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	<title>Weblog &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Weblog &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Mehr Online als Journalismus: Zehn Jahre Copy and Paste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2012 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zehn Jahre Online-Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[
                              1994 wagten sich die ersten deutschen Verlage und Sender ins Netz. Zehn spannende, aufregende Jahre – inzwischen ist Online ein etabliertes, lebendiges Medium. Mit einer Einschränkung: Journalismus spielt keine nennenswerte Rolle.
                            ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
                              1994 wagten sich die ersten deutschen Verlage und Sender ins Netz. Zehn spannende, aufregende Jahre – inzwischen ist Online ein etabliertes, lebendiges Medium. Mit einer Einschränkung: Journalismus spielt keine nennenswerte Rolle.
                            </p>
<p><!--break--></p>
<p>Herbert Riehl-Heyse schüttelte den Kopf. Sie wolle zu einem Online-Medium wechseln, hatte ihm da gerade eine junge Zeitungskollegin gebeichtet. Alles Mist, brummelte der große Riehl-Heyse und subsummierte in zwei Worten, was A-Class-Journalisten aus den alten Medien noch Ende der 90er-Jahre über Online dachten.</p>
<p>Und – höchstens in etwas mildere Worte verpackt &#8211; großenteils immer noch denken. Aus freien Stücken und journalistischen Erwägungen in eine Internet-Redaktion zu wechseln, gilt gestandenen Print- oder TV-Machern als undenkbar, jenseitig. Es gibt Ausnahmen wie Spiegel Online-Chef Müller von Blumencron. Es sind wenige.</p>
<p class="fett">Im Trüben fischen</p>
<p>Anfangs spielte bei der barschen Abwehrhaltung auch Unkenntnis mit &#8211; etwa, als Wolf von Lojewski zu &#8220;heute journal&#8221;-Zeiten einen ihm mühsam abgerungenen Online-Hinweis vor Millionen Zuschauern mit den Worten einleitete: &#8220;Falls Sie mal wieder im Trüben fischen wollen&#8230;&#8221;. Inzwischen ist das Netz als Phänomen bis zum hintersten Old-Media-Redakteur durchgedrungen. Nur – es entfaltet keinen Sex-Appeal.</p>
<p>Welch ein Unterschied zu den Anfangstagen des Fernsehens. Als die Bilder auch im TV laufen lernten, wechselten renommierte Hörfunk- und Printjournalisten in das neue Medium. Neben Unterhaltung stand Fernsehen in Deutschland von Beginn an auch für journalistische Formate &#8211; eine neue, elektrisierende Spielwiese für Reporter und Autoren.</p>
<p>Der Schwenk in die Gegenwart macht das ganze Ausmaß der onlinejournalistischen Versteppung deutlich. Überläufer wie Heribert Prantl oder Claus Kleber wird es nicht geben. Natürlich nicht &#8211; dazu findet zu wenig guter, originärer Journalismus im Netz statt.</p>
<p>Wirklich? Vielleicht sollte man sich darüber verständigen, was guter, ernstzunehmender Onlinejournalismus überhaupt ist.</p>
<p class="fett">Kopieren, dichten, kopieren</p>
<p>Ist es bereits Journalismus, die Meldung einer Nachrichtenagentur in ein Content Management System (CMS) zu kopieren? Wird Journalismus daraus, weil man eine eigene Headline erfindet, einen eigenen Vorspann dichtet? Ist es schon Journalismus, einen Print-Text oder ein Sende-Manuskript 1:1 ins Online-Angebot zu stellen? Ist es noch Journalismus, PR-Texte unredigiert ins Netz zu stellen &#8211; etwa Verlagstexte als Buchrezensionen? Ist es noch Journalismus, aus einer Handvoll mal mehr, mal weniger glaubwürdiger Internetquellen einen eigenen Beitrag zusammenzukopieren?</p>
<p>In allen vier Fällen lautet Ihre Antwort vermutlich &#8220;nein&#8221; oder &#8220;nicht wirklich&#8221;. Nur: Diese vier Szenarien decken beinahe die gesamte Spannbreite der Mainstream-Online-Publizistik ab. Informationen kommen fast immer aus zweiter Hand: Selber nachhaken, zum Telefon greifen, &#8220;auf Termine&#8221; gehen, mit Menschen reden, sich ein eigenständiges Urteil bilden aufgrund eigener Recherchen &#8211; für das Gros der Online-Journalisten nicht mehr als Theorie. Rundum eigenrecherchierte Geschichten zu produzieren, eine zentrale Fertigkeit jedes Journalisten, wird Onlinern nicht abverlangt. Schlimmer: Es gilt als Luxus.</p>
<p>Dass eigene Geschichten nicht oder höchstens sporadisch auftauchen, wird gerne mit &#8220;Klicks&#8221; begründet. Selbstgeschriebene Geschichten bringen keine Klicks. Heißt es. Mindestens aber zu wenige Klicks, stellt man die Mehrkosten für eigenproduzierte Inhalte in Rechnung. Hintergrund: IVW, das Zählsystem, mit dem die meisten deutschen Internet-Angebote ihre Zugriffe standardisiert messen lassen.</p>
<p class="fett">Ein 1&#215;1 des Klicks</p>
<p>Aus journalistischer Perspektive gesehen, bewertet IVW die Online-Inhalte auf absurde Art und Weise. Eine spannende, im besten Fall sogar Image bildende Story aus eigener Herstellung – ein Klick. Eine 28-teilige Bildergalerie über die &#8220;Arschbomben-WM&#8221; (zu bestaunen bei einem ehemals Grimme-prämierten Nachrichtenangebot) – 28 Klicks. Noch grotesker wird es, wenn PDA-Seiten ins Spiel kommen. Wer seine abonnierten Nachrichtenkanäle auf dem Handheld-Computer aktualisiert, generiert auf einen Schlag Dutzende IVW-konforme Klicks. Unabhängig davon, ob auch nur eine der heruntergeladenen Seiten jemals gelesen wird.</p>
<p>Dass die werbetreibende Industrie dadurch potemkinsche Reichweiten-Daten erhält – ihr Problem. Journalisten aber sollten beunruhigt sein, wenn ihr Output, wenn ihre Ideen letztendlich nur im Licht solcher Zahlenspielereien taxiert werden. Und eine Ecke weiterdenken. Man könnte sinnieren, welchen Weg die Süddeutsche Zeitung gegangen wäre – hätte sie ihre &#8220;Seite Drei&#8221; mit austauschbaren Belanglosigkeiten und Agenturtexten, nicht mit exklusiven Reportagen bestückt. Heute ist die &#8220;Seite drei&#8221; eine eigene Marke, ein geldwertes &#8220;Asset&#8221; &#8211; viele Jahre lang beharrlich mit hochwertigen Inhalten angefüttert und aufgebaut.</p>
