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	<title>Wahlvideo &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Politische Feel-Good-Movies</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 18:49:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
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					<description><![CDATA[Gefühlsduselei statt Angriffsstimmung: Ein Blick auf die TV-Wahlspots der Parteien zur Bundestagswahl entpuppt diese vor allem als Feel-Good-Movies – auf Attacken in Richtung des politischen Gegners wird verzichtet. Für den Inhalt der folgenden Wahlwerbespots sind allein die Parteien verantwortlich.<br />
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gefühlsduselei statt Angriffsstimmung: Ein Blick auf die TV-Wahlspots der Parteien zur Bundestagswahl entpuppt diese vor allem als Feel-Good-Movies – auf Attacken in Richtung des politischen Gegners wird verzichtet. Für den Inhalt der folgenden Wahlwerbespots sind allein die Parteien verantwortlich.</p>
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</p>
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<b>Union zeigt Gefühle</b>
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Die Union führt die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UHZOb6fN6KE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Strategie ihres Europawahlkampfs</a> fort und setzt auf „Wir-Gefühl“ und Gemeinschaft. So inszeniert der erste CDU-Spot (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=KIfFV6yktG4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Erfahrung</a>“) einen Zeitzeugenbericht aus der Ich-Perspektive einer betagten Frau. Der emotionale Spot in Super-8-Optik bewegt sich abseits konventioneller Wahlwerbefilme, zumal die Macher gänzlich auf programmatische Punkte verzichten. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OWPKNOSduIU&amp;eurl=http%3A%2F%2Fwww.stern.de%2Fblog%2F82_wahlfisch%2Farchive%2F2888_verfilmtes_baldrian_die_tv-spots_der_cdu.html&amp;feature=player_embedded#t=14" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der zweite Film</a> ist dagegen klar auf Bundeskanzlerin Angela Merkel zugeschnitten und bleibt in der Gegenwart. Beide CDU-Spots eint die Botschaft eines nationalen Teamgeists &#8211; verdichtet im Slogan „WIR haben die Kraft“.
</p>
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<object width="468" height="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KIfFV6yktG4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/KIfFV6yktG4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="468" height="300"></embed></object>
</p>
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<b>Sozialdemokratische Überzeugungstat</b>
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Der bisher einzige SPD-Spot (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=djusOlp4-2Y" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Unser Land kann mehr“</a>) bewirbt den Deutschland-Plan des Merkel-Herausforderer Frank-Walter Steinmeier. Der Wähler sieht einen Wahlwerbespot, der ihn inhaltlich unbedingt überzeugen will, formal dabei jedoch &#8211; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=65fij17NfRg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">im Gegensatz zum Europawahlkampf</a> – jedes Risiko scheut und auf konventionelle Bilder aus der Konserve setzt. Auf Nummer sicher gehen die Macher auch inhaltlich und unterfüttern ihr Werk mit medialen Lobpreisungen der SPD-Pläne. Auf dieser Basis nennt Kanzlerkandidat Steinmeier persönlich seine programmatischen Kernpunkte.
</p>
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<object width="468" height="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/djusOlp4-2Y&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/djusOlp4-2Y&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="468" height="300"></embed></object>
</p>
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<b>Guido will es besser machen</b>
</p>
<p>
Der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Umsnv6nSqR8&amp;eurl=http%3A%2F%2Fwww.liberale.de%2FKampagnen%2F64b19%2Findex.html&amp;feature=player_embedded" target="_blank" rel="noopener noreferrer">liberale Wahlwerbespot</a> traut Deutschland eine Menge zu. Symbolhafte Bilder in Werbeästhetik werden mit „Deutschland kann…“-Slogans verknüpft, ohne jedoch konkret parteipolitische Themen zu kommunizieren. Der heitere Bilderreigen wird durch FDP-Spitzenkandidat Guido Westerwelle geschlossen, der in drei Sätzen die Worte Leistung, Steuern und Bildung unterbringt und an die Stärke der Gemeinschaft appelliert.
