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	<title>Zeitgeschichte &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Zeitgeschichte &#8211; politik-digital</title>
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		<title>ATTAC feiert seinen fünften Geburtstag</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/attac_feiert_seinen_fuenften_geburtstag-43/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:42:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierungskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Attac]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Karsten Pöhl stellt zwei Bücher vor, die berichten, wie die inhaltliche und organisatorische Zukunft von ATTAC aussehen kann und welche Fragen entstehen: Sollten illegale Einwanderer ein Existenzgeld bekommen? Oder leidet ATTAC selbst unter Globalisierungssymptomen?<br /></strong></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Karsten Pöhl stellt zwei Bücher vor, die berichten, wie die inhaltliche und organisatorische Zukunft von ATTAC aussehen kann und welche Fragen entstehen: Sollten illegale Einwanderer ein Existenzgeld bekommen? Oder leidet ATTAC selbst unter Globalisierungssymptomen?<br />
Die Globalisierungskritiker können, wie wir in Davos, Seattle und Genua gesehen haben, Massen mobilisieren. ATTAC ist heute in 45 Ländern der Erde vertreten. Der Erfolg stellt diese Bewegung vor neue organisatorische wie inhaltliche Herausforderungen. Am 3. Juni 2003 – zeitgleich mit dem G 8-Gipfel in Evian-les-Bains &#8211; jährte sich die Gründung von ATTAC zum fünften Mal. Trotz ihres jugendlichen Alters (die SPD ist, zum Vergleich, gerade 140 Jahre alt geworden) wurde diese Bewegung an diesem Tag durch einen 15minütigen historischen Rückblick im ”Zeitzeichen” auf WDR 5 (Radio) geadelt.<br />
<strong>Leidet ATTAC unter Globalisierungssymptomen?</strong><br />
Geschichte und Besonderheiten des Experiments ATTAC sind im Buch von Christiane Grefe, Mathias Greffrath und Harald Schumann, &#8220;ATTAC &#8211; Was wollen die Globalisierungskritiker?&#8221;, umfassend dargestellt: In Deutschland hat ATTAC nicht nur Einzelpersonen, sondern u.a. auch Gewerkschaften, Umweltverbände und seit kurzem (Beitritt der Stadt Göttingen) auch Kommunen als Mitglieder. Werden diese Institutionen zuviel Einfluß gewinnen? Wird es weiterhin gelingen, am Konsensprinzip und am weitgehenden Fehlen von Hierarchien festzuhalten? Weltweit gibt es keine zentrale Steuerung, sondern nur eine Patenschaft der französischen Gründerorganisation für neue Landesgruppen. Lokale Teile des Netzwerkes organisieren Veranstaltungen für andere Teile, bearbeiten Themen oder organisieren Proteste. Straffe Organisationsstrukturen fehlen, das Internet ist das wesentliche Bindemittel von ATTAC. Über das Internet werden – für jeden Interessierten – Pressemitteilungen und ein Newsletter (in der jeweils gewünschten Sprache) verbreitet. Wird das auf die Dauer genügen? Haben der deutsche Naturschützer und der senegalesische Intellektuelle wirklich gemeinsame Interessen? Immerhin: Auf die Globalisierung der Finanzmärkte, der Konzerne – kurzum des Geldes – folgt mit ATTAC die Globalisierung der Kritik am bestehenden Weltwirtschaftssystem.<br />
<strong>Welche Inhalte werden ATTAC künftig beschäftigen?</strong><br />
Inhaltlich kann sich ATTAC nicht mehr begnügen mit der Kritik des Weltfinanzsystems und der Forderung nach der Tobin-Steuer auf Devisentransaktionen. Beim Hamburger VSA-Verlag erscheint seit kurzem eine Reihe kleinformatiger, preiswerter Taschenbücher mit Texten von ATTAC, genannt ”Attac Basis Texte”. Band 6 dieser Reihe, &#8220;Sozialstaat. Wie dei Sicherungssysteme funktionieren und wer von den Reformen profitiert&#8221;, ist der Auseinandersetzung über den Sozialstaat gewidmet. Auf nur 90 Seiten wird die Geschichte des Sozialstaats abgehandelt, ebenso die demographische Frage sowie die Zukunft des Renten- und Gesundheitssystems. Den Dogmen der Neoliberalen vom Heil durch den Markt stellen die Autoren &#8211; Christian Christen, Tobias Michel und Werner Rätz &#8211; zum einen teilweise weithin unbekannten Fakten entgegen: z. B. über die Privatisierung des Rentensystems in Chile oder über die geringe Belastung des Faktors Kapital mit Steuern in Deutschland. Zum anderen entwickeln sie Ansätze einer eigenen Utopie, insbesondere durch die Forderung nach einem Existenzgeld, keine neue Forderung, die die Autoren jedoch insofern radikalisieren, als dass sie das Existenzgeld auch illegalen Einwanderern zubilligen wollen. Jeder kann sich vorstellen, welche Dynamik illegaler Einwanderung dann einsetzen würde, die zu fürchterlichen Gegenreaktionen führen dürfte!<br />
