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	<title>Wahlprogramm &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Netzpolitischer Check zur Europawahl: Positionen der Parteienverbände</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicolas Krotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2014 15:33:02 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cover_ep_np_bearbeitet_cut.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-139771" alt="cover_ep_np_bearbeitet_cut" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cover_ep_np_bearbeitet_cut.jpg" width="640" height="280" /></a>Nimmt man den <a href="https://www.wahl-o-mat.de/europawahl2014/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Mat</a> zur Europawahl als Grundlage, kann man den Eindruck erhalten, Netzpolitik spiele keine Rolle in diesem Wahlkampf. Die 38 Thesen zielen größtenteils auf allgemeine Themen der europäischen Integration. Großzügig ließe sich die Frage, ob ein EU-Mitgliedsstaat Edward Snowden Asyl gewähren soll, als netzpolitisches Thema auslegen, ansonsten taucht diese nicht auf. Doch Netzpolitik ist auch im politischen System der EU längst angekommen, und die Politik beschäftigt sich auf europäischer Ebene durchaus damit. Die Europäische Union hat in manchen netzpolitischen Bereichen (z. B. dem Datenschutz) sogar offiziell die ausschließliche Kompetenz. Netzpolitische Positionen der europäischen Parteienverbände können und sollten also bei der Wahl am 25. Mai berücksichtigt werden.</p>
<p style="text-align: justify">Für den Netzpolitik-Check zur Wahl des <a href="http://www.bpb.de/internationales/europa/europaeische-union/42938/europaeisches-parlament" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europaparlaments</a> 2014 hat politik-digital.de einen Fragebogen an eine Auswahl der Parteienverbände verschickt, um ihre Position zur Netzpolitik zu erfassen. Berücksichtigt haben wir in unserem Überblick die Parteien, von denen wir Antworten bekommen haben, die da wären: <a href="http://www.quisthoudt-rowohl.de/image/inhalte/file/2014_03_06_Manifesto-with -cover-DE.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europäische Volkspartei (EVP)</a>, <a href="http://d3n8a8pro7vhmx.cloudfront.net/partyofeuropeansocialists/pages/1/attac hments/original/1398786390/PES_Manifesto_DE.pdf?1398786390" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sozialdemokratische Partei Europas (SPE)</a>, <a href="http://www.aldeparty.eu/sites/eldr/files/news/10204/2014_alde_party_manifest o.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE),</a> <a href="http://europeangreens.eu/sites/europeangreens.eu/files/2014%20Manifesto.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europäische Grüne Partei (GRÜNE)</a>, <a href="http://www.european-left.org/sites/default/files/final_platform_en_7.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partei der Europäischen Linken (LINKE)</a>, <a href="http://ppeu.net/wiki/doku.php?id=statutes:manifesto" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europäische Piratenpartei (PIRATEN)</a>. Zu den Themen Netzausbau, Netzneutralität, Datenschutz, Vorratsdatenspeicherung, Urheberrecht im digitalen Zeitalter, E- und Open-Governance haben wir ihre Positionen gegenübergestellt. Infolge der NSA-Affäre wurden die Verhandlungen über das sogenannte Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) mit der Netzpolitik der Europäischen Union in Verbindung gebracht, weshalb auch dieser Aspekt Einfluss findet.</p>
<h3 style="text-align: justify">Thema Netzausbau</h3>
<p style="text-align: justify">Die EU-Kommissarin für <a href="http://ec.europa.eu/digital-agenda/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitale Agenda</a>, Neelie Kroes, will „<a href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-968_de.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schnelle Breitbandzugänge</a>“ für alle EU-Bürger durchsetzen. Grundlegende Breitbanddienste via Satellit (mit 20 Mbit/s) seien bereits in ganz Europa verfügbar, auch für ländliche Gebiete. Bis zum Jahre 2020 sollen Netze der nächsten Generation (mindestens 30 Mbit/s) für alle EU-Bürger und Breitbandanschlüsse mit mindestens 100 Mbit/s für 50 Prozent der Privathaushalte verfügbar sein. Mit einer moderneren europäischen Infrastruktur werden Hoffnungen auf wirtschaftliches Wachstum verbunden. Die EU-Kommission beruft sich dabei auf die Annahme, dass „eine Steigerung der Breitbandversorgung um 10 Prozent einen Anstieg der Bruttoinlandsprodukte um 1 bis 1,5 Prozent“ bewirke. Zuletzt wurden jedoch durch einen <a href="http://grosch.be/cms/images/stories/pdfdaten/vr2022021320eu20euro20weniger2a1.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beschluss des Europäischen Rates</a> Mittel der „Connecting Europe Facility“, die die Projekte für den Ausbau der digitalen Infrastruktur fördert, um ca. 30 Prozent gekürzt.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/internet-alter-eu.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-139773 aligncenter" alt="internet alter eu" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/internet-alter-eu.jpg" width="455" height="341" /></a></p>
<p style="text-align: justify">Über das grundlegende Ziel eines “<a href="https://www.wko.at/Content.Node/Interessenvertretung/Wirtschaftsrecht/EU-_Regelungspaket__.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vernetzen Kontinents</a>” sind sich alle Parteien einig. Differenzen bestehen jedoch in der Frage, wie eine solche flächendeckende Infrastruktur erreicht werden kann. Die <strong>SPE</strong> bedauert in ihrem Programm die Mittelkürzung durch den Europäischen Rat und fordert die EU auf, regulierend einzugreifen und Anreize zum Ausbau durch private Akteure zu schaffen. Auch die <strong>ALDE</strong> will dies nicht nur privaten Akteuren überlassen und sieht in der Europäischen Investitionsbank die richtige Institution, um die notwendigen Mittel bereit zu stellen. Investitionen von Unternehmen in Netze sollen durch öffentliche Instrumente gehebelt werden. Sogenannte <a href="http://www.eib.europa.eu/products/project-bonds/index.htm?