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	<title>Wahlkampfseite &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Wahlkampfseite &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Das grüne Tor im Netz</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Sep 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahl 2002 - Bündnis 90 / Die Grünen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer sich per Internet über die Wahlkampfaktivitäten der Grünen informieren will, nimmt am besten den Weg über das Portal gruene.de. Inhalte der Fraktions- und Parteiseiten werden hier zusammengeführt, auch die Aktionsseiten zum Bundestagswahlkampf und die der grünen Jugend sind in die Seite integriert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich per Internet über die Wahlkampfaktivitäten der Grünen informieren will, nimmt am besten den Weg über das Portal gruene.de. Inhalte der Fraktions- und Parteiseiten werden hier zusammengeführt, auch die Aktionsseiten zum Bundestagswahlkampf und die der grünen Jugend sind in die Seite integriert.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Grüner Inhalt<br />
<br />
</b><br />
<a href="http://www.gruene.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gruene.de</a> ist ein klassisches Portal: Gruene.de gibt einen Überblick über die Inhalte der<br />
<a href="http://www.gruene-partei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partei</a>&#8211; und<br />
<a href="http://www.gruene-fraktion.de/" target="_top" rel="noopener noreferrer">Fraktionsseiten</a> sowie der Wahlkampfseite<br />
<a href="http://www.gruen-wirkt.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gruen-wirkt.de</a>. Dort wiederum findet sich eine breite Vielfalt von Informationen.
</p>
<p>
Partei- und Wahlprogramm können heruntergeladen oder online gelesen werden, Informationen über die Arbeit der Gremien und Arbeitsgruppen finden sich ebenso wie Broschüren als PDF-Download. Eine Extra-Sparte beinhaltet aktuelle Pressematerialien und -mitteilungen, die auch im Archiv gesammelt werden. Die Kandidaten werden in zwei Rubriken unterteilt. Für nähere Informationen zu den Mitgliedern des Spitzenteams wird auf ihre jeweilige Homepage verwiesen. Die Bundestagsdirektkandidaten dagegen werden direkt mit Lebenslauf vorgestellt. Kontaktadresse und eventuell eine eigene Homepage werden hier als Ergänzung mit angegeben.
</p>
<p>
<b>Grüner Service<br />
<br />
</b>Beispielhaft ist das Formular für Feedback und Anfragen: Per Menü wird aus einer umfangreichen Liste ein Thema ausgewählt oder gegebenenfalls ein eigenes eingeben. Eine kurze Anfrage per Formular wurde innerhalb weniger Minuten beantwortet. Besonders Eilige werden ermutigt, sich telefonisch direkt in der Parteizentrale zu melden. Abgerundet wird das Servicepaket vom Newsletter, der wahlweise Pressemitteilungen, Wahlkampfnews oder allgemeine Informationen beinhaltet. Wer das möchte, kann sich per SMS Neuigkeiten aus dem Wahlkampf zuschicken lassen: „Mit dem SMS-Service möchten wir unseren Wählern Informationen zukommen lassen. Wir verschicken in der Regel nur eine SMS pro Woche. Schließlich soll sich auf die SMS freuen können“, umschreibt Michael Scharfschwerdt, Onlinewahlkampfleiter der Grünen, den SMS-Dienst.
</p>
<p>
<b>Grün interaktiv<br />
<br />
</b>Wer gleich aktiv werden will, braucht nicht zu zögern. Unterteilt nach verschiedenen Sparten (ich rede mit/ will wissen/ werde aktiv/ werde Mitglied) warten Diskussionsforen, e-Mail-Formulare und die Möglichkeit, die Grünen durch „Aktivität“ zu unterstützen. Diese Aktivität reicht von der Verlinkung des Grünenportals auf der eigenen Homepage bis zum Verteilen von Flugzetteln in der Nachbarschaft. Auch die Mitgliedschaft bei den Grünen kann online beantragt werden.
</p>
<p>
Ein Chat wird regelmäßig veranstaltet, ist allerdings in den Tiefen der Seite versteckt und somit kaum zu finden. Als Live-Stream sind Wahlkampfauftritte von Joschka Fischer, Wahlkampfspots und Making-of-Beiträge bereitgestellt. Die Motive der Wahlkampfplakate können per E-Card an Freunde verschickt werden.
</p>
<p>
<b>Fensterflut<br />
<br />
</b>Ein Knackpunkt an der Website der Grünen ist die Navigation. Weil die Inhalte auf verschiedenen Homepages liegen und auf der Portalseite nur verlinkt sind, werden immer wieder neue Fenster geöffnet, in denen es wiederum eine andere Navigation gibt. In den tieferen Inhaltsebenen stellt sich dadurch gelegentlich das Gefühl ein, sich in einem Labyrinth zu befinden: man sieht vor lauter Fenstern die Website nicht. Bestimmte Elemente der Navigation tauchen scheinbar immer wieder auf, führen aber zu einem anderen Ziel. Aufgrund dieser dezentralen Struktur der Homepage entfällt auch eine Suchmaschine, die über alle Seiten hinweg suchen kann. Statt dessen bieten die verlinkten Websites jeweils interne Suchmaschinen an. Eine einheitliche, übersichtlichere Navigation wäre wünschenswert.
</p>
<p>
Die Gestaltung der Webseiten dagegen ist einheitlich und entspricht sehr genau dem Design des Wahlkampfs, wie es von den Wahlkampfplakaten her bekannt ist. Das Corporate Design zieht sich durch alle verlinkten Seiten, was sehr konsistent wirkt. Der Wiedererkennungswert ist dementsprechend hoch.
</p>
<p>
Befragt nach der Rolle des Portals im Wahlkampf gibt sich Michael Scharfschwerdt gelassen: „Also ich glaube nicht, dass es so Wahl entscheidend ist, dass die Menschen denken, die Grünen haben einen super Internet-Auftritt – ich wähl die jetzt. Es ist ein wichtiges Zubrot, aber mehr als das ist es auch nicht.“
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 19.09.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Grüne Wirkung</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/bundestagswahl-2002-bundnis-90-die-grunen/gruene-wirkung-2683/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[bschemel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahl 2002 - Bündnis 90 / Die Grünen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Interview erläutert Michael Scharfschwerdt die Netzstrategie der Bündnisgrünen im Wahlkampf 2002: „Das Internet ist einfach ein gutes Medium“, besonders für kleine Parteien.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Interview erläutert Michael Scharfschwerdt die Netzstrategie der Bündnisgrünen im Wahlkampf 2002: „Das Internet ist einfach ein gutes Medium“, besonders für kleine Parteien.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Welchen Stellenwert hat das Internet im diesjährigen Wahlkampf im Vergleich zur Wahl´98?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> 1998 diente die Internetseite weitgehend als Plattform zur Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Gremienbeschlüssen. Da sind wir heute weit drüber hinaus. Das gilt nicht nur in Wahlkampfzeiten. Das Internet ist für uns, gerade als kleine Partei, fast schon das zentrale Medium für die interne und externe Kommunikation. Die Antragsbefassung im Vorfeld von Parteitagen oder auch der Übermittlung von wichtigen Informationen und Planungen finden weitgehend über das Web statt. Und sogar Debatten innerhalb der Partei laufen mehr und mehr über das Netz. Normalerweise haben wir fünf- bis sechstausend visits auf<br />
<a href="http://www.gruene.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.gruene.de</a> pro Tag. Im November 2001, im Vorfeld unseres Parteitages, der über die Beteiligung deutscher Truppen an einem Einsatz in Afghanistan zu entscheiden hatte, waren es dann zwölf- bis dreizehntausend visits pro Tag.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Nutzen auch interessierte Bürger Ihr Online-Angebot?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> Ja, für uns sind dabei vier Gruppen die wichtigsten, nämlich Mitglieder, Journalisten, junge Menschen und Menschen, die im Internet surfen und einfach mal auf einer Parteiseite vorbeischauen. Auf die Ansprüche dieser Gruppen hin haben wir unser Webangebot primär ausgerichtet. Im Mittelpunkt steht dabei die politische Information, natürlich ansprechend und webgerecht aufbereitet.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Warum gestalten Bündnis 90/ Die Grünen ihre Wahlkampf-Strategie zur Bundestagswahl 2002 auch online?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> Man kann es sich heute nicht mehr leisten, dies nicht im Internet zu machen. Immerhin bewegen sich knapp die Hälfte der Deutschen im Internet. Es ist auch gerade für kleine Parteien ein sehr gutes und günstiges Medium. Auch wenn es auch im Netz nichts umsonst gibt, im Verhältnis zu Plakate drucken und Großflächen plakatieren ist es immer noch wesentlich billiger. Wir sind immerhin von jedem Bürger dieses Landes mit Online-Anschluss einen Mausklick entfernt. Wenn ich beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern auf dem Land lebe, wo wir einen kleinen Landesverband haben, erreiche ich den einzelnen Bürger oft nur sehr schwer. Wenn er aber einen Online-Anschluss hat, kann er ganz einfach Mitglied werden, kann sich informieren und aktiv mitdiskutieren. Alles was er dafür tun muss ist<br />
<a href="http://www.gruene.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.gruene.de</a> einzugeben. Folgerichtig bedeutet dies für den Bundestagswahlkampf, dass wir auch unsere Wahlkampflinie, unsere Themen und Personen im Netz darstellen, für Wählerstimmen werben und den Wählern eine direkte Möglichkeit anbieten, mit uns in Kontakt zu treten.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Was ist den Grünen dabei am wichtigsten? Welche Themen und Inhalte spielen dabei die größte Rolle?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> Sozusagen Hand in Hand mit unserem Offline-Wahlkampf, stellen wir heraus, was wir in den vergangenen vier Jahren Regierungsbeteiligung erreicht haben und was für die nächste Legislaturperiode unsere Ziele sind.<br />
<br />
Dabei stehen acht Kernthemen für uns in diesem Wahlkampf in Mittelpunkt, die für uns von zentraler Bedeutung sind und die wir auch in einem “Vertrag für die Zukunft” auf unserem Länderrat im August nochmal konkretisiert haben. Dazu gehört insbesondere auch der Umwelt- und Klimaschutz. Die schrecklich Ereignisse der letzten Wochen an Elbe und Donau haben gezeigt, dass wir den Kurs der ökologischen Erneuerung mehr denn je weitergehen müssen.<br />
<br />
Zusätzlich spielen auch die Köpfe eine wichtige Rolle, die für Grüne Politik stehen. Jedes Mitglied des Spitzenteams verfügt über eine eigene Website, auf der es sich und seine Positionen präsentiert. Am bekanntesten ist sicherlich<br />
