<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Wahlkampfmanagement &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/wahlkampfmanagement/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Tue, 01 Oct 2002 22:00:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Wahlkampfmanagement &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Warum eVolunteers nicht freiwillig im Netz sind</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampfbundestagswahl2002iviewfilz-shtml-3085/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampfbundestagswahl2002iviewfilz-shtml-3085/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Rekrutierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampfhelfer]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilligenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampfmanagement]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/wahlkampfbundestagswahl2002iviewfilz-shtml-3085/</guid>

					<description><![CDATA[Die Unterschiede in der Freiwilligenrekrutierung in den USA und Deutschland aus politikwissenschaftlicher Sicht: ein Gespäch mit Dr. Peter Filzmaier, Politikwissenschaftler und Abteilungsleiter für Politische Bildung, Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) der Universität Innsbruck.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unterschiede in der Freiwilligenrekrutierung in den USA und Deutschland aus politikwissenschaftlicher Sicht: ein Gespäch mit Dr. Peter Filzmaier, Politikwissenschaftler und Abteilungsleiter für Politische Bildung, Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) der Universität Innsbruck.<!--break-->
                    </p>
<p>
                    <strong><br />
                      <strong>politik-digital:</strong><br />
                    </strong> Im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf hat die Rekrutierung von Freiwilligen über das Internet eine wichtige Rolle gespielt. Wie beurteilen Sie den Einsatz der Online-Rekrutierung im diesjährigen Bundestagswahlkampf?</p>
<p>
                    <strong>Peter Filzmaier:</strong> Ich warne davor, das US-amerikanische Fallbeispiel der relativ erfolgreichen Online-Kampagne von John McCain allzu euphorisch auf den Stellenwert des Web Campaigning in europäischen Wahlkämpfen zuübertragen. Schon die unterschiedlichen Rahmenbedingungen des Wahlsystems führen zu einer beschränkten Vergleichsmöglichkeit.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Welche Unterscheide sind von besonderer Bedeutung?</p>
<p>
                    <strong>Peter Filzmaier:</strong> Ich behaupte zum Beispiel, dass eine möglichst hohe Zahl von freiwilligen Wahlhelfern, ob virtuell oder real, der Logik eines parteiexternen Wahlkampfmanagement in den USA enspricht, nicht aber zwangsläufig den Gesetzmäßigkeiten der von Parteien und ihren Funktionären geführten Wahlkämpfe in der Bundesrepublik Deutschland. Auch war ein zentrales Element des Erfolges von McCain das Online-Fundraising, während es in der Bundesrepublik Deutschland eben vor allem um allgemeine WählerInnenmobilisierung bzw. speziell die Rekrutierung von WahlaktivistInnen geht.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Und wie wichtig ist dieses Element?</p>
<p>
                    <strong>Peter Filzmaier:</strong> So gesehen sind für den Bundestagswahlkampf 2002 &#8220;E-Volunteers&#8221; im Rahmen der Wahlkampfführung eine wichtige Ergänzung, vor allem wenn es um zielgruppenspezifische WählerInnenmobilisierung geht. Ganz sicher aber sind virtuelle WahlhelferInnen keine wahlkampfentscheidende Ressource der Parteien.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Welches Potential sehen Sie für die Zukunft für die Rekrutierung von virtuellen Wahlkampfhelfern?</p>
<p>
                    <strong>Peter Filzmaier:</strong> Die Sinnhaftigkeit einer Rekrutierung von möglichst vielen freiwilligen Online-AktivistInnen resultiert wie erwähnt aus dem US-amerikanischen Wahlsystem. Anders als in der Bundesrepublik Deutschland führt nicht primär die Partei den Wahlkampf, sondern ein sehr kleines parteiexternes Team übernimmt das Wahlkampfmanagement. Aufgrund der in den USA vergleichsweise schwachen Parteienstruktur sind auch weniger regionale und lokale Parteifunktionäre zentrale WahlkampfhelferInnen, sondern es besteht in Verbindung mit der Grossräumigkeit geradezu die Notwendigkeit virtueller AktivistInnen.<br />
