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	<title>E-Participation &#8211; politik-digital</title>
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	<title>E-Participation &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Zwischen Social Network und Polit-Tinder: Was kann die neue Plattform Brigade?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Löser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 15:22:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[In Deutschland scheint der Graben zwischen Politikern und Bürgern immer größer zu werden. Das liegt nicht zuletzt an den Bürgern, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Abstimmung.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-146286" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Abstimmung.jpg" alt="Abstimmung" width="640" height="276" /></a>In Deutschland scheint der Graben zwischen Politikern und Bürgern immer größer zu werden. Das liegt nicht zuletzt an den Bürgern, die ihre Meinung immer seltener kommunizieren. Weil das in den USA ähnlich ist, hat der ehemalige Facebook Präsident und Napster-Mitbegründer Sean Parker <em>„Brigade</em>“ vorgestellt. Das soziale Netzwerk soll durch griffige politische Statements Meinungsbilder der Bürger einfangen. Wir haben die Handy-Applikation getestet.</p>
<p>Noch immer ist Sean Parker eng mit Facebook-Gründer Marc Zuckerberg verbunden. Doch im Gegensatz zu seinem Kumpel ist Parker davon überzeugt, dass Facebook nicht das richtige Medium sei, um seine politische Identität preiszugeben: „Auf Facebook gibt es einfach bestimmte soziale Normen, die du befolgst, und sie bestimmen, was du teilst und wann du es sein lässt.“ Für die Wiederbelebung der öffentlichen politischen Debatte sei ein soziales Netzwerk dennoch die beste Möglichkeit, weshalb Parker nun mit Brigade aufwartet.</p>
<p>Der Zutritt zur Beta-Version erfolgt bisher zwar nur per Einladung, doch muss das niemanden abschrecken. Über <a href="http://www.brigade.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.brigade.com</a> kann man unter Angabe seiner Emailadresse auch einen Einladungslink anfordern. Das funktioniert allerdings nicht automatisiert und so muss man eventuell ein wenig warten, bis die Entwickler in Kaliforniern ausgeschlafen haben.<img decoding="async" class=" size-full wp-image-146290 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Trendingtopics.jpg" alt="Trendingtopics" width="240" height="257" /></p>
<p>Wer wie ich selbst den Bestätigungslink erst gegen Mitternacht unserer Zeit erhält, läuft Gefahr, das Licht mal wieder später als geplant auszuschalten, weil es überraschend Spaß macht sich zu positionieren. Nach Angabe einiger persönlicher Informationen (Name, Geschlecht, Geburtsdatum und Herkunftsort) geht es direkt los. Unter „Trending Topics“ findet man auf der Startseite Sammlungen von Statements zu aktuellen Themen wie dem von Republikaner Rand Paul vorgeschlagenen <a href="http://www.vox.com/2015/6/19/8810269/rand-paul-flat-tax" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Einheitssteuersatz</a> oder dem rassistisch motivierten <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/attentat-kirche-charleston-103.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Massaker</a> in Charleston. Dabei stößt man unweigerlich auch auf Aussagen, zu denen man als Nicht-Amerikaner nicht allzu viel zu sagen hat. Aber nur weil ich über TTP (Der TTIP-Version für den Pazifik-Raum) noch weniger weiß als über TTIP, entscheide ich mich noch lange nicht für „unsure“, sondern gebe fleißig mein „agree“ oder „disagree“. Auch wenn man seine Enthaltung begründen kann (übrigens genauso wie eine Zustimmung oder Ablehnung), fühlt sich Meinungslosigkeit einfach nicht gut an. Und so klickt man sich immer weiter durch, bis es auf einmal wieder nach eins ist und die Augen vor Müdigkeit schwer werden.</p>
<h3>Als Soziales Netzwerk enttäuscht Brigade bisher</h3>
<p>Am nächsten Morgen werfe ich noch einen Blick in mein Profil und muss mit Bedauern feststellen, dass die Anzahl meiner Supporter noch recht übersichtlich ist, will sagen: Null. Aber wozu braucht man eigentlich Supporter? Gegenseitige Unterstützung ist dann sinnvoll, wenn man politisch auf einer ähnlichen Linie ist. Beim Besuch anderer Profile wird ein prozentualer Wert angezeigt, in welchem Ausmaß die Nutzer Meinungen teilen – ganz allgemein, aber auch auf Themenbereiche wie Außenpolitik, Minderheitenrechte oder Gesundheitssystem heruntergerechnet. Für die Statistiker unter uns ist auch ersichtlich, wie viele gleiche Statements bewertet wurden. Das erhöht die Aussagekraft deutlich. Wegen all dieser schönen Übersichten bin ich dann aber doch ein wenig enttäuscht, dass mir keine fremden Nutzer mit ähnlichen Anschauungen vorgeschlagen werden. Ein soziales Netzwerk mit beschränkten Möglichkeiten sich zu vernetzen? Das scheint mir nicht so ganz im Sinne des Erfinders, aber noch handelt es sich ja auch nur um eine Beta-Version. Um nicht ohne Supporter dazustehen, durchstöbere ich nochmal mein Telefonbuch (Wo habe ich eigentlich mein Einverständnis zum Zugriff gegeben?) und schicke Einladungen raus. Sobald ich ein paar Bekannte zur Teilnahme motiviert habe, werfe ich nochmal einen Blick auf den sozialen Charakter der als Social Network angepriesenen Applikation.<img decoding="async" class=" wp-image-146287  alignright" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Campaign.jpg" alt="Campaign" width="180" height="320" /></p>
<h3>Hoffnung für unpopuläre Kampagnen</h3>
<p>Wer in einem Themenbereich bestimmte Zustimmungswerte überschreitet, erhält automatisch Vorschläge für passende Kampagnen, die es sich zu unterstützen lohnt. Deshalb unterstütze ich nun „Defend the Free and Open Internet“ und „End Climate Change Denial“. Beide Kampagnen haben mit Unterstützern im unteren dreistelligen Bereich vermutlich noch nicht allzu viel Gewicht in Washington, das sollte bei einer Beta-Version allerdings nicht verwundern. Auf meiner Startseite werden mir jetzt Posts oder Links zu Unterschriftenaktionen angezeigt. Es ist gut vorstellbar, dass Brigade bei entsprechender Nutzerzahl eine formidable Möglichkeit für Kampagnen bieten wird, sich einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.</p>
<p>Die „Trending Topics“ arbeite ich mittlerweile schneller ab als neue erscheinen. Deshalb nehme ich mir für die einzelnen Statements mehr Zeit und kommentiere meine Meinung hin und wieder. Das tun auch einige andere Mitstreiter und so entwickeln sich unter besonders kontroversen Thesen regelrechte Diskussionen. Statt des von Facebook bekannten „Like“-Systems, kann man Begründungen der Nutzer hochwählen, sodass sie in der Anzeige weiter nach oben rutschen. Trotz der drei Supporter aus meinem Freundeskreis, die ich mittlerweile anwerben konnte, liegt mein „Impact Score“ (Bewertung des Einflusses des Nutzers im Netzwerk) noch immer konstant bei Null. Dabei wurden immerhin schon vier Begründungen von mir hochgewählt. Nicht dass mir mein Einfluss sonderlich wichtig wäre, aber eine transparente Erklärung, wie genau man an Einfluss gewinnt, wäre auch zur Evaluierung hilfreich gewesen.</p>
<h3>Meinungsfang Hui, Social Network Pfui</h3>
<p>Brigade wird mit dem Ziel entwickelt, die Amerikaner zu größerer politischer Teilhabe zu motivieren. Das geht laut Parker am einfachsten mit einer Online-Plattform, auf der die Bürger bereitwillig ihre Meinung kundtun. Die Erfahrungen mit der Beta-Version haben den Eindruck vermittelt, dass Brigade dieses Ziel erreichen kann. Je kontroverser das Statement, desto mehr Begründungen waren darunter zu finden. Das Konzept motiviert allerdings auch diejenigen, die ihre Meinung nicht ausschweifend begründen möchten. Der Neugier reicht meist schon der Vergleich mit den übrigen Wählern. Wie von selbst erhält man als Bürger einen Überblick über Themenbereiche, die aktuell von Bedeutung sind oder das noch werden könnten. Gewinnt Brigade ausreichend Nutzer, ist es nicht nur für Kampagnen interessant sondern auch für Meinungsforschungsinstitute und sogar Politiker, die mit relativ wenig Aufwand ein Meinungsbild einfangen können.</p>
<p>Doch das Netzwerk offenbart auch eklatante Schwächen. Im jetzigen Entwicklungsstand ist es leider nicht möglich, unbekannte Nutzer mit gleichen Interessen aufzutun und zu unterstützen. Es ist auch nicht offensichtlich, wie genau man seinen Einfluss im Netzwerk erhöhen kann. Der soziale Charakter des Netzwerks wird letztendlich jedoch der entscheidende Faktor sein, Brigade auch für eine breitere Öffentlichkeit attraktiv zu machen. Gelingt es den Entwicklern noch, an den richtigen Stellschrauben zu drehen, wird Brigade zwar nicht den politischen Diskurs auf ein neues Level haben. Doch kann das Netzwerk dabei helfen, den Bürgern wieder mehr Mut zu politischen Statements im öffentlichen Raum zu geben. Ob es Brigade tatsächlich zu Relevanz bringen wird, hängt dann jedoch ganz stark davon ab, dass sich nicht nur politisch interessierte Bürger durch die Statements klicken, sondern auch diejenigen, die sich der politischen Teilhabe bisher weitgehend entzogen haben.</p>