<a href="http://www.joschka.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.joschka.de</a>.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Wie verändert das neue Medium die politische Kommunikation zwischen Politikern und ihren Wählern, den Bürgern?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> Es gibt einen höheren Zeitdruck und es wird wesentlich mehr Inhalt und eine ständige Aktualisierung verlangt. Und vor allem hat sich die direkte Kommunikation verändert. Ein Beispiel: Die Afghanistan-Debatte. Wir haben täglich hunderte von Mails erhalten, in denen Bürger sich mit Fragen, Kritik und Lob an uns wendeten. In der Regel erwarteten sie auch eine schnelle, inhaltliche Antwort. Für uns war dies zwar mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, es bot sich aber die Chance, die eigene Position in einer Art und einem Umfang zu erläutern, wie es in Presseberichten normalerweise nicht möglich gewesen wäre.<br />
<br />
Wir können nun aber erstmals auch die Themen bestimmen, die wir über das Netz verbreiten. Wir bestimmen das Wann und Wie. Das ist zwar keine Erfolgsgarantie, aber wir können, wie im Fall der Kampagne der BILD-Zeitung gegen Jürgen Trittin, auch die andere Seite der Medaille darstellen.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Stichwort: professionelles Online-Campaigning: Welche Herausforderungen und sich entwickelnde Perspektiven stehen an?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> Man sieht sehr schön den Unterschied zwischen ´98 und jetzt. Das Internet ist mehr ein agierendes Medium und dient nicht nur der Präsentation. Die Parteien fangen an, miteinander im Internet zu streiten und zu debattieren. Es gibt ein ganz nettes Beispiel: Die FDP hatte vor einigen Wochen auf ihrer Internetseite eine Abstimmung zur Ökosteuer. Irgendein grüner Mensch hat dies gesehen und hat dann über seinen privaten Mail-Verteiler Freunde aufgefordert mit abzustimmen. Die Abstimmung ging so aus, das 80 Prozent für die Ökosteuer waren, und die FDP hat die Umfrage still und heimlich aus dem Netz genommen.<br />
<br />
Für die Zukunft gilt: Mit dem Bedeutungszuwachs des Internets werden auch seine Möglichkeiten weiter wachsen. Dies gilt für das Online-Spenden genauso wie für die Rekrutierung von Volunteers. Ich denke, bis 2006 wird es nochmal einen gewaltigen Sprung geben. Auch wenn die technischen Fortschritte heute noch nicht bekannt sind, so wird das Netz wesentlich stärker in der Wahlkampfplanung und –durchführung eine Rolle spielen als es dieses Jahr der Fall war.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Wahlkampf ist auch eine Frage des Geldes. Über welches Budget können die Grünen beim Online-Wahlkampf 2002 verfügen?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> Wir haben ungefähr zehn Prozent des Wahlkampfetats für das Medium Internet aufgewendet. Das Geld floss aber nicht nur in den Wahlkampf, sondern auch zu großen Anteilen in die Einführung eines Contant Management Systems und weitere Einzelprojekte.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Könnte man beim diesjährigen Wahlkampf bereits von einem Wahlkampf sprechen oder ist das Internet nur ein Ergänzungsmedium?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> Es liegt, wie so oft, genau dazwischen. Man kann damit die Wahl noch nicht gewinnen, wenn sie aber sehen, dass der Kinospot mit Joschka Fischer seit seinem Start im Netz rund 35000 mal abgerufen wurde, so wird die Bedeutung deutlich, die das Web in der Zwischenzeit inne hat, und das ist nur ein Beispiel.
</p>
<p>
Vielen Dank für das Gespräch!
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 19.09.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<br />
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Vier gewinnt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[bschemel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahl 2002 - PDS]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Interview mit politik-digital.de erläutert Martin Icke (PDS) die Online-Strategie der PDS im Wahlkampf 2002. Wer sich auf den Seiten der PDS wohlfühlen soll, hier finden Sie Antworten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Interview mit politik-digital.de erläutert Martin Icke (PDS) die Online-Strategie der PDS im Wahlkampf 2002. Wer sich auf den Seiten der PDS wohlfühlen soll, hier finden Sie Antworten.<!--break-->
                    </p>
<p>
                    <br />
                    <strong>politik-digital:</strong> Welchen Stellenwert hat das Internet im diesjährigen Wahlkampf?</p>
<p>
                    <strong>Martin Icke:</strong> Das Internet hat in den vergangenen Jahren in fast allen Lebensbereichen und damit auch im Wahlkampf einen höheren Stellenwert gewonnen. Aber es wird die Wahl sicherlich nicht entscheiden.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Und warum gestaltet die PDS ihren Wahlkampf und ihre Strategie zur Bundestagswahl auch online, zum Beispiel mit dem Angebot<br />
                    <a href="http://www.pds2002.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.pds2002.de</a>?</p>
<p>
                    <strong>Martin Icke:</strong> Wenn wir das nicht machen würden, wäre einfach eine große Zahl an potenziellen Wählerinnen und Wählern ausgeschlossen.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Was ist der PDS im Online-Wahlkampf am wichtigsten? Welche Themen und Inhalte spielen die größte Rolle?</p>
<p>
                    <strong>Martin Icke:</strong> Unsere drei Säulen sind: Soziale Gerechtigkeit, Friedenspolitik und Ostdeutschland.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Und worauf legen Sie bei der Kommunikation den Schwerpunkt: A) Information, B) Service, C) Unterhaltung oder D) Interaktivität?</p>
<p>
                    <strong>Martin Icke:</strong> Das Gute am Internet ist, dass eine kleine Partei mit verhältnismäßig kleinem Budget im Online-Bereich mit den großen Parteien mithalten kann. Das wird mittlerweile aber auch vorausgesetzt. Wir haben eine bestimmte Klientel an Usern, die in erster Linie Informationen abfordert. Andere – vor allem junge Leute – setzen eher auf Unterhaltung. Und durch das Internet können wir dies alles miteinander verbinden.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Welche Vorteile und Nachteile sehen Sie bei der Wahlkampfführung im Internet?</p>
<p>
                    <strong>Martin Icke:</strong> Ein ganz wichtiger Vorteil ist, dass wir im Wahlkampf eine große Zahl an potenziellen Wählerinnen und Wählern erreichen und mit „rapid response“ wirklich sehr, sehr schnell auf aktuelle politische Ereignisse reagieren können.<br />
                    <br />Ein Nachteil ist, dass das Medium Internet inzwischen zwar ein unverzichtbares Kommunikationsmittel, aber leider längst nicht allen zugänglich ist. Viele können es sich einfach noch nicht leisten. Wenn die Politiker ihre Hausaufgaben machen, wird sich das hoffentlich ändern.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Welche Zielgruppe(n) soll(en) vor allem angesprochen werden (Wechselwähler, junge Wähler, Stammwähler)?</p>
<p>
                    <strong>Martin Icke:</strong> Den Wechselwähler würde ich in diesem Zusammenhang als Zielgruppe überhaupt nicht definieren. Zu unterschiedlich sind die Gründe, von der einen zur anderen Partei zu wechseln. Natürlich müssen wir unsere Stammwählerschaft bedienen. Und selbstverständlich geht es uns – darauf kann wohl keine Partei verzichten – um einen Zuwachs von Wählerstimmen. Wir richten unseren Auftritt in erster Linie an Erstwähler und junge Menschen bis Mitte Dreißig. Aber wir grenzen niemanden aus, auf unserer Seite finden sich auch 60-Jährige zurecht. Unsere durch eine Erhebung belegte Erfahrung ist, dass in Westdeutschland die Informationsnachfrage unserer Stammwählerschaft via Internet wesentlich höher ist als im Osten.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Ein Trend, den man in diesem Bundestagswahlkampf sieht, sind auch Aktionsseiten: Kann das Internet bei der Wählermobilisierung helfen?</p>
<p>
                    <strong>Martin Icke:</strong> Auf jeden Fall dient es – das hat uns der Berliner Wahlkampf 2001 deutlich gezeigt – der Mobilisierung von Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern. Darüber hinaus habe ich die Hoffnung, dass das moderne Medium Internet insbesondere junge Menschen in ihrer Entscheidung beeinflusst, überhaupt wählen zu gehen.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Wie hoch schätzen Sie denn das Mobilisierungspotenzial im Internet?</p>
<p>
                    <strong>Martin Icke:</strong> Das würde ich nicht überschätzen. Ich richte mich an Menschen, die in ihrer Welt leben und sich dennoch für Politik interessieren. Auf unseren Seiten sollen sich auch diejenigen wohl fühlen, die sonst nichts mit der Partei zu tun haben. Ihnen werden nicht nur Informationen, sondern auch ein optisch reizvolles Angebot mit Aktionen und Interaktion unterbreitet, ohne den Eindruck plumper Agitation zu vermitteln. Natürlich nutzen wir den Online-Bereich auch zum Mobilisieren. Aber dann doch eher auf der Parteiseite www.pds-online.de.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Wie verändert das neue Medium die politische Kommunikation zwischen Politikern und ihren Wählern, den Bürgern?</p>
<p>
                    <strong>Martin Icke:</strong> Zunächst können Informationen zwischen den Politikern selbst schneller ausgetauscht werden. Zwischen Politikern und Bürgern hat sich die politische Kommunikation ebenfalls verändert. Durch Print- und elektronische Medien hatte der Bürger eigentlich nur die Möglichkeit, redaktionell aufgearbeitet Informationen zu bekommen. Die Websites der Parteien bieten die Möglichkeit zu schauen, was Politiker X, Politikerin Y tatsächlich gesagt haben, und nicht nur den einen zitierfähigen Satz, den ich in der Zeitung finde.</p>
</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 19.09.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <br />
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>18 Gründe für einen Klick</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/bundestagswahl-2002-fdp/18-gruende-fuer-einen-klick-2376/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahl 2002 - FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Evers]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Uwe Evers, Leiter der Online Redaktion, die für den Netzauftritt der FDP verantwortlichen Universum Verlagsanstalt www.universum.de]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Interview mit Uwe Evers, Leiter der Online Redaktion, die für den Netzauftritt der FDP verantwortlichen Universum Verlagsanstalt www.universum.de<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Die Web-Auftritte der FDP zeichnen sich durch hohe Interaktivitätswerte aus. Im Online Wahlkampf setzt die FDP die Möglichkeiten des Internets offensiv ein, um die User sowohl mit aktuellen Informationen wie auch mit spassigen Features zu erreichen.
