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	<title>Webgrrls &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Webgrrls &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Webwerkzeuge für Frauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jschroeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Webgrrls]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Karin Maria Schertler]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
Das Internetmagazin Konr@d wählte <b>Karin Maria Schertler</b>, 31, 1998 zu einer der 25 wichtigsten deutschen &#34;Cyberfrauen&#34;-
und das mit gutem Grund: 1997 baute  Schertler eine Dependance des internationalen Netzwerkes <a href="http://www.webgrrls.de/">&#34;webgrrls&#34;</a> in Deutschland auf,
nachdem sie in New York zufällig die Webgrrls und deren Gründerin Aliza Sherman kennengelernt hatte.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Das Internetmagazin Konr@d wählte <b>Karin Maria Schertler</b>, 31, 1998 zu einer der 25 wichtigsten deutschen &quot;Cyberfrauen&quot;-<br />
und das mit gutem Grund: 1997 baute  Schertler eine Dependance des internationalen Netzwerkes <a href="http://www.webgrrls.de/">&quot;webgrrls&quot;</a> in Deutschland auf,<br />
nachdem sie in New York zufällig die Webgrrls und deren Gründerin Aliza Sherman kennengelernt hatte.</span><!--break--></p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/schertler/images/karin.jpg" alt="Karin Maria Schertler" border="1" height="230" hspace="0" vspace="0" width="190" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer>
			</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Karin Maria Schertler</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Begeistert von den Möglichkeiten<br />
eines solchen Netzwerkes beschloss sie zurück in Deutschland, dass es<br />
auch hier für Frauen die Gelegenheit geben sollte, auf unkomplizierte<br />
Art und Weise Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Also<br />
gründete sie im August 1997 die deutschen Webgrrls, &quot;ohne zu wissen,<br />
worauf ich mich damit einließ&quot;, wie sie heute sagt. Denn 1999, nach nur<br />
zwei Jahren, gibt es in Deutschland bereits über 4000 Webgrrls, die<br />
sich neben dem virtuellen Kontakt über Mailinglisten mittlerweile in<br />
sechs regionalen Gruppen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg,<br />
München und Stuttgart auch real treffen.<br />
Und auch für die Zukunft der Webgrrls hat Karin Maria Schertler noch<br />
viele Pläne: ein Verein sollen sie werden, damit das Netzwerk Webgrrls<br />
Deutschland e.V. sich mit anderen wichtigen Frauen- und<br />
Branchennetzwerken zur schnelleren Verfolgung gemeinsamer Interessen<br />
zusammenschließen kann.<br />
Die Quereinsteigerin, die Europäische Betriebswirtschaft studierte und<br />
vom klassischen Verlagsgeschäft schließlich zu den Neuen Medien<br />
wechselte, ist heute Mitglied der Geschäftsleitung bei der Münchener<br />
Werbeagentur &quot;die argonauten&quot; und leitet dort die interactive unit II. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Frau Schertler, was genau sind die webgrrls und was hat sie<br />
dazu bewogen, ein deutsches Pendant zu dem amerikanischen<br />
Modell aufzubauen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Schertler</b>: Webgrrls Deutschland ist ein Netzwerk für Frauen, die im Bereich<br />
&quot;new media&quot; tätig sind. Aufgabe und Ziel ist es, diese Frauen zu<br />
vernetzen, um zum einen ihre berufliche Weiterentwicklung und zum<br />
anderen ihre Präsenz und ihren Einfluß innerhalb der Branche zu<br />
fördern. Dieses Forum für Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch,<br />
Jobvermittlung, Weiterbildung und Networking wird getragen<br />
vom Gedanken des &quot;Gebens und Nehmens&quot;.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als ich 1995/1996 in New York bei Newsday Electronic Publishing tätig war, lernte ich<br />
per Zufall die New Yorker Webgrrls &#8211; sozusagen die Keimzelle des inzwischen internationalen<br />
Netzwerkes &#8211; und deren Gründerin Aliza Sherman kennen.<br />
Die Selbstverständlichkeit, mit der Jobs angeboten und nachgefragt wurden,<br />
mit der Tips und Tricks rund um das Thema &quot;Internet&quot; ausgetauscht wurden, und<br />
der Enthusiasmus der so diversen Teilnehmerinnen diese neue Branche aktiv mitzugestalten,<br />
begeisterten mich derart, daß ich spontan Mitglied bei den New Yorker Webgrrls wurde.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zurück in Deutschland vermißte ich diese unkomplizierte Art des Kontakteknüpfens auf<br />
beruflicher Ebene und des Erfahrungsaustausches unter Gleichgesinnten. Schließlich bewegte<br />
sich frau damals noch mehr als heute in einer überwiegend männlich geprägten Arbeitswelt.<br />
Was lag also näher, als das internationale Netzwerk der Webgrrls um eine weitere Dependance<br />
zu erweitern?<br />
So kam es, daß ich im August 1997 mit Webgrrls Deutschland begann &#8211;<br />
ohne zu wissen, worauf ich mich letztendlich einlasse&#8230;  </span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b>  Welche Hilfe bieten die webgrrls Frauen, die beruflich<br />
mit dem<br />
Internet zu tun haben oder auch jungen Frauen, die sich dafür<br />
interessieren?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Schertler</b>: Virtueller Erfahrungsaustausch via 4 Mailinglisten: Job, Business,<br />
