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	<title>Matthias Kemmerich &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Matthias Kemmerich &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Die Netzpolitiker der Bundestagsfraktionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 14:25:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
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					<description><![CDATA[In den neuen Bundestagsfraktionen gibt es inzwischen Beauftragte für Tierschutz oder Hochschulpolitik. Mit  Fachpolitikern für das Querschnittsthema Netzpolitik tun sich einige Fraktionen aber auch drei Monate nach der Wahl weiterhin schwer. politik-digital.de hat per Anfrage versucht, die Namen von Ansprechpartnern zu ermitteln.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den neuen Bundestagsfraktionen gibt es inzwischen Beauftragte für Tierschutz oder Hochschulpolitik. Mit  Fachpolitikern für das Querschnittsthema Netzpolitik tun sich einige Fraktionen aber auch drei Monate nach der Wahl weiterhin schwer. politik-digital.de hat per Anfrage versucht, die Namen von Ansprechpartnern zu ermitteln.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Wendet man sich mit der Anfrage nach einem Ansprechpartner in Sachen Netzpolitik an die Pressestellen der Fraktionen, wird schnell klar, dass Internetpolitik immer noch in erster Linie als Medienpolitik begriffen wird. Nur die Grünen haben mit Konstantin von Notz einen fachpolitischen Sprecher für Netzpolitik, die SPD-Fraktionäre mit Martin Klingbeil einen Berichterstatter für Neue Medien. Bei telefonischen und schriftlichen Rückfragen mit Hinweisen auf verschiedene Netzpolitkthemen verwiesen die Pressestellen in der Regel weiterhin auf ihre medienpolitischen Sprecher. Dort können aber inhaltliche Kompetenz und thematische Zuständigkeit auseinanderklaffen.
</p>
<p>
Das weitreichende Themenfeld der Netzpolitik und damit ein Politikbereich mit Schnittmengen aus Wirtschaft, Innenpolitik oder Justiz wird also weiterhin federführend unter der Rubrik &quot;Kultur und Medien&quot; bearbeitet. Themen wie Datenschutz im Netz, eParticipation oder Urheberrechte im Internet werden also bislang keine herausragenden und schon gar keine personelle Relevanz in Form eines Sprechers oder eines Beauftragten zugewiesen &#8211; anders als bei Tierschutz oder Hochschulpolitik.
</p>
<p>
<b>CDU/CSU </b>
</p>
<p>
Bei der Fraktion von CDU/CSU ist <a href="http://www.wolfgang-boernsen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wolfgang Börnsen</a> der medienpolitische Sprecher und wird von der Pressestelle auch als Ansprechpartner für Netzpolitik genannt. In dieser Legislaturperiode hat sich die Arbeitsgruppe der Fraktion für Kultur und Medien, deren Vorsitzender er ist, allerdings laut den Mitteilungen auf der Fraktionshomepage zu Netzpolitik noch nicht öffentlich zu Wort gemeldet. Die Fraktion freut sich derweil mit <a href="http://www.kristina-koehler.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kristina Köhler</a> über eine internetaffine Familienministerin, gleichzeitig äußert sich <a href="http://www.dorothee-baer.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dorothee Bär</a> von der CSU regelmäßig zum Thema.
</p>
<p>
<b>FDP </b>
</p>
<p>
Auch die FDP nennt ebenfalls auf Anfrage ihren medienpolitischen Sprecher <a href="http://www.soenksen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Burkhardt Müller-Sönksen</a> als Fachmann. Dieser hat sich auf der Fraktionshomepage allerdings bisher zu netzpolitischen Fragestellungen kaum öffentlich geäußert, immerhin aber eine <a href="http://www.fdp-fraktion.de/webcom/show_websiteprog.php?wc_c=649&amp;wc_lkm=566&amp;wc_id=13147&amp;bis=18" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet-GEZ abgelehnt</a>. Bei den Liberalen eher auf sich aufmerksam gemacht hatte dagegen der Abgeordnete <a href="http://www.sebastian-blumenthal.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sebastian Blumenthal</a>: er sitzt im Ausschuss für Kultur und Medien des Bundestages und <a href="http://twitter.com/seb_blumenthal" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twitterte vom IT-Gipfel</a> aus Stuttgart.
</p>
<p>
<b>Grüne </b>
</p>
<p>
Mit ihrem netzpolitischen Sprecher <a href="http://www.von-notz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konstantin von Notz</a> haben Bündnis 90/Die Grünen einen anderen Weg gewählt. Hier wird Netzpolitik als eigenständiger fachpolitischer Bereich bearbeitet. In der <a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/abgeordnete/dok/303/303308.dr_konstantin_von_notz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestagsdebatte zum umstrittenen Swift-Abkommen</a> hat sich der Politiker aus Schleswig-Holstein bereits zur Wort gemeldet, auch seine <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/itgipfel110.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kritik am IT-Gipfel</a> ist überliefert.
</p>
<p>
<b>SPD </b>
</p>
<p>
Bei der SPD  bleibt der Eindruck, dass eine kritische Auseinandersetzung mit netzpolitischen Entscheidungen aus der Regierungszeit aktuell die netzpolitische Debatte bestimmt. Der medienpolitische Sprecher der SPD, <a href="http://www.martin-doermann.de/live/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Dörmann</a>, wurde in dieser Hinsicht bereits <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Web-Sperren-SPD-verheddert-sich-im-Prinzip-Loeschen-890026.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aus den eigenen Reihen kritisiert</a>. Mit <a href="http://www.lars-klingbeil.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lars Klingbeil</a> hat die SPD zusätzlich einen Berichterstatter für neue Medien in der Fraktion. Mit dem aus dem Bundestag ausgeschiedenen Jörg Tauss hat die Fraktion einen profilierten Fachmann für das Thema verloren.
</p>
<p>
<b>Linkspartei </b>
</p>
<p>
Die Fraktion der Partei „Die Linke“ sieht Netzpolitik als &quot;ein weites, noch ungeordnetes Feld &quot;, welches nachwievor dem fachpolitischen Bereich Medienpolitik zugeordnet wird. <a href="http://www.senger-schaefer.linke-rheinland-pfalz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kathrin Senger-Schäfer</a> ist hier die erste Ansprechpartnerin. Die Fraktion will sich aber &quot;netzpolitisch umfassend aufstellen und das Themenspektrum in einer Arbeitgruppe Netzpolitik fach- und ausschussübergreifend&quot; bearbeiten, heißt es auf Anfrage von politik-digital.de.</p>
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		<item>
		<title>Klimakonferenz: &#8220;Ein großes taktisches Spiel&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/klimakonferenz-ein-grosses-taktisches-spiel-4690/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 14:17:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Kopenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagipfel]]></category>
		<category><![CDATA[ARD-Korrespondentin]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Buckenmaier]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
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					<description><![CDATA[Live von der Klimakonferenz in Kopenhagen beantwortete Claudia Buckenmaier, Leiterin des ARD-Studios in Stockholm, im tagesschau-Chat am 16.12. 2009 die Fragen der User von tagesschau.de und politik-digital.de. Sie berichtete von ihren Eindrücken und Erlebnissen rund um den Klimagipfel in der dänischen Hauptstadt.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Live von der Klimakonferenz in Kopenhagen beantwortete Claudia Buckenmaier, Leiterin des ARD-Studios in Stockholm, im tagesschau-Chat am 16.12. 2009 die Fragen der User von tagesschau.de und politik-digital.de. Sie berichtete von ihren Eindrücken und Erlebnissen rund um den Klimagipfel in der dänischen Hauptstadt.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Herzlich Willkommen zu zum Chat live aus Kopenhagen von der UN-Klimakonferenz. Als Gast begrüßen wir unsere ARD-Korrespondentin Claudia Buckenmaier. Sie leitet nicht nur das Fernsehstudio Stockholm &#8211; sie koordiniert hier in<br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/cbuckenmaier250x300.jpg" alt="Foto: NDR/Marcus Krüger" title="Foto: NDR/Marcus Krüger" width="160" align="left" height="189" /><br />
Kopenhagen auch die aktuelle Fernsehberichterstattung für die ARD. Durch ihre Arbeit im Studio Stockholm hatte sie in der Vergangenheit auch vielfach Gelegenheit, die Auswirkungen des Klimawandels in Nordeuropa mit eigenen Augen zu sehen. Claudia Buckenmaier wird nun 30 Minuten lang Fragen rund um ihre Arbeit und die UN-Klimakonferenz beantworten. Nun die erste Frage: <b>HarHotsvim</b> möchte wissen, wie sich die Journalisten vor Ort über Hintergründe und Auswirkungen des Klimawandels informieren? 
