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	<title>Wahlkampagne &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Wahlkampagne &#8211; politik-digital</title>
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		<title>#WichtigWählen: DGB will Wähler bei der Landtagswahl Hessen einbinden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vivian Knopf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2018 16:18:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Gewerkschaftsbund]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl Hessen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Oktober findet in Hessen die nächste Landtagswahl statt und es wird bereits fleißig Wahlkampf betrieben. Das nimmt jetzt auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Aktionslogo_640x280.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-155083 size-large" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Aktionslogo_640x280-630x276.jpg" alt="" width="630" height="276" /></a></p>
<p>Im Oktober findet in Hessen die nächste Landtagswahl statt und es wird bereits fleißig Wahlkampf betrieben. Das nimmt jetzt auch der Deutsche Gewerkschaftsbund zum Anlass, die Menschen zu fragen, welche Themen ihnen überhaupt wichtig sind. Er stellt damit ein neues Format der Bürgerpartizipation und Wahlkampfkampagne im hessischen Landtagswahlkampf vor und will so seine Perspektive auf die Wahlprogramme in der Öffentlichkeit verbreiten.</p>
<h3> Wählen, was uns wichtig ist</h3>
<p>„Der wesentliche Unterschied zwischen einer herkömmlichen Werbekampagne und einem Ansatz wie diesem ist, dass Menschen an der Kommunikation partizipieren und sie durch ihre Antworten selbst gestalten“, erklärt Benjamin Schwarz, Geschäftsführer der Kreativ- und Digitalagentur Part, die hinter dieser Kampagne steht.</p>
<p>Neben weiterhin analogen Maßnahmen wie Plakaten oder Umfrage-Tools auf Social-Media-Plattformen, können Nutzer auf einer zu diesem Zwecke eigens produzierten <a href="https://www.was-dir-wichtig-ist.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Microsite</a> der Kampagne darüber abstimmen, ob ihnen verschiedene Themen wie Schutz vor Niedriglohn, Investitionen in Bildung, Pflege oder bezahlbarer Wohnraum wichtig sind. Nach eigener Stimmabgabe erfährt man dann, wie viel Prozent der anderen Teilnehmenden das Thema wichtig fanden und welche Position der DGB dazu bezieht. Die damit erhobenen Daten geben ein klares Stimmungsbild ab und ermöglichen eine stärkere Partizipation an der Landtagswahl.</p>
<h3>Durch Kommunikation zu Sensibilisierung und Partizipation</h3>
<p>Im weiteren Verlauf der Kampagne steht dann das Stimmungsbild der Menschen und die Kommunikation darüber im Vordergrund. Die Nutzer sollen so nicht nur ihre persönliche Ansicht äußern, sondern auch teilen und Teil der Kampagne werden. Kommunikation soll so letztendlich dazu führen, die Menschen für die Themen der Landtagswahl zu sensibilisieren und zum Wählen anzuregen. Denn das bleibt nach wie vor die beste Möglichkeit der Partizipation.</p>
<p>Deshalb werden in der dritten Phase die erhobenen Stimmungsbilder mit den Parteiprogrammen der im Landtag vertretenen Parteien in Verbindung gebracht. So können die Menschen in Hessen sehen, wie die Parteien zu den Inhalten stehen, die ihnen selbst wichtig sind. Auch der DGB Hessen-Thüringen als Initiator hat im Hinblick auf die verschiedenen Themen zentrale Anforderungen an die künftige Landesregierung formuliert, um so seine Position zu verbreiten, dass „Gewerkschaftliches Engagement eine sehr gute Möglichkeit der gesellschaftlichen Partizipation ist.“</p>
<p>Titelbild: © <a href="http://www.dgb.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutscher Gewerkschaftsbund</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Online-Wahlkampfstrategien: Parteitreue oder Individualismus?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/einzelkaempfer-oder-parteisoldat-politiker-und-online-wahlkaempfe-142213/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Esau]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2014 11:01:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Individualismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Einzelkämpfer]]></category>
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					<description><![CDATA[In Zeiten, in denen Parteibindungen für die Wahlentscheidung an Bedeutung verlieren und seit Jahren eine rückläufige Entwicklung der Parteimitgliedschaften beobachtet [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Man-European_crop.jpg"><img decoding="async" alt="Man European_crop" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Man-European_crop.jpg" width="638" height="279" /></a>In Zeiten, in denen Parteibindungen für die Wahlentscheidung an Bedeutung verlieren und seit Jahren eine rückläufige Entwicklung der Parteimitgliedschaften beobachtet wird, können Wahlkreiskandidaten durch den Versuch, eine stärkere Verbindung zwischen eigener Person und Wählerschaft herzustellen, ein alternatives Bindeglied zwischen Bürger und Staat bilden. Doch erst seit wenigen Jahren kommt die lokale Kampagne im Verhältnis zur zentralen Kampagne stärker in den Fokus der Forschung.<br />
In der neueren Wahlforschung haben sich insbesondere Thomas Zittel und Thomas Gschwend der Frage gewidmet, durch welche Faktoren sich unterschiedliche Wahlkampfstile der Kandidaten im Wahlkreis erklären lassen (u. a. 2007; 2008). Sie konnten erstmals auf Basis der Daten der <a href="http://www.mzes.uni-mannheim.de/projekte/gcs/homepage.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschen Kandidatenstudie von 2005</a> zeigen, dass Kandidaten neben parteizentrierten, weiterhin <strong>sogenannte individualisierte Wahlkampfstrategien verfolgen</strong>, und dabei gezielt versuchen die Aufmerksamkeit auf die eigene Kandidatur und Person zu lenken. Darüber hinaus belegen ihre Analysen, dass durch wahlsystemische Faktoren – wie z.B. eine Gewinnchance im Wahlkreis – Anreize für solche individualisierten Wahlkämpfe ausgehen. Inwiefern sich die in Befragungen sichtbar werdenden Tendenzen in Richtung individualisierter Wahlkampf tatsächlich in den Kampagnen der Kandidaten manifestieren, wurde in der vorliegendenden Studie zum ersten Mal untersucht. Dabei wurde u. a. die Annahme, <b>dass Kandidaten mit guten Gewinnchancen im Wahlkreis stärker individualisierte Wahlkampfstrategien aufweisen</b>, als Kandidaten mit schlechten bzw. keinen Gewinnchancen, anhand der Online-Wahlkämpfe der Kandidaten überprüft.</p>
<h3>Pilotstudie: Untersuchung individualisierter Strategien anhand der Gestaltung und Inhalte von Kandidaten-Websites</h3>
<figure id="attachment_142231" aria-describedby="caption-attachment-142231" style="width: 404px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Wahlkreisergebnisse-Erststimme-Bundestagswahl-2013-NRW.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-142231 " alt="Wahlkreisergebnisse Erststimme Bundestagswahl 2013 NRW" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Wahlkreisergebnisse-Erststimme-Bundestagswahl-2013-NRW.jpg" width="404" height="321" /></a><figcaption id="caption-attachment-142231" class="wp-caption-text">Wahlkreisergebnisse Direktmandate NRW: Bundestagswahl 2013</figcaption></figure>
