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	<title>Wissenstransfer &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>Bibliotheken im Wandel: Ein Ort für Kreativität und Austausch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadine Winter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 09:28:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenstransfer]]></category>
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					<description><![CDATA[Die öffentliche Bibliothek war einst ein Ort der Wissensaneignung, doch gerade durch den digitalen Wandel verändert diese drastisch ihren Charakter. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Wandel-der-Bibliotheken.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-154409" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Wandel-der-Bibliotheken.jpeg" alt="Wandel der Bibliotheken" width="639" height="280" /></a>Die öffentliche Bibliothek war einst ein Ort der Wissensaneignung, doch gerade durch den digitalen Wandel verändert diese drastisch ihren Charakter. Früher standen die Bücher im Vordergrund, heute sind es die Besucher. Die Bibliothek wird zum Treffpunkt.</p>
<p>Unzählige Bücher, endlos lange Gänge, riesige alte Regale und vor allen Stille. So kennt man sie, die typische Bibliothek. Doch durch den freien Zugriff auf Wissen und Informationen im Internet durch Online-Lexika wie Wikipedia oder auch Aggregatoren wie Reddit hat sich auch die Bibliothek stark gewandelt. Oft wird ja vom Aussterben des analogen Buches durch die Digitalisierung gesprochen, dem zufolge könnte man meinen, dass auch die Bibliothek durch die Digitalisierung aussterben wird. Doch genau wie das eBook das analoge Buch nicht vollständig ablöst, lösen auch das Internet und Online-Lexika nicht die Bibliotheken ab. Sie verändern diese nur.</p>
<h3>Wissen zum Anfassen und Ausprobieren<b> </b></h3>
<p>Besucht man heute eine öffentliche Bibliothek, sieht diese oft nicht mehr so typisch aus wie man es in Erinnerung hat oder es aus alten Filmen kennt. Zwischen all den Büchern und Regalen befinden sich jetzt Kinder, die in kleinen Werkstätten das Coden lernen, offene Kreativräume, sogenannte Makerspaces zum Experimentieren und Ausprobieren von 3D-Druckern und Virtual Reality. In kleinen Musikräumen können Interessierte alleine oder in kleinen Gruppen unterschiedliche Musikinstrumente ausprobieren. Auch Integrationskurse für Geflüchtete werden angeboten. Die Bibliothek des Goethe Instituts in Bratislava zum Beispiel verleiht in ihrer „<a href="https://www.goethe.de/ins/sk/de/kul/sup/ajn.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bibliothek der Dinge</a>“ nicht nur deutschsprachige Literatur, sondern auch Objekte wie Nähmaschinen, Teleskope und Werkzeuge. Hier soll die Bibliothek einen Ort schaffen, wo sich Menschen treffen, die sich für das Teilen von Kenntnissen, Werkzeugen und nützlichen Dingen interessieren. In der Landesbibliothek Dresden wird der <a href="https://www.slub-dresden.de/service/arbeitsplaetze-arbeitsraeume/slub-makerspace/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Makerspace</a> genutzt, um Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeiten zu geben, mit neuen Technologien eigene Do-it-yourself-Projekte zu realisieren. Andere haben den Begriff Bibliothek schon komplett aufgegeben wie beispielsweise die Universitätsbibliothek Stuttgart. Diese trägt den Namen <a href="https://kim.uni-hohenheim.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kommunikation-, Informations- und Medienzentrum (KIM)</a>. In Bibliotheken passiert offensichtlich gerade ein großer Wandel und Veränderungen. Der Ort, der einst nur unsere Bücher beherbergt hat, wird immer mehr zum Austausch und Treffpunkt für Menschen.</p>
<h3>Der Makerspace: Kreativität und Wissenstransfer</h3>