<strong>ATTAC kurbelt die demokratische Diskussionskultur an</strong><br />
Hauptanliegen der Globalisierungsgegner ist die demokratische Kontrolle der wirtschaftsgetriebenen Globalisierung. Dass sich ATTAC, eine Gründung mit nicht zufällig französischen Wurzeln, so schnell über die halbe Welt ausbreiten konnte (in den USA fehlt bis heute eine Landesgruppe), zeigt die Notwendigkeit einer – moralischen und intellektuellen – Instanz, die die Interessen der von der Globalisierung Betroffenen artikuliert. Dieser Aufgabe hat sich ATTAC verschrieben und trägt damit zum Erhalt einer demokratischen Diskussionskultur bei – getreu dem Motto der beiden in Porto Alegre abgehaltenen Weltsozialforen: eine andere Welt ist möglich!<br />
<strong>Wie gestaltet sich dem gegenüber die Realität?</strong><br />
Bund, Länder und Kommunen privatisieren die letzten verbliebenen öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften (z. B. die Frankfurter Siedlungsgesellschaft &#8211; wo rot-grüne Bundesregierung und CDU-geführte Landesregierung gemeinsame Sache machten), deutsche Kommunen verpachten ihre Abwassersysteme an US-amerikanische Investoren, Brücken und Veranstaltungshallen werden privat finanziert (wobei schlaue Investoren, wie in Köln, aber nur Gewinne privatisieren, Verluste aber auf die Kommunen abwälzen). Jeder weiß, dass der Angriff auf den Sozialstaat in vollem Gange ist.<br />
<strong>Magazine und Zeitungen fördern Kritik am Sozialstaat</strong><br />
Machte sich Rot-Grün 1999 noch auf die Suche nach Scheinselbständigen, um diese in die Sozialversicherungen zu integrieren, werden solche Einzelkämpfer heute als ”Ich-AG” gepriesen und gefördert, ohne genau hinzusehen, wer da auf wen welches Risiko abschiebt. Bei denen, die (noch) Arbeit haben, schwankt die Stimmung zwischen Wut und ohnmächtiger Frustration, ein Gefühl, das alle fördern, die nach dem (Hau-)Ruck verlangen und demokratischen Diskussionen unterbinden wollen. Bestürzend sind dabei nicht die Forderungen an sich, sondern die Einförmigkeit der Medien. Magazine und Zeitungen, die vor 30 Jahren die sozialliberale Koalition stützten, verwerfen bis heute rechte Ideen in Kultur- und Einwanderungspolitik, sind aber oft willige Nachbeter wohlfeiler Sozialstaatskritik und nutzloser Faulenzerdebatten, die sie doch BILD und Focus überlassen könnten.<br />
<strong>Die Bevölkerung hält am Sozialstaat fest </strong><br />
Anders verhält es sich mit der Bevölkerung. Diese ist sowieso in ihren Werten und Neigungen ganz anders – aktiver, verantwortungsvoller – als modische Volksbeschimpfungen (”Ego-Gesellschaft, Oblomow-Syndrom”) es glauben lassen. Vielfältige empirische Untersuchungen haben ergeben, dass die Bevölkerung am Sozialstaat festhält – obwohl sie dessen Preis kennt und bezahlt, ein bemerkenswerter Befund, besonders wenn man weiß, dass solche Studien oft von Banken oder Versicherungen in Auftrag gegeben werden, die ein starkes (Geschäfts-) Interesse an der Privatisierung sozialer Sicherungssysteme haben. Was die Medien angeht, wurde in Frankreich ein treffender Begriff geprägt, der die Vorherrschaft des Neoliberalismus in Medien und Politik geißelt: ”la pensée unique” &#8211; das Einheitsdenken. Dort hat sich 1998 als Gegenbewegung zu Neoliberalismus und Globalismus die Initiative ATTAC gegründet, die nun ins sechste Lebensjahr eintritt.</p>
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		<item>
		<title>Neues Fachportal für Zeitgeschichte</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzkulturzeit-shtml-2879/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Zeitgeschichte zeitgemäß darstellen will das neue Fachportal, dass am 26. Januar ans Netz geht. Wenn sie genauer wissen wollen, was in Europa nach 1945 passiert ist, ein Klick genügt jetzt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitgeschichte zeitgemäß darstellen will das neue Fachportal, dass am 26. Januar ans Netz geht. Wenn sie genauer wissen wollen, was in Europa nach 1945 passiert ist, ein Klick genügt jetzt.<!--break-->
                    </p>
<p>Das Fachportal<br />
                    <a href="http://www.zeitgeschichte-online.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Zeitgeschichte-online&#8221;</a> ist ein gemeinsames Projekt des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) und der Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die zeithistorische Forschung im deutschsprachigen Raum erhält mit dem Projekt, das ab dem 26. Januar 2004 im Internet verfügbar ist, einen zentralen Einstiegspunkt in das Internet. &#8220;Zeitgeschichte-online&#8221; ist als Modul von<br />