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projektanleihen</a> könnten den Investoren Sicherheit dafür bieten, auch in ländlichen Gebieten zu investieren. Monopolbildungen müssten dabei unbedingt verhindert werden, verlangen neben den <strong>GRÜNEN</strong> auch die <strong>PIRATEN</strong>. Letztere sind der Meinung sind, dass es einen rechtlichen Anspruch auf den Zugang zu Kommunikationsmitteln gibt. Gemäß der <strong>LINKEN</strong> sollen „kommunale und genossenschaftliche Akteure“ dabei eine entscheidende Rolle spielen. Auch die europäischen Strukturfonds, die Mittel aus wohlhabenderen Regionen für weniger wohlhabende Regionen zur Verfügung stellen, seien hier der richtige Adressat. Die <strong>EVP</strong> bleibt eine konkrete Antwort schuldig: Man wolle nach der Wahl einen frischen Blick auf die EU-Internetstrategien entwickeln. Wichtig seien gute „Geschäftsbedingungen“ und „Netzneutralität“. Die Netzneutralität steht in einem engen Zusammenhang zum Thema Netzausbau, doch konnte man sich auf EU-Ebene noch nicht darauf einigen, was das überhaupt bedeuten soll. Die <strong>GRÜNEN</strong> fordern die Dekonstruktion der bisherigen Definition (siehe nächster Abschnitt). Für sie sollte das Ziel eines „Vernetzten Kontinent“ weder nationalen noch privaten Akteuren überlassen werden, sondern müsse aktiv durch die EU verfolgt werden.</p>
<h3 style="text-align: justify">Thema Netzneutralität</h3>
<p style="text-align: justify"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/netzneutralität-eu.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-139777 aligncenter" alt="netzneutralität eu" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/netzneutralität-eu-630x285.jpg" width="630" height="285" /></a>Auch das Thema Netzneutralität stand in den letzten Monaten auf der europäischen Agenda. Der Vorschlag der EU-Kommission (<a href="http://www.ipex.eu/IPEXL-WEB/dossier/document/COM20130627.do" target="_blank" rel="noopener noreferrer">COM(2013) 627 final</a>) hat zu einer kontroversen Diskussion innerhalb der EU geführt. Anfang April hat das EU-Parlament <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ep-netzneutralitaet100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">für einen besseren Schutz der Netzneutralität gestimmt</a>. Drosselungen oder Blockaden des Datenverkehrs sind damit grundsätzlich verboten worden. Die bevorzugte Behandlung bestimmter Datenpakte durch Telekommunikationsunternehmen soll zukünftig nur noch für sogenannte Spezialdiensten erlaubt sein. Welche das sind, bleibt aber noch zu klären, weshalb einige Experten weiterhin die Schaffung eines “Zwei-Klassen-Netzes” befürchten.</p>
<p style="text-align: justify">Die Mehrheit der EU-Parteien ist gegen eine Bevorzugung bestimmter Unternehmen und Konsumenten. Die <b>GRÜNEN</b> sehen kleine Unternehmen und Start-ups bedroht, wenn Provider Datenverbindungen kontrollieren dürfen, und sind daher gegen jede Form der Diskriminierung. Diese Auffassung wird von der <b>ALDE</b> geteilt. Harte und klare Auflagen für Spezialdienste fordern <b>LINKE</b>, <b>PIRATEN</b> und die <b>SPE</b>. Grundsätzlich dürfe die Idee eines „offenen Internets“ auch in ihren Augen nicht gefährdet werden. Die <b>EVP</b> warnt indessen vor Suchmaschinen, die durch Algorithmen den Zugang zu Informationen profitorientiert steuern, und betrachtet diese Frage als zentral in der Debatte.</p>
<h3 style="text-align: justify">Thema Datenschutz</h3>
<p style="text-align: justify">Die EU besitzt mit <a href="http://dejure.org/gesetze/AEUV/16.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel 16</a> (<a href="http://www.aeuv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AEUV</a>) die volle Kompetenz im Bereich Datenschutz. Seit 2011 wird an einer Datenschutzverordnung gearbeitet, um die bislang gültige <a href="http://byds.juris.de/byds/013_1.5_95_46_EG_rahmen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Richtlinie von 1995 (95/46/EG)</a> zu ersetzen. Diese wird von den Mitgliedsstaaten bisher sehr unterschiedlich umgesetzt. Kritik gegenüber dem bisherigen <a href="http://www.ipex.eu/IPEXL-WEB/dossier/document/COM20130627.do" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorschlag der EU-Kommission</a> (gleiches Dokument wie oben) kam u. a. vom <a href="http://www.ipex.eu/IPEXL-WEB/dossier/document/COM20130627.do" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europäischen Datenschutzbeauftragten Peter Hustinx</a>. Datenschutz im Internet zu garantieren ist heute nahezu unmöglich. Eng verknüpft mit dem Thema ist die Vorrats- bzw. Mindestspeicherung von Daten. Zum Symbol der Verletzung von Grundrechten der EU-Bürger durch staatliche Instanzen ist die NSA-Affäre geworden. EU-Mitgliedsstaaten haben, meist durch bilaterale Abkommen, eine Massenüberwachung durch nationale Geheimdienste ermöglicht. Hier tun sich große Gräben zwischen den EU-Mitgliedsstaaten bzw. dem Europäischen Rat und dem EU-Parlament auf &#8211; und weniger zwischen den EU-Parteienverbänden.</p>
<p style="text-align: justify">Für alle Parteienverbände gilt der Datenschutz als ein wichtiges Grundrecht. Es dürfe kein Datenmissbrauch betrieben werden, heißt es von Seiten der <b>EVP</b>, jedoch müsse eine Balance zwischen Unternehmer- und Konsumenteninteressen gefunden werden, so wird es schwammig im Programm formuliert. Für die <b>SPE</b> sind die bisher gültigen Regelungen für die Einschränkung des Datenschutzes zur Verbrechensbekämpfung zu vage formuliert. Es müssten härtere Gesetze für einen besseren Schutz her, fordert auch die <b>ALDE</b>. Die bisherigen Kompetenzen müssten endlich sinnvoll eingesetzt werden, meinen die <b>LINKEN</b>. Auch die <b>PIRATEN</b> wollen einen einheitlichen Datenschutz, der Industriespionage effektiv unterbindet. Mit Jan Philipp Albrecht stellen die <b>GRÜNEN</b> derzeit den EU-Datenschutz-Berichterstatter. Sie wollen die Datenschutz-Rahmenvereinbarung von Grund auf renovieren. Instanzen, die gegen das Grundrecht auf Datenschutz verstoßen, müssten effektiv sanktioniert werden können.</p>