<p>Bilder: <a href="https://www.flickr.com/photos/joachim_s_mueller/7229362338/in/photolist-c1Qnyf-c1Qnpo-c1Quwb-c1QmSd-98yhHE-c1Qo4m-kWmTvn-6YHKy-kWnRxJ-6DS1zK-6DWarQ-6DS1wZ-cpgC3Q-bkLEpq-c1QqEu-c1Qqx9-c1QnTL-r2JTHk-kWmSqr-kWmfhM-kWmRCV-c1Qtey-kWmPsx-bkLCwW-kWnJSQ-kWmLce-kWmNvT-kWmQaV-kWmLST-dfmZ8R-dHej4H-cemg55-kWnKjb-8j4nZX-8j7C8q-8j4nPF-aEAdJs-c1QnGu-dfnaMj-ejj2Po-dfneBM-pxjedp-9eC5Zu-9tbWWY-9dJjbe-9dJjba-9dJjb6-MZjEX-q5Qr4c-2S1Krf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Joachim S. Müller</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(BY-NC-SA 2.0)</a>, Screenshots</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Digitale Presseschau 22/2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hendrik Behnisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 14:27:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Leutheusser-Schnarrenberger]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Lauer]]></category>
		<category><![CDATA[Open Participation]]></category>
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					<description><![CDATA[Je länger der Urheberrechtsstreit andauert, desto härter werden die Fronten. Aber auch lösungsorientierte Wortmeldungen mehren sich: z.B. von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Je länger der Urheberrechtsstreit andauert, desto härter werden die Fronten. Aber auch lösungsorientierte Wortmeldungen mehren sich: z.B. von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger und dem Urheberrechtsexperten Matthias Spielkamp . Außerdem in dieser Presseschau: Democracy 3.0; von der E-Participation zur Open Participation; und die immanente Selbstzensur der Generation Internet.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://youtu.be/2wi9jL3QfhU" title="Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Verdachtsfrei - Anlasslos - Nutzlos" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/2wi9jL3QfhU?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wie stark darf der Staat sein? Wieviel sollte er über seine Bürger wissen dürfen? Ist die Vorratsdatenspeicherung eine effektive Methode der Terrorbekämpfung? Die Macher des Videos haben dazu eine eindeutige Position – und eine unterhaltsame Darstellung.</p>
<h3><a href="http://carta.info/43978/democracy-3-0-zeit-fur-ein-systemupdate/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Democracy 3.0: Zeit für ein Systemupdate!</a></h3>
<p>Auf carta.info wagt Marc Saxer eine ambitionierte Analyse der europäischen Gegenwartspolitik. Pointiert vorgetragen und komplett in Internet-Terminologie gekleidet, fordert er ein System-Update für die heutige Gesellschaft.</p>
<h3><a href="http://www.e-demokratie.org/interview/von-e-participation-zu-open-participation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Von E-Participation zu Open Participation</a></h3>
<p>Zebralog-Chef Sebastian Basedow erklärt im Interview auf e-demokratie.org, warum „E-Partizipation“ ein veralteter Begriff ist und welche inhaltliche Erweiterung sich hinter dem Nachfolgeterminus „Open Participation“ verbirgt.</p>
<h3><a href="http://diepresse.com/home/kultur/medien/762269/Die-Ueberwachung-im-Netz-macht-uns-brav?_vl_backlink=/home/kultur/medien/index.do" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Die Überwachung im Netz macht uns brav&#8221;</a></h3>
<p>Im Gespräch mit Die Presse äußert sich Oxford-Professor Viktor Mayer-Schönberger über den noch nicht verwirklichten Menschheitstraum von der Cyberdemokratie, das unerbittliche Gedächtnis des Internet und die daraus resultierende Selbstzensur der User.</p>
<h3 id="page-title"><a href="http://aktuell.evangelisch.de/artikel/2699/das-urheberrecht-wird-ganz-sicher-nicht-abgeschafft?destination=node/2699" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Das Urheberrecht wird ganz sicher nicht abgeschafft&#8221;</a></h3>
<p>Der Journalist Matthias Spielkamp hinterfragt im Interview auf evangelisch.de die Empörung der Urheber über die angebliche „Umsonstkultur“ der Netzszene und führt aus, warum ein freies Internet nicht zwingend die Existenzgrundlage von Urhebern zerstört – sondern im Gegenteil auch als Marketinginstrument funktionieren kann.</p>
<h3><a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/gastkommentar-wir-piraten-wollen-das-urheberrecht-nicht-abschaffen/6689818.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Wir Piraten wollen das Urheberrecht nicht abschaffen!&#8221;</a></h3>
<p>„Die Piraten wollen das Urheberrecht abschaffen!“ &#8211; diese Annahme ist in der Bevölkerung weit verbreitet und macht die Partei zwangsläufig zum Gegenspieler von Künstlern, Schriftstellern und Musikern. Alles ein großes Missverständnis, wie der Berliner Piraten-Abgeordnete Christopher Lauer auf tagesspiegel.de darlegt.</p>
<h3><a href="http://www.bmj.de/SharedDocs/Namensartikel/20120531_Kein_Grund_zum_Kulturpessimismus.html;jsessionid=5FB1A0B5E04D644C1FB8E0FCC60B9CC9.1_cid297?nn=1356288" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kein Grund zum Kulturpessimismus</a></h3>
<p>In einem Gastbeitrag für die FAZ bezieht Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger ausführlich Stellung im Urheberrechtsstreit. Sie erklärt, weshalb die Piratenpartei diesbezüglich ein naives Konzept habe und inwieweit die Politik auch im Internet-Zeitalter als Mediator zwischen Künstler,-User- und Wirtschaftsinteressen auftreten könne und müsse. Sie fordert eine Modernisierung des deutschen Urheberrechts, die gleichzeitig auf die Europäisierung des Rechts setzt. Der Artikel ist abrufbar auf der Website des Bundesjustizministeriums.</p>
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		<item>
		<title>Politnetz.ch: Demokratie im Web</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/politnetzch-demokratie-im-web-5305/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 18:33:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[politnetz.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/politnetzch.png" align="left" height="53" width="200" />Die Online-Plattform politnetz.ch will Politik und Bürger in der Schweiz zusammenbringen. Selbst erklärtes Ziel ist es, demokratische Prozesse und die politische Beteiligung zu fördern. politik-digital.de sprach mit dem Politnetz-Team.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/politnetzch.png" alt="" width="200" height="53" align="left" />Die Online-Plattform politnetz.ch will Politik und Bürger in der Schweiz zusammenbringen. Selbst erklärtes Ziel ist es, demokratische Prozesse und die politische Beteiligung zu fördern. politik-digital.de sprach mit dem Politnetz-Team.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf dem Schweizer <a href="http://www.politnetz.ch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beteiligungsportal politnetz.ch</a> können sich Bürger und Politiker miteinander vernetzen. In erster Linie gibt es ihnen die Möglichkeit, Empfehlungen zu Abstimmungsvorlagen unterschiedlichster politischer Themen abzugeben und zu diskutieren. Denn im Gegensatz zu Deutschland stimmen die Schweizer Bürger im Rhythmus von drei Monaten über sogenannte Sachvorlagen ab (z. B. EU-Beitritt, Minarett-Initiative etc.). Sachvorlagen sind eingereichte Volksinitiativen (Initiativen, für die mindestens 100.000 Unterschriften von Stimmbürgern erforderlich sind) oder Referenden gegen politische Geschäfte, die vom Parlament angenommen worden sind und aufgrund einer Unterschriftensammlung einer Partei oder eines Komitees (50.000 Unterschriften sind erforderlich) dem Volk &#8211; quasi als Veto &#8211; zur Abstimmung vorgelegt werden.</p>
<p>Dazu Adrienne Fichter vom Politnetz-Team: „Gerade wegen der hohen Abstimmungsfrequenz und weil viele Abstimmungskämpfe in den traditionellen Medien durch hohe Budgets und finanzkräftige Interessengruppen ausgefochten werden, möchten wir mit politnetz.ch eine fairere und transparente Auseinandersetzung einer Sachvorlage im Internet erwirken. Nicht das Budget eines Komitees, sondern das bessere Argument ist unserer Meinung nach relevant.“</p>
<p>Mithilfe von politnetz.ch erhalten die Schweizer Bürger also einen guten Überblick über die politischen Positionen von Politikern und Parteien zu solchen Sachvorlagen. Die Parteien wiederum haben die Möglichkeit, das Wahlvolk von ihren Standpunkten zu überzeugen. <a href="http://www.politnetz.ch/team" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Team von Politnetz</a> stand uns bereitwillig und gemeinsam Rede und Antwort zu unseren Fragen rund um die Online-Plattform:</p>
<p><strong>Seit wann gibt es politnetz.ch?</strong></p>
<p>Wir sind seit 2009 online. Nach verschiedenen Überlegungen darüber, wo die dringlichsten Lücken im Bereich „Demokratie im Web“ bestehen, haben wir uns entschieden, mit einem Online-Debattier-Tool zu starten. Auf dieser Basis haben wir die Plattform seither kontinuierlich weiterentwickelt.</p>