                    <a href="http://www.clio-online.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Clio-online&#8221;</a> konzipiert und Teil eines Kooperationsverbundes führender geschichtswissenschaftlicher Forschungseinrichtungen und Bibliotheken.</p>
<p>Mit dem neuen Portal wird die fachwissenschaftliche Kommunikation und Diskussion im Bereich der Zeitgeschichte sowie die Erschließung und Vermittlung zeithistorisch relevanter Informationen über das Internet ausgebaut und intensiviert. Die Schwerpunktsetzung des Informationsangebots trägt der gewachsenen Bedeutung der Zeitgeschichte im Bereich der Geschichtswissenschaften Rechnung und reagiert auf das gestiegene öffentliche Interesse an zeithistorischen Themen nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Aufarbeitung der Vergangenheit der kommunistischen Herrschaftssysteme in Mittel- und Osteuropa.<br />
                    <br />Das Angebot von &#8220;Zeitgeschichte-online&#8221; wird von ausgewiesenen Spezialisten betreut und stützt sich auf ein dichtes Netz von Kooperationsbeziehungen mit zeithistorischen Forschungseinrichtungen, Spezialbibliotheken, Sammlungen sowie Museen und Gedenkstätten.</p>
<p>
                    <strong>Zeitgeschichte im Internet</strong><br />
                    <br />Das Web-Verzeichnis (Subject Gateway) von &#8220;Zeitgeschichte-online&#8221; erschließt und weist zeithistorisch relevante Internet-Ressourcen nach. Es bietet damit einen strukturierten Zugriff auf das in seiner Breite und Vielfalt kaum noch zu überschauende Feld von Informationen zu Themen der Zeitgeschichte. Die Erschließung der Ressourcen erfolgt nach fachlichen Standards, die im Rahmen des &#8220;Netzwerks Subject Gateways&#8221; entwickelt wurden &#8211; eines Kooperationsverbunds, an dem neben den Projektpartnern von &#8220;Clio-online&#8221; auch der<br />
                    <a href="http://www.historyguide.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;History Guide&#8221;</a> und der Informationsweiser Geschichte&#8221; beteiligt sind. Neben den wichtigen und z.T. epochal übergreifenden Fachinstitutionen werden thematische Web-Sites, Kataloge, Bibliographien, Spezialdatenbanken und online verfügbare Volltexte erfasst. Der Schwerpunkt liegt auf der deutschen und europäischen Geschichte nach 1945 sowie auf den prägenden politischen, sozialen und kulturellen Konstellationen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.<br />
                    </p>
<p>
                    <strong>Erweiterte Katalog- und Datenbanksuche (Metasuche)</strong><br />
                    <br />Zeithistorisch relevante Bibliothekskataloge, Quellendatenbanken, Bibliographien und andere netzbasierte Fachdatenbanken können bei Zeitgeschichte-online von einem Punkt aus parallel durchsucht werden. Dazu steht bereits eine repräsentative Auswahl an Fachdatenbanken zur Verfügung, die mit der im Rahmen der Kooperation mit &#8220;Clio-online&#8221; verfügbaren Metasuchmaschine recherchiert werden können.</p>
<p>
                    <strong>&#8220;Zeithistorische Forschungen&#8221; &#8211; eine neue Fachzeitschrift</strong><br />
                    <br />Themen der Zeitgeschichte erfreuen sich eines wachsenden öffentlichen Interesses, werden von den Medien aufgegriffen und sind regelmäßig Gegenstand teilweise heftiger Kontroversen. Nicht immer spiegelt dieser öffentliche Umgang den von Historikern erreichten Kenntnisstand. Eine weitere Besonderheit der Zeitgeschichte als Forschungsdisziplin ist die enorme Vielfalt und Menge an verfügbaren Quellen, u.a. Tondokumente, Filme, Fotografien, schriftliche Überlieferungen, Auskünfte von Zeitzeugen. Die Methoden der Forschung orientieren sich bislang jedoch vorrangig an den klassischen Schriftquellen. &#8220;Zeithistorische Forschungen&#8221; bietet ein Forum, mit dem sich die Zeitgeschichte als Disziplin stärker als bisher diesen Herausforderungen stellt und neue Formen der Präsentation ihrer Forschungsergebnisse erprobt.</p>
<p>Die Zeitschrift richtet sich an Historiker und Wissenschaftler benachbarter Disziplinen, aber auch an eine breitere zeithistorisch interessierte Öffentlichkeit. Sie erscheint dreimal jährlich in zwei gleichberechtigten, sich ergänzenden Ausgaben: einer Online-Version, die innerhalb des Portals &#8220;Zeitgeschichte-online&#8221; erscheint, und einer parallelen Druckversion, die im Verlag Vandenhoeck &amp; Ruprecht publiziert wird. Herausgeber der &#8220;Zeithistorischen Forschungen&#8221; sind Prof. Dr. Christoph Kleßmann und Prof. Dr. Konrad H. Jarausch in Verbindung mit &#8220;Zeitgeschichte-online&#8221;. Ein wissenschaftlicher Beirat, der mit renommierten Historikern und Historikerinnen besetzt ist, steht der Redaktion und den Herausgebern bei der inhaltlichen Gestaltung der Zeitschrift zur Seite. In den &#8220;Zeithistorischen Forschungen&#8221; werden Beiträge in deutscher und in englischer Sprache veröffentlicht, damit auch ausländische Autoren regelmäßig zu Wort kommen. Das erste Heft der<br />
