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	<title>Afghanistan &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Afghanistan &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Die Sozialen in den Netzwerken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 13:33:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Non-Profit-Organisationen in Deutschland entdecken Facebook, Twitter &#38; Co für die Selbstvermarktung. Doch aller Anfang ist schwer. politik-digital.de hat den Non-Profit-Bereich in sozialen Medien unter die Lupe genommen und mit Experten sowie den Machern gesprochen.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Non-Profit-Organisationen in Deutschland entdecken Facebook, Twitter &amp; Co für die Selbstvermarktung. Doch aller Anfang ist schwer. politik-digital.de hat den Non-Profit-Bereich in sozialen Medien unter die Lupe genommen und mit Experten sowie den Machern gesprochen.</p>
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</p>
<p>
Der World Wildlife Fonds hat unter den Non-Profit-Organisationen (NPOs) in Deutschland mit 17.500 die meisten Facebook-Fans, 11.500 Leute haben bislang bei Greenpeace Deutschland den „Like-Button“ gedrückt. Die SOS-Kinderdörfer haben 10.000 Anhänger, Amnesty-International Deutschland immerhin noch knapp 8.500.
</p>
<p>
<b>Welchen Wert haben Facebook-Fans?<br />
</b>
</p>
<p>
Die Aussagekraft der nackten Zahlen ist beschränkt. Zum Vergleich: Über 96.000 Facebookern gefällt die Seite: „Kann dieser Esel mehr Fans als der FC Bayern München haben?“ Das digitale Bekenntnis ist besonders für gemeinnützige Organisationen ohne großen Wert, solange dadurch keine aktive Unterstützer oder Spenden generiert werden können.
</p>
<p align="center">
<a href="http://facebookmarketing.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/facebookmarketing.jpg" height="202" width="400" /></a>
</p>
<p>
„100.000 Fans bringen einem nichts, wenn sie nichts tun“, fasst auch Philipp Roth das Problem zusammen. Der Social-Media-Experte berät auf <a href="http://facebookmarketing.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">facebookmarketing.de</a> Unternehmen, die Soziale Netzwerke für sich nutzen wollen. „Wichtiger als nur Fans zu sammeln ist es, richtige und aktive Unterstützer zu bekommen“, so der Berater zu politik-digital.de.
</p>
<p>
<b>Unterschiedliche Erwartungen<br />
</b>
</p>
<p>
„Die Erwartungen hängen von den Netzwerken ab“, sagt Roland Gramling vom <a href="http://www.wwf.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WWF</a>. Die Tierschutzorganisation will mit ihren Online-Aktivitäten unter anderem neue Zielgruppen für ihre Aktionen erschließen. Diese Hoffnung habe sich bisher „im Großen und Ganzen erfüllt.“
</p>
<p>
Anders die <a href="http://www.sos-kinderdorf.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SOS-Kinderdörfer</a>: Deren Zielsetzung war – neben dem Wunsch, eine jüngere Zielgruppen zu erreichen – auch mit bestehenden Spendern und Paten in Kontakt zu kommen. Der bisherige Erfolg stellt die Verantwortlichen aber noch nicht zufrieden. „Insgesamt ist die Aktivität etwas geringer als anfangs erwartet,“ sagt Online-Leiter Sebastian Spaleck im Gespräch mit politik-digital.de.
</p>
<p>
<b>Themen wichtiger als Marken<br />
</b>
</p>
<p>
Auch bei <a href="http://www.greenpeace.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Greenpeace Deutschland</a> ist man mit dem bisherigen Ergebnis der Online-Strategie „noch nicht zufrieden“, so der Leiter des New-Media Bereichs, Volker Gaßner. Die Umweltaktivisten wollen durch die sozialen Netzwerke Unterstützer für Kampagnen und Mitmachaktionen gewinnen. Allerdings sei man „dem Ziel deutlich näher gekommen.“
</p>
<p>
<a href="http://www.amnesty.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amnesty International Deutschland</a> hat besonders mit Kampagnen gute Erfahrungen gemacht. Das Portal „<a href="http://www.amnestypolizei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mehr Verantwortung bei der Polizei</a>“ übertrifft derzeit die Erwartungen der Betreiber. In gut drei Wochen wuchs die Zahl der Fans auf der Facebook-Seite auf über 3.500 an. In etwa so viele nahmen auch an der sogenannten „Online-Demo“ teil. Das Video zur Aktion wurde auf Youtube bisher 18.000 Mal angeschaut. Die Verantwortlichen sind auch von der Resonanz auf die Kampagne begeistert, die Kommentare seien laut Koordinatorin Barbara Hohl „größtenteils fundiert und sachlich.“
</p>
<p align="center">
<a href="http://www.facebook.com/pages/Mehr-Verantwortung-bei-der-Polizei/106702786048050" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/verantwortung_polizei_0.jpg" height="311" width="400" /></a>
</p>
<p>
Philipp Roth von facebookmarketing.de überrascht das nicht. „Themen funktionieren besser als Marken“, denn dadurch würden die relevanten Zielgruppen angesprochen. Die Fans, die einer Kampagne folgen, interessieren sich schon für das Thema und sind deswegen auch engagierter. Roth räumt jedoch ein, es komme immer auf das Unternehmen und die Zielsetzung an: „Von Aldi erwartet der Fan nur Werbung.“
</p>
<p>
<b>„Wir lernen alle noch“<br />
</b>
</p>
<p>
Unternehmen in Sozialen Netzwerken müssten „immer relevant sein“, so Roth weiter Dabei komme es gar nicht auf die Häufigkeit der Postings an, so der Facebook-Experte: „Wenn man zwei Wochen keinen relevanten Content hat, sollte man in der Zeit auch nichts posten.“
</p>
<p>
Im Optimalfall seien deswegen „die Sozialen Netzwerke im gesamten Unternehmen verankert“, so der Berater. Dann hätte man auch kein Problem, aus allen Bereichen relevante Inhalte zu produzieren. Aber: „Die Realität sieht oft anders aus“, so Roth.
