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	<title>Und alle so Yeaahh&#8230; &#8211; politik-digital</title>
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		<title>&#8220;Und alle so Yeaahh&#8221; &#8211; Die Webwahlkampfbilanz</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 14:41:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Und alle so Yeaahh...]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
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					<description><![CDATA[Ja, es gab 2009 einen Onlinewahlkampf. Und nein, so mitreißend oder innovativ wie Barack Obamas Kampagne war er nicht. Kein parteipolitischer Youtube-Spot, kein Kandidatenprofil bei Facebook oder studiVZ und schon gar kein Twitter-Account hat die Schallgrenze von 100.000 Views, Unterstützern oder Followern geknackt. Und das bei einem riesigen Potenzial.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es gab 2009 einen Onlinewahlkampf. Und nein, so mitreißend oder innovativ wie Barack Obamas Kampagne war er nicht. Kein parteipolitischer Youtube-Spot, kein Kandidatenprofil bei Facebook oder studiVZ und schon gar kein Twitter-Account hat die Schallgrenze von 100.000 Views, Unterstützern oder Followern geknackt. Und das bei einem riesigen Potenzial.<!--break--> </p>
<p>
Einzige Ausnahme ist der Piratenpartei-Wahlwerbespot, deren Urheber den etablierten Parteien in Sachen Aktivismus, Begeisterung und Bewegung massiv den Wind aus den Segeln genommen haben. Das Potenzial für Onlinewahlkampf und Beteiligung scheint weitaus höher: 62 Millionen Wahlberechtigte, 46,3 Millionen Onliner, 14,6 Millionen Nutzer von Sozialen Netzwerken und 1,4 Millionen Parteimitglieder gibt es in Deutschland.
</p>
<p>
<b>Durchbruch 2013 oder so</b>
</p>
<p>
Der große Durchbruch für den Web-Wahlkampf wird von Experten jetzt für den nächsten Urnengang vorhergehofft, also auf 2013 verschoben. Aber das war 1998, 2002 und 2005 auch schon so. </p>
<p>Schuld, da sind sich die Beobachter ziemlich einig, waren die etablierten Parteien. Die hätten es nicht geschafft, interessante Mitmach-Aktionen anzubieten, Kontrollverlust zu akzeptieren und Dialog auf Augenhöhe zuzulassen. Stimmt, aber auch die Bürger und User haben, da wo sie es konnten, auf den interaktiven Angeboten der Parteien zu großen Teilen lediglich Frust abgelassen und sich über die &quot;Internetausdrucker&quot; lustig gemacht. Konstruktiver Dialog sieht anders aus &#8211; von beiden Seiten.</p>
<p><b>Wie groß ist das Nutzerinteresse?</b></p>
<p>Überhaupt, wie groß ist eigentlich die Menge der Deutschen, die aktiv im Netz kommunizieren (und das auch über Politik), die Inhalte erstellen und sich nicht in erster Linie informieren möchten? 130.000 Unterzeichner der ePetition gegen Netzsperren, 20.000 Demonstranten gegen Überwachung in Berlin, 67.000 Fans von Angela Merkel und einige Dutzend &quot;Yeah&quot;-Flashmobber bei Merkels Wahlkampfauftritten sind &#8211; in Netzpolitik-Dimensionen gemessen &#8211; mehr Beteiligung als jemals zuvor.
</p>
<p>
Aber noch einmal die Zahlen: 62 Millionen Wahlberechtigte, 46,3 Millionen Onliner, 14,6 Millionen Nutzer von Sozialen Netzwerken und 1,4 Millionen Parteimitglieder.
</p>
<p>
<b>Kreativität und Kontrollverlust</b>
</p>
<p>
Dennoch, einige der kreativsten und spannendsten Angebote kamen von außerhalb der Parteien. Verballhornungen von Wahlkampfplakaten, Umdeutungen von Werbespots oder ganze Kampagnen. Das zeigt, die Ideen sind da.
