<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Zebralog &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/zebralog/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Jul 2009 10:32:06 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Zebralog &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Online gegen Lärm</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gemeinsam-online-gegen-laerm-4442/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/gemeinsam-online-gegen-laerm-4442/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 10:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Zebralog]]></category>
		<category><![CDATA[E-Administration]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/gemeinsam-online-gegen-laerm-4442/</guid>

					<description><![CDATA[Wie Bürgerbeteiligung online aussehen kann, zeigt das <a href="http://www.essen-soll-leiser-werden.de" target="_blank" title="Projekt &#34;Essen soll leiser werden&#34;" rel="noopener noreferrer">Anti-Lärm-Projekt</a> &#34;Essen soll leiser werden&#34;. Die Ruhrgebietsstadt lässt ihre Bürger beim Thema Lärmschutz über das Internet zu Wort kommen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Bürgerbeteiligung online aussehen kann, zeigt das <a href="http://www.essen-soll-leiser-werden.de" target="_blank" title="Projekt &quot;Essen soll leiser werden&quot;" rel="noopener noreferrer">Anti-Lärm-Projekt</a> &quot;Essen soll leiser werden&quot;. Die Ruhrgebietsstadt lässt ihre Bürger beim Thema Lärmschutz über das Internet zu Wort kommen.<!--break--></p>
<p>
Noch bis zum 15. Juli können sich die Essener auf der vom Internetdienstleister Zebralog betreuten Onlineplattform zum Thema Lärmschutz fachkundig informieren und konkrete Verbesserungsvorschläge einbringen.
</p>
<p>
Nach den Herbstferien 2009 kommt die Stadt ins Spiel und präsentiert ihren Maßnahmenkatalog, der von den Bürgern bewertet werden kann. Benutzerfreundlich ist die interaktive Kartendarstellung, in der Lärmzonen farblich markiert sind und mit Hinweisen versehen werden können.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/gemeinsam-online-gegen-laerm-4442/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8220;De-Mail soll E-Mail geschäftsfähig machen&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/chattranskript-de-mail-4172/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/chattranskript-de-mail-4172/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[esnakker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 10:18:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesministerium des Innern]]></category>
		<category><![CDATA[Zebralog]]></category>
		<category><![CDATA[BMI]]></category>
		<category><![CDATA[De-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Heike Stach]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/chattranskript-de-mail-4172/</guid>

					<description><![CDATA[2010 soll die De-Mail als neues rechtssicheres Internet-Kommunikationsmittel in Deutschland eingeführt werden. Am Mittwoch, 03.12.2008 beantwortete Dr. Heike Stach, Leiterin des Projekts Bürgerportale im Bundesinnenministerium, in einem Chat organisiert von Zebralog e.V. in Zusammenarbeit mit politik-digital.de, Fragen zur konkreten Umsetzung und ging auf Bedenken zur Sicherheit und zum Datenschutz ein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2010 soll die De-Mail als neues rechtssicheres Internet-Kommunikationsmittel in Deutschland eingeführt werden. Am Mittwoch, 03.12.2008 beantwortete Dr. Heike Stach, Leiterin des Projekts Bürgerportale im Bundesinnenministerium, in einem Chat organisiert von Zebralog e.V. in Zusammenarbeit mit politik-digital.de, Fragen zur konkreten Umsetzung und ging auf Bedenken zur Sicherheit und zum Datenschutz ein.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Moderator</b>:<br />
Können Sie zum Einstieg das Projekt De-Mail in wenigen Sätzen<br />
beschreiben, damit alle Chatterinnen und Chatter auf einem<br />
einheitlichen Stand sind?<br />
Dazu passt<br />
auch diese Frage:</p>
<p><b>Maik<br />
Friedrich:</b> Gibt es schon konkrete<br />
Vorstellungen, wann De-Mail starten soll?</p>
<p><b>Heike Stach</b>:<br />
