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	<title>hgierow &#8211; politik-digital</title>
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	<title>hgierow &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Von .cn zu .中国</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hgierow]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 16:04:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[Die für die Verwaltung der Top-Level Domains zuständige Organisation <a href="http://www.icann.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ICANN</a> hat in ihrer vergangenen Tagung in Brüssel beschlossen neue, nicht lateinische Länderkürzel für Internetseiten einzuführen. Damit setzt sich ein Trend fort, der die Dominanz der lateinischen Schrift im Internet brechen könnte. Für regionale Endungen wie .berlin wird aber noch das „Verfahren für das Verfahren“ diskutiert.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die für die Verwaltung der Top-Level Domains zuständige Organisation <a href="http://www.icann.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ICANN</a> hat in ihrer vergangenen Tagung in Brüssel beschlossen neue, nicht lateinische Länderkürzel für Internetseiten einzuführen. Damit setzt sich ein Trend fort, der die Dominanz der lateinischen Schrift im Internet brechen könnte. Für regionale Endungen wie .berlin wird aber noch das „Verfahren für das Verfahren“ diskutiert.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Zwar kommt nach wie vor ein großer Teil der Internetnutzer aus den westlichen Industriestaaten. Doch große Länder wie China und Indien, aber auch der arabischsprachige Raum holen auf. Die Volksrepublik China hat mittlerweile nach absoluten Zahlen mehr Internetnutzer als die USA.
</p>
<p>
Ab jetzt wird es bald durchgängig chinesische Domains geben, die dann mit der Endung 中国 bzw. der traditionellen Langfassung 中國 (zhongguo) abschließen. Auch Taiwan wird seine Endung in den beiden Variationen 台湾 und  台灣 (taiwan) bekommen. Lediglich die ehemalige englische Kolonie Hongkong muss sich mit einer Endung begnügen: 香港 (xianggang, der chinesische Name Hongkongs, steht für &#8216;duftender Hafen&#8217;).
</p>
<p>
<b>Kleiner Fortschritt für .berlin oder .nrw</b>
</p>
<p>
Fortschritte gab es auch bei dem Verfahren zur Einführung sog. generischer Top Level Domains. In Deutschland bemüht sich vor allem die Initiative <a href="http://dotberlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dotBerlin</a> um die Einführung von .berlin. Derzeit wird noch das „Verfahren für das Verfahren“ zur Einführung neuer Top-Level Domains diskutiert. Mit einer Entscheidung über das grundsätzliche Zulassungsverfahren ist nicht vor Dezember 2010 zu rechnen. Auch andere große Städte und Regionen wie New York (.nyc) oder Nordrhein-Westfalen (.nrw) haben Interesse an neuen Endungen.
</p>
<p>
Befürworter hoffen auf &#8216;mehr Platz im Netz&#8217;, wenn der Domainraum erweitert wird. Tatsächlich ist es mittlerweile oft schwierig, sich noch Domains zu sichern, insbesondere bei beliebten Änderungen wie .org, .com oder .de.
</p>
<p>
Kritiker hingegen sind gegen eine Zersplitterung des Domainraums: sie wollen Klarheit. Insbesondere bei international agierenden Firmen, die eine Webpräsenz mit der Endung .de betreiben, kann laut Juristen deutsches Vertrags- und Datenschutzrecht angewandt werden. Diese eindeutige Zuordnung wäre ansonsten schwieriger, da es z.B. die Stadt Berlin nicht nur in Deutschland gibt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Google sucht neuen Weg in China</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/google-sucht-neuen-weg-in-china-4929/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[hgierow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 10:25:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Streit zwischen Google und der chinesischen Regierung geht in eine neue Runde. Die Machthaber in Beijing wollen in Zukunft nicht mehr tolerieren, dass Google chinesische Nutzer automatisch auf google.com/hk umleitet, die Hongkonger Dependance des Suchmaschinenbetreibers. Google reagiert jetzt mit einer neuen <a href="http://googleblog.blogspot.com/2010/06/update-on-china.html?utm_source=feedburner&#38;utm_medium=feed&#38;utm_campaign=Feed:+blogspot/MKuf+(Official+Google+Blog)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Strategie</a>.
<p>
&#160;
</p>
<div style="text-align: center">
<img src="/sites/politik-digital.de/files/201006_hgierow_google_0.jpg" alt="Google.cn" title="Google.cn" height="189" width="320" />
</div>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Streit zwischen Google und der chinesischen Regierung geht in eine neue Runde. Die Machthaber in Beijing wollen in Zukunft nicht mehr tolerieren, dass Google chinesische Nutzer automatisch auf google.com/hk umleitet, die Hongkonger Dependance des Suchmaschinenbetreibers. Google reagiert jetzt mit einer neuen <a href="http://googleblog.blogspot.com/2010/06/update-on-china.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+blogspot/MKuf+(Official+Google+Blog)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Strategie</a>.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/201006_hgierow_google_0.jpg" alt="Google.cn" title="Google.cn" height="189" width="320" />
</div>
<p><!--break--></p>
<p>
Nach einem <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-erwaegt-Rueckzug-aus-China-903117.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Streit</a> um gehackte Googlemail-Konten chinesischer Menschenrechtsaktivisten gab Google im Januar bekannt, sich aus China zurückziehen zu wollen und seine Suchergebnisse nicht weiter im Sinne der chinesischen Regierung zu zensieren.
