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	<title>Wahl &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Wahl &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Datenbasierter Wahlkampf: Was ist drin?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thibaud Saint-Viteux]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 15:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Macron]]></category>
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					<description><![CDATA[Tür-zu-Tür-Wahlkämpfe gelten als effektives Mittel der Wahlwerbung: Wie nicht nur die Kampagnen vor der Präsidentschaftswahl in den USA zeigen, sondern [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="document-page">
<div class="text-wrapper user-select-text">
<p class="text-wrapper user-select-text"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/LMP_Web-app_Berlin.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-150745" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/LMP_Web-app_Berlin-630x394.png" alt="lmp_web-app_berlin" width="630" height="394" /></a>Tür-zu-Tür-Wahlkämpfe gelten als effektives Mittel der Wahlwerbung: Wie nicht nur die Kampagnen vor der Präsidentschaftswahl in den USA zeigen, sondern auch immer mehr Wahlkämpfe in Frankreich und Deutschland. Doch wie effektiv sind solche Tür-zu-Tür-Wahlkämpfe, was bringen und was kosten sie?</p>
<p class="text-wrapper user-select-text">Im Interview erläutert Guillaume Liegey, CEO des Start-ups Liegey Muller Pons, wie seine Firma datengestützte Haustürwahlkämpfe organisiert und was man mit datenbasierten Kampagnen erreichen kann.</p>
<h3>Durch Daten an die richtige Haustür</h3>
<p><b>Herr Liegey, Ihre Firma LMP entwickelt datengestützte Haustürkampagnen. Wie funktioniert das?</b></p>
<p>Wir stellen Daten und die benötigte Technologie für einen datenbasierten Wahlkampf bereit. Dabei ermitteln wir zunächst, in welchen Wahlbezirken sich ein Tür-zu-Tür-Wahlkampf besonders lohnt und koordinieren die Arbeit der Freiwilligen dann per App. So können die Wahlkämpfer ihre Zeit und ihr Geld effizienter einsetzen.</p>
<p><b>Warum sind Daten für einen Tür-zu-Tür Wahlkampf wichtig? </b></p>
<p>Im Wahlkampf hat man immer zu wenig Zeit und Geld. Deswegen muss man zielgerichtet arbeiten, sowohl bei Facebook-Werbungen, auf Twitter, in persönlichen Treffen und eben auch beim Tür-zu-Tür Wahlkampf. Bei letzterem geht es darum, in die Wahlbezirke zu gehen, wo man am meisten bewirken kann, wo viele unentschlossene oder Nicht-Wähler zu finden sind. Dabei sind Roh-Daten alleine nichts wert. Die Kombination aus Daten, der Technologie und den Menschen ist das, was einen guten Wahlkampf auszeichnet.</p>
<h3 style="text-align: right;"><div class="c33l info-box"><div class="subc"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Guillaume-Liegey_Photo-536x800.jpg"><img decoding="async" class="  wp-image-150749 aligncenter" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Guillaume-Liegey_Photo-536x800.jpg" alt="guillaume-liegey_photo-536x800" width="160" height="239" /></a><strong>Guillaume Liegey</strong>, Mitgründer und CEO von LMP, einem Unternehmen für Wahlkampagnen- und Daten-Technologie, ehemaliger Kampagnen-Leiter bei François Hollandes Präsidentschafts-Wahlkampf</div></div></h3>
<p><b>Welche Daten nutzen Sie?</b></p>
<p>Wir führen die frei verfügbaren demographische Daten, die Ergebnisse der letzten Wahlen und aktuelle Umfragen zusammen und erstellen anhand dieser Datenbank Prognosen für die einzelnen Wahlbezirke. So kommen wir zu einer Einschätzung, in welchen Wahlbezirken sich ein Tür-zu-Tür-Wahlkampf lohnt &#8211; und wo die Wahlkämpfer besser fernbleiben sollten.</p>
<p><b>Um welche Wählergruppen geht es im Haustürwahlkampf: um Nachbarschaften mit vielen Nichtwählern oder um Nachbarschaften mit vielen unentschlossenen Wählern?</b></p>
<p>Das hängt vom Kandidat, der Partei und dem Typ des Wahlkampfs ab. Wir erstellen beispielsweise die Prognose “In diesem Wahlbezirk gibt es 10% potenzielle Nichtwähler”. Oder “in jenem Wahlkreis gibt es viele Wähler, die sicher wählen, aber unentschlossen sind, wen sie wählen”. Und dann versuchen wir diese Personen zu überzeugen. Deswegen ist die Strategie, potenzielle Nichtwähler zu mobilisieren und unentschiedene Wähler zu überzeugen.</p>
<p><b>Die Wahlkämpfer haben also verschiedene Ansätze je nach Typ des Wahlkampfes und Typ des Wählers?</b></p>
<p>Genau. Im Training lernen sie durch Simulationen, wie sie mit verschiedenen Wählern sprechen. Es gibt drei Fälle. Wir versuchen jede Person, die wir treffen, einen Schritt höher auf der Leiter des Engagements zu bringen. Vom Nichtwähler zum Wähler, vom Wähler zum Unterstützer, und vom Unterstützer zum Freiwilligen.</p>
<p><b>Was für ein Training bekommen die Freiwilligen?</b></p>
<p>Das Training ist sehr ähnlich zu dem der Obama-Kampagne in 2008, wo ich als Freiwilliger mit dabei war. Wir haben beispielsweis and viele Türen im <i>Swing State</i> New Hampshire geklopft, dabei viel gelernt und diese Methode adaptiert. Der Training ist sehr praxisbezogen und hat zwei Dimensionen: die Simulation mit den unterschiedlichen Bürgern, und das Kommunikationstraining, bei dem die Freiwilligen lernen auf einer mehr persönlichen und weniger theoretischer Ebene zu sprechen. Bei jemandem der sich von der Politik verlassen fühlt, sollte man keine eine abstrakte Rede über Steuergerechtigkeit halten, sondern lieber eine persönliche Geschichte erzählen, die an den Bürger appelliert.</p>
<h3>&#8220;3-5 Prozent zusätzlich&#8221;</h3>
<p><b>In der letzten Zeit wurde viel darüber diskutiert, welchen Einfluss Datenauswertungen auf Wahlen haben. Wie effektiv ist denn die Nutzung von Daten, um wirklich zu einem Wahlsieg zu verhelfen?</b></p>
<p>Wir haben mittlerweile an über 200 Kampagnen gearbeitet, also haben wir natürlich schon Erfahrung darin gesammelt, wie wir den Effekt evaluieren können. Generell kann einem Kandidaten eine richtig gute Kampagne helfen, 3 bis 5 Prozent zusätzlich zu sammeln, aber nicht mehr. Der Einsatz lohnt vor allem bei Wahlen, wo die Kandidaten um die 5 Prozent auseinander liegen &#8211; das sind übrigens sehr viele Wahlen. Bei François Hollande haben wir zum Beispiel eine umfangreiche Auswertung des Effekts seiner Tür-zu-Tür Kampagne gemacht. Es gab 80.000 Helfer, die an 5 Millionen Türen geklopft und so 280.000 Stimmen gesammelt haben. Er hätte wahrscheinlich auch ohne diese Stimmen gewonnen, aber so hatte er eben einen größeren Abstand. Also jemand, der dir sagt “kauf das und du gewinnst die Wahl”, ist nicht seriös. Wenn er allerdings sagt “kauf das und du wirst eine bessere Kampagne haben”, dann stimmt das.</p>
<p><b>Wie teuer ist ein Tür-zu-Tür Wahlkampf?</b></p>
<p>Generell kosten unsere Technologie und Daten für eine Tür-zu-Tür Kampagne zwischen 5 &#8211; 10 Prozent des Kampagnen-Budgets. Für eine französische Präsidentschaftskampagne liegt das Budget bei etwa 20 Millionen, also kostet unsere Arbeit in diesem Falle zwischen ein und zwei Millionen Euro. Dabei bleibt zu bedenken, dass ein Tür-zu-Tür-Wahlkampf im Vergleich zu anderen Kampagnen sehr effektiv ist.</p>
<p><b>Wie schätzen Sie den Datenschutz in Frankreich ein?</b></p>
<p>Ähnlich hoch wie in Deutschland, da sind wir sehr stolz drauf. Besonders bei persönlichen Daten, wenn es darum geht herauszufinden, welche politischen Präferenzen die Bürger haben ist Deutschland ebenfalls sehr strikt. Außerdem kann man in Frankreich nicht einfach so Emails an Leute schicken, ohne dass diese vorher zugestimmt haben. Solche Regelungen gibt es auch in Spanien und Italien &#8211; die UK ist anders, dort gelten großzügigere Regeln, ähnlich wie in den USA.</p>
<p><b>Mit Emmanuel Macron haben sie die Bewegung &#8220;En Marche!&#8221; koordiniert. Was war dabei das Ziel?</b></p>
<p>Bei &#8220;En Marche!&#8221; gab es zwei Phasen. Unsere Firma hat Macron geholfen, seine Bewegung zu starten. Die zweite Phase ist der Wahlkampf für die Präsidentenwahl nächstes Jahr.</p>
<p>Macron hat bei null angefangen: Er hatte keine Mitglieder, keine Freiwilligen und keine Mandatsträger. Deswegen war sein erstes Ziel, mit den Bürgern zu sprechen und ihnen zuzuhören. Er wollte die Barrieren der traditionellen Politik brechen, und aus diesem Grund hat er eine Tür-zu-Tür Kampagne außerhalb des Wahlkampfs gestartet. Mit unserer Hilfe haben Macrons Freiwillige 25.000 Gespräche mit Bürgern geführt und an 200.000 Türen geklopft. 6.000 Menschen haben sich seitdem der Bewegung angeschlossen und Macron hat die Ergebnisse im September vorgestellt. Jetzt hat Macron seine Kandidatur für den Wahlkampf bekannt gegeben.</p>
<h3 style="text-align: right;"><div class="c33l info-box"><div class="subc"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/LMP_Mobile-app_1.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-150750  aligncenter" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/LMP_Mobile-app_1-305x542.jpg" alt="lmp_mobile-app_1" width="185" height="329" /></a> App für die Wahlkämpfer  </div></div></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Welches Ziel will Macron bei der Wahl erreichen?</b></p>