</p>
<p>
In der Tat passen viele NPOs ihre Organisationen erst an die neuen Medien an. Der deutsche WWF erstellt gerade eine „Guide-Line“ für Social Communities. Bei Greenpeace Deutschland stellen laut Gaßner „die neuen Kommunikationskanäle eine enorme Herausforderung dar.“ Amnesty International Deutschland schafft erst noch die Strukturen dafür. Nach eigenen Angaben seien sie dabei auf dem richtigen Weg. „Aber wir lernen alle noch“, so die Kampagnenkoordinatorin Hohl.
</p>
<p>
<b>Afghanistan macht es Deutschland vor<br />
</b>
</p>
<p>
Wie eine erfolgreiche Kommunikation über Soziale Netzwerke aussehen kann, zeigt eine  gemeinnützige Organisation, die in Afghanistan tätig ist und unter anderem von Deutschen betrieben wird. <a href="http://skateistan.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Skateistan</a> heißt das Projekt, bei dem afghanische Jugendliche – Jungen wie Mädchen – zusammen Skateboard fahren können und zudem Schulunterricht bekommen.
</p>
<p align="center">
<a href="http://www.facebook.com/skateistan" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/skateistan_facebook_1.jpg" height="310" width="400" /></a>
</p>
<p>
Wie der für die Kommunikationsarbeit zuständige Max Henninger berichtet, setzte die Organisation dabei „von Anfang an auf Soziale Netzwerke.“ Mittlerweile folgen knapp 10.000 Fans auf Facebook. Die Zahl kann zwar auch nicht konkurrieren mit dem Esel, der gegen Bayern München antritt – ist aber für eine Organisation in Afghanistan mit weniger als 30 Mitarbeitern ein großer Erfolg.
</p>
<p>
Auch über ungenügend Aktivität ihrer Fans können sich Henninger und Co. nicht beklagen. Im Gegenteil sei das viele Feedback über die Communities inzwischen „etwas anstrengend.“ Man animiere die Leute „dann doch eine Mail zu schreiben.“ Aus dieser Aktivität entwickle sich auch oft mehr – viele Fans wurden im Laufe der Zeit auch zu Freiwilligen.</p>
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		<item>
		<title>Briten sollen ihre Stimme verschenken</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/briten-sollen-ihre-stimme-verschenken-4794/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:10:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Parlamentswahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Nichtregierungsorganisation <a href="http://egalitynow.org/" target="_blank" title="egalitynow.org" rel="noopener noreferrer">Egality</a> ruft die britischen Wähler dazu auf, ihre Stimme für die nächste Parlamentswahl wegzugeben – z.B. nach Afghanistan, Bangladesh oder Ghana. Organisiert wird diese spezielle Form der &#34;Stimmabgabe&#34; über das Internet.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nichtregierungsorganisation <a href="http://egalitynow.org/" target="_blank" title="egalitynow.org" rel="noopener noreferrer">Egality</a> ruft die britischen Wähler dazu auf, ihre Stimme für die nächste Parlamentswahl wegzugeben – z.B. nach Afghanistan, Bangladesh oder Ghana. Organisiert wird diese spezielle Form der &quot;Stimmabgabe&quot; über das Internet.</p>
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</p>
<p>
Die Aktion &quot;<a href="http://www.giveyourvote.org/" target="_blank" title="www.giveyourvote.org" rel="noopener noreferrer">Give your vote: UK 2010</a>&quot; will versuchen, das Spannungsfeld von national getroffenen politischen Entscheidungen und deren globalen Auswirkungen ein wenig zu entschärfen. Die Lebensumstände von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt, so argumentieren die Macher des Portals, würden durch politische Entscheidungen der britischen Regierung beeinflusst, z.B. durch britische Klima-, Außen-, oder Entwicklungspolitik. Aber nur eine kleine Minderheit – nämlich die Briten selbst – hätte die Möglichkeit, durch ihr Wahlrecht diese Regierung mitzubestimmen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.giveyourvote.org/" target="_blank" title="www.giveyourvote.org" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Give_ur_vote.jpg" alt="www.giveyourvote.org" title="www.giveyourvote.org" width="300" height="192" /></a></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p align="left">
Menschen in Afghanistan, Bangladesh oder Ghana können nun per SMS, Internet oder Anrufen bei Radiostationen sowohl ihre Fragen an die britischen Unterhaus-Kandidaten wie auch ihre Stimmpräferenzen an Egality übermitteln. Die Fragen werden an Freiwillige in Großbritannien übermittelt, die sie an ihre jeweiligen Wahlkreiskandidaten weiterleiten, versehen mit der Bitte um Antwort. Am 6. Mai, dem Wahltag für das neue Parlament, erhalten die registrierten britischen Wähler dann eine SMS mit dem Namen des Kandidaten, den sie wählen sollen.
</p>
<p align="left">
Offiziell soll das Portal am 15. März starten, bisher existiert nur eine Beta-Seite mit den notwendigsten Informationen.