<p>Spiegel Online, im Oktober seit 10 Jahren &#8220;auf Sendung&#8221;, geht im Rahmen seiner Möglichkeiten in eine ähnliche Richtung – eigene Autoren besetzen oft die besten Plätze auf der Homepage. Ist das ein Gradmesser dafür, wie es um Onlinejournalismus in Deutschland bestellt ist? Natürlich nicht. Spiegel Online ist nicht repräsentativ für den Rest der Branche. Wenn die Hamburger zum zehnjährigen Jubiläum für ihre Pionierarbeit und die redlich erarbeitete Marktführerschaft in ihrem Segment gewürdigt werden, sollte man das im Blick behalten. Ebenso, dass jede bessere Regionalzeitung pro Woche mehr eigenen Journalismus generiert als die großen deutschen Online-Angebote zusammen.</p>
<p class="fett">Subjektiv punkten</p>
<p>Sind Blogs die Lösung? Spätestens seit die US-Parteitage von Bloggern als offiziell akkreditierten Berichterstattern begleitet wurden, denken große Online-Medien über Weblogs nach, integrieren sie wie Zeit.de und tagesschau.de in ihre konventionellen Angebote. Der Charme solcher &#8220;embedded blogs&#8221;: Was das Muttermedium nicht darf – extrem subjektiv berichten, Themen abseits der gewöhnlichen News-Agenda anstoßen – macht das Blog erst zum Blog.</p>
<p>Der besondere Reiz liegt im Nebeneinander von traditionellem Journalismus und Weblogs. Etwa, wenn es um den amerikanischen Wahlkampf geht: Würde man auf klassische Meldungen und Analysen verzichten wollen? Wohl kaum. Wird das Bild schärfer, wenn die einschlägigen Blogs gelesen werden? Definitiv.</p>
<p>Somit bleiben die selbst ernannten Online-Qualitätspublikationen vor ihren Hausaufgaben sitzen: Ohne eigene und unverwechselbare journalistische Inhalte geht es nicht. Neudeutsch heißt so etwas USP, Unique Selling Proposition. Gute, exklusive Storys sind so eine USP. Nein &#8211; sie wären. Aber das ist das Thema für die nächsten zehn Jahre.</p>
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		<title>Internetwahlkampf in England</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/neuwahlen-zum-bundestag-2005/wahlkampfukwahlkampf05050428-shtml-2742/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2012 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuwahlen zum Bundestag 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Berichterstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Premierminister Tony Blair enthält die Wahl in Großbritannien am 5. Mai viel Zündstoff. Denn er will zum dritten Mal in Folge die Parlamentswahl gewinnen. Für deutsche Politiker, Wahlstrategen und Wahlkampfberater jeder Couleur bietet die laufende Wahlkampfmaschine der Briten im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl 2006 zündende Ideen. Ihre Mission: Neuigkeiten und denkbare Trends zu Politik, Public Affairs und politischer Kommunikation.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Für Premierminister Tony Blair enthält die Wahl in Großbritannien am 5. Mai viel Zündstoff. Denn er will zum dritten Mal in Folge die Parlamentswahl gewinnen. Für deutsche Politiker, Wahlstrategen und Wahlkampfberater jeder Couleur bietet die laufende Wahlkampfmaschine der Briten im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl 2006 zündende Ideen. Ihre Mission: Neuigkeiten und denkbare Trends zu Politik, Public Affairs und politischer Kommunikation.</p>
<p><!--break--></p>
<p class="normal">Der Countdown zur Wahl läuft in England auf Hochtouren. Blair steht momentan vor seiner härtesten Bewährungsprobe als Politiker. Im deutschen Wahlsystem hätte er – da stimmen die Meinungsumfragen überein – keine Chance, zum dritten Mal eine absolute Mehrheit im Parlament zu erzielen. Doch im Vereinigten Königreich ist einiges anders: Die Unterschiede in der Regelung zum Wahltermin, der Wahlkampfführung und dem Wahlsystem haben einen großen Einfluss auf den britischen Wahlkampf. Gewählt wird mindestens alle fünf Jahre, den genauen Wahltermin darf sich der amtierende Premierminister selbst aussuchen, muss ihn aber von der Queen genehmigen lassen. Der Wahlkampf konzentriert sich nur auf die Stimmbezirke, in denen knappe Ergebnisse zu erwarten sind und auf die Stammwähler. Denn bei der letzten Wahl in Großbritannien rutschte die Wahlbeteiligung unter 60 Prozent. Eine geringe Wahlbeteiligung würde vor allem Blairs Partei schaden. Es gibt eine sehr kurz gehaltene, knapp vierwöchige Wahlkampfperiode und das macht das Internet für den Wahlkampf so interessant.</p>
<p>Am 11. April diesen Jahres bat Blair die Queen, das Parlament aufzulösen. Seitdem haben Conservatives (Tory), Labour und andere Parteien die Möglichkeit, die Wähler mit einer schnellen Taktik über das Internet zu erreichen. Und von diesen Möglichkeiten wird ausführlich Gebrauch gemacht.</p>
<p>
                              <strong>Blogs sind die Highlights für schnelle Reaktionen im Wahlkampf</strong>
                            </p>
<p>Auf der Website<br />
                            <a href="http://www.politicsonline.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politicsonline.com</a> ist eine<br />
                            <a href="http://www.politicsonline.com/globalcontent/specialreports/2005/ukelections" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Übersicht</a> der Online-Angebote zur UK-Wahl nach Funktionen geordnet eingerichtet. Das Informationsangebot und vor allem die Motivation potentieller Wähler schreiben die Briten groß. Dem Wähler werden hier die neuesten Nachrichten, Tools und Strategien rund um die Wahl bereitgestellt. Jeder Surfer kann online vom Voting Assistance – der Wahl-Hilfe wie beispielsweise<br />
                            <a href="http://www.aboutmyvote.co.uk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aboutmyvote.co.uk</a> profitieren, die Details zu Wahlen auf nationaler und europäischer Ebene erläutert.</p>
<p>Über die Election Directories<br />
                            <a href="http://www.dowire.org/wiki/UK_elections" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DoWire.org</a> und<br />
                            <a href="http://www.psr.keele.ac.uk/area/uk/ge05.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Election 2005</a> – den so genannten Wahl-Verzeichnissen, kann jeder Politik-Anfänger zum echten Insider der britischen Parlamentswahl avancieren. Eine umfassende Wahlberichterstattung der im Lande relevanten Medien bietet Interessierten täglich Links zum Wahl-Countdown. Up-to-date und möglichst breit informiert sein, dies scheint in England kein Problem. Eine parteipolitisch neutrale Übersicht aller zur Wahl stehenden politischen Parteien vervollständigt das<br />