Also, bei De-Mail geht es darum, die E-Mail geschäftsfähig zu<br />
machen. Dabei soll De-Mail so einfach sein wie E-Mail und so sicher<br />
wie die Papier-Post. <br />
Ziel ist, dass<br />
künftig Rechnungen, Kündigungen, Verträge, Bescheide und<br />
verbindliche und vertrauliche Kommunikation allgemein elektronisch<br />
und rechtssicher versendet werden können.<br />
Dabei<br />
bauen wir keine staatliche Infrastruktur auf, sondern zertifizieren<br />
Provider aus der Privatwirtschaft bezüglich Sicherheit, Daten- und<br />
Verbraucherschutz. Nur zertifizierte Provider können De-Mail<br />
anbieten. Wir hoffen, dass erste De-Mail-Anbieter 2010 online gehen.</p>
<p><b>Robert<br />
Helling:</b> Wenn mir auf diesem Weg<br />
Nachrichten rechtsverbindlich zugestellt werden können, muss ich<br />
konsequenter Weise regelmäßig in kurzen Abständen meine<br />
Nachrichten auch abrufen? Dies scheint mir, mich sehr unter Druck zu<br />
setzen. Kann ich nicht eine rechtsverbindliche Zustellung über das<br />
Portal an mich ausschließen oder nur bestimmte Absender zulassen?</p>
<p><b>Heike Stach</b>:<br />
Mit De-Mail muss ein Bürger einer Behörde den Zugang eröffnen. Das<br />
bedeutet, bevor eine Behörde mich per De-Mail anschreibt, muss ich<br />
ihr dieses gestatten und ihr meine De-Mail-Adresse bekannt geben. Ich<br />
kann mir also aussuchen, ob und mit welcher Behörde ich auf diesem<br />
Weg kommunizieren möchte.
</p>
<p>
Wenn ich den<br />
Zugang für alle Behörden eröffnen möchte, also der gesamten<br />
deutschen Verwaltung meine De-Mail-Adresse bekannt geben möchte,<br />
sieht der derzeitige Gesetzesentwurf vor, dass ich meine<br />
De-Mail-Adresse in einem Melderegister veröffentlichen kann. Das ist<br />
freiwillig!
</p>
<p>
Bei der<br />
Kommunikation mit Unternehmen ist es im Grunde ähnlich. Auch dort<br />
muss ich meine De-Mail-Adresse bekannt geben, bevor sie verwendet<br />
werden kann.<br />
Zur Frist: Die<br />
Zustellfiktion tritt wie bei der Papierpost drei Tage nach Versand<br />
ein. Man muss also nicht minütlich in sein De-Mail-Postfach schauen,<br />
genau wie beim Briefkasten.</p>
<p><b>NIco:</b><br />
Bei De-Mail wird immer von der rechtssicheren Kommunikation<br />
gesprochen. So sollen Anträge in Zukunft per De-Mail übermittelt<br />
werden. Nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz ist hierfür die<br />
qualifizierte Signatur erforderlich. Ist die Kommunikation über<br />
De-Mail auf Bürger-seite/Behördenseite mit der qualifizierten<br />
elektronischen Signatur möglich ?
</p>
<p>
<b>Heike Stach</b>:<br />
De-Mail ersetzt nicht die qualifizierte elektronische Signatur.<br />
Letztere ersetzt im Kern die persönliche Unterschrift. Wenn die<br />
persönliche Unterschrift, also die Schriftform, erforderlich ist,<br />
muss ich nach wie vor qualifiziert elektronisch signieren und kann<br />
das Dokument dann per De-Mail versenden.<br />
Die<br />
qualifizierte elektronische Signatur löst ein anderes Problem als<br />
De-Mail. Bei ersterer geht es um dauerhafte Nachweisbarkeit der<br />
Unterschrift unter einem Dokument. Bei De-Mail geht es um die<br />
Sicherheit, Vertraulichkeit und Nachweisbarkeit eines<br />
Kommunikationsaktes, also eben der Zusendung.</p>
<p><b>Wieland<br />
Ravenstein:</b> Wie bitte ist der Stand<br />
heute: Gibt es schon Interessenten wie die Telekom, ab wann ist eine<br />
Registrierung möglich, wo wird ein Test stattfinden? Hat man nicht<br />
die Sorge, dass es eine ähnliche Übererwartung wie bei der<br />
digitalen Signatur gibt?</p>
<p><b>Heike Stach</b>:<br />
Auf dem IT-Gipfel wurde eine Pilotierungsvereinbarung unterzeichnet,<br />
in der eine Reihe von Firmen und Institutionen die Absicht erklären,<br />
im kommenden Jahr einen Piloten zu De-Mail zu starten. Diese Firmen<br />
sind unter anderen die United Internet AG (Web.de, Gmx, 1&amp;1),<br />
T-Home und T-Systems, Mentana-Claimsoft sowie auch<br />
Anwender-Unternehmen aus der Versicherungsbranche, den Banken und<br />
Sparkassen und Großunternehmen aus Friedrichshafen und Handwerker &#8230;</p>
<p><b>Gast:</b><br />
Wie wird garantiert, dass die Verschlüsselung keine Backdoor<br />
enthält, die der Regierung erlaubt, meine E-Mails zu lesen?
