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	<title>US-Präsidentschaftswahlen 2008 &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>US-Präsidentschaftswahlen 2008 &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Passgenaue Wahlwerbung in den USA</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/passgenaue-wahlwerbung-in-den-usa-3349/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jfranke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[US-Präsidentschaftswahlen 2008]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Microtargeting]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="teaser">
Während der Vorbereitungen zum Präsidentschaftswahlkampf 2008 bedienen sich die US-amerikanischen Parteien gigantischer Datensammlungen, um interessante Wählergruppen zu identifizieren und anzusprechen. Auch in Deutschland gibt es erste zaghafte Versuche.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">
Während der Vorbereitungen zum Präsidentschaftswahlkampf 2008 bedienen sich die US-amerikanischen Parteien gigantischer Datensammlungen, um interessante Wählergruppen zu identifizieren und anzusprechen. Auch in Deutschland gibt es erste zaghafte Versuche.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
So berief der nationale Dachverband der Demokraten im August einen<br />
einwöchigen Workshop an der Universität Cleveland ein,<br />
um ehrenamtliche und hauptberufliche Wahlkämpfer mit der neuen<br />
Wunderwaffe der Partei vertraut zu machen: dem <a href="http://votebuilder.com/Login.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VoteBuilder</a>.
</p>
<p>
Das System des VoteBuilders besteht aus einer Community-ähnlichen<br />
Internetplattform, auf der sich Unterstützer des demokratischen<br />
Präsidentschaftskandidaten austauschen können, Wählerdaten<br />
miteinander teilen und Wählerprofile erstellen.
</p>
<p>
Die Republikaner, schon einige Jahre länger auf gleiche Weise<br />
aktiv, bieten ihrerseits ein sehr ähnliches datenbankgestütztes<br />
System auf. Die <a href="https://votervault.com/vv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Voter<br />
Vault</a> wurde überregional erstmals bei der Wiederwahl von<br />
George W. Bush 2004 eingesetzt und als entscheidend für den<br />
Sieg gegen John Kerry gefeiert.
</p>
<p>
<b>Daten sammeln an der Haustür</b>
</p>
<p>
Eines haben VoteBuilder und Voter Vault gemeinsam: Sie beinhalten<br />
beide Daten von mehr als 165 Millionen Amerikanern. Tausende Helfer<br />
sammeln diese in den einzelnen Wahlbezirken an der Haustür<br />
– oder Marketing-Agenturen kaufen die Daten im großen<br />
Stil an. Religiöse Ausrichtung, Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements<br />
oder die bevorzugten TV-Sendungen, den aktuellen Wert des Eigenheims,<br />
eine mögliche kriminelle Vergangenheit oder Informationen über<br />
eine Vorliebe für Schneemobile sind nur einige Beispiele für<br />
die gewaltige Datenfülle, die zusammengetragen wird.
</p>
<p>
Dabei ist Marketing-Experten der Begriff “Microtargeting”<br />
abseits der Politik schon seit über 40 Jahren bekannt. Die<br />
Vorgehensweise blieb die gleiche, egal ob für Waschmittel oder<br />
Parteiprogramme geworben wird. Man erstellt eine qualitative statistische<br />
Stichprobe mittels Umfrage, die die Interessen und Charakteristika<br />
der umworbenen Zielgruppe identifiziert. Das so erstellte Zielgruppenprofil<br />
identifiziert etwa den typischen Abtreibungsgegner in Columbus,Ohio<br />
als 42-jährigen Weißen, der ein überdurchschnittlich<br />
teures Haus besitzt, gerne Golf spielt, regelmäßig die<br />
Kirche besucht und dessen Kinder auf eine Privatschule gehen.