</p>
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<object width="468" height="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Umsnv6nSqR8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Umsnv6nSqR8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="468" height="300"></embed></object>
</p>
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<b>Grün hinter den Ohren</b>
</p>
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<a href="http://www.youtube.com/watch?v=2sM2alAy4qw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der TV-Spot der Grünen</a> inszeniert eine Graswurzel-Partei zum Mitmachen. Formal punktet der Film mit authentisch wirkenden, aber dennoch ästhetisch hochwertigen Bildern abseits austauschbarer Symbolik, bei denen fast ausschließlich junge Protagonisten die verschiedenen Parteithemen kommunizieren. Geschickt werden die grünen Spitzenpolitiker Renate Künast und Jürgen Trittin so unter die Unterstützermasse geschnitten, dass sie unter dem Jungvolk kaum auffallen.
</p>
<p>
<object width="468" height="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2sM2alAy4qw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2sM2alAy4qw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="468" height="300"></embed></object>
</p>
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<b>Ein Fall für zwei (Linke)</b>
</p>
<p>
Graue Fassaden der Frankfurter Bankenhochhäuser, dazu ein anklagender Parteichef Oskar Lafontaine. Der Einstieg in den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=g2rkCgBciYk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlwerbespot der Linken</a> ist düster. Dann inszeniert sich die Linkspartei als Anwalt für Belange der Bürger, und lässt diese mit eingängigen Forderungen zu Wort kommen. Wie schon im Europawahlspot generieren die Macher über Mitschnitte flammender Parteitagsreden ihres Führungsduos Lafontaine / Gysi Emotionalität.
</p>
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		<title>Stimmenfang im Westernstyle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[lbuhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 15:29:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Erstwähler]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlvideo]]></category>
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					<description><![CDATA[Die SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Burkert und Günter Gloser aus Nürnberg haben tief in die Klamottenkiste gegriffen: In einer Mixtur aus Western und Wahlspot werben sie als Cowboy und Sheriff bei den Erstwählern „<a href="http://www.handvollstimmen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Für eine Handvoll Stimmen</a>“.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Burkert und Günter Gloser aus Nürnberg haben tief in die Klamottenkiste gegriffen: In einer Mixtur aus Western und Wahlspot werben sie als Cowboy und Sheriff bei den Erstwählern „<a href="http://www.handvollstimmen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Für eine Handvoll Stimmen</a>“.</p>
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<a href="http://www.handvollstimmen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/handvollstimmen.jpg" alt="Handvollstimmen" title="Handvollstimmen" align="left" height="240" hspace="20" vspace="20" width="180" /></a>Das Konzept der Erstwählerkampagne ist denkbar einfach: Geschichten vom Wilden Westen erzählen von Helden und deren Kampf für Gerechtigkeit. „Das versuche ich als Politiker auch – auf meine Art und Weise: sozial und demokratisch, mit starken Argumenten, ohne Revolver im Anschlag, aber fest entschlossen.“, erklärt <a href="http://www.martin-burkert.de/?page_id=100" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Burkert</a> auf seiner Homepage.
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Der Bundestagsabgeordnete aus Nürnberg- Süd hat seinen SPD-Kollegen aus Nürnberg-Nord <a href="http://www.guenter-gloser.de/component/option,com_frontpage/Itemid,1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Günter Gloser</a> mit ins Boot bzw. in den Kampf um Erstwählerstimmen genommen. Ihr Ziel ist klar: der Wiedereinzug in den Bundestag.
</p>
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Getreu dem Motto „Gutes Kino braucht gute Darsteller und gute Politik braucht gute Politiker“ versuchen sie das Interesse der Nürnberger Erstwähler für die Bundestagswahl zu wecken. Über die politischen Inhalte der SPD und die Zielsetzungen der SPD-Kandidaten erfährt man auf der Website zum Westernwahlspot allerdings nichts. </p>
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