</p>
<p>
<b>Heike Stach</b>:<br />
De-Mail unterliegt den gesetzlichen Rahmenbedingungen der<br />
elektronischen Kommunikation. Das heißt, das Mitlesen von Inhalten<br />
ist grundsätzlich nur nach entsprechender richterlicher Anordnung<br />
möglich, wie es auch bei Papierpost der Fall ist.<br />
Ansonsten<br />
wird die gesamte Kommunikation und Datenablage standardmäßig vom<br />
Provider verschlüsselt. Zudem sind alle Provider verpflichtet, die<br />
„Ende-zu-Ende-Verschlüsselung&quot; zu unterstützen. Die Provider<br />
werden zertifiziert und müssen dabei nachweisen, dass der Zugriff<br />
auf die von ihnen verwendeten Schlüssel nur in berechtigten Fällen<br />
erfolgen kann.</p>
<p><b>Gast:</b><br />
Wieso werden denn die bereits vorhandenen Lösungen wie Truecrypt und<br />
PGP nicht genutzt? Das wäre billiger, die Programme sind quelloffen<br />
und werden von vielen Bürgern bereits verwendet.</p>
<p><b>Heike Stach</b>:<br />
Erst einmal kann man sagen: Diese Technologien können weiter<br />
verwendet werden.<br />
Dadurch, dass es<br />
möglich wird, seine Verschlüsselungszertifikate in den<br />
Verzeichnisdienst seines Providers zusammen mit der De-Mail-Adresse<br />
zu veröffentlichen, wird „Ende-zu-Ende-Verschlüsselung&quot; sogar<br />
erleichtert.<br />
Die Erfahrung zeigt,<br />
dass sich solche „Ende-zu-Ende-Verschlüsselungstechnologien&quot; in<br />
der Breite nicht durchgesetzt haben, da das Schlüssel-Handling und<br />
der Umgang mit der erforderlichen Software für die meisten Menschen<br />
zu unkomfortabel oder zu schwierig ist.<br />
Deshalb<br />
sollen die Provider die Aufgabe der Verschlüsselung und den Umgang<br />
mit Sicherheitstechnologien dem Bürger soweit wie möglich abnehmen.<br />
„Ende-zu-Ende-Verschlüsselung&quot;<br />
gewährleistet zudem, anders als De-Mail, nicht die Nachweisbarkeit<br />
der Zustellung und auch nicht die Authentizität des Absenders und<br />
des Empfängers.</p>
<p><b>Datenreisender:</b><br />
Wie kann ich einer Verschlüsselung vertrauen, bei der nicht ich,<br />
sondern der Provider im Besitz der hierfür notwendigen Keys ist?<br />
Eine Verschlüsselung ist grundsätzlich immer nur dann sicher, wenn<br />
der geheime private Schlüssel niemandem außer mir bekannt ist!</p>
<p><b>Heike Stach</b>:<br />
Wie gesagt, Sie können auch mit De-Mail „Ende-zu-Ende&quot;<br />
verschlüsseln. Damit Sie Ihren Providern vertrauen können, werden<br />
die beim Provider vorgenommenen Maßnahmen vorgeschrieben und eben<br />
auch geprüft.<br />
Die Anforderungen an<br />
den Umgang mit den Schlüsseln beim Provider sind vergleichbar mit<br />
Verfahren, die Banken einsetzen, um die Vertraulichkeit der Konten &#8211;<br />
auch gegenüber eigenen Mitarbeitern &#8211; zu gewährleisten.</p>
<p><b>Gast:</b><br />
Wieso sollten Nutzer angesichts der aktuellen Vorfälle vor allem in<br />
den Bereichen IT-Sicherheit und Datenschutz ausgerechnet dem<br />
Bundesinnenministerium (heimliche Online Durchsuchung) und der<br />
Deutschen Telekom (Bespitzelungsaffäre, Kundendatenverlust)<br />
vertrauen?</p>
<p><b>Heike Stach</b>:<br />