                    <br />Ausserdem führt das ausschliesslich wahlkreisbezogene Mehrheitswahlrecht in den USA zu einer extremen Personalisierung, während im Mischsystem einer personalisierten Verhältniswahl wie in der Bundesrepublik Deutschland ja die parteibezogene Zweitstimme entscheidend ist. Mit anderen Worten: Lokale und regionale Online-Kampagnen mit entsprechenden Gruppen von AktivistInnen sind für BewerberInnen um Erststimmen in den Wahlkreisen wichtig. Für die Bundespartei ist die Vorstellung von allzu vielen dezentralen Online-WahlhelferInnen, die irgendwann nicht mehr koordinierbar sind, weniger erfreulich.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Was sind Ihrer Meinung nach die Vorteile des „virtuellen Klinkenputzens“? Web Campaigning und insbesondere die Wählermobilisierung via Internet sind keine Wundermittel für den Wahlkampf, sondern nur als Teil einer koordinierten Media Mix-Strategie und in Verbindung mit traditionellen Wahlkampftechniken wie etwa das klassische Door-to-Door-Canvassing (d.h. persönliche Gespräche mit den WählerInnen an deren Wohnort als Klinkenputzen im fast wörtlichen Sinn) wirksam.</p>
<p>
                    <strong>Peter Filzmaier:</strong> Aber bei einem professionellen Web Campaigning-Konzept ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis im virtuellen Bereich günstiger. Es sind in kürzerer Zeit mit weniger Arbeitsaufwand oder Geld mehr Personen ansprechbar. Ein weiterer Vorteil für Bundeswahlen mit 299 Wahlkreisen ist natürlich die Raumunabhängigkeit virtueller Kontakte, so dass zumindest theoretisch auch die Logistik online einfacher ist.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Wer lässt sich als Freiwilliger registrieren (Alter, soziale Herkunft, etc.)?</p>
<p>
                    <strong>Peter Filzmaier:</strong> Der typische Online-Aktivist ist männlich, unter 30 Jahre alt bzw. jung, verfügt über einen formal hohen Bildungsgrad (zumindest Abitur, absolviert im Regelfall ein Hochschulstudium) und hat einüberdurchschnittliches Einkommen bzw. kommt als Student zumindest aus entsprechenden familiären Verhältnissen.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Welche Zielgruppe wird mit welchen Online-Tools (Newsletter, Downloads, etc.) erreicht?</p>
<p>
                    <strong>Peter Filzmaier:</strong> Für Wahlkämpfe ist attraktiv, dass oft eine identische Zielgruppe &#8211; jüngere WählerInnen (die ansonsten eine niedrigere Wahlbeteiligung aufweisen) sowie höher Gebildete bzw. besser Verdienende in gehobenen beruflichen Positionen als Meinungsführer &#8211; durch die Online-Kampagne angesprochen werden sollen. In den USA, wo die Wahlbeteiligung auf Bundesebene unter 50 Prozent bzw. bei Zwischenwahlen sogar unter 35 Prozent liegt, kommt hinzu, dass gerade viele Zielgruppen, die eine deutlich höhere Wahlbeteiligung aufweisen, am besten via Internet angesprochen werden. Das gilt zwar auch für die deutschen Bundestagswahlen, aufgrund der zu erwartenden Wahlbeteiligung von etwa 80 Prozent aber in deutlich geringerem Ausmass.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Wie spricht man denn die Zielgruppen am besten an und was muss beachtet werden? Die exakte und zielgruppenspezifische Auswahl geeigneter Tools für Web Campaigning ist ein entscheidendes Kriterium, das oft noch wenig professionell gehandhabt und unzureichend analysiert wird. Der Versand von möglichst flächendeckenden E-Mails an alle deutschen Internetnutzer ist nahezu sinnlos. Das Ziel kann es nur sein, eine Adressendatei mit Zusatzinformationen für gruppenspezifische Botschaften aufzubaün. Beispielsweise sind Newsletter, die ausführlichere Informationen vermitteln, nur für MultiplikatorInnen und Meinungsführer sinnvoll.</p>
<p>
                    <strong>Peter Filzmaier:</strong> Für Homepages gilt, dass nicht allein die (oft zu aufwendige und komplexe) Gestaltung entscheidet. Es geht nicht allein um die Form der Präsenz von für den Bundestag kandidierenden Parteien und/oder Personen im Internet, sondern das Zauberwort lautet &#8220;Traffic&#8221;, d.h. es muss ein permanentes Interesse geweckt werden, die Wahlkampfseiten zu besuchen.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Verhindert nicht der vermehrte Einsatz multimedialer Onlineelemente im Wahlkampf den Traffic derjenigen, die nicht über die entsprechende technische Ausrüstung verfügen?</p>
<p>
                    <strong>Peter Filzmaier:</strong> Sehr hoch ist das Risiko beim Einsatz von technisch höherwertigen Internet-Applikationen. Von Download-Angeboten bis hin zu Audio- und Videostreameinsätzen auf Homepages und in Mail-Attachments gilt, dass wenn beim Internetnutzer aufgrund veralteter Hard- oder Software technische Schwierigkeiten auftreten, es zur Verärgerung kommt und jedwede Online-Wahlwerbung kontraproduktiv ist.</p>
<p>Vielen Dank für das Interview!<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 2.10.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="390" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="middle">
                            <em><br />
                              <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