<p><strong>Wer hatte die Idee zur Gründung von politnetz.ch?</strong></p>
<p>Wir sind zu dritt: Lukas Peyer, Gabriel Hase und Andreas Amsler. Zudem haben alle, die bei Politnetz mitarbeiten oder einmal mitgearbeitet haben, die Idee mit uns zusammen weiterentwickelt.</p>
<p><strong>Welche konkreten Ziele werden mit der Plattform<br />
verfolgt? An wen richtet sich diese?</strong></p>
<p>Wir wollen die Kommunikation, Interaktion und Kooperation zwischen BürgerInnen, PolitikerInnen, Parteien, Behörden, Interessengruppen und MedienvertreterInnen fördern. Allen diesen Akteuren und Zielgruppen soll es möglich sein, sich online am politischen Prozess zu beteiligen und damit ihrer Verantwortung für unser Zusammenleben nachzukommen. Natürlich wollen wir insbesondere auch jüngere Generationen an die demokratischen Prozesse heranführen. Wir sind überzeugt, dass das Verständnis für das Potenzial Neuer Medien allen genannten Akteuren so früh wie möglich vermittelt werden muss. So steigt die Chance, dass nicht-organisierte genauso wie organisierte zivilgesellschaftliche Akteure die grundsätzlich gleichen Möglichkeiten wie die Akteure des politisch-administrativen Systems haben, für ihre Ideen, Meinungen und Standpunkte Öffentlichkeit herzustellen und politischen Einfluss zu gewinnen. Zugang zur Öffentlichkeit zu haben, ist unserer Meinung nach ein Recht, das an die rechtsstaatliche Meinungsäußerungsfreiheit anschließt.</p>
<p><strong>Agieren Sie frei und unabhängig von Parteien und politischer Anbindung? Von wem wird die Plattform betrieben und finanziert?</strong></p>
<p>Ja, und zwar aus Überzeugung. Alles andere würde die Idee und die Ziele der Plattform pervertieren. Wir haben ein duales Modell gewählt. Die Verantwortung für den Betrieb wie auch für die Daten liegen beim Verein Politnetz. Zwischen Verein und Aktiengesellschaft (AG) besteht ein Kooperationsvertrag, der festhält, dass der Verein der AG exklusiv anonymisierte und aggregierte Daten für Content-Partnerschaften und Daten-Visualisierungen zur Verfügung stellt. Im Gegenzug übernimmt die AG die Entwicklungs- und Betriebskosten der Plattform. In die AG haben neben uns dreien einerseits weitere private Investoren investiert, andererseits unterstützt uns die Zürcher Kantonalbank mit einer Startup-Finanzierung.</p>
<p><strong>Bitte veranschaulichen Sie für jemanden, der Ihre Webseite noch nicht kennt, die Funktionsweise und Struktur von politnetz.ch.</strong></p>
<p>Vor zwei Wochen haben wir unser gesamtes Debatten- zu einem Themensystem umgebaut. Nehmen wir als Beispiel das Thema „Internet“. <a href="http://www.politnetz.ch/themen/internet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auf der Themenseite</a> finden sich Interessierte zu diesem Thema. Wen dieses Thema ebenfalls bewegt, der klickt auf „Thema beobachten“ und verleiht diesem dadurch in der gesamten Themenstruktur mehr Gewicht. Im Thema werden engagierte Politiker und all jene angezeigt, die sich zu Wort melden möchten. Sie können dies entweder in einem Kommentar auf einen Beitrag tun oder selbst einen Beitrag schreiben. Auf der Startseite zeigen wir die stündlich aktualisierte Agenda der aktivsten Themen. Ein Klick auf die Partei-Logos zeigt, wie im Vergleich dazu die Themen-Agenden der ParteivertreterInnen aussehen. Anders als etwa in Deutschland stimmen die StimmbürgerInnen in der Schweiz alle drei Monate über Sachvorlagen ab. Wir zeigen im Vorfeld, welches die Argumente für und gegen eine Abstimmungsvorlage sind. Zum Beispiel zum „<a href="http://gegenvorschlag-ausschaffungsinitiative.politnetz.ch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gegenvorschlag zur Ausschaffungsinitiative</a>“. Ein Klick auf das Partei-Logo der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SP) offenbart beispielsweise, entlang welcher Argumente der Meinungsgraben innerhalb der Partei verlief. Parteien sind – anders als es in der traditionellen Medien-Berichterstattung erscheint – im Innern oft erstaunlich vielstimmig.</p>
<p><strong>Folgen Sie auf Ihrer Plattform einer bestimmten Netiquette und grundlegenden Regeln des konstruktiven Debattierens?</strong></p>
<p>Wir haben von Anfang an zusammen mit unseren Nutzern die Diskussionsregeln der Plattform definiert: <a href="http://www.politnetz.ch/diskussionskultur" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.politnetz.ch/diskussionskultur</a>. Auf die Einhaltung der Regeln achten nicht nur wir, sondern vor allem unsere Nutzer selbst.</p>
<p><strong>Unter der Sektion &#8220;Radar&#8221; verlinken Sie auf Facebook-Seiten zu verschiedenen politischen Themen. Darunter auch auf &#8220;<a href="http://www.facebook.com/AusschaffungKriminellerAuslaender" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alle kriminellen Ausländer müssen ausgeschafft werden!</a>&#8220;. Dort gibt es teilweise auch sehr grenzwertige Kommentare. Ziehen Sie eine Grenze oder berichten Sie über alle Kampagnen und Diskussionen?<br />
</strong></p>
<p>In den „<a href="http://www.politnetz.ch/facebook" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Radar</a>“ nehmen wir Facebook-Seiten und -Gruppen auf, die einen Bezug zu einem politischen Anliegen – im angesprochenen Fall zur Abstimmung über die sogenannte Ausschaffungsinitiative – haben. Des Weiteren nehmen wir Kandidierende, PolitikerInnen, Parteien und Interessengruppen auf. Unser Radar berechnet danach täglich den Zuwachs bzw. die Abnahme an Fans der Gruppen und Seiten. Es handelt sich nicht um eine Berichterstattung, sondern um ein Abbild, was auf Facebook politisch läuft. Sich dessen bewusst zu werden, ist unserer Meinung nach nötig, um das Entstehen und Vergehen politischer Öffentlichkeit im Netz zu verstehen.</p>
<p><strong>Hat die Meinungsfreiheit Vorrang oder gibt es Diskussionen,<br />
mit denen Sie sich aus inhaltlichen Gründen oder aufgrund<br />
der Kommentare nicht beschäftigen?</strong></p>
<p>Wir selbst führen keine Diskussionen, das tun unsere Nutzer. Was erlaubt ist und was nicht, regeln unsere Diskussionsregeln.</p>
<p><strong>Wie ist das bisherige Feedback von Öffentlichkeit,<br />
Politik und Medien auf Ihre Plattform?</strong></p>
<p>Wir erfahren von allen Seiten die Anerkennung, dass wir in der Schweiz an der Spitze eines kommunikativen Wandels zwischen BürgerInnen und PolitikerInnen stehen und diesen Wandel aktiv, aber vor allem auch kritisch und mit der gebührenden ethischen Verantwortung prägen. Das ist wichtig, denn dieser Wandel ist Realität, ob es uns gibt oder nicht. Gäbe es uns nicht, dann wäre das Feld alleine Akteuren wie beispielsweise Facebook überlassen, deren gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein ein ganz anderes als unseres ist.</p>
<p><strong>Gibt es Beispiele dafür, dass bei Ihnen eingebrachte Themen und Ideen auch über die Plattform hinaus Gehör finden? Ist das das erklärte Ziel?</strong></p>
<p>Alles, was auf unserer Plattform genügend Aktivität entwickelt, wird automatisch auf die Online-Portale unserer Medienpartner gespielt – z. B. auf 20 Minuten Online. Wir wollen und geben diesen Inhalten aus der Community erklärtermaßen mehr Reichweite.</p>
<p><strong>Weshalb unterscheiden Sie zwischen Politnetz Standard und kostenpflichtiger Politnetz Plus-Mitgliedschaft?</strong></p>
<p>Die kostenpflichtige Plus-Mitgliedschaft ist eine unserer Einnahmequellen, die längerfristig den Betrieb mitfinanzieren muss. Wir wollen unabhängig von Werbeeinnahmen und großen Spenden sein, darum bietet sich das Modell an, von Vielen kleine Beiträge einzunehmen. Die Plus-Mitgliedschaft bietet politisch engagierten Menschen ab 15 Franken pro Monat die Möglichkeit, UnterstützerInnen zu gewinnen und mit ihnen mittels Mail-Kampagnen direkt zu kommunizieren. Alle anderen Funktionen inklusive die Aufnahme einer Kandidatur in unser Online-Wahllistentool sind kostenlos.</p>
<p><strong>Welche Maßnahmen planen Sie für die Nationalrats- und Ständeratswahlen im Herbst 2011?</strong></p>
<p>Als nächstes lancieren wir – auch im Hinblick auf die eidgenössischen Wahlen – eine in dieser Art noch nie da gewesene Art von Online-Wahlkampf aus Bürgersicht.</p>
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		<title>Demokratie gesucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[asobek]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 13:55:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Partizipation]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Internetplattform <a href="http://www.meine-demokratie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">meine-demokratie.de</a> soll es Bürgern ermöglichen, politische Partizipationsprojekte per Mausklick zu finden. Über eine Ortsabfrage werden dem User Bürgerbegehren, Bürgerhaushalte und andere Beteiligungsmöglichkeiten in der Nachbarschaft angezeigt. 