Das Erste ist: Der Provider, den Sie wählen, ist ein Provider IHRER<br />
Wahl.<br />
Sie müssen also nicht zur<br />
Telekom gehen, wenn Sie dies nicht wollen, siehe oben.<br />
Zum<br />
Bundesministerium des Innern: Zuständig für die Zertifizierung bzw.<br />
Akkreditierung ist das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der<br />
Informationstechnik). Das BSI ist eine präventive Sicherheitsbehörde<br />
und hat eine starke Kompetenz in Fragen der IT-Sicherheit.<br />
Das<br />
Zertifizierungsverfahen selbst, also die geprüften Kriterien, werden<br />
veröffentlicht und Sie können sich selbst ein Bild machen, ob Sie<br />
die Prüfung ausreichend finden.<br />
Sie<br />
müssen also nicht vertrauen, sondern können selbst prüfen.</p>
<p><b>Stefan<br />
Salz2:</b> Ich frage mich, wie man<br />
verhindert, dass zukünftige De-Mail Anbieter den Ansatz gefährden<br />
oder stark beeinträchtigen könnten, indem sie einen zu hohen Preis<br />
pro De-Mail verlangen &#8211; also das „e-Porto&quot; zu hoch ist? Denn wir<br />
sehen ja immer wieder, dass eine neue Technik erst dann richtig<br />
boomt, wenn sie auch sehr preiswert wird.</p>
<p><b>Heike Stach</b>:<br />
Die Verantwortung für die Ausarbeitung von Geschäftsmodellen und<br />
Preisen liegt bei der Wirtschaft. Der Staat sollte hier nur<br />
regulierend eingreifen, wenn das wirklich erforderlich ist.
</p>
<p>
Da es den<br />
Providern darum gehen wird, viele Kunden zu akquirieren, ist es auch<br />
in ihrem Interesse, vernünftige und akzeptierte Angebote zu<br />
machen.</p>
<p><b>Peter<br />
Cornelius:</b> Es gibt jetzt schon<br />
web-basierte E-Mail-Systeme von Mobilfunk-Anbietern. Wären die auch<br />
potentielle Teilnehmer am Pilotbetrieb ?</p>
<p><b>Heike<br />
Stach</b>: Mobilfunkanbieter? Bisher hat<br />
sich noch keiner gemeldet. Wenn vernünftige Vorschläge kommen, kann<br />
man das natürlich diskutieren.</p>
<p><b>Moderator</b>:<br />
De-Mail soll ja auch aus dem Ausland nutzbar sein:</p>
<p><b>Wieland<br />
Ravenstein:</b> Wie ist die Sicherheit<br />
beim Grenzübergang? Wenn ich aus Guatemala teilnehme, gibt es dann<br />
größere Risiken, als wenn ich in der Godesberger Allee neben dem<br />
BSI wohne und maile?</p>
<p>
<b>Heike Stach</b>:<br />
Die Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Provider läuft über einen<br />
gegenseitig verschlüsselten und authentisierten Kanal, auch wenn Sie<br />
im Ausland sind. Grundsätzlich ist damit eine vergleichbare<br />
Sicherheit gegeben.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>:<br />
Zum Thema Datentresor und Speicherung der über De-Mail versandten<br />
Mails:</p>
<p><b>Gast:</b><br />
Werden die Dokumente zwischen Privat und Behörde auf einem zentralen<br />
Server gespeichert? Es besteht immer die Möglichkeit, dass ein<br />
Privat-PC abstürzt oder ein kompletten Blackout hat. Somit sind die<br />
Daten und Dokumente bei Privat verloren. Kann er diese von der<br />
Behörde wieder einfordern?</p>
<p><b>Heike<br />
Stach</b>: Jeder Provider kann einen<br />
Dokumentensafe (De-Safe) anbieten. In diesem werden die Daten sicher<br />
