibung</a>). Die Projektkoordination liegt in der Verantwortung des vzbv, zusätzlich sind alle Verbraucherzentralen auf Landesebene Ansprechpartner und unterstützen die Verbraucher mit ihren Erfahrungen. Janina Löbel, Projektkoordinatorin des Verbraucherportals, erläutert im Gespräch mit politik-digital.de, dass dieses helfen soll, Lücken in der Kennzeichnung von Lebensmittelprodukten aufzudecken. Außerdem soll aufgezeigt werden, wo Handlungsbedarf bei der Verbesserung der gesetzlichen Regelungen besteht.</p>
<p><strong>Bereits über 120 Beschwerden eingegangen<br />
</strong></p>
<p>Bis zum heutigen offiziellen Start konnten Bürger bereits melden. Löbel berichtet, dass seit Bewilligung des Projekts im September 2010 über 120 Meldungen zu Produkten, bei denen es sich möglicherweise um Irreführungen handelt, eingingen (Stand: Mai 2011). Nicht alle Meldungen werden jedoch automatisch online gestellt. Sie werden zunächst einer fachlichen und thematischen Prüfung unterzogen. „Das Themenspektrum reicht von Aufmachungsthemen im Allgemeinen über gesundheitsbezogene Werbung, Imitate und Zusatzstoffe, Werbung mit Natürlichkeit bis hin zur zielgruppenspezifischen Werbung“, so Löbel.</p>
<p><strong>Ein Konkurrenz-Portal?<br />
</strong></p>
<p>Bereits seit einiger Zeit betreibt die von Thilo Bode im Jahr 2002 gegründete Organisation foodwatch das Portal <a href="http://www.abgespeist.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.abgespeist.de</a>, um legalen Etikettenschwindel bei Lebensmittelprodukten aufzudecken. Dort werden Produkte und Hersteller beim Namen genannt und über Irreführung konkret informiert. abgespeist.de soll Verbrauchern, die sich getäuscht fühlen, eine direkte Möglichkeit geben, sich bei den Herstellern der Produkte zu beschweren. „Wir halten es für wichtig, dass die Unternehmen auch davon erfahren, wenn ihre Kunden sauer sind“, so Martin Rücker, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei foodwatch.</p>
<div align="center"><iframe src="http://www.youtube.com/embed/NtNLmLM7mso" width="480" height="349" frameborder="0"></iframe></div>
<p align="center"><strong><br />
(foodwatch: Goldener Windbeutel 2011)</strong></p>
<p>Auf die Frage von politik-digital.de, ob es Überschneidungen mit lebensmittelklarheit.de gebe, erwidert Janina Löbel, dass letzteres eher eine Diskussions- und Informationsplattform sein solle. Die Lebensmittelindustrie war in der Vergangenheit bereits auf Konfrontationskurs zu den Plänen eines solchen Verbraucherportals gegangen. So <a href="http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/etikettenschwindel/internet_projekt_klarheit_und_wahrheit/index_ger.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">versuchte beispielsweise</a> der Lobbyverband Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL) anhand eines Rechtsgutachtens zu belegen, dass die Pläne zum Portal der Verbraucherzentralen rechtswidrig seien. In einer <a href="http://www.bll.de/presse/pressemitteilungen/pm-20110415-jahrestagung2011.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktuellen Stellungnahme</a> vom April 2011 machte der BLL jedoch deutlich, dass die Lebensmittelwirtschaft uneingeschränkt den Informationsteil und die Diskussionsplattform des geplanten Internetportals unterstütze. „Bei dem produktbezogenen Teil sehe die Branche aber nach wie vor die Gefahr einer &#8220;Anprangerung&#8221; völlig rechtskonformer Produkte.“</p>
<p>Dem entgegnet Janina Löbel, dass lebensmittelklarheit.de kein moderner „Pranger“ sei, auf welchem Anbieter nur mit Vorwürfen konfrontiert würden. Den Verbraucherzentralen sei es wichtig, zu konstruktiver Diskussion aufzurufen. Betroffene (Verbraucher) und „Verursacher“ (Anbieter) sollen zu Wort kommen. Zusätzlich soll jede Eingabe einer fachlichen Überprüfung und Einschätzung der Verbraucherzentrale unterzogen werden. Ziel sei es unter anderem, rasch und ohne großen Aufwand Produktkennzeichnungen oder –aufmachungen von den Herstellern selbst ändern zu lassen: Ebenso wolle man besser über Probleme bei Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln informieren.</p>