                            <a href="http://www.politicsonline.com/globalcontent/specialreports/2005/ukelections/#6" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Informationstool</a>. Selbstverständlich sind alle Angebote auch direkt verlinkt. Die Devise des Wahlkampfes bezeichnet ein extra Tool:<br />
                            <a href="http://www.politicsonline.com/globalcontent/specialreports/2005/ukelections/#2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Get Involved Online</a>. Hier können mitmachen. Es ist beispielsweise möglich, sich über die BBC die<br />
                            <a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk_politics/vote_2005/frontpage/4425283.stm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">News zur Wahlberichterstattung</a> direkt auf das Handy schicken zu lassen. Auch die unzähligen Wahl-Spezial-Wettseiten sind außerordentlich spannend. Gewinnt Labour 320, 340 oder 360 Sitze? Wie viele weibliche Abgeordnete werden gewählt? Unglaublich viele Angebote laden auch den hiesigen User ein, die im Vergleich zur britischen Insel niedrigen Löhne und Gehälter zu verwetten. Auch das bereits aus dem USA-Wahlkampf bekannte factcheck-Konzept ist im UK-Wahlkampf<br />
                            <a href="http://www.channel4.com/factcheck" target="_blank" rel="noopener noreferrer">übernommen</a> worden.</p>
<p>Die Highlights politischer Online-Kommunikation sind die Dienste und insbesondere das mittägliche Update von<br />
                            <a href="http://blogs.guardian.co.uk/election2005/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Guardian</a> und<br />
                            <a href="http://www.voidstar.com/ukpoliblog/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UK Political Blogs</a>. Netztagebücher, Weblogs oder Blogs füllen unzählige Webseiten, die periodisch neue Einträge enthalten. Überall tummeln sich auf den britischen Online-Angeboten Blogger. Scheinbar der Idealfall erreicht? Auf alle Fälle reagieren Weblogs schneller auf Trends oder bieten weiterführende Informationen oder Links zu speziellen Themen. Die meisten Weblogs haben eine Kommentarfunktion. Dies ermöglicht es allen Usern, einen Eintrag zu kommentieren und so mit dem Autor oder anderen Lesern zu diskutieren.</p>
<p>Eine sehr gut durchdachte Unterstützung der immer wieder zu beantwortenden Frage eines geplagten Wählers „Wen soll ich bloß wählen?“ bietet die für die Wahlentscheidung eine nützliche Hilfe<br />
                            <a href="http://www.whoshouldyouvotefor.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">whoshouldyouvotefor.com</a>. Ziel der mit der deutschen interaktiven Wahlhilfe<br />
                            <a href="http://www.bpb.de/methodik/RHLDMF,,0,Willkommen_beim_WahlOMat.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Mat</a> vergleichbaren Site ist, den Wählern mit einem simplen Tool die Wahlentscheidung zu erleichtern. Hier erhält der britische Wähler eine Wahlempfehlung zu einer Partei, die seine Interessen und Ansichten am besten vertritt. Vorausgesetzt, man hat über 25 Punkte zu Themen, wie Europa, Steuern, Rentner, Gesundheit, Kriminalität, Bildung oder Kinder abgestimmt.</p>
<p>Bei dieser Vorlage, so scheint es, können die deutschen Wahlkampfmanager in Bezug auf die Nutzung des Internets noch einiges lernen. Es bleibt abzuwarten, in welchem Ausmaß das Internet bei der Bundestagswahl 2006 in Deutschland eine Rolle spielen wird.<br />
                            </p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 27)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 12:58:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[Für ein Viertel der Weltbevölkerung ist das Internet zensiert, Facebook droht ein Bußgeldbescheid aus Hamburg und ein Webcomic dokumentiert die Unterdrückung im Iran: Die Linkliste mit den News und interessanten Fundstücken aus einer Woche Netzwelt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für ein Viertel der Weltbevölkerung ist das Internet zensiert, Facebook droht ein Bußgeldbescheid aus Hamburg und ein Webcomic dokumentiert die Unterdrückung im Iran: Die Linkliste mit den News und interessanten Fundstücken aus einer Woche Netzwelt.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://futurezone.orf.at/stories/1652990/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hamburger Datenschutzbegörde leitet Verfahren gegen Facebook ein</a>
</p>
<p>
Facebook droht ein Bußgeldbescheid über 300.000 Euro. Die Hamburger Datenschutzbehörde leitete ein Verfahren gegen den Social-Network-Giganten ein. Grund dafür sei ein Verstoß gegen deutsches Datenschutzrecht durch die Facebook-Funktion „Friend-Finder“, wie <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1652990/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Futurezone berichtet</a>. Nutzer dieser Applikation können ihre E-Mail-Kontakte von Facebook auslesen lassen, um Freunde im Sozialen Netzwerk leichter zu finden. Facebook nutze diese Daten, um an die E-Mail-Kontakte ohne Facebook-Profil Einladungen zu verschicken &#8211; automatisch und im Namen des Users, der den „Friend-Finder“ benutzt hat.
</p>
<p>
<a href="http://www.freitag.de/alltag/1026-netzgeschichten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ein Webcomic als Informationsquelle</a>
</p>
<p>
Ein Webcomic dokumentiert die fiktive Suche nach einem verschwundenen Demonstranten im Iran. Mehdi ist in Teheran nach einer Demonstration nicht wieder aufgetaucht und so machen sich sein Bruder, ein Blogger, und seine Mutter auf die Suche nach ihm. Und mit ihnen gehen auch die User von einer Behörde zur nächsten. Die Abenteuer erscheinen jeweils Montag, Mittwoch und Freitag  auf <a href="http://www.zahrasparadise.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zahrasparadise.com</a>. Die Dokumentation berichtet tagesaktuell vom Geschehen im Iran. <a href="http://www.freitag.de/alltag/1026-netzgeschichten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freitag.de</a> lobt den Comic als eine „Mischung aus gebloggter Reportage und fiktiver Geschichte“, die ein „umfassendes Bild zur Lage im Iran“ abgebe.