</p>
<p><center><br />
<object height="200" width="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kfIBc5PG3LI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kfIBc5PG3LI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="200" width="300"></embed><a href="http://www.youtube.com/v/kfIBc5PG3LI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" class="hbbkvkkehbyigxjbtbfy"></a><a href="http://www.youtube.com/v/kfIBc5PG3LI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" class="hbbkvkkehbyigxjbtbfy"></a><a href="/" class="hbbkvkkehbyigxjbtbfy"></a><a href="http://www.youtube.com/v/kfIBc5PG3LI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" class="hbbkvkkehbyigxjbtbfy"></a><a href="http://www.youtube.com/v/kfIBc5PG3LI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" class="hbbkvkkehbyigxjbtbfy"></a><a href="/" class="hbbkvkkehbyigxjbtbfy"></a></object><br />
<!--break--></center></p>
<p>
Doch die große Angst der Politstrategen vor dem Kontrollverlust  verhinderte, dass Kreativität und Mut auch in Namen der Parteien zur Umsetzung kamen. Der politische Gegner könnte ja einen Angriffspunkt geboten bekommen. Hier müssen die Planer der kommenden Online-Wahlkämpfe als erstes ansetzen: Kontrolliertes Web 2.0 ist ein Oxymoron.<br />
<b><br />
Soziale Netzwerke im Zentrum</b></p>
<p>Dreh- und Angelpunkt des Web 2.0-Wahlkampfes waren 2009 die Sozialen Netzwerke, allen voran studiVZ und meinVZ. Auch die haben ihre Millionen Nutzer jedoch mit flächendeckender Verlinkung in ihre Wahlzentrale, auf die Kandidatenprofile und in die Politikgruppen gelenkt. Die Tausenderkontaktpreise dafür könnte keine Partei bezahlen.
</p>
<p>
Gefloppt sind hingegen die Unterstützernetzwerke der Parteien: Die Freiwilligen dort sollten dem Online-Wahlkampf den richtigen &quot;Drive&quot; geben und die Parteibotschaften in den &quot;Longtail&quot; bringen &#8211; und als Krönung On- und Offline verzahnen. Übrig geblieben ist von den Plänen wenig. Die Anregung aus dem CDU-Team-Deutschland, doch einmal ins lokale Altenheim zu gehen und mit den Senioren beim Kaffee über Politik zu sprechen, soll hier nur stellvertretend für andere Absurditäten stehen.</p>
<p><b>Massenmedien berichteten intensiv (über Obama)</b></p>
<p>Anders als die Mehrheit der Nutzer, haben sich die Massenmedien 2009 jedoch intensiv in den Online-Wahlkampf eingeschaltet. Dies führte zu einem Verstärkereffekt der Botschaften, die Kandidaten und Parteien ja eigentlich über das Internet bequem an den Medien vorbei senden wollten: Da die Massenmedien ausführlich über die Onlinebemühungen der Parteien berichteten, gelangten auch die Webwahlkampfbotschaften zu den weniger Onlineaffinen.
