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	<title>virtuelles Sit-In &#8211; politik-digital</title>
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	<title>virtuelles Sit-In &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Online-Protest gegen Scientology</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 18:35:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine Gruppierung mit Namen „Anonymous“ kündigt in einem über YouTube und andere Videoplattformen verbreiteten Video an, Scientology zerstören zu wollen. Sie rufen zum breit angelegten Online-Angriff auf die Organisation auf, um gegen angebliche Falschaussagen von Scientology und für Meinungsfreiheit im Netz zu protestieren - jetzt sind weitere Aktionen geplant.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Gruppierung mit Namen „Anonymous“ kündigt in einem über YouTube und andere Videoplattformen verbreiteten Video an, Scientology zerstören zu wollen. Sie rufen zum breit angelegten Online-Angriff auf die Organisation auf, um gegen angebliche Falschaussagen von Scientology und für Meinungsfreiheit im Netz zu protestieren &#8211; jetzt sind weitere Aktionen geplant.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
&quot;Anonymous&quot; will gegen Scientology mit Hilfe einer breit angelegten Netz-Kampagne vorgehen. Nach einem Aufruf der Gruppierung fanden in der vergangenen Woche eigenen Angaben zufolge „Distributed Denial of Service“-Angriffe auf die Website von Scientology und ihr nahestehenden Organisationen statt . Bei dieser Online-Attacke greifen viele Internetnutzer kollektiv auf eine Website zu, um einen Server zu überlasten und somit ein Aufrufen der Website für andere Internetnutzer unmöglich zu machen.
</p>
<p>
Darüber hinaus haben sich über 600.000 Internet-Nutzer innerhalb von drei Tagen das auf YouTube veröffentlichte Video „Message to Scientology“ angesehen. In ihrem Video drohen „Anonymous“ der „Church of Scientology“ mit den Worten „Anonymous hat daher entschieden, dass Eure Organisation zerstört werden muss.“
</p>
<p>
Inzwischen kursieren zahlreiche Kopien des Videos sowohl auf YouTube als auch auf anderen Videoplattformen. Auch  ein Nachfolgevideo mit dem Titel „Message Number 2 to Scientology“  ist inzwischen im Internet veröffentlicht
</p>
<p>
<b>Hintergrund</b><br />
Auslöser der als „Project Chanology“ bezeichneten Kampagne ist der Umgang von Scientology mit einem vor einigen Wochen auf YouTube erschienenen, aber nie im Fernsehen ausgestrahlen Interview mit Tom Cruise. Dieser hatte sich zu der Organisation, der Philosophie von Scientology und seiner Einstellung dazu geäußert.
</p>
<p>
Scientology soll  eine Löschung des Videos bei YouTube erreicht haben wollen. Aus Sicht von Scientology-Kritikern geschah dies, weil das Auftreten des Schauspielers in dem Interview fanatisch gewirkt habe und somit eine schlechte Publicity für die Organisation bedeutet hätte. Das besagte Video ist nicht mehr auf Youtube zu sehen.
</p>
<p>
<b>Was planen „Anonymous“?</b><br />
Die DDoS-Attacken der letzten Tage seien laut  „Anonymous“ nur der Anfang einer breiter angelegten Kampagne mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit der Medien und von Scientology zu gewinnen. Als nächsten Schritt plant die Gruppierung, mit Hilfe ihrer Unterstützer mehr Medienpräsenz zu gewinnen,  angebliche Falschaussagen in den Medien und von Scientology selbst aufzudecken, und damit mittelfristig die Organisation Scientology aus dem Netz zu vertreiben.
</p>
<p>
Unter anderem soll erreicht werden, dass bei Google bei der Suchanfrage „Scientology“ nicht die Website der „Church of Scientology“ auf Platz eins erscheint, sondern eine Anti-Scientology-Seite. Dazu werden  Blogger, Foren- und Websitebetreiber aufgefordert, auf ihren Seiten einen mit dem Wort „Scientology“ beschriebenen  Link zu einer bestimmten Anti-Scientology-Website  zu platzieren, um so die Treffer der Suchmaschine Google zu verändern.
</p>
<p>
Auf der internen Planungswebsite der Kampagne ist zu lesen, dass auch die Verbreitung weiterer Videos und andere Online-Aktionen sowie das Versenden persönlicher Nachrichten an Scientology-Mitglieder geplant seien.
</p>
<p>
<b>Scientology in Deutschland</b><br />
Auch von offizieller Seite wächst der Druck auf Scientology. Die Verfassungsschutzbehörden beobachteten die Organisation nachrichtendienstlich.
</p>
<p>
Im Dezember 2007 sprachen sich darüber hinaus die Innenminister von Bund und Ländern für eine Prüfung eines Vereinsverbotes der in Deutschland nicht offiziell als Religion anerkannten „Church of Scientology“ aus. Der Verfassungsschutz soll dazu Informationen sammeln. In ihrer Pressemitteilung zur vergangenen Konferenz der  Innenmister und -senatoren der Länder im Dezember 2007 kamen die Innenminister zu dem Schluss, dass „verstärkte Bemühungen insbesondere gegen kriminelle Methoden“ von Scientology  erforderlich seien und sie bekräftigten die Auffassung,  „dass die Scientology-Organisation verfassungsfeindliche Ziele verfolgt.“</p>
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		<title>Glossar Online-Demonstrationen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 15:52:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was ist der Unterschied zwischen Netzstreik und virtuellem Sit-In? Wie funktionieren Foto-Demonstrationen? Das Glossar erklärt die Begriffe ausführlich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist der Unterschied zwischen Netzstreik und virtuellem Sit-In? Wie funktionieren Foto-Demonstrationen? Das Glossar erklärt die Begriffe ausführlich.<!--break--></p>