</p>
<p>
<a href="http://woorkup.com/2010/06/27/internet-censorship-report/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internetzensur allseits beliebtes Mittel von Regierungen</a>
</p>
<p>
Aus einem Bericht der &quot;<a href="http://opennet.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenNet-Initiative</a>&quot; in Zusammenarbeit mit „<a href="http://en.rsf.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reporter Ohne Grenzen</a>“ geht hervor, dass über ein Viertel der Weltbevölkerung einen zensierten Zugang zum Internet hat – das sind 1,72 Milliarden Menschen. Allein 1,31 Milliarden davon leben in China. Einige Staaten belassen es jedoch nicht bei der Filterung von Internetinhalten, sondern verfolgen Netzaktivisten. Auch hier führt China die Statistik an, gefolgt von Vietnam, Iran, Syrien, Ägypten und Burma. Eine grafische Aufbereitung aller Daten gibt es <a href="http://woorkup.com/2010/06/27/internet-censorship-report/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Buerger-koennen-erste-De-Mail-Postfaecher-vorregistrieren-1033628.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
</p>
<p>
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Buerger-koennen-erste-De-Mail-Postfaecher-vorregistrieren-1033628.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Registrierung für De-Mail Adressen läuft</a>
</p>
<p>
Die E-Mail Provider <a href="http://www.gmx.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gmx</a> und <a href="http://web.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Web.de</a> starten die Vorab-Registrierung von De-Mail-Adressen. Die De-Mail soll eine rechtsverbindliche Online-Kommunikation ermöglichen – kostet im Gegenzug aber auch „Porto“. Zu einer Vorab-Registrierung gehört auch eine Identitätsprüfung bei einer Behörde. Nutzer müssen dort mit einem Formular und Ausweis erscheinen, wie <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Buerger-koennen-erste-De-Mail-Postfaecher-vorregistrieren-1033628.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">heise.de</a> berichtet. Bundesweit verschicken kann man die De-Mail aber noch nicht: Dazu muss erst das Bürgerportal-Gesetz in Kraft treten, das für den Herbst 2010 geplant ist.
</p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1652990/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 22)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-22-0-4902/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 16:02:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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					<description><![CDATA[Microsoft beteiligt sich an E-Government, Ilse Aigner löscht Facebook-Profil (während das soziale Netzwerk weiter mit Vorwürfen konfrontiert wird) und Apple-Chef Steve Jobs spricht sich gegen eine Bloggernation aus: Die Linkliste hat weitere Infos.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Microsoft beteiligt sich an E-Government, Ilse Aigner löscht Facebook-Profil (während das soziale Netzwerk weiter mit Vorwürfen konfrontiert wird) und Apple-Chef Steve Jobs spricht sich gegen eine Bloggernation aus: Die Linkliste hat weitere Infos.<!--break--></p>
<p>
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<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,662373,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">US-Akademie kürt die besten Web-Errungenschaften</a>
</p>
<p>
Einen „Internet-Oscar&quot; vergab die Academy of the Digital Arts and Sciences unter anderem an Wikipedia, Youtube, Twitter und Facebook &#8211; sie gehören laut Auszeichnung zur Kategorie der wichtigsten digitalen Errungenschaften der vergangenen zehn Jahre. Spiegel Online hat sich gefragt, warum der iPod, DSL oder die Erfindung der Flatrate fehlen.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-05/facebook-abmeldung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aufruf zum Massen-Facebook-Boykott</a>
</p>
<p>
Eine <a href="http://www.quitfacebookday.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Initiative </a>ruft nun zur Massen-Accountlöschung im Facebook auf, um das Misstrauen gegenüber der Datenschutzbestimmungen des sozialen Netzwerks zu demonstrieren. Bisher beteiligen sich etwa 36000 User (Stand 03.06.2010) an der Aktion. Auch U.S.-Politiker wollen Facebook nun zur Rede stellen, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Politiker-wollen-Facebook-zur-Rede-stellen-1014044.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wie heise.de berichtet</a>.
</p>
<p>
<a href="http://futurezone.orf.at/stories/1649487/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Government-Offensive mit Microsoft </a>
</p>
<p>
In Österreich versucht sich Microsoft an einem „E-Government-Zusatz&quot; für den Internet-Explorer, der nun auch der Bundesregierung schmackhaft gemacht werden soll. Über eine kostenlose Menüleiste soll dem User künftig eine komfortabler Zugriff auf elektronische Amtswege und Formulare möglich sein. Die Idee unterstütze die im Bundeskanzleramt angesiedelte Plattform „Digitales Österreich&quot;, die Finanzierung übernahm Microsoft selbst, wie futurezone berichtet.</p>
<p><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/06/ilse-aigner-verlasst-facebook/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ilse Aigner löscht Facebook-Profil</a>
</p>
<p>
Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner wird nun ihr Facebook-Profil wie angedroht  löschen, <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/ilse-aigner-tritt-aus-facebook-aus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet Netzpolitik.org</a>. Kurz zuvor hatte sie sich mit Vertretern von Facebook <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/996193" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zu einem Gespräch</a> zusammengefunden. Wieso Aigners Konsequenz aber eigentlich nicht viel ausmacht, <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/06/ilse-aigner-verlasst-facebook/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kommentiert Thomas Knüwer</a> in seinem Blog &#8216;Indiskretion Ehrensache&#8217;.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/apple-chef-steve-jobs-ich-will-nicht-dass-wir-eine-nation-von-bloggern-werden-1.953283" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Will keine Bloggernation: Steve Jobs</a>
</p>
<p>
Im Rahmen der vom Wall Street Journal ausgerichteten Konferenz <a href="http://d8.allthingsd.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8216;D: All Things Digital&#8217;</a> kamen Chefs einflussreicher Internetfirmen nach Kalifornien, darunter auch Apple-Chef Jobs.  Dieser sprach unter anderem über die Konkurrenz zu Google und Microsoft und sich gegen eine Bloggernation aus. Mehr als je zuvor brauche man redaktionelle Kontrolle, zitiert ihn sueddeutsche.de.
</p>
<p>
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/WDR-startet-das-grosse-Loeschen-1014623.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das „große Löschen&quot; beim WDR</a>
</p>
<p>
Laut<br />
den Bestimmungen des <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-Regeln-fuer-oeffentlich-rechtliche-Online-Angebote-213153.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">12. Rundfunkänderungsgesetzes</a>,<br />
welches bereits 2008 beschlossen wurde, müssen rund 80 Prozent der<br />
Internetbeiträge von den Servern des ARD gelöscht werden. Online<br />
bleiben dürften lediglich bildungsbezogene Inhalte oder Magazine,<br />
Dokumentationen oder Reportagen, heißt es auf heise.de.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Nepal: Frieden bringt Themenvielfalt in Blogs</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/nepal-frieden-bringt-themenvielfalt-in-blogs-4791/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bhumika Ghimire]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:57:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischen Euphorie und Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Medienzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Politics en Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>
		<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Medienzensur und eine fehlende Internetstruktur erschweren die digitale Kommunikation in Nepal. Die Autorin Bhumika Ghimire beschreibt, wie die nepalesische Blogosphäre trotzdem den Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit annimmt.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Medienzensur und eine fehlende Internetstruktur erschweren die digitale Kommunikation in Nepal. Die Autorin Bhumika Ghimire beschreibt, wie die nepalesische Blogosphäre trotzdem den Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit annimmt.</p>
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<!--break-->
</p>
<p>
2006 war ein ereignisreiches Jahr für Nepal. Nach zehn Jahren blutigen Aufruhrs durch die Maoisten konnte endlich eine politische Lösung gefunden werden. Die Maoisten und der Staat unterschrieben einen Friedensvertrag, in dem beide Seiten sich darauf einigten, Nepal gemeinsam und friedlich wieder aufzubauen. Auf den Friedensvertrag folgten 2008 Wahlen für eine verfassungsgebende Versammlung in Nepal. Die Maoisten gewannen dabei die Mehrheit der Sitze, was viele Menschen in Nepal sowie die Internationale Staatengemeinschaft gleichermaßen überraschte.
