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	<title>WASG &#8211; politik-digital</title>
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	<title>WASG &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#034;Lafontaine ist die Verkörperung unserer Chance im Westen&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/lafontaine-ist-die-verkoerperung-unserer-chance-im-westen-516/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[WASG]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei.PDS]]></category>
		<category><![CDATA[Dietmar Bartsch]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<b><span class="fett">Am
22. März war Dietmar Bartsch, Bundesgeschäftsführer
der Linkspartei.PDS und Mitglied des Bundestages, zu Gast im tagesschau-Chat
in Kooperation mit politik-digital.de. Er sprach über die Fusionspläne
mit der WASG, den anstehenden Parteitag und die linke Politik der
Zukunft.</span></b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><span class="fett">Am<br />
22. März war Dietmar Bartsch, Bundesgeschäftsführer<br />
der Linkspartei.PDS und Mitglied des Bundestages, zu Gast im tagesschau-Chat<br />
in Kooperation mit politik-digital.de. Er sprach über die Fusionspläne<br />
mit der WASG, den anstehenden Parteitag und die linke Politik der<br />
Zukunft.</span></b><!--break--></p>
<p class="normal">
<b><b>Moderator:</b></b> Herzlich<br />
willkommen zu 60 Minuten tagesschau-Chat. Zu Gast im ARD-Hauptstadtstudio<br />
ist heute Dietmar Bartsch. Er ist Bundesgeschäftsführer<br />
der Linkspartei.PDS, für die er auch im Bundestag sitzt. Derzeit<br />
bereitet Bartsch die Fusion seiner Partei mit der WASG vor. Beide<br />
Parteien halten am Wochenende in Dortmund einen Parteitag ab. Vielen<br />
Dank, dass Sie gekommen sind, Herr Bartsch. Unsere Leser werden<br />
Ihnen Fragen aus allen Politikbereichen stellen. Können wir<br />
beginnen?
</p>
<p>
<b><b>Dietmar Bartsch:</b></b> Ja. Sehr gerne.
</p>
<p>
<b>Hurgel:</b> Können Sie kurz erklären, wie<br />
jetzt der aktuelle Stand der Vereinigung von PDS und WSAG aussieht?<br />
Im Bundestag ist es ja eine Fraktion „Die Linke&quot; und<br />
wie sieht es auf Parteiebene aus?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Also, im Bundestag gibt es bereits<br />
diese eine Fraktion, auf der Parteiebene existieren beide Parteien,<br />
die die Gründungsdokumente für die neue Partei erarbeitet<br />
haben. <br />
Diese sollen in Dortmund beschlossen und dann per Urabstimmung bestätigt<br />
werden. Am 15. und 16.Juni findet dann der Gründungsparteitag<br />
von „Die Linke&quot; statt.
</p>
<p>
<b>pdssympi:</b> Sind die alten Westlinken mit der bisherigen<br />
PDS-Klientel eigentlich vereinbar? Das sind zwei völlig unterschiedliche<br />
Kulturkreise?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Die PDS ist nicht homogen, die<br />
Westlinke ist nicht homogen. Natürlich gibt es Unterschiede<br />
und Gemeinsamkeiten. Ich gehe davon aus, dass alle Beteiligten die<br />
Chance einer neuen Linken wahrnehmen.
</p>
<p>
<b>Zottel:</b> Hat die PDS mehr Angst vor der Fusion<br />
als die WASG?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Ängste gibt es sicherlich<br />
auch, aber es werden vor allem die Chancen gesehen. <br />
Deshalb gehe ich von einer hohen Zustimmung in beiden Parteien aus.<br />
Die Parteibildung ist Mittel zum Zweck, mehr politischen Einfluss<br />
in Deutschland zu gewinnen.
</p>
<p>
<b>thomas.l:</b> Glauben sie, dass die neue Linkspartei<br />
alle WASGler integrieren kann und will?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Ich glaube, dass das unmöglich<br />
sein wird. Einige werden einen anderen Weg gehen, aber ich wünsche<br />
mir vor allem Attraktivität, dass viele neue Mitglieder und<br />
Wählerinnen und Wähler zur neuen Linken stoßen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Eine Nachfrage:
</p>
<p>
<b>Barsch:</b> Klar gibt es Chancen, aber Sie wurden<br />
gerade nach den Ängsten gefragt. Können sie auch dazu<br />
was antworten?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Ja. Die Ängste in der PDS<br />
sind vor allen Dingen damit verbunden, dass die neue Partei westdeutsch<br />
ausschließlich gewerkschaftlich orientiert und männerdominiert<br />
ist. <br />
Die Ängste der WASG kenne ich weniger. Aber sie liegen vor<br />
allen Dingen darin, dass 60.000 Mitglieder der Linkspartei numerisch<br />
eine große Mehrheit in der neuen Partei darstellen.
</p>
<p>
<b>thomas.l:</b> Warum kann man in Berlin so wenig vom<br />
Einfluss der PDS beziehungsweise Linkspartei bemerken?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Das ist sicherlich eine Frage<br />
der Betrachtung. Ich glaube schon, dass die Politik der Linkspartei<br />
in Berlin sichtbar ist. Ein Sozialticket, gebührenfreie Kitas<br />
für sozial Schwächere, Kulturtickets sowie ein öffentlicher<br />
Beschäftigungsbereich sind einige Aspekte.
</p>
<p>
<b><b>Özgür1:</b></b> Was wird denn<br />
neu bei der neuen Linken sein? Faktisch sind es doch die Mitglieder<br />
der beiden alten Parteien.
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Die Linke wird die Frage, was<br />
neu ist, beantworten müssen. Wir werden eine intensive programmatische<br />
Debatte führen. Neu ist aber zum Beispiel der Erfolg bei den<br />
Bundestagswahlen sowie die Erfolge bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen<br />
und Hessen. Hinzu kommt erstmals eine Stabilität bei den Mitgliedern<br />
in der Linkspartei. Letztlich, das Neue an der Linken ist für<br />
uns Aufgabe.
</p>
<p>
<b>thomas.l:</b> Kann es zu einer eventuellen neuen konkurrierenden<br />
Partei von nicht integrierbaren WASGlern kommen?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Das ist möglich. Jedoch<br />
sage ich einer solchen Partei Einflusslosigkeit voraus.
</p>
<p>
<b>lenin:</b> Die Berliner WASG wirft der Linkspartei<br />
neoliberale Politik vor, beispielsweise durch die Abschaffung des<br />
Ladenschlusses, den Verkauf der Berliner Sparkasse oder die Stimme<br />
für die EU-Verfassung im Bundesrat. Das alles hat die Berliner<br />
Linkspartei ja auch viele Stimmen gekostet. Können Sie sich<br />
zu diesen Vorwürfen äußern?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Natürlich. Wir müssen<br />
zur Kenntnis nehmen, dass wir bei den Wahlen eine herbe Niederlage<br />
einstecken mussten. Da liegen sicherlich auch Ursachen bei meiner<br />
Partei. Den Vorwurf neoliberaler Politik jedoch weise ich zurück.<br />
Wir haben in Berlin Regierungsverantwortung übernommen als<br />
die Stadt nach einem Bankenskandal riesig verschuldet war und scheinbar<br />
kein Ausweg möglich war. Deshalb musste es einige schmerzhafte<br />
Einschnitte geben. Der EU-Verfassung hat auch die Berliner Linkspartei<br />
nicht zugestimmt. Dass die Sparkasse veräußert werden<br />
muss, liegt an der vorherigen großen Koalition und ist Aufgabe<br />
der EU. Meine Partei wird in Berlin alles dafür tun, dass der<br />
Charakter einer Sparkasse erhalten bleibt.
</p>
<p>
<b><b>Özgür1:</b></b> Herr Bartsch,<br />
glauben Sie wirklich, dass Ihre neue Partei mit vorgesehenen zwei<br />
Vorsitzenden wirklich handlungsfähig sein wird?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Das glaube ich. Wie kein anderer<br />
steht Lothar Bisky für die Identität der Linkspartei und<br />
für Ostdeutschland. Oskar Lafontaine ist die Verkörperung<br />
unserer Chance im Westen. Wir werden drei Jahre zwei Vorsitzende<br />
haben und das ist eine sinnvolle Entscheidung.
</p>
<p>
<b>laffi:</b> Wie stehen Sie zu Lafontaine?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Ich habe Oskar Lafontaine in<br />
den letzten anderthalb Jahren insbesondere als Fraktionsvorsitzenden<br />
kennen gelernt. Er verfügt über Erfahrungen wie niemand<br />
von uns in der Partei. Und ich arbeite mit ihm gut zusammen.
</p>
<p>
<b>rolledrops:</b> Was hält die Basis im Osten eigentlich<br />
von Oskar Lafontaine?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Ich kann nur von den Auftritten<br />
Oskar Lafontaines während des Wahlkampfes und bei Veranstaltungen<br />
jetzt berichten, dass es einen großen Zuspruch gibt. Die Sehnsucht<br />
der Parteibasis im Osten nach einem Erfolg im Westen lässt<br />
auch über manchen kulturellen Unterschied hinwegsehen.
</p>
<p>
<b>hannes-:</b> Wird der Medienmensch Lafontaine nicht<br />
am Ende alle anderen an die Wand drücken?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Wir sind eine demokratische Partei<br />
und wir haben aktuell kein so bekanntes Gesicht wie Oskar Lafontaine.<br />
Er wird niemanden an die Wand drücken, weil wir den Erfolg<br />
nur gemeinsam mit vielen Frauen und Männern erreichen können.
</p>
<p>
<b>SebLin:</b> Warum sollte der westdeutsche Wähler<br />
die neue Linke wählen? Sieht sich die Partei nicht noch immer<br />
als eine Partei an, die sich den Belangen der Ostdeutschen verpflichtet<br />
fühlt?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Auch die Linkspartei wird sich<br />
aufgrund der großen Diskrepanz zwischen Ost und West weiterhin<br />
den ostdeutschen Interessen in besonderer Weise widmen müssen.<br />
Wahlargumente habe ich hunderte. Aktuell etwa unsere Positionierung<br />
gegen die Rente mit 67, den sinnlosen Einsatz von Tornados, der<br />
Deutschland zur Kriegspartei in Afghanistan macht und den wir ablehnen,<br />
unsere Alternativen zur Unternehmenssteuerreform, und und und&#8230;
</p>
<p>
<b>rene:</b> Gibt es Ziele für die nächste<br />
Bundestagswahl, was die dann vollbrachte Fusion aus beiden Lagern<br />
zu erreichen gewillt ist?
</p>
<p>
<b>thomas.l:</b> Ist das Ziel der neuen Linkspartei in<br />
erster Linie mitzuregieren oder die Benachteiligten zu vertreten?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Mein Ziel für die Europa-<br />
und Bundestagswahlen 2009 sind zweistellige Ergebnisse. Und das<br />
politische Ziel ist, in Deutschland und Europa die Achse der Politik<br />
nach links zu bewegen, für soziale Gerechtigkeit, Frieden und<br />
Emanzipation zu streiten.
</p>
<p>
<b>rene:</b> Wäre es nicht vielleicht sinnvoller,<br />
so eine Art CDU/CSU für Linkspartei/WASG aufzubauen, bei dem<br />
sich die Lager auf die jeweiligen Bundesländer (neu/alt) konzentrieren<br />
können?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Diese Frage ist anders entschieden.
</p>
<p>
<b>Özgür1:</b> Wir reden hier immer über<br />
Lafontaine. Was ist mit dem Star der PDS, Gysi? Wird er noch in<br />
der neuen Partei eine Rolle spielen? Er hat doch im Westen auch<br />
mindestens so viel Einfluss wie Lafontaine.
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Gregor Gysi ist und bleibt einer<br />
der beiden Fraktionsvorsitzenden. Und er steht der Partei als einer<br />
der Spitzenkandidaten für 2009 zur Verfügung. Wir brauchen<br />
seine politischen medialen und menschlichen Fähigkeiten.
</p>
<p>
<b>André Jastrzembski:</b> Empfinden Sie auch<br />
Wehmut, wenn mit der Konstituierung der neuen Partei Die Linke die<br />
relativ kurze Zeit der PDS zu Ende geht?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Natürlich empfindet jemand<br />
wie ich, der lange Jahre Schatzmeister und Bundesgeschäftsführer<br />
der Partei war, auch ein Stück weit Wehmut, weil die PDS über<br />
viele Jahre die spannendste und emotionalste Partei der Bundesrepublik<br />
war. Wir haben die europäische Linkspartei gegründet,<br />
wo wir die Erfahrungen von Spanien über Italien bis nach Norwegen<br />
zur Kenntnis nehmen und auf europäischer Ebene für ein<br />
friedliches und sozial gerechtes Europa streiten. Dieser Prozess<br />
soll auch durch die Bildung der Linken intensiviert werden.
</p>
<p>
<b>Özgür1:</b> Nach etlichen Nullrunden hat<br />
die Bundesregierung die Renten um 0,56 Prozent erhöht. Das<br />
ist doch ein Witz. Wie denkt Ihre Partei darüber?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Wir haben kritisiert, dass es<br />
über viele Jahre faktische Rentenkürzungen gegeben hat.<br />
Allein die Mehrwertsteuer-Erhöhung frisst diese Witz-Erhöhung<br />
auf. Deshalb bleibt jeder Euro Erhöhung für den Einzelnen<br />
wichtig, aber wir brauchen eine grundsätzliche Reform des Rentensystems,<br />
die die Lebensleistungen der Älteren anerkennt und dauerhaft<br />
finanziert werden kann. Das ist möglich. Wer anderes behauptet,<br />
sagt die Unwahrheit.
</p>
<p>
<b>SebLin:</b> Sieht sich die Linkspartei eher als mögliche<br />
Opposition nach der Bundestagswahl 2009 an, oder würde man<br />
sich &#8211; ähnlich wie in Berlin &#8211; auch an einer Koalition mit<br />
der SPD beteiligen?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Die Frage der Konstellation wird<br />
nach politischen Inhalten entschieden. Eine Partei, die zu Wahlen<br />
antritt, muss nach meiner Auffassung auch bereit sein, Regierungsverantwortung<br />
zu übernehmen. Wenn also die Auslandseinsätze der Bundeswehr<br />
beendet werden, Hartz IV nachhaltig korrigiert wird und das Steuersystem<br />
grundsätzlich verändert wird, ist auch eine Regierung<br />
auf Bundesebene mit unserer Beteiligung denkbar. Aufgrund der aktuellen<br />
Situation in der SPD sehe ich das für 2009 allerdings nicht.
</p>
<p>
<b>kummerling:</b> Lieber Herr Bartsch, sie kritisieren<br />
die Rentenkürzung. Ein Konzept haben Sie gegen die Entwicklung<br />
aber auch nicht, oder setzen Linke mehr Kinder in die Welt?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Wir haben ein Rentenkonzept,<br />
das präzise durchgerechnet ist, eine solidarische Bürgerversicherung,<br />
die allerdings alle einbezieht &#8211; auch Abgeordnete, Beamte, Freiberufler,<br />
die die Beitragsbemessungsgrenze anhebt, rentenfremde Leistungen<br />
aus dem System ausgliedert und damit eine Finanzierung möglich<br />
macht. Dass unsere Gesellschaft kinderfreundlicher werden muss,<br />
gehört letztlich auch dazu, wenn wir ein stabiles Rentensystem<br />
wollen. Mein Beitrag mit zwei Kindern ist vielleicht etwas zu gering.
</p>
<p>
<b>Özgür1:</b> Gestern wurde bekannt, dass<br />
das deutsche Bildungssystem bei der UNO angeklagt wurde. Als Berliner<br />
Vater und Opa finde ich es gut, dass hier gemeinsames Lernen favorisiert<br />
wird. Wie denken Sie darüber? Mal was ganz persönliches,<br />
haben Sie Kinder?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Ich habe zwei Kinder und finde,<br />
dass in der Frage des Bildungssystems wir nicht nach Skandinavien<br />
schauen müssen, sondern die Erfahrungen des Bildungssystems<br />
in der DDR verstärkt nutzen sollten.
</p>
<p>
<b>thomas.l:</b> War es nicht mal Ziel der PDS, Hartz<br />
IV abzuschaffen? Warum jetzt nur noch verändern?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Hartz IV muss weg, war eine richtige<br />
Forderung in unseren Wahlkämpfen. Unser Einsatz hat mit dazu<br />
geführt, dass die Regelsätze Ost/West angeglichen worden<br />
sind. Wir haben aber eine Rechtssituation, wo es um die Überwindung<br />
von Hartz IV gehen muss.
</p>
<p>
<b>SebLin:</b> Wie stehen Sie zu Europa beziehungsweise<br />
zur EU?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Die Linkspartei wird eine pro-europäische<br />
Partei sein. Links ist immer internationalistisch und die Solidarität<br />
ein wichtiger Wert. Die entscheidende Frage für Europa ist,<br />
wie dieses Europa gestaltet sein wird. Demokratisch? Friedlich?<br />
Sozial?
</p>
<p>
<b>waldo:</b> Wird die neue Partei eine veränderte<br />
Programmatik haben? Wenn ja, welche?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Die Parteien haben sich vor dem<br />
Dortmunder Parteitag auf programmatische Eckpunkte verständigt,<br />
die im Internet nachzulesen sind. Nach der Parteibildung im Juni<br />
werden wir uns ein neues Programm geben, das hoffentlich vor den<br />
zentralen Wahlen des Jahres 2009 verabschiedet wird. Nach meiner<br />
Auffassung muss dieses Programm durch den Gedanken des demokratischen<br />
Sozialismus geprägt sein.
</p>
<p>
<b>Kiuss:</b> Warum ist es denn so schwierig, die beiden<br />
Parteien zu vereinen? Eigentlich treten sie doch für die gleichen<br />
Ziele ein. Wer wehrt sich da denn am meisten?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Es ist ein demokratischer Prozess.<br />
Es wehrt sich niemand. Es gibt große Zustimmung in beiden<br />
Parteien. Aber anders als alle anderen Parteien wollten wir eine<br />
gleichberechtigte Vereinigung organisieren, keine Übernahme.
</p>
<p>
<b>leipzig:</b> Was kann die Bundesrepublik von der DDR<br />
lernen?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Viele Dinge. Die Gleichberechtigung<br />
von Frauen und Männern war zum Beispiel weiter ausgeprägt.<br />
Die Kinder hatten alle einen Kita-Platz. Jede und jeder konnte kostenfrei<br />
studieren. Und so weiter und so fort.
</p>
<p>
<b>SebLin:</b> Wie wichtig ist der Linkspartei das Thema<br />
Bildung?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Das Thema Bildung ist in einem<br />
Land wie Deutschland, das über wenige Naturressourcen verfügt,<br />
ausgesprochen wichtig. Die lebenslange Bildung, gleichberechtigte<br />
Zugangsmöglichkeiten, gut ausgestattete Schulen, Hochschulen<br />
und Universitäten und eine exzellente Forschung sind für<br />
Deutschland ausgesprochen wichtig.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Viele Menschen wurden in der DDR erst<br />
gar nicht zum Studium zugelassen. Haben Sie das vergessen?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Nein. Dort, wo aus religiösen<br />
oder anderen Gründen Menschen nicht zugelassen worden sind,<br />
war und ist das inakzeptabel. Das gehört zu den schwer wiegenden<br />
Defiziten. Allerdings will ich auch feststellen, dass unabhängig<br />
vom Geldbeutel der Eltern in der DDR studiert werden konnte.
</p>
<p>
<b>TheH23:</b> Aber konnten denn nicht nur „Systemtreue&quot;<br />
Vorteile der DDR nutzen?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Das kann, glaube ich, nur jemand<br />
behaupten, der nicht in der DDR gelebt hat. Es gab schwere demokratische<br />
Defizite. Es gab eine Wirtschaft, die nicht effizient genug war.<br />
Aber die Möglichkeiten der meisten, zu studieren, waren groß.
</p>
<p>
<b>frizzante:</b> Sie sind ja Wirtschaftswissenschaftler<br />
und haben in der DDR studiert. Was halten Sie von Marktwirtschaft?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Die staatssozialistische Planwirtschaft<br />
der DDR, der Sowjetunion und anderen Ländern ist gescheitert.<br />
Eine soziale Marktwirtschaft, die nicht profitdominiert ist, ist<br />
auch im Programm der PDS festgehalten.
</p>
<p>
<b>Friseur:</b> Wie sehen Sie die Pläne von Ursula<br />
von der Leyen, mehr Kita-Plätze zu ermöglichen? Ist das<br />
ein Schritt einer Mitte-Rechts-Politikerin nach links? Hätte<br />
der Vorschlag nicht genauso von der PDS stammen können?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Nein. Zum Verdienst von Frau<br />
von der Leyen gehört, dass sie diese Debatte angestoßen<br />
und in der CDU für Wirbel gesorgt hat. In den neuen Ländern<br />
haben wir als Relikt der DDR eine höhere Versorgung mit Kita-Plätzen.<br />
Letztlich geht es hier um mehr als um die Kita-Frage: Es geht um<br />
Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere für Frauen<br />
und letztlich um die Wertvorstellungen unserer Gesellschaft. Und<br />
da gibt es auch zu den Vorschlägen von Frau von der Leyen erhebliche<br />
Differenzen. Mehr für Bildung im frühkindlichen Bereich<br />
zu tun, ist jedoch ein richtiger Ansatz.
</p>
<p>
<b>GustavV:</b> Wie stehen Sie zu der Aussage: „In<br />
der Politik muss der christliche Glaube beziehungsweise das Prinzip<br />
der christlichen Nächstenliebe eine größere Rolle<br />
spielen&quot;?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Unter christlicher Nächstenliebe<br />
wird leider sehr viel Unterschiedliches verstanden. Die Gedanken<br />
des neuen Testaments sollten auch bei den christlichen Parteien<br />
eine durchaus größere Rolle spielen.
</p>
<p>
<b>TheH23:</b> Und welche konkreten Idealvorstellungen<br />
einer Familie haben Sie?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Das sollten vor allem die Familienangehörigen<br />
selbst bestimmen. Vorgaben der Politik sind fehl am Platze.