</p>
<p>
Über allen Texten, Kommentaren und Interviews lag jedoch die Vergleichsfolie Barack Obama. Da konnte der deutsche Wahlkampf nur verlieren &#8211; allein schon aus Geld- und Zeitgründen.  Von der unterschiedlichen politischen Kultur und dem (fehlenden) Charisma der zur Wahl stehenden Kandidaten ganz zu schweigen.</p>
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		<title>Onlinewahlkampf 2009: Die Chronik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[lbuhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 14:21:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei der Bundestagswahl 2005 gab es ihn noch nicht, 2008 triumphierte Obama mit ihm und jetzt, 2009, sollte er auch in Deutschland Wähler mobilisieren: Der Online-Wahlkampf. politik-digital.de schaut zurück auf die vergangenen Monate im politischen Web. Wer ging wann, wo und womit online? – Eine Chronik der Netz-Kampagnen und Partei-Portale.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Bundestagswahl 2005 gab es ihn noch nicht, 2008 triumphierte Obama mit ihm und jetzt, 2009, sollte er auch in Deutschland Wähler mobilisieren: Der Online-Wahlkampf. politik-digital.de schaut zurück auf die vergangenen Monate im politischen Web. Wer ging wann, wo und womit online? – Eine Chronik der Netz-Kampagnen und Partei-Portale.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Wir schreiben das Jahr 2008. Präsidentschaftswahlen in den USA. Die Wahlkampfstrategen um Barack Obama nutzen das Medium Internet erfolgreich als politisches Kommunikations- und Mobilisierungsinstrument. Kernstück von Obamas Online-Campaigning war das Facebook-ähnliche soziale Netzwerk, <a href="http://my.barackobama.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;My Barack Obama&quot;</a>, kurz MyBO. Die Online-Strategie war ein Riesenerfolg für Obama und für die demokratische Kultur Amerikas, denn es beteiligten sich so viele an der Wahl, wie seit hundert Jahren nicht mehr.
</p>
<p>
Zur gleichen Zeit, im Herbst 2008, beginnt es in den deutschen Parteizentralen und Medienagenturen zu brodeln. Ideen und Konzepten für den Bundestagswahlkampf 2009 sprudeln. Obamas Wahlkampf wurde zur Inspirationsquelle und zum Vorbild erhoben. Wahlkampf via Internet sollte nun auch in Deutschland Wähler an die Urnen bringen.
</p>
<p>
Nur was meint eigentlich Online-Wahlkampf bzw. Kampagnen im und über das Web? Den Übergang von politischen Informations- zu Dialogplattformen? Konsumentenfreundliches Aufbereiten von komplexen politischen Inhalten oder mehr oder weniger kreatives Nutzen von Web-Tools? Bloggen und Präsenz zeigen in Sozialen Netzwerken?
</p>
<p>
<b>Die Zeit der Community- und Unterstützer</b>
</p>
<p>
Wer nicht schon seit einigen Jahren einen Communitybereich für Parteimitglieder pflegte, installierte spätestens in den ersten Monaten des Wahljahres Communities und Unterstützerplattformen. Community-Pionier ist die FDP, die ihre <a href="https://my.fdp.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„my.fdp“</a> bereits im August 2005 startete und zur Bundestagswahl um die „Mit-Mach-Arena“ erweiterte. Die SPD eröffnete im Oktober 2007 <a href="http://www.wahlkampf09.de/?id=meinespd-redirect" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„meineSPD“</a>, die CDU im Dezember 2008 das <a href="http://www.team2009.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unterstützer-„teAM“</a>, die CSU im Januar 2009 <a href="https://www.csu.de/csunity/index.htm?EprSecureRedir=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;CSUnity&quot;</a>, die Linkspartei Ende April <a href="http://linksaktiv.de/linksaktiv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„linksaktiv.de“</a>. Der Nachzügler in punkto Community sind die Grünen, sie starteten erst Mitte März 2009 das Mitglieder- und Unterstützernetz <a href="https://wurzelwerk.gruene.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Wurzelwerk“</a> und den Aktions-Bereich <a href="http://www.gruene.de/meine-kampagne.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Meine Kampagne“</a>.
</p>
<p>
<b>Relaunch-Zeit</b>
</p>
<p>
Anfang des Wahljahres wurden die Websites der Parteien relaunched. <a href="http://www.spd.de/start/portal/start.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD</a>, <a href="http://die-linke.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Linke</a> und <a href="http://www.csu.de/partei/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CSU</a> modernisieren ihre Portale im Januar 2009, die <a href="http://cdu.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a> im Februar, die Grünen Ende März. Die FDP lässt sich mit ihrem <a href="http://www.liberale.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Portal Liberal“</a> noch bis August Zeit. Das Ziel: sich im modernen Web 2.0-Design präsentieren und neue Kommunikationsformen anbieten. Meist werden die Parteihompeages bildstärker und binden zentral Videos ein.