</p>
<p>
<center><br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/800px-Thamel_Kathmandu_Nepal.jpg" alt="Foto: Adrian Sulc cc-by-2.0" title="Foto: Adrian Sulc cc-by-2.0" width="254" align="middle" height="169" /> </center><br />
</p>
<p>
Der Vorsitzende der Maoisten, Pushpa Kamal Dahal, wurde als Premierminister vereidigt und bildete eine Regierungskoalition mit Parteien aus dem zentristischen und linksliberalen Lager. Unter Dahal wurde Nepal zu einer säkularen Republik erklärt, wodurch gleichzeitig die seit fast 300 Jahren existierende Monarchie endete.
</p>
<p>
<b>Revolution im Netz</b>
</p>
<p>
In dieser turbulenten Zeit entwickelte sich in nepalesischen Blogs, Webseiten und Foren eine bis dahin nie dagewesene Aktivität. Dabei muss man wissen, dass die schlechte Infrastruktur, eine geringe Alphabetisierungsquote und eingeschränkte Technik- und Englischkenntnisse die Benutzung des Internets für einen Großteil der nepalesischen Bevölkerung unmöglich macht. Während aber ländliche Gemeinden immer noch von der digitalen Kommunikationstechnologie unberührt sind, können Städte wie Kathmandu, Pokhara und Dharan einen explosionsartigen Anstieg an Internetnutzern verzeichnen.
</p>
<p>
<b>Unruhen stärken Blogosphäre</b>
</p>
<p>
Die politischen und sozialen Unruhen zwischen 2006 und 2008 brachten einige Nepalesen dazu, ihre Meinungen und Botschaften im Internet zu veröffentlichen. Dies waren vor allem Blogger, Aktivisten, Organisatoren und Studenten, die das informierende und mobilisierende Potential des Internets erkannt hatten. Die nepalesische Diaspora spielte dabei eine ausschlaggebende Rolle. Als König Gyanendra die Medienzensur einführte, half die Diaspora den Bloggern im Lande, die Internetsperren zu umgehen. Außerdem gaben die Blogs den Exil-Nepalesen die Möglichkeit, die Ereignisse im Land kritisch zu kommentieren.
</p>
<p>
<a href="http://www.mysansar.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mysansar.com</a>, ein nepali-sprachiger Blog, war einer der Ersten, der die politischen und sozialen Diskussionen ins Netz brachte. Während der nationalen Debatte über den Friedensprozess, die Rolle der Maoisten und der Monarchie, wandten sich immer mehr Leute der Plattform zu, um ihre Gedanken zu verbreiten und Gleichgesinnte zu finden. Angespornt von Myansars Erfolg folgten bald Blogs wie <a href="http://blog.com.np/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">United we blog! for a democratic Nepal</a>, <a href="http://nepalnow.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogdai</a> und <a href="http://nepalinetbook.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Maila Baje</a>.
</p>
<p>
<b>Frieden bringt Themenvielfalt</b>
</p>
<p>
Als die politische Situation im Land sich stabilisierte, kühlten sich die hitzigen „Revolutions-Blogs“ merklich ab und die politischen Kommentare wurden mehr und mehr durch gesellschaftliche und soziale Themen ersetzt. Auf Myansar gab es nach den Wahlen von 2008 einen klaren Wechsel zu einem thematisch breiter gestreuten Publikationsrahmen. Vermehrt schrieben Bloggger über ihre gescheiterten Träume von einem extravaganten Leben im Westen, über Ansätze zur wirtschaftlichen Wiederbelebung Nepals oder einfach nur über Geschichten aus dem Volke.
</p>
<p>
Blogs, die sich auf Tourismus, Wirtschaft, Frauenrechte und das private Leben konzentrierten, fingen an, in der nepalesischen Blogosphäre zu florieren. <a href="http://sapkotac.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chandan Sapkota</a> zum Beispiel, Junior Fellow an der Carnegie Stiftung für Internationalen Frieden, betreibt einen informativen Blog, der sich auf die nepalesische Wirtschaft konzentriert. Eine Gruppe von Anwälten will Mitstreiter gegen die Folter von Frauen, die der Hexerei beschuldigt werden, mobilisieren. Und auch viele Politiker haben das Bloggen begonnen, um mit ihren Wählern in Verbindung zu bleiben.
</p>
<p>
<b>Infrastrukturelle Defizite</b>
</p>
<p>
Obwohl etablierte Blogs an Glaubwürdigkeit in der Mainstream-Kultur in Nepal gewonnen haben, spielen sie in den Mainstream-Medien immer noch die zweite Geige. Anders als in den USA oder den westlichen Nationen, in denen über den Rückgang der Zeitungen und die steigende Bedeutung von Blogs gesprochen wird, sind in Nepal immer noch die gedruckten Zeitungen König. Blogger werden als Amateure angesehen. Ein Umstand, der es ihnen erschwert, mit ihrer Arbeit Geld zu verdienen. In der Vergangenheit konnten einige Blogger zwar mit exklusiven Nachrichten und Bildmaterial aufwarten, doch diese Leistungen wurden in der Öffentlichkeit weder wahrgenommen noch richtig anerkannt.
</p>
<p>
<b>Arroganz der Mainstream-Medien </b>
</p>
<p>
Die Arroganz der Mainstream-Medien ist aber ein vergleichsweise kleines Problem verglichen mit den infrastrukturellen Hürden in Nepal. Das beeindruckende Wachstum der Blogosphäre ist bedeutungslos, wenn mehr als die Hälfte des Landes so arm ist, dass Computer und sogar Elektrizität Luxusgüter sind. Erst vor kurzem beschloss Nepals Energieministerium, täglich für neun Stunden den Strom in der Hauptstadt Kathmandu abzustellen, ein klares Zeichen für die zusammenbrechende Infrastruktur des Landes.