<p>Damit sollen ein Beitrag zu einer erweiterten Entscheidungsgrundlage geleistet und Verbesserungen im Kennzeichnungsrecht erwirkt werden. „Beide Portale bedienen unseres Erachtens unterschiedliche Zielgruppen und verfolgen andere Ziele. Vielfalt auch an dieser Stelle belebt das Angebot für den Verbraucher und erhöht nicht zuletzt auch die Chancen auf Veränderungen“, so Löbel.</p>
<p><strong>Kritik von foodwatch<br />
</strong></p>
<p>foodwatch <a href="http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/etikettenschwindel/internet_projekt_klarheit_und_wahrheit/neues_konzept/index_ger.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kritisierte kürzlich</a>, dass lebensmittelklarheit.de selbst zum<br />
Etikettenschwindel werden könnte, weil in einem aktualisierten Konzept viele irreführend gekennzeichnete Produkte gar nicht namentlich veröffentlicht werden sollen – sondern anonym als &#8220;Dummys&#8221; ohne Hinweis auf Marke oder Hersteller. Auf diese Kritik angesprochen, erwidert Janina Löbel, dass der Verbraucherzentrale-Bundesverband niemals sein Konzept geändert habe. Es hätte, wie es bei der Ausgestaltung von Projekten häufig der Fall ist, lediglich Konkretisierungen und Differenzierungen der ersten Pläne gegeben. foodwatch bezieht sich in seinen Standpunkten auf das BMELV als Quelle. „Eine Absicherung dieser Informationen beim vzbv fand leider in der Art nie statt. Wir bedauern dies“, so Löbel. Laut foodwatch würde eine solche Anonymisierung dem Zweck des Portals zuwider laufen. Denn Irreführung sei immer konkret: „Verbraucher fühlen sich von einem konkreten Produkt mit seiner konkreten Aufmachung oder Werbung getäuscht – also müssen diese Beispiele auch beim Namen genannt werden.“</p>
<p>Wenn ein Hersteller illegal arbeitet, also gegen Kennzeichnungsvorgaben verstoße, dann sei es die Aufgabe der Behörden, diese Produkte aus dem Handel zu nehmen, so Martin Rücker. Das Problem sei aber gerade, dass viele Fälle von Etikettenschwindel legal sind. Wenn beispielsweise Lebensmittelhersteller mit dem Hinweis „ohne Geschmacksverstärker“ werben, aber dennoch den Geschmacksverstärker Glutamat als Bestandteil der Zutat Hefeextrakt verwenden, dann empfänden das viele Verbraucher als Täuschung.</p>
<p>Es sei aber legal, weil die Hersteller eine Gesetzeslücke ausnutzen – was am Umstand der Irreführung und damit für die Verbraucher nichts ändert. Es wäre absurd, solche Produkte nicht namentlich zu diskutieren. Rücker dazu: „Wir haben deshalb frühzeitig davor gewarnt, das Portal nicht zur Farce verkommen zu lassen, um die Lebensmittelhersteller vor unliebsamen Diskussionen zu schützen. An dieser Warnung halten wir selbstverständlich fest.“</p>
<p>Im Online-Portal sollen laut Löbel die meisten Verbrauchermeldungen namentlich veröffentlicht werden. Lediglich dort, wo der Anbieter sich an geltendes Recht gehalten hat und keinerlei weiteres Täuschungspotenzial durch die Fachredaktion gesehen wird, würde man prüfen, ob eine anbieterneutrale Darstellung gewählt werden sollte. Hierbei sei die Veränderung der rechtlichen Grundlage und nicht die stellvertretende „Haftung“ eines Anbieters für die geltende Rechtslage das Ziel. „Derzeit betrifft dies jedoch nur einen Bruchteil der Verbrauchermeldungen, die bereits durch die Fachredaktion bewertet wurden.“</p>
<p><strong>Der mögliche Mehrwert von lebensmittelklarheit.de<br />
</strong></p>