<p>Macron will seine politische Stärke zeigen. Meiner Meinung nach ist es wirklich sein Ziel die Wahl jetzt zu gewinnen und nicht erst 2022. Dazu fängt er im Februar mit dem eigentlichen Präsidentschafts-Wahlkampf an. Ob er uns wieder engagieren wird, wissen wir noch nicht. Wir sind eine überparteiliche Firma, und unserer Ziel ist es, mit so vielen Parteien und Kandidaten wie möglich zu arbeiten, ausgenommen Rechtsextremisten und Populisten. Ich weiß noch nicht für wen, das diskutieren wir gerade, aber sehr wahrscheinlich für mehr als eine Partei.</p>
<p><b>Wird Ihre Firma auch bei der Bundestagswahl 2017 tätig?</b></p>
<p>Unsere Firma sitzt in Paris und London. Wir haben in über 10 europäischen Ländern schon bei verschiedenen Wahlkämpfen geholfen. Deutschland ist das nächste Ziel. Wir sind in Gesprächen und wollen bei der Bundestagswahl 2017 dabei sein.</p>
</div>
</div>
<p><em>Das Interview führten Elena Klaas und Thibaud Saint-Viteux.<br />
</em></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bürger befragen Politiker zur Abgeordnetenhauswahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/buerger-befragen-politiker-zur-abgeordnetenhauswahl-149834/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Schuchmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 16:08:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Amerika tobt der Wahlkampf und um auch die letzten Wähler zu mobilisieren stellt sich Donald Trump einem „Ask Me [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Unbenannt-11.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-149835 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Unbenannt-11.jpg" alt="Logo Abgeordnetenwatch.de" width="640" height="280" /></a>In Amerika tobt der Wahlkampf und um auch die letzten Wähler zu mobilisieren stellt sich Donald Trump einem „Ask Me Anything“ (also einer digitalen Fragestunde) auf Reddit. In der Wahl um den Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus wird zwar nicht mit ganz so harten Bandagen gekämpft wie Übersee, Abgeordnetenwatch.de rüstet aber dennoch auf.</p>
<p>Am 18.09. wird das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Zusätzlich zum etablierten <a href="https://www.abgeordnetenwatch.de/berlin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fragetool</a>, bei dem man per Postleitzahl die Abgeordneten des entsprechenden Wahlkreises ermitteln und kontaktieren kann, stellt Abgeordnetenwatch.de nun auch die aktuellen <a href="https://www.abgeordnetenwatch.de/berlin/wahlprogramme" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlprogramme</a> der Parteien zur Verfügung. Um auch die tl;dr Wähler abzuholen, sind die Kernpunkte der Programme, je nach Wichtigkeit größer oder kleiner, neben den PDFs gelistet.</p>
<p>Der Frageservice des gemeinnützigen Vereins Parlamentwatch e.V. existiert bereits seit 2004 und bietet neben Landtagsabgeordneten auch die Möglichkeit Fragen an Abgeordneten aus Europaparlament und Bundestag zu schicken, egal ob Wahlperiode oder nicht. Von ca. 1,5 Millionen Besuchern in 2015 hinterließen etwas mehr als zehn Prozent eine Frage, von welchen im Schnitt 80,4% beantwortet wurden.</p>
<p>Nicht nur in dieser beeindruckenden Quote unterscheidet sich das Portal von Reddits AMAs, sondern auch in der Sachlichkeit der Fragen. So prüft ein Moderationsteam die Fragen vor Weiterleitung auf unangemessenen Inhalt wie Hetze, lässt aber auch keine Fragen zu Privatleben zu. Wer also auf der Suche nach Klatsch oder privaten Kochrezepten ist (wie bei Barack Obamas AMA in 2013), wird enttäuscht werden, ansonsten konnten die Berliner Abgeordneten allerdings bei der vergangenen Wahl 2011 mit der überdurchschnittlichen Antwortquote von 83% punkten.</p>
<p>Zuletzt hatte Abgeordnetenwatch Schlagzeilen mit ihrer gewonnenen Transparenzklage gegen den Bundestag gemacht. Dieser hatte sich zuerst geweigert die Namen der Interessenvertreter mit Hausausweisen zum Bundestag zu nennen, wurde dann aber richterlich dazu angehalten und veröffentlichte die Listen im November 2015.</p>
<p>Titelbild: <a href="https://awatch.wavecdn.net/sites/abgeordnetenwatch.de/files/abgeordnetenwatch_logo_0.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Logo Abgeordnetenwatch.de</a>, <span class="licensetpl_attr">licenced <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 4.0</a></span></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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			</item>
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		<title>Großbritannien nach der Wahl: Es wird finster</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/grossbritannien-nach-der-wahl-es-wird-finster-145594/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2015 13:26:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tories]]></category>
		<category><![CDATA[GCHQ]]></category>
		<category><![CDATA[Scottish National Party]]></category>
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		<category><![CDATA[David Cameron]]></category>
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					<description><![CDATA[Der überraschende Ausgang der Unterhauswahl in Großbritannien hat auch außerhalb der Grenzen des Königreichs erhebliche Auswirkungen: nicht nur wegen der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western" lang="en-GB"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/gchq_customers5.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145596" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/gchq_customers5.jpg" alt="gchq_customers" width="640" height="282" /></a><span lang="de-DE">Der überraschende Ausgang der Unterhauswahl in Großbritannien hat auch außerhalb der Grenzen des Königreichs erhebliche Auswirkungen: nicht nur wegen der wachsenden Euroskepsis im Königreich, sondern auch wegen der aggressiven Spionagepraktiken des britischen Geheimdienstes GCHQ. Diese will die neue Regierung nun mit größter Eile weiter ausdehnen. Ein Problem, das uns alle angeht.</span></p>
<p>Wir erinnern uns: Der britische Geheimdienst Government Communications Headquarters (GCHQ) greift in großem Stil Kommunikationsdaten von Bürgern auf der ganzen Welt ab, indem er sie sich im Rahmen des <span style="color: #0563c1"><span style="text-decoration: underline"><a class="western" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tempora" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span lang="de-DE">Tempora-Programms</span></a></span></span><span lang="de-DE"> direkt von Unterseekabeln holt, den „</span><a href="https://www.taz.de/!118747/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0563c1"><span lang="de-DE">Schlagadern der weltweiten Kommunikation</span></span></a><span lang="de-DE">”</span><span lang="de-DE">. Großbritannien ist zugleich ein </span><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-06/gchq-tempora-internet" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0563c1"><span lang="de-DE">wichtiger Knotenpunkt im weltweiten Netz</span></span></a><span lang="de-DE"> und eines der Länder, in denen die von den Snowden-Enthüllungen ausgelöste Debatte zu Themen wie Massenüberwachung, Datenschutz und Bürgerrechten kaum stattfindet. Das liegt nicht zuletzt an der bisweilen aggressiven Blockierung durch die Regierung Cameron und – so viel scheint sicher – wird sich auch zukünftig nicht ändern. Im Gegenteil: Schlimmer geht, wie man sagt, immer. Denn nach fünf Jahren Koalition kann Camerons Tory-Partei mit 331 Sitzen im Unterhaus nun alleine regieren – für eine absolute Mehrheit hätten gar 323 Sitze gereicht. </span></p>
<h3 class="western"><span lang="de-DE">Wahlergebnis: Desaströs für den Datenschutz </span></h3>
<p class="western" lang="en-GB"><span lang="de-DE">Hier lässt sich nichts beschönigen. Nicht nur für die Themen Datenschutz, Vorratsdatenspeicherung oder Massenüberwachung ist das Wahlergebnis ein Desaster. Die Kolumnistin Polly Toynbee nannte es bei einer Veranstaltung des </span><span lang="de-DE"><i>Guardian</i></span><span lang="de-DE"> am Abend nach der Wahl eine Katastrophe. Sie bezog sich dabei auf die angekündigten 12 Milliarden Pfund an Kürzungen von Sozialleistungen, die die Tories vor der Wahl angekündigt hatten. Diese werden, das hat die Politik der vergangenen fünf Jahre gezeigt, vor allem die Bedürftigsten treffen. </span></p>