</p>
<p>
<br />
<b>politik-digital:</b> Herr Evers, Sie sind zuständig für den Online-Wahlkampf der FDP. Wodurch unterscheiden sich die Online Aktivitäten der FDP von denen ihrer Konkurrenten?
</p>
<p>
<b>Uwe Evers:</b> Es gibt vor allem zwei Unterscheidungsmerkmale. Die Interaktivität, die wir auch weiter ausbauen wollen und unsere Portalseite, die aktuelle Berichterstattung bietet. Eigentlich verwenden wir im Wahlkampf unsere üblichen Konzepte. Aber um der Entwicklung im Online-Wahlkampf Rechnung zu tragen, haben wir sie um verschiedene Elemente erweitert. Wir erfüllen hier auch veränderte Erwartungen der Nutzer.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Können Sie hier Beispiele nennen?
</p>
<p>
<b>Uwe Evers:</b> Es geht um spielerische Elemente (<br />
<a href="http://www.fdp.de/Das-Spiel-18" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.fdp.de/Das-Spiel-18</a>)und den Einsatz von webradio (<br />
<a href="http://www.18fdp.de/radio_westerwelle.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Radio Westerwelle</a>). Mit SMS werden wir nicht arbeiten. Das erfordert Investitionen, die besser anders verwendet werden. Nur Wenige lassen sich politische Informationen per Handy zukommen. Wir haben bei unseren Online-Features den Anspruch, sie möglichst webgerecht und einfach zu gestalten. Wer sich politisch informieren will, will sich nicht zuerst den Real Player runterladen! Wir achten auf die Usability – das ist auch ein Punkt, in dem wir uns von anderen unterscheiden.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Welche Aktionen planen Sie in nächster Zeit?
</p>
<p>
<b>Uwe Evers:</b> Die Phase unmittelbar vor dem Wahltag ist wichtig für die Mobilisierung. Im Zentrum des Internetwahlkampfes steht die Auseinandersetzung mit der Bundesregierung. Es gibt eine Wahlkampfphase, die sich stark auf die Person Westerwelle bezieht. Über die Seiten www.18fdp.de und<br />
<a href="/edemocracy/wahlkampf/bundestagswahl2002/guido.shtml">guido-westerwelle.de</a> werden wir eine entsprechende Kampagne führen. In diese Wahlkampfphase fällt auch die Guidomobiltour, die stark im Internet, mit Webradio und einigen spielerischen Elementen begleitet wird. (<br />
<a href="/edemocracy/wahlkampf/bundestagswahl2002/guidomobil.shtml">politik-digital berichtete</a>)
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Wie stehen Sie zu negative-campaigning, wie zum Beispiel der Seite www.nicht-regierungsfaehig.de, auf denen der politische Gegner direkt angegriffen wird? Haben Sie ähnliches geplant?
</p>
<p>
<b>Uwe Evers:</b> In der letzten Wahlkampfphase wird es natürlich darum gehen, Fehler der amtierenden Regierung aufzuzeigen. Allerdings würde ich das nicht für negative-campaigning halten. Das wären für mich eher persönliche Angriffe auf politische Spitzenfiguren. Diese Praxis kann man in Deutschland gegenwärtig und hoffentlich auch künftig nicht einsetzen, ohne sich selbst zu diskreditieren.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Was halten Sie vom Fernsehduell und Zeitungsduell? Können Sie sich vorstellen, dass es das auch im Internet gibt?
</p>
<p>
<b>Uwe Evers:</b> Das ganze ist ohnehin eine schräge Sache! In Deutschland existiert diese Duellsituation einfach nicht! In den USA gibt es nur zwei Parteien, in Deutschland gibt es allerdings drei, vier, in manchen Regionen fünf Parteien, die fast gleich stark sind. Im Internet könnte man viel leichter auch noch andere einbinden. Wir wollen das Duell im Internet nutzen, um es ein bisschen auf die Schippe zu nehmen.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Die SPD bewirbt ihren Internet-Wahlkampf nun mit Anzeigen in der BILD-Zeitung. Wie machen Sie ihr Wählerpotential darauf aufmerksam?
</p>
<p>
<b>Uwe Evers:</b> Die Internet-Nutzung von FDP Wählern war immer relativ hoch. Wir haben 1,4 Mio. Seitenabrufe pro Monat – in etwa gleich viel, wie die großen Parteien. Die FDP macht ihre Web-Adresse auch überall publik. Ich glaube, sie war die erste Partei, die das so aggressiv gemacht hat. Das ganze ist aber auch eine Frage des Etats. Die FDP kann keine 50 Millionen € für den Wahlkampf ausgeben, sonder nur einen Bruchteil davon.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Wie werden Sie das Internet nach der Wahl für die Parteiarbeit nutzen?
</p>
<p>
<b>Uwe Evers:</b> Wir haben relativ klare Vorstellungen, wie sich die Web-Angebote nach der Wahl entwickeln werden. Sie sollen als Mitgliederplattform genutzt werden, viele Beteiligungsangebote setzen und sich individueller an den Nutzer anpassen.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Ein besonderes Angebot bei Ihnen ist das Fund-Raising und Friend-Raising. Gibt es da amerikanische Vorbilder?
</p>
<p>
<b>Uwe Evers:</b> Da stecken mehrere Facetten darin. Eine davon ist die Mobilisierung von liberal Gesinnten, sich um Spenden zu bemühen oder sich an Spendenaktionen zu beteiligen. Vor diesem Hintergrund entstand die Aktion der „Spenden-Bundesliga“. Der Hauptzweck ist, Parteienfinanzierung auf eine transparente Art möglich zu machen. Das wird auch nach der Wahl weiterlaufen.<br />
<br />
Bei Friend-Raising können Sie anderen etwas aus dem FDP Angebot empfehlen, das sie oder ihn speziell interessiert. Hier spielt das Stichwort „Individualisierte Webangebote“ eine Rolle – eine Entwicklung die sicher stattfinden wird.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Haben Sie auch eine Freiwilligengewinnung über das Internet? In den USA wird dies schon relativ stark praktiziert.
</p>
<p>
<b>Uwe Evers:</b> Das ist auch ein anderes politisches Umfeld. Wir übernehmen aber Elemente dieser Freiwilligengewinnung. Doch unsere Nutzer sind zu 80-90 Prozent Mitglieder, Stammwähler und solche die sich bereits vorstellen können, FDP zu wählen. Es ist eine Illusion zu denken, dass man Menschen gewinnen kann, die mit der Partei bisher nichts zu tun haben.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Schreiben Sie Leute gezielt an, wie dies in den USA üblich ist?
</p>
<p>
<b>Uwe Evers:</b> Gerade Liberalorientierte reagieren empfindlich, wenn sie ungewollt angeschrieben werden. Fast all unsere Angebote muss man bestellen und man kann sie selbstverständlich wieder abbestellen. Wir bombardieren niemanden mit Mails. In unserem Diskussionsforum fragen wir bei der Anmeldung nach einer Email-Adresse. Wir verwenden diese aber nicht zum mail-adress-raising, weil wir so das Vertrauen der Leute verspielen würden. Unser Ansatz ist: Man muss sich für ein Angebot interessieren und die Angebote sollen „frisch aus der Bäckerei“ kommen.