                    <a href="http://www.zeithistorische-forschungen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Zeithistorischen Forschungen&#8221;</a> erscheint am 26. Januar 2004 und wird am gleichen Tag im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften vorgestellt.</p>
<p>Der Autor ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung und verantwortlicher Redakteur von &#8220;Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History&#8221;.<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 21.01.2004</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="390" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="middle">
                            <em><br />
                              <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
                            </em></p>
<p>                            <em><br />
                              <a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
                            </em><br />
                            
                          </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chat mit Anrulf Bahring</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/chat_mit_anrulf_bahring-453/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 1999 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Anrulf Bahring]]></category>
		<category><![CDATA[Arnulf Baring]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica;">
Zu Besuch bei uns in der Speicherstadt nahm sich Herr Baring in diesem BOL-Chat
ausgiebig Zeit, alle Fragen der Gäste zu beantworten und seine neues Buch "Es lebe die
Republik, es lebe Deutschland" vorzustellen. (29. April 1999)</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica;"><br />
Zu Besuch bei uns in der Speicherstadt nahm sich Herr Baring in diesem BOL-Chat<br />
ausgiebig Zeit, alle Fragen der Gäste zu beantworten und seine neues Buch &#8220;Es lebe die<br />
Republik, es lebe Deutschland&#8221; vorzustellen. (29. April 1999)</span><!--break--></p>
<table border="0" width="360">
<tbody>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Larsandl:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Hallo Winkelhage<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Im Namen von politik-digital, begrüsse ich Sie sehr herzlich zu unserem Chat, Professor Baring.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Unser Partner BOL freut sich auch, daß sie gekommen sind. 🙂<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Guten Tag, ich freue mich hier zu sein<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Fromme:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Guten Tag allerseits<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Freitag_:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Hallo Herr Baring<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Mark_Schmidt:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Hallo und Guten Tag Herr baring<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">wickie:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Vor welchen Herausforderungen steht die Bundesrepublik in den nächsten Jahren?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Herr Baring? Hören Sie uns?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Das Masse der Westdeutschen hat ja erst am 19. April diesen Jahres, bei<br />
der ersten Sitzung des Bundestages im Berliner Reichstag eine Ahnung<br />
davon bekommen, daß wir möglicherweise einen ganz anderen Staat<br />
bekommen, nämlich die Berliner Republik. Bisher dachten sehr viele, es<br />
bleibt die alte Bonner Republik, nur ein bißchen größer. In der alten<br />
Bundesrepublik brauchten wir uns über das Kosovo und solche<br />
unwirtlichen Gegenden keien Meinung zu bilden, weil der Eiserne Vorhang<br />
und die Sovjetunion die Situation bestimmten. Jertzt entdecken wir eine<br />
politische Erdbebenzone, die sich von der Adria bis zum Finnischen<br />
Meerbusen erstreckt, von Albanien bis Weißrußland und den Baltischen<br />
Staaten. Das wird uns noch viel Kopfzerbrechen machen.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Hoppla, können wir Sie bitten die Antworten auf mehrere Zeilen zu verteilen? Dankeschön. 🙂<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Mark_Schmidt:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Wohin gehen wir denn nun herr Baring? Entwickelt sich die deutsche Demokratie zurueck -&gt; Mediendemokratie?<br />