<p style="text-align: left">Das Internet bietet den Wahlkreiskandidaten neue Möglichkeiten die Wählerschaft in und außerhalb ihres Wahlkreises zu erreichen und dabei für sich selbst bzw. für die eigene Partei zu werben. Dies ist auch bei den Kandidaten angekommen. Neben <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/search/label/Facebook" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> stellen <b><a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2014/03/klassische-fehler-in-der-der.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eigene Websites</a> den zweitwichtigsten Online-Kanal für Kandidaten-Kampagnen dar</b>, so die Wahrnehmung der Kandidaten (vgl. Zittel 2014: 16). Der Großteil der Kandidaten aus NRW besaß einen Web-Auftritt, wo sie unter anderem über Aktuelles aus dem Wahlkampf und aus ihrem Wahlkreis berichteten, Informationen zu ihrer Person bereitstellten sowie über eigene politische Ziele und Ziele ihrer Partei informierten. Zittel selbst weist darauf hin, dass die Überprüfung der Annahmen anhand von Online-Kampagnen, neue Erkenntnisse hervorbringen kann:</p>
<blockquote>
<div><i>“Clearly, online media provide new opportunities for candidates to personalize their campaigns. Focusing on these new media contexts thus allows testing for the robustness of established theories on the electoral sources of campaign behavior” (Zittel 2014: 3).</i></div>
</blockquote>
<p>In der vorliegenden Untersuchung wurden die Individualisierungsthese und die Erklärungskraft wahlsystemischer Faktoren [1], erstmalig anhand der Gestaltung und der Inhalte der Kampagnen-Websites von Wahlkreiskandidaten mit Hilfe einer Inhaltsanalyse getestet. Dafür wurde ein Instrument zur systematischen Analyse der Websites entwickelt.</p>
<h3>Operationalisierung und Kriterien zur Untersuchung der Websites</h3>
<p><figure id="attachment_142232" aria-describedby="caption-attachment-142232" style="width: 447px" class="wp-caption alignright"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Webseite-Carsten-Linnemann.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-142232 " alt="Webseite Carsten Linnemann" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Webseite-Carsten-Linnemann.jpg" width="447" height="310" /></a><figcaption id="caption-attachment-142232" class="wp-caption-text">Carsten Linnemann (CDU, li.) erhielt 2013 die meisten Erstimmen in NRW (59,1%)</figcaption></figure><br />
In der Literatur ist es üblich, die Gewinnchance anhand des Stimmenabstands bei vergangenen Wahlen zu messen (Zittel/Gschwend 2007: 298). Wenn der Stimmenabstand in der Vergangenheit gering war, wird die Gewinnchance als hoch eingeschätzt. Dabei wird ein Stimmenabstand (bezogen auf das Erststimmen-Ergebnis) von 10 Prozent zwischen Erstplatziertem und Zweitplatziertem gerechnet (vgl. auch Turner 1953; Schmitt/Wüst 2004). Kandidaten in Wahlkreisen mit mehr als 10 Prozent Stimmenabstand besitzen in diesem Sinne schlechte Gewinnchancen. Ein Problem stellen dabei Kandidaten dar, die neu antreten und für die daher kein Ergebnis bei der letzten Wahl vorliegt. Es ist jedoch plausibel anzunehmen, dass Kandidaten die neu antreten, sich an dem Stimmenergebnis des Vorgängers orientieren. <b> </b><br />
Insgesamt wurden mit Rückgriff auf bestehende inhaltsanalytische Untersuchungen von Kampagnen-Websites (Gibson/Ward 2000; Gulati/Williams 2007; Hermans/Vergeer 2013) je 18 Indikatoren bzw. Kategorien für die individualisierte und für die parteizentrierte Strategie speziell für die Untersuchung von Kandidaten-Websites erarbeitet. Es wurde darauf geachtet, dass die Kategorien sowohl den Inhalt, als auch die Form der Websites ansprechen. Mit Blick auf die bisherigen Studien wurden die einzelnen Kategorien mit den Oberbegriffen Werbung, Information, Positionierung, Vernetzung, Mittelbeschaffung und Mobilisierung zusammengefasst.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Grafik-Individualisierte-vs.-Parteizentrierte-Strategie.jpg"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-142228" alt="Grafik Individualisierte vs. Parteizentrierte Strategie" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Grafik-Individualisierte-vs.-Parteizentrierte-Strategie.jpg" width="607" height="532" /></a><br />
Beispielsweise sollte untersucht werden, ob sich die auf der Website präsentierten Wahlkampfthemen von den Kernthemen der Partei unterscheiden. <b>Denn es liegt die Annahme vor, dass Kandidaten mit einer individualisierten Strategie auf parteiunabhängige Themen setzen</b>. Für die Partei liegt im Hinblick auf die Themen der nationalen Kampagne eine klare Wahlkampfstrategie vor, die im Parteiprogramm und auch auf der Website der Partei festgehalten wird. Kandidaten haben die Möglichkeit in ihren lokalen Kampagnen spezielle Problembereiche, die z. B. im Wahlkreis zu verorten, hervorzuheben. Die analytische Herausforderung bestand darin, parteiabhängige und parteiunabhängige Themen voneinander abzugrenzen, da Kandidaten die Themen der Partei häufig einfach in den lokalen Kontext ihrer Wahlkreise ‚übersetzen‘ (vgl. Karlsen/Skogerbø 2013). Daher wurde die Präsentation der Wahlkampfthemen sowohl im Hinblick auf die sprachliche Darstellung, als auch auf die Inhalte [3] selbst, untersucht. Mithilfe der Daten konnten pro Partei die fünf wichtigsten Positionen bzw. Themen im Bundestagswahlkampf 2013 bestimmt werden.<br />
Es wurden alle Kandidaten der im Bundestag <a href="https://pluragraph.de/categories/parteien/combined_with/nordrhein-westfalen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vertretenen Parteien (mit FDP) in NRW</a> berücksichtigt. Die Inhaltsanalyse umfasst alle Kandidaten mit Web-Auftritt im Rahmen der Bundestagswahl 2013 (N=231).<b> Damit besaßen 72,4 Prozent der insgesamt 319 in NRW angetretenen Kandidaten eine eigene Kampagnen-Website.</b></p>
<h3>Gewinnchance erklärt Unterschiede zwischen den Web-Auftritten</h3>
<p>Es sind zwar Standards erkennbar, die sich z. B. im Aufbau der Websites zeigen und u. a. mit der Gegnerbeobachtung und den Angeboten der Parteien (Baukastensysteme für Kampagnen-Websites) erklärt werden können. <b>Trotzdem lassen sich deutliche Unterschiede im Hinblick auf die Gestalt und Inhalte der Websites erkennen</b>. Einige Kandidaten stellen ihre Partei und deren Kernthemen im Wahlkampf in den Vordergrund, andere legen den Fokus auf die eigene Person und entwickeln eigene Themen, Positionen und Ziele. Es existieren <a href="http://www.marco-buelow.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Web-Auftritte bei denen ganz auf ein Logo der Partei verzichtet</a> wird, sodass kaum noch ersichtlich ist, welcher Partei der Kandidat angehört. Die Unterschiede deuten auf verschiedene strategische Ausrichtungen hin.<br />
<figure id="attachment_142227" aria-describedby="caption-attachment-142227" style="width: 623px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Webseite-Marco-Bülow.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-142227" alt="Webseite Marco Bülow" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Webseite-Marco-Bülow.jpg" width="623" height="252" /></a><figcaption id="caption-attachment-142227" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Beispiel für Website ohne Parteilogo: Marco Bülow (SPD), MdB</figcaption></figure><br />