</p>
<p>
<b>Drohung mit Lizenzentzug </b>
</p>
<p>
Die chinesische Regierung drohte Google nun, die Lizenz als „Internet Content Provider“ nicht mehr zu verlängern. Eine solche Lizenz ist in China notwendig, um eine geschäftliche Website zu betreiben. Eine automatische Umleitung von google.cn, also der chinesischen Seite, auf <a href="http://google.com/hk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">google.com/hk</a> aus Hongkong ist dabei der Hauptstreitpunkt. Auf der Seite aus Hongkong können chinesische Nutzer unzensiert  in chinesischer Sprache suchen. Das amerikanische Unternehmen möchte nun die Umleitung aufheben. Stattdessen wird es eine neue Startseite für China geben, auf der Nutzer andere Google-Produkte wie Musik oder Übersetzungsservices nutzen können. Nutzer sollen über diese Website jedoch weiterhin auf die ungefilterte Seite in Hongkong zugreifen können.
</p>
<p>
Der chinesische Markt galt für Google lange als Wachstumsmarkt mit enormen Chancen. Doch das Unternehmen konnte sich nicht gegen chinesische Anbieter durchsetzen, inbesondere der Konkurrent <a href="http://www.baidu.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Baidu</a>  hatte einen deutlich höheren Marktanteil. Google ist nicht der einzige westliche Internetservice, der sich in China nicht oder nur schwer behaupten kann. Global erfolgreiche Seiten wie Facebook, Twitter und Youtube haben in China prominente Nachahmer-Services.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bewegung bei SWIFT</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bewegung-bei-swift-4924/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[hgierow]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 16:18:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bankdaten]]></category>
		<category><![CDATA[SWIFT]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Parlament]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Debatte um <a href="http://twitter.com/#search?q=%23SWIFT" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#SWIFT</a> geht in ihre heiße Phase. Kommission und Rat der Europäischen Union sind einige Kompromisse eingegangen, doch wesentliche Kritikpunkte bleiben. Vermutlich am Montag (28. Juni) wird es eine Sondersitzung der EU-Botschafter geben, um eine Einigung über das Abkommen zu erzielen.
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&#160;
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um <a href="http://twitter.com/#search?q=%23SWIFT" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#SWIFT</a> geht in ihre heiße Phase. Kommission und Rat der Europäischen Union sind einige Kompromisse eingegangen, doch wesentliche Kritikpunkte bleiben. Vermutlich am Montag (28. Juni) wird es eine Sondersitzung der EU-Botschafter geben, um eine Einigung über das Abkommen zu erzielen.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
<b>Zugeständnisse</b>
</p>
<p>
Der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und innere Sicherheit (LIBE) debattierte am 24.06.2010 unter anderen über SWIFT (<a href="/swift+bankdatenabkommen+twitter+alvaro+albrecht+euparlament" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital berichtete</a>). Vorangegangen war am vorigen Tag eine Diskussionen im Ausschuss der ständigen Vertreter (COREPER, nähere Erläuterung siehe unten), in denen einige Bedenken des Parlaments adressiert wurden.
</p>
<p>
Dort hatte sich die <a href="http://register.consilium.europa.eu/pdf/de/10/st11/st11350.de10.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU-Kommission verpflichtet</a>, ein europäisches &#8216;TFTP&#8217;-Verfahren (komplementär zu dem Terrorist Finance Tracking Program, dem US-Verfahren, dass durch das SWIFT-Abkommen mit Daten beliefert werden soll) aufzubauen, andernfalls müsse das Abkommen gekündigt werden. Hintergrund: mit einem solchen Mechanismus würden die Kontodaten in Europa gefiltert, der umstrittene Transfer großer Blöcke von Daten (Bulk-Transfer) würde wegfallen. Außerdem soll das Abkommen einer Prüfung unterzogen werden, nachdem die Verhandlungen mit den USA über ein generelles Datenschutzabkommen beendet sind.
</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/20100624_swift_logo_0.jpg" alt="SWIFT-Logo" title="SWIFT-Logo" width="400" height="205" />
</p>
<p>
Insgesamt begrüßten Vertreter des Parlaments, dass Rat und Kommission sich in einigen Punkten bewegt hätte, allerdings seien immer noch wesentliche Punkte offen. In der Ausschusssitzung kam immer wieder der Eindruck auf, dass die Debatte möglichst kurz gehalten werden soll, mit der Begründung, dass ja bereits ausführlich diskutiert worden sei. Während der Sitzung plädierte der Berichterstatter Alexander Alvaro für eine kürzere Frist bei der Einrichtung des europäischen &#8216;TFTP&#8217;-Systems. Weiterhin wird gefordert, ein konkretes Datum für den Abschluss des allgemeinen Datenschutz-Rahmenabkommens mit in den Vertrag zu schreiben.