</p>
<p>
<b>Kaum Datenschutzbedenken in den USA</b>
</p>
<p>
Nach diesem Profil wird nun in der Wählerdatenbank gefiltert,<br />
ähnliche Personen werden über E-Mail, Telefon oder an<br />
der Haustür kontaktiert und für die eigene Partei geworben.<br />
Für 2008 kündigten US-Parteien bereits individuelle Wahlwerbung<br />
auf dem Mobiltelefon und über digitales Fernsehen an. Dabei<br />
werden spezifische Themen besonders betont, von denen man sich ein<br />
starkes Interesse des angesprochenen Bürgers erhofft. Befürworter<br />
der Methode feiern Microtargeting in der Politik als den Königsweg,<br />
um endlich gezielt auf Wählerinteressen eingehen zu können<br />
und das politische Interesse der US-Bürger zu erhöhen.<br />
Kritiker warnen vor mangelnder statistischer Verlässlichkeit<br />
und zu hohen Kosten.
</p>
<p>
Datenschutzbedenken kommen in den USA kaum auf, obwohl bereits<br />
aus 2001 ein Hackerangriff auf einen IT-Dienstleister der republikanischen<br />
Partei bekannt ist. Einträge aus Voter Vault wurden angeblich<br />
nicht entwendet, exakte Details über den Vorfall halten das<br />
betroffene Unternehmen und die Partei jedoch zurück.
</p>
<p>
<b>In Deutschland findet Microtargeting wenig Freunde</b>
</p>
<p>
Eine ähnliche Entwicklung in Deutschland beobachten Experten<br />
kritisch. “Viele Bürger wollen nicht mit ihren persönlichen<br />
Vorlieben in Datenbanken gespeichert werden. Es muss immer eine<br />
Einwilligung vorliegen, dass personenbezogene Daten und vor allem<br />
Vorlieben gespeichert und verarbeitet werden dürfen,”<br />
sagt etwa der Betreiber von <a href="http://www.netzpolitik.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">netzpolitik.org</a><br />
und Datenschützer Markus Beckedahl.
</p>
<p>
<a href="http://userpage.fu-berlin.de/%7Ebendrath/arbeit.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ralf<br />
Bendrath</a>, Politikwissenschaftler an der Universität Bremen,<br />
meint: ”Der Wähler wird nicht ehrlich und als ganzer<br />
Mensch behandelt, sondern nur anhand seines Profils. Wahlkampf wird<br />
so dem Gebrauchtwagenhandel immer ähnlicher.”
</p>
<p>
Grundsätzlich scheinen die Voraussetzungen für Microtargeting<br />
in Deutschland wesentlich schlechter zu sein. In den USA ist der<br />
Datenschutz im privaten Sektor, zu dem auch Parteien gehören,<br />
kaum geregelt. “Deutschland hat eine andere Datenschutztradition<br />
als die USA. Hier haben wir noch mit die strengsten Richtlinien,<br />
was den Schutz personen-bezogener Daten betrifft”, so Beckedahl.
</p>
<p>
<b>Wahlwerbung mit gekauften E-Mail-Adressen</b>
</p>
<p>
Zudem verfügen die deutschen Parteien über wesentlich<br />
weniger Finanzkraft als Republikaner oder Demokraten und könnten<br />
nur schwerlich solch kostenintensive Systeme aufziehen. Bendrath<br />
fügt an: &quot;Generell gilt in der EU, dass etwa eine direkte<br />
Ansprache per Telefon nicht erfolgen darf, wenn nicht bereits eine<br />
Geschäftsbeziehung besteht. Das gilt auch für politisches<br />
Marketing.&quot;
</p>
<p>
Jedoch stimmen deutsche Internetuser und Kunden häufig einem<br />
Weiterverkauf ihrer Daten zu, etwa bei der Teilnahme an Gewinnspielen.<br />
Und vereinzelt verwendeten auch deutsche Parteien bereits technologiegestützte<br />
Direktmarketinginstrumente. Ronald Schill rief während der<br />
Hamburger Senatswahl 600.000 Bürger per Telefoncomputer an.<br />
Die Union kaufte 2005 vier Millionen E-Mail-Adressen an, um Wahlwerbung<br />
zu verschicken.