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Internetplattform <a href="http://www.meine-demokratie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">meine-demokratie.de</a> soll es Bürgern ermöglichen, politische Partizipationsprojekte per Mausklick zu finden. Über eine Ortsabfrage werden dem User Bürgerbegehren, Bürgerhaushalte und andere Beteiligungsmöglichkeiten in der Nachbarschaft angezeigt. </p>
<p>
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</p>
<p>
Die Seite informiert über zahlreiche Projekte in ganz Deutschland. Eine Suche nach &quot;Berlin&quot; fördert zum Beispiel das Bürgerbegehren rund um den Flughafen-Tempelhof oder die am 22. Januar stattfindende „Wir haben es satt!&quot;-Demo zutage. Das Ziel der Initiatoren von meine-demokratie.de ist es, die Auffindbarkeit von politischen Projekten zu vereinfachen und somit die Partizipations-Quote zu steigern. Im Moment befindet sich die Plattform noch in der Entwicklungsphase. 
</p>
<p align="center">
<a href="http://www.meine-demokratie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/meine-demokratie_de2.jpg" alt="meine-demokratie.de" title="meine-demokratie.de" height="347" width="370" /></a> </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Enquete vor der Qual der Wahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/enquete-vor-der-qual-der-wahl-4957/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 12:05:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik im Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Alvar Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[E-Konsultation]]></category>
		<category><![CDATA[E-Petition]]></category>
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					<description><![CDATA[E-Konsultation oder Liquid Feedback? Die &#34;Arbeitsgruppe Web&#34; (AG Web) der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquete-Kommission</a> &#34;Internet und digitale Gesellschaft&#34; will dem Bürger wirksamere Werkzeuge zur Mitgestaltung der Enquete-Arbeit an die Hand geben. politik-digital.de hat mit <a href="http://alvar.a-blast.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alvar Freude</a>, Mitglied der AG Web, über das Vorhaben gesprochen.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>E-Konsultation oder Liquid Feedback? Die &quot;Arbeitsgruppe Web&quot; (AG Web) der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquete-Kommission</a> &quot;Internet und digitale Gesellschaft&quot; will dem Bürger wirksamere Werkzeuge zur Mitgestaltung der Enquete-Arbeit an die Hand geben. politik-digital.de hat mit <a href="http://alvar.a-blast.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alvar Freude</a>, Mitglied der AG Web, über das Vorhaben gesprochen.</p>
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100722_freude80x108.jpg" alt="Alvar Freude gefunden auf: www.bundestag.de/internetenquete © Alvar C.H. Freude/Trixy Freude" title="Alvar Freude gefunden auf: www.bundestag.de/internetenquete © Alvar C.H. Freude/Trixy Freude" align="left" height="108" width="80" />Zur Verbesserung ihres Online-Auftritts hat die Internet-Enquete schon bei ihrer <a href="/internet-enquete-sitzung-netzneutralit%C3%A4t" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sitzung zur Netzneutralität</a> die Gründung der &quot;Arbeitsgruppe Web&quot; beschlossen. Dieser gehören Fraktionsmitarbeiter, Bundestagsverwaltungsmitglieder und je ein Sachverständiger pro Fraktion an. Vor allem soll die AG die Nutzereinbindung via Web vorantreiben &#8211; schneller als das im Plenum der Enquete möglich wäre. 
</p>
<p>
<b>Entscheidung steht aus</b>
</p>
<p>
Auf der vergangenen AG-Sitzung am 16. Juli einigte man sich darauf, dem Plenum zwei Systeme zur Bürgerpartizipation anzubieten. Zur Auswahl werden entweder eine <a href="http://www.e-konsultation.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Konsultations-Lösung</a> eines Berliner Unternehmens oder ein &quot;<a href="http://liquidfeedback.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liquid-Feedback</a>&quot;-Portal stehen. Welches der beiden Systeme genutzt werden soll, wird die Enquete bei ihrer nächsten Sitzung am 13. September entscheiden. </p>
<p><b>Bekanntes contra Piratenwerkzeug</b>
</p>
<p>
&quot;E-Konsultation&quot; wird derzeit durch u.a. das Bundesministerium des Inneren für die &quot;<a href="http://www.e-konsultation.de/netzpolitik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Perspektiven deutscher Netzpolitik</a>&quot; genutzt. Es bietet Pro-und-Contra-Abstimmungsmöglichkeiten und eine Kommentarfunktion. Laut Freude setze dieses System vor allem auf &quot;einfache Bedienbarkeit&quot; und eine &quot;niedrige Hürde&quot; zum Mitmachen, &quot;kratze aber eigentlich nur an der Oberfläche&quot;. 
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.e-konsultation.de/netzpolitik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100722_tdnp.jpg" alt="Perspektiven deutscher Netzpolitik" title="Perspektiven deutscher Netzpolitik" height="284" width="400" /></a>
</div>
<p>
&quot;Liquid Feedback&quot; ist eine komplexe Software, welche basisdemokratische Mitarbeit an politischen Entscheidungen ermöglichen soll. Dabei kann jeder Nutzer für Anträge stimmen, aber auch deren Veränderung beanstanden oder einen eigenes Vorhaben zur Diskussion stellen. Prominenter Nutzer des Werkzeugs ist die <a href="http://www.piratenpartei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piratenpartei</a>. Nach Auskunft von Freude kann Liquid Feedback &quot;in die Tiefe gehen und trotzdem einfach bedienbar bleiben&quot;. Dazu müssten Anträge übersichtlich zusammengefasst und zur Diskussion aufbereitet werden. 
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://wiki.piratenpartei.de/images/4/4e/Liquid_demok.PNG" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100722_liquid.jpg" alt="gefunden auf: www.wiki.piratenpartei.de CC-BY-SA 2.0" title="gefunden auf: www.wiki.piratenpartei.de CC-BY-SA 2.0" height="269" width="400" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
Freude hebt auch die sogenannte Delegierfunktion hervor: &quot;Wenn ich nicht die Zeit habe mir Anträge zum Datenschutz anzusehen, gebe ich meine Stimme an Leute, denen ich vertraue.&quot; Er denke dabei auch an Experten, die nicht in der Enquete sitzen, aber dann im Portal ihre Expertise zur Verfügung stellen könnten. Vor allem die drei großen AGs Netzneutralität, Urheberrecht und Datenschutz könne es bei ihrer Arbeit unterstützen. Freude hält es in diesem Zusammenhang auch für möglich, dass eigene Anträge des &quot;18. Sachverständigen&quot; zu diesen Themen entstünden. 
</p>
<p>
<b>Dynamik entwickeln</b>
</p>
<p>
Nach Auskunft Freudes sei jetzt vor allem Schnelligkeit gefragt. Das ausgewählte System solle nicht erst &quot;im April nächsten Jahres zur Verfügung stehen&quot;. Hindernisse, die es auf dem Weg zum funktionierenden Portal noch zu überwinden gibt, seien &quot;vergaberechtliche Probleme&quot;. Sprich: Deckt der Rahmenvertrag zur Online-Begleitung der Enquete ein komplexes E-Partizitaptionswerkzeug ab? Täte er das nicht, wäre laut Freude eine zeitintensive Projektausschreibung nötig. 