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 12.09.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<b>Weiterführende Links:</b><br />
</p>
<ul class="noindent">
<li>
	<a href="/guidomobil.shtml">Das Guidomobil auch online unterwegs</a>
	</li>
<li>
	<a href="/guido.shtml">Guido Westerwelle: vielseitig im Netz</a>
	</li>
<li>
	<a href="/archiv/edemocracy/nrw/goergen.shtml">Interview mit Dr. Fritz Görgen</a>
	</li>
</ul>
<p><b>Links im Internet</b></p>
<ul class="noindent">
<li>
	<a href="http://www.18fdp.de/radio_westerwelle.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Radio Westerwelle</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.fdp.de/Das-Spiel-18" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Spiel 18</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.guido-westerwelle.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Guido Westerwelle</a><br />
	<br />
	<!-- Content Ende --></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/bundestagswahl-2002-fdp/18-gruende-fuer-einen-klick-2376/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alles im roten Bereich</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/bundestagswahl-2002-pds/wahlkampfbundestagswahl2002pds2002-shtml-2389/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/bundestagswahl-2002-pds/wahlkampfbundestagswahl2002pds2002-shtml-2389/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahl 2002 - PDS]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[PDS]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampfseite]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/wahlkampfbundestagswahl2002pds2002-shtml-2389/</guid>

					<description><![CDATA[Wer unter www.pds2002.de die Wahlkampfseiten der Sozialisten besucht, braucht sich keinem Zweifel hinzugeben, ob er hier richtig ist: Rot ist die dominierende Farbe auf der Startseite.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer unter www.pds2002.de die Wahlkampfseiten der Sozialisten besucht, braucht sich keinem Zweifel hinzugeben, ob er hier richtig ist: Rot ist die dominierende Farbe auf der Startseite.<!--break-->
                    </p>
<p>Nach einem ersten Farbflash werden Erstbesucher zusätzlich noch in ein weiteres Gefühl eintauchen: das der Orientierungslosigkeit. Aber keine Angst, dieses Karussell der Emotionen hält nicht lange an. Im Grunde genommen ist die Struktur dieses Webauftritts gut durchdacht – nur die Startseite wurde etwas überladen, vermutlich weil so viel Information wie möglich dort erscheinen sollte.</p>
<p>
                    <strong>Navigation</strong><br />
                    <br />In der rechten Bildhälfte sorgen sechs rote Balken für einen grellen Farbeindruck, die beinahe alle Elemente der Navigation beinhalten. Mit sechs Kategorien und ihren wesentlichen Unterpunkten sowie Service und Suchfunktion ist hier die gesamte Strukur von<br />
                    <a href="http://www.pds2002.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pds2002.de</a> erkennbar. Diese bleibt auch in den einzelnen Kategorien durch eine dezente Navigationsleiste im oberen Bereich gut nachvollziehbar. Zusätzlich werden in einem eigenen, rot überschriebenen Kästchen auf der linken Seite die Unterpunkte der Kategorie angezeigt. Hat man also erst einmal die Startseite hinter sich gebracht, ist an der Navigation nichts mehr auszusetzen.</p>
<p>
                    <strong><br />
                    <img fetchpriority="high" decoding="async" height="351" alt="http://www.pds2002.de" src="images/pds2002.jpg" width="300" align="right" />Das Angebot</strong><br />
                    <br />Auch inhaltlich bekommen Interessierte einiges geboten. Entsprechend den sechs Kategorien kann man sich über Kandidaten, Positionen, aktuelle Meldungen, Statistiken und die Wahl an sich informieren. Die Angebote sind umfangreich – sowohl für die, die nur eine schnelle Information wollen, als auch für andere, die umfangreiches Material suchen, wird etwas geboten. Kandidaten in ganz Deutschland, das Wahlprogramm in Stichpunkten oder ausführlich, 99 Gründe, diese Partei zu wählen, ja sogar Antworten auf Fragen von Verbänden, Organisationen und Vereinen werden aufgeführt. Tagesaktuelle Meldungen und Stellungnahmen im Magazin, die Resultate der letzten Wahlen sowie eine Auswahl von Umfrageergebnissen verschiedener Institute runden das breite Informationsangebot ab. Darüber hinaus gibt es natürlich eine Spaßecke mit Spielen, Chat, Fanshop und Downloadmöglichkeiten.</p>
<p>
                    <strong>Zielgruppe und Wahlhilfe</strong><br />
                    <br />pds2002.de zielt vor allem auf junge Wähler ab. Dies wird vor allem in der Kategorie „Erste (Wahl)Hilfe“ deutlich, in der beispielsweise ein „Stimmzettel 2002“ erläutert wird. Leider ist der Zusatz „2002“ irreführend, denn es handelt sich um ein Muster der Bundestgaswahl 1998. Oder hat der Bundeswahlleiter kein aktuelles Muster bereit gestellt? Ein Wahlglossar erklärt die wichtigsten Begriffe, „häufig gestellte Fragen“ (FAQs) können nachgelesen oder auch selbst gestellt werden. und es werden Gründe dargelegt, warum ein mündiger Bürger zur Wahl gehen sollte. Wem das noch nicht reicht, der kann auch noch in den gesetzlichen Grundlagen wie Bundeswahlgesetz oder Parteiengesetz stöbern oder sich unter den weiterführenden Links, z. B. beim Bundeswahlleiter, näher informieren.</p>
<p>
                    <strong>Interaktive Elemente</strong><br />
                    <br />Interessant sind auf den PDS-Wahlkampfseiten vor allem die interaktiven Elemente. Schon auf der Startseite wird ein Chat angekündigt. Als zweites interaktives Feature gibt es auf der Startseite die Möglichkeit zur Online-Spende. Der dezente Hinweis dazu findet sich in der Servicebox deutlich weniger prominet platziert als der Banner zur Spendenhotline. Mittels Kreditkarte kann man über eine gesicherte Verbindung den gewünschten Betrag abbuchen lassen und bekommt eine Spendenquittung zugesandt. Wer diesem Weg der Übertragung nicht traut, bekommt allerdings keine Alternative geboten. Die Angabe eines Spendenkontos wird hier scheinbar nicht mehr als zeitgemäß empfunden.</p>
<p>Auch in den einzelnen Kategorien finden sich fast überall Angebote zur Interaktion. Wer z. B. seinen Kandidaten sucht, kann die „interaktive Deutschlandkarte“ anklicken, um ihn oder sie zu finden. Das Wahlprogramm kann man in unterschiedlichen Dateiformaten herunterladen oder herkömmlich per Adresseingabe anfordern. Zu den 99 Gründen, die die PDS als Wahlargumente vorgibt, lassen sich Ergänzungen via E-Mail hinzufügen. Das Magazin bietet ebenfalls Möglichkeiten, das Angebot über den Bildschirm hinaus zu nutzen. Mit Wahlkampf O-Tönen als Soundfiles, Bildern aus dem Wahlkampf, die als E-Card versendet werden können und einer Live-Cam auf die „legendäre“ Kaffeemaschine im Wahlquartier sorgen die Online-Wahlkämpfer der Sozialisten hier für Abwechslung.</p>
<p>
                    <strong>Spiel und Spass</strong><br />
                    <br />Der Spiel- und Spaßfaktor hat natürlich auch eine eigene Kategorie, ostalgisch mit „Ein Kessel Buntes“ überschrieben. In der „Download Area“ gibt es den aktuellen Wahlsong2002 und den aktuellen Wahlspot 2002, letzteren allerdings nur im Real-Video Format. „Film ab“ verweist auf einen animierten Flash-Film, ohne den heute keine Wahlkampfseite mehr auszukommen scheint. Spiele wie „Wer wird Koalitionär“ oder „Klickern“ und ein Kreuzworträtsel mit Gewinnchance verleiten dazu, lange online zu bleiben. Natürlich lassen sich die Wahlkampfmotive der PDS als E-Card versenden.</p>
<p>
                    <strong>Strategie: Spitzemquartett</strong><br />
                    <br />Aktuell, informativ, aber auch spielerisch und dabei gut strukturiert – das Online-Team der Sozialisten hat die Anforderungen und Möglichkeiten des Mediums Internet verstanden und versucht, das Image der verstaubten, rückwärtsgewandten Partei zu widerlegen. Im Online-Bereich scheint dies zu gelingen. Auffallend ist, dass die PDS als einzige im Bundestag vertretene Partei keine Webseite für ihren Spitzenkandidaten hat, sondern auf ein „Spitzenquartett“ setzt. Allerdings muss die PDS auf ihren bekanntesten Politiker verzichten. Denn Gregor Gysi stolperte über die „Miles &amp; More“ Affäre. Dadurch ist der erneute Einzug in den Bundestag sicher nicht leichter geworden. Wenn dieser aber gelingen würde, könnte die PDS eine entscheidene Rolle im Machtpoker spielen. Damit dies gelingt, versucht die PDS mit ihrem Online-Angebot die Wähler „emotional anzusprechen“, wie Martin Icke, Verantwortlicher für den Online Bereich sagte. Der 22. September wird zeigen, ob dass von den Wählern honoriert wird.<br />
                    </p>
<p>
                      
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 29.08.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/bundestagswahl-2002-pds/wahlkampfbundestagswahl2002pds2002-shtml-2389/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Guidomobil auch online unterwegs</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/bundestagswahl-2002-fdp/das-guidomobil-auch-online-unterwegs-2462/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[awegscheider]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahl 2002 - FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampfseite]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Guidomobil]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
Auffällig ist es mit Sicherheit, das gelb-blaue Guidomobil, das nun seit dem 20.Juli 2002 unterwegs ist. Alle, die es dennoch nicht sehen oder übersehen, können die Tour unter 
<a href="http://www.guidomobil.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.guidomobil.de</a> virtuell verfolgen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Auffällig ist es mit Sicherheit, das gelb-blaue Guidomobil, das nun seit dem 20.Juli 2002 unterwegs ist. Alle, die es dennoch nicht sehen oder übersehen, können die Tour unter<br />
<a href="http://www.guidomobil.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.guidomobil.de</a> virtuell verfolgen.<!--break-->
</p>
<p>
Während das Guidomobil durch die Republik kreuzt, surften wir durch den zugehörigen Internetauftritt. Die Seite bringt den User erstmals auf den aktuellen Stand der Dinge: das Tourtagebuch berichtet über das Geschehen der letzten Tage, einen Klick weiter stößt man auf Informationen über die kommenden Stationen. Auch wenn sich das Tourtagebuch kurz wie folgt zusammenfassen lässt: Fotos mit viel Volk und die Speisekarte des jeweiligen Tages, so findet man auf der Seite dennoch einiges an Informationen. Beispielsweise zum Hintergrund des 9-köpfigen Team des Wahlkampfmobils oder zu Details des 12 Meter langen Wagens.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Service<br />
<br />
</b>Als Service für die Presse und für Interessierte werden Pressemeldungen und Pressestimmen online gestellt. Die Wahlkämpfer nutzen die Plattform denn auch, um auf aktuelle Debatten und Kritik am Guidomobil reagieren zu können. So stellt hier der FDP-Pressesprecher richtig, dass besagtes Gefährt nicht wie von &quot;max&quot; behauptet 30 Liter, sondern lediglich 23 Liter Benzin verbrauchen würde.<br />
<br />
Insgesamt ist die Guidomobil-Seite ähnlich interaktiv, wie die gesamte Tour. Bis zum 24. August ist das Guidomobil noch unterwegs, und während sich der Kanzlerkandidat beim Beachvolleyball oder beim Fischerfest unters Volk mischt, diskutieren Fans und Kritiker im Forum, ob es angemessen ist, Wahlkampf T-Shirts zu verkaufen. Ein Bildschirmschoner mit den Tourdaten dient Vergesslichen zur Unterstützung, mit einer E-Card kann man seine Freunde an die jeweiligen Events erinnern.