<p>                                                                                                                   (Fortsetzung auf Seite 2)</p>
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		<title>Beliebt und beliebig: Transparenz im Parteiprogramm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oskar Brabanski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2013 08:21:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Transparenz ist in diesem Wahlkampf eines der am meisten verwendeten politischen Modewörter und wird, quer durch fast alle Parteien und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/TransparenteMüllgebühren.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-132161" alt="TransparenteMüllgebühren" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/TransparenteMüllgebühren.jpg" width="640" height="480" /></a>Transparenz ist in diesem Wahlkampf eines der am meisten verwendeten politischen Modewörter und wird, quer durch fast alle Parteien und Medien, mal stärker und mal schwächer eingefordert. Dennoch weisen Kurswechsel, wie der von Steinbrück, auf eine Unsicherheit hin – wie ist dieser politische Kampfbegriff eigentlich definiert? Und wie viel Transparenz ist überhaupt gut? Werfen wir dazu einen Blick die Programme der etablierten Parteien.<br />
Die Rufe nach Transparenz im Vorfeld der Bundestagswahl erscheinen allgegenwärtig. Plagiatsjäger, die wissenschaftliches Fehlverhalten in Dissertationen von Spitzenpolitikern nachweisen wollen, tun dies unter dem Banner einer ominösen Transparenz, die zwar Plagiatsvorwürfe, nicht aber zwingend ihre Identität einschließt. Im Zuge der Überwachungsaffäre durch die NSA versprach Obama mehr Offenheit in der Geheimdienstarbeit – und wurde von deutschen Politikern prompt für seine „Transparenzinitiative“ gelobt. Peer Steinbrück, wegen hoher Nebeneinkünfte in der Kritik, ließ sich zu der Aussage hinreißen, Transparenz gäbe es nur in Diktaturen. Wenig später lenkte er ein und forderte eine Transparenzoffensive, um Nebeneinkünfte von Abgeordneten &#8220;bis auf den letzten Cent&#8221; offenzulegen. Und dass die Piratenpartei unter anderem aus einem Transparenzgedanken heraus gegründet wurde, ist zwar weithin bekannt, interessiert aber kaum noch.<br />
Es scheint eine Dialektik der Transparenz zu geben: Bis zu einem gewissen Grad ist Transparenz unbedingt wünschenswert, damit Bürgerinnen und Bürger wieder Vertrauen in die Politik – und vor allem in Politiker! – aufbauen können. Ganz im Sinne von abgeordnetenwatch.de („Weil Transparenz Vertrauen schafft!“) oder dem Hamburgischen Transparenzgesetz („Transparenz schafft Vertrauen“). Allerdings ist diese Transparenz zu begrenzen: Der gläserne Politiker ist, analog zum gläsernen Bürger, das Sinnbild einer entfesselten Transparenz. Dazu kommt die Ambivalenz der Transparenz: Politik und Politiker sollen transparenter werden &#8211; E-Mails, Telefonate und die Privatsphäre von Bürgerinnen und Bürgern jedoch sollen unter besonderem Schutz stehen. Bei so vielen Irrungen und Wirrungen ist Unsicherheit bezüglich des Begriffs vorprogrammiert.<br />
Trotz der Spannung zwischen Relevanz und Transparenzforderungen auf der einen, aber deutlicher Unsicherheit bei der Verwendung des Begriffs auf der anderen Seite, gibt es keinen systematischen Transparenzvergleich zwischen den Parteien. Transparenz spielt in der Analyse von Wahlprogrammen kaum eine Rolle, und wenn, dann wird sie nur als ein kleiner Teil der Netzpolitik gesehen – dabei ist sie bei weitem nicht auf diese beschränkt. Schauen wir genauer, wie die Parteien Transparenz definieren, ob sie diese einfordern und wenn ja, in welchen Bereichen.</p>
<h3>Transparenz-Bingo</h3>
<p>Zu Beginn eine rein quantitative Betrachtung: Umgerechnet auf 100 Seiten Parteiprogramm kommt das Wort Transparenz (auch in Abwandlungen: Intransparenz, transparent…) erwartungsgemäß bei den Piraten mit 36 Erwähnungen am häufigsten vor. Mit kleinem Abstand folgen die Grünen mit 28 und die SPD mit 27 Erwähnungen. Wiederum mit Abstand folgen die FDP mit 21 und Die Linke mit 16 Erwähnungen pro 100 Seiten. Das Schlusslicht bildet die CDU: In ihrem kompletten Parteiprogramm kommt Transparenz 8 Mal vor, auf 100 Seiten gerechnet nur 6 Mal. In Worten: Sechs.<br />
Doch wie wird der Begriff Transparenz verwendet? Wie stehen die Bundestagsparteien zur Transparenz? Darüber sagt eine rein quantitative Analyse wenig aus. Betrachten wir einmal die Parteiprogramme der Bundestagsparteien SPD, CDU, Grünen, Linke und FDP.</p>
<h3>Der Transparenzbegriff ist intransparent</h3>
<p>Wirklich definiert wird der Transparenzbegriff in keinem Parteiprogramm. Eine Annäherung an den Begriff ist möglich, indem man die Begriffe, die gemeinsam mit Transparenz oder auch synonym verwendet werden, betrachtet. Bei der SPD wird Transparenz häufig zusammen mit „Offenheit“, „Nachvollziehbarkeit“ oder „einfach“ benutzt. Auch „klar“ und „leicht verständlich“ werden dem Begriff Transparenz zur Seite gestellt. Anders verhält es sich bei der CDU, welche den Begriff meistens alleinstehend verwendet. Nur einmal bildet er ein Trikolon mit „verständlich“ und „vergleichbar“. Die Linke hingegen verwendet den Begriff fast immer zusammen mit „demokratisch“ oder „Demokratie“ sowie „Partizipation“. Breit gestreut wird bei der FDP, in der Transparenz häufig mit „effektiv“, „nachvollziehbar“, „demokratisch“, „Beteiligung“ und „Partizipation“ korreliert. Die Grünen, mit fast 100 absoluten Erwähnungen Spitzenreiter (jedoch haben sie auch das mit Abstand längste Parteiprogramm), koppeln den Transparenzbegriff häufig an „demokratisch“ und „Partizipation“.<br />
Zusammenfassend kann man festhalten, dass die CDU Transparenz semantisch alleinstehend verwendet, während SPD, Linke und Grüne Transparenz in einem eher demokratisch orientierten, politischen Kontext verwenden. Die FDP verwendet den Begriff hauptsächlich als Marktfaktor („Effizienz“).<br />
Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass von den drei Parteien, die ein Stichwortverzeichnis am Ende des Wahlprogramms haben (Linke, Grüne und FDP), die Linke die einzige Partei ist, welche Transparenz als nicht wichtig genug erachtet, um den Begriff &#8211; zwischen transgender und Troika &#8211; in ihr Stichwortverzeichnis zu setzen. Dafür würdigt die SPD als einzige Partei die Transparenz durch Aufnahme in die Präambel eines Kapitels: „Voraussetzung für eine demokratische und offene Gesellschaft sind demokratische Kultur und Öffentlichkeit genauso wie Transparenz und Partizipation.“ Dies legt nahe, dass Transparenz nicht immer als eigenständige Kategorie Verwendung findet, auch wenn der Begriff häufig und durchaus affirmativ benutzt wird. Dieser Befund deutet weiter auf eine deutliche Unsicherheit und auf ein mangelndes parteiübergreifendes kohärentes Verständnis des Begriffs hin.</p>
<h3>Welche Bereiche sollen transparent werden?</h3>
<p>Die Antwort ist einfach: So ziemlich alle, nimmt man sämtliche Parteiprogramme zusammen. Einzeln betrachtet werden aber Unterschiede deutlich. Im Wesentlichen lässt sich erkennen, dass verstärkt in den Themenbereichen Transparenz gefordert wird, die ohnehin den Fokus der Parteien bilden. Einig sind sich alle Parteien beim Verbraucherschutz: Herkunft, Produktionsbedingungen und Inhalte sollen transparent werden. Hier liegt insbesondere ein Schwerpunkt der CDU, bei der damit die Transparenzforderung schon fast erschöpft ist.<br />
SPD, Grüne, Linke und FDP fordern vermehrt Transparenz bei Vergabeverfahren – zum Beispiel, wenn es um Forschungs- und Fördergelder, aber auch um geplante Flugrouten (Linke) oder Bauvorhaben geht. Diese inflationäre Verwendung zeigt eine gewisse Beliebigkeit in der Verwendung des Begriffs &#8211; wieder ein Anzeichen der mangelnden Definition von Transparenz im politischen Diskurs.<br />
Im politischen Bereich fordern zudem alle Parteien Transparenz in der öffentlichen Verwaltung (Stichwort „Open Data“), wobei hier die Reichweite der Forderung von Partei zu Partei schwankt: Die CDU will die Verwaltung bürgerfreundlicher und einfacher gestalten, während die Linke gar das Informationsfreiheitsgesetz zu einem Transparenzgesetz ausbauen und alle Daten zugänglich machen will. Hier alterniert das Verständnis des Begriffs zwischen einem reinen Verwaltungsinstrument und einem Wert – offene Daten seien begrüßenswert. Dies ist zu einem gewissen Teil den bisher zögerlich umgesetzten „Open Data“-Initiativen und der mangelnden Erfahrung mit ihnen geschuldet.</p>
<h3>Rhetorische Differenzen</h3>
<p>Unterschiede, die auf einen politischen Willen hindeuten, Transparenz wirklich durchzusetzen, finden sich bereits in der Rhetorik der Wahlprogramme. Der Transparenz vorangestellt sind bei der Linken häufig Begriffe wie „brauchen“, „müssen“ und „wollen“. Dies verdeutlicht, dass die Linke sich nicht nur bewusst ist, häufig Transparenz einzufordern, sondern sie auch die Notwendigkeit dazu sieht und sie diese tatsächlich auch durchzusetzen gewillt ist. Die SPD „fordert“ ebenfalls Transparenz. Sie ist sich im Klaren darüber, dass Transparenz „von der Zivilgesellschaft zu Recht eingefordert“ wird. Jedoch schränkt sie die Transparenz auch ein: „Transparenz bedeutet dabei nicht gläserne Politiker (S. 97).“<br />
Wesentlich zurückhaltender ist hingegen die CDU: „Ebenso werden wir prüfen, gesetzliche Transparenzpflichten einzuführen“, heißt es im Parteiprogramm. Deutlich affirmativer, wenn auch nicht so deutlich wie bei der Linken und der SPD, ist die FDP. Sie spricht wiederholt von „wollen“ und analysiert als einzige Partei im Rückblick, dass „(…) dank der Liberalen transparenter und attraktiver geworden“ sei. Viel euphorischer und normativer verwenden die Grünen den Begriff: Transparenz sei eine „Grundlage“, die wir „brauchen“ &#8211; und dementsprechend „fordern“ die Grünen Transparenz.<br />
Fazit: Es lässt sich feststellen, dass Transparenz eine unterschiedliche Relevanz bei den Parteien einnimmt. Die Unterschiede sind relativ gering &#8211; deutlich hingegen wird, dass die CDU absolutes Schlusslicht ist. Viel entscheidender jedoch ist, dass einheitliche Definitionen von Transparenz fehlen. Transparenz scheint, als politisches Modewort, inflationär benutzt zu werden, obwohl eine Unsicherheit bei der Verwendung durchaus spürbar ist. Transparenz wird meistens in den Bereichen eingefordert, die ohnehin den thematischen Schwerpunkt der Parteien bilden – bei den Grünen im Umweltschutz und erneuerbaren Energien, bei der CDU beim Verbraucherschutz, bei der FDP als Marktfaktor für einen fairen Wettbewerb und bei SPD und Linke als essenzieller Wert für Demokratie. Dies ist nicht unerheblich für zukünftige Koalitionsverhandlungen, wenn sich zwei (oder mehr) Parteien auf mehr Transparenz verständigen sollen, aber vollkommen unterschiedliche Auffassungen des Begriffs haben. Wir dürfen gespannt sein.</p>
<div id="stcpDiv">
&nbsp;<br />
Bild: gruene_sachsen (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC-ND 2.0</a>)<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a>
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		<title>Netzpolitik-Check: Was wollen die Parteien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ludwig Lagershausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2013 10:58:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir chatten mit Freunden in aller Welt, kaufen online ein und finden auf beinahe alle Fragen eine Antwort. „Ohne Internet [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Kabelsalat.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-131566" alt="Kabelsalat" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Kabelsalat-630x285.jpg" width="630" height="285" /></a>Wir chatten mit Freunden in aller Welt, kaufen online ein und finden auf beinahe alle Fragen eine Antwort. „Ohne Internet geht es nicht mehr“, das würden sicher die allermeisten Bundesbürger unterschreiben. Laut <a href="http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/04/digitalindex.pdf">(N)Onliner-Atlas 2013</a> sind 76,5 Prozent der Deutschen online, wir leben in einer digitalen Gesellschaft. Aber wie reagiert die Politik auf diesen elementaren Bestandteil unserer heutigen Lebenswirklichkeit?<br />