</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Wieso zurück? Auf eine Mediendemokratie läuft es doch mehr und mehr zu.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">popster:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Sie fordern eine neue Ostpolitik der Bundesregierung. Brauchen wir einen Einschnitt in der Außenpolitik wie in der Ära Brandt?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Der Einschnitt ist viel tiefer. Wir sind von allen westlichen Allierten am nächsten dran an dieser Erdbebenzone&#8230;<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
&#8230;. wenn es dort zu politischen, wirtschaftlichen und sozialen Krisen<br />
kommt, stehen neue Flüchtlingswellen ins Haus. Aber die<br />
Aufnahmekapazitäten sind, wie Schily sagt, erschöpft.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">mielein:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
werden sie bonn vermissen ?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Nein. Bonn war nur eine Geschäftsstelle. Wir brauchen aber eine Hauptstadt.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">mielein:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
das ist aber hart formuliert. bonn hatte auch einen besonderen charme<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ja hatte es. Aber der Charme führte Irre, er ließ die alte BRD<br />
idyllisch erscheinen, provinziell. Das entsprach der damaligen Lage:&#8230;.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
&#8230;.Ein umhegtes Puppenheim.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">jennifer:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Herr Baring, glauben Sie, dass Sie als Historiker und<br />
Politikwissenschaftler direkten oder indirekten Einfluss auf die<br />
Politiker auswirken?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Kaum. Einfluß ist übrigens sehr schwer zu messen.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Fromme:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Sie haben ja auch beim Parteitag der FDP 98 gesprochen und stehen der<br />
FDP nahe, wie beurteilen Sie die Vorbeiereitung der Partei auf den<br />
Europa-Wahlkampf?`und ferner wie beurteilen Sie den aktuellen Kurs der<br />
Partei?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ich schätze Gerhardt, auch Westerwelle. Für die Chancen der FDP scheint<br />
mir entscheidend, daß sie ein klares marktwirtschaftliches Profil<br />
haben&#8230;<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">raupanski:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Herr Baring, was halten Sie vom derzeitigen &#8220;Wahlkampf&#8221; um das Amt des Bundespraesidenten?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
&#8230;und sich dadurch von den übrigen Parteien, die alle Sozialstaatsparteien sind, unterscheidet.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
zu raupanski: Ich sehe keinen Wahlkampf. Für mich steht die Wahl von Rau fest.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">raupanski:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Was halten Sie von Johannes Rau? Glauben Sie, dass er die Schwierigkeiten dieses Amtes meistern kann (auch gesundheitlich)?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ich hoffe es. Vor einer Amtszeit weiß man nie, was aus ihr werden wird.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">mielein:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
wird die fdp die grünen ablösen, als kleinerer koalitionspartner<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Momentan unwahrscheinlich.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">wickie:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Wie lange bleibt Schröder noch im Amt?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ich bin kein Wahrsager.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">wickie:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Was halten Sie von Online-Chats?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Amüsant.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">pab:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Hallo Herr Baring, ich finde es klasse, dass Sie sich einmal auf diesem<br />
Wege einer Diskussion stellen 🙂 Was wuerden Sie einem Studenten zur<br />
Motivation raten, der sich heute nicht mehr so recht entscheiden mag,<br />
Geschichte zu studieren?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Wenn man genau irgendeine nahe oder ferne Vergangenheit studiert lernt<br />