<p>Die Makerspace-Bewegung, die in den USA schon in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends aufkam, ist mittlerweile auch in deutschen Bibliotheken angekommen. Als erste öffentliche Bibliothek in Deutschland griff die Stadt Köln diesen Trend 2013 auf. Der Makerspace ist eine offene Werkstatt mit neuen Technologien, Tools und Medien zur freien kreativen Nutzung. Der Wissenserwerb erfolgt hier vom Do-It-Yourself bis zum Do-It-Together. Neben dem Ausprobieren soll ein Raum zum Ideen- und Erfahrungsaustausch geschaffen werden. Besucherinnen und Besucher aller Alters- und Bevölkerungsgruppen können hier mit Hilfe neuer Technologien und digitalen Tools zusammen an Lösungen für Probleme und neuen Innovationen arbeiten. Außerdem werden Workshops für Menschen angeboten, die selbst aktiv werden möchten und Interesse daran haben, Neues zu entdecken. Speziell für Kinder und junge Erwachsene gibt es in den Kreativräumen ein großes Angebot. Gerade die spielerische Weise der Wissensvermittlung fernab des institutionellen Lernraums Schule kann frühzeitig das Interesse an Coding oder technologischen Inhalten wecken.</p>
<p>Das Gaming ist zum Beispiel eine Wissensquelle, die in einer zunehmenden digitalisierten Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnt. Computerspiele beinhalten alles, was eine erfolgreiche Wissensvermittlung braucht: Sie setzen klare Ziele, geben unmittelbares Feedback, nehmen die Angst vor Fehlern, öffnen Raum für kreatives Denken und ermöglichen soziale Interaktion. Die spielerische Herangehensweise und die Spielwelten reduzieren die Komplexität von Problemen und fördern das Erkunden von Neuem und Neugier. In der Stadtbibliothek Köln soll der Makerspace einen „Mitmach-Ort“ schaffen und den Austausch von Wissen mit unterschiedlichen Generationen ermöglichen. Kinder können nicht nur das Coden lernen. Sie treten auch als Junior-Expertinnen und -Experten auf und können so gerade bei dem Umgang mit neuen Technologien Erwachsenen etwas beibringen. Außerdem können Schallplatten digitalisiert, Podcast aufgenommen, mit 3-D-Druckern experimentiert oder mit dem iPad musiziert werden.</p>
<h3>Die Bibliothek als Dritter Ort</h3>
<p>Bibliotheken sind eine Einrichtung außerhalb des institutionalisierten Bildungssystems, in dem Wissen und Informationen erworben werden können. Menschen jedes Alters finden unter den vielfältigen Bildungsangeboten die Möglichkeit zum konzentrierten Lernen und Lesen. Die zentralen Aufgaben der Bibliothek sind Wissen aufzubauen, zu strukturieren und zu vermitteln. Bibliotheken verfolgen das Ziel, Kompetenzen zu stärken und freien, leichten Zugang zu Information und Wissen in einen nicht kommerziellen Raum zu gewährleisten.</p>
<p>Mit dem Verlust des Informationsmonopols durch die Webangebote mussten sich auch die öffentlichen Bibliotheken neu definieren. Die Besucherinnen und Besucher der Bibliotheken suchen etwas anders, nicht mehr nur das klassische Buch für neue Informationen und Wissen, sondern sie suchen einen Ort für Unterhaltung und Austausch. Sie sind auf der Suche nach einen Treffpunkt. Einen Dreh- und Angelpunkt zwischen Wissenschaft, Politik und Kultur fernab des Internets. Das Lernen findet in Umgebungen und Zusammenhängen statt, die gar nicht mit dem Lernen in Verbindung gebracht werden. Das eigene Tun und Machen spielt dabei die wichtigste Rolle. Die Menschen wollen heute nicht mehr nur Konsumenten sein, sondern auch wieder selbst aktiv werden. Sie wollen Neues ausprobieren, kreativ sein und wieder eigene Dinge tun. Menschen lernen am liebsten in einem sozialen System, in dem sie Wissen teilen können. Und dabei sind sie auf der Suche nach einem Ort, der neben der Wohnung und dem Arbeitsplatz aufgesucht werden kann. In der Soziologie wird dies als „<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Third_place" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dritter Ort</a>“ bezeichnet. Natürlich gab es solche dritten Orte auch schon früher wie zum Beispiel Cafés, Konzertsäle, Theater oder Vereine. Doch die Bibliothek vereint an einem Ort den Wissensaustausch aus Kultur, Politik und Wissenschaft. Durch das Internet hat sich die Gesellschaft mehr dezentralisiert, Bibliotheken geben nun wieder die Möglichkeit für einen zentralen Treffpunkt. Eben ein Ort für Menschen, nicht nur für Bücher.</p>
<p>Titelbild via <a href="https://pixabay.com/de/bibliothek-dublin-irland-trinity-2551593/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a>, christal21, <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0</a>, bearbeitet.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
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		<title>Transfer schafft Gewinner</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/egovernmentbundfutur3-shtml-3002/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland Online]]></category>