</p>
</div>
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		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 09)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina Schröter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:22:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutschland sucht den Internetminister, Diskussionen über die Vorratsdatenspeicherung gehen in die nächste Runde, der Datenbrief findet neue Unterstützer und ein Podcast erklärt eDemokratie – dies und mehr in unserer Linkliste.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland sucht den Internetminister, Diskussionen über die Vorratsdatenspeicherung gehen in die nächste Runde, der Datenbrief findet neue Unterstützer und ein Podcast erklärt eDemokratie – dies und mehr in unserer Linkliste.</p>
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<a href="http://www.politische-bildung.nrw.de/multimedia/podcasts/00167/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie funktioniert eigentlich eDemokratie?</a><br />
Die Landeszentrale für politische Bildung in NRW stellt in einer Podcast-Serie verschiedene Projekte zu den Themen ePartizipartion, eTransparenz und eDemokratie vor. Mit dabei sind u.a. abgeordnetenwatch.de und die Plattform Maerker Brandenburg.<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/987700/Schluss-mit-Vorratsdatenspeicherung#/beitrag/video/987700/Schluss-mit-Vorratsdatenspeicherung" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
</p>
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<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/987700/Schluss-mit-Vorratsdatenspeicherung#/beitrag/video/987700/Schluss-mit-Vorratsdatenspeicherung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts</a><br />
Bei Markus Lanz fand am 04.03.2010 eine Diskussionsrunde zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die Vorratsdatenspeicherung statt. Zu Gast waren Wolfgang Bosbach (CDU), Peter Schaar (Bundesdatenschutzbeauftragter), der Netzaktivist Padeluun (<a href="http://www.foebud.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Foebud</a>) und Michael Opoczynski von der Wirtschaftswoche.
</p>
<p>
<a href="https://it-gipfelblog.hpi-web.de/2010/03/05/der-datenbrief-eine-moglichkeit-fur-besseren-datenschutz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Datenbrief bekommt neuen Aufschwung </a><br />
Bereits im Januar forderte der Chaos-Computer-Club (CCC) einen Datenbrief, über den die Bürger regelmäßig informiert werden, welche personenbezogenen Daten von ihnen gespeichert werden. Mittlerweile hat der Datenbrief prominente politische Unterstützung bekommen: Zuerst sprach sich Innenminister Thomas de Maizière für den Brief aus, kurze Zeit später folgte auch Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner. <a href="http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
</p>
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<a href="http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internetminister für Deutschland? </a><br />
BITKOM-Präsident August-Willhelm Scheer hatte Anfang der Woche einen Internetminister gefordert, der für eine einheitliche Linie in Sachen Netzpolitik zuständige sein soll. Carta fomulierte für diesen Job umgehend eine Stellenausschreibung.<a href="http://futurezone.orf.at/stories/1640843/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
</p>
<p>
<a href="http://futurezone.orf.at/stories/1640843/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Afghanistan sperrt Internetseiten</a><br />
Sayed Mahktum Raheen, der afghanische Minister für Information und Kultur, kündigte am Donnerstag, den 04.03.2010 an, einige Webseiten mit sexuellen oder gewalttätigen Inhalten sperren zu lassen. Seiten der Taliban, die unter anderem Videos von militärischen Gefechten zeigen, sollen aber nicht gesperrt werden, da die Taliban der Regierung Zensur vorgeworfen hatten.<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,681688,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
</p>
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<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,681688,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">China will private Internetcaf</a><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,681688,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">és schließen</a><br />
Yan Qi, Mitglied des chinesischen Nationalen Volkskongresses, forderte ein generelles Verbot von privaten Internetcafés. Begründung: Die Cafés seien eine der Hauptursachen für soziale Probleme. „Schlimme Krankheiten verlangen nach drastischen Heilungen“, erklärte die Abgeordnete. Einige Hacker legten daraufhin unverzüglich die Internetseite von Yans Restaurantkette lahm. </p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Obama-Overkill</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/obama-overkill-4705/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:09:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Friedensnobelpreis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
Videoclips, Audiostreams, Blogposts, Twitternachrichten: In den zwölf Monaten nach seiner Amtseinführung hat US-Präsident Barack Obama auf allen möglichen (Online-)Kanälen geworben. politik-digital.de-Autor Henrik Flor hatte alle Nachrichten abonniert - zeitweise sogar bis zum digitalen Burnout. Ein offener Brief und Jahresrückblick.
</p>
<p>
&#160;
</p>
<center>
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</center>
<p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>
Videoclips, Audiostreams, Blogposts, Twitternachrichten: In den zwölf Monaten nach seiner Amtseinführung hat US-Präsident Barack Obama auf allen möglichen (Online-)Kanälen geworben. politik-digital.de-Autor Henrik Flor hatte alle Nachrichten abonniert &#8211; zeitweise sogar bis zum digitalen Burnout. Ein offener Brief und Jahresrückblick.
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</p>
<p><center><br />
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</center></p>
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<b>Dear Barack,<br />
</b>
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was für ein Jahr, das wir da hinter uns gebracht haben! Im Januar 2009 habe ich nachts im Livestream Deine Amtseinführung gesehen, als Du beim Sprechen des Eides zum ersten Mal ins Straucheln gekommen bist. In den folgenden Tagen hagelte es dann bereits präsidentielle E-Mails in meinen Posteingang: Die alten Bush-Dogmen hast Du im Handstreich abgeschafft, die Krankenversorgung für benachteiligte Kinder ausgeweitet, Guantanamo wolltest Du schließen (nun ja: wolltest).
</p>
<p>
Per Video-Clip, Audiostream, Chat oder Blogpost erfuhr ich, wie Du ein Konjunkturpaket geschnürt hast, bei dem es einem schwindelig wurde. Trotzdem habe ich online meine Unterstützung dafür erklärt. Du hast mich wissen lassen, was Du gegen die Schweinegrippe unternimmst und wie Du Banken und Autobauer rettest. Alle Entscheidungen hast Du mir (und Millionen anderen) persönlich begründet und wolltest meine Meinung dazu wissen. Manchmal habe ich mich leise gefragt: Was geht mich in Berlin das an? Aber Du wirst schon Deine Gründe gehabt haben.