</p>
<p>
<b>SebLin:</b> Wie realistisch sind eigentlich in Ihren<br />
Augen noch Vorstellungen vom Sozialstaat Deutschland in einer sich<br />
zunehmend globalisierenden Welt, in der es sich gegen Länder<br />
aus Fernost durchzusetzen gilt?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Der Sozialstaat ist eine wesentliche<br />
Voraussetzung für die Entwicklung in Deutschland, auch im Wettbewerb<br />
mit anderen Ländern. Er ist einer der entscheidenden Standortvorteile<br />
und sollte ausgebaut werden. Das ist möglich, auch finanzierbar.
</p>
<p>
<b>Özgür1:</b> Stichpunkt Wirtschaft: Heute<br />
reden Telekombosse mit der Arbeitnehmervertretung. Finden Sie es<br />
richtig, dass die Telekom jetzt so viele Arbeitsplätze auslagert,<br />
faktisch vernichtet?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Die Herangehensweise, Unternehmensgewinne<br />
zu erhöhen und gleichzeitig Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer<br />
zu entlassen oder mit massiven Lohnkürzungen zu bedrohen, gibt<br />
es leider in vielen Unternehmen. Bei der Telekom sind offensichtlich<br />
schwer wiegende Managementfehler gemacht worden, bei denen es nicht<br />
sein kann, dass sie nunmehr zu Lasten der Beschäftigten korrigiert<br />
werden.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Eine Nachfrage zum Sozialstaat:
</p>
<p>
<b>SebLin:</b> Finanzierbar zum Beispiel mit einer höheren<br />
Besteuerung von Unternehmen?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Wir haben, was die Finanzen der<br />
Bundesrepublik Deutschland betrifft, sehr konkrete Vorschläge,<br />
auch in den Deutschen Bundestag, eingebracht. Einige Beispiele:<br />
Eine reformierte Erbschaftssteuer &#8211; in den nächsten Jahren<br />
werden zwei Billionen vererbt &#8211; würde bei hohen Freibeträgen<br />
(500.000 Euro) jährlich bis zu 50 Milliarden in die Haushalte<br />
bringen können. Eine Börsenumsatzsteuer, die nur die Gewinne<br />
aus Aktienpapierverkäufen besteuert und die in vielen europäischen<br />
Ländern erhoben wird, würde Milliardenbeträge bringen.<br />
Die Unternehmenssteuerreform, die nicht kleinere und mittlere Unternehmen,<br />
sondern Banken und Konzerne bevorteilt und den Haushalt zwischen<br />
sechs und zwölf Milliarden Verluste bringt, sollte verhindert<br />
werden. Die Wiedererhebung der Vermögenssteuer &#8211; bei auch wiederum<br />
hohen Freibeträgen &#8211; sollte erwogen werden. Letztlich gilt<br />
der Ansatz von Willy Brandt: Stärkere Schultern sollen auch<br />
stärker zum Erhalt des Gemeinwohls beitragen.
</p>
<p>
<b>richie_köln:</b> Was halten Sie davon, die Arbeitgeberbeiträge<br />
zukünftig nicht mehr an der Höhe der Löhne, sondern<br />
an der Höhe der Unternehmensgewinne &#8211; eventuell in Relation<br />
zur Zahl der Beschäftigten &#8211; zu bemessen?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> In meiner Partei wird das Thema<br />
der Wertschöpfungsabgabe weiter diskutiert. Meiner Auffassung<br />
nach ist das ein kluger Ansatz, der Unternehmen in schwierigeren<br />
Zeiten entlastet und die Personalkosten nicht nur als Kostenfaktor<br />
darstellen lässt. Eine Bindung an die Gewinne wäre aufgrund<br />
der Gestaltungsmöglichkeiten von Unternehmen falsch. Wichtig<br />
ist mir jedoch, dass das Verständnis, dass Arbeitgeber- und<br />
Arbeitnehmerbeiträge faktisch Lohnbestandteile sind, nicht<br />
verloren geht.
</p>
<p>
<b>Christin:</b> Zum Wahlkampf in den USA: Welcher Kandidat<br />
ist Ihr Favorit? Barack Obama? Wen würden die Linken gerne<br />
an der Spitze sehen?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Ich vermute, dass von den Kandidaten,<br />
die in der Öffentlichkeit sind, kaum jemand unsere Unterstützung<br />
erhalten würde. Ich bin sehr froh, dass die Zeit von George<br />
W. Bush zu Ende geht und würde vermutlich einem demokratischen<br />
Kandidaten &#8211; wenn denn nur die Auswahl zwischen Zweien wäre<br />
&#8211; zuneigen. Ob er nun Obama, Edwards oder Clinton hieße.
</p>
<p>
<b>thomas.l:</b> Setzt sich die neue Linkspartei für<br />
eine Offenlegung der Bezüge aller Parlamentarier ein?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Ja. Das ist eine Forderung, die<br />
die PDS seit 1990 erhebt und die auch die neue Linke weiterhin einfordern<br />
wird.
</p>
<p>
<b>thomas.l:</b> Was hält die neue Linkspartei vom<br />
bedingungslosen Grundeinkommen?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Dies ist eine der spannenden<br />
Debatten innerhalb meiner Partei. Es gibt Mitglieder, die sich nachhaltig<br />
für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzen. Diese Position<br />
ist aktuell nicht mehrheitsfähig. Ich persönlich unterstütze<br />
das Konzept einer Grundsicherung. Wir werden diese Frage in der<br />
Programmdebatte der Partei hoffentlich spannend diskutieren.
</p>
<p>
<b>engels:</b> Glauben Sie, dass irgendwann einmal die<br />
Linkspartei in der Bundesregierung sitzen wird? Oder sehen Sie sie<br />
als komplette Oppositionspartei?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Wir stellen nicht die Konstellation<br />
in den Vordergrund, sondern wir wollen Deutschland nach unseren<br />
Wertvorstellungen verändern. Wer zu Wahlen antritt, sollte<br />
auch die Bereitschaft zur Regierungsmitverantwortung haben.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Die Stunde ist auch fast schon wieder<br />
vorbei. Eine letzte Frage:
</p>
<p>
<b>mork:</b> Sie waren ja auch bei einer Zeitung Geschäftsführer.<br />
Was reizt Sie daran, Politiker zu sein?
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Die Herausforderung im Verlagswesen<br />
ist eine sehr spannende, weil man die täglichen Ergebnisse<br />
auf dem Tisch hat. Die Politik ist insbesondere in meiner Aufgabe<br />
als Bundesgeschäftsführer mit den vielen Facetten und<br />
in meiner Partei vermutlich eine der anstrengendsten und spannendsten<br />
Aufgaben, die es derzeit in unserem Lande gibt.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Das war unser tagesschau-Chat für<br />
heute. Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben. Unsere<br />
Bitte um Verständnis an jene, die wir mit ihrer Frage nicht<br />
berücksichtigen konnten. Unser besonderer Dank gilt Dietmar<br />
Bartsch, der sich die Zeit genommen hat, zum Chatten ins ARD-Hauptstadtstudio<br />
zu kommen. Das Transkript dieses Chats finden Sie in Kürze<br />
auf www.tagesschau.de. Ihnen allen wünschen wir noch einen<br />
schönen Tag.
</p>
<p>
<b>Dietmar Bartsch:</b> Ich bedanke mich bei allen Fragenden<br />
und bitte um Verständnis, dass ich aufgrund der gewünschten<br />
kurzen Antworten nicht immer in der vermutlich gewünschten<br />
Breite antworten konnte. Einen schönen Tag für Sie alle.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Berliner Wahlkampf-Websites 2006</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landtagswahlen 2006 in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linkspartei.PDS]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[WASG]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf-Website]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnetenhauswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie aktiv sind die Parteien zu den Berliner Abgeordnetenhauswahlen 2006? Ein Überblick über die Wahlkampf-Aktivitäten im Netz.
<p>
&#160;
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aktiv sind die Parteien zu den Berliner Abgeordnetenhauswahlen 2006? Ein Überblick über die Wahlkampf-Aktivitäten im Netz.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><!--break--></p>
<p class="normal">
&nbsp;
</p>
<p class="normal">
<b>SPD Berlin</b></p>
<p><b>Resümee:</b> Viel rot in den Bildern und Grafiken, dazu schwarze Schrift auf weißem Hintergrund, kein Umbra (Beige) wie es der Bundesverband seit einem Jahr verwendet. Die Webadresse des Landesverbandes www.spd-berlin.de führt automatisch auf das Kampagnenportal www.berlinwahl.spd.de, ferner gibt es eine externe Seite des Spitzenkandidaten. Im Design wirken die Seiten in sich geschlossen und an die Kampagnenlinie angepasst, das Bild-Text-Verhältnis ist angemessen. Fazit: Rundherum professionell.</p>
<p><b>Portal des Landesverbandes:</b><br />
<a href="http://www.spd-berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.spd-berlin.de</a><br />
<br />
Automatische Weiterleitung auf das Kampagnenportal www.berlinwahl.spd.de<br />
<br />
<b><br />
<br />
Kampagnenseiten:</b><br />
<a href="http://www.berlinwahl.spd.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.berlinwahl.spd.de</a><br />
<br />
Bezugnahme auf die „Marke“ Berlin im Titel der Seite. Ansonsten: Übersichtliches Layout und gutes Bild-Textverhältnis. Verweis auf die eigene Seite des Spitzenkandidaten.</p>
<p><b>Website des Spitzenkandidaten:</b><br />
<a href="http://www.klaus-wowereit.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.klaus-wowereit.de</a><br />
<br />
Intro mit großem Foto, nach amerikanischem Vorbild . Ansonsten entspricht die Seite der Kampagnenlinie, sprich viel rot auf weiß.</p>
<p><b>Blog- und Chatfaktor:</b> Keine Blogs und keine Chats auf den hier betrachteten Seiten.</p>
<p><b>Fun-Faktor:</b> Seriöser Hauptstadtstyle.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>PDS Berlin<br />
<br />
</b><br />
<br />
<b>Resümee:</b> Hier wird bewusst auf die Marke Berlin gesetzt. Ansonsten ungewohnt aber angenehm viel Bildmaterial auf den bekannten Farben weiß, schwarz, rot.</p>
<p><b>Portal des Landesverbandes:</b><br />
<a href="http://www.pds-berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.pds-berlin.de</a>,<br />
<a href="http://www.linkspartei-berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.linkspartei-berlin.de</a><br />
<br />
Die Seite des Landesverbandes erweckt zunächst den Eindruck, gleichzeitig auch Kampagnenportal zu sein. Erst nach genauerem Suchen stellt der Surfer fest, dass es darüber hinaus noch eigene Kampagnenseiten gibt. Gemäß guter linker Tradition geht der Spitzenkandidat ziemlich unter, Verweise auf einen eigenen Bereich für den Spitzenkandidaten oder den Link auf eine externe Kandidatenseite sucht man zunächst vergeblich.</p>
<p><b>Kampagnenseiten:</b><br />
<a href="http://www.bewegt-berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bewegt-berlin.de</a><br />
<br />
Offensichtlicher Adressat ist hier die Generation Internet, sprich junge Leute. Deutlicher Verweis auf ein Weblog. Ansonsten auch hier: Trashig-cooles Design und das obligatorische Spiel mit der Marke Berlin. Auch hier ist das Bild-Text-Verhältnis angenehm.</p>
<p><b>Website des Spitzenkandidaten:</b><br />
<a href="http://www.harald-wolf.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.harald-wolf.net</a><br />
<br />
Den Verweis auf den Seiten des Landesverbandes sucht man lange vergeblich, eine Google-Suche führt den interessierten Nutzer aber schließlich doch ans Ziel. Großes Foto im Intro, nach amerikanischem Vorbild.</p>
<p><b>Blog- und Chatfaktor:</b> Weblog auf dem Kampagnenportal. Ansonsten auch hier wieder vordergründig nur das gute alte Kontaktformular, zum Beispiel auf der Seite des Spitzenkandidaten.</p>
<p><b>Fun-Faktor:</b> Diverse Fun-Elemente sind über das Kampagnenportal erreichbar.
</p>
<p>
<br />
<b>CDU Berlin</b></p>
<p><b>Resümee:</b> Design der Seiten entspricht der offiziellen Parteilinie, auch hier wird auf die Marke Berlin gesetzt. Im Zentrum stehen die Seiten des Landesverbandes und des Spitzenkandidaten, die Kampagnenseiten enthalten den selben Inhalt wie die des Spitzenkandidaten, es gibt also offenbar kein eigenes Kampagnenportal. Die Seiten sind stark an amerikanische Trends angelehnt: Großformatige Fotos, heroische Posen des Spitzenkandidaten und klare Bezugnahme auf den politischen Gegner.</p>
<p><b>Portal des Landesverbandes:</b><br />
<a href="http://www.cdu-lv-berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.cdu-lv-berlin.de</a><br />
<br />
Klassischer CDU-Style mit Orange als dominierender Farbe, seriös-professionelles Design. Ansonsten muss man hier allerdings die Frage stellen: Hat das verschwommene Foto von Bundeskanzlerin Merkel, das dem Surfenden etwa drei Wochen vor der Wahl gleich zuoberst auf der Startseite entgegenblickte, einen tieferen Sinn?</p>
<p><b>Kampagnenseiten:</b><br />
<a href="http://www.berlin-kann-mehr.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.berlin-kann-mehr.de</a><br />
<br />
Im Fokus stehen klar die Seiten des Landesverbandes, die Kampagnenseiten muss man regelrecht suchen. Das Portal www.berlin-kann-mehr.de enthält offenbar dieselben Inhalte, wie die Seite des Spitzenkandidaten.</p>
<p><b>Website des Spitzenkandidaten:</b><br />
<a href="http://www.friedbert-pflueger.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.friedbert-pflueger.de</a><br />
<br />
Die Kandidatur Pflügers gegen den beliebten Regierenden Bürgermeister Wowereit gilt als mutig, von der eher ungünstigen Perspektive auf der Seite des Spitzenkandidaten findet sich jedoch erwartungsgemäß keine Spur.Neben einem großen Foto zeigen drei kleinere Bilder den Privatmann Pflüger (wie er seiner Partnerin etwas zeigt und erklärt), den Staatsmann Pflüger im Gespräch mit der Bundeskanzlerin und den Vordenker Pflüger im Gespräch mit Alt-Bundespräsident von Weizsäcker – im Ganzen sehr amerikanisch.</p>
<p><b>Blog- und Chatfaktor:</b> Wenig überraschend, dass es auf den offiziellen Parteiseiten keine Weblogs oder Chatverweise gibt. Allerdings vorhanden: Das gute alte Kontaktformular.</p>
<p><b>Fun-Faktor:</b> Seriöser Style.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Bündnis 90/Die Grünen Berlin</b></p>
<p><b>Resümee:</b> Dass das Logo der Partei noch von den Wurzeln der Partei zeugt, ist sicherlich nicht im Verantwortungsbereich der Webredaktion gelegen. Grün ist hier die dominante Farbe und auch hier wird auf die Marke Berlin gesetzt. Ansonsten mutet die Präsenz der Berliner Grünen im Netz eher etwas ausrutscherartig an: Diverse kleinere Layoutschwächen, unübersichtliche Seitenführung, leicht überfrachteter Gesamteindruck aber professionell gestaltete Grafikelemente.</p>
<p><b>Portal des Landesverbandes:</b><br />
<a href="http://www.gruene-berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.gruene-berlin.de</a>,<br />
<a href="http://www.berlingruen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.berlingruen.de</a><br />
<br />
Viel Grün, viel Bilder mit Bildwechsler, dadurch wirkt die Seite etwas überfrachtet. Die Seite weißt insgesamt zahlreiche Rubriken und Unterrubriken auf. Content-Management-Systeme bieten immer die Gefahr der Überfrachtung, insbesondere, wenn sie lange in Gebrauch sind und nicht regelmäßig entrümpelt werden. Wahlaufrufe auch in Fremdsprachen. Die Startseite ist endlos lang, obschon bald kein Inhalt mehr kommt. Insgesamt kann das gewohnte Niveau grüner Webseiten hier nicht erreicht werden.</p>
<p><b>Kampagnenseiten:</b> Großes Fragezeichen. Entweder gibt es keine, oder sie haben sich gut versteckt: Weder auf den Seiten des Landesverbandes oder der Seite der Spitzenkandidatin, noch eine Suchmaschinensuche ergab einen Hinweis. Minus-Minus.</p>
<p><b>Website des Spitzenkandidaten:</b><br />
<a href="http://www.eichstaedt-bohlig.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.eichstaedt-bohlig.de</a><br />
<br />
Gemäß grünen Traditionen findet man den Link zur Spitzenkandidaten Franziska Eichstädt-Bohlig erst bei genauerem Hinsehen auf der Seite des Landesverbandes. Auch hier ist die Startseite endlos lang, obschon der Inhalt weit oben endet. Die gezeigten Fotos zeugen von dem offensichtlich eigens für die Wahl stattgefundenen Foto-Shooting. Fazit: Nüchtern, distanziert und – wie der Blazer der Spitzenkandidatin – eher grau als grün.</p>
<p><b>Blog- und Chatfaktor:</b> Keine.</p>
<p><b>Fun-Faktor:</b> E-Cards aber sonst eher seriös als lustig.
</p>
<p><b>FDP Berlin</b></p>
<p><b>Resümee:</b> Wenn man die Seiten der FDP in einem Satz beschreiben sollte, würde dieser auf jeden Fall an sehr exponierter Stelle die Adjektive gelb und blau aufweisen. Fast alles ist hier gelb oder blau – Hintergründe, Schrift, Grafiken. Sogar in den Brillenbügeln des Spitzenkandidaten spiegelt sich die gelbe Farbe wieder. Auch hier wird deutlich auf die Marke „Berlin“ gesetzt, beispielsweise mit dem Claim „Aus Liebe zur Stadt“.</p>
<p><b>Portal des Landesverbandes:</b><br />
<a href="http://www.fdp-berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.fdp-berlin.de</a><br />
<br />
Gelb auf Blau, Blau auf Gelb, gewohntes FDP-Design mit großem Hinweis auf das Kampagnenportal www.ausliebezurstadt.de. Ansonsten allerlei Links, Rubriken und Verweise.</p>
<p><b>Kampagnenseiten:</b><br />
<a href="http://www.ausliebezurstadt.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.ausliebezurstadt.de</a><br />
<br />
Zwei Adjektive reichen auch hier, um die Seite zu beschreiben: Gelb und Blau. „Zeit für Macher. FDP Berlin“ lautet der Claim der Seite, die neben den beiden Farben ein großes Foto von Spitzenkandidat Martin Lindner enthält. Ansonsten die üblichen Rubriken in schlanker Weise.</p>
<p><b>Website des Spitzenkandidaten:</b><br />
<a href="http://www.ausliebezurstadt.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.ausliebezurstadt.de</a><br />
<br />
Seinen Namen als Domain hat sich Spitzenkandidat Martin Lindner offenbar gesichert, zum Einstellen von Inhalten hat es dann aber doch nicht gereicht: Die Vorstellung des Kandidaten ist integriert in das Kampagnenportal, hier wird jedoch auf Privatisierung verzichtet, im Vordergrund steht klar der Politiker Lindner.</p>
<p><b>Blog- und Chatfaktor:</b> No Blogs, No Chats.</p>
<p><b>Fun-Faktor:</b> Spaßwahlkampf auch hier Fehlanzeige: Quitschgelbe, himmelblau-akzentuierte Seriosität.
</p>
<p><b>WASG Berlin</b></p>
<p><b>Resümee:</b> Auch die WASG setzt auf die Marke „Berlin“ in Bild und Titel. Die Farbe der Kampagne ist orange, das Design der Seiten ist einheitlich und professionell. Die Spitzenkandidatin Lucy Redler ist klar die Unique-Selling-Proposition. Wie zu erwarten ist hier die Diskussionsfreudigkeit mit dem User größer als bei den etablierten Parteien.</p>
<p><b>Portal des Landesverbandes:</b><br />
<a href="http://www.wasg-berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wasg-berlin.de</a><br />
<br />
Professionelles nüchternes Design. Die Seite bietet die üblichen Informationen und weißt auf der Startseite gemäß linker Tradition keine Kandidatenfotos auf.</p>
<p><b>Kampagnenseiten:</b><br />
<a href="http://www.waehlt-wasg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.waehlt-wasg.de</a><br />
<br />
Die Startseite öffnet direkt mit einem großen Foto von Spitzenkandidatin Lucy Redler und verweist auf einen Video-Podcast mit ihr. Die Seite ist auch ansonsten voll mit dem (leider immergleichen) Kampagnenfoto von Redler und – auch nicht ganz untypisch für linke Parteien – etwas textlastig.</p>
<p><b>Website des Spitzenkandidaten:</b><br />
<a href="http://www.lucy-redler.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.lucy-redler.de</a><br />
<br />
Auch hier wiederholen sich die immergleichen zwei Fotomotive der jungen Spitzenkandidatin. Obschon auch auf dieser Seite die Farbe orange dominiert, ist ein deutlicher qualitativer Unterschied zu den professionell gemachten Seiten der Kampagne und des Landesverbandes zu erkennen.</p>
<p><b>Blog- und Chatfaktor:</b> Nur die üblichen Kontaktformulare.</p>
<p><b>Fun-Faktor:</b> Auch hier nichts mit lustig. Hier geht es ebenfalls um die seriöse Ansprache der Wählerschaft.