</p>
<p>
<b>Launch-Zeit<br />
</b>
</p>
<p>
Einige Parteien entschieden sich, den Online-Wahlkampf komplett über die Partei-Website laufen zu lassen. So haben die Grünen und die Linkspartei keine exklusiven Kampagnenplattformen entworfen, sondern ihre Parteiportale zum virtuellen Mittelpunkt gemacht und dort einen Kampagnen- und Communitybereiche integriert. Für die anderen war im Frühjahr Launch-Time. Im Februar startete der Bürgerfonds der FDP <a href="https://ssl.fdp.de/jeder-pixel-zaehlt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">jeder-pixel-zählt.de</a> mit dem Ziel, durch die Verbindung von Internet und SMS Online- und Offline-Wahlkampfinstrumente zu vernetzen. Die SPD startete im März <a href="http://www.wahlkampf09.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahlkampf09.de</a>.
</p>
<p>
<b>Social-Network-Zeit<br />
</b>
</p>
<p>
Parallel zu den Relaunchs der Parteien-Websites und der Launchphase der Kampagnenplattformen begannen die Parteien, Kandidaten und Spitzenpolitiker Profile von sich in den sozialen Netzwerken der VZ-Gruppe, bei Facebook und Flickr einzurichten oder ihre Präsenz zu verstärken.  Mitte April launchte die SPD zusätzlich die <a href="http://www.frankwaltersteinmeier.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">persönliche Seite</a> von Frank-Walter Steinmeier, <a href="http://www.angela-merkel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">angela-merkel.de</a> wurde im August aufgehübscht.
</p>
<p>
<b>Twitter-Zeit</b>
</p>
<p>
So wie die Profile und Kanäle im Social Web expandierten nun auch persönliche Accounts der Kandidaten und Parteien beim Micro-Bloggingdienst Twitter. Keine Partei ist im Sommer 2009 ohne einen twitternden Abgeordneten. Die Grünen sind nach eigenen Angaben die ersten, die geschlossen als Partei Infos per Tweet zwischtern. SPD-Kanzlerkandidat <a href="http://www.wahlkampf09.de/rubrik/fws-blog" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frank- Walter Steinmeier bloggt</a> ab 4. August persönlich auf <a href="http://www.wahlkampf09.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahlkampf09.de</a>, im August folgt der <a href="http://www.schwarz-gelb-watchblog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schwarz-Gelb-Watchblog</a>. Für die mobilen User bietet die SPD ab Ende 23.Juni <a href="http://www.wahlkampf09.de/ispd/info" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iSPD für das iPhone</a> an, gut einen Monat später zieht die CDU mit <a href="http://mobil.cdu.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mobil.cdu.de</a> nach.
</p>
<p>
<b>Video-Zeit<br />
</b>
</p>
<p>
Im Kino-Sommer 2009 versuchen viele Parteien mitzumischen. Zwar hatten die Parteien zwischen Februar 2006 und August 2008 allesamt einen eigenen Youtube-Kanal eingerichtet (Vorreiter war die <a href="http://www.youtube.com/user/FDP" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP</a>, Nachzügler die <a href="http://www.youtube.com/user/cdutv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a>). Die Zeit der Filmchen, Clips, Frage- und Antwortvideos begann aber erst im Juli und August. Die meisten Abonnenten hat mittlerweile der <a href="http://www.youtube.com/user/linksfraktion" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kanal der Linken</a>.