<p>Neben der beschriebenen Kritik begrüßt es foodwatch ausdrücklich, dass das BMELV der Lebensmittelindustrie kaum verhohlen mit gesetzgeberischen Maßnahmen droht, sollte sich am systematischen Etikettenschwindel nichts ändern. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner erkenne dieses Problem mit dem Portal offiziell an und stufe es offenbar als so bedeutend ein, dass sich Aigner erstmals entscheidend mit der Lebensmittelindustrie und ihren Lobbyisten anlegt. Aus der Sicht von Rücker hat lebensmittelklarheit.de dann eine echte Chance, wenn dort die Diskussion über konkrete Produkte möglich wird und es die Politik zum Anlass nimmt, aus den Erkenntnissen auch konkrete Handlungen abzuleiten.</p>
<p>Der Mehrwert könne vor allem indirekt entstehen: „Es werden sich nie alle Verbraucher vor dem Einkauf informieren – aber es werden alle davon profitieren, wenn die Politik die Lehren aus den Diskussionen auf dem Portal zieht und klare Vorgaben für eine verständliche und transparente Kennzeichnung von Lebensmitteln direkt auf dem Produkt macht“, resümiert Rücker treffend.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Das Online-Portal abgespeist.de von foodwatch hat vor allem einen Kampagnencharakter. Dort werden konkrete Produkte samt Hersteller veröffentlicht, die auf einen vermeintlichen Etikettenschwindel zielen und diesen nach vorheriger Anfrage und Reklamation durch foodwatch nicht ausräumen (können). Dagegen wird lebensmittelklarheit.de eher eine Informationsplattform darstellen, auf der sich Verbraucher in Foren über vermeintliche Produktfälschungen und direkt mit den Herstellern betreffender Produkte konstruktiv austauschen können, um für die geforderte Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln zu sorgen. Ein nachhaltiger Nutzen für alle Verbraucher wird jedoch nur dann entstehen, wenn tatsächlich, auch und gerade auf EU-Ebene, politische Konsequenzen aus den mit Etikettenschwindel gemachten Erkenntnissen resultieren. Beide Plattformen sind in dem Ziel vereint, auf nachweislichen Etikettenschwindel von Herstellern aufmerksam zu machen und diese zu mehr Transparenz und Klarheit zu drängen: Im Idealfall werden sich die Online-Portale gut ergänzen. Diese Art von Verbraucherschutz ist notwendig, da es immer wieder Hersteller gibt, die nach dem Motto verfahren:</p>
<p>„Die Verpackung ist das Eine, der Inhalt das Andere!“</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/kampf-gegen-etikettenschwindel-5232/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Nur die Spitze des Eisberges&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/nur-die-spitze-des-eisberges-5293/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/nur-die-spitze-des-eisberges-5293/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 10:33:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/nur-die-spitze-des-eisberges-5293/</guid>

					<description><![CDATA[Spontane Facebook-Partys sind derzeit in aller Munde. Sie sind jedoch nur eine Erscheinungsform einer tiefer gehenden Debatte über  Datensicherheit und Verbraucherschutz im Internet. politik-digital.de sprach mit der verbraucherschutzpolitischen Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen <a href="http://www.nicolemaisch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicole Maisch</a>.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Spontane Facebook-Partys sind derzeit in aller Munde. Sie sind jedoch nur eine Erscheinungsform einer tiefer gehenden Debatte über Datensicherheit und Verbraucherschutz im Internet. politik-digital.de sprach mit der verbraucherschutzpolitischen Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen <a href="http://www.nicolemaisch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicole Maisch</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit der Facebook-Einladung zu „Thessas 16. Geburtstag“ gelang, worüber unzählige „digital natives“, ambitionierte Netzpolitiker und kulturkonservative Feuilletonisten bis dato nur auf netzpolitischen Insider-Veranstaltungen eifrig philosophiert hatten. Der Transfer vom Web 2.0 in das echte Leben funktionierte auf fulminante Weise. Im Zusammenspiel mit der zur selben Zeit aktivierten