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Wir informieren uns vor allem, indem wir möglichst viel mit allen möglichen Teilnehmern reden: Delegierten, Politikern, Vertretern von Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Außerdem gibt es jeden Tag unzählige Pressekonferenzen. Seit dieser Woche, der so genannten heißen Phase, bieten Minister auch Informationsgespräche an, so dass wir auch einen etwas besseren Einblick in die geschlossenen Runden bekommen.
</p>
<p>
<b>Sebastian:</b> Welche Lobbygruppen sind besonders stark vertreten und welchen Einfluss haben sie auf die Delegierten bzw. auf die Ergebnisse?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Die Gruppen, die seit Beginn der Konferenz am deutlichsten in Erscheinung treten, sind natürlich alle Umweltorganisationen, allen voran die bekanntesten wie Greenpeace, WWF etc. Ich will keine ausschließen, da sie alle wichtig sind. Sie machen Aktionen, machen auf sich aufmerksam: bunt, schrill, lebendig &#8211; es kann sie niemand übersehen, auch nicht die Politiker.
</p>
<p>
<b>DonPedro:</b> Wer ist Ihnen auf der Klimakonferenz eigentlich am negativsten in Sachen Lobbyismus aufgefallen?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Wenn ich ehrlich bin, eigentlich niemand. Die Gespräche waren immer interessant. Man hatte nie das Gefühl, dass sich etwas zu sehr aufdrängt. Trotzdem kann das an Punkten passiert sein, die sich meiner Kenntnis einfach entziehen. Diese Konferenz ist unglaublich weitläufig, man kann nicht überall gleichzeitig sein.
</p>
<p>
<b>volkmey:</b> Sitzen auf diesen Pressekonferenzen auch wirklich Verhandlungsführer oder werden Sie mit &quot;billigen&quot; wohlformulierten Sätzen durch Dritte hingehalten?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Nein, es sitzen wirklich Verhandlungsführer in den Pressekonferenzen. Sehr ergiebig ist in der Regel die Pressekonferenz von Ivo de Boer, der wirklich versucht, alle Fragen sehr differenziert und &#8211; man hat den Eindruck &#8211; auch ehrlich zu beantworten. Da diese Pressekonferenz immer recht früh am Tag ist &#8211; also gegen Mittag &#8211; gibt es einem immer eine gute Grundlage für die Konferenzen oder Auftritte der anderen Verhandlungsführer. Auch die USA und die EU, meist auch die G77, stellen sich regelmäßig den Fragen.
</p>
<p>
<b>bureaustud:</b> Frau Buckenmaier, haben Sie das Gefühl, die beteiligten Nationen sind wirklich ernsthaft zu Bekenntnissen in puncto Klimaschutz bereit?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Eine große Glaubensfrage. Doch, ich denke schon. Die Europäer auf jeden Fall. Gerade der schwedische Umweltminister, der zur Zeit die EU vertritt, kommt da sehr glaubwürdig rüber. Und dann natürlich vor allem all die kleinen Länder, die sonst so selten gehört werden. Die kleinen Inselstaaten, die wirklich physisch bedroht sind durch den Klimawandel, und die Entwicklungsländer generell. Unsicherer bin ich mir da bei China. Die Auftritte waren bisher immer etwas seltsam. Sie haben sich als Fürsprecher der Entwicklungsländer präsentiert, aber wenn es um ihre eigenen Verpflichtungen ging, wurden sie sehr wortkarg. Und mit den Amerikanern ist das ähnlich.
</p>
<p>
<b>volkmey:</b> Eine Frage zum Inhalt der Gespräche: Gibt es bereits einen ersten Katalog an konkreten Maßnahmen, über den nun verhandelt werden kann?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Das irgendwo Traurige ist, dass es die beiden Themenblöcke sind, die seit Beginn der Konferenz wichtig sind: zu wieviel CO2-Emissionsreduzierungen verpflichten sich die einzelnen Länder und wieviel Geld können die Entwicklungsländer als Unterstützung für den Klimaschutz erwarten.
</p>
<p>
<b>Alex:</b> Welche Vorhaben werden konkret von den Schwellenländern in Sachen Klimaschutz geplant? Diese sollen ja von den &quot;reichen&quot; Ländern gefördert werden. Worin wird nun genau das Geld investiert?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Es soll zum Beispiel in die Nutzung erneuerbarer Energien investiert werden. Oder zum Schutz des Regenwaldes, zur Wiederaufforstung. Der Knackpunkt bei den erneuerbaren Energien kann sein, dass alle wissen, dass die Unternehmen der Industrieländer dabei natürlich kräftig profitieren können, weil sie neue Absatzmärkte finden. Das stimmt manche skeptisch, dass die Hilfsangebote wirklich so ernsthaft gemeint sind. Bedenken, die man aus dem Kreis der Entwicklungsländer immer mal wieder hört.
</p>
<p>
<b>Meno:</b> Wenn es denn zu einer Regelung bezüglich der CO2-Emissionsverminderung kommt, wie wird diese Emissionsverminderung in jedem Land objektiv überprüft?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Das steht jetzt auch zur Verhandlung. Die Teilnehmer der Konferenz wollen fast alle klare, eindeutige Überprüfungsmechanismen, auf die sich alle einigen, denen sich alle unterwerfen. Wie sie genau aussehen sollen: auch das soll hier verabredet werden. Aber genau da haben wiederum die USA und China große Probleme. Sie wollen einen von ihnen selbst nicht mehr kontrollierbaren Überprüfungsmechanismus nicht zulassen.
</p>
<p>
<b>Anja:</b> Wie erklären Sie sich die geringen sachlichen Fortschritte auf der Klimakonferenz: Liegt es an den Interessengegensätzen oder sind sie dem Warten auf die Staats- und Regierungschefs geschuldet?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Ein bisschen schon. Alle starren wie das Kaninchen auf die Schlange auf die Ankunft der Regierungschefs. Das war das eine Hindernis. Das nächste ist aber tatsächlich, das bisher keinerlei Zugeständnis von den zwei wichtigen Akteuren gemacht wurde, von den jetzt schon so oft erwähnten USA und China. Das hat viele dazu gebracht, abzuwarten: Kommt nun was oder nicht, wer bewegt sich zuerst, wer verliert zuerst? Ein großes taktisches Spiel. Das hat gestern der UN-Generalsekretär dann ganz klar kritisiert und gefordert, damit müsse jetzt Schluss sein.
</p>
<p>
<b>Gilo:</b> Was wird von Barack Obama erwartet? Sind die Hoffnungen in ihn durch die Realitäten der letzten Monate verflogen oder ist er noch der &quot;Klimamessias&quot;?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Ich glaube, es gibt schon etliche Kratzer an diesem Image. Trotzdem ruhen auf seinem Erscheinen hier große Hoffnungen. Der mächtigste Staatschef der Welt muss doch was bewegen können, so bekommt man immer wieder den Eindruck. Allerdings wissen auch alle hier, unter welchen enormen innenpolitischen Zwängen er steht. Die Hoffnung ist trotzdem da, dass er mit einer Überraschung aufwartet und dadurch neue Bewegung in ein momentan etwas verhärtetes Verhandlungsspiel bringt.
</p>
<p>
<b>Alise:</b> Welche Folgen hätte ein angesichts der bestehenden Differenzen mögliches Scheitern des Klimagipfels und wie kann dies abgewendet werden?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Da will ich jetzt gerne unseren deutschen Umweltminister zitieren, der heute morgen wieder betont hat: Ein Scheitern können wir uns nicht leisten. Wir müssen hier zu einem Ergebnis kommen, die Zeit läuft uns davon. Damit ist er nicht alleine. Das sagen hier alle, egal wie unterschiedlich ihre Positionen sind. Und ob sie selbst wirklich etwas tun, um Bewegung in die Verhandlungen zu bringen? Das ist ja das manchmal doch Verrückte hier: Viele Lippenbekenntnisse und nicht immer können wir definitiv sagen, sind sie wirklich aufrichtig ernst gemeint.