</p>
<p>
<b>Wettbewerb</b><br />
<img decoding="async" src="/images/tisch.jpg" align="right" height="129" width="179" /><br />
<br />
Neben eifrigen Surfer sind aber auch handwerklich Begabte zur Mitarbeit angehalten: &quot;Unser Guidomobil soll schöner werden&quot;. Ein Design-Wettbewerb ruft zur Mitgestaltung am Interieur des Guidomobils auf. Ob Häkeldeckchen oder Lampenschirm, alles was gelb-blau ist und eine bestimmte Größe nicht überschreitet, ist willkommen. Unter den Schöpfern der Design-Wagnisse werden zum Dank 18 Tourpakete verlost. Immer noch nicht genug Interaktivität?<br />
<br />
Für verspielte Computer-Traditionalisten gibt es auf der Seite zudem eine aktualisierte Version von<br />
<a href="http://www.guidomobil.de/spiel.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pacman</a>. Der Spieler muss das Guidomobil sicher durchs Labyrinth manövrieren, dabei verfolgen ihn die Köpfe der Wahlkampgegner.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Schwerpunkt Interaktivität</b><br />
<br />
Neben all den interaktiven Onlinemehrwerten, bietet die Seite noch einen weiteren Link zu Inhalten, Grundsätzen und Informationen zur Wahl, die den Surfer direkt auf die Wahlkampfseite der FDP bringt. Insgesamt ist www.guidomobil.de eine sehr internetgerechte Aufbereitung der traditionellen Wahlkampftour durch die Republik. Spricht die Tour selbst die eher traditionellen Wählerschichten der FDP an, so schlägt der dazugehörige Internetauftritt die Brücke zu einer weiteren Zielgruppe. Die Seite selbst liegt mit ihrem Schwerpunkt auf Interaktivität ganz auf Linie mit den anderen FDP Online-Angeboten, die, wie unser<br />
<a href="/edemocracy/test/parteientest2002/fdp.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteientest</a> im März 2002 zeigte, in punkto Interaktivität weit vorne lagen.
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 25.07.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<b>Weiterführende Links:</b><br />
</p>
<ul class="noindent">
<li>
	<a href="/guidomobil.shtml">Das Guidomobil auch online unterwegs</a>
	</li>
<li>
	<a href="/evers.shtml">18 Gründe für einen Klick</a> &#8211; Interview mit Uwe Evers, Leiter der für die FDP-Seite verantwortlichen Online-Redaktion</li>
<li>
	<a href="/archiv/edemocracy/nrw/goergen.shtml">Interview mit Dr. Fritz Görgen</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/test/parteientest2002/fdp.shtml">FDP im Parteientest 2002</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#cdu2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; CDU</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#spd2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; SPD</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#fdp2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; FDP</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#pds2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; PDS</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#gruene2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; B&#8217;90/Grüne</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml">Bundestagswahl 2002 &#8211; die kleinen Parteien</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#sk">Die Seiten der Spitzenkandidaten</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#idemo">Internet in der Mediendemokratie</a>
	</li>
</ul>
<p><b>Links im Internet</b></p>
<ul class="noindent">
<li>
	<a href="http://www.guidomobil.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.guidomobil.de</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.fdp.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.fdp.de</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.guido-westerwelle.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.guido-westerwelle.de</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.guido-fuer-bonn.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.guido-fuer-bonn.de</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.18fdp.de/radio_westerwelle.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Radio Westerwelle</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.fdp.de/Das-Spiel-18" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Spiel 18</a><br />
	<br />
	<!-- Content Ende --></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/bundestagswahl-2002-fdp/das-guidomobil-auch-online-unterwegs-2462/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>zeit-fuer-taten.de jetzt online</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/bundestagswahlen-2002-cdu/zeit-fuer-tatende-jetzt-online-3181/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/bundestagswahlen-2002-cdu/zeit-fuer-tatende-jetzt-online-3181/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[nroeser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahlen 2002 - CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampfseite]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/zeit-fuer-tatende-jetzt-online-3181/</guid>

					<description><![CDATA[Hoch über dem Potsdamer Platz, im 21. Stock des Bahn Towers, präsentierte der Generalsekretär der CDU, Laurenz Meyer, am vergangenen Montag die neue Wahlkampfseite der CDU www.zeit-fuer-taten.de.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hoch über dem Potsdamer Platz, im 21. Stock des Bahn Towers, präsentierte der Generalsekretär der CDU, Laurenz Meyer, am vergangenen Montag die neue Wahlkampfseite der CDU www.zeit-fuer-taten.de.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Das Portal arbeitet die Ziele des Regierungsprogramms der Union internetgerecht auf und bietet Lösungsvorschläge für die wichtigsten politischen Richtungsentscheidungen der kommenden Legislaturperiode. Mit dieser informativen Ausrichtung ergänzt und komplettiert<br />
<a href="http://www.zeit-fuer-taten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zeit-fuer-taten.de</a> das bisherige Angebot der Union im Online-Wahlkampf. Während sich<br />
<a href="http://www.stoiber.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.stoiber.de</a> vornehmlich der Person Stoibers widmet, ihn als Privatmann, Kanzlerkandidaten und Staatsmann präsentiert, sind<br />
<a href="http://www.wahlfakten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wahlfakten.de</a> und<br />
<a href="http://www.wahlkreis300.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wahlkreis300.de</a> eher die Aktionsseiten der CDU. Die Internet-Domaine www.wahlfakten.de wird von dem Wahlkampfinstrument der &quot;Rapid Response&quot; genutzt. Wahlkampfrelevante Äußerungen des politischen Gegners werden hier kommentiert, analysiert und widerlegt. Unter wahlkreis300.de verbirgt sich ein Politiksimulations-Spiel der CDU, das besonders Erstwähler ansprechen soll. Jungen Usern wird die Möglichkeit geboten, den Bundestagswahlkampf im Netz zu bestreiten.</p>
<p>Bei<br />
<a href="http://www.zeit-fuer-taten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.zeit-fuer-taten.de</a> handelt es sich hingegen um einen klassischen Informationskanal, der den &quot;Kompetenzvorsprung der Union&quot; abbilden soll, wie Laurenz Meyer auf der Pressekonferenz erklärte. Es gehe vorrangig um das Aufzeigen von &quot;Lösungswegen der Union zu entscheidenden Wahlkampfthemen des diesjährigen Wahlkampfes&quot;, so der Generalsekretär. Neu an dem Modell ist der gewählte Zugang für den Nutzer, den Meyer als &quot;neuartigen Ansatz der politischen Kommunikation im Netz&quot; beschreibt. Abweichend vom bekannten Zugang über eine thematische Gliederung der Einstiegsseite, kann der Nutzer bei den neuen Seiten seinen eigenen Zugang wählen. Mit Themen, Menschen und Regionen stehen ihm drei verschiedene Wege zur Auswahl.