Um diese Unterschiede zu erklären, wurden die forschungsleitenden Hypothesen anhand von multivariaten Analysen getestet. Da es für die Wahlkampfstrategien auf Kandidaten-Websites bisher nur erste theoretische Ansätze gibt, wurden drei Dimensionen individualisierter und parteizentrierter Strategien identifiziert: <i>Werbung</i>, <i>Information</i> und <i>Positionierung</i>. Auf Basis der je drei Indizes wurden Differenzwerte als abhängige Variablen gebildet. Im nächsten Schritt konnte der positive und hoch signifikante Zusammenhang zwischen einer guten Gewinnchance im Wahlkreis und dem Wahlkampfstil auf der Website im Hinblick auf die Dimensionen Werbung (β = .33; p &lt; .001), Information (β = .27; p &lt; .001) und Positionierung (β = .44; p &lt; .001) nachgewiesen werden. Anhand der Gewinnchance können 10 Prozent der Varianz der individualisierten Werbung, 7 Prozent der individualisierten Information und 19 Prozent der individualisierten Positionierung aufgeklärt werden. Somit bestätigte sich der theoretisch vermutete Effekt bei der Analyse der Web-Auftritte. <b>Der Grad der Individualisierung auf der persönlichen Kampagnen-Website erweist sich bei denjenigen Kandidaten als stärker, die auch eine realistische Chance besitzen das Direktmandat im Wahlkreis zu gewinnen.</b><br />
<figure id="attachment_142229" aria-describedby="caption-attachment-142229" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Grafik-individualisierte-vs.-parteizentrierte-Wahlkampfstrategien-N231.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-142229" alt="Grafik individualisierte vs. parteizentrierte Wahlkampfstrategien, N=231" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Grafik-individualisierte-vs.-parteizentrierte-Wahlkampfstrategien-N231.jpg" width="630" height="364" /></a><figcaption id="caption-attachment-142229" class="wp-caption-text">Abbildung 2: individualisierte vs. parteizentrierte Wahlkampfstrategien, N=231</figcaption></figure></p>
<h3>Diskussion und Ausblick</h3>
<p>Das Ziel der Untersuchung war es, Indikatoren für die Analyse individualisierter vs. partei-zentrierter Wahlkampfstrategien zu entwickeln und weiterhin die Erklärungskraft wahlsystemischer Anreize zu testen. Die multivariaten Analysen deuten darauf hin, dass die unterschiedlichen Wahlkampfstile von wahlsystemischen Anreizen beeinflusst werden. Neben der Gewinnchance wurden weiterhin die Mandatsinhaberschaft und ein sicherer bzw. unsicherer Listenplatz als unabhängige Variablen getestet. <b>Der relativ stärkste Effekt geht von einer guten Gewinnchance im Wahlkreis auf individualisierte Wahlkampfstrategien aus.</b><br />
Betrachtet man die drei Dimensionen näher, wird deutlich, dass die Kampagnen der Kandidaten am stärksten im Hinblick auf die Positionierung, bestehend aus den Kategorien Ziele, Themen und Positionen des Kandidaten bzw. der Partei, variieren. Eine mögliche Begründung dafür ist, dass es hinsichtlich der Verwendung von werbenden Elementen wie Fotos, Logos und Slogans sowie hinsichtlich der Bereitstellung von Informationen bereits gewisse Standards gibt, an denen sich die Kandidaten ausrichten. Es ist heute selbstverständlich, ein Foto des Kandidaten an bestimmten Stellen auf der Website zu platzieren oder in gewissem Ausmaß Informationen zur Person des Kandidaten bereitzustellen. Größere Unterschiede herrschen hinsichtlich der politischen Positionierung der Kandidaten bzw. der Parteien. Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass die Entwicklung und Formulierung eigener Ziele, Themen und Positionen zeitaufwendig und daher für Kandidaten mit Kosten verbunden ist. Weiterhin gibt es hier weniger Standards und daher mehr Spielraum.<br />
Die Untersuchung weist darauf hin, dass<b> individualisierte Strategien mehr sind als nur ein Teil der Personalisierung von Wahlkampf</b>. Individualisierung tritt im Hinblick auf Websites insbesondere bei der Analyse der Ziele, Themen und Positionen der Kandidaten zu Tage. Daher lohnt es sich weiterhin neben dem äußeren Erscheinungsbild, auch die Inhalte der Kampagnen von Wahlkreiskandidaten zu untersuchen.<br />
<b><i><br />
Literatur </i></b><br />
Gibson, Rachel/Ward, Stephen (2000): A Proposed Methodology for Studying the Function and Effectiveness of Party and Candidate Web Sites. In: Social Science Computer Review, 18 (3), S. 301-319.<br />
Gulati, Girish J./Williams, Christine B. (2007): Closing the Gap, Raising the Bar: Candidate Web Site Communication in the 2006 Campaigns for Congress. In: Social Science Computer Review, 25 (4), S. 443-465.<br />
Hermans, Liesbeth/Vergeer, Maurice (2013): Personalization in e-campaigning: A cross-national comparison of personalization strategies used on candidate websites of 17 countries in EP elections 2009. In: New Media &amp; Society, 15 (1), S. 72-92.<br />
Karlsen, Rune/Skogerbø, Eli (2013): Candidate campaigning in parliamentary systems: Individualized vs. localized campaigning. In: Party Politics, S. 1-12.<br />
Norris, Pippa (2000): A virtuous circle. political communications in postindustrial soci-eties. New York: Cambridge University Press.<br />
Schmitt, Hermann/Wüst, Andreas (2004): Direktkandidaten bei der Bundestagswahl 2002: Politische Agenda und Links-Rechts-Selbsteinstufung im Vergleich zu den Wählern. In: Brettschneider, Frank/van Deth, Jan/Roller, Edeltraud (Hrsg): Bundestagswahl 2002. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 167-183.<br />
Turner, Julius (1953): Primary Elections as the Alternative to Party Competition in ‘Safe’ Districts. In: The Journal of Politics, 15, S. 197-210.<br />
Volkens, Andrea/Lehmann, Pola/Merz, Nicolas/Regel, Sven/Werner, Annika (2013): The Manifesto Data Collection. Manifesto Project (MRG/CMP/MARPOR). Version 2013a. Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).<br />
Zittel, Thomas/Gschwend, Thomas (2007): Individualisierte Wahlkämpfe im Wahlkreis – eine Analyse am Beispiel des Bundestagswahlkampfes von 2005. In: Politische Vierteljahresschrift: Zeitschrift der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft, 48 (2), S. 293-321.<br />
Zittel, Thomas/Gschwend, Thomas (2008): Individualised constituency campaigns in mixed-member electoral systems: Candidates in the 2005 German elections. In: West European Politics, 31 (5), S. 978-1003.<br />
Zittel, Thomas (2014): Do Candidates Seek Personal Votes on the Internet? Constituency Candidates in the 2013 German Federal Elections (August 9, 2014). online über SSRN: <a href="http://ssrn.com/abstract=2478180">http://ssrn.com/abstract=2478180</a><br />
&nbsp;<br />
[1] In diesem Beitrag liegt der Fokus auf der Gewinnchance, wobei in der Untersuchung weitere Faktoren untersucht wurden.<br />
[2] Social Network Service<br />
[3] Für die inhaltliche Untersuchung wurden die Ergebnisse des Manifesto-Projekts verwendet. Das Projekt basiert auf quantitativen Inhaltsanalysen der Wahlprogramme politischer Parteien in mehr als 50 Ländern für alle freien demokratischen Wahlen seit 1945.<br />
<em>Dies ist ein Crosspost von hamburger-wahlbeobachter.de. Der Artikel ist zuerst <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2014/09/einzelkampfer-oder-parteisoldat-warum.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dort </a>erschienen.</em><br />
Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/european_parliament/5451177080/in/photolist-9iGH2J-8JF2we-8JJ5AG-8JF2up-axapPH-8JJ5CQ-8JJ5nm-8JF2x8-ci8QsN-9Gz7bG-ataHoG-9iBH8B-6p1LRs-8zrNVB-6p1M4o-eJxnoH-923vTK-8NspwT-8Nspzk-ci8Qo9-bz6VGK-ataHvS-8JF2qT-8JJ5zy-atbCu7-8JF2Ev-ataHtd-8JF2Ar-9iBH2M-9iEQmh-9ZL6M5-9iBH9X-9XFof1-8JJ5wq-8JJ5xb-9ZPEXN-8JF2vk-8JJ5pE-8JJ5qN-9wnTbx-at85Nv-8D3VCB-bUkNon-e3o639-8ePYjz-8NspAZ-axd7Jo-axapXT-axd7Go-axapSp">European Parliament</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Facebook als Kampagnenwerkzeug: Online-Wahlkampf in den USA</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/facebook-als-kampagnenwerkzeug-online-wahlkampf-in-de-usa-121379/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicola Jenne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 15:06:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlkampagne]]></category>
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		<category><![CDATA[Online-Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Elizabeth Linder]]></category>
		<category><![CDATA[micro-listening]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor vier Jahren war der Einsatz von sozialen Medien wie Facebook im US-amerikanischen Wahlkampf revolutionär. Eine Online-Kampagne in diesem Ausmaß [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><a href="http://politik-digital.de/facebook-als-kampagnenwerkzeug-online-wahlkampf-in-de-usa/linder/" rel="attachment wp-att-121385"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-121385" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/linder.jpg" alt="" width="630" height="377" /></a>Vor vier Jahren war der Einsatz von sozialen Medien wie Facebook im US-amerikanischen Wahlkampf revolutionär. Eine Online-Kampagne in diesem Ausmaß hat es vor 2008 noch nicht gegeben. Vier Jahre später stellt sich die Frage, welche Rolle Facebook im diesjährigen Wahlkampf spielt. In ihrem Vortrag auf dem <a href="http://12.politcamp.org/#alle" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politcamp</a> beschäftigte sich die Facebook-Repräsentantin Elizabeth Linder am Wochenende mit dieser Frage.</p>
<p align="JUSTIFY">Elizabeth Linder, die sich bei Facebook um „Politics &amp; Government“ in Europa, dem Nahen Osten und Afrika kümmert, hat eine klare Antwort auf diese Frage: Facebook ist auch im US- Wahlkampf 2012 wichtig. Denn die Wahrscheinlichkeit, jemanden über Facebook von seiner Person oder Partei zu überzeugen, sei um 57 Prozent höher als mithilfe anderer Medien.</p>
<p align="JUSTIFY">Allerdings habe sich die Nutzung von Facebook als Kampagnenwerkzeug seit 2009 erheblich verfeinert und ausdifferenziert. Statt auf der eigenen Facebook-Seite Wahlwerbung zu betreiben, zielten Politiker heute darauf ab, die Gesellschaft Informationen für sie verbreiten zu lassen, „weil man seinen Freunden mehr vertraut“. Dieser Prozess wird &#8221;micro-listening&#8221; genannt, also Zuhören auf Mikro-Ebene. Vor allem Barack Obama nutze diese Strategie. So wolle der Amtsinhaber mit der Webseite <span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.barackobama.com/latinos">“Latinos for Obama&#8221;</a></span></span> per „micro-listening“ die Unterstützung der in den USA lebenden Latinos gewinnen. Die Wähler sollen öffentlich teilen, was sie interessiert, damit andere Leser dies auch erfahren: &#8220;making the community spreading the message for you&#8221; beschreibt Elizabeth Linder diesen Prozess.</p>
<p align="JUSTIFY">Dabei findet sich eine nicht geringe Anzahl an Politikern in der Community: So veröffentlicht beispielsweise der republikanische Vizepräsidentenkandidat Paul Ryan auf seiner Homepage Videos von anderen führenden Republikanern, um diese zu unterstützen.</p>
<p align="JUSTIFY">Neu sei auch die enge Verzahnung von Online- und Offline-Wahlkampf, erklärt Lindner. Die Wähler möchten ihre Politiker demnach nicht nur online treffen, sondern auch die Chance auf den realen Kontakt haben, wie bei einem Abendessen mit Barack Obama oder auf Bootstouren mit Mitt Romney. Der Wähler müsse selbst feststellen können, dass das Online-Ich des Politkers zum Offline-Ich passe.</p>
<p align="JUSTIFY">Um die Aufmerksamkeit der Facebook-Nutzer auf sich zu ziehen, sei es außerdem wichtig, unterschiedliche Themen aufzugreifen. Selbst in Zeiten der Wirtschaftskrise müsse der Umweltschutz weiter thematisiert werden. Und vor allem wolle der Wähler bzw. Facebook-Nutzer das Gefühl haben, dass er in die Diskussion einbezogen werde. Die Gesellschaft zu involvieren, wie es Scheich Mohammed tat, als er für die Vereinigte Arabischen Emirate die Bürger nach einer neuen Regierungs-Strategie auf Facebook suchte, ist nur ein erfolgreiches Beispiel für diese Methode.</p>
<p align="JUSTIFY">Die Bedeutung von Online-Medien gegenüber klassischen Medien sieht Linder realistisch. Letztere blieben weiterhin relevanter im Wahlkampf, glaubt die Facebook-Vertreterin.</p>
<p align="JUSTIFY">Fazit ihres erfrischend informativen Vortrags war, dass auch Facebook immer mit dem Trend gehen und sich den Gegebenheiten anpassen müsse. Denn der bestimme, was gerade wichtig und volksnah in der Politik ist: &#8221;Everything you learned today will probably be completely different in twelve months&#8221;, schloss Linder.</p>
<p align="JUSTIFY">
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		<title>Obama-Wahlkampf: „Are you in?“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone Schiedchen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 13:20:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Are you in?]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampagne]]></category>
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					<description><![CDATA[Barack Obama startet eineinhalb Jahre vor der amerikanischen Präsidentschaftswahl seinen Wahlkampf für eine zweite Amtszeit. Nach „Yes we can“ wird uns ein neuer Slogan bis November 2012 begleiten: „Are you in?“  - worauf möglichst viele amerikanische Bürger mit „I'm in“ antworten sollen. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Barack Obama startet eineinhalb Jahre vor der amerikanischen Präsidentschaftswahl seinen Wahlkampf für eine zweite Amtszeit. Nach „Yes we can“ wird uns ein neuer Slogan bis November 2012 begleiten: „Are you in?“  &#8211; worauf möglichst viele amerikanische Bürger mit „I&#8217;m in“ antworten sollen. </p>
<p>
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</p>
<p>
<a href="http://www.barackobama.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/are_you_in_0.jpg" align="left" height="104" width="109" /></a>Zum Auftakt der Aktion wurde ein <a href="http://www.barackobama.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a>  auf Obamas Homepage  veröffentlicht. Die Kampagnenmacher lassen verlauten, dass der Wahlkampf zunächst klein online wie offline starten und sich bis zur Wahl etwas Neues daraus entwickeln soll. Dabei sollen die Erfahrungen und Überlegungen der vergangenen Jahre berücksichtigt werden, weshalb Kommentare sehr willkommen sind. Obamas Wahlkampfteam schlägt hier den Ton des Graswurzel-Wahlkampfs von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GtREqAmLsoA&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noopener noreferrer">2008</a> an, als man mit der direkten Ansprache und Mobilisierung der US-Bürger bereits überaus erfolgreich war.