</p>
<p>
<b>Bedenken des Datenschützers</b>
</p>
<p>
Auch der europäische Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx hat am 22.06.2010 seinen <a href="http://www.edps.europa.eu/EDPSWEB/webdav/site/mySite/shared/Documents/Consultation/Opinions/2010/10-06-22_Opinion_TFTP_EN.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bericht</a> zum Entwurf des Abkommens veröffentlicht. In der <a href="http://www.edps.europa.eu/EDPSWEB/webdav/site/mySite/shared/Documents/EDPS/PressNews/Press/2010/EDPS-2010-10_TFTP_DE.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung </a>dazu schreibt er unter anderen:
</p>
<blockquote>
<p>
	<i>&quot;Ich bin mir voll bewusst, dass der Kampf gegen den Terrorismus und Terrorismusfinanzierung möglicherweise Einschränkungen des Rechts auf den Schutz personenbezogener Daten erfordern können. Doch angesichts der aufdringlichen Art des Abkommensentwurfs, der Datenübermittlungen in großen Mengen in die USA ermöglicht, sollte die Notwendigkeit einer solchen Regelung zunächst eindeutig nachgewiesen werden, insbesondere in Bezug auf bereits bestehende Instrumente. Für diesen Fall sollten auch andere wichtige Elemente verbessert werden, um die Bedingungen der EU-Rechtsrahmen für den Datenschutz zu erfüllen.&quot;<br />
	</i>
	</p>
</blockquote>
<p>
<b>Zustimmung in Sicht</b>
</p>
<p>
Mittlerweile zeichnet sich nach den Zugeständnissen jedoch eine Zustimmung des Europaparlaments ab. Sowohl die EVP- als auch die Liberale- und die SPE-Fraktion sprechen sich grundsätzlich für eine Zustimmung aus, es seien allerdings noch Zugeständnisse von Kommission und Rat notwendig. Die Fraktion der Grünen ist nach wie vor kritisch und sieht beim derzeitigen Verhandlungsstand keinen Spielraum für eine <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1651789/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zustimmung</a>.
</p>
<blockquote>
<p>
	<b>Der Ausschuss der ständigen Vertreter </b>(COREPER, als Abkürzung für Comité des représentants permanents):
	</p>
<p>
	Der Ausschuss der ständigen Vertreter hat eine wichtige Stellung innerhalb des Machtgefüges der EU, auch oder grade weil er nur selten in die Öffentlichkeit tritt. Der Ausschuss setzt sich zusammen aus den ständigen Vertretern der Mitgliedsländer („Botschafter“) bei der EU und deren Stellvertretern (entsprechend COREPER I und II genannt). Diese Spitzendiplomaten verhandeln wesentliche Aspekte der EU-Politik, bevor sie im Rat zur Abstimmung kommen. Über einen Großteil der Politikvorhaben wird schon an dieser Stelle eine Einigung erzielt. Die COREPER vermitteln häufig auch zwischen Rat, Parlament und Kommission.
	</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wieder Streit um SWIFT</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wieder-streit-um-swift-4920/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[hgierow]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 17:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Europaparlament]]></category>
		<category><![CDATA[Bankdaten]]></category>
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					<description><![CDATA[Die europäische Polizeibehörde Europol darf sich nach dem neuen Entwurf für ein SWIFT-Abkommen europäische Banktransaktionsdaten über den Umweg USA beschaffen. Das Parlament soll erneut übergangen werden, sagen die Kritiker – und formulieren Ihre Ablehnung u.a. via Twitter. politik-digital.de erklärt den neuen Entwurf.
<p>
&#160;
</p>
<div style="text-align: center">
<img src="/sites/politik-digital.de/files/20100621_Alvaro_SWIFT-Tweet_2.jpg" title="Tweet Alvaro I" alt="Tweet Alvaro I" width="320" height="192" />
</div>
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die europäische Polizeibehörde Europol darf sich nach dem neuen Entwurf für ein SWIFT-Abkommen europäische Banktransaktionsdaten über den Umweg USA beschaffen. Das Parlament soll erneut übergangen werden, sagen die Kritiker – und formulieren Ihre Ablehnung u.a. via Twitter. politik-digital.de erklärt den neuen Entwurf.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/20100621_Alvaro_SWIFT-Tweet_2.jpg" title="Tweet Alvaro I" alt="Tweet Alvaro I" width="320" height="192" />
</div>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Erneuter Streit um SWIFT</b>
</p>
<p>
Nachdem das SWIFT-Abkommen (nähere Erläuterung unten) bereits im Februar diesen Jahres durch das <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/expert/infopress_page/019-68675-039-02-07-902-20100209IPR68674-08-02-2010-2010-false/default_de.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europaparlament abgelehnt wurde</a>, droht der EU-Kommission erneut eine Niederlage im Parlament. Die für das Abkommen über die Transaktion von Bankdaten in die USA zuständige EU-Kommissarin Malmström hatte dem Parlament nach der Ablehnung größere Offenheit und Mitwirkung in den Verhandlungen zugesagt. Nachdem die EU-Kommission Parlament und Rat ihr Verhandlungsergebnis vorlegte, machte sich jedoch Ernüchterung breit, denn die inhaltlichen Kritikpunkte des Parlaments wurden kaum berücksichtigt.