aufbewahrt. Auch wenn Sie Schwierigkeiten mit Ihrem PC bekommen. Zum<br />
nochmaligen Einfordern bei der Behörde: Dies ist bei De-Mail nicht<br />
anders als bei der Papier-Post.</p>
<p><b>CID-PM2010:</b><br />
Auf welche Weise authentisiert sich der Nutzer von De-Mail gegenüber<br />
seinem Dienste-Anbieter?</p>
<p><b>Heike Stach</b>:<br />
Wenn ich ein De-Mail-Postfach eröffnen möchte, muss ich mich bei<br />
meinem Provider identifizieren, ähnlich wie bei der Eröffnung eines<br />
Online-Bankkontos. Wenn ich mich dann später bei meinem Account<br />
anmelden möchte, kann ich das auf zwei Sicherheitsniveaus tun: Zum<br />
einen auf dem Niveau &quot;normal&quot;, zum Beispiel mit Username<br />
und Password. Zum anderen auf dem Niveau &quot;hoch&quot;, das<br />
durch Besitz und Wissen gekennzeichnet ist.  Zum Beispiel mit<br />
modernen Bankkarten, dem künftigen elektronischen Personalausweis<br />
und gegebenenfalls aber auch geeigneten USB-Token.</p>
<p><b>Gast:</b><br />
Ist das mit dem Grundsatz der Datensparsamkeit aus dem<br />
Datenschutzgesetz irgendwie zu vereinen? Für einen E-Mail-Dienst<br />
sind fast alle dieser Daten nicht erforderlich und dürfen von daher<br />
nicht erfasst werden.</p>
<p><b>Heike Stach</b>:<br />
Damit man über De-Mail rechtssicher kommunizieren kann, ist es<br />
zumindest im Streitfalle erforderlich zu wissen, wer mit wem redet.<br />
Dazu werden bei der Erstregistrierung die Daten erhoben, die auf dem<br />
Personalausweis stehen. Das ist das Minimum, das man dazu<br />
benötigt.</p>
<p><b>Moderator</b>:<br />
Noch einmal zum Thema De-Safe:</p>
<p><b>Robert<br />
Helling:</b> Die große Preisfrage dabei<br />
ist natürlich, in welchem Umfang man dort Daten ablegen kann.<br />
Mehrere GB sollten da schon eingeplant werden, sonst stößt es zu<br />
schnell an die Grenzen. (Gerade wenn auch E-Mail und zum Beispiel<br />
gescannte Dokumente aufbewahrt werden.)</p>
<p><b>Heike Stach</b>:<br />
Vorgeschrieben sind mindestens 100 MB, die Provider ihrem Kunden<br />
anbieten müssen, nach oben hin gibt es jedoch keine<br />
Beschränkung.</p>
<p><b>Datenreisender:</b><br />
Kann ich bei De-Mail auch selbst mein eigener Provider sein, also zum<br />
Beispiel zu Hause einen eigenen Mailserver betreiben?</p>
<p><b>Heike<br />
Stach</b>: Dann müssten Sie sich<br />
zertifizieren lassen.</p>
<p><b>Moderator</b>:<br />
Ist das Verfahren aufwändig?</p>
<p><b>Heike<br />
Stach</b>: Das hängt davon ab, wie Ihre<br />
Infrastruktur heute schon aussieht.<br />
Wenn<br />
Sie Ihrem Kunden bereits ein hohes Sicherheits- und Datenschutzniveau<br />
bieten und das nachweisen können (auf technischer und<br />
organisatorischer Ebene), ist der Aufwand geringer, als wenn das<br />
nicht der Fall ist.</p>
<p><b>Gast:</b><br />
Kann ich Dateien in meinem Safe legen, die ich vorher mit Truecrypt<br />
gegen staatliches Mitlesen geschützt habe?</p>
<p><b>Heike<br />
Stach</b>: Ja.</p>
<p><b>Peter<br />
Cornelius:</b> Es sollte auch Systeme<br />
geben, die vernünftiges Arbeiten ohne Anonymisierung als Grundlage<br />
haben. Ich finde die Überlegungen für De-Mail gut.