</p>
<p>
Die Aktionen riefen große Proteste hervor. Generell seien<br />
deutsche Bürger Direktmarketing gegenüber kritischer eingestellt<br />
als US-Bürger: ”Viele Bürger empfinden diese unerwünscht<br />
zugesendeten Werbeinformationen zurecht als Spam. Die so erworbenen<br />
Datensätze und ihre Verwendung gelten oftmals als unseriös”,<br />
gibt Markus Beckedahl zu bedenken.<br />
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<!--
function kommapunkt(form) {
if (form.input6 != null) { form.input6.value = form.input6.value.replace(/,/,'.'); }
form.input1.value = form.input1.value.replace(/,/,'.');
form.input2.value = form.input2.value.replace(/,/,'.');
form.input3.value = form.input3.value.replace(/,/,'.');
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form.input5.value = form.input5.value.replace(/,/,'.');
}
function DDD100pro(form) {
if (form.input6 == null) { form.input6.value = " ";
restprozent = 100 - form.input1.value - form.input2.value - form.input3.value - form.input4.value - form.input5.value
}
else { restprozent = 100 - form.input1.value - form.input2.value - form.input3.value - form.input4.value - form.input5.value - form.input6.value }
form.prozent.value = restprozent;
if (isNaN(form.prozent.value))
{
form.prozent.value= " ";
}
}
function DDDguessv(formv) {
part1 = eval(formv.part1.value);
part2 = eval(formv.part2.value);
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part4 = eval(formv.part4.value);
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input1 = eval(formv.input1.value);
input2 = eval(formv.input2.value);
input3 = eval(formv.input3.value);
input4 = eval(formv.input4.value);
input5 = eval(formv.input5.value);
input6 = eval(formv.input6.value);
abweichung = Math.abs(part1-input1) + Math.abs(part2-input2) + Math.abs(part3-input3) + Math.abs(part4-input4) + Math.abs(part5-input5) + Math.abs(part6-input6)
intro = " "
bewertung = " Prozentpunkte daneben!"
if (abweichung < 40) bewertung = " Prozentpunkte daneben! Aller Anfang ist schwer."
if (abweichung < 30) bewertung = " Prozentpunkte daneben! Übung macht den Meister"
if (abweichung < 15) bewertung = " Prozentpunkte daneben! Sie sind gut!"
if (abweichung < 5) bewertung = " Prozentpunkte daneben! Wow, Sie sind ein Profi!"
text = intro.concat(Math.round(abweichung * 10) / 10)
if (isNaN(abweichung))
{
formv.text.value= " ";
}
else
{
formv.text.value= text.concat(bewertung)
}
formv.lsg1.value = part1
formv.lsg2.value = part2
formv.lsg3.value = part3
formv.lsg4.value = part4
formv.lsg5.value = part5
formv.lsg6.value = part6
}
function DDDguess(form) {
//if (form.input6 == null) {
//form.input6.value = null;
//form.part6.value = null;
//}
//else {
//form.input6.value = form.input6.value.replace(/,/,'.');
//part6 = form.part6.value;
//input6 = form.input6.value;
//}
part1 = eval(form.part1.value);
part2 = eval(form.part2.value);
part3 = eval(form.part3.value);
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input1 = eval(form.input1.value);
input2 = eval(form.input2.value);
input3 = eval(form.input3.value);
input4 = eval(form.input4.value);
input5 = eval(form.input5.value);
//if(!! form.part6) { abweichung = Math.abs(part1-input1) + Math.abs(part2-input2) + Math.abs(part3-input3) + Math.abs(part4-input4) + Math.abs(part5-input5) + Math.abs(part6-input6) }
//else {
abweichung = Math.abs(part1-input1) + Math.abs(part2-input2) + Math.abs(part3-input3) + Math.abs(part4-input4) + Math.abs(part5-input5)
//}
intro = " "
bewertung = " Prozentpunkte daneben!"
if (abweichung < 40) bewertung = " Prozentpunkte daneben! Aller Anfang ist schwer."