</p>
<p>
Nach wie vor fehlt die Kontrolle der Datenübermittlung durch eine Justizbehörde, weiterhin werden alle übermittelten Datensätze fünf Jahre lang gespeichert und nach wie vor werden ganze Blöcke an Daten übermittelt. In diesen Datenblöcken finden sich auch die Daten von unbeteiligten Personen wieder, die zufällig zu einem ähnlichen Zeitpunkt wie ein Verdächtiger eine Banktransaktion getätigt haben. Personen, deren Daten an US-amerikanische Behörden übermittelt wurden, bekommen davon nichts mit. Und selbst wenn sie es herausfinden, haben sie keine rechtliche Handhabe, der Speicherung ihrer Daten zu widersprechen. Das US-Datenschutzgesetz sieht keine Klagen von Nicht-US-Bürgern vor.
</p>
<p>
<b>EuroPol darf sich selbst mit Daten beliefern</b>
</p>
<p>
Als Fortschritt bezeichnet die EU-Kommission, dass die Datenübermittlung jetzt durch die EU-Polizeibehörde EuroPol kontrolliert werden soll. Doch hierbei wird der Bock zum Gärtner gemacht,  denn das Abkommen erlaubt es der Behörde, auf Kontodaten, die in die USA übertragen wurden zuzugreifen, was sie in Europa nicht darf. Eine effektive Kontrollinstanz wird die Behörde somit wohl kaum werden, denn das Eigeninteresse an den Daten dürfte wohl häufig überwiegen.
</p>
<p>
Zu den Kritikern gehört der Europaabgeordnete Jan Philipp Albrecht (<a href="http://twitter.com/janalbrecht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@janalbrecht</a>). Bereits während der Verhandlungen forderte der Grünen-Obmann (Schattenberichterstatter) für das SWIFT-Abkommen, zeitnah ein wirksames, umfassendes Datenschutzabkommen mit den USA zu verhandeln, um grundsätzliche Regeln im Umgang mit übertragenen personenbezogenen Daten festzulegen. „In der Substanz des Abkommens hat sich fast nichts geändert, die wesentlichen Kritikpunkte bestehen nach wie vor“, so Albrecht gegenüber politik-digital.de.
</p>
<p>
<b>SWIFT Abkommen im Rat durchpeitschen</b>
</p>
<p>
Die Kritik scheint die Verantwortlichen nervös zu machen, denn das Abkommen soll nun offenbar möglichst schnell und ohne große Debatte vom Rat verabschiedet werden – und das, um das Parlament unter Druck zu setzen. Der spanischen Ratspräsidentschaft ist es offensichtlich ein Anliegen, dass Abkommen noch während ihrer Amtszeit (bis 30.06.2010) unter Dach und Fach zu bringen.  Der Vorsitzende des Ausschusses für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE-Ausschuß), der Spanier Juan Fernando López Aguilar, übermittelte am 21.06.2010 einen Brief mit Vorschlägen zum Abkommen an den Rat, ohne jedoch die Inhalte mit dem zuständigen Berichterstatter des Parlaments, dem liberalen Alexander Alvarro (<a href="http://twitter.com/alexalvaro" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@alexalvaro</a>), abzusprechen. Dieser zeigte sich entsprechend brüskiert und machte seinem Unmut unter anderen über Twitter Luft.
</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/20100621_Alvaro_SWIFT-Tweet_1.jpg" title="Tweet Alvaro II" alt="Tweet Alvaro II" width="320" height="200" />
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Die Zustimmung des Rates gilt in diesem Zusammenhang als sicher.
</p>
<p>
<b>Debatte in Deutschland</b>
</p>
<p>
Das deutsche Justizministerium kommentiert den neuen Entwurf auf Anfrage bislang nicht. Es wird lediglich mitgeteilt: Das Abkommen wird auf Grundlage des <a href="http://www.fdp-bundespartei.de/files/363/091024-koalitionsvertrag-cducsu-fdp.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Koalitionsvertrages </a>abgestimmt. In diesem heißt es:
</p>
<blockquote>
<p>
		Bei den Verhandlungen zum SWIFT-Abkommen werden wir uns für ein hohes Datenschutzniveau (strikte Zweckbindung, Löschung der Daten, klare Regelungen bezüglich Weitergabe an Drittstaaten) und einen effektiven Rechtsschutz einsetzen. Ein automatisierter Zugriff auf SWIFT von außen ist auszuschließen. Die Übermittlung der Daten wird an Tatbestandsvoraussetzungen geknüpft und aufgrund einer Bedrohungs- und Gefährdungsanalyse eingegrenzt. Die Menge der zu übermittelnden Daten ist möglichst gering zu halten. Das Abkommen ist unter Ratifizierungsvorbehalt zu stellen.