<p class="western" lang="en-GB"><span lang="de-DE">Sieht man sich die bisherigen Entscheidungen der Regierung Cameron an, lassen sich ähnlich pessimistische Schlüsse für beinahe alle Bereiche der Tory-Politik ziehen. Hätte man bei liberaleren Koalitionsregierungen, wie Prognosen sie in Aussicht stellten, zumindest vorsichtig hoffen dürfen, dass eine Geheimdienstreform doch noch zum Thema wird, besteht dazu nun kein Anlass mehr. Nicht zuletzt </span><a href="http://politik-digital.de/zitat-des-monats-verschluesselte-kommunikation-koennen-wir-das-wirklich-wollen-ja" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0563c1"><span lang="de-DE">Camerons Forderung eines Verbots der verschlüsselten Kommunikation</span></span></a><span lang="de-DE"> infolge der Anschläge auf die Redaktion von Charlie Hebdo in Paris im Januar haben anschaulich gezeigt, wo die Tories beim Thema Massenüberwachung und Schutz der Privatsphäre stehen. Ein Blick ins Wahlprogramm und jüngste Ereignisse bestätigen den drohenden Super-GAU.</span></p>
<h3 class="western">Das <span lang="de-DE">„</span>Schnüffelgesetz<span lang="de-DE">”</span> kommt</h3>
<blockquote>
<p class="western" lang="en-GB">“We will keep up to date the ability of the police and security services to access communications data – the ‘who, where, when and how’ of a communication”,</p>
</blockquote>
<p class="western" lang="en-GB"><span lang="de-DE">hieß es im Wahlprogramm der Tories. Also: Polizei und Geheimdienste dürfen auch weiterhin fleißig Kommunikationsmetadaten sammeln. Aber viel unheimlicher ist die Erwähnung neuer Gesetze, die es den Geheimdiensten erleichtern sollen, „terroristische Anschläge zu verhindern, Kriminalität und Kindesmissbrauch zu beenden.“ Das Gesetz, um das es geht, wird nicht namentlich genannt, aber es dürfte sich eindeutig um die von Datenschützern gefürchtete Snoopers-Charter (dt. „Schnüffelgesetz“) handeln. </span></p>
<p class="western" lang="en-GB"><span lang="de-DE">Vorratsdatenspeicherung von E-Mail- und Telefonmetadaten für zwölf Monate gibt es in Großbritannien bereits. Die Snoopers-Charter würde diese Befugnisse noch ausdehnen: auf Webbrowsing-Historien und Social Media-Kommunikation, Voice Calls, Gaming- und Messenger-Services auf Mobiltelefonen. Damit hat es die neue Regierung nun sehr eilig. Nach der Wahl verging kein Tag, da kündigte die hastig wieder ernannte Innenministerin Teresa May an, </span><a href="http://www.independent.co.uk/life-style/gadgets-and-tech/news/snoopers-charter-set-to-return-to-law-as-theresa-may-suggests-conservative-majority-could-lead-to-huge-increase-in-surveillance-powers-10235578.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0563c1"><span lang="de-DE">das Gesetz nun erneut ins Parlament einzubringen</span></span></a><span lang="de-DE">. Man werde alles daran setzen, jetzt, da die Blockade durch den Koalitionspartner aufgehoben sei – die Liberal Democrats hatten sich dem Gesetz bisher in den Weg gestellt – es den Geheimdiensten zu ermöglichen, ihre exzellente Arbeit zum Schutz der Bürger fortzuführen. Dass dabei in großem Stile Bürgerrechte untergraben werden, blieb natürlich unerwähnt. </span><a href="http://www.theguardian.com/politics/2015/may/09/theresa-may-revive-snoopers-charter-lib-dem-brakes-off-privacy-election" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0563c1"><span lang="de-DE">Bürgerrechtler zeigen sich dementsprechend alarmiert</span></span></a><span lang="de-DE"> ob der „Unersättlichkeit“ der Regierung, wenn es um den Ausbau von Geheimdienstbefugnissen geht. </span></p>
<p class="western" lang="en-GB"><span lang="de-DE">Wundern tut der erneute Vorstoß hingegen nicht. Denn die Tories haben in der Vergangenheit die nachweislich illegalen Aktivitäten des GCHQ wiederholt verteidigt, dem Guardian für seine Snowden-Veröffentlichungen mit Strafverfolgung gedroht und, anstatt sich über ersthafte Reformen Gedanken zu machen, erst 2014 ein Gesetz durchgebracht, das Experten als </span><a href="http://www.theguardian.com/technology/2014/jul/15/academics-uk-data-law-surveillance-bill-rushed-parliament" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0563c1"><span lang="de-DE">Erweiterung bestehender Überwachungsbefugnisse ansehen</span></span></a><span lang="de-DE">. Nimmt man dazu das wiederholte „Versprechen“ der Tories, den Britischen Human Rights Act abzuschaffen, möchte man am liebsten gleich die Flucht von der Insel ergreifen. </span></p>
<p class="western" lang="en-GB"><span lang="de-DE">Denn dass sich eine Tory-Mehrheitsregierung mit Ambitionen, die europäische Menschenrechtskonvention zu verlassen, ernsthaft für die Rechte britischer Bürger unter Artikel 8 der europäischen Grundrechtscharta einsetzt, scheint utopisch – von den Rechten international vom GCHQ bespitzelter nicht-britischer Staatsbürger ganz zu schweigen. Ohne den vormals mäßigenden Einfluss der Liberal Democrats bremst niemand mehr die unheilvollen Ambitionen der Tories aus. Eine „</span><a href="http://www.theregister.co.uk/2015/04/15/lib_dem_manifesto_pushback_on_surveillance_and_ban_on_mosquito_devices/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0563c1"><span lang="de-DE">Digital Bill of Right</span><span style="text-decoration: underline"><span lang="de-DE">s</span></span></span></a><span lang="de-DE">“, wie sie sich im Wahlprogramm der Liberal Democrats findet, wird es nun ebenso wenig geben wie eine komplette Reform jener Überwachungsbefugnisse unter dem bestehenden „</span><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Regulation_of_Investigatory_Powers_Act_2000" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0563c1"><span lang="de-DE">Regulation of Investigatory Powers Act</span></span></a><span lang="de-DE">“, die in der Vergangenheit bereits mehr als einmal missbraucht worden sind. Die Liberal Democrats haben nichts mehr zu melden – ihnen bleiben von vormals 59 Sitzen gerade noch acht. „The breaks are off“, sagte jüngst </span><span lang="de-DE"><i>Guardian</i></span><span lang="de-DE">-Journalist Jonathan Freedland: „Die Bremsen sind gelöst“. Endstation: Schnüffelgesetz. </span></p>
<h3 class="western"><span lang="de-DE">Hoffnungsschimmer Opposition?</span></h3>
<p class="western" lang="en-GB"><span lang="de-DE">Fraglich ist, ob die Opposition mäßigend eingreifen kann oder wird. Zu beachten ist hier, neben Labour als der zweitstärksten Kraft, vor allem die Scottish National Party (SNP). Diese gewann in Schottland 56 von 59 möglichen Sitzen und brach damit der Labour-Partei in ihrer einstigen Hochburg das Genick. Daher lohnt sich ein Blick ins Parteiprogramm zum Thema Überwachung. Dieses stellt die Datenschützer der </span><a href="https://www.openrightsgroup.org/blog/2015/surveillance-in-the-general-election-manifestos" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0563c1"><span lang="de-DE">Op</span><span lang="de-DE">en</span><span style="text-decoration: underline"><span lang="de-DE"> Rights Group relativ zufrieden</span></span></span></a><span lang="de-DE">, denn die SNP erteilt sowohl der Snoopers-Charter als auch anlassloser Massenüberwachung eine Absage [</span>UPDATE] <em>und hat bereits angekündigt, das <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/politics/SNP/11597756/SNP-planning-to-kill-off-Snoopers-Charter.html">Gesetz blockieren zu wollen</a>. Ob die Partei von Nicola Sturgeon damit Erfolg hat, hängt zum einen vom Rest der Opposition, vornehmlich Labour, und der Unterstützung ab, die der Gesetzesentwurf in den Reihen der Tories finden wird. Denn David Cameron ist nun mehr denn je auf den Zusammenhalt seiner Partei angewiesen. </em></p>
<p class="western" lang="en-GB"><span lang="de-DE"><del>Die Pläne der Labour-Partei sind dagegen eher schwammig.</del> Ein schmaler Hoffnungsschimmer also, auch wenn die Pläne der Labour-Partei zum Thema Datenschutz eher schwammig sind. Zwar sprach sich Labour-Vertreterin </span><a href="http://press.labour.org.uk/post/78448368189/the-challenges-of-a-digital-world-to-our-security" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0563c1"><span lang="de-DE">Yvette Cooper im März 2014</span></span></a><span lang="de-DE"> für eine gesellschaftliche Debatte zu den Themen Überwachung, Datensammlung und Datenschutz aus und kritisierte die amtierende Regierung für deren Unwillen, eine solche Debatte zuzulassen. Nicht zuletzt aufgrund der schwammigen Formulierungen im Parteiprogramm von Labour drücken die Bürgerrechtler der Open Rights Group aber zu Recht Bedauern darüber aus, dass die Partei sich nicht entschieden genug positioniert. <del>Alles in allem – und schon allein wegen der absoluten Mehrheit der Tories – gibt es also kaum Hoffnung auf entschlossene Gegenwehr.</del> </span>Ob die Entschlossenheit der Schotten die Unentschlossenheit Labours in der Frage ausgleichen wird, bleibt abzuwarten.<span lang="de-DE"><del></del><del><br />
</del></span></p>
<h3 class="western">Der Letzte macht das Licht aus!</h3>