Gesichtserkennungsfunktion von Facebook sowie gewaltigen Datenlecks bei IT-Firmen wie Sony oder Sega rückte das Thema Datensicherheit bei Verbraucherschützern und (Netz-)Politikern aller Parteien wieder in den Fokus des Interesses. Bereits vor einigen Wochen hatte die Grünen-Bundestagsfraktion das Thema auf einer <a href="http://www.gruenes-blog.de/verbrauchermacht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Veranstaltung in Berlin</a> diskutiert. politik-digital.de sprach mit der Bundestagsabgeordneten Nicole Maisch, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion über Verbrauchermacht im Internet.</p>
<p>Die aktuell diskutierten Datenschutzskandale, von den erfolgreichen Hackattacken auf Sony bis zur standardmäßig aktivierten Gesichtserkennung beim Online-Netzwerk Facebook sind, da ist sich Maisch sicher, in jedem Fall „nur die Spitze des Eisberges“. Mit Blick auf die Nutzerseite lautet der konkrete Ratschlag der Verbraucherschutzexpertin: „Für die Grundeinstellungen bei allen Diensten ist die höchste Sicherheitsstufe empfehlenswert und dann schaltet man selbst Schritt für Schritt frei, was man nutzen möchte. So ein „Privacy by Default“ (<em>die standardmäßige datenschutzfreundliche Einstellung von Diensten. Anm. d. Red.</em>) verbunden mit einem „Opt-In“ (<em>Verfahren, bei dem </em><em>der Nutzer sein </em><em>Einverständnis für gewissen Funktionen geben muss. Anm. d. Red.</em>) fordert am Anfang zwar ein paar Klicks mehr.<img decoding="async" title="Prof. Dr. Probst" src="/wp-content/uploads/maischneuerrand.jpg" alt="Prof. Dr. Probst" width="204" height="233" align="left" /> Aber auf Dauer sind wir damit alle sicherer im Netz unterwegs.“</p>
<p>Doch ist eine Lösung so einfach und sind 14-jährige Nutzer sozialer Medien tatsächlich sensibel genug für den von Maisch skizzierten Weg im Umgang mit ihren persönlichen Daten im Netz? Insbesondere im Zuge der Debatte über die zumeist von Jugendlichen organisierten Facebook-Veranstaltungen war in den vergangenen Tagen und Wochen verschiedentlich auch eine Altersbeschränkung bei der Nutzung sozialer Netzwerke gefordert worden. Hinsichtlich der Praktikabilität solcher Altersbeschränkungen ist die nordhessische Bundestagsabgeordnete jedoch äußerst skeptisch und favorisiert stattdessen die Erziehung zu kritischem Medienkonsum durch das Elternhaus: „Eine Altersbeschränkung im Internet lässt sich in der Praxis kaum kontrollieren. Viel wichtiger ist es, Kindern und ihren Eltern Medienkompetenz zu vermitteln. Kinder und Eltern müssen über das Internet und ihre Erlebnisse damit sprechen. Eltern brauchen Aufklärung über mögliche Gefahren, die im Netz lauern und über technische Möglichkeiten wie etwa Filter, um ihre Kinder zu schützen.“</p>
<p>Bei allen konkreten Forderungen und vermeintlichen Regelungsmöglichkeiten in der Debatte um das Thema Datenschutz im Internet wird häufig übersehen, in welchem Maße die Anbieter der Dienste für die deutschen Behörden überhaupt erreichbar sind, ob ihre Server also beispielsweise im In- oder Ausland stehen. Ein Punkt, an dem sich Nicole Maisch gegenüber politik-digital.de jedoch optimistisch gibt: „Gegenwärtig wird im Kontext des Internet viel zu schnell von der Machtlosigkeit des Datenschutzes und des Gesetzgebers gesprochen. Dabei haben gerade die das Web derzeit prägenden großen Anbieter ein vitales Interesse, nicht gegen die kulturellen Rahmenbedingungen in den jeweiligen nationalen Märkten zu verstoßen, die Akzeptanzvoraussetzungen für ihre Produkte darstellen. Deshalb gibt es bereits viele Beispiele tragfähiger freiwilliger Selbstverpflichtungen durch Wirtschaftsunternehmen. Zielführender und effektiver hingegen sind für den Bereich des Datenschutzes im Internet <a href="http://www.uni-potsdam.de/u/governance/Programm/Doktorandenkolloquium/Banspach_Praesent_Diss.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ko-Regulierungsansätze</a>. Sie sind darüber hinaus auch verfassungsrechtlich geboten, weil es vielfältige Schutzverpflichtungen des Gesetzgebers in diesem Bereich gibt.“</p>