	</p>
</blockquote>
<p>
Bei der Abstimmung des ursprünglichen Version des Abkommens im November 2009 gab es Uneinigkeit zwischen der Justizministerin und dem Bundesinnenminister, Deutschland enthielt sich letztlich.
</p>
<p>
Im <a href="/peter-schaar-bundesdatenschutzbeauftragter-video-interview-informationsfreiheit">Video-Interview mit politik-digital.de</a> äußerte sich der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar unter anderem auch zum SWIFT-Abkommen [ab Minute 6:40]
</p>
<hr width="100%" size="2" />
<p>
<b>Was ist SWIFT?</b>
</p>
<p>
Der Name leitet sich ab von einem großen belgischen Finanzdienstleister, der einen Großteil aller internationalen Banktransaktionen technisch realisiert. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA verschafften sich US-Behörden Daten über Transaktionen Verdächtiger, damals noch ohne rechtliche Grundlage – die Server standen in den USA. Zum Jahreswechsel 2009/2010 aber beschloss das Unternehmen, seine Daten nur noch in Europa zu verwalten &#8211;  der direkte Zugriff war nun nicht mehr möglich. Um US-Terrorfahndern weiterhin den Zugriff zu ermöglichen, war also ein völkerrechtliches Abkommen notwendig geworden.
</p>
<p>
Zunächst wurde ein Übergangsabkommen beschlossen, welches Ende vergangenen Jahres auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt werden sollte. Die EU-Kommission ratifizierte das Abkommen am 30. November 2009 &#8211;  einen Tag später hätte das EU-Parlament (auf Grund neuer Befugnisse nach dem Vertrag von Lissabon) zustimmen müssen. Viele Parlamentarier hatten sich bereits im Vorfeld kritisch geäußert und fühlten sich übergangen. Im Februar lehnte das EU-Parlament das SWIFT-Abkommen schließlich ab, EU-Kommissarin Malmström musste neue Verhandlungen anstrengen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die Bundes-App kommt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-bundes-app-kommt-4918/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[hgierow]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 10:18:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin von Notz]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Verwaltung des Deutschen Bundestages plant ein eigenes neues Anwendungsprogramm, eine sogenannte App, für moderne Smartphones. Das bestätigte der netzpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen und Obmann seiner Fraktion in der zuständigen Kommission des Deutschen Bundestages, Konstantin von Notz, gegenüber politik-digital.de. 
<p>
&#160;
</p>
<div style="text-align: center">
<img src="/sites/politik-digital.de/files/iphone_edit-1.jpg" alt="Bild iPhone: 3Gstore.de CC-BY Lizenz; Bild Bundestag: public domain; Montage von politik-digital.de" title="Bild iPhone: 3Gstore.de CC-BY Lizenz; Bild Bundestag: public domain; Montage von politik-digital.de" height="172" width="320" />
</div>
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verwaltung des Deutschen Bundestages plant ein eigenes neues Anwendungsprogramm, eine sogenannte App, für moderne Smartphones. Das bestätigte der netzpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen und Obmann seiner Fraktion in der zuständigen Kommission des Deutschen Bundestages, Konstantin von Notz, gegenüber politik-digital.de. </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/iphone_edit-1.jpg" alt="Bild iPhone: 3Gstore.de CC-BY Lizenz; Bild Bundestag: public domain; Montage von politik-digital.de" title="Bild iPhone: 3Gstore.de CC-BY Lizenz; Bild Bundestag: public domain; Montage von politik-digital.de" height="172" width="320" />
</div>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Das Angebot soll noch in diesem Sommer gestartet werden. Geplanter Leistungsumfang: Bundestagsdebatten live verfolgen, Protokolle via Handy durchstöbern und die tagesaktuellen News aus dem Parlament im Taschenformat. Zuständig für dieses Tool ist die Kommission für Informations- und Kommunikationstechnik (IuK-Kommission) im Deutschen Bundestag. Diese kümmert sich auch um die technische Infrastruktur, die der Bundestag für Mitarbeiter und Abgeordnete bereitstellt.</p>
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		<title>Online-Bewerbung von Wulff</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hgierow]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 16:15:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Joachim Gauck]]></category>
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					<description><![CDATA[Christian Wulff hat sich am 14.06.2010 für 30 Minuten in einem Video-Chat den Fragen der Internet-Nutzer gestellt. Diese konnten sich über E-Mail, Facebook und einem Chat-Tool beteiligen. In seiner „Online-Bewerbungsrede&#34; erläuterte Wulff das für ihn wichtigste Thema seiner Kandidatur für das höchste deutsche Staatsamt – die Zukunft Deutschlands. 