</p>
<p>
<b>Heike Stach</b>:<br />
Danke.</p>
<p><b>BRichter:</b><br />
Wie teuer wird so eine Zertifizierung in etwa?</p>
<p><b>Heike<br />
Stach</b>: Das ist schwer zu sagen und<br />
hängt von den Voraussetzungen ab, die ein Provider heute schon<br />
erfüllt.</p>
<p><b>yoyo:</b><br />
Gibt es vergleichbare Projekte schon in anderen Ländern?</p>
<p><b>Heike Stach</b>:<br />
In anderen Ländern gibt es &#8211; wie in Deutschland auch &#8211; eine Reihe<br />
von Ansätzen, die elektronische Kommunikation mit z.B. nur den<br />
Behörden oder nur einer Stadt, nur einem Unternehmen, sicher und<br />
verbindlich zu machen. Einen übergreifenden Ansatz wie bei De-Mail,<br />
bei dem es um die Kommunikation aller mit allen geht, gibt es so<br />
meines Wissens nicht.</p>
<p><b>pomox:</b><br />
Wie kann Interoperabilität und Plattformneutralität sichergestellt<br />
werden?</p>
<p><b>Heike Stach</b>:<br />
Interoperabilität sichern wir durch die Zertifizierung, in deren<br />
Rahmen die Provider nachweisen müssen, dass sie untereinander gemäß<br />
einer definierten Interoperabilitätsspezifikation kommunizieren. Die<br />
Plattformunabhängigkeit beim Nutzer wird dadurch sichergestellt,<br />
dass die Provider alle gängigen Web-Browser unterstützen müssen.</p>
<p><b>mal sehen:</b><br />
Welche E-Government-Anwendungen (Umzug, KFZ-Ummeldung,<br />
Rentenbescheid, Steuer usw.) werden beim Start von De-Mail eine<br />
funktionierende Schnittstelle über De-Mail anbieten? Werde ich das<br />
überhaupt können &#8211; von Geburtsurkunde ausstellen und ähnlichem<br />
abgesehen.</p>
<p><b>Heike Stach</b>:<br />
Bei De-Mail geht es eher um die Bescheiderteilung als um die<br />
Antragsstellung. Letztere läuft im Idealfall über Online-Formulare<br />
der zuständigen Behörden.  Damit die Behörden Bescheide und<br />
sonstigen Schriftverkehr per De-Mail zusenden können, müssen sie<br />
sich an den De-Mail-Verbund anschließen. Das ist nicht sehr<br />
aufwändig. Ich gehe davon aus, dass deshalb eine ganze Reihe von<br />
Behörden und Verfahren in 2010 an dem Verfahren<br />
teilnehmen.</p>
<p><b>Moderator</b>:<br />
Das war der Chat mit Dr. Heike Stach, Leiterin des Projekts<br />
Bürgerportale im Bundesministerium des Innern, zum Thema De-Mail und<br />
sichere Kommunikation im Internet. Vielen Dank an Frau Dr. Stach für<br />
Ihre Teilnahme und vielen Dank an die Chatterinnen und Chatter für<br />
die Fragen. Das Transkript dieses Chats gibt es in Kürze auf<br />
<a href="http://www.e-konsultation.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.e-konsultation.de</a> zum Nachlesen. Das Chatteam wünscht allen<br />
Beteiligten noch einen schönen Tag.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/chattranskript-de-mail-4172/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kölner Bürgerhaushalt ausgezeichnet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/koelner-buergerhaushalt-ausgezeichnet-3901/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/koelner-buergerhaushalt-ausgezeichnet-3901/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2008 13:10:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerhaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[UN Public Service Award]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[UN]]></category>
		<category><![CDATA[Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Preisverleihung]]></category>
		<category><![CDATA[eParticipation]]></category>
		<category><![CDATA[Zebralog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/koelner-buergerhaushalt-ausgezeichnet-3901/</guid>