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</p>
<p>
<b>Virtuelle Sit-Ins</b>
</p>
<p>
<b></b><br />
Virtuelle Sit-Ins sind die wohl bekannteste und am kontroversesten diskutierte Form der Online-Demonstrationen. Als virtuelles Sit-in wird das massenhafte Aufrufen einer bestimmten Website in kurzen Zeitintervallen bezeichnet. Reichen die Kapazitäten des Servers nicht aus, um die Flut der Anfragen zu bearbeiten, wird hierdurch entweder eine Verlangsamung der Antwortzeiten des Servers oder dessen Blockade erreicht. Wahrnehmbar ist dies in erster Linie für die Betreiber der Websites und für Internetnutzer, die im Zeitraum der Online-Demonstration Interesse an den entsprechenden Angeboten zeigen. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, ist es theoretisch notwendig, dass die Teilnehmer der Demonstration zeitgleich handeln. Durch diese kollektive Handlung  soll auf ein politisches oder gesellschaftliches Problem aufmerksam gemacht werden. Es handelt sich um eine in den 90er Jahren entstandene Form des elektronischen zivilen Ungehorsams.  Wie bei realen Demonstrationen, Versammlungen oder Sitz-Blockaden ist der erzielte Effekt umso höher, je mehr Menschen sich beteiligen. Eine Möglichkeit, den Effekt eines virtuellen Sit-Ins zu erhöhen ist der Einsatz von Demonstrations-Tools. Um die Zahl der Zugriffe zu erhöhen werden Dienstprogramme eingesetzt,  das manuelle Aufrufen der Seiten automatisieren.<br />
Daher ist der Erfolg virtueller Sit-ins ist nicht allein von der Teilnehmerzahl abhängig. Es spielt eine entscheidende Rolle, ob Demonstrations-Tools eingesetzt werden und wie effektiv diese sind. Auch die Kapazitäten der Zielserver haben Einfluss darauf, ob und in welchem Maße eine Beeinträchtigung der Leistung zu erreichen ist. Im Rahmen einzelner Aktionen steigt der erzielte Effekt durch eine höhere Teilnehmerzahl, insgesamt lassen sich die Auswirkungen virtueller Sit-ins jedoch nicht allein anhand der Menge der beteiligten Personen vorhersagen. </p>
<p>
<br />
<b>Netzstreiks</b>
</p>
<p>
<b></b><br />
Eine weitere Form des kollektiven und öffentlichen Protests im Internet sind Netzstreiks. Aufmerksamkeit für ein Thema wird nicht durch die Blockade einer fremden Website erlangt, sondern durch das freiwillige Versperren oder Verlangsamen der Protestierer. Diese ersetzen im Demonstrationszeitraum kollektiv die Startseiten ihrer Websites durch eine Vorschaltseite oder stellen für einen gewissen Zeitraum ihre Online-Aktivitäten ein und veröffentlichen stattdessen eine Protestbotschaft . <br />
Je mehr aktive User sich an einem Netzstreik beteiligen, umso höher ist der Streueffekt und desto wahrscheinlicher ist es, dass unbeteiligte User bei der Internetnutzung auf die Online-Demo aufmerksam werden. Charakteristisch für diesen Aktions-Typ ist die unerwartete Konfrontation mit einem Thema.
</p>
<p>
Die radikalste Form eines Netzstreiks ist eine selbst gewählte Blockade. In diesen Fällen verhindert die Vorschaltseite ein Aufrufen der beteiligten Websites bzw. der Inhalte auf den Seiten während der Demonstration. Daneben wurden weniger extreme Protestseiten programmiert, die entweder durch einen Link mit den ursprünglichen Homepages verknüpft sind oder durch eine automatische Weiterleitung nach einer gewissen Zeit den Zugriff auf diese ermöglichen. </p>
<p>Die Reichweite von Netzstreiks hängt stark von der Besucherzahl der beteiligten Seiten ab. Internetauftritte, die nur von wenigen Nutzern besucht werden, können entsprechend auch nur wenige Personen erreichen, benutzerstarke Seiten können hingegen eine weit höhere Resonanz hervorrufen. Hinzu kommt, dass das Austauschen einer Startseite nicht gleichbedeutend mit der Teilnahme einer Person sein muss. Eine private Homepage steht stellvertretend für die Meinung des Betreibers, die Internetauftritte von Organisationen oder Firmen stellvertretend für die Überzeugungen einer Gruppe von Personen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><b>Foto-Demonstrationen</b>
</p>
<p>
<b></b><br />
Reale Demonstrationen und auch die bisher beschriebenen Typen von Online-Demonstrationen können nur erfolgreich sein, wenn die Teilnehmer synchron oder zumindest zeitnah handeln. Foto-Demonstrationen nutzen dagegen neben der Ortsungebundenheit auch die zeitliche Flexibilität des Internets. Sie finden auf eigens dafür  eingerichteten Webseiten statt. Auf diesen werden Fotos der Teilnehmer gesammelt, die gemeinsam dargestellt Ausdruck der kollektiven politischen Meinung sind. Gelegentlich werden die Fotos auch durch Kommentare der Nutzer ergänzt.  Im Gegensatz zu virtuellen Sit-Ins und Netzstreiks zielen Foto-Demonstrationen nicht auf eine Störung der regulären Nutzung des WWWs ab. Außerdem sind Foto-Demonstrationen nicht auf ein gleichzeitiges Handeln der Teilnehmer angewiesen. Mitmachen ist ab dem Zeitpunkt möglich, an dem die Demonstrationswebsite ins WWW gestellt wird. Sie stellt sich als eine einmalige Handlung − das Übermitteln des eigenen Bildes − dar. Foto-Demonstrationen zielen auf eine hohe Beteiligung im Zeitverlauf ab, nicht auf eine massenhafte Teilnahme zu einem bestimmten Zeitpunkt.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Avatar-Demonstrationen: </b>
</p>
<p>