</p>
<p class="normal">
<br />
<a href="/edemocracy/wahlkampf/mdiermann_onlinewahlkampf_meckpomm_060907.shtml">Zur Analyse der Wahlkampfseiten in den Landtagswahlen Mecklenburg-Vorpommern 2006.</a>
</p>
<p class="normal">
Update (8.9.2006): Methodisches Vorgehen<br />
<br />
Die hier begutachteten Internetseiten wurden stets nach dem selben<br />
<br />
Prinzip lokalisiert: Eine Google-Suche mit dem Namen des<br />
<br />
Parteilandesverbands bildete die Grundlage. Zunächst wurden die Seiten des Landesverbandes betrachtet. Falls es von dort aus keinen direkt sichtbaren Verweis auf die Kampagnenseiten gab, wurde der Slogan der Kampagne in Google gesucht. Gleiches galt auch die Seiten der Spitzenkandidaten: In den meisten Fällen verwiesen die Parteiseiten direkt auf die externen Seiten der Spitzenkandidaten. Wo dies nicht der Fall war, erfolgte eine eigene Google-Suche nach dem Namen des Spitzenkandidaten. Diese Vorgehensweise entspricht einer Suche politisch interessierter Surfer. Es kann letztlich nicht ausgeschlossen werden, dass auf diese Weise Seiten, die hier eigentlich begutachtet hätten werden müssen, durch dieses Raster gefallen sind. Die Autorin bittet dies zu entschuldigen und rät allen Verantwortlichen für diese Seiten: Nicht ärgern, Linkführung überprüfen und optimieren &#8211; JETZT!
</p>
<p class="fett">
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wahlkampftrend visuelle Kommunikation</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/landtagswahlen-2006/wahlkampftrend-visuelle-kommunikation-3079/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landtagswahlen 2006]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[FDP]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 26. März stehen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt Landtagswahlen an. Der Online-Wahlkampf ist angelaufen. politik-digital.de hat sich die Onlineangebote der Parteien im Landtagswahlkampf 2006 angesehen.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. März stehen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt Landtagswahlen an. Der Online-Wahlkampf ist angelaufen. politik-digital.de hat sich die Onlineangebote der Parteien im Landtagswahlkampf 2006 angesehen.<br />
<!--break--></p>
<p class="normal">
&nbsp;
</p>
<p class="normal">
Für CDU/CSU und SPD bedeutet der Wahlkampf auf Landesebene eine Umstellung, denn auf Bundesebene wird derzeit Kuschelkurs gefahren und die Mitglieder der Großen Koalition betonen ihre inhaltlichen Gemeinsamkeiten immer wieder. Auf Landesebene jedoch werden nun wieder verstärkt die Differenzen betont, um sich im Wahlkampf abzugrenzen und so das eigene Profil zu stärken. Dies gilt vor allem für die SPD, die nach den ersten 100 Tagen vom positiven Image der Großen Koalition nicht so sehr profitiert wie die CDU/CSU. Spiegelt sich dies auch im Online-Wahlkampf wider? Im Onlinewahlkampf finden sich bei allen Parteien Informationen zu den Spitzenkandidaten, dem Wahlprogramm und Wahlkampfthemen. Angebote, die darüber hinaus gehen, findet man eher selten.</p>
<p>
<b>Baden-Württemberg</b></p>
<p>Seit 1953 stellt die CDU in Baden-Württemberg den Ministerpräsidenten und aktuelle Umfragen prophezeien, dass dies auch so bleiben wird. Günther Oettinger, der Spitzenkandidat der CDU, strebt sogar eine absolute Mehrheit an und könnte dann ohne den bisherigen Koalitionspartner FDP regieren. Die in den Farben Orange und Blau gehaltene Seite der<br />
<a href="http://www.cdu-bw.de/landtagswahl-2006/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU Baden-Württemberg</a> ist eine der wenigen Parteien, die bei der Landtagswahl auf Onlinetools und visuelle Onlineangebote setzt. Eine<br />
<a href="http://www.cdu-bw.de/landtagswahl-2006/plakatgalerie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Plakat</a>&#8211; und<br />
<a href="http://www.cdu-bw.de/landtagswahl-2006/bildergalerie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bildergalerie</a> zeigt die Wahlkampfmotive, eine Möglichkeit zur interaktiven Bewertung existiert nicht. Ein einzigartiges Angebot im Online-Landtagswahlkampf Baden-Württemberg ist der<br />
<a href="http://www.cdu-bw.de/landtagswahl-2006/cdubwpodcast/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Podcast</a> der CDU. Der amtierende Ministerpräsident gewährt mit seinem Audio-Tagebuch einen Einblick in seinen Wahlkampfalltag. Nach der Welle der<br />
<a href="/edemocracy/wahlkampf/bundestagswahl05/weblogstudieabold050922.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weblognutzung</a> vor der Bundestagswahl ist der Rückgang bei der Nutzung von Weblogs ein erstaunlicher Trend.
</p>
<p class="normal">
Die SPD in Baden-Württemberg hat eine<br />
<a href="http://www.spd-landtagswahl2006.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seite</a> unter dem Titel „Denn unser Land kann mehr“ geschaltet. Auch die SPD setzt darüber hinaus mit einer<br />
<a href="http://www.spd-landtagswahl2006.de/index.php?docid=222" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Plakatgalerie</a> und<br />
<a href="http://www.spd-landtagswahl2006.de/index.php?docid=238" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TV-Spots</a> auf visuelle Angebote. Auf der Seite der<br />
<a href="http://www.spd.landtag-bw.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD-Landtagsfraktion</a> findet man weitere Tools zur Landtagswahl: Unter der Rubrik „Fun“ werden<br />
<a href="http://www.spd.landtag-bw.de/main.php?navmen=Postkarten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Postkarten</a> und zwei<br />
<a href="http://www.spd.landtag-bw.de/main.php?navmen=Bilderraetsel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gewinnspiele</a> angeboten. Eines der Wahlkampfinstrument, das die SPD im Wahlkampf nutzt, ist das<br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Negative_campaigning" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Negative Campaigning</a>: Angebliche Skandale und Fehltritte der politischen Gegner werden aufgelistet. Unter „So regieren CDU und FDP unser Land“ findet man eine<br />
<a href="http://www.spd-landtagswahl2006.de/download/text/cdu-fdp-ruecktritte.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chronologie</a> der Rücktritte und vermeintlicher Skandale verschiedener CDU und FDP- Minister.
</p>
<p class="normal">
Ähnlich wie die SPD konzentrieren sich die<br />
<a href="http://www.ba-wue.gruene.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünen in Baden-Württemberg</a> auf die Begrenzung der Laufzeiten für Atomkraftwerke. Sie setzten auf die Kraft der Bilder und platzieren auf der Startseite eine grüne Landschaft, in der ein pinkes Atomkraftwerk steht.</p>
<p>Auf der Website der<br />
<a href="http://www.fdp-bw.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP in Baden-Württemberg</a> erwartet den Nutzer, neben den üblichen Informationen zu Wahlkampfthemen, Kandidaten und Wahlprogramm, ein<br />
<a href="http://www.fdp-bw.de/wordpress/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weblog</a> mit Kommentarfunktion. Es enthält innovative Tools, wie Fotos, Videos und mp3s.</p>
<p>Zum ersten Mal nach der Bundestagswahl tritt die WASG auf Landesebene an. Auf der<br />
<a href="http://www.wasg-bw.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> kann man unter anderem Fernsehspots herunterladen. Interaktive Angebote sind auch hier Fehlanzeige.
</p>
<p>
<b>Rheinland-Pfalz</b>
</p>
<p>
Seit 1991 regiert in Rheinland-Pfalz eine Koalition aus SPD und FDP, die seit zwölf Jahren vom Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) geführt wird. Diese Koalition ist die letzte sozial-liberale in Deutschland. Beide Parteien wollen ihre Zusammenarbeit fortsetzen und derzeit deutet,<br />
<a href="http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">laut Umfragen</a>, alles daraufhin, dass dies auch möglich sein wird.</p>
<p>Die Navigation auf der Website der<br />
<a href="http://www.cdurlp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU in Rheinland-Pfalz</a> erlaubt keinen direkten Zugriff auf eine prominent platzierte Wahlkampfseite. Über einen Klick auf das Bild „Rheinland-Pfalz &#8211; Wir machen es einfach besser“ kommt man dann doch noch auf die Website des Landesverbandes<br />
<a href="http://www.team-zukunft-rlp.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">team-zukunft-rlp.de</a>, die Informationen zum Wahlkampf liefert. Neben einem Film über das Land Rheinland-Pfalz stellen sich die Initiatoren den<br />
<a href="http://www.cdu.de/lv1499/kontakt.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fragen</a> der Bürger. Auf der privaten<br />
<a href="http://www.christoph-boehr.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> des Spitzenkandidaten Christoph Böhr wird eine Umfrage zum Thema Einbürgerung angeboten. Über sein<br />
<a href="http://www.christoph-boehr.de/pub/bpage/0/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkampftagebuch</a> hält Böhr Interessierte auf dem Laufenden. Eine Kommentarfunktion gibt es nicht.</p>
<p>Die<br />
<a href="http://www.spd-rlp.de/content/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD</a> bietet neben den allgemeinen Wahlkampfinformationen einen Film zur Wahl, in dem das „schöne“ Bundesland Rheinland-Pfalz<br />
<a href="http://www.spd-rlp.de/content/politik/landtagswahl/spots.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gezeigt</a> wird. Über diese Site werden auch die<br />
<a href="http://podcast.videomission.com/member/1824312382" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Podcast</a> Videobeiträge vom amtierenden Ministerpräsidenten Beck bereitgestellt. Eine Besonderheit ist der Link zur Seite<br />
<a href="http://www.wirfuerbeck.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wirfuerbeck.de</a>. Dort kann man seinen Namen, Ort und Beruf angeben, ein Foto hinzufügen, und ein kurzes Statement abgeben, warum man Kurt Beck wählen sollte.
</p>
<p>
Die<br />
<a href="http://www.gruene-rlp.de/landtagswahl.8633.0.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünen</a> bieten als eine der wenigen Parteien, speziell für Rheinland ein Wahlkampf-Weblog an. Unter dem Motto „Wir bloggen den Wahlkampf“ kann jeder Statements zu verschiedenen Wahlkampf-Themen<br />
<a href="http://www.gruene-rlp.de/wahlkampf-weblog.14282.0.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kommentieren</a>. Auch die rheinlandpfälzischen Grünen betreiben Negative Campaining: Sie bieten TV- und Kinospots, mit Karikaturen von Angela Merkel, Edmund Stoiber oder Franz Müntefering an. Zentrales Thema ist &#8211; wie bei den Grünen in Baden-Württemberg &#8211; der Ausstieg aus der Atomenergie. Auch die in der Plakatgalerie veröffentlichen Wahlkampf-Plakate konzentrieren sich hauptsächlich auf das Thema<br />
<a href="http://www.gruene-rlp.de/kampagne.9158.0.html?&amp;no_cache=1&amp;expand=16255&amp;cHash=9a7842b81d%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Atomausstieg</a>.</p>
<p>Die rheinlandpfälzische FDP bietet neben den üblichen Informationen eine<br />
<a href="http://www.gruene-rlp.de/kampagne.9158.0.html?&amp;no_cache=1&amp;expand=16255&amp;cHash=9a7842b81d" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Plakatgalerie</a> , „Damit Rheinland-Pfalz besser bleibt“ und Protestplakaten gegen die amtierende Bundesregierung.</p>
<p>Die „Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit“ bietet auf ihrer<br />
<a href="http://83.236.178.11/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> keine interaktiven Tools zur Landtagswahl an. Die Linke/PDS lässt der WASG den Vortritt und tritt in Rheinland-Pfalz nicht an. Auf der Homepage der<br />
<a href="http://www.pds-rlp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Linken/PDS</a> findet man neben dieser Information eine Plakatgalerie der Wahlkampfplakte der WASG. Daneben bieten sie auch Themenflyer zum downloaden, drucken und verteilen an.
</p>
<p>
<b>Sachsen-Anhalt<br />
<br />
</b><br />
<br />
Seit 1990 wird Sachsen-Anhalt von einer schwarz-gelben Koalition regiert. Amtierender Ministerpräsident ist Wolfgang Böhmer (CDU). In Sachsen-Anhalt wird die Landtagswahl wohl am spannendsten werden, denn das Ergebnis der Wahl ist offen. Möglich wären, neben einer Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition, auch eine schwarz-rote oder eine rot-rote Koalition.</p>
<p>Neben den üblichen Informationen zur Wahl bietet die<br />
<a href="http://www.cdulsa.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a> nur eine Plakatgalerie. Interaktive Tools und Specials zur Landtagswahl sucht man bei der CDU in Sachsen-Anhalt vergebens.<br />
<b><br />
<br />
</b><br />
<br />
Auf der Homepage der<br />
<a href="http://www.spd-sachsen-anhalt.de/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD Sachsen-Anhalt</a> gibt es auch wieder eine Plakatgalerie. Inhaltlich bietet sie SPD ein<br />
<a href="http://www.spd-sachsen-anhalt.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=321&amp;Itemid=129" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spezial</a> zur Rente mit 67. Von der Homepage führt ein direkter Link zur Homepage der Jusos Sachsen-Anhalt, die ein<br />
<a href="http://blog.jusos-sachsen-anhalt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weblog</a> zur Landtagswahl 2006 betreiben. Die Einträge können öffentlich diskutiert und kommentiert werden.<br />
<b><br />
<br />
</b><br />
<br />
Die<br />
<a href="http://www.sachsen-anhalt.gruene-partei.de/cms/default/rubrik/0/26.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünen</a> setzen auf Negative Campaining und<br />
<a href="http://www.sachsen-anhalt.gruene-partei.de/cms/default/dokbin/114/114340.wahlluegen_der_fdp.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">listen</a> angebliche Wahllügen der FDP auf. Thematisch dominiert „die Gefahr, die vom rechten politischen Spektrum ausgeht“.<br />
<b><br />
<br />
</b><br />
<br />
Die<br />
<a href="http://www.liberal-waehlen.de/startseite.0.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FPD</a> bietet im Online-Wahlkampf einen Live-Chat mit ihren Landtagskandidaten an. Ab dem 13. März bis zur Wahl am 26. März, werden alle zwei bis drei Tage, sechs Kandidaten verschiedener Wahlkreise Frage und Antwort stehen. Ein weiterer Link führt zum<br />
<a href="http://blog.julis-lsa.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkampf-Weblog</a> der jungen Liberalen. Auch hier haben die Nutzer die Möglichkeit, Einträge zu kommentieren.</p>
<p>In Sachsen-Anhalt tritt die<br />
<a href="http://www.waehlt.dielinkspartei-lsa.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Linkspartei/PDS</a> an. Die Linke versucht mit ihrem Internetauftritt vor allem potenzielle Wähler zum mitmachen zu bewegen, indem die Nutzer die auf der Website angebotenen Flyer ausdrucken und verteilen sollen. Eine weitere interaktive Möglichkeit für die Nutzer besteht in der Einsendung digitaler Fotos, die auf freie Großwerbefläche anzeigen. Als „Belohnung“ für die Teilnahme erhält man einen „MaxiBriefumschlag mit Wahlwerbemitteln“.</p>
<p>
<b>Parteien im Online-Wahlkampf: Bilder– keine Tools</b></p>
<p>Alle größeren Parteien sind im Online-Landtagswahlkampf 2006 vertreten, aber dort findet man hauptsächlich Informationen zu den Kandidaten, Themen und Veranstaltungen. Tools, wie Podcasts, Wahlkampf-Blogs oder Negative Campaining, findet man nur in geringem Umfang. Gerade der Rückgang der Nutzung von Weblogs bei Politikern ist nach &#8211; oder gerade wegen &#8211; der inflationären Nutzung von Wahlkampfweblogs im Bundestagswahlkampf 2005 erstaunlich.
</p>
<p>
Der Trend scheint mit Plakat- und Galerien und ePostkarten in Richtung visuelle Kommunikation zu gehen. Denn immerhin zweidrittel der Wahlkampfangebote bieten Galerien mit politischen Motiven an.
</p>
<p class="normal">
.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Studie &#8220;Bloggen für die Bundestagswahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/neuwahlen-zum-bundestag-2005/studie-bloggen-fuer-die-bundestagswahl-2986/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuwahlen zum Bundestag 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2005]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Deutsche Medienbeobachtungs Agentur GmbH hat im Vorfeld der Bundestagswahl 2005 eine Analyse von Politikerweblogs durchgeführt. Volker Agüeras Gäng hat sich die Ergebnisse angesehen und für politik-digital.de zusammengefasst.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Medienbeobachtungs Agentur GmbH hat im Vorfeld der Bundestagswahl 2005 eine Analyse von Politikerweblogs durchgeführt. Volker Agüeras Gäng hat sich die Ergebnisse angesehen und für politik-digital.de zusammengefasst.<!--break--></p>
<p>
<b>Die Deutsche Medienbeobachtungs Agentur GmbH hat im Vorfeld der Bundestagswahl 2005 eine Analyse von Politikerweblogs durchgeführt. Volker Agüeras Gäng hat sich die Ergebnisse angesehen und für politik-digital.de zusammengefasst.</b>
</p>
<p>
<b>Internet-Plattformen unterstützen den Erfolg eines Weblogs</b>
</p>
<p>
Hervorstechend ist die Verteilung der Weblogger unter den Parteien. SPD und Grüne, dicht gefolgt von der FDP stellen die meisten Blogger im Wahlkampf 2005. Diese drei Parteien zusammen kommen auf einen Anteil von 81 Prozent gegenüber 10 Prozent bei PDS/WASG und 9 Prozent bei der CDU/CSU.</p>
<p>Knapp die Hälfte der Beiträge insgesamt stammt von der SPD. Die Studie führt dies auf zwei Faktoren zurück. Zum einen habe die SPD die am längsten bestehenden Weblogs, zum anderen biete das SPD-eigene Angebot „roteblogs.de“ eine Plattform, „die Mitglieder motiviert, eigene Blogs zu gründen und Unterstützung bei der Umsetzung bietet.</p>
<p>Die Bereitschaft der Leserschaft von Politiker-Weblogs sich auf einen Dialog mit dem Politikern mittels der weblog-typischen Kommentarfunktion einzulassen, werde durch die Platzierung des Weblogs im Netz beeinflusst. Je prominenter die Plattform, umso kommentarfreudiger die Leser. Die Weblogs von Andrea Nahles (SPD), Oswald Metzger (B90/Grüne) und Silvana Koch-Mehrin (FDP) – alle bei „Focus-Online“ beheimatet &#8211; erhielten die meisten Kommentare aller hundert<br />
<a href="http://www.ausschnitt.de/pr/presse/Blogs_Teil3/Focus_Blogs_staerkstes_Feedback.JPG" target="_blank" rel="noopener noreferrer">untersuchten Weblogs</a>. Hierbei spielten, so die Vermutung der Studienmacher, die 1,5 Millionen Page-Visits der Hauptseite von Focus-Online mit eine Rolle.
</p>
<p>
<b>Politische Inhalte und Auseinandersetzung mit dem Gegner machen den größten Teil der Beiträge aus</b>
</p>
<p>
Was in der Wahlwerbung oft vermisst wird, findet in Weblogs vermehrt statt. Die inhaltliche politische Auseinandersetzung mit Themen und Gegnern.<br />
<a href="http://www.ausschnitt.de/pr/presse/Blogs_Teil3/Sachpolitische_Themen_vorn.JPG" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sachpolitische Themen</a> dominieren die Agenda, dicht gefolgt von parteipolitischen Diskussionen. Dabei profilieren sich die bloggenden Politiker insbesondere im „Negative Campaigning“, um Programme und Personen anderer Parteien zu kritisieren.
</p>
<p>
Extrembeispiele solcher Kampagnen sind so genannte „Watchblogs“, die ausschließlich darauf fokussieren, „Äußerungen der politischen Gegner kritisch zu betrachten“. Als Beispiele hierfür werden die Weblogs „Stimmt-nicht-gruene.de&quot; und „Merkel-tv.de&quot; vorgestellt, die jedoch beide mittlerweile nicht mehr online sind.</p>
<p>Die Studie betont, dass der<br />
<a href="http://www.ausschnitt.de/pr/presse/Blogs_Teil3/Blogger_ihre_Sache_ernst.JPG%09" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stil der Darstellung</a> beim Großteil der Politikerweblogs ernst ist. Über ein Drittel der Beiträge sei argumentativ wertend. Unbegründete Wertungen fänden sich lediglich bei acht Prozent der Beiträge. Ironische oder polemische Beiträge seien noch seltener zu finden.
</p>
<p>
<b>Netzwerkcharakter der Bloggosphäre wird nicht ausreichend genutzt</b>
</p>
<p>
Die Studie kritisiert, die mangelnde Vernetzung der Politiker-Weblogs untereinander, wodurch Synergie-Effekte verschwendet würden. Nur fünf Prozent der ansonsten gerne genutzten Verlinkungen zu Quellen im Internet führten zu anderen Politikerweblogs. Politiker verschenkten dadurch Chancen eines „weblogübergreifenden Dialogs“.</p>
<p>Im Stile des erfolgreichen Weblogs von US-Präsidentschaftskandidat Hwoard Dean nutzt einzig die FDP ihren Weblog „Bürgerfond“ zum Spendenaufruf.