</p>
<p>
<b>Piraten-Zeit<br />
</b>
</p>
<p>
Seit dem Einzug der schwedischen Piratenpartei ins Europaparlament im Juni und den 0,9 Prozent in Deutschland gerieten auch die Piraten zunehmend in die Öffentlichkeit. Während des Europawahlkampfes steigerte sich ihre Mitgliederzahl von 900 auf 1.200. Mittlerweile zählen sie 9.175 Mitglieder. Sie setzen sich im Kern für ein freies Internet, informationelle Selbstbestimmung und Urheberrechtsreformen ein. Die Partei hat sich über und durch das Internet entwickelt, ihre Unterstützer und Mitglieder sind netzaffin und in allen großen Plattformen präsent. Die restriktive Netzpolitik der Großen Koalition hat den Erfolg der Piratenpartei befruchtet.
</p>
<p>
<b>Wahlkampfendspurt-Zeit</b>
</p>
<p>
In den letzten Tagen vor der Wahl mobilisierten alle Parteien zum Endspurt. Ziel ist es, unentschlossene Wähler zur Stimmabgabe zu mobilisieren und in den Straßen Geschenke verteilend  Präsenz zu zeigen. Die SPD warb zusätzlich mit <a href="http://www.zeig-stimme.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">personifizierten Kampagnenspots</a> („zeigstimme“), die Grünen blieben <a href="http://dreitagewach.gruene.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">drei Tage wach</a>, um non-stop per Chat, Telefon und Webcam Fragen zu beantworten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Last-Minute-Angebote</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 15:24:10 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Und alle so Yeaahh...]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/webwahlwoche_kl.jpg" align="left" height="110" width="150" />Grüne unter Observation, Banales aus der Nordkurve und Wahlhilfe bei der Erststimme: Wir blicken im Schnelldurchlauf zurück auf die vergangenen sieben Tage Webwahlkampf.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/webwahlwoche_kl.jpg" align="left" height="110" width="150" />Grüne unter Observation, Banales aus der Nordkurve und Wahlhilfe bei der Erststimme: Wir blicken im Schnelldurchlauf zurück auf die vergangenen sieben Tage Webwahlkampf.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Der Countdown bis zur Bundestagswahl läuft &#8211; und gegen Ende erwacht das lethargische Werben um die Stimmen noch einmal zum Leben. Und das, obwohl der TV-Wahlkampf <a href="/webwahlwoche-rueckblick-onlinewahlkampf" target="_blank" title="TV-Wahlkampf beendet" rel="noopener noreferrer">vergangene Woche</a> offiziell für beendet erklärt wurde.
</p>
<p>
Die Schlagzahl der Skandalisierungsversuche erhöht sich merklich (vom <a href="http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/761436/Ruettgers-Gate-Affaere-ist-Tiefpunkt-politischer-Kultur.html" target="_blank" title="&quot;Rüttgers-Gate&quot;" rel="noopener noreferrer">„Rüttgers-Gate“</a> der CDU bis zur <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlen-2009/bundestagswahl/wahlaufrufe-empoerung-ueber-spd-tricksereien_aid_436747.html" target="_blank" title="&quot;Unterstützeraffäre&quot;" rel="noopener noreferrer">„Unterstützeraffäre“</a> bei der SPD) und die Parteien trommeln ihre Anhänger zur finalen Stimmenschlacht zusammen. Die Ökopartei im Big Brother-Haus? Das schaffte Anno 2000 nur Guido Westerwelle. Nein, die Grünen bleiben lediglich drei Tage wach und <a href="http://www.gruene.de" target="_blank" title="www.gruene.de" rel="noopener noreferrer">senden bis zum Wahlabend ein Livebild</a> aus ihrer Kommandozentrale. Die Union rekrutiert derweil in <a href="http://www.team2009.de/72-stunden-aktion.html" target="_blank" title="72-Stunden-Kampagne" rel="noopener noreferrer">72 Stunden Dauerkampagne</a> treue Anhänger für bewährte <a href="http://www.team2009.de/images/stories/doc/090918-72-stunden-kampagne-team.pdf" target="_blank" title="Fahrdienste und Kaffeetafeln" rel="noopener noreferrer">Fahrdienste und Kaffeetafeln.</a></p>