Im großen Netzpolitik-Check zur Bundestagswahl hat die politik-digital.de-Redaktion sich die Wahlprogramme von CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen, der Linken und der Piratenpartei angeschaut. Welchen Stellenwert haben digitale Themen bei Regierungs- und Oppositionsparteien und welche Standpunkte zur Netzpolitik vertreten diese im Wahlkampf? Die folgende Zusammenstellung der Positionen zu den wichtigsten Themen soll helfen, im netzpolitischen Dschungel nicht den Überblick zu verlieren.<br />
Dabei haben wir uns auf die Programme zur Bundestagswahl konzentriert, auch wenn sie nicht immer die Mehrheitsmeinungen in den Parteien wiedergeben und auch nicht unbedingt die Politik der vergangenen Jahre widerspiegeln. Auch ist anzunehmen, dass zwischen links und rechts nicht immer dasselbe Verständnis verschiedenster Begriffe zugrunde liegt, sondern häufig viel Raum für Interpretationen bleibt.</p>
<h3>Netzausbau</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Netzausbau_t3n.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-131624" alt="Netzausbau_t3n" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Netzausbau_t3n-305x180.jpg" width="305" height="180" /></a>Vor allem in ländlichen Gegenden ist das Internet auch im Jahr 2013 noch sehr langsam. Von flächendeckender Breitbandversorgung kann höchstens in den Städten die Rede sein, viele Menschen müssen sich weiterhin mit weniger leistungsfähigen Leitungen begnügen. Die Parteien zeigen in diesem Punkt weitestgehend Geschlossenheit. Die Forderung, das Breitbandnetz auszubauen, findet sich in allen Programmen. Bis es so weit ist, wollen Grüne und Linke den Übergang erst einmal mit WLAN überbrücken. Die Linke möchte den Netzausbau aus Sorge um eine zu geringe Refinanzierung aber nicht dem freien Markt überlassen. Sie will sich für eine Mindestgeschwindigkeit von 10 Mbits/Sekunde für die Datenübertragung einsetzen. Ebenso wie die Grünen und die SPD möchte die Linke eine Universaldienstverpflichtung für die Anbieter durchsetzen, damit diese auch in wirtschaftlich schwächeren Regionen für schnelle Netze sorgen. Wenn es nach der Linken geht, sollen zudem die „technischen Standards in regelmäßigen Abständen“ angepasst werden. Bis zum Ende der kommenden Legislaturperiode möchten die Grünen flächendeckend Breitbandanschlüsse bereitstellen können. Darüber hinaus fordern sie als einzige Partei den Ausbau des Glasfasernetzes. Die CDU möchte eine flächendeckende Breitbandversorgung bis zum Jahre 2018 realisieren und zudem die  WLAN-Versorgung weiter ausbauen. Eine europäische Koordinierungsstelle soll nach dem Willen der Union eine Versorgung des ländlichen Raums sicherstellen. Und auch die Piratenpartei denkt global und strebt den gesamteuropäischen Netzausbau an.</p>
<h3>Netzneutralität</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Netzneutralität_t3n.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-131625" alt="Netzneutralität_t3n" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Netzneutralität_t3n-305x183.jpg" width="305" height="183" /></a>Die Pläne der Deutschen Telekom, künftig nach dem Verbrauch einer bestimmten Datenmenge die Geschwindigkeit der Übermittlung von DSL-Anschlüssen zu drosseln, begreifen fast alle Parteien als Eingriff in die Freiheit des Internets. Denn damit hätten Netzbetreiber die Möglichkeit, Inhalte unterschiedlich zu behandeln und zum Beispiel eigene Angebote bevorzugt zu behandeln. Die Festschreibung der Netzneutralität würde dies verhindern und eine Gleichbehandlung garantieren. Daher plädieren die drei Oppositionsparteien SPD, die Grünen und die Linke sowie die Piratenpartei ganz klar für eine gesetzliche Verankerung der Netzneutralität. Auch für die FDP stellt Netzneutralität das „Grundprinzip der Telekommunikationsregulierung“ dar, ohne dass sie sich in ihrem Programm klar für ein Gesetz ausspricht. Auch die Christdemokraten drücken sich wenig präzise aus; sie möchten „prüfen, ob der Gesetzgeber handeln muss, zum Beispiel zur Sicherung der Netzneutralität“.</p>
<h3>Datenschutz</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Datenschutz_t3n.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-131626" alt="Datenschutz_t3n" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Datenschutz_t3n-305x171.jpg" width="305" height="171" /></a>Der Umgang mit persönlichen Daten im Internet bleibt nach verschiedenen Datenschutzskandalen der vergangenen Jahre ein heißes Thema, das uns auch in der kommenden Legislaturperiode beschäftigen wird. Das schlägt sich erwartungsgemäß in den Wahlprogrammen nieder. Eine einmütige Forderung aller sechs Parteien lautet daher, dass persönliche Daten nur nach ausdrücklicher Einwilligung gespeichert und verwendet werden dürfen. Die Nutzer sollen weitestgehend autonom über eigene Daten im Internet bestimmen können, Persönlichkeitsrechte sollen gestärkt werden. Die FDP, die Linke, die Grünen und die Piratenpartei setzten sich für die Verwendung datenschutzfreundlicher Technik („Privacy by Design“) ein. Unterschiede gibt es bei diesem Thema im Detail: Die CDU/CSU vertraut auf das Verantwortungsbewusstsein von Unternehmen, Behörden sowie Nutzern und kündigt an, mit gesammelten Daten die „Umsetzung neuer, innovativer Projekte“ vorantreiben und die Nutzung von Daten fördern zu wollen. Über den Zweck wird der Leser des Wahlprogramms im Unklaren gelassen.<br />
Die SPD formuliert wolkig, man wolle in Sachen Datenschutz weiterhin auf das Know-How von Experten aus der Netz-Community setzen, und tritt für unabhängige Datenschutzbeauftragte ein. Die Grünen plädieren für eine anonyme Kommunikation durch Verwendung von Pseudonymen. Die FDP schlägt vor, das Thema Datenschutz künftig im Justizministerium anzusiedeln und per Gesetz mehr Datensicherheit am Arbeitsplatz herzustellen. Die Linke spricht sich offen für ein Exportverbot von Hard- und Software aus, die dazu geeignet sind, Internetnutzer auszuspionieren. Die Piratenpartei beweist Weitsicht und möchte das Thema auf europäischer Ebene anpacken: Sie will dem EU-Datenschutzbeauftragten bei Verstößen die Möglichkeit zu Sanktionen in Form empfindlicher Geldstrafen geben.</p>