</p>
<p>
Insgesamt zeigt die Studie, dass Politiker-Weblogs ein sinnvolles Instrument der Kommunikation zwischen Politik und Bürger sein können. Einzig die Vernetzung der Politiker untereinander lässt noch Spielraum nach oben. Zu beobachten bleibt, wie die vor den Bundestagswahlen 2005 gegründeten Weblogs danach weiter betrieben werden oder wie viele dann überhaupt noch existieren.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ich hoffe, dass wir sehr viel stärker als bisher im Bundestag vertreten sein werden&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/ich-hoffe-dass-wir-sehr-viel-staerker-als-bisher-im-bundestag-vertreten-sein-werden-191/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[uheimann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Gregor Gysi]]></category>
		<category><![CDATA[WASG]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei.PDS]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="normal">
<b><b>Der PDS-Spitzenkandidat Gregor Gysi 
stand am 28. Juli 05 im tacheles.02 Live-Chat Rede und Antwort rund 
um die Bundestagswahl und die Kooperation mit der WASG.</b></b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normal">
<b><b>Der PDS-Spitzenkandidat Gregor Gysi<br />
stand am 28. Juli 05 im tacheles.02 Live-Chat Rede und Antwort rund<br />
um die Bundestagswahl und die Kooperation mit der WASG.</b></b><!--break-->
</p>
<p class="normal">
<b><b>Moderator:</b></b> Liebe<br />
Politik-Interessierte, willkommen im tacheles.02-Chat. Die Chat-Reihe<br />
tacheles.02 ist ein Format von tagesschau.de und politik-digital.de<br />
und wird unterstützt von tagesspiegel.de. Zum Chat ist heute<br />
der designierte Spitzenkandidat der Linkspartei/ PDS, Gregor Gysi<br />
ins ARD-Hauptstadtstudio gekommen. Herr Gysi, können wir loslegen<br />
mit dem 60-Minuten-Chat mit unseren Usern?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Ja.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Herr Gysi, in Umfragen werden dem Linksbündnis<br />
derzeit gute Ergebnisse vorausgesagt. Wie viele ihrer potenziellen<br />
Wähler, glauben Sie, können sich mit dem Konzept „demokratischer<br />
Sozialismus“ identifizieren?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Das weiß ich nicht, aber ich<br />
glaube, dass die meisten unserer Wähler die derzeitige Gesellschaft<br />
nicht als gerecht empfinden und insofern hoffen, dass Geschichte<br />
weitergeht.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Ist Ihnen hier Zuspruch von rechts<br />
recht?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Nein. Wir kriegen auch keinen Zuspruch<br />
von rechts. Sie bekämpfen uns, aus ihrer Sicht zu Recht. Aber<br />
ich hoffe, dass wir immer &#8211; nicht nur im Wahlkampf &#8211; Leute, die<br />
mal rechts gewählt haben, überzeugen können, dass<br />
das der völlig falsche Weg ist. Wenn sie uns dann wählen,<br />
sind sie nicht mehr rechts. Das ist der Erfolg.
</p>
<p>
<b>H . Schneider:</b> Ich hatte gehofft endlich kommt<br />
etwas Gutes und Ehrliches. Dann kam der Hammer &#8211; so ein dummes Wahlprogramm<br />
(?) von ihnen das habe ich nicht verstanden. Warum lügen Sie?<br />
Das haben sie doch nicht nötig bei den Gegnern. Traurig.
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Ich weiß nicht, ob sie es wirklich<br />
gelesen haben. Wir sind die einzigen, die mehr soziale Gerechtigkeit<br />
wollen und gleichzeitig Reformen und Steuern vorschlagen, mit denen<br />
man sie auch finanzieren kann. Unser Programm ist auch wirtschaftsfreundlich,<br />
denn ohne Kaufkraftsteigerung haben die kleineren und mittleren<br />
Unternehmen in Deutschland immer schlechtere Karten auf dem Binnenmarkt.
</p>
<p>
<b>weitblick: </b>Herr Gysi, was macht Ihre Gesundheit?<br />
Sie sahen vor einigen Tagen sehr angeschlagen aus. Können Sie<br />
ein Mandat für 4 Jahre ausüben?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Na das will ich doch hoffen. Nach<br />
meinem ersten Infarkt hat mein Arzt gesagt, dass mir ein schwieriges<br />
Jahr bevorsteht. Vielleicht auch mit einem vorzeitigen Ende. Wenn<br />
ich das Jahr aber überstehe, kann ich hinterher 20 Jahre beschwerdefrei<br />
sein. Ich habe mich für diese zweiter Variante entschieden.<br />
Seit Februar 2005 ist das Jahr um und es geht mir gut, wobei ich<br />
natürlich einige Lebensumstände auch geändert habe.
</p>
<p>
<b>Z_P1a/8Xy:</b> Herr Gysi, wie wird Ihr Zweckbündnis<br />
denn nun heißen? Ich bin durchaus verwirrt.
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Letzteres tut mir leid. Meine Partei<br />
trägt den Namen &quot;Die Linkspartei&quot;. Die beschlossene<br />
Kurzfassung heißt: &quot;Die Linke&quot;. Die Landesverbände<br />
dürfen als Zusatz &quot;PDS&quot; hinzufügen, was einige<br />
tun und andere nicht. Aber: wenn es nach den Wahlen zu einer Vereinigung<br />
mit der WASG kommt, dann muss natürlich noch einmal über<br />
den Namen entschieden werden. Wir werden also sehen.
</p>
<p>
<b>a_posteriori:</b> Hallo Herr Gysi. Wie bewerten Sie<br />
die kürzlich aufgetretenen Fragen seitens des Bundeswahlleiters?<br />
Was wäre ggf. rechtlich zu unternehmen, falls die neue Linkspartei<br />
nicht bundesweit antreten darf?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Die Landeswahlausschüsse beschließen<br />
&#8211; ich glaube am 17. August &#8211; ob sie die eingereichten Listen zur<br />
Wahl zulassen oder nicht. Sollte wider Erwarten in irgendeinem Bundesland<br />
die Liste von uns nicht zugelassen werden, gehen wir in Beschwerde<br />
zum Bundeswahlausschuss und ggf. auch zum Gericht. Ich glaube aber<br />
nicht, dass das passieren wird. Wir haben das Recht strikt beachtet.
</p>
<p>
<b>Moritz M:</b> Dr. Gysi, sind Sie und Ihre Partei bereit<br />
Regierungsverantwortung auch auf Bundesebene zu übernehmen?<br />
Unter welchen Bedingungen würden Sie einer Regierungskoalition<br />
zustimmen, z.B. mit der SPD?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Im Prinzip sind wir dazu bereit,<br />
aber 2005 gibt es dazu keine reale Möglichkeit. Die Union,<br />
SPD, Grüne und FDP sind neoliberal ausgerichtet. Wir verstehen<br />
uns als Alternative dazu. Wir glauben nicht, dass man durch eine<br />
Schlechterstellung von Alten, Kranken und Arbeitslosen und eine<br />
Besserstellung von Vermögenden und Bestverdienenden eine Gesellschaft<br />
sanieren kann und zu gerechten Lösungen kommt. Die anderen<br />
Parteien sehen das leider so, also können wir mit ihnen nicht<br />
koalieren, aber für andere gesellschaftspolitische Debatten<br />
in Deutschland sorgen. Wenn die SPD zu ihren Traditionen in den<br />
nächsten Jahren wieder zurück finden sollte, kann ich<br />
mir für eine neue Richtung der Politik eine Zusammenarbeit<br />
bis zu einer Koalition vorstellen, also vielleicht 2009.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Können sie sich diese Zurückhaltung<br />
in Bezug auf Koalitionen erlauben, wenn sie im Osten stärkste<br />
Partei würden?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Ja, weil es derzeit keine Partei<br />
gibt, die in Ansätzen bereit wäre, unsere politische Richtung<br />
zu teilen, gerade auch nicht für den Osten.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Also verfahren sie nach dem Motto ganz<br />
oder gar nicht &#8211; braucht nicht die Demokratie Kompromisse?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Selbstverständlich braucht sie<br />
die. Und wir beweisen unsere Kompromissfähigkeit in Berlin<br />
und in Mecklenburg-Vorpommern. Aber es muss um Kompromisse gehen,<br />
bei dem 2 oder 3 Partner in die gleiche Richtung wollen. Und genau<br />
das ist derzeit nicht gegeben.
</p>
<p>
<b>BarzelBart:</b> Lieber Gregor Gysi! Gibt es konkrete<br />
Pläne für eine Oppositionsarbeit nach den Bundestagswahlen?<br />
Was will die PDS im Bundestag bewegen und wie?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Ich hoffe, dass wir sehr viel stärker<br />
als bisher im Bundestag vertreten sein werden und dadurch auch ganz<br />
andere Möglichkeiten haben. Von unserer Stärke hängt<br />
z.B. ab, ob, welche und wie viel Ausschussvorsitze wir bekommen,<br />
wie lange unsere Redezeiten sind etc. Wir werden uns auf Schwerpunkte<br />
konzentrieren, d.h. auf eine aktive Friedenspolitik. Wir wollen<br />
z.B. dass unsere Soldaten aus Afghanistan zurückkommen. Wir<br />
werden uns in der Wirtschafts-, Steuer-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik<br />
engagieren und natürlich immer wieder für eine gerechte<br />
Vereinigung zwischen Ost und West. Je stärker wir werden, desto<br />
mehr werden wir in Medien und in Parteien wahrgenommen, desto mehr<br />
Einfluss bekommen wir auf die Richtung von Diskussionen und auf<br />
den Zeitgeist.
</p>
<p>
<b>Roth Berlin:</b> Sehr geehrter Herr Gysi: Warum geben<br />
Sie sich für so einen Honecker Ableger &#8216;Lafoni &#8216; (Lafontaine)<br />
hin? Im Saarland will man ihn wegen seiner Vergangenheit (junge<br />
Mädchen angemacht im Rotlichtmilieu &#8211; siehe Trierischer Volksfreund<br />
Archiv 5/2000) nicht mehr haben und ist nur noch eine Lachnummer.<br />
Im 0sten agiert er jetzt als Rattenfänger Ein Scharlatan übelster<br />
Art!!!
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Ich sehe Herrn Lafontaine anders<br />
und habe ihn anders erlebt. Er hat mit Honecker ebenso gesprochen<br />
wie CDU-Politiker. Wenn man in der DDR etwas erreichen wollte, kam<br />
man an Honecker nicht vorbei. Die anderen Geschichten sind Erfindungen<br />
der Boulevard-Medien. Sie sollten vorsichtig sein, so etwas zu glauben.<br />
Im Übrigen: Ich habe eine Umfrage gelesen, wonach meine Partei<br />
im Saarland durch ihn bei 20 Prozent liegen soll, viele Saarländer<br />
sehen das also auch anders.
</p>
<p>
<b>Hausmann:</b> Wie gehen Sie mit dem &#8216;Zündeln&#8217;<br />
mit rechten Parolen Ihres Kompagnons Lafontaine um? Wie bewerten<br />
Sie dies?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Er hat keine rechten Parolen. Durch<br />
sein ganzes Leben hat er bewiesen, dass er mit Rechts nichts zu<br />
tun hat. Ich fand seine Formulierung in Bezug auf &quot;Fremdarbeiter&quot;<br />
sehr unglücklich. Das weiß er und er wird es nicht wiederholen.<br />
Allerdings musste ich feststellen, dass dieser Begriff sowohl von<br />
Otto Schily, dem Spiegel, der Bundeszentrale für Politische<br />
Bildung und anderen benutzt wurde. Worum es ihm eigentlich ging,<br />
die Bekämpfung von Lohndumping, da stimmen wir völlig<br />
überein. Wer Lohndumping nicht bekämpft, sondern zulässt,<br />
ist mit Schuld an Ausländerfeindlichkeit und Rassismus.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Lafontaine wiederholt es nicht, weil<br />
Sie es ihm gesagt haben?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Nein, weil er festgestellt hat, dass<br />
er missverstanden wurde und wie die Medien versuchten, dieses Missverständnis<br />
gegen ihn auszuschlachten.
</p>
<p>
<b>Trueman:</b> Hallo Herr Gysi, hat Ihre Partei die<br />
nötigen Fachleute um den Arbeitsmarkt zu reformieren? Hartz<br />
IV ist sozial ungerecht, da nicht abgestuft. Mein Vater hat nun<br />
41 Jahre in die Kasse gezahlt, ist 57 Jahre und wird behandelt wie<br />
&#8230; . Ist das sozial gerecht?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Jede Versicherung muss sich nach<br />
bestimmten Maßstäben richten. Es ist absurd, dass jemand,<br />
der 5 Jahre in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat und jemand,<br />
der es 30 Jahre tat, jeweils nur ein Jahr ALG I erhalten und nach<br />
dem einem Jahr gleichwertig auf die von Ihnen beschriebene Arbeitsstufe<br />
gestellt werden. Hartz IV muss deshalb aufgehoben, zumindest schwer<br />
korrigiert werden. Vielleicht nicht für alle Gebiete, aber<br />
für dieses Gebiet haben wir genug Spezialisten.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Noch mal konkret zum Personal: Glauben<br />
Sie, dass die WASG auf einen möglichen Wahlerfolg personell<br />
vorbereitet ist? Haben Sie nicht die Furcht, dass das Linksbündnis<br />
ein ähnliches Fiasko erleidet wie die Rechten, die sich in<br />
vielen Landtagen mit unfähigen Abgeordneten bis auf die Knochen<br />
blamierten?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Im Unterschied zu Ihnen wundert es<br />
mich nicht, dass die Rechten kein Personal haben. Wir haben schon<br />
im Bundestag bewiesen, dass wir zu allen wichtigen Themen gute Beiträge<br />
beisteuern können. Wir sitzen in 6 Landtagen in starken Fraktionen<br />
und haben auch dort gelernt. Die Linkspartei tritt an und es sind<br />
nur einige &#8211; nach meinem Eindruck geeignete &#8211; Leute von der WASG<br />
dabei. Nach der Wahl, nach einer Vereinigung, wird sich das anders<br />
mischen. Das Herausfordernde in der neuen Fraktion wird wohl für<br />
mich auch darin bestehen, dass es erstmals eine Mehrheit von Westdeutschen<br />
geben wird. Aber das spricht doch nicht gegen die Qualität<br />
des Personals, oder?
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Sie sind also momentan froh, dass es<br />
nur &quot;einige&quot; von der WASG sind?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Das kann ich nicht beurteilen. Ich<br />
habe kluge Leute von der WASG kennen gelernt, bei denen ich mich<br />
freute, wenn sie in den Bundestag kämen, was nicht der Fall<br />
sein wird. Das gilt auch für meine Partei. Und es gibt in beiden<br />
Parteien auch andere. Was soll’s?
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Kommen wir zur Ökonomie:
</p>
<p>
<b>Hausmann:</b> Herr Gysi, mal ehrlich: sind die Finanzierungsvorschläge<br />
von Ihnen nicht etwas utopisch? Wie entgegnen Sie den Argumenten<br />
der Globalisierung? Sollen wir wieder eine Mauer um Deutschland<br />
herum bauen?
</p>
<p>
<b>UweHerrenkind:</b> Werden Ihre Wahlversprechen finanzierbar<br />
sein? Und wie?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Bisher haben wir nur den Entwurf<br />
eines Wahlprogramms. Wir diskutieren darüber und es gibt Anträge.<br />
Am 27. August werden wir es in endgültiger Fassung verabschieden.<br />
Manche Sozialleistungen haben einen Prozesscharakter, d.h. es ginge<br />
erst im Laufe einer im Programm beschriebenen Entwicklung. Bezahlbar<br />
ist das, denn wir haben nicht weniger Geld als vor sieben Jahren.<br />
Wir unterbreiten keine Steuervorschläge, die über den<br />
Steuern von Kohl liegen. Und Kohl war wohl kein Erzlinker? Die Abwanderung<br />
von Unternehmen hängt nicht von gerechten Steuern, sondern<br />
von der Entwicklung des Binnenmarktes ab. Wenn ein Produkt massenhaft<br />
in China gekauft wird, wird jedes Unternehmen versuchen, es auch<br />
dort herzustellen. Wir müssen in Deutschland unsere spezifischen<br />
Standortvorteile entwickeln. Wir brauchen einen sehr hohen Stand<br />
an Wissenschaft, Forschung, Kultur, eine gute Infrastruktur, geringe<br />
Kriminalität und hochqualifizierte Bevölkerung, d.h. ein<br />
sehr gutes Bildungssystem. Die Vernachlässigungen auf diesem<br />
Gebiet bezahlen wir mit einer Vielzahl von Arbeitsplätzen.<br />
Für die kleinen und mittleren Unternehmen brauchen wir mehr<br />
Kaufkraft, d.h. höhere Löhne und Sozialleistungen. Die<br />
Arbeitslosigkeit in den USA, GB, Schweden und Dänemark ist<br />
deutlich niedriger als in Deutschland, weil dort seit Jahren die<br />
Nettolöhne um 5 Prozent und mehr jährlich steigen, während<br />
sie bei uns nur um die Inflationsrate rumkrepelt. Es ist ein Irrtum<br />
zu glauben, dass mehr soziale Gerechtigkeit der Ökonomie schadet.<br />
Seit 7 Jahren haben wir Sozialabbau. Die Folge: Die Ökonomie<br />
ist geschwächt und die Arbeitslosigkeit hat zugenommen.
</p>
<p>
<b>Rubbeldikatz:</b> Wieso kriegen kleine Unternehmen<br />
durch höhere Löhne mehr Kaufkraft?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Nicht die Unternehmen, sondern die<br />
Leute bekämen mehr Kaufkraft. Sie kaufen mehr Waren und nehmen<br />
mehr Dienstleistungen in Anspruch &#8211; und das nutzt dann auch den<br />
kleinen und mittleren Unternehmen. Seitdem es sozial in Deutschland<br />
bergab geht, nimmt das Kaufverhalten der Bevölkerung mit der<br />
Folge ab, dass immer mehr Unternehmen in Insolvenz gehen.
</p>
<p>
<b>Kurtchen:</b> Was sagen Sie den Bürgern, wenn<br />
sie höhere Kaufkraft nicht in deutsche Produkte investieren,<br />
d.h. somit nicht unsere Wirtschaft stärken?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Das kann man niemandem verübeln.<br />
Die Leute richten sich nach Preis und Qualität &#8211; das ist auch<br />
in Ordnung. Wenn die Wettbewerbsbedingungen fair sind. Aber steigende<br />
Kaufkraft zeigt im Dienstleistungsbereich und im Handel immer unsere<br />
Unternehmen. Die Erfahrung zeigt, dass außerdem auch mehr<br />
in Deutschland hergestellte Produkte gekauft werden.
</p>
<p>
<b>Wirtshausberater: </b>Die Arbeitslosigkeit in GB ist<br />
deshalb niedriger, weil man eine über 10jährige Rosskur<br />
der Sozialsysteme unter Maggie Thatcher hinter sich hat
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Die Arbeitslosigkeit wurde abgebaut,<br />
als die Nettolöhne wieder stiegen. Ich bin und bleibe der Meinung,<br />
dass die Rosskur von Maggie Thatcher dem Land geschadet hat und<br />
eben nicht zum Abbau von Arbeitslosigkeit führte. Es geht auch<br />
nicht um jede Arbeit, sondern um Arbeit in Würde. Sicher ist<br />
aber richtig: Die Wirtschaft hat zwei Seiten, nämlich Angebot<br />
und Nachfrage. Wenn man radikal wie Frau Thatcher und nicht ganz<br />
so radikal aber in der Tendenz gleich wie unsere gegenwärtige<br />
Bundesregierung nur die Kosten für das Angebot verbessert und<br />
die Nachfrage völlig vernachlässigt, dann sehen wir jetzt<br />
die Folgen. Es gibt Zeiten, in denen man etwas mehr für die<br />
Nachfrage tun muss. Bei uns wird es höchste Zeit etwas für<br />
die Nachfrage zu tun, das sieht inzwischen selbst ein Herr Rürup<br />
so, der ja wohl kein Linker ist.
</p>
<p>
<b>Karlchen567:</b> Hallo Herr Gysi, nach ihrem Wahlprogramm<br />
wollen Sie die Mehrwertsteuer für Handwerker auf 7 % senken.<br />
Das müssten Sie in der EU einstimmig (!!!) genehmigen lassen<br />
&#8211; es gibt ja einen Mindeststeuersatz von 15%. Genau darüber<br />
streiten die schon seit Jahren ohne Ergebnis und mit 25 EU-Mitgliedern<br />
wird es nicht besser. Da wird der Wähler ja von Ihnen schön<br />
für dumm verkauft.
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Viele Regelungen müssen heute<br />
innerhalb der EU abgestimmt werden. Deutschland hat die Regelung<br />
für sieben Prozent Mehrwertsteuer für bestimmte Produkte.<br />
Wir wollen diese Regelung erweitern auf einige Medikamente und auf<br />
bestimmte Handwerksdienstleistungen. Letzteres aus sozial-ökologischen<br />
Gründen, damit sich Reparaturen im Vergleich zum Neukauf wieder<br />
lohnen. Dass das nicht so ist, ist auch ein Problem für andere<br />
EU-Länder. In einem Wahlprogramm schreibt man fest, wofür<br />
man streiten und kämpfen will. Im Bundestag, in der EU und<br />
anderswo. Wir werden auch immer schreiben, dass wir für Frieden<br />
kämpfen, auch wenn wir wissen, dass die viel mächtigere<br />
USA-Regierung das anders sieht. Die Leute sollen mitbekommen, wofür<br />
wir streiten. Sie wissen, dass wir vieles nicht, zumindest nicht<br />
sofort, umsetzen können. Solange wir keine absolute Mehrheit<br />
haben, mit der ja sowohl weder Sie noch ich rechnen.
</p>
<p>
<b>C187:</b> Die Pendlerpauschale auf 40 Cent zu erhöhen,<br />
ist doch eine Subventionen für Besserverdienende. Sozialschwache<br />
leben doch eher in Ballungsräumen?!
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Wir haben in strukturschwachen Regionen<br />
&#8211; u.a. im Osten &#8211; eine gänzlich andere Situation. Für<br />
einen Arbeitsplatz fahren die Leute auch aus größeren<br />
Städten hunderte von Kilometern. Nehmen sie eine junge Familie<br />
mit zwei schulpflichtigen Kindern. Den Eltern wird heute gesagt,<br />
sie sollen flexibel sein, was bedeuten kann, dass sie jedes Jahr<br />
oder alle zwei Jahre den Arbeitsort wechseln müssen. Ohne eine<br />
gerechte Pendlerpauschale können sie sich das nur leisten,<br />
wenn sie den Wohnort wechseln. Dann aber müssen die Kinder<br />
jedes mal umgeschult werden und das bei einem Bildungssystem, das<br />
keine einheitlichen Standards kennt, das in jedem Bundesland unterschiedlich<br />
ist. Diese Kinder werden in ihren Lebenschancen erheblich beeinträchtigt.<br />
Wer also für mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt ist,<br />
muss es den Leuten gleichzeitig ermöglichen, in der Regel im<br />
Interesse der Kinder den Wohnort beibehalten zu können. Im<br />
Osten kommt noch hinzu, dass wir ansonsten auch vergreisen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Letzte Frage: Wie viel Prozent trauen<br />
Sie Ihrer Partei bei der Bundestagswahl zu?