</p>
<p>
<b>Stresstest Gesundheitsreform </b>
</p>
<p>
„If we don&#8217;t get it done this year, we&#8217;re not going to get it done.&quot; So hast Du mir ins Gewissen geredet. Und ich habe mich gleich in die Online-Unterschriftenliste zur Gesundheitsreform eingetragen. Ich wollte auch den Kickoff meines demokratischen Ortsvereins mitorganisieren, wozu Du per E-Mail aufgerufen hast. Irgendwie hat das aber dann doch nicht geklappt. Dafür habe ich das Townhall-Meeting in Wisconsin  dann bei Facebook geshared. Ein paar Dollar wollte ich sogar spenden, durfte aber als Nicht-Amerikaner nicht. Und als Du mir die Büronummern von zwei Senatoren gemailt hast, die noch für die Gesundheitsreform gewonnen werden mussten, habe ich wie 1 Mio. andere Unterstützer mein Telefon in die Hand genommen. Ich bin leider nicht durchgekommen.
</p>
<p></p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.barackobama.com/" target="_blank" title="www.barackobama.com" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/31_happynewyear-presmessage.jpg" alt="www.barackobama.com" title="www.barackobama.com" height="136" width="317" /></a>
</div>
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<p>
An meine Tageszeitung sollte ich eine E-Mail schreiben. Und Du hattest netterweise auf Deiner Website einen Service eingerichtet, wo man nur seine Postleitzahl eingeben musste, um komfortabel alle Kontaktdaten angezeigt zu bekommen. Leider konnte ich unter D-10965 nichts finden. Aber keine Sorge, die Mailadressen vom Tagesspiegel und der B.Z. habe ich auch so gefunden.
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<div style="text-align: center">
</div>
<p>
<b>Vor dem digitalen Burnout</b>
</p>
<p>
Im Herbst dann konnte ich nicht mehr, ein paar Wochen digitaler Abstinenz waren dringend nötig – einmal den Kopf frei kriegen von der Gesundheitsreform. Außerdem musstest Du dich dann ja noch mit der Truppenverstärkung für Afghanistan oder dem Friedensnobelpreis herumschlagen. Auch die Verhinderung von verbindlichen Regelungen zum CO2-Ausstoß auf dem Gipfel in Kopenhagen hat Dich stark in Beschlag genommen. Ehrlich gesagt war ich da schon ein bisschen enttäuscht, aber als Dir dann die Republikaner in Sachen Gesundheitsreform die Hölle heiß machten, war ich sofort wieder an Bord.
</p>
<p>
Ich habe – so wie Du es wolltest &#8211; die <a href="http://my.barackobama.com/page/content/settingtherecord" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a>, die mit den üblen Gerüchten über Deinen &quot;Gesundheitsfaschismus&quot; oder wahlweise &quot;Gesundheitssozialismus&quot; aufräumen sollte, gebookmarked, getwittered, gedigged, gepinged und geshared. Ich habe mitgemacht beim großen Dezember-Endspurt, bis Du am 24. die erlösende E-Mail schicktest: Es ist geschafft – der Senat hat die &quot;Health Reform Bill&quot; verabschiedet. Endgültig durch ist die Reform damit zwar noch nicht, aber immerhin konnte ich den Computer über Weihnachten ausgeschaltet lassen.
</p>
<p>
Jetzt frage ich mich: Was mache ich eigentlich den ganzen Tag, wenn einmal Eure Gesundheitsreform endgültig beschlossene Sache ist? Vielleicht kümmere ich mich dann mal um Dinge wie schwarz-gelbe Steuerpläne, Atomausstieg oder den deutschen Datenschutz. Oder ich hole einfach die Spielkonsole wieder aus dem Keller.</p>
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		<title>InfoMonitor November 2009: Abgesagter Opel-Verkauf Top-Nachrichtenthema</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 17:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wettskandal]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Parteitag]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>
		<category><![CDATA[Opel-Verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[20 Jahre Mauerfall]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Enke]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenproteste]]></category>
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					<description><![CDATA[Der abgesagte Verkauf des Auto-Konzerns Opel durch dessen Muttergesellschaft General Motors war im November mit insgesamt 95 Minuten Berichterstattung das Topthema in den Hauptnachrichten der vier größten Sender des deutschen Fernsehens. Dies belegt der InfoMonitor, die regelmäßige Nachrichtenbeobachtung des Instituts IFEM, Köln.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der abgesagte Verkauf des Auto-Konzerns Opel durch dessen Muttergesellschaft General Motors war im November mit insgesamt 95 Minuten Berichterstattung das Topthema in den Hauptnachrichten der vier größten Sender des deutschen Fernsehens. Dies belegt der InfoMonitor, die regelmäßige Nachrichtenbeobachtung des Instituts IFEM, Köln.</p>
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</p>
<p>
Bei den Hauptnachrichten lag an zweiter Stelle der Topthemenliste der 20. Jahrestag des Mauerfalls (79 Minuten), es folgten auf den Plätzen drei bis fünf die Schweinegrippe (65 Minuten), der Suizid des Nationaltorhüters Robert Enke (60 Minuten) sowie die Lage in Afghanistan (50 Minuten). Weitere Themen unter den Top-10 waren: Wettskandal im europäischen Fußball, Streit über Steuersenkungen, Debatte um Nato-Luftangriff in Afghanistan, SPD-Parteitag und bundesweite Studentenproteste.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top10-themen_in-tv_november_2009.jpg" alt="Top 10 Themen" title="Top 10 Themen" height="405" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<i></i>Bei genauerem Blick auf die einzelnen Nachrichtensendungen zeigen sich Differenzen bei der Gewichtung der Topthemen: In &quot;Tagesschau&quot; und &quot;heute&quot; war der geplatzte Opel-Verkauf eindeutig das Thema Nr. 1 im November. Bei &quot;RTL aktuell&quot; und den &quot;Sat.1 Nachrichten&quot; lag hingegen der Suizid von Robert Enke an erster Stelle. Bei RTL und Sat.1 platzierte sich außerdem ein Gefängnisausbruch in Aachen auf Platz 7 der Topthemen; dieses Thema kam bei ARD und ZDF nicht in die Top-10.