</p>
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&nbsp;
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Unter der Rubrick &quot;Themen&quot; befinden sich die zentralen Wahlkampfthemen der CDU/CSU. Der User hat die Möglichkeit, sich anhand mehrer Texte unterschiedlichen Charakters über die Themen Arbeit und Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Familien, Sicherheit und Europa zu informieren. Dabei bietet die Union Definitionen zu den politischen und normativen Inhalten der Themen oder stellt christdemokratische Visionen u.a. im Bereich der Wirtschaftspolitik vor. Darüber hinaus verweist sie auf eigene Initiativen in einzelnen Politikfeldern und beschreibt so beispielsweise die Eckpunkte einer neuen Politik für Familien, Eltern und Kinder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Polemische Angriffe auf den politischen Gegner werden auf der Seite ausgespart. Eine Beurteilung der Rot-Grünen Politik fehlt aber dennoch nicht. So findet zum Beipiel Schröders Job-Bilanz im Mai ihren Platz auf der CDU-Seite. Unter Themen A &#8211; Z befinden sich schließlich Informationen zu weiteren Politikfeldern von A wie Arbeitsmarkt bis Z wie Zuwanderung.</p>
<p>Unter dem Zugang &quot;Menschen&quot; werden mit Erstwähler, Arbeitnehmer, Arbeitslosen, Senioren, Unternehmer und Selbstständigen, Frauen und Eltern die Zielgruppen der Union angesprochen. Analog der Rubrick Themen versucht die Union auch in diesem Bereich die Menschen mittels informativer Beiträge für sich zu gewinnen. Arbeitnehmer sollen durch Texte wie &quot;Individuelle Leistungsfähigkeit stärken &#8211; Ehegatten-Splittig beibehalten&quot; oder &quot;Arbeitsrecht flexibilisieren &#8211; Beschäftigung schaffen&quot; von der konservativen Politik überzeugt werden. Die Sparte Erstwähler bietet jungen Leuten einen knappen, aber sehr guten Überblick in Bezug auf die politischen Institutionen und Verfahren. Hier kann man erfahren, was im Bundestag geschieht, wozu Parteien gebraucht werden, wie der Bundeskanzler gewählt wird oder wie die Demokratie funktioniert. Außerdem wird auf ein Seminar für Erstwähler hingewiesen. Zuästzlich besteht für politisch weniger Gefestigte die Möglichkeit, an einem Parteientest teilzunehmen. Unter www.zeit-fuer-taten.de befinden sich 20 Zitate aus den Wahlprogrammen von SPD, FDP, PDS, Grünen und der CDU. Aufgrund der Unterstützung oder Ablehnung der Aussagen wird schließlich die Parteienpräferenz ermittelt.</p>
<p>Im Zugang &quot;Regionen&quot; ist die Navigation ästhetisch und technisch bemerkenswert gestaltet. Der User bewegt sich auf einer Leiste von den südlichen zu den nördlichen Bundesländern. Auch hier gibt es wieder detaillierte Informationen und erklärte Ziele. So präsentiert die Union u.a. ihre Wirtschaftspolitik um der Abwanderung in Mecklenburg-Vorpommern entgegenzuwirken oder stellt mit &quot;Ein neuer Wille fürs Land&quot; das CDU-Wahlprogramm zur Landtagswahl in Schwerin im September vor.</p>
<p>Im Vergleich zum herkömmlichen Prinzip steht bei diesem neuen Zugangsmodell also der Kunde mit &quot;seinen eigenen Problemen oder Interessen&quot; im Mittelpunkt, wie Christian Vry, Vertreter der Agentur M.E.C.H., auf der Pressekonfrenz im Bahn Tower erklärte. Die Agentur M.E.C.H., Partner der McCann-Erickson World Group, hat zusammen mit dem Online-Service des Konrad-Adenauer-Hauses die Seiten in den letzten Wochen aufgebaut. Beeindruckt von der eigenen Seite sparte Laurenz Meyer bei der Präsentation auch nicht an Lob und bedankte sich bei seinem Mitarbeitern und dem anwesenden Vertreter von M.E.C.H. Nachdem nun alle Weichen für den Online-Wahlkampf gestellt sind, indem sich die CDU durchaus vielseitig präsentiert, bleibt der Verlauf der heißen Wahlkampfphase mit Spannung abzuwarten. Denn laut Meyer kann &quot;ohne Internet kein Wahlkampf geführt werden&quot;, aber &quot;allein mit Internet kann auch kein Wahlkampf gewonnen werden&quot;.<br />
</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wir wollen im Netz die Nase vorn haben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahlen 2002 - SPD]]></category>
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		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampfseite]]></category>
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					<description><![CDATA[Kajo Wasserhövel, Leiter des Arbeitsbereiches Online-Campaigning der SPD-Wahlkampfzentrale Kampa 02, über Bedeutung, Strategien und Neuheiten im Internet-Wahlkampf 2002.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kajo Wasserhövel, Leiter des Arbeitsbereiches Online-Campaigning der SPD-Wahlkampfzentrale Kampa 02, über Bedeutung, Strategien und Neuheiten im Internet-Wahlkampf 2002.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
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<b><br />
</b>
</p>
<p>
Für Kajo Wasserhövel ist das Internet das Innovationskriterium im diesjährigen Wahlkampf zur Bundestagswahl. Deshalb hat das Internet für die<br />
<a href="http://www.spd.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD</a> auch eine vorrangige Bedeutung. politik-digital hat mit dem Leiter des Arbeitskreises Online-Campaigning der SPD-Wahlkampfzentrale Kampa gesprochen.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Welche Bedeutung wird das Internet im Wahlkampf 2002 haben?
</p>
<p>
<b>Kajo Wasserhövel:</b> Ich will das nicht in Prozenten sagen. Für uns hat das Internet eine sehr große Bedeutung, und zwar auf mehreren Ebenen. Zum einen hat sich gegenüber 1998 rein quantitativ eine Menge verändert. Wir hatten 1998 während der Bundestagskampagne etwa sechs Millionen Internetzugänge in Deutschland, wir haben heute 30 Millionen. Das heißt, das Internet ist ein Massenmedium geworden. Wir haben gut 60 Millionen Wähler in Deutschland, das heißt ich kann fast jeden zweiten Wähler, jede zweite Wählerin über das Netz erreichen. Außerdem hat sich das Userverhalten nach unseren Erkenntnissen verändert. Es wird viel umfassender Inhalt nachgefragt. Die Internetnutzer und -nutzerinnen wollen die Möglichkeit haben, eigenständig zu entscheiden, wie tief sie in die Inhalte einsteigen. Das hat natürlich Konsequenzen für den eigenen Seitenaufbau. Die dritte Ebene ist, dass die Userinnen und User nach unseren Erkenntnissen viel zielgerichteter Seiten ansteuern und eigene Suchprofile haben und man auch daraufhin den eigenen Auftritt ausrichten muss. Viertens: das Netz ist für uns eine ganz wesentliche Logistikressource für die Kampagnenorganisation und für den Kampagnenaufbau. Dies macht sich auch an unterschiedlichen Plattformen und Tools fest, die wir jetzt für den Wahlkampf aufgebaut haben.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Aber man kann nun nicht alle Wähler über einen Kamm scheren, da gibt es Unterschiede. Wen wollen Sie mit Ihrer Kampagne erreichen?
</p>
<p>
<b>Kajo Wasserhövel:</b> Noch einmal: Wenn 30 Millionen Menschen in Deutschland einen Internetzugang haben, dann ist das Internet ein Massenmedium. Natürlich muss ich im Blick behalten, dass ich damit bestimmte Zielgruppen besser erreichen kann als über andere Informationsstrecken. Aber trotzdem möchte ich natürlich alle erwischen. Es wäre zu kurzsichtig zu sagen, ich erreiche da die Informationselite und die 20-30jährigen pizzaessenden Nerds, die in der New Economy rumsitzen. Viele Erstwählerinnen und Erstwähler, viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer informieren sich am Arbeitsplatz über das Netz und längst nicht mehr nur die Multiplikatoren in verschiedenen Medienbereichen. Der Anteil der Frauen steigt, der Anteil der Älteren steigt, natürlich immer noch unterproportional gegenüber dem normalen Durchschnitt der Bevölkerung. Wir wollen im Netz die Nase vorn haben und die Mitte der Gesellschaft, die sich auch im Netz bewegt, erwischen.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Auf wen zielen Sie im Internet ab, auf die Stamm- oder die Wechselwähler?
</p>
<p>
Die übereinstimmenden Untersuchungen von Meinungsforschern, sowohl von denen, die wir beauftragt haben, aber auch die Studien der Konrad-Adenauer-Stiftung besagen, dass das Stammwählerpotential der großen Parteien sich zwischen 12 und 13 Prozent bewegt. Das heißt, die Zahl derjenigen, die sich sehr kurzfristig entscheiden, ist enorm gestiegen. Das hat natürlich für die Kampagnenstrategie und auf den Kampagnenaufbau Konsequenzen. Das Netz ist ein sehr schnelles Medium und zwar in beide Richtungen. Sie können zum einen schnell Informationen über das Netz verteilen &#8211; zum Beispiel innerhalb der eigenen Parteiorganisation &#8211; und andererseits bekommen wir über das Netz viel schneller eine Rückkoppelung, welche Themen sich aufbauen, als dies über die klassischen Instrumente möglich gewesen ist. Und: Die Veränderung, die sich in dem Wahlverhalten in der Bevölkerung vollzogen haben, führen natürlich dazu, dass das Internet, wenn es in eine Kampagne gut integriert ist, eine enorme positive Wirkung haben kann. Auf Stamm- und auf Wechselwähler.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Was sind denn die konkreten Tools, mit denen Sie diese positive Wirkung erreichen wollen?