<b></b><br />
Eine im deutschprachigen Internetraum erstmals im Jahr 2007 in Erscheinung getretene Form der Online-Demonstrationen sind Avatar-Demonstrationen. Diese sind ein Sonderfall, da sie nicht ohne weiteres von der breiten Online-Öffentlichkeit wahrgenommen werden können. Um bei einer Avatar-Demonstration mitzumachen oder sie in Realzeit zu beobachten, sind eine spezielle Software und eine Registrierung notwendig.<br />
Avatare sind virtuelle Abbilder realer Personen, deren Aussehen in der Regel von den Usern selbst bestimmt werden kann. Beispiele sind die Figuren in der virtuellen Online-Welt „Second Life“, in der im Jahr 2007 einige Avatar-Demonstrationen abgehalten wurden. Vom Erscheinungsbild kommen Avatar-Demonstrationen denen realer Demonstrationen am nächsten. Die Avatare versammeln sich von ihren Schöpfern gesteuert auf einer bestimmten Website oder an einem bestimmten Ort in einer virtuellen Welt, um dort gemeinsam zu protestieren.</p>
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		<title>Linkliste: Alle deutschen Online-Demos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 10:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diese Linkliste soll ein möglichst vollständiger Überblick der deutschen Online-Demos sein. Da das Internet keine nationalstaatlichen Grenzen kennt und eine genaue Zuordnung oft schwer fällt, wurden Aktionen im Zweifel mit aufgenommen. Verlinkt sind Online-Demos, zu denen in deutscher Sprache aufgerufen wurde, die auf einer Website mit der Endung .de stattfanden oder deren Aufruf von einer deutschen Gruppierung offiziell unterstützt wurde.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Linkliste soll ein möglichst vollständiger Überblick der deutschen Online-Demos sein. Da das Internet keine nationalstaatlichen Grenzen kennt und eine genaue Zuordnung oft schwer fällt, wurden Aktionen im Zweifel mit aufgenommen. Verlinkt sind Online-Demos, zu denen in deutscher Sprache aufgerufen wurde, die auf einer Website mit der Endung .de stattfanden oder deren Aufruf von einer deutschen Gruppierung offiziell unterstützt wurde.<!--break--></p>
<p>
<span style="color: #800000"></p>
<h2>1998</h2>
<p></span>
</p>
<p>
<span style="color: #800000"></span>
</p>
<h3>Darkbreed e.V. : <a href="http://web.archive.org/web/19990223183215/www.gamespy.de/internetstreik/" target="_blank" title="s" rel="noopener noreferrer">User gegen Wucher</a></h3>
<p>Ende des Jahres 1998 rief der Darkbreed e.V. zu einem bundesweiten Internetboykott auf. Unter dem Motto „User gegen Wucher“ sollte der damalige Telefon-Monopolist Telekom dazu bewegt werden, die Kosten für Ortsgespräche und somit auch für die Einwahl ins Internet per Modem zu senken. <br />
Die Macher forderten Internetnutzer in ganz Deutschland auf, am Sonntag den 01.11.1998 nicht über das Netz der Telekom online zu gehen.<br />
Neben dieser Offline-Aktion wurde von den Initiatoren auch zu einem Online-Protest aufgerufen. Die in den kommenden Jahren häufiger<br />
verwendete Protestform einer Vorschaltseite wurde erstmals angewandt.<br />
Um den Streik zu unterstützen, sollten Administratoren für die Dauer der Aktion den Zugang zu ihren Webauftrit-ten durch eine <a href="http://web.archive.org/web/19990418075641/http://www.gamespy.de/internetstreik/Streik-Seite.html" target="_blank" title="Protestseite" rel="noopener noreferrer">Protestseite</a> blockieren. An der ersten deutschen Online-Demo nahmen allerdings weniger als zehn Websites teil.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/darkbreed_cut.jpg" alt="netzstreik" title="netzstreik" height="126" width="450" />
</div>
<h3>GenetiXproject/ Greenpeace: <a href="/node/3683/edit" target="_blank" title="a" rel="noopener noreferrer">be a photo GENious</a></h3>
<p>
Die erste Foto-Demonstration in Deutschland wurde vom “<a href="http://web.archive.org/web/20001215082000/http://www.greenpeace.de/GP_DOK_3P/GENETIX/SEITEN/XCHRONO.HTM" target="_blank" title="genetiXproject" rel="noopener noreferrer">genetiXproject</a>”, einem Jugendprojekt des Greenpeace e.V., in den Jahren 1998/1999 durchgeführt. Der Protest richtete sich gegen genveränderte Lebensmittel, insbesondere gegen den von Nestlé vertriebenen Erdnuss-Schokoriegel “Butterfinger”, der Bestandteile von genverändertem Mais enthielt. <br />
Neben verschiedenen Offline-Aktionen betrieb das Projekt eine Website, auf der Fotos von Gentechnik-Gegnern veröffentlicht wurden. Die Aktion “Be a photo GENious” startete am 24.11.1998. Die Bilder entstanden zum Großteil auf einer Foto- und Infotour quer durch Deutschland, konnten jedoch auch direkt an die Website geschickt werden. Nach Angaben von Greenpeace beteiligten sich bis zum Ende des genetiXproject im Sommer 1999 zwischen 6500 und 7000 Menschen an der Online-Demonstration.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Genetix.jpg" alt="genetiXproject" title="demo" height="263" width="350" />
</div>
<p><span style="color: #800000"></p>
<h2>2000</h2>
<p></span></p>
<p>
Im Jahr 2000 fanden zwei Online-Demonstrationen für die „Link-Freiheit“ statt. Der Hintergrund beider Aktionen war eine Serie teurer Abmahnungen gegen Website-Betreiber, auf deren Seiten ein Link zum Hersteller des Programms „FTP-Explorer“ zu finden war. Die Firma Symicron hatte sich den Namen „Explorer“ in Deutschland markenrechtlich schützen lassen und sah in den Verweisen eine Verletzung des Markenrechts.