man etwas, was man auch privat gebrauchen kann. Denn die Menschen haben<br />
sich wenig geändert, nur die Moden.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Fischer:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Surfen Sie oft im Internet?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Nie.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Fischer:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Was waren Ihre erfolgreichsten Bücher?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Der Machtwechsel (Die Ära Brandt-Scheel) und Scheitert Deutschland?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">liebling:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Welches Projekt gehen Sie als nächstes an? Ist ein neues Buch in Arbeit?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ich hoffe, daß mein jüngstes Buch auch ein Erfolg wird: Es lebe die Republik, es lebe Deutschland.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">popster:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Warum zu diesem Zeitpunkt eine &#8220;Ode auf die Republik&#8221;?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Weil die Deutschen mir zu miesepetrig sind&#8230;<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Fischer:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Wie kommentieren Politiker Ihre Bücher?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
&#8230; sie sollten stolz sein auf das in 50 Jahren Erreichte. Sonst werden sie auch mit der Zukunft nicht zurande kommen.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
zu Fischer: Meist wohlwollend. Aber ich frage mich, ob sie die Zeit gefunden haben, sie zu lesen.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">mielein:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
die deutschen, oder wir deutsche ??<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">mielein:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
warum sagt jeder &#8220;die&#8221; deutschen und nie &#8220;wir&#8221; ?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ich sage immer wir! Schon seit langem.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ist nur niemandem aufgefallen.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Fromme:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Sie sprechen in Ihrem heutigen Artikel in der Woche von einem Fruehwarn<br />
System, welche P\erson/Instanz waere denn dafuer in Deutschland<br />
geeignet?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Wenn wir die Notwendigkeit erkennnen, werden sich wache Landsleute finden, die das Frühwarnsystem entwickeln.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">liebling:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Was würden Sie der Regierung raten, damit der Kosovo-Konflikt beendet wird?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Schwere Frage. Macht glaube ich allen viel Kopfzerbrechen. Als der<br />
Luftkrieg losging, habe ich mich an meine Kindheit erinnert und<br />
gedacht:&#8230;<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
1. Mit Luftkrieg allein wird man keine Lösung erreichen&#8230;<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
2. Erreichen wird man, daß Milosevic und die Bevölkerung Serbiens<br />
zusammengeschweißt werden, weil niemand leiden kann, wenn ihm Bomben<br />
auf den Kopf fallen.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">raupanski:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Sind Sie fuer den Einsatz von Bodentruppen im Kosovo?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ich muß vorausschicken, daß ich jede weitere Entwicklung für fatal halte&#8230;<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">pab:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Wo sehen Sie die deutsche Aussenpolitik in fuenf Jahren?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Sowohl die Eskalation wie den Abbruch des Luftkriegs. Ich fürchte, daß<br />
man nicht vor Beginn genug nachgedacht hat über die verschiedenen<br />
Alternativen.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Nochmals: Ich bin kein Prophet. Auf jeden Fall wird die Zukunft härter werden als die Vergangenheit.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Winkelhage:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
In der Leseprobe bei BOL habe ich Ihr Plädoyer gelesen, das östliche<br />
Mitteleuropa zu entdecken. Glauben Sie, dass diese Nachbarschaft (z.B.<br />
mit Polen) sich jetzt schon entwickeln kann? Braucht es mehr Zeit oder<br />