</p>
<p>
<b>Kajo Wasserhövel:</b> Wir haben eine Reihe von flexiblen Plattformen aufgebaut: Deswegen verfolgen wir bei spd.de ein Channelkonzept. Mit den einzelnen Channels wollen wir beispielsweise die Presse genauer ansprechen oder jugendliche Surfer und Surferinnen besser erreichen. Im letzten Jahr haben wir einen Bereich für die Parteimitglieder gestartet, mit dem wir nach innen die Informationen präzise und rasch verteilen können. Wir haben eine Angriffsseite im Netz mit<br />
<a href="http://www.nichtregierungsfaehig.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.nichtregierungsfaehig.de</a>, mit der wir die politische Konkurrenz kommentieren. Wir haben<br />
<a href="http://www.kampa02.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kampa02.de</a> als eine Seite, die über den Wahlkampf berichtet und wir bereiten jetzt eine Gerhard-Schröder-Seite vor. Das sind verschiedene Plattformen, aber die müssen natürlich vernünftig auf einander abgestimmt sein.<br />
<br />
Zum anderen ist das Netz für uns ein wichtiges Steuerungsinstrument für die Kampagne. Wir haben ein netzbasierendes Kampa-Informationssystem aufgebaut, weil wir alleine im Veranstaltungsbereich tausende von Veranstaltungen machen. Das ist eine erhebliche Koordinationsaufgabe, das können sie internetbasiert natürlich anders abwickeln als mit den klassischen Instrumenten.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Was ist dabei neu im Vergleich zum Wahlkampf 1998?
</p>
<p>
<b>Kajo Wasserhövel:</b> Ich glaube das Neue ist die intelligente Kombination von unterschiedlichen Tools. Die Anforderung schnell zu reagieren bezieht sich auf alle Plattformen und nicht nur auf einzelne Seiten. Als Regierungspartei geht es für uns darum schnell zu agieren. Es geht darum, eine vernünftige Kombination zu finden, von Informationen die man liefert, von neuen Kommunikationsstrecken und es geht darum, in der Interaktion mit den Userinnen und Usern keine falschen Versprechungen zu machen. Die Instrumente dabei sind nicht neu: das sind die Newsgroups, die Mail, es ist der Chat und einiges mehr. Ein Tool das wir jetzt neu einsetzen sind die Netzpiloten, mit denen wir thematische Rundflüge im Internet anbieten. Wir haben natürlich auch diskutiert, ob wir bestimmte Formen von politischen Simulationen machen wollen. Aber nicht alles was technisch geht, müssen wir machen und sollten wir als Partei machen. Wichtig ist uns, dass wir eine nachhaltige Bindung zu unseren Usern aufbauen. Da wo SPD drin ist, steht auch SPD drauf. Ich habe den Eindruck, dass die Union da bestimmte Grundprinzipien nicht ganz auf dem Schirm hat. Zum Beispiel die Domainnamen:<br />
<a href="http://wahlkreis300.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahlkreis300.de</a> ,<br />
<a href="http://wahlfakten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahlfakten.de</a>,<br />
<a href="http://regierungsprogramm.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">regierungsprogramm.de</a>, das sind alle drei Domainnamen, die versuchen, Neutralität zu suggerieren. Aber dahinter steckt Konservatismus und das Adenauerhaus. Der Versuch ist doch ganz klar: Wind bei Jungwählerinnen und Jungwählern zu machen, über eine spielerische Variante sie dazu zu kriegen, am Ende bei Herrn Stoiber zu landen. Und das ist eine Form mit Leuten manipulativ im Netz umzugehen, die wir so nicht machen.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Was können wir im Internet von der SPD noch erwarten?
</p>
<p>
<b>Kajo Wasserhövel:</b> Zum einen kommt noch vor der Sommerpause gerhard-schroeder.de. Die Grundaufstellung ist aber jetzt schon da. Ich bin mir 100prozentig sicher, dass wir uns im Vergleich zur Konkurrenz auch im Netz durchsetzen können.
</p>
<p>
Das Interview führten Clemens Lerche und Michael Schultheiß.
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 23.05.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><b>Weiterführende Links:</b><br />
</p>
<ul class="noindent">
<li>
	<a href="/edemocracy/test/parteientest2002/spd.shtml">SPD im Parteientest 2002</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#cdu2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; CDU</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#spd2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; SPD</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#fdp2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; FDP</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#pds2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; PDS</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#gruene2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; B&#8217;90/Grüne</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml">Bundestagswahl 2002 &#8211; die kleinen Parteien</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#sk">Die Seiten der Spitzenkandidaten</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#idemo">Internet in der Mediendemokratie</a>
	</li>
</ul>
<p><b>Links im Internet</b></p>
<ul class="noindent">
<li>
	<a href="http://www.spd.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.spd.de</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.kampa02.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kampa02.de</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.nichtregierungsfaehig.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.nichtregierungsfaehig.de</a><br />
	<br />
	<!-- Content Ende --></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Alte Tante im neuen Kleid</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-altetante-shtml-2392/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-altetante-shtml-2392/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[lmueller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampfseite]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Relaunch von www.spd.de ist kein Hit, aber ein solides Appetithäppchen auf den Bundestagswahlkampf 2002]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Relaunch von www.spd.de ist kein Hit, aber ein solides Appetithäppchen auf den Bundestagswahlkampf 2002<!--break-->.</p>
<p>Einiges ist besser, aber nicht vieles ist anders im neuen<br />
                    <a href="http://www.spd.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet-Auftritt</a> der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Mit einem seiner &#8220;Generalchats&#8221; eröffnete SPD-Generalsekretär Franz Müntefering am 31. Januar in der Berliner Wahlkampfzentrale &#8220;Kampa02&#8221; die überarbeitete Parteiseite spd.de. Neben neuem Design hat sich auch der Aufbau ein wenig verändert. In vorerst vier &#8220;Channels&#8221; sollen einzelne Zielgruppen direkter angesprochen werden können. So ist neben einem &#8220;Presse-Channel&#8221; nun auch ein Bereich für die Jugend (&#8220;next&#8221;) und ein &#8220;Netzwerk-Channel&#8221; vorhanden. Auch die Hauptseite spd.de zählt als eigenständiger Channel. Nach Informationen der SPD sind zudem rund 1.000 neue inhaltliche Seiten hinzugekommen &#8211; vor allem in den Bereichen &#8220;Geschichte&#8221; und &#8220;Politik A-Z&#8221;. Im Laufe des Jahres wollen die Wahlkämpfer noch weitere &#8220;Channels&#8221; einrichten. Die &#8220;alte Tante&#8221; SPD hat somit ein neues Kleid für den Wahlkampf erhalten.</p>
<p>
                    <img decoding="async" height="125" alt="SPD-Generalsekretär Franz Müntefering beim Chat in der Kampa02" src="/images/muente_chat.jpg" width="150" align="left" />Nach wie vor setzt die SPD mit ihrer neuen Homepage auf Inhalte. Anstatt &#8220;Effekthascherei&#8221; zu betreiben, werde versucht mit einem übersichtlichen Angebot detaillierte Informationen über die Partei und den Wahlkampf zu geben &#8211; damit konterte Münteferings Büroleiter Kajo Wasserhövel die von Journalisten geäußerten Einwände, an der Seite habe sich nicht allzu viel verändert. Laut Wasserhövel basiert das Netzherz der SPD auf einer komplett überholten Grundstruktur. Auch wenn dem Besucher die neue Seite nun in kämpferischem Rot &#8211; anstatt wie vorher in sachlichem Weiß &#8211; entgegenlacht, erinnert der Aufbau sehr an frühere Zeiten. Von der Startseite aus bestehen zudem Links zu den externen Seiten &#8221;<br />
                    <a href="http://www.spd-online.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">spd-online.de</a>&#8221; und &#8221;<br />
                    <a href="http://www.nicht-regierungsfaehig.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nicht-regierungsfaehig.de</a>&#8220;, die aber nicht als eigenständige &#8220;Channels&#8221; in die Hauptseite integriert sind. Mit &#8220;spd-online&#8221; wendet man sich an die Mitglieder der Partei, die nach der Eingabe ihrer Mitgliedsnummer Zugriff auf die partei-interne Seite erhalten können.</p>
<p>Mit &#8220;nicht-regierungsfähig.de&#8221; konzentriert man sich auf schlagkräftige Argumente gegen den Hauptkonkurrenten CDU/CSU. Provokant werfen die Kreativen aus dem Kampa02-Team hier ständig Antworten auf die Wahl-Kampagne der Union in die politische Wagschale. Während die Christdemokraten auf &#8221;<br />
                    <a href="http://www.rapid-response.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">rapid-response.de</a>&#8221; mit &#8220;Wahlfakten&#8221; gegen Schröder wettern, wird bei der Regierungspartei Kanzler-Herausforderer Stoiber ins Fadenkreuz genommen. Für den Schlagabtausch mit dem Gegner hat man unter der URL &#8220;www.nicht-regierungsfaehig.de&#8221; bewusst einen eigenständigen Platz im Netz eingerichtet. Wie Wasserhövel erklärte, soll dadurch die Hauptseite während des Wahlkampfs möglichst übersichtlich bleiben.</p>