</p>
<p>
Auch dem Problem mangelnder Partizipation könne man mit dem richtigen System entgegentreten. Freude verweist in diesem Zusammenhang auf die <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Petition gegen Internetsperren</a>. Die nötige Anzahl Unterschriften für eine Anhörung im Petitionsausschuss zu schaffen, hätte die Nutzer motiviert. &quot;Wenn die Leute merken, sie können mit dem System etwas erreichen, benutzen sie es auch.&quot;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>SPD-Netzpolitik: Schweres Erbe und neuer Kurs</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/spd-netzpolitik-schweres-erbe-und-neuer-kurs-4954/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 10:12:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[SWIFT]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangserschwerungsgesetz]]></category>
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		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
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		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach der Wahlniederlage von 2009 hat die SPD begonnen, sich neu auszurichten - auch in Sachen Netzpolitik aktualisiert die Partei derzeit ihr Programm. Ein &#34;Gesprächskreis&#34; mit Unterstützung der Genossen im Internet soll Impulse liefern. In der neuen Serie &#34;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&#34; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Wahlniederlage von 2009 hat die SPD begonnen, sich neu auszurichten &#8211; auch in Sachen Netzpolitik aktualisiert die Partei derzeit ihr Programm. Ein &quot;Gesprächskreis&quot; mit Unterstützung der Genossen im Internet soll Impulse liefern. In der neuen Serie &quot;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&quot; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Neuorientierung im Netz</b>
</p>
<p>
Aktuelle Beschlüsse der Bundespartei zum Thema Netzpolitik gebe es zur Zeit nicht, so Björn Böhning, netzpolitischer Sprecher des SPD-Parteivorstands. Momentan würden die netzpolitischen Leitlinien &quot;erneuert&quot; und &quot;zum Teil auch revidiert&quot;, so Böhning zu politik-digital.de. Auf dem Bundesparteitag im September 2010 wolle man eine neue netzpolitische Programmatik diskutieren.
</p>
<p>
Laut Böhning fänden sich im Wahlprogramm zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen aber bereits &quot;erste Hinweise&quot; zum neuen netzpolitischen Kurs der SPD.
</p>
<p>
Inzwischen steht der <a href="http://www2.malte-spitz.de/uploads/100707_koalitionsvertrag_nrw.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NRW-Koalitionsvertrag</a> (politik-digital.de <a href="/koalitionsvertrag-nrw-spd-gruene-netzpolitik-datenschutz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>). Die SPD in NRW hat große Teile ihres netzpolitisch-reformierten Wahlprogrammes auch im Koalitionsvertrag verankert. Ist das dieselbe Partei, die noch im vorherigen Jahr im Bundestag mit dem Koalitionspartner CDU für das &quot;<a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2009/24799792_kw25_kinderpornografie/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zugangserschwerungsgesetz</a>&quot; (Zensursula) stimmte?
</p>
<p>
<b>Soziale Unterstützung im Internetzeitalter<br />
</b>
</p>
<p>
Perspektivisch will die SPD sich vor allem um &quot;das Soziale in der digitalen Gesellschaft&quot; kümmern, so Böhning weiter. Soziale Absicherungen für &quot;Solo-Selbstständige&quot; und Internetdienstleister sowie die Förderung von &quot;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Coworking" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Co-Working-Spaces</a>&quot;, also gemeinsam genutzen flexiblen Arbeitsorten, wolle man auf dem Bundesparteitag diskutieren.
</p>
<p>
Auch &quot;neue Eigentums- und Unternehmensregelungen&quot; oder die freie Verfügbarkeit von WLAN würden thematisiert, erläutert Böhning. Voraussetzung für die Umsetzung dieser Pläne ist natürlich, dass der Bundesparteitag im September 2010 zustimmt.
</p>
<p>
Bemerkenswert in Sachen elektronischer Demokratie ist der &quot;Applikationswettbewerb&quot;, der zuerst im NRW-Wahlprogramm und später auch im NRW-Koalitionsvertrag verwirklicht wurde. Ziel ist, Anwendungen zu entwickeln, die öffentlich zugängliche Daten für mehr &quot;Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit&quot; nutzen. Auf Bundesebene strebe man ein &quot;Konzept zur Verbesserung der E-Partizipation&quot; an, so Böhning gegenüber politik-digital.de.
</p>
<p>
<b>Netzsperren: Ja oder nein?</b>
</p>
<p>
In puncto Internetkriminalität verfolge die SPD laut Böhning ein &quot;internationales Vorgehen&quot;. Dies müsse von den G20-Staaten übernommen werden, bis es eine &quot;UN-Organisation für digitale Gesellschaft&quot; gebe.
</p>
<p>
Die Verbreitung von Kinderpornografie wolle man in der SPD mit besser ausgestatteten- und geschulten Strafverfolgungsbehörden bekämpfen, so Böhning. &quot;Sperren&quot; seien nicht mehr als eine &quot;Alibimaßnahme&quot;.
</p>
<p>
Aber: War da nicht mal was? In der Debatte um das &quot;Zugangserschwerungsgesetz&quot; positionierten sich die Sozialdemokraten im Juni 2009 für Netzsperren, indem sie im Bundestag <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/internet_sperren-636-180.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">für den Gesetzesentwurf stimmten</a>. Im Dezember 2009, inzwischen Oppositionspartei, war die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/SPD-wendet-sich-gegen-Internet-Sperrgesetz-884257.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD gegen den umstrittenen Gesetzentwurf</a>.
</p>
<p></p>
<div class="colorbox">
<!-- Link zum Öffnen der Colorbox --><br />
<a href="/" class="colorbox"></p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/ZTUA_klingbeil_320x.jpg" class="playbutton" />
</div>
<p></a><br />
<!-- Inhalt der Colorbox --><br />
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</div>
<p><noscript><br />
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<center><br />
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</center><br />
</noscript></p>
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</p>
<p>
Lars Klingbeil, Berichterstatter für neue Medien der SPD-Bundestagsfraktion, sagte dazu im politik-digital.de-<a href="/klingbeil-spd-video-interview-datenschutz-facebook" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video-Interview</a>: &quot;Klar ist, wir haben Fehler gemacht.&quot; Wichtig sei es für ihn, eine  &quot;Neuaufstellung&quot; der SPD in Sachen Internet vorzunehmen.
</p>
<p>
<b>Kurs noch schwer einzuschätzen</b>
</p>
<p>
Es ist der SPD anzumerken, dass sie momentan in einer (netzpolitischen) Umbruchphase ist. Eine klare parteipolitische Leitlinie ist noch nicht zu erkennen.
</p>
<p>
In der rot-grünen Koalition in NRW vertritt die Partei freiheitliche, fast &quot;netzaktivistische&quot; Positionen, wie man sie sonst von Piraten und Grünen kennt. So soll beispielsweise Open-Source-Software eine &quot;Vorreiterrolle&quot; (Björn Böhning) spielen.
</p>
<p>
Aber: In der gleichen Woche, in der man den netzpolitisch-ambitionierten Koalitionsvertrag schuf, <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/swift_abkommen_ii-106-283.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stimmten Genossen im EU-Parlament</a> für das datenschutzrechtlich umstrittene SWIFT-Abkommen, das die Weitergabe von Bankdaten ermöglicht.
</p>
<p>
<b>Neuauftstellung on- und offline</b>
</p>
<p>
Der Online-Beirat der Sozialdemokraten <a href="http://lumma.de/2009/06/17/stellungnahme-des-spd-online-beirats-zu-netzsperren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">löste</a><a href="http://lumma.de/2009/06/17/stellungnahme-des-spd-online-beirats-zu-netzsperren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> sich aufgrund der Zustimmung der SPD zum Zugangserschwerungsgesetz</a> im Jahr 2009 auf. Das Gremium war 2007 mit dem Ziel gegründet worden, die Partei in Sachen Internet zu beraten. Prominente Mitglieder des rund 20-köpfigen Beirats waren zum Beispiel der Blogger <a href="http://saschalobo.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sascha Lobo</a> oder der Politikwissenschaftler und politik-digital.de-Vorstand <a href="/user/cbieber" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christoph Bieber</a>. 
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100720_vorwaerts_0.jpg" alt="netzpolitik@vorwärts.de" title="netzpolitik@vorwärts.de" height="141" width="400" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Der in 2010 neu geschaffene „Gesprächskreis Netzpolitik“ ist an die Stelle des Online-Beirats getreten und nach Vorstellung seines Sprechers Björn Böhning kein bloßes Beratungsgremium, sondern hat einen „expliziten Handlungsauftrag“. In ihm sollen „programmatische Leitlinien“ entwickelt und „eine Neujustierung der Internetpolitik der SPD“ vorgenommen werden. Partizipation an der Arbeit des Gesprächskreises soll in „zahlreichen Foren“ möglich sein, wie etwa dem <a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpolitikbereich</a> auf dem Vorwärts-Portal und in der <a href="http://netzpolitik.mixxt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mixxt-Community</a>, so Böhning.