</p>
<p>
Auch <a href="http://www.facebook.com/apps/application.php?id=111399285589490#!/barackobama" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> ist der Präsident wieder aktiv. Seit Bekanntgabe des Kampangnenstarts am heutigen Montag drückten innerhalb der ersten Stunde bereits über 17.000 Menschen den &#8216;Gefällt mir&#8217;-Button und verfassten knapp 3.000 Kommentare.<br />
Wie sich die Kampagne entwickelt, wird politik-digital.de in den kommenden Monaten weiter verfolgen.</p>
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		<title>Mit dem Zweiten sieht man Brender</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 09:31:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[WebWahlWoche]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/webwahlwoche_kl_0.jpg" alt="WebWahlWoche, Folge 3" title="WebWahlWoche, Folge 3" width="150" align="left" height="115" />Medien haken den Wahlkampf ab, CDU überrascht nicht mit erstem Wahlspot: Wir blicken zu jedem Wochenende im Schnelldurchlauf zurück auf die letzten sieben Tage Webwahlkampf.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/webwahlwoche_kl_0.jpg" alt="WebWahlWoche, Folge 3" title="WebWahlWoche, Folge 3" width="150" align="left" height="115" />Medien haken den Wahlkampf ab, CDU überrascht nicht mit erstem Wahlspot: Wir blicken zu jedem Wochenende im Schnelldurchlauf zurück auf die letzten sieben Tage Webwahlkampf.<!--break--></p>
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<p>
„Der respektloseste Wahlkampf der Republik“: Diese Schlagzeile prangte tagelang auf den Bildschirmen Tausender Studenten, prominent auf der Startseite von StudiVZ.
</p>
<p>
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=-tmlhtoAB7o&amp;feature=channel_page" target="_blank" title="Kommentar Nikolaus Brender (ZDF)" rel="noopener noreferrer">Wer darauf klickte</a>, den erwartete eine verbitterte Abrechnung des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender mit dem diesjährigen „Nichtwahlkampf“ in eineinhalb Minuten. Und der ZDF-Mann steht nicht alleine da: Während <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,645029,00.html" target="_blank" title="Reinhard Mohr / Spiegel Online" rel="noopener noreferrer">Reinhard Mohr</a> auf Spiegel Online fragt, wo es denn bitte zum Wahlkampf geht, ist der Fall für <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/907/485335/text/" target="_blank" title="Hans-Jürgen Jakobs / sueddeutsche.de" rel="noopener noreferrer">Hans-Jürgen Jakobs</a> von sueddeutsche.de klar: „Das Ergebnis ist, dass der Wahlkampf 2009 einfach ausfällt.“<br />
Wen wundert es da schon, dass die Thüringer Jugendlichen laut Netzeitung Politik ungefähr <a href="http://www.netzeitung.de/politik/1444319.html" target="_blank" title="netzeitung.de" rel="noopener noreferrer">so attraktiv finden wie Akne oder Volksmusik</a>.</p>
<p>Wahlkampf also ad acta gelegt, alles aus und vorbei? </p>
<p>Nicht ganz: Mit einem jetzt veröffentlichten emotionalen Zeitzeugenbericht, der findig<a href="http://www.youtube.com/watch?v=KIfFV6yktG4&amp;eurl=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fuser%2Fcdutv&amp;feature=player_profilepage" target="_blank" title="CDU-Wahlkampfvideo: &quot;Erfahrung&quot;" rel="noopener noreferrer"> als Wahlkampfvideo getarnt</a> ist, bekräftigt die Union zumindest ihr Vorhaben, bloß keine heißen Themen oder gar Zukunftspläne auftischen zu wollen. Die SPD versucht sich in der hohen Kunst politischer Stand Up-Comedy – und hofft auf Lacher bei der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qmLWtezfHSg&amp;eurl=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fuser%2FSPDvision&amp;feature=player_profilepage" target="_blank" title="SPD: Vier am Fenster (4)" rel="noopener noreferrer">vierten Folge ihrer Internet-Sketch-Reihe</a>. Immerhin die Grünen wagen Programmatik und funken einen kernigen Appell (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hy5mxoT2PoQ&amp;eurl=http%3A%2F%2Fwww.gruene.de%2Feinzelansicht%2Fartikel%2Fkasinokapitalismus-reloaded.html&amp;feature=player_embedded" target="_blank" title="Grüne: &quot;Kasinokapitalismus reloaded&quot;" rel="noopener noreferrer">„Kasinokapitalismus reloaded“</a>) ihres Vorsitzenden Trittin ins Web.</p>
<p>Selbst um die Piraten ist es ruhig geworden. Immerhin gibt’s eine <a href="http://klarmachen-zum-aendern.de/" target="_blank" title="klarmachen-zum-aendern.de" rel="noopener noreferrer">brandneue Wahlkampfplattform</a>, die sich mehr als Insider-Spielzeug denn als Wahlkampf-Wunderwaffe entpuppt. </p>
<p>Der Preis für den Wahlaufruf der Woche geht diese Woche übrigens an <a href="http://www.youtube.com/watch?v=W96c9uVlhlE&amp;eurl=http%3A%2F%2Fwww.studivz.net%2Fwahlzentrale&amp;feature=player_embedded" target="_blank" title="Blumentopf Wahlwerbespot" rel="noopener noreferrer">die Rapper von Blumentopf</a>, die dem Wattewahlkampf wenigstens musikalisch Paroli bieten.</p>
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		<title>Hippe Clips mit VIPs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 15:27:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>
		<category><![CDATA[WebWahlWoche]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Internetwahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/webwahlwoche_kl_0.jpg" alt="WebWahlWoche" title="WebWahlWoche" align="left" height="129" width="168" />Wahlinitiativen gegen das Sommerloch, Familienministerin  abgefilmt und Weggeh-Tipps für (nicht) politikinteressierte Hauptstadtbesucher. Wir blicken jedes Wochenende im Schnelldurchlauf zurück auf die letzten sieben Tage Webwahlkampf.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/webwahlwoche_kl_0.jpg" alt="WebWahlWoche" title="WebWahlWoche" align="left" height="129" width="168" />Wahlinitiativen gegen das Sommerloch, Familienministerin  abgefilmt und Weggeh-Tipps für (nicht) politikinteressierte Hauptstadtbesucher. Wir blicken jedes Wochenende im Schnelldurchlauf zurück auf die letzten sieben Tage Webwahlkampf.<!--break--></p>
<p>
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<b>Suche nach der verlorenen Zielgruppe</b>
</p>
<p>