<p class="western" lang="en-GB"><del><span lang="de-DE">Die Zukunft Großbritanniens sieht in der Tat so trostlos aus, dass sich manch einer überlegt, </span><a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/how-to-leave-the-united-kingdom-10234980.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0563c1"><span lang="de-DE">einfach auszuwandern</span></span></a></del><span lang="de-DE"><del>. Hoffnung gibt es momentan wenig.</del>  [UPDATE] <em>Trotzdem sieht die Zukunft Großbritanniens so trostlos aus, dass sich manch einer überlegt, <a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/how-to-leave-the-united-kingdom-10234980.html">einfach auszuwandern</a>. Auf Twitter trendete kürzlich der Hashtag #TakeUsWithYouScotland. Die Idee: die Grenze zwischen England und Schottland weiter südlich neu zu ziehen, damit die traditionell anti-konservativen nördlichen Regionen des Königreichs den Tories entkommen. Denn wirkliche Hoffnung gibt es momentan wenig.</em> Weder bei den ohnehin sozial Benachteiligten, die angesichts der angekündigten Kürzungen schlicht verzweifeln, noch bei denjenigen, die sich für Rechte wie Privatsphäre, Rede- und Pressefreiheit einsetzen. Im „</span><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/wahl-in-grossbritannien-cameron-regiert-das-disunited-kingdom-1.2470532" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0563c1"><span lang="de-DE">Disunited Kingdom</span></span></a><span lang="de-DE">“ wird man Bürger- und Menschenrechte in den kommenden fünf Jahren vermutlich mit Klauen und Zähnen verteidigen müssen.</span></p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/rogersg/7944915940/in/photolist-d74LHj-n6eGEX-n5qtZH-kUYVK-6vxcVK-5ZXLU1-qFUYkq-n5q7rR-8KvTRq-9d6BtH-hc9AUL-6w2eBT-bYpBQq-pr8kjf-itioUS-pQWQrj-aatzii-ncM7e1-fVGBxX-ncM6b9-bfXiKX-fL3Sc3-rZkbHU-jNZmyK-dfwtg6-hHXq1z-pEQRJD-haipEy-pX5rjk-5UQ5Zm-2cZkc9-n5qtve-n5s5ub-n5rUeG-pWkEVw-bfXhxB-dofMxb-pr9LVg-bYpBM3-8XP5Tp-q8CFzm-owwXqx-ncM6WY-ncM3VX-i6QgZY-n6bk4t-ngsdja-nEX9ue-pueDPP-ojQNry">George Rex</a></p>
<div id="yui_3_16_0_1_1430750988796_724" class="view follow-view clear-float photo-attribution"></div>
<div class="attribution-info"></div>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>USA: Was bieten Bing und Google zu den Midterms-Wahlen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2014 10:15:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Vereinigten Staaten gelten als Musterland der politischen Online-Kommunikation. Im Mittelpunkt stehen die Kampagnen, mit denen um Stimmen geworben wird. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bing-Wahlen-640_280.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-142465" alt="Bing Wahlen 640_280" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bing-Wahlen-640_280.jpg" width="640" height="280" /></a>Die Vereinigten Staaten gelten als Musterland der politischen Online-Kommunikation. Im Mittelpunkt stehen die Kampagnen, mit denen um Stimmen geworben wird. Anfang November wird dort bei den Midterm Elections gewählt. Dabei konkurrieren nicht nur die Kandidaten, sondern auch die Suchmaschinen um die Gunst der Wähler.<br />
Auch wenn es in Deutschland kaum wahrgenommen wird: In den USA wird in wenigen Wochen gewählt. Dabei stehen auf nationaler Ebene ein Drittel der Senatoren und das gesamte Repräsentantenhaus zur Wahl. Die Relevanz der sogenannten Halbzeitwahlen resultiert aus der Konstellation der Gewaltenteilung: Einem Präsidenten der Demokraten wird von republikanischen Mehrheiten im Kongress natürlich das Leben schwer gemacht (und umgekehrt). Die Bedeutung des Wahlausgangs für die jeweilige Präsidentschaft dürfte neben den Politprofis inzwischen auch den Zuschauern der Serie “House of Cards” geläufig sein. Hier bilden die Midterms den Hintergrund der zweiten Staffel und sorgen für Stress bei den Protagonisten im Weißen Haus. Im Mittelpunkt steht dort die Figur des von Kevin Spacey verkörperten Vizepräsidenten Frank Underwood. Die Position des Stellvertreters ist dramaturgisch klug gewählt. Nicht nur steht damit die Möglichkeit einer kurzfristigen Übernahme des Amtes im Raum, sondern bei einem Patt im Senat hat der Vizepräsident dort eine ausschlaggebende Stimme. Eine Konstruktion, die die Gewaltenteilung an einem Punkt des politischen Systems aufhebt und auch das Ergebnis der anstehenden Wahl sowohl in der nächsten Staffel der Serie als auch im wirklichen Leben sein könnte.<br />
Trotz dieser Umstände ist die Wahlbeteiligung bei den Midterms noch geringer als bei den Präsidentschaftswahlen. Dies kann generell mit den Widrigkeiten des Wahlsystems in Verbindung gebracht werden: Es ist notwendig sich registrieren zu lassen um das Wahlrecht auszuüben. Und es muss kommuniziert werden, wer überhaupt mit welchen Postulaten für welche Ämter kandidiert. Eine Antwort auf diese Ausgangslage ist verstärkte Information, und in diesem Bereich haben sich auch die Suchmaschinenbetreiber mit Angeboten aufgestellt.</p>
<h3>OK Google, how do I vote?</h3>
<p>Bereits diese Überschrift aus dem <a href="http://googlepolitics.blogspot.de/2014/10/ok-google-how-do-i-vote.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politics &amp; Elections Blog </a>der Marktbeherrscher aus Mountain View zeigt die Marschrichtung an: Es geht um die Suche auf mobilen Geräten. Mit der Ansage “OK Google” wird dort ein Sprachbefehl initialisiert, mit den in diesem Fall standortabhängige Informationen zu den im jeweiligen Bundesstaat geltenden Regelungen erfragt werden. Die Ausgabe erfolgt dann direkt in der Google-Suche-App. Auf einen eigenen Hub, der wahlspezifische Informationen aggregiert, wird verzichtet: Die Adresse “<a href="https://plus.google.com/+GooglePolitics/posts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">google.com/elections</a>” führt zu einem Profil des Anbieters in seinem eigenen sozialen Netzwerk Google+. Dort werden vor allem Infografiken, die interessante Konstellationen aus der Nutzung der Google-Suche visualisieren, geposted. Einen weiteren Anlaufpunkt gibt es auf der Google-Plattform <a href="https://www.youtube.com/Elections" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a>, wo die von Nutzern publizierten Clips in formal (z.B. Wahlspots) und thematisch (z.B. Einwanderungsreform) definierten Playlisten eingeordnet sowie die Video-Kanäle von Medienpartnern wie der New York Times präsentiert werden.</p>
<h3>Cutting the Clutter</h3>
<p>Unter diesem Claim stellt sich der Konkurrent <a href="http://blogs.bing.com/search/2014/10/13/bing-elections-your-one-stop-shop-for-comprehensive-election-information/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bing </a>als “One-Stop-Shop for Comprehensive Election Information” auf. Die Suche nach Inhalten, die mit den Wahlen assoziiert werden, soll dort in einer eigenen Spalte rechts von den eigentlichen Suchergebnissen einen standortspezifischen “Voter Guide” hervorbringen.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="http://vimeo.com/108263678" title="Introducing Bing&amp;rsquo;s Voter Guide" src="https://player.vimeo.com/video/108263678?width=840&#038;height=1000&#038;discover=1?dnt=1&amp;app_id=122963" width="840" height="473" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen" allowfullscreen></iframe><br />
<a href="http://vimeo.com/108263678" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Introducing Bing’s Voter Guide</a> from <a href="http://vimeo.com/teambing" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bing</a> on <a href="https://vimeo.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vimeo</a>.<br />
Neben statischen Inhalten akzentuieren die Ingenieure das Erbe des Vorgängers von Bing, der Microsoft-Suchmaschine Live Search. Interaktive Karten sollen den Zugriff auf aktuelle Umfrage-Ergebnisse ermöglichen und am Wahltag “exit polls” in Echtzeit liefern. Durch die Integration dieser Inhalte in den Voter Guide wird die Personalisierung der Wählerinformation noch weiter getrieben. Nutzern wird nicht nur der Weg zum nächsten Wahllokal gewiesen, sondern gleichzeitig auch vermittelt, ob es auf ihre Stimme überhaupt ankommt. Was, wenn ich bei der Suche nach dem Weg zur Urne direkt angezeigt bekomme, dass mein Favorit haushoch unterlegen ist? In diesem Fall könnte das Angebot sogar negative Auswirkungen auf die Wahlbeteiligung haben und den Wahlakt nicht befördern, sondern die Unterstützer vermutlich unterlegener Kandidaten demotivieren. Ein derart weitgehendes Angebot, das Wähler noch in der Wahlkabine konsultieren können, wirft deshalb auch jenseits simpler Szenarien von algorithmischer Einflussnahme und digitaler Manipulation kritische Fragen auf.<br />
<em>Dies ist ein Crosspost von netzpiloten.de. Der Artikel ist zuerst <a href="http://www.netzpiloten.de/waehlerinformation-echtzeit-bieten-bing-und-google-zu-den-midterms/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dort </a>erschienen.</em><br />
Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/dskley/9537114392" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dennis Skley</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Das gute böse Internet &#8211; Digitale Presseschau 17/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2014 14:39:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zeynep Tufekci geht der Frage nach, ob das Internet gut oder schlecht sei – die Antwort ist die gleiche wie bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zeynep Tufekci geht der Frage nach, ob das Internet gut oder schlecht sei – die Antwort ist die gleiche wie bei den meisten Menschen auch: Beides stimmt! Bei der Frage, welche gesellschaftliche Bedeutung die Technik nach der „Stunde Null“ hat, kommen wir jedoch weder mit moralischen „Gut-Böse“-Diskussionen weiter, noch mit überbordender Melodramatik. Dies fordert Jaron Lanier in der Debatte darum, wie „evil“ Google ist. Noch nicht genug von der aktuellen Debatte um das Wesen des Internets? Dann lesen Sie bitte weiter.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=fklezgaf160" title="Europe, I love you? (DarkViktory/DoZaDeHas/Gretlproductions/SéanBurke/ValentinVerthé &amp; ComedyLab)" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/fklezgaf160?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Unser Video der Woche stammt von der jungen Politik-Plattform <a href="http://www.duhastdiemacht.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Du hast die Macht“</a> und beschäftigt sich mit Europa vor der EU-Wahl. Hat die EU irgendwas mit Liebe zu tun? „Europe, I love you?“ Interessant ist dabei die Idee, dem grassierenden Eurskeptizismus mit anderen medialen Mitteln – etwa ironischen Videos à la Monty Python – zu begegnen, was Miranda Neubauer in einem Artikel auf <a href="http://techpresident.com/news/wegov/24957/what-has-eu-ever-done-us-countering-euro-skepticism-viral-videos-and-monty-python" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Techpresident</a> ausführlicher beleuchtet.</p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/googles-datenmacht-wer-die-daten-hat-bestimmt-unser-schicksal-12907065-p3.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google und der Datenschutz</a></h3>
<p>In die Debatte über Google der letzten Wochen ist nun auch Jaron Lanier eingestiegen: „Wir sollten aber auf Melodramatik verzichten.“ Trotzdem setzt er sich dezidiert mit den gesellschaftlichen Folgen von Unternehmen wie Google auseinander.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/campus/2014/03/nsa-ueberwachung-snowden/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet nach der „Stunde Null“</a></h3>
<p>Das Post-Snowden-Internet: Der Autor und Regisseur Kristo Šagor beschreibt, wie sich der private Umgang mit dem Internet seit den und durch die NSA-Enthüllungen verändert hat.</p>
<h3><a href="https://medium.com/p/1f59b4f0638a" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Ist das Internet gut oder schlecht? Ja“</a></h3>
<p>Ein Artikel von Zeynep Tufekci (<a href="https://medium.com/matter/76d9913c6011" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Englisches Original</a>) beschäftigt sich anhand mehrerer Beispiele mit der Frage, ob das Internet, im Kontext aktueller Entwicklungen als Protestmedium, gut oder schlecht ist.</p>
<h3><a href="http://netzwertig.com/2014/04/25/die-zukunft-des-internets-nutzer-uebersehen-das-gewicht-ihrer-handlungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zukunft des Internets: Ist Online-Partizipation wichtig?</a></h3>
<p>Martin Weigert erklärt, dass Online-Partizipation und das Streben nach digitaler Autonomie ein immer wichtiger werdendes Thema ist, dessen Bedeutung aber noch nicht im kollektiven Bewusstsein verankert ist.</p>
<h3><a href="http://www.aljazeera.com/indepth/opinion/2014/04/india-polls-powered-nifty-tech-2014417112114300515.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zukunft demokratischer Wahlen: Die elektronische Wundermaschine aus Indien</a></h3>
<p>In Indien kommen elektronische Wahlmaschinenzum Einsatz, welche als nicht manipulierbar angepriesen werden, sondern auch noch Bäume retten. Eine interessante Idee für die Zukunft der freien Wahl ohne Papier, doch wahrscheinlich kein Allheilmittel gegen Korruption oder andere Probleme der Demokratie.<br />
Co-Autor: Felix Idelberger &#8211; Bild: Screenshot Video<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Aktion Mensch testet: Freie Wahl auch für Menschen mit Behinderung?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/aktion-mensch-testet-freie-wahl-auch-fuer-menschen-mit-behinderung-131876/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2013 15:50:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Behindertenrechtskonvention]]></category>
		<category><![CDATA[Guildo Horn]]></category>
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		<category><![CDATA[Aktion Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Leichte Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Raúl Krauthausen]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeder deutsche Bürger ab 18 Jahren darf wählen – aber nicht jeder kann, was er darf. Für Menschen mit Behinderungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/KrauthausenWaehlt.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-131879" alt="Wahllokal Tester Aktion Mensch" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/KrauthausenWaehlt.jpg" width="600" height="400" /></a><br />
Jeder deutsche Bürger ab 18 Jahren darf wählen – aber nicht jeder kann, was er darf. Für Menschen mit Behinderungen ist das Wählen eine mitunter nicht zu überwindende Hürde. Wie groß sie ausfällt? Die Aktion Mensch hat ein Expertenteam in Wahllokale fünf deutscher Städte geschickt, um nach Hindernissen zu suchen. Ergebnis: Mit einer Rollstuhlrampe ist es oft nicht getan.<br />
Auf einer Pressekonferenz der Aktion Mensch beschrieb Entertainer und Mit-Tester Guildo Horn treffend eine Erfahrung, die wohl jeder macht, der sich als Mensch ohne Behinderung mit dem Thema des barrierefreien Wählens befasst: „Man wird auf Sachen aufmerksam, an die man vorher gar nicht denkt.“ Dabei ist die Wahlteilnahme für eine große Gruppe von Bürgern deutlich schwieriger als für den Rest, d. h. ohne Hilfestellung nicht zu schaffen. Dazu zählen etwa Menschen, die Schwierigkeiten beim Gehen haben, die nicht gut sehen können oder denen die Aufnahme neuer Informationen schwer fällt. Ebenfalls vor Barrieren stehen Eltern mit Kinderwagen und Ältere.<br />
Welche Hürden das im Detail sind, wollte die Aktion Mensch mit ihrer fünftägigen Test-Tour durch fünf Großstädte aufzeigen und dem unterrepräsentierten Thema auf diese Weise etwas Öffentlichkeit verschaffen. Hierzu passend wurde ein kleines <a href="https://www.facebook.com/media/set/?set=vb.75159424764&amp;type=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Videotagebuch </a>auf Facebook veröffentlicht. Dort ist u. a. zu sehen, wie Guildo Horn als Fahrer die Experten Petra Groß, <a href="http://politik-digital.de/raul-krauthausen-von-beruf-sozialheld/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Raúl Krauthausen</a> und Michael Wahl von Berlin über Kassel bis nach München chauffierte. Die drei Letztgenannten leben selbst mit Behinderungen.</p>
<h3>Die Qual der Wahl</h3>
<p>In Deutschland haben mehr als sieben Millionen Menschen eine Schwerbehinderung. Sie treffen im Wahllokal auf Barrieren – aber nicht nur da. Es beginnt schon in dem Moment, in dem sich die Betroffenen über Politikinhalte informieren. Sehbehinderte Menschen brauchen Informationen in Brailleschrift, Menschen mit Gehörproblemen sind oft auf Untertitel oder Gebärdensprachdolmetscher angewiesen. Hat jemand Lernprobleme, können Texte in sogenannter Leichter Sprache nützlich sein, aus kurzen Sätzen und einfachem Vokabular. Wirklich frei sind Informationen eben nur, sobald alle sie verstehen.<br />
Andreas Vega vom VbA Selbstbestimmt Leben e. V. sagte im Rahmen der Test-Aktion, dass kein Mensch mit Behinderung sich bei der Wahl verstecken soll, etwa durch Abstimmung per Post. Ein Online-Votum liefe dem Inklusionsgedanken genauso zuwider, wie Raúl Krauthausen auf Anfrage ausführte: „Gleich der Briefwahl sehe ich die Online-Wahl als eine Option, aber nicht als Lösung. Ich möchte nicht vorgeschrieben bekommen, wie ich wähle, nur weil ein Wahllokal nicht zugänglich ist. Für viele ist der Wahlgang ein Event mit Familie und Freunden. Onlinewähler wären auch hier wieder außen vor.&#8221;<br />
Manchem wird jedoch ausschließlich der Postweg bleiben, denn vor Ort warten zahlreiche Beschränkungen: Treppen statt Rampen, fehlende Orientierungsschilder und Blindenleitsysteme, keine Behindertentoiletten, ein nicht speziell geschultes Personal.<br />
Nicht zu unterschätzen ist auch die Diskriminierung, die Menschen mit Gehbehinderung empfinden, können sie ausschließlich durch eine Rampe am Hintereingang ins Gebäude gelangen.<br />
Im Praxistest stieß das Team der Aktion Mensch mehrmals auf die skizzierten Barrieren. In dem Kasseler Wahllokal z. B. könnten Rollstuhlfahrer und Blinde bereits im Fahrstuhl scheitern, dessen Knöpfe nur mit Anstrengung zu erreichen und ohne Blindenschrift ausgestattet seien. In Köln dagegen erlebte der Tester Krauthausen einen bewegenden Moment, als er zum ersten Mal in seinem Leben einen Zettel in die Wahlurne werfen konnte. Sie stand niedrig genug.<br />