</p>
<h3>Odem/ Alvar C.H. Freude: <a href="http://odem.org/alink/" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">Active Link</a></h3>
<p>Am 29.06.2000 fand die von Alvar C.H. Freude initiierte Online-Demo „Active Link“ statt. Als Mittel des Pro-tests wählte er das kollektive Aufrufen einer bestimmten Website, grenzte sich jedoch bewusst von Aktionen des Elektronischen Zivilen Ungehorsams ab. Zwar griffen die Demonstranten zeitgleich auf die Website des  Bundesjustizministeriums zu, durch die „erste virtuelle Stizblockade“ in Deutschland sollte und konnte jedoch keine Überlastung oder Blockade des Servers erreicht<br />
werden. Die Demonstration, an der sich ca. 150 Personen beteiligten, fand in den Abendstunden statt. </p>
<h3>SelfHTML/ Freedom For Links e.V./ Advograf.de: <a href="http://web.archive.org/web/20030207162105/http://freedomforlinks.de/Pages/los.html#demo" target="_blank" title="a" rel="noopener noreferrer">Gemeinsam gegen den Abmahnwahn</a></h3>
<p>
Eine weitere Online-Demo für die Link-Freiheit starteten der Verein Freedom for Links sowie die Betreiber der Websites SELFHTML und Advograf.de.<br />
Stefan Münz von SLFHTML wurde ebenfalls vom Anwalt der Firma Symicron abgemahnt. Da Münz sich weigerte, die ihm Abmahnkosten zu zahlen, wurde eine Gerichtsverhandlung angesetzt. Anlässlich der Verhandlung riefen die Initiatoren dazu auf, den Zugang zu den eigenen Internetauftritten aus Protest für einen Tag zu blockieren und eine <a href="http://web.archive.org/web/20010303172724/www.freedomforlinks.de/Pages/index.html" target="_blank" title="Vorschaltseite" rel="noopener noreferrer">Vorschaltseite</a> mit einem Hinweis auf die Verhandlung zu platzieren. Am 20.09.2000 beteiligten sich nach einer Vorlaufzeit von nur zwei Tagen die Betreiber von 2579 Websites an der Online-Demo.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Screenshot__Auschnitt_450.jpg" alt="z" title="z" height="216" width="450" />
</p>
<p>
<span style="color: #800000"></p>
<h2>2001</h2>
<p></span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<h3>Libertad!/ “kein mensch ist illegal”: <a href="http://www.go.to/online-demo" target="_blank" title="&lt;" rel="noopener noreferrer">Stop Deportation Business</a></h3>
<p>
Das erste und bisher größte virtuelle Sit-In in Deutschland organisierten die Initiative Libertad! und „kein mensch ist illegal“. Um gegen die Abschiebung von Flüchtlingen in Linienmaschinen zu protestieren, riefen sie in einer groß angelegten Kampagne zu einer Blockade des Servers der Lufthansa am 20.06.2001 zwischen 10.00 und 12.00 Uhr auf. Der Online-Protest fand zeitgleich mit der jährlichen Aktionärsversammlung des Unternehmens statt. Die Organisatoren meldeten das virtuelle Sit-In sogar per E-Mail beim Ordnungsamt in Köln offiziell als Demonstration an. Die Anmeldung wurde jedoch mit der Begründung, das virtuelle Proteste in der geltenden Rechtsnorm nicht vorgesehen seien, nicht akzeptiert. <br />
Insgesamt beteiligten sich ca. 13.000 Menschen an der Online-Demo. Die Website der Lufthansa war für einige Minuten nicht erreichbar. <br />
Im Anschluss an die Online-Demonstration lief ein bis ins Jahr 2006 dauernder Prozess gegen einen der Initiatoren. Ihm wurde vorgeworfen, mit dem über die Domains www.libertad.de und www.sooderso.de verbreiteten Aufruf zur Online-Demo öffentlich zur Nötigung aufgerufen zu haben. Nach einer Verurteilung im Jahr 2005 wurde der Angeklagte im Revisionsverfahren vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt im Mai 2006 freigesprochen.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Libertad_.jpg" alt="s" title="s" height="355" width="350" />
</div>
<p>
<span style="color: #800000"></p>
<h2>2002</h2>
<p></span>
</p>
<h3>Cowboys &amp; Cowgirls für den Frieden : <a href="http://web.archive.org/web/20030327105232/http://www.onlineprotest.de.vu/" target="_blank" title="d" rel="noopener noreferrer">N23 – Against Repression in Italy</a></h3>
<p>
Im November 2002 rief die deutsche Gruppierung „Cowboys und Cowgirls für den Frieden“ zu einem virtuellen Sit-In auf dem Server des italienischen Justizministeriums auf. Der Protest richtete sich gegen das Vorgehen der italienischen Polizei, die im Anschluss an das erste europäische Sozialforum in Florenz (06.-08.11.2002) 20 der Initiatoren inhaftierte und ihnen „demokratiefeindliches Verhalten“ vorwarf. Die Online-Demonstration fand als internationale Unterstützung einer Offline-Großdemonstration in Italien statt. Laut einem Eintrag bei Indymedia beteiligten sich innerhalb von drei Stunden circa 5000 Personen an dem virtuellen Sit-in.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/N23.jpg" alt="d" title="d" height="271" width="350" />
</div>
<p>
<br />
<span style="color: #800000"></p>
<h2>2003</h2>
<p></span>
</p>
<h3>FFII e.V. : „<a href="http://web.archive.org/web/20031207055344/swpat.ffii.org/gruppe/demo/index.de.html" target="_blank" title="s" rel="noopener noreferrer">Online Protest against Software Patents</a>”</h3>
<p>
In den Jahren 2003-2005 fand eine Serie von Online-Demonstrationen gegen eine geplante europäische Direktive zur Patentierung von Software, statt . Die Richtlinie wurde auf politischer Ebene kontrovers diskutiert und durchlief in den Jahren 2002 bis 2005 mehrere staatliche und europäische Entscheidungsebenen. Im Vorfeld der ersten Lesung der von der Europäischen Kommission erarbeiteten Direktive im europäischen Parlament im Sommer 2003 formierte sich eine bis ins Jahr 2005 wachsende, europaweite Bewegung aus Software-Patent-Gegnern rund um den FFII und die Eurolinux-Allianz.</p>
<p>
Die On- und Offline-Proteste der Softwarepatent-Gegner wurden über das Internet organisiert und koordiniert. Die Aktiven kommunizierten und koordinierten sich überwiegend über Wikis und Mailinglisten, also E-Mail-Verteiler. Die Kampagne lief über mehrere Jahre, vor wichtigen Entscheidungen gab es besonders aktive Phasen der Softwarepatent-Gegner.
</p>
<p>
Die erste Online-Demo fand anlässlich der ersten Lesung der Direktive im EU-Parlament im September 2003 statt. Um auf die möglichen Konsequenzen der EU-Richtlinie aufmerksam zu machen, blockierten Softwarepatent-Gegner im Vorfeld durch <a href="http://swpat.ffii.org/groupe/demo/intro-1.html" target="_blank" title="a" rel="noopener noreferrer">Vorschaltseiten</a> den Zugang zu ihren eigenen Websites. <br />
Die Protestseiten waren nicht standardisiert, sondern wurden von Mitgliedern der Gegenlobby entworfen und anderen Aktiven zur Verfügung gestellt. Laut einer im Wiki geführten Teilnehmerliste beteiligten sich ca. 1500 Webseitenbetrieber an der Online-Demo.