if (abweichung < 30) bewertung = " Prozentpunkte daneben! Übung macht den Meister"
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if (isNaN(abweichung))
{
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//if(! form.part6) { form.lsg6.value = "" }
}
//
-->
</script></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kandidaten kämpfen mit Webvideos</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/kandidaten-kaempfen-mit-webvideos-2759/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[US-Präsidentschaftswahlen 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[(Artikel) Einige aussichtsreiche Anwärter für die Nachfolge des US-Präsidenten George W. Bush haben ihre Online-Kampagnen bereits gestartet. Ein erster Blick zeigt, dass Webvideos eine zentrale Rolle im Wahlkampf spielen werden.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Artikel) Einige aussichtsreiche Anwärter für die Nachfolge des US-Präsidenten George W. Bush haben ihre Online-Kampagnen bereits gestartet. Ein erster Blick zeigt, dass Webvideos eine zentrale Rolle im Wahlkampf spielen werden.<br />
<!--break--></p>
<p class="normal">
&nbsp;
</p>
<p class="normal">
Wie früh das Rennen um die Präsidentschaft in diesem Jahr tatsächlich begonnen hat, ist an den bisher rudimentären Netzauftritten aussichtsreicher Kandidaten wie<br />
<a href="http://www.exploremccain.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">John McCain</a> und<br />
<a href="http://www.joinrudy2008.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rudy Giuliani</a> zu erkennen. Doch auch die Nachzügler werden sich den neuen Bedingungen des Online-Wahlkampfes in den USA stellen müssen. 2004 hatte die furiose Kampagne von Howard Dean gezeigt, wie effektiv das Internet bei der Beschaffung von Spenden und Mobilisierung von freiwilligen Wahlhelfern sein kann. Der österreichische Politikwissenschaftler<br />
<a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/25/0,1872,2184953,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peter Filzmaier</a> stellte damals fest: &quot;Ohne Internet kann man eine Wahl in den USA nicht gewinnen, aber auch nicht, wenn man sich ausschließlich darauf stützt.&quot; Daran hat sich bis heute nichts geändert. Doch obwohl das Fernsehen bis auf weiteres das Top-Medium bleiben wird, setzen die Wahlkampfstrategen immer stärker auf das Internet. Aus guten, wissenschaftlich unterfütterten<br />
<a href="http://www.pewinternet.org/PPF/r/199/report_display.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gründen</a>: Im Vergleich zum Jahr 2002 nutzen heute doppelt so viele Amerikaner das Internet als erste Informationsquelle. Fast ein<br />
<a href="/metablocker/archives/1098-14-Millionen-Amis-sind-im-Web-politisch-aktiv.html%5D%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Viertel</a> dieser politisch interessierten Online-Nutzer produzieren eigene Inhalte oder leiten entsprechende Blog-Kommentare und Videos an ihre Bekannten weiter.
</p>
<p class="fett">
„Online First“ bei Obama
</p>
<p>
Es sind die Web-Videos, die den Online-Wahlkampf in den kommenden Monaten prägen dürften. Kein Kandidat verzichtet heute auf die Möglichkeit, sich unabhängig vom &quot;Filter&quot; der traditionellen Massenmedien ins Bild zu setzen. So verkündete der demokratische Senator<br />
<a href="http://www.barackobama.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Barack Obama</a> den ersten wichtigen Schritt seiner Präsidentschaftskandidatur, die Gründung einer Sondierungskommission, nicht etwa in einer populären Fernseh-Talkshow, sondern in einem Video auf seiner neuen Website. Seine ärgste innerparteiliche Rivalin, Senatorin<br />
<a href="http://www.hillaryclinton.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hillary Clinton</a>, reagierte nur wenige Tage später und startete ihre Kampagne mit einer Ansprache im &quot;Hillary-TV&quot; ihrer Kampagnenplattform. Kurz darauf stellte sich Clinton in drei Videointerviews einer Reihe von zuvor online gesammelten Fragen. Auf der politischen Gegenseite kann derzeit vor allem der republikanische Gouverneur<br />
<a href="http://www.mittromney.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mitt Romney</a> mit einer ähnlich startegischen Nutzung von Internet-Videos aufwarten.