sehen Sie schon positive Ansätze?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Man hat gesagt, daß Deutschlands Gesicht 1945 gewaltsam nach Westen gedreht wurde&#8230;<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Schon vor 1933 war unsere Ostpolitik viel weniger konstruktiv als die im Westen&#8230;.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
&#8230;. Wenn wir nicht Ostmitteleuropa als den wichtigsten Raum neuer Verantwortung entdecken, werden wir in große Krisen geraten.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">sammer:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Hallo Herr Baring, ich bin ein wenig erstaunt, Sie hier bei BOL<br />
anzutreffen. Schoen! Haben Sie schon einmal ein Buch online gekauft?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Nein lieber Herr Sammer. Aber ich werde mich bessern und dann bestelle ich es bei BOL.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">wesen:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Welche politischen Wochenzeitungen schaetzen Sie, Herr Baring?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ich lese fast alle, aber keine regelmäßig.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">mielein:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
und welche kollegen werden von ihnen gelesen ?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Viele, viele, viele. Z.B. aktuell lese ich gerade Schöllgen und Kershaw.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Mark_Schmidt:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Nachdem sie wohl jetzt erneut einen Bestseller geschrieben habe, wuerde<br />
mich interessieren welches Projekt/Buch jetzt bei Ihnen auf der To-Do<br />
Liste steht?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Bei jedem Buch schwöre ich mir: es war das Letzte. Von jetzt ab fährst du Rad und hast mehr Zeit für deine Kinder&#8230;.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Lieber Herr Baring, wir haben uns sehr gefreut Sie hier begrüssen zu<br />
dürfen. Im Namen von BOL und politik-digital wünschen wir Ihnen einen<br />
schönen sonnigen Aufenthalt in der Speicherstadt!<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
&#8230;aber dann wiederholt es sich immer wieder, daß der Verlag mit einer unwiderstehlichen Idee kommt.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Für ein parr Fragen habe ich noch Zeit. Es macht mir sehr viel Spaß.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Fischer:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Kershaw? Die Hitler-Biografie? Ist sie gut?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ja sehr gut.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Fischer:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Welche Bücher haben Sie in letzter Zeit beeindruckt?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Die Klemperer-Tagebücher, auch die der Nachkriegszeit.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">LynX:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Herr Baring, Sie leben und arbeiten in Berlin. Ändert sich für Deutschland etwas, dadurch daß Berlin Hauptstadt ist?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ja, ich denke. Bonn war immer idyllischer als die Bundesrepublik, Berlin ist krisenhafter, widersprüchlicher, bunter.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Mark_Schmidt:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Was halten sie von der Bezeichnung &#8220;Plenarbereich Reichstagsgebaeude&#8221; ?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Da kann man nur hohnlachen.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Fischer:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Außer Politik: Für was interessieren Sie sich noch? Fussball? Theater? Reisen?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Wie es im Who is Who steht: Reisen und wandern.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Winkelhage:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Auch mich würde das interessieren: wird Berlin eine &#8220;Mitte&#8221;? Für Deutschland, für den Brückenschlag in Richtung Osten?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Bisher lag die Hauptstadt nahe der Westgrenze, nun nahe der Ostgrenze.<br />
Allenfalls kann man von der Rückkehr in die Mitte Europas sprechen.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><b><br />
gratuliert: Sie sind unser erster Gast, der alle Fragen beantwortet! 🙂<br />
</b></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Wir müssen uns mehr für die Völker östlich von uns interessieren. Da<br />
ist viel Schönes zu entdecken, in Polen z.B. so herrliche Städte wie<br />