<h3>Vorratsdatenspeicherung</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Vorratsdatenspeicherung_t3n.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-131627" alt="Vorratsdatenspeicherung_t3n" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Vorratsdatenspeicherung_t3n-305x170.jpg" width="305" height="170" /></a>Der Staat hat für die Sicherheit der Bürger zu sorgen. Doch nicht erst seit den Enthüllungen über PRISM und Tempora stellt sich die Frage, wie weit die Überwachung gehen und der Staat in die Privatsphäre eindringen darf. Die Vorratsdatenspeicherung (VDS), also das Speichern personenbezogener Daten ohne Anfangsverdacht, wird teilweise sehr kritisch gesehen. Die Grünen, die Linke und die Piratenpartei lehnen diese Form der Datenspeicherung rundheraus ab, die FDP möchte sie nicht anlasslos, sondern nur bei konkretem Verdacht anwenden. Die SPD legt Wert darauf, die Speicherung von Verbindungsdaten ausschließlich zur Verfolgung schwerster Straftaten anzuwenden; ausdrücklich abgelehnt wird im Wahlprogramm der SPD auch eine Speicherung von Bewegungsprofilen. Ambivalent erscheint dagegen die Haltung der CDU/CSU: Waren diese immer schon Verfechter der anlasslosen Speicherung von Verbindungsdaten, so taucht der Begriff „Vorratsdatenspeicherung“ im aktuellen Wahlprogramm, das erst nach den Enthüllungen von Edward Snowden verabschiedet wurde, gar nicht mehr auf. Stattdessen heißt es, dass „Mindestspeicherfristen für Verbindungsdaten […] notwendig“ seien, um schwere Straftaten zu verhindern. Hier liegt der Verdacht nahe, dass Merkel und Co. lediglich einen anderen, vermeintlich harmloseren Namen gewählt haben, der ein altes Phänomen beschreibt. Auch die Dauer der Frist wird von der CDU nicht näher definiert. Es wird nur auf die EU-Richtlinie verwiesen, die eine Speicherung zwischen mindestens sechs Monaten und höchstens zwei Jahren vorsieht. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Vorratsdatenspeicherung auch auf europäischer Ebene gekippt wird.<br />
(*Hier wird kein Status Quo gekennzeichnet, denn die aktuelle Rechtslage ist unklar, seitdem das Bundesverfassungsgesetz 2010 das geltende Gesetz zur VDS verworfen hat.)</p>
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		<title>&#034;Genau lesen und Standpunkt wählen&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ludwig Lagershausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2013 08:36:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
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		<category><![CDATA[Tobias Schwarz]]></category>
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					<description><![CDATA[Leistungsschutzrecht abschaffen; Breitbandausbau vorantreiben; Urheber stärken; Netzneutralität gewährleisten; Datenschutz verbessern. Die Parteien haben eine Menge netzpolitischer Forderungen zur Bundestagswahl, denen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Radar.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-130653" alt="Radar" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Radar-630x472.jpg" width="630" height="472" /></a>Leistungsschutzrecht abschaffen; Breitbandausbau vorantreiben; Urheber stärken; Netzneutralität gewährleisten; Datenschutz verbessern. Die Parteien haben eine Menge netzpolitischer Forderungen zur Bundestagswahl, denen man auf den ersten Blick zustimmen würde. Doch wo sind die Unterschiede? Wem sollte ich nun aus netzpolitischer Sicht am 22. September meine Stimme geben? Ein neues Online-Tool hilft, Antworten auf diese Frage zu finden.<br />
Wenn alle scheinbar das Gleiche wollen, wen soll ich dann wählen? Zugegeben, das ist eine schwierige Frage, denn die netzpolitischen Inhalte in den Wahlprogrammen lesen sich tatsächlich sehr ähnlich. Das dürfte vor allem daran liegen, dass Netzpolitik als politisches Themenfeld noch recht jung und daher noch relativ wenig ideologiebeladen ist. Nur wer sehr genau hinschaut und die Standpunkte anschließend miteinander vergleicht, kann feststellen, dass die Parteien in einigen Nuancen sehr unterschiedliche Positionen vertreten.<br />
Doch kostet es viel Mühe und Muße, sich durch die seitenlangen Programme zu kämpfen und dabei den Überblick nicht zu verlieren. Genau dies war auch der Ansporn für das Internet &amp; Gesellschaft <a href="http://www.collaboratory.de/w/Hauptseite" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Collaboratory e.V.</a>, eine Webpräsenz für interaktive Online-Wahlinformation zu erstellen: Das Tool namens <a href="http://netzradar.collaboratory.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Netz-Radar“</a>, das heute online ging, bündelt die Aussagen der Parteien zur Netzpolitik. Mithilfe einer Auswahl an spezifischen Fragen können passionierte Netzpolitik-Nerds und alle, die es noch werden wollen, den eigenen Standpunkt zu den aktuellen digitalen Themen testen oder erst herausfinden.<br />
Zu einer Reihe von Themen (u.a. Datenschutz und Netzneutralität) kann der Radarnutzer eine These auswählen, mit der er am meisten übereinstimmt. Dafür erhält die entsprechende Partei einen Übereinstimmungspunkt, und am Ende kann der User drei als besonders relevant erachtete Thesen mit einer doppelten Gewichtung versehen. Das Ergebnis ist eine Rangliste, die die Übereinstimmung mit den netzpolitischen Ansichten der derzeit im Bundestag vertretenden Parteien anzeigt. Zu der Partei mit der größten netzpolitischen Übereinstimmung erhält man zudem ein Kurzporträt, das die wichtigsten Aussagen knapp zusammenfasst. Damit fällt der Überblick über die so ermittelte eigene Position noch etwas leichter.<br />
Doch Obacht: Beim Lesen der Antwortmöglichkeiten fällt schnell auf, dass diese weitestgehend verwandt klingen und oft auch das Gleiche meinen. Mangelnde Recherche, lustlose Konzeption? Mitnichten. „Die Aussagen in den Wahlprogrammen hören sich teilweise sehr ähnlich an. Es ist nicht leicht, die teils doch erheblichen Unterschiede in den netzpolitischen Forderungen herauszulesen. Das wollen wir mit dem Co:lab Netz-Radar dokumentieren.“, beschreibt Projektleiter Tobias Schwarz das Anliegen der nach dem Vorbild des Wahl-o-Maten der Bundeszentrale für politische Bildung erstellten Plattform.<br />