Dutzende Wahlplattformen im sozialen Web, Fernsehaufrufe und prominente Radiospots: Medien und Stars versuchen mehr oder weniger verbissen, die sommerliche Wahlkampf-Lethargie auf der politischen Bühne zu kompensieren. An diesem Samstag (22.8.) steigt der Medienriese ProSiebenSat1 <a href="http://www.ichgehe2009.de/gw.html" target="_blank" title="Ich gehe 2009" rel="noopener noreferrer">mit eigenen Promiclips</a> in den laufenden Wettbewerb um den besten Wahlaufruf ein, Entertainer <a href="http://tvtotal.prosieben.de/tvtotal/infos/news/05321.html" target="_blank" title="TV Total" rel="noopener noreferrer">Stefan Raab</a> lädt am Vorabend der Wahl zum Politikplausch. Auf Seiten der Öffentlich-Rechtlichen rüstet die ARD mit <a href="http://www.tagesschau.de/wahl/" target="_blank" title="wahl.tagesschau.de " rel="noopener noreferrer">neuem Wahlportal</a> online auf. Ja, und auch politik-digital.de hat <a href="http://www.gehnichthin.de" target="_blank" title="www.gehnichthin.de" rel="noopener noreferrer">da doch was gemacht.</a>
</p>
<p>
Trotz zahlreicher Netzplattformen und kreativer Mobilisierungsideen: Laut einer <a href="http://www.presseportal.de/pm/6329/1459730/gruner_jahr_stern" target="_blank" title="Stern-Umfrage" rel="noopener noreferrer">aktuellen Stern-Umfrage </a>herrscht vor allem in der telemedialen Kernzielgruppe der 19 &#8211; 29jährigen Ahnungsglosigkeit – 72 Prozent der Schüler und Studenten wissen nicht, wann Wahl ist. Und das, obwohl das Internet inzwischen <a href="http://www.bitkom.org/60756_60749.aspx" target="_blank" title="Zur Bitkom-Umfrage" rel="noopener noreferrer">Informationsquelle Nummer eins</a> für junge Menschen ist.
</p>
<p>
<b>Mitgeschnitten</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=PCt1DI5dBTI" target="_blank" title="Youtube: Wahlkampfrede Ursula von der Leyen" rel="noopener noreferrer">Das Video einer Wahlkampfrede</a> Ursula von der Leyens im saarländischen Sulzbach ruft in der Netzcommunity scharfe Kritik an der Familienministerin hervor. Der Fall veranschaulicht vor allem die unterschiedliche Wahrnehmung von Blogosphäre und traditionellen Medien. Während insbesondere Duktus und Wortwahl der Ministerin im Internet heftig kritisiert werden, rühmt die <a href="http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/sulzbachtal/aktuell/Sulzbach-Aula-Ursula-von-der-Leyen;art26718,3002111" target="_blank" title="Saarbrücker Zeitung" rel="noopener noreferrer">Onlineausgabe der „Saarbrücker Zeitung“</a> in verblüffender Einseitigkeit den Wahlkampfauftritt einer „sympathischen Revolutionärin“. Und der Mitschnitt zeigt auch, dass man selbst im tiefsten Westen nicht unbeobachtet wahlkämpft.
</p>
<p>
<b>Shoot-Out in Berlin</b>
</p>
<p>
Einmal mit der Kanzlerin vor der Kamera stehen &#8211; diesen langersehnten Wunsch vieler Unterstützer erfüllt das <a href="http://www.team2009.de/" target="_blank" title="teAM 2009" rel="noopener noreferrer">teAM 2009</a> der Christdemokraten an diesem Sonntag (23.8.). Eine Wählermobilisierungsaktion der besonderen Art findet am kommenden Dienstag (25.8.) im Herzen Berlins statt. Die Macher der SPD-finanzierten <a href="http://waehlengehen.wordpress.com/" target="_blank" title="waehlengehen.wordpress.com" rel="noopener noreferrer">„größten Wahlkampagne der Welt“</a> rufen jeden Interessierten auf, mit leeren weißen Plakaten und Transparenten bei der inszenierten Demo mitzumachen. Das Video könne dann nachträglich personalisiert werden und seinen viralen Weg durchs Netz finden – und dabei hoffentlich ganz viele Schüler und Studenten erreichen. Wahlwerbung für die SPD solle dabei aber nicht gemacht werden, betonen die Initiatoren von der SPD.
</p>
<p>
Wer in einem Video dabeisein möchte, aber wie so viele keine Lust auf Politik hat, dem hilft die das Berliner Pop-Duo 2raumwohnung: Inga Humpe und Tommi Eckart suchen keine Wahlkampfjunkies, sondern Tanzbegeisterte <a href="http://www.heimatmedien.de/2raumwohnung/" target="_blank" title="2raumwohnung" rel="noopener noreferrer">für den öffentlichen Dreh</a> ihrer neuen Single.</p>
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		<item>
		<title>Gewohnt Grün</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gewohnt-gruen-4444/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Roleff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 17:57:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Grünen haben den Startschuss für ihren Bundestagswahlkampf abgegeben. Zentrale Forderung: Eine Million neue Jobs für Deutschland. Ansonsten sind die alten Themen die neuen Themen. Auch mit Bezug auf das Internet bleibt die Partei sich treu: Mitmachen erwünscht.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grünen haben den Startschuss für ihren Bundestagswahlkampf abgegeben. Zentrale Forderung: Eine Million neue Jobs für Deutschland. Ansonsten sind die alten Themen die neuen Themen. Auch mit Bezug auf das Internet bleibt die Partei sich treu: Mitmachen erwünscht.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Eine Million neue Jobs für Deutschland &#8211; mit dieser plakativen Forderung eröffneten die Bündnis 90/Die Grünen offiziell ihren Bundestagswahlkampf. Diese Jobs könnten aus einer Umstellung auf eine grüne Marktwirtschaft resultieren. „Aus der Krise hilft nur grün!“ Das zumindest versprachen die beiden grünen Spitzenkandidaten Renate Künast und Jürgen Trittin auf der Pressekonferenz in Berlin. Ansonsten bleiben die Kernthemen wie gehabt: Klimaschutz, Bildung, soziale Gerechtigkeit.
</p>
<p>
<b>Bewährte Online-Tools</b>
</p>
<p>
Und auch was die Wahlkampfführung betrifft, bleibt die Graswurzel-Partei sich treu. Mitmachen ausdrücklich gewünscht – vor allen Dingen im Netz. Dabei mischen sich alte Features aus dem Europawahlkampf mit interessanten Neuerungen. Frisch dabei: „Hier fehlt noch grün“, ein Portal, auf dem Bürger auf lokale und regionale Probleme hinweisen und auf grüne Unterstützung setzen können. „Themenorientierte Mobilisierung“ labelte Wahlkampfmanagerin Steffi Lemke diese Art der Wahlhilfe gegenüber politik-digital.de. Auch neu ist das erste grüne Casting im Web: Wer will, kann sich mit einem <a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/wir-suchen-dich.html?tx_ttnews[backPid]=6&amp;cHash=caf958fdc1" target="_blank" title="Du drehst das" rel="noopener noreferrer">Videoclip für den TV-Spot zur Bundestagswahl</a> bewerben. 