</p>
<p>
Der Gesprächskreis umfasst <a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/who-is-who/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">25 Mitglieder</a> mit und ohne Parteibuch. Viele Experten aus dem damaligen Online-Beirat sind auch wieder dabei – darunter alle Unterzeichner der Erklärung gegen Netzsperren des Online-Beirates inklusive später wahr gemachter Rücktrittsdrohung. Der bisher einzige <a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/blogs/netzpolitik/2010/05/eine-neue-netzpolitik-fur-das-ganze-land-und-fur-nrw/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beschluss</a> des Gesprächskreises datiert vom 10. Mai 2010 – eine Forderung nach Netzneutralität und Billigung des netzpolitischen NRW-Wahlprogramms.
</p>
<p>
Gerade was die Einbindung der Internetnutzer angeht, musste die Runde <a href="http://www.vorwaerts.de/blogs/spd-online-beirat-20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kritik</a><a href="http://www.vorwaerts.de/blogs/spd-online-beirat-20" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> einstecken</a> &#8211; noch bevor sie ihren ersten Forderungskatalog aufstellen konnte. Im Vorfeld konnten Interessierte für die Aufnahme in den Gesprächskreis kandidieren . Per Internetabstimmung sollte dann entschieden werden, wer dabei sein darf und wer nicht. Jedoch wurden nur drei Stühle in der Runde auf diese Art besetzt – von 25. 
</p>
<p>
<a href="http://www.internethauptstadt-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a>
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<div style="text-align: center">
<a href="http://www.internethauptstadt-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100720_internethauptstadt.jpg" alt="Internethauptstadt Köln" title="Internethauptstadt Köln" height="178" width="400" /><br />
</a>
</div>
<p><a href="http://www.internethauptstadt-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
</div>
<p>
Bemerkenswert sind die <a href="http://www.spd-netzpolitik.de/initiativen-vor-ort/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiativen</a> der SPD auf regionaler Ebene. Vor allem die Kölner SPD versucht, eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Internetpolitik einzunehmen. Sie hat Köln zur <a href="http://www.internethauptstadt-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internethauptstadt</a> erklärt und stellt mit Martin Dörmann auch den stellvertretenden Vorsitzenden der Enquete-Kommission. In Köln wurden der „Dialogkreis Netzpolitik“ sowie das „<a href="http://www.spd-netzpolitik.de/initiativen-vor-ort/koeln/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forum Netzpolitik</a>“ gegründet. Letzteres ist durchaus nicht als lokaler Stammtisch gedacht. Mitbegründerin Valentina Kerst,<br />
die auch (gewähltes) Mitglied im Gesprächskreis Netzpolitik ist, möchte das Forum „über alle Ebenen hinweg etablieren, also kommunal, auf Landes- sowie Bundesebene“, äußerte sie gegenüber politik-digital.de. Know-how für sozialdemokratische Webmaster bündeln seit 2002 die <a href="http://www.websozis.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Websozis</a>.
</p>
<p>
<b>Rote Piraten?</b>
</p>
<p>
In der SPD machen netzpolitisch vor allem Lars Klingbeil (SPD-MdB) und Björn Böhning (Parteivorstand) von sich reden. Beide leiten gemeinsam den &quot;Gesprächskreis Netzpolitik&quot;. Martin Dörmann, Bundestagsabgeordneter der SPD, muss dagegen mit Fehlern aus der Vergangenheit und fehlender Glaubwürdigkeit unter Netzaktivisten leben.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100721_klingbeil.jpg" title="Quelle: www.lars-klingbeil.de" alt="Quelle: www.lars-klingbeil.de" align="left" height="96" width="80" />
</p>
<p>
<a href="http://www.lars-klingbeil.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lars Klingbeil</a> ist seit dieser Legislaturperiode Mitglied im Deutschen Bundestag. Er ist netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied in der Bundestags-<a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquête-Kommission Internet und digitale Gesellschaft</a> sowie im <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/a22_neue_medien/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unterausschuss &quot;Neue Medien&quot;</a>. Klingbeil ist &quot;rundum vernetzt&quot;. Von <a href="http://www.twitter.com/klingbeil09" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a> bis <a href="http://www.lastfm.de/user/klingbeil1978" target="_blank" rel="noopener noreferrer">last.fm</a> kann man ihn im Netz fast überall finden. Netzpolitische Stellungnahmen bloggt er regelmäßig auf den Seiten der <a href="http://www.spdfraktion.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD-Bundestagsfraktion</a>.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100720_boehning_copy.jpg" alt="Quelle: www.bjoern-boehning.de" title="Quelle: www.bjoern-boehning.de" align="right" height="95" width="70" /><a href="http://www.bjoern-boehning.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Björn Böhning</a> ist erster Ansprechpartner, wenn es um die Netzpolitik der SPD geht. Er vertritt den &quot;Gesprächskreis Netzpolitik&quot; nach außen, ist netzpolitischer Sprecher des SPD-Parteivorstandes und gehört der <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=104836344904#%21/group.php?gid=104836344904&amp;v=wall" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebookgruppe</a><a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=104836344904#%21/group.php?gid=104836344904&amp;v=wall" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> &quot;Piraten in der SPD&quot;</a> an. Böhning ist besonders <a href="http://twitter.com/BoehningB" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktiv bei Twitter</a>, weil er sich, wie er im <a href="/zwischen-tuer-und-angel-bjoern-boehning" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video-Interview</a> mit politik-digital.de erzählt, dort der Diskussion um politische Inhalte &quot;direkt stellen muss&quot;.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100721_doermann.jpg" alt="Quelle: www.martin-doermann.de" title="Quelle: www.martin-doermann.de" align="left" height="98" width="80" />Der dritte im Bund ist der stellvertretende Enquête-Vorsitzende <a href="http://www.martin-doermann.de/live/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Dörmann</a>. Er verlor als Netzpolitiker an Glaubwürdigkeit wegen seines Verhaltens in der &quot;Zensursula-Debatte&quot;. Dörmann war damals SPD-Berichterstatter für das Zugangserschwerungsgesetz. In seinem Namen erging eine <a href="http://www.spd-fraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,47641,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung</a>, deren Argumentation Grundlage für den Beschluss des SPD-Parteivorstandes wurde, das Zugangserschwerungsgesetz zu befürworten. Im Nachhinein <a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/die-spd-hat-in-der-netzpolitik-einen-nachholbedarf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">räumt Dörmann </a><a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/die-spd-hat-in-der-netzpolitik-einen-nachholbedarf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fehler</a><a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/die-spd-hat-in-der-netzpolitik-einen-nachholbedarf" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> ein</a>, begründet die damalige Entscheidung aber auch mit parteipolitischen Erwägungen: &quot;Wir haben es als kaum vermittelbar angesehen, wenn wir uns total verweigert hätten.&quot;, sagte er der SPD-Parteizeitung &quot;Vorwärts&quot;.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<i>Unter Mitarbeit von <a href="/user/fmelching">Felix Melching</a>.</i></p>
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		<title>US-Behörden bekommen Feedback</title>
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		<dc:creator><![CDATA[alemme]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 11:09:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein neues Feedback-Programm soll die Vernetzung der US-Bürger mit ihren Ministerien verbessern. Grundlage für diesen Schritt in Richtung E-Partizipation ist das <a href="http://www.whitehouse.gov/the_press_office/Transparency_and_Open_Government" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Transparency and Open Government Memorandum</a>, das US-Präsident Obama an seinem ersten offiziellen Tag im Amt im Januar 2009 aufsetzte.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues Feedback-Programm soll die Vernetzung der US-Bürger mit ihren Ministerien verbessern. Grundlage für diesen Schritt in Richtung E-Partizipation ist das <a href="http://www.whitehouse.gov/the_press_office/Transparency_and_Open_Government" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Transparency and Open Government Memorandum</a>, das US-Präsident Obama an seinem ersten offiziellen Tag im Amt im Januar 2009 aufsetzte.</p>
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<!--break-->
</p>
<p>
Der Zeitplan ist knapp. Bis zum 7. April müssen die US-amerikanischen Behörden jeweils ein eigenes Konzept vorlegen, das beschreibt, wie sie die Anforderungen der<a href="http://www.informationweek.com/news/government/policy/showArticle.jhtml?articleID=219700334" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Gov2.0-Open Government Directive</a> erfüllen wollen. Im November 2009 war bereits der Auftrag an die US-Bundesbehörden ergangen, sich binnen 120 Tagen eine individuelle Strategie für die Internetkommunikation zu überlegen. Präsident Obama will mit der Direktive Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit im Dschungel des amerikanischen Behördensystems durchsetzen.