<p>Weiterhin wird man auf &#8220;spd.de&#8221; ein Sammelsurium an Informationen über die Parteistruktur, Grundwerte, politische Programme, Arbeitsgemeinschaften und Partizipationsmöglichkeiten finden. Neu dazu kommt ein großes Datenarchiv über die Geschichte der SPD und der Arbeiterbewegung. Ganze tausend Seiten Inhalts wurden laut SPD neu eingebunden oder verlinkt. Mit dem &#8220;next&#8221;-Channel sollen vor allem Jungen Leuten angesprochen werden. Hier kommen die &#8220;Youngster&#8221; der Bundespartei zum Zuge. Vertreten werden sie zunächst von Bundeswissenschaftministerin Edelgard Bulmahn (50) und dem Staatsminister im Kanzleramt, Hans Martin Bury (35). Beide werben mit ihrem Einsatz für die kommende Generation in Deutschland. Mit Hilfe der Navigationsleiste am Rand der Seite muss man nicht lange nach Informationen zu politischen Themen suchen. Unter den Menüpunkten &#8220;facts&#8221; und &#8220;Arbeitspakete&#8221; finden emsige Jusos schnell die nötigen Argumentationshilfen zum downloaden für den Stand in der Fußgängerzone oder vor dem Schultor. Wer noch nicht weiß, ob er oder sie als GenossIn taugt, kann sich selbst überprüfen. Unter der Rubrik &#8220;fun&#8221;, weiter bei &#8220;spiele&#8221;, gibt&#8217;s das<br />
                    <a href="http://www.spdfraktion.de/infostand/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Infostand-Spiel</a> der SPD-Fraktion.</p>
<p>Für die Auswahl der &#8220;sozialdemokratisch korrekten&#8221; Antworten auf die Fragen der Bürger am virtuellen Wahlkampfstand werden Punkte vergeben. Am Ende kann man sich in einer Ranglliste verewigen. Preise für die Gewinner gibt&#8217;s aber leider nicht. Mit ruhigem Gewissen kann die Partei sagen, dass unter dem dritten Channel &#8220;netzwerk&#8221; für jeden etwas dabei ist. Von Kommissionen bis Konfessionen sollen hier alle gesellschaftlich Aktiven ins Gespräch kommen. &#8220;Und wenn Du nicht mehr weiter weißt, dann gründe einen Arbeitskreis&#8221;- diesem alten Wahlspruch folgend, kann nun wer meint, seine Vorschläge in die &#8220;E-mail direkt&#8221;-Maske eingeben und an alle möglichen Entscheidungsträger der Sozialdemokratie schicken.</p>
<p>Zuletzt will man mit dem &#8220;presse&#8221;-Channel Journalisten erlauben, schnell auf aktuelle Termine, Fotos und Statements der Parteiprominenz zuzugreifen. Zusätzlich wird ein Presse-Newsletter angeboten. &#8220;Wir kennen den Unterschied zwischen Information und Spam-Mails&#8221;, versichert Wasserhövel. Der Info-Brief soll nicht zur Last werden, verspricht der Sprecher des Generalsekretärs.</p>
<p>Mit der Überarbeitung der offiziellen SPD-Seiten beauftragte die Partei im letzten Jahr die Internet-Agentur<br />
                    <a href="http://www.face2net.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">A&amp;B face 2net</a>. Der Relaunch ging nun einigermaßen unbemerkt und leise über die Bühne. Vermutlich lag das auch daran, dass die CDU/CSU am gleichen Tag mit virtuellem Pomp ihren Wahlkampfauftakt feierte. Nach und nach sollen jetzt auch die Landesseiten der Partei überholt werden. Ein zentral gesteuertes Konzept gibt es bei den Sozialdemokraten freilich nicht, aus Rücksicht auf die Autonomie der Landesverbände. Dazu kommt, dass sie einen solchen Internet-Auftritt aus dem eigenen Säckl&#8217; finanzieren müssen. Dennoch haben NRW und Bayern das Design der neuen Seite der Bundes-SPD bereits übernommen. Für die inhaltliche Seitenpflege stellt die Bundes-SPD außerdem einen Pool von Experten der Partei und der Fraktion bereit.</p>
<p>Zwar wird der sozialdemokratischen Internet-Präsenz im Wahlkampf von den Strategen einiges an Aufmerksamkeit geschenkt. Nach Angabe von Lars Kühn aus der Kampa02 wurden auf &#8220;spd.de&#8221; im letzten Jahr monatlich eine halbe Millionen visits gemessen &#8211; darunter nicht nur eigene Mitglieder, wird vermutet. Jedoch werden die technischen Möglichkeiten zum Stimmenfang noch nicht voll ausgenutzt. Was es zum Beispiel dem viel beschriebenen Wechsel-Wähler bringt, die Parteiseite der SPD zu lesen, bleibt auch nach dem roten Relaunch mit Fragezeichen versehen.<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 01.02.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der grüne Wahlkampf 2002: Image plus Inhalt ist gleich Erfolg?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampfseite]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
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					<description><![CDATA[2020 oder 2002? Bislang liegt auf der Internetseite der Grünen das fernliegendere Ziel näher. Auf der Startseite wird zwar das Zukunfts-Programm 2020 der Grünen beworben, mit Informationen oder Aktionen zum grünen Wahlkampf 2002 hält man sich aber noch zurück.. Doch der Relaunch von www.gruene.de steht kurz bevor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2020 oder 2002? Bislang liegt auf der Internetseite der Grünen das fernliegendere Ziel näher. Auf der Startseite wird zwar das Zukunfts-Programm 2020 der Grünen beworben, mit Informationen oder Aktionen zum grünen Wahlkampf 2002 hält man sich aber noch zurück.. Doch der Relaunch von www.gruene.de steht kurz bevor.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
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Fast pünktlich zum Jahresbeginn wollen<br />
<a href="http://www.gruene.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bündnis &#8217;90/Die Grünen</a> ihre Wähler mit einer generalüberholten Webpräsenz beglücken. Die neue Seite, die Anspruch und Interaktivität kombinieren soll, will das Image der Partei pflegen und die User überzeugen, bei denen beim Stichwort Bündnis&#8217;90/Die Grünen immer noch das Bild von der strickenden oder stillenden Delegierten im Kopf umhergeistert. Denn fortschrittlich seien die Grünen allemal, erklärt der Wahlkampfmanager Rudi Hoogvliet gegenüber politik-digital, und die neue Webpräsenz werde dies eindrucksvoll beweisen. Dem Internet misst Hoogvliet im nächsten Wahlkampf eine wichtige Funktion bei, deshalb soll bei den Grünen im kommenden Wahlkampf das Netz auch eine gleichberechtigte Rolle neben den anderen medialen Instrumenten spielen. Finanziell hinkt es jedoch mit der Gleichberechtigung. Genaue Zahlen verrät Hoogvliet nicht, doch kann davon ausgegangen werden, dass für die konventionellen Medien immer noch ein weitaus größerer Betrag zur Verfügung steht. Hoogvliet geht es darum, die Möglichkeiten des Internets im selben Maße in die strategischen Überlegungen einzubeziehen, wie die Reichweitepotentiale von Werbespots oder Plakaten.
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Von Vorteil sei vor allem die Möglichkeit der Interaktivität, die dieses Wahlkampftool biete, betont Hoogvliet. Die entsprechenden Instrumente zur Wähleraktivierung habe sich die Partei von den amerikanischen Wahlkämpfen abgeguckt. Beispielsweise können Freiwillige, die im Wahlkampf mithelfen wollen, unkompliziert im Internet angesprochen werden. Mit wenigen Klicken wird dann ein Profil der Bereitschaft unabhängig von der Parteimitgliedschaft erstellt. Egal ob es für den Freiwilligen darum geht, für eine bestimmte Aktion Plakate zu kleben oder ein Online-Netzwerk zu betreuen: Anrufbeantworter oder sich nicht zuständig fühlende Mitarbeiter sollen den Entschlossenen nicht mehr bremsen können.
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Nach dem Relaunch soll es dann auch einen neuen Newsletter geben, der über Parteiarbeit und aktuelle Wahlkampfaktionen berichtet. Fast 10 000 Email-Adressen habe man zu diesem Zweck schon gesammelt. Die Adressen, erläutert der grüne Wahlkampf-Chef, würden zumeist aus den eigenen Reihen oder von Sympathisanten stammen, die sich auf die eine oder andere Weise schon mal per e-Mail an die Grünen gewandt hätten. Um Erlaubnis bei der Nutzung werde selbstverständlich vorher gefragt. Video Streamings sind außerdem geplant. Zu bestimmten Anlässen, wie etwa einem Parteitag der Rivalen, sollen Animationen und Spiele den wählenden User auf die Site locken.
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Das alles ersetze die &#8216;face 2 face&#8217; Situation selbstverständlich nicht, räumt Hoogvliet ein, sei aber eine Chance, Botschaften an den konventionellen Medien vorbei dem Wähler zu präsentieren. Damit die Botschaft sich am Ende auch auf dem Stimmzettel niederschlägt haben die Grünen einen genauen Zeitplan erarbeitet: Unmittelbar bevor stehen die Agentur-Präsentationen des neuen Auftritts. Ausgewählte Agenturen haben die Aufgabe erhalten, nicht nur optisch kreativ zu sein. Hoogvliet erwartet vor allem Medienkonvergenz, also die Vernetzung der einzelnen Medien im Wahlkampf. Das letzte Wort in Sachen Webauftritt hat dann der Parteivorstand, schließlich ist die neue Website der erste Schritt in den Wahlkampf. Ab Mai wird die Wahl als Thema in allen Medien präsent sein und auch auf der neuen Seite im Vordergrund stehen. Im Spätsommer, also kurz vor der Wahl, sind Chats mit der Grünenprominenz, wie etwa<br />
<a href="http://www.joschka.de/%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Joschka Fischer</a> oder<br />
<a href="/salon/transcripte/rschlauch.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rezzo Schlauch</a> angesagt. Die Seite werde sich inhaltlich und optisch vor allem an die Erst- und Jungwähler richten, erklärt Hoogvliet seine Zielgruppenstrategie. Während die Grünen vor zehn Jahren noch 25 Prozent der Jung- Erwachsenen überzeugen konnten, liegen sie heute bei den 18- 25 jährigen lediglich bei rund 10 Prozent. Das Internet soll hier bei einer Trendwende behilflich sein. Wer letztlich über den Erfolg der neuen Site entscheidet, ist also klar.
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			Erschienen am 06.12.2001
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<!-- Content Ende --></p>
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