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Christian Wulff hat sich am 14.06.2010 für 30 Minuten in einem Video-Chat den Fragen der Internet-Nutzer gestellt. Diese konnten sich über E-Mail, Facebook und einem Chat-Tool beteiligen. In seiner „Online-Bewerbungsrede&quot; erläuterte Wulff das für ihn wichtigste Thema seiner Kandidatur für das höchste deutsche Staatsamt – die Zukunft Deutschlands. </p>
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<!-- Link zum Öffnen der Colorbox --><a href="/" class="colorbox"></p>
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</center></noscript><!--break--></p>
<p>
Ansonsten sprach Christian Wulff auch über die Bedeutung des Internets und versprach, sein Facebook Profil auch nach einer möglichen Wahl zum Bundespräsidenten weiter pflegen zu wollen. Seine Fan-Seite bei Facebook trägt (in der URL) schon den bezeichnenden Namen <a href="http://www.facebook.com/Christian.Wulff.Bundespraesident" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christian.Wulff.Bundespraesident.</a>
</p>
<p>
<a href="http://www.facebook.com/Christian.Wulff.Bundespraesident"></a> Mit dem Live-Videochat richtete sich der niedersächsische Ministerpräsident direkt an die User im Internet,  ein Territorium, dass in der Bundespräsidentenfrage bislang von seinem Gegenkandidaten Joachim Gauck (parteilos) dominiert wird. Bislang hat <a href="http://www.facebook.com/Joachim.Gauck?ref=search" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gauck</a> 3000 Fans bei Facebook, die Gruppe <a href="#!/group.php?gid=123621417671515&amp;ref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Joachim Gauck als Bundespräsident</a>“ kommt gar auf die zehnfache Anzahl von Unterstützern. Christian Wulff hat ca. 1900 (alle Zahlen Stand 14.06.2010).
</p>
<p>
Über die verschiedenen Online-Aktionen rund um die Präsidentenwahl berichtet politik-digital.de bereits <a href="/bundespraesidentenwahl-online-gauck-wulff">hier</a>.</p>
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		<title>Glückspielstaatsvertrag: Keine Internet-Sperren</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/glueckspielstaatsvertrag-keine-internet-sperren-4907/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[hgierow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 14:06:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrdatei]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsvertrag]]></category>
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		<category><![CDATA[Netzsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksspiel]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Wort „Sperrdatei“ in einem CDU-FDP-Entwurf lässt bei vielen Internetaktivisten den Blutdruck steigen. Der Begriff steht in einer Pressemitteilung der CDU- und FDP-Fraktion in Schleswig-Holstein – es geht aber nicht um Sperren für Glücksspielseiten im Netz, sondern eine freiwillige Datei für Glücksspielsüchtige wie in der Spielbank.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wort „Sperrdatei“ in einem CDU-FDP-Entwurf lässt bei vielen Internetaktivisten den Blutdruck steigen. Der Begriff steht in einer Pressemitteilung der CDU- und FDP-Fraktion in Schleswig-Holstein – es geht aber nicht um Sperren für Glücksspielseiten im Netz, sondern eine freiwillige Datei für Glücksspielsüchtige wie in der Spielbank.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Bereits Ende Mai 2010 gab es im Netz einige <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/netzsperren-in-schleswig-holstein-dementi-vs-originalquelle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aufregung </a>um einen Entwurf für einen neuen Glückspielstaatsvertrag. Befürchtet wurde ein Sperrsystem für bestimmte Glückspielwebseiten.  Am 9. Juni 2010 veröffentlichten die Koalitionsfraktionen aus Schleswig-Holstein ihren offiziellen Entwurf für die Neufassung.
</p>
<p>
In der <a href="http://www.ltsh.de/presseticker/2010-06/09/11-58-46-11a9/PI-TA9l1hGp-cdu.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung </a>ist ist auch der Punkt „Einrichtung einer Sperrdatei“ enthalten. Hier geht es jedoch mitnichten darum, Glückspielwebsiten zu sperren. „Es wird keine Sperrung von Websiten auf Grundlage dieses Vertrags geben“, so der Pressesprecher der CDU-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag, Dirk Hundertmark. Ziel sei es vielmehr, das System der Sperre von Glücksspielsüchtigen in Casinos auch Online aufzubauen (§§ 17 und 18 im <a href="http://www.cdu.ltsh.de/media/gluecksspielstaatsvertrag.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entwurf</a>). Für die genaue Ausarbeitung des Entwurfs möchten die Fraktionen eng mit dem unabhängigen Landesdatenschutzbeauftragten Thilo Weichert zusammenarbeiten.