</p>
<p>
Die „Tagesthemen“ berichteten im November umfangreicher als die anderen Nachrichtensendungen über den Parteitag der SPD. Das „heute-journal“ befasste sich am intensivsten mit den bundesweiten Studentenprotesten.
</p>
<p>
<b>CDU mit doppelt so vielen Politikerauftritten wie die SPD</b>
</p>
<p>
Wie im Vormonat konnte die CDU auch im November deutlich mehr Auftritte ihrer Politiker in den Fernsehnachrichten verbuchen als die anderen Parteien. Mit insgesamt 535 Auftritten lag sie mit Abstand vor der SPD (254 Auftritte), der FDP (214 Auftritte) und der CSU (136 Auftritte) Die Linke und die Grünen waren 56-mal bzw. 44-mal in den Nachrichten vertreten.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/parteienpraesenz-in-tv_3.jpg" align="middle" height="332" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2009<br />
Insgesamt 1250 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Nach den Turbulenzen der Regierungsbildung hat sich in der Rangfolge der am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten deutschen Politiker wieder eine gewisse Normalität eingespielt. Bundeskanzlerin Angela Merkel führt die Liste mit großem Abstand an (146 Auftritte). Es folgen Vizekanzler und Außenminister Guido Westerwelle (75 Auftritte) und Verteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (64 Auftritte). Der Oppositionspolitiker mit den meisten Auftritten (44) ist der neue SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top20-politikerpraesenz_november_2009.jpg" alt="Top 20 Politikerpräsenz" title="Top 20 Politikerpräsenz" height="557" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2009<br />
Insgesamt 1250 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
<b>&quot;Tagesschau&quot; mit hohem Politikanteil im November</b>
</p>
<p>
Die &quot;Tagesschau&quot; wies im November mit 57 Prozent (entspricht 9 Minuten pro Ausgabe) einen hohen Anteil an Politikthemen auf. &quot;heute&quot; hatte gegenüber dem Vormonat einen stabilen Politikanteil (42 Prozent, 8 Minuten). Die Nachrichtensendungen der Privaten hatten leicht niedrigere Anteile an Politik (&quot;RTL aktuell&quot;: 20 Prozent, 4 Minuten; &quot;Sat.1 Nachrichten: 27 Prozent, 3 Minuten).
</p>
<p>
Auch bei den &quot;Tagesthemen&quot; (44 Prozent, 12 Minuten) und dem &quot;heute-journal&quot; (46 Prozent, 12 Minuten) lag der Politikanteil etwas niedriger, aber immer noch auf hohem Niveau. Hier legten vor allem Themen aus den Bereichen Wirtschaft und Gesellschaft/Justiz gegenüber dem Vormonat zu.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur-in-prozent_2.jpg" height="506" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur-in-min_4.jpg" height="535" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); </i><i>heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.</i><i> Grafik: politik-digital.de</i></p>
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		<title>InfoMonitor Oktober 2009: Schwarz-gelbe Koalition im Bund war dominantes Thema in den Fernsehnachrichten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:40:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Koalitionsverhandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[20 Jahre Mauerfall]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Nobelpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit mehr als vier Stunden (244 Minuten) Berichterstattung in den Hauptnachrichten der vier größten Sender des deutschen Fernsehens waren die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und FDP und die Bildung der schwarz-gelben Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel das beherrschende Thema im Monat Oktober. Dies belegt der InfoMonitor, die regelmäßige Nachrichtenbeobachtung des Instituts IFEM, Köln.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit mehr als vier Stunden (244 Minuten) Berichterstattung in den Hauptnachrichten der vier größten Sender des deutschen Fernsehens waren die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und FDP und die Bildung der schwarz-gelben Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel das beherrschende Thema im Monat Oktober. Dies belegt der InfoMonitor, die regelmäßige Nachrichtenbeobachtung des Instituts IFEM, Köln.<br />
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<p>
Deutlich dahinter liegt die Regierungsbildung in den Ländern Thüringen, Saarland und Schleswig-Holstein mit 63 Minuten auf Platz 2 der Topthemenliste. Über die Schweinegrippe berichteten „Tagessschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ zusammen 56 Minuten, über die Vergabe der Nobelpreise 37 Minuten und über Erdbeben in Indonesien und dem Südpazifik 34 Minuten. Weitere Themen unter den Top-10 waren im Oktober: die Lage in Afghanistan, die Abwicklung des Versandhauses Quelle, der 20. Jahrestag des Mauerfalls in der DDR, der Kampf gegen die Taliban in Pakistan sowie Datenmissbrauch im Internet.<br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top_10_themen_in_tv_hauptnachrichten_4.jpg" height="328" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.10.-31.10.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Auch im Oktober zeigen sich typische Unterschiede in der Gewichtung einzelner Themen durch die Nachrichtensendungen. So war bei „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ der Prozess gegen einen Russlanddeutschen wegen der Ermordung einer Ägypterin im Gerichtssaal ein Thema unter den Top-10, während es bei „Tagesschau“ und „heute“ so gut wie keine Rolle spielte. In den öffentlich-rechtlichen Nachrichten waren dagegen der EU-Reformvertrag und der Kampf gegen die Taliban in Pakistan Top-10-Themen, in den privaten Nachrichten jedoch nicht. </p>
<p>Die Nachrichtenmagazine „Tagesthemen“ und „heute-journal“ setzten teilweise eigene Schwerpunkte in der Berichterstattung. Das „heute-journal“ berichtete beispielsweise im Oktober intensiver als die anderen Nachrichtensendungen über die Reformdiskussion in der SPD, die „Tagesthemen“ hatten die umfangreichste Berichterstattung aller Nachrichten über die Koalitionsverhandlungen in Thüringen, Schleswig-Holstein und dem Saarland.