</p>
<p>
<i>Übersetzt aus dem Englischen von politik-digital.de. </i></p>
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		<title>Obama wird rechts überholt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[alemme]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 12:41:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Konservative]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Palin]]></category>
		<category><![CDATA[Tea-Party-Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[In den USA wird die politisch unabhängige, ultra-konservative Tea-Party-Bewegung zum begehrten Wahlkampf-Objekt der Republikaner. Die nur lose organisierte Szene ist digital bestens vernetzt, die Bloggerin Keli Carender ein Star unter den Tea-Party-Aktivisten. Soziale Netzwerke wie patriotcaucus.com ersetzen derzeit aber noch Führungspersönlichkeiten der Online-Opposition zu Obama.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den USA wird die politisch unabhängige, ultra-konservative Tea-Party-Bewegung zum begehrten Wahlkampf-Objekt der Republikaner. Die nur lose organisierte Szene ist digital bestens vernetzt, die Bloggerin Keli Carender ein Star unter den Tea-Party-Aktivisten. Soziale Netzwerke wie patriotcaucus.com ersetzen derzeit aber noch Führungspersönlichkeiten der Online-Opposition zu Obama.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Da gibt es in den USA also diese junge Bewegung, die konservativer ist als die Republikaner. Eine Bewegung, die Kritik an Obamas Politik radikaler formuliert als es die Opposition der Republikaner derzeit kann. Sie nennt sich Chicago-Tea-Party-Bewegung in Anspielung auf die Boston Tea-Party von 1773. Damals warfen Aufständische aus Protest gegen die Steuerpläne der britischen Kolonialherren ganze Schiffsladungen indischen Tees ins Wasser. Während Obama und den Demokraten nahe stehende Organisationen im Internet massiv für die Gesundheitsreform und andere Projekte werben, organisieren sich auch seine Gegner im Netz.
</p>
<p><center><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/TaxedEnoughAlready_3.jpg" width="225" align="middle" height="195" /></center><center><i>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/quattlebaum/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ryan Q</a>/Flickr cc-by-2.0</i></center></p>
<p>
<b>Freiheit! &#8211; von Steuern</b>
</p>
<p>
Anfang Februar trafen sich die Chicago Tea-Party zu ihrem ersten nationalen Kongress in Nashville (Tennessee). Hauptrednerin war Sarah Palin, die ehemalige Vizepräsidenten-Kandidatin der Republikaner. Das zeigt, wie groß das Interesse der Republikaner an der gut vernetzten und bislang parteipolitisch unabhängigen <a href="http://teapartychicago.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tea-Party</a>-Bewegung ist. Denn eigentlich mangelt es den Aktivisten nicht an charismatischen Sprechern. Eine davon ist Keli Carender, Bloggerin aus Seattle und eine Art Star der Bewegung. Hauptgegner sind für sie der Marxismus und ein &quot;starker Staat&quot;, den Obama mit seiner Hilfe für die Banken und die Automobilindustrie für Carender verkörpert.
</p>
<p>
<b>Keine klassische Konservative</b>
</p>
<p>
Carender hat Mathematik und Biologie in Oxford studiert, ist tätowiert, trägt eine Hipster-Brille &#8211;  und arbeitet für eine Non-Profit-Organisation. Dort gibt sie Unterricht für einkommensschwache Erwachsene. Auf den ersten Blick also nicht unbedingt das, was man sich unter dem Star einer ultra-konservativen Bewegung gemeinhin vorstellt. Ihr Blog <a href="http://redistributingknowledge.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">redistributingknowledge</a> macht aber schnell deutlich, wie sehr sie sich für die Bewegung engagiert. Dort polemisiert sie gegen &#8216;linke&#8217; Politiker oder ruft ganz gezielt zu Aktionen auf. Beliebt sind vor allem massenhafte Protestanrufe bei Abgeordneten, deren politische Projekte zu Steuererhöhungen führen könnten. Einem Post von Carender vom 16. Februar zufolge konnten angeblich bereits einige der aufgelisteten Abgeordneten umgestimmt werden.
</p>
<p>
<b>Taxed Enough Already</b>
</p>
<p><b></b></p>
<p>
Carenders Blog ist ein prominentes aber nur kleines Glied der Bewegung. Die Strategie der direkten Einflussnahme auf lokale Abgeordnete gehört bei vielen weiteren Portalen dazu. Die <a href="http://www.effwa.org/main/page.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Evergreen Freedom Foundation</a>, ein weiteres Tea-Party-Forum zum Beispiel, listet unter der Rubrik &quot;Hey, Big Spender (how much will your legislator cost you?)&quot; die Namen der Kongressabgordneten auf, die Steuererhöhungen fordern. Auch hier ruft man zu Massentelefonanrufen auf.
</p>
<p>
Denn was die Bewegung eint, ist ihre Wut auf Steuererhöhungen, die Gesundheitsreform und einen &quot;starken Staat&quot;. Ansonsten unterscheiden sich die politischen Überzeugungen der Tea-Partier recht stark. Das zeigt sich zum Beispiel an den Diskussionen in den bewegungseigenen sozialen Netzwerken wie <a href="http://www.thepatriotcaucus.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">patriotcaucus.com</a> über die künftige politische Strategie. Unter der Rubrik Mitglieder findet sich dort ein <a href="http://www.thepatriotcaucus.net/profiles/members/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freundesnetzwerk</a>, das in Funktion und Aussehen stark an Facebook erinnert. Und auch im &#8216;echten&#8217; Facebook ist die Bewegung aktiv, Gruppen wie <a href="http://www.facebook.com/search/?q=tea+party+&amp;init=quick#!/group.php?gid=55223597239&amp;ref=search&amp;sid=632854113.3063403314..1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tax Day Tea Party 2010</a> mit über 65.000 Mitgliedern informieren über geplante Aktionen oder bieten die Möglichkeit zum Austausch. Aktuell wird dort zum Beispiel diskutiert, ob die Bewegung lokale Sprecher oder Abgeordnete wählen sollte. Viele betonen aber die Vorteile einer &quot;führungslosen&quot; Bewegung.
</p>
<p>
Dass der erste nationale Konvent der Bewegung trotzdem so viel mediale Wirkmacht erzeugen konnte, liegt  an der guten digitalen Vernetzung. In der Blogosphäre der Bewegung finden sich nicht nur Aktionsplattformen wie redistributionknowledge, die Evergreen Freedom Foundation oder <a href="http://eastsideteaparty.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eastsideteaparty.com.</a> Seiten wie <a href="http://americanthinker.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">americanthinker.com</a> oder <a href="http://smartgirlnation.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">smartgirlnation.com</a> liefern mit Artikeln und Texten Denkanstöße und eine theoretische Basis.