</p>
<p>
<b>Schnittstelle zwischen Bürger und Behörde</b>
</p>
<p>
Hilfe bekommen die Behörden nun von einem neuen Programm, das ein öffentliches Online-Feedback ermöglicht. Wie <a href="http://news.cnet.com/8301-13772_3-10437458-52.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CNet News</a> meldete, soll das neue Service-Programm der Firma Ideascale Anfragen von Bürgern an die zuständige Behörde erleichtern und auch ein Ranking der eingereichten  Vorschläge erlauben.
</p>
<p>
Digitale Werkzeuge wie das Online-Public-Feedback-Tool „bringen die Teilhabe wieder zurück zur Demokratie“ kommentiert auch Eric Schonfeld in seinem Artikel <a href="http://www.techcrunch.com/2009/06/30/can-open-government-be-gamed/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Can Open Government Be Gamed</a>? am 30. Juni 2009 auf <a href="http://www.techcrunch.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TechCrunch</a>.</p>
<p>Die<a href="http://www.whitehouse.gov/open/documents/open-government-directive" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Open Government Initiative</a> des Weißen Hauses schreibt dazu: „<a href="/obamas-online-gegen-die-buerokratie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Innerhalb von 60 Tagen</a> soll jede Bundesbehörde eine Open Government Webseite erstellen die unter einer gemeinsamen Adresse abgelegt werden, um dort eine Schnittstelle zu bilden zwischen den behördlichen Vorgängen und der Open Government Directive. Dabei soll jede Seite den Bürgern die Möglichkeit bieten, die Qualität von veröffentlichten Informationen zu bewerten. Jede Behörde ist verpflichtet, auf die Vorschläge seitens der Öffentlichkeit zu reagieren, die sie auf ihrer Open Government Homepage erhalten.“</p>
<p>Weil das Programm für alle Behörden dasselbe ist, müssen sich die Bürger nicht jedesmal neu orientieren. Vorschläge, Kritik und Anfragen sollen, so der Plan, schnell und unkompliziert eingebracht werden können. Das Tool wird allen Dienststellen kostenlos zur Verfügung gestellt, die Anwendung wird am 6. Februar auf den Seiten aller beteiligten Behörden  gestartet.
</p>
<p>
<b>Vom Tweet zum Tool </b>
</p>
<p>
Bereits im US-Wahlkampf 2008 hatten Obama und seine Anhänger auf Vernetzung und Kommunikation via Twitter, Facebook und Co, gesetzt. Und was für die Demokraten als  Marketing- und Wahlkampf -Gadget so gut funktionierte, soll nun auch im täglichen Regierungskampf nützlich sein: die Bürger dauerhaft an politische Themen binden und ihr Engagement sowie die Vernetzung mit den Ministerien fördern. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Frankfurter Vielfalt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/frankfurter-vielfalt-4732/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[alemme]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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		<category><![CDATA[Integrationspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stadt Frankfurt hat ein neues Integrationskonzept vorgelegt. Darin geht es nicht mehr um die Eingliederung einiger weniger in die Mehrheitsgesellschaft sondern um die Vernetzung und Partizipation aller. Um die Idee der Teilhabe auch gleich umzusetzen, stand die grüne Stadträtin Nargess Eskandari-Grünberg im <a href="http://www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/node/1224" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Live-Chat </a>den Frankfurter Bürgern Rede und Antwort.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Frankfurt hat ein neues Integrationskonzept vorgelegt. Darin geht es nicht mehr um die Eingliederung einiger weniger in die Mehrheitsgesellschaft sondern um die Vernetzung und Partizipation aller. Um die Idee der Teilhabe auch gleich umzusetzen, stand die grüne Stadträtin Nargess Eskandari-Grünberg im <a href="http://www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/node/1224" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Live-Chat </a>den Frankfurter Bürgern Rede und Antwort.<br />
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		<title>Vom rechtsfreien in den recht freien Raum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 17:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Unionsfraktion will eine Enquete-Kommission zu „Internet und digitaler Gesellschaft“, das Innenministerium sucht den Dialog mit der Netzgemeinde: Der Tanker CDU dreht nach den Zensursula- und Stasi 2.0-Protesten das Ruder in Richtung themenübergreifende Netzpolitik. Für den neuen Kurs rekrutiert die Union Lotsen mit Wissen um die Tiefen und Untiefen im Netz. Rätselhaft ist nur, dass sie diesen Sachverstand mit anderen Parteien teilen will.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unionsfraktion will eine Enquete-Kommission zu „Internet und digitaler Gesellschaft“, das Innenministerium sucht den Dialog mit der Netzgemeinde: Der Tanker CDU dreht nach den Zensursula- und Stasi 2.0-Protesten das Ruder in Richtung themenübergreifende Netzpolitik. Für den neuen Kurs rekrutiert die Union Lotsen mit Wissen um die Tiefen und Untiefen im Netz. Rätselhaft ist nur, dass sie diesen Sachverstand mit anderen Parteien teilen will.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Im Antragsentwurf zur Einrichtung einer Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ taucht nicht der Begriff „rechtsfreier Raum“ auf, den <a href="http://www.welt.de/politik/article701538/Beckstein_will_mehr_Cybercops_ins_Netz_schicken.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">insbesondere </a><a href="http://www.cducsu.de/TabID__6/SubTabID__7/InhaltTypID__1/InhaltID__12150/inhalte.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unionspolitiker</a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=6AmmFN0joPI&amp;feature=player_embedded" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aber</a> <a href="http://www.welt.de/kultur/article3558839/Das-Internet-ist-ein-rechtsfreier-Raum.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nicht</a> <a href="http://www.golem.de/0011/10922.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nur </a><a href="http://www.focus.de/kultur/medien/internet-in-die-duesteren-abgruende_aid_214658.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diese</a>) im Zusammenhang mit dem Internet fast <a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EE4E81714A5EA48E39C3F2C6F226A0943~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mantraartig beschworen</a>. Anfang Januar 2010 kommen hingegen nach den Verbots- und Kontrollvorstößen von Wolfgang Schäuble und Ursula von der Leyen ganz neue Töne aus dem Unionslager: CDU/CSU wollen mit der Enquete-Kommission die Chancen und Herausforderung einer digitalen Gesellschaft mit einer breiten Perspektive diskutieren.
</p>
<p>
<b>Querschnittsthema diskutieren </b>
</p>
<p>
Dieser Blickwinkel soll nicht nur die Rechts- und Innenpolitik (Jugendschutz, Terrorabwehr, Verbraucherschutz u.a.), sondern auch die Themenkomplexe Wirtschaft (Wettbewerbspolitik, Netzneutralität), Umwelt (Green-IT), Bildung und Demokratie (Medienkompetenz, Open Data, Open Access, ePartizipation, eGovernment usw.) und Kultur (Urheberrechte etc.) umfassen. Der genaue Wortlaut des Antrags findet sich <a href="/wp-content/uploads/Antrag%20CDU%20CSU%20FDP%20Enquete%20Internet%20und%20digitale%20Gesellschaft.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> (PDF).
</p>
<p>
<b>Freiheit und Sicherheit im Netz </b>
</p>
<p>
Vom rechtsfreien Raum arbeitet sich die Union also jetzt in einen recht freien Raum vor: „Das Internet ist das freiheitlichste und effizienteste Informations- und Kommunikationsforum der Welt“, heißt es in dem Antragsentwurf und weiter: „Dem Staat kommt die Aufgabe zu, das Internet als freiheitliches Medium zu schützen sowie seine Funktionsfähigkeit und Integrität als öffentliches Gut zu gewährleisten.“</p>
<p>Durch die Ausschuss-Struktur des Bundestages werden netzpolitische Themen bislang im Bereich Kultur und Medien federführend bearbeitet, über die Zukunft des Unterausschuss Neue Medien ist noch nicht entschieden. Die Enquete-Kommission kann hier themenübergreifend arbeiten.
</p>
<p>
<b>FDP: Dabei, aber nicht benötigt </b>
</p>
<p>
Der Koalitionspartner FDP ist beim Antrag mit von der Partie, eigentlich braucht die Union die Liberalen aber nicht. Für die Einrichtung einer Enquete-Kommission reicht die Zustimmung von einem Viertel aller Bundestagsabgeordneten. Diese Hürde erreicht die 239 Mitglieder starke CDU/CSU-Fraktion locker. </p>
<p>Die FDP-Fraktion, die wegen des Fraktionsschlüssels mit nur zwei Abgeordneten in der Kommission vertreten sein wird, hat die<a href="http://fdpbundestagsfraktion.wordpress.com/2010/01/14/fdp-will-mit-enquete-kommission-%E2%80%9Einternet-und-digitale-gesellschaft%E2%80%9C-antworten-geben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Einrichtung einer Arbeitsgruppe „IT und Informationsgesellschaft“ beschlossen</a> – und definiert sich selbst im Vergleich zur CDU/CSU als Schnellboot.