</p>
<p>
<b>Amplifyer:</b> Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass am Ende der Klimakonferenz ein gemeinsamer Text steht, der das Klima effektiv schützt, von allen unterzeichnet wird und somit das Kyoto-Protokoll ablöst?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Ich glaube nicht daran, dass das Kyoto-Protokoll schon hier abgelöst wird. Viele Entwicklungsländer beharren darauf, dass sie das Kyoto-Protokoll mit all seinen Schwächen aber auch Stärken behalten wollen. Solange es keinen anderen rechtlich verbindlichen Vertrag gibt. Deshalb wird momentan auf zwei Ebenen verhandelt. Es könnte gar sein, dass am Ende zwei Texte stehen. Aber uns wird immer wieder von den unterschiedlichsten Seiten versichert, dass das alleine kein Scheitern bedeuten müsse, solange der Text am Ende so verbindlich sei, dass man ihn nur noch in die entsprechende Rechtsform gießen müsse. Ich selbst bin noch etwas skeptisch, ob das praktikabel ist.
</p>
<p>
<b>Philipp:</b> In welchem Zeitraum nach der Konferenz wird Ihrer Meinung nach ein rechtlich verbindlicher Vertrag entwickelt werden?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Die Verhandler wollen das hier verbindlich beschließen. Häufig genannt wird die Spanne von maximal sechs Monaten. Man will nicht, dass es außer Kontrolle geht, aber ob sich die 130 Regierungschefs darauf einlassen werden?
</p>
<p>
<b>Romema:</b> Wie werden die großen Demonstrationen und die gelegentlichen Gewaltausbrüche von den Delegierten und den Bürgern wahrgenommen?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Die große Demonstration vom Samstag hat hier bei den Delegierten und den Politikern großen Eindruck hinterlassen. Das haben sie uns mehrfach erzählt. Sie wollen sich aber nicht festlegen, ob sie das in ihrem Handeln beeinflusst. Zu den Gewaltausbrüchen muss man sagen, dass die Bevölkerung doch sehr irritiert auch ist über die dänische Polizei. Die meisten haben den Eindruck, dass sie zu hart durchgreift. Heute morgen erzählte ein Kollege, dass die Polizei in Busse ging, um die dort Mitreisenden zu fragen, wo sie eigentlich hinfahren wollen, um eventuell frühzeitig Störer herausziehen zu können. Das wird von vielen als Übergriff empfunden und heftig kritisiert, übrigens auch hier auf der Konferenz.
</p>
<p>
<b>Fandango:</b> Ich habe den Eindruck, dass die gewaltsamen Proteste in den Medien (auch in der ARD) mehr Raum bekommen, als die friedlichen Mahnwachen etc. Wie kommt man aus diesem Aufmerksamkeitsdilemma raus, dass wenige Randalierer mehr kontroverse Schlagzeilen produzieren als Hunderttausende, die friedlich agieren (mit einer Kerze im Fenster o.ä.)?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Ich kann da jetzt nur über meine Arbeit reden. Ich hab nicht den Eindruck, dass wir seit Beginn der Klimakonferenz den gewaltsamen Protesten einen größeren Raum geben als den friedlichen. Gestern zum Beispiel hatten wir Bilder aus der Nacht davor nur in einer frühen Ausgabe der Tagesschau mit verarbeitet. Wir haben die ganze Zeit über die verschiedenen Aktivisten, die hier auf der Konferenz friedlich demonstrieren, mit integriert und sie dem Verhandlungsprozess gegenüber gestellt. Am vergangenen Samstag haben wir zum Beispiel eine Kieler Demonstrantin für die Tagesthemen begleitet. In dem Stück tauchte die Randale nur am Rand auf, denn sie war an dem Tag eine klare Randerscheinung. Aber generell haben sie natürlich recht: Man muss sich das immer wieder in der journalistischen Arbeit vergegenwärtigen, dass man sich nicht von ein paar Bildern zu sehr in eine Richtung drängen lässt.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Liebe Chat-Teilnehmer leider ist unsere Zeit schon fast um. Wir kommen nun zur letzten User-Frage:
</p>
<p>
<b>volkmey:</b> Gibt es eigentlich eine Sondersendungen der ARD zu diesem Gipfel, auf dem die Bevölkerung aktuell informiert wird?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Seit Beginn der Konferenz gibt es auf EinsExtra und auf tagesschau.de die Klimaschau, 15 Minuten jeden Tag frisch zum aktuellen Stand auf der Klimakonferenz. Außerdem plant die ARD am Freitagabend um 23.45 Uhr (das ist zumindest mein letzter Stand, bitte überprüfen in den Tageszeitungen) ein Spezial zum Abschluss der Konferenz. Eine Art Bilanz, Rückblick, Ausblick.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Liebe Claudia Buckenmaier, Sie müssen nun wieder los, um die Fernsehzuschauer der ARD weiter über den Stand der Verhandlungen hier in Kopenhagen zu unterrichten. Wir danken Ihnen ganz herzlich, dass Sie sich Zeit genommen haben, die Fragen unserer User zu beantworten und wünschen Ihnen für den weiteren Verlauf der UN-Klimakonferenz alles Gute. Ein herzliches Dankeschön auch allen Chat-Teilnehmern und Fragern für das Interesse. Viele Grüße aus Kopenhagen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Internet-Erziehung wird Pflichtfach in England</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/internet-erziehung-wird-pflichtfach-in-england-4684/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 14:47:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[UK Council on Child Internet Safety (UKCCIS)]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[In England soll ab  2011 Internet-Erziehung schon in der Grundschule verpflichtend sein. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie von Regierung, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen für mehr Online-Sicherheit für Kinder. Auch Eltern können Hilfe erhalten.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In England soll ab  2011 Internet-Erziehung schon in der Grundschule verpflichtend sein. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie von Regierung, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen für mehr Online-Sicherheit für Kinder. Auch Eltern können Hilfe erhalten.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Initiator der Kampagne ist der 2008<br />
gegründete Dachverband <a href="http://www.dcsf.gov.uk/ukccis/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UK Council on Child Internet Safety<br />
(UKCCIS)</a>, dem rund 140 Organisationen angehören. Mit an Bord sind<br />
neben dem britischen Familienministerium (<a href="http://www.dcsf.gov.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Department for Children,<br />
Schools and Families</a>) auch große Unternehmen wie Google, Microsoft<br />
und Facebook.
</p>
<p>
<a href="http://www.dcsf.gov.uk/pns/DisplayPN.cgi?pn_id=2009_0239" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/ClickClever2.jpg" alt="Click Clever, Click Safe" title="Click Clever, Click Safe" width="400" height="111" />
</div>
<p></a>
</p>
<p>
&quot;Zip it, Block it, Flag it&quot;<br />
ist die zentrale Botschaft der aktuellen Kampagne für mehr Sicherheit im Netz:<br />
Die Kinder sollen lernen, keine Informationen im Internet<br />
preiszugeben, den Kontakt zu unbekannten Personen zu blockieren und<br />
unangemessene Inhalte den Eltern und Lehrern zu melden. Weitere<br />
Neuerungen, etwa ein Panikbutton zur Meldung von Inhalten im Netz, sind in Planung. Auch die Webseite<br />
<a href="http://www.thinkuknow.co.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">thinkuknow.co.uk</a> gehört zu dem britischen Projekt: Dort können sich nicht nur Kinder über<br />
Sicherheit im Netz informieren, sondern auch Eltern und Lehrer werden<br />
geschult.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 51)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-51-4681/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 16:01:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Silvio Berlusconi]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtraucher]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos Computer Club]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Chaos Computer Club duelliert sich mit der Urheberrechtslobby, der
neue Innenminister setzt auf Dialog mit der Netzgemeinde. Italienische
Blogger und bayerische Nichtraucher machen im Netz mobil. Dies und mehr in der aktuellen Linkliste.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Chaos Computer Club duelliert sich mit der Urheberrechtslobby, der<br />
neue Innenminister setzt auf Dialog mit der Netzgemeinde. Italienische<br />
Blogger und bayerische Nichtraucher machen im Netz mobil. Dies und mehr in der aktuellen Linkliste.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/ccc-filesharing-gaycken" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CCC vs.GVU &#8211; Ist Filesharing politisch?</a>
</p>
<p>
Auf zeit.de antwortete der Chaos Computer Club (CCC) unter dem Titel &quot;Die Politische Dimension des Teilens&quot; auf einen<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/filesharing-demokratie-gaycken" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Text von Sandro Gaycken</a><br />
zum Thema Filesharing. Christian Sommer wiederum &#8211; <br />
Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Verfolgung von<br />
Urheberrechtsverletzungen &#8211; beharrt dagegen in seiner Antwort darauf: <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/filesharing-sommer-warner?page=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Filesharing ist nicht politisch&quot;</a>.