</p>
<p>
<b>Wem gehört die Bewegung?</b>
</p>
<p>
Für die Tea-Party-Aktivisten sind ihre Ziele aber nicht zwingend an die Republikaner geknüpft. So erklärte eine Demonstrantin aus Nevada, Barbee Kinnison, auf dem Tea-Party-Kongress, dass sie mehrere der zahlreichen Tea-Party-Gruppen hinter dem demokratischen Senator Harry Read versammeln will. Keli Carender hat Kontakt zu den Demokraten in ihrem Blog selbstbewusst angeregt: „Not everyone in the Tea Party Movement is a Republican, so why not help fiscally conservative people push forth in the Democrat party as well? Why not change the range of what is acceptable in both parties? Hmmm?“  </p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 45)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 14:15:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[Blogs in der journalistischen Authentizitätskrise, das Internet als Gedächtnisgenie und neue Online-Dienste des Bundestages: Mehr aktuelle Infos in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Blogs in der journalistischen Authentizitätskrise, das Internet als Gedächtnisgenie und neue Online-Dienste des Bundestages: Mehr aktuelle Infos in der Linkliste.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.faz.net/s/Rub2F3F4B59BC1F4E6F8AD8A246962CEBCD/Doc~E3AA6655D0A514600BE4EBAB3C2BF5503~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Internet vergisst nichts</a>
</p>
<p>
Hunderte Daten werden bei unseren Surfbesuchen im Netz gespeichert. Während das menschliche Gehirn in der Lage ist, nicht benötigte Informationen zu vergessen, bleiben sie in Personensuchmaschinen, sozialen Netzwerken etc. über Jahre hinweg online. Dies ist Psychologen und Datenschützern ein Dorn im Auge. Informationsexperten wie Viktor Mayer-Schönberger fordern daher ein „Verfallsdatum für digitale Daten&quot;.
</p>
<p>
<a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/blogs-keine-authentische-journalismus-form_100024173.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=a9105c2fd5" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
„Blogs journalistisch nicht authentisch&quot;</a>
</p>
<p>
Dieses Urteil fällte Werner D´Inka in seiner Rede anlässlich der Vergabe des „Sophie von La Roche&quot;-Preises in Koblenz. Blogs fehle es vor allem an selbständiger Recherchearbeit ihrer Verfasser, so der Herausgeber der FAZ. Darüber hinaus sprach er sich gegen den Vorwurf aus, der „klassische Journalismus sei ein einseitiger Informationsfluss&quot;. Dennoch seien Blogs durchaus &quot;bereichernd, originell und anregend&quot;.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/246/492601/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
40 Jahre Internet und „Cyberspace in den Fingerspitzen&quot;</a>
</p>
<p>
Der Internet-Pionier Leonard Kleinrock stellte vor 40 Jahren die erste Internetverbindung her. Zum 40-jährigen Jubiläum zieht der Forscher der Universität Los Angeles (UCLA) nun Bilanz und preist das Netz als „eines der besten Verteilungssysteme der Geschichte&quot;. Es gebe jedoch auch eine „dunkle Seite des Internets&quot;. Von dieser, seinen Visionen und Verbesserungsvorschlägen berichtet Kleinrock im Interview mit sueddeutsche.de.</p>
<p><a href="http://derstandard.at/fs/1256255955197/Generation-Internet-Was-bedeutet-es-auf-Facebook-200-Freunde-zu-haben" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Forschungsprojekt zu digitaler Identität</a>
</p>
<p>
In einem auf drei Jahre angelegten Projekt, initiiert unter anderem von der Uni Bremen und der Uni Klagenfurt, untersuchen Wissenschaftler nun die Wechselbeziehung zwischen Internet und (virtueller) Identität. Unter Einbeziehung mehrerer deutscher sowie englischsprachiger sozialer Netzwerke werden vor allem „Werte, Weltbilder und Meinungen&quot; unter die Lupe genommen.</p>
<p><a href="http://www.webwork-magazin.net/google-kommt-mach-dich-nackig/1208" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Neuster Streich von Google: Social Search</a>
</p>
<p>
&quot;Die neuste Versuchung der Datenkrake&quot; solle es Internetnutzern ermöglichen, soziale Netzwerke leichter nach Statements, Tipps und Anmerkungen von Freunden zu durchsuchen. Nötig ist dafür lediglich ein Google-Account mit Angaben zu allen genutzten Netzwerken. Nur was für digitale Exhibitionisten, findet das webwork-magazin.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-10/internet-datenschutz-koalitionsvertrag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Koalitionsvertrag von Schwarz-Gelb bringt nichts Neues</a>
</p>
<p>
Von der neuen Regierung dürfe man keine Innovationen in Sachen Datenschutz, Innerer Sicherheit und Überwachung erwarten, so zeit.de. Besorgt beleuchtet das Nachrichtenportal einzelne Beschlüsse zum Bundesdatenschutzgesetz, zu Urheberrechtsverletzungen und zu Netzsperren. Dort spiegele sich vor allem „die Angst vor dem Internet&quot; wider.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundestag-bietet-neue-Online-Dienste-840991.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestag bietet online mehr</a>
</p>
<p>
Erst ein neues Design, jetzt neue Online-Dienste: Der <a href="http://www.bundestag.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestag</a> bemüht sich um mehr Transparenz der Plenarsitzungen und stellt künftig die Reden einzelner Abgeordneter ins Netz und zum Download zur Verfügung. Zudem könne man diese in seine eigene Internetpräsenz einbinden, so heise.de. </p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Tür und Angel: Michael Spreng</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/zwischen-tuer-und-angel-michael-spreng-4550/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/zwischen-tuer-und-angel-michael-spreng-4550/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Roleff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 10:10:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Spreng]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsperren]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Politikberater und Autor von <a href="http://www.sprengsatz.de" target="_blank" title="sprengsatz.de" rel="noopener noreferrer">sprengsatz.de</a> findet den deutschen Online-Wahlkampf bemüht und den Skandal um das vorzeitige Twittern von Wahlergebnissen überzogen. Beim Thema Netzsperre dagegen schlagen zwei Herzen in seiner Brust. Und Bloggen hat für ihn einen großen Vorteil gegenüber klassischem Zeitungsjournalismus: Man ist sein eigener Chefredakteur.<br />
<center>
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	</param>
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	</param>
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</center>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Politikberater und Autor von <a href="http://www.sprengsatz.de" target="_blank" title="sprengsatz.de" rel="noopener noreferrer">sprengsatz.de</a> findet den deutschen Online-Wahlkampf bemüht und den Skandal um das vorzeitige Twittern von Wahlergebnissen überzogen. Beim Thema Netzsperre dagegen schlagen zwei Herzen in seiner Brust. Und Bloggen hat für ihn einen großen Vorteil gegenüber klassischem Zeitungsjournalismus: Man ist sein eigener Chefredakteur.<br />