Webentwicklung und  Privat. Ferner gibt es inzwischen 6 Regionalgruppen<br />
(Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, München) die ein<br />
sehr umfangreiches Programm anbieten: von Stammtischen bis hin zu<br />
Workshops und Vorträgen (Webdesign, HTML-Programmierung, Existenz-<br />
Gründung, Online-Recht, etc.). Für junge Frauen in der Berufsfindungsphase<br />
werden Orientierungsveranstaltungen angeboten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Gibt es Bemühungen seitens der webgrrls, diejenigen Frauen und<br />
Mädchen zu erreichen, bei denen noch Hemmungen gegenüber diesem Medium<br />
vorhanden sind, und wie sehen diese Bemühungen aus?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Schertler</b>: Mit der Möglichkeit, sich über die Webgrrls-Mailinglisten virtuell<br />
auszutauschen,<br />
sind unsere Mitgliedsfrauen räumlich und zeitlich ungebunden.  Gerade<br />
für Frauen in ländlichen Regionen oder für Frauen, die zeitweise im Ausland<br />
tätig sind oder ein Austauschsemester absolvieren, stellt dies somit eine ideale<br />
Form der Vernetzung dar: unkompliziert und effizient. Eine Voraussetzung um<br />
Webgrrl zu werden ist allerdings die Nutzung eines Email-Accounts. Für Frauen,<br />
die noch Hemmungen gegenüber dem Internet haben, oder für junge Frauen in<br />
der Berufsfindungsphase bieten die Webgrrls jedoch regelmäßig Informations-<br />
Veranstaltungen an. Und natürlich leisten viele unserer Mitgliedsfrauen<br />
tatkräftige Überzeugungsarbeit  in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass Frauen und Mädchen trotz<br />
steigender User-Zahlen immer noch eine unterrepräsentierte Gruppe in den<br />
neuen Medien sind? Gibt es irgendwelche speziellen Hindernisse, die<br />
gerade Frauen und Mädchen auf dem Weg ins Internet zu überwinden haben?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Schertler</b>: Frauen setzen sich mit dem Medium Internet anders auseinander als Männer.<br />
Um es auf einen Punkt zu bringen: &quot;for men it&#8217;s a toy, for women it&#8217;s a tool&quot;.<br />
Zugegebenermaßen waren viele Internetanwendungen in den frühen Jahren des<br />
World Wide Webs nicht sehr nutzenorientiert und erst in den letzten ein, zwei<br />
Jahren haben wir einen verstärkte Entwicklung von Mehrwert-orientierten<br />
Anwendungen (e-commerce, e-banking, e-auktionen u.s.w.) gesehen. Hinzu kommt,<br />
daß viele Frauen die Chancen, die Ihnen das Internet bieten um den Alltag leichter<br />
zu gestalten, oft nicht für sich erkennen. Für sie steht primär der Computer<br />
und all der technische Kauderwelsch im Vordergrund. Daß der Computer<br />
letztendlich aber nur das Tool ist im Internet von A nach B zu kommen , sehen<br />
sie oft nicht. So wie man nicht wissen muß wie ein Auto bis ins letzte Detail funktioniert,<br />
um von A nach B zu kommen, braucht man auch nicht zu wissen, wie ein Computer<br />
funktioniert, um surfen zu können. Die Frauen aber, die sich mit den Chancen des<br />
Internets auseinandersetzen, sind oftmals restlos begeistert. In Aliza Shermans Buch<br />
Cybergrrl &#8211; der Internetguide für Frauen (Signum Verlag) finden sich ein Vielzahl<br />
von weiblichen Biographien, die diese Tatsache sehr schön unterstreicht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Wie wird sich ihrer Meinung nach die Situation für Frauen in der<br />
Informationsgesellschaft in den nächsten Jahren ändern?<br />
Denken Sie, dass zur Verbesserung der Situation der Frauen in diesem<br />
Bereich auch Impulse aus der Politik nötig sind und wenn ja, wie könnten<br />
diese aussehen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Schertler</b>: Wie ein Blick über den großen Teich zeigt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis<br />
die Internetnutzerschaft zu gleichen Teilen männlich und weiblich ist. Sinkende<br />
Telekommunikationskosten, nutzenorientierte Internetapplikationen für die<br />
Zielgruppe &quot;Frauen&quot; und Aktionen wie &quot;Frauen ans Netz&quot;  initiiert von der<br />
Telekom, der Frauenzeitschrift Brigitte und der Intitiative &quot;Frauen geben<br />
Technik neue Impulse&quot; unterstützen den ohnehin nicht zu bremsenden<br />
Trend zu einer verstärkt weiblichen Nutzerschaft.<br />
Weniger optimistisch ist mein Ausblick jedoch, wenn es darum geht, die Berufswahl junger<br />
Frauen zu beurteilen. Leider stehen immer noch die klassischen &#8211; und<br />
schlecht bezahlten &#8211; Frauenberufe auf der Beliebtheitskala weit oben. Daß aber<br />
im Bereich der Neuen Medien die Sterne so leicht zu greifen sind, übersehen viele.<br />
Hier fehlt es meiner Meinung nach an gezielter Förderung von Mädchen im<br />
Hinblick auf die neuen Medien sowie an weiblichen Vorbildern in der Gesellschaft.<br />
Hier ist die Politik gefordert &#8211; aber auch Netzwerk wie Webgrrls Deutschland leisten<br />
hierzu einen wichtigen Beitrag indem sie junge Frauen für die Neuen Medien<br />
begeistern und ihnen als berufliche Vorbilder dienen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital: </span></b>Vielen Dank für das Gespräch.<br />
<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Interview führte Jana Schröder.</span></p>
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