</p>
<p class="fett">
Der &quot;eKandidat&quot;
</p>
<p>
Im Vergleich zu den professionell und kühl produzierten Webauftritten von Clinton und Romney geht<br />
<a href="http://www.johnedwards.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">John Edwards</a> einen anderen Weg. &quot;<br />
<a href="http://www.businessweek.com/technology/content/jan2007/tc20070122_842933.htm?link_position=link8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Business Week</a>&quot; sieht in dem früheren demokratischen US-Senator den &quot;e-Kandidaten&quot;, der die neuen Online-Instrumente am konsequentesten nutzt. Edwards veröffentlichte sein Bewerbungsvideo am 27. Dezember 2006 nicht auf einem eigenen &quot;TV-Kanal&quot;, sondern auf &quot;<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=1etlZaf6zUw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a>&quot;. Seine Website integriert zudem weitere populäre soziale Netzwerke wie &quot;<br />
<a href="http://www.flickr.com/people/forallofus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a>&quot; und &quot;<br />
<a href="http://www.myspace.com/johnedwards" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MySpace</a>&quot;. Mit der &quot;One Corps&quot;-Initiative betreibt Edwards einen Servicebereich, über den sich Interessierte online treffen und verabreden können, um sozial aktiv zu werden – wie Howard Dean es 2004 vormachte. Anwender können Beiträge auf einer eigenständigen Blog-Plattform veröffentlichen und diskutieren. Neben Edwards selbst betreiben dort auch seine Frau und seine Tochter eigene Blogs.
</p>
<p class="fett">
Kratzer im glatt polierten Image
</p>
<p>
Die offensive Online-Kampagne von John Edwards lässt ahnen, wie Wahlkämpfe in den Vereinigten Staaten zukünftig aussehen könnten. In den kommenden Monaten wird jedoch zunächst einmal die &quot;<br />
<a href="http://www.slate.com/id/2158860/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube-Ära</a>&quot; beginnen. Ob dies die amerikanische Demokratie beleben wird, muss sich erst noch zeigen. Die bisherige Verwendung der neuen Internet-Technologien beweist nicht zuletzt, wie geschickt die Botschaft und das Erscheinungsbild eines Kandidaten gesteuert werden können. Katja Gloger warnt im &quot;<br />
<a href="http://www.stern.de/politik/ausland/:Washington-Memo-Die-Pr%E4sidenten-Internet/581083.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stern</a>&quot; bereits vor einem &quot;Endlosstream der Manipulation&quot;. Andererseits müssen sich die Kandidaten darüber im Klaren sein, dass Ausrutscher und Widersprüche jeglicher Art gefilmt und im Internet verewigt werden können. Die politische Konkurrenz verwendet das dankbare Material mittlerweile gezielt in eigenen Kampagnen. Linke Kritiker von Senator John McCain haben eine ganze<br />
<a href="http://therealmccain.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> mit zahlreichen Videobelegen ins Netz gestellt, um die angebliche Prinzipienlosigkeit des republikanischen Präsidentschaftskandidaten zu belegen. Wie gefährlich die Internet-Videos für Politiker werden können, zeigt der Fall des republikanischen Senators George Allen, dessen Wiederwahl im November 2006 auch aufgrund eines gefilmten rassistischen<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=r90z0PmnKwI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausfalls</a> während eines Wahlkampfauftritts scheiterte. Ganz so schlimm hat es Hillary Clinton bisher nicht getroffen, doch auch sie musste sich bereits einigen Spott gefallen lassen: Clintons Versuch, bei einem Wahlkampfauftritt in Iowa die Nationalhymne zu singen, wurde von einem Mikrofon aufgezeichnet – das<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=bfZ_gXCHaMw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a> stand kurz danach im Netz.<br />
<script language="JavaScript" type="text/JavaScript">
&lt;!--
function kommapunkt(form) {
if (form.input6 != null) { form.input6.value = form.input6.value.replace(/,/,'.'); }
form.input1.value = form.input1.value.replace(/,/,'.');
form.input2.value = form.input2.value.replace(/,/,'.');
form.input3.value = form.input3.value.replace(/,/,'.');
form.input4.value = form.input4.value.replace(/,/,'.');
form.input5.value = form.input5.value.replace(/,/,'.');
}
function DDD100pro(form) {
if (form.input6 == null) { form.input6.value = " ";
restprozent = 100 - form.input1.value - form.input2.value - form.input3.value - form.input4.value - form.input5.value
}
else { restprozent = 100 - form.input1.value - form.input2.value - form.input3.value - form.input4.value - form.input5.value - form.input6.value }
form.prozent.value = restprozent;
if (isNaN(form.prozent.value))
{
form.prozent.value= " ";
}
}
function DDDguessv(formv) {
part1 = eval(formv.part1.value);
part2 = eval(formv.part2.value);
part3 = eval(formv.part3.value);
part4 = eval(formv.part4.value);
part5 = eval(formv.part5.value);
part6 = eval(formv.part6.value);
input1 = eval(formv.input1.value);
input2 = eval(formv.input2.value);
input3 = eval(formv.input3.value);
input4 = eval(formv.input4.value);
input5 = eval(formv.input5.value);
input6 = eval(formv.input6.value);
abweichung = Math.abs(part1-input1) + Math.abs(part2-input2) + Math.abs(part3-input3) + Math.abs(part4-input4) + Math.abs(part5-input5) + Math.abs(part6-input6)
intro = " "
bewertung = " Prozentpunkte daneben!"