<p>Für den XING-Mitarbeiter, der aktuell über sein Geschäftsnetzwerk alle 11 Millionen Nutzer des Netzwerkes zu einem <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,769602,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">privaten Grillabend</a> eingeladen hat, kämen entsprechende „Ko-Regulierungsansätze“ aber ohnehin zu spät.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/nur-die-spitze-des-eisberges-5293/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Medienkompetenz für Lehrer und Schüler</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/medienkompetenz-fuer-lehrer-und-schueler-5248/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/medienkompetenz-fuer-lehrer-und-schueler-5248/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Schiedchen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2011 14:59:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[BMELV]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/medienkompetenz-fuer-lehrer-und-schueler-5248/</guid>

					<description><![CDATA[Am heutigen Donnertag startet der von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner initiierte Ideenwettbewerb „Fürs Leben lehren“ mit dem Schwerpunktthema „Medienkompetenz“. politik-digital.de stellt das Projekt vor.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Donnertag startet der von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner initiierte Ideenwettbewerb „Fürs Leben lehren“ mit dem Schwerpunktthema „Medienkompetenz“. politik-digital.de stellt das Projekt vor.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)  veranstaltete Ideenwettbewerb ruft Lehramtsstudenten, Referendare und Doktoranden auf, Unterrichtsentwürfe zu den Themen <a href="https://www.verbraucherkompetenz.de/ideenwettbewerb-2011/themenbereiche/#c740" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medienkompetenz </a>(Schwerpunkthema), <a href="https://www.verbraucherkompetenz.de/ideenwettbewerb-2011/themenbereiche/#c739" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Geld und Versicherung</a>, <a href="https://www.verbraucherkompetenz.de/ideenwettbewerb-2011/themenbereiche/#c741" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verbraucherrechte und Kaufentscheidungen</a> zu gestalten. Das Thema Medienkompetenz spielt dabei eine zentrale Rolle für das BMELV: Es geht um „das Wissen, wie das Internet funktioniert, aber auch der verantwortungsvolle Umgang mit den eigenen Daten und den Daten der anderen, wenn man im Internet kommuniziert“, so Sandra Pabst, Sprecherin des BMELV. Die Initiative soll die zukünftige Lehrergeneration für das Thema sensibilisieren und motivieren, „praxisnahe Wege der Vermittlung von Verbraucherkompetenzen im Schulunterricht zu entwickeln“. Dabei geht es unter anderem um Kenntnisse in den Bereichen Privatsphäre, Urheberrechte und ökonomische Bildung.
</p>
<p>
Neben dem Einsatz für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet und mit Daten, fördert das BMELV weitere Projekte wie die Jugendkampagne „<a href="http://www.watchyourweb.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Watch your Web</a>“, das Informationsportal &quot;<a href="http://www.verbraucher-sicher-online.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.verbraucher-sicher-online.de</a>&quot; und das Projekt <a href="http://www.surfer-haben-rechte.de/cps/rde/xchg/digitalrechte/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verbraucherrechte in der digitalen Welt</a>. Ein gemeinsames Projekt mit dem Verbraucherzentrale-Bundesverband e.V. zielt darauf, Lehrkräften künftig mithilfe eines Online-Kompasses<b></b> einen besseren Zugang zu praxistauglichen Hilfen für den Unterricht zu ermöglichen. Erste Inhalte sollen im September 2011 vorgestellt werden.