</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/FFII_2003.jpg" height="263" width="350" />
</div>
<p>In der ersten Lesung sprach sich das Parlament für eine europaweit einheitliche Regelung, jedoch gegen die Patentierung von Computerprogrammen aus und beschloss am 24.09.2003 eine in grundlegenden Punkten geänderte Version der Direktive.</p>
<p>
<span style="color: #800000"></p>
<h2>2004</h2>
<p></span>
</p>
<h3>stopthenato.org: <a href="http://www.stopthenato.net/index.php/m/zit/id_p/10/opt/read_e/id_s/259.html" target="_blank" title="s" rel="noopener noreferrer">Netstrike against NATO</a></h3>
<p>
Am 06.02.2004 gab es ein virtuelles Sit-In auf der Website der Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik, die am 07./08.02.2005 in München stattfand. Der Online-Protest war als internationale Unterstützung breiter Anti-Nato Proteste vor Ort gedacht. Konkrete Aussagen über die Anzahl der Teilnehmer liegen nicht vor. Laut eines anonymen Forumsbeitrages auf der Website stopthenato.org beteiligten sich zu einem nicht näher benannten Zeitpunkt ca. 500 Personen.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<h3>FFII e.V.: <a href="http://web.archive.org/web/20040404131602/demo.ffii.org/online.php" target="_blank" title="a" rel="noopener noreferrer">Keine Software-Patente in Europa</a></h3>
<p>
Von April bis Juni 2004 protestierten Softwarepatent-Gegener erneut mittels <a href="http://web.archive.org/web/20041012193018/www.nightlabs.de/anti_swpat/onlinedemo/demopage-de-1.00.html" target="_blank" title="x" rel="noopener noreferrer">Vorschaltseiten</a> gegen das geplante Gesetzesvorhaben. Anlass der Online-Demo war ein nach der ersten Lesung im EU-Parlament erarbeitetes Kompromissdokument, in dem die im Parlamentb eschlossenen Änderungen der Direktive rückgängig gemacht wurden. Die Online-Demo war zunächst auf zehn Tage angelegt, wurde dann jedoch auf einen Zeitraum von drei Monaten ausgedehnt. Im Laufe der drei Monate Beteiligten sich 3202 Administratoren.</p>
<div>
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/FFII_2004_klein.jpg" alt="6" title="6" height="77" width="350" />
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<h3>FFII e.V.: <a href="http://wiki.ffii.org/Demo0412De" target="_blank" title="a" rel="noopener noreferrer">Offener Brief an Renate Künast</a></h3>
<p>
Ende des Jahres 2004 gab es eine weitere Protestwelle der Softwarepatent-Gegner. Das gegen den Einspruch des Europäischen Parlaments im Rat der Europäischen Union bestätigte Kompromissdokument sollte ohne Einbindung des Parlaments schnellstmöglich durchgewunken werden. <br />
Die Gegner der Regelung starteten eine Netzaktion in Form eines offenen Briefes an die Vertreter der EU-Staaten. 239 Website-Betreiber tauschten ihre Startseite gegen eine Vorschaltseite in Form eines offenen Briefes aus. Die deutsche Version war ein <a href="http://demo.ffii.org/kuenast/brief.html" target="_blank" title="yy" rel="noopener noreferrer">Offener Brief</a> an die damalige Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft Renate Künast.</p>
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/k__nast.jpg" alt="s" title="s" height="263" width="350" />
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<span style="color: #800000"></p>
<h2>2005</h2>
<p></span>
</p>
<h3>FFII e.V.: <a href="http://web.archive.org/web/20050317112519/http://demo.ffii.org/webdemo.php" target="_blank" title="c" rel="noopener noreferrer">Keine Bananen Union – Keine Softwarepatente</a></h3>
<p>
Die im Dezember 2004 gestartete Online-Demonstration gegen Softwarepatente ging im Februar 2005 in eine <a href="http://web.archive.org/web/20050317203629/http://demo.ffii.org/protestpages/swpat-protest-de-en.html" target="_blank" title="s" rel="noopener noreferrer">permanente Webdemo</a> unter dem Motto „Keine Bananen-Union &#8211; Keine Softwarepatente“ über. <br />
Angaben über die Zahl der Teilnehmer liegen keine vor.</p>
<h3>iDemokratie/ „Gesicht Zeigen“: <a href="http://www.schoener-leben-ohne-nazis.de/" target="_blank" title="as" rel="noopener noreferrer">Schöner leben ohne Nazis</a></h3>
<p>
Am 03.05.2005 startete die Berliner Initiative iDemokratie in Kooperation mit „Gesicht Zeigen“ unter dem Motto „Schöner leben ohne Nazis“ eine <a href="http://www.schoener-leben-ohne-nazis.de/gesichtzeigen/index.html" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">Foto-Demonstration</a> gegen Rechtsextremismus. Ziel der noch laufenden Online-Demo ist es, im Laufe der Zeit ein virtuelles Pendant zu einem realen Demonstrationszug entstehen zu lassen. Circa 600 Personen sandten bisher ihr Foto ein.</p>
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/iDemokratie_2005.jpg" alt="r" title="we" height="263" width="350" />
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<h3>FFII e.V.: <a href="http://web.archive.org/web/20060206065118/wiki.noepatents.eu.org/webdemo/" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">No Software Patents!</a></h3>
<p>
<i>Netzstreik:</i><br />
Die Direktive zur Patentiereung von Software wurde nicht vorzeitig beschlossen, sondern sollte letztendlich Anfang Juli 2005 in zweiter Lesung im Europäischen Parlament in Brüssel diskutiert und beschlossen werden. Im Vorfeld der Lesung wurden weitere Online-Demonstrationen organisiert.<br />
An diesem letzten Netzstreik in Protests gegen Softwarepatente beteiligten sich 4893 Administratoren. Die <a href="http://web.archive.org/web/20050706051421/www.ffii.org/~zoobab/demopage/index-en.html" target="_blank" title="x" rel="noopener noreferrer">Protestseiten</a> sollten im Gegensatz zu vorher möglichst einheitlich gestaltet sein, um den Wiedererkennungswert zu erhöhen. Die Vorschaltseite war ein Countdown bis zur Tag der Entscheidung am 06.07.2005.</p>
<p>
<i><a href="http://web.archive.org/web/20050822142843/http://wiki.noepatents.eu.org/photodemo/list.php" target="_blank" title="d" rel="noopener noreferrer">Foto-Demonstration:</a><br />
</i>Im Rahmen der selben Kampagne gab es im Wiki der Gegenallianz eine Foto-Demonstration. Alle Unterstützer, die sich nicht an den realen Demonstrationen vor dem<br />
Europäischen Parlament beteiligen konnten, hatten die Möglichkeit Fotos der eigenen Person oder einer Gruppe von Personen in den Wiki hochladen, die sie als Teilnehmer einer der unzähligen europaweiten Proteste zeigten. 4748 protestierten so gegen Software-Patente.