                            </em></p>
<p>                            <em><br />
                              <a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
                            </em><br />
                            
                          </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" width="390" noshade="noshade" size="1" />
                    <strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<ul class="noindent">
<li>
                      <a href="/buchbesprechungen/buecher/filzmaier.shtml">Postmodern Campaigning &#8211; Virtueller Wahlkampf</a> &#8211; zum Buch &#8220;Wahlkampf um das Weiße Haus&#8221; von P. Filzmaier</li>
<li>
                        <a href="chat.shtml">Wahlkampfhelfer aus dem Chat</a>
                      </li>
<li>
                        <a href="volun.shtml">Onlinedates für Wahlkampfsingles</a>
                      </li>
<li>
                      <a href="oct.shtml">Virtuelle Wahlhilfe für die Genossen</a><br />
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampfbundestagswahl2002iviewfilz-shtml-3085/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Virtuelle Wahlhilfe für die Genossen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampfbundestagswahl2002oct-shtml-3034/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampfbundestagswahl2002oct-shtml-3034/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampfmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[WebSozis]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampfhelfer]]></category>
		<category><![CDATA[Koordination]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/wahlkampfbundestagswahl2002oct-shtml-3034/</guid>

					<description><![CDATA[Warum wird man Websozi? Zwei Mitglieder des Online Campaigning Team (OCT).der SPD geben Auskunft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Warum wird man Websozi? Zwei Mitglieder des Online Campaigning Team (OCT).der SPD geben Auskunft.<!--break-->
                    </p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Haben Sie sich schon als Helfer im &#8220;klassischen&#8221; Wahlkampf engagiert, bevor Sie sich für das<br />
                    <a href="http://www.o-c-t.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OCT</a> beworben haben?</p>
<p>
                    <strong>Iris Schwan:</strong> Ja, ich habe mich bereits am klassischen Wahlkampf beteiligt. Bei den Kommunalwahlen habe ich ganz alt hergebrachten Straßenwahlkampf und diverse Infostände gemacht.</p>
<p>
                    <strong>Gunther Heck:</strong> Ebenfalls ja, und das seit allen Wahlkämpfen seit 1984, da ich erst zu diesem Zeitpunkt, mit 16 Jahren Mitglied der SPD werden durfte.<br />
                    <br />Meine Tätigkeit im klassischen Wahlkampf geht über Verteilung von Zeitungen und Broschüren am Infostand, Frühverteilungen vor U-Bahnhöfen und Busstationen, Telefonaktionen und die Organisation eines Straßenfestes in Berlin-Schöneberg bis zur Erstellung von Flugblättern und Stadtteilzeitungen.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Was hat Sie motiviert, beim OCT mitzumachen?</p>
<p>
                    <strong>Iris Schwan:</strong> In erster Linie hat sich eine Beteiligung am OCT für mich angeboten, da ich ohnehin die Website der SPD Passau inhaltlich betreue. Zudem lässt sich diese Form des Wahlkampfes momentan am ehesten mit meinem Beruf als selbstständiger Content Manager vereinbaren. Zum Straßenwahlkampf fehlt mir im Moment leider die Zeit. Da erschien mir das OCT als eine gute Alternative.</p>
<p>
                    <strong>Gunther Heck:</strong> Ein Medium, wie das Internet ist aus dem Wahlkampf nicht mehr wegzudenken. Die Kommunikation in einer Netzwerkstruktur hilft uns Sozialdemokraten schnell zu reagieren, um kurzfristige Ereignisse, wie z.B. Infos über Umfragen oder bestimmte Arbeitsaufgaben miteinander abzusprechen und zu erarbeiten. Da viele OCT – Mitglieder eigene SPD &#8211; Websites betreuen und im klassischen Wahlkampf ebenso eingebunden sind, funktioniert das Infosystem als gute Kommunikationsschnittstelle. Über das OCT hinaus gibt es ein weiteres SPD-Netzwerk –<br />
                    <a href="http://www.websozis.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WEBSOZIS.DE</a>. Hier ist ein ganz ähnliches Angebot, nur noch erweitert für SPD-Webmaster. Die Verbindung beider Online-Netzwerke ergibt erst die Schlagkraft für ein Internetgestütztes Kommunikationssystem und bietet Anregungen und schnelle Reaktionsfähigkeit.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Wie sieht Ihre Tätigkeit aus, welche Aufgaben haben Sie bisher als Mitglied des OCT übernommen?</p>
<p>