</p>
<p>
Prof. Dr. Sigrid Blömeke, Erziehungswissenschaftlerin an der HU Berlin, begrüßt die Initiative „Fürs Leben lehren“ mit der Begründung,  dass „durch den Wettbewerb gute Unterrichtsideen in die Öffentlichkeit gelangen – also anerkannt und verbreitet werden können“.
</p>
<p>
Mit der heutigen Auftaktveranstaltung soll der Startschuss gegeben werden.   Eine lobenswerte Inititiative, denn nicht nur für die künftigen Schüler-, sondern auch für die Lehrergenerationen sollten in Zukunft  Medien- und Verbraucherkompetenz selbstverständliche Bestandteile der Ausbildung sein.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/medienkompetenz-fuer-lehrer-und-schueler-5248/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Knips, knips, knips – alle sind gut drauf!</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/knips-knips-knips-alle-sind-gut-drauf-4863/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/knips-knips-knips-alle-sind-gut-drauf-4863/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Melching]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 16:13:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Google Street View]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten-Verband]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/knips-knips-knips-alle-sind-gut-drauf-4863/</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem sich Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) mit Google in Sachen Street View geeinigt hat, regt sich im Netz Widerspruch gegen die Übereinkunft: Eine Kampagne wehrt sich gegen die Verpixelung von Häusern und Straßenzügen. Die Aktivisten wollen jedes bei Street View ausgeblendete Haus fotografieren. Die Bilder sollen dann im Netz <a href="http://twitter.com/jensbest/status/13138022393" target="_blank" rel="noopener noreferrer">veröffentlicht werden.
</a>
<p>
<a href="http://twitter.com/jensbest/status/13138022393" target="_blank" rel="noopener noreferrer">]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) mit Google in Sachen Street View geeinigt hat, regt sich im Netz Widerspruch gegen die Übereinkunft: Eine Kampagne wehrt sich gegen die Verpixelung von Häusern und Straßenzügen. Die Aktivisten wollen jedes bei Street View ausgeblendete Haus fotografieren. Die Bilder sollen dann im Netz <a href="http://twitter.com/jensbest/status/13138022393" target="_blank" rel="noopener noreferrer">veröffentlicht werden.<br />
</a></p>
<p>
<a href="http://twitter.com/jensbest/status/13138022393" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><!--break--><br />
</a>
</p>
<p>
Mittlerweile haben sich <a href="http://www.doodle.com/2ur4ifhm5467puxz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mehr als 80 Aktivisten</a> versammelt, um mit  der Kamera loszuziehen.  Der Initiator Jens Best gab sich in der <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E2059357259914D60B8E8BFA41FE87948~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FAZ</a> entschlossen: „Es kann nicht schlimm sein, wenn man die Fassade eines Hauses fotografiert. Vielleicht ist es eine kleine Provokation, aber eine, die auf jeden Fall durchgeführt wird.“
</p>
<p>
<b>Lex Google im Bundesrat?</b>
</p>
<p>
Bundesverbraucherschutzminsterin Ilse Aigner hat sich am 30. April 2010 mit Google darauf <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Verbraucherschutz/Internet-Telekommunikation/GoogleStreetview.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geeinigt</a>, dass Bürger einer Veröffentlichung von Bildern widersprechen können. Der Hamburger Justizsenator Till Steffen (Grüne Alternative Liste) hatte zuvor angekündigt, einen <a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2228896/data/2010-04-27-jb-google-street-view-gesetzesantrag-bundesdatenschutzgesetz.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesetzentwurf</a> in den Bundesrat einzubringen, um Lücken im Datenschutzgesetz zu schließen. In der Folge war von einem <a href="http://www.geografitti.de/2010/04/28/lex-google-simuliert-politik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lex Google</a> die Rede. Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Michael Konken, <a href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M5cdb296b85a.0.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">warnte vor Übereifer</a> seitens der Politik: „Wenn der Gesetzgeber die Bürger vor der systematischen bildlichen Erfassung von Häusern, Passanten und Straßenzügen schützen will, wie sie von Google Street-View betrieben wird, darf er nicht das Kind mit dem Bade ausschütten und ein vollständiges Fotografierverbot verhängen.“
</p>
<p>
<b>&quot;Schlechter Scherz&quot; </b>
</p>
<p>
Die Aktivisten haben sich nun vorgenommen dieses Recht wahrzunehmen. Im Verbraucherschutzministerium hält man die Aktion auf Nachfrage von politik-digital.de für „einen schlechten Scherz“. Das Recht auf Privatsphäre sei zu respektieren.