</p>
<table border="0" height="73" width="197">
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/sshot200.jpg" alt="dw" title="w" height="140" width="200" /> 
			</td>
<td>&nbsp;</td>
<td><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/SP_foto140.jpg" height="140" width="186" /> 
			</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Campact/ Attac Wissensallmende: <a href="http://web.archive.org/web/20050706093535/www.stoppt-softwarepatente.de/stopptswp/home" target="_blank" title="x" rel="noopener noreferrer">Stoppt Softwarepatente – No ePatents</a></h3>
<p>
<b><a href="http://web.archive.org/web/20050706093535/www.stoppt-softwarepatente.de/stopptswp/home" target="_blank" title="x" rel="noopener noreferrer"></a></b><br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/mosaik_kommentar_klein.jpg" align="left" height="153" width="188" />Anlässlich der zweiten Lesung der Direktive im Europaparlament initiierten das Online-Bürgernetzwerk Campact und die Attac Wissensallmende ebenfalls eine Foto-Demonstration gegen Softwarepatente. Die seit dem 10.06.2006 eingesandten Bilder wurden online zu einer Collage zusammengesetzt, die ausgedruckt als Transparent auf einer realen Demonstration am 05.06.2005 in Straßburg präsentiert wurde. Insgesamt beteiligten sich 4814 Personen an der Online-Demonstration.
</p>
<h3>„Die Kellerasseln“/ Initiative gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens: <a href="http://www.geocities.com/eactiontool/frastop.html" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">Stop Airport Expansion</a></h3>
<p>
Vom 11. bis zum 14. 06.2005 veranstaltete eine anonyme Initiative ein virtuelles Sit in gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens. Gleichzeitig war die Online-Demo eine Solidaritätsbekundung mit dem Angeklagten Initiator der „Stop Deportation Business“-Demo der Initiative Libertad!. Sie fand in den Tagen vor dem geplanten Prozessbeginn statt. Über die Zahl der Teilnehmer liegen keine Informationen vor.</p>
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Script_Fraport.jpg" alt="y" title="y" height="238" width="350" />
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<p>
<a href="http://web.archive.org/web/20051120092433/http://www.ich-habe-sie-nicht-gewaehlt.de/" target="_blank" title="&lt;" rel="noopener noreferrer"></p>
<h3>Ich habe sie nicht gewählt</h3>
<p></a><br />
Zur Bundestagswahl am 18.09.2005 startete am 19.09.2005 die privat organisierte Foto-Demonstration „Ich habe sie nicht gewählt“. Auf der von Website wurden Bilder von Personen veröffentlicht, die öffentlich bekannten, nicht für die CDU und somit nicht für Angela Merkel als Kanzlerin gestimmt zu haben. Unterstützt wurde die Aktion unter anderem von der Titanic-Partei „Die PARTEI“, die zum Start der Online-Demo einen Aufruf zur Teilnahme auf ihrer Website veröffentlichte. Bis zum Ende des Jahres 2005 beteiligten sich 520 Personen.
</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/nicht_gew__hlt.jpg" alt="d" title="d" height="225" width="350" />
</div>
<h3>Attac: <a href="http://web.archive.org/web/20060217062634/www.stop-wto.org/index.php?lang=DE" target="_blank" title="x" rel="noopener noreferrer">Unsere Stimmen in Hong Kong</a></h3>
<p>
Im Vorfeld der sechsten Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) vom 13. bis 18.12.2005 in Hong Kong rief Attac zur Teilnahme an der Foto-Demonstration „Unsere Stimmen in Hong Kong“ auf. Die auf der Demonstrations-Website zusammengestellte Collage aus den Fotos der Unterstützer wurde kurz vor der Konferenz  ausgedruckt und im Rahmen einer Demonstration am 13.12.2005 in Hong Kong präsentiert. Insgesamt beteiligten sich 1365 Personen an der Foto-Demonstration.</p>
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/stop_wto.jpg" alt="da" title="a" height="263" width="350" />
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<span style="color: #800000"></p>
<h2>2006</h2>
<p></span></p>
<h3>Tierschutztipps.de: <a href="http://tagebuch.aol.de/tierschutztipps/AktionUNSCHULDIGVERURTEILT/" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">Aktion unschuldig verurteilt</a></h3>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Unschuldig_verurteilt.jpg" align="left" height="130" width="154" /><br />
Mit einer Blog-Demonstration protestierten Hundehalter von März bis Dezember 2006 gegen den Leinenzwang für Hunde. 58 Personen luden ein Foto ihres Hundes und eine Protestbotschaft in den eigens dafür eingerichteten Blog. Aufgerufen zu der Aktion haben die Betreiberinnen der Website tierschutztips.de.gg.
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<h3>Ver.di Jugend NRW:  <a href="http://www.face-for-future.de/gesichter/" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">Face for Future</a></h3>
<p>
Seit dem 15.07.2006 die Foto-Demonstration „Face for Future“ der ver.di jugend NRW online. Bisher beteiligten sich 1469 Personen, um auf die hohe Jugendarbeitslosigkeit sowie die schlechte Ausbildungsplatzsituation in Deutschland aufmerksam zu machen.</p>
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/verdi_Kopie.jpg" alt="re" title="re" height="263" width="350" />
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<h3>Campact/ Fairsharing Netzwerk/ Verbraucherzentrale Bundesverband: <a href="http://www.wir-haben-privat-kopiert.de/privkop/home" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">Privat kopieren ist kein Verbrechen</a></h3>
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Parivatkopie.jpg" align="left" height="181" width="235" />Um gegen den zweiten Korb des neuen Urheberrechts zu protestieren, initiierten Campact, das Fairsharing Netzwerk und der Verbraucherzentrale Bundesverband eine Foto-Demonstration für das Recht auf Privatkopie. Seit dem 05.10.2006 konnten Teilnehmer sich selbst zu Insassen des ersten <a href="http://www2.wir-haben-privat-kopiert.de/flash/index2.html" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">Online-Gefängnisses</a> der Welt machen und bekennen, dass sie schön einmal für private Zwecke urheberrechtlich geschützte Werke kopiert haben. Bis zum Ende der Aktion im Oktober 2007 beteiligten sich 3810 Personen.
</p>
<h3>iDemokratie, „Gesicht zeigen“, Anne Frank Haus, Hauptstadtblog: <a href="http://www.berlin-ohne-nazis.de/" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">Berlin ohne Nazis</a></h3>
<p>
Am 26.10.2006 ging die von der Initiative iDemokratie ins Leben <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/iDemokratie_2006__Ausschnitt_200.jpg" align="left" height="126" width="213" />gerufene und auf den Berliner Raum begrenzte Foto-Demonstration „Berlin ohne Nazis &#8211; Rechtsextreme raus aus unserer Stadt und unseren Parlamenten“ online. Anlass des Protests war der Ausgang der Kommunalwahlen im Oktober 2006, bei dem Abgeordnete der rechten NPD in fünf Berliner Bezirksparlamente gewählt wurden. Insgesamt beteiligten sich ca. 350 Personen mit einem eigenen Bild an der Demonstration. 