		<category><![CDATA[Media@komm Transfer]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenstransfer]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutschland Online und MEDIA@Komm-Transfer wollen Insellösungen vernetzen und den Wissenstransfer vorantreiben. Die Hintergründe der Modernisierungsinitiativen kompakt zusammengefasst.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland Online und MEDIA@Komm-Transfer wollen Insellösungen vernetzen und den Wissenstransfer vorantreiben. Die Hintergründe der Modernisierungsinitiativen kompakt zusammengefasst.<!--break-->
                    </p>
<p>Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) hat in den letzten 4 Jahren mit dem Projekt MEDIA@Komm drei Modellregionen für kommunales eGovernment (Bremen, Nürnberg, Esslingen) gefördert. Darauf aufbauend soll mit MEDIA@Komm-Transfer in den nächsten 2 Jahren aus den Insellösungen ein bundesweites Netzwerk für kommunales eGovernment entstehen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Rezzo Schlauch, wird am Freitag, den 19. März, auf der CeBIT das Projekt offiziell vorstellen und die 20 Transferkommunen auszeichnen.(Im<br />
                    <a href="http://www.politik-digital.de/metablocker/">Weblog</a> &#8211; &#8220;Nebenwirkung Behördengang&#8221; &#8211; finden Sie einen kurzer Bericht dazu, Anm. d. Redaktion).</p>
<p>
                    <strong>Weiterverbreiten und Impulse setzen</strong><br />
                    <br />
                    <a href="http://www.bremen.de/verwaltungsreform/Kap1/pdf/WasBleibtNachMediakomm.pdf">65,5 Millionen Euro (pdf)</a> wurden insgesamt in die MEDIA@Komm Modellprojekte für die Entwicklung von eGovernment-Angeboten investiert. Die eigene Bilanz fällt positiv aus: 310 Anwendungen, wobei sich 81 Prozent an die Bürger richten, konnten bis September 2003 umgesetzt werden. In allen Projekten wurden zusätzlich eGovernment-Plattformen entwickelt, die komplett OSCI-konform ausgestaltet seien.<br />
                    <a href="http://www.osci.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OSCI</a> ist nunmehr obligatorischer Standard des Bundes für den sicheren und rechtsverbindlichen<br />
                    <a href="http://www.bmwi.bund.de/bmwa/Navigation/Technologie-und-Energie/Informationsgesellschaft/multimedia,did=26954.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Datenaustausch im eGovernment</a>.</p>
<p>Neben den in Zahlen messbaren Erfolgen sei jedoch auch die qualitativen Fortschritte und die Impulswirkung, die von den Media@komm-Projekten ausginge, von Bedeutung. So wird hervorgehoben, dass die entwickelten Verfahren sich nicht nur auf die jeweiligen Städte beziehen, sondern Grundbausteine für bundesweit wachsende Qualität von eGovernment-Angeboten darstellen. Im Interview mit politik-digital.de zweifelt Deutschlands erster Chief Information Officer, der hessische Staatssekretär Harald Lemke, die angedachten Weiterverbreitungsstrategien an: &#8220;Dazu haben einzelne Kommunen nicht ausreichend Vertriebskraft. Nach meiner Auffassung wären die kommunalen Gebietsrechenzentren für die Multiplikation gemeinsamer Lösung besser geeignet.&#8221;</p>
<p>
                    <strong>Übertragen und integrieren</strong><br />
                    <br />Kann eGovernment die Lösung der Probleme in strukturschwachen Regionen unterstützen? Wie kann durch Wissenstransfer und Kooperation Kosten eingespart werden und positive Effekte erzielt werden? Wie lassen sich Lösungen, die für die Regionen in Polen und Brandenburg erarbeitet wurden, auf andere Regionen in Europa übertragen?<br />
                    <br />Diese Fragen wurden vor dem Hintergrund der Perspektiven der Grenzregionen erörtert. Ansätze und Ideen, wie solche eGovernment- Lösungen aussehen können, wurden von den verschiedenen Referenten vor dem Hintergrund der Leitfragen vorgestellt.</p>
<p>
                    <strong>Ansätze und Ideen</strong><br />