</p>
<p>
<b>Nachhilfe und Nachdenken</b>
</p>
<p>
Neben 13 externen Sachverständigen (die von den Fraktionen benannt werden) sollen insgesamt 13 Abgeordnete aller Fraktionen der Kommission angehören. Dazu gibt es voraussichtlich ein Sekretariat mit Wissenschaftlern, die den Kommissionsmitgliedern zuarbeiten. </p>
<p>Und das ist der Knackpunkt: Die Enquete-Kommission könnte also nicht nur eine Art „Nachhilfe- und Nachdenkstunde“ für Entscheider im Bundestag werden, sondern der Versuch, wieder Anschluss an die aktuellen Debatten und Strukturen im Netz zu bekommen. Es hängt aber stark von den mitmachenden Personen ab, ob nach zwei Jahren nur eine Bundestagsdrucksache herauskommt – oder konkrete Projekte. Oder ob sogar eine breite Internetöffentlichkeit an der Kommission partizipieren und eigene Vorschläge einbringen kann.
</p>
<p>
<b>Viel Papier, keine Strategie </b>
</p>
<p>
Die letzte Bundestags-Enquete zum Internet mit dem sperrigen Namen „Zukunft der Medien in der Wirtschaft und Gesellschaft – Deutschlands Weg in die Informationsgesellschaft“ (1996-1998)  in der Ära von Bundeskanzler Helmut Kohl <a href="/archiv/edemocracy/medienpolitik.shtml">produzierte zwar einiges an Papier, aber keine stringente Strategie</a>.</p>
<p>Das Innenministerium ist aktuell schon einen Schritt weiter als das Parlament: Das unionsgeführte Ministerium hat Internetkenner wie den <a href="http://www.bfdi.bund.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar</a>, Netzpolitik-Blogger <a href="http://www.netzpolitik.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Markus Beckedahl</a>, den <a href="http://www.ak-vorrat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung</a> oder den <a href="http://www.bitkom.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Branchenverband Bitkom</a> zu einem (nicht-öffentlichen) Dialog eingeladen. Die erste Veranstaltung findet am Montag, 18. Januar 2010 statt.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Linkliste: Mehr Transparenz wagen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/linkliste-mehr-transparenz-wagen-4620/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Roleff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 16:53:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Mehr e-Demokratie wagen]]></category>
		<category><![CDATA[BerlinInOctober]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
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					<description><![CDATA[Abstimmungsverhalten, Spendenpraktiken oder Anwesenheitszeiten - mehr Transparenz fördert mehr Demokratie. Sowohl auf nationaler wie auch internationaler Ebene gibt es mittlerweile eine große Anzahl an Projekten, die den Politikern auf die Finger schauen - und nicht nur denen. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Abstimmungsverhalten, Spendenpraktiken oder Anwesenheitszeiten &#8211; mehr Transparenz fördert mehr Demokratie. Sowohl auf nationaler wie auch internationaler Ebene gibt es mittlerweile eine große Anzahl an Projekten, die den Politikern auf die Finger schauen &#8211; und nicht nur denen. </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="http://parlamento.openpolis.it/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parlamentskontrolle auf Italienisch</a>
</p>
<p>
Die italienische Webseite parlamento.openpolis.it erlaubt es über eine Tagfunktion die parlamentarischen Debatten in bestimmten Politikfeldern zu verfolgen. Gleichzeitig werden in einem Index die parlamentarischen Aktivitäten der einzelnen Abgeordneten dargestellt.
</p>
<p>
<a href="http://www.nosdeputes.fr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abgeordnetenwatch in Frankreich</a>
</p>
<p>
Die französische Webseite nosdeputes.fr gibt einen Überblick über die Aktivitäten der französischen Abgeordneten. Über Tags lassen sich die relevanten Beiträge schnell finden. Der Zugang zu Parlamentsdokumenten wird ebenfalls ermöglicht.
</p>
<p>
<a href="http://theyworkforyou.co.nz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sie arbeiten für Dich</a></p>
<p>Dies ist der neuseeländische Ableger von TheyWorkForYou.com, ein Projekt der britischen Nichtregierungsorganisation mysociety.org. Hier können die User Videos der Parlamentsdebatten und Redetranskripte der Parlamentarier über Stichworte miteinander verknüpfen.
</p>
<p>
<a href="http://www.openkamer.tv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Niederländisches Parlaments-TV 2.0</a></p>
<p>Über die niederländische Seite openkamer.tv können Videos der Parlamentsdebatten geschaut werden. Es gibt eine Suchfunktion, mit der die Debatten zu bestimmtem Themen herausgefiltert werden können.
</p>
<p>
<a href="http://freerisk.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unabhängiges Kreditmarkt-Wiki</a>
</p>
<p>
Freerisk.org versucht sich auf dem amerikanischen Kreditratingmarkt zu positionieren. Das Ziel der Initiatoren ist es, eine Art Wikipedia für Kreditranking zu schaffen, um so den monopolisierten Markt in den USA mit unabhängigen Analysen versorgen zu können.
</p>
<p>
<a href="http://www.openeconomics.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offene Wirtschaftdaten</a>
</p>
<p>
Das Projekt Open Economics stellt offen zugängliche Datensätze mit ökonomischem Bezug auf ihren Seiten zusammen.
</p>
<p>
<a href="http://www.wheredoesmymoneygo.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wo geht mein Geld hin</a>
</p>
<p>
Die englische Webseite wheredoesmymoneygo.org widmet sich der Analyse und Visualisierung der öffentlichen Ausgaben in Großbrittanien. Es ist eines der Gewinnerprojekte des Ideen-Wettbewerbs &quot;Show us a better Way&quot; der britischen Regierung.
</p>
<p>
<a href="http://www.spinwatch.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lobbyisten-Überwachung</a>
</p>
<p>
Der Watch-Blog spinwatch.org beobachtet und analysiert die Tätigkeiten von PR-Agenturen und Lobbyisten. Beobachtungen werde als Blog veröffentlicht. Hinter dem Projekt steht die englisch-walisische Nichtregierungsorganisation Public Interest Investigation.
</p>
<p>
<a href="http://www.ladeleb.org/default.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlbeobachtung auf Libanesisch</a>
</p>
<p>
Die libanesische Nichtregierungsorganisation LADE konzipierte ein Projekt für die Wahlbeobachtung der Parlamentswahl. Verstösse in Wahllokalen konnten anonym per SMS gemeldet werden und wurden auf einer Karte im Netz markiert. Projekt wird nur zu Wahlen geschaltet.
</p>
<p>
<a href="http://seimas.idemokratija.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Baltische Parlamentstransparenz</a>
</p>
<p>
Über diese Webseite aus Litauen werden die parlamentarischen Vorgänge im Land transparent gemacht. Es dokumentiert u.a. Abstimmungsverhalten und Anwesenheit von Parlamentariern. Seite ist nur in litauischer Sprache vorhanden.
</p>
<p>
<a href="http://tedbot.itu.dk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Übersicht über europäische Ausschreibungen</a>
</p>
<p>
tedbot.itu.dk ist eine Google-Maps-Applikation, die Informationen über öffentliche Ausschreibungen in der EU in einer Karte grafisch darstellt. In der Ansicht können sowohl die auschreibenden Behörden als auch die Ausschreigungsgewinner aufgeführt werden.
</p>
<p>
<a href="http://www.fishsubsidy.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Watchblog der EU-Subventionen im Bereich Fischerei</a>
</p>
<p>
Fishsubsidy ist ein Projekt, welches die Subventionszahlungen der Europäischen Union im Bereich Fischerei darstellt. Ein ähnliches Projekt &#8211; <a href="http://farmsubsidy.org/" target="_blank" title="farmsubsidy.org" rel="noopener noreferrer">Farmsubsidy.org</a> &#8211; veröffentlicht Daten über die Agrar-Subventionen der Europäischen Union.
</p>
<p>
<a href="http://www.followthemoney.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Folge dem Geld</a>
</p>
<p>
FollowtheMoney zeigt aus welchen Geldern sich der EU-Haushalt zusammensetzt und wofür dieser ausgegeben wird. Das Projekt wird von den Machern von Farmsubsidy.org realisiert.
</p>
<p>
<a href="http://www.journalisted.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Journalisten-Datenbank</a>
</p>
<p>
Das Projekt  journalisted.com listet sämtliche Artikel von ausgesuchten Journalisten und versucht, ein ganzheitliches Spiegelbild der beobachteten Medienvertreter abzubilden. Der Sinn ist, eine politische oder wirtschaftliche Nähe von Journalisten offen zu legen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<i>Unter Mitarbeit von Matthias Kemmerich.</i>
</p>
<p></p>
<p>
<meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><br />
<title></title><br />
<meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.0  (Win32)" /></p>
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