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Meiner Partei traue ich diesbezüglich<br />
alles zu, aber ich weiß wie unterschiedlich Wählerinnen<br />
und Wähler sind. Ich finde unser Ziel, drittstärkste politische<br />
kraft im Bundestag zu werden, herausfordernd und lohnend, weil wir<br />
andere Diskussionen in Deutschland bekämen die wir meines Erachtens<br />
dringend benötigen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Unsere Zeit ist bereits um. Vielen<br />
Dank an alle User für das große Interesse. Etliche Fragen<br />
sind leider unbeantwortet geblieben. Vielen Dank, Herr Gysi, dass<br />
Sie sich Zeit für den Chat genommen haben. Das Transkript dieses<br />
Chats finden Sie auf den Seiten der Veranstalter. Den nächsten<br />
Chat gibt es am Donnerstag, den 11. August, ab 13.00 Uhr mit dem<br />
CDU-Bundestagsabgeordneten Günter Nooke. Das tacheles.02-Team<br />
wünscht allen noch einen angenehmen Tag!
</p>
<p>
<b>Gregor Gysi:</b> Ich bedanke mich für die interessanten<br />
Fragen und wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern alles<br />
Gute. Ich möchte, dass jeder und jede zur Wahl geht, weil ansonsten<br />
die Nachbarin oder der Nachbar für sie mitentscheidet. Kurzum:<br />
ich appelliere an Ihr Selbstbewusstsein. Auf Wiedersehen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Klaus Ernst zu Gast bei tacheles.02</title>
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		<dc:creator><![CDATA[rthurnher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[PDS]]></category>
		<category><![CDATA[WASG]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Ernst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="normal">
<b><b>Klaus Ernst, Mitbegründer und 
Vorstandsmitglied der WASG, war am 10. Juni zu Gast im tacheles.02 
Live-Chat von tagesschau.de und politik-digital.de.</b></b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normal">
<b><b>Klaus Ernst, Mitbegründer und<br />
Vorstandsmitglied der WASG, war am 10. Juni zu Gast im tacheles.02<br />
Live-Chat von tagesschau.de und politik-digital.de.</b></b><!--break-->
</p>
<p class="normal">
<b>Moderator:</b> Liebe Politik-Interessierte,<br />
willkommen im tacheles.02-Chat. Die Chat-Reihe tacheles.02 ist ein<br />
Format von tagesschau.de und politik-digital.de und wird unterstützt<br />
von tagesspiegel.de. Zum Chat ist heute der Vorsitzende der WASG,<br />
Klaus Ernst ins ARD-Hauptstadtstudio gekommen. Herr Ernst, sind<br />
Sie bereit?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Ja, klar. Selbstverständlich.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Sie haben harte Verhandlungen mit der<br />
PDS hinter sich. Was mussten Sie denn für Konzessionen an Bisky<br />
und Co machen?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Wir hatten eigentlich ein anderes<br />
Modell vor, wie wir die Zusammenarbeit gestalten können. Nämlich<br />
die Gründung einer Wahlpartei, einer Partei die nur zur Bundestagswahl<br />
antritt und erst später dann eine gemeinsame Partei aus WASG<br />
und PDS wird. Aber das war rechtlich und organisatorisch nicht möglich.
</p>
<p>
<b>alf:</b> Was wollen sie anders machen als die Linken der SPD?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Erstens: Wir werden das machen, was<br />
wir vorher sagen. Zweitens: Wir werden unsere Positionen deutlicher<br />
vertreten können, als die Linken in der SPD, die sehr oft als<br />
Tiger startet und als Bettvorleger landet. Drittens: Wir werden<br />
viel enger mit sozialen Bewegungen und Gewerkschaften zusammenarbeiten.<br />
Viertens: Wir werden uns für weitere politische Kräfte<br />
öffnen.
</p>
<p>
<b>Tomcat:</b> In welchen inhaltlichen Punkten gab es<br />
denn keine Übereinstimmung mit der PDS?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Wir sind uns noch nicht einig, welchen<br />
Namen das neue Projekt hat. Einesteils muss berücksichtigt<br />
werden, dass die Bürger in den neuen Bundesländern, die<br />
Partei wiedererkennen, die sie bisher gewählt haben. Andererseits<br />
muss in dem Namen das Neue sichtbar werden, dass die neue Partei<br />
auch im Westen gewählt wird. Es wird uns sicher etwas einfallen.
</p>
<p>
<b>rk:</b> Wie links wird die Linke sein? Sozialdemokratisch (Reformrücknahme)<br />
oder sozialistisch (Sozialisierung von Betrieben)?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Die SPD ist soweit nach rechts gerückt,<br />
dass links von ihr viel Platz entstanden ist. Unser neues Projekt<br />
muss dieser Breite im linken Spektrum Rechnung tragen. Wir dürfen<br />
uns nicht am Rand des linken Spektrums positionieren, sondern so<br />
dass unsere politischen Positionen von ehemaligen Sozialdemokraten<br />
genauso unterstützt werden können wie von ehemaligen Mitgliedern<br />
der PDS. Entscheidend ist, dass wir die Menschen in dem Land dort<br />
abholen wo sie stehen. Wer seiner Bewegung zu weit voraus ist, läuft<br />
in die Gefahr, im Gefängnis auf sie warten zu müssen.
</p>
<p>
<b>Peter L?ch:</b> Als Vorstandsmitglied der WASG Köln<br />
und Direktkandidat LTW NRW sage ich Ihnen, dass um die 80% der WASG<br />
diesen Weg nicht mitgehen wird. Und was ist mit der Mitgliederbefragung?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Selbstverständlich werden wir<br />
über die Grundsatzentscheidung, neues Projekt ja oder nein,<br />
unsere Mitglieder genauso befragen müssen wie über die<br />
Frage: gemeinsames Auftreten mit der PDS bei den Bundestagwahl.<br />
Ich hoffe, dass es uns gelingt die Dimension des Neuen sichtbar<br />
zu machen, die darin liegt eine vereinigte Linke in der BRD zu kreieren,<br />
die so stark ist, den neoliberalen Mainstream etwas entgegen setzen<br />
zu können. Bei den Bundestagswahlen bestünde die Gefahr,<br />
dass beide Parteien an der 5%-Hürde scheitern, wenn sie gegeneinander<br />
antreten und damit nicht einmal eine neue Opposition im Bundestag<br />
vertreten wäre.
</p>
<p>
<b>igor:</b> Wie viel Druck hat denn Lafontaine gemacht, dass es zum Bündnis<br />
kommt?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Oskar Lafontaine hat mir erklärt,<br />
schon vor einigen Wochen, dass er ein gemeinsames Projekt unterstützen<br />
würde, wobei die Betonung auf gemeinsam lag.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Ein gesundheitlich angeschlagener Gregor<br />
Gysi und ein marginalisierter Oskar Lafontaine. Wie viel sind diese<br />
beiden Politiker wert, abseits vom schönen Schein der Namen?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Meine Wahrnehmung ist, dass sie nach<br />
wie vor Säle füllen, dass sie bei den Medien bei weiten<br />
mehr wahrgenommen werden als wir und dass sie &#8211; und das zeigen die<br />
Umfrageergebnisse &#8211; für mehrere Prozentpunkte stehen.
</p>
<p>
<b>AndreasKrug85:</b> Nach dem derzeitigen Stand der<br />
Dinge werden wohl WASG Mitglieder auf einer offenen Liste der Vereinigten<br />
Linke &#8211; PDS (?) antreten &#8211; sehen Sie die Gefahr, dass Ihre Mitglieder<br />
zur PDS überlaufen?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Die Gefahr sehe ich eigentlich nicht,<br />
weil die Kulturen beider Parteien durchaus unterschiedlich sind.<br />
Übrigens hätten dies die Mitglieder, die dies denken,<br />
schon vorher tun können &#8211; haben sie aber nicht.
</p>
<p>
<b>Kollege_B:</b> Wäre die Partei bereit in eine<br />
Regierung mit SPD und Grünen einzutreten?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Wir gehen davon aus, dass wir im<br />
Bundestag die einzige Oppositionspartei sein werden. Nicht, weil<br />
wir nicht gestalten wollten, sondern weil es keine im Bundestag<br />
vertretene Partei gibt, von der man annehmen könnte, dass sie<br />
auch nur ansatzweise Positionen vertreten würde, die eine Koalition<br />
möglich macht. Aus diesem Grunde scheidet aus meiner Sicht<br />
eine Regierungsbeteilung aus.
</p>
<p>
<b>valpolitschella:</b> Sie wollen doch nur die 70er<br />
aufbacken &#8211; ist das nicht eher konservativ?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Das wäre es in der Tat, wenn<br />
wir es wollten. Natürlich muss z.B. das Sozialsystem der BRD<br />
neu gestaltet werden. Wir brauchen keine Hungerkur sondern ein Fitness-Programm.<br />
Selbstverständlich müssen wir darüber nachdenken,<br />
wie wir ein Steuersystem gestalten, dass ein effektiver Sozialstaat<br />
erhalten bleibt. Entscheidend ist, dass in der BRD künftig<br />
nicht der Ellenbogen das wichtigste Körperteil wird. Das ist<br />
kein Weg zurück, sondern eher ein Weg nach vorn.
</p>
<p>
<b>Horst.S.:</b> Ich meine die Kritik, dass die WSAG<br />
der CDU in die Hände spielt, weil sie die SPD schwächt<br />
und dass es besser wäre innerhalb der SPD für Veränderung<br />
zu sorgen.
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Veränderung in der SPD sind<br />
aus meiner Sicht nicht zu erreichen. Selbst Abgeordnete konnten<br />
dies nicht erreichen. Im Gegenteil. Durch eine weitere Unterstützung<br />
der Partei wird man unglaubwürdig, wenn man wirklich Sozialdemokrat<br />
ist. Sozialdemokratie definiert sich nicht damit, was ein Kanzler<br />
in einer Politik der Beliebigkeit gerade entscheidet, sondern nach<br />
Grundpositionen, die gemeinsam in einer Partei definiert werden.<br />
Nicht wir haben dazu beigetragen, dass die CDU gestärkt wird,<br />
sondern die Politik der letzten 7 Jahre der Bundesregierung. Im<br />
Übrigen: Die unterschiedlichen Positionen zwischen CDU und<br />
SPD sind kaum noch wahrnehmbar. Merkel wird das fortsetzen, was<br />
Schröder eingeleitet hat.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Sie fordern gesicherte Arbeit und gerechte<br />
Einkommen für alle. Aus welcher Wundertüte nehmen Sie<br />
Ihre Wohltaten?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> In diesem Land fehlt es an Nachfrage<br />
und Nachfrage ist die Voraussetzung für Arbeitsplätze.<br />
Nachfrage entsteht nicht durch &quot;Wir müssen den Gürtel<br />
enger schnallen&quot; und sparen. Wir wollen ein Zukunfts-Investitionsprogramm<br />
von mindestens 20 Milliarden in diesem Jahr, dass dadurch finanziert<br />
wird, dass die Steuergeschenke an Spitzenverdiener, an Unternehmen,<br />
an Vermögende zurückgenommen werden. Mit diesen Zukunftsinvestitionen<br />
könnten in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Aufbau und Erhaltung<br />
der Infrastruktur zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Hätten wir das Steuersystem<br />
wie vor 5 Jahren, wäre unser Programm schon finanziert.
</p>
<p>
<b>Rotfront:</b> Glauben sie ernsthaft, dass sie in einer<br />
globalisierten Welt wirklich den deutschen Sozialstaat retten können<br />
oder müsste man nicht vielmehr über Alternativen jenseits<br />
des Kapitalismus nachdenken?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Der Gedanke über Kapitalismus<br />
überwindende Projekte ist sicher nicht falsch. Gegenwärtig<br />
hilft er nur nicht weiter. Wir müssen Antworten auf die Frage<br />
geben, wie wir unser Sozialsystem gestalten wollen, wie wir zu mehr<br />
Arbeitsplätzen kommen wollen und wie wir Steuergerechtigkeit<br />
erreichen. In diesen Bereichen gibt es sehr wohl nationale Handlungsmöglichkeiten.<br />
Ein Beispiel: In der BRD ist es einfacher, ein Werk zu schließen<br />
und die Beschäftigten zu entlassen als in Frankreich. Ein Ergebnis<br />
des nationalen Kündigungsschutzes. In den USA ist das Steueraufkommen<br />
am BIP 3,1 % aus Vermögens- und Erbschaftssteuer, in der BRD<br />
0,9 % &#8211; ein Ergebnis nationaler Steuerpolitik.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Jetzt werden Sie programmatisch in<br />
die Zange genommen, Herr Ernst:
</p>
<p>
<b>Sparta:</b> Wäre eine Luxussteuer denkbar?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Ja. Das Steuersystem ist so zu gestalten,<br />
dass vom Schicksal besonders begünstigte Personen auch einen<br />
angemessenen Beitrag zum Sozialstaat leisten.
</p>
<p>
<b>io:</b> Es wird nicht reichen nur die Spitzen der Spitzen zu belasten.<br />
Was halten Sie von einer Einheitsrente, einer Grundsicherung (Siehe<br />
ALG2 auf deutlich höherem Niveau)?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Wir sind, sowohl als WASG als auch<br />
als PDS, dafür dass alle Bürger unseres Staates in Würde<br />
leben können, deshalb unterstützen wir eine Mindestsicherung.
</p>
<p>
<b>Scharnbeck2:</b> Denken Sie, dass Sie auch nur einen<br />
Wirtschaftsvertreter für sich gewinnen?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Die Realisierung unseres Programms<br />
führt dazu, dass insbesondere Nachfrage im Mittelstand entstehen<br />
wird, von dem die dort vorhandenen Unternehmen unmittelbar profitieren<br />
werden. Im Übrigen hat die Politik der letzten Jahren, die<br />
einseitig auf die Unternehmerinteressen ausgerichtet war &#8211; wie man<br />
an den Arbeitslosenzahlen ablesen kann &#8211; nicht gerade große<br />
Erfolge gebracht.
</p>
<p>
<b>apo:</b> Der Kapitalismus ist sicher nicht abzuschaffen. Jeder kleine<br />
Rentner will eine hohe Dividende am Kapitalmarkt! Glauben Sie ernsthaft,<br />
dass Sie diese Haltung ändern können?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Dass ein Rentner eine vernünftige<br />
Rente will, ist doch in Ordnung. Auch seine Rendite am Kapitalmarkt<br />
erzielt er nur, wenn Arbeit dahinter steckt. Kapitalgedeckte Sozialversicherungssysteme<br />
funktionieren auch nur, wenn entsprechend viele Menschen in Arbeit<br />
sind. Unsere Politik trägt dazu bei und sorgt daher auch für<br />
sicherere Renten, egal ob kapitalgedeckt oder solidarisch organisiert.
</p>
<p>
<b>-donteatyellowsnow-:</b> Sie treten mit dem Anspruch<br />
an, ein Partei für Arbeiter und Rentner zu sein. Denken sie,<br />
dass eine solche &quot;Klassenzugehörigkeits-Diskussion&quot;<br />
noch zeitgemäß ist?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Es geht schlicht darum, eine Politik<br />
zu entwickeln, welche die Interessen der Mehrheit der Bürger<br />
unseres Landes zum zentralen Entscheidungspunkt macht. Im Übrigen<br />
erlebe ich in meiner Praxis als Gewerkschaftssekretär sehr<br />
oft &quot;Klassenkampf von oben&quot;: Da werden Leute erpresst,<br />
längere Arbeitszeiten ohne Lohn zu akzeptieren oder gekündigt<br />
zu werden. Da werden Weihnachts- und Urlaubsgeld gestrichen, obwohl<br />
das Unternehmen in guter wirtschaftlicher Situation ist. Das fordert<br />
Daimler 500 Millionen Euro von der Belegschaft, obwohl das Unternehmen<br />
alles andere als ein Sanierungsfall ist.
</p>
<p>
<b>alfons:</b> Streben Sie eine Erhöhung der Mehrwertsteuer an?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Nein. Eine Mehrwertsteuer ist eine<br />
Verbrauchssteuer und trifft besonders Bürger mit niedrigerem<br />
Einkommen mehr, als Bürger mit höherem Einkommen. Warum?<br />
Geringverdiener sind gezwungen, einen sehr hohen Anteil ihres Einkommens<br />
zu konsumieren &#8211; der wird durch die Mehrwertsteuer voll getroffen.<br />
Je höher das Einkommen, desto höher ist auch der Anteil<br />
der nicht konsumiert wird, also von der Mehrwertsteuer nicht betroffen<br />
wird. Prozentual von ihrem Einkommen werden durch Erhöhung<br />
der Mehrwertsteuer Geringverdiener mehr belastet als Großverdiener.
</p>
<p>
<b>alfons:</b> Was machen Sie, wenn sich eine Mehrheit der WASG-Landesverbände<br />
gegen die Zusammenarbeit mit der PDS ausspricht?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Wenn die Mehrheit der Mitglieder<br />
der WASG sich gegen dieses Projekt ausspricht, wird es nicht zustande<br />
kommen. Ich hoffe aber, dass möglichst viele unserer Mitglieder<br />
erkennen, dass es nicht nur um die Bundestagswahl 2005 geht, sondern<br />
um ein gemeinsames Projekt der fortschrittlich demokratischen Kräfte<br />
unseres Landes, das die politische Landschaft in der BRD im Interesse<br />
vieler Bürgerinnen und Bürger neu ordnen kann.
</p>
<p>
<b>Bischof:</b> Es fällt auf, dass der Bundesvorstand<br />
Ihrer Partei intern sowie über die Medien verbal zielgerichteten<br />
Einfluss auf die WASG-Mitglieder nimmt. Machen sie damit letztlich<br />
Politik gegen die eigene Partei?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Der Bundesparteitag hat uns aufgefordert<br />
in Gesprächen die Frage von Zusammenarbeit zu klären.<br />
Das haben wir getan und sind dabei zu einem Vorschlag gelangt, den<br />
wir in der Partei zur Debatte stellen müssen. Das ist auch<br />
gut so. In unserem Gründungsprogramm und in der Debatte auf<br />
dem Parteitag wurden inhaltliche Positionen der WASG bestimmt, die<br />
wir auch mit den jetzigen Vorschlägen zur Zusammenarbeit mit<br />
weiteren demokratischen Kräften umsetzen wollen. Insofern richtet<br />
sich unser Vorgehen keineswegs gegen die eigene Partei, sondern<br />
versucht, Beschlüsse in die Realität umzusetzen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Es sind ja noch ein paar Wochen bis<br />
zur Wahl, aber jetzt dürfen Sie mal einen ehrlichen Tipp abgeben:
</p>
<p>
<b>Bender4:</b> Herr Ernst, ist es wirklich Ihr Ernst,<br />
das ihre Linke Liste um die 10% der Stimmen erreichen könnte?
</p>
<p>
<b>dk72b:</b> Die Prognosen sagen 18% &#8211; was sagen Sie?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Ich gehe davon aus, dass wir drittstärkste<br />
Partei in diesem Bundestag werden könnten und ich glaube, dass<br />
wir mit den beiden Spitzenkandidaten zurzeit ein Ergebnis von 8<br />
bis 10 Prozent erreichen können.
</p>
<p>
<b>Le Buque:</b> Sie haben das Bündnis maßgeblich<br />
geschmiedet. Welche Zukunft hat ein Klaus Ernst zwischen zwei Medienstars<br />
wie Gysi und Lafontaine?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Ich freue mich, dass wir Lafontaine<br />
und Gysi als Medienstars haben, die vor allem auch mit großem<br />
rhetorischen Geschick unsere Positionen mehrheitsfähig machen<br />
können. Ich persönlich werde dieses Projekt weiter unterstützen.<br />
Es ist vollkommen unerheblich, ob ein Klaus Ernst in den Medien<br />
ist.
</p>
<p>
<b>Edelkastanie:</b> Ich habe den Eindruck, dass im Westen<br />
die Leute der PDS und der WASG aus völlig unterschiedlichen<br />
Kulturen kommen: Die einen repräsentieren die z.T. antikommunistische<br />
alte Sozialdemokratie der alten Bundesrepublik, die anderen die<br />
alten Kommunisten der alten BRD. Glauben Sie, dass ein Bündnis<br />
von so unterschiedlichen Leuten überhaupt bis zur Bundestagswahl<br />
halten kann?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Ja, weil sie jetzt in beiden Parteien<br />
die extremen Pole beschrieben haben. Die Zukunft des Projekts liegt<br />
ja gerade darin, sich auf das Neue einzulassen. <br />
Und aus meiner Sicht sind viele Mitglieder beider Parteien zu einem<br />
solchen Aufbruch bereit. Die Mitglieder der PDS haben die Chance,<br />
dass ihre Interessen in einem größeren Projekt, als es<br />
die PDS ist und werden kann, vertreten werden. Die Bürger in<br />
den alten Bundesländern haben die Chance, eine starke linke<br />
demokratische Kraft zu bekommen, die ihre Themen wieder in die Politik<br />
einbringt. Das ist für beide von Vorteil.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Sie klingen auch sehr aufbruchsbereit<br />
und engagiert &#8211; warum dann eigentlich kein Engagement in ihrer ursprünglichen<br />
politischen Heimat SPD &#8211; die Opposition gibt doch auch immer die<br />
Chance zur Kurskorrektur.