</p>
<p>
Vorwiegend wiedersehen wird der User allerdings bereits bekannte Web-Formate aus dem Europawahlkampf. Anstatt Geld zu spenden können Unterstützer zum Beispiel <a href="/gruene-wahlkampf-wahlplakate" title="Fundraising auf die grüne Art">direkt Grossflächenplakate</a> buchen. Laut Lemke sind bereits 600 solcher Plakate in Auftrag gegeben. Weiterhin bestehen bleibt auch das Mitmach-Netzwerk „Meine Kampagne“ sowie das Wahlkampffinale „<a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/drei-tage-wach.html" title="Drei Tage wach" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Drei Tage wach</a>“, bei dem sich Vertreter der Grünen den Usern 72 Stunden lang für Fragen online zur Verfügung stellen. 
</p>
<p>
<b>Im grünen Minutentakt</b>
</p>
<p>
Auch die „<a href="http://tools.gruene.de/gruene-minute/public/datum/" title="Deine grüne Minute" target="_blank" rel="noopener noreferrer">grüne Minute</a>“ wird es wieder geben. Dabei kann man Patenschaften für Wahlkampfminuten abschließen. In dieser Minute soll der Unterstützer dann jemanden anrufen, eine SMS schreiben oder das Wahlkampfvideo weiterleiten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 17)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-17-4323/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 15:16:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[E-Voting]]></category>
		<category><![CDATA[Internetwahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH-Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[CDU fordert Fesseln für Videoportale, Indien startet kuriose E-Voting-Wahl, Facebook-Mitglieder können über Nutzungsbestimmungen abstimmen: Die Linkliste informiert über aktuelle Meldungen aus Internet und Politik.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>CDU fordert Fesseln für Videoportale, Indien startet kuriose E-Voting-Wahl, Facebook-Mitglieder können über Nutzungsbestimmungen abstimmen: Die Linkliste informiert über aktuelle Meldungen aus Internet und Politik.<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.zeit.de/online/2009/17/youtube-junge-union" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU-Nachwuchs will Videoportale einschränken</a>
</p>
<p>
Laut Zeit online verlangt die Jugendorganisation der CDU „Fesseln für Videoportale&quot;, da diese zu viel gewalttätige Filme verbreiten. Die Junge Union (JU) fordere eine stärkere Überwachung und Zugangsbeschränkungen der einzelnen Portale. Dies solle beispielsweise über Ausweiskontrollen realisiert werden. Die JU will ihren Antrag auf dem Landesparteitag der NRW-CDU am 9. Mai 2009 zum Vortrag bringen. </p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1602616/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ÖH-Wahl: E-Voting-Systeme startklar</a>
</p>
<p>
Im umstrittenen E-Voting-Verfahren zur Wahl der österreichischen HochschülerInnenschaft seien die rechtlichen Vorrausetzungen nun erfüllt und das Internetportal eröffnet, so futurezone. In einer Veranstaltung am Mittwoch, 22. April 2009, informierten Vertreter des Wissenschaftsministerium über die Einzelheiten.</p>
<p><a href="http://www.demokratie-stärken-für-vielfalt.de/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aachen will Demokratie im Internet stärken</a>
</p>
<p>
Die Stadt Aachen startete im März 2009 das Projekt „Demokratie stärken&quot;. In diesem Rahmen können Interessierte alle Infos rund um das Thema auf der Webseite demokratie-stärken-für-vielfalt.de einsehen. Vernetzung, Fortbildungen und Informationsveranstaltungen sollen das Engagement gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit stützen.</p>
<p><a href="http://www.ostsee-zeitung.de/online-extras_zusatzinfo.phtml?SID=95c210b74fd6f0e6373ca7f0f5444482&amp;Param=DB-Beitrag&amp;ID=1264321" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommerns wirbt online</a>
</p>
<p>
Um mehr junge Leute für die Kommunalwahlen am 7. Juni 2009 in Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern, startete der Landesjugendring das <a href="http://www.null7null6null9.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Mashup-Project 0 7 0 6 0 9&quot;</a>. Fünf kurze, witzige Profifilme zum Thema Demokratie und Wahlen können hier neu bearbeitet, geschnitten und an Freunde verschickt werden. </p>
<p><a href="http://www.80plus1.org/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">In 80 Tagen virtuell um die Welt</a>
</p>
<p>
Wem eine Reise in die Welt oder ins All zu viel Geld oder Zeit kostet, dem bietet das Projekt „80+1&quot; der digitalen Kunst- und Medienplattform Ars Electronica und der Kulturhauptstadt Linz09 in Kooperation mit dem Unternehmen Voestalpine eine gute Alternative. Virtuell soll es Internetnutzern ab dem 17. Juni 2009 möglich werden, entfernte Orte zu erforschen und mit fremden Kulturen zu kommunizieren. Mit einem Schiff startet man von der Basisstation auf dem Linzer Hauptplatz und kann jede Woche eine neue Station kennenlernen.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/wams_print/article3581207/Das-Wunder-der-Wahl.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Voting auf Indisch</a>
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Rund 714 Millionen Wähler werden in diesem Jahr an der Wahl zum nationalen Parlament in Indien teilnehmen. Diese wird mittels elektronischer Wahlgeräte durchgeführt. Welche kuriosen Begleiterscheinungen diese Wahl mit sich bringt und warum sie einem Wunder gleich kommt, schildert der ehemalige stellvertretende Generalsekretär der Vereinten Nationen, Shashi Tharoor.</p>
<p><a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1237370917706">Facebook-Mitglieder können über Datenschutz abstimmen</a>
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Das US-amerikanische Unternehmen Facebook hat seine Mitglieder bis zum heutigen 23. April 2009 über eine alte und eine überarbeitete Fassung der Nutzungsregeln abstimmen lassen. Vorraussetzung für die Akzeptanz des Ergebnisses sei eine mindestens dreißigprozentige Teilnahme aller aktiven Nutzer. Die hauptsächliche Streitfrage dreht sich um die „unwiderrufliche und zeitlich begrenzte Nutzung der Daten&quot;, die sich Facebook im Februar sichern wollte. Dies hatte <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4039784,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Massenproteste ausgelöst</a>.
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<a href="http://www.heise.de/newsticker/Gehoerloser-verlangt-barrierefreies-ORF-Webangebot--/meldung/136584" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gehörlosenverband fordert Barrierefreiheit auf ORF-Webseite</a>
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Der österreichische Gehörlosenverband (ÖGLB) hat nun gegen den Österreichischen Rundfunk ORF Klage eingereicht weil er das Behindertengleichstellungsgesetz verletzt sieht. Generalsekretär Lukas Huber fordert Barrierefreiheit für die Webseite der Rundfunkanstalt. Für Gehörlose und Schwerhörige seien vor allem die Videoangebote nicht nutzbar, da Untertitel oder Gebärdensprach-Übersetzungen fehlen.</p>
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		<title>Eine Website macht noch keine Wahlkampagne</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/eine-website-macht-noch-keine-wahlkampagne-4274/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 10:57:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampagne]]></category>
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					<description><![CDATA[Unlängst titelte DIE WELT: Der Wahlkampf im Netz ist eröffnet. Aufhänger dafür war der Relaunch der <a href="http://cdu.de/" target="_blank" title="cdu.de" rel="noopener noreferrer">CDU-Website</a> mit der Einbindung etablierter Social Media-Komponenten. Doch gilt damit tatsächlich der Wahlkampf im Internet als eröffnet?