Doch neben dem Hinweis auf schwammige Formulierungen und Einheitsbrei-Aussagen im Wahlprogramm verfolgt das Co:lab noch ein weiteres Ziel: Derzeit gibt es (wenn man den Wahl-o-Maten der bpb für den politischen Gesamtüberblick außer Acht lässt) <del>kein</del> <em>mit dem <a href="http://www.verbraucher-entscheiden.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Wahlcheck</a> zur Verbraucherpolitik nur ein</em> weiteres Angebot, mit dem sich die Parteienpräferenz in einem bestimmten und abgegrenzten Politikfeld überprüfen lässt. [Satz korrigiert, s. Kommentar] Dies möchte das Internet und Gesellschaft Colab ändern: Tobias Schwarz stellt das Open-Source-Prinzip des Tools heraus, das unter  freier Lizenz steht: „Jeder, der das Tool verwenden möchte, ist herzlich eingeladen, dies zu tun. Wer das gleiche etwa für andere politische Themenfelder erstellen will, der hat mit dem Netz-Radar die ideale Vorlage. Selbst ohne Programmierkenntnisse lassen sich die Inhalte sehr leicht verändern, der entsprechende Text muss einfach nur kopiert und eingefügt werden“.<br />
Neben einer Entscheidungshilfe zur Bundestagswahl tritt der Netz-Radar also mit einer konkreten Aufforderung an: Nachmachen, besser machen!<br />
Doch die Macher des Tools dokumentieren nicht nur die aktuellen Diskussionen in der Netzpolitik, sondern setzten eine integrale und brandaktuelle netzpolitische Forderung gleich selbst in die Tat um: Es werden über die Nutzung des Radars keinerlei Daten oder IP-Adressen der Nutzer gespeichert. „Wir werden also nicht nachvollziehen können, wer das Angebot nutzt oder von wo aus der Netz-Radar aufgerufen wurde. Das interessiert uns auch gar nicht. Wichtig ist uns vielmehr, dass die Bürger sich so gut wie möglich über Netzpolitik informieren, denn sie geht uns alle an!“, begründet Tobias Schwarz die Entscheidung für die strengen Datenschutzvorgaben.<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/ham-hock/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ham Hock</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-NC-ND 2.0)</a></p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Piratenpartei: Absolute Freiheit und Sicherheit im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tknobloch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 14:30:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Während für die etablierten Parteien das Internet im Wahlprogramm nur ein Punkt von vielen ist, findet sich bei der Piratenpartei kaum ein anderes Thema als das Web. Aus diesem Grunde werfen wir auch auf  diese relativ neue und kleine Partei einen Blick. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Während für die etablierten Parteien das Internet im Wahlprogramm nur ein Punkt von vielen ist, findet sich bei der Piratenpartei kaum ein anderes Thema als das Web. Aus diesem Grunde werfen wir auch auf  diese relativ neue und kleine Partei einen Blick. </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/webcheck_piraten.jpg" alt="Wahlprogramme im Internet-Check" title="Wahlprogramme im Internet-Check" align="left" width="210" height="210" />Am 5. Juli beschloss die Piratenpartei ihr öffentlich erarbeitetes Wahlprogramm. In einem Wikipedia-Ableger konnte jeder eigene Vorschläge einbringen und über das Programm diskutieren. Das Ergebnis: Das Internet ist absolutes Kernthema und die Forderungen der Piraten die radikalsten aller politischen Parteien.
</p>
<p>
<b>Keine Daten für den Staat<br />
</b>
</p>
<p>
Die Piraten fordern einen staatlich gewährleisteten Internetzugang für jeden Bürger. Für den Schutz dieses Zugangs soll ebenfalls der Staat verantwortlich sein. Ein momentan diskutierter Internet-Ausschluss nach strafrechtlichen Vergehen im Internet kommt für sie damit grundsätzlich nicht in Frage. Mit der Forderung eines allgemeinen Kommunikationsgeheimnisses im Web geht eine Ablehnung der Vorratsdatenspeicherung einher.
</p>
<p>
<b>Keine Zensur<br />
</b>
</p>
<p>
Für die Piratenpartei ist ein offenes Internet unabdingbar. Zwar müssten rechtswidrige Inhalte strafrechtlich verfolgt werden, so die Piraten. Sperrlisten und einer Zensurinfrastruktur stehen sie jedoch ablehnend gegenüber. Der Staat müsse vielmehr Plattformen zur freien Meinungsäußerung per Gesetzgebung schützen. Das aktuell geltende Recht würde sein Ziel verfehlen und zu Selbstzensur führen, heißt es im Wahlprogramm. Ferner beinhaltet es die Forderung eines neuen Urheberrechts und freies Zitierrecht für Multimedia-Inhalte im Netz.</p>
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		<title>Wahlprogramme im Internet-Check</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 14:36:40 +0000</pubDate>
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		<title>Union gegen Netzkriminelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 11:39:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Thema Internet nimmt wenig Raum ein im gemeinsamen <a href="http://www.regierungsprogramm.cdu.de/" target="_blank" title="Wahlprogramm CDU/CSU" rel="noopener noreferrer">Wahlprogramm der Unionsparteien</a>. In der Auseinandersetzung mit den Neuen Medien stellen CDU und CSU vor allem Risiken des Netzes und deren Abwehr heraus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Internet nimmt wenig Raum ein im gemeinsamen <a href="http://www.regierungsprogramm.cdu.de/" target="_blank" title="Wahlprogramm CDU/CSU" rel="noopener noreferrer">Wahlprogramm der Unionsparteien</a>. In der Auseinandersetzung mit den Neuen Medien stellen CDU und CSU vor allem Risiken des Netzes und deren Abwehr heraus.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/webcheck_cducsu.jpg" alt="Wahlprogramme im Internet-Check" title="Wahlprogramme im Internet-Check" align="left" height="210" width="210" /><b>Internetkriminalität im Fokus</b>
</p>
<p>
Die CDU/CSU setzt in ihrer Netzpolitik stark auf innere Sicherheit und eine intensivierte Zusammenarbeit staatlicher Behörden im Kampf gegen Internetdelikte. Das Internet wird dabei vor allem als politische Herausforderung gesehen: So will die Union Presseprodukte sollen im Netz besser schützen und kriminellen Datenhandel unterbinden.