					<description><![CDATA[Der <a href="https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bürgerhaushalt der Stadt Köln</a> hat es unter die sechs Finalisten des &#34;<a href="http://www.unpan.org/DPADM/UNPublicServiceDayAwards/UNPublicServiceDayAwards/tabid/566/Default.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UN Public Service Award</a>&#34; geschafft. Damit erhält die Stadt bei der Preisverleihung am 23. Juni in New York eine Anerkennungsurkunde. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bürgerhaushalt der Stadt Köln</a> hat es unter die sechs Finalisten des &quot;<a href="http://www.unpan.org/DPADM/UNPublicServiceDayAwards/UNPublicServiceDayAwards/tabid/566/Default.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UN Public Service Award</a>&quot; geschafft. Damit erhält die Stadt bei der Preisverleihung am 23. Juni in New York eine Anerkennungsurkunde. <!--break--></p>
<p>
In New York ehren die Vereinten Nationen zwölf öffentliche Institutionen mit dem Preis für die besten Serviceleistungen; sechs weitere Finalisten können sich über eine Ehrenurkunde freuen. Diese Urkunde erhält die Stadt Köln in der Kategorie &quot;Förderung und Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen durch innovative Mechanismen&quot; für den Bereich Europa und Nordamerika. Den Preis in dieser Kategorie bekommt die <a href="http://www.gencat.net/index_eng.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Generalitat de Catalunya</a>, die eine Hauptabteilung für Bürgerbeteiligung eingerichtet hat.
</p>
<p>
Auf der Bürgerhaushalts-Plattform konnten Kölner Einwohner vom 22. Oktober bis zum 19. November 2007 beraten, wofür die Stadt ihr Geld ausgegeben soll &#8211; und wo sie besser sparen sollte. Mehr als 10.000 Teilnehmer diskutierten mit. Für die Durchführung und die Moderation des Forums war <a href="http://www.zebralog.de/de/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zebralog</a>, Anbieter für medienübergreifende Dialoge aus Berlin, verantwortlich.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/koelner-buergerhaushalt-ausgezeichnet-3901/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein neues Gesicht für Berlin-Tempelhof</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1409-ein-neues-gesicht-fuer-berlin-tempelhof-html-2323/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1409-ein-neues-gesicht-fuer-berlin-tempelhof-html-2323/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 14:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Zebralog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/metablockerarchives1409-ein-neues-gesicht-fuer-berlin-tempelhof-html-2323/</guid>

					<description><![CDATA[Ab Oktober 2008 soll der Flugbetrieb in Berlin-Tempelhof eingestellt werden. Was soll danach mit dem Gelände geschehen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab Oktober 2008 soll der Flugbetrieb in Berlin-Tempelhof eingestellt werden. Was soll danach mit dem Gelände geschehen?<!--break--> Das fragt die Berliner <a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Senatsverwaltung für Stadtentwicklung</a> und lässt Bürger in einem <a href="http://www.berlin.de/flughafen-tempelhof/discoursemachine.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Dialog</a> Ideen entwickeln. Heute, am 17. Juli, endet die erste Phase des Projekts, die Sammlung von &#8220;Leitideen&#8221;. Bis September will die Senatsverwaltung diese Ideen auswerten und in einem dritten Schritt erneut zur Diskussion stellen: In der &#8220;Ideenbörse&#8221; können die Nutzer ab Herbst 2007 ihre Vorstellungen konkretisieren und die besten Einfälle auswählen. Auf die zehn besten Ideen soll es eine Rückmeldung geben, ob und wie sie umgesetzt werden können, verspricht Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung.<br />
Für die Realisation des Forums ist <a href="http://www.zebralog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zebralog</a>, ein Anbieter für medienübergreifende Dialoge, zuständig. Zusammen mit der Senatsverwaltung entwickelte Zebralog bereits Online-Diskussionen zum <a href="http://www.gleisdreieck-dialog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gleisdreieck</a> oder zur Erweiterung der <a href="http://www.berlin.de/mauerdialog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gedenkstätte Berliner Mauer</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1409-ein-neues-gesicht-fuer-berlin-tempelhof-html-2323/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