Nicht jedes Wahllokal ist behindertengerecht eingerichtet, weswegen gegebenenfalls auf eine andere Räumlichkeit ausgewichen werden darf. Allerdings bemängelt die Aktion Mensch, dass auf den Wahlbenachrichtigungen detaillierte Informationen darüber fehlen, wie zugänglich das betreffende Wahllokal ist. Mittlerweile schreibt die Gesetzeslage eine Kennzeichnung vor, doch Sätze wie &#8220;Zugang für Rollstuhlfahrer mit Hilfsperson möglich&#8221; oder &#8220;Ihr Wahllokal ist auch für Menschen mit Gehbehinderung barrierefrei zugänglich&#8221; nützen nicht allen Menschen mit Behinderungen.<br />
Personen etwa, die Probleme beim Sehen haben, werden alleine deswegen einem hohen Hindernis ausgesetzt, weil sie die Wahlbenachrichtigung nicht lesen können und in den Lokalen bloß selten Wahlschablonen ausliegen. Sie müssen die Stimmzettelschablonen verwenden, die der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband kostenlos ausgibt. Oder sie müssen von ihrem Recht Gebrauch machen, sich durch eine Hilfsperson unterstützen zu lassen.<br />
Ob es nun um Informationen geht, um Schablonen oder um personelle Unterstützung, stets ist es am Betroffenen selbst, sich zu kümmern.<br />
Lernbehinderte Menschen aber haben laut Aktion Mensch nicht mal mit Eigeninitiative die Chance, Wahlbenachrichtigungen, Wahlzettel oder Briefwahlunterlagen in Leichter Sprache zu lesen, da solche Dokumente gar nicht existierten. Laut Testerin Petra Groß wäre schon viel getan, würden Bilder neben die Kandidatennamen auf den Wahlzettel gedruckt.<br />
Immerhin: Die im Bundestag vertretenden Parteien &#8211; nebst den Piraten &#8211; sind dem Wunsch nach mehr Verständlichkeit nachgekommen. Ihre Wahlprogramme liegen auch in Leichter Sprache vor.</p>
<h3>Wahl statt Kampf</h3>
<p>Nach Meinung von Raúl Krauthausen ermöglichte die Grundschule in der Kölner Everhardstraße das „mit Abstand barrierefreieste“ Wählen. Nach eigenen Angaben ist die Stadt bemüht, Menschen mit Behinderungen den Wahlakt zu erleichtern. 566 von 800 Wahllokalen seien bis zur kommenden Bundestagswahl rollstuhlgerecht (nicht behindertengerecht), 2009 seien es gerade mal 50 Prozent gewesen.<br />
Zudem würden am bevorstehenden Wahltag Piktogramme den Weg zur Kabine weisen und zwei Wahlbusse durch die Stadt fahren. Die kommen im Falle eines geschlossenen Wahllokals zum Einsatz und seien auf Menschen mit Behinderung ausgerichtet. Der Kölner Stadtdirektor Guido Kahlen sicherte außerdem zu, ausreichend Wahlschablonen zu organisieren – ebenfalls benötigte Hilfen wie etwa eine Audio-CD, auf der die Wahllisten zu hören sind, sollten die Betroffenen aber selbst und rechtzeitig beim zuständigen Blindenverband bestellen.<br />
Die Testergebnisse der Aktion Mensch unterscheiden sich von Stadt zu Stadt ein wenig. Insgesamt, so resümiert die Sozialorganisation, könne man nicht davon sprechen, dass die Wahl für Menschen mit Behinderung so frei ist wie für die anderen. In besonderem Maße seien es Bürger mit Lern- und Sehbehinderung, denen der Weg zur Wahlurne erschwert würde. Die Kritik wird durch eine repräsentative Umfrage untermauert, die Anfang 2013 stattfand und bei der nur zehn Prozent aller Befragten – mit und ohne Behinderung – angaben, dass ihr Wahllokal keine Barrieren habe.<br />
Als Anklage will die Aktion Mensch ihren Test jedoch nicht verstanden wissen. Im Vordergrund stünde die Empfehlung von Verbesserungen, die vier Punkte betrifft: barrierefreier Zugang, Beschilderung der Wahllokale bzw. Markierungen von Hindernissen, Wahlschablonen und Informationen in Leichter Sprache.</p>
<h3>Zu krank zum Wählen?</h3>
<p>In Deutschland ist denjenigen das Wählen untersagt, die vom Gericht dazu verpflichtet wurden, einen rechtlichen Betreuer zu haben, oder die nach einer bestimmten Anordnung in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind. Das gilt für Menschen mit sehr schweren geistigen Behinderungen oder ähnlich stark eingestuften psychischen Erkrankungen. So kommt zu den physischen sowie sprachlichen Schranken bei Wahlen noch eine rechtliche Grenze hinzu &#8211; die Vertreter der Behindertenrechtsbewegung heftig kritisieren.<br />
Aus dem Bundestag kommt ebenfalls Kritik an der Ausschlussregelung. SPD, Grüne und Linke bekennen sich vorbehaltlos zur Forderung, auch Menschen als Wähler zuzulassen, denen ein Betreuer in allen Angelegenheiten zur Seite gestellt wurde. Die CDU/CSU sagt, für sie sei ein „klares Bewusstsein“ Bedingung zur Wahlteilnahme, die FDP hat sich noch nicht eindeutig positioniert.<br />
Beistand bekommen die Kritiker vom Deutschen Institut für Menschenrechte, das die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention anmahnt und die deutsche Gesetzeslage für völkerrechts- und verfassungswidrig hält. Die Konvention der UN sieht vor, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt und umfassend am politischen Geschehen teilhaben dürfen. In Leichter Sprache heißt das: freie Wahl für alle.<br />
Bild: Kolja Matzke / Aktion Mensch<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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		<title>Bündnis 90/Die Grünen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina Nick]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:59:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie gut schneiden Bündnis 90/Die Grünen in den Kategorien Nutzerfreundlichkeit und Design, Service sowie Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten im Online-Wahlkampf 2011 ab?
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gut schneiden Bündnis 90/Die Grünen in den Kategorien Nutzerfreundlichkeit und Design, Service sowie Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten im Online-Wahlkampf 2011 ab?</p>
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</p>
<div align="center">
<a href="/wp-content/uploads/gruene-berlin.png" class="colorbox"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Die_Gr__nen__16_8__.jpg" title="Screenshot Grünen" alt="Screenshot Grünen" align="middle" height="299" width="452" /></a></p>
<p><i>Screenshot der Seite www.gruene-berlin.de</i>
</div>
<p></p>
<p>
Die Berliner Grünen, mit der Spitzenkandidatin Renate Künast, konnten den Online-Wahlkampf-Test mit deutlichem Vorsprung für sich entscheiden. Sie sind momentan eine der Oppositionsparteien zur rot-roten Regierung in der Hauptstadt.
</p>
<p>
In allen drei getesteten Bereichen, also bei Nutzerfreundlichkeit, Service und Interaktivität, gab es fast volle Punktzahl für die Partei. Eine hervorragende Leistung, die deutlich zeigt, dass das Internet als ernstzunehmender Teil des Wahlkampfs erkannt wurde. Nach eigenen Angaben haben die Grünen drei Festangestellte und zahlreiche freiwillige Helfer sowie ein ungefähres Budget von 120.000€ für ihren Wahlkampf im Netz.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/gr__nea.jpg" title="Grünen" alt="Grünen" align="left" height="440" width="180" />Auf <a href="http://gruene-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.gruene-berlin.de</a> gelangt der Nutzer auf die Seite des Landesverbandes der Berliner Grünen. Das Portal dient gleichzeitig auch als Wahlkampfseite. Passend zur Partei dominiert die Farbe Grün und Bilder der Spitzenkandidatin Renate Künast erscheinen sehr prominent zusammen mit einer gutgeordneten horizontalen Navigationsleiste. Soziale Medien werden ganz oben auf der Seite verlinkt und neben aktuellen Meldungen gelangt der User auch direkt auf die Seite des Mitmach-Tools „Aufgaben stellen“.
</p>
<p>
Fast immer lagen die Berliner Grünen in Sachen Nutzerfreundlichkeit und Design ganz vorne. Lediglich die Suche nach den Kandidaten des eigenen Wahlbezirks erwies sich als eher durchschnittlich und hätte eventuell noch etwas offensichtlicher gestaltet werden können. Nutzerführung und Barrierefreiheit waren wiederum gut und brachten den Grünen das beste Ergebnis aller Parteien in der Kategorie Nutzerfreundlichkeit.
</p>
<p>
Auch auf unsere Service-Anfragen erhielten wir zufriedenstellende Antworten. Während die Reaktion auf Twitter schnell erfolgte, mussten wir uns auf eine Antwort per Mail leider etwas länger als bei den anderen Parteien gedulden; hierfür gab es ein paar Punkte Abzug.
</p>
<p>
Wie schon im Bereich Nutzerfreundlichkeit konnten die Grünen auch in punkto Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten das beste Ergebnis erzielen. Auf Facebook, Twitter und YouTube sowie in ihrem Wahlkampf-Blog ist die Partei sehr aktiv mit aktuellen und informativen Beiträgen und zeigt ihren Willen zur Bürgernähe. Letztere wird aber noch viel deutlicher durch das äußerst innovative „Aufgaben stellen“-Tool. Bürger erhalten die Möglichkeit, mittels einer Berliner Karte auf Probleme in ihren Bezirken hinzuweisen. Diese reichen vom renovierungsbedürftigen Spielplatz bis zu gefährlichen Straßenkreuzungen. Vorbildlich reagieren die Parteimitglieder und beantworten die Beiträge der Bürger. Damit schöpfen die Grünen am besten von allen Parteien die partizipativen Möglichkeiten des Internet aus und geben dem Bürger im Wahlkampf aktiv die Chance, zur Politik beizutragen.