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Diese Frage ist insofern obsolet,<br />
als dass man mich schon ausgeschlossen hat. Die SPD ist zu einem<br />
richtigen Wechsel nicht in der Lage. Sie müsste ihr gesamtes<br />
Führungspersonal auswechseln, will sie glaubwürdig bleiben.<br />
<br />
Das Vorgehen des Kanzlers mit der vorgezogenen Bundestagswahl, seine<br />
Agenda 2010 abstimmen zu lassen und die Akzeptanz der Partei zeigt,<br />
dass man zu einem Kurswechsel nicht bereit ist.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Kommentar:
</p>
<p>
<b>gerhardt:</b> Ich finde es gut, wenn es eine vereinigte<br />
Line geben wird. Das ist eine Chance, die Demokratie in diesem land<br />
zu stärken. Und es ist nach 15 Jahren Wiedervereinigung an<br />
der Zeit.
</p>
<p>
<b>Roland:</b> Die Debatte um eine neue Linke ist teilweise<br />
sehr polemisch. Da fordern Sie ein sozialeres Deutschland, reden<br />
von Besteuerung der Reichen und Abschaffung von den jetzigen Bestimmungen<br />
vom Arbeitslosengeld II, überlassen aber die realistischen<br />
Zahlen den anderen Parteien. Auch ich bin für ein sozialeres<br />
Deutschland, halte aber gar nichts von falschen Hoffnungen. Nutzen<br />
Sie nicht ein wenig aus, dass die Menschen Angst vor der Zukunft<br />
haben?
</p>
<p>
K<b>laus Ernst:</b> Unsere Vorschläge zur Finanzierung<br />
der Sozialsysteme sind durchgerechnet und machbar. Ein Beispiel:<br />
Im Jahre 2000 waren die Einnahmen des Staates aus der Körperschaftssteuer<br />
noch über 20 Milliarden Euro. Im Jahre 2001 hat das Aufkommen<br />
der Körperschaftssteuer das Niveau der Hundesteuer unterschritten.<br />
Allein aus den Steuergeschenken der letzten Jahre ist unser Zukunftsinvestitionsprogramm<br />
mehr als finanzierbar.
</p>
<p>
<b>Gerry Levin:</b> Lafontaine und Gysi sind Medienstars,<br />
aber sie sind meines Erachtens auch eitel und haben beide in entscheidenden<br />
Situationen fluchtartig ihre Positionen verlassen &#8211; Gysi als Wirtschaftssenator<br />
in Berlin, Lafontaine als Finanzminister. Glauben Sie, auf die beiden<br />
können Sie sich auch in stürmischen Zeiten verlassen?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Lafontaine hat in seinem Leben alles<br />
erreicht, was man erreichen kann. Oberbürgermeister, Ministerpräsident,<br />
Parteivorsitzender &#8211; das er mit uns nicht Papst und auch nicht Bundeskanzler<br />
werden kann, ist ihm klar. Gysi ist ebenfalls ein erfahrener Politiker.<br />
Beiden ist gemeinsam, dass sie eine klare politische Zielsetzung<br />
haben, die sie unabhängig von der politischen Großwetterlage<br />
vertreten. Ein hohes Maß von politischer Beständigkeit<br />
und Verlässlichkeit, die wir in unserem Land brauchen. Lafontaine<br />
ist zurück getreten, weil er mit der Politik der Regierung<br />
nicht mehr einverstanden war. Viele treten zurück, weil sie<br />
Dreck am Stecken haben. Ich halte seine Motive für ehrenwerter,<br />
als die Motive der anderen, die an ihrem Sessel kleben bleiben,<br />
nach dem Motto: ich fliehe nicht aus der Verantwortung, obwohl sie<br />
keiner mehr haben will.
</p>
<p>
<b>Mineralogiestudent:</b> Glauben Sie, dass die SPD<br />
nach einer Wahlniederlage zu einer Kursänderung bereit ist?
</p>
<p>
<b>Klaus Ernst:</b> Nach einer Wahlniederlage wird es<br />
in der SPD ein Hauen und Stechen geben. Die SPD wird sich vermutlich<br />
nach einer Zeit der Regeneration wieder links positionieren. Die<br />
Bürger werden ihr diesen Richtungswechsel nicht glauben.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Unsere Zeit ist schon wieder um. Vielen<br />
Dank an alle User für das große Interesse. Etliche Fragen<br />
sind leider unbeantwortet geblieben. Vielen Dank, Herr Ernst, dass<br />
Sie sich Zeit für den Chat genommen haben. Das Transkript dieses<br />
Chats finden Sie auf den Seiten der Veranstalter. Den nächsten<br />
Chat gibt es am Donnerstag, 16.6.05, von dreizehn bis vierzehn Uhr<br />
mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Kristina Köhler. Das tacheles.02-Team<br />
wünscht allen noch einen angenehmen Tag!
</p>
<p><b>Klaus Ernst:</b> Tschüss und einen schönen<br />
Tag.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/klaus-ernst-zu-gast-bei-tacheles02-207/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Liste der Weblogs und Podcasts zur Wahl &#8217;05</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/liste-der-weblogs-und-podcasts-zur-wahl-05-2820/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/presseschau/liste-der-weblogs-und-podcasts-zur-wahl-05-2820/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim Geelhaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuwahlen zum Bundestag 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Partei-Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[politisches Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linkspartei.PDS]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
<b>politik-digital.de bietet Ihnen eine Übersicht der Wahl-Blogs rund um die Bundestagswahl 2005 in Form einer kommentierten Weblog-Liste. Hinweise auf weitere Weblogs zur Bundestagswahl 2005 nehmen wir gerne per 
<a href="mailto:redaktion@politik-digital.de">eMail</a> entgegen.</b>
</p>
<h1 class="fett">
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
<b>politik-digital.de bietet Ihnen eine Übersicht der Wahl-Blogs rund um die Bundestagswahl 2005 in Form einer kommentierten Weblog-Liste. Hinweise auf weitere Weblogs zur Bundestagswahl 2005 nehmen wir gerne per<br />
<a href="mailto:redaktion@politik-digital.de">eMail</a> entgegen.</b>
</p>
<h1 class="fett">
<!--break--><br />
<a title="uebersicht" name="uebersicht" id="uebersicht"></a>Übersicht</h1>
<p class="fett">
Weblogs</p>
<p>Politiker-Weblogs<br />
<br />
<a href="#spd_politikerweblogs">SPD</a><br />
<a href="#gruene_politikerweblogs">Bündnis 90/ Die Grünen</a><br />
<a href="#cducsu_politikerweblogs">CDU/ CSU</a><br />
<a href="#fdp_poltikerweblogs">FDP</a><br />
<a href="#links_politikerweblogs">Linkspartei.PDS</a><br />
<a href="#parteilose_bundestagskandidaten">Parteilose</a>
</p>
<p><!--break--></p>
<p class="fett">
Parteien-Weblogs<br />
<br />
<a href="#spd_parteienweblogs">SPD</a><br />
<a href="#gruene_parteienweblogs">Bündnis 90/ Die Grünen</a><br />
<a href="#cducsu_parteienweblogs">CDU/ CSU</a><br />
<a href="#fdp_parteienweblogs">FDP</a><br />
<a href="#links_parteienweblogs">Linkspartei.PDS</a></p>
<p>Private/ Sonstige: partei-nahe Weblogs<br />
<br />
<a href="#spd_parteinahzurbundestagswahl">SPD</a><br />
<a href="#gruene_parteinahzurbundestagswahl">Bündnis 90/ Die Grünen</a><br />
<a href="#cducsu_parteinahzurbundestagswahl">CDU/ CSU</a><br />
<a href="#fdp_parteinahzurbundestagswahl">FDP</a><br />
<a href="#links_parteinahzurbundestagswahl">Linkspartei.PDS</a>
</p>
<p class="fett">
Private/ Sonstige: überparteiliche Weblogs<br />
<br />
<a href="#ueberparteilich">zu den Links</a>
</p>
<p class="fett">
<br />
Podcasts
</p>
<p class="fett">
<a href="#Podcast_%C3%9Cberblick">Zusammenschau</a><br />
<br />
<b><br />
<br />
Parteien und Politiker<br />
<br />
<a href="#Podcast_zurbundestagswahl_spd">SPD</a><br />
<a href="#Podcast_Gr%C3%BCne">Bündnis 90/ Die Grünen</a><br />
<a href="#Podcast_zubundestagswahl_cdu">CDU</a><br />
<a href="#Podcast_FDP">FDP</a><br />
<a href="#Podcast_Linkspartei">Linkspartei.PDS</a></b>
</p>
<p class="fett">
<b>Medienpodcasts<br />
<br />
<a href="#Medienpodcasts">zu den Links</a><br />
<a href="#Podast_privatesonstige"><br />
<br />
</a></b><br />
<b><br />
<br />
Private/ Sonstige<br />
<br />
<a href="#Podast_privatesonstige">zu den Links</a></b>
</p>
<p class="fett">
_________________________________________________________
</p>
<p class="fett">
<b><br />
<br />
Politiker-Weblogs</b>
</p>
<div class="tidy-3">
<a href="http://www.aol.de/index.jsp?sg=News_Politik_Blogs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aol-Politiker-Blog</a><br />
<br />
Petra Pau, Niels Annen, Katrin Göring-Eckardt, Hermann Otto Solms und Katherina Reiche bloggen hier &#8211; angeblich &#8211; zum Thema Bundestagswahl 2005. Klickt man sich von der aol-Plattform aus auf die persönlichen Weblogs, stellt man jedoch fest, dass sie zwar (auch) politisch, jedoch inhaltlich keineswegs auf die Wahl fixiert sind.
</div>
<p class="tidy-4">
<br />
<b><br />
<a title="spd_politikerweblogs" name="spd_politikerweblogs" id="spd_politikerweblogs"></a>SPD</b>
</p>
<p>
<a href="http://ulrich-kelber.de/blog/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ulrich Kelber</a><br />
<br />
&quot;Bonns Bundestagsabgeordneter&quot; &#8211; Einblick in das Denken und Arbeiten des MdBs Ulrich Kelber bekommt man hier. Unter &quot;gläserner Abgeordneter&quot; deckt er seine Verdienste auf. Für humorige Menschen gibt es politische Karrikaturen und Kuriositäten (leider momentan nicht sehr umfangreich).</p>
<p><a href="http://angelikakruegerleissner.wahl.de/main" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angelika Krüger-Leißner</a><br />
<br />
Angelika Krüger-Leißner, MdB, macht hier reine Sachpolitik und Wahlkampf. Persönlich ist dieser „Weblog“ leider nicht. </p>
<p><a href="http://blog.focus.de/nahles/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andrea Nahles</a><br />
<br />
Politiker-Blog provided vom Focus: Andrea Nahles bekennt, sie sei &quot;von Herzen links&quot;. Welche politischen Inhalte sie damit verbindet, kann man diesem Blog entnehmen. Ein bunter Mix verschiedener Themen zeichnen ein persönliches Profil der jungen SPD-Linken-Wortführerin aus der Eifel. </p>
<p><a href="http://www.spd-mueller.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Detlef Müller</a><br />
<br />
Viele Sachbeiträge, wenig Persönliches. Man bekommt jedoch einen tieferen Einblick in die Aktivitäten eines SPD-Direktkandidaten in Chemnitz. Detlef Müller veröffentlicht hier außerdem die ihn betreffenden Fragen und Antworten von kandidatenwatch.de. </p>
<p><a href="http://www.axelschaefermdb.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Axel Schäfer</a><br />
<br />
Hier bloggt der SPD &#8211; Bundestagsabgeordneter Axel Schäfer. Er macht hauptsächlich Politik in den Breichen bürgerliches Engagement, europäische Einigung und Sport.<br />
<a href="http://www.internetwahlkampf.de/joerg-tauss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></p>
<p>Jörg Tauss</a><br />
<br />
Der Stuttgarter MdB ist Bildungs-, Forschungs- und medienpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und bloggt hier zu ganz verschiedenen Themen und mit langen Beiträgen. </p>
<p><a href="http://roteblogs.de/wasserhoevel/" target="_top" rel="noopener noreferrer">Kajo Wasserhoevel</a><br />
<br />
Weblog von Kajo Wasserhövel, Bundesgeschäftsführer der SPD und technischer Wahlkampfleiter im stattfindenden Wahlkampf. Beiträge im &quot;Noch-so-und-so-viele-Tage-bis-zum-Wahltag-Layout&quot;. Hier kann man erfahren, was der &quot;Gegner&quot; so macht und die Kommentare kommentieren. So funktionniert Wahlkampf im Web&#8230;</p>
<p><a href="http://www.spd-mg.de/wester/blog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hildegard Wester</a><br />
<br />
Weblog der MdB Hildegard Wester. Merkelsteuer, Pendler, Städte und Gemeinden, Abbau Ost, Beschäftigung&#8230; die Bandbreite der Themen ist umfangreich.<br />
<br />
<a href="http://www.sebastian-weigle.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<br />
Sebastian Weigle</a><br />
<br />
Der SPD-Kandidat für den Wahlkreis Reutlingen und seine Homepage. Weigle schreibt ausführliche Einträge zu politischen Themen, findet aber offenbar kaum Resonanz.<br />
<br />
<a href="http://andreawicklein.twoday.net/stories/814545/#comments" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<br />
Andrea Wicklein<br />
<br />
</a>Die Bundestagsabgeordnete für Potsdam, Potsdam-Mittelmark II und Teltow-Fläming II Andrea Wicklein stellt sich hier den Fragen der politisch Interessierten &#8211; gehaltvolle Diskussionen über Wahlversprechen und Lösungsansätze.</p>
<p><a href="http://blog.brigittezypries.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brigitte Zypries</a><br />
<br />
Brigitte Zypris hält die Leser über ihren Wahlkampf auf dem Laufenden. Sie bloggt erst seit Juni 2005. Man kann auch mal eine ihrer Reden im Original lesen. Insgesamt eher eine &quot;steife&quot; Seite, aber informativ und thematisch ausgewogen: Bundespolitk &#8211; Europa &#8211; eigener Wahlkreis (hier hat man Einblick in die Terminliste von Frau Zypries, zumindest wenn diese aktualisiert werden sollte&#8230;).
</p>
<p>
<a href="http://johanneskahrs.kulando.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Johannes Kahrs</a><br />
<br />
Den Wahlkreis Hamburg Mitte vertritt Johannes Kahrs im Bundestag. Welche Ansichten er vertritt und was sein politisches Engagement täglich für Aufgaben mit sich bringt, kann man in diesem Blog verfolgen.
</p>
<p>
<a href="http://daeublergmelin.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herta Däubler-Gmelin</a><br />
<br />
Rege Kommentarbeteiligung. Leider geht Frau Däubler-Gmelin nicht immer auf an Sie getselte Fargen ein. Jedoch interssante Themen unde erfrischend persönlicher Beitragsst der Bundestagsabgeordneten.
</p>
<p>
<a href="http://lotharbinding.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lothar Binding</a><br />
<br />
Der Heidelberger hat am 30.8. zwei sehr lange Beiträge gepostet. Leider ist seit dem auf der Seite nichts mehr passiert. Nur wenige Kommentare.
</p>
<p>
<a href="http://www.kressl.de/blog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicolette Kressl</a><br />
<br />
Von Nicolette Kressel wurde das Weblog-Format wohl nicht richtig verstande. Denn hier ist keine Kommentarfunktion zu finden. Per email kann man Kontakt aufnehmen mit der Bundestagsabgordneten mit den Schwerpunkten Familie, Senioren, Frauen, Jugend, Bildung und Forschung
</p>
<p>
<a href="http://www.elvira-drobinski-weiss.de/wahl/webtagebuch.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Elvira Drobinski-Weiß</a><br />
<br />
Das &quot;Nordlicht&quot; Elvira Drobinski-Weiss ist für Baden-Württemberg 2004 in den Bundestag gewählt worden. Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft sind die Themen der Diplompädagogin. Auch in diesem Blog fehlt eine Kommentarfunktion, es gibt keineTrackback-Möglichkeit und die Namen der Email-Kommentatoren werden von Frau Drobinski-Weiß geändert, bevor die Kommentare veröffentlicht werden. Wir fragen uns: Was ist hier los? Das ist kein Weblog nach allgemeiner Definition &#8211; der Vollständigkeit halber, haben wir es jedoch trotzdem veröffentlicht&#8230;
</p>
<div class="tidy-5">
<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
</div>
<p class="tidy-4">
<b><br />
<a title="gruene_politikerweblogs" name="gruene_politikerweblogs" id="gruene_politikerweblogs"></a>Bündnis 90/ Die Grünen</b></p>
<p><a href="http://www.katja-husen.de/blog/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Katja Husen</a><br />
<br />
MMS-Blog der Grünen Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft Katja Husen.</p>
<p><a href="http://www.anna-luehrmann.de/blog/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anna Lührmann<br />
<br />
</a>Die junge Hessin, die direkt nach dem Abitur für die Grünen in den Bundestag gewählt wurde, schreibt hier über Visionen und Erlebnisse. Leider keine Kommentarbeteiligung.</p>
<p><a href="http://blog.focus.de/metzger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oswald Metzger</a><br />
<br />
Oswald Metzger (Grüne) erhebt im Focus-online-Blog &quot;Einspruch&quot;. Rente, Neuwahlen, Gesundheitssektor: das denkt der Finanzexperte der Grünen.
</p>
<p>
<a href="http://benjaminmueller.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Benjamin Müller</a><br />
<br />
Der Direktkandidat zur Bundestagswahl im Kreis Kleve ist einer der ganz Jungen bei den Grünen &#8211; Jahrgang 1983. Er fordert: &quot;Frische Köpfe nach Berlin&quot;. Ob die Zukunft wirklich &quot;Grün&quot; ist, darüber kann man mit dem Nachwuchspolitiker in diesem Weblog diskutieren.
</p>
<p>
<a href="http://dieterjanecek.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dieter Janecek</a><br />
<br />
Der Münchner Grünen-Politiker, der sich den Kampf gegen Feinstaub auf die Fahnen geschrieben hat, bloggt hier zu seinen Ansichten und Wahlkampf-Unternehmungen.
</p>
<p>
<a href="http://filizpolat.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Filiz Polat</a><br />
<br />
Die Landtagsabgeordnete in Niedersachsen berichtet vom Wahlkampf vor Ort im wöchentlichen Abstand. Außer zum ersten Beitrag von vor drei Wochen, gibt es leider keine Kommentarbeteiligung.
</p>
<p>
<a href="http://ingokolmorgen.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ingo Kolmorgen</a><br />
<br />
Ingo Kolmorgen hat hier am 29.8. sein Wahlkampfweblog gestartet. Leider wurde das Blog nicht mehr durch Einträge gepflegt, obwohl der Kommunalpolitiker aus Dormagen anfangs noch engagiert mitdiskutiert hat.
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://margaretawolf.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Margareta Wolf</a><br />
<br />
Teilweise sehr ausführlich schreibt hier Margareta Wolf aus Rüsselsheim bei Frankfurt a. M. zu allgemeinen und regionalen Themen
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://memetkilic.wahl.de/main/">Memet Kilic</a><br />
<br />
Das ist eine Website pur und kein Weblog: Man erfährt die Termine des Bundestagskandidaten aus Heidelberg und seine vita sowie politischen Ansichten. Keine Kommentare, keine echen Beiträge &#8211; das hier ist ein großes &quot;Wahlkampf-Plakat&quot;.
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://raindersteenblock.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rainder Steenblock</a><br />
<br />
Der Europapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und Mitglied im Verkehrsausschuss sowie Minister a.D., Raindeer Steenblock, bloggt hier seit dem 5.8. zu meist europapolitischen Themen. Verhaltene Kommentarbeteiligung.
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://ralfborgers.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ralf Borgers</a><br />
<br />
Ein einziger Blogeintrag am 30.08. mit dem Titel &quot;Auf Grün kommt es an!&quot;. Das mag aus Sicht des Grünen-Kandidaten in NRW stimmen, jedoch kommt es beim Bloggen aufs Bloggen an: Ein Wahlplakat sollte man an anderer Stelle installieren&#8230;
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://robertzion.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Robert Zion</a><br />
<br />
Als Themenschwerpunkte gibt der Gelsenkirchener Wirtschaft, Ökologie und Demokratie an. Sehr gerne zitiert er in seinem Blog auch sich selbst. Die Beteiligung ist nur mittelmäßig stark, das Blig existerit jedoch auch erst seit dem 9. September.
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://sebastianstriegel.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sebastian Striegel</a><br />
<br />
Der Direktkandidat im Mansfelder Land bloggt u.a. zu Verbraucherschutz, Bildung und Ölpolitik. Natürlich geht es immer auch um den politischen Gegner. Rege Diskussion&#8230;
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://silkestokar.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Silke Stokar</a><br />
<br />
&quot;Die Balance zwischen Freiheit und rechtsstaatlich gestalteter Sicherheit zu halten, dafür möchte ich mich als Innenpolitikerin weiter engagieren&quot;, so die Kandidatin auf ihrem als Weblog getarnten Wahlplakat.
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://soerenherbst.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sören Herbst</a><br />
<br />
Ausführliche Berichte vom Wahlkampf in Magdeburg und den Aktionen der Grünen (Jugend) verfasst hier der junge Magdeburger Stadtrat Sören Herbst. Es wird viel und lebendig kommentiert.
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://stefanboes.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stefan Bös</a><br />
<br />
Ein Wahlkampfplakat&#8230;
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://stefankick.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stefan Kick</a><br />
<br />
Leider nur drei Einträge, im September ist hier nichts mehr passiert. Schade, der Anfang war vielversprechend.
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://tillsteffen.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Till Steffen</a><br />
<br />
Hier gibt es jede Woche einen ausführlichen Beitrag des Abgeordneten in der Hamburgischen Bürgerschaft.
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://tinaschoepfer.wahl.de/main/">Tina Schöpfer</a><br />
<br />
Tina Schöpfer kandidiert in Saarbrücken als Direktkandidatin und auf Platz 3 der saarländischen Landesliste. Sie will in diesem Blog mit vielen Menschen ins Gespräch kommen. Leider ist ihr das nicht gelungen, da sie nur einen ersten Eintrag gepostet hat.
