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	<title>Beteiligung &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Beteiligung &#8211; politik-digital</title>
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		<title>&#8220;Der Politik zeigen was möglich ist&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 11:39:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[politik-digital:live]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Im politik-digital:live Talk vom 17.2.2021 haben wir von unseren Gästen, dem Thüringer Justizminister <strong>Dirk Adams</strong>, <strong>Claudine Nierth</strong> (Mehr Demokratie e.V.), <strong>Antoine Vergne</strong> (Mission Publiques) und <strong>Janosch Pfeffer</strong> (Klima Mitbestimmung JETZT!), viel darüber erfahren, wie Politik in Zeiten globaler Krisen von Bürger*innen mitgestaltet werden kann.</p>
</div><div class="uncode_text_column text-small" ></p>
<blockquote>
<p><em>&#8220;Vor 20 Jahren wurden Bürgerräte als sehr komisch wahrgenommen, vor zehn Jahren waren sie schon bekannt, heute müssen wir niemanden mehr überzeugen.&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Antoine Vergne weiß, wovon er spricht. Als Co-Direktor von <a href="https://missionspubliques.org/?lang=en">Missions Publiques</a> hat er bereits zahlreiche Bürgerräte in Deutschland und Frankreich begleitet.Wie unsere anderen Gäste geht er davon aus, dass die Bedeutung dieser Beteiligungsform aktuell größer ist denn je. Bürgerräte seien immer dann ein gutes Mittel, wenn die Politik an ihre Grenzen gerät und keine mehrheitsfähigen Entscheidungen zustande kommen. Das trifft aktuell sowohl auf die Corona- als auch auf die Klimakrise zu, zu denen vermehrt Bürger*innenräte ins Leben gerufen werden.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Einer davon beginnt bald in Thüringen. Der <a href="https://www.landesregierung-thueringen.de/medien/veranstaltungen/detailseite/thueringer-buergerforum-soll-unverfaelschtes-alltagswissen-in-die-politische-debatte-einbringen">Justizminister Dirk Adams</a> erzählt im Talk, wie er Ende November in einer Videokonferenz von dem Bürgerrechtler (und Vorstandssprecher von Mehr Demokratie e.V.) Ralf Uwe Beck mit der Frage konfrontiert wurde, wie sie eigentlich die Bürger*innen zu Fragen der Coronapolitik einbinden wollen?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<blockquote>
<p><em>&#8220;Das war für mich ein Punkt, wo ich ganz ehrlich gesagt, dachte: Mist, darauf hätte man schon eher von selbst kommen müssen.&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Also ging er auf die Suche nach Verbündeten, fand diese in der Staatskanzlei und nun beginnt der Prozess mit etwas Verzögerung in den nächsten Wochen. Im Bürgerforum sollen 40-50 repräsentativ ausgewählte Personen ab 16 Jahren zusammenkommen und gemeinsam aus ihrem &#8220;Alltagswissen&#8221; Vorschläge rund um die Corona-Maßnahmen für die Parlamentarier*innen erarbeiten.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Am Auswahlverfahren der Bürger*innen wird in Thüringen aktuell noch getüftelt. Das Losverfahren, nach denen Bürgerräte zusammengesetzt werden, stellt ihre Initiator*innen häufig vor eine Herausforderung: Wie garantiert man Repräsentativität?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Ein per Zufall ausgewählter Datensatz mit Bürger*innen (aus zuvor ausgelosten Kommunen) wird nach bestimmten Kriterien wie Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss gefiltert, um eine möglichst repräsentative Gruppe zusammen zu bekommen, erklärt Claudine Nierth, Vorstandssprecherin und langjährige Beteiligungsaktivistin von <a href="https://www.mehr-demokratie.de/">Mehr Demokratie e.V.</a>: &#8220;Da die Rücklaufquote klassischerweise nur bei etwa 3 Prozent aller angeschriebenen Bürger*innen liegt, haben wir bei unserem aktuellen Verfahren zu &#8216;<a href="https://www.buergerrat.de/aktuelles/empfehlungen-fuer-deutschlands-rolle-in-der-welt/">Deutschlands Rolle in der Welt’</a> auch eine &#8216;aufsuchende Beteiligung&#8217; integriert.&#8221; Hier gehen die Initiator*innen speziell auf unterrepräsentierte oder auch strukturell benachteiligte Gruppen zu und laden sie gezielt zur Teilnahme ein. &#8220;Auf diese Weise lässt sich die größtmögliche Verschiedenheit der Teilnehmer als Abbild der Gesellschaft zusammenstellen, die weit höher ist als im Parlament&#8221;, so Nierth.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ></p>
<h4>&#8220;Bürger*innenräte als Brücke ins Parlament&#8221;</h4>
<p>
</div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Diversität innerhalb der Teilnehmenden des Bürgerrats ist auch für Janosch Pfeffer von <a href="https://klima-mitbestimmung.jetzt/">Klima Mitbestimmung JETZT!</a> zentral. Als Initiative, die sich für eine dauerhafte Mitentscheidung von Bürger*innen in der Klimapolitik einsetzt, hat die Gruppe junger Menschen <a href="https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2020/_09/_16/Petition_116046.nc.html">eine erfolgreiche Petition</a> bis in den zuständigen Bundestagsausschuss gebracht. Der Initiative ginge es dabei vor allem darum, &#8220;der Politik zu zeigen, was möglich ist&#8221;, so Pfeffer. Sie verstehen Bürger*innenräte als Konsensinstrument in der Klimapolitik, das den politischen Diskurs bereichern und zu konkreten Fragestellungen wie beispielsweise dem CO2-Preis beraten kann. Und: Sie wünschen sich eine nachhaltige Institutionalisierung eines solchen Verfahrens in den politischen Prozess.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Auch Claudine Nierth sieht die große Chance von Bürgerräten in ihrer Beratungsfunktion und betont &#8220;Bürgerräte sind keine Protest-, sondern Konsensverfahren, die mehrheitsfähige Entscheidungen ermöglichen und so eine Brücke ins Parlament bauen können&#8221;.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Wie eine solche Brücke aussehen kann, skizziert Dirk Adams für das anstehende Bürgerforum zur Coronapolitik in Thüringen. Auf die Frage, inwieweit die kollektive Emotionalität in Bezug auf die Pandemie die Konstruktivität des Prozesses beeinträchtigen könne, betont er mit Nachdruck, dass er keine Angst vor dem Streit habe und es begrüßt, wenn auch Coronakritiker*innen teilnehmen würden.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<blockquote>
<p><i>&#8220;Vor dem Streit habe ich keine Angst. In einem Landtag haben wir ja auch einen Streit über die Maßnahmen der Landesregierung. Und ich gewichte die Chance, dass wenn unterschiedlichste Menschen zusammensitzen diskturieren &#8216;Was ist jetzt das Wichtigste?&#8217; sehr hoch, dass da etwas Anschlussfähiges dabei herauskommt.&#8221;</i></p>
</blockquote>
<p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ></p>
<h4>Was passiert mit den Ergebnissen?</h4>
<p>
</div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Ein entscheidendes Stichwort ist hier die &#8220;Anschlussfähigkeit&#8221;. Die Übertragbarkeit der Ergebnisse in die Politik ist eines der wichtigsten Kriterien für den Erfolg eines Bürgerrats &#8211; darin sind sich alle Gäste einig. Die Frage, was am Ende mit den Ergebnissen passiert und welche Entscheidungsträger*innen die Ergebnisse berücksichtigen werden, muss Nierth zufolge von Anfang an in den Prozess integriert und transparent kommuniziert werden.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Adams sieht das genauso und wirbt mit Klarheit (&#8220;Die Entscheidung bleibt bei den Landesparlamenten, aber die Beratung durch die Bürger*innen ist wichtig&#8221;) und Zuspruch (&#8220;Es werden sicher eine Vielzahl an Vorschläge berücksichtigt oder sogar übernommen&#8221;) für das Vertrauen der Zivilgesellschaft in den anstehenden Beteiligungsprozess.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Zu dem Willen die Ergebnisse so gut es geht einfließen zu lassen, komme außerdem die Erfahrung über die Qualität der Ergebnisse. Vor einigen Jahren sei in Thüringen schon einmal ein Bürgergutachten zu einer Gebietsreform gemacht worden. Die Ergebnisse seien von der damaligen Landesregierung erst nicht richtig übernommen worden, dann sei es allerdings zwei Jahre später &#8220;genauso gekommen, wie die Bürger*innen es vorgeschlagen hatten&#8221;.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ></p>
<h4>Demokratischer Lernprozess mit Bürgerräten &amp; Co</h4>
<p>
</div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>In Adams Ausführungen wird auch deutlich, dass am Ende auch von den Organisator*innen von Bürgerräten ein gewisses Maß an Offenheit und Vertrauen gefordert ist. Besonders wenn man ein solches Verfahren zum ersten Mal anwendet, liegt es in der Natur der Sache, dass vieles sich erst in der Praxis ergeben wird. So spricht Claudine Nierth aus langjähriger Beteiligungserfahrung davon, dass man gewisse Verfahren einfach ausprobieren muss und man &#8220;Demokratie stärkt, indem man sie ständig anwendet&#8221;.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Aus den Erfahrungen der beiden Bürgerräte zur Klima- und<a href="https://missionspubliques.org/launch-of-citizens-consultation-on-french-covid-19-vaccine-campaign/?lang=en"> Impfpolitik</a> in Frankreich bestätigt auch Antoine Vergne, dass wir uns aktuell in einem demokratischen Lernprozess befinden. So gab es heftige Debatten zwischen französischen Parlamentarier*innen, den Teilnehmer*innen der Bürgerräte und der Zivilgesellschaft darüber, ob die Ergebnisse jetzt in direkte Gesetze übertragen werden können oder nicht. Diese Auseinandersetzung sei von den Medien als Misserfolg der Bürgerräte beschrieben worden. Vergne aber ist überzeugt, es sei genau richtig gelaufen. Es zeige, dass wir aktuell viel lernen in Bezug auf Bürgerräte und darum ringen &#8220;wie sich dieses Instrument einfügt in die Demokratie&#8221;.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-1"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Hier geht’s zum Gespräch in voller Länge:</strong></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-1" data-row="script-row-unique-1" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-1"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row has-bg need-focus style-color-xsdn-bg vc_custom_1637830768716 border-color-wvjs-color row-container" style="border-style: dashed;border-top-width: 1px ;border-right-width: 1px ;border-bottom-width: 1px ;border-left-width: 1px ;" id="row-unique-3"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_center column_parent col-lg-12 half-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-small" ></p>