Krakau und Thorn.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ich werde mir demnächst Breslau ansehen..<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Da kommt meine Familie her.. 🙂<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Breslau ist auch ein sehr guter Gedanke. Sie sollten sich auf jeden<br />
Fall auch die Aula der Universität ansehen. Da hängt z.B. Friedrich des<br />
Großen an der Wand, den man da nicht vermuten würde&#8230;.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
&#8230; Als ich das erste mal in Breslau war, fragte mich mein polnischer<br />
Gastgeber, welche Erinnerung ich an das dortige Schloß hätte&#8230;.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ich hatte keine Ahnung. Er sah mich strafend an und sagte: &#8220;Dort ist<br />
der Orden des Eisernen Kreuzes gestiftet worden.&#8221; Da hab ich was über<br />
den historischen Sinn der Polen gelernt.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Vielen Dank und auf Wiedersehen.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Welches Schloß war das? Zu Breslau?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">der_junge_Mann:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
da komme ich ja gerade &#8220;rechtzeitig&#8221;<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
optimal, djM! 🙂<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ja zu Breslau.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Kennen Sie das Haus zur goldenen Sonne?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">der_junge_Mann:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Wieso verpasse ich immer die Diskussionen? 🙂<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
djM: weil Du nicht aufpasst 🙂<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
In Breslau?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ja<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">der_junge_Mann:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
ja, stimmt *g*<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">ArnulfBaring:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Dieses Haus kenne ich nicht.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Fischer:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Vielen Dank! Und Tschüss!<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Na gut, dann ist es wohl nicht so wichtig wie ich dachte.<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">der_junge_Mann:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
ok, gehe mal weiter<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend, Herr Baring!<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Danke auch für das persönliche Gespräch am Schluß.. 🙂<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Fischer:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Kershaw? Die Hitler-Biografie? Ist sie gut?<br />
</span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right"><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;">Moderator:</span></th>
<td><span style="font-size: x-small; font-family: arial,helvetica;"><br />
Fischer: Hast Du Schluck-auf?<br />
</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><!-- Content Ende --></p>
<table border="0" width="390" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="center">&nbsp;</p>
<p><center><br />
<i><a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Kommentieren<br />
Sie diesen Artikel!</span></a></i></center><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p><center><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"><i><a href="http://www.politik-digital.de/salon/diskussion/">Diskutieren<br />
Sie mit anderen in unserem Forum!</a></i></span></center></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<hr align="left" noshade="noshade" size="1" width="390" />
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica;"><b>Weiterführende Links:</b></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.bol.de/cec/cstage?ecaction=boldeeplink&amp;template=bolproductview.de.htm&amp;PrdId=168543221&amp;referrer=011104130001">Es lebe die Republik, es lebe Deutschland!</a></li>
<li><a href="http://www.politik-digital.de/salon/chat/">politik-digital Chat</a></li>
<li><a href="http://www.politik-digital.de/salon/termine/">Chat Termine bei politik-digital</a></li>
<li><a href="http://www.politik-digital.de/europa/">Europa Dossier</a><b><span style="color: #666666;">Links im Internet:</span></b></li>
<li><a href="http://www.bol.de/">BOL.de</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
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