</p>
<p>
Der Entwurf strebt an, legale Online-Angebote zu schaffen um die bislang existierenden Seiten zu legalisieren. Die Notwendigkeit wird unter anderem mit einem massiven Ertragsverlust durch Schwarzmarktangebote begründet. „Aufs Jahr 2010 hochgerechnet werden den Ländern angesichts der durch den aktuellen Glücksspielstaatsvertrag verursachten Entwicklung 400 Millionen Euro Steuern und Zweckerträge in diesem Bereich fehlen“, so Christian von Boetticher, Franktionsvorsitzender der CDU im schleswig-holsteinischen Landtag in der Pressemitteilung.</p>
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		<item>
		<title>Ölteppich über Deutschland</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/oelteppich-ueber-deutschland-4897/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[hgierow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 14:27:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[BP]]></category>
		<category><![CDATA[Ölteppich]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Gelegentlich gibt es Größenangaben, die der menschliche Verstand nicht ohne Weiteres erfassen kann. Die Größe und die Ausbreitung des Ölteppichs, der sich nach dem Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ über dem Golf von Mexiko verteilt, ist ein solcher Fall. Rund 30 Millionen Liter Rohöl sollen mittlerweile über 40.000 Quadratkilometer Wasserfläche bedecken. Eine einfache Applikation ermöglicht es nun Jedermann, die Größe zu visualisieren und in einen neuen lokalen Bezug zu setzen.<p>&#160;</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gelegentlich gibt es Größenangaben, die der menschliche Verstand nicht ohne Weiteres erfassen kann. Die Größe und die Ausbreitung des Ölteppichs, der sich nach dem Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ über dem Golf von Mexiko verteilt, ist ein solcher Fall. Rund 30 Millionen Liter Rohöl sollen mittlerweile über 40.000 Quadratkilometer Wasserfläche bedecken. Eine einfache Applikation ermöglicht es nun Jedermann, die Größe zu visualisieren und in einen neuen lokalen Bezug zu setzen.<!--break--></p>
<p>Die zuständigen Behörden des US-Bundesstaates Louisiana stellen aktuelle Daten über die Größe und Form des Ölteppichs <a href="http://gohsep.la.gov/oilspill.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zur Verfügung</a>, als Rohdaten sowie als „Layer“ für Google Earth.  Jeder Nutzer kann sich so die aktuelle Größe und Ausbreitung des Ölteppichs anzeigen lassen und z.B. in Google Earth über sein Heimatgebiet legen. Die ungeheure Ausdehnung der verseuchten Fläche wird so leicht nachvollziehbar. Die Anwendung zeigt, wie man öffentliche Rohdaten in einen neuen Zusammenhang stellen kann, um einen höheren Nutzwert zu erreichen.</p>
<div style="text-align: center"><a href="/wp-content/uploads/100602oelteppichdeutschland.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100602oelteppichdeutschland.jpg" height="422" width="320" title="Ölteppich über Deutschland" alt="Ölteppich über Deutschland" /></a></div>
<p><a href="/wp-content/uploads/100602oelteppichdeutschland.jpg" title="Ölteppich über Deutschland" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a> </p>
<p>Wir haben für unser <a href="http://paulrademacher.com/oilspill/#nierderdorla" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beispiel </a>[Stand: 02.06.2010] die geometrische Mitte Deutschlands, die Gemeinde Niederdorla in Thüringen, als Ausgangspunkt gewählt. Hier ist zu sehen, dass der Ölfilm mittlerweile Ausmaße von der Größe Nordrhein-Westfalens erreicht hat. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Initiative: Vorratsdatenspeicherung auch für Google-Suche</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/initiative-vorratsdatenspeicherung-auch-fuer-google-suche-4890/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[hgierow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 14:38:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Europaparlament]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei konservative Europa-Abgeordnete wollen die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung [<a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2006:105:0054:0063:EN:PDF" target="_blank" rel="noopener noreferrer">2006/24/EC</a>] auf Anfragen bei Google und anderen Suchmaschinen <a href="http://www.smile29.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ausweiten</a>. Aktuell unterstützen 324 Parlamentarier die „<a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+WDECL+P7-DCL-2010-0029+0+DOC+PDF+V0//EN&#38;language=EN." target="_blank" rel="noopener noreferrer">written declaration</a>“. Das ist fast die Hälfte aller Mitglieder des Europaparlaments.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei konservative Europa-Abgeordnete wollen die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung [<a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2006:105:0054:0063:EN:PDF" target="_blank" rel="noopener noreferrer">2006/24/EC</a>] auf Anfragen bei Google und anderen Suchmaschinen <a href="http://www.smile29.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ausweiten</a>. Aktuell unterstützen 324 Parlamentarier die „<a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+WDECL+P7-DCL-2010-0029+0+DOC+PDF+V0//EN&amp;language=EN." target="_blank" rel="noopener noreferrer">written declaration</a>“. Das ist fast die Hälfte aller Mitglieder des Europaparlaments.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Außerdem soll der Initiative zufolge ein europäisches Frühwarnsystem gegen Kinderpornographie und sexuelle Belästigung etabliert werden. Vorbild soll das Frühwarnsystem für Lebensmittelsicherheit sein.