</p>
<h3>Reporter ohne Grenzen: <a href="http://www.rsf.org/24h/map.php" target="_blank" title="d" rel="noopener noreferrer">24 Stunden klicken gegen Internetzensur</a></h3>
<p>
Die Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ veranstaltete am 07.11.2006 eine internationale Online-Demo gegen Internetzensur. Die Protestseite lag für einen Tag auf der Startseite der internationalen Website Reporter ohne Grenzen. Teilnehmer der Online-Demo setzten per Mausklick einen blinkenden Lichtpunkt auf eine virtuelle Landkarte, in der die 13 Staaten mit der stärksten Internetzensur symbolisch geschwärzt waren. Ziel des Protests war es, diese Staaten sinnbildlich zu erleuchten. Am Aktionstag selbst beteiligten sich ca. 17.000 Menschen an der „virtuellen Lichterkette“. Bis heute ist die Zahl auf knapp 40.000 angestiegen, allerdings ist nach einer gewissen Zeit auch eine doppelte Teilnahme möglich.</p>
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<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Rog.jpg" alt="r" title="f" height="263" width="350" />
</div>
<h3>
“Die Kellerasseln”: <a href="http://www.geocities.com/eactiontool/eprstop.html" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">Stop the European Pressurised Reactor</a></h3>
<p>
Im Rahmen eines deutschlandweit stattfindenden Protest-Wochenendes gegen Castortransporte fand am 08. und 09.11.2006 ein virtuelles Sit-In auf der Website des Herstellers des Atomreaktors „European Pressurized Reactor“ statt. Mit Hilfe eines online bereitgestellten Skripts sollte eine Blockade der Website erreicht werden.Das Online-Skript zeigte jeden Zugriff auf die Seite als Schneeflocke im Atomaren Winter. Eigenen Angaben zufolge beteiligten sich ca. 100 Personen an dem virtuelle Sit-In.</p>
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</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Stop_EPR.jpg" height="330" width="350" />
</div>
<h3>Freie Netzkräfte/ Freundeskreis Halbe: Mit Bits und Bytes gegen die Diktatur der Heuchler</h3>
<p>
Ende des Jahres 2006 bediente sich zum ersten Mal die rechtsradikale Szene des mittels einer Online-Demonstration. Auf der Website des Bündnisses gegen Rechtskalismus „Tag der Demokraten“ veranstalteten sie am 18.11.2006 ein virtuelles Sit-In, an dem eigenen Angaben zufolge ca. 120 Personen teilnahmen.</p>
<h3>
Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung: <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/?/content/view/69/55/" target="_blank" title="x" rel="noopener noreferrer">Trauertag um das Fernmeldegeheimnis</a></h3>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Protestseite_275.jpg" align="left" height="137" width="275" />Anlässlich des ersten Jahrestages der Verabschiedung einer EU-Richtlinie, die die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung personenbezogener Kommunikationsdaten im gesamten EU-Gebiet vorschreibt, veranstaltete der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung am 14.12.2006 einen Netzstreik. Nach Aussagen von Patrick Breyer, eines<br />
Sprechers des Arbeitskreises, lag die Zahl der Administratoren, die ihre Startseite durch die Vorschaltseite in Form einer Traueranzeige ersetzten im mittleren dreistelligen Bereich. 
</p>
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<span style="color: #800000"></p>
<h2>2007</h2>
<p></span></p>
<h3>IGM-Jugend/ Ver.di-Jugend – <a href="http://www.dzgu-portal.de/" target="_blank" title="s" rel="noopener noreferrer">Die Zukunft gehört uns</a></h3>
<p>
Seit Februar 2007 läuft eine von der IG-Metall-Jugend und der <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Die_zukunft_geh__rt_uns250.jpg" align="left" height="189" width="250" />ver.di-Jugend ins Leben gerufene Online-Demo für mehr Ausbildungsplätze und die Übernahme von Lehrlingen nach der Ausbildung. Die Foto-Demonstration trägt das Motto “Die Zukunft gehört uns” Die Teilnehmer können sich entscheiden, ob sie für eine Übernahme nach der Ausbildung oder/ und für mehr Ausbildungsplätze protestieren wollen.<br />
Bis heute sind ca. 400 Fotos eingegangen, wobei auf vielen Bilder mehr als eine Person abgebildet ist.</p>
<h3>Elfenwald/ Martin Hoffmann: <a href="http://www.elfenwald.org/aktionen/tausend_aersche_fuer_berlin" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">1000 Ärsche für Berlin</a></h3>
<p>Von Februar bis Herbst 2007 war die Foto-Demontration „1000 Ärsche für Berlin“ online. Sie richtete sich allgemein gegen die Politik der Bundesregierung und staatliche Überwachungsmaßnahmen. Gegen einen Betrag zwischen 50 Cent und einem Euro konnten Teilnehmer ein Foto ihres entkleideten Hinterteils in eine Collage einfügen und sich so der Demonstration anschließen. Die Bilder wurden auf Wunsch mit den Weblogs der Teilnehmer verlinkt. Der Initiator bezeichnete die Foto-Demonstration als einen Akt des Elektronischen Zivilen Ungehorsams. Er verzichtete bewusst darauf, der gesetzlich vorgegebenen Impressums-Pflicht für Websites nachzukommen.<br />
Bis zum Ende der Aktion beteiligten sich lediglich drei Personen. </p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/1000-aersche.jpeg" height="263" width="350" />
</div>
<div style="text-align: center">
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<h3>Computech Media AG/ GamesWear:  <a href="http://www.gamingisnotacrime.de/" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">Gaming ist not a Crime – Gaming has many Faces</a></h3>
<p>
Am 19.02.2007 ging eine Foto-Demonstration unter dem Motto „Gaming is not a crime &#8211; Gaming has many Faces“. Dahinter steckt eine von der Computech Media AG und GamesWear ins Leben gerufene Online-Initiative gegen die Kriminalisierung von Computer- und Viedeospielen in Zusammenhang mit Gewalttaten. An der Online-Demonstration beteiligten bis heute ca. 4500 Personen. </p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Gaming_is_not_a_crime.jpg" height="292" width="350" />
</div>
<h3>NETZ: <a href="http://www.p-acht.de/secondlife.html" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">Deine Stimme gegen Armut </a></h3>
<p>