</p>
<p>
<a href="http://www.welt.de/webwelt/article5456770/Es-geht-dem-Staat-nicht-um-Zensur-des-Internets.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Innenminister will Dialog mit der Netzgemeinde</a>
</p>
<p>
In der Welt bewirbt der neue Bundesinnenminister Thomas de Maizière<br />
seine netzpolitischen Vorstellungen und wünscht sich einen Dialog mit<br />
der Netzgemeinde. Der Staat sei keine bedrohende Instanz, betont der<br />
CDU-Politiker.
</p>
<p>
<a href="http://www.sueddeutsche.de/W5X388/3181934/Rauchfreies-Netz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bayerische Nichtraucher nutzen das Netz zur Koordination<br />
</a>
</p>
<p>
Das Volksbegehren &quot;für echten Nichtraucherschutz&quot; in Bayern hat fast<br />
1,3 Millionen Bürger zur Unterschrift bewegen können. Der Organisator<br />
der Nichtraucherschutzinitiative, Sebastian Frankenberger, hat dabei<br />
vor allem auf das Internet gesetzt. Eine Netzbewegung ist auf diese<br />
Weise entstanden, die allein <a href="http://www.facebook.com/pages/Volksbegehren-Fur-echten-Nichtraucherschutz/77572014149?ref=mf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei Facebook fast 14.000 Unterstützer</a> zählt.
</p>
<p>
<a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,7956798,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IT-Gipfel &#8211; Licht und Schatten in Stuttgart<br />
</a>
</p>
<p>
Eine durchwachsene Bilanz  des diesjährigen IT-Gipfels in Stuttgart<br />
zieht Alfred Krüger für heute.de. Neue Projekte oder Initiativen seien<br />
nicht in Sicht &#8211; dafür hat Krüger von der Politik &quot;neue Töne&quot; gehört.
</p>
<p>
<a href="/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neue E-Government-Engagements in Europa</a>
</p>
<p>
Obamas E-Government-Deklaration setzt neue Standards in Bezug auf<br />
Datentransparenz von Regierung und Behörden. Was sich in Sachen Open<br />
Data in Deutschland und Europa tut, fasst futurezone.orf.at zusammen.
</p>
<p>
<a href="http://www.thebobs.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beste Blogs für Meinungsfreiheit gesucht</a>
</p>
<p>
Die Deutsche Welle (DW) und Reporter ohne Grenzen (ROG) zeichnen in<br />
14 Kategorien Blogger und Blogs aus. Zum Beispiel werden<br />
Netzaktivisten- und projekte gesucht, die sich in herausragender Weise<br />
für freie Meinungsäußerung einsetzen. Bis zum 14. Februar 2010 können <br />
Internetuser weltweit über thebobs.com Vorschläge für die<br />
Auszeichnungen der Blog-Awards einzureichen.
</p>
<p>
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,665613,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Zugriff einschränken</a>
</p>
<p>
Die Datenkrake Google wird immer mächtiger. Der User muss aber nicht<br />
machtlos sein. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks kann dem<br />
Datenhunger von Google begegnet werden, Spiegel Netzwelt zeigt wie.
</p>
<p>
<a href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article5448692/Tausende-tragen-lila-gegen-Berlusconi.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Italienische Netz-Massenmobilisierung gegen Berlusconi<br />
</a>
</p>
<p>
Beim <a href="http://www.noberlusconiday.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;No-B-Day&quot;</a><br />
am 5. Dezember 2009 in Rom haben Zehntausende gegen Berlusconi<br />
demonstriert. Proteste gegen den italienischen Regierungschef gab es in<br />
der Vergangenheit schon häufiger. Neu ist dagegen, dass der Protestzug<br />
fast ausschließlich von Bloggern über das Internet organisiert wurde.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>IT-Gipfel live im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/it-gipfel-live-im-netz-4673/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 08:40:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Hasso-Plattner-Institut]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 8.12.2009 findet der vierte Nationale IT-Gipfel in Stuttgart statt. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie über die Zukunft von IT in Deutschland. Es wird auch ein Livestream angeboten, der kommentiert werden kann.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8.12.2009 findet der vierte Nationale IT-Gipfel in Stuttgart statt. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie über die Zukunft von IT in Deutschland. Es wird auch ein Livestream angeboten, der kommentiert werden kann.<!--break--></p>
<p>
Erstmalig ist nun der <a href="https://it-gipfelblog.hpi-web.de/livestream/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gipfel im Livestream zu sehen</a>: das Hasso-Plattner-Institut begleitet das<a href="https://it-gipfelblog.hpi-web.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> IT-Treffen mit einem Gipfelblog</a>. Ein Twitter-Channel versorgt Interessierte mit den neuesten Informationen. Die Liveberichterstattung beginnt am 7.12.  Auf dem diesjährigen Gipfel werden in vier Foren Themen wie &quot;Eigenverantwortung oder Staatskontrolle im Internet&quot; diskutiert. Alle Diskussionen werden live gestreamt und können kommentiert werden.
</p>
<p>
Beteiligung im Vorfeld ist ebenfalls erwünscht: Text- und Videobeiträge können auf dem Gipfelblog gepostet und zur Diskussion gestellt werden. Hierfür ist allerdings eine Registrierung erforderlich. Einzelne Beiträge sollen dafür am Veranstaltungstag in die Expertendiskussionen einbezogen werden.</p>
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		<title>Netzpolitik bleibt Medienpolitik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 17:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch wenn im Wahlkampf alle betonten, wie wichtig das Internet sei: Die Bundestagsfraktionen tun sich auf Nachfrage schwer mit Fachpolitikern für Netzpolitik. Wer zuständig ist, hat politik-digital.de erfragt.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn im Wahlkampf alle betonten, wie wichtig das Internet sei: Die Bundestagsfraktionen tun sich auf Nachfrage schwer mit Fachpolitikern für Netzpolitik. Wer zuständig ist, hat politik-digital.de erfragt.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Seit Anfang November 2009 besetzen die Fraktionen der Bundestagsparteien ihre Arbeitsgruppen und Ausschüsse. Auf der Suche nach einem Ansprechpartner für das Thema Netzpolitik verweisen die Fraktionen bisher auf ihre medienpolitischen Sprecher. Bei der SPD ist das <a href="http://www.martin-doermann.de/live/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Dörmannn</a>, bei der FDP <a href="http://www.soenksen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Burkhard Müller-Sönksen</a> und bei der Linkspartei <a href="http://www.senger-schaefer.linke-rheinland-pfalz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kathrin Senger-Schäfer</a>. In der Fraktion von CDU/CSU wird der medienpolitische Sprecher erst noch benannt, wie die Fraktion auf Anfrage von politik-digital.de mitteilte. Einzig die Grünen haben seit dem 12. November 2009 mit <a href="http://www.von-notz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konstantin von Notz</a> einen eigenen fachpolitischen Sprecher für Netzpolitik.
</p>
<p>
<b>Internet = Kultur und Medien </b>
</p>
<p>
Netzpolitik und das Internet werden  von den Fraktionen also in erster Linie beim Arbeitsbereich Kultur und Medien angesiedelt. Damit orientieren sie sich an den Zuständigkeitsbereichen im Bundestag. Hier gab es in der letzten Legislatuperiode immerhin einen Unterausschuss Neue Medien. Ob es nun wieder einen solchen Unterausschuss geben wird, entscheidet sich wohl erst Anfang 2010, hieß es auf Anfrage von politik-digital.de. Netzpolitische Fragestellungen bearbeiten Parlament und Regierung bisher &#8211; je nach thematischem Schwerpunkt &#8211; auch in den Bereichen Inneres, Recht, Wirtschaft und Technologie.