</p>
<p>
Außerdem gab es Zusatzpunkte für die passende App für Handys, mit der man über die oben genannten Probleme sogar mobil und direkt vor Ort berichten kann. Des Weiteren kann man mit Hilfe seines Smartphones Hintergrundinformationen zu Wahlkampfplakaten erhalten. Dies zeigt den gelungenen Versuch, eine Brücke zwischen Online- und Offline-Wahlkampf zu schlagen. Weitere Zusatzpunkte gab es auch für interaktive Elemente im Design der Seite und den flickr-Account der Partei.
</p>
<p>
Unser Fazit zur Seite der Grünen ist daher: In den Kategorien Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten sowie Nutzerfreundlichkeit vergeben wir ein „Sehr gut“, für den Service ein „Gut“. Im Berliner Online-Wahlkampf gehen die Grünen mit auf den Nutzer abgestimmtem Design, gutem Service sowie innovativen und bürgernahen Partizipationsmöglichkeiten als klarer Testsieger hervor. Sie zeigen vorbildlich auf, wie sich die Politik das Internet zu Nutze machen kann.
</p>
<p>
Trotz all diesen sehr guten Leistungen muss angemerkt werden, dass die Grünen mit der Aktion „Da müssen wir ran“ ein großes Risiko eingehen, da sie bei den Bürgern den Eindruck vermitteln, sie würden zukünftig alle gemeldeten Probleme lösen können. Die Möglichkeit, Aufgaben zu stellen, weckt bei den Wählern auch hohe Erwartungen. Hier hätte man sich gewünscht, dass die Partei deutlicher kommunizieren würde, wie sich die Grünen nach der Wahl den unterschiedlichen Themen annehmen werden.
</p>
<p>
<b>Hinweis: </b><a href="/gruene-punkten-online">Kommentare bitte beim Hauptartikel &quot;Grüne punkten online&quot; posten</a>!
</p>
<p>
Hier geht es zu den Auswertungen mit ausführlichen Begründungen:
</p>
<li><a href="/gruene-punkten-online" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b></b></a><b><a href="/gruene-punkten-online" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Gesamtergebnis</b></a></b></li>
<p>
<b>Einzelauswertung der Parteien:</b></p>
<li><a href="/spd-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD</a></li>
<p></p>
<li><a href="/die-linke-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Linke</a></li>
<p></p>
<li><a href="/cdu-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a></li>
<p></p>
<li><a href="/fdp-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP</a></li>
<p></p>
<li><a href="/piratenpartei-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piratenpartei</a></li>
<p>
<b>Einzelauswertung der Kategorien:</b></p>
<li><a href="/nutzerfreundlichkeit-und-design" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nutzerfreundlichkeit und Design</a></li>
<p></p>
<li><a href="/antwortverhalten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Service</a></li>
<p></p>
<li><a href="/soziale-medien-und-beteiligungsmoeglichkeiten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten</a></li>
<li><a href="/kriterien" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Kriterien</b></a></li>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>FDP</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina Nick]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnetenhauswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie gut schneidet die Berliner FDP in den Kategorien Nutzerfreundlichkeit und Design, Service sowie Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten im Online-Wahlkampf 2011 ab?<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gut schneidet die Berliner FDP in den Kategorien Nutzerfreundlichkeit und Design, Service sowie Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten im Online-Wahlkampf 2011 ab?</p>
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</p>
<div align="center">
<a href="/wp-content/uploads/fdp-berlin.png" class="colorbox"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/FDP__22_8__.jpg" title="Screenshot FDP" alt="Screenshot FDP" align="middle" height="289" width="434" /></a></p>
<p><i>Screenshot der Seite www.die-neue-fdp.de</i>
</div>
<p></p>
<p>
Die Berliner FDP, mit dem Spitzenkandidaten Christoph Meyer, erzielte in unserem Online-Wahlkampf-Test den letzten Platz. Sie ist momentan eine der Oppositionsparteien zur rot-roten Regierung in der Hauptstadt. Auffällig in unserem Test war, dass die FDP im Bereich Nutzerfreundlichkeit und Design einen der besten Webauftritte zeigte, während Angebote im Bereich Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten fast nicht vorhanden waren.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/fdpa.jpg" title="FDP" alt="FDP" align="left" height="440" width="180" />Auf <a href="http://die-neue-fdp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.die-neue-fdp.de</a> gelangt der Nutzer auf ein sehr klar strukturiertes Wahlkampfportal, das mit schlichtem Design und guter Übersicht überzeugen kann. Neben einer horizontalen Navigationsleiste und Verweisen auf Social Media-Angebote der Partei befindet sich dort ebenfalls eine Erklärung des Wahlkampf-Slogans „Die neue Wahlfreiheit“ und eine Liste aktueller Tweets. Das einzige Manko im Bereich der Nutzerführung ist jedoch, dass man den Link zur Landesverbandseite nur im Impressum finden konnte, während es von der Seite des Landesverbandes solch einen Link zu www.die-neue-fdp.de überhaupt nicht gibt. Dadurch ist es für den User erheblich schwieriger, an die gewünschten Informationen zu gelangen. Größere Abzüge in der Kategorie Nutzerfreundlichkeit und Design gab es nur im Bereich Barrierefreiheit. Wie bei allen anderen Parteien ist eine Navigation mit der Tabulatortaste möglich und die Seite ist für Menschen mit Farbsehschwächen gut lesbar. Neben diesen Standards bieten die Liberalen jedoch kein einziges weiteres Tool (z. B. Button zur Vergrößerung der Schrift) zur besseren Barrierefreiheit. Eine eher magere Ausbeute.
</p>
<p>
Auch der Service ließ zu wünschen übrig. Während wir schnell eine Antwort via E-Mail erhielten, erfolgte auch nach drei Werktagen keine Reaktion bei Twitter. Im Gegensatz dazu reagierten die meisten anderen Parteien innerhalb weniger Stunden oder sogar Minuten. Dafür gab es von uns null Punkte für die Berliner Liberalen.
</p>
<p>
Von der guten Leistung im Bereich der Nutzerfreundlichkeit ist im Bereich Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten leider gar nichts mehr zu sehen. Während Facebook und Twitter noch gut gepflegt werden, gibt es auf dem YouTube-Kanal so gut wie keine Videos und ein aktueller Wahlkampf-Blog existiert überhaupt nicht. Möglichkeiten für Bürger, sich auf der Kommunal- oder Landesebene zu beteiligen, waren ebenfalls nicht zu finden. Lediglich eine Verlinkung zu einem Mitmach-Portal auf Bundesebene gab es. Dieses konnte jedoch nicht in unsere Wertung einfließen. Auch bei den Zusatzpunkten sah es schlecht für die Liberalen aus. Einen einzigen Punkt erhielten sie von uns für das Einbinden interaktiver Elemente in das Design der Seite.
</p>
<p>
Unser Fazit zur FDP-Seite ist daher: In der Kategorie Nutzerfreundlichkeit schnitt sie sehr gut ab, der Service war befriedigend, für den Bereich Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten  vergeben wir ein „Ungenügend“. Während die Liberalen großen Wert auf gut strukturiertes Design und Übersichtlichkeit setzen, schöpfen sie die Möglichkeiten, die das Internet im Hinblick auf Bürgerpartizipation bietet, nicht annähernd aus. Hier besteht bei der nächsten Wahl dringender Handlungsbedarf. Daher kommt die FDP auf den letzten Platz in unserem Online-Wahlkampf-Test.
</p>
<p>
<b>Hinweis: </b><a href="/gruene-punkten-online">Kommentare bitte beim Hauptartikel &quot;Grüne punkten online&quot; posten</a>! 
</p>
<p>
Hier geht es zu den Auswertungen mit ausführlichen Begründungen:
</p>
<li><a href="/gruene-punkten-online" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b></b></a><b><a href="/gruene-punkten-online" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Gesamtergebnis</b></a></b></li>
<p>
<b>Einzelauswertung der Parteien:</b></p>
<li><a href="/spd-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD</a></li>
<p></p>
<li><a href="/die-linke-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Linke</a></li>
<p></p>
<li><a href="/cdu-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a></li>
<p></p>
<li><a href="/buendnis-90die-gruenen-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bündnis 90/Die Grünen</a></li>
<p></p>
<li><a href="/piratenpartei-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piratenpartei</a></li>
<p>
<b>Einzelauswertung der Kategorien:</b></p>
<li><a href="/nutzerfreundlichkeit-und-design" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nutzerfreundlichkeit und Design</a></li>
<p></p>
<li><a href="/antwortverhalten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Service</a></li>
<p></p>
<li><a href="/soziale-medien-und-beteiligungsmoeglichkeiten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten</a></li>
<li><a href="/kriterien" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Kriterien</b></a></li>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Piratenpartei</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/piratenpartei-0-5391/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina Nick]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:59:32 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
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		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie gut schneidet die Berliner Piratenpartei in den Kategorien Nutzerfreundlichkeit und Design, Service sowie Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten im Online-Wahlkampf 2011 ab?<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gut schneidet die Berliner Piratenpartei in den Kategorien Nutzerfreundlichkeit und Design, Service sowie Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten im Online-Wahlkampf 2011 ab?</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<div align="center">
<a href="/wp-content/uploads/piratenpartei-berlin.png" class="colorbox"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Piratenpartei__16_8__.jpg" title="Screenshot Piraten" alt="Screenshot Piraten" align="middle" height="297" width="446" /></a></p>
<p><i>Screenshot der Seite www.berlin.piratenpartei.de</i></p>
</div>
<p>
Die Berliner Piratenpartei, mit dem Spitzenkandidaten Andreas Baum, erreicht in unserem Online-Wahlkampf-Test einen Platz im Mittelfeld. Während Design und Übersichtlichkeit der Seite sehr schlecht bei uns wegkommen, können die Piraten dies durch guten Service sowie erstklassige Beteiligungsmöglichkeiten und Interaktivität wieder gutmachen.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/piratena.jpg" title="Piraten" alt="Piraten" align="left" height="440" width="180" />Auf <a href="http://berlin.piratenpartei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.berlin.piratenpartei.de</a> gelangt man auf ein äußerst unübersichtliches Wahlkampfportal. Auffällige Farben und ein unklares Layout machen es dem Nutzer schwer, sich auf den ersten Blick zurechtzufinden. Dies ist auch der Grund dafür, warum die Piraten im Bereich Nutzerfreundlichkeit und Design im Parteienvergleich mit Abstand am schlechtesten abschnitten. Lediglich das Wahlprogramm und die Veranstaltungsübersicht sind gut zu finden. Das Kurzwahlprogramm der Partei war von keinem unserer Tester zu finden. Dass dieses sich letztlich tief versteckt im Piratenwiki befindet, konnten wir nur durch eine separate Twitter-Anfrage herausfinden.