</p>
<p>
<i>Wer will, kann sich die Argumentation  von Jens Best im Interview von <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/05/04/drk_20100504_1509_fdf128f0.mp3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschland Radio Kultur</a> anhören. </i></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/knips-knips-knips-alle-sind-gut-drauf-4863/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Infoportale zur Sicherheit im Onlinealltag</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/neue-infoportale-zur-sicherheit-im-onlinealltag-4528/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/neue-infoportale-zur-sicherheit-im-onlinealltag-4528/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[lbuhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 09:26:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/neue-infoportale-zur-sicherheit-im-onlinealltag-4528/</guid>

					<description><![CDATA[Mit &#34;<a href="http://www.verbraucher-sicher-online.de/" target="_blank" title="verbracucher sicher online" rel="noopener noreferrer">Verbraucher sicher online</a>&#34; und &#34;<a href="http://www.surfer-haben-rechte.de/cps/rde/xchg/ls_digitalerechte/hs.xsl/index.htm" target="_blank" title="surfer haben rechte" rel="noopener noreferrer">Surfer haben Rechte</a>&#34; präsentiert Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner zwei neue Informationsportale, die das nötige Basiswissen zur Internetnutzung vermitteln sollen.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &quot;<a href="http://www.verbraucher-sicher-online.de/" target="_blank" title="verbracucher sicher online" rel="noopener noreferrer">Verbraucher sicher online</a>&quot; und &quot;<a href="http://www.surfer-haben-rechte.de/cps/rde/xchg/ls_digitalerechte/hs.xsl/index.htm" target="_blank" title="surfer haben rechte" rel="noopener noreferrer">Surfer haben Rechte</a>&quot; präsentiert Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner zwei neue Informationsportale, die das nötige Basiswissen zur Internetnutzung vermitteln sollen.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Die Website Surf<a href="http://www.surfer-haben-rechte.de/cps/rde/xchg/ls_digitalerechte/hs.xsl/index.htm" target="_blank" title="surfer haben rechte" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/www_surfer-haben-rechte_de.jpg" alt="surfer haben rechte" title="surfer haben rechte" vspace="15" width="210" align="left" height="152" hspace="15" /></a>er-haben-rechte.de ist ein Resultat des Projekts „Verbraucherrechte in der digitalen Welt“ der <a href="http://www.verbraucherzentrale.de/" target="_blank" title="verbraucherzentrale" rel="noopener noreferrer">Verbraucherzentrale Bundesverband</a> (vzbv). Das Projekt wird vom Bundesverbraucherministerium gefördert. Die User können sich über Rechtsthemen wie Urheberrecht, Datenschutz oder Vertragsrecht im Onlinealltag sowie zu Diensten und Anbietern im Internet informieren.
</p>
<p>
Die Seite stellt allgemeine Informationen zu Problemen im Netz zusammen und gibt entsprechende Handlungsempfehlungen. Mithilfe von Checklisten lässt sich das eigene Onlineverhalten überprüfen.
</p>
<p>
&quot;Surfer haben Rechte&quot; kooperiert mit dem Projekt &quot;Verbraucher sicher online&quot;, das an der Technischen Universität Berlin angesiedelt ist. &quot;Verbraucher sicher online&quot; fokussiert das Thema Datensicherheit bei der Anwendung von Online-Diensten wie E-Mail, Online-Banking, Online-Shopping und gibt Tipps zur Absicherung des eigenen Betriebssystems gegen Angriffe aus dem Netz.
</p>
<p>
Das gemeinsame Anliegen der Infoseiten ist die intensive Aufklärung der Öffentlichkeit und eine stärkere Sensibilisierung der Nutzer im Umgang mit Angeboten und Diensten im Internet.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/neue-infoportale-zur-sicherheit-im-onlinealltag-4528/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