Die Bangladesch-Organisation NETZ hat im Rahmen der Aktion „Deine Stimme gegen Armut“ eine Avatar-Demonstration in der virtuellen Welt Second Life organisiert. Am 31.05.2007 protestierten Unterstützer der Organisation in weiß gekleidet in der virtuellen Stadt „Frankfurt am Main-West“. </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<h3>Weblin/ TRND/ MSN: <a href="http://zweitgeist.wordpress.com/2007/07/05/erste-online-demo-mit-avataren-gegen-den-klimawandel/" target="_blank" title="c" rel="noopener noreferrer">Online-Demo gegen Klimawandel</a></h3>
<p>Am 07.07.2007 fanden weltweit „Live Earth“-Konzerte gegen <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Bild_1200.jpg" align="left" height="176" width="200" />Klimawandel statt. Diese wurden vom Micro-soft-Portal MSN live im Internet übertragen. Auf der Website versammelten sich während der Online-Live-Übertragung der Konzerte Menschen, die mit einem im Programm Weblin &#8211; einer Erweiterung des „Windows Live Messengers“ &#8211;<br />
generierten Avatar gegen Armut zu protestieren. Sichtbar waren diese allerdings nur für Internetnutzer, die ebenfalls den Messenger installiert und aktiviert hatten </p>
<h3>RSU/ IBM-Mitarbeiter: <a href="http://ibmslprotest.blogspot.com/" target="_blank" title="c" rel="noopener noreferrer">IBM Union Second Life Protest</a></h3>
<p>
Der bisher größte Online-Protest in Second Life wurde von Mitarbeitern der Firma IBM in Italien und der italienischen Gewerkschaft Rappresentanza Sindacale Unitaria (RSU) initiiert. Am 27.09.2007 beteiligten sich insgesamt 2000 Menschen aus 30 Ländern an dem Aktionstag in der virtuellen Welt, um gegen Lohnkürzungen bei IBM-Italien zu protestieren. Im Rahmen des Aktionstages fanden Avatar-Demonstrationen und eine virtuellen Kundgebung statt. Eine der Protestierenden störten ein Second-Life-Meeting leitender IBM-Angestellter. <br />
Die Vereinte Dienstleisungsgewerkschaft (ver.di) solidarisierte sich mit den Protesten.</p>
<h3><a href="http://freeburma.stots.de/doku.php?id=official_wiki" target="_blank" title="c" rel="noopener noreferrer"><br />
Free Burma</a></h3>
<p><a href="http://freeburma.stots.de/doku.php?id=official_wiki" target="_blank" title="c" rel="noopener noreferrer"> </a></p>
<p>
<a href="http://freeburma.stots.de/doku.php?id=official_wiki" target="_blank" title="c" rel="noopener noreferrer"></a> Im Herbst des Jahres 2007 kam es zu einer von den birmesischen <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Free_Burma200.jpg" align="left" height="198" width="200" />Mönchen ausgelösten Protestwelle gegen die Militärregierung in Birma. Als weltweite Solidaritätsbekundung mit den Protestierenden und um gegen die Menschenrechtsverletzungen in Birma zu demonstrieren, organisierten Blogger, Webmaster und Forenuser aus aller Welt einen Online-Aktionstag. Ähnlich eines Netzstreiks mit einer Vorschaltseite waren Internetnutzer aufgefordert, für einen Tag lang ihre Aktivitäten einzustellen. Am 4.10.2007 sollte lediglich ein Artikel oder Banner mit dem Hinweis „Free Burma“ veröffentlicht werden. Um eine Einheitlichkeit herzustellen wurde als Farbe des Protests in Anlehnung an die Kleidung der birmesischen Mönche Rot gewählt.Insgesamt beteiligten sich ca. 14.000 Personen.</p>
<p><i>Second Life:</i><br />
Der international ausgerichtete Online-Aktitionstag wurde auch in das Online-Game Second Life getragen, wo sich einige Bewohner ebenfalls in rot gekleidet zu einer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PHH9T8xVXgs" target="_blank" title="cx" rel="noopener noreferrer">Avatar-Demonstration</a> zusammenfanden. 
</p>
<div align="center">
<object height="255" width="317"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PHH9T8xVXgs&amp;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/PHH9T8xVXgs&amp;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="255" width="317"></embed></object>
</div>
<p align="center">
Avatar-Demonstration im Second Life
</p>
<h3>Arbeitskreis Vorratsdatenspeicheung: Bundesweiter Aktionstag gegen Vorratsdatenspeicherung</h3>
<p>
Als Ergänzung eines überwiegend offline angelegten, vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung organisierten, bundesweiten Aktionstages gegen das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung fand eine <a href="http://www.spdsl.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=94&amp;Itemid=47" target="_blank" title="demo" rel="noopener noreferrer">Avatar-Demo im Second Life</a> statt. Neben 40 realen Städten demonstrierten eine handvoll Gegner der Vorratsdatenspeicherung zeitgleich in der Online-Welt vor der virtuellen Partei-Zentrale der SPD.</p>
<h3>Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung: <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/158/79/lang,de/" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">Trauer um das Telekommunikationsgeheimnis</a></h3>
<p>
Am 09.11.2007, dem Tag der Bundestagsentscheidung über das Gesetz zur verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung, fand ein Netzstreik statt. Ähnlich des &quot;Trauertages um das Fernmeldegeheimnis&quot; 2006 verhüllten Administratoren ihre Websites mit einer Vorschaltseite. Nachdem das Gesetz im Bundestag beschlossen wurde, sollte damit wiederum die „Trauer um das Telekommunikationsgeheimnis“ zum Ausdruck gebracht werden.</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/AKV_Bundestagsentscheidung.jpg" height="227" width="350" />
</div>
<h3>Campact/ „Die Klima-Allianz“: <a href="http://www.klimaaktion.de/klima/home" target="_blank" title="y" rel="noopener noreferrer">Online-Menschenkette gegen neue Kohlekraftwerke</a> </h3>
<p>
Am 12.11.2007 startete das Online-Bürgernetzwerk Campact und „Die Klima-Allianz“ eine Foto-Demonstration in Form einer virtuellen Menschenkette um den nachgebildeten Bauplatz des Kohlekraftwerks Neurath. Unterstützer sind aufgefordert, sich mit einem Foto in die Online-Menschenkette einzureihen um gegen den Neubau von 25 Kohlekraftwerken zu protestieren. Die Teilnehmer können auf animierten Trans-parenten Protestbotschaften hinterlassen. Bis heute beteiligten sich 4106 Menschen an der Online-Demo.</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Menschenkette_350.jpg" height="260" width="350" />
</div>
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