</p>
<p>
Ein weiteres Problem tauchte bei unserer Frage nach dem Spitzenkandidaten auf. Die einzige Möglichkeit herauszufinden, um wen es sich handelt, war ein Blick auf den ersten Platz der Landesliste. Dieses Vorwissen kann aber nicht bei allen Bürgern vorausgesetzt werden.<br />
Ein großes Problem gab es auch bei der Suche nach dem Kandidaten des jeweiligen Wahlbezirks. Durch unzählige verschiedene Links und unübersichtliches Design fand man zwar die Seite der Kandidaten, hatte aber trotzdem noch nicht ganz verstanden, wen man wählen kann. Zu willkürlich und wahllos ist das Layout der Seite, als dass der Nutzer wertvolle Informationen daraus ziehen könnte. Daher gab es auch bei der Nutzerführung so gut wie keine Punkte &#8211; vor allem deshalb, weil es noch nicht einmal ein Suchfeld gab, um dem Chaos der Seite zu entkommen.
</p>
<p>
Auch in der Kategorie Barrierefreiheit schließen die Piraten durchschnittlich ab. Wie bei allen anderen Parteien ist eine Navigation mit der Tabulatortaste möglich und die Seite ist für Menschen mit Farbsehschwächen gut lesbar. Einziges Extra, dass keine der anderen Parteien aufwies, war eine Audiodatei des Wahlprogramms. Ein sehr guter Ansatz, der hoffentlich im nächsten Wahlkampf auch von anderen Parteien übernommen wird.
</p>
<p>
Punkten konnten die Piraten dafür im Service. Schnell und informativ erhielten wir Antworten auf unsere Fragen via E-Mail und Twitter. Dafür gab es die volle Punktzahl. Auch in der Kategorie Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger ist die Piratenpartei ganz vorne dabei. Auf Facebook, Twitter und dem Blog „Kaperbrief“ ist die Partei sehr aktiv. Lediglich die Nutzung des YouTube-Kanals fällt etwas dürftig aus. Viele Punkte sammelten die Piraten auch bei den Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger. Die Piraten nutzen das Diskussionstool „Liquid Feedback“. Mitglieder können sich einloggen, politische Anträge zur Abstimmung stellen und Kommentare posten. Nicht-Mitglieder können sich als Gast einloggen, um so die parteiinternen Diskussionen zu verfolgen. Das schafft Transparenz und ist daher eine sehr gute Idee. Im Bereich Interaktivität stechen sie außerdem positiv mit ihrem Piratenwiki hervor, bei dem alle Bürger eingeladen sind, sich zu beteiligen. Neben den bereits erwähnten Kanälen sind die Piraten auch noch auf flickr, Myspace, Digg und identi.ca vertreten. Außerdem bieten sie Podcasts an und das Piratenwiki. Dafür gab es sieben Sonderpunkte.
</p>
<p>
Unser Fazit zur Seite der Piratenpartei ist daher: In den Kategorien Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten sowie Service sind die Piraten sehr gut, die Nutzerfreundlichkeit ist allerdings ungenügend. Die Piraten haben die Möglichkeiten, die das Internet im Hinblick auf Bürgerpartizipation bietet, erkannt und erfolgreich für sich genutzt. Durch ein schlechtes Design und fehlende Nutzerfreundlichkeit reichte es jedoch nur für den zweiten Platz, dicht gefolgt von CDU, SPD und Linken.
</p>
<p>
<b>Hinweis: </b><a href="/gruene-punkten-online">Kommentare bitte beim Hauptartikel &quot;Grüne punkten online&quot; posten</a>!
</p>
<p>
Hier geht es zu den Auswertungen mit ausführlichen Begründungen:
</p>
<li><a href="/gruene-punkten-online" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b></b></a><b><a href="/gruene-punkten-online" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Gesamtergebnis</b></a></b></li>
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<b>Einzelauswertung der Parteien:</b></p>
<li><a href="/spd-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD</a></li>
<p></p>
<li><a href="/die-linke-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Linke</a></li>
<p></p>
<li><a href="/cdu-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a></li>
<p></p>
<li><a href="/buendnis-90die-gruenen-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bündnis 90/Die Grünen</a></li>
<p></p>
<li><a href="/fdp-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP</a></li>
<p>
<b>Einzelauswertung der Kategorien:</b></p>
<li><a href="/nutzerfreundlichkeit-und-design" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nutzerfreundlichkeit und Design</a></li>
<p><a href="/antwortverhalten" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></p>
<li><a href="/antwortverhalten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Service</a></li>
<p></p>
<li><a href="/soziale-medien-und-beteiligungsmoeglichkeiten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten</a></li>
<li><a href="/kriterien" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Kriterien</b></a></li>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Auswahl- und Testkriterien</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/auswahl-und-testkriterien-5392/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina Nick]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnetenhauswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Anlässlich der bevorstehenden Wahlen hat politik-digital.de die Webseiten von einigen Berliner Parteien getestet. Hier finden Sie einen Überblick über unsere Vorgehensweise.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der bevorstehenden Wahlen hat politik-digital.de die Webseiten von einigen Berliner Parteien getestet. Hier finden Sie einen Überblick über unsere Vorgehensweise.</p>
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Dabei haben wir uns auf die im Moment im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien SPD, Die Linke, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP konzentriert. Zudem wurde die Piratenpartei in die Wertung einbezogen, da sie zum einen als netzaffine Partei gilt und wir uns daher einen besonders modernen Online-Wahlkampf erhoffen und zum anderen, da sie sich aufgrund der aktuellen Umfrageergebnisse berechtigte Hoffnungen machen kann, in das Abgeordnetenhaus einzuziehen.
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Getestet wurden die Seiten der Landesverbände, der Spitzenkandidaten und des Wahlkampfportals sowie die Social Media-Auftritte der Parteien.
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Dabei wurden 15 verschiedene Unterpunkte in den drei Kategorien Nutzerfreundlichkeit und Design, Service sowie Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten geprüft.
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Für jeden Unterpunkt konnten maximal sechs Punkte (sehr gut) erzielt werden. Jedoch gibt es zwei Ausnahmen in der Bewertung: Der Unterpunkt 14 – „Können Bürger sich aktiv beteiligen?“ &#8211;  wurde in dem Test zweifach gewertet, da wir ihn als besonders wichtig in einem innovativen und bürgernahen Online-Wahlkampf erachten. Der Unterpunkt 15 – „Zusatzpunkte“ – ermöglichte es allen Parteien durch kreative Einfälle, die in keiner der vorher untersuchten Kategorien erwähnt wurden, nochmals bis zu zehn zusätzliche Punkte zu sammeln. Insgesamt konnten so maximal 100 Punkte erreicht werden.
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<b>Hinweis: </b><a href="/gruene-punkten-online">Kommentare bitte beim Hauptartikel &quot;Grüne punkten online&quot; posten</a>!
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Hier geht es zu den Auswertungen mit ausführlichen Begründungen:
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<li><a href="/gruene-punkten-online" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b></b></a><b><a href="/gruene-punkten-online" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Gesamtergebnis</b></a></b></li>
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<b>Einzelauswertung der Parteien:</b></p>
<li><a href="/spd-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD</a></li>
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<li><a href="/die-linke-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Linke</a></li>
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<li><a href="/cdu-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a></li>
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<li><a href="/buendnis-90die-gruenen-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bündnis 90/Die Grünen</a></li>
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<li><a href="/fdp-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP</a></li>
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<li><a href="/piratenpartei-0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piratenpartei</a></li>
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<b>Einzelauswertung der Kategorien:</b></p>
<li><a href="/nutzerfreundlichkeit-und-design" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nutzerfreundlichkeit und Design</a></li>
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<li><a href="/antwortverhalten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Service</a></li>
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<li><a href="/soziale-medien-und-beteiligungsmoeglichkeiten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Soziale Medien und Beteiligungsmöglichkeiten</a></li>
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