</p>
<p>
Es ergibt sich folglich ein netzpolitisches Kompetenzwirrwarr der Bundespolitik, das sich offenbar auch auf die fachpolitische Arbeit der Fraktionen auswirkt.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;StudiVZ wird E-Learning ausbauen&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/studivz-wird-e-learning-ausbauen-4661/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 14:13:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>
		<category><![CDATA[e-teaching.org]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Samir Barden]]></category>
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					<description><![CDATA[StudiVZ ist das bekannteste deutschsprachige Studierenden-Netzwerk. Dient es eher sozialen Zwecken oder ist StudiVZ auch &#34;E-Learning von unten&#34;? Im Experten-Chat gab Samir Barden, als Marketing-Leiter einer der Macher des Netzwerks, am 23.11.2009 Antworten auf diese und andere Fragen der User von e-teaching.org und politik-digital.de.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>StudiVZ ist das bekannteste deutschsprachige Studierenden-Netzwerk. Dient es eher sozialen Zwecken oder ist StudiVZ auch &quot;E-Learning von unten&quot;? Im Experten-Chat gab Samir Barden, als Marketing-Leiter einer der Macher des Netzwerks, am 23.11.2009 Antworten auf diese und andere Fragen der User von e-teaching.org und politik-digital.de.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Herr Barden ist jetzt bei uns eingetroffen, der Chat kann also pünktlich beginnen. Vielen Dank, Herr Barden, dass Sie uns heute Fragen zum Thema &quot;studiVZ &#8211; E-Learning von unten?&quot; beantworten. Meine erste Frage an Sie: Können wir anfangen?
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/sbarden_250x296.jpg" alt="Samir Barden" title="Samir Barden" align="left" height="189" width="160" />
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Klar!
</p>
<p>
<b>loranthus:</b> Von wem genau wird studiVZ betrieben?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wir gehören seit 2007 der Verlagsgruppe Holtzbrinck an. Wir sind aber eine eigenständige Firma in Berlin mit inzwischen knapp 220 Mitarbeitern.
</p>
<p>
<b>ska:</b> Welches Gewinnmodell steckt hinter studiVZ? Wofür werden die Daten verwendet?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wir sind komplett werbefinanziert. Das ist auch ein Modell, das anfängt, sich zu tragen. Die Daten der Nutzer werden ausschließlich zum Betrieb der Plattform verwendet. Da weisen wir auch auf unser Datenschutzversprechen hin, welches auf unseren Seiten zu finden ist.
</p>
<p>
<b>loranthus:</b> Wie sieht die Zielgruppe von studiVZ aus? Sind das nur Studierende oder zunehmend auch Mitglieder, die ihr Studium bereits abgeschlossen haben?
</p>
<p>
<b>Samir Barden: </b>studiVZ als Unternehmen, wir heißen jetzt VZ-Netzwerke, betreibt drei Plattformen: schülerVZ, studiVZ und meinVZ. Die Kernzielgruppe sind deutschsprachige Internetnutzer im Alter zwischen zwölf und 29.
</p>
<p>
<b>loranthus:</b> Vernetzen sich Studierende in studiVZ vor allem studiumsbezogen, also innerhalb ihres Studienganges/ ihrer Universität oder studiumsunabhängig?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Die Nutzer vernetzen sich in allererster Linie mit ihren Freunden, mit Menschen, die sie real kennen. Ob sie diese Menschen aus ihrem privaten, nicht-universitären Umfeld kennen oder ob es Kommilitonen sind, spielt dabei keine Rolle. Der Fokus liegt immer auf der Kommunikation.
</p>
<p>
<b>Stefanie:</b> Beim Konkurrenten XING gibt es Alumni-Gruppen. Sind diese auch in studiVZ zu finden?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Ja, mit Sicherheit. Ich kann mich an kein Thema erinnern, zu welchem ich keine Gruppen bei uns auf den Plattformen gefunden habe.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Hier eine etwas provokante Frage für den Marketing-Experten:
</p>
<p>
<b>monkey:</b> Was fehlt dem heutigen Studenten, wenn er nicht bei studiVZ ist?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Der schnelle und direkte Kommunikationskanal zu seinen Kommilitonen.
</p>
<p>
<b>Vera:</b> Wie gerechtfertigt ist diese Aussage: Mit sozialen Netzwerken wie studiVZ würden die Nutzer Zeit verschwenden, die sie sinnvoller für das Studium nutzen können?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Gute Frage. Wir verstehen uns nicht als Zeitdieb, sondern als Instrument, mit welchem unsere Nutzer besser und schneller mit ihren Freunden kommunizieren können. Inwieweit eine solche Kommunikation Zeitverschwendung ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir hoffen, dass die Nutzung unserer Plattform für die meisten Nutzer keine Zeitverschwendung, sondern eine Erleichterung ist.
</p>
<p>
<b>Anja:</b> Zu Zeitdieb: Wie werden die VZ-Plattformen zeitlich genutzt (sowohl Tageszeiten, als auch auch Dauer der Nutzung)?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Von unseren über 15,5 Millionen Nutzern sind knapp 50 Prozent täglich mindestens einmal online. Die durchschnittliche Nutzungsdauer beträgt über 30 Minuten am Tag. Die Peaks sind &#8211; nicht überraschend &#8211; im schülerVZ nachmittags, wenn die Schule aus ist, und im studiVZ ab 16, 17 Uhr. Wir merken auch manchmal einen starken Einfluss der Werbepausen im Fernsehen. Zum Beispiel in den Pausen von Germany´s Next Topmodel schießt die Aktivitätskurve jedesmal in die Höhe.
</p>
<p>
<b>Hellen:</b> War das studiVZ jemals als E-Learning-Plattform konzipiert?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Nein. studiVZ war von Anfang an als Kommunikationsplattform gedacht, die Kommunikation von echten, realen Freundeskreisen digital abbildet. Sicherlich war einer der Gedanken bei der Gründung, dass gerade jungen Erstsemestern der Einstieg in eine neue Uni erleichtert wird.
</p>
<p>
<b>E-Learner:</b> Wäre es denn überhaupt sinnvoll, studiVZ für &quot;offizielles E-Learning&quot; zu nutzen?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Ob es denn sinnvoll wäre, unsere Plattform für offizielles E-Learning zu nutzen, weiß ich nicht wirklich. Es gibt ja immerhin von verschiedensten Hochschulen betriebene E-Learning-Plattformen, die teils schon sehr gut funktionieren.Wir sehen uns nicht als Konkurrenz-Produkt zu diesen E-Learning-Plattformen, können uns aber durchaus vorstellen, ein einfacher Zugang dazu zu werden.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Hier eine aktuelle Nachfrage:
</p>
<p>
<b>KathrinP:</b> Das bedeutet, studiVZ bietet kein E-Learning-Potential?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wir haben momentan, Stand heute, knapp über neun Millionen Diskussionsgruppen auf unserer Plattform. Eine sehr große Anzahl dieser Gruppen wird zum Austausch in geschlossenen Nutzergruppen genutzt. Ich sehe in sehr vielen Gruppen eine nutzergetriebene Form des Austauschs über studiennahe Inhalte. Ob das jetzt der direkte Austausch zu dem einzelnen Sachthema ist oder einfach nur das Koordinieren und Verabreden einer Lerngruppe, ist für uns nicht so relevant. Wichtig ist, dass eine solche Form der Kommunikation überhaupt stattfindet. Insbesondere im schülerVZ ist es üblich, dass sich nach der Schule über Hausaufgaben oder kommende Klassenarbeiten/Prüfungen ausgetauscht wird. Das Thema E-Learning hat da aber immer einen sehr cliquengeprägten Charakter.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Hier eine Nachfrage für die Plattform schülerVZ:
</p>
<p>
<b>Frieda:</b> Könnte man nicht bei schülerVZ ein E-Learning Widget basteln?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wir sind auf allen Plattformen ab Dezember diesen Jahres in der Lage, Open-Social Applikationen einzubinden. Mit Betreibern von E-Learning-Widgets sind die ersten sehr fruchtbaren Gespräche bereits gelaufen. Ich bin sicher, dass wir schon zu Beginn von Open-Social E-Learning Anwendungen anbieten werden können.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Hier noch eine aktuelle Nachfrage zum Thema Open-Social-Applikationen:
</p>
<p>
<b>Brillenbär:</b> Was meiner Meinung nach auch sinnvoll für ein effizientes E-Learning wäre, ist das Hochladen von Dateien, so dass nicht nur alles in Foren geschrieben werden muss, sondern es auch möglich ist, eine Datei zu verschicken. Was halten Sie von dieser Idee?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Der Gedanke ist nicht neu. Der Wunsch, Dateien in unseren Netzwerken sowohl hochzuladen, als auch beweglich zu machen, ist schon lange da. Mit Open-Social werden Applikationen kommen, die genau das leisten werden.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Das will jetzt aber jemand genauer wissen:
</p>
<p>
<b>Stefanie:</b> Bedeutet die Einbindung von Open-Social-Applikationen, dass auch Dritte Anwendungen bereitstellen können?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Ja.