<p>Und der Bundestagswahlkampf hat seinen ersten Internetstar: Das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kfIBc5PG3LI" target="_blank" title="Steini Girl" rel="noopener noreferrer">in den SPD-Kandidaten verknallte dralle  Steini-Girl</a> strapaziert derzeit sowohl die gängigen Boulevardkanäle als auch <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/526/488919/text/" target="_blank" title="SPD-Wahlkampf" rel="noopener noreferrer">die Nerven so mancher SPD-Wahlkämpfer</a>. Spätestens seit ein anonymer Insider der SPD-Kampagnenzentrale <a href="http://www.freitag.de/wochenthema/0939-wahlkampf-spd-wahlkampfzentrale-insider" target="_blank" title="...mit einem sensationellen Enthüllungsbericht" rel="noopener noreferrer">mit einem sensationellen Enthüllungsbericht</a> alles noch so Banale („zu viele Menschen auf einem Haufen, zu schwere Jacketts, zu enge Jeans, manch ungewaschener Fuß, manch ein Deostift vom Discounter“) aufdeckte, sind die Genossen genervt. </p>
<p>SPD-Kandidat Steinmeier kommt gegenüber der Kanzlerin noch vergleichsweise gut davon. Angela Merkel wird dagegen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-sEwMLiEmqk" title="Merkel besungen">besungen</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=P3RSyZ0t_xM" target="_blank" title="Merkel gestört" rel="noopener noreferrer">gestört</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-7v26Snppe4" target="_blank" title="Merkel angehimmelt" rel="noopener noreferrer">angehimmelt</a>. Die CDU-Vorsitzende macht das Einzig Richtige: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=uJpJykFOpRg" target="_blank" title="Merkel schweigt" rel="noopener noreferrer">Sie schweigt ganz einfach.</a></p>
<p>Wer jetzt ernsthafte Inhalte und politische Substanz vermisst, der stößt im Netz gleichsam auf nützliche Werkzeuge: Falls Sie zu dem Heer der Unentschlossenen gehören, können Sie mit <a href="http://www.wen-waehlen.de/" target="_blank" title="www.wen-waehlen.de" rel="noopener noreferrer">wen-waehlen.de </a>herausfinden, wie ihre lokalen Bundestagskandidaten ticken. Denn in einem sind sich alle Umfrageinstitute sicher: <a href="http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/article4610461/Demoskopen-koennten-die-groessten-Verlierer-sein.html" target="_blank" title="...Sie werden die Wahl entscheiden." rel="noopener noreferrer">Sie werden die Wahl entscheiden.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Statistik-Wirrwarr im Wahlkampf</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/statistik-wirrwarr-im-wahlkampf-4575/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 10:58:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[&#34;Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast&#34;: Einen solchen Eindruck gewinnt man, wenn Umfrageinstitute den Einfluss des Internet im Wahlkampf untersuchen. Allzu widersprüchlich sind die Ergebnisse und viel zu verwirrend die Analysen - sogar wenn sie vom gleichen Institut kommen.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast&quot;: Einen solchen Eindruck gewinnt man, wenn Umfrageinstitute den Einfluss des Internet im Wahlkampf untersuchen. Allzu widersprüchlich sind die Ergebnisse und viel zu verwirrend die Analysen &#8211; sogar wenn sie vom gleichen Institut kommen.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Der Ausgangspunkt</b>
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Doch beginnen wir vorn: Einer <a href="http://www.focus.de/digital/computer/medien-umfrage-70-prozent-nutzen-das-internet_aid_412725.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umfrage der Initiative D21</a> vom Juni 2009 zufolge sind ca. 70 Prozent aller Menschen in Deutschland online. Rund vier Prozent mehr als im Jahr zuvor und noch immer stark abhängig von Wohnort, Geschlecht und Lebensalter.