                    <strong>Gunther Heck:</strong> Es wurden „Jobs“ vermittelt. D.h. es gab Anfragen, zum Beispiel Sprüche, Banner oder Grafiken zu erarbeiten, mit einer knackigen Wahlkampfbotschaft, die man dann ins Netz gestellt hat. Insbesondere die Teilnahme an Umfragen war eine wichtige Aufgabe und die Versendung an meine umfangreiche Verteilerliste von ca. 200 Genossinnen und Genossen. Die Hoheit durch schnelles reagieren auf aktuelle Ereignisse im Internet war eine erfolgreiche Aufgabe, die von ca. weiten 700 Mitgliedern im O.C.T. gelöst wurde.</p>
<p>
                    <strong>Iris Schwan:</strong> In erster Linie geht es um die Verbreitung von Informationen in verschiedenen Foren, Chats und anderen interaktiven Angeboten im Web. Zudem sorge ich dafür, dass die Infos des OCT auf der Homepage der Passauer SPD unter die Leute kommen.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Haben Sie Vorkenntnisse oder spezielle Fähigkeiten benötigt, um beim OCT mitzumachen?</p>
<p>
                    <strong>Gunther Heck:</strong> Ja. Ich bin freiberuflicher Onlineprogrammierer und Webdesigner. Habe Erfahrung mit Photoshop, Dreamweaver, JavaScript und diversen anderen Programmen. Aber natürlich auch meine Kenntnisse in der klassischen Wahlkampfarbeit der SPD seit 1984 waren sehr hilfreich, um Direktkandidaten und Ortvereinen bzw. Abteilungen (in Berlin) beim Online-Wahlkampf zu unterstützen.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Wie sehen Sie selbst die Bedeutung des OCT im Wahlkampf? Glauben Sie, dass das OCT in Zukunft ein zentrales Element der Wahlkampfführung sein kann?</p>
<p>
                    <strong>Gunther Heck:</strong> Ja, da Wahlkämpfe ohne Internetauftritte der Parteien nicht mehr wegzudenken sind. Wenn man bedenkt, dass nur an einem Tag 700 Zugriffe auf der Seite von Gerhard Schröder zu verzeichnen waren, ist das neben einem guten Design auch eine gute Kooperation der O.C.T.-Mitglieder, die dafür gesorgt haben, dass die Werbung auf diversen Internetseiten der SPD-Untergliederungen auch geklappt hat. Durch Mailinglisten und gezielte Newsletter wurde Aufmerksamkeit hergestellt. Allerdings kann man sagen, dass noch weitergehende Unabhängigkeit vom Parteivorstand wichtig wäre, um noch mehr Ideen und spontane Umsätze kreativer Gedanken zu verwirklichen.<br />
                    <br />Die Zukunft ist vorgezeichnet: Wir brauchen das O.C.T. auch für die Zukunft. Neben dem Bundestagswahlkampf gibt es Landtagswahlkämpfe und der Kampf um die Rathäuser in den Kommunen. Das bestehende Netzwerk von ca. 700 Mitgliedern im O.C.T. aber auch das Webmaster-Wissen bei WEBSOZIS.DE ist zu bündeln. Die WEBSOZIS.DE entwickeln gerade ein CMS das jedem Ortverein oder anderen Gliederungen, die keinen Webmaster in ihren Reihen haben, trotzdem einen guten Internetauftritt sicherzustellen.</p>
<p>
                    <strong>Iris Schwan:</strong> Wie schon gesagt, ich halte den klassischen Wahlkampf für absolut unverzichtbar. Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass der Online-Wahlkampf mehr und mehr an Bedeutung gewinnen wird, zumal ja mittlerweile hinreichend untersucht ist, dass vor allem junge Leute ihre Informationen gerne aus dem Internet beziehen und hier vor allem auch eingehend und ausführlich informiert werden wollen. Diesem Anspruch der jungen Generation müssen die politischen Parteien in Zukunft Rechnung tragen. Sicherlich hatte das OCT bereits in diesem Wahlkampf eine große Bedeutung und es wird mit der zunehmenden Bedeutung des Webs im Alltag noch mehr an Bedeutung gewinnen. In Zukunft sehe ich im OCT ein zentrales Element des Wahlkampfes.</p>
<p>Vielen Dank für das Interview!<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 26.09.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="390" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="middle">
                            <em><br />
                              <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
                            </em></p>
<p>                            <em><br />
                              <a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
                            </em><br />
                            
                          </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" width="390" noshade="noshade" size="1" />
                    <strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<ul class="noindent">
<li>
                        <a href="chat.shtml">Wahlkampfhelfer aus dem Chat</a>
                      </li>
<li>
                        <a href="volun.shtml">Onlinedates für Wahlkampfsingles</a>
                      </li>
<li>
                      <a href="iviewfilz.shtml">Warum eVolunteers nicht freiwillig im Netz sind</a><br />
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampfbundestagswahl2002oct-shtml-3034/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