</p>
<p>
<b>djm:</b> Facebook hat sich ja durch seine API externen Entwicklungen geöffnet. Würde es nicht Sinn machen, auch E-Learning-Tools Zugriff für das studiVZ zu bieten, so dass die Masse zum E-Learning mobilisiert wird?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Facebook erlaubt Anwendungen den Zugriff auf die Daten der Freundesliste. Das werden wir nicht tun. Denn das entspricht in keinster Art und Weise den Vorgaben des deutschen Datenschutzes und birgt unserer Meinung nach auch ein sehr großes Risiko für die Nutzer. Sehr wohl werden die Anwendungen auf unserer Plattform sehr sozial sein. Die eingebauten Einschränkungen werden die Anwendungen allerdings daran hindern, mehr Daten als notwendig zu verarbeiten.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> User Blubb hat noch eine Verständnisfrage:
</p>
<p>
<b>Blubb:</b> Was genau sind Social-Applikationen?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Open-Social ist die technische Plattform, die es erlaubt, externe Anwendungen in einem sozialen Netzwerk wie studiVZ zu nutzen. Als kleines Beispiel: Eine solche Anwendung kann ein Backgammon-Spiel sein, was zwei Nutzer live miteinander spielen können.
</p>
<p>
<b>VisPro:</b> Welche Open-Social Applikationen würden denn seitens studiVZ besonders begrüßt werden?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Alles was Kommunikation und Interaktion fördert und erleichtert. Ob es jetzt ein Chat ist, der Austausch von Dateien oder das gemeinsame Spielen, ist für uns nicht so wichtig.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Das Thema Open-Social Applikationen und E-Learning scheint unsere Chatter sehr zu interessieren:
</p>
<p>
<b>djm:</b> Wann sollen die ersten Open-Social E-Learning-Anwendungen an den Start gehen?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Ich gehe davon aus, dass wir im Dezember schon die ersten E-Learning-Applikationen auf der Plattform haben werden.
</p>
<p>
<b>djm:</b> Es gibt ja Portale, die das Bewerten der Profs und Hochschulen erlauben. Sind solche Bewertungsfeatures in Zukunft eine Option, um die Kommunikation zu verstärken?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wenn, dann erlauben wir diesen Diensten den Zugang zu unserer Plattform über Open Social. Die Entwicklung solcher Anwendungen ist zurzeit nicht geplant. Jedes Jahr führen wir jedoch das große VZ-Uni-Ranking durch, was auch weiterhin passieren wird.
</p>
<p>
<b>stefanie:</b> Wie funktioniert das studiVZ-Hochschulranking?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Jeder Studierende kann seine Hochschule nach verschiedensten Kriterien bewerten. Das Hochschulranking ist ein zeitlich begrenztes Ranking und keine ständig mitlaufende Bewertung der Hochschulen.Wir legen hier sehr viel Wert auf die Bewertung von &quot;weichen Faktoren&quot;, von der Lebensqualität der Stadt bis hin zum Mensaessen kann da sehr viel bewertet werden.
</p>
<p>
<b>Stefanie:</b> Wäre studiVZ nicht die ideale Plattform für einen Hochschulführer?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Sehr wahrscheinlich ja. Wir sind kein Anbieter von redaktionellen Inhalten, sondern unterstützen unseren Nutzer bei der Erstellung solcher Inhalte. Wenn also ein Hochschulführer kommt, dann werden die Nutzer ihn machen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Hier zwei Fragen zum Thema Dozenten und studiVZ:
</p>
<p>
<b>Brillenbär:</b> Inwieweit kann man es verhindern, dass sich in studiVZ nicht nur Studenten, sondern auch Professoren und Dozenten anmelden, die die regen Diskussionen und Klausurfragen überwachen können? Könnte es gewährleistet werden, sich als tatsächlicher Student zu identifizieren?
</p>
<p>
<b>Sandra:</b> Sollten sich DozentInnen aus studiVZ komplett raushalten?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Zu Frage 1: Das kann man nicht verhindern. Wir haben keine Verifizierungsmechanismen bei der Anmeldung implementiert und werden das auch in Zukunft nicht tun.
</p>
<p>
Zu Frage 2: Wir bieten über die Privatsphäre-Einstellungen und die Instrumente der Gruppensichtbarkeit alle Möglichkeiten, unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu diskutieren, und empfehlen das unseren Nutzern. Wenn Dozenten einen Mehrwert in der Nutzung von studiVZ sehen, sind sie herzlich willkommen. Eine große deutsche Uni organisiert zum Beispiel alle Aktivitäten rund um die Erstsemester komplett über studiVZ, was von den Studenten auch sehr positiv angenommen wird.
</p>
<p>
<b>loranthus: </b>Gibt es direkte Verbindungen, d.h. eine Zusammenarbeit von studiVZ und Hochschulportalen?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Es gibt erste Gespräche. Mehr darf ich leider noch nicht verraten.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Hier zwei Fragen zum Thema Datenschutz:
</p>
<p>
<b>pmc:</b> Machen sich Studierende Gedanken oder Sorgen wegen Datenschutz? Ob beim &quot;offiziellen E-Learning&quot; oder in einem sozialem Netzwerk?
</p>
<p>
<b>Simmons:</b> Haben Sie nicht Angst, dass Ihnen nach dem Datenklau die User wegrennen? Was machen Sie, um diese zu halten?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Dass sich die deutschen Studierenden sehr intensiv Gedanken und Sorgen zum Thema Datenschutz machen, beweisen die Geschehnisse rund um unsere Änderungen unserer AGBs vor knapp zwei Jahren. Das finden wir gut. Auch wenn wir durch die öffentliche Meinung stellenweise ein Stück weit in schlechtes Licht gestellt worden sind, kann ich hier voller Überzeugung sagen, dass wir uns in jeglicher Hinsicht an geltendes deutsches Datenschutzrecht halten und darüber hinausgehend noch viel mehr leisten.
</p>
<p>
Bei der Anmeldung ist es inzwischen so, dass der Nutzer von Anfang an ein komplett unsichtbares Profil bekommt, welches er aktiv sichtbar schalten muss und hier immer wieder unsere Empfehlung bekommt, sich genau zu überlegen, welche Daten er wem zeigt. Wir machen uns eher Gedanken darüber, wie wir solche Dinge in Zukunft noch besser verhindern können und haben bereits nach sehr kurzer Zeit weitere Schutzmechanismen gegen das Auslesen von Nutzerdaten auf unseren Plattformen implementiert. Man darf hier allerdings nie vergessen, dass die ausgelesenen Daten von jedem angemeldeten Nutzer zu sehen waren, was zum Beispiel vergleichbar ist mit dem Abschreiben des Telefonbuchs. Nur dass bei uns keinerlei Adressdaten oder Telefonnummern öffentlich und außerhalb von Freundesnetzwerken sichtbar sind. Datenschutz ist auch einer der Gründe dafür, dass die Profile unserer Nutzer nicht von Suchmaschinen ausgelesen werden können. Andere soziale Netzwerke erlauben den Zugriff von Suchmaschinen auch auf Nutzerprofile.