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<b>Forsa im Juli: Internet wenig relevant für Politik</b>
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Im Juli 2009 dann gab Forsa bekannt, dass das Internet für die Politik wenig relevant sei. Interessant: 44 Prozent der befragten Internetnutzer sehen das Internet als politisches Informationsmitel, 57 Prozent als kriminelles Betätigungsfeld. Hier muss bereits nach der Vergleichbarkeit der Aussagen gefragt werden &#8211; methodische Details jedoch oder gar Analysevorgaben werden dem Leser solcher Studien nicht mitgeteilt. Immerhin 89 Prozent der Nutzer gaben an, das Internet als &quot;allgemeine Informationsquelle&quot; zu nutzen &#8211; ein Aspekt, den näher zu beleuchten sich sicherlich gelohnt hätte.
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<b>Emnid im August: dito </b>
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Anfang August 2009: <a href="http://www.focus.de/digital/computer/wahlen-umfrage-internet-im-wahlkampf-ohne-grosse-rolle_aid_426120.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Emnid ermittelt</a> (im Auftrag von N24), dass das Internet im Wahlkampf keine Rolle spielt. Wobei auch hier wieder Unschärfen in der Fragestellung offenbar werden. Wird nach der Nutzung des Internet gefragt? Oder nach Themen das Internet betreffend (erinnert sei an zensursula)? Immerhin 72 Prozent der Befragten gaben an, dass das Internet keine Rolle bei ihrer politischen Willensbildung spiele. Aha. Aber, so die Studie, Jugendliche könne man durchaus erreichen. Wurden die nicht gefragt?
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<b>Forsa im August: Internet ist wahlentscheidend </b>
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Mitte August: <a href="http://www.focus.de/digital/computer/wahlen-umfrage-praesenz-im-internet-entscheidet-ueber-wahl_aid_427762.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forsa gibt im Auftrag des BITKOM bekannt</a>, dass das Internet eine entscheidende Rolle im Wahlkampf spiele. Das ging aber schnell! Die Präsenz von Parteien sei &quot;wahlentscheidend&quot;, heißt es (<a href="http://wahlkampf-online.blogspot.com/2009/08/bitkom-studie-bestatigt-relevanz-von.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kampagnen-fabrik.de berichtete</a>). Immerhin seien vier von fünf Befragten der Ansicht, dass eine Partei eine gute Internetpräsenz haben müsse. Zudem würden 77 Prozent der bis 29-jährigen das Internet für politische Informationen nutzen. 
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<b>Emnid: Internet Allheilmittel gegen Wahlmüdigkeit </b>
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Das passt nicht so ganz zu den Zahlen von Emnid&#8230; Außerdem seien laut Emnid die Internetseiten vor allen anderen Medien für die Wahlentscheidung wichtig. Auch gegen Wahlmüdigkeit sei das Internet das Allheilmittel, immerhin gaben 80 Prozent der Befragten an, sie hätten an der Europawahl teilgenommen, wenn diese online durchgeführt worden wäre. Phantastisch, worauf warten wir?!
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<b>Uneinheitliche Methodik </b>
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Stimmt also das alte Sprichwort? Nun, alles hängt wohl davon ab, welche Fragen die Auftraggeber stellen und wie die Umfrageinstitute diese umsetzen. Das Vorgehen bei Methodik und Analyse sind entscheidend und werden jedoch nur allzu selten mit kommuniziert. Damit bleibt der geneigte Leser und User im Unklaren, wie entscheidend das Internet in Sachen Wahlen am kommenden 27. September 2009 sein wird.
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Oder: Das Internet ist Wahlentscheidend wie jedes andere Medium auch &#8211; die Glaubwürdigkeit einer Kommunikationsstrategie ist das entscheidende Kriterium und dies kann sich online wie offline zeigen. Wichtig ist also: die für jede Partei und jeden Politiker geeigneten Kommunikationswegen identifizieren und bespielen. Und das können je unterschiedliche sein. Nicht mehr, nicht weniger.
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Zuerst erschienen im Blog des Autors auf <a href="http://www.kampagnen-fabrik.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kampagnen-fabrik.de</a></p>
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