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://volkerbeck.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Volker Beck</a><br />
<br />
Hier wird rege diskutiert: Koalitionsvermutungen, Stoiber und Kirchhof, Linkspartei&#8230; Man redet über Wahlkampf und macht denselben&#8230;
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://www.internetwahlkampf.de/matthias-berninger" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Matthias Berninger</a><br />
<br />
Der Hesse Matthias Berninger bloggr hier für starke Grüne und gegen eine schwarze Republik. Ein mal pro Woche füllt er sein Wahltagebuch mit einem Bericht über seinen und den allgemeinen Wahlkampf.
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://www.markus-rainer.de/blog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Markus Rainer</a><br />
<br />
Markus Rainer, Gröbenzeller Kommunalpoltiker und Gründungsmitglied der Grünen Jugend München, bloggt zusammen mit seinem Wahlkampfteam zum politischen Tagesgeschehen. Kaum Kommentare.
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://www.mistol.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jürgen Mistol</a><br />
<br />
Ein &quot;elektronisches Tagebuch: kleine und große Geschichten aus Regensburg und dem Rest der Welt.&quot; Jeden Tag ein Eintrag &#8211; lobenswert &#8211; leider verhaltene Kommentarbeteiligung.
</p>
<div class="tidy-5">
<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
</div>
<p class="tidy-4">
<b><br />
<a title="cducsu_politikerweblogs" id="cducsu_politikerweblogs" name="cducsu_politikerweblogs"></a>CDU/ CSU</b></p>
<p><a href="http://www.olav-gutting.de/index.php?cat=blog" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Olav Gutting</a><br />
<br />
Der Rechtsanwalt und gebürtige Karlsruher hat ein Direktmandat für den Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen. Im persönlichen Stil &#8211; man beachte die Wonne-Proppen-Fotos unter &quot;Zur Person&quot; &#8211; äußert sich Gutting zu landes- und bundespolitischen Themen. Interessant auch das Feature &quot;Presse-Ticker&quot;. </p>
<p><a href="http://politikerscreen.21publish.de/Martina-Krogmann/persons/aboutMe.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martina Krogmann</a><br />
<br />
Die Internet-Beauftragte und Sprecherin für Neue Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bloggt hier im wöchentlichen Abstand. Sie verweist ausdrücklich darauf, dass die Beiträge von ihr selbst verfasst werden. Sachpolitisch interessante Kommentarbeteiligung, &quot;Gespräch&quot; zwischen Rot und Schwarz. </p>
<p><a href="http://blog.focus.de/vonderleyen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ursula von der Leyen</a><br />
<br />
Politiker-Weblog provided vom Focus. Wer die niedersächsische CDU-Familien-Ministerin und siebenfache Mutter &quot;menschlich gesehen&quot; im Web besuchen möchte, ist hier richtig. Kindererziehung und Familienpolitik stehen im Vordergrund. Das Weblog wurde eingestellt, als Ursula von der Leyen in das &quot;Kompetenzteam&quot; von Angela Merkel berufen wurde. Man kommt von dieser Seite aus zu den Focus-online-Blogs verschiedener Politiker und Prominenenter. </p>
<p><a href="http://www.internetwahlkampf.de/dorothee-mantel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dorothee Mantel<br />
<br />
</a>Die jüngste CSU-Abgeordnete ist im Bundestagswahlkampf 2005 Spitzenkandidatin der Jungen Union in Bayern und tourt derzeit durch die Regierungsbezirke. Was sie so erlebt berichtet sie leider in sehr großen zeitlichen Abständen. </p>
<p><a href="http://blog.focus.de/mueller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hildegard Müller</a><br />
<br />
Laut Selbstbeschreibung ist Hildegard Müller eine Merkel-Vertraute, außerdem jüngste CDU-Präsidiums-Frau und zuständig Wirtschafts- und Sozialpolitik. Hier wird viel und teilweise heftig kommentiert.</p>
<p><a href="http://www.bernd-schmidbauer.de/index.php?cat=blog" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bernd Schmidbauer</a><br />
<br />
Blog des MdB Schmidbauer: Neben Äußerungen zur politischen Landschaft, sind Schmidbauers politische Einsätze hier fotografisch dokumentiert: Schmidbauer mit entlassenen Libanon-Geißeln 1992, der süddeutsche Staatsminister zu Besuch im Kreml oder in Korea und zusammen mit Papa Busch. Leider seit 1998 keine Shaking-Hands-Bilder mehr. Über seinen derzeitigen Bundestagswahlkampf für den Rhein-Neckar-Kreis und die Wahl selbst kann man sich umfassend informieren. Schön: Das Regierungsprogramm der CDU ist als pdf zum Download verfügbar.
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://dennisugurcu.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dennis Ugurcu</a><br />
<br />
Der junge Bremerhavener plädiert für eine konservativere Richtung der CDU. Hier äußert er sich u.a. zum Thema Abtreibung oder Mitgliedschaft der Türkei. Themen und Ansichten, die zum Teil heftige Diskussionen auslösen.
</p>
<p class="tidy-4">
<a href="http://ingbertliebing.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ingbert Liebing</a><br />
<br />
Hier wirbt der Husumer für eine nationale Küstenwache. Der einzige Eintrag vom 26. August. Auch hir wurde das Format nicht verstanden&#8230;
</p>
<p class="tidy-6">
<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
</p>
<div class="tidy-3">
<p class="tidy-4">
<a title="fdp_poltikerweblogs" name="fdp_poltikerweblogs" id="fdp_poltikerweblogs"></a><br />
<b>FDP</b></p>
<p><a href="http://www.internetwahlkampf.de/birgit-homburger" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Birgit Homburger</a><br />
<br />
Die Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg und Umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion stellt wöchentlich einen ausführlichen Beitrag ins Netz. Das Weblog wird hier eher als zusätzliche Presseplattform genutzt. Kaum Kommentarbeteiligung. </p>
<p><a href="http://leutheusser-schnarrenberger.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sabine L eutheusser-Schnarrenberger</a><br />
<br />
Im Artikel-Stil kommentiert die Vorsitzende der Bayern-FDP und ehemalige Bundesjustizministerin täglich ein aktuelles Thema und gibt Informationen über ihre Wahlkampfaktivitäten. Im FDP-Kompetenzteam für den Bundestagswahlkampf 2005 ist sie für die Themen Bürger- und Menschenrechte zuständig.</p>
<p><a href="http://blog.focus.de/kochmehrin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Silvana Koch-Mehrin</a><br />
<br />
Politiker-Blog provided vom Focus. Das &quot;europäische Gesicht der FDP&quot; äußert sich auf ihrer Seite leider kaum bis gar nicht zur Europapolitk und zu ihren Aufgaben als Mandatsträgerin im Europaparlament. Ihre Meinung zu Claudia Roths Garderobe oder Kommentare zur Überwindung gender-bedingter Steine im Karriereweg einer Frau und Mutter im politischen Geschäft, zeichnen jedoch ein interessantes, persönliches Bild der jungen Liberalen.</p>
<p><a href="http://ottosweblog.blogg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hans-Joachim Otto</a><br />
<br />
Blog des MdB Hans-Joachim Otto (FDP). Schleichwerbung und Rechtschreibreform, Radio, Internet und Weblogs im Wahlkampf werden hier von &quot;Otto&quot; thematisiert: Kommunikationspolitik in Form und Inhalt! Um die Wahl geht es natürlich auch&#8230; wer könnte dieses Thema momentan vernachlässigen?</p>
<p><a href="http://corneliapieper.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cornelia Pieper</a><br />
<br />
Persönlich, informativ, Bilder und Karikaturen &#8211; hier hat eine Politikerin verstanden, wie die Blogspähre funktioniert. Nett ist die Rubrik &quot;Conny vor Ort&quot;, wo man über Termine der Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung im Deutschen Bundestag und freien Dolmetscherin lesen kann.</p>
<p><a href="http://rainerstinner.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rainer Stinner</a><br />
<br />
Hier wird heiß dikustiert über die Inhalte der liberalen Politik und über Lösungsansätze gegen Arbeitslosigkeit, Altervorsorge etc.Manfred Bartel mischt die Kommmentatoren auf. Der Münchener Wirtchaftpolitiker und MdB Rainer Stinner debattiert rege und auf einer persönlichen Ebene mit.
</p>
<p>
<a href="http://andreasbummel.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Bummel</a><br />
<br />
Der FDP-Direktkandidat im Wahlkreis Groß-Gerau äußert sich zu vielen Themen, u.a. zu Stasileuten bei der PDS, zum Klimawandel, Atomausstieg, zu gleichen Rechte für gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Für was die FDP sich nach der Wahl einsetzen will &#8211; aus Sicht von Andreas Bummel und Kommentare zum Wahlkampf.
</p>
<p>
<a href="http://andreasstark.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Stark</a><br />
<br />
Gesundheitspolitik &#8211; vor allem nötige Reformen &#8211; interessieren Andreas Stark als Therapeut, der mit Abhängigkeitserkrankten und Menschen mit psychischen und körperlichen Benachteiligungen arbeitet, ganz besonders. Hier kann man eine fachlich fundierte Diskussion führen.
</p>
<p>
<a href="http://christiangriebel.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christian Griebe</a><br />
<br />
Der FDP-Direktkandidat kommentiert fleißig und wenig freundlich die politische Konkurrenz im Wahlkampf. Außer ihm bloggt noch Ilja Raabe. Über dessen Identität wird man jedoch nicht aufgeklärt.
</p>
<p>
<a href="http://freimessow.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frei Messow</a><br />
<br />
Der Bundestagskandidat im Rhein-Neckar-Wahlkreis hat das Bloggen wohl nicht verstanden, auch die Kommentatoren befürchten das. Ein einsamer Wahlaufruf, eine Terminansage, sonst keine Einträge &#8211; peinlich und schade&#8230;
</p>
<p>
<a href="http://holgerfranke.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Holger Franke</a><br />
<br />
Ein Wahlkampf-Blog aus Magdeburg: Ein Thema, das man sonst kaum findet, nämlich Familien- und Jugendwahlrecht steht auf der Blogagenda von Holger Franke, Fraktionschef im Stadtrat und Bundestagskandidat
</p>
<p>
<a href="http://karstenvuellings.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Karsten Vüllings</a><br />
<br />
Der FDP-Kandidat in Duisburg berichtet über Wahlkampfveranstaltungen und Inhalte der FDP-Politik. Rege Kommentarbeteiligung, es wird in ausführlichen Beiträgen diskutiert.
</p>
<p>
<a href="http://marcobuschmann.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Marco Buschmann</a><br />
<br />
Auf dieser Seite geht es &quot;heiß her&quot;. Im Einzelfall 39 Kommentare &#8211; solch eine Beteiligung hat Seltenheitswert. Allerdings sind hier einige &#8211; in der Blogsphäre teils recht bekannte &#8211; Kommentatoren stark daran beteiligt, solche Zahlen zu erreichen.
</p>
<p>
<a href="http://adriandunskus.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Adrian Dunskus</a><br />
<br />
Die Neuordnung des Bundesgebietes ist eines der interessanten Themen, die in diesem Blog zur Debatte stehen. Studiengebühren, Kirche, Kirchhof&#8230; aus Sicht eines FDPlers, der durchaus auch die CDU/ CSU kritisiert.
</p>
<p>
<a href="http://franzprockl.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Franz Prockl</a><br />
<br />
Leider hat der Münchner bisher nur zwei Beiträge gepostet, zum Thema Mindestlohn und flat tax. Vielleicht tut sich hier in den nächsten Tagen ja noch mehr.
</p>
<p>
<a href="http://alhambrast.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ingo Stiefler</a><br />
<br />
Gedanken, Ideen und Visionen aus dem Süden der Republik. Leider 0 Comments in diesem Weblog.
</p>
<p>
<a href="http://nilsaugustin.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nils Augustin</a><br />
<br />
Unter er Überschrift &quot;Schlaglichter aus Berlin Mitte&quot; bloggt hier Nils Augustin zum liberalen Wahlkampf. Und zwar ausführlichst und rege kommentiert. Den Blogger trifft man auch häufiger in anderen Blogs an.
</p>
<p>
<a href="http://sebastianarns.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sebastian Arns</a><br />
<br />
Der Hertener Politiker berichtet über die politischen Vorgänge in seiner Stadt und erzählt von seiner Arbeit. Hier wird nicht nur über den Wahlkampf geschrieben&#8230;
</p>
<p>
<a href="http://thomaswolters.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas Wolters</a><br />
<br />
&quot;Der Blog des FDP-Kandidaten für den Wahlkreis 117 (Duisburg II) zur Bundestagswahl am 18. September 2005&quot;. Dass es &quot;das&quot; Blog heißt sein verziehen. Krankenkassen, Studiengebühren, Bürokratie sind nur eine Themenauswahl. Es wird heftig und ausfürlich diskutiert.
</p>
<p>
<a href="http://xaverschmid.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Xaver Schmid</a><br />
<br />
Terminkalender&#8230;
</p>
</div>
<div class="tidy-5">
<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
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<p>
<b><br />
<br />
<a title="links_politikerweblogs" name="links_politikerweblogs" id="links_politikerweblogs"></a>Linkspartei.PDS</b></p>
<p><a href="http://www.solid-thueringen.de/mambo/index.php?option=com_content&amp;task=blogcategory&amp;id=16&amp;Itemid=73" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Susanne Hennig</a><br />
<br />
Blog der MdL Susanne Hennig. Die junge linke Stimme schreibt auch zu wenig bis gar nicht thematisierten Bereichen (Stichwort: Pille nur für Schwarzafrikaner). Sehr persönliche, kurze Statements und regelmäßige Beiträge zur Politik der PDS &#8211; vorallem zur Landes- und (Hoch)schulpolitk sowie Kommentare zu den Wahlkampfkontrahenten und WASG-Partnern. </p>
<p><a href="http://tagebuch.aol.de/PetraPau1/PetraPau" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Petra Pau<br />
<br />
</a>Die gebürtige Berlinerin ist der Meinung, bei der Bundestagswahl gehe es nicht um Schröder oder Merkel, sondern um Sozialabbau oder soziale Gerechtigkeit. Warum, kann man hier nachlesen. Sehr rege Beteiligung verschiedener Kommentatoren.
</p>
<p>
<a href="http://corneliaernst.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cornelia Ernst</a><br />
<br />
Cornelia Ernst, Vorsitzende der Linkspartei.PDS Sachsen hat am 25. Juli ihre zweite Hartz IV Tour durch Sachsen gestartet. Hier wird in Bild und Wort darüber berichtet.
</p>
<p>
<a href="http://gesineloetzsch.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesine Lötzsch</a><br />
<br />
Das Mitglied im Haushaltsausschuss für die Die Linke.PDS berichtet, was sie im Wahlkapf, vor allem in Berlin Lichtenberg, erlebt.
</p>
<p>
<a href="http://heidibeutin.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heidi Beutin</a><br />
<br />
Heidi Beutin, WASG-Mitglied auf Platz 2 der Landesliste der Linkspartei in Schleswig-Holstein, bloggt hier zum Wahlkampf, zueigenen Erlebnissen und Anschauungen.
</p>
<p>
<a href="http://heikohilker.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heiko Hilker</a><br />
<br />
Der Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien des Landtages Sachsen bloggt als MDR-Rundfunkratmitglied auch gern zum Thema Medien und Rundfunkrecht.
</p>
<p>
<a href="http://johannesgyarmati.wahl.de/main/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Johannes Gyarmati</a><br />
<br />
Dies ist ein Wahlplakat und kein Weblog. Nach einem Wahlaufruf für Die Linke.PDS verlor Johannes Gyarmati das Interesse am Blggen. Leider gibt es auch keine Selbstdarstellung, um den Kandidaten näher kennenzulernen.
</p>
<p>
<a href="http://www.internetwahlkampf.de/dagmar-enkelmann%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dagmar Enkelmann</a><br />
<br />
Wie &quot;Rot&quot; Ihrer Ansicht nach schon wirkt, berichtet die stell. Vorsitzende des Bundesvorstands der PDS bzw. der Linkspartei.PDS. in ihrem Blog, das sie wöchentlich mit einem langen Eintrag bespielt.
</p>
<div class="tidy-5">
<p>
<a href="#uebersicht">s<br />
<br />
zur Übersicht</a>
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<p>
<b><br />
<a title="parteilose_bundestagskandidaten" name="parteilose_bundestagskandidaten" id="parteilose_bundestagskandidaten"></a>Parteilose Bundestagskandidaten</b>
</p>
<p>
<a href="http://neukoellnwaehltweise.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hermann Barges</a><br />
<br />
Hermann Barges kandidiert für den Bezirk Neukölln in Berlin als Direktkandidat. Er sieht sich als Anwalt der Region und betätigt sich mit unkonventionellen Mitteln an der Wohlstandsförderung.
</p>
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<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
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<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Zur Bundestagswahl:</b>
</p>
<p>
<b>Parteien-Weblogs</b>
</p>
<p>
<b><br />
<a title="spd_parteienweblogs" name="spd_parteienweblogs" id="spd_parteienweblogs"></a>SPD</b></p>
<p><a href="http://www.roteblogs.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rote Blogs</a><br />
<br />
Die Roten Blogs sind initiiert vom SPD- Parteivorstand und richten sich an die Mtglieder der Roten Wahlmannschaft. Hier kann man ein eigenes Rotes Blog anlegen und über Wahlkampf und Politik, Veranstaltungen oder auch Privates schreiben.</p>
<p><a href="http://www.visionslog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Visionslog der Jusos</a><br />
<br />
Florian Pronold, Andrea Nahles, Niels Annen, Björn Böhning, andere MdBs sowie Juso/SPD-Mitglieder und Kandidaten lassen sich hier kommentieren. </p>
<p><a href="http://www.merkel-tv.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Merkel-TV</a><br />
<br />
Die Fersehauftritte Angela Merkels werden von der SPD-KAMPA im Willy-Brandt-Haus live kommentiert. </p>
<p><a href="http://wir-sind-kanzler.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wir-sind-Kanzler.de</a><br />
<br />
SPD-Wahl-Blog: Hier berichten SPD-nahe Blogger und Mitglieder, warum sie SPD wählen und nicht Angela Merkel. Blogroll zur SPD und SPD&#8217;lern im Netz. </p>
<p><a href="http://www.die-falsche-wahl.de/servlet/PB/menu/1557144/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die-falsche-wahl</a><br />
<br />
Dieses Blog befasst sich mit schwarz-gelb: den Kandidaten, dem &quot;Kompetenzteam&quot;, dem Wahlprogramm, der Finanzierung der geplanten Reformen. Hier wahlkämpft &#8211; initiiert vom Bürgerbüro des SPD-Parteivorstandes in Berlin &#8211; Rot gegen eine schwarz-gelbe Regierung. </p>
<p><a href="http://www.sachsen-blog.de">Jusos Sachsen</a><br />
<br />
Was abseits des Medienrummels in Sachen Wahlkampf passiert, wird hier von Leuten berichtet, die „weder unabhängig, überparteilich noch neutral sind“, denn links sind sie allemal. Leider ist die Kommentarbeteiligung eher verhalten.</p>
<p><a href="http://wahlblog.spd-hamburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahlblog.spd.hamburg.de</a><br />
<br />
Das Blog der SPD Hamburg zur Bundestagswahl 2005. Liste der SPD-Bezirke und deren Blogs. </p>
<p><a href="http://blog.websozis.de/index.php/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WebSozisBlog</a><br />
<br />
Inspiriert vom NRW-Blog &#8211; &quot;Ein Blick von links&quot;. Eine Blog der SPD mit Verlinkungen zu befreundeten Seiten und anderen SPD-Blogs sind auf dieser Seite übersichtlich zu finden. Viel Information zu sozialdemokratischen Konzepten und Inhalten des SPD-Wahlkampfs. Ein Muss für SPD-Mitgleider und Symphatisanten. Interessant für alle, die noch nicht wissen, was sie wählen sollen und die Richtung der (noch-)Regierungspartei ausloten wollen&#8230; Auch Jakob Maria Mierscheid kommt hier natürlich zu Wort. </p>
<p><a href="http://blog.spd-direkt.de/?p=249" target="_blank" rel="noopener noreferrer">spd-direkt</a><br />
<br />
Eine Initiative von Genossinnen und Genossen aus Baden-Württemberg.Hier findet sich eine Blogroll der SPD-Weblogs. </p>
<p><a href="http://www.notizblogg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">notizblogg</a><br />
<br />
Webservice der Websozis für SPD-Mitglieder. </p>
<p><a href="http://www.wahlblog.spd-hamburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD Hamburg<br />
<br />
</a>Der Landesverband der SPD bloggt hier. Schade, dass sich keine Beteiligung regt &#8211; 0 Kommentare&#8230;</p>
<p><a href="http://www.notizblogg.de/jusoshh/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jusos Hamburg</a><br />
<br />
Hier liest man zwar &quot;Bolg zur Bundestagswahl 2005&quot;, doch nicht nur der Wahlkampf wird hier kommentiert.Gebloggt wird vom Juso-Landesgeschäftsführer Sebastian Jonscher.Interessant sind die Postkarten der Hamburger Jungsozialisten, die sie zur Wahl &#8217;05 .entworfen haben.</p>
<p><a href="http://spdbillstedt.blogg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD Billstedt</a><br />
<br />
Hier soll man mitreden und mitmachen, vor allem zum Thema Merkels CDU Konzepte. Leider erscheinen Beiträge nur im Wochenabstand. Das &quot;Schuldenferkel&quot; Angela Merkel &quot;&quot;redet Amok&quot; nach Ansicht von Wolgang Strauß, dem Betreiber dieser Seite.
</p>
<div class="tidy-5">
<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
</div>
<p>
<b><br />
<br />
<a title="gruene_parteienweblogs" name="gruene_parteienweblogs" id="gruene_parteienweblogs"></a>Bündnis 90/ Die Grünen</b></p>
<p><a href="http://www.csu-mal-ehrlich.de/cms/front_content.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">csu-mal-ehrlich.de</a><br />
<br />
Ein Weblog des Grünen Landesverbandes in Bayern zum CSU-Parteitag. Es geht hier polemisch und satirisch zu: die Kandidaten der CSU und ihre Politik werden &quot;zünftig&quot; auf die Schippe genommen.