</p>
<p>
<b>derNarr:</b> Gibt es bei Social-Applications und ernsthaftem E-Learning von unten nicht Probleme mit dem Datenschutz? (Nach der momentanen Rechtslage) Wie wird studiVZ dem entgegenwirken?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Soziale Applikationen werden bei uns nur auf das Zugriff haben, was ihnen explizit vom Nutzer freigegeben wird. Der Nutzer muss hier vor der Nutzung der Applikation ganz klar selbst angeben, welche seiner Daten verwendet werden dürfen. Hiermit begegnen wir den strengen Richtlinien des deutschen Datenschutzes komplett.
</p>
<p>
<b>Andre:</b> Zur Frage von Brillenbär: Wie kann ich mich dann vor Identitätsdiebstahl schützen? Beispielsweise, wenn mich jemand mit einem Bild von mir im VZ anlegt.
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Das Recht am eigenen Bild ist uns sehr wohl bekannt. Wir haben ein 120-köpfiges Support-Team, das in der Regel binnen 24 Stunden solche Anfragen beantwortet und löst. Man kann nicht verhindern, dass beispielsweise ein Freund ein Foto von einem hochlädt. Wir stellen aber durch schnelle Support-Prozesse sicher, dass dieses Foto dann auch wieder schnell verschwinden kann.
</p>
<p>
<b>VisPro:</b> Finden Sie es gerechtfertigt, dass potentielle Arbeitgeber Netzwerke wie studiVZ nutzen, um sich über das Privatleben der Bewerber zu informieren?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Das ist übliche Praxis. Es wäre falsch zu denken, dass ein potentieller Arbeitgeber nicht auch mal Google, Xing und andere soziale Netzwerke konsultiert, um sich ein besseres Bild vom Bewerber zu machen. Ich sehe es als zusätzliche Chance, einer oft recht kühlen und sachlichen Bewerbung ein menschliches Bild zu geben, was heute in Bewerbungsprozessen zunehmend wichtiger wird. Wir haben auf unserer Seite einen Bewerbungsleitfaden ins Leben gerufen, welcher Schritt für Schritt erklärt, wie man sich vor dem Absenden einer Bewerbung mit dem eigenen Profil auseinandersetzen sollte, um nicht in peinliche Situationen zu kommen.
</p>
<p>
<b>KathrinP:</b> Ist es auch ein Ziel von studiVZ &amp; Co., die Medienkompetenz der User zu schulen? (zum Beispiel was auch die Angabe von Daten auf den Profilseiten betrifft, das Uploaden von Fotos und der Tatsache, dass diese dann im www wiederzufinden sind.)
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Das Web vergisst bei uns sehr wohl. Alle Inhalte auf den Plattformen sind vor allen Suchmaschinen geschützt. Sprich: wenn ein Nutzer etwas löscht, ist es definitiv für immer weg und nicht über irgendwelche Suchmaschinenarchive oder sonstige Wege wieder auffindbar. Die Vermittlung von Medienkompetenz beschäftigt bei uns ein eigenes Team, welches mit Lehrmaterialien, Livechats und Videokonferenzen und direkt vor Ort in Schulen gemeinsam mit Lehrern und Schülern den richtigen Umgang mit sozialen Netzwerken schult. Zudem gibt es eine Eltern- und Lehrer-Hotline, welche täglich sorgenvolle Eltern und kritische Lehrer betreut.
</p>
<p>
<b>Simmons:</b> Gibt es schon so eine Art virtuelles Klassenzimmer, wo sich VZler treffen und Hausaufgaben zusammen besprechen können?
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<p>
<b>Samir Barden:</b> Das gibt es als Funktion noch nicht, wird aber sehr häufig über unsere Gruppenfunktion abgebildet.
</p>
<p>
<b>Jul23:</b> Was halten sie davon, ganze Klassen (samt Lehrerin) zu verifizieren und denen einen eigenen Room zu geben?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Eine sehr gute Frage. Die Funktion eines virtuellen Klassenzimmers bzw. sogar einer virtuellen Schule ist bei uns schon länger in Planung und wird in Teilen, zumindest durch Applikationen, ab Dezember Wirklichkeit. Wichtig an der Stelle ist jedoch, dass das schülerVZ eine komplett abgekapselte Plattform ist, die Erwachsenen nicht zugänglich ist.Wenn wir von der Anwesenheit von erwachsenen Nutzern in schülerVZ Kenntnis erlangen, löschen wir diese Profile unverzüglich.
</p>
<p>
<b>coarty:</b> Wird es auch so etwas wie Expertenchats bei studiVZ geben?
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<p>
<b>Samir Barden:</b> Wir werden unsere Chatfunktion (Plauderkasten) komplett überarbeiten und dann selbstverständlich auch über Chatmodelle jenseits der 1:1 Kommunikation nachdenken.
</p>
<p>
<b>loranthus:</b> Welche Mitgestaltungsmöglichkeiten haben die Mitglieder in studiVZ?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wir haben in verschiedensten Gruppen Feedbackkanäle eingerichtet, die wir wöchentlich auswerten. Die Entscheidung, was als nächstes gebaut wird, prüfen wir sehr genau in Fokusgruppen und laden regelmäßig Nutzer zum Austausch über die Weiterentwicklung der Plattform ein. Grundsätzlich gilt bei uns im Büro die Politik der offenen Türen, jeder kann vorbeischauen, jeder kann reinschauen, jeder kann mitreden.
</p>
<p>
<b>VisPro:</b> Mal eine generelle Frage: Soziale Netzwerke gibt es viele im Internet. Einige Namen sind hier schon gefallen. In welchen Plattformbereichen sieht sich studiVZ gegenüber den Konkurrenten im Vorteil?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Zu allererst mal bei der Sicherheit der Daten, in Sachen Datenschutz und Privatsphäre-Optionen. Wir sind das einzige, mir bekannte soziale Netzwerk, das sich komplett an den deutschen Datenschutz hält. Wir sind auch in Sachen Jugendschutz sehr aktiv und ordentliches Mitglied in allen großen Jugendschutzorganisationen. Teilweise dort sogar im Vorstand, um das Thema Jugendschutz im Internet aktiv mitzugestalten. Was die Plattform angeht: Im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken bieten wir nicht den funktionalen Mehrwert, sind aber durch unsere lokale Nähe zur Zielgruppe besser in der Lage, auf ihre Bedürfnisse einzugehen.Wichtig für uns ist, dass unsere Plattformen dazu genutzt werden, echte Freundschaften zu pflegen. Das bedeutet: diejenigen Menschen, mit denen sich der Nutzer gerne im echten Leben umgibt und nicht einfach nur lose Bekanntschaften, die man irgendwo mal kennengelernt hat.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Zum Abschluss noch eine Frage zur Person Samir Barden:
</p>
<p>
<b>stefanie:</b> Welche anderen Social Networking Plattformen nutzen Sie persönlich?
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Ich nutze Xing, LinkedIn, ich habe einen Facebook-Account, aber nicht wirklich viel Zeit ihn zu pflegen, und natürlich VZ.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Das waren 60 Minuten e-teaching.org Expertenchat mit Samir Barden von studiVZ zum Thema E-Learning. Leider konnten aufgrund der Kürze der Zeit nicht alle Fragen gestellt werden, dafür bitte ich um Verständnis.
</p>
<p>
<b>Samir Barden:</b> Wenn Sie weitere Fragen haben, finden Sie mich auf den oben genannten Plattformen und können mich jederzeit kontaktieren. Vielen Dank für alle gestellten Fragen!