</p>
<p>
<b>Politiker der schwarz-gelben Koalition sehr präsent in den Fernsehnachrichten</b></p>
<p>Die Koalitionsverhandlungen und die Bildung der neuen Bundesregierung sorgten im Oktober für ein deutliches Übergewicht von CDU, CSU und FDP, was die Zahl der Politikerauftritte in den Fernsehnachrichten betrifft. Die CDU erzielte 602 Auftritte, die FDP liegt an zweiter Position mit 321 Auftritten vor der SPD mit 302 Auftritten. An vierter Stelle rangiert die CSU mit 167 Auftritten vor den Linken (75 Auftritte) und den Grünen (70 Auftritte).</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/parteien_praesentz_in_tv_nachrichten_1.jpg" height="414" width="468" /><i><br />
Untersuchungszeitraum: 1.10.-31.10.2009<br />
Insgesamt 1552 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Auch die Liste der 20 am häufigsten in den Fernsehnachrichten aufgetretenen deutschen Politiker wird im Oktober von der neuen Bundesregierung dominiert. Neben der Bundeskanzlerin, die die Liste mit 150 Auftritten anführt, sind neun Bundesminister unter den Top-20 vertreten. Der neue Bundesaußenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle schaffte es auf Anhieb auf Rang 2 mit 114 Auftritten. Sein Vorgänger, Frank-Walter Steinmeier, rangiert nur noch auf Rang 14 mit 29 Auftritten. Gänzlich aus der Liste verschwunden sind u.a. Franz Müntefering und Peer Steinbrück (beide SPD) sowie Franz Josef Jung (CDU). Von den Grünen konnte sich im Oktober niemand unter den Top-20 platzieren.</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top_20_politikerpraesentz_in_tv_nachrichten.jpg" height="519" width="468" /><i>Untersuchungszeitraum: 1.10.-31.10.2009<br />
Insgesamt 1552 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de </i></p>
<p>
Nachdem im September wegen der Bundes- und Landtagswahlen die Politikanteile bei allen untersuchten Nachrichtensendungen außergewöhnlich hoch waren, hat sich dies im Oktober wieder normalisiert. Allerdings bleiben die deutlichen Unterschiede zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Nachrichten im Hinblick auf deren Politikanteile bestehen. Bei der „Tagesschau“ machten politische Themen im Oktober 53 Prozent der Nachrichten aus (entspricht 8 Minuten pro Ausgabe), bei „heute“ waren es 42 Prozent (8 Minuten). „RTL aktuell“ reduzierte den Politikanteil kräftig von 30 auf 21 Prozent (5 Minuten), die „Sat.1 Nachrichten“ verringerten etwas weniger stark von 35 auf 32 Prozent (4 Minuten). Vor allem bei Sat.1 profitierte hiervon der Themenbereich Human Interest/Alltag/Buntes, der auf 18 Prozent stieg. </p>
<p>Bei den Nachrichtenmagazinen normalisierte sich der Politikanteil auf 46 Prozent (11 Minuten) bei den „Tagesthemen“ und 50 Prozent (14 Minuten) beim „heute-journal“. Eine Steigerung gegenüber dem Vormonat gab es hier unter anderem bei der Berichterstattung über Wissenschaft/Kultur, die auf 7 bzw. 9 Prozent stieg.</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top-10_themen_tv_nachrichten_in_prozent_2.jpg" height="463" width="468" /><i>Untersuchungszeitraum: 1.10.-31.10.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top-10_themen_tv_nachrichten_in_min_11.jpg" height="472" width="468" /><i>Untersuchungszeitraum: 1.10.-31.10.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>InfoMonitor September 2009: Bundestagswahl beherrschte die Fernsehnachrichten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/infomonitor-september-2009-bundestagswahl-beherrschte-die-fernsehnachrichten-4601/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 12:14:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Opel-Verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Monat September war die Bundestagswahl das beherrschende Thema in den deutschen Fernsehnachrichten. Wie der vom Institut IFEM, Köln, monatlich veröffentlichte „InfoMonitor“ belegt, berichteten allein die vier Hauptnachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 fast fünf Stunden (290 Minuten) über den Wahlkampf und den Wahltag.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Monat September war die Bundestagswahl das beherrschende Thema in den deutschen Fernsehnachrichten. Wie der vom Institut IFEM, Köln, monatlich veröffentlichte „InfoMonitor“ belegt, berichteten allein die vier Hauptnachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 fast fünf Stunden (290 Minuten) über den Wahlkampf und den Wahltag.<br />
<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Zählt man die auf die Wahl folgenden Diskussionen in den Bundestagsparteien hinzu, waren es sogar sechs Stunden. Erst mit weitem Abstand folgt auf Rang 2 der Topthemen der von der Bundeswehr initiierte Luftangriff in Afghanistan (68 Minuten). Weitere Themen unter den Top-10 waren im September: der Verkauf von Opel und der dort drohende Stellenabbau (59 Minuten), die Landtagswahlen im Saarland, Sachsen und Thüringen (45 Minuten), die Gewalttat an einer bayerischen Schule (41 Minuten), der gewaltsame Tod eines Mannes in einem S-Bahnhof (36 Minuten), die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Brandenburg (33 Minuten), der G20-Finanzgipfel (30 Minuten) sowie die Wahlen und die allgemeine Lage in Afghanistan (25 Minuten).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top_10_themen_in_tv_hauptnachrichten_3.jpg" align="middle" height="328" width="468" /><br />
<i><br />
Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
Unterschiede zwischen den Nachrichtensendungen zeigten sich erneut vor allem bei der Gewichtung politischer Themen. Während beispielsweise bei „Tagesschau“ und „heute“ die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Brandenburg sowie der Atomstreit mit dem Iran Top-10-Themen waren, spielten sie bei RTL und Sat.1 so gut wie keine Rolle. Dagegen rangierte bei „RTL aktuell“ und den „Sat.1 Nachrichten“ die Gewalttat an einer bayerischen Schule auf Rang 3 bzw. 2. Dieses Thema war bei ARD und ZDF nicht unter den Top-10.</p>
<p>Die „Tagesthemen“ berichteten im September umfangreicher als die anderen Nachrichtensendungen über die Lage in Afghanistan. Das „heute-journal“ befasste sich am intensivsten mit der Banken- und Finanzkrise.<br />
<b><br />
SPD mit den meisten Politikerauftritten</b></p>
<p>Die Diskussionen in- und außerhalb der SPD über das schlechte Abschneiden der Partei bei der Bundestagswahl sind offensichtlich mitverantwortlich dafür, dass die Sozialdemokraten im September eindeutig die meisten Auftritte in den Fernsehnachrichten verzeichnen konnten (insgesamt 584 Auftritte). Die CDU folgt an zweiter Stelle mit 497 Auftritten, vor der FDP, die mit 177 Auftritten außergewöhnlich stark vertreten war. Aber auch CSU (123 Auftritte), Linke (119 Auftritte) und Bündnis 90/Grüne (108 Auftritte) waren wegen der Bundestagswahl präsenter als im Vormonat.<br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/parteien_praesentz_in_tv_nachrichten_0.jpg" height="415" width="468" /><br />
<i><br />
Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2009<br />
Insgesamt 1626 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Der Wahlerfolg der Freien Demokraten drückt sich auch in der Rangfolge der am häufigsten in den Fernsehnachrichten aufgetretenen deutschen Politiker aus: Im September erreichte der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle erstmals mit 92 Auftritten Rang 3 hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel (208 Auftritte) und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier (137 Auftritte). Die verschiedenen Landtagswahlen vor und gleichzeitig mit der Bundestagswahl beförderten auch einige prominente Landespolitiker unter die Top-20, beispielsweise Christoph Matschie, Matthias Platzeck, Bodo Ramelow oder Peter Harry Carstensen. <br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top_10_politikerpraesentz_in_tv_nachrichten_1.jpg" align="middle" height="539" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2009<br />
Insgesamt 1626 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<b>Intensive Politikberichterstattung im September<br />
</b><br />
Durch die Bundestags- und Landtagswahlen erreichte die Politikberichterstattung im September insgesamt Spitzenwerte. Bei ARD und ZDF lag der Politikanteil in den Nachrichtensendungen teilweise deutlich über 50 Prozent. Im Einzelnen weist die „Tagesschau“ einen Politikanteil von 55 Prozent (entspricht 9 Minuten pro Ausgabe) auf, „heute“ 47 Prozent (9 Minuten), „Tagesthemen“ 54 Prozent (15 Minuten) und „heute-journal“ 57 Prozent (15 Minuten). Auch die Nachrichtensendungen der Privaten erzielten für ihre Verhältnisse hohe Politikanteile: „RTL aktuell“ 30 Prozent (7 Minuten) und  „Sat.1 Nachrichten“ 35 Prozent (4 Minuten). <br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top-10_themen_tv_nachrichten_in_prozent_1.jpg" align="middle" height="463" width="468" /><br />
<i><br />
Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top-10_themen_tv_nachrichten_in_min_10.jpg" align="middle" height="478" width="467" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>&#8220;Elf Prozent sind sensationell&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/elf-prozent-sind-sensationell-4570/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tknobloch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 13:27:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Dietmar Bartsch]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Chat]]></category>
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					<description><![CDATA[Dietmar Bartsch live im Video-Chat: Am 21. September 2009 stellte sich
der Bundesgeschäftsführer der Linkspartei den Fragen der User von
tagesschau.de und politik-digital.de. Er sprach über den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan, die angebliche Krise seiner Partei und die Chancen bei der Bundestagswahl.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dietmar Bartsch live im Video-Chat: Am 21. September 2009 stellte sich<br />
der Bundesgeschäftsführer der Linkspartei den Fragen der User von<br />
tagesschau.de und politik-digital.de. Er sprach über den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan, die angebliche Krise seiner Partei und die Chancen bei der Bundestagswahl.</p>
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<!--break-->
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<div style="text-align: center">
<a href="http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll520.html" title="tagesschau.de-Chat mit Dietmar Bartsch" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Bartsch_Transkript.png" alt="Dietmar Bartsch im tagesschau.de-Chat" title="Dietmar Bartsch im tagesschau.de-Chat" height="234" width="417" /></a>
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<p>Falls Sie den Chat verpasst haben oder das Video noch einmal sehen wollen &#8211; einfach das Bild anklicken. </p>
<div align="center">
</div>
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&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>InfoMonitor August 2009: Landtagswahlen an der Spitze der Nachrichtenthemen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/infomonitor-august-2009-landtagswahlen-an-der-spitze-der-nachrichtenthemen-4547/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 15:13:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und dem Saarland waren das eindeutige Topthema der deutschen Fernsehnachrichten im Monat August. Deutlich über zwei Stunden (135 Minuten) berichteten allein die vier Hautnachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 über dieses Thema, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und dem Saarland waren das eindeutige Topthema der deutschen Fernsehnachrichten im Monat August. Deutlich über zwei Stunden (135 Minuten) berichteten allein die vier Hautnachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 über dieses Thema, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat. <!--break--></p>
<p>
Auf Rang 2 der Topthemenliste folgt der Bundestagswahlkampf mit 85 Minuten vor der Lage in Afghanistan und den dortigen Präsidentschaftswahlen mit 66 Minuten sowie der Leichtathletik-WM mit 59 Minuten. Weitere Themen unter den Top-10 waren: die Schweinegrippe, der vermisste Frachter „Arctic Sea“, die Dienstwagenaffäre der Ministerin Ulla Schmidt, die Waldbrände in Griechenland, Bombenanschläge auf Mallorca sowie der Poker um die Opel-Übernahme.</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top_10_themen_in_tv_hauptnachrichten.jpg" height="331" width="468" /><i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-30.8.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
&nbsp;
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<p>
Bei „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ kam ein Entführungsfall in Kalifornien unter die Top-10 (Platz 6 bzw. 7). Noch intensiver berichteten RTL über das geplatzte Comeback von Michael Schumacher in der Formel 1 (Rang 4) und Sat.1 über einen Taifun über Taiwan und den Philippinen (Rang 5). In der „Tagesschau“ waren die Debatte um die Hypo Real Estate sowie die Situation im Iran Top-10-Themen. „heute“ berichtete am umfangreichsten unter allen Hauptnachrichtensendungen über die Bombenanschläge auf Mallorca.</p>
<p>Bei den Nachrichtenmagazinen hatten die „Tagesthemen“ einen Schwerpunkt bei der Berichterstattung über die Situation im Iran (Rang 5). Das „heute-journal“ berichtete mit Abstand am intensivsten über die Landtagswahlen sowie den Bundestagswahlkampf.</p>
<p><b><br />
Politikerauftritte: SPD und CDU gleichauf</b></p>
<p>Im Hinblick auf die Präsenz deutscher Politiker in den Fernsehnachrichten gab es im August einen hauchdünnen Vorsprung der SPD mit 377 Auftritten vor der CDU mit 373 Auftritten. Die Landtagswahlen sorgten für eine außergewöhnlich starke Präsenz der Linken, mit 103 Auftritten erreichten sie Platz 3 (Vormonat 21 Auftritte). Es folgen CSU mit 92 Auftritten, FDP mit 71, Bündnis 90/Grüne mit 70 und NPD mit 12.</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/parteien_praesentz_in_tv_nachrichten.jpg" height="421" width="468" /><i><br />
Untersuchungszeitraum: 1.8.-30.8.2009<br />
Insgesamt 1100 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i></p>
<p>Bundesaußenminister und Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier (SPD) erzielte im August eine deutlich stärkere Präsenz in den Fernsehnachrichten als noch im Juli. Mit 122 Auftritten kam er sogar nahe an Bundeskanzlerin Angela Merkel heran (130 Auftritte). Auffällig ist in der Top-20-Liste der am häufigsten präsenten Politiker die relativ große Zahl an Landespolitikern – ebenfalls ein Effekt der drei Landtagswahlen.</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top_10_politikerpraesentz_in_tv_nachrichten.jpg" height="535" width="468" /><i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-30.8.2009<br />
Insgesamt 1100 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i></p>
<p>
<b><br />
Hoher Politikanteil in den Fernsehnachrichten</b></p>
<p>Unter anderem wegen der Landtagswahlen enthielten alle sechs untersuchten Nachrichtensendungen im August einen höheren Anteil politischer Themen als im Vormonat. Bei ARD und ZDF lagen die Anteile zum Teil deutlich über 40 Prozent: „Tagesschau“ 49 Prozent (entspricht 8 Minuten pro Ausgabe), „heute“ 41 Prozent (8 Minuten), „Tagesthemen“ 44 Prozent (11 Minuten) und „heute-journal“ 47 Prozent (12 Minuten). Bei den Privatsendern blieben die Anteile trotz der Steigerung klar unter 30 Prozent: „RTL aktuell“ 22 Prozent (5 Minuten), „Sat.1 Nachrichten“ 27 Prozent (3 Minuten).</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top-10_themen_tv_nachrichten_in_prozent.jpg" height="468" width="468" /><i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-30.8.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top-10_themen_tv_nachrichten_in_min_7.jpg" height="473" width="468" /><i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-30.8.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Afghanistan: Internetzensur gegen Karsai-Kritiker</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/afghanistan-internetzensur-gegen-karsai-kritiker-4461/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/afghanistan-internetzensur-gegen-karsai-kritiker-4461/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[lbuhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 17:08:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Regierungskritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/afghanistan-internetzensur-gegen-karsai-kritiker-4461/</guid>

					<description><![CDATA[Vier Wochen vor der Präsidentenwahl ließ die afghanische Regierung Webseiten sperren, die Amtsinhaber Hamid Karsai kritisiert hatten.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vier Wochen vor der Präsidentenwahl ließ die afghanische Regierung Webseiten sperren, die Amtsinhaber Hamid Karsai kritisiert hatten.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Laut einer ersten Meldung wies das Innenministerium nach einer Beschwerde von Karsais Wahlkampfteam die inländischen Internetprovider an, den Zugang zu vier Webseiten zu schließen, auf denen Karsais Durchsetzungskraft und Leistungsvermögen als souveräner Staatschef Afghanistans angezweifelt wurden. Jedoch wurde die Beteiligung Karsais an der Sperrmaßnahme wenig später wieder dementiert.
</p>
<p>
Aber anscheinend können nationale Zensurmaßnahmen das Internet als globales Medium nicht gänzlich einschränken: Aus dem Ausland sollen die Seiten weiterhin zugänglich sein.</p>
]]></content:encoded>
					
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