</p>
<p>
<a href="http://stimmt-nicht.gruene.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stimmt-nicht.gruene.de</a><br />
<br />
&quot;S.P.Itzefeder&quot; deckt hier aus seiner Sicht den mythischen und märchenhaften Gehalt der Aussagen und Programme der anderen Parteien auf. Richtigstellungen, Verteidigungen, Gegenargumente&#8230; liest sich spannend.
</p>
<div class="tidy-5">
<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
</div>
<p>
<b><br />
<a title="cducsu_parteienweblogs" name="cducsu_parteienweblogs" id="cducsu_parteienweblogs"></a>CDU/ CSU</p>
<p></b><br />
<a href="http://www.blog4berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blog4berlin</a><br />
<br />
Seit MItte August online: Die Christlich-soziale Union in Bayern e.V. ist der Betreiber dieses Weblogs. Nicht nur todernste Kommentare sondern auch Verlinkungen zu Wahlkampf-Spielen.
</p>
<div class="tidy-5">
<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
</div>
<p>
<b><br />
<a title="fdp_parteienweblogs" name="fdp_parteienweblogs" id="fdp_parteienweblogs"></a>FDP</b></p>
<p><a href="http://www.fdp-buergerfonds.de/plog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP-Bürgerfonds</a><br />
<br />
Blog der FDP. Zu finden sind hier Verlinkungen mit den Wahlblogs von FDP-Politikern. Interessant ist auch das Angebot, per sms über den Wahlkampf der FDP informiert zu werden. Über einen Direkt-Link hat man außerdem die Möglichkeit für die Liberalen zu spenden &#8211; steuerlich Wissenswertes ist hierzu direkt auf der Seite zur Verfügung gestellt. Und neun Wege zum Geldtransfer werden angeboten. Das nennt man dann wohl ein effektives Finanzierungskonzept&#8230; </p>
<p><a href="http://blog.julis.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Junge Liberale</a><br />
<br />
Hier erzählen zehn &quot;JuLis&quot; von Wahlkampfveranstaltungen und eigenen Unternehmungen. Interessant für alle, die wissen wollen, was auf der Agenda der FDP-Jugend steht und was sie fordert und denkt.</p>
<p><a href="http://blog.fdp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hans-Jürgen Beerfeltz</a><br />
<br />
Der Bundesgeschäftführer und Wahlkampfmanager der FDP bloggt hier seit dem 29. August mit der Absicht, den Wahlkampf im Endspurt zu begleiten. Bisher noch keine nennenswerte Bewegung auf der Seite.</p>
<p><a href="http://tour.fdp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP-Tour</a><br />
<br />
Hier wird der FDP-Reform-Tourbus mit Einträgen auf seiner Wahlreise durch Deutschland begleitet &#8211; bisher blieb dies quasi unkommentiert.
</p>
<div class="tidy-5">
<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
</div>
<p>
<b><br />
<a title="links_parteienweblogs" name="links_parteienweblogs" id="links_parteienweblogs"></a>Linkspartei.PDS</b></p>
<p><a href="http://pds-jugend-sachsen.de/blog/pds-news" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PDS Sachsen News</a><br />
<br />
Blog der PDS in Sachsen. Wer wissen möchte, wie sich das &quot;Zweckbündnis&quot; der APPD mit &quot;DIE PARTEI&quot; gestaltet, um den Einzug in den Bundestag zu managen, kann sich hier schlau machen. Ansonten posten hier PDS-ler zu meist parteispezifischen Wahlkampfthemen.
</p>
<div class="tidy-5">
<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
</div>
<p>
<b><br />
<br />
</b><br />
<b>Private/ Sonstige: parteinahe Weblogs</b></p>
<p>
<b><br />
<a title="spd_parteinahzurbundestagswahl" name="spd_parteinahzurbundestagswahl" id="spd_parteinahzurbundestagswahl"></a>SPD-nah</b></p>
<p><a href="http://www.mein-parteibuch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mein Parteibuch</a><br />
<br />
Über die SPD-Mitgliedschaft von Marcel Bartels: Tagebuch-Form nach dem Motto &quot;subjektiv, persönlich, parteiisch&quot;. Rege Kommentarbeteiligung &#8211; Dialog mit Bartels. Videos über seine Person abrufbar. Umfrage zu &quot;Wie lange soll Ludwig-Holger Pfahls im Knast sitzen?&quot;. Die SPD hat sich inzwischen inhaltlich von Bartels Weblog-Beiträgen distanziert. Blogcounter ist vorübergehend deaktiviert.</p>
<p><a href="http://wahlprognose.blogg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Merkel darf nicht Kanzler werden!</a><br />
<br />
Wahl-Blog von &quot;Honkman&quot;. Warum Frau Dr. Angela Merkel mit dem Konzept ihrer Partei auf dem Regierungschefsessel nicht gerne gesehen wird, berichten und kommentieren hier private Blogger. Auf Wahlversprechen und &quot;-drohungen&quot; der CDU/ CSU wird spitzfindig eingegangen. </p>
<p><a href="http://stoppt-merkel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stoppt Merkel!</a><br />
<br />
Offensive Wahlkampfunterstützung im Netz: Seit Juni 2005 werden hier Argumente gegen eine schwarz-gelbe Bundesregierung veröffentlicht. Man findet viele Kommentare, eine rege Beteiligung und es werden neue Blogger gesucht. </p>
<p><a href="http://www.waehlt-cdu.net/blog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wählt CDU net!</a><br />
<br />
&quot;Für ein besseres Leben in Deutschland :)&quot;: Junge Blogger, meist kurze und prägnante Kommentare &#8211; fast schon Dialogform. </p>
<p><a href="http://www.angela-nein-danke.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">angela-nein-danke</a><br />
<br />
Die Merkelsteuer, Angela Merkel selbst, Heino und das Volkslied&#8230; für den Blogger dieser Seite Gründe, Frau Dr. Merkel nicht zu wählen. Als Wahlkampf-Artikel gegen Merkel kann man hier &quot;Angie? Nein Danke&quot;-T-Shirts oder Buttons bestellen. </p>
<p><a href="http://www.gegen-jeder-fuer-sich.de/blog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gegen-jeder-fuer-sich</a><br />
<br />
Raps von Dirk und Marc, selbstgedrehte Videos von Hinnark und Nele &#8211; warum und wie die audio-visuellen &quot;Wahlkampfmittel&quot; entstehen, erfährt man im Blog der jungen Innovativen. Das Ziel der Kampagne wird bereits auf den ersten Blick deutlich &#8211; hier befindet man sich in einem Wahlkampfblog gegen Angela Merkel. </p>
<p><a href="/metablocker/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mierscheid-Blog</a><br />
<br />
Der SPD-Abgeordnete Jakob Maria Mierscheid berichtet in seinem politik-digital.de-Weblog aus dem Bundestag. </p>
<p><a href="http://roteblogs.de/thomaspraus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas Praus<br />
<br />
</a>Der 27-jährige Berliner ist kein SPD-Mitglied aber Unterstützer. Er bloggt bei roteblogs.de über Innenpolitik.</p>
<p><a href="http://www.notizblogg.de/webdieter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Teuto-Blog</a><br />
<br />
Der aktive Websozi &quot; Webdieter&quot; ist ein kleines Internetphänomen, denn er gehört mit seinen 73 Lebensjahren nicht zur Web-affinen Jugend. Trotzdem postet er regelmäßig Beiträge im Artikel-Stil. Die Kommentarbeteiligung trotz des Inhaltsgehaltes des Teuto-Blogs ist allerdings gleich Null.</p>
<p><a href="http://vermerkel.blogsome.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verMerkel.de</a><br />
<br />
Blog von Igor Marijanovic zu Politik, Blogosphäre und der Wahl 2005. Unregelmäßige Einträge und in den letzten Wochen keine Kommunikation per Kommentar.
</p>
<p>
<a href="http://roteblogs.de/angela/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angelas geheimes Tagebuch aus der Uckermark</a><br />
<br />
Im Moment geht es auf dieser Seite nur um das TV-Duell. Ganz hat sich der Blogger/ die Bloggerin &quot;Angela&quot; nicht in die Rolle der Kanzlerkandidatin einfühlen können, macht sie doch Gerhard Schröder begeisterte Komplimente. Die Idee ist gut, die Umsetzung leider nicht sehr überzeugend. Hier sind Websozis unter sich.
</p>
<p>
<a href="http://www.aktion-mehr-demokratie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktion-mehr-demokratie</a><br />
<br />
Blog von Klaus Staeck und Johano Strasser. Sie werben hier für mehr Demokratie &#8211; was für sie bedeutet, das Wahlkreuz müsse bei der SPD gemacht werden. Mit Unterstützung der Initiative iDemokratie.de.
</p>
<div class="tidy-5">
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</div>
<p>
<br />
<b><br />
<a title="gruene_parteinahzurbundestagswahl" name="gruene_parteinahzurbundestagswahl" id="gruene_parteinahzurbundestagswahl"></a>Bündnis 90/ Die Grünen-nah</p>
<p></b>Wir haben noch keine Grünen-nahen Weblogs zur Bundestagswahl gefunden.
</p>
<div class="tidy-5">
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</div>
<p>
<b><br />
<a title="cducsu_parteinahzurbundestagswahl" name="cducsu_parteinahzurbundestagswahl" id="cducsu_parteinahzurbundestagswahl"></a>CDU/ CSU-nah</b></p>
<p><a href="http://www.cdunion.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cdunion</a><br />
<br />
Hier geht es in erster Linie darum, den laufenden Wahlkampf zu kommentieren. Hier bloggen CDU-Befürworter. Eine der wenigen konservativen Weblogs im Netz.
</p>
<div class="tidy-5">
<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
</div>
<p>
<b><br />
<a title="fdp_parteinahzurbundestagswahl" name="fdp_parteinahzurbundestagswahl" id="fdp_parteinahzurbundestagswahl"></a>FDP-nah<br />
<br />
</b>Wir haben noch keine FDP-nahen Weblogs zur Bundestagswahl gefunden.
</p>
<div class="tidy-5">
<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
</div>
<p>
<b><br />
<a title="links_parteinahzurbundestagswahl" name="links_parteinahzurbundestagswahl" id="links_parteinahzurbundestagswahl"></a>Linkspartei.PDS-nah</p>
<p></b><br />
<a href="http://wasg.blogg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WASG Bundestagswahl 2005</a><br />
<br />
Ein &quot;inoffizieller&quot; Wahlkampfblog von Markus Schlegel. WASGler im Alleingang. Will man wissen wie ein solch linkes Herz schlägt, ist man hier richtig. Und zur Sonntagsfrage kann man sich hier ebenfalls äußern.
</p>
<div class="tidy-5">
<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
</div>
<p>
<b>Private/ Sonstige:<br />
<a title="ueberparteilich" name="ueberparteilich" id="ueberparteilich"></a>überparteiliche Weblogs</b></p>
<p><a href="http://bembelkandidat.blogg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bembelkandidat aus mainhattan</a><br />
<br />
Hinter dem &quot;Bembelkandidat aus Mainhatten&quot; verbirgt sich Dirk Schneider, der als &quot;Unabhängiger&quot; für die anstehende Bundestagswahl kandidieren wollte, aber nicht durfte. Er fühlt sich nämlich von den Direktkandidaten des Wahlkreises Frankfurt am Main I nicht vertreten. Persönliches und Politisches von und über den &quot;Bembelkandidat&quot; gibt&#8217;s auf dieser Seite&#8230; </p>
<p><a href="http://blog.handelsblatt.de/berlin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berlin &#8211; Hauptstadtbüro</a><br />
<br />
Wahl-Blog vom Handelsblatt-Autorenteam. </p>
<p><a href="http://wahlen2005.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestagswahl 2005</a><br />
<br />
Privates Blog zur Wahl. Neben den Blogs auf der Seite selbst, findet man eine ansehnliche Blogroll.</p>
<p><a href="http://www.bundestagswahlblog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bundestagswahlblog</a><br />
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Privates Wahl-Blog mit mehreren Autoren. </p>
<p><a href="http://gegenunglueck.twoday.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Unglück Muss Zurückgeschlagen Werden</a><br />
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Leider ohne Feed </p>
<p><a href="http://www.heute.de/ZDFblog/Blogtour/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">heute.de Blogtour</a><br />
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In einem Weblog berichtet heute.de über den &quot;traditionellen&quot; Wahlkampf, über Infostände und Wahlveranstaltungen. Die ZDF-Journalisten Mario Sixtus und Christof Wolff touren dafür vier Wochen lang durch das Bundesgebiet.</p>
<p><a href="http://www.myblog.de/politicallyincorrect" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politically incorrect</a><br />
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Ein Autor, zwei Co-Autoren sind hier in ihren Beiträgen nach eigener Aussage politisch nicht korrekt. Interessant, unterhaltsam, rege Kommentarbeteiligung.</p>
<p><a href="http://politikinside.blogg.de/index.php?cat=insindeWahl05" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politikinside</a><br />
<br />
Blog des Internetpolitikmagazin politikinside.de. </p>
<p><a href="http://www.wahlblog05.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahlblog05</a><br />
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Gruppen-Blog der Initiative iDemokratie.de. Neben den Initiatoren bloggen hier Personen aus Politik, Medien und Wissenschaft. Ein gewisser Werbeeffekt der Parteien ist erwünscht &#8211; sie sollen mit Bürgern in engeren Kontakt treten und ihre Konzepte vorstellen. Neben Katja Husen (Grüne) bloggen auf dieser Seite Prominente wie Klaus Staeck und Hans-Joachim Otto.</p>
<p><a href="http://wahlblog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlblog</a><br />
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Nico Lumma und Co.: Hier bloggen bekannte MdBs wie Olaf Scholz, junge MdBs wie Dorothee Mantel, bekennende WASG Anhänger, CDUler und &quot;Konservative&quot;, Hippie-Kinder der 68&#8217;er Generation, männliche FeministInnen etc.pp. Interessante Mischung&#8230; </p>
<p><a href="http://www.election.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlen in Deutschland</a><br />
<br />
Seite 100% in Privatbesitz und unabhängig, zumindest nach eigener Aussage. Es gibt Zusatzinformationen zu verschiedenen Bereichen rund um das Thema Wahl, nicht nur in Deutschland, auch in Österreich und der Schweiz. Wahlprognosen für einzelne Wahlkreise können abgefragt werden. </p>
<p><a href="http://www.20six.de/JottausHamburg1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlblog: Kurz notiert</a><br />
<br />
Meldungen und Meinungen, Gedanken und Notizen.</p>
<p><a href="http://www.virtualreview.ch/herold/index.php/wahlen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlen</a><br />
<br />
Wahl-Blog bei Bürger-Herold, der &quot;Stimme der anderen Öffentlichkeit&quot;. </p>
<p><a href="http://www.wahl-blog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahl-blog.de</a><br />
<br />
Bietet eine Wahl-Blog-Plattform. </p>
<p><a href="http://wahlen05.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl 2005 &#8211; Merkel oder Schröder?</a><br />
<br />
Privates Wahl-Blog.</p>
<p><a href="http://www.wahl.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl</a><br />
<br />
auf dieser &quot;Sammelweblog-Seite&quot; von blog.de findet man politische Tagebücher von Politikern und Kandidaten für die Bundestagswahl.</p>
<p><a href="http://www.wahltagebuch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahltagebuch</a><br />
<br />
Weblog der Heinrich-Böll-Stiftung: Laut dem Stiftungsvorstand handelt es sich um „ein politisches Feuilleton im Netz, eine Spiegelung des Parteienwahlkampfs aus gesellschaftlicher<br />
<br />
Perspektive“. Der tägliche Beitrag einer/s Prominenten kann direkt kommentiert werden. </p>
<p><a href="http://bundestagswahl05.blog.de//" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weisse Rose &#8211; Jugendbündnis</a><br />
<br />
Wahl-Blog der &quot;Weissen Rose &#8211; Jugendbündnis&quot;. Hier werden &quot;Pseudo-CDU-FDP-Symphatisanten&quot; aufgedeckt. Eine Liste echter CDU und FDP-naher Weblogs ist hier zu finden. Auch Web-Adressen kritischer Blogs sind auf dieser Seite zusammengefasst. </p>
<p><a href="http://wirhabendiewahl2005.twoday.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wir haben die Wahl 2005</a><br />
<br />
Seit Anfang August online: Hier interessiert sich Lupita Gómez für Gedanken, Ideen und Meinungenu zur Bundestagswahl. Auf dieser Seite sollen Themen &quot;abseits der medialen Trampelpfade&quot; zur Sprache kommen, so die Betreiberin. Hohe Beitragsdichte und Verlinkung, jedoch noch geringe Kommentarbeteiligung.<br />
<br />
<a href="http://martin-hagen.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<br />
[martin-hagen.de] &#8211; das Weblog</a><br />
<br />
Martin Hagen bloggt aktiv zu tagespolitischen Themen. Meist finden sich auch mehrere Kommentare zu seinen Bemerkungen zu Bundestageswahl. </p>
<p><a href="http://blog.tagesschau.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesschau blog</a><br />
<br />
Hier schildern ARD-Hauptstadt-Korrespondenten<br />
<br />
aus Fernsehen und Hörfunk ihre ganz persönliche Sicht auf den Wahlkampf. Es gibt eine große Kategorien-Auswahl von A bis Z. Man fragt sich unter anderem: Hat Frau Merkel Gummistiefel? Und was würde Otto Schily tun? Bunt gemischtes und thematisch ausgewogenes Polit-Blog. Kommentieren kann man im Forum.
</p>
<p>
<a href="http://buergerblog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bürgerblog<br />
<br />
</a>Im Bürgerblog beobachten User für wdr.de den Bundestagswahlkampf 2005.
</p>
<p>
<a href="http://bloggersheim.twoday.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bloggersheim</a><br />
<br />
Die Neuwahl ist für diesen Blogger &quot;Kinderfasching&quot;, was ihn jedoch nicht davon abhält, über seine Erlebnisse im Wahlkampf &#8211; in TV und Presse, auf der Straße oder in anderen Lebenslagen &#8211; spritzig und kritisch in diesem twoday-Blog zu berichten.
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<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
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<b><br />
<a title="Podcast_überschrift" name="Podcast_überschrift" id="Podcast_überschrift"></a>Podcasts</b>
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<b><br />
<a title="Podcast_Überblick" name="Podcast_Überblick" id="Podcast_Überblick"></a>Zusammenschau</b>
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<a href="http://www.podster.de/browse/showall" target="_blank" rel="noopener noreferrer">podster-podroll</a></p>
<p><b>Parteien und Politiker</b>
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<b><br />
<a title="Podcast_zurbundestagswahl_spd" name="Podcast_zurbundestagswahl_spd" id="Podcast_zurbundestagswahl_spd"></a>SPD</b>
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<a href="http://www.spd-podcast.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD Podcast-Plattform</a><br />
<br />
Hier kann man Beiträge von Politikern &#8211; Gerhard Schröder, Franz Müntefering, Renate Schmidt, Heidemarie Wieczorek-Zeul, Hans-Jochen Vogel u.a. &#8211; sowie von Unterstützern aus dem öffentlichen Leben, aus der Film-, Musik-, Kultur- und Wirtschaftswelt hören. Nur um ein paar Namen zu nennen: Ottfried Fischer, Johano Strasser, Avitall Gerstetter und Uwe Hück.
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<b><br />
<a title="Podcast_Grüne" name="Podcast_Grüne" id="Podcast_Grüne"></a>Bündnis 90/ Die Grünen</b>
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<b><br />
<a title="Podcast_zubundestagswahl_cdu" name="Podcast_zubundestagswahl_cdu" id="Podcast_zubundestagswahl_cdu"></a>CDU</b>
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<a href="http://www.cdu.de/portal/9126_9479.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU Portal<br />
<br />
</a>News vom Parteitag, Infos zur Flutkatastrophe, die CDU-Sicht über sieben Jahre Rot-Grün und Beiträge zu anderen Themen als MP3. Von hier kommt man zum Podcast von Volker Kauder.
</p>
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<a href="http://www.jucast.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Podcast der Jungen Union</a><br />
<br />
Die Junge Union präsentiert Reden von Ministerpräsident Roland Koch zur Bundestagswahl.
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<b><br />
<a title="Podcast_FDP" name="Podcast_FDP" id="Podcast_FDP"></a>FDP<br />
<br />
</b>Wir haben noch keine FDP-Podcasts gefunden.
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<b><br />
<a title="Podcast_Linkspartei" name="Podcast_Linkspartei" id="Podcast_Linkspartei"></a>Linkspartei.PDS</b><br />
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Wir haben noch keine Podcasts der Linksparte.PDS gefunden.</p>
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<b><br />
<br />
<a title="Medienpodcasts" name="Medienpodcasts" id="Medienpodcasts"></a>Medienpodcasts</b></p>
<p><a href="http://www.podster.de/view/320/episodes" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Handelsblatt</a><br />
<br />
Audio-Artikel vom Handelsblatt.</p>
<p><a href="http://www.netzeitung.de/ueberuns/332951.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">netzeitung</a><br />
<br />
Die Netzeitung zum Hören.</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/podcast" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tagesschau</a><br />
<br />
Die Tagesschau im Audioformat.</p>
<p><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1683888,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Welle Podcasting<br />
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</a>&quot;Hörfunk&quot; der Deutschen Welle: Analysen, Reportagen und Interviews zur Bundestagswahl 2005.
</p>
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<b><br />
<a title="Podast_privatesonstige" name="Podast_privatesonstige" id="Podast_privatesonstige"></a>Private/ Sonstige</b></p>
<p><a href="http://politischkorrekt.blog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politischkorrekt</a><br />
<br />
Nach eigener Aussage des Podcasters &quot;alexanderbernhard&quot; ein: &quot;christlibesoziogrünpsychologisches Podcast für den Countdown zur Bundestagswahl 2005&quot;.
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<a href="#uebersicht">zur Übersicht</a>
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