                    <br />Der Anschlusswettbewerb Media@komm Transfer soll der Förderung des Informationsaustauschs dienen. Das von Bund und Ländern gemeinsam beschlossene Projekt &#8220;Deutschland Online&#8221; soll dadurch verstärkt und Aktivitäten zur Multiplikation, Standardisierung und Internationalisierung von eGovernment-Lösungen forciert werden. Der Austausch von Wissen in Bezug auf Erfahrungen, Konzepte, Erkenntnisse und Fähigkeiten rückt zunehmend in den Vordergrund in der Weiterentwicklung von eGovernment. &#8220;Meines Erachtens hätte schon von Anfang an ein größerer Wert auf die leichtere Übertragbarkeit der Lösungen und deren Integrationsfähigkeit untereinander und in bestehende IT-Strukturen gelegt werden sollen&#8221;, kommentiert Lutz Gollan, Referent für Informationstechnologie des Städte- und Gemeindebundes NRW (StGB), die derzeitige Entwicklung im eGovernment.</p>
<p>Die Anregungen zum besseren Wissenstransfer sind nicht neu. So schreibt Carolin Welzel,<br />
                    <a href="http://www.politik-digital.de/egovernment/studien/wissen.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Project Managerin der Bertelsmannn-Stiftung</a>, Ende 2002: „Ohne Gesamtstrategie wird Deutschland ein eGovernment Flickenteppich bleiben.“ Auch der im selben Artikel zitierte Professor Birger Priddat, Uni Witten-Herdicke, hält Skepsis für angebracht, da die Wirkung der Großprojekte limitiert sei.</p>
<p>
                    <strong>&#8220;Deutschland Online&#8221;: Einige für alle</strong><br />
                    <br />Auf der Ministerpräsidentenkonferenz vom 26. Juni 2003 wurde die gemeinsame Strategie &#8220;Deutschland-Online&#8221; für integriertes eGovernment von Bund, Ländern und Kommunen beschlossen. Mit diesem Projekt soll ein Ineinanderübergreifen der Initiative BundOnline 2005 und den einzelnen kommunalen Portalen geschaffen werden. Laut<br />
                    <a href="http://www.bund.de/Aktuelles-aus-der-Verwaltung/Meldungen-.5303.112330/Halbzeitbilanz-BundOnline-2005-Mehr-als-die-Haelfte-der-Dienstleistungen-bereits-im-Internet-verfuegbar.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Staatsekretär Dr. Göttrik Wewer</a> wird es demnächst für die Bürgerinnen und Bürger keinen Unterschied mehr machen, ob der Bund, ein Land oder eine Kommune eine Dienstleistung im Internet anbietet. Bereits 232 von 440 angestrebten Verwaltungsdienstleistungen sind nach der Halbzeitbilanz von BundOnline 2005 verfügbar, wobei 36 weitere bis zum Ende des Jahres hinzukommen sollen. Das Ziel der Bundesregierung ist es, die gegenwärtig heterogene IT-Landschaft von 16 Bundesländern und weit über 13.000 Kommunen aufeinander abzustimmen. Nach dem Grundprinzip &#8220;Einige für Alle&#8221; sollen einzelne Modelllösungen gestärkt werden, so dass andere Partner diese nutzen und davon profitieren können.</p>
<p>Dennoch bleibt die Frage, inwieweit das Ziel mit dem Anschlusswettbewerb erreicht werden kann. So sagt Rüdiger Meyers, ehemals Public Services Cap Gemini Ernst &amp; Young Deutschland GmbH: &#8220;Das Problem der vertikalen Integration ist mit dem horizontalen kommunalen Media@Komm-Transfer noch nicht gelöst. Um dies zu erreichen, ist eine Integration der kommunalen eGovernment-Masterpläne mit den landesspezifischen Masterplänen von grundlegender Bedeutung.&#8221; So müssten neben technologischen Standards vor allem rechtliche, organisatorische und Prozessstandards in allen Ländern schnellst möglich festgelegt werden, da sonst die Gefahr bestehe, dass kommunales eGovernment vorangetrieben werde, vertikale Integration durch fehlende Integration auf Länderebene jedoch nicht garantiert werden kann.</p>
<p>In einem weitern Schritt forderte Andreas Goerdeler, Leiter des Referats Multimedia und eGovernment-Experte im BMWA, auf der eGo2003 eine EU-Lenkungsgruppe zum Erfahrungsaustausch im kommunalen eGovernment. So sollten best-practice-Beispiele aus ganz Europa gebündelt werden, um grenzüberschreitende eGovernment-Lösungen zu entwickeln sowie Interoperabilität nutzerfreundlicher Services zu gewährleisten.<br />
                    </p>
<p>
                      
                    </p>
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<tr>
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<div class="tidy-2">Erschienen am 17.3.2004</div>
</td>
</tr>
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<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
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