</p>
<p>
Eine „written declaration“ des Europäischen Parlaments hat keine direkte rechtliche Auswirkung. Wird eine solche Erklärung von einer Mehrheit der Abgeordneten unterschrieben (also von mehr als 368 MdEPs), leitet der Präsident des Parlaments sie als offiziellen Standpunkt an die Kommission und den Rat weiter. Rat oder Kommission können auf den Vorschlag reagieren, müssen es aber nicht. Über ein offizielles Initiativrecht verfügt das Parlament auch nach dem Vertrag von Lissabon nicht.
</p>
<p>
Zur Zeit zirkulieren weitere „written declarations“ im netzpolitischen Bereich, so z.B. eine <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+WDECL+P7-DCL-2010-0012+0+DOC+PDF+V0//EN&amp;language=EN" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative </a>für mehr Transparenz in der Verhandlung des ACTA-Abkommens. Dieses Dokument wurde bislang von 219 Abgeordneten unterzeichnet.
</p>
<p>
Die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung wird zurzeit von der EU-Kommission überarbeitet, das Ergebnis soll am 15. September vorgestellt werden. In Großbritannien hat die neue <a href="/digitale-wende-koaltionsvertrag-uk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Regierung beschlossen</a>, die Vorratsdatenspeicherung wieder abzuschaffen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verwirrung um erste EU-Bürgerinitiative</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/verwirrung-um-erste-eu-buergerinitiative-4888/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[hgierow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 15:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[E-Petition]]></category>
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					<description><![CDATA[Sigmar Gabriel (SPD) möchte gemeinsam mit der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) die <a href="http://www.euractiv.de/finanzplatz-europa/artikel/sozialdemokraten-planen-erste-eu-brgerinitiative-003121">erste europäische Bürgerinitiative</a> starten, um eine europaweite Finanztransaktionssteuer einzuführen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Bürgerbeteiligung sind jedoch nicht geklärt - auch ob man rechtswirksam online mitmachen kann, steht noch nicht fest.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sigmar Gabriel (SPD) möchte gemeinsam mit der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) die <a href="http://www.euractiv.de/finanzplatz-europa/artikel/sozialdemokraten-planen-erste-eu-brgerinitiative-003121">erste europäische Bürgerinitiative</a> starten, um eine europaweite Finanztransaktionssteuer einzuführen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Bürgerbeteiligung sind jedoch nicht geklärt &#8211; auch ob man rechtswirksam online mitmachen kann, steht noch nicht fest.<br />
<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Außerdem hat der CSU-Europaabgeordnete Martin Kastler darauf hingewiesen, dass er mit mehreren christlichen Initiativen bereits im Februar eine europaweite Initiative für einen arbeitsfreien Sonntag gestartet habe. <a href="http://www.free-sunday.eu">„Sonntags gehören Mami und Papi uns“</a> ist das Motto. Von der benötigten Anzahl Unterstützer ist die Initiative noch ein gutes Stück entfernt: Bislang  haben knapp 16.000 Menschen die Petition gezeichnet [Stand 25.05.10].
</p>
<p>
<b>Mehr Demokratie?</b>
</p>
<p>
Die Europäische Bürgerinitiative gilt als ein Kernstück des Lissabon-Vertrags und soll das vielbeschworene Demokratie-Defizit der EU vermindern. Eine Million Europäer aus einer „erheblichen Anzahl von Mitgliedsländern“ sind laut Vertrag erforderlich, um eine erfolgreiche Initiative zu konstituieren.
</p>
<p>
Die Hürden für ein Bürgerbegehren sind aber nach dem derzeitigen Umsetzungsvorschlag der EU-Kommission hoch: Mindestens eine Million Menschen müssen eine Bürgerinitiative unterstützen – und in mindestens neun EU-Ländern jeweils mehr als 0,2 Prozent der Bevölkerung repräsentieren. Zu diesen Vorgaben findet aktuell eine Debatte im Europäischen Parlament und dem Rat statt, die Verordnung soll am 01.12.2010 in Kraft treten.
</p>
<p>
<b>Online-Partizipation möglich?</b>
</p>
<p>
Offen ist weiterhin auch, ob man sich über ein Online-Portal an einer Initiative beteiligen kann, wie es in Deutschland bei einer e-Petition möglich ist. Die EU-Kommission macht in diesem Punkt vor allem rechtliche Bedenken geltend.
</p>
<p>
Nach dem vorgeschlagenen Quorum wäre die erfolgreichste deutsche e-Petition gegen Netzsperren mit ungefähr 130.000 Unterzeichnern schon aufgrund der Anzahl der Unterstützer gescheitert, da für eine europäische Bürgerinitiative ca. 160.000 Unterschriften erforderlich sind. Inwiefern die jetzt schon laufenden EU-Initiativen von Sigmar Gabriel oder Martin Kastler rechtlich abgesichert sind, ist im Moment nicht eindeutig zu klären.</p>
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