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Bis zum nächsten e-teaching.org-Expertenchat</p>
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		<title>Im Norden nichts Neues</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/schleswig-holstein-2005/im-norden-nichts-neues-0-4658/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 09:13:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schleswig-Holstein 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Deklaration]]></category>
		<category><![CDATA[Malmö]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Gipfel zur Zukunft von eGovernment in Europa fand unter schwedischer Ratspräsidentschaft vom 18. bis 20. November 2009 in Malmö statt: eine europäische eGovernment-Deklaration der Minister stellte die Zielvorgaben der EU bis 2015 vor. Die sind denen von 2005 und 2007 aber ziemlich ähnlich.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gipfel zur Zukunft von eGovernment in Europa fand unter schwedischer Ratspräsidentschaft vom 18. bis 20. November 2009 in Malmö statt: eine europäische eGovernment-Deklaration der Minister stellte die Zielvorgaben der EU bis 2015 vor. Die sind denen von 2005 und 2007 aber ziemlich ähnlich.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Bis 2015 sollen europaweit nutzerfreundliche e-Services für Bürger und Unternehmen geschaffen werden, heißt es in der <a href="http://www.se2009.eu/polopoly_fs/1.24306!menu/standard/file/Ministerial%20Declaration%20on%20eGovernment.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eGovernment Deklaration 2009</a>. Auf diese Weise soll die Transparenz der europäischen Staaten und der Verwaltung erhöht werden, der Zugang zu öffentlichen Informationen und die Partizipation an politischen Prozessen erleichtert werden. Nutzerfreundlichkeit, Effizienz bei der Implementierung von eGovernment-Anwendungen und  Nachhaltigkeit wurden in der Deklaration betont. In denen eGovernment Erklärungen von <a href="http://archive.cabinetoffice.gov.uk/egov2005conference/documents/proceedings/pdf/051124declaration.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">2005</a> und <a href="http://www.egov2007.gov.pt/images/stories/ministerial_declaration_final_version_180907.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">2007</a> finden sich diese Punkte allerdings auch schon.
</p>
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<b>Aktionsplan im kommen Jahr erwartet &#8211; ein Award für Deutschland </b>
</p>
<p>
Die <a href="http://www.egov2009.se/2009/11/19/european-commission-press-release-on-egovernment-ministerial-declaration/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europäische Kommission begrüßte die Deklaration</a> und versicherte in der zweiten Jahreshälfte 2010 einen konkreten Aktionsplan vorlegen zu wollen. Der Präsident des Auschusses der Regionen, Luc Van den Brande, forderte dazu auf, die europäischen <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=COR/09/103&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anstrengungen im Bereich e-Gevornment zu beschleunigen</a>. Auf der Konferenz wurde auch der <a href="http://www.epractice.eu/awards" target="_blank" rel="noopener noreferrer">e-Government Award</a> der EU-Kommission für innovative Verwaltungsprojekte verliehen. Unter den diesjährigen Gewinnern war in der Kategorie Binnenmarkt das deutsch-österreichische Projekt zur Entwicklung eines <a href="http://www.berlin.de/sen/justiz/presse/archiv/20091124.1215.147384.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">elektronische Verfahrens für den Europäischen Mahnbescheid</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Innerdeutsche Angelegenheit&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/innerdeutsche-angelegenheit-4655/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 08:51:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[tagessschau.de]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Bund der Vertriebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Erika Steinbach]]></category>
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					<description><![CDATA[Erika Steinbach im Videochat: am 22.11.2009 beantwortete die CDU-Bundestagsabgeordnete und Präsidentin des Bundes der Vertriebenen die Fragen der User von tagesschau.de und politik-digital.de. Dabei nahm sie unter anderem Stellung zum Streit um ihre Nominierung für den Stiftungsbeirat des Zentrums für Vertriebene.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erika Steinbach im Videochat: am 22.11.2009 beantwortete die CDU-Bundestagsabgeordnete und Präsidentin des Bundes der Vertriebenen die Fragen der User von tagesschau.de und politik-digital.de. Dabei nahm sie unter anderem Stellung zum Streit um ihre Nominierung für den Stiftungsbeirat des Zentrums für Vertriebene.</p>
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<p><center><a href="http://www.tageschau.de/multimedia/video/video607920.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/srteinbach_3.jpg" alt="Erika Steinbach im Videochat" title="Erika Steinbach im Videochat" align="middle" height="145" width="250" /></a></center></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Wenn Sie den Videochat noch einmal sehen wollen, klicken Sie einfach auf das Bild.
</p>
<div>
<a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video607920.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></p>
<div style="text-align: center">
</div>
<p></a>
</div>
<p>
<a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video607920.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Klaus Töpfer im Videochat</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/projekt/klaus-toepfer-im-videochat-4651/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/projekt/klaus-toepfer-im-videochat-4651/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 10:21:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Projektvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau-Chat]]></category>
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					<description><![CDATA[<b><span style="font-weight: bold"></span></b><b><span style="font-weight: bold">Was
möchten Sie von Klaus Töpfer wissen? Der Ex-Bundesumweltminister und
ehemalige Leiter des UN-Umweltprogramms beantwortet live Ihre Fragen -
am Montag ab 13.00 Uhr im tagesschau-Videochat.</span></b>
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><span style="font-weight: bold"></span></b><b><span style="font-weight: bold">Was<br />
möchten Sie von Klaus Töpfer wissen? Der Ex-Bundesumweltminister und<br />
ehemalige Leiter des UN-Umweltprogramms beantwortet live Ihre Fragen &#8211;<br />
am Montag ab 13.00 Uhr im tagesschau-Videochat.</span></b></p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="http://www.tagesschau.de/zumchat100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier können Sie bereits Ihre Fragen stellen und die Fragen anderer User bewerten </a>
</p>
<p>
Der<br />
Klimagipfel vom 7. bis 18. Dezember 2009 in Kopenhagen wird zur<br />
Chefsache &#8211; Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Teilnahme<br />
angekündigt. Und auch US-Präsident Barack Obama will sich persönlich<br />
für den Klimaschutz einsetzen. Es gilt, eine Nachfolgeregelung für das<br />
2012 auslaufende Kyoto-Protokoll zu erreichen. Klaus Töpfer, ehemaliger<br />
Bundesumweltminister und bis 2006 Leiter des UN-Umweltprogramms, hofft<br />
auf konkrete Ergebnisse: „Es ist bitterernst. Wir müssen uns jetzt<br />
einigen und dies nicht auf die nächsten Jahre verschieben“, sagt er.<br />
Welche Rolle spielen dabei erneuerbare Energien? Und wie kann<br />
Deutschland eine Vorreiterrolle einnehmen? Kann Umweltschutz in Zeiten<br />
einer weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise überhaupt bezahlt werden?
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="LEFT">
<b><span style="font-weight: bold">Was<br />
möchten Sie von Klaus Töpfer wissen? Der Ex-Bundesumweltminister und<br />
ehemalige Leiter des UN-Umweltprogramms beantwortet live Ihre Fragen &#8211;<br />
am Montag ab 13.00 Uhr im tagesschau-Videochat.</span></b>
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="LEFT">
&nbsp;
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="LEFT">
<a href="http://www.tagesschau.de/zumchat100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier können Sie bereits Ihre Fragen stellen und die Fragen anderer User bewerten</a><b></b>
</p>
<p>
<meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><br />
<title></title><br />
<meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.0  (Win32)" /></p>
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<!--
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P { margin-bottom: 0.21cm }
-->
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</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="LEFT">
<b>Zur Person:</b>
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="LEFT">
Klaus Töpfer, geboren 1938<br />
in Waldenburg/Schlesien. Von 1960 bis 1964 studierte Töpfer<br />
Volkswirtschaftslehre. Seine politische Karriere begann 1971 als<br />
Leiter der Abteilung Planung und Information in der saarländischen<br />
Staatskanzlei, seit 1972 gehört er der CDU an. Von 1978 bis 1985 war<br />
er Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Gesundheit und<br />
Umwelt in Rheinland-Pfalz, ab 1985 dann Minister für Umwelt und<br />
Gesundheit. Im Kabinett von Kanzler Kohl war Töpfer von 1987 bis<br />
1994 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit,<br />
von 1994 bis 1998 Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und<br />
Städtebau. Von 1998 bis 2006 war er Direktor des UN-Umweltprogramm<br />
UNEP mit Sitz in Nairobi. Seit 2001 sitzt Töpfer im Rat für<br />
nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung, dessen stellvertretender<br />
Vorsitzender er ist. 2009 wurde er zudem zum Direktor des „Institute<br />
for Advanced Sustainability Studies“ (IASS) in Potsdam ernannt.<br />
Klaus Töpfer ist verheiratet und hat drei Kinder.
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="LEFT">
&nbsp;
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="LEFT">
Foto: Rat für Nachhaltige Entwicklung 
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<span style="font-weight: bold"><br />
</span><span style="font-weight: bold"></span><span style="font-weight: bold; font-size: x-small"><span style="font-size: small"></span></span></p>
]]></content:encoded>
					
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