if (abweichung &lt; 40) bewertung = " Prozentpunkte daneben! Aller Anfang ist schwer."
if (abweichung &lt; 30) bewertung = " Prozentpunkte daneben! Übung macht den Meister"
if (abweichung &lt; 15) bewertung = " Prozentpunkte daneben! Sie sind gut!"
if (abweichung &lt; 5) bewertung = " Prozentpunkte daneben! Wow, Sie sind ein Profi!"
text = intro.concat(Math.round(abweichung * 10) / 10)
if (isNaN(abweichung))
{
formv.text.value= " ";
}
else
{
formv.text.value= text.concat(bewertung)
}
formv.lsg1.value = part1
formv.lsg2.value = part2
formv.lsg3.value = part3
formv.lsg4.value = part4
formv.lsg5.value = part5
formv.lsg6.value = part6
}
function DDDguess(form) {
//if (form.input6 == null) {
//form.input6.value = null;
//form.part6.value = null;
//}
//else {
//form.input6.value = form.input6.value.replace(/,/,'.');
//part6 = form.part6.value;
//input6 = form.input6.value;
//}
part1 = eval(form.part1.value);
part2 = eval(form.part2.value);
part3 = eval(form.part3.value);
part4 = eval(form.part4.value);
part5 = eval(form.part5.value);
input1 = eval(form.input1.value);
input2 = eval(form.input2.value);
input3 = eval(form.input3.value);
input4 = eval(form.input4.value);
input5 = eval(form.input5.value);
//if(!! form.part6) { abweichung = Math.abs(part1-input1) + Math.abs(part2-input2) + Math.abs(part3-input3) + Math.abs(part4-input4) + Math.abs(part5-input5) + Math.abs(part6-input6) }
//else {
abweichung = Math.abs(part1-input1) + Math.abs(part2-input2) + Math.abs(part3-input3) + Math.abs(part4-input4) + Math.abs(part5-input5)
//}
intro = " "
bewertung = " Prozentpunkte daneben!"
if (abweichung &lt; 40) bewertung = " Prozentpunkte daneben! Aller Anfang ist schwer."
if (abweichung &lt; 30) bewertung = " Prozentpunkte daneben! Übung macht den Meister"
if (abweichung &lt; 15) bewertung = " Prozentpunkte daneben! Sie sind gut!"
if (abweichung &lt; 5) bewertung = " Prozentpunkte daneben! Wow, Sie sind ein Profi!"
text = intro.concat(Math.round(abweichung * 10) / 10)
if (isNaN(abweichung))
{
form.text.value= " ";
}
else
{
form.text.value= text.concat(bewertung)
}
form.lsg1.value = part1
form.lsg2.value = part2
form.lsg3.value = part3
form.lsg4.value = part4
form.lsg5.value = part5
//if(!! form.lsg6) { form.lsg6.value = part6 }
//if(! form.part6) { form.lsg6.value = "" }
}
//
--&gt;
</script></p>
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