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unlängst titelte DIE WELT: Der Wahlkampf im Netz ist eröffnet. Aufhänger dafür war der Relaunch der <a href="http://cdu.de/" target="_blank" title="cdu.de" rel="noopener noreferrer">CDU-Website</a> mit der Einbindung etablierter Social Media-Komponenten. Doch gilt damit tatsächlich der Wahlkampf im Internet als eröffnet?</p>
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Zu einem sinnvollen Online-Wahlkampf gehört ein wenig mehr als eine neue Website, die zwar mit einiger Medienresonanz gefeiert, aber danach wieder nur sporadisch besucht wird. Wer im Online-Wahlkampf erfolgreich sein will, muss eine ständige Kampagne führen &#8211; er muss um Aufmerksamkeit im Netz kämpfen.
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<b>Marketing ist auch im Netz essentiell</b>
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Konkret bedeutet dies, dass virale Effekte und Marketingmöglichkeiten im Netz konsequent genutzt werden müssen. Wer als Partei in jeder kleinen Stadt Plakate aufhängt, kann es sich heute nicht mehr leisten, eine Website zu schalten und dann keine weitere Werbung dafür zu machen. Diese Werbung ist es doch, was die eigentliche Kampagne ausmacht.
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Davon ist allerdings bisher bei den meisten Parteien nicht viel zu sehen. Damit wird einmal mehr deutlich, dass die Begriffe Online-Kampagne und Internet-Wahlkampf oftmals nicht völlig durchdrungen, sondern vielfach sogar falsch verstanden werden.
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<b>Eine Website allein ist keine Kampagne</b>
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Nicht die Website an sich zählt, sondern die Nutzung dieser durch Nutzer. Gerade bei neu geschaffenen Communities bedarf es einen erheblichen Marketing-Aufwand, die kritische Masse an Usern zu erreichen. Denn Ziel muss es sein, eine lebendige Community zu schaffen, die dann tatsächlich auch positiv zum Wahlkampfverlauf beiträgt. Dann erst verdient der Auftritt einer Partei im Netz das Label „Kampagne“.</p>
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		<title>Böhning online, Ströbele offline</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Roleff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 18:41:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Lobo]]></category>
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					<description><![CDATA[Für den Bundestagswahlkampf im hart umkämpften Berliner Wahlkreis 84 (Friedrichshain - Kreuzberg) rüstet sich der SPD-Kandidat Björn Böhning mit Twitter, Facebook &#38; Co. für die Schlacht um Wählerstimmen. Und holt sich mit dem Web-Berater Sascha Lobo prominenten Beistand gegen den Amtsinhaber und bekennenden Offliner Hans-Christian Ströbele ins Boot. politik-digital.de sprach mit Böhning über seine digitale Wahlkampfstrategie.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für den Bundestagswahlkampf im hart umkämpften Berliner Wahlkreis 84 (Friedrichshain &#8211; Kreuzberg) rüstet sich der SPD-Kandidat Björn Böhning mit Twitter, Facebook &amp; Co. für die Schlacht um Wählerstimmen. Und holt sich mit dem Web-Berater Sascha Lobo prominenten Beistand gegen den Amtsinhaber und bekennenden Offliner Hans-Christian Ströbele ins Boot. politik-digital.de sprach mit Böhning über seine digitale Wahlkampfstrategie.</p>
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Björn Böhning, Ex-Juso-Chef und Vorsitzender des <a href="http://www.forum-dl21.de/" title="www.forum-dl21.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forums Demokratische Linke 21</a> hat sich viel vorgenommen für den Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009. Im Berliner Wahlkreis 84 (Friedrichshain, Kreuzberg und Prenzlauer Berg Ost) will er dem grünen Urgestein <a href="http://www.stroebele-online.de/" title="www.stroebele-online.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hans-Christian Ströbele</a> das Direktmandat streitig machen. Und als junger Wilder setzt er stark auf die Hilfe der digitalen Netzwerke.
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/bboehning_0.jpg" title="Quelle: Forum DL 21" alt="Björn Böhning" align="left" vspace="5" width="228" height="189" hspace="5" />„Wir wollen Offenheit und Dialog im Wahlkampf und auch darüber hinaus fördern“, erklärt Böhning seine Strategie. Und dabei bedient er sich der ganzen Palette der Web-2.0-Community. Böhning bloggt, verschickt Kurzmitteilungen über Twitter, lädt Video-Statements bei Youtube hoch und unterstützt eine <a href="http://www.flickr.com/photos/35085269@N05/sets/72157613508784822/" title="Mehdorn muss weg Kampagne" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr Foto-Kampagne gegen Bahn-Chef Mehdorn</a>.
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<b>Echter Wahlkampf findet auf der Straße statt</b>
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Wenn es nur um den E-Wahlkampf gehen würde, hätte Böhning das Direktmandat schon sicher in der Tasche. „Ströbele ist ein Offline-Kandidat“, beurteilt der Ex-Juso-Chef seinen größten Konkurrenten. Aber dafür hat der Grünen-Politker einen guten Draht zu seinem Wahlkreis. „Und der reale Wahlkampf findet auf der Straße statt“, gibt Böhning zu. „Das Internet kann das Gespräch mit dem Wähler nur unterstützen, nicht ersetzen.“
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Auf seine Mutterpartei, die SPD, kann Böhning bei seiner eCampaign nur bedingt zählen. „Ich habe mich ganz bewusst für einen eigenständigen Wahlkampf entschieden“, erklärt er seine Aktivitäten in den digitalen Netzwerken. Und das hat auch einen Grund: In Böhnings Augen ist die SPD in vielen Bereichen des eCampaigning noch nicht weit genug entwickelt, besonders im Umgang mit den jungen Onlinern. „Die junge Zielgruppe wurde oft sträflich vernachlässigt“, so Böhning.
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<b>Sascha Lobo als Web-Berater</b>
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Für sein Wahlkampfteam hat der SPD-Kandidat sich Unterstützung aus der Berliner Blogger-Community geholt, unter anderen<img decoding="async" src="/" vspace="0" hspace="5" /> <a href="http://saschalobo.com/" title="saschalobo.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sascha Lobo</a>, &quot;hauptberuflicher Blogger und Micro-Blogger&quot; (Lobo über Lobo). Mit diesem Unterstützerteam erhofft sich Böhning, seine politischen Inhalte glaubhaft transportieren zu können. Dafür nimmt er auch gerne „kreative Unordnung“ auf seiner <a href="http://bjoern-boehning.de/" title="bjoern-boehning.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> in Kauf. „Jeder darf sagen, was er will. Außer Nazidreck blocken wir nichts,“ erklärt er das Grundprinzip seiner Seite.
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Was noch fehlt in Böhnings Kampagne ist ein knackiger Slogan. Könnte da Barack Obamas Schlachtruf „Yes we can“ ein Vorbild sein? „Ganz ehrlich: Ich weiß es noch nicht&quot;, gibt Böhning lachend zu. &quot;Aber wir arbeiten dran.&quot;</p>
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