</p>
<p>
<b>Aufgeklärte Bürger </b>
</p>
<p>
Daneben wollen CDU und CSU mehr Datensicherheit für jeden Bürger &#8211; und eine bessere Aufklärung insbesondere jugendlicher Nutzer, die zu einem vorsichtigen Umgang mit dem Web sensibilisiert werden sollen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>FDP: Filter und Urheberrechtsschutz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tknobloch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 10:13:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Konsequent gegen Urheberrechtsverletzung, Filtern statt Sperren und führende Internetkompetenz. Das sind die Forderungen die sich die FDP in ihr <a href="http://www.liberale.de/files/653/FDP-Bundestagswahlprogramm2009.pdf" target="_blank" title="Wahlprogramm FDP" rel="noopener noreferrer">Wahlprogramm</a> geschrieben hat.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Konsequent gegen Urheberrechtsverletzung, Filtern statt Sperren und führende Internetkompetenz. Das sind die Forderungen die sich die FDP in ihr <a href="http://www.liberale.de/files/653/FDP-Bundestagswahlprogramm2009.pdf" target="_blank" title="Wahlprogramm FDP" rel="noopener noreferrer">Wahlprogramm</a> geschrieben hat.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/webcheck_fdp.jpg" alt="Wahlprogramme im Internet-Check" title="Wahlprogramme im Internet-Check" width="210" align="left" height="210" /><b>Kein urheberrechtsfreier Raum</b>
</p>
<p>
Die Liberalen beschreiben eine Gefahr für das Urheberrecht im Internet und wollen konsequent gegen Urheberrechtsverletzer vorgehen. Des weiteren fordert man, das Urheberrecht weiter zu entwickeln, um eine Bedrohung für die Kultur &#8211; und Kreativwirtschaft abzuwehren. Eine Kulturflatrate, wie die SPD vorschlägt, lehnt die FDP ab.
</p>
<p>
<b>Das Internet als freies Medium</b>
</p>
<p>
Vor überzogener Überwachung und Regulierung solle das Internet geschützt werden. Allerdings dürften Jugendliche nicht bedenklichen Inhalten frei ausgesetzt sein. Hier will die FDP ein modernes Jugendmedienschutzrecht, das Motto lautet &quot;Filtern statt sperren&quot;. Im Grundsatz fordert man jedoch Prävention vor dem PC und nicht im Internet.
</p>
<p>
<b>Pauschale Medienabgabe statt GEZ</b>
</p>
<p>
Nach dem Willen der FDP soll die GEZ-Gebühr auf einzelne Geräte abgeschafft und eine pauschale Medienabgabe eingeführt werden. Zudem will man flächendeckend Breitbandzugänge ermöglichen.
</p>
<p>
Als Gesamtziel gibt die Partei für die Zukunft aus, Deutschland zum europäischen Vorreiter auf dem Gebiet der Internetkompetenz zu machen.
</p>
<p><b></b></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Die Linke: Das Netz braucht den Staat</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-linke-das-netz-braucht-den-staat-4429/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tknobloch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 10:11:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Linke fordert in ihrem <a href="http://die-linke.de/fileadmin/download/wahlen/pdf/Beschluss_Bundestagswahlprogramm_redTB_revMS_final.pdf" target="_blank" title="Wahlprogramm DIE LINKE" rel="noopener noreferrer">Wahlprogramm</a> mehr staatliche Einmischung und Regulierung im Web. Das Internet müsse jedem zur Verfügung stehen und die Arbeitsbedingungen annehmbar sein.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke fordert in ihrem <a href="http://die-linke.de/fileadmin/download/wahlen/pdf/Beschluss_Bundestagswahlprogramm_redTB_revMS_final.pdf" target="_blank" title="Wahlprogramm DIE LINKE" rel="noopener noreferrer">Wahlprogramm</a> mehr staatliche Einmischung und Regulierung im Web. Das Internet müsse jedem zur Verfügung stehen und die Arbeitsbedingungen annehmbar sein.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/webcheck_linke.jpg" alt="Wahlprogramme im Internet-Check" title="Wahlprogramme im Internet-Check" align="left" height="210" width="210" />Mit Nelson Muntz, einem Charakter aus der TV-Serie Die Simpsons, leitet die Linke ihren Internet-Teil im Wahlprogramm ein: “Hehe, dein Medium liegt im Sterben.“. Diesen Satz äußert er gegenüber einem Print-Journalisten. Die Linken fordern angesichts einer Medienkrise eine neue digitale Medienordnung, in die der Staat regulierend eingreift.
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<b>Das &quot;Fair-Work-Siegel&quot;</b>
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Die Partei sieht durch die Kommerzialisierung des Mediensektors einen steigenden Rentabilitätsdruck und somit eine Verflachung der Medienangebote. Dem will sie mit &quot;Fair-Work&quot;-Siegeln für Medien &#8211; und Filmschaffende begegnen. Auch ein modernes Urheberrecht steht auf dem Programm: Digitale Kopien für private, forschende und bildende Zwecke sollen erlaubt werden.
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<b>Internet für alle</b>
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Der gesetzliche <strike>General</strike>Universaldienst des Staates soll um Breitband-Anschlüsse erweitert werden. Damit wollen die Linken die Versorgungslücke schließen. Öffentlich-Rechtlichen Sendern sollen im Internet uneingeschränkte Publizierungsrechte gewährt werden. Netzsperren lehnt die Partei grundsätzlich ab, sie möchte die Netzneutralität mit dem technologisch Machbaren bewahren.</p>
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		<title>Grüne: Freie Internetkultur und Verbraucherschutz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 09:18:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Grünen wollen Netzpartei sein: Dem Thema Internet ist ein eigenes Kapitel im grünen <a href="http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Wahlprogramm/BTW_Wahlprogramm_2009_290609.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestagswahlprogramm</a> gewidmet. Darin geht es konkret um Problemfelder, die auf der aktuellen netzpolitischen Agenda stehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grünen wollen Netzpartei sein: Dem Thema Internet ist ein eigenes Kapitel im grünen <a href="http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Wahlprogramm/BTW_Wahlprogramm_2009_290609.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestagswahlprogramm</a> gewidmet. Darin geht es konkret um Problemfelder, die auf der aktuellen netzpolitischen Agenda stehen.<!--break--></p>
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/webcheck_gruene_0.jpg" alt="Wahlprogramme im Internet-Check" title="Wahlprogramme im Internet-Check" align="left" height="210" width="210" /><b>Freie Internetkultur </b>
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Die Grünen wollen Internetzugänge für jeden zugänglich machen. Dazu gehört für sie ein öffentliches System von W-Lan-Zugängen und die Förderung von Barrierefreiheit.<br />
Die Partei will sich für eine „freie Internetkultur“ einsetzen – und plädiert für eine Unterstützung von Open Source-Programmen und offenen Lizenzen. Nutzer nicht kriminalisieren – gleichzeitig Künstler angemessen entlohnen – so die Devise der Grünen, die dazu eine Kulturflatrate erwägen.
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<b>Verbraucherrechte online stärken </b>
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Gleichzeitig soll das Recht an persönlichen Informationen im Netz gestärkt werden. Hierzu zählen die Grünen einen besseren Verbraucherschutz im virtuellen Raum – insbesondere bei sozialen Plattformen.
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Elektronische, demokratische Verfahren will die Umweltpartei gestärkt sehen – und das Internet gezielt für eine transparente Bürger-Staat-Kommunikation einbinden.</p>
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