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<object height="250" width="300"><param value="true" name="allowfullscreen"></param><param value="always" name="allowscriptaccess"></param><param value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6506994&amp;server=vimeo.com&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" name="movie"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6506994&amp;server=vimeo.com&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" type="application/x-shockwave-flash" height="250" width="300"></embed></object><br />
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Wahlkampf 2.0, Graswurzel-Bewegung, digitale Demokratie und Bürgerbeteiligung &#8211; nur einige der Schlagworte, die dieses politische&quot;Superwahljahr&quot; prägen werden. Werden Sie wirklich? Sind es mehr als nur Schlagworte? Was haben die Politiker vor? Welchen Einfluss haben die &quot;neuen&quot; Medien nicht nur auf den Wahlkampf, sondern auf die Demokratie? Wir wollen es von denen wissen, die es wissen müssten: Politiker und Journalisten, Wahlkämpfer und Wähler. Wo immer wir sie treffen, werden wir ihnen Fragen stellen &#8211; zwischen Tür und Angel.</p>
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		<title>Steinmeier bloggt &#8211; und zwar selbst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 14:37:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
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					<description><![CDATA[In seinem <a href="http://www.wahlkampf09.de/rubrik/fws-blog" target="_blank" title="Steinmeier-Blog" rel="noopener noreferrer">persönlichen Wahlkampfblog</a> beschreibt der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier seine Eindrücke während der <a href="http://www.spd.de/de/politik/sommertour/index.html" target="_blank" title="Sommertour Frank-Walter Steinmeier" rel="noopener noreferrer">Sommertour</a>, bei der er deutschlandweit Unternehmen und Organisationen besucht. Was das Onlinetagebuch interessant macht: Der Spitzenkandidat schreibt die Beiträge selbst.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem <a href="http://www.wahlkampf09.de/rubrik/fws-blog" target="_blank" title="Steinmeier-Blog" rel="noopener noreferrer">persönlichen Wahlkampfblog</a> beschreibt der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier seine Eindrücke während der <a href="http://www.spd.de/de/politik/sommertour/index.html" target="_blank" title="Sommertour Frank-Walter Steinmeier" rel="noopener noreferrer">Sommertour</a>, bei der er deutschlandweit Unternehmen und Organisationen besucht. Was das Onlinetagebuch interessant macht: Der Spitzenkandidat schreibt die Beiträge selbst.<!--break--></p>
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„Soll ich damit anfangen, dass es gestern Abend im Biergarten in München spät geworden ist?“, beginnt der Eintrag des SPD-Spitzenmanns vom 6. August. Steinmeiers Tage während seiner jüngst gestarteten Sommertour durch Deutschland sind offenbar lang – und sie enden zuweilen bei einem geselligen Bier unter Freunden. Privates und Politisches erfährt die Internetgemeinde beim Klick auf das am 4. August gestartete Wahlkampftagebuch des Merkel-Herausforderers.
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<b>Reaktiv und tagesaktuell</b>
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Das eigentlich Neue ist die Umsetzung: Das Steinmeier-Blog präsentiert sich persönlich und reaktiv: Der SPD-Kandidat schreibt tagesaktuell und reagiert auf Kommentare der Leser. Außerdem wird viel verlinkt. „Das Format muss zur Person passen“, sagt Sebastian Reichel, verantwortlich für den Onlinewahlkampf der SPD, im Gespräch mit politik-digital.de. Die Idee zu einem persönlichen Webtagebuch, betont Reichel, entstand auf eigene Initiative Frank-Walter Steinmeiers. Und Steinmeier schreibe die Beiträge selbst, so Reichel.
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Ziel sei es, „Steinmeier direkt“ im Netz zu zeigen. Auffällig sind die überwiegend positive Userkommentare. Da habe die Partei ihre Finger nicht im Spiel, versichert Reichel. Grundlage der Moderation sei eine übliche Nettiquette. Steinmeier will über die Sommertour hinaus bis zur Bundestagswahl am 27. September bloggen.
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<a href="http://www.wahlkampf09.de/rubrik/fws-blog" target="_blank" title="FSW-Blog" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/steinmeier-blog.jpg" alt="FWS-Blog" title="FWS-Blog" height="240" width="452" /></a>
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		<title>Mächtig empirisch</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/maechtig-empirisch-4439/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 10:32:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[Über vier Jahre vom Projektantrag über eine groß angelegte Befragung und Inhaltsanalyse bis hin zur Publikation: &#34;Journalismus im Internet&#34; will das Online-Medienschaffen neu vermessen. Mit der technischen Entwicklung Schritt halten kann der Band aufgrund der langen Bearbeitungszeit natürlich nicht - obwohl auch journalistische Weblogs zum Online-Journalismus gezählt wurden.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Über vier Jahre vom Projektantrag über eine groß angelegte Befragung und Inhaltsanalyse bis hin zur Publikation: &quot;Journalismus im Internet&quot; will das Online-Medienschaffen neu vermessen. Mit der technischen Entwicklung Schritt halten kann der Band aufgrund der langen Bearbeitungszeit natürlich nicht &#8211; obwohl auch journalistische Weblogs zum Online-Journalismus gezählt wurden.</p>
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Der von Christoph Neuberger, Christian Nuernbergk und Melanie Rischke herausgegebene Sammelband definiert  Journalismus nicht über das Verbreitungsmedium. Vielmehr sollten funktionelle Äquivalente zum traditionellen Journalismus in Zeitungen oder im Radio erfasst und ebenfalls untersucht werden.
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<b>Viele Blogs fielen raus </b>
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Viele Weblogs jedoch überstanden aber den Kriterientest der Wissenschaftler nicht, der unter anderem Aktualität, regelmäßiges Erscheinen und Universalität in den Themen umfasste (es scheiterten aber auch die Internetangebote einiger klassischer Medien wie Radiosender). Die Autoren folgern daraus, dass Blogger &quot;im Wesentlichen komplementäre und nur punktuell journalistische Leistungen erbringen.&quot; Professionellen und organisierten Journalismus könnten sie nicht ersetzen. Für die Öffentlichkeit seien die Blogs dennoch bedeutsam: Als Quelle für Informationen und als Ort der Anschlusskommunikation und kritischer Auseinandersetzung mit Journalismus.
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Im Gegensatz zu den Blogs wiederum schöpften viele Angebote die Multimedia- und Partizipationschancen des Internets nicht aus, stellen die Autoren fest.
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<b>Bestandsaufnahme </b>
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Das knapp 350 Seiten starke Werk ist eine Bestandsaufnahme des Journalismus im Internet &#8211; nicht mehr und nicht weniger.  Den überwiegenden Teil des Bandes nehmen Bestandsaufnahme, Definition, Modelle und Methoden ein, die Forschungsergebnisse werden im Vergleich deutlich kürzer abgehandelt. Dennoch hebt sich der Band durch seine konsequent empirische Ausrichtung aus der Masse der wissenschaftlichen Journalismus-Literatur ab.</p>
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