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<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-4"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Photo by:</strong> Photo by <a href="https://unsplash.com/@johnnyhammer?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">João Marcelo Martins</a> on <a href="https://unsplash.com/?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-4" data-row="script-row-unique-4" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-4"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-6"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-6" data-row="script-row-unique-6" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-6"));</script></div></div></div>
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		<title>&#8220;Wir brauchen ein Digitales Mindset&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/debate-academy/digitales-mindset-162486/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis Klut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 10:28:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Debate Academy]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-7"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Während die Corona-Beschränkungen nach und nach gelockert werden, das öffentliche Leben langsam wieder Fahrt aufnimmt, kann im digitalen Raum beinahe schon aufgeatmet und auf eine turbulente Zeit zurückgeblickt werden.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Es entsteht der Eindruck die Gesellschaft sei durch die Corona-Krise enger zusammengerückt. In kürzester Zeit entstanden Solidaritätsaktionen für den Erhalt lokaler Kulturbetriebe, Restaurants und Bars. Doch die Aufmerksamkeit liegt nicht allein auf Themen vor der eigenen Haustür.<br />
Joana Breidenbach, Mitbegründerin von betterplace.org, Deutschlands größter Spendenplattform mit Fokus auf sozialen Projekten, berichtet von einer Verzehnfachung der Spenden in den letzten drei Monaten. <a href="https://www.betterplace.org/c/neues/100-millionen-euro-f%C3%BCr-das-gute" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Meilenstein von 100 Millionen gesammelten Euro</a> wurde somit vor kurzem erreicht. Es scheint, als würde in Krisenzeiten eine Welle der Solidarität durch die Bevölkerung rollen. Auch die Politik stellt mittlerweile Hilfstöpfe für Betroffene der Corona-Krise bereit, doch die engagierte Zivilgesellschaft war hier schneller.<br />
Groß angelegte Maßnahmen zur Strukturförderung gegenüber gezielten Eingriffen in konkreten Fällen. Ein ewiger Gegensatz? Auf der einen Seite eine behäbig wirkende, langsam agierende Politik auf der anderen Seite eine reaktionsfreudige schnelle Zivilgesellschaft?<br />
Diesen und anderen Fragen wurde sich im letzten Jour fixe der Debate Academy @YouTube gewidmet. Gemeinsam mit  Joana Breidenbach, Internetunternehmerin und Mitbegründerin von betterplace.org, der Influencerin Louisa Dellert und EVP-Fraktionsvorsitzenden Manfred Weber diskutierten wir über die Bedeutung von Digitalen Möglichkeiten für Zivilgesellschaft, Creator-Szene und Politik. Aus völlig verschiedene Lebenswelten und somit verschiedenen Perspektiven, gemeinsam „Digital für eine bessere Welt“</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-7" data-row="script-row-unique-7" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-7"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-9"><div class="row unequal col-no-gutter no-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-xsdn-bg has-bg unshadow-xs unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="vc_row row-internal row-container"><div class="row unequal row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_child col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light" ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><h3 style="text-align: left;"><strong>Was ist die Debate Academy @ YouTube Space?</strong></h3>
<p>Die Debate Academy @ Youtube wurde gemeinsam von politik-digital und von YouTube Berlin als einzigartiger Think-and-Do-Tank konzipiert. Im Fokus sollte ein breites Angebot verschiedener Formate, von Trainings über Diskussionen bis hin zu interaktiven und unterhaltsamen Lernerfahrungen reichen. Der Ort, an dem die Events stattfinden sollten: der Youtube Space in Berlin Mitte.</p>
<p>Aufgrund der neuen Corona-Realität wurde die Debate Academy kurzerhand ins Internet verlegt. Die regelmäßigen Jours Fixes, in denen aktuell relevante Themen von Hate Speech bis zu digitalen Beteiligungsmöglichkeiten diskutiert werden, finden vorerst nicht im Youtube Space, sondern auf Youtube selbst statt. Die Debate Academy will aber weiterhin – wenn auch virtuell – zu einem einzigartigen Treffpunkt für YouTube-Creator, politische MandatsträgerInnen, aber auch AkteurInnen der Zivilgesellschaft werden</p>
<p>Mit dabei waren bereits spannende Gäste von Doro Bär, Renate Künast, über Marina Weisband, Richard Gutjahr, Lars Klingbeil bis hin zu Diana zur Löwen.</p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left align_center_tablet align_center_mobile column_child col-lg-2 mobile-hidden single-internal-gutter"><div class="uncol style-light shift_y_neg_double shift_y_fixed" ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-center"><div class="single-wrapper" style="max-width: 40px;"><div class="tmb tmb-light  tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper"><div class="fluid-svg"><span id="icon-196873" style="width:100%" class="icon-media"><img decoding="async" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/icon-exclamationmark.svg" alt=""></span></div></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-9" data-row="script-row-unique-9" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-9"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-10"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Nach gewohnter Debate Academy Manier stimmte ein kurzer Impuls in die Diskussion ein. Joana Breidenbach, die sich seit Jahren aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Digitalisierung und ihren Folgen auseinandersetzt beobachtet, dass bislang die meisten zivilgesellschaftlichen Akteure nur einen kleinen Ausschnitt der Möglichkeiten nutzen. Ein „digitales Mindset“ scheint noch nicht überall angekommen zu sein. Dabei gäbe es gerade jetzt die Chance partizipativer und kollaborativer als bisher zu arbeiten. Jemand der sich mit Kollaborationen auskennen sollte ist Manfred Weber. Als Vorsitzender der EVP-Fraktion, der größten Fraktion im Europäischen Parlament mit Mitgliedern aus 26 verschiedenen Nationen, ist er es gewohnt nicht nur über Ländergrenzen, sondern auch über verschiedenste Mentalitäten hinweg zu koordinieren und kommunizieren. „Da prallen Welten aufeinander“, findet er. Die ohnehin komplexe Welt der Politik wird dadurch noch unübersichtlicher.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Eine Komplexität die auf den ersten Blick unvereinbar mit der enormen Geschwindigkeit der digitalen Welt steht. Ein „Digitales Mindset“ in der Politik? Wünschenswert, aber in der Realität selten anzutreffen. Zu vielschichtig scheint die politische Welt zu sein, zu viele Themen, zu viele Akteure, zu viele Interessen. Behäbig und langsam wirkt dieser Apparat nach außen hin. „Ich habe das Gefühl, dass Politik oft erst reagiert, wenn es einen Skandal gibt und ganz Social Media darüber redet [&#8230;], dass oft in der Politik gar nicht so viel passiert“, fasst Louisa Dellert dieses Gefühl zusammen.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>Unverständnis als Resultat mangelnder Kommunikation</h3>
<p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Die Debatte um mehr Kommunikation und mehr Transparenz in der Politik ist nicht neu, <a href="https://www.tagesschau.de/inland/lobbyregister-ziemiak-101.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bestrebungen um ein zentrales Lobbyregister, ausgelöst durch den Fall Amthor</a>, feuern sie derzeit wieder an. Und doch sind es häufig eben nicht PolitikerInnen, die sich im Netz dazu äußern. Kommunikation als Teil eines „Digitalen Mindsets“. Weniger komplex wird das politische Tagesgeschehen dadurch sicher nicht, aber es führt zu mehr Verständnis für eben diese Komplexität.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>Meinungen vs. Stimmungen / Komplexität vs. Schnelllebigkeit</h3>
<p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Die Politik muss auch gar nicht weniger komplex werden. Sie soll ein Ort für Aushandlungen und Prozesse sein. Nicht alles was in einem Moment als richtiger Weg erscheint übersteht den Test der Zeit.<br />
Die Schnelllebigkeit des Digitalen kann zum Stolperstein werden. Diskussionen im Netz sind geprägt durch Emotionen. Per se ist das nichts schlechtes, sind Emotionen und Stimmungen doch häufig Auslöser von Engagement. Doch nicht umsonst sprechen wir vom Meinungsbildungsprozess. Stimmungen überdenken, sich mit anderen austauschen. Andere Standpunkte verstehen und den eigenen reflektieren. All das nimmt Zeit in Anspruch und das darf es auch. Diese Aushandlungsprozesse sind der Kern der Politik. „Es geht um Meinungen nicht um Stimmungen, ich wünsche mir, dass Menschen Meinungen haben und nicht Stimmungen betreiben“, resümiert Weber. Durch digitale Möglichkeiten können diese Prozesse effizienter gestaltet werden, stellenweise vereinfacht &#8211; abgelöst werden, sollten sie aber nicht.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Dennoch steht die Politik in der Verantwortung digitale Möglichkeiten aufzugreifen. Nicht nur als Nutzer, sondern eben auch als Vermittler. „Die Digitalisierung geht ja nicht mehr weg“, betont Louisa. Längst ist unser Alltag durch sie geprägt, doch fehlt es oft am richtigen Umgang. Digitale Kompetenzen, müssen gelernt werden. <a href="https://aula-blog.website/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">In den Schulen</a>, wie die Runde immer wieder betont, aber auch außerhalb.<br />
So oder so: „Die Digitalisierung löst einen evolutionären Druck auf uns Menschen aus“. stellt Breidenbach fest. Es reicht eben nicht einen <a href="https://www.politik-digital.de/politik-digital-live/homeschooling-recap-158993/">“Haufen neuer Tools einzuführen”</a> , sondern es verlangt Bereitschaft sein bisheriges Handeln zu hinterfragen und sich auf neue Möglichkeiten einzulassen. <span style="font-weight: 400;"><br />
Auf Seiten der Politik gilt es Berührungsängste abzubauen, auf Seiten der Zivilgesellschaft braucht es Verständnis für die komplexen Vorgänge in der Politik.<br />
Der Schlüssel ist wie so häufig mehr Kommunikation, mehr Austausch führt zu mehr Zusammenarbeit und letztendlich zu mehr Verständnis. Die Grenzen zum Dialog sind niedriger denn je, denn wie Joana Breidenbach treffend äußert  “Digitale Medien sind eine Art positiver Gleichmacher”.</span></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-10" data-row="script-row-unique-10" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-10"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-11"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Das ganze Gespräch steht als Aufzeichnung auf YouTube zur Verfügung:</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><iframe hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/mlXjYkW12Ic" title="Debate Academy @ YouTube - Digital für eine bessere Welt" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/mlXjYkW12Ic?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-11" data-row="script-row-unique-11" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-11"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-12"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Photo by Tim Mossholder on <a href="https://unsplash.com/photos/bo3SHP58C3g">unsplash</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-12" data-row="script-row-unique-12" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-12"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-14"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-14" data-row="script-row-unique-14" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-14"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-15"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-15" data-row="script-row-unique-15" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-15"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-16"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-16" data-row="script-row-unique-16" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-16"));</script></div></div></div>
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		<title>Jour Fixe #3: Digital für eine bessere Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paulina Fried]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 08:43:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[You Tube]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-17"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Am 22.6 geht es weiter mit der Debate Academy @ YouTube. Wie schon die Eröffnung und die ersten Jour Fixes findet unser Debattenformat wieder auf rein digitalem Wege statt. Dieses Mal mit dem spannenden Titel: Digital für eine bessere Welt.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-17" data-row="script-row-unique-17" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-17"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-18"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Gemeinsam mit der Internetunternehmerin Joana Breidenbach (betterplace.org), der Youtube-Creatorin Louisa Dellert und dem EVP-Fraktionsvorsitzenden Manfred Weber wollen wir über die Potentiale digitaler Kommunikation für (zivil-)gesellschaftliche Projekte und Demokratieförderung sprechen, über konkrete Strategien und Best Practices, mit Hilfe des Internets auch unter schwierigen Bedingungen wirksame Veränderungen zu erzielen, und über die Frage, was Politik und Zivilgesellschaft dabei voneinander lernen können.</p>
<p>Wir wollen mit unseren Gästen erörtern, wie sich der Austausch zwischen YouTubern, Zivilgesellschaft und Politik intensiveren lässt und an welchen Stellen diese, häufig aneinander vorbei kommunizierenden Sphären voneinander lernen können.</p>
<p>Wir freuen uns aber auch über eure Partizipation: Ihr könnt auf YouTube live dabei sein und euch in die Diskussion einschalten. Themen und Fragen, die euch besonders am Herzen liegen, könnt ihr bereits jetzt im <a class="aioseop-link external" href="https://app.sli.do/event/rqrjfb5t">Pre-Chat</a> diskutieren.</p>
<p><a class="aioseop-link external" href="https://youtu.be/mlXjYkW12Ic" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zum Livestream geht es hier entlang.</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-18" data-row="script-row-unique-18" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-18"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-20"><div class="row unequal col-no-gutter no-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-xsdn-bg has-bg unshadow-xs unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="vc_row row-internal row-container"><div class="row unequal row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_child col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light" ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><h3 style="text-align: left;"><strong>Was ist die Debate Academy @ YouTube Space?</strong></h3>
<p>Die Debate Academy @ Youtube wurde gemeinsam von politik-digital und von YouTube Berlin als einzigartiger Think-and-Do-Tank konzipiert. Im Fokus sollte ein breites Angebot verschiedener Formate, von Trainings über Diskussionen bis hin zu interaktiven und unterhaltsamen Lernerfahrungen reichen. Der Ort, an dem die Events stattfinden sollten: der Youtube Space in Berlin Mitte.</p>
<p>Aufgrund der neuen Corona-Realität wurde die Debate Academy kurzerhand ins Internet verlegt. Die regelmäßigen Jours Fixes, in denen aktuell relevante Themen von Hate Speech bis zu digitalen Beteiligungsmöglichkeiten diskutiert werden, finden vorerst nicht im Youtube Space, sondern auf Youtube selbst statt. Die Debate Academy will aber weiterhin – wenn auch virtuell – zu einem einzigartigen Treffpunkt für YouTube-Creator, politische MandatsträgerInnen, aber auch AkteurInnen der Zivilgesellschaft werden</p>
<p>Mit dabei waren bereits spannende Gäste von Doro Bär, Renate Künast, über Marina Weisband, Richard Gutjahr, Lars Klingbeil bis hin zu Diana zur Löwen.</p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left align_center_tablet align_center_mobile column_child col-lg-2 mobile-hidden single-internal-gutter"><div class="uncol style-light shift_y_neg_double shift_y_fixed" ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-center"><div class="single-wrapper" style="max-width: 40px;"><div class="tmb tmb-light  tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper"><div class="fluid-svg"><span id="icon-834458" style="width:100%" class="icon-media"><img decoding="async" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/icon-exclamationmark.svg" alt=""></span></div></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-20" data-row="script-row-unique-20" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-20"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-21"><div class="row double-top-padding single-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Bilder:</strong> EVP-Fraktion, Louisa Dellert, Nils Hasenau</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-21" data-row="script-row-unique-21" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-21"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-23"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-23" data-row="script-row-unique-23" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-23"));</script></div></div></div><!-- /wp:post-content --></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Digitale Demokratie – Recap zum Livetalk</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitaledemokratie-recap-161341/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis Klut]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2020 15:20:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[politik-digital:live]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-24"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Die dritte Ausgabe unseres Formats politik-digital:live stand unter dem Thema „Digitale Demokratie“. Wie verändert sich politische Arbeit und politische Beteiligung in Zeiten einer Pandemie? Und ist COVID-19 letztendlich der Auslöser einer Digitalisierungsoffensive? Mit uns diskutierten die Bundestagsabgeordnete und Netzaktivistin Anke Domscheit-Berg und Prof. Dr. Christoph Bieber, Inhaber der Welker-Stiftungsprofessur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft an der NRW School of Governance.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>Digitalisierung mit der Brechstange</h3>
<p>Das Home-Office. Vor nicht all zu langer Zeit noch ein Konzept für den Arbeitsplatz der Zukunft, heute vielerorts Realität. Auch der Deutsche Bundestag musste seine Arbeit in den letzten Wochen radikal umstellen und sah sich mit den gleichen Herausforderungen wie wir alle konfrontiert.<br />
So stand man anfangs einem ganzen „Zoo an Videokonferenzsystemen“ gegenüber, berichtet Anke Domscheit-Berg.<br />
Als Obfrau des Ausschuss Digitale Agenda hatte sie dabei, im Gegensatz zu vielen ihrer Kolleg*innen, zwar schon Erfahrungen mit digitalen Zusammenkünften und der Teamarbeit über Online-Tools, ganz reibungslos verlief der Umstieg allerdings trotzdem nicht.<br />
Das lag nicht zuletzt daran, dass die Nutzer*innenzahlen in die Höhe schossen. Auf der einen Seite ein Stresstest für die Server, auf der anderen Seite fehlten die Endgeräte. Und auch im Hinblick auf Sicherheit und Datenschutz mussten Lösungen gefunden werden.</p>
<h3>Die Dynamik verändert sich</h3>
<p>Derzeit findet die Arbeit im Parlament vorwiegen hybrid statt. Ein Teil der Abgeordneten vor Ort, ein anderer Teil digital zugeschaltet. Das verändert die Dynamik nachhaltig. Während Online-Absprachen vieler Orts ausreichen, fehlt der persönliche Kontakt zu den Kolleg*innen. Der schnelle Austausch mit den Sitznachbar*innen ist genauso wenig möglich wie das Gespräch auf dem Flur.<br />
„Das Gefühl dabei zu sein“ leidet, so Domscheit-Berg. Während hitzigen Debatten, kann es schon einmal passieren, dass die zugeschalteten Teilnehmer*innen außen vor bleiben. Man möchte sich beteiligen, kann aber teilweise nicht. Die Qualität der Debatte leidet darunter deutlich, stellt Christoph Bieber fest. Es ist aber nicht nur der Meinungsaustausch, der unter neuen Spielregeln stattfinden muss, eine fast noch größere Herausforderung stellen die zahlreichen Abstimmungen dar.</p>
<p>Die Diskussion über eine elektronische Möglichkeit zur Stimmabgabe ist nicht neu, scheint jetzt jedoch relevanter denn je. Die Probleme sind dennoch die gleichen. Wie garantiert man beispielsweise, dass keine Manipulation stattfinden kann? Eine weitere Frage ist die Rechtsverbindlichkeit solcher Abstimmungen, bisher gibt es das Gesetz nicht her, sie digital stattfinden zu lassen. Es bedarf also Gesetzesänderungen, wie kurzfristig dies realisierbar ist bleibt fraglich.</p>
<p>Was an dieser Stelle auch nicht außer Acht gelassen werden darf, sind die nach wie vor unterschiedlichen Zugangsbedingungen. Die Beteiligung an parlamentarischen Prozessen hängt momentan stärker denn je vom Ausbau, der Verfügbarkeit und der Kenntnis digitaler Infrastruktur ab, was Anke Domscheit-Berg als problematisch bezeichnet.</p>
<h3>Muss das alles so digital sein?</h3>
<p>Auch abseits von der Arbeit im Plenum wird sich durch Corona einiges ändern. Viele bewährte Strukturen werden auf die Probe gestellt. Zum Beispiel der klassische Wahlkampf. Weder der Stand in der Fußgängerzone, noch das persönliche Gespräch an der Haustür ist derzeit denkbar. Und wie sieht es mit der Wahl an sich aus? Bisher ist der Gang zur Wahlurne sinnbildlich für Beteiligung. Dass es dabei zu Schlangen vor dem Wahllokal kommt, ist zwar eher die Ausnahme als die Regel, wie Anke Domscheit-Berg betont. Doch der Gedanke daran, könnte bei manch einem, der versucht die Öffentlichkeit zum Infektionsschutz zu meiden, Unbehagen auslösen. Eine Möglichkeit wäre den Wahltag auszudehnen, ein Wahlwochenende zu veranstalten.</p>
<p class="has-text-align-left">Auch die Briefwahl ist weiterhin als Alternative im Gespräch. Einer verpflichtenden Wahl per Brief stehen Anke Domscheit-Berg und Christoph Bieber skeptisch gegenüber. Also auch hier alles digital?  “Nein”, findet Anke Domscheit-Berg und spricht sich eindeutig auch gegen elektronische Wahlen aus, “einfach weil sie den rechtlichen Rahmenbedingungen in keiner Weise entsprechen könnten”.</p>
<p>Diesen Herausforderungen und Widersprüchen, die sich aus den neuen<br />
Bedingungen der Corona Pandemie ergeben, gilt es in den nächsten Wochen und Monaten zu begegnen.</p>
<p>(Der Text wurde am 27.5. aktualisiert)</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-24" data-row="script-row-unique-24" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-24"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-25"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_row vc_custom_1588153638474 border-accent-color row-internal row-container" style="border-style: solid;border-left-width: 8px ;"><div class="row row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_child col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light" ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-xsdn-bg" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Leider kam es während des Livestreams zu technischen Problemen und Aussetzern. Das Gespräch zum Nachverfolgen gibt es als Aufzeichnung auf YouTube:</p>
</div><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="uncode-single-media-wrapper single-advanced"><div class="tmb tmb-light tmb-overlay-text-anim tmb-overlay-anim tmb-overlay-text-left tmb-image-anim  tmb-consent-blocked tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg" ><div class="t-inside" ><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="t-entry-visual-cont"><div class="dummy" style="padding-top: 56.3%;"></div><div class="t-entry-visual-overlay"><div class="t-entry-visual-overlay-in style-dark-bg" style="opacity: 0.5;"></div></div><div class="h6 youtube-video pushed"><div class="uncode-noconsent-gdpr-wrap uncode-noconsent-gdpr-wrap-no-poster">
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</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-28" data-row="script-row-unique-28" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-28"));</script></div></div></div>
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		<title>Jour Fixe #2: Hate Speech – die Rache der Feiglinge</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/debate-academy/jourfixe2-debateacademy-159036/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Paulina Fried]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2020 14:02:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Debate Academy]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[You Tube]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Termin Debate Academy]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-29"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p><img decoding="async" class="wp-image-159059 size-full aligncenter" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Twitter.png" alt="" width="1280" height="720" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Twitter.png 1280w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Twitter-300x169.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Twitter-1024x576.png 1024w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Twitter-768x432.png 768w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><br />
Am 25.5 geht es weiter mit der Debate Academy @ YouTube. Wie schon die Eröffnung und der erste Jour Fixe findet dieser Talk wieder auf rein digitalem Wege statt. Dieses Mal wird sich alles um das Thema Hate Speech, und einen angemessenen Umgang damit, drehen.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-29" data-row="script-row-unique-29" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-29"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-30"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Hassrede gegen Personen oder Gruppen ist so alt wie die Menschheit. Sie spiegelt und verstärkt Konflikte zwischen Gruppen, Ethnien, Nationen und Individuen. Und sie kann Menschen mit herausgehobenen Stellungen in Politik und Medien genauso treffen wie normale Bürger*innen. Mit der Unmittelbarkeit und (scheinbaren) Unsichtbarkeit des Netzes scheinen die Hemmschwellen deutlich gesunken, die Reichweiten und Geschwindigkeit, mit der sich entsprechende Inhalte über digitale Kanäle und Plattformen verbreiten, nehmen zu. Während die Täter meist anonym und unbehelligt bleiben, bedeutet die „Rache der Feiglinge“ selbst für erfahrene Kommunikator*innen oft enorme psychische Belastungen. Zumal eine Vielzahl von Beispielen zeigt, dass Hetze und sprachliche Gewalt auch zu körperlicher Gewaltausübung führen können.</p>
<p>Ursachen und Merkmale des Hasses im Netz sind komplex. Das Täterspektrum reicht vom vielzitierten „Wutbürger“ im heimischen Wohnzimmer bis zu strategisch handelnden Gruppierungen und Social Bots. Ähnlich vielschichtig ist die Frage nach den Lösungsansätzen. Fest steht: Mit der (raschen) Löschung bzw. Strafverfolgung eindeutig illegaler Inhalte im Netz alleine ist das Problem nicht gelöst. Entsprechend intensiv wird über politische, zivilgesellschaftliche und edukative Strategien in der Bekämpfung von Hate Speech diskutiert.</p>
<p>Die Frage, was konkret man als von Hate Speech Betroffene*r tun kann, steht im Mittelpunkt unseres nächsten Jour Fixes.</p>
<p>Welche Strategien gibt es für den Umgang mit dem Hass im Netz? Wie schützt man sich? Was muss man hinnehmen, wann sollte man sich wehren? Bis zu welchen Punkt macht es Sinn zu diskutieren? An wen kann ich mich wann wenden? Über diese Punkte – und die grundsätzliche Frage, was wir als Gesellschaft tun müssen, um zu verhindern, dass der Hass im Netz demokratische Werte und Prozesse erodieren lässt, wollen wir gemeinsam mit dem SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, der Bundestagsabgeordneten Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen), dem Journalisten Richard Gutjahr, und der Youtuberin Diana zur Löwen diskutieren:</p>
<p>Wir freuen uns aber auch über eure Partizipation: Ihr könnt auf YouTube live dabei sein und euch in die Diskussion einschalten. Themen und Fragen, die euch besonders am Herzen liegen, könnt ihr bereits jetzt im <a class="aioseop-link external" href="http://sli.do/event/ikfy0iyi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pre-Chat </a>diskutieren.</p>
<h3 style="text-align: left;"><strong>Termine</strong><strong>:</strong></h3>
<p><strong>25. Mai 2020:</strong></p>
<p>17:30-19:00: Hate Speech – Die Rache der Feiglinge</p>
<p><strong>15. Juni 2020:</strong></p>
<p>17:00-18:30: Gegen den Rest der Welt? Wie man mit Nischenthemen Masse generiert</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Fragen zur Anmeldung bitte an:</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a href="mailto:debate-academy@politik-digital.de">debate-academy@politik-digital.de</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-30" data-row="script-row-unique-30" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-30"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-31"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_row vc_custom_1588153638474 border-accent-color row-internal row-container" style="border-style: solid;border-left-width: 8px ;"><div class="row row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_child col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light" ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-xsdn-bg" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><h4>Sehen Sie hier:<strong><br />
</strong></h4>
<p><a class="aioseop-link external" href="https://youtu.be/7nDoGj7BvHQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zum Livestream geht es hier entlang.</a></p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-31" data-row="script-row-unique-31" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-31"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-33"><div class="row unequal col-no-gutter no-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-xsdn-bg has-bg unshadow-xs unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="vc_row row-internal row-container"><div class="row unequal row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_child col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light" ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><h3 style="text-align: left;"><strong>Was ist die Debate Academy @ YouTube Space?</strong></h3>
<p>Die Debate Academy @ Youtube wurde gemeinsam von politik-digital und von YouTube Berlin als einzigartiger Think-and-Do-Tank konzipiert. Im Fokus sollte ein breites Angebot verschiedener Formate, von Trainings über Diskussionen bis hin zu interaktiven und unterhaltsamen Lernerfahrungen reichen. Der Ort, an dem die Events stattfinden sollten: der Youtube Space in Berlin Mitte.</p>
<p>Aufgrund der neuen Corona-Realität wurde die Debate Academy kurzerhand ins Internet verlegt. Die regelmäßigen Jours Fixes, in denen aktuell relevante Themen von Hate Speech bis zu digitalen Beteiligungsmöglichkeiten diskutiert werden, finden vorerst nicht im Youtube Space, sondern auf Youtube selbst statt. Die Debate Academy will aber weiterhin – wenn auch virtuell – zu einem einzigartigen Treffpunkt für YouTube-Creator, politische MandatsträgerInnen, aber auch AkteurInnen der Zivilgesellschaft werden</p>
<p>Mit dabei waren bereits spannende Gäste von Doro Bär, Renate Künast, über Marina Weisband, Richard Gutjahr, Lars Klingbeil bis hin zu Diana zur Löwen.</p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left align_center_tablet align_center_mobile column_child col-lg-2 mobile-hidden single-internal-gutter"><div class="uncol style-light shift_y_neg_double shift_y_fixed" ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-center"><div class="single-wrapper" style="max-width: 40px;"><div class="tmb tmb-light  tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper"><div class="fluid-svg"><span id="icon-101148" style="width:100%" class="icon-media"><img decoding="async" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/icon-exclamationmark.svg" alt=""></span></div></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-33" data-row="script-row-unique-33" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-33"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-34"><div class="row double-top-padding single-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Portraits:</strong> Mathias Vietmeier, Laurence Chaperon, Tobias Koch, Leah Smyra</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Photo by:</strong> <a class="external" href="https://unsplash.com/photos/VBe9zj-JHBs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aarón Blanco Tejedor</a> on <a class="external" href="https://unsplash.com/s/photos/anxious?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsplash</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-34" data-row="script-row-unique-34" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-34"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-36"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-36" data-row="script-row-unique-36" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-36"));</script></div></div></div><!-- /wp:post-content --></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>„Handeln statt Labern“ – der erste Jour Fixe der Debate Academy @ Youtube</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/debate-academy/jourfixe-debateacademy-158912/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Paulina Fried]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2020 14:57:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Debate Academy]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[You Tube]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-37"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Die alltägliche Kommunikation mit Familie, Freunden und Kollegen – in Zeiten von Corona findet sie größtenteils im digitalen Raum statt. Neue Tools schießen aus dem Boden, und Anbieter von Videokonferenzplattformen sehen sich mit einer erstaunlichen Erhöhung der Nutzerzahlen konfrontiert. Indessen zeigt sich immer deutlicher, dass nicht alle Teile der Gesellschaft in gleichem Maße von digitalen Angeboten profitieren bzw. sie überhaupt nutzen können.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Schon beim <a href="https://youtu.be/LAEQ5XWyyGU" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kick-Off der Debate Academy @ YouTube</a> waren sich die Debattierenden einig: gerade in der Coronakrise verlagert sich die politische Willensbildung noch stärker ins Internet. Mit einer neuen Dringlichkeit stellt sich deshalb die Frage nach digitaler Teilhabe.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-37" data-row="script-row-unique-37" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-37"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-38"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper"><img decoding="async" class="wp-image-158915" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/DA_YouTube-630x354-1.png" width="630" height="354" alt="" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/DA_YouTube-630x354-1.png 630w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/DA_YouTube-630x354-1-300x169.png 300w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" /></div>
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<p>Wie so viele andere Formate wurde die Debate Academy kurzerhand ins Internet verlegt. Die regelmäßigen Jours Fixes, in denen aktuelle Themen von Hatespeech bis zum Einfluss von Videos auf die US-Wahlen diskutiert werden, finden vorerst nicht im Youtube Space, sondern auf Youtube selbst statt. Die Debate Academy will aber weiterhin – wenn auch virtuell – zu einem einzigartigen Treffpunkt für YouTube-Creator, politische Mandatsträger, aber auch Akteure der Zivilgesellschaft werden</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-39" data-row="script-row-unique-39" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-39"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-40"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Vier Wochen später diskutierten beim ersten Jour Fixe „Handeln statt Labern“ Marina Weisband (Publizistin und Projektleiterin von “aula – Schule gemeinsam gestalten”), Elke Schilling (Gründerin von Silbernetz e.V.) und der Schulleiter und YouTuber Kai Schmidt über Möglichkeiten und Voraussetzungen digitaler Teilhabe. Die zentralen Fragen: Was brauchen wir, um uns digital einzubringen? Was hindert uns? Und wie kommen wir vom “Gut, dass wir darüber geredet haben” zur wirksamen Veränderung?</p>
<p>In ihrem Anfangs-Input erklärt Marina Weisband: „Handeln ist die Schlüsselkompetenz des Informationszeitalters. Es ist das Gegenteil von Konsumieren. Eine Beteiligung ohne Handeln ist sinnlos.“ Doch wie lernt man zu handeln? „Nur, indem man es tut“, da ist sich die langjährige Projektleiterin von aula sicher. Die klassischen Schulstrukturen machten es Schülern und Schülerinnen jedoch oft nicht leicht Handlungskompetenz zu entwickeln. Beteiligungsformate scheiterten deshalb häufig an geringer Beteiligung.</p>
<p>Elke Schilling, die mit Silbernetz e.V. ein Telefonangebot für einsame Senioren und Seniorinnen gegründet hat, berichtet, dass ältere Menschen durch Corona noch mehr in die Isolation gedrängt werden. Statt sich der Einsamkeit hinzugeben, könnten sie handeln, indem sie bei Silbernetz e.V. anrufen.</p>
<p>Kai Schmidt ist nicht nur Leiter einer Oberschule, er betreibt seit 2016 den Youtube-Channel Lehrer Schmidt. Hier vermittelt er Schülern und Schülerinnen neben klassischen Inhalten wie Mathe und Physik, auch Lerntipps und Alltagswissen. „Um handeln zu können, müssen Menschen ihre Optionen kennen“, glaubt er. Deshalb versucht Schmidt vor allem, „Orientierungswissen“ zu vermitteln. Schüler und Schülerinnen können bei ihm zum Beispiel lernen, die Vielzahl an verfügbaren Quellen richtig einzuschätzen. Die Corona-Krise habe seine Zugriffszahlen fast verdoppelt, so Schmidt.</p>
<p>Doch gibt es im Netz auch altengerechte Inhalte? Elke Schilling sieht hier einen Mangel. „Demokratie bedeutet, dass man nicht diskriminiert“. Auch ältere Menschen, die keine Lust auf Technik haben, müssten vermehrt eingebunden werden. Denn eins ist klar: Ohne Technik ist man heute mehr als je zuvor aus dem demokratischen Prozess ausgeschlossen.</p>
<p>Weisband sieht das ähnlich. Es sei ein Irrglaube, dass Digitalisierung automatisch demokratisch und partizipativ sei. Handlungskompetenz müsse eingeübt werden, und entstünde nicht rein digital, sondern funktioniere optimal auf eine hybride Weise. Elke Schilling erwartet dabei allerdings auch etwas von den älteren Menschen. Sie müssten sich zumindest ein Stück weit auf die neuen digitalen Möglichkeiten einlassen. In Coronazeiten sei dies nun mal der beste Weg, Kontakt mit der Familie aufrechtzuerhalten. Im Gegenzug müssten junge Menschen Verständnis aufbringen. Oftmals würden die Digital Natives die „alte Denke“ schlicht nicht nachvollziehen können und ungeduldig reagieren.</p>
<p>Demokratische Prozesse sind langwierig und bedeuten, dass man auch scheitern kann. Gerade der digitale Raum bietet aber Möglichkeiten, sich immer wieder neu auszuprobieren, so Weisband. Allerdings, so betont sie, sei es wichtig, dass die Beteiligung auch zu Resultaten führte, sonst setze schnell die Enttäuschung ein. Das habe sie bei ihren Schülern und Schülerinnen beobachtet.</p>
<p>Fest steht, (digitale) Teilhabe liegt nicht nur in der Verantwortung des Individuums. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt, das von allen Beteiligten viel fordert: vor allem Frustrationstoleranz und Ausdauer. Wenn sie dann aber gelingt, kann Teilhabe zu einem positiven, von Selbstwirksamkeit und Motivation geprägten Kreislauf führen, der in keiner Demokratie fehlen sollte.</p>
<p>Auch die Debate Academy @ Youtube lädt ihr Publikum zur digitalen Beteiligung ein. Im Youtube-Chat und auf der Plattform slido können parallel zum Livestream Fragen an die Teilnehmenden gestellt werden. Außerdem kann auf Twitter der hashtag #DebateAcademy verwendet werden. Am 25.5 geht der Jour Fixe in die zweite Runde, diesmal zum Thema Hatespeech, unter anderem mit spannenden Gästen wie dem Journalisten Richard Gutjahr, und der Influencerin Diana zur Löwen</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Photo by:</strong> <a class="external" href="https://unsplash.com/photos/Zxdf_tN9eC8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jonathan Faber</a> on <a class="external" href="https://unsplash.com/s/photos/anxious?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsplash</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-40" data-row="script-row-unique-40" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-40"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-42"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-42" data-row="script-row-unique-42" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-42"));</script></div></div></div>
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		<title>digital demokratisch dabei</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/livetalk-corona-apps-2-159029/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 13:49:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierungsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Verband]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-43"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ></p>
<h3>Sportjugend Hessen und politik-digital starten Digitalisierung von Kommunikation &amp; Beteiligung</h3>
<p>Die Sportjugend Hessen ist der größte Jugendverband im Bundesland. Mit der Initiative „digital demokratisch dabei” macht sie sich gemeinsam mit politik-digital e.V. auf den Weg, um durch den Ausbau digitaler Kommunikations- und Beteiligungsstrukturen mehr „Zusammenhalt durch Teilhabe” innerhalb seiner Strukturen zu ermöglichen.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-43" data-row="script-row-unique-43" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-43"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-44"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Die Sportjugend Hessen erreicht mit ihren Angeboten über 800.000 Kinder, Jugendliche und junge Menschen in Hessen. Das von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) getragene Förderprogramm ermöglicht dem Jugendverband in einem fünfjährigen Entwicklungsprozess, neue, digitale Strukturen zu etablieren und analoge Prozesse zu begleiten. Es gilt, die innverbandliche Beteiligung nachhaltig zu fördern und die verbandsübergreifende Kommunikation zu stärken, z. B. mit neuen Tools für Verbandstreffen bzw. Diskussionen und Abstimmungen. Die gemeinnützige Organisation politik-digital e.V. wird die Sportjugend Hessen in ihrem Vorhaben unterstützen und beraten.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>digital</h3>
<p>Bei Digitalisierung handelt es sich für die Sportjugend Hessen nicht nur um einen technischen Anpassungsprozess an digitale Medien und Infrastrukturen, sondern vor allem um einen Wandel der Kommunikations- und Arbeitskultur. Im Projekt sollen Strukturen erarbeitet, erprobt und etabliert werden, die den Anforderungen eines modernen Sport- und Jugendverbands gerecht werden.</p>
<h3>demokratisch</h3>
<p>Die Beteiligung junger Menschen sowie deren Engagement soll langfristig erhöht werden, indem sie über neue Wege in Diskussions- und Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Im Modellprojekt werden die bisherigen Beteiligungsstrukturen gestärkt und neue digitale Möglichkeiten etabliert, um die verschiedenen demokratischen Gremien und Mitgliedsorganisationen effektiver miteinander zu vernetzen.</p>
<p>Gleichzeitig werden junge Menschen in der Nutzung sozialer Netzwerke geschult und erhalten entsprechende Medienkompetenzen. Damit entstehen weitere öffentliche Räume für den politischen Diskurs.</p>
<h3>dabei</h3>
<p>Digital vernetzte Kommunikation und Partizipation in einem Verband mit einer hohen Zahl an Ehrenamtlichen zu organisieren, ist eine komplexe Aufgabe. Hinzu kommt die Einbeziehung derjenigen, die in ländlichen bzw. strukturschwachen Regionen Hessens leben und sich dort engagieren. Daraus ergibt sich eines der wichtigsten Ziele des Projekts: die Stärkung der innerverbandlichen Kommunikationsstrukturen unter der Voraussetzung der Inklusion aller Akteur*innen.</p>
<h3>Über die Sportjugend Hessen</h3>
<p>Die Sportjugend Hessen im Landessportbund Hessen e.V. ist der größte Jugendverband im Bundesland. Sie vertritt die Interessen von jungen Menschen im Sport, in der Gesellschaft und gegenüber der Politik. Sie qualifiziert für die Jugendarbeit im Sport durch Aus- und Fortbildungen, unterstützt die Sportvereine und fördert die außerschulische Jugendbildung und Internationale Jugendarbeit. Sie setzt sich mit vielfältigen Programmen aktiv für die Integration im und durch den Sport ein. Darüber hinaus bietet sie für junge Menschen zahlreiche Sport- und Jugendreisen zu attraktiven Zielen im In- und Ausland.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Bild:</strong> <a class="external" href="https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2786261">Gerd Altmann</a> auf <a class="external" href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2786261">Pixabay</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-44" data-row="script-row-unique-44" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-44"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-46"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-46" data-row="script-row-unique-46" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-46"));</script></div></div></div>
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		<title>Mapping OER sucht weitere Mitstreiter</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/mapping-oer-sucht-weitere-mitstreiter-147150/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Livia Helbing]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 13:44:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Frei zugänglich]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Mapping OER]]></category>
		<category><![CDATA[Open Educational Ressources]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Projekt Mapping OER der Wikimedia Deutschland sucht engagierte Menschen aus den Bereichen Schule und berufliche Bildung. Open Educational Ressources [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Mapping-OER.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-147151" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Mapping-OER.jpg" alt="Mapping OER" width="640" height="280" /></a>Das Projekt Mapping OER der Wikimedia Deutschland sucht engagierte Menschen aus den Bereichen Schule und berufliche Bildung.</p>
<p>Open Educational Ressources (OER) sind frei zugängliche Bildungsmaterialien, die z. B. auch in der Schule und der Lehrerausbildung eingesetzt werden. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Mapping OER“ will diese freien Bildungsmaterialien jetzt systematisch erfassen.</p>
<p>Von der ersten Analysephase geht das Projekt „Mapping OER – Bildungsmaterialien gemeinsam gestalten“ nun in die nächste <a href="http://mapping-oer.de/2015/08/mapping-oer-was-bisher-geschah/">Phase</a>, in der ein Dialog zur Zukunft und den Herausforderungen von OER geschaffen wird. Vier Schwerpunktthemen werden hierbei im Herbst behandelt: Qualitätssicherung, Qualifizierungsmodelle für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Geschäftsmodelle sowie Lizenzen und Rechtssicherheit.</p>
<p>Je mehr Menschen sich in den Dialog einbringen, desto besser. Besonders Personen aus den Bereichen beruflicher Bildung, Schule, Hochschule und Weiterbildung werden Beiträge, Erfahrungsberichte und Workshops zu diesen Themen genauestens untersuchen. Hierdurch sollen Herausforderungen identifiziert und Lösungsansätze gefunden werden.</p>
<p>Im Oktober wird der Fokus auf dem Thema <a href="http://mapping-oer.de/themen/qualifizierung/">Qualifizierungsmodelle</a> für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren liegen. Hierfür sucht die Initiative noch Menschen, die sich beteiligen möchten. Mapping OER soll viele Sichtweisen widerspiegeln. Hierfür ist Input notwendig. Dieser kann sich in Form eines Beitrags auf der Website äußern, einem Erfahrungsbericht aus der praktischen Arbeit und/oder die Teilnahme am Workshop in Berlin.</p>
<p>Insbesondere gefragt ist die Beteiligung aus folgenden Bereichen:</p>
<ul>
<li>Lehrende aus der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften für die berufliche und schulische Bildung</li>
<li>Lehrerinnen oder Lehrer von Schulen und Berufsschulen, auch ohne OER-Erfahrung</li>
<li>Verbände von Lehrerinnen und Lehrern</li>
<li>Ausbilderinnen und Ausbilder im Betrieb</li>
<li>Vertreterinnen und Vertreter aus Fort- und Weiterbildungsinstitutionen sowie Hochschulakademien</li>
</ul>
<p>Wer sich für OER Deutschland engagieren möchte, kann eine <a href="mailto:oer@wikimedia.de">Mail</a> mit der Beschreibung des Vorschlags senden. Für entstehende Kosten im Rahmen der Umsetzung kommt die Initiative auf.</p>
<p>Mehr Infos dazu <a href="http://mapping-oer.de/">hier</a>.</p>
<p>Bild: <a class="hover_opacity" href="https://pixabay.com/en/pencil-notebook-desk-school-968952/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wounds_and_Cracks</a>  <a href="https://pixabay.com/en/service/terms/#usage" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0 </a></p>
<p><img decoding="async" src="http://i0.wp.com/politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png?resize=305%2C53" alt="CC-BY-SA" width="305" height="53" /></p>
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		<title>Rezension &#034;Digitale Gesellschaft &#8211; Partizipationskulturen im Netz&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/rezension-digitale-gesellschaft-partizipationskulturen-im-netz-140617/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2014 15:09:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Avaaz]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie fasst man zwischen zwei Buchdeckeln den Wandel vom Medienkonsumenten zum -produzenten und deren Wechselwirkung zusammen? In der Reihe „Bonner [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/im-netz.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-140618" alt="im netz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/im-netz.png" width="639" height="337" /></a>Wie fasst man zwischen zwei Buchdeckeln den Wandel vom Medienkonsumenten zum -produzenten und deren Wechselwirkung zusammen? In der Reihe „Bonner Beiträge zur Online-Forschung“ ist ein Sammelband erschienen, der zahlreiche wissenschaftliche Zugänge zu den Veränderungen in der Herstellung, Verbreitung und Nutzung medialer Inhalte versammelt. Wie schwierig diese Aufgabe sein kann, zeigt sich bereits im Titel. politik-digital.de stellt das Buch vor.<br />
Die „Digitale Gesellschaft“ ist zunächst eine unpräzise Zuschreibung für alles Mögliche. Sei es die <a href="https://digitalegesellschaft.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seit 2011 aktive netzpolitische Interessenvertretung</a> oder das derzeitige vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufene <a href="https://www.digital-ist.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Wissenschaftsjahr 2014“ </a>gleichen Namens. Ist dies also ein mutiger Titel für eine neue Buchveröffentlichung? Schließlich gilt die Tatsache, dass unser berufliches und privates Umfeld von den Chancen und Risiken des digitalen Wandels durchsetzt ist, inzwischen als Binsenweisheit.<br />
Und auch der Terminus Partizipation wird, die Herausgeber konstatieren es im Vorwort selbst, „beinahe inflationär und oftmals unspezifisch“ verwendet, wenn dieser Tage vom Wandel politischer Engagementformen im Zuge der Digitalisierung die Rede ist. Julia Serong schreibt im selben Band in diesem Zusammenhang sogar von einer „Begriffshyperinflation“.<br />
Der Leser nimmt den von Jessica Einspänner-Pflock, Mark Dang-Anh und der renommierten Bonner Medienwissenschaftlerin Caja Thimm herausgegebenen Sammelband also in gespannter Erwartung zur Hand, hofft er doch, hinter einem nur sehr unpräzisen Titel eine tiefergehende Analyse vorzufinden.<br />
<figure id="attachment_140620" aria-describedby="caption-attachment-140620" style="width: 213px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Cover_Partizipationskulturen.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-140620  " alt="12109-7_Einspänner.indd" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Cover_Partizipationskulturen.jpg" width="213" height="308" /></a><figcaption id="caption-attachment-140620" class="wp-caption-text">Einspänner-Pflock, Jessica / Dang-Anh, Mark / Thimm, Caja (Hg.): Digitale Gesellschaft &#8211; Partizipationskulturen im Netz. Reihe: Bonner Beiträge zur Onlineforschung, Band 4, 2014, 256 Seiten. Preis: €24.90<br />ISBN: 978-3-643-12109-7</figcaption></figure><br />
In dem rund 250 Seiten starken Buch wird der Wandel  des Users vom passiven Konsumenten hin zum aktiven Nutzer und (Mit-)Gestalter digitaler Angebote anhand verschiedener Fallstudien untersucht. Bislang geläufige Analysekategorien der Kommunikationswissenschaft wie „Rezipient“ oder „Publikum“ wirkten in diesem Zusammenhang „wie aus einer anderen Zeit“, stellen die Autoren Katrin Jungnickel und Wolfgang Schweiger richtig fest.</p>
<h3>Vielfältige Beiträge klar strukturiert</h3>
<p>Die einzelnen Beiträge behandeln neben der mobilisierenden Wirkung von YouTube-Videos in Wahlkampfzeiten oder der Kampagnenarbeit von Greenpeace Deutschland durch virale Mobilisierung <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ToGK3-2tZz8=" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in Videoform</a> auch das Mediennutzungsverhalten Jugendlicher oder die Möglichkeiten und Grenzen des SocialTV hierzulande anhand des <a href="http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/rundshow/rundshow102.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BR-Experiments „Rundshow“</a>.<br />
Der Aufbau des Sammelbandes erfolgt klar strukturiert und nachvollziehbar. Die Beiträge sind nach einem einführenden Kapitel der drei Herausgeber in die Bereiche „Theoretische Perspektiven und Systematiken“, „Partizipation: Strategien und Netzkulturen“ sowie ein drittes Kapitel zu “Partizipation und Anschlusskommunikation“ untergliedert.<br />
Inhaltlich vergleichen und somit in eine wertende Rangfolge bringen lassen sich die Beiträge selbstverständlich nicht; dafür sind die Erkenntnisinteressen und Fragestellungen zu unterschiedlich. Den für netzpolitisch Interessierte gewinnbringendsten Beitrag liefern Tobias Bürger und Esther Dorn-Fellermann mit ihrer Studie zu politischer Partizipation im Netz. Gewinnbringend vor allem deshalb, weil der für den gesamten Band erkenntnisleitende Begriff der Partizipation hier nicht nur in den beiden Dimensionen der politischen und medialen Mitbestimmung verwendet wird, sondern anhand zweier Online-Beteiligungstools auch in der Praxis überprüft wird.<br />
Die Plattformen <a href="http://bundestag.de/">bundestag.de</a> und <a href="http://avaaz.org/de/">avaaz.org</a> werden unter den Gesichtspunkten medialer, politischer sowie medialer politischer Kommunikation untersucht. avaaz.org bietet demnach „mehr Möglichkeiten zur Politikproduktion“, wohingegen bundestag.de stärker als Informationsangebot verortet wird. Wenig überraschend zudem, dass „die Plattformpolitik der Betreiber einen großen Einfluss auf die Bereitstellung medialer Beteiligungsmöglichkeiten hat“.</p>
<h3>Fazit: Von Experten für Experten<b><br />
</b></h3>
<p>Die Lektüre überrascht den netz- und medienpolitisch interessierten Leser in Anbetracht des zunächst beliebig wirkenden Titels durchaus positiv. Mit „Die digitale Gesellschaft &#8211; Partizipationskulturen im Netz“ liegt zu einem ungemein fluiden Thema ein Sammelband mit sorgfältig ausgewählten Beiträgen vor, der seine  Leserinnen und Leser vornehmlich im akademischen Bereich finden wird. Gezeigt werden kann, dass die Kommunikations- und Medienwissenschaft trotz der enorm schnellen Wandlungsprozesse keine gänzlich neuen Analyseinstrumente entwickeln muss. Vielfach reicht es, bestehende Instrumente neu anzuwenden. Der vorliegende Sammelband bietet hierzu zahlreiche wichtige Impulse. Für die populärwissenschaftlich-interessierte Leserschaft erscheint die Orientierung entlang einer Vielzahl oftmals sperriger kommunikationswissenschaftlicher Fachtermini und Analysemuster hingegen zu rigide.<br />
Als das größte Manko erscheint jedoch die Form des Buches selbst: Den Leserinnen und Lesern der Beiträgen fehlt &#8211; außer auf den Foren einschlägiger Konferenzen im akademischen „Elfenbeinturm“ &#8211; die Gelegenheit, zum Ende der jeweiligen Beiträge selbst die eigene Meinung, Anregungen oder Ergänzungen beizutragen, Fragen zu stellen und Verbesserungsvorschläge zu machen.<br />
Dieses Manko liegt hingegen in der Natur der Sache und ist der Darstellung akademischer Forschungsinhalte eigen. Bei den im vorliegenden Sammelband präsentierten medien- bzw. kommunikationswissenschaftlichen Fragestellungen wäre es jedoch naheliegend gewesen, dieses Muster zu durchbrechen und die behandelten Themen für eine breitere interessierte Leserschaft zu öffnen. Das Thema der medialen und / oder politischen Partizipation böte für Verleger oder Herausgeber diverse Möglichkeiten, auf Online-Foren oder vermittels Social Media die Fragestellungen des Buches fortzuentwickeln und somit das Erkenntnisinteresse des Buches zumindest partiell in die digitale Wirklichkeit zu tragen.<br />
Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/body-bytes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">flickr/tma_ev</a> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a>)<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="378" height="66" /></a><br />
&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview Teil II: Innovationen erwünscht? Die Einbeziehung der Leser</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/interview-teil-ii-innovationen-erwuenscht-die-einbeziehung-der-leser-128398/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 14:32:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Polit-Weblog]]></category>
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		<category><![CDATA[Der Freitag]]></category>
		<category><![CDATA[Paywall]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutschland Land der Innovationen? Im Medienbereich wohl eher weniger. Aber wie sollte sich das deutsche Pressewesen im digitalen Zeitalter verändern? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ScaarAT-CC-BY-SA-3.0.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-128399" alt="ScaarAT (CC BY-SA 3.0)" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ScaarAT-CC-BY-SA-3.0-630x420.jpg" width="630" height="420" /></a>Deutschland Land der Innovationen? Im Medienbereich wohl eher weniger. Aber wie sollte sich das deutsche Pressewesen im digitalen Zeitalter verändern? Antworten finden sich im zweiten Teil des Interviews mit Kommunikations- und Medienwissenschaftler Leif Kramp.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Viele Printverlage wie die Frankfurter Rundschau bangen um ihre Existenz. Das Problem: die Verzahnung der Online- und Printausgabe. Gibt es wirklich eine Krise der Massenmedien oder handelt es sich eher um eine Krise der traditionellen Geschäftsmodelle?<br />
<strong>Leif Kramp:</strong> Das Ende der Massenmedien ist noch nicht in Sicht, auch wenn kleinere Journalismusprojekte wie eigenständige Nachrichtenwebsites selbständiger Journalisten oder gemeinnützige Projekte wie u.a. <a href="http://www.vocer.org/de/home.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VOCER</a> an Bedeutung gewinnen. Die großen Medienorganisationen werden auf absehbare Zeit die Stützpfeiler des Journalismus bleiben. Insbesondere in Deutschland gibt es auch keinen Grund zur Hysterie: Die Schicksale von „Frankfurter Rundschau“ oder der „Financial Times Deutschland“ sind keine akuten Folgen der aktuellen Krise der Verlagswirtschaft, sondern diese Titel schwächelten aus betriebswirtschaftlicher Perspektive schon seit vielen Jahren. Dennoch wird es neue, spezialisierte Geschäftsmodelle für Journalismus brauchen, welche die derzeit noch weitgehend alternativlose Erlösstruktur aus Anzeigen- und Vertriebseinnahmen ergänzen – nicht aber ersetzen. Die durch den digitalen Wandel vorangetriebene Flexibilität der Mediennutzung zwingt Medienhäuser dazu, nicht nur redaktionell, sondern auch bei der Vermarktung von Journalismus zu experimentieren. In Zukunft werden viele neue Modellvarianten ausprobiert werden, von diversen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paywall" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Paywall-Konzepten</a> über zugeschnittene Premium-Dienste für bestimmte Zielgruppen bis zur Verbindung von Journalismus und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Standortbezogene_Dienste" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Location Based Services</a>.<br />
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><strong>Dr. Leif Kramp</strong> ist Kommunikations- und Medienwissenschaftler sowie Historiker und arbeitet als Forschungskoordinator am ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen. Zuletzt erschienene Publikationen: <strong>„Journalismus in der digitalen Moderne“</strong> (gem. hrsg. mit Leonard Novy, Dennis Ballwieser und Karsten Wenzlaff) und <strong>„Innovationsreport Journalismus“</strong> (gem. mit Stephan Weichert).</div></div><br />
<strong>politik-digital.de:</strong> In den USA hat die <a href="http://www.huffingtonpost.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Huffington Post</a> als Onlinezeitung im Stile eines Polit-Weblogs sehr großen Erfolg. Hier wird oftmals der Leser zum Autor von Beiträgen. 2012 erhielt das Onlinemagazin sogar <a href="http://politik-digital.de/online-journalismus-the-huffington-post-und-politico-mit-pulitzerpreis-ausgezeichnet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">als erste kommerzielle Onlinezeitung den Pulitzerpreis</a>. Man gewinnt den Eindruck, dass in Deutschland kein Platz für Innovationen ist und dass die meisten großen Medienhäuser nicht mehr als Onlineausgaben der Printtitel anbieten. Warum gibt es (noch) keine deutsche „Huffington Post“?<br />
<strong>Leif Kramp:</strong> Die Genese der „Huffington Post“ ist eine sehr spezielle und lässt sich nur schwerlich auf den deutschen Markt projizieren. Die HuffPo verdankt ihre Relevanz jenen Bloggern, die sich jahrelang vielfach aus Unzufriedenheit über die Qualität des US-amerikanischen Politikjournalismus unbezahlt engagierten, bis der Medienkonzern AOL die Blog-Zeitung kaufte und nun einen internationalen Expansionskurs vorantreibt, der auch sehr bald nach Deutschland führen soll. Bisher sind hierzulande Versuche der Verlage gescheitert, eine Onlinezeitung als eigenständige Marke zu installieren, wie die Beispiele <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzeitung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Netzeitung“</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zoomer.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Zoomer“</a> gezeigt haben. In Deutschland ist ein unabhängiges Start Up, wie es einst Arianna Huffington gründete, eher unwahrscheinlich, da die Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem überregionalen Journalismus verhältnismäßig hoch ist. Etwas anders verhält es sich im Lokalen: Dort gab es in einigen Regionen bereits erfolgreiche Gründungen unabhängiger kommerzieller Alternativmedien, die sich in Opposition zu den etablierten Lokalzeitungen schon seit längerem am Markt behaupten.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Eine Ausnahme ist die Wochenzeitung „Der Freitag“, die seit ihrem Relaunch vor einiger Zeit versucht, die <a href="http://www.freitag.de/community" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Community stärker in ihren Online-Auftritt einzubeziehen</a>. Und das offenbar mit Erfolg. Wie sehr muss sich ein Medienunternehmen auf die Leser einlassen?<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/kramp_4c-e1366386424530.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-128352" alt="Leif Kramp" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/kramp_4c-e1366386424530.jpg" width="150" height="244" /></a><br />
<strong>Leif Kramp:</strong> Das geschieht beim „Freitag“ sehr erfolgreich deshalb, weil seit Jahren konsequent signalisiert wird, dass ernstzunehmende Meinungsbeiträge der Nutzer nicht nur auf der Website der Zeitung geduldet, sondern besonders gelungene Texte sogar für den Abdruck in der Zeitung gegen Honorar ausgewählt werden. Redaktionen sollten verschiedene Wege ausprobieren, ihre Nutzer stärker an sich zu binden. Journalisten können beispielsweise über soziale Netzwerke, Twitter etc. Kontakt mit Nutzern aufnehmen, sie können sich an den Diskussionen der Nutzer mittels der Kommentarfunktion unter ihren Beiträgen beteiligen, sie können sich aber auch erreichbar und ansprechbar zeigen, ob nun in einem „Open Newsroom“ oder per E-Mail. Dabei geht es nicht darum, sich blind den Wünschen der Nutzer zu unterwerfen, sondern vielmehr um die Bereitschaft, offen für Anregungen und Kritik zu sein, und das nicht nur im Nachhinein, sondern schon während des journalistischen Arbeitsprozesses. Auch Journalisten müssen sich heutzutage das Vertrauen der Nutzer immer wieder neu verdienen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Der Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datenjournalismus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Datenjournalismus</a> ist zurzeit in aller Munde. Handelt es sich nur um einen kurzfristigen Hype oder ist die Auswertung von Daten die Zukunft des Journalismus?<br />
<strong>Leif Kramp:</strong> Daten journalistisch zu verarbeiten und für den Nutzer zu verdeutlichen – zum Beispiel durch Info-Graphiken – gehört schon lange zum Tagesgeschäft in den Redaktionen. Mit digitalen Medientechnologien haben Journalisten aber nun Werkzeuge an der Hand, die es ermöglichen, ihrer Vermittlungsfunktion noch besser nachzukommen, weil sie erstens hochkomplexe Datenbestände verarbeiten und zweitens diese interaktiv veranschaulichen können. Solche Instrumente zu beherrschen, ist freilich nicht voraussetzungsfrei, sondern erfordert in der Regel fortgeschrittene Kenntnisse statistischer Verfahren und bestimmter Software-Anwendungen. Deshalb ist Datenjournalismus vor allem als Teamarbeit von Journalisten und Informatikern ein wachsendes und angesichts der zunehmenden Komplexität verfügbarer Daten auch ein immer wichtigeres Tätigkeitsfeld im digitalen Journalismus.<br />
Bilder: ScaarAT (CC BY